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    <title>CULTURall: HEBBEL AM UFER BERLIN</title>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 04:12:06 GMT</pubDate>
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    <category>Ereignisse</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Morgen: HAU UND SOPHIENSAELE PRÄSENTIEREN: 100° BERLIN (DAS 9. LANGE WOCHENENDE DES FREIEN THEATERS)</title>
      <description><![CDATA[Auf die Plätze, fertig, los: das 100° Festival Berlin startet zum neunten Mal! Vom 23. bis 26. Februar 2012 findet der viertägige Theatermarathon statt – das HAU und die Sophiensaele öffnen alle Winkel und Ecken, alle Bühnen und Räume werden bespielt. Gezeigt werden über 130 freie Produktionen: Inszenierungen von Effi Briest, performative Konzerte mit Seemannsästhetik, Performances zum Thema Arbeit und Working Songs, Eine-Frau-Monologe über Gulasch, virtuelle Liveschaltungen in andere Erdteile, Karaokesingspiele und akrobatische Höchstleistungen. <br /><br />Es gibt also wieder einen Mix an Ästhetiken, Inhalten und Formaten: <br />Bei markus&markus treffen Neo-Agit-Prop und Dokumentartheater aufeinander. In dieser aggressiven Collage, setzen sie sich mit dem Thema Korruption auseinander. Sie beginnen bei Carsten Maschmeyers Ehrendoktortitelhonorierung und hören nicht bei Berlusconi auf - Bühnensituation und Realität verschmelzen.<br /><br />Die Zürcher Gruppe neue dringlichkeit (nD) hat 20 Einwegkameras nach Ägypten geschickt, mit der Frage „What do you want to tell us about Egypt now?". Ausgehend von dem zurückgesandten Bildmaterial beschäftigen sie sich mit der Frage: „Was hat das mit uns zu tun?" Uzrukki Schmidt war genervt von der Relevanz vieler Stücke, deswegen hat er sich für ein total langweiliges Thema entschieden: „Der Borkenkäferbefall im bayrischen Wald" – hier wird mit Laub und Geäst, mit Video und Gesang experimentiert.<br /><br />1374 überfiel mehr als 1000 Menschen in der Rheingegend die Tanzwut, deswegen erzählen heckle&jeckle in „NOISE.dancing in the streets“ von persönlichen Partyexzessen, verfallen in Spontanraves und berichten von temporären Gemeinschaften, die sich in Krisen gegen das Herrschende ins Chaos stürzen. Dank dem Intermedia Orkestra werden der Leipziger Minoltankwart Peter Karrow und ein noch unbekannter Schriftsteller virtuell an einem Ort zusammenkommen. In dieser Vorschau auf eine noch entstehende Arbeit wird dem Publikum die Chance gegeben, mit den beiden ins Gespräch zu kommen und über die „Tanke - das Konzept der Zukunft" zu sprechen. <br /><br />In diesem Jahr gibt es allerdings nicht nur viel zu sehen, sondern vor allem einiges zu hören. Mit dabei sind unter anderem Studierende der Soundstudies der UdK: Sonic Scream Scape behaupten Gläser zum Springen zu bringen - in „that thing in your throat" werden durch die Kraft der Stimme Objekte, Körper, Biographien und Gebäude bewegt. <br />HEAVY LISTENING widmen sich in „#tweetscapes“ der Sonifikation von Twitter – das heißt live und in Echtzeit wandeln sie den Datenwust der deutschen Twittersphere um und machen ihn hör- und sichtbar. Aber auch andere Klangforscher werden ihre Arbeiten im Rahmen vom 100° zeigen: „es glaubt es rauscht" – Musiktheater bruit! begeben sich auf eine musikalisch-szenische Suche nach dem perfekten Rauschen und eröffnen dabei berauschende und geräuschhafte Klang- und Bildwelten. „Hallo, ich hätte gern die Nummer vier..." „Kein Problem, Laaaaaa donna e mobile..." – Sibylle Polster und Dylan Bandy installieren eine Telefonoper. „Strangers in a song" lädt die Zuschauer zu einem Telefonat mit einem Opernsänger oder einer Opernsängerin ein; per Menü kann eine Arie gewünscht werden. <br /><br />Das 100°-Festival präsentiert das MicaMoca! Im Frühling 2011 wurde eine Fabrikhalle im Wedding bezogen und zum experimentellen Kulturgenerator umfunktioniert. Konzerte wurden veranstaltet, Performances, Filme und Ausstellungen gezeigt – insgesamt gab es von Mai bis September ca. 100 Veranstaltungen. Nachdem sie die Fabrikhalle und den Wedding verlassen mussten, ist das Team vom MicaMoca nun auf der Suche nach einem neuen Ort, an dem sie ihr Konzept im nächsten Jahr weiterführen können. Einige der dem MicaMoca verbundenen KünstlerInnen haben es in den Spielplan des 100°-Festivals geschafft: Anna Nowicka, Jule Flierl/Claire Vivianne Sobottke, Thomas Proksch, Anna Katherina Weissenfels und die Gruppe 77stolenfish.<br /><br />Damit es bei dem ganzen Tohuwabohu aber nicht allzu verwirrend wird, vertrauen wir auf die alten 100°-Klassiker: die prominenten MitternachtssprecherInnen, die euch um 00.00 Uhr eine Zusammenfassung ihres Festivaltages geben, die 100-Wort Zeitschrift, in der ihr Hintergrundinformationen und Kritiken zu den Inszenierungen bekommt und natürlich die junge Fachjury aus FestivalmacherInnen, die Preise an die besten Produktionen vergibt. Die Nächte werden im WAU enden – beim Konzert von Golden Diskó Ship könnt ihr den Tag ausklingen lassen oder mit DJs wie Touchy Mob bis in die Morgenstunden tanzen. <br /><br />100° macht sich das Chaos zum Konzept! Seid Teil des Ausnahmezustands und verliert die Orientierung zwischen HAU und Sophiensaelen!<br /><br />Die Best Off Shows der Gewinner sind am 13. und 14. März 2012 – dann werden die mit dem Jurypreis versehenen Produktionen noch ein Mal im HAU 3 auftreten. <br /><br />Ihr findet uns darüber hinaus bei facebook! Und ihr könnt uns seit Neuestem auch auf twitter folgen - dort twittern wir Neuigkeiten unter @100_grad!<br /><br />präsentiert von zitty, radioeins und taz]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 22:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: SCHUBLADEN - SHE SHE POP</title>
      <description><![CDATA[In SCHUBLADEN begegnen She She Pop (alle im Westen aufgewachsen) einigen ost-sozialisierten Gegenspielerinnen auf der Bühne, um füreinander ihre Schubladen zu öffnen. Anhand von persönlichem Material soll eine kollektive Autobiografie der letzten 40 Jahre entstehen.<br />Briefe, Tagebuch-Auszüge und andere persönliche Text-Dokumente werden grob chronologisch sortiert, ebenso wie Literatur, politische Texte, das innere Bilderarchiv einer jeden und Musik. Abend für Abend wird das Material, aus dem unsere Leben bestehen, von jeweils 3 Ost- und 3 West-Performerinnen zu verschiedenen Themenfeldern neu kombiniert, verlesen und aufgelegt. Fragen der Gegenseite müssen nach bestem Wissen beantwortet werden. Eine Chronik der ost-westdeutschen Geschichte wird live erzählt, mit privaten oder öffentlich zugänglichen Textquellen belegt, aus der Erinnerung referiert, entlang oder entgegen der großen Weltanschauungen.<br /><br />She She Pop und ihre Ost-Kolleginnen suchen nach dem Objektiven im Privaten, sie bekennen sich zur Vielstimmigkeit, zur kollektiven Erzählung. Die Lücken, Ungenauigkeiten und fehlenden Verbindungen gehören mit zum System. Wer waren wir? Wer sind wir? Warum sind wir so geworden?]]></description>
      <pubDate>Thu, 8 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: LAGOS BUSINESS ANGELS - RIMINI PROTOKOLL (HAUG / KAEGI / WETZEL )</title>
      <description><![CDATA[Laut Goldman Sachs soll Nigeria 2050 Frankreich, Südkorea und Kanada auf der Liste der wichtigsten Volkswirtschaften überholt haben und kurz hinter Japan, Deutschland und Großbritannien auf Platz 10 oder 11 zu finden sein. Lagos ist eine der am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt. Erdöl und andere reichlich vorhandene Rohstoffe garantieren Devisenfluss. Und trotzdem zögern europäische Investoren noch, gehen vorsichtiger als ihre chinesischen Konkurrenten auf ein Land zu, wo der Strom regelmäßig zusammenbricht, Korruption an der Tagesordnung und dessen drittgrößte Deviseneinkunft der Wirtschaftsbetrug ist. Aber das könnte sich jetzt ändern.<br />“Are you running a business and you are keen on international exchange? Ready to explore a new market and consult European business-men? Willing to reflect on your market-strategies in front of a European audience?” – waren die drei Schlüsselfragen der Theaterausschreibung, die wenig später ca. 40 nigerianische Geschäftsfrauen und -männer um einen Tisch versammelten. Fünf dieser Geschäftsleute werden als Lagos Business Angels nach Europa kommen, um ihr Selbstbewusstsein und ihren Unternehmergeist, ihre Kreativität und den Mut zum Risiko zu vermitteln: Femi ist in einem Slum aufgewachsen und hat sein erstes Geld als Straßenverkäufer in den nie endenden Staus von Lagos verdient, heute produziert er mit seinen vier Mitarbeitern über 100 Designerschuhe pro Monat und kommt damit der Nachfrage auf dem modehungrigen Markt kaum nach. Biyi coacht Menschen zu Human Resources auf einem Arbeitsmarkt, der nach gut ausgebildeten Fachkräften giert. Sie kommt nach Europa, um auch hier Firmen vertrauenswerte Mitarbeiter aus Nigeria zu empfehlen. Dolapo hat schon zahlreiche Immobilienprojekte in Lagos aus dem Boden gestampft und will sich in Europa nach Investoren umschauen, die mithelfen, auch im Mittelpreis-Segment Wohnungen zu bauen. Denn in Nigeria, wo sich durchschnittlich sieben Menschen ein Zimmer teilen, schießen die Mietpreise ins Unermessliche. Jude analysiert Firmen, die auf der oft intransparenten Börse von Lagos notiert sind, überprüft ihre Geschäftsberichte, um internationale Anleger im Nigeriageschäft zu beraten. Doch kaum ein Geschäft boomt in Nigeria so wie das der Kirchen. Pastor Victor hat in Lagos eine kleine Gemeinde aufgebaut, die zur moralischen Stärkung jeden Sonntag zu ihm strömt – er kommt nun auf seiner 'crusade' nach Europa.