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    <title>CULTURall: MAERZMUSIK BERLIN</title>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 04:13:07 GMT</pubDate>
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    <category>Ereignisse</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Sasha Waltz / Mark Andre: gefaltet (Andre &amp; Waltz &amp; Mozart)</title>
      <description><![CDATA[Ein choreographisches Konzert (2012) DE<br /><br />Produktion Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Stiftung Mozarteum Salzburg, Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel und Berliner Festspiele / Maerz Musik. <br />Unterstützt durch Radial Stiftung. Made in Radialsystem ®. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds<br /> Das choreographische Konzert gefaltet ist die erste Zusammenarbeit von Sasha Waltz und Mark Andre. Mit sieben Tänzern und vier Solisten erforschen sie die Wechselwirkungen von klassischer und Neuer Musik, von Klang, Bewegung und Stille.<br />Das musikalische Experimentierfeld bilden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, wie das Divertimento für Violine, Viola und Violoncello KV 563 (1788), und Kompositionen von Mark Andre, wie das Klaviersolo iv 1 (2010) und die Streichtrios iv 2 (2007) und iv 8 (2009/10).<br />Eine „Faltung“ bezeichnet in der elektronischen Musik ein Verfahren, das über akustische Impulse akustische Antworten erzeugt. Für gefaltet wird dieses Prinzip zu einem Dialog zwischen Tänzern und Musikern erweitert: Die Impulse und Resonanzen ihrer Körper im Raum entfalten und verdichten Zwischenräume und Schwellen, Leere und Distanz.<br />Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und klassischen Kompositionen bildet seit mehreren Jahren einen Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Sasha Waltz. Durch den Einbezug der Instrumentalsolisten in den Entstehungsprozess des Stücks und in die darstellerische Ebene bekommt das Zusammenspiel von Tanz und Musik in gefaltet eine neue Dimension innerhalb der Arbeit von Sasha Waltz.<br /><br />Sasha Waltz, Regie / Choreographie / Bühne<br />Mark Andre, Komposition<br />Thomas Schenk, Bühne<br />David Finn, Licht<br />Beate Borrmann, Kostüme<br /><br />Tanz: Edivaldo Ernesto / Todd McQuade / Virgis Puodziunas / Zaratiana Randrianantenaina / Yael Schnell / Saju Hari / Judith Sánchez Ruíz / Sasa Queliz<br /><br />Carolin Widmann, Violine<br />Guy Ben-Ziony, Viola<br />Nicolas Altstaedt, Violoncello<br />Alexander Lonquich, Klavier<br /><br />Uraufführung: 27. Januar 2012<br />Landestheater Salzburg / Mozartwoche 2012<br /><br />www.sashawaltz.de<br />www.i-n-t-o.de/komp-mark-andre.html<br /><br />Eintritt: € 42,– / 34,– / 28,–]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>John Cage / Joan La Barbara: Eröffnung / John Cage und die Folgen</title>
      <description><![CDATA[John Cage: Song Books (1970)<br />mit Concert for Piano and Orchestra (1958)<br />Premiere der Neuproduktion<br /><br />Joan La Barbara, Künstlerische Leitung<br />Volker Straebel, Szenische Einrichtung<br />Martin Supper, Klangregie<br />Harald Frings, Licht<br /><br />Joan La Barbara: Persistence of Memory<br />für Kammerensemble, ‘sonic atmosphere’ und Elektronik,<br />mit einem Film von Aleksandar Kostic (2012) UA<br /><br />Ne(x)tworks: Joan La Barbara, Stimme / Stephen Gosling, Klavier / Yves Dharamraj, Violoncello / Ariana Kim, Violine / Christopher McIntyre, Posaune / Miguel Frasconi, Glasinstrumente/Computer / Shelley Burgon, Harfe/Computer<br /><br />Maulwerker: Michael Hirsch / Ariane Jeßulat / Henrik Kairies / Christian Kesten / Katharina Rasinski / Steffi Weismann<br /><br />Die Sängerin und Stimmperformerin Joan La Barbara, die eng mit John Cage zusammen gearbeitet hat, eröffnet das Festival MaerzMusik. Ihre Neuinszenierung seiner emblematischen Song Books (1970), in einer Simultanaufführung mit dem Concert for Piano and Orchestra (1958), wird ausgeführt von ihrem New Yorker Ensemble Ne(x)tworks und den ausgewiesenen Kennern der Vokalstücke von John Cage, den Maulwerkern aus Berlin.<br /><br />Das Concert for Piano und Orchestra, das 1958 in der New Yorker Town Hall mit David Tudor am Klavier und Merce Cunningham als Dirigent uraufgeführt wurde, stieß auf lautstarke Ablehnung wie auch auf ausgesprochenen Zuspruch. Es bedeutete den Höhepunkt der Nichtdeterminiertheit, der Unvorherbestimmtheit, in der Musik und formulierte damit eine klare Absage an den Kompositionswillen wie auch eine Freiheitsbekundung für Interpreten, Hörer und für die Klänge selbst. »Das einzig Konsistente in diesem Stück war, dass ich nicht konsistent zu sein brauchte«, so John Cage.<br />Die Song Books, eine Sammlung von kurzen Stücken, beinhalten Lieder, Lieder mit Elektronik, Anweisungen für theatralische Aufführungen und für theatralische Aufführungen mit Elektronik. Sie können solistisch oder von mehreren Sängern vorgetragen werden, in beliebiger Reihenfolge und mit beliebigen Überschneidungen. Die Vielfalt der offenen Notationssysteme und Aufführungsmaterialien – von traditionellen Notationen, grafischen Notationen, typographisch gestalteten Texten, von Zeichnungen bis hin zu Fotografien – verlangen dem Interpreten ein Höchstmaß an Eigenständigkeit und Einfallsreichtum ab. Zufallsoperationen können dazu dienen, Entscheidungen zu treffen, Zeitverläufe festzulegen oder Handlungen und Bühnenbewegungen des nicht-narrativen Theaters zu ermitteln. Die Texte der Song Books stammen u. a. von Henry David Thoreau, Marcel Duchamp, Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und Friedrich Schiller.<br /><br />John Cage war Joan La Barbaras Freund und Mentor. »Sein nachhaltiger Einfluss in meiner Musik besteht im Lösen von Aufgaben, verschiedenartige Elemente entgegen den Gesetzen der Logik zu verbinden und trotzdem erstaunliche Resultate zu erzielen.« In ihrem neuen Werk Persistence of Memory (2011) kann man dies hören. Es ist eine Gegenüberstellung von Klangausbrüchen und kantigen musikalischen Phrasen, die, manchmal irritierend, manchmal beruhigend, mit hämmernden Rhythmen und kräftigen Stößen die Präsenz von Klang in dessen Abwesenheit unterstreichen – die Stille als Rahmen, so Joan La Barbara. Alexsandar Kostic schuf zu diesem Werk mit seinem Film eine komplementäre visuelle Ebene, die nicht illustrierend ist, sondern ko-existiert.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD und The American Academy in Berlin.<br />Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds<br /><br />www.joanlabarbara.com<br />www.nextworksmusic.net<br />www.maulwerker.de<br /><br />Eintritt: € 20,– / 15,– / 10,–]]></description>
      <pubDate>Sat, 17 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Banshikich&amp;#333; / John Cage / Toshi Ichiyanagi (Sonic Arts Lounge – Naoyuki Manabe / Marc Sabat)</title>
      <description><![CDATA[Banshikich&#333;: Traditionelle Gagaku Musik aus Japan für Sh&#333;<br />John Cage: Two4 für Violine und Sh&#333; (1991)<br />Toshi Ichiyanagi: Transfiguration of the Moon für Sh&#333; und Violine (1988)<br /><br />Naoyuki Manabe, Sh&#333;<br />Marc Sabat, Violine<br /><br />Die Klänge der Mundorgel Sh&#333; mögen Hörern westlicher Musik fremd erscheinen – sie erinnern an Akkordeon oder Mundharmonika. Die Sh&#333; wird im traditionellen japanischen Gagaku verwendet, eine Musikart, die an den kaiserlichen Höfen gepflegt wurde und von der heute noch etwa neunzig Kompositionen bekannt sind. Diese Stücke sind an traditionell vorgeschriebene Regeln gebunden, die keine Improvisation erlauben. Banshikich&#333; bezeichnet den Modus des Stücks innerhalb des untemperierten Modalsystems und beinhaltet ganz bestimmte Ornamentierungen, Stimmungen und Tonumfänge. Melodie, Harmonie und Rhythmus gehen beim Spiel der Sh&#333; in der Bewegung und räumlichen Klangentfaltung von Tonclustern auf.<br />Auch John Cage, seit den 1960er Jahren in engem Kontakt mit japanischen Künstlern, hat sich intensiv mit traditioneller japanischer Musik beschäftigt. Seine Komposition Two4 für Violine und Sh&#333; ist in vieler Hinsicht eine Herausforderung. Der Violinist hat sechs Mikrotöne innerhalb eines Halbtones zu differenzieren, so dass 84 Töne innerhalb einer Oktave zur Verfügung stehen. Auch wenn Cage nicht die Präzision jedes einzelnen Tons fordert, so soll doch eine definierte Unbestimmtheit innerhalb eines Tonraums dargestellt werden. Während die Violine angehalten ist, Töne von langer Dauer zu spielen, bewegt sich die Sh&#333; in schnellen Schritten durch ihr Tonmaterial.<br />Toshi Ichiyanagi, geboren 1933 in Kobe (Japan), ist einer der Freunde, Weggefährten und Schüler von John Cage. Von 1952 bis 1961 lebte er in den USA und besuchte u. a. die New School for Social Research, an der Cage lehrte. Von 1956 bis 1963 war er mit der Künstlerin Yoko Ono verheiratet. Ichiyanagi gehörte zu den Vertretern der experimentellen Musik der New Yorker Avantgarde. Seit seiner Rückkehr nach Japan im Jahr 1961 schrieb er zahlreiche Kompositionen, in denen er klassische japanische und westliche Musik verbindet.<br />Dazu gehört Transfiguration of the Moon (1988), hier aufgeführt von zwei Komponisten und Solisten. Während Naoyuki Manabe zu den hochrangigen Spielern des Gagaku und der Sh&#333; gehört, ist Marc Sabat durch seine langjährige Beschäftigung mit experimenteller Musik und reinen Stimmungssystemen prädestiniert für dieses Konzert.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Botschaft von Japan in Deutschland und Berliner Künstlerprogramm des DAAD<br /><br />www2.odn.ne.jp/gagaku.manabe/manabe-de.html<br /><br />Eintritt € 12,–]]></description>
      <pubDate>Sat, 17 Mar 2012 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>DREAM - Frühe Lieder &amp; Klavierstücke von John Cage (John Cage 100 / Recital)</title>
      <description><![CDATA[Natalia Pschenitschnikova, Stimme<br />Alexej Lubimov, Klavier<br /><br />DREAM - Frühe Lieder & Klavierstücke von John Cage<br /><br />Die Künstlerin und Interpretin Natalia Pschenitschnikova und der für die Cage-Rezeption insbesondere in Osteuropa wichtige Pianist Alexej Lubimov präsentieren frühe Lieder und Klavierstücke von John Cage. Sie zeigen die Wurzeln ebenso wie die reiche Erfindungsgabe und künstlerischen Bekenntnisse des Komponisten.<br /><br />So schrieb Cage unter dem Eindruck von Erik Satie (1866-1925) einfache, nur auf eine Melodielinie reduzierte Klavier- und Vokalstücke, wie das Prelude for Meditation (1944), Experiences II (1948) oder auch Dream (1948) für den Tanz seines späteren Lebensgefährten Merce Cunningham.<br />Auch trieb er die Klaviermanipulationen seines Lehrers Henry Cowell (1897–1965) radikal weiter, indem er Alltagsgegenstände wie Nägel und Bolzen verwendete. John Cages erste Komposition für präpariertes Klavier Bacchanale (1940), eine Begleitmusik zum Tanz von Syvilla Fort, ersetzte ein ganzes für den Theatersaal zu großes, aber von Cage für seine Musik erträumtes Schlagzeugensemble. Zugleich »entweihte« er das Klavier.<br />Nach einem Text aus Finnegans Wake von James Joyce (1882-1948) schrieb er ein Jahr nach dessen Tod das charmante und lyrische Lied The Wonderful Widow of Eighteen Springs, in dem der Pianist den vibratolosen Klang der Stimme mit klopfenden Rhythmen an, auf und unter dem geschlossenen Klavier begleitet. Es wird kein einziger Klavierton gespielt.<br />Marcel Duchamp (1887–1968) war John Cages Leitbild im Hinblick darauf, daß man die Dinge zunächst so betrachten sollte, wie sie sind – ready made. Cage teilte viele Ansichten Duchamps und in gewisser Weise schuf er zahlreiche musikalische ready mades, indem er die Musik von ihrer täuschenden Vertrautheit und den Klang vom Subjekt befreite.<br />Die rhythmische Studie Music for Marcel Duchamp (1947) komponierte John Cage für eine Filmsequenz, die Duchamp für Dreams That Money Can Buy entwickelte, den legendären Experimentalfilm von Hans Richter. Für diese Musik nutze Cage nur wenige Klänge eines präparierten Klaviers, und band in die Struktur des Stückes erstmals auch die Stille mit ein.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Radialsystem V<br /><br />www.natalia-pschenitschnikowa.de<br /><br />Eintritt € 12,–]]></description>
      <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 09:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43825&amp;aktuell=true</link>
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      <title>John Cage - Music for Piano (John Cage 100 / Recital Sabine Liebner)</title>
      <description><![CDATA[Sabine Liebner, Klavier<br /><br />John Cage: Music for Piano 53–68 (1956)<br />John Cage: One² (1989) <br />John Cage: Music for Piano 69–84 (1956)<br /><br />Die Münchener Pianistin Sabine Liebner beschäftigt sich seit langem intensiv mit der Musik der New York School und trat insbesondere als Interpretin der Werke von John Cage und Morton Feldman hervor. Bei MaerzMusik präsentiert sie Schlüsselwerke von John Cage: die vierteilige Reihe der Music for Piano, die er Mitte der 1950er Jahre komponierte, und One², eines seiner sogenannten Number Pieces aus dem Jahr 1989.<br /><br />Die Reihe Music for Piano begann Cage 1952, im selben Jahr, in dem auch sein später so berühmtes Stück 4’33 entstand. Bei 4’33, der Stille in einem festgelegten Zeitrahmen, waren zufällige Umgebungsgeräusche die einzigen klanglichen Ereignisse. Bei Music for Piano bot ein unbeschriebenes Blatt Papier John Cage das musikalische Material für seine Komposition. Er sah alle Noten bereits dort stehen: die kleinen Unregelmäßigkeiten und Flecken auf der Papieroberfläche. Cage übertrug sie auf transparentes Notenpapier und bestimmte so die Tonhöhen. Auf diese Weise entstanden die ersten Stücke von Music for Piano. Später variierte Cage die Verfahren und setzte weitere Zufallsbefragungen ein, um kompositorische Entscheidungen zu treffen. Die Stücke 53–68 und 69–84 (1956), die letzten Zyklen der Reihe, erfordern Klang- und Geräuscherzeugungen sowohl innerhalb wie außerhalb des Flügels.<br />One² (1989) stammt aus John Cages später Schaffensperiode. Es ist für ein bis vier Klaviere konzipiert, bei denen für die Dauer des Stücks das Haltepedal arretiert ist, so dass die Töne weiterklingen und sich überlagern können. Der Pianist geht von Klavier zu Klavier und spielt mit Zufallsoperationen ermittelte Töne innerhalb feststehender und flexibler Zeitklammern. John Cage beschränkt sich bei One² auf mindestnotwendige Festlegungen.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Radialsystem V<br /><br />Eintritt € 12,–]]></description>
      <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 14:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Konzerthausorchester Berlin: John Cage 103 für Orchester und Film One¹¹ (John Cage 100)</title>
      <description><![CDATA[Konzerthausorchester Berlin<br />Ilan Volkov, Musikalische Einstudierung<br /><br />John Cage: 103 für Orchester (1991)<br /><br />One¹¹<br />Film (1992)<br />Henning Lohner, Produktion/Regie<br />Van Carlson, Kamera<br />Simultane Aufführung<br /><br />»Der Film wird natürlich über die Wirkung von Licht in einem leeren Raum sein. Aber kein Raum ist tatsächlich leer und das Licht wird zeigen, was darin ist. Und all dieser Raum und dieses Licht werden mittels Zufallsoperationen gesteuert werden.«<br />John Cage<br /><br />Kurz vor seinem Tod verwirklichte John Cage seine Vision von einem Film. Es ist sein erster und einziger: One¹¹ (1992), ein 90-minütiger Schwarzweiß-Film ohne Darsteller, Objekte oder Handlungen, eine Filmkomposition für Licht. Sie wurde unter der Leitung des Filmemachers und Komponisten Henning Lohner in einem Münchener Fernsehstudio umgesetzt. Der Kameramann Van Theodore Carlson wurde zum Ausführenden der Komposition.<br />Der Film One¹¹ kann simultan mit dem Orchesterstück 103 (1991) aufgeführt werden. Ohne direkt aufeinander Bezug zu nehmen, haben beide 17 Teile. Jeder der Teile des Films, die Lichtprojektionen in dem völlig leeren Fernsehstudio und die Bewegung der auf einem Kran montierten Kamera beruhen auf etwa 1200 von einem Computer ermittelte Zufallsoperationen. In dem Orchesterstück 103 (für 103 Interpreten ohne Dirigat) werden variable Zeitklammern verwendet, in denen jedes der Instrumente eine Reihe von Einzeltönen spielt.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Konzerthaus Berlin und Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Mit Unterstützung von Lohnerranger Film, Music & Art Productions, Ltd.<br /><br />www.konzerthaus.de/konzerthausorchester<br /><br />Eintritt € 25,–]]></description>
      <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Tomomi Adachi / Portrait (Sonic Arts Lounge)</title>
      <description><![CDATA[Hugo Ball: Gadji Beri Bimba (1916)<br />Tomomi Adachi: Minna no Uta (Song for Everyone) für 10 Stimmperformer und Turntables (1995)<br />Tomomi Adachi: Why You Scratch Me, Not Slap? für Gitarre mit Videoprojektion (2011)<br />John Cage: Sixty-two Mesostics re Merce Cunningham, Lesung in Auszügen (1971)<br />Tomomi Adachi: Improvisation with Self-Made Instruments, Solo Performance<br />Tomomi Adachi: Voice and Infrared Sensor Shirt, Solo Performance (2004–2011)<br /><br />Tomomi Adachi, Performance/Elektronik<br />Joke Lanz, Turntables<br />Seth Josel, Gitarre<br /><br />Der japanische Komponist und Performer Tomomi Adachi arbeitet nicht nur im Bereich experimenteller Musik, sondern bewegt sich auch im Feld der Improvisation, Poesie, Theater, Visuelle Kunst und Community Art. MaerzMusik präsentiert ein breites Spektrum seiner Aktivitäten: Performances für Körper und Elektronik, welche selbst entwickelte und selbst gebaute Sensor-Instrumente und -Systeme nutzen, konzeptionelle Kompositionen für Amateurspieler und professionelle Instrumentalisten ebenso wie virtuose Vokal-Interpretationen ausgewählter Werke von John Cage und dem Dadaisten Hugo Ball.<br />Die Werke von Tomomi Adachi sind humorvoll und manchmal brachial. Adachi konzentriert sich auf visuelle Elemente der Musik und Spannungen zwischen konzeptionellen Ideen und physischer Existenz.<br /><br />www.adachitomomi.com/n/biography.html<br /><br />Koproduktion Berliner Festspiele / MaerzMusik und Berliner Künstlerprogramm des DAAD<br /><br />Eintritt € 12,–]]></description>
      <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>John Cage und die Folgen (Internationales Symposium)</title>
      <description><![CDATA[Cage & Consequences<br /><br />John Cage lesen / John Cage aufführen /<br />Komponieren nach Cage / Cage und die Künste<br /><br />Volker Straebel (TU Berlin) / Julia H. Schröder (FU Berlin), Konzept und Leitung<br /><br />Tomomi Adachi / Thomas Ahrend / David Bernstein / Eberhard Blum / Hans-Friedrich Bormann / Nic Collins / Peter Cusack / Dieter Daniels / Bill Dietz / Don Gillespie / Rolf Grossmann / Gabriele Knapstein / Brandon LaBelle / Claus-Steffen Mahnkopf / Chris Mann / Wulf Herzogenrath / John Holzaepfel / Helga de la Motte-Haber / Gordon Mumma / David Patterson / Michael Pisaro / Sabine Sanio / Dieter Schnebel / Christian Wolff<br /><br />Ein wissenschaftliches Symposium führt Vertreter der internationalen Cage-Forschung mit Künstlern, Komponisten und Weggefährten John Cages zusammen. Ziel ist es, den akademischen Diskurs zu öffnen und ästhetische, philologische und wirkungsgeschichtliche Fragestellungen mit Erfahrungen der künstlerischen und aufführungspraktischen Wirklichkeit der Gegenwart zu konfrontieren.<br />Die Sektion Cage lesen bietet ein Forum für analytische und quellenkritische Darstellungen, während Cage aufführen das Problemfeld der Aufführungspraxis auch in gewandelter historischer Situation reflektiert. Cage und die Künste thematisiert Cages Ansatz der Kunstsynthese und die Rezeption Cages in Intermedia und Medienkunst. Die Sektion Komponieren nach Cage schließlich widmet sich den Herausforderungen zeitgenössischen Komponierens.<br /><br />In englischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung<br /><br />In Zusammenarbeit mit Technische Universität Berlin – Fachgebiet Audiokommunikation, Freie Universität Berlin – Sfb 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« und Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Gefördert aus Mitteln der Ernst von Siemens Musikstiftung<br /><br />www.CageSymposiumBerlin.de<br /><br />Eintritt frei]]></description>
      <pubDate>Mon, 19 Mar 2012 08:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>La Monte Young Marian Zazeela: The Just Alap Raga Ensemble (Dream House)</title>
      <description><![CDATA[La Monte Young Marian Zazeela<br />The Just Alap Raga Ensemble<br />Drei Abendkonzerte im Raga Darbari in der Lichtinstallation von <br />Marian Zazeela<br />Dream Light<br />Europäische Erstaufführung<br /><br />La Monte Young / Marian Zazeela / Jung Hee Choi, Stimme<br />Naren Budhkar, Tabla<br />The Tamburas of Pandit Pran Nath, Zuspiel<br />Jim Conti, Licht<br />Bob Bielecki / Ben Manley, Ton<br /><br />Neben John Cage gehört La Monte Young zu den einflussreichsten Vertretern der amerikanischen Avantgarde. Die Aufführung seines Konzertzyklus in der Lichtinstallation Dream Light von Marian Zazeela bei MaerzMusik ist eine kleine Sensation und bietet die vielleicht letzte Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Künstlern in Europa zu begegnen.<br /><br />La Monte Young gilt als Urvater der Minimal Music. Bereits Mitte der 1950er Jahre begann er mit langen Tondauern und Zeitverläufen zu komponieren. Er spielte Jazz mit Terry Jennings, beschäftigte sich mit der Musik der Avantgarde sowie mit indischer Kunstmusik und war in der Fluxus-Bewegung aktiv.<br />Seit den 1960er Jahren arbeitet er mit reinen Stimmungssystemen an The Well-Tuned Piano, Kompositionen mit Oktaven, reinen Quinten und Naturseptimen. Gemeinsam mit Marian Zazeela entwickelte er zahlreiche Klang-Licht-Installationen und Performances, darunter das legendäre Dream House, das 1972 auch auf der documenta in Kassel zu erleben war.<br />Für die Dauer von zwei Wochen verwandelt sich nun bei MaerzMusik der Saal der Villa Elisabeth in ein »Dream House«. La Monte Young und Marian Zazeela laden zum Verweilen in eine magische Klang- und Lichtinstallation ein, in der langsam changierende Drones und intensive Magenta Lights die Zeit aufzuheben scheinen. An drei Abenden wird La Monte Young live mit dem Just Alap Raga Ensemble in der Installation auftreten: Konzertabende, die La Monte Young seinem indischen Musikguru Pandit Pran Nath widmet.<br /><br />weitere Aufführungen<br />Karlsruhe, ZKM: 7. April 2012<br />Polling, Kunst im Regenbogenstadl: 14. April 2012<br /><br />20. März – 1. April 2012 <br />Klang-Licht-Installation<br />täglich 15–20 Uhr / Eintritt frei<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Kunst im Regenbogenstadl Polling, Angelica Festival Bologna, Fondazione Mudima Milano und Kulturbüro SOPHIEN Berlin. Gefördert aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes<br /><br />Eintritt € 30,–]]></description>
      <pubDate>Mon, 19 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43833&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>QuerKlang (Experimentelles Komponieren in der Schule)</title>
      <description><![CDATA[Uraufführungen von Gruppen-Kompositionen durch SchülerInnen der Hector-Peterson-Schule, Käthe-Kollwitz-Oberschule, Kurt-Schwitters-Schule, Bertha-von-Suttner-Schule und des Heinrich-Hertz-Gymnasiums, begleitet durch Matthias Hinke, Eres Holz,Tobias Dutschke, Makiko Nishikaze und Stefan Keller, MusiklehrerInnen der Schulen sowie StudentInnen der UdK Berlin<br /><br />Daniel Ott / Elena Mendoza / Christoph Riggert / Kerstin Wiehe, Projektleitung<br />Stefan Roszak / Oliver Güngör, Assistenz<br /><br />Projekt der Universität der Künste Berlin / klangzeitort, K & K Kulturmanagement & Kommunikation / Kulturkontakte e.V. und Berliner Festspiele / MaerzMusik.<br /><br />„Die Musik zeigt unsere Suche nach dem Wasser, die Verzweiflung über eintönige Technik und unsere Idee von der Schönheit des Lebens“ kommentiert Jannik das geheimnisvolle Zusammenspiel von Tönen, Klängen und Geräuschen. Er hat in den letzten Monaten zusammen mit seinen Mitschülern an einer gemeinsamen Komposition gearbeitet.<br /><br />Erstmals in der Saison 2003/2004 haben Berliner Schulklassen zusammen mit Studierenden der Universität der Künste und zeitgenössischen Komponist/innen eigene experimentelle Kompositionen geschaffen und beim Festival MaerzMusik aufgeführt. QuerKlang – ein besonderes Konzept, das die Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrer/innen mit denen von Lehramtsstudierenden und Komponist/innen zusammenbringt.<br />Die Ästhetik der entstehenden Kompositionen ist geprägt von einem Clash der Wirklichkeiten: Angeregt durch ein Team aus jeweils zwei Studierenden, einem/r Komponisten/in und ihrem/r Musiklehrer/in entwickeln die Schüler einen eigenen Zugang zu experimentellen Klängen, aus denen sie im Klassenverband ihr Stück erarbeiten und im Rahmen von MaerzMusik aufführen. Die Uraufführungen der Neukompositionen sind inzwischen zu einem kleinen Highlight des Festivals avanciert.<br />Beim diesjährigen Festival MaerzMusik werden fünf in den letzten Monaten entstandene Stücke uraufgeführt.<br /><br />Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union.<br />Mit Unterstützung der Stiftung Berliner Philharmoniker<br /><br />www.udk-berlin.de/sites/musikpaedagogik/querklang<br /><br />Eintritt frei]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43834&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Arditti Quartet (Jennings / Lucier / Cage / Young / Scodanibbio)</title>
      <description><![CDATA[John Cage und die Folgen<br /><br />Terry Jennings: String Quartet (1960)<br />La Monte Young: On remembering a naiad, Fünf kleine Stücke für Streichquartett (1956)<br />Alvin Lucier: Navigations for Strings (1991)<br />Stefano Scodanibbio: Visas, Drei Episoden für Streichquartett (1985/1987)<br />John Cage: Music for Four (1987, rev. 1988)<br /><br />Arditti Quartet:<br />Irvine Arditti, Violine<br />Ashot Sarkissjan, Violine<br />Ralph Ehlers, Viola<br />Lucas Fels, Violoncello<br /><br />Das Arditti Quartet widmet sich seit seiner Gründung im Jahr 1974 vor allem der Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Viele Komponisten, darunter auch John Cage und seine Weggefährten, haben dem Arditti Quartet ihre Werke anvertraut. Bei MaerzMusik präsentiert das Quartett Kompositionen, die aus verschiedenen Perspektiven gewissermaßen »Urzellen« einer spezifischen Vorstellung von minimalistischen Klangprozessen darstellen – ob musikalisch, physikalisch, räumlich oder poetisch.<br /><br />John Cage war so beeindruckt von dem Spiel des Arditti Quartets, dass er mit ihm 1988 u. a. die Umsetzung und Uraufführung der Music for Four für das Cage-Festival der Wesleyan University erarbeite. Die Partitur besteht aus vier unabhängig voneinander zu spielenden Stimmen, die vollständig notiert sind. Die Musiker bestimmen mit Stoppuhren die zeitlichen Abläufe. Besondere Elemente dieses Werks sind die Verwendung von Mikrotonalität und die räumliche Positionierung der Musiker, die weit entfernt oder voneinander abgewandt sitzen, um die Unabhängigkeit der Stimmen zu unterstützen.<br />Auch Navigations for Strings (1991) des experimentellen Komponisten Alvin Lucier ist ein dem Arditti Quartet gewidmetes Werk. Das von atmosphärischen Signalen inspirierte Stück besteht aus einer kleinen melodischen Zelle, die sich zu einer Linie verdichtet und sich mikrotonal, gleichsam unhörbar im Klangraum bewegt.<br />Die Five Small Pieces for String Quartet (1956) von La Monte Young sind die ersten Stücke, die der Komponist in Anlehnung an Anton Webern mit 12-Ton-Reihen komponierte. Zugleich zeigen sie die beginnende Entwicklung hin zu Minimalismus und »Dream Chords«.<br />Minimalistisch, mit nur wenigen zwischen piano und pianissimo lang gehaltenen Tönen und Akkorden, ist auch das Streichquartett (1960) von Terry Jennings, ebenfalls ein eigenständiger Vertreter der Minimal Music.<br />Auch die Visas (1985/1987), die drei literarisch inspirierten Episoden für Streichquartett des im Januar 2012 verstorbenen italienischen Kontrabassvirtuosen und Komponisten Stefano Scodanibbio, sind Zeugnis einer auf ruhig fortschreitende und mehrdimensionale Klangprozesse konzentrierten minimalistischen Kompositionsweise.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD<br /><br />www.ardittiquartet.co.uk<br /><br />Eintritt € 20,– / 15,– / 10,–]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43835&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Williams Mix + (Sonic Arts Lounge)</title>
      <description><![CDATA[John Cage: Williams Mix for magnetic tape, 8 tracks (1952) Originalfassung<br />Williams Mix: for eight channel digital audio.<br />Digitale Realisation von Eckehard Güther (1952/2012) UA/AW<br />Werner Dafeldecker / Valerio Tricoli: Williams Mix Extended for eight channel digital audio. Based on Williams Mix by John Cage (1952/2012) UA/AW<br />Morton Feldman: The Possibility of a New Work for Electric Guitar<br />Zwei Rekonstruktionen der verschollenen Partitur von Seth Josel (1966/2008)<br />John Cage: Imaginary Landscape No. 5 for any 42 phonograph records (1952), Original-Tonband<br /><br />anschließend: EM Lounge<br />Perlen Elektroakustischer Musik für vier und mehr Lautsprecher,<br />ausgewählt und präsentiert vom Elektronischen Studio der TU Berlin<br />Seth Josel, E-Gitarre<br />Werner Dafeldecker / Valerio Tricoli / Eckehard Güther / TU Studio, Klangregie<br /><br />Der Williams Mix (1952/53) von John Cage gehört neben den Cinq etudes de bruit (1948) von Pierre Schaeffer und Karlheinz Stockhausens Studie II (1954) zu den Schlüsselwerken der frühen Tonbandmusik. Er war die erste Komposition für Tonband von John Cage und zugleich jene, die das Medium an seine Grenzen brachte.<br />Während frühe elektroakustische Tonbandstücke meist direkt während des Arbeitsprozesses im Studio entstanden, erstellte Cage vorab eine Partitur. Dabei ermittelte er alle notwendigen musikalischen Parameter mit Hilfe von Zufallsoperationen. Für die Realisation des achtkanaligen Stücks von 4’15 Minuten brauchte er mehr als ein halbes Jahr. Es besteht aus unterschiedlich angeschnittenen Tonbandschnipseln, die in Kleinstarbeit zusammengefügt wurden. Bis heute blieb John Cage der Einzige, der ein Tonbandstück nach seiner Partitur anfertigte.<br />Bei MaerzMusik sind erstmals eine digitale Realisation der Partitur durch Eckehard Güther sowie eine Neuinterpretation zu erleben. Diese Neuinterpretation nimmt eine Dehnung des Williams Mix auf 32 Minuten vor, wobei 600 unterschiedliche Sounds verwendet werden, die von Werner Dafeldecker und Valerio Tricoli produziert worden sind.<br />Darüber hinaus kommt es zu einer Wiederaufführung der Performance The Possibility of a New Work for Electric Guitar von Morton Feldman durch Christian Wolff und zu einer Rekonstruktion dieses Stücks durch den Gitarristen Seth Josel.<br />Ein weiterer Höhepunkt des Abends im Berghain ist die Aufführung von Imaginary Landscape No. 5, ein Tonbandstück von John Cage, für das 42 phonografische Aufnahmen verwendet wurden. Cage nutzte bei dieser Version aus dem Jahr 1952 vor allem Jazz-Platten.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Elektronisches Studio der TU Berlin – Fachgebiet Audiokommunikation, Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Berghain<br /><br />www.dafeldecker.net<br />www.josel.sheerpluck.de<br />www.ak.tu-berlin.de/menue/elektronisches_studio<br /><br />Eintritt € 12,–]]></description>
      <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 20:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Remix Ensemble / Peter Rundel / Sonia Wieder-Atherton (Brecht / Rihm / Tenney / Nunes)</title>
      <description><![CDATA[Pole<br /><br />George Brecht: Symphony No. 2 (1962)<br />Wolfgang Rihm: Versuchung<br />Hommage à Max Beckmann für Violoncello und Orchester (2009)<br />James Tenney: Form 2, In memoriam John Cage [1912–1992] (1993)<br />Emmanuel Nunes: Improvisation I – Für ein Monodram für neun Instrumentalisten (2002/05) DE der letzten Fassung<br />Wolfgang Rihm: Will Sound More Again für Ensemble (2005/11) DE<br />Auftragswerk Casa da Musica Porto und Berliner Festspiele / MaerzMusik<br /><br />Remix Ensemble<br />Peter Rundel, Leitung<br />Sonia Wieder-Atherton, Violoncello<br /><br />Das Konzert des für seine stilistische Bandbreite bekannten portugiesischen Remix Ensemble mit der Cellistin Sonia Wieder-Atherton unter der Leitung von Peter Rundel stellt neue Werke von Wolfgang Rihm und Emanuel Nunes radikalen avantgardistischen Positionen aus dem Cage-Umfeld gegenüber:<br />Die »stille« musikalische und zugleich theatralische Aktion Sinfonie No. 2 (1962) von Georg Brecht, einem der frühen und wichtigen Akteure der amerikanischen Fluxus-Bewegung, und das John Cage gewidmete Stück Form 2 (1993) von James Tenney, das seine Harmonik aus dem Obertonspektrum des Tons »e« ableitet, es bis zur 27-Stimmigkeit aufbaut und wieder lichtet, bis nur noch ein einziger Ton übrig bleibt. Die zeitlichen Abläufe sind hier in Anlehnung an Cage durch Zeitklammern offen strukturiert und die Interpreten im Raum um das Publikum positioniert.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Casa da Música Porto.<br />Mit Unterstützung von Réseau Varèse – European Network for the Creation and Promotion of New Music, gefördert durch das Programm »Kultur« der Europäischen Union<br /><br />www.casadamusica.com/group/default<br />www.soniawiederatherton.com<br /><br />Eintritt € 20,– / 15,– / 10,–]]></description>
      <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43837&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Annie Gosfield / Portrait (Sonic Arts Lounge)</title>
      <description><![CDATA[Annie Gosfield: <br />Lightning Slingers and Dead Ringers für Klavier und Sampler (2008)<br />Lost Signals and Drifting Satellites für Violine und Elektronik (2003)<br />Four Roses für Violoncello und verstimmtes Klavier (1996)<br />Neues Werk für Violoncello und Elektronik (2012)<br />UA/AW Berliner Festspiele / MaerzMusik und The American Academy in Berlin<br />EWA7 für Sampling Keyboard, E-Gitarre, Perkussion (1999)<br /><br />Stephen Gosling, Klavier/Keyboard<br />George Kentros, Violine<br />Frances-Marie Uitti, Violoncello<br />Annie Gosfield, Keyboard / Elektronik<br />Roger Kleier, E-Gitarre<br />Chris Cutler, Perkussion<br /><br />Die aus Philadelphia stammende und in New York lebende Komponistin, Performerin und Improvisatorin Annie Gosfield gehört zu den interessantesten Figuren der New Yorker Downtown-Musikszene. MaerzMusik widmet der diesjährigen Stipendiatin der American Academy in Berlin ein Porträtkonzert.<br /><br />Annie Gosfield, geboren 1960, studierte in Los Angeles Klavier und Komposition und war von Haus aus mit Blues, Jazz, Soul wie auch mit alternativer Rockmusik oder ungewöhnlichen musikalischen Experimenten der frühen Klangkunst vertraut.<br />Sie trat als Keyboarderin mit verschiedenen Musikern und Formationen auf, für die sie auch eigene Stücke schrieb. Ihre Faszination für außermusikalische Klänge, Alltagsgeräusche, Maschinenlärm, Klänge von technologischen Apparaturen oder physikalischen Phänomenen schlug sich in ihren Kompositionen nieder. Dabei nutzte sie alte wie neue Technologien, Sampling und experimentelle Verfahren, etwa die der musique concrète, und präparierte Instrumente. Zum Markenzeichen ihrer Musik wurden darüber hinaus pulsierende Rhythmen und Ostinatomuster.<br />Das Konzert bei MaerzMusik zeigt den Facettenreichtum dieser von Geräuschen und urbanen Klängen inspirierten Musik. Jedes der aufgeführten Stücke entstand in enger Zusammenarbeit mit den Instrumentalisten. Deren Interpretationen und Spielweisen tragen oft wesentlich zum Charakter der Stücke bei.<br /><br />In Zusammenarbeit mit The American Academy in Berlin und Berghain<br /><br />www.anniegosfield.com<br /><br />Eintritt € 12,–]]></description>
      <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 20:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>SWR Sinfonieorchester / Lothar Zagrosek (Rihm / Feldman / Wolff)</title>
      <description><![CDATA[Pole<br /><br />Wolfgang Rihm: 3. Doppelgesang für Klarinette, Viola und Orchester (2004)<br />Morton Feldman: Coptic Light für Orchester (1986)<br />Christian Wolff: John, David für Orchester und Schlagzeug solo (1998)<br />Wolfgang Rihm: Magma für großes Orchester (1973)<br /><br />SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg<br />Lothar Zagrosek, Leitung<br />Jörg Widmann, Klarinette<br />Antoine Tamestit, Viola<br />Robyn Schulkowsky, Schlagzeug<br />Christoph Grund, Klavier<br /><br />Das Konzert des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und herausragende Solisten zeitgenössischer Musik stellen unter der Leitung von Lothar Zagrosek Werke von Wolfgang Rihm aus früherer und jüngerer Zeit denen von Morton Feldman und Christian Wolff gegenüber. Sie zählen neben John Cage zu den wichtigsten Vertretern der amerikanischen Avantgarde.<br /><br />In Magma (1973) wird der große sinfonische Klangapparat ausgekostet. Mit deutlicher Lust am Anarchischen gab sich Rihm hier einer facettenreichen, differenzierten und auratischen Klanggestaltung hin. Der 3. Doppelgesang (2004), aufgeführt mit dem Rihm-Schüler Jörg Widmann und dem französischen Bratscher Antoine Tamestit, ist inspiriert von Sonetten des Dichters Francesco Petrarca.<br />Coptic Light (1986) ist Morton Feldmans letztes Werk für großes Orchester. Dieses Spätwerk überrascht durch seine polytonale, polyrhythmische Fülle und durch die Dichte seiner Texturen.<br />Als relativ kurzes Stück arbeitet Coptic Light vom ersten Takt an mit dem vollständigen zwölftönigen chromatischen Total. Muster seltener Webereien aus dem Mittleren Osten waren hier die Inspirationsquelle.<br />John, David (1998) von Christian Wolff begann als ein Geschenk zu John Cages achtzigstem Geburtstag und wurde ein Stück zu seinem Gedenken. Es besteht aus Liedern (ohne Worte) und einer 4-teiligen kompositorischen Verarbeitung des Materials der Lieder in Form von Soli, Duetten und anderen kammermusikalischen Konstellationen innerhalb des Orchesters.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD<br /><br />www.swr.de/sinfonieorchester<br /><br />Eintritt € 30,– / 20,– / 10,–]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>zeitkratzer &amp; Elliott Sharp &amp; Column One (Sonic Arts Lounge)</title>
      <description><![CDATA[Column One: Entropium part 1–4 für zeitkratzer (2012) UA<br />Elliott Sharp: Oneirika für zeitkratzer (2012) UA/AW<br /><br />Column One:<br />Jürgen Eckloff / Robert Schalinski / René Lamp, Komposition<br /><br />zeitkratzer:<br />Reinhold Friedl, Leitung / Klavier<br />Frank Gratkowski, Klarinette<br />Matt Davis, Trompete<br />Hilary Jeffery, Posaune<br />Marcus Weiser, Sampler<br />Maurice de Martin, Perkussion<br />Burkhard Schlothauer, Violine<br />Anton Lukoszevieze, Violoncello<br />Ulrich Phillipp, Kontrabass<br />Martin Wurmnest, Ton<br />Andreas Harder, Licht<br /><br />Elliott Sharp, Tenorsaxophon / E-Gitarre<br /><br />Seit über 30 Jahren gehört der Multiinstrumentalist, Komponist und Performer Elliott Sharp zu den zentralen Figuren der Avantgarde und der experimentellen Musikszene New Yorks. Die Bandbreite seiner musikalischen Projekte und Kollaborationen reicht von Orchestermusik zu Blues, Jazz und Noise, von No Wave Rock zu Techno. In vielen seiner Kompositionen spielt die Anwendung der Fraktalen Geometrie und der Chaostheorie eine Rolle.<br />Im Auftrag von MaerzMusik formt Elliott Sharp für das Ensemble zeitkratzer ONEIRIKA, eine von der Cage-Tradition inspirierte Klanglandschaft, deren Titel dem Zustand des Wachtraumes entlehnt ist. Beim Erstellen der Partitur griff Elliott Sharp auf eine Methodik zurück, die vergleichbar ist mit dem Digitalisieren von Klängen: Er nutzt Bildverarbeitungsprogramme, um seine musikalischen Manuskripte zu generieren, wobei Bilder entstehen, die ihre eigenen Klänge heraufbeschwören. Den Musikern bleibt es überlassen, die Lichtfrequenz in Klang und Bewegung zu übertragen.<br />Column One, das seit 1991 bestehende Berliner Künstlerkollektiv mit Jürgen Eckloff, René Lamp und Robert Schalinksi, ist eine der extremsten und schrillsten Formationen des Postindustrial. Es versteht sich »als ideologische Basis der Auseinandersetzung mit Strukturen, Philosophien und (westlichen) Medien«, beruft sich auf Ideen des radikalen Konstruktivismus, auf »Pop-Terroristen« wie Genesis P-Orridge, mit dem es auch zusammenarbeitete, und macht sich u. a. die »Cut-up«-Technik von William S. Burroughs zu eigen.<br />Mit Entropium für zeitkratzer spielt Column One auf John Cages Verwendung des Zufalls an und setzt diesen in Form von gesteuertem Feedback um. Entropie und statistische Mechanik stehen Pate für ein selbst-referentielles musikalisches Setting.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berghain<br /><br />www.zeitkratzer.de<br />www.elliottsharp.com<br />www.column-one.de/about.html<br /><br />Eintritt € 15,– ]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 20:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43841&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>No Ideas But In Things - The composer Alvin Lucier (Dokumentarfilm: Viola Rusche / Hauke Harder)</title>
      <description><![CDATA[Viola Rusche / Hauke Harder: No Ideas But In Things – The composer Alvin Lucier<br />Deutschland (2012) Uraufführung<br /><br />Der amerikanische Komponist Alvin Lucier, geboren 1931, ist ein Pionier der experimentellen Musik. Als Gründungsmitglied des Komponistenkollektivs Sonic Arts Union (1966–76) war er einer der frühen Vertreter der live-elektronischen Musik. Davon ausgehend entwickelte er Kompositionen und Installationen, die sich Klangphänomenen wie Resonanzen, Echos und Interferenzen widmen. Um sich den natürlichen akustischen Phänomenen und der ihnen innewohnenden Expressivität nähern zu können, verwendet Lucier häufig nicht-künstlerische Methoden, die er u. a. den Naturwissenschaften entlehnt.<br />»Frage mich nicht, was ich meine, Frage mich, was ich mache«. Getreu diesem Motto begleitet der Film Alvin Lucier bei Konzertreisen nach Den Haag und Zug (Schweiz) und lässt ihn sein Werk erklären und kommentieren. Die Spanne reicht dabei von Aufführungen der frühen live-elektronischen Werke der sechziger und siebziger Jahre (Music for Solo Performer und Bird and Person Dyning) bis zur Uraufführung des jüngsten Ensemblestücks Panorama 2 im Jahr 2011.<br />In seiner Heimatstadt Middletown gibt Lucier einen Einblick in die Anfänge seiner Pionierarbeit, die Zeit der Sonic Arts Union, seine Beziehung zu John Cage und David Tudor sowie seine Unterrichtstätigkeit an der Wesleyan University.<br />Eines der bedeutendsten Werke Luciers, I am sitting in a room (1970), bildet das zentrale Strukturelement des Films.<br /><br />In englischer Sprache<br /><br />Künstlergespräch im Anschluss<br /><br />Gefördert durch Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH<br /><br />Eintritt frei]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sonic Arts (Re) Union (Ashley / Mumma / Behrmann / Lucier)</title>
      <description><![CDATA[Robert Ashley: Answers, Songs<br />Robert Ashley, Stimme<br />Gordon Mumma: Piano Event<br />Werke für Klavier zu zwei und vier Händen<br />Daan Vandewalle / Gordon Mumma, Klavier<br />Alvin Lucier: Music for Solo Performer (1965)<br />Alvin Lucier, Performance<br />Slices für Violoncello und Elektronik (2007/2012) UA<br />Charles Curtis, Violoncello<br />David Behrman: Long Throw<br />für Klavier, Streichinstrument, Trompete und Laptop (2007)<br />Christian Wolff, Klavier<br />Okkyung Lee, Violoncello<br />William Forman, Trompete<br />David Behrman, Laptop<br />Wave Train für Klavier und Feedback (1959–1968)<br />David Behrman / Gordon Mumma, Klavier/Elektronik<br /><br />Robert Ashley, David Behrman, Alvin Lucier und Gordon Mumma gehören zu den wichtigsten Vertretern der experimentellen Musik im Gefolge von John Cage und der New York School. In der Zeit von 1966 bis 1976 bildeten sie die »Sonic Arts Union«.<br />Ebenso wie John Cage und David Tudor, die mit eigenem Equipment durch die Welt tourten, gab auch die Sonic Arts Union über hundert Konzerte in Europa und den Vereinigten Staaten. Dies hatte vor allem praktische Gründe, denn sie konnten sich Publikum wie Technik teilen.<br />Die Komponisten der Sonic Arts Union waren spezialisiert auf live-elektronische experimentelle Musik. Sie waren Pioniere in der Verwendung »handgemachter« Elektronik und technologischer – auch musikfremder – Verfahren zur Entwicklung von Musikstücken. Ob Raumkompositionen mit Feedback und Resonanzphänomenen, ob »performed tape« – Tonbandmanipulationen während des Konzerts –, ob simple analoge Technik oder komplexe interaktive, computergestützte und sensorische Systeme, ob mit Stimme, Klavier oder Synthesizer: jedes ihrer Stücke brachte neue Ideen zu Tage und machte den Sound- und Technikcheck vor jedem Konzert zu einem Abenteuer.<br />Seit den 1980er Jahren realisieren Robert Ashley, David Behrman, Alvin Lucier und Gordon Mumma unabhängig voneinander ihre Stücke und Installationen. Ashley schuf eine monumentale Reihe von Fernsehopern, Behrman verfeinerte seine interaktiven Stücke, Lucier begann, Klanginstallationen zu entwickeln, und Mumma lehrte als Professor an der University of California, Santa Cruz, und widmete sich neben der elektronischen Musik vor allem der Musik für Klavier und der Kammermusik.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds<br /><br />Eintritt € 20,– / 15,– / 10,–]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43843&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>RIAS Kammerchor / Hans-Christoph Rademann (Wolfgang Rihm / Heinrich Schütz)</title>
      <description><![CDATA[Wolfgang Rihm 60<br /><br />Wolfgang Rihm: Fragmenta passionis<br />Fünf Motetten für gemischten Chor a cappella (1968) UA<br />Heinrich Schütz: Musikalische Exequien (1668)<br />Begräbnismusik in drei Teilen für Stimmen und basso continuo<br />op. 7 SWV 279 – 281 (1636)<br />Wolfgang Rihm: Sieben Passions-Texte<br />für sechs Stimmen (2001–06)<br /><br />RIAS Kammerchor<br />Hans-Christoph Rademann, Leitung<br />Solisten des RIAS Kammerchor<br />Aleke Alpermann, Violoncello<br />Wieland Bachmann, Kontrabass<br />Raphael Alpermann, Orgel<br /><br />Geistliche Musik steht beileibe nicht im Zentrum seines Schaffens, und eigentlich hatte Wolfgang Rihm mit Vollendung seiner Passionsstücke nach Lukas, des 2000 uraufgeführten Deus Passus, auch schnell sein »Mönchsgewand wieder ablegen wollen«, wie er sich selbst erinnert. Doch es kam anders. Mehr und mehr fasziniert von der Anregung, einige A-cappella-Werke für die Karwoche zu schreiben, brachte er in den Folgejahren die Sieben Passions-Texte zu Papier, lateinische Motetten im Geist des Vergangenen und im Wissen um seine Unwiederbringlichkeit. »Singt es wie alte Musik«, hatte Rihm seinen Auftraggebern von Singer Pur geraten, »dann hört man, dass es keine ist«. Nie zuvor hatte der dünnhäutige Klangträumer ein derart geheimnisvolles Stimmweben ersonnen, vieldeutig, phantasmagorisch, verschollen zwischen den Zeiten, verletzlich und verletzt zugleich. Musik, die erschaudern lässt, eingebunden in einen Dialog mit den hier erstmals aufgeführten Fragmenta passionis, fünf kurzen Motetten aus dem Jahr 1968, sowie den Musikalischen Exequien des »Übervaters« Heinrich Schütz. Dessen Leichenrede für den thüringischen Landesherrn Heinrich von Reuß darf als Urbild jeder künstlerischen Verarbeitung von Tod und Verklärung gelten – und scheint auch bei Rihm nachzuklingen.<br /><br />In Zusammenarbeit mit RIAS Kammerchor / ROC Berlin<br /><br />Eintritt € 15,–]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Mar 2012 14:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43844&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Sergej Newski: Autland (VocaalLAB / Vocalconsort Berlin / Titus Engel)</title>
      <description><![CDATA[Kanon & Chaos: Hommage à Ockeghem<br />Sergej Newski: Autland<br />Musiktheater für sechs Solisten und Kammerchor (2008/11)<br />Konzertante DE der Neufassung<br /><br />VocaalLAB<br />Vocalconsort Berlin<br />Titus Engel, Leitung<br /><br />Am Anfang steht ein fast unhörbarer Moment. Atemgeräusche mischen sich mit amorphen Klängen; isolierte, autistisch anmutende Laute entwickeln sich bald zu Texten; aus Tongebilden der jeglicher Grammatik und Semantik entkleideten Stimme entsteht Gesang. Im dramaturgischen Wechsel von phonetischer Reduktion zum komplexen Klang thematisiert Autland jene Sprachlosigkeit, die dem Gefühl der Isolation und Ohnmacht des Individuums entspringt, und den Kampf um deren Überwindung. Der Komposition liegen, neben Poemen und Texten surrealistischer Dichter, auch Texte von Autisten zugrunde. Im Versuch, sich in der unübersichtlichen Welt zu verorten, bedienen sie sich einer bildmächtigen Sprache, denen die Komposition mit eigener Dynamik und Dramatik begegnet. Im Zentrum steht der von Titus Engel für 24 Stimmen bearbeitete Kanon Deo Gratias (1497) von Johann Ockeghem, eine polyphone Klangkathedrale zum Lobpreis Gottes. Hier führt die artifizielle, unendliche Vielstimmigkeit in Schwindel erregende Sphären und – in der Zusammenführung aller Stimmen – die Ordnung des Kanons ad absurdum. Sergej Newski entwickelt aus dem Kanonprinzip ein ganz eigenes Ordnungs- und Sprachsystem.<br /><br />Produktion Uhde & Harckensee MusikManagement, Sergej Newski und Titus Engel. In Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele / MaerzMusik und Radialsystem V. Mit Unterstützung von Deutscher Musikrat. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds<br /><br />Eintritt € 20,– / 15,– / 10,–]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Mar 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43845&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>John Cage: Branches / Inlets (John Cage 100)</title>
      <description><![CDATA[Branches für verstärkte Pflanzenklänge und 4 Spieler (1976)<br />Inlets für wassergefüllte Muscheln und 3 Spieler (1977)<br /><br />Peter Behrendsen, Künstlerische Leitung<br />Sabine Schall / Klara Schilliger / Valerian Maly / <br />hans w. koch, Performance<br /><br />Für John Cage war die Natur immer eine wichtige Inspirationsquelle. 1975, auf einer Tournee mit der Cunningham Dance Company, brachte der Tänzer Charles Moulton in Arizona Cage einen vertrockneten Kaktus, hielt ihn neben sein Ohr und zupfte an seinen Dornen. Dies inspirierte John Cage dazu, in seinen Werken Child of Tree (1975) und Branches (1976) auch Kakteen als Musikinstrumente zu nutzen.<br />Die Instrumente in Branches sind Pflanzen, vorzugsweise Kakteen, die berührt, gezupft und „gespielt“ werden. Die erzeugten Klänge werden mit Kontaktmikrophonen verstärkt. Die Spieler erstellen aus der Partitur mit Hilfe des chinesischen Orakelbuchs „I Ging“ ihre jeweilige Spielvorlage. Dadurch bestimmen sie, welches und wie viele Instrumente gespielt werden und wann eine Pause gemacht werden soll. Eines der Instrumente sollte eine mexikanische Bohnenrassel sein, ihr ist immer der letzte Teil der je 8-minütigen Variationen vorbehalten. Die Aufführung unter der Leitung von Peter Behrendsen kombiniert Branches mit Inlets (1977). Darin werden mit Wasser gefüllte Muscheln verschiedener Größen von den Spielern bewegt, um mit ihnen Gluckerklänge zu erzeugen. Allerdings will das nicht immer gelingen. Cage spricht von „Kontingenz“, da es keine ursächliche Beziehung zwischen Ursache (Aktion) und Wirkung (Klang) gibt.<br /><br />In Zusammenarbeit mit Freie Universität Berlin / Botanischer Garten und Botanisches Museum und Berliner Künstlerprogramm des DAAD<br /><br />Eintritt € 6,– / 3,–<br />Karten nur beim Botanischen Garten erhältlich. Die Eintrittskarte für Garten und Museum schließt das Konzert am 25. März 2012 ein.]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 09:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=215&amp;seg=43846&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Dedicated - Music for Friends (Engelen / Wada / Julius / Suzuki / Corner / Collins / Mann / Sabat / Zimmermann / Schnebel / Curran)</title>
      <description><![CDATA[16:00 Uhr Oberes Foyer<br />Junko Wada / Rolf Julius<br />With Julius. In memory of »for 8 h(ours)« (2012) UA<br />Junko Wada, Tanz<br />Rolf Julius, Komposition (Zuspiel)<br />William Engelen: Jochen<br />Tuschezeichnungen für Holzbläser (2007)<br />Theo Nabicht, Bassklarinette<br /><br />17:00 Uhr Oberes Foyer<br />Akio Suzuki: Jetzt, Hommage à John Cage und Rolf Julius, Solo Performance (2012) UA<br />Phil Corner: Some Silences, Performance (1983 –)<br /><br />18:00 Uhr Kassenhalle<br />Nicolas Collins: Salvage (Guiyu Blues)<br />For seven performers reanimating dead circuitry (2008)<br />In Memoriam Michel Waisvisz, for candle-controlled oscillators (2008)<br />Chris Mann: here’s trouble, Solo Performance (2012) UA<br /><br />19:30 Uhr Saal<br />Marc Sabat: Euler Lattice Spirals Scenery für Streichquarett (2011) DE<br />Walter Zimmermann: Trauern heißt ganz Ohr sein<br />für Gesang und Violine (in einer Person) und Kontrabassklarinette<br />In memoriam Reinhold Brinkmann († 10. Oktober 2010)<br />Text: Felix Philipp Ingold (2011) UA<br />Susanne Zapf, Violine<br />Theo Nabicht, Kontrabassklarinette<br />Dieter Schnebel: Sonanzen für Streichquintett (2010)<br />Sonar Quartett: Susanne Zapf, Violine / Wojciech Garbowski, Violine / Nikolaus Schlierf, Viola / Cosima Gerhardt, Violoncello / Michael Rauter, Violoncello (Gast)<br /><br />21:00 Uhr Saal<br />Alvin Curran: Inner Cities<br />Zyklus für Klavier solo (1991–) Auswahl<br />Daan Vandewalle, Klavier<br /><br />In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD<br /><br />Eintritt € 20,–]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 14:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Festival für aktuelle Musik vom 17. bis 25. März 2012</title>
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      <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 04:13:07 GMT</pubDate>
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