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    <title>CULTURall: OPERNHAUS ZÜRICH</title>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 04:14:04 GMT</pubDate>
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    <category>Aufführungen</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Morgen: Ariadne auf Naxos (R. Strauss )</title>
      <description><![CDATA[Bei den Vorbereitungen zur Uraufführung einer Oper kommt es zum Eklat, als der Auftraggeber vom Komponisten verlangt, das Werk gleichzeitig mit der Darbietung einer Unterhaltungstruppe auf die Bühne zu bringen. Diese, angeführt von Zerbinetta, bemüht sich darum, die von ihrem Geliebten verlassene Primadonna zu trösten. Doch Ariadne hat sich in ihren Schmerz vergraben und gibt sich abwechselnd Erinnerungen an ihre glückliche Vergangenheit und Todesfantasien hin. Erst die Ankunft eines Mannes, dessen Stimme sie mitten ins Herz trifft, reisst sie aus ihrer Starre. Im ersten Moment glaubt sie, ihren Geliebten vor sich zu haben, dann aber vermeint sie, den ersehnten Todesboten zu erkennen. Zum Sterben bereit, stürzt sie sich in seine Arme, doch in seiner Umarmung erwacht sie zu neuem Leben.<br /><br /> Regisseur Claus Guth und Ausstatter Christian Schmidt spielen in ihrer Inszenierung mit der Doppelbödigkeit des Stückes und schlagen überraschende, ja verblüffende Bögen. Das gekonnt stilisierte Vorspiel zeigt ein Kammerspiel zum Thema der künstlerischen Zwangs- und Notlagen, die sich aus der wechselseitigen Abhängigkeit von Geld und Geist ergeben. Dann schliesst sich die eigentliche Opernhandlung an, für die der Innenraum des Zürcher Restaurants «Kronenhalle» opulent nachgebaut wurde. Claus Guth und Christian Schmidt gelang ein von Publikum und Presse bejubelter, faszinierender Abend voller magisch-atmosphärischer Augenblicke mit berührendem Tiefgang. Die Besetzung dieser Wiederaufnahme kann mit hervorragenden Sängerdarstellern wie Nina Stemme, alternierend mit Ricarda Merbeth, Elena Mos¸uc, Michelle Breedt, Michael König, Martin Gantner und anderen aufwarten.<br /><br />Dirigent: Peter Schneider<br />Regie: Claus Guth<br />Bühnenbild: Christian Schmidt<br />Orchester der Oper Zürich<br /><br />mit deutscher und englischer Übertitelung]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: Don Carlo Verdi</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 04. März 2012</b>, Opernhaus<br /><br />Kaum eine andere Verdi-Oper hat eine so komplizierte Entstehungsgeschichte wie der «Don Carlo». Auf dem Weg von Schillers Ideendrama zur Oper, in der die persönlichen Konflikte der Figuren mehr im Vordergrund stehen als die politisch-philosophische Ebene, durchlief die Partitur verschiedene Stadien; so steht jede Neuinszenierung vor der Frage, in welcher Werkgestalt man sich dem Stück nähern soll. Der Komponist hatte zehn Jahre zuvor mit seinen «Vêpres siciliennes» erfahren, welche Möglichkeiten, aber auch welche Schwierigkeiten ein Auftragswerk für die Pariser Opéra mit sich bringen konnte. Der Stoff des «Don Carlos» begeisterte ihn von Anfang an. Ursprünglich in französischer Sprache komponiert, hat die Oper sich in der italienischen Übersetzung weltweit durchgesetzt. Die 1884 für die Erstaufführung der italienischen Fassung in Mailand erfolgte Streichung des 1. Aktes, in dem die Vorgeschichte für das Drama sinnfällig wird, hat Verdi 1886 für Modena wieder rückgängig gemacht.<br /><br /> So wird dieser Akt, der in Fontainebleau spielt und die Begegnung zwischen dem spanischen Infanten Carlos und der französischen Königstochter Elisabeth von Valois schildert, auch in der Zürcher Neuinszenierung aufgeführt werden. Die Verkettung von Grossmacht-Politik und privatem Glücksstreben wird hier besonders deutlich: Die frisch verliebten jungen Leute müssen erfahren, dass König Philipp II. Elisabeth selbst zur Frau nehmen will und sie damit zur Stiefmutter seines Sohnes Carlos macht. Vergeblich versucht der Marquis Posa, Carlos für den Freiheitskampf der Provinz Flandern zu interessieren und ihm damit über die unglückliche Liebe hinwegzuhelfen. Die Intrige der Prinzessin Eboli, die Elisabeth aus enttäuschter Liebe zu Carlo beim König anschwärzt, trägt ebenso zum tragischen Ausgang bei wie das brutale Vorgehen der Inquisition, gegen die Philipp trotz seiner Machtfülle machtlos ist.<br /><br />Dirigent: Zubin Mehta<br />Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf<br />Bühnenbild: Rolf Glittenberg<br />Kostüme: Marianne Glittenberg<br />Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger<br />Orchester der Oper Zürich<br /><br />mit deutscher und englischer Übertitelung]]></description>
      <pubDate>Sun, 4 Mar 2012 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wiederaufnahme: Simon Boccanegra (Melodramma in einem Prolog und drei Akten von Giuseppe Verdi)</title>
      <description><![CDATA[Liebe und Politik, unheilvoll und unentrinnbar miteinander verknüpft - das ist der Ausgangspunkt für die meisten Opern Giuseppe Verdis. In «Simon Boccanegra», Verdis wohl düsterstem Werk, bildet der Machtkampf zwischen Plebejern und Patriziern im 14. Jahrhundert die Folie für den tragischen Konflikt zwischen dem Dogen Simon Boccanegra, seiner verschollen geglaubten Tochter Maria, deren Geliebten, dem Verschwörer Gabriele Adorno, und Paolo Albiani, der Maria ebenfalls liebt und schliesslich zu Boccanegras Mörder wird.<br /><br />«Simon Boccanegra» ist nicht schlechter als viele andere meiner Opern, die mehr Fortüne hatten, aber für diese braucht man vielleicht eine gepflegtere Aufführung und ein Publikum, das zuhören will. – Wir armen Landstreicher, Scharlatane und wie sonst noch ihr uns nennen wollt, wir müssen unsere Mühen, Gedanken, Leidenschaften um des Mammons willen verkaufen, und das Publikum erkauft sich für drei Lire das Recht, uns auszupfeifen oder zu beklatschen. Unser Schicksal will, dass wir uns damit abfinden: das ist alles.<br />Giuseppe Verdi<br /><br />Dirigent: Carlo Rizzi<br />Inszenierung: Giancarlo del Monaco<br />Bühnenbild: Carlo Centolavigna<br />Kostüme: Maria Filippi<br />Choreinstudierung: Jürg Hämmerli<br />Orchester: Orchester der Oper Zürich<br />Chor: Chor der Oper Zürich<br /><br />mit deutscher und englischer Übertitelung]]></description>
      <pubDate>Wed, 7 Mar 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wiederaufnahme: Così fan tutte Mozart (Mozart)</title>
      <description><![CDATA[Einen experimentellen Partnertausch hat sich Don Alfonso ausgedacht –  zum Beweis seiner Theorie, dass letztlich alle Frauen untreu sind, wenn man ihnen nur die Gelegenheit dazu verschafft. Und so beginnt Mozarts Oper «Così fan tutte» ganz im Geist der opera buffa als heitere Verwechslungskomödie mit allen dafür typischen Ingredienzien:&#8200;Ferrando und Guglielmo ziehen zum Schein in den Krieg und kehren verkleidet zurück; ihre Verlobten, Dorabella und Fiordiligi, erkennen die Männer nicht – und lassen sich auf eine Affäre mit den vermeintlich Fremden ein. Doch das «dramma giocoso» verwandelt sich unmerklich in ein Drama von existentieller Dimension, das den Beteiligten schliesslich den Boden unter den Füssen wegzieht; aus dem heiteren Zeitvertreib wird plötzlich Ernst.