<br />Sie alle treffen in einem zu einer szenischen Firmenmesse umgebauten Theater auf europäische Geschäftsleute. Zwischen Geld und Geist werden hier die Rollen auf dem postkolonialen Markt der Vorurteile und Businesspläne neu verteilt, und es entsteht ein überraschender Markt für Biografien und Visionen.<br /><br />Buch/Regie: Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel nach einer Idee von: Dorothee Wenner. Mit Geschäftsleuten aus Nigeria und Europa.<br /><br />In Englisch und Deutsch<br /><br />Eine Produktion von Rimini Apparat in Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer, Berlin, dem Goethe Institut Nigeria, Kampnagel Hamburg und dem KunstenFestivalDesArts Brüssel. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.<br />Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Filmprojekt DramaConsult.]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: KATARAKT / BRIEF AN DEUTSCHLAND (VON RAINALD GOETZ / FRANZ JOSEF WAGNER )</title>
      <description><![CDATA[Live: Ja, Panik<br /><br />„Ich versuche, die Sachen realistisch <br />dreckig zu halten, normal verschmutzt. <br />Kaputte Formen finden, die trotzdem <br />stimmen, die anders, nichtkaputt <br />sein wollen. Das würde mir <br />vorschweben, Dreck, aber schön.“ <br />(Rainald Goetz) <br /><br />„Liebe deutsche Theaterregisseure,<br />auf euren Bühnen wird geschissen,<br />gefurzt, onaniert und Urin getrunken...<br />Warum, frage ich mich, subventionieren<br />wir die Theater, wenn doch jeder<br />Porno-Shop das Gleiche bietet?“<br />(Franz Josef Wagner)<br /><br />Dieser zweiteilige Theaterabend vereint das Schaffen von zwei der gegensätzlichsten Charaktere der schillernden Medien- und Literaturlandschaft Deutschlands: Rainald Goetz – der „Party-Poet“ vs. Franz Josef Wagner – der „Gossen-Goethe“. Sie steigen in den Ring, betreten die viel beschworenen Bretter, die früher vermeintlich die Welt bedeuteten und heute schon lange nicht mehr in der Lage sind, diese zu deuten. Hier prallen zwei Chronisten unserer Zeit aufeinander, die vor allem eines beherrschen: dieses Land persönlich zu nehmen.<br /><br />Auf der einen Seite: Rainald Goetz, der journalistische Literat, der sich und seine Aufmerksamkeit durch alle digitalen Netze, Feuilletons, Blätter und Illustrierten jagt, um sich mit immer wieder neuem Realitäts-Dreck an den Fingern wund zu tippen. Er wütet gegen die bösen Bilder, gegen das böse Springer-Imperium, gegen die Verblödungs-Floskeln der ganzen von ihm als „Peinsäcke“ bezeichneten exponierten und meinungsführenden Personen unserer Gesellschaft, immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit, dem Moment der freien Liebe und der nicht-toten Kunst.<br /><br />Auf der anderen Seite: Franz Josef Wagner, der literarische Journalist, verhinderte Romancier und kongeniale BILD-Kolumnist, der täglich mehr als 10 Millionen Leser erreicht. Er ist selbst ernannter Kämpfer für die alten Werte des Abendlandes, die soziale Marktwirtschaft, christliche Moralstandards – und landet doch in gezielter Regelmäßigkeit mit seinem Oeuvre immer wieder unterhalb der bundesrepublikanischen Moral-Gürtellinie, von der man eigentlich dachte, sie existiere schon längst nicht mehr.<br /><br />Zwei Seelen wohnen – Ach! – in diesem Land und lassen es mächtig krachen. Und dazu spielt die Band „Ja, Panik“ ihren Soundtrack und weiß wovon sie redet, wenn sie singt: „Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit.“ Goetz und Wagner wissen es auch...<br /><br />Regie: Patrick Wengenroth<br /><br />Gefördert aus Mitteln des HKF <br /><br />Mit Eva Löbau, Vivien Mahler, Verena Unbehaun, Niels Bormann und Patrick Wengenroth.]]></description>
      <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>HATE RADIO (REENACTMENT EINER SENDUNG DES RUANDISCHEN VÖLKERMORDRADIOS RTLM )</title>
      <description><![CDATA[Als am 06. April 1994 das Flugzeug des ruandischen Präsidenten kurz vor der Landung von zwei Raketen getroffen wurde, war dies das Startsignal für den grausamsten Genozid seit dem Ende des Kalten Kriegs. In den Monaten April, Mai und Juni 1994 wurden in dem zentralafrikanischen Staat schätzungsweise eine Million Angehörige der Tutsi-Minderheit und Tausende gemäßigter Hutu ermordet.<br /><br />Hätte man ein einfaches und wirkungsvolles Ziel gesucht, um den Genozid in Ruanda zu verhindern, schrieb der US-amerikanische Journalist Philip Gourevitch, wäre der Radiosender RTLM ein guter Anfang gewesen. Mit unbeschreiblichem Zynismus hatten die Mitarbeiter des populären Senders den Völkermord seit Monaten wie eine Werbekampagne vorbereitet. Das Programm bestand aus Pop-Musik, packenden Sportreportagen, politischen Pamphleten und an Verachtung nicht zu überbietenden Mordaufrufen. Die Grooves der neuesten kongolesischen Bands und aggressivste Rassenkunde vereinten sich hier auf wenigen Quadratmetern zu einem düsteren Laboratorium rassistischer Ideologie.<br /><br />Französisch und Kinyarwanda mit dt. Übertiteln<br /><br />Koproduktion des IIPM Berlin/Zürich mit Migros-Kulturprozent Schweiz, Kunsthaus Bregenz, HAU, Schlachthaus Theater Bern, Beursschouwburg Brüssel, migros museum Zürich, Kaserne Basel, Südpol Luzern, Verbrecher Verlag Berlin, Kigali Genocide Memorial Centre und Ishyo Arts Centre Kigali. <br />Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, Migros-Kulturprozent Schweiz, Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung, Stiftung Kulturelles Basel-Land, Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern, Amt für Kultur St. Gallen, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung F. V. S., GGG Basel, Goethe-Institute Brüssel und Johannesburg, Brussels Airlines, Spacial Solutions, Commission Nationale de Lutte contre le Génocide (CNLG), Deutscher Entwicklungsdienst (DED), Contact FM Kigali, IBUKA Rwanda, Hochschule der Künste Bern (HKB), Friede Springer Stiftung.<br /><br />am 02.02. anschl. Gespräch mit Mark Terkessidis]]></description>
      <pubDate>Thu, 1 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>TOMORROW'S PARTIES - FORCED ENTERTAINMENT, SHEFFIELD</title>
      <description><![CDATA[Um das Kommende und die daran geknüpften Hoffnungen, Ängste, Klischees und Fantasien ranken sich die Erzählungen der Performer. In virtuoser Story-Telling-Manier berichten die Spieler von realistischen Szenarien und fiktiven Möglichkeiten für die Zukunft. „Tomorrow’s Parties“ – in der Regie von Tim Etchells – entführt als intimes Spiel, bei dem geheime Träume und utopische Wünsche preisgegeben werden, in den Kosmos der Avantgarde-Gruppe: doppelbödig, komisch, subtil, manchmal absichtlich banal, hin und wieder trashig. Aber niemals glatt oder nur klamaukig. Immer wieder gelingt es ihnen, mit einfachsten Mitteln und simplen Anordnungen großes, lebendiges Theater zu inszenieren, bei dem die Grenzen von Kunst und Leben fließend sind. In ihrer neuesten Produktion lädt die Gruppe zu einer Reise aus kollektiven Ängsten, individuellen Träumen, utopischen Wünschen und geheimen Sehnsüchten ein. <br />Forced Entertainment gelten als die Veteranen der Life-Art-Bewegung, als Pioniere des postdramatischen Theaters und als „Meister der produktiven Enttäuschung“. „Der Zauber ihrer Arbeiten entsteht nicht aus der Perfektion, er entsteht aus einer flirrenden Mischung extremer Künstlichkeit und extremer Authentizität, also aus der Improvisation – und sei sie auch perfekt inszeniert.“ (Spiegel online)<br /><br />Mit Robin Arthur, Terry O’Connor<br /><br />In Englisch<br /><br />TOMORROW’S PARTIES ist eine Produktion von Belluard Bollwerk International mit der Unterstützung vom Kanton Fribourg in Koproduktion mit Internationales Sommerfestival Hamburg, BIT Teatergarasjen Bergen, Kaaitheater Brüssel, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Theaterhaus Gessnerallee Zürich und Sheffield City Council. Mit Unterstützung der Stanley Thomas Johnson Foundation. Forced Entertainment wird vom Arts Council England unterstützt.]]></description>
      <pubDate>Fri, 2 Mar 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>DAS HIER IST WASSER VON DAVID FOSTER WALLACE (GELESEN VON SAMUEL FINZI)</title>
      <description><![CDATA[David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und ist Pflichtlektüre für alle Hochschulabgänger und Schüler. In dieser kurzen Rede skizziert Foster Wallace mit einfachen Worten, was es heißt, Denken zu lernen und erwachsen zu sein. Im Vorfeld zu der Romanadaption von „Unendlicher Spaß“, die im Juni als 24-Stunden Marathon durch Berlin startet, stellt das HAU in Zusammenarbeit mit Kiepenheuer & Witsch die Neuerscheinung der Rede in deutscher Übersetzung vor.]]></description>
