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Di, 7.9.2010, 11:00
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Di, 7.9.2010, 14:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Di, 7.9.2010, 20:00
Benefizkonzert
Rettet die Liszt-Orgel Denstedt!
Michael von Hintzenstern, Orgel

Werke von J. S. Bach, Franz Liszt, César Franck und Theodor Kirchner

Die von den Gebrüdern Peternell vor 150 Jahren erbaute Orgel, an der Franz Liszt "Orgelconferenzen" und "Privatkonzerte" durchführte, ist von zwei Schimmelpilzarten befallen und muß dringend restauriert werden. Um dies bis zum 200. Geburtstag des Komponisten 2011 zu ermöglichen, findet unter der Schirmherrschaft von Kunstfest-Intendantin Nike Wagner ein Benefizkonzert statt, bei dem Spenden erbeten werden.

Eintritt: freiwillige Spende für die Restaurierung der Orgel
Di, 7.9.2010, 20:00
Ensemble Modern | Beat Furrer
PIERRE BOULEZ & E.E. CUMMINGS

Ensemble Modern
Schola Heidelberg
Walter Nußbaum, Einstudierung
Megumi Kasakawa, Viola
Petra Hoffmann, Sopran
Jonathan Boyd, Tenor
Johann Leutgeb, Sprecher
Beat Furrer, Leitung

Igor Strawinsky [1882–1971]: Élégie für Viola solo [1944]
Igor Strawinsky: In memoriam Dylan Thomas, Dirge-Canons and Song auf eine Threnodie von Dylan Thomas für Tenor, Streichquartett und vier Posaunen [1954]
Pierre Boulez [geb. 1925]: Cummings ist der Dichter, für 16 Solostimmen und Orchester auf ein Gedicht Edward Estlin Cummings [1970/86]
Beat Furrer [geb. 1954]: Begehren
Musiktheater nach Texten von Cesare Pavese, Günter Eich, Ovid und Vergil
für Sopran, Sprecher, gemischten Chor und Orchester [2001]
konzertante Aufführung

Ein Drama in vier Stationen. Es rück
Mi, 8.9.2010, 20:00
Die Blechtrommel
Von Günter Grass
Für die Bühne eingerichtet von Armin Petras
Uraufführung

»Oskar Matzerath, der Held der Blechtrommel von Günter Grass, kann nicht nur Glas zersingen, sondern auch sein Wachstum kalkuliert unterbrechen. Ausgestattet mit phantastischen Eigenschaften, gelingt es ihm, auch mit zunehmenden Jahren Kind zu bleiben bzw. als Kind wahrgenommen zu werden. Sein augenöffnender Infantilismus entlarvt die abstruse Welt der Erwachsenen. Trommelnd führt er den Irrwitz der Zeitgeschichte vor.« / Siegfried Lenz, Etwas über Phantasie, 1988

Im Alter von drei Jahren beschließt Oskar Matzerath, nicht mehr zu wachsen und stattdessen zu trommeln und zu schreien. Sein Lebensweg führt durch das 20. Jahrhundert der Kriege, des nationalsozialistischen Wahns und des Wirtschaftswunders als große Ich-Erzählung eines eigensinnigen »Zwerges«, der sich partout
Mi, 8.9.2010, 11:00
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Mi, 8.9.2010, 20:00
Zeitenwende – Hommage à Pierre Boulez
artists in residence Kammerkonzert IV
Carolin Widmann, Violine
Nicolas Altstaedt, Cello
Jörg Widmann, Klarinette
Dénes Várjon, Klavier
EXPERIMENTALSTUDIO des SWR, Live-Elektronische Realisation

Pierre Boulez Anthèmes 2, für Violine und Live-Elekronik
Pierre Boulez Dialogue de l’ombre double, für Klarinette und Live-Elekronik
Olivier Messiaen Quatuor pour la fin du temps

Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung

Eintritt: 29,-
Mi, 8.9.2010, 20:00
graindelavoix
CODEX CHANTILLY

Olalla Alemán, Superius
Eurudike De Beul, Superius
Marius Peterson, Contratenor
Yves Van Handenhove, Contratenor
Lieven Gouwy, Tenor
Thomas Vanlede, Tenor
Tomàs Maxé, Bassus
Antoni Fajardo, Bassus
Björn Schmelzer Künstlerische Leitung

Musik des späten 14. Jahrhunderts: Schüler und Nachfolger von Guillaume de Machaut, Meister der Ars subtilior.
Kompositionen von Solage, Johannes Simonis Hasprois,
Matheus de Sancto Johanne, Baude Cordier und anderen.

Von dieser Musik geht ein eigentümlicher Sog aus. Würde man wie zufällig an ihr vorbeikommen, man würde stehen bleiben, um sie zu Ende zu hören. Vielleicht weil sie aus einer anderen Welt stammt, aus einer anderen Zeit. Sie ist alt, sehr alt, 600 Jahre und mehr. Sie entstand vor der Grenzlinie, die wir mit Ren
Do, 9.9.2010, 19:00
1 | Look at Beethoven
Kurzfilmwettbewerb
Enrique Sánchez Lansch (Moderation)
Präsentation der Filmbeiträge des Wettbewerbs

Look at Beethoven
Das Beethovenfest Bonn organisiert seit 2006 den Kurzfilmwettbewerb »Look at Beethoven«. Auch in diesem Jahr ruft das Beethovenfest Filmemacher, Filmstudenten und Künstler dazu auf, Kurzfilme zu schaffen, die die klassische Musik zum Thema haben. Als Inspiration dient der diesjährige utopische Blickwinkel – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass auch der Film aus der freien Komposition von Elementen der Wirklichkeit eine andere Wirklichkeit schafft. Eine Jury entscheidet, welche der Filme prämiert und im Rahmen des Beethovenfestes gezeigt werden, unter anderem im Rahmen der Eröffnung von »Look at Beethoven« am 9.9. im Auditorium des Kunstmuseums Bonn.

In Kooperation mit dem Kuns
Do, 9.9.2010, 20:00
Die Blechtrommel
Von Günter Grass
Für die Bühne eingerichtet von Armin Petras
Uraufführung

»Oskar Matzerath, der Held der Blechtrommel von Günter Grass, kann nicht nur Glas zersingen, sondern auch sein Wachstum kalkuliert unterbrechen. Ausgestattet mit phantastischen Eigenschaften, gelingt es ihm, auch mit zunehmenden Jahren Kind zu bleiben bzw. als Kind wahrgenommen zu werden. Sein augenöffnender Infantilismus entlarvt die abstruse Welt der Erwachsenen. Trommelnd führt er den Irrwitz der Zeitgeschichte vor.« / Siegfried Lenz, Etwas über Phantasie, 1988

Im Alter von drei Jahren beschließt Oskar Matzerath, nicht mehr zu wachsen und stattdessen zu trommeln und zu schreien. Sein Lebensweg führt durch das 20. Jahrhundert der Kriege, des nationalsozialistischen Wahns und des Wirtschaftswunders als große Ich-Erzählung eines eigensinnigen »Zwerges«, der sich partout
Do, 9.9.2010, 19:00
Du sollst ...!
Die Wurzel aus den X Geboten Neue Texte - neue Betrachtungen - neue Diskussionen?
Premiere

Zehn österreichische und internationale Dramatiker und Prosa­autoren wurden vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Ruhr­triennale beauftragt, je eines der Zehn Gebote in einem Theatertext zu befragen.

Die Autoren Paulus Hochgatterer, Ewald Palmetshofer, Clemens J. Setz, Gerhild Steinbuch und Iwan Wyrypajew versuchen, aus der Perspektive der Gegenwart sich dem mehrere tausend Jahre alten Gebotskatalog zu nähern, zu fragen, was die Bedeutung dieser Texte noch sein könnte. Das Inter­esse an der Auseinandersetzung mit diesem traditionsreichen, jahrtausende­alten ethischen Korpus entsprang der Frage, ob es überhaupt ein Fundament an Regeln gibt oder geben könnte, das in unserer Gegenwart trägt oder Verbindlichkeit besitzt. Mit dieser Fragestellung bei den Zehn Geboten anz
Do, 9.9.2010, 11:00
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Do, 9.9.2010, 20:00
Israel Galván
"La Edad de Oro"
Israel Galván, Choreographie und Tanz
David Lagos, Gesang
Alfredo Lagos, Gitarre

Galván kombiniert die expressive Sprache des Flamencos mit Tanz-Stilen aus aller Welt, vom klassischen Ballett bis zum japanischen Butoh. So schafft er sich seine eigene Tanzsprache.»Mein Instrument bin ich«, so Galván, »das Tanzen in der Stille hat mich dazu erzogen, jeden Winkel meines Körpers zum Klingen zu bringen.«

Eintritt: 14,-/23,-/31,-/38,-/43,-
Do, 9.9.2010, 20:00
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | Marek Janowski
FOLKSONGS II

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Antoine Tamestit Viola
Marek Janowski Leitung

Igor Strawinsky [1882–1971]: Agon
handlungsloses Ballett für 12 Tänzer und Orchester [1954–57]
konzertante Aufführung
Luciano Berio [1925–2003]: Voci (Folk Songs II)
für Viola und zwei Instrumentalgruppen [1984]
Richard Strauss [1864–1949]: Der Bürger als Edelmann
Suite für Orchester op. 60 [1917/18]

Musik ist eine abstrakte Kunst. Sie malt nicht, sie erzählt nichts. Auch wenn sie manchmal so tut, es bleibt ein »Als ob«. Konsequenz? Sachlich bleiben wie Strawinsky. Agon ist ein abstraktes Ballett ohne Handlung, pure Bewegung, geleitet und vorgegeben durch die Musik. Und doch geht es um etwas Urmenschliches: das Wettspiel in vielen verschiedenen, kontrastierenden Formen. Sie sind i
Fr, 10.9.2010, 20:00
2 | Eröffnungskonzert
Hélène Grimaud (Klavier)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi (Dirigent)

Robert Schumann: Ouvertüre zum dramatischen Gedicht »Manfred« nach Lord Byron op. 115 (»Manfred-Ouvertüre«)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (»Rheinische Symphonie«)

Fulminanter Start
Nach ihrem gefeierten Beethoven-Symphonien-Zyklus beim letztjährigen Beethovenfest ist die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in diesem Jahr erneut »Orchestra in Residence« und mit drei Konzerten in Bonn zu Gast. An den ersten beiden Abenden stellt sie Robert Schumann und Ludwig van Beethoven einander gegenüber und kombiniert Solistisches mit Symphonischem. Das 1809/10 entstandene fünfte Klavierkonzert – Beethovens »opus ma
Fr, 10.9.2010 - Sa, 9.10.2010, 00:00
Beethovenfest Bonn 2010
Ins Offene – Utopie und Freiheit in der Musik
Das Beethovenfest Bonn 2010 steht unter dem Motto »Ins Offene – Utopie und Freiheit in der Musik«. Die Schirmherrschaft hat Dr. José Antonio Abreu, Gründer des venezolanischen »El Sistema« übernommen.

Fr, 10.9.2010, 20:00
Sternzeichen 1:
Düsseldorfer Symphoniker | Vogt | Boreyko
Düsseldorfer Symphoniker
Lars Vogt, Klavier
Andrey Boreyko, Dirigent

Schumann, Träumerei op. 15 Nr. 7 (Bearbeitung: Manfred Trojahn)
Trojahn, Cinque sogni per Eusebius (Auftragswerk der Tonhalle zum Schumannjahr 2010)
Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 54
Grieg, Symphonie c-Moll

Mit Unterstützung der Stiftung van Meeteren und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Düsseldorfer Tonhalle e.V.
Fr, 10.9.2010, 19:00
Du sollst ...!
Die Wurzel aus den X Geboten Neue Texte - neue Betrachtungen - neue Diskussionen?
Premiere

Zehn österreichische und internationale Dramatiker und Prosa­autoren wurden vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Ruhr­triennale beauftragt, je eines der Zehn Gebote in einem Theatertext zu befragen.

Die Autoren Paulus Hochgatterer, Ewald Palmetshofer, Clemens J. Setz, Gerhild Steinbuch und Iwan Wyrypajew versuchen, aus der Perspektive der Gegenwart sich dem mehrere tausend Jahre alten Gebotskatalog zu nähern, zu fragen, was die Bedeutung dieser Texte noch sein könnte. Das Inter­esse an der Auseinandersetzung mit diesem traditionsreichen, jahrtausende­alten ethischen Korpus entsprang der Frage, ob es überhaupt ein Fundament an Regeln gibt oder geben könnte, das in unserer Gegenwart trägt oder Verbindlichkeit besitzt. Mit dieser Fragestellung bei den Zehn Geboten anz
Fr, 10.9.2010, 17:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Fr, 10.9.2010, 14:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Fr, 10.9.2010, 11:00
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Fr, 10.9.2010, 20:00
Pişman değilim (Ich bereue nichts)
Kilink Istanbul’da, Proudpilot & Bant, Baba Zula, Ceza feat. Ayben
Präsentiert von den Gastgebern Danielle de Picciotto und Alexander Hacke
Ein Konzert aus der Reihe "Century of Song"

Mit: Baba Zula, Proudpilot & Bant, Khan of Finland
Kurator: Christoph Gurk

Der Berliner Musiker Alexander Hacke, bekannt als Bassist der Einstürzenden Neubauten, wurde im Jahr 2004 von dem Filmregisseur Fatih Akin eingeladen, Protagonist des dokumentarischen Werkes Crossing The Bridge - Sound of Istanbul zu werden. Er begleitete Akin bei einer musikalischen Entdeckungsreise durch die türkische Metropole. Vom Straßenmusiker bis zum türkischen Megastar lernten Hacke und seine Frau, die Künstlerin Danielle de Picciotto, die verschiedensten Protagonisten der Musikszene Istanbuls kennen,einer Stadt, die bis heute eine Brücke zwischen Orient und Okzident, zwischen Traditi
Fr, 10.9.2010, 20:00
Außer sich. Wahnsinns-Arien
Staatskapelle Weimar
Luba Orgonášová, Sopran
Stefan Solyom, Leitung

Werke von Gaetano Donizetti, Vincenzo Bellini, Giacomo Meyerbeer, Ambroise Thomas u.a.

Die Liebe ist ein Wahn. Sie kann im Wahnsinn enden. Enttäuschte Frauen – hinreißende Koloraturen.

Eintritt: 14,-/23,-/31,-/38,-/43,-
Fr, 10.9.2010, 20:00
Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle
FOLKSONGS III

Berliner Philharmoniker
Rundfunkchor Berlin
James Wood, Einstudierung
Stella Doufexis, Mezzosopran
Burkhard Ulrich, Tenor
Ildebrando d’Arcangelo, Bass
Sir Simon Rattle, Leitung

Luciano Berio [1925–2003]: Coro
für 40 Stimmen und Instrumente [1975/76, rev. 77]
u.a. mit Liedtexten der Sioux, Navajo, Zuni, aus Polynesien, Peru, Kroatien, Venedig, dem Piemont, aus Chile und mit Versen von Pablo Neruda
Igor Strawinsky [1882–1971]: Pulcinella
Tanzkomödie für Pantomimen und Sänger mit Orchester [1919/20]
nach Musik- und Gesangsstücken von Giovanni Battista Pergolesi nach einem Commedia dell’Arte-Libretto
konzertante Aufführung

Das Fremde lässt aufhorchen. An Giovanni Battista Pergolesi faszinierten Strawinsky nicht die Legenden, die sich um den jung Verstorbenen
Sa, 11.9.2010, 20:00
3 | Ein durchaus heiteres Stück
Sol Gabetta (Violoncello)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi (Dirigent)

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre III zur Oper »Leonore« op. 72
Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Salvatore Viganòs Ballett »Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43
Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Ein durchaus heiteres Stück
Ein »durchaus heiteres Stück« sei es geworden, schrieb Schumann dem Verlag Breitkopf & Härtel in Bezug auf sein Cellokonzert und ergänzte: »Ich glaube, dass gerade, da so wenig Compositionen für dieses Instrument geschrieben werden, der Absatz ein den Wünschen entsprechender sein wird.« Dieser Satz blieb Wunschtraum – schon der Cellist der Uraufführung verweigerte sich dem Stück. Heute zählt
Sa, 11.9.2010, 20:00
Big Bang 1 - JugendJazzOrchester
JugendJazzOrchester NRW
Michael Villmow, Leitung
Stephan Schulze, Leitung
Big Band der Clara-Schumann-Musikschule
Romano Schubert, Leitung

Schumanns Träumerei und ...
Sa, 11.9.2010, 20:00
Die Blechtrommel
Von Günter Grass
Für die Bühne eingerichtet von Armin Petras
Uraufführung

»Oskar Matzerath, der Held der Blechtrommel von Günter Grass, kann nicht nur Glas zersingen, sondern auch sein Wachstum kalkuliert unterbrechen. Ausgestattet mit phantastischen Eigenschaften, gelingt es ihm, auch mit zunehmenden Jahren Kind zu bleiben bzw. als Kind wahrgenommen zu werden. Sein augenöffnender Infantilismus entlarvt die abstruse Welt der Erwachsenen. Trommelnd führt er den Irrwitz der Zeitgeschichte vor.« / Siegfried Lenz, Etwas über Phantasie, 1988

Im Alter von drei Jahren beschließt Oskar Matzerath, nicht mehr zu wachsen und stattdessen zu trommeln und zu schreien. Sein Lebensweg führt durch das 20. Jahrhundert der Kriege, des nationalsozialistischen Wahns und des Wirtschaftswunders als große Ich-Erzählung eines eigensinnigen »Zwerges«, der sich partout
Sa, 11.9.2010, 19:00
Du sollst ...!
Die Wurzel aus den X Geboten Neue Texte - neue Betrachtungen - neue Diskussionen?
Premiere

Zehn österreichische und internationale Dramatiker und Prosa­autoren wurden vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Ruhr­triennale beauftragt, je eines der Zehn Gebote in einem Theatertext zu befragen.

Die Autoren Paulus Hochgatterer, Ewald Palmetshofer, Clemens J. Setz, Gerhild Steinbuch und Iwan Wyrypajew versuchen, aus der Perspektive der Gegenwart sich dem mehrere tausend Jahre alten Gebotskatalog zu nähern, zu fragen, was die Bedeutung dieser Texte noch sein könnte. Das Inter­esse an der Auseinandersetzung mit diesem traditionsreichen, jahrtausende­alten ethischen Korpus entsprang der Frage, ob es überhaupt ein Fundament an Regeln gibt oder geben könnte, das in unserer Gegenwart trägt oder Verbindlichkeit besitzt. Mit dieser Fragestellung bei den Zehn Geboten anz
Sa, 11.9.2010, 15:00
Klangsprünge II
Tanzakademie mit Pilar Buira Ferre
Für Traumtänzer von 5 bis 10 Jahren
Mit: Pilar Buira Ferre

Mit Musik und Tanz bringt die spanische Tänzerin und Choreografin Pilar Buira Ferre euch in Bewegung. Im Tanz ist alles möglich: Ihr könnt wie Vögel in den Himmel fliegen oder wie eine Horde Wildpferde durch die ­Savanne galoppieren. Eure Phantasie ist gefragt und ihr werdet erstaunt sein, was ihr mit dem eigenen Körper alles anstellen könnt! Gemeinsam mit den anderen Kindern ertanzt ihr euch eine eigene Welt.

Pilar Buira Ferre studierte Tanz in Spanien, Frankreich, ­Argentinien, Italien und Deutschland. In der ganzen Welt hat sie bei zahlreichen Tanz­choreografien und Theaterproduktionen mitgewirkt. Wenn Pilar tanzt, entstehen Bilder, die jeder Zuschauer, jedes Kind in sich wiederfinden kann: ganz alltägliche Bilder und ganz geheimnisvolle Bilder, in denen wir
Sa, 11.9.2010, 11:00
Klangsprünge II
Tanzakademie mit Pilar Buira Ferre
Für Traumtänzer von 5 bis 10 Jahren
Mit: Pilar Buira Ferre

Mit Musik und Tanz bringt die spanische Tänzerin und Choreografin Pilar Buira Ferre euch in Bewegung. Im Tanz ist alles möglich: Ihr könnt wie Vögel in den Himmel fliegen oder wie eine Horde Wildpferde durch die ­Savanne galoppieren. Eure Phantasie ist gefragt und ihr werdet erstaunt sein, was ihr mit dem eigenen Körper alles anstellen könnt! Gemeinsam mit den anderen Kindern ertanzt ihr euch eine eigene Welt.

Pilar Buira Ferre studierte Tanz in Spanien, Frankreich, ­Argentinien, Italien und Deutschland. In der ganzen Welt hat sie bei zahlreichen Tanz­choreografien und Theaterproduktionen mitgewirkt. Wenn Pilar tanzt, entstehen Bilder, die jeder Zuschauer, jedes Kind in sich wiederfinden kann: ganz alltägliche Bilder und ganz geheimnisvolle Bilder, in denen wir
Sa, 11.9.2010, 14:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Sa, 11.9.2010, 17:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Sa, 11.9.2010, 20:00
Schlag Zeug
Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble

Iannis Xenakis: Okho / Persephassa / Pléïades für sechs Perkussionisten

»Musik ist keine Sprache«, sagte Iannis Xenakis. »Jedes Musikstück ist eine Art Felsblock mit Schrammen und Mustern…». Die wilden Geräusche seiner Schlagzeug-Stücke haben unser Ohr derartig geprägt, daß Xenakis als Vorläufer der modernen Schlagzeugmusik gilt, obwohl er nach einem Varèse, nach einem Cage die Szene betrat.
Martin Grubinger gehört zu den derzeit spektakulärsten Perkussionisten.

19 Uhr Konzerteinführung

Mit freundlicher Unterstützung der Forberg-Schneider-Stiftung

Eintritt: 14,-/23,-/31,-/38,-/43,- € inkl. Gebühren
Sa, 11.9.2010, 20:00
Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle
FOLKSONGS III

Berliner Philharmoniker
Rundfunkchor Berlin
James Wood, Einstudierung
Stella Doufexis, Mezzosopran
Burkhard Ulrich, Tenor
Ildebrando d’Arcangelo, Bass
Sir Simon Rattle, Leitung

Luciano Berio [1925–2003]: Coro
für 40 Stimmen und Instrumente [1975/76, rev. 77]
u.a. mit Liedtexten der Sioux, Navajo, Zuni, aus Polynesien, Peru, Kroatien, Venedig, dem Piemont, aus Chile und mit Versen von Pablo Neruda
Igor Strawinsky [1882–1971]: Pulcinella
Tanzkomödie für Pantomimen und Sänger mit Orchester [1919/20]
nach Musik- und Gesangsstücken von Giovanni Battista Pergolesi nach einem Commedia dell’Arte-Libretto
konzertante Aufführung

Das Fremde lässt aufhorchen. An Giovanni Battista Pergolesi faszinierten Strawinsky nicht die Legenden, die sich um den jung Verstorbenen
Sa, 11.9.2010, 20:00
Duke Quartet
SONGLINES

Duke Quartet:
Luisa Fuller, Violine
Rick Koster, Violine
John Metcalfe, Viola
Sophie Harris, Violoncello

Kevin Volans [geb. 1949]: Hunting: Gathering, Streichquartett Nr. 2 [1987]
Kevin Volans: The Songlines, Streichquartett Nr. 3 [1988, rev. 1993]
Kevin Volans: Shiva Dances, Streichquartett Nr. 9 [2004]

Kevin Volans stammt aus Südafrika. Er lebt heute in Irland. Wie die meisten weißen Südafrikaner wuchs er im Bewusstsein auf, eigentlich Europäer zu sein. Als er nach Schul- und Hochschulabschluss nach Europa kam, unter anderem als Student und Assistent von Karlheinz Stockhausen in Köln, erkannte er, wie tief ihn Afrika geprägt hat, der Kontinent, den die westliche Welt noch immer im Schatten ihres Interesses hält. Volans erforschte verschiedene Musiktraditionen von
So, 12.9.2010, 11:00
4 | Sehnsucht und Erfüllung
Christiane Karg (Sopran)
Lothar Odinius (Tenor)
Burkhard Kehring (Klavier)

Robert Schumann: »Tragödie« Ballade nach einem Gedicht von Heinrich Heine op. 64/3
Robert Schumann: »Myrthen«. Liederkreis für Gesang und Klavier op. 25, Auswahl
Clara und Robert Schumann: Zwölf Gedichte aus Friedrich Rückert's »Liebesfrühling« op. 37

Sehnsucht und Erfüllung
Dieses Konzert erzählt die Liebesgeschichte von Clara und Robert Schumann anhand von drei Werken, die 1840, im Jahr der unter schwierigsten Umständen geschlossenen Ehe, komponiert worden sind. Während der Liederzyklus »Myrthen« noch der angebeteten Clara Wieck gewidmet ist und aus Texten voller Sehnsucht und Wehmut besteht, ist der »Liebesfrühling« nicht nur dem Titel nach die Erfüllung. Der Liederzyklus ist die erste gemeinsame Kom
So, 12.9.2010, 11:00
5 | Wiener Masken- und Musiktheater
Wiener Masken- und Musiktheater
Angelika Kippenberg (August)
Thomas Kippenberg (Arthur)
Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

"Zu langsam, zu laut, zu glatt - die Solisten und der Beherrscher des Tempos"
Für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

Wie Musiker ticken
Nach dem Erfolg mit dem »Katastrophenkonzert« beim Beethovenfest Bonn 2009 kämpft das Wiener Maskentheater 2010 wieder in einer einstündigen Veranstaltung mit den Tücken des Konzertbetriebs. Gemeinsam mit den komödiantisch begabten Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen stellt das clowneske Duo die »Berufsbilder« Orchesterwart und Solist bzw. Dirigent vor. Mit Hilfe von Masken und Kissenbäuchen zu Orchesterwart August und Dirigent Arthur mutiert, machen sie das Abenteuer klassische Musik für Kin
So, 12.9.2010, 14:00
6 | Wiener Masken- und Musiktheater
Wiener Masken- und Musiktheater
Angelika Kippenberg (August)
Thomas Kippenberg (Arthur)
Mitglieder von Die Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

"Zu langsam, zu laut, zu glatt - die Solisten und der Beherrscher des Tempos"
Für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

Wie Musiker ticken
Nach dem Erfolg mit dem »Katastrophenkonzert« beim Beethovenfest Bonn 2009 kämpft das Wiener Maskentheater 2010 wieder in einer einstündigen Veranstaltung mit den Tücken des Konzertbetriebs. Gemeinsam mit den komödiantisch begabten Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen stellt das clowneske Duo die »Berufsbilder« Orchesterwart und Solist bzw. Dirigent vor. Mit Hilfe von Masken und Kissenbäuchen zu Orchesterwart August und Dirigent Arthur mutiert, machen sie das Abenteuer klassische Musik fü
So, 12.9.2010, 18:00
7 | Kent Nagano
Kent Nagano (Dirigent)
Bayerisches Staatsorchester

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Einblick ins Innere
Nach dem erfolgreichen Abschlusskonzert des Beethovenfestes Bonn 2009 kommt Kent Nagano in diesem Jahr mit »seinem« Orchester nach Bonn, dem Bayerischen Staatsorchester, das er seit 2006 als Generalmusikdirektor leitet. Beide Partner haben bereits mehrere Bruckner-Symphonien gemeinsam erarbeitet, in Bonn wird der klare, analytische Zugriff Naganos Einblick ins Innere der siebten Symphonie gewähren. Bruckner musste 60 Jahre alt werden, um mit diesem Werk einen ersten durchschlagenden Erfolg zu erzielen, während der junge Beethoven bereits mit seiner ersten Symphonie in Wien reüssierte.

€ 95 | 80 | 66 | 49 | 39
So, 12.9.2010, 18:00
8 | Beethoven + Schumann: Klaviertrio-Zyklus I
Sol Gabetta (Violoncello)
Patricia Kopatchinskaja (Violine)
Henri Sigfridsson (Klavier)

Ludwig van Beethoven: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Es-Dur op. 1/1
Peteris Vasks: »Episodi e Canto perpetuo« für Violine, Violoncello und Klavier
Robert Schumann: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 1 d-Moll op. 63

Ausnahmetalente
Gäbe es in der klassischen Musikszene eine Superstar-Suche wie im Popbereich, so wären sie gewiss längst als Top-Shots entdeckt. Im Reich von Mozart, Brahms und Schönberg verbieten sich solche Etikettierungen, nicht aber die Wahrnehmung von Ausnahmetalenten«, schrieb die »Basler Zeitung«, als drei junge Musiker ihr Debüt als Klaviertrio gaben: Die argentinische Cellistin Sol Gabetta, die aus Moldawien stammende Geigerin Patricia Kopatchinskaja
So, 12.9.2010, 18:00
9 | Herbert Lippert & Friends
Herbert Lippert
Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Operettenmelodien: Auszüge aus Werken von Oscar Straus, Robert Stolz, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und andere

»Dein ist mein ganzes Herz«
Das Ensemble »Herbert Lippert und seine Philharmonischen Freunde«, das sich aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker zusammensetzt, wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, Operettenmusik auf höchstem Niveau in kleiner und individueller Besetzung darbieten zu können. Die Namen der angeführten Operettenkomponisten und ihrer Werke sind kaum noch bekannt, die großen »Schlager« daraus pfeifen wir aber auch heute noch vergnügt mit. Herbert Lippert, Wiener Opern- und Operettenstar mit Herz und Verstand, und seine Philharmonischen Freunde leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die »unsterbliche Op
So, 12.9.2010 - Di, 5.10.2010
Brucknerfest Linz 2010
KLASSISCH ANDERS
So, 12.9.2010, 10:30
Brucknerfest Linz 2010 - Feierliche Eröffnung
Bruckner Orchester Linz
Dennis Russell Davies, Dirigent

- nur auf Einladung -
So, 12.9.2010, 20:00
Eröffnungskonzert Brucknerfest 2010
in Verbindung mit der Klassischen Linzer Klangwolke
Bruckner Orchester Linz
Dennis Russell Davies, Dirigent

A. Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107
Übertragung in den Donaupark in Bild und Ton.

Preis Euro: 95,-/75,-/61,-/45,-/28,- // Jugendkarte 10,-
So, 12.9.2010, 11:00
Sternzeichen 1:
Düsseldorfer Symphoniker | Vogt | Boreyko
Düsseldorfer Symphoniker
Lars Vogt, Klavier
Andrey Boreyko, Dirigent

Schumann, Träumerei op. 15 Nr. 7 (Bearbeitung: Manfred Trojahn)
Trojahn, Cinque sogni per Eusebius (Auftragswerk der Tonhalle zum Schumannjahr 2010)
Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 54
Grieg, Symphonie c-Moll

Mit Unterstützung der Stiftung van Meeteren und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Düsseldorfer Tonhalle e.V.
So, 12.9.2010, 20:00
Die Blechtrommel
Von Günter Grass
Für die Bühne eingerichtet von Armin Petras
Uraufführung

»Oskar Matzerath, der Held der Blechtrommel von Günter Grass, kann nicht nur Glas zersingen, sondern auch sein Wachstum kalkuliert unterbrechen. Ausgestattet mit phantastischen Eigenschaften, gelingt es ihm, auch mit zunehmenden Jahren Kind zu bleiben bzw. als Kind wahrgenommen zu werden. Sein augenöffnender Infantilismus entlarvt die abstruse Welt der Erwachsenen. Trommelnd führt er den Irrwitz der Zeitgeschichte vor.« / Siegfried Lenz, Etwas über Phantasie, 1988

Im Alter von drei Jahren beschließt Oskar Matzerath, nicht mehr zu wachsen und stattdessen zu trommeln und zu schreien. Sein Lebensweg führt durch das 20. Jahrhundert der Kriege, des nationalsozialistischen Wahns und des Wirtschaftswunders als große Ich-Erzählung eines eigensinnigen »Zwerges«, der sich partout
So, 12.9.2010, 19:00
Du sollst ...!
Die Wurzel aus den X Geboten Neue Texte - neue Betrachtungen - neue Diskussionen?
Premiere

Zehn österreichische und internationale Dramatiker und Prosa­autoren wurden vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Ruhr­triennale beauftragt, je eines der Zehn Gebote in einem Theatertext zu befragen.

Die Autoren Paulus Hochgatterer, Ewald Palmetshofer, Clemens J. Setz, Gerhild Steinbuch und Iwan Wyrypajew versuchen, aus der Perspektive der Gegenwart sich dem mehrere tausend Jahre alten Gebotskatalog zu nähern, zu fragen, was die Bedeutung dieser Texte noch sein könnte. Das Inter­esse an der Auseinandersetzung mit diesem traditionsreichen, jahrtausende­alten ethischen Korpus entsprang der Frage, ob es überhaupt ein Fundament an Regeln gibt oder geben könnte, das in unserer Gegenwart trägt oder Verbindlichkeit besitzt. Mit dieser Fragestellung bei den Zehn Geboten anz
So, 12.9.2010, 11:00
Friede sei mit euch
ZEIT FORUM KULTUR
Für eine Kultur des Friedens
Mit Josef Joffe, Michel Friedman und anderen
Moderation: Josef Joffe

»Friede sei mit Euch« lautet eine Begrüßungsformel in allen großen monotheistischen Religionen. Der Friedenswunsch ist grundlegend für das Verständnis des Glaubens. Die Debatte in den Medien hingegen wird beherrscht von Beschreibungen der Fremdheit und des Trennenden der Religionen. Religiös begründete Vorbehalte führen oft genug zu »kriegsähnlichen Auseinander­setzungen« und Kriegen.

Beim diesjährigen ZEIT FORUM KULTUR soll das Verhältnis der Reli­gionen von der Warte des gegenseitigen Friedenswunsches diskutiert werden - für jeden Einzelnen und für das Volk. Was bedeutet Frieden? Himmlischer und irdischer? Ist Frieden nur die Abwesenheit von Gewalt? Kants Essay eines supranationalen »Ewigen Friedens«, auf den der
So, 12.9.2010, 15:00
Klangsprünge II
Tanzakademie mit Pilar Buira Ferre
Für Traumtänzer von 5 bis 10 Jahren
Mit: Pilar Buira Ferre

Mit Musik und Tanz bringt die spanische Tänzerin und Choreografin Pilar Buira Ferre euch in Bewegung. Im Tanz ist alles möglich: Ihr könnt wie Vögel in den Himmel fliegen oder wie eine Horde Wildpferde durch die ­Savanne galoppieren. Eure Phantasie ist gefragt und ihr werdet erstaunt sein, was ihr mit dem eigenen Körper alles anstellen könnt! Gemeinsam mit den anderen Kindern ertanzt ihr euch eine eigene Welt.

Pilar Buira Ferre studierte Tanz in Spanien, Frankreich, ­Argentinien, Italien und Deutschland. In der ganzen Welt hat sie bei zahlreichen Tanz­choreografien und Theaterproduktionen mitgewirkt. Wenn Pilar tanzt, entstehen Bilder, die jeder Zuschauer, jedes Kind in sich wiederfinden kann: ganz alltägliche Bilder und ganz geheimnisvolle Bilder, in denen wir
So, 12.9.2010, 11:00
Klangsprünge II
Tanzakademie mit Pilar Buira Ferre
Für Traumtänzer von 5 bis 10 Jahren
Mit: Pilar Buira Ferre

Mit Musik und Tanz bringt die spanische Tänzerin und Choreografin Pilar Buira Ferre euch in Bewegung. Im Tanz ist alles möglich: Ihr könnt wie Vögel in den Himmel fliegen oder wie eine Horde Wildpferde durch die ­Savanne galoppieren. Eure Phantasie ist gefragt und ihr werdet erstaunt sein, was ihr mit dem eigenen Körper alles anstellen könnt! Gemeinsam mit den anderen Kindern ertanzt ihr euch eine eigene Welt.

Pilar Buira Ferre studierte Tanz in Spanien, Frankreich, ­Argentinien, Italien und Deutschland. In der ganzen Welt hat sie bei zahlreichen Tanz­choreografien und Theaterproduktionen mitgewirkt. Wenn Pilar tanzt, entstehen Bilder, die jeder Zuschauer, jedes Kind in sich wiederfinden kann: ganz alltägliche Bilder und ganz geheimnisvolle Bilder, in denen wir
So, 12.9.2010, 14:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
So, 12.9.2010, 17:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
So, 12.9.2010, 11:00
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
So, 12.9.2010, 11:00
Geschwister HArmonica
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Sylvain Cambreling, Leitung
Carolin Widmann, Violine
Jörg Widmann, Klarinette

Jörg Widmann: Armonica
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1, Op. 73, f-moll
Robert Schumann: Violinkonzert d-moll

Mit freundlicher Unterstützung der ALE-Stiftung

Im Anschluß findet im Best Western Premier Grand Hotel Russischer Hof die Abschlußfeier mit einem Galabuffet statt. Preis pro Person 63,- € inkl. Getränke. Reservierungen erbeten unter 03643-774 826.

Eintritt: 14,-/23,-/31,-/38,-/43,- € inkl. Gebühren
So, 12.9.2010, 11:00
Benefizkonzert
30 Jahre Alternativer Nobelpreis – Projekte der Hoffnung
Benefizkonzert zugunsten des Right Livelihood Award

Philharmonia Quartett Berlin
Daniel Stabrawa Violine
Christian Stadelmann Violine
Neithard Resa Viola
Dietmar Schwalke Violoncello

Begrüßung durch Jakob von Uexküll

Igor Strawinsky [1882–1971]: Trois pièces für Streichquartett [1914]
Wolfgang Amadeus Mozart [1756–1791]: Streichquartett B-Dur KV 458 Jagdquartett [1785]
Claude Debussy [1862-1918]: Streichquartett g-Moll op. 10 [1893]

Das Streichquartett ist die erhabenste Gattung, der Inbegriff der Kammermusik schlechthin. Igor Strawinsky brachte sie in unklassische Nachbarschaft. Zu seinen Trois pièces bekannte er: »1914 hatte ich den Clown Littler Tich in London gesehen, und ich war sehr beeindruckt von seinen Be
So, 12.9.2010, 20:00
Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle
FOLKSONGS III

Berliner Philharmoniker
Rundfunkchor Berlin
James Wood, Einstudierung
Stella Doufexis, Mezzosopran
Burkhard Ulrich, Tenor
Ildebrando d’Arcangelo, Bass
Sir Simon Rattle, Leitung

Luciano Berio [1925–2003]: Coro
für 40 Stimmen und Instrumente [1975/76, rev. 77]
u.a. mit Liedtexten der Sioux, Navajo, Zuni, aus Polynesien, Peru, Kroatien, Venedig, dem Piemont, aus Chile und mit Versen von Pablo Neruda
Igor Strawinsky [1882–1971]: Pulcinella
Tanzkomödie für Pantomimen und Sänger mit Orchester [1919/20]
nach Musik- und Gesangsstücken von Giovanni Battista Pergolesi nach einem Commedia dell’Arte-Libretto
konzertante Aufführung

Das Fremde lässt aufhorchen. An Giovanni Battista Pergolesi faszinierten Strawinsky nicht die Legenden, die sich um den jung Verstorbenen
Mo, 13.9.2010, 20:00
201 | András Schiff
András Schiff (Klavier, Dirigent)
Cappella Andrea Barca

Johannes Brahms: Variationen für Orchester über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a (»Haydn-Variationen«)
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 102 B-Dur Hob I:102
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37

Brückenschlag
Nach zwei erfolgreichen Konzerten beim Beethovenfest Bonn 2008 wird András Schiff erneut mit »seinem« Orchester, der Cappella Andrea Barca, in Bonn zu Gast sein. In der ersten Konzerthälfte schlagen die Musiker eine Brücke von Haydn zu Brahms. Nach der Pause folgt Beethovens drittes Klavierkonzert, das erste mit auffallend symphonischen Elementen, was der Gattung aus dem Salon in den Konzertsaal verhelfen sollte. András Schiff wird in bewährter Weise den Klavierpart und das Diriga
Mo, 13.9.2010, 20:00
musikFabrik | Peter Eötvös
FOLKSONGS IV: LE CRU ET LE CUIT

musikFabrik
Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Vanessa Barkowski, Mezzosopran
Axel Porath, Viola
Dirk Rothbrust, Schlagzeug
Marco Blaauw, Trompete
Peter Eötvös, Leitung

Luciano Berio [1925–2003]: Naturale (su melodie siciliane) für Viola, Perkussion und »voce registrata« [1985]
Gesang des sizilianischen Volkssängers/Cuntista Peppino Guiseppe Celano
Iannis Xenakis [1922–2001]: N’Shima für zwei Mezzosoprane, zwei Hörner, zwei Tenorposaunen und Violoncello auf Phoneme und hebräische Worte [1975]
Peter Eötvös [geb. 1944] Steine für Ensemble [1985–90]
Henri Pousseur [1929–2009]: La Seconde Apothéose de Rameau für 21 Instrumente [1981]
Luciano Berio: Kol od – Chemin VI für Trompete solo und Kammerorchester [1996]

Das Programm hat einen Paten. Kein
Di, 14.9.2010, 18:00
11 | »Kreisleriana« Projekt
Susanne Kessel (Klavier, Moderation)

Robert Schumann: »Kreisleriana«. Acht Stücke für Klavier op. 16
Michael Denhoff, Sascha Dragicevic, Alvin Lucier, Alex Shapiro, Leon Milo, Moritz Eggert, Ivan Sokolov, Manfred Niehaus: »Kreisleriana 2010«

Kreisler alt und neu
Zu seinem 200. Geburtstag widmet die Bonner Pianistin Susanne Kessel Robert Schumann einen Klavierabend, der einem seiner bekanntesten Werke gewidmet ist: der »Kreisleriana«. Während der Titel an E.T.A. Hoffmanns Figur des Kapellmeisters Kreisler erinnert, haben wir es kompositorisch mit einem Seelenporträt des Komponisten zu tun, das an Subjektivität und Tiefe kaum zu überbieten ist. Susanne Kessel stellt den acht Klavierstücken Schumanns acht Neukompositionen gegenüber, die den balladesken und romanzenartigen Charakter
Di, 14.9.2010, 18:00
12 | Herzensschrei
Stefan Litwin (Klavier, Moderation)

Robert Schumann: Sonate für Klavier Nr. 1 fis-Moll op. 11
Jean Paul: »Flegeljahre« (Auszüge/Excerpts)

»Bleich getragen denk ich dein« - Verborgene Botschaften in Schumanns Klaviersonate fis-Moll op. 11
Eine Lesung mit Musik

Herzensschrei
Robert Schumann, ein begeisterter Anhänger Jean Pauls, fand nicht nur als Musiker, sondern auch als Schriftsteller manche Anregung in dessen Werken. Zu erwähnen sind besonders die »Flegeljahre«, die einen wesentlichen Beitrag zur romantischen Musikästhetik darstellen. Stefan Litwin kombiniert diese Biographie mit einem musikalischen Werk, das romantischer nicht sein könnte: Schumanns fis-Moll-Sonate ist eine bis zum Äußersten gesteigerte Erregung, die eine musikalische Dichte hervorbrachte, wie sie bis dahi
Di, 14.9.2010, 20:00
13 | Beethoven: Klaviertrio-Zyklus II
Kolja Blacher (Viola)
Clemens Hagen (Violoncello)
Kirill Gerstein (Klavier)

Ludwig van Beethoven: Variationen für Violine, Violoncello und Klavier über Wenzel Müllers Lied »Ich bin der Schneider Kakadu« G-Dur op.121a
Ludwig van Beethoven: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 4 D-Dur op. 70/1 (»Geister-Trio«)
Dmitri Schostakowitsch: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 2 op.67

Musik der Geister
Geister-Trio« – das klingt ungleich spannender und fantasievoller als der nüchterne Werktitel Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1. Wer das Werk so getauft hat, ist nicht bekannt – Beethoven selbst war es jedenfalls nicht, zumal der Titel in die Irre führt: Die Palette der Klangfarben und Stimmungen nämlich geht weit über das Nebulös-Gespensterhafte hinaus. Geisterhaft mutet d
Di, 14.9.2010, 21:00
14 | »Kreisleriana« Projekt
Susanne Kessel (Klavier, Moderation)

Robert Schumann: »Kreisleriana«. Acht Stücke für Klavier op. 16
Michael Denhoff, Sascha Dragicevic, Alvin Lucier, Alex Shapiro, Leon Milo, Moritz Eggert, Ivan Sokolov, Manfred Niehaus: »Kreisleriana 2010«

Kreisler alt und neu
Zu seinem 200. Geburtstag widmet die Bonner Pianistin Susanne Kessel Robert Schumann einen Klavierabend, der einem seiner bekanntesten Werke gewidmet ist: der »Kreisleriana«. Während der Titel an E.T.A. Hoffmanns Figur des Kapellmeisters Kreisler erinnert, haben wir es kompositorisch mit einem Seelenporträt des Komponisten zu tun, das an Subjektivität und Tiefe kaum zu überbieten ist. Susanne Kessel stellt den acht Klavierstücken Schumanns acht Neukompositionen gegenüber, die den balladesken und romanzenartigen Charakter
Di, 14.9.2010, 21:00
15 | Herzensschrei
Stefan Litwin

Robert Schumann: Sonate für Klavier Nr. 1 fis-Moll op. 11
Jean Paul: »Flegeljahre« (Auszüge/Excerpts)

»Bleich getragen denk ich dein« - Verborgene Botschaften in Schumanns Klaviersonate fis-Moll op. 11
Eine Lesung mit Musik

Herzensschrei
Robert Schumann, ein begeisterter Anhänger Jean Pauls, fand nicht nur als Musiker, sondern auch als Schriftsteller manche Anregung in dessen Werken. Zu erwähnen sind besonders die »Flegeljahre«, die einen wesentlichen Beitrag zur romantischen Musikästhetik darstellen. Stefan Litwin kombiniert diese Biographie mit einem musikalischen Werk, das romantischer nicht sein könnte: Schumanns fis-Moll-Sonate ist eine bis zum Äußersten gesteigerte Erregung, die eine musikalische Dichte hervorbrachte, wie sie bis dahin nicht denkbar war. S
Di, 14.9.2010, 20:00
Die Blechtrommel
Von Günter Grass
Für die Bühne eingerichtet von Armin Petras
Uraufführung

»Oskar Matzerath, der Held der Blechtrommel von Günter Grass, kann nicht nur Glas zersingen, sondern auch sein Wachstum kalkuliert unterbrechen. Ausgestattet mit phantastischen Eigenschaften, gelingt es ihm, auch mit zunehmenden Jahren Kind zu bleiben bzw. als Kind wahrgenommen zu werden. Sein augenöffnender Infantilismus entlarvt die abstruse Welt der Erwachsenen. Trommelnd führt er den Irrwitz der Zeitgeschichte vor.« / Siegfried Lenz, Etwas über Phantasie, 1988

Im Alter von drei Jahren beschließt Oskar Matzerath, nicht mehr zu wachsen und stattdessen zu trommeln und zu schreien. Sein Lebensweg führt durch das 20. Jahrhundert der Kriege, des nationalsozialistischen Wahns und des Wirtschaftswunders als große Ich-Erzählung eines eigensinnigen »Zwerges«, der sich partout
Di, 14.9.2010, 14:30
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Di, 14.9.2010, 11:00
Paradise
Eine Entdeckungsreise von Theatre-Rites für Menschen ab 8 Jahren
Uraufführung

»Die echte Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.« / Marcel Proust

Nach dem unglaublichen Erfolg von Salt bei der Ruhrtriennale 2008 freut sich Theatre-Rites, zu unserem Festival und zur Kokerei Zollverein zurückzukehren.

Theatre-Rites' Intendantin Sue Buckmaster, Bühnenbildner Jeremy Herbert, Choreograf Luca Silvestrini und Komponist Nick Powell haben sich von Volksgeschichten, Märchen und Pilgererzählungen inspirieren lassen. Sie erfinden eine abenteuerliche Reise durch zwölf Gemächer des Paradieses, in denen jeder Schritt zu einer neuen Offenbarung führt.

Kommt mit ins Reich der Mischanlage! Wir machen uns mit einem Ensemble von Tänzer(inne)n, Musiker(inne)n, Schauspieler(inne)n und Puppenspieler(inne)n au
Di, 14.9.2010, 20:00
Bayerisches Staatsorchester | Kent Nagano
Bayerisches Staatsorchester
Andreas Grau, Klavier
Götz Schumacher, Klavier
Kent Nagano, Leitung

Luciano Berio [1925–2003]: Concerto für 2 Klaviere und Orchester [1972/73]
Richard Strauss [1864–1949]: Metamorphosen Studie für 23 Solostreicher op. 142 [1945]
Igor Strawinsky [1882–1971]: Petruschka, Burleske Szenen in vier Bildern [1910/11, rev. 1947], Konzertante Aufführung

Kontraste bleiben unversöhnt, Fragen ohne Antwort. Aber immer spielt die Geschichte mit, im Klavierkonzert allein durch die Gattung. Virtuose gegen, Virtuose mit dem Orchester, das ist hier die Frage. Berio löst sie nicht auf, sondern verwandelt sie ins Kunstwerk selbst. »Das Konzert für zwei Klaviere und Orchester entwickelt eine bewegliche, mannigfaltige und sehr unstabile Beziehung zwischen den Solisten und
Mo, 17.5.2010 - So, 17.10.2010
Randnotizen
Ein virtuelles Tagebuch
Sie sind Tagebuch- und Stadtschreiber, Protokollanten und Beobachtende. Sie notieren, skizzieren, fotografieren. Sie formulieren flüchtige Gedanken, die heute aktuell und morgen schon von gestern sind. Sie beobachten sich und andere, verhandeln Öffentliches und Privates. Sie zeichnen auf und erfinden, denken sich Geschichten aus und reflektieren die Wirklichkeit. Sie sind immer subjektiv. Sie arbeiten mit vertrauten Mitteln und reiben sich an den Bedingungen des kühlen Mediums.
So entsteht nach und nach ein multidimensionales, virtuelles Tagebuch, ein Notiz- und Skizzenheft, ein Demotape. Eine Landkarte, ein virtueller Zettelkasten. Hingeworfenes, Übriggebliebenes. