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    <title>CULTURall: SCHAUSPIELHAUS ZÜRICH SCHIFFBAU</title>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 10:06:46 GMT</pubDate>
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    <category>Aufführungen</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Heute: Zwanzigtausend Seiten (Uraufführung) (von Lukas Bärfuss)</title>
      <description><![CDATA[<b>Uraufführung: 02. Februar 2012</b>, Schiffbau/Box<br /><br />Man stelle sich vor, ein Mann, von Beruf Leuchtstoffröhrenbieger und Gelegenheitsarbeiter, der bis anhin niemandem aufgefallen ist, weder positiv noch negativ, erleide einen Unfall, der nun aber, im Unterschied zu gewöhnlichen Katastrophen dieser Art, dem Mann weder Fähigkeit noch Gesundheit raubt, sondern ihm ein Wissen verleiht, das ihn über alle anderen erhebt. Und man stelle sich weiter vor, dieses Wissen sei so aussergewöhnlich gross und vor allem vollständig, dass die Öffentlichkeit eine Gefrässigkeit entwickelt, weniger am Inhalt, mehr an der schieren Artistik, mit der dieser verunfallte Mensch mit seiner unerhörten Gabe jongliert. Eine Zeitlang, so kann man sich vorstellen, geniesst dieser Mann die Aufmerksamkeit, er fühlt sich geschmeichelt, bis er jedoch feststellt, dass der Alltag immer noch bestritten werden muss und dieses Wissen dabei so hilfreich wie einem Bein ein Klumpfuss ist – eine Behinderung, eine Entstellung. Und man wird es dem Mann nicht verübeln, wenn er also versuchen wird, dieses Wissen wieder loszuwerden. Aber wenn man nicht weiss, wie etwas in den Kopf gekommen ist, wie soll man herausfinden, wie es von da wieder zu entfernen wäre? <br /><br />Den Regisseur Lars-Ole Walburg und den Schriftsteller Lukas Bärfuss verbindet eine langjährige Arbeitsbeziehung. Lars-Ole Walburg brachte unter anderem Bärfuss’ Stück „Die Probe“ an den Münchner Kammerspielen zur Uraufführung und inszenierte in Hannover dessen Fassung des „Parzival“.<br /><br />Regie: Lars-Ole Walburg <br />Bühne: Robert Schweer <br />Kostüme: Nina Gundlach <br />Musik: Tomek Kolczynski <br />Licht: Markus Keusch <br />Dramaturgie: Andrea Schwieter]]></description>
      <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: Der Hund mit dem gelben Herzen oder Die Geschichte vom Gegenteil (von Jutta Richter)</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 25. Februar 2012</b>, Schiffbau/Matchbox<br /><br />Ab 9 Jahren<br /><br />Lotta und ihr Bruder Prinz Neumann haben einen sprechenden Hund gefunden. Dass sie ihn behalten wollen, darf niemand wissen. Deshalb versorgen sie ihn im Schuppen mit Leberwurstbroten, Mandelkuchen, Hähnchenhaut und allem, was das Hundeherz begehrt. So ein Zuhause hat sich der Hund schon lange gewünscht. Als Gegenleistung für Streicheleinheiten und Sicherheit beginnt er, den Kindern die Geschichte vom grossen Erfinder G. Ott und Lobkowitz, seinem besten Freund, zu erzählen. Eine Geschichte über das Suchen, Finden und Erfinden, über Freundschaft, Geborgenheit und Verrat – über Gott und die Welt. <br /><br /> Jutta Richter hat aus ihrem erfolgreichen Kinderbuch ein ebenso beeindruckendes und poetisches Theaterstück für Kinder geschrieben. Der Regisseur Philippe Besson, der in der vergangenen Spielzeit das Familienstück „Dornröschen oder das Märchen vom Erwachen“ im Pfauen inszeniert hat, arbeitet erstmals in der Matchbox.<br /><br />Regie: Philippe Besson <br />Bühne und Kostüme: Karoline Young <br />Musik: Nicolas Dauwalder <br />Theaterpädagogik: Caroline Ringeisen <br />Dramaturgie: Petra Fischer <br />Regieassistenz: Tina Bolzon]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Feb 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Rechnitz (Der Würgeengel) (von Elfriede Jelinek)</title>
      <description><![CDATA[In „Rechnitz (Der Würgeengel)“ haben die Boten das Wort. Sie berichten – mal im Rückblick wie Zeugen, mal live wie bei einer Mauerschau – von einem Massaker und seinen Folgen, geschehen in den letzten Kriegstagen 1945 an der österreichisch-ungarischen Grenze. Die Gräfin Margit von Batthyany hatte auf Schloss Rechnitz die lokalen SS- und Gestapo-Männer zu einem so genannten Gefolgschaftsfest eingeladen. Zeitgleich wurde eine Massenerschiessung beim nahe gelegenen „Kreuzstadel“ vorbereitet. 180 jüdische Zwangsarbeiter, die für die Deportation ins Landesinnere zu entkräftet waren, wurden schliesslich von einer Gruppe Festgäste erschossen. Schon wenige Tage später brannte Schloss Rechnitz und die Gräfin floh vor der Roten Armee mit zwei Begleitern, dem SS-Ortsgruppenführer Podezin und dem Schlossverwalter Oldenburg. Ihr Ziel: die Schweiz, namentlich die Villa Favorita am Luganer See, wo Margits Bruder Heini Thyssen lebte, mit den Nazis Geschäfte machte und Kunst sammelte. Die Boten bleiben zurück und mit ihrem Wissen allein, in Umkehrung von Bunuels Film „Der Würgeengel“, wo es die (Dienst-)Boten sind, die die Herrschaft im Stich lassen.<br /><br /> Elfriede Jelinek lässt in ihrem Stück viele Quellen ineinander fliessen. Es sprechen Zeitzeugen, wie sie in den Rechnitz-Prozessen der Nachkriegsjahre ausgesagt haben; Dorfbewohner und ehemalige Dienstboten, wie sie in dem Dokumentarfilm „Totschweigen“ aussagen bzw. sich ausschweigen; antike Boten, die aus den „Bakchien“ entsprungen sein könnten; ein aufgeklärter deutscher Bote von heute, der über unseren „Sündenstolz“ nachdenkt; schliesslich spricht der „Kannibale von Rotenburg“, ein Menschenfresser von heute. In der Aufführung des Schauspielhauses steht eine Botin stellvertretend für alle. Eine Zofe ohne Herrin? Die Herrin als Zofe?<br /><br />Regie: Leonhard Koppelmann <br />Raum/Licht: Nadia Schrader <br />Kostüme: Agnes Raganowicz <br />Licht: Sascha Haenschke <br />Dramaturgie: Roland Koberg <br />Regieassistenz: David Koch]]></description>
      <pubDate>Wed, 8 Feb 2012 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>aktuelle Aufführungen</title>
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      <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 10:06:46 GMT</pubDate>
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