<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>CULTURall: SALZBURGER FESTSPIELE</title>
    <link>http://www.culturall.de/kultur/salzburg/festival/salzburger.festspiele/salzburgfestival.html</link>
    <description/>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 10:06:05 GMT</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 2 Feb 2012 10:06:05 GMT</lastBuildDate>
    <webMaster>infoservice@CULTURall.de</webMaster>
    <category>Ereignisse</category>
    <image>
      <url>http://www.culturall.de/favicon.ico</url>
      <title>CULTURall</title>
      <link>http://www.culturall.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Wolfgang A. Mozart "Die Zauberflöte" (Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen KV 620 Text von Emanuel Schikaneder (1751–1812) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In deutscher Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Mozarts wohl bekannteste Oper, Die Zauberflöte, die der Komponist mit seinem kongenialen Partner Emanuel Schikaneder 1791 schuf, eröffnet den Reigen an Opern-Neuinszenierungen der Salzburger Festspiele 2012 – und somit die Intendanz von Alexander Pereira, der Nikolaus Harnoncourt dafür gewinnen konnte, die Mozart-Produktion auf historischen Instrumenten zu erarbeiten. „Es ist nicht nur für Salzburg, sondern auch für Nikolaus Harnoncourt das erste Mal, dass er mit der ganzen Erfahrung eines Lebens dieses Werk in dieser Klangwelt mit dem Concentus Musicus Wien zu Gehör bringen wird, und ich bin ihm für dieses Geschenk unendlich dankbar“, freut sich Pereira. Gezeigt wird die Neuproduktion in der Felsenreitschule, womit Die Zauberflöte an den magischen wie traditionellen Ort zurückkehrt, in dem das Werk lange beheimatet war. <br />Für die Inszenierung zeichnet Jens-Daniel Herzog gemeinsam mit seinem langjährigen Bühnenbildpartner Mathis Neidhardt verantwortlich. „In der Zauberflöte stehen sich zwei Welten gegenüber, die einander zugleich bedingen. Die eine: die Welt des Lichts und der Rationalität – die andere: die der Nacht, die Welt der Gefühle, der Phantasie, des Traums. Beide verkörpern Prinzipien, die in der menschlichen Evolutionsgeschichte in stetem Streit liegen, und noch ist nicht ausgemacht, ob es zu einem harmonischen Ausgleich kommen wird oder ob das eine Prinzip über das andere, selbst zum Preis des eigenen Untergangs, siegen wird. Von diesem Kampf erzählt die Oper und von zwei Paaren, die zwischen die Fronten dieser zwei Prinzipien geraten, sich bewähren müssen und ihren ganz eigenen Weg zu finden haben“, erläutert der Regisseur.<br /><br />Nikolaus Harnoncourt, Musikalische Leitung<br />Jens-Daniel Herzog, Regie<br />Mathis Neidhardt, Ausstattung<br />Stefan Bolliger, Licht<br />Ronny Dietrich, Dramaturgie<br />Ramses Sigl, Choreografie<br />Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung<br /><br />Georg Zeppenfeld, Sarastro<br />Bernard Richter, Tamino<br />Mandy Fredrich, Königin der Nacht<br />Julia Kleiter, Pamina, ihre Tochter<br />Sandra Trattnigg, Erste Dame<br />Anja Schlosser, Zweite Dame<br />Wiebke Lehmkuhl, Dritte Dame<br />Tölzer Knaben, Drei Knaben<br />Markus Werba, Papageno<br />Elisabeth Schwarz, Ein altes Weib (Papagena)<br />Rudolf Schasching, Monostatos, ein Mohr<br />Martin Gantner, Sprecher/Zweiter Priester<br />Andreas Hörl, Zweiter geharnischter Mann<br />Concentus Musicus Wien<br />Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor]]></description>
      <pubDate>Fri, 27 Jul 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41890&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41890-1343408400@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wolfgang A. Mozart "Zauberflöte für Kinder"</title>
      <description><![CDATA[Zu Hilfe! Zu Hilfe!<br />Prinz Tamino hat sich in einem Wald verirrt. Eine Schlange verfolgt ihn. Tamino hat schreckliche Angst und fällt in Ohnmacht. Die Dame der Königin der Nacht tötet die Schlange und rettet Tamino das Leben. Als dieser den Vogelfänger Papageno sieht, ist er sich nicht sicher, ob er es mit einem Menschen oder mit einem Vogel zu tun hat. Papageno blufft mit seiner riesigen Kraft und behauptet, er habe die Schlange erwürgt. Die Dame der Königin ertappt ihn bei der Lüge: Statt Süßigkeiten bekommt er heute für seine Vögel nur Wasser, einen Stein und außerdem ein Schloss vor seinen Mund. Die Dame zeigt Tamino ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, die von Sarastro entführt worden ist. Wenn Pamina dem Prinzen gefällt, soll er mit ihr glücklich werden. Tamino verliebt sich sofort in Paminas Bild.<br /><br />Zauberflöte und Glockenspiel<br />Da erscheint die Königin der Nacht selbst. Sie verspricht Tamino, dass ihre Tochter ihm gehören soll, wenn es ihm gelingt, sie zu befreien. Als die Königin verschwunden ist, weiß Tamino nicht, ob er geträumt hat. Papageno steht noch immer neben ihm und jammert, weil er nicht mehr reden kann. Die Dame der Königin nimmt ihm das Schloss ab, doch soll es ihm für immer eine Warnung sein, nie mehr zu lügen. Sie schenkt Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein Glockenspiel gegen alle Gefahren auf ihrer gemeinsamen Abenteuerreise.<br /><br />Ein verzauberter Monostatos<br />Unterwegs hat Papageno den Prinzen verloren und steht nun allein vor Sarastros Palast. Pamina wird von einem ekligen Kerl namens Monostatos bewacht, der sie ständig plagt. Papageno überwindet seine Angst vor Monostatos und wagt sich mutig zu Pamina vor. Nachdem er sie und ihr Bild miteinander verglichen hat, ist er sicher, dass sie die Tochter der Königin der Nacht ist. Er erzählt Pamina von Tamino, der sich in sie verliebt habe und sie befreien wolle. Pamina warnt Papageno vor dem mächtigen Sarastro. Die beiden beschließen zu fliehen und Tamino zu suchen. Unverhofft werden sie von Monostatos überrascht, der den Befehl gibt, sie gefangen zu nehmen. Da lässt Papageno seine Glöckchen erklingen, und tatsächlich: sie verzaubern Monostatos.<br /><br />Schwierige Prüfungen<br />In der Nähe von Sarastros Palast wird Tamino von wilden Tieren bedroht, doch seine Flöte kann sie besänftigen. Aber Monostatos entkommen kann Tamino nicht. Der bringt ihn in den Palast von Sarastro, wo er das erste Mal Pamina sieht. Plötzlich steht Sarastro da. Er lässt Monostatos bestrafen und Tamino und Papageno in seinen Tempel führen, wo sie, um ihr Glück zu finden, allerhand Prüfungen bestehen müssen: Als erstes wird ihnen ein Redeverbot auferlegt. Das ist natürlich gar nichts für Papageno, der weiter ungeniert drauflosplappert. Er freut sich zwar, dass Tamino seine Pamina bekommen soll, hätte aber selber auch gerne eine Freundin. Als er seinen Durst beklagt, bringt ihm ein hässliches altes Weib Wasser. Sie behauptet, 18 Jahre alt und seine Liebste zu sein. Plötzlich verwandelt sich das Wasser in Wein. Doch Papagenos sehnlichster Wunsch nach einer Freundin wird immer noch nicht erfüllt. Die Alte droht ihm, wenn er sie nicht heirate, müsse er sein Leben lang allein bleiben. So schwört er widerwillig, sie zur Frau zu nehmen.<br /><br />Die schöne Papagena<br />Für Tamino ist inzwischen die zweite Prüfung gekommen, zu der er diesmal Pamina mitnehmen darf: Sie müssen durch Feuer und Wasser gehen und bestehen diese Mutprobe mithilfe der Zauberflöte. Papageno ist ganz verzweifelt, weil er eine zu ihm passende Papagena noch immer nicht gefunden hat. Traurig will er sich an einem Baum aufhängen. Doch er wird zurückgehalten. Man gibt ihm den Rat, sein Glockenspiel zu Hilfe zu nehmen; es wird ihm eine Papagena nach seinem Wunsch herbeizaubern. Und tatsächlich steht vor Papageno ein wunderschönes Mädchen, in das sich die hässliche Alte verwandelt hat. Die beiden sind überglücklich und beschließen, viele kleine Papagenas und Papagenos als Kinder zu haben.<br /><br />Elisabeth Fuchs, Dirigent<br />Ulrich Peter, Textfassung und Regie<br />Luigi Perego, Bühne und Kostüme<br />Jürgen Hoffmann, Licht<br />Alexander Krampe, Musikalische Bearbeitung und Arrangement<br /><br />Ensemble der Philharmonie Salzburg<br />Es singen Solisten des Young Singers Project<br /><br />Eine Produktion des Opernhauses Zürich]]></description>
      <pubDate>Sat, 28 Jul 2012 09:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41899&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41899-1343466000@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Opera viva "Die Zauberflöte" (Für Kinder von 7 bis 14 Jahren)</title>
      <description><![CDATA[Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan. <br /><br />Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren. <br /><br />Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!]]></description>
      <pubDate>Sun, 29 Jul 2012 13:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41900&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41900-1343566800@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Richard Strauss "Ariadne auf Naxos " (Oper in einem Aufzuge op. 60 Text von Hugo von Hofmannsthal (1874–1929))</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In deutscher Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Zu spielen nach dem Bürger als Edelmann des Molière in der Bearbeitung von Hugo von Hofmannsthal<br />Fassung für die Salzburger Festspiele 2012 von Sven-Eric Bechtolf <br /><br />Die erste Opernpremiere der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen 2012 – und zwar unter dem Dirigat von Riccardo Chailly – zeigt ein bekanntes Werk in ungewohntem Gewand: Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos gelangte vor hundert Jahren in der Urfassung zur ersten Aufführung. Die Salzburger Festspiele feiern dieses Jubiläum zugleich als Hommage an die drei Gründerväter, widmeten Strauss und Hofmannsthal diese Oper doch Max Reinhardt. <br />Ariadne auf Naxos war das dritte Gemeinschaftswerk von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal und entstand unmittelbar nach dem großen Erfolg des Rosenkavaliers. Ursprünglich als „Divertissement mit kleinem Kammerorchester“ geplant, wuchs sich das Projekt zu einem Großvorhaben aus, das Oper, Schauspiel und Ballett kombinierte – und bei der Uraufführung 1912 durchfiel. Die Salzburger Festspiele verpflichten sich nun „dem immer noch wunderbaren Traum ihrer Schöpfer: die unterschiedlichsten Formen des Theaters, Ballett, Schauspiel, Musik und Gesang, zusammenzuführen.“ Sven-Eric Bechtolf führt bei dieser unkonventionellen Produktion Regie und hat Molières Schauspiel Der Bürger als Edelmann, das der Oper damals vorausging, nicht nur adaptiert, sondern auch die nachkomponierten Ballettmusiken wieder eingefügt. „Hundert Jahre sind vergangen, seit Hofmannsthal begann, mit dem rabiat praktischen und dramaturgisch hochbegabten Strauss an dem Stoff zu arbeiten, hundert Jahre seit der desaströsen Uraufführung der Ariadne auf Naxos. Wir nehmen dieses ,Jubiläum‘ zum Anlass, uns noch einmal mit der Urfassung zu beschäftigen. Wo anders wäre dies sinnvoller als in Salzburg“ (Sven-Eric Bechtolf).<br /><br />Riccardo Chailly, Musikalische Leitung<br />Sven-Eric Bechtolf, Regie<br />Rolf Glittenberg, Marianne Glittenberg, Ausstattung<br />Heinz Spoerli, Choreografie<br />Ronny Dietrich, Dramaturgie<br />Jürgen Hoffmann, Licht<br /><br />Emily Magee, Primadonna/Ariadne<br />Elena Mo&#537;uc, Zerbinetta<br />Eva Liebau, Najade/Eine Schäferin<br />Marie-Claude Chappuis, Dryade/Ein Schäfer<br />Eleonora Buratto, Echo/Eine Sängerin<br />Jonas Kaufmann, Tenor/Bacchus (29.7., 31.7., 3.8., 5.8., 8.8.)<br />Roberto Saccà, Tenor/Bacchus (10.8. und 15.8.)<br />Gabriel Bermúdez, Harlekin<br />Michael Laurenz, Scaramuccio<br />Tobias Kehrer, Truffaldin<br />Martin Mitterrutzner, Brighella<br />Peter Mati&#263;, Der Haushofmeister<br />Cornelius Obonya, M. Jourdain<br />Thomas Frank, Der Komponist<br />Michael Rotschopf, Hofmannsthal<br />Regina Fritsch, Ottonie/Dorine<br />Stefanie Dvorak, Nicolina<br />Wiener Philharmoniker<br /><br />Koproduktion mit der Wiener Staatsoper]]></description>
      <pubDate>Sun, 29 Jul 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41892&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41892-1343583000@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wolfgang A. Mozart "Il re pastore" (Serenata in zwei Akten KV 208 Text von Pietro Metastasio (1698–1782) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Konzertante Aufführung</b><br />In italienischer Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Mit Il re pastore steht eine der weniger bekannten Mozart-Opern auf dem Programm, die aber wie jedes Werk Mozarts unsere Bewunderung verdient. William Christie wird sie mit dem Orchestra La Scintilla der Oper Zürich zur Aufführung bringen, wo sie im Sommer 2011 gezeigt wurde. Nicht zuletzt die herausragende Gestaltung der Partie Alexanders des Großen durch Rolando Villazón hat uns zur Überzeugung gebracht, Ihnen dieses Kleinod nicht vorenthalten zu wollen. <br /><br />An Selbstbewusstsein mangelte es dem 19-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart nicht. Als er 1775 den Auftrag erhielt, für den Besuch des Erzherzogs Maximilian Franz in Salzburg eine Oper zu komponieren, vertonte er ein Libretto von Pietro Metastasio, das vor ihm schon die berühmtesten Komponisten der Epoche in Musik gesetzt hatten. Was dann am 23. April 1775 in der Fürsterzbischöflichen Residenz zu Salzburg erklang, musste jedoch den Vergleich mit Christoph Willibald Gluck, Johann Adolf Hasse, Baldassare Galuppi oder Niccolò Jommelli nicht scheuen.<br /> Das Libretto von Pietro Metastasio basiert auf einer historischen Begebenheit: Auf seinem Feldzug gegen den Perserkönig Dareios III. eroberte Alexander der Große im Jahr 332 v. Chr. auch das Stadtkönigtum Sidon und ernannte den unerkannt lebenden Angehörigen eines alten einheimischen Fürstengeschlechts zum neuen König. Bei Metastasio brechen diese überlieferten Ereignisse über eine abgeschiedene Hirtenidylle herein, die so plötzlich zum Schauplatz des Weltgeschehens wird. Der von seiner Herkunft nichts ahnende Hirte Aminta ersehnt gemeinsam mit seiner aus einem edlen Geschlecht stammenden Geliebten Elisa die Erfüllung ihres Liebesglücks. Durch das Eingreifen Alexanders gerät die Verbindung jedoch in eine bedrohliche Schieflage …<br /><br />William Christie, Musikalische Leitung<br /><br />Rolando Villazón, Alessandro<br />Martina Janková, Aminta<br />Eva Mei, Elisa<br />Sandra Trattnigg, Tamiri<br />Benjamin Bernheim, Agenore<br />Orchestra La Scintilla der Oper Zürich]]></description>
      <pubDate>Mon, 30 Jul 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41898&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41898-1343671200@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Giacomo Puccini "La bohème" (Oper in vier Akten Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman Scènes de la vie de bohème von Henri Murger (1822–1861) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In italienischer Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Eine der weltweit meistgespielten Opern, Giacomo Puccinis La bohème, wird 2012 zum ersten Mal eine glanzvolle Premiere – schon aufgrund der Starbesetzung unter Daniele Gatti – bei den Salzburger Festspiele erleben. „Mit der zweiten Opernpremiere der Wiener Philharmoniker möchte ich gewissermaßen einen Bannfluch brechen, der aus mir unverständlichen Gründen von den Salzburger Festspielen seit jeher über Giacomo Puccini verhängt ist. Seit der Gründung dieses Festivals gelangte außer einer Tosca- und einer Turandot-Produktion keines seiner Werke hier auf die Bühne“, erläutert Intendant Alexander Pereira. <br /><br />Puccini und seine Librettisten setzten den Stoff von Henri Murger, der dem Leben der Pariser Künstler-Bohème im Fortsetzungsroman Scènes de la vie de bohème in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Denkmal gesetzt hatte, musikalisch und dramaturgisch um. Doch: Eine Handlung im strengen Sinne existiert kaum. Wie im Film huschen Szenen, Bilder und Impressionen am Zuschauer vorbei. Schlaglichtartige Momentaufnahmen zeigen den Freundschaftsbund von vier jungen Individualisten in der Großstadt Paris: den schreibenden Rodolfo, den philosophierenden Colline, den malenden Marcello und den der Musik zugewandten Schaunard. In diese Künstleridylle führt Rodolfo die fragile Mimì, die allerdings nicht für das Leben der Bohemiens gemacht zu sein scheint …<br /><br />Für den italienischen Regisseur Damiano Michieletto geht es in erster Linie darum, eine zeitgemäße Form für die Geschichte zu finden und das Lebensgefühl junger Menschen von heute einzufangen, die für ihre Leidenschaften einstehen, ihren Visionen nachgehen und es wagen, nach neuen Wegen in der Kunst zu suchen – mögen sie darin auch grandios scheitern.<br /><br />Daniele Gatti, Musikalische Leitung<br />Damiano Michieletto, Regie<br />Paolo Fantin, Bühne<br />Carla Teti, Kostüme<br />Martin Gebhardt, Licht<br />Kathrin Brunner, Dramaturgie<br />Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung<br /><br />Piotr Beczala, Rodolfo, ein Dichter<br />Anna Netrebko, Mimì<br />Massimo Cavalletti, Marcello, ein Maler<br />Nino Machaidze, Musetta<br />Alessio Arduini, Schaunard, ein Musiker<br />Carlo Colombara, Colline, ein Philosoph<br />Davide Fersini, Benoît, Hausherr<br />N.N., Alcindoro, Staatsrat<br />Mitglied des Young Singers Project, Parpignol<br />Wiener Philharmoniker<br />Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor<br />Salzburger Festspiele Kinderchor<br /><br /> Koproduktion mit dem Shanghai Grand Theatre]]></description>
      <pubDate>Wed, 1 Aug 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41894&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41894-1343842200@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Peter von Winter "Das Labyrinth" oder "Der Kampf mit den Elementen" (Der zweyte Theil der Zauberflöte Eine große heroisch-komische Oper in zwei Aufzügen Text von Emanuel Schikaneder (1751–1812) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In deutscher Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />2012 jährt sich der Todestag von Emanuel Schikaneder, gewiss einer der originellsten und einflussreichsten Theatermacher seiner Generation, zum 200. Mal. Ohne ihn wären wir um ein Meisterwerk ärmer, das bekanntlich u.a. Goethe mit einer Fortsetzung versehen wollte. Weniger bekannt ist, dass Schikaneder selbst einen zweiten Teil der Zauberflöte unter dem Titel Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen schrieb. Dieses im Unterschied zu Goethe auch vollendete Werk gab Schikaneder dem damals in Wien gefeierten bayerischen Komponisten Peter von Winter zur Komposition. Und wer außer Schikaneder konnte schließlich wissen, wie es weitergeht mit den Protagonisten der Zauberflöte? – Die Königin der Nacht versucht weiterhin – im Verein mit Monostatos –, ihre Tochter zurückzuholen, Papageno findet seine Familie wieder, und Sarastro fährt schweres Geschütz auf, um seinen Willen durchzusetzen. <br /><br />Regisseurin Alexandra Liedtke und Bühnenbildner Raimund Voigt zeigen die seinerzeit ungeheuer erfolgreiche Oper nicht in einem konventionellen Theaterraum, sondern in Anknüpfung an die Tradition als Volkstheater im Residenzhof – Ivor Bolton dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. „Mit der genauen Kenntnis des Publikums von der Zauberflöte und den Erwartungshaltungen umzugehen, halte ich für unbedingt notwendig. Mich reizt am Labyrinth die Fortführung der Geschichte, die Ausarbeitung der Figuren und die daraus entstehende Ambivalenz. Während die Protagonisten in Mozarts Zauberflöte noch einem einfachen, sehr strukturierten Wertesystem zugeordnet werden können, beginnt sich diese Eindeutigkeit in Schikaneders Fortsetzung aufzulösen. Das ,Gute‘, für das Sarastro, Tamino und Pamina stehen, muss sich nicht nur gegen das ,Böse‘ durchsetzen, sondern es wird an sich infrage gestellt. … Obwohl ich in den Figuren viele, auch uns nur allzu bekannte Eigenschaften sehe, werde ich Das Labyrinth so wie Schikaneders Libretto als ein großes Märchen erzählen, in dem das Beispielhafte und Spielerische im Vordergrund stehen“, erläutert die Regisseurin.<br /><br />Ivor Bolton, Musikalische Leitung<br />Alexandra Liedtke, Regie<br />Raimund Orfeo Voigt, Bühne<br />Susanne Bisovsky, Elisabeth Binder-Neururer, Kostüme<br />Christian Arseni, Dramaturgie<br />Peter Bandl, Licht<br />Ismael Ivo, Choreografie<br />Alois Glaßner, Choreinstudierung<br /><br />Christof Fischesser, Sarastro<br />Julia Novikova, Königin der Nacht<br />Malin Hartelius, Pamina, ihre Tochter<br />Michael Schade, Tamino<br />Thomas Tatzl, Papageno<br />Regula Mühlemann, Papagena<br />Anton Scharinger, Alter Papageno<br />Ute Gfrerer, Alte Papagena<br />Nina Bernsteiner, Erste Dame der Königin (Venus)<br />Christina Daletska, Zweite Dame der Königin (Amor)<br />Monica Bohinec, Dritte Dame der Königin (Page)<br />Klaus Kuttler, Monostatos, ein Mohr<br />Clemens Unterreiner, Tipheus, König zu Paphos<br /> Mitglied des Young Singers Project, Sithos, sein Freund<br /> Mitglieder des Salzburger Festspiele Kinderchores, Drei Genien<br />Mozarteumorchester Salzburg<br />Salzburger Bachchor]]></description>
      <pubDate>Fri, 3 Aug 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41891&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41891-1344013200@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Georg Friedrich Händel "Tamerlano " (Oper in drei Akten, HWV 18 Text von Nicola Francesco Haym (1678–1729) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Konzertante Aufführung</b><br />In italienischer Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Mit Händels Meisterwerk Tamerlano präsentieren wir Ihnen eine zweite Barockoper. Es ist uns gelungen, Plácido Domingo für die Partie des Bajazet zu gewinnen. Erstmals wird er dafür mit einem Originalklangensemble zu hören sein: den Musiciens du Louvre, geleitet von Marc Minkowski. Die Titelpartie übernimmt einer der bedeutendsten Countertenöre der Welt, Bejun Mehta.<br /><br /> Nach dem Erfolg von Giulio Cesare lagen die Erwartungen des Londoner Publikums hoch: Mit seiner nächsten Oper, Tamerlano, erntete Händel im Oktober 1724 weniger Beifall, heute allerdings zählt sie zu seinen bedeutendsten. Weit in den Osten führte das Sujet diesmal: zum mongolischen Eroberer Tamerlano, dessen historisches Vorbild Timur ein ebenso riesiges wie kurzlebiges Reich in Zentralasien geschaffen hatte; 1402 bereitete er dem osmanischen Heer unter Sultan Bayezid I. bei Ankara eine vernichtende Niederlage. Seiner Skrupellosigkeit und Brutalität wegen berüchtigt, übte Timur im Westen schon früh eine schaurige Faszination aus, wobei man ihn durchaus unterschiedlich bewertete.<br /> In Händels Oper geht der Machtkampf zwischen dem „Tartaren“ und dem Sultan, seinem Gefangenen, auf privater Ebene weiter. Tamerlano begehrt Bajazets Tochter Asteria, in Liebesdingen aber scheitert der militärische Held – er mag schmeicheln, toben, drohen und demütigen, so viel er will. Dem unbeherrschten Tyrannen wird mit Bajazet die interessanteste Figur der Oper gegenübergestellt: ein Mann, der seine schmachvolle Lage mit Haltung, Stolz und Verachtung erträgt. Händel schrieb die Rolle für Francesco Borosini und bescherte den Londonern damit nicht nur erstmals einen Tenor in einer Hauptrolle, sondern auch eine der ungewöhnlichsten und erschütterndsten Szenen seines Opernschaffens: Bajazet begeht Selbstmord, erzwingt sich so noch im Untergang die Autonomie des Handelns und triumphiert über Tamerlano, den er mit seinen letzten Worten verflucht. Die großangelegte, differenziert ausgestaltete Sterbeszene ist der Höhepunkt der Oper, das tragische Ende, auf das von Beginn an alles hinauszulaufen scheint.<br /><br />Marc Minkowski, Musikalische Leitung<br /><br />Bejun Mehta, Tamerlano<br />Plácido Domingo, Bajazet<br />Julia Lezhneva, Asteria<br />Franco Fagioli, Andronico<br />Marianne Crebassa, Irene<br />Michael Volle, Leone<br />Les Musiciens du Louvre | Grenoble]]></description>
      <pubDate>Thu, 9 Aug 2012 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41897&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41897-1344533400@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Opera viva "La bohème" (Für Kinder von 7 bis 14 Jahren)</title>
      <description><![CDATA[Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan. <br /><br />Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren. <br /><br />Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!]]></description>
      <pubDate>Fri, 10 Aug 2012 13:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41901&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41901-1344603600@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Opera viva "Ariadne auf Naxos" (Für Kinder von 7 bis 14 Jahren)</title>
      <description><![CDATA[Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan. <br /><br />Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren. <br /><br />Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Aug 2012 13:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41902&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41902-1344862800@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Georges Bizet "Carmen" (Oper in drei Akten und vier Bildern Text von Henri Meilhac (1831–1897) und Ludovic Halévy (1834–1809) nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée (1803–1870) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In französischer Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Carmen – bei der Neueinstudierung von den Osterfestspielen leitet Sir Simon Rattle die Wiener Philharmoniker – ist eine der meistgespielten Opern der Welt. Diente dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Prosper Merimées Novelle als Basis, so wurde die Oper ihrerseits zum Vorbild zahlreicher Adaptionen, vom Tanztheater bis zum Film. <br /> Für Aletta Collins, die Carmen für die Osterfestspiele Salzburg 2012 inszeniert, stellt diese Popularität eine besondere Herausforderung dar. „Die Menschen lieben diese Oper. Jedermann kennt sie, jedermann sind die Melodien vertraut. Man muss sehr darauf achten, Carmen nicht als Aneinanderreihung einzelner Nummern auf die Bühne zu bringen oder die Geschichte sich selbst zu überlassen. Dadurch würde man Gefahr laufen, diese aus den Augen zu verlieren. Es gilt, einen frischen Zugang zu dieser Geschichte zu finden und das Drama herauszuarbeiten, das mit dieser wundervollen Musik erzählt wird.“ Und es gilt die Geschichte Carmens (Magdalena Kožená) und ihrer Liebe zu Don José (Jonas Kaufmann), dessen sie später überdrüssig wird und der sie zuletzt ermordet, weil sie in dem Torero Escamillo eine neue Liebe findet, frisch und schlüssig zu erzählen. <br /> Dabei verzichtet die Regisseurin auf jede vordergründige Aktualisierung, verlegt die Handlung allerdings in die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, weil ihr die gesellschaftliche Dynamik dieser Epoche nützlich erscheint, um den Kern des Dramas herauszuarbeiten. „Für Carmens Selbstverständnis ist es wichtig, ,Zigeunerin‘, also eine Außenseiterin, zu sein. Der Bürgerkrieg bewirkt, dass alte Ordnungen zerstört werden und neue erst aufgebaut werden müssen, wodurch Freiräume entstehen, die von Außenseitern wie Carmen für ihre Zwecke genützt werden.“ (Aletta Collins)<br /><br />Sir Simon Rattle, Musikalische Leitung<br />Aletta Collins, Regie und Choreografie<br />Miriam Buether, Bühne<br />Gabrielle Dalton, Kostüme<br />Peter Blaha, Dramaturgie<br />Andreas Fuchs, Licht<br />Simon Halsey, Choreinstudierung<br /><br />Magdalena Kožená, Carmen, Zigeunerin<br />Jonas Kaufmann, Don José, Brigadier<br />Kostas Smoriginas, Escamillo, Stierkämpfer<br />Genia Kühmeier, Micaëla, Bauernmädchen<br />Christian van Horn, Zuniga, Leutnant<br />Andrè Schuen, Moralès, Sergeant<br />Christina Landshamer, Frasquita, Zigeunerin<br />Rachel Frenkel, Mercédès, Zigeunerin<br />Simone Del Savio, Le Dancaïre, Schmuggler<br />Jean-Paul Fouchécourt, Le Remendado, Schmuggler<br />Wiener Philharmoniker<br />Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor<br />Salzburger Festspiele Kinderchor<br /><br />Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg und dem Teatro Real, Madrid]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Aug 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41895&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41895-1344963600@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Bernd Alois Zimmermann "Die Soldaten" (Oper in vier Akten Nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792) )</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In deutscher Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Eine große Herausforderung für alle Beteiligten bedeutet die Neuproduktion von Bernd Alois Zimmermanns Soldaten in der Regie von Alvis Hermanis und unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher. Dieses zu Recht als „Jahrhundert-Oper“ bezeichnete Werk vertritt im ersten Jahr der Intendanz von Alexander Pereira die Uraufführungsposition – in den kommenden Jahren wird je ein Musiktheaterwerk zur Uraufführung gelangen.<br /><br />Im März 1958 erteilte die Stadt Köln Bernd Alois Zimmermann einen Kompositionsauftrag für die Oper Die Soldaten – basierend auf der gleichnamigen „Komödie“ von Jakob Michael Reinhold Lenz –, die zu einem Schlüsselwerk der modernen Musikgeschichte wurde. Die einzige vollendete Oper des deutschen Komponisten sollte im Jahre 1960 während des Weltmusikfestes stattfinden, doch die anspruchsvolle Partitur und wohl auch dispositionelle Schwierigkeiten der Kölner Oper verhinderten den Probenbeginn. Von nun an kämpfte Zimmermann gegen das Stigma der Unaufführbarkeit seines Musiktheaterwerkes. 1963 wurden schließlich einige Szenen konzertant aufgeführt, und am 15. Februar 1965 gelangten Die Soldaten in Köln endlich zur Uraufführung. Ein großer Erfolg. Die Zuschauer und die Kritiker erkannten das Neue, Zukunftsweisende dieser Oper, die die meisten der modernen musiktheatralischen Mittel vorwegnimmt. „Die Geschichte spielt im französischen Flandern. In Lille und Armentiers. Zeit: gestern, heute und morgen. So steht es in der Partitur. Unweigerlich stolpert man darüber. Gestern, heute und morgen. Also an jedem beliebigen Tag. Sich ewig wiederholend. Unabhängig vom geschichtlichen Umfeld. Wie kann das sein? Bernd Alois Zimmermann glaubte an eine Kugelgestalt der Zeit. Dass alles, was je geschah und noch geschehen wird, gleichzeitig nebeneinander besteht. Jetzt und für immer. Allein unserer Wahrnehmung kommt es so vor, als würden sich die Dinge nacheinander ereignen“, erzählt der Dirigent Ingo Metzmacher in seiner Publikation Vorhang auf! über das Meisterwerk von Zimmermann, das er in Salzburg nun erstmals dirigieren wird.<br /><br />Ingo Metzmacher, Musikalische Leitung<br />Alvis Hermanis, Regie und Bühne<br />Eva Dessecker, Kostüme<br />Gleb Filshtinsky, Licht<br />Götz Leineweber, Dramaturgie<br /><br />Alfred Muff, Wesener, ein Galanteriehändler in Lille<br />Laura Aikin, Marie, seine Tochter<br />Tanja Ariane Baumgartner, Charlotte, seine Tochter<br />Cornelia Kallisch, Weseners alte Mutter<br />Tomasz Konieczny, Stolzius, Tuchhändler in Armentières<br />Stefanie Kaluza, Stolzius’ Mutter<br />Reinhard Mayr, Obrist, Graf von Spannheim<br />Daniel Brenna, Desportes, ein Edelmann aus dem französischen Hennegau<br />Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Pirzel, ein Hauptmann<br />Boaz Daniel, Eisenhardt, ein Feldprediger<br />Matjaž Robavs, Haudy, Hauptmann<br />Morgan Moody, Mary, Hauptmann<br /> Mitglieder des YSP, Drei junge Offiziere<br />Gabriela Be&#328;a&#269;ková, Die Gräfin de la Roche<br />Matthias Klink, Der junge Graf, ihr Sohn<br />Beate Vollack, Andalusierin, Bedienerin<br />Wiener Philharmoniker<br /><br />Koproduktion mit dem Teatro alla Scala, Mailand]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Aug 2012 16:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41893&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41893-1345478400@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Opera viva "Carmen" (Für Kinder von 7 bis 14 Jahren)</title>
      <description><![CDATA[Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan. <br /><br />Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren. <br /><br />Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Aug 2012 13:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41903&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41903-1345554000@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Georg Friedrich Händel "Giulio Cesare in Egitto" (Oper in drei Akten HWV 17 Text von Nicola Francesco Haym (1678–1729) nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani zur Oper Giulio Cesare in Egitto von Antonio Sartorio )</title>
      <description><![CDATA[<b>Neuinszenierung</b><br />In italienischer Sprache <br />mit deutschen und englischen Übertiteln<br /><br />Als letzte Oper dieses Sommers gelangt die für die Pfingstfestspiele 2012 von Moshe Leiser und Patrice Caurier neu inszenierte Händel-Oper Giulio Cesare auf die Bühne, und wir haben das Vergnügen, Cecilia Bartoli auch im Sommer bei uns in Salzburg zu erleben. An ihrer Seite singen mit Andreas Scholl und Philippe Jaroussky die derzeit besten Countertenöre, und die wunderbare Anne Sofie von Otter ist als Cornelia zu hören. Giovanni Antonini dirigiert seinen Giardino Armonico.<br /><br />Die Begegnung zwischen Giulio Cesare und Cleopatra im Jahre 48 vor Christus ist eine der schillerndsten Liebesromanzen der Geschichte, in der sich kriegerische Staatsaktionen, erotische Verstrickungen, Intrigen, abenteuerliche Begebenheiten und exotisches Kolorit vereinen. Mit einem für ihn außergewöhnlich aufwändigen Instrumentarium, das zu Beginn und am Ende sogar mit vier Hörnern aufwartet, lotet Händel in der für ihn so typischen Weise seine Figuren in allen Facetten aus, und die Zeitgenossen waren sich einig darin, dass er eine Oper geschaffen hatte, die „Schönheit aller Art im Überfluss bietet“. Im Fokus der historisch belegten Auseinandersetzung zwischen Cesare und Pompeo stehen dabei die Verführungskünste der Schwester des ägyptischen Königs, Cleopatra, die das Herz des siegreichen Herrschers erobert. In acht großen Da-capo-Arien vergegenwärtigt sie das ganze Spektrum menschlicher Affekte, von leichtfertiger Koketterie bis hin zu leidenschaftlicher, von tiefsten Emotionen getragener Liebe. Einen Höhepunkt ihres raffinierten Intrigenspiels um die Vorherrschaft am Nil stellt die Verführungsszene zu Beginn des zweiten Aktes dar: Cleopatra, in gleichsam ironischer Verfremdung als „Tugend“ verkleidet und mit den neun Musen auf dem Parnass sitzend, überrascht und überwältigt die Sinne des großen Feldherrn mit einer Szene voller Sinnlichkeit und Anmut zugleich.<br /><br />Giovanni Antonini, Musikalische Leitung<br />Moshe Leiser, Patrice Caurier, Inszenierung<br />Christian Fenouillat, Bühne<br />Agostino Cavalca, Kostüme<br />Christophe Forey, Licht<br />Konrad Kuhn, Dramaturgie<br />Beate Vollack, Choreografie<br /><br />Andreas Scholl, Giulio Cesare, römischer Imperator<br />Cecilia Bartoli, Cleopatra, Königin von Ägypten<br />Anne Sofie von Otter, Cornelia, Pompeos Witwe<br />Philippe Jaroussky, Sesto, Pompeos und Cornelias Sohn<br />Christophe Dumaux, Tolomeo, König von Ägypten, Cleopatras Bruder<br />Jochen Kowalski, Nireno, Kammerdiener<br />Ruben Drole, Achilla, General, Tolomeos Berater<br />Peter Kálmán, Curio, römischer Tribun<br />Il Giardino Armonico]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Aug 2012 16:30:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41896&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41896-1345739400@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Opera viva "Giulio Cesare in Egitto" (Für Kinder von 7 bis 14 Jahren)</title>
      <description><![CDATA[Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan. <br /><br />Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren. <br /><br />Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Aug 2012 13:00:00 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=502&amp;seg=41904&amp;aktuell=true</link>
      <guid isPermaLink="false">seg41904-1345899600@culturall.de</guid>
    </item>
    <item>
      <title>vom 20.7. bis 2.9.2012</title>
      <description/>
      <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 10:06:04 GMT</pubDate>
      <link>http://www.culturall.de/kultur/salzburg/festival/salzburger.festspiele/salzburgfestival.html</link>
      <guid isPermaLink="false">hp2762-1@culturall.de</guid>
    </item>
  </channel>
</rss>