      <pubDate>Sat, 3 Mar 2012 19:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>ÜBER DAS KONZEPT DES ANGESICHTS BEI GOTTES SOHN (SUL CONCETTO DI VOLTO NEL FIGLIO DI DIO - ROMEO CASTELLUCCI/SOCÌETAS RAFFAELLO SANZIO, CESENA )</title>
      <description><![CDATA[Im Mittelpunkt des Raumes: ein überdimensionales Bildnis. Jesus schaut dem Zuschauer in die Augen, fragend und fordernd, ist Betrachter und Betrachteter zugleich. In diesem Epilog seiner auf mehrere Jahre angelegten szenischen Auseinandersetzung mit der Christus-Figur nimmt Romeo Castellucci einen radikalen Perspektivwechsel vor.<br />Wie verändert sich ein Geschehen – hier: der sisyphusartige Versuch eines Mannes, seinem dementen Vater die Windeln zu wechseln – wenn es, buchstäblich, vor den Augen Jesu passiert?<br />„In diesem Stück wird der Blick Jesu zum Scheinwerfer, der die Geschehnisse auf der Bühne in wechselhaftes Licht taucht. Das Licht könnte gut oder böse sein, anstößig oder unschuldig. Ich kenne mehr als tausend Maler, die die Hälfte ihres Lebens damit verbracht haben, das unaussprechliche, fast unsichtbare Leiden seiner Lippen zu reproduzieren. Jetzt ist er nicht mehr da.“ (Romeo Castellucci)<br /><br />Italienisch, ohne Sprachkenntnisse verständlich<br /><br />Castellucci und die 1981 gegründete Socíetas Raffaello Sanzio zählen zu den stilbildenden Theaterkollektiven Europas. Ihr radikales, bild- und klanggewaltiges Theater kommt größtenteils ohne Dialoge aus. Die Vorstellungen von „Sul concetto di volto nel figlio di Dio“ in Paris haben große Diskussionen und Tumulte ausgelöst und konnten nur unter Polizeischutz stattfinden.<br /><br />Societas Raffaello Sanzio in Koproduktion mit Theater der Welt – Ruhr 2010, deSingel international arts campus/Antwerpen, Théâtre National de Bretagne/Rennes, National Theater/Oslo, Barbican London und SPILL Festival of Performance, Chekhov International Theatre Festival/Moskau, Holland Festival/Amsterdam, Athens Festival, GREC 2011 Festival de Barcelona, Festival d’Avignon, International Theatre Festival DIALOG Breslau, BITEF/Belgrad, Spielzeit Europa/Berlin, Théâtre de la Ville/Paris, Romaeuropa Festival, SPIELART München, Le-Maillon, Théâtre de Strasbourg/Scène Européenne, TAP Théâtre Auditorium de Poitiers-Scène Nationale, Peak Performances @ Montclair State-USA. In Zusammenarbeit mit Centrale Fies/Dro.]]></description>
      <pubDate>Mon, 5 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>UNITED STATES (CHOREOGRAFIE: HERMANN HEISIG / ELPIDA ORFANIDOU)</title>
      <description><![CDATA[In „united states“ begeben sich Elpida Orfanidou und Hermann Heisig auf eine absurde Reise. Sie erforschen „Bastard-Zustände“, hybride Körperbilder, in denen sich gegensätzliche Zustände verbinden. Wie übertragen sich Gesichtsausdrücke in die Füße, Fingerbewegungen in die Ohren oder ein diabolischer Zustand von den Augen in die Hände? Die beiden Performer überschreiten die Grenzen zwischen mentalen und physischen Zuständen ebenso wie die verschiedener tänzerischer Ästhetiken. Auf der Suche nach der Poesie eines monströsen Körpers erschaffen sie eine Atmosphäre zwischen Unheimlichkeit und absurder Komik. <br /><br />Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Student Centre Zageb & TD Theatre-Culture of Change, Goethe-Institut Zagreb, HAUr, TanzWerkstatt Berlin, Schaubühne Lindenfels und der fabrik Postdam im Rahmen des Programms Artist-in-residence.]]></description>
      <pubDate>Fri, 9 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>A HAWK AND A HACKSAW: SHADOWS OF FORGOTTEN ANCESTORS (LIVE RESCORE )</title>
      <description><![CDATA[Der US-Bundesstaat New Mexico birgt viele ethnische, landschaftliche und spirituelle Geheimnisse, die an die Grenzen unserer kulturellen Selbstwahrnehmung rühren. Nicht umsonst führen Fahrzeuge aus der Region stolz die Unterzeile „The Enchanted State“ auf ihren Nummernschildern. Eine dieser Offenbarungen ist das Folk-Duo A HAWK AND A HACKSAW, das in seiner Musik entlegene Einflüsse aus Osteuropa, der Türkei und dem Balkan vermischt. Bereits vor zehn Jahren schuf die in Albuquerque ansässige Formation aus diesen Zutaten den Soundtrack zu einem Dokumentarfilm über den slowenischen Theoretiker und Psychoanalytiker Slavoj Zizek. Bei ihrem Auftritt im HAU 1 bleiben die Musiker ihrer Affinität zum Film treu und vertonen auf der Bühne ein Werk des legendären russischen Regisseurs Sergio Paradjanow. „Shadows Of Forgotten Ancestors“ erzählt die von Liebe und Verlust geprägte Lebensgeschichte eines Bauern in den Karpaten und schlägt so einen thematischen Bogen, der von Folklore über religiösen Symbolismus bis hin zur Hexenkunst reicht.]]></description>
      <pubDate>Sun, 11 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>PLATTENSPIELER (THOMAS MEINECKE UND JULIA HUMMER)</title>
      <description><![CDATA[„Es müsste immer Musik da sein“ – ihr Debut als Schauspielerin hatte Julia Hummer 1998 in Sebastian Schippers Spielfilm „Absolute Giganten“. Zuvor hatte der Fotograf Daniel Josefsohn die Schulabbrecherin und Skaterin auf der Straße für das Titelfoto des Jetzt-Magazins der Süddeutschen Zeitung gecastet. Autodidaktin ist sie auch in der Musik. Irgendwann brachte sie sich Gitarre spielen bei und schrieb Songs, die sie seither in unterschiedlichen Bandformationen (u.a. mit Schneider TM und Pluramon) performt. Im März bringt sie eine Auswahl aus ihrer Plattensammlung mit zu Thomas Meineckes „Plattenspieler“, um gemeinsam mit ihm Musik und Cover aufzulegen und über die Artworks und den Zusammenhang von Sound und Style zu plaudern.]]></description>
      <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>BEST OF 100° BERLIN (PRÄSENTATION DER PRÄMIERTEN FESTIVAL-INSZENIERUNGEN)</title>
      <description/>
      <pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>A SHARED STAGE OF CONTINGENT PRODUCTION (LIVE-PERFORMANCE UND BEWEGTES BILD)</title>
      <description><![CDATA[Trauerspiel 1 - Ian White<br />Protektorama Weltheilungswald (Setting #2, the Black Maria Vodoo Studio) - Johannes Paul Raether<br /><br />Der Abend mit Arbeiten von Ian White und Johannes Paul Raether widmet sich dem widersprüchlichen Verhältnis von Live-Performance und bewegtem Bild. Fragen nach der filmischen Konservierbarkeit eines Live-Momentes, die Übertragung einer performativen Handlung aus der Vergangenheit in die Gegenwart, oder die Überlagerung von bewegtem Bild und Live Performance interessieren KünstlerInnen als FilmemacherInnen sowie als PerformerInnen.<br />Aus dem Kontext von Künstlerfilmen aus der Sammlung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. entstehen zwei Arbeiten, die den Theaterraum des HAU 1 entlang der Orte Proszenium, Zuschauerraum und Bühne mit performativen Eingriffen bespielen. Die Bühne benutzt die Hexe Protektorama als Studio und produziert mithilfe eines Weltheilungswaldes und Freiwilligen ein Video von ihrem Weltheilungsritual, das mit Marx und Maya Deren, Vodoopraxis und Überraschungseiern den Menschen ihre Besessenheit von den abstrakten Prinzipien des Kapitalismus nachweist. Im Zuschauerraum werden – strukturiert rund um die Idee Walter Benjamins über den Ursprung des deutschen Trauerspiels – Künstlerfilme aus der Sammlung mit performativen Handlungen durchsetzt. <br /><br />Die Performances finden teilweise in englischer Sprache statt.<br /><br />Eine Produktion des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. im Rahmen von "Living Archive – Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart" <br /><br />gefördert durch die: Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>TESTAMENT (VERSPÄTETE VORBEREITUNGEN ZUM GENERATIONSWECHSEL NACH LEAR SHE SHE POP &amp; IHRE VÄTER )</title>
      <description><![CDATA[In der ersten Szene von Shakespeares „König Lear” versucht der alte Mann sein Reich an seine drei Töchter zu vermachen und damit eine Absprache für seine Altersvorsorge zu treffen – ein Plan, der auf gewaltsame Art scheitert. Das verwundert nicht. Denn von allen Tauschgeschäften, in die wir jemals verwickelt werden, ist dasjenige zwischen den Generationen das komplizierteste und undurchsichtigste. Wert und Gegenwert (also Geld und Liebe) sind prinzipiell verschleiert, und niemand hat den Tauschbedingungen je offiziell zugestimmt. Das gilt für fast alle Verabredungen zwischen den Generationen: Sie sind faul. Der Stall, den es hier auszumisten gilt, ist randvoll mit Daten und Details, Schmuckstücken, Stammbäumen, Erbkrankheiten, Liebesschwüren, Pflegeplänen, Benzinquittungen und Schuldgefühlen.<br /><br />Für „Testament” bitten She She Pop ihre eigenen Väter mit auf die Bühne. Das Theater wird zum Verhandlungsraum für einen utopischen Prozess: den Ausgleich zwischen den Generationen.<br /><br />Eine Koproduktion von She She Pop mit dem HAU, Kampnagel Hamburg und dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und den Fonds Darstellende Künste e.V.]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>GRIND (JEFTA VAN DINTHER / DAVID KIERS / MINNA TIIKKAINEN, AMSTERDAM / STOCKHOLM)</title>
      <description><![CDATA[„Grind“ ist eine Herausforderung an die Sinne. Ein Raum, der plötzlich elastisch scheint; Töne, die den Körper zum Beben bringen; Licht, das Dunkelheit erzeugt – der Tänzer und Choreograf Jefta van Dinther, die Lichtdesignerin Minna Tiikkainen und der Sounddesigner David Kiers hebeln in ihrem Stück gängige Regeln der Wahrnehmung aus. Inspiriert werden sie dabei vom Phänomen der Synästhesie, bei dem unterschiedliche Sinnesbereiche miteinander kurzgeschlossen sind. Simple Elemente verwandeln sich in „Grind“ in eine auf Hochtouren laufende Maschinerie. Körper, Licht und Klang verschmelzen zu einem fremden Amalgam, das mitreißt, verstört und bewegt. <br /><br />Eine Produktion von Jefta van Dinther/ Sure Basic und Minna Tiikainen. Ausführende Produzenten Hybris Konstproduktion und Frascati Productions. Eine Koproduktion mit Frascati Productions, Amsterdam, Weld, Stockholm, Tanzquartier, Wien, PACT Zollverein, Essen, Grand Theatre, Groningen und Jardin d’Europe/ Cullberg Ballet, Stockholm. Gefördert aus Mitteln des The Swedish Arts Council, The Swedish Arts Grants Committee, Amsterdam Fonds voor de Kunst und Nordic Culture Point. Mit Unterstützung der fabrik Potsdam.]]></description>
      <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>JAY-JAY JOHANSON (KONZERT)</title>
      <description><![CDATA[Wer ein Kultstar ist, der kann es sich leisten, für mehr als drei Jahre nahezu völlig von der Bildfläche zu verschwinden, ohne sich Sorgen darum machen zu müssen, ob sich noch jemand an ihn erinnert. Nun ist JAY-JAY JOHANSON, der ebenso genialischste wie launischste Songwriter Skandinaviens, zurück im Geschäft. Wie eigentlich immer, gelingt dem Schweden auch auf seinem fünften Album „Spellbound“ der Drahtseilakt, als Performer einen ungezügelten Narzissmus zur Schau zu tragen, ohne dass seine Texte, die sich in allen denkbaren Variationen den Komplikationen von Liebesbeziehungen widmen, jemals ihre analytische Schärfe und seine Melodien jemals ihren Charme verlieren. So unwiderstehlich nervt sonst niemand.]]></description>
      <pubDate>Sat, 17 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>LIFE AND TIMES - EPISODE 2 (NATURE THEATER OF OKLAHOMA, NEW YORK)</title>
      <description><![CDATA[Mit konzeptueller Strenge bei gleichzeitig überbordender Spielfreude setzt die New Yorker Off-Off-Truppe Nature Theater of Oklahoma ihre epische Musical-Saga „Life and Times“ fort.<br />Die Ich-Erzählerin, die mehr und mehr zu einer kollektiven Stimme geworden ist und aus unser aller Erinnerung zu sprechen scheint, berichtet von ihrem achten bis vierzehnten Lebensjahr: Der sich verändernde Körper (Können Turnübungen den Busen vergrößern?), die erste Liebe (Für immer!), die erste heimlich gerauchte Zigarette. All die Geschichten, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wie „Episode 1“, die zum Berliner Theatertreffen 2010 eingeladen wurde, basiert auch der zweite Teil des auf zehn Folgen angelegten Epos wortwörtlich auf einem Telefongespräch, in dem die 34jährige Kristin Worrall ihr gesamtes, eher durchschnittliches Leben erzählt. Ungekürzt wurde dieses ungewöhnliche Libretto auf dem Hobby-Musiker-Programm Garage Band vertont. Von Ferne weht der Sound der Achtziger. Mit gewohnt heroischem Einsatz und Extravaganz setzt das Nature Theater seine äußerst ungewöhnlichen theatralischen Sendungen fort, die mit einer simplen Frage begannen: Kannst du mir die Geschichte deines Lebens erzählen? <br />„In knallbunten Adidas-Trainern und zu herzergreifenden Synthie-Sounds vom Band werden nicht nur die achtziger Jahre, sondern wird zudem eine höchst komplexe Geschichte von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens erzählt. Ihrem strengen Bewegungsminimalismus blieb die Gruppe erfreulicherweise treu – obwohl für die Choreografie mit der Tanz-Kompanie Rosas zusammengearbeitet wurde. Mit zwei Stunden ist der Abend für das Nature Theater erstaunlich kurz – kurzweilig ist er sowieso. Die Truppe legt mit ihrer Serie „Life and Times“ etwas so Raffiniertes wie einen zeitgenössischen Bildungsroman für die Bühne vor. Und schafft auch musikalisch etwas, das selten ist: nämlich ein Musical, für das man sich nicht genieren muss.“ (Profil)<br /><br />In Englisch<br /><br />Eine Produktion von Nature Theater of Oklahoma und Burgtheater Wien in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, Festival d’Avignon, Théâtre de la Ville Paris, Kaaitheater Brüssel und ROSAS]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>WE NEED TO TALK (CHOREOGRAFIE: SIMONE AUGHTERLONY, ZÜRICH)</title>
      <description><![CDATA[Können wir uns eine Zukunft außerhalb unserer Erfahrungen und unserer Bezugsmodelle vorstellen? Nach den Ensemble-Arbeiten „The best and the worst of us“ und „To Serve“ kehrt die Tänzerin und Choreografin Simone Aughterlony zurück zum Solo. In „We need to talk“ erforscht sie Bezüge zwischen der nun 34 Jahre dauernden Reise der Raumsonde Voyager durch das All und ihrem eigenen Leben, das auch 1977 begann. Sie späht in den Himmel zum Passagier an Bord der Voyager: Eine goldene Schallplatte mit einer Auswahl von Klängen, Bildern und Musik, die das Leben auf dem Planeten Erde dokumentieren soll und für jene außerirdischen Zivilisationen bestimmt ist, denen die Voyager auf ihrer Reise begegnen könnte. Die eklektische Sammlung von Musik auf der Platte liefert die dramaturgische Spur für die Arbeit – Simone Aughterlony bewegt sich tanzend entlang den Monumenten klassischer und moderner Musik auf der Suche nach Nähe, nach Gemeinsamkeiten. „Wir beide, die Platte und ich, wurden 1977 auf unseren Weg geschickt, und wenn diese Platte für die Menschheit stehen soll, dann müsste ich eine Verbindung zu ihr spüren oder zumindest in der Lage sein, ihre Bedeutung in der Gegenwart zu entschlüsseln, während sie sich weiter Richtung Zukunft bewegt.“<br /><br />Mit englischen Texten<br /><br />Eine Produktion von Simone Aughterlony/ Verein für allgemeines Wohl, koproduziert von Theaterhaus Gessnerallee Zürich und Dampfzentrale Bern. Gefördert aus Mitteln der Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich und Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung.]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>HOUSECLUB FEAT. HERMANN HEISIG</title>
      <description/>
      <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>ALL THE WAY OUT THERE... (CHOREOGRAFIE: METTE INGVARTSEN UND GUILLEM MONT DE PALOL)</title>
      <description><![CDATA[„All the way out there…“ ist ein Stück der Extreme. Es entwirft ein packendes Bild zweier Personen, die sich auf der Suche nach intensivem körperlichem Ausdruck zu einer ekstatischen Reise aufmachen. Gemeinsam und getrennt navigieren sie in verschiedenen Landschaften: Sie durchqueren Gegenden unermesslicher Stille und Lautlosigkeit und machen extreme Erfahrungen von Geschwindigkeit, überschwänglichem Enthusiasmus und innerer Unruhe.<br />Das Stück schafft einen Raum für eine Neubetrachtung; einen Raum, in dem Exzesse wie Fanatismus, Enthusiasmus, Vitalismus und Freude neu verhandelt werden; einen Raum, in dem Schreie entweder zu laut sind, um gehört zu werden, oder zu leise, um sie zu ignorieren; einen Raum, in dem Singen, Schreien, Atmen, Keuchen, Knurren, Zischen und Kreischen die Tonsprache affektiven Ausdrucks bilden.<br /><br />Auf der Suche nach einem post-humanen Körper befördern und zeigen Mette Ingvartsen und Guillem Mont de Palol Ausdrucksformen auf dem Grat zwischen Menschlichem und Unmenschlichem. Sie oszillieren zwischen formalen Entscheidungen und spontanen Unterbrechungen, während zwischen ihren Aktionen und dem filmischen Hintergrund eine fiktionale Realität entsteht. Ihre Körper verleiben sich die Bilder und die technische Manipulation ein.<br />„All the way out there ...” ist die Eröffnungsveranstaltung von Tanz Hoch Zwei der Tanzfabrik Berlin vom 29.3.-15.4.2012 in Kreuzberg und im Wedding, Am 1.4., 18.00 Uhr Lecture Performance Mette Ingvartsen “Speculations” Tanzfabrik Berlin, Möckernstr. 68. <br /><br />Produktion Mette Ingvartsen/Great Investment in Koproduktion mit Kaaitheater Brüssel, HAU, Musée de la Danse/Centre Chorégraphique National de Rennes et de Bretagne und MDT Stockholm. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Départs Network mit Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Education and Culture. Unterstützt durch Kunstencentrum BUDA Kortrijk, Antic Teatre Barcelona, Sommer.bar 2010/Tanz im August Berlin und University of Dance and Circus Stockholm.]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Konzerte, Tanz, Theater, Film und mehr</title>
      <description/>
      <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 04:12:06 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/kultur/berlin/auffuehrungen/hebbel.am.ufer/termine.html</link>
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