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Di, 7.9.2010, 20:00
Ensemble Modern | Beat Furrer
musikfest berlin 10
Ensemble Modern
Beat Furrer, Dirigent
Petra Hoffmann-Petersen, Sopran
N. N., Tenor
N. N., Sprecher
Megumi Kasakawa, Viola
Schola Heidelberg
Walter Nussbaum, Einstudierung

Igor Strawinsky: Élégie für Viola solo
Igor Strawinsky: In memoriam Dylan Thomas für Tenor, Streichquartett und vier Posaunen
Pierre Boulez: Cummings ist der Dichter für 16 Solostimmen und Orchester
Beat Furrer: Begehren, Musiktheater für Sopran, Sprecher, gemischten Chor und Orchester konzertante Aufführung

Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Di, 7.9.2010, 13:00
Lunchkonzert
Eintritt frei
Di, 7.9.2010, 18:30
Was der Mond rot aufgeht. Wie ein blutig Eisen.
Pathologie eines Mikrokosmos
Premiere: 05. September 2010 in einer Schrebergartensiedlung Hannovers

Für alles, was Menschen im Alltag vermissen – an Freiheit, Ordnung, Naturverbundenheit, klaren Grenzen – gibt es ein verheißungsvolles Refugium: den Schrebergarten.

Innerhalb dieses Rückzugs-Orts, hinter dem eigenen Gartenzaun, lässt sich einiges leben, wofür im Alltag kaum Raum und Zeit bleiben. Der allgegenwärtige Duft von Gegrilltem lässt Heimatgefühle sprießen, die Sehnsucht nach Verwurzelung findet Ausdruck im Gartenzwerg und die Hollywoodschaukel wird zum Fluchtpunkt persönlicher Gedankenfreiheit. An kaum einem Ort kann man so gut träumen, entspannen, spielen. An kaum einem Ort prallen Sehnsüchte und ihre Verkehrungen so direkt aufeinander wie in einer Schrebergartenkolonie.

Um den Geheimnissen unserer di
Di, 7.9.2010, 20:30
Wenn ihr euch totschlagt ist es ein Versehen
von Oliver Bukowski nach Motiven Heinrich von Kleists
Premiere. 03.09.10, 20:30 Uhr , Rangfoyer

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2010

»Wie vergegenwärtigt man Kleist? Buchstäblich. Es sind kaum Rückschlüsse vom Werk auf das Leben des Autors möglich – zumindest in diesem Punkt ist sich die Fachwelt halbwegs einig. Sein Tod, mehr noch sein Leben, bietet jedoch genügend Anlässe und eigentümliche Widersprüche, um dem Dramatiker entweder als tragischem Genie nachzuraunen, oder ihn schlicht für großartig, aber eben psychisch gestört zu erklären. Eine der ersten modernen Depressionen, so ließe sich sagen. Die zeitgenössische Sozialpsychologie beschreibt den Druck auf das von allen Sicherheiten ›befreite‹ Individuum als den Psychoterror der Aufforderung SEI-DU-SELBST! Ein simpler, eigentlich erfreulicher Satz, der aber h
Mi, 8.9.2010, 20:00
graindelavoix
musikfest berlin 10
graindelavoix
Björn Schmelzer, Künstlerische Leitung

Codex Chantilly Musik des späten 14. Jahrhunderts: Schüler und Nachfolger von Guillaume de Machaut, Meister der Ars subtilior Werke von Solage, Johannes Symonis Hasprois, Matheus de Sancto Johanne, Baude Cordier u. a.
Mi, 8.9.2010, 20:00
Sladko Suite
Tanzstück von Darrel Toulon
Premiere: Sonntag, 5. September 2010, 20.00 Uhr

Im Anschluss an den Auftritt Edward Clugs und der Tänzer des Slowenischen Nationaltheaters Maribor bei der 1. Internationalen Tanzgala in der Oper Graz entstand die Idee, die beiden benachbarten Tanzkompanien und deren Chefchoreographen näher aneinander zu binden.
Als Initialprojekt bringt Edward Clug im Juni 2010 mit den Grazer Tänzern sein »Tanzstück« heraus, während Darrel Toulon im September 2010 eine Choreographie mit dem Titel »Sladko Suite« mit zehn Ensemblemitgliedern aus Maribor ebenfalls auf der Grazer Studiobühne entwickeln wird. Beide Stücke zusammen werden schließlich im April 2011 im Slowenischen Nationaltheater Maribor zu einem zweiteiligen Abend zusammengefasst.

Choreographie: Darrel Toulon
Musik: Reinhard Ziegerhofer
Mi, 8.9.2010, 18:30
Was der Mond rot aufgeht. Wie ein blutig Eisen.
Pathologie eines Mikrokosmos
Premiere: 05. September 2010 in einer Schrebergartensiedlung Hannovers

Für alles, was Menschen im Alltag vermissen – an Freiheit, Ordnung, Naturverbundenheit, klaren Grenzen – gibt es ein verheißungsvolles Refugium: den Schrebergarten.

Innerhalb dieses Rückzugs-Orts, hinter dem eigenen Gartenzaun, lässt sich einiges leben, wofür im Alltag kaum Raum und Zeit bleiben. Der allgegenwärtige Duft von Gegrilltem lässt Heimatgefühle sprießen, die Sehnsucht nach Verwurzelung findet Ausdruck im Gartenzwerg und die Hollywoodschaukel wird zum Fluchtpunkt persönlicher Gedankenfreiheit. An kaum einem Ort kann man so gut träumen, entspannen, spielen. An kaum einem Ort prallen Sehnsüchte und ihre Verkehrungen so direkt aufeinander wie in einer Schrebergartenkolonie.

Um den Geheimnissen unserer di
Mi, 8.9.2010, 20:30
Wenn ihr euch totschlagt ist es ein Versehen
von Oliver Bukowski nach Motiven Heinrich von Kleists
Premiere. 03.09.10, 20:30 Uhr , Rangfoyer

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2010

»Wie vergegenwärtigt man Kleist? Buchstäblich. Es sind kaum Rückschlüsse vom Werk auf das Leben des Autors möglich – zumindest in diesem Punkt ist sich die Fachwelt halbwegs einig. Sein Tod, mehr noch sein Leben, bietet jedoch genügend Anlässe und eigentümliche Widersprüche, um dem Dramatiker entweder als tragischem Genie nachzuraunen, oder ihn schlicht für großartig, aber eben psychisch gestört zu erklären. Eine der ersten modernen Depressionen, so ließe sich sagen. Die zeitgenössische Sozialpsychologie beschreibt den Druck auf das von allen Sicherheiten ›befreite‹ Individuum als den Psychoterror der Aufforderung SEI-DU-SELBST! Ein simpler, eigentlich erfreulicher Satz, der aber h
Do, 9.9.2010, 20:00
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | Janowski | Tamestit
musikfest berlin 10
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Marek Janowski, Dirigent
Antoine Tamestit, Viola

Igor Strawinsky: Agon Ballett konzertante Aufführung
Luciano Berio: Voci (Folk Songs II) für Viola und zwei Instrumentalgruppen
Richard Strauss: Der Bürger als Edelmann, Suite für Orchester op. 60

Eine Veranstaltung des RSB in Kooperation mit dem musikfest berlin/Berliner Festspiele

Einführungsveranstaltung 18:45 Uhr
Do, 9.9.2010, 19:30
Intolleranza 1960 (Premiere)
Azione scenica in due tempi (1961)
von Luigi Nono
Premiere: Donnerstag, 09. September 2010

»Das Musiktheater ist noch unterwegs. Das entscheidende Bedürfnis: Kommunikation. Neue menschliche Situationen suchen dringend ihren Ausdruck«, schrieb der italienische Komponist Luigi Nono im Jahre 1961 und umriss damit einen wesentlichen Impetus seines künstlerischen Schaffens. Seit Nono 1952 der kommunistischen Partei Italiens beigetreten war, verstand er seine Kunst als eine politisch engagierte, als ein »Ideentheater, das für menschliche Lebensbedingungen kämpft«.
So erweist sich auch sein Musiktheater Intolleranza 1960 als ein Werk, das die Ungerechtigkeiten der Zeit thematisiert: Zu Beginn steht eine Katastrophe – bei einem Bergwerksunglück wurden Menschen verschüttet und getötet.
Ein Einzelner, der Emigrant, beschließt, aus den lebensbe
Do, 9.9.2010, 20:00
Sladko Suite
Tanzstück von Darrel Toulon
Premiere: Sonntag, 5. September 2010, 20.00 Uhr

Im Anschluss an den Auftritt Edward Clugs und der Tänzer des Slowenischen Nationaltheaters Maribor bei der 1. Internationalen Tanzgala in der Oper Graz entstand die Idee, die beiden benachbarten Tanzkompanien und deren Chefchoreographen näher aneinander zu binden.
Als Initialprojekt bringt Edward Clug im Juni 2010 mit den Grazer Tänzern sein »Tanzstück« heraus, während Darrel Toulon im September 2010 eine Choreographie mit dem Titel »Sladko Suite« mit zehn Ensemblemitgliedern aus Maribor ebenfalls auf der Grazer Studiobühne entwickeln wird. Beide Stücke zusammen werden schließlich im April 2011 im Slowenischen Nationaltheater Maribor zu einem zweiteiligen Abend zusammengefasst.

Choreographie: Darrel Toulon
Musik: Reinhard Ziegerhofer
Do, 9.9.2010, 20:00
Penthesilea (Premiere)
von Heinrich von Kleist
Premiere: 09.09.10, 20:00 Uhr , Schauspielhaus

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

»Wenn du
Dem Wind, der von den Bergen weht, willst horchen,
Kannst du den Donnerruf der Königin,
Gezückter Waffen Klirren, Rosse wiehern,
Drommeten, Tuben, Zimbeln und Posaunen,
Des Krieges ganze eherne Stimme hören.«

Die ganze Welt ist aus den Fugen. Nicht nur, dass sich seit geraumer Zeit Griechen und Trojaner wegen der schönen Helena bekriegen, nun taucht auch noch völlig unerwartet auf den Schlachtfeldern vor Troja eine wild gewordene Armee aus Frauen auf. Odysseus, berühmter griechischer Feldherr, weiß nicht mehr ein noch aus: die Königin der Amazonen will sich partout auf keine Seite schlagen und bekämpft mit einer nicht gekannten Leidenschaft die Männer aus beiden L
Do, 9.9.2010, 18:30
Was der Mond rot aufgeht. Wie ein blutig Eisen.
Pathologie eines Mikrokosmos
Premiere: 05. September 2010 in einer Schrebergartensiedlung Hannovers

Für alles, was Menschen im Alltag vermissen – an Freiheit, Ordnung, Naturverbundenheit, klaren Grenzen – gibt es ein verheißungsvolles Refugium: den Schrebergarten.

Innerhalb dieses Rückzugs-Orts, hinter dem eigenen Gartenzaun, lässt sich einiges leben, wofür im Alltag kaum Raum und Zeit bleiben. Der allgegenwärtige Duft von Gegrilltem lässt Heimatgefühle sprießen, die Sehnsucht nach Verwurzelung findet Ausdruck im Gartenzwerg und die Hollywoodschaukel wird zum Fluchtpunkt persönlicher Gedankenfreiheit. An kaum einem Ort kann man so gut träumen, entspannen, spielen. An kaum einem Ort prallen Sehnsüchte und ihre Verkehrungen so direkt aufeinander wie in einer Schrebergartenkolonie.

Um den Geheimnissen unserer di
Fr, 10.9.2010, 20:00
Berliner Philharmoniker | Rattle
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stella Doufexis, Mezzosopran
Burkhard Ulrich, Tenor
Ildebrando d'Arcangelo, Bass
Rundfunkchor Berlin
James Wood, Einstudierung

Luciano Berio: Coro für 40 Stimmen und Instrumente
Igor Strawinsky: Pulcinella, Ballett konzertante Aufführung

In Zusammenarbeit mit dem musikfest berlin 10

Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Fr, 10.9.2010, 18:30
Zukunft@BPhil Education-Projekt
SONGS - Coro
Fr, 10.9.2010, 20:00
Sladko Suite
Tanzstück von Darrel Toulon
Premiere: Sonntag, 5. September 2010, 20.00 Uhr

Im Anschluss an den Auftritt Edward Clugs und der Tänzer des Slowenischen Nationaltheaters Maribor bei der 1. Internationalen Tanzgala in der Oper Graz entstand die Idee, die beiden benachbarten Tanzkompanien und deren Chefchoreographen näher aneinander zu binden.
Als Initialprojekt bringt Edward Clug im Juni 2010 mit den Grazer Tänzern sein »Tanzstück« heraus, während Darrel Toulon im September 2010 eine Choreographie mit dem Titel »Sladko Suite« mit zehn Ensemblemitgliedern aus Maribor ebenfalls auf der Grazer Studiobühne entwickeln wird. Beide Stücke zusammen werden schließlich im April 2011 im Slowenischen Nationaltheater Maribor zu einem zweiteiligen Abend zusammengefasst.

Choreographie: Darrel Toulon
Musik: Reinhard Ziegerhofer
Fr, 10.9.2010, 19:30
Das Käthchen von Heilbronn (Premiere)
Ein großes historisches Ritterschauspiel | von Heinrich von Kleist
Premiere am 10. September 2010 | Schauspielhaus

Das Käthchen von Heilbronn, die Tochter des Waffenschmieds Theobald, läuft dem Grafen Wetter vom Strahl nach und zwar buchstäblich. Sie folgt ihm auf Schritt und Tritt. Unter Aufgabe all ihrer Pflichten und auch ihrer Würde schläft sie in seinen Ställen, folgt ihm wie sein Schatten, und keiner weiß, warum. Der verzweifelte Vater, aus dessen Haus sie sich schlich, klagt den Grafen der Hexerei an – doch der wird vor Gericht entlastet. Und weil keiner so recht schlau aus dem Mädchen Käthchen wird, und da sie selber nicht mehr zu ihrer Erklärung vorzubringen hat als ein leises „Weiß nit“, beschließt man, sie in ein Kloster zu geben. Graf Wetter vom Strahl indessen, der seine Verfolgerin nun los ist, macht auf abenteuerlichen Wegen die Bekannts
Fr, 10.9.2010, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Nach John Gays »The Beggar’s Opera«
übersetzt aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann
Musik von Kurt Weill

Ist die Dreigroschenoper noch zu retten? Als das Werk 1928 auf der Bühne des Theaters am Schiffbauerdamm in Berlin erschien, war es eine Sensation, unwiederholbar: in seiner Mischung aus Musik, die in ihren Mitteln so avanciert wie populär war, und einer, nun ja, lässig erzählten Geschichte, die sich nichts Geringeres vornahm, als den gesellschaftlichen Zynismus mit den Mitteln des Unterhaltungstheaters provokativ zu unterlaufen. Das Ergebnis ist bekannt: Erstickungstod durch Erfolg. Grund genug für den Versuch, dem Werk von neuem auf seine inhaltlichen Sprünge zu verhelfen. Wie? Durch ein Ur-Brechtsches Mittel: die Verfremdung. Anstatt im gefälligen Einklang mit dem Zynismus
Fr, 10.9.2010, 20:00
Die Gerechten [15+] (Premiere)
von Albert Camus | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Premiere: 10.09.10, 20:00 Uhr , Malersaal

Dora: »Ich habe mich mit frohem Herzen dafür entschieden, und mit traurigem Herzen bleibe ich dabei. Das ist der Unterschied. Wir sind Gefangene.« ALBERT CAMUS, DIE GERECHTEN MOSKAU 1905

Wir befinden uns im vorrevolutionären Russland. Eine Gruppe von Mitgliedern der Partei der Sozialrevolutionäre plant ein Bombenattentat auf den Großfürsten. Ihr Ziel ist die Befreiung des Volkes von der Tyrannei des Zarenregimes. Die Vorbereitungen sind getroffen. Erwartungsvoll blicken alle Augen auf den charismatischen Revolutionär Janek Kaljajew, der den Großfürsten auf dem Weg vom Palast zum Theater in die Luft jagen soll. Doch es kommt anders als geplant: In der Kutsche sitzen auch Nichte und Neffe des Großfürsten – die Anwesenheit der Kinder lässt Janek
Fr, 10.9.2010, 20:00
Gustav Mahler Jugendorchester / Blomstedt / Gerhaher
Gustav Mahler Jugendorchester
Herbert Blomstedt, direction
Christian Gerhaher, baryton

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Anton Bruckner: Symphonie N° 9 WAB 109

Bus-Shuttle zur Philharmonie für diesen Konzertzyklus:
Trier–Luxembourg
Treffpunkt: Abteiplatz / Matthiasbasilika
(Matthiasstr. 85, D-54290 Trier)
Abfahrt jeweils eine Stunde und 15 Minuten vor Konzertbeginn, Fahrtdauer ca. 45 Minuten
Ein Kostenbeitrag von 3 € pro Person für die Hin- und
Rückfahrt ist beim Busfahrer zu entrichten.
Rückfahrt jeweils umgehend nach Konzertende
Infotelefon: +49 (0) 651 / 96 68 64 32, Lydia Oermann
Fr, 10.9.2010, 18:30
Was der Mond rot aufgeht. Wie ein blutig Eisen.
Pathologie eines Mikrokosmos
Premiere: 05. September 2010 in einer Schrebergartensiedlung Hannovers

Für alles, was Menschen im Alltag vermissen – an Freiheit, Ordnung, Naturverbundenheit, klaren Grenzen – gibt es ein verheißungsvolles Refugium: den Schrebergarten.

Innerhalb dieses Rückzugs-Orts, hinter dem eigenen Gartenzaun, lässt sich einiges leben, wofür im Alltag kaum Raum und Zeit bleiben. Der allgegenwärtige Duft von Gegrilltem lässt Heimatgefühle sprießen, die Sehnsucht nach Verwurzelung findet Ausdruck im Gartenzwerg und die Hollywoodschaukel wird zum Fluchtpunkt persönlicher Gedankenfreiheit. An kaum einem Ort kann man so gut träumen, entspannen, spielen. An kaum einem Ort prallen Sehnsüchte und ihre Verkehrungen so direkt aufeinander wie in einer Schrebergartenkolonie.

Um den Geheimnissen unserer di
Sa, 11.9.2010, 20:00
Berliner Philharmoniker | Rattle
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stella Doufexis, Mezzosopran
Burkhard Ulrich, Tenor
Ildebrando d'Arcangelo, Bass
Rundfunkchor Berlin
James Wood, Einstudierung

Luciano Berio: Coro für 40 Stimmen und Instrumente
Igor Strawinsky: Pulcinella, Ballett konzertante Aufführung

In Zusammenarbeit mit dem musikfest berlin 10

Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Sa, 11.9.2010, 20:00
Duke Quartet
musikfest berlin 10
Luisa Fuller, Violine
Rick Koster, Violine
John Metcalfe, Viola
Sophie Harris, Violoncello

Kevin Volans: Streichquartett Nr. 2 »Hunting: Gathering«
Kevin Volans: Streichquartett Nr. 3 »The Songlines«
Kevin Volans: Streichquartett Nr. 9 »Shiva Dances«
Sa, 11.9.2010, 19:30
Die Jüdin von Toledo (Premiere)
Franz Grillparzer
Premiere: 11. September 2010

Die wunderschöne und reizvolle Jüdin Rahel begibt sich den Warnungen ihres Vaters und ihrer Schwester zum Trotz in den königlichen Garten von Toledo. Dort trifft sie auf den noch jugendlichen König Alfons VIII. von Kastilien, der bis dato als Gemahl der kühlen Engländerin Eleonore nur die Ehe, nicht aber die Leidenschaft und Liebe kennengelernt hat. Vom ersten Moment an verfällt er dem fremden Zauber der Jüdin und verstrickt sich in ein traumhaftes Liebesspiel. Währenddessen wächst die Bedrohung für Toledo, die Heimat der Christen, durch den näher rückenden Krieg mit den Mauren. Die Stände der Stadt treten in Anwesenheit der Königin zusammen. Sie beschließen Rahels Tod, um Alfons für seine politischen und ehelichen Pflichten zurückzugewinnen. Obwohl dieser
Sa, 11.9.2010, 19:30
Intolleranza 1960
Azione scenica in due tempi (1961)
von Luigi Nono
Premiere: Donnerstag, 09. September 2010

»Das Musiktheater ist noch unterwegs. Das entscheidende Bedürfnis: Kommunikation. Neue menschliche Situationen suchen dringend ihren Ausdruck«, schrieb der italienische Komponist Luigi Nono im Jahre 1961 und umriss damit einen wesentlichen Impetus seines künstlerischen Schaffens. Seit Nono 1952 der kommunistischen Partei Italiens beigetreten war, verstand er seine Kunst als eine politisch engagierte, als ein »Ideentheater, das für menschliche Lebensbedingungen kämpft«.
So erweist sich auch sein Musiktheater Intolleranza 1960 als ein Werk, das die Ungerechtigkeiten der Zeit thematisiert: Zu Beginn steht eine Katastrophe – bei einem Bergwerksunglück wurden Menschen verschüttet und getötet.
Ein Einzelner, der Emigrant, beschließt, aus den lebensbe
Sa, 11.9.2010
Turandot (Premiere)
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini,
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi

Premiere: 11. September 2010

Giacomo Puccinis Puccinis letzte Oper: Die chinesische Prinzessin Turandot stellt jedem, der um ihre Hand anhält, drei Rätsel. Wer falsch rät, verliert sein Leben. Alle haben bisher versagt – bis ein einer die richtigen Antworten weiß und Turandot herausfordert.

Die chinesische Prinzessin Turandot stellt jedem, der um ihre Hand anhält, drei Rätsel. Wer die Rätsel nicht löst, verliert sein Leben. Viele haben sich schon den Rätseln unterzogen, aber niemand wusste bisher die Antworten – bis sich ein unbekannter Prinz den Fragen stellt, sie richtig beantwortet und seinerseits Turandot herausfordert: Bis Tagesanbruch müsse sie nun seinen Namen herausfinden, sonst sei sie besiegt.
Puccinis letzte Op
Sa, 11.9.2010, 20:00
Sladko Suite
Tanzstück von Darrel Toulon
Premiere: Sonntag, 5. September 2010, 20.00 Uhr

Im Anschluss an den Auftritt Edward Clugs und der Tänzer des Slowenischen Nationaltheaters Maribor bei der 1. Internationalen Tanzgala in der Oper Graz entstand die Idee, die beiden benachbarten Tanzkompanien und deren Chefchoreographen näher aneinander zu binden.
Als Initialprojekt bringt Edward Clug im Juni 2010 mit den Grazer Tänzern sein »Tanzstück« heraus, während Darrel Toulon im September 2010 eine Choreographie mit dem Titel »Sladko Suite« mit zehn Ensemblemitgliedern aus Maribor ebenfalls auf der Grazer Studiobühne entwickeln wird. Beide Stücke zusammen werden schließlich im April 2011 im Slowenischen Nationaltheater Maribor zu einem zweiteiligen Abend zusammengefasst.

Choreographie: Darrel Toulon
Musik: Reinhard Ziegerhofer
Sa, 11.9.2010, 19:30
Die heilige Johanna der Schlachthöfe
von Bertolt Brecht
In den großen Schlachthöfen Chicagos gehen sich die Konkurrenten der Fleischproduktion gegenseitig an die Gurgel im Kampf um mehr Umsatz, mehr Geld und mehr Gewinn. Während die Fabriken ihre Tore schließen, die Arbeitslosen hungern und das System die ersten Opfer unter den Kapitalisten fordert, sucht die Heilsarmeesoldatin Johanna Dark nach dem Guten im Menschen. Gemeinsam mit anderen Angehörigen der „Schwarzen Strohhüte“ verteilt sie Gottes Wort und Suppe an die Wartenden auf den Schlachthöfen. Dabei trifft sie Chicagos Fleischkönig Pierpont Mauler. Fasziniert von Johannas Idealismus, verspricht Mauler, seine Fabrik wieder zu öffnen. Er will ihr beweisen, dass nicht die Fabrikanten, sondern die Arbeiter schlecht sind. Doch Johanna erkennt, dass diese Schlechtigkeit nur aus der Not kommt.
Sa, 11.9.2010, 19:30
Romeo und Julia (Premiere)
von William Shakespeare
Premiere: 11. September 2010, Schauspielhaus

In Verona regiert der Hass zweier verfeindeter Familien, als Romeo und Julia, Kinder dieser Familien, zufällig die Blicke tauschen. Ein Augenblick nur, der beide in einen Ausnahmezustand versetzt und glauben macht, die Liebe sei ihr Schicksal. Sich dieser Himmelsmacht ergebend, gegen alle Gesetze der Vernunft, halten sie nur wenige Stunden später in aller Heimlichkeit Hochzeit. Der Krieg auf der Straße geht weiter, Romeo wird in einen Kampf verwickelt und tötet Julias Cousin. Der Bannfluch wird über ihn verhängt: Romeo muss über Nacht die Stadt verlassen und darf nie mehr zurückkehren. Julias Elternhaus bereitet unterdessen die Hochzeit ihrer Tochter mit dem reichen Grafen Paris vor. In einem verzweifelten Versuch, sich diesem drohenden Ereig
So, 12.9.2010, 20:00
Berliner Philharmoniker | Rattle
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stella Doufexis, Mezzosopran
Burkhard Ulrich, Tenor
Ildebrando d'Arcangelo, Bass
Rundfunkchor Berlin
James Wood, Einstudierung

Luciano Berio: Coro für 40 Stimmen und Instrumente
Igor Strawinsky: Pulcinella, Ballett konzertante Aufführung

In Zusammenarbeit mit dem musikfest berlin 10

Einführungsveranstaltung 19 Uhr
So, 12.9.2010, 11:00
Philharmonia Quartett
musikfest berlin 10
Philharmonia Quartett
Daniel Stabrawa, Violine
Christian Stadelmann, Violine
Neithard Resa, Viola
Dietmar Schwalke, Violoncello

IPPNW Concerts: »30 Jahre Alternativer Nobelpreis - Projekte der Hoffnung« - Benefizkonzert zugunsten des Right Livelihood Award

Igor Strawinsky: Trois pièces für Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 17 B-Dur KV 458 »Jagdquartett«
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10

Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts, dem musikfest berlin/Berliner Festspiele und der Stiftung Berliner Philharmoniker
So, 12.9.2010, 19:00
Richard II. (Wiederaufnahme)
William Shakespeare
Richard, König von England, hat sein Land herabgewirtschaftet, die Kassen sind leer, der Staat ein sinkendes Schiff. Seine korrupten Höflinge fallen von ihm ab. Richard verbannt seinen Cousin Bolingbroke aus England und bringt ihn um sein Erbe.

Jener kehrt jedoch aus dem Exil zurück – und fordert sein Recht. Der neue „Saubermann“ entfesselt einen Bürgerkrieg. Im Untergang reflektiert Richard II. über sein Scheitern und die Grenzen politischer Macht. Er wird zum Menschen. Bolingbroke wird Heinrich IV., aber auch ihn beginnt die Macht zu zerstören. Im letzten Akt rollen die Köpfe, neue Bürokraten des Todes übernehmen die Regierung. Richard II., letzter degenerierter Vertreter eines go_ gesalbten Königtums, wird im Tower ermordet.

Das Burgtheater zeigt das Königsdrama in der preisgekrön
So, 12.9.2010, 19:30
Ein Stück Zeit / Walking Mad (Wiederaufnahme)
Ballette von Jörg Mannes und Johan Inger • Musik von M.Ravel u.a.
Herausragende Werke international renommierter Choreographen sind ein fester Bestandteil im Programm des Balletts der Staatsoper Hannover. Nach Choreographien von Nacho Duato, William Forsythe und Mauro Bigonzetti wird diese Reihe in der Spielzeit 2009/2010 mit Johan Inger fortgesetzt.
Der Schwede begann seine Laufbahn im Ensemble des Royal Swedish Ballet, wo er zum Solisten avancierte. Inger folgte dann dem Ruf Jirí Kyliáns ans Nederlands Dans Theater und entwickelte sich dort zu einem der profiliertesten Tänzer. Seinen ersten Choreographien im Rahmen von Workshops des NDT folgten viele weitere für die drei Ensembles der renommierten Compagnie. Seit 2002 choreographierte Inger überwiegend für das schwedische Cullberg Ballet, dessen künstlerische Leitung er von 2003 bis 2008 inne hatte.
So, 12.9.2010, 20:00
Sladko Suite
Tanzstück von Darrel Toulon
Premiere: Sonntag, 5. September 2010, 20.00 Uhr

Im Anschluss an den Auftritt Edward Clugs und der Tänzer des Slowenischen Nationaltheaters Maribor bei der 1. Internationalen Tanzgala in der Oper Graz entstand die Idee, die beiden benachbarten Tanzkompanien und deren Chefchoreographen näher aneinander zu binden.
Als Initialprojekt bringt Edward Clug im Juni 2010 mit den Grazer Tänzern sein »Tanzstück« heraus, während Darrel Toulon im September 2010 eine Choreographie mit dem Titel »Sladko Suite« mit zehn Ensemblemitgliedern aus Maribor ebenfalls auf der Grazer Studiobühne entwickeln wird. Beide Stücke zusammen werden schließlich im April 2011 im Slowenischen Nationaltheater Maribor zu einem zweiteiligen Abend zusammengefasst.

Choreographie: Darrel Toulon
Musik: Reinhard Ziegerhofer
So, 12.9.2010, 20:30
Moschee DE
Eine szenische Rekonstruktion von Robert Thalheim und Kolja Mensing
Am Rand von Berlin bricht ein erbitterter Streit aus. Eine muslimische Gemeinde will auf einem brach liegenden Grundstück zwischen Autobahnauffahrt, Einfamilienhaussiedlung und Fast-Food-Restaurant eine Moschee errichten. Aufgebrachte Anwohner schließen sich in einer Bürgerinitiative zusammen, Lokalpolitiker und Neonazis demonstrieren Hand in Hand gegen den geplanten Bau. Schließlich werden Brandsätze gelegt. »Moschee DE« nimmt diesen realen Fall zum Anlass für eine Forschungsreise in den deutschen Alltag. Welche Geschichten ereignen sich im Schatten der Moschee – zwischen den Regalen eines Supermarkts, auf dem Parkplatz des Drive-Inns oder in der Parallelgesellschaft einer Einfamilienhaussiedlung? Was für Menschen verbergen sich hinter den Schlagzeilen und reißerischen Fernsehberichten üb
So, 12.9.2010, 20:00
Penthesilea
von Heinrich von Kleist
Premiere: 09.09.10, 20:00 Uhr , Schauspielhaus

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

»Wenn du
Dem Wind, der von den Bergen weht, willst horchen,
Kannst du den Donnerruf der Königin,
Gezückter Waffen Klirren, Rosse wiehern,
Drommeten, Tuben, Zimbeln und Posaunen,
Des Krieges ganze eherne Stimme hören.«

Die ganze Welt ist aus den Fugen. Nicht nur, dass sich seit geraumer Zeit Griechen und Trojaner wegen der schönen Helena bekriegen, nun taucht auch noch völlig unerwartet auf den Schlachtfeldern vor Troja eine wild gewordene Armee aus Frauen auf. Odysseus, berühmter griechischer Feldherr, weiß nicht mehr ein noch aus: die Königin der Amazonen will sich partout auf keine Seite schlagen und bekämpft mit einer nicht gekannten Leidenschaft die Männer aus beiden L
Mo, 13.9.2010, 20:00
musikFabrik
musikfest berlin 10
musikFabrik
Peter Eötvös, Leitung
Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Vanessa Barkowski, Mezzosopran
Axel Porath, Viola
Dirk Rothbrust, Schlagzeug
Marco Blaauw, Trompete

Luciano Berio: Naturale (su melodie siciliane) für Viola solo, Perkussion und »voce registrata« (Zuspielband)
Iannis Xenakis: N'shima für zwei Mezzosoprane, zwei Hörner, zwei Tenorposaunen und Violoncello
Peter Eötvös: Steine für Ensemble
Henri Pousseur: La Seconde Apothéose de Rameau für 21 Instrumente
Luciano Berio: Kol Od (Chemins VI) für Trompete solo und Kammerorchester

Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Mo, 13.9.2010, 19:30
Das Begräbnis (Wiederaufnahme)
Mogens Rukov | Thomas Vinterberg
Dem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg gelang 1997 mit dem Dogma-Film „Das Fest“ ein Welterfolg, der inzwischen als Theaterstück auf vielen Bühnen nachgespielt wurde. In „Das Begräbnis“ fabuliert Thomas Vinterberg mit seinem Co-Autor Mogens Rukov die Geschichte der Familie Klingenfeldt-Hansen weiter, diesmal nicht im Film, sondern auf der Bühne des Burgtheaters.

Helge ist gestorben. Seine Witwe Else, ihre Kinder Christian, Michael und Helene treffen sich beim Begräbnis des Vaters nach langer Zeit wieder. Man kommt zusammen in dem Haus, in dem Helge vor zehn Jahren an seinem 60. Geburtstag von Christian beschuldigt wurde, ihn und seine Zwillingsschwester im Kindesalter über Jahre hinweg sexuell missbraucht zu haben. Sein Bruder Michael hat den Vater damals am Morgen nach dem Fest verp
Mo, 13.9.2010
1. Liederabend: MICHAEL SCHADE
Im Rahmen des Musikfestes Stuttgart
Tenor: Michael Schade
Klavier: Wolfram Rieger

Lieder von Franz Schubert

Der Deutsch-Kanadier Michael Schade ist weltweit einer der führenden lyrischen Tenöre in Oper und Konzert. Er arbeitet mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit zusammen und tritt regelmäßig in den bedeutendsten Opernhäusern und Konzertsälen auf. Der Sommer gehört seit vielen Jahren den Salzburger Festspielen. Mit diesem Schubert-Abend eröffnet der begeisterte Liedinterpret im Rahmen des Musikfestes Stuttgart die Saison der Stuttgarter Oper.

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart
Mo, 13.9.2010, 19:00
Die Gerechten [15+]
von Albert Camus | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Premiere: 10.09.10, 20:00 Uhr , Malersaal

Dora: »Ich habe mich mit frohem Herzen dafür entschieden, und mit traurigem Herzen bleibe ich dabei. Das ist der Unterschied. Wir sind Gefangene.« ALBERT CAMUS, DIE GERECHTEN MOSKAU 1905

Wir befinden uns im vorrevolutionären Russland. Eine Gruppe von Mitgliedern der Partei der Sozialrevolutionäre plant ein Bombenattentat auf den Großfürsten. Ihr Ziel ist die Befreiung des Volkes von der Tyrannei des Zarenregimes. Die Vorbereitungen sind getroffen. Erwartungsvoll blicken alle Augen auf den charismatischen Revolutionär Janek Kaljajew, der den Großfürsten auf dem Weg vom Palast zum Theater in die Luft jagen soll. Doch es kommt anders als geplant: In der Kutsche sitzen auch Nichte und Neffe des Großfürsten – die Anwesenheit der Kinder lässt Janek
Di, 14.9.2010, 20:00
Bayerisches Staatsorchester | Nagano | Grau | Schumacher
musikfest berlin 10
Bayerisches Staatsorchester
Kent Nagano, Dirigent
Andreas Grau, Klavier
Götz Schumacher, Klavier

Richard Strauss: Metamorphosen, Studie für 23 Solostreicher
Luciano Berio: Concerto für zwei Klaviere und Orchester
Igor Strawinsky: Petruschka, burleske Szenen in vier Bildern konzertante Aufführung

Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Di, 14.9.2010, 13:00
Lunchkonzert
Eintritt frei
Di, 14.9.2010, 20:00
Die Jüdin von Toledo
Franz Grillparzer
Premiere: 11. September 2010

Die wunderschöne und reizvolle Jüdin Rahel begibt sich den Warnungen ihres Vaters und ihrer Schwester zum Trotz in den königlichen Garten von Toledo. Dort trifft sie auf den noch jugendlichen König Alfons VIII. von Kastilien, der bis dato als Gemahl der kühlen Engländerin Eleonore nur die Ehe, nicht aber die Leidenschaft und Liebe kennengelernt hat. Vom ersten Moment an verfällt er dem fremden Zauber der Jüdin und verstrickt sich in ein traumhaftes Liebesspiel. Währenddessen wächst die Bedrohung für Toledo, die Heimat der Christen, durch den näher rückenden Krieg mit den Mauren. Die Stände der Stadt treten in Anwesenheit der Königin zusammen. Sie beschließen Rahels Tod, um Alfons für seine politischen und ehelichen Pflichten zurückzugewinnen. Obwohl dieser
Di, 14.9.2010, 11:00
Die Gerechten [15+]
von Albert Camus | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Premiere: 10.09.10, 20:00 Uhr , Malersaal

Dora: »Ich habe mich mit frohem Herzen dafür entschieden, und mit traurigem Herzen bleibe ich dabei. Das ist der Unterschied. Wir sind Gefangene.« ALBERT CAMUS, DIE GERECHTEN MOSKAU 1905

Wir befinden uns im vorrevolutionären Russland. Eine Gruppe von Mitgliedern der Partei der Sozialrevolutionäre plant ein Bombenattentat auf den Großfürsten. Ihr Ziel ist die Befreiung des Volkes von der Tyrannei des Zarenregimes. Die Vorbereitungen sind getroffen. Erwartungsvoll blicken alle Augen auf den charismatischen Revolutionär Janek Kaljajew, der den Großfürsten auf dem Weg vom Palast zum Theater in die Luft jagen soll. Doch es kommt anders als geplant: In der Kutsche sitzen auch Nichte und Neffe des Großfürsten – die Anwesenheit der Kinder lässt Janek
Di, 14.9.2010, 19:30
Eröffnungskonzert 2010|11
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Klavier: Lang Lang
Orchester: Wiener Philharmoniker

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur, op. 15
Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
Di, 14.9.2010, 19:30
Romeo und Julia
von William Shakespeare
Premiere: 11. September 2010, Schauspielhaus

In Verona regiert der Hass zweier verfeindeter Familien, als Romeo und Julia, Kinder dieser Familien, zufällig die Blicke tauschen. Ein Augenblick nur, der beide in einen Ausnahmezustand versetzt und glauben macht, die Liebe sei ihr Schicksal. Sich dieser Himmelsmacht ergebend, gegen alle Gesetze der Vernunft, halten sie nur wenige Stunden später in aller Heimlichkeit Hochzeit. Der Krieg auf der Straße geht weiter, Romeo wird in einen Kampf verwickelt und tötet Julias Cousin. Der Bannfluch wird über ihn verhängt: Romeo muss über Nacht die Stadt verlassen und darf nie mehr zurückkehren. Julias Elternhaus bereitet unterdessen die Hochzeit ihrer Tochter mit dem reichen Grafen Paris vor. In einem verzweifelten Versuch, sich diesem drohenden Ereig
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