<br /><br />Mozart, der Herzenskenner unter den Komponisten, weiss von der Widersprüchlichkeit und Vielschich- tigkeit menschlicher Empfindungen zu erzählen wie kein anderer. Seine Musik bringt in jedem Moment dieses komplexen Verwirrspiels die wahren Empfindungen seiner jungen Verliebten zum Ausdruck: Denn das, was sie glauben zu fühlen, und das, was sie tatsächlich empfinden, klafft oft weit auseinander. Doch Mozart ist kein Moralist; er verurteilt seine Figuren nicht, sondern spürt ihren Gefühlsverwirrungen auf äusserst differenzierte Weise nach. – In dieser Wiederaufnahme kommt noch einmal das spielfreudige Ensemble zusammen, das schon in der Premiere für Furore gesorgt hatte – komplettiert durch die junge Schweizer Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis als Dorabella.<br /><br />Dirigent: Theodor Guschlbauer<br />Regie: Sven-Eric Bechtolf<br />Bühnenbild: Rolf Glittenberg<br />Kostüme: Marianne Glittenberg<br />Orchester der Oper Zürich<br />Zusatzchor,  Zuzüger<br /><br />mit deutscher und englischer Übertitelung]]></description>
      <pubDate>Fri, 9 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wiederaufnahme: Carmen (Oper in vier Akten von Georges Bizet (1838-1875))</title>
      <description><![CDATA[Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle «Carmen» von Prosper Mérimée<br /><br />Längst ist sie zum Mythos geworden – Carmen, die freiheitsliebende Zigeunerin, die ihre Freiheit und Unabhängigkeit schliesslich mit dem Tod bezahlt. Bis heute besticht die Vielfalt dieser Musik, in der helle Lyrik, strahlende Unbekümmertheit und Humor ebenso zu finden sind wie Dämonie und abgrundtiefe Dramatik.<br /><br /> Matthias Hartmann siedelt seine «Carmen» in einer mediterranen, südlichen Gesellschaft an, die vom Nebeneinander unterschiedlicher sozialer Schichten bestimmt ist: der eher archaischen Welt von Zigeunern und der Welt der Schmuggler steht eine vor allem durch Korruption bestimmte, chauvinistische Polizeigewalt gegenüber. «Carmen», so Matthias Hartmann, «steht für einen modernen Liebesbegriff. Sie muss frei sein. Don José verliert angesichts der Begegnung mit Carmen zusehends die Selbstkontrolle. Er muss erkennen, dass er mit dem Abbruch aller Brücken ins bürgerliche Leben noch längst nicht den Preis für ein Zusammenleben mit Carmen bezahlt hat. Für sie ist alles, was sie reglementiert und einengt, unerträglich. Don José wird zur tragischen Figur, weil er – wie er zu spät erkennt – in eine Welt gewechselt ist, in der er nicht leben kann. Das Ende der Oper könnte so oder ähnlich vor jeder Dorf-Disco spielen, wo Blutrache für die Verletzung eines Ehrenkodex genommen wird.»<br /><br />Dirigent: Zsolt Hamar<br />Inszenierung: Matthias Hartmann<br />Bühnenbild: Volker Hintermeier<br />Kostüme: Su Bühler<br />Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger<br />Choreographie: Teresa Rotemberg<br />Orchester der Oper Zürich<br />Chor der Oper Zürich<br /><br />In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung]]></description>
      <pubDate>Wed, 14 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: Don Juan/ Till Eulenspiegel (Gluck / Strauss)</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 24. März 2012</b>, Opernhaus<br /><br />Im Jahre 1760 hatte der grosse Ballettreformator Jean-Georges Noverre am Hofe Karl Eugens von Württemberg in Stuttgart seine berühmten Briefe veröffentlicht – eines der bedeutendsten Zeugnisse der Theorie und Ästhetik der Ballettkunst. Anstelle der äusserlichen Virtuosität, des Schematismus und Formalismus der höfischen Ballettkunst forderte er die dramatische Ballettpantomime, in der Tanz, Mimik, Bühnendekoration und Musik ganz dem Ausdruck menschlicher Gefühle, Gedanken und Erlebnisse dienen sollten. Ein Jahr nach dem Erscheinen dieser Briefe Noverres wurde «Don Juan» mit der Musik von Gluck und in der Choreografie Gasparo Angiolinis in Wien uraufgeführt. 28 Jahre vor Mozarts Oper «Don Giovanni» wurde in diesem Ballett der gesellschaftskritische Stoff vom Untergang eines aristokratischen Lebemannes  ausdrucksstark und zutiefst «rührend», wie es Noverre verlangte, gestaltet. Glucks Musik, vor allem bei der Erscheinung des steinernen Gastes im zweiten Bild und bei Don Juans Höllenfahrt am Schluss, ist aussergewöhnlich erregend und expressiv. Nach grossen Choreografen der Vergangenheit wie Rudolf von Laban, Michail Fokin und Léonide Massine setzt sich Heinz Spoerli erstmals mit dem «Don Juan»-Stoff auf der Ballettbühne auseinander.<br /><br />Im zweiten Teil des Abends widmet sich der Zürcher Ballettdirektor der grossangelegten, 1895 entstandenen sinfonischen Dichtung «Till Eulenspiegels lustige Streiche» von Richard Strauss. Man darf gespannt sein, wie  Heinz Spoerli die Episoden aus dem Leben des Schalksnarren auf die Bühne bringt, der die Welt zum besten hielt, seine spöttischen Weisheiten hinter der Maske des Narren verbarg und die Menschen lehren wollte, sich selbst nicht so ernst und alles nicht so tragisch zu nehmen.<br /><br />Dirigent: Theodor Guschlbauer<br />Choreographie: Heinz Spoerli<br />Bühnenbild: Florian Etti, Jordi Roig<br />Orchester der Oper Zürich<br />Zürcher Ballett]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Mar 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>4. Philharmonisches Konzert: Orchester der Oper Zürich | Zubin Mehta</title>
      <description><![CDATA[<b>Zubin Mehta, Dirigent<br />Orchester der Oper Zürich</b><br /><br />Ludwig van Beethoven (1770-1827):<br /> Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93<br /> Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68, «Pastorale»<br /><br /> Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Saint Francis Home]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Feb 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Ein Sommernachtstraum (Mendelssohn Bartholdy / Reich / Glass )</title>
      <description><![CDATA[ Eines der berühmtesten Stücke der Weltliteratur, William Shakespeares «Sommernachtstraum», hat Heinz Spoerli in ein neoklassisches Hand- lungsballett übersetzt. Bühnenhandwerker und Ballett-Tänzer finden sich im gemeinsamen Traum vom Theater. Ausgehend von einer Art Probensituation, entwickelt der Zürcher Ballettdirektor einen fantastischen, märchenhaften Abend über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, über Verwechslungen, Verwandlungen und Verwicklungen, über «die Anarchie der Unvernunft» und «die Lust am Spiel in der Feenwelt» (Heinz Spoerli).<br />  <br /> Ein besonderer Reiz liegt darin, dass die berühmte «Sommernachtstraum»-Bühnenmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Werken zeitgenössischer Komponisten kontrastiert wird: Steve Reichs Schlagzeugstück «Drumming» und ein Stück aus den «Four Sections» des US-amerikanischen Komponisten sowie das Violinkonzerts seines Landsmannes Philip Glass. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die derbe Welt der Handwerkerszenen aus Shakespeares Komödie auf die feinsinnige Welt des Balletts trifft. Die Basler Zeitung schrieb, Heinz Spoerli gelinge mit dieser Aufführung «die Aufladung des abstrakten Tanzes mit den konkreten Gefühlswelten des Handlungsballetts – Liebe als Auflösung in Klang, Farbe und reine Bewegung». Dazu trägt auch das suggestive Bühnenbild von Hans Schavernoch bei.<br /><br />Dirigent: James Tuggle<br />Choreographie: Heinz Spoerli<br />Bühnenbild:  Hans Schavernoch<br />Kostüme: Keso Dekker<br />Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann<br />Orchester Musikkollegium Winterthur<br />Zürcher Ballett]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Feb 2012 12:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Otello ossia il Moro di Venezia (Rossini)</title>
      <description><![CDATA[Gioachino Rossinis «Otello», den der Komponist 1816 am Teatro del Fondo in Neapel vorstellte, lehnt sich nur leicht an das berühmte Shakespeare-Drama an. Das Libretto von Francesco Berio greift vor allem ein Drama auf, das 1813 in Neapel uraufgeführt wurde: den «Otello» des Barons Carlo Cosenza. Die Figur des Jago tritt hier deutlich zurück hinter der offenen Feindschaft zwischen dem bereits heimlich verheirateten Mohren und Rodrigo, dessen Liebe zu Desdemona nicht erwidert wird; das Taschentuch wird ersetzt durch ein Liebesbillett, das der wirkliche Empfänger Otello an einen Rivalen gerichtet glaubt, und der Vater Desdemonas, Elmiro, ist ein politischer Gegner des Mohren. Doch trotz der vorhersehbaren Kritik aufgrund dieser Veränderungen brachte dieses Werk Rossini einen bleibenden Erfolg in allen grossen Theatern bis zur Uraufführung der gleichnamigen Oper von Verdi im Jahre 1887, die in dieser Saison ebenfalls am Opernhaus Zürich zu erleben ist, was die Gelegenheit zum lohnenswerten Vergleich beider Werke bietet.<br /><br /> Der 3. Akt, ohne jegliche musikalische Pausen und dem Schauspiel am nächsten, enthält einige der melodischen Höhepunkte des Gesamtwerkes Rossinis sowie eine neue musikdramatische Konzeption, die der Komponist in seinen nachfolgenden Werken weiterentwickeln sollte. Auf den Punkt brachte es Giacomo Meyerbeer: «Der dritte Akt ist wirklich göttlich, und das Aussergewöhnliche daran ist, dass seine Schönheiten gar nicht nach Rossini klingen. Erstklassige Deklamationen, fortwährend leidenschaftliche Rezitative, geheimnisvolle Begleitungen voller Lokalkolorit und besonders der Stil alter Romanzen ist zu höchster Vollendung gebracht.» Nur selten schafft es Rossinis «Otello» heute auf die Opernbühne, schliesslich fordert die Besetzung allein drei Ausnahmetenöre – ein Prädikat, das auf John Osborn, Javier Camarena und Antonino Siragusa, die in der Zürcher Neuinszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier zu erleben sind, gleichermassen zutrifft. Cecilia Bartoli gibt als Desdemona ein weiteres, mit Spannung erwartetes Rossini-Rollendebüt, die musikalische Leitung hat Muhai Tang.  <br /><br />Dirigent: Muhai Tang<br />Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier<br />Bühnenbild: Christian Fenouillat<br />Kostüme: Agostino Cavalca<br />Light-Design: Christophe Forey, Elfried Roller<br />Choreinstudierung: Jürg Hämmerli<br />Orchester der Oper Zürich<br /><br />mit deutscher und englischer Übertitelung]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Feb 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Die Zauberflöte für Kinder (Mozart)</title>
      <description><![CDATA[Mozarts letzte Oper, «Die Zauberflöte», ist von keinem Opernspielplan wegzudenken. Während sich die Erwachsenen immer wieder gerne an der Vielschichtigkeit des Singspiels, an bekannten Hits wie Papagenos «Vogelfänger» oder der Rachearie der Königin der Nacht und an der humanen Botschaft der Oper erfreuen, sind für Kinder besonders die märchenhaften Elemente des Stücks spannend. Unsere auf ca. 70 Minuten gekürzte Version der «Zauberflöte» empfehlen wir für Kinder ab 5 Jahren. Gemeinsam mit Papageno, der als Conférencier auf leicht verständliche Weise durch das Stück führt, erleben sie die spannenden Abenteuer des Prinzen Tamino auf der Suche nach seiner geliebten Pamina.<br /><br />Dirigent: Thomas Barthel<br />Inszenierung: Ulrich Peter<br />Ausstattung: Luigi Perego<br />Orchester der Oper Zürich]]></description>
      <pubDate>Sun, 4 Mar 2012 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Zürcher Opernball (Unter dem Patronat der Freunde der Zürcher Oper)</title>
      <description><![CDATA[Die Freunde der Zürcher Oper und das Opernhaus Zürich bitten zum Opernball in den Räumen des Opernhauses am Samstag, 10. März 2012.<br /><br />Internationale Sängerstars am Opernhaus, es spielt das Orchester der Oper Zürich, Eröffnung durch die Debütantenpaare, festliches 3-Gang Gala-Diner, Tanz auf der grossen Bühne, Wiener Heurigen im Bernhardtheater, Disco auf der Studiobühne, Chillout-Lounge, Tombola und viele weitere Überraschungen.<br />  <br /><b>Ballprogramm</b><br />18.00  Eintreffen der Diner-Gäste, Aperitif in den Foyers<br />19.00  Gala-Diner auf der grossen Bühne kreiert von Maurice Marro, Hotel Baur au Lac<br />21.00  Eintreffen der Gäste mit Flanierkarten<br />21.30  Stargast mit dem Orchester der Oper Zürich, Einzug der Debütantinnen und Debütanten, Balleröffnung «Alles Walzer», Eröffnung Galeria Latina, Casino, Zigarren Terrasse, Cocktail Bar, Wiener Heurigen und viele weitere Überraschungen<br />00.30  Verlosung der Tombolapreise auf der grossen Bühneund im Anschluss gemeinsame Quadrille<br />04.00  Ballende]]></description>
      <pubDate>Sat, 10 Mar 2012 16:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Foyer Musical: Serenata</title>
      <description><![CDATA[<b>Janet van Hasselt, Violine<br />Natalia Mosca, Viola<br />Claudius Herrmann, Violoncello</b><br /><br />Ludwig van Beethoven: Streichtrio D-Dur op. 9 Nr. 2 (1798)<br />Franz Schubert: Triosatz B-Dur für Violine, Viola und Violoncello D 471 (1816)<br />Ernst von Dohnányi: Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10 (1904)<br /><br />Die Plätze sind unnummeriert ]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 09:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>In Spillville / Duo aus 27'52'' / Duo Concertant / The Vertiginous Thrill of Exactitude (Ballett)</title>
      <description><![CDATA[Für den ersten Ballettabend der Saison hat Heinz Spoerli vier Stücke zusammengestellt. In «27’52’’» – der Titel bezieht sich auf die Aufführungsdauer des Werks – verbindet Jir&#301; Kylián Formen des Balletts mit solchen des Tanztheaters; affektgeladene Begegnungen wechseln mit scharfkantigen Bewegungsstudien zur elektroakustischen Soundcollage von Dirk Haubrich. In Zürich gelangt ein spannungsvolles Duo aus Kyliáns Ballett von 2002 zur Erstaufführung. Ausserdem zu erleben ist William Forsythes «The Vertiginous Thrill of Exactitude»: ein hochvirtuoses Bravourstück, das zur Musik von Schuberts Grosser C-Dur-Sinfonie Tanztechnik in höchster Perfektion vorführt. Um den Titel zu paraphrasieren: Dieses Stück will mit «schwindelerregender Lust an der Genauigkeit» getanzt werden. William Forsythe legt dabei den Fokus auf die Strukturen des klassisch-akademischen Tanzes, die er zerlegt und neu zusammensetzt.<br /><br /> Weiterhin gibt es ein Wiedersehen mit George Balanchines «Duo concertant» zur Musik von Igor Strawinsky. Das Werk wird live gespielt, wie es die Choreografie vorsieht. Ebenfalls live aufgeführt wird das 1893 in Amerika entstandene Streichquartett op. 96 von Antonín Dvo&#345;ák; Heinz Spoerli lässt sich für die erste choreografische Uraufführung dieser Spielzeit unter dem Titel «In Spillville» von diesem Werk, dessen heiterer Grundton von Anklängen an die Musik der Neuen Welt ebenso geprägt ist wie von Natureindrücken, inspirieren – eine reizvolle Herausforderung für den Zürcher Ballettdirektor.<br /><br /><I>In Spillville</I><br />Ballett von Heinz Spoerli, choreografische Uraufführung<br />Musik: «Amerikanisches» Streichquartett Nr. 12 in F-Dur op. 96<br />von Antonín Dvo&#345;ák<br />Choreografie, Kostüme: Heinz Spoerli    <br />Bühnenbild: Florian Etti<br />Lichtgestaltung: Martin Gebhardt<br /><br /><I>Duo aus  27’52’’</I><br />Ballett von Jir&#301; Kylián<br />Musik von Dirk Haubrich, Uraufführung (des ganzen Stücks):<br />21. Februar 2002, Nederlands Dans Theater II, Den Haag<br />Zum ersten Mal am Opernhaus Zürich<br />Choreografie und Bühnenbild: Jir&#301; Kylián<br />Kostüme: Joke Visser<br />Lichtgestaltung: Kees Tjebbes<br /><br /><I>Duo Concertant</I><br />Ballett von George Balanchine<br />Musik: Duo concertant für Violine und Klavier von Igor Strawinsky<br />Uraufführung: 22. Juni 1972, New York State Theatre<br />Choreografie George Balanchine    <br /><br /><I>The Vertiginous Thrill of Exactitude</I><br />Ballett von William Forsythe<br />Musik: Sinfonie Nr. 9 in C-Dur D 944 (4. Satz) von Franz Schubert<br />Uraufführung 20. Januar 1996, Ballett Frankfurt<br />Zum ersten Mal am Opernhaus Zürich<br />Choreografie, Bühnenbild und Lichtgestaltung: William Forsythe<br />Kostüme: Stephen Galloway<br /><br />Es tanzt das Zürcher Ballett]]></description>
      <pubDate>Fri, 4 May 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=667&amp;seg=36064&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
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      <title>Le convenienze ed inconvenienze teatrali / I pazzi per progetto (Donizetti )</title>
      <description><![CDATA[In einem Opernhaus irgendwo in der Provinz probt man eine Oper. Beteiligt sind: Der Komponist, der Librettist, der Impresario, der Bühnendirektor, der Tenor, der Kastrat, die Primadonna samt Gemahl – und die Seconda Donna samt Mutter, Mamm’Agata, deren Erscheinen alles hoffnungslos durcheinander bringt. Als Beschützerin und Agentin ihrer Tochter fordert sie für diese vom Komponisten eine Erfolgsnummer. Die folgenden Streitereien aller mit allen bringen den Impresario zur Verzweiflung – so dass er gar nicht merkt, dass der Kastrat sich aus dem Staub gemacht hat. Mamm’ Agata stellt sich als Ersatz zur Verfügung – und treibt damit auch noch den Tenor in die Flucht. Dessen Rolle übernimmt Procolo, der Gemahl der Primadonna. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf: Mamm’Agata und Procolo erweisen sich als so miserable Sänger, dass der Bühnendirektor die Premiere wegen Unzumutbarkeit verbietet. Das Ensemble ergreift die Flucht: «Sitten und Unsitten des Theaters».<br /><br />Auch in «I pazzi per progetto» wird Theater gespielt: von Oberst Blinval und seiner Ehefrau Norina nämlich, die einige Jahre getrennt waren und sich nun in einem Irrenhaus wieder treffen. Beide werden von unerträglicher Eifersucht gequält und greifen zu drastischen Mitteln, um vermeintliche und tatsächliche Nebenbuhler loszuwerden: Sie spielen ihrem Partner vor, verrückt zu sein, und setzen damit ein wahnsinniges Karussell von Verwechslungen in Bewegung. Mit von der Partie sind ausserdem: ein fahnenflüchtiger Trompeter, der sich als Wunderheiler ausgibt, und Cristina, Ex-Geliebte des Oberst, die versucht, ihrem alten Vormund zu entkommen, der wiederum am liebsten hätte, dass alle glauben, sie sei verrückt, damit er ihre Mitgift einstecken kann...<br /><br />Dirigent: Paolo Carignani<br />Inszenierung: Martin Kusej<br />Bühnenbild: Martin Zehetgruber<br />Kostüme: Heide Kastler<br />Lichtgestaltung: Reinhard Traub, Hans-Rudolf Kunz<br />Choreinstudierung: Jürg Hämmerli<br />Dramaturgie: Sergio Morabito<br />Orchester der Oper Zürich]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 May 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>aktuelle Aufführungen</title>
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      <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 04:14:04 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/kultur/zuerich/auffuehrungen/opernhaus.zuerich/termine.html</link>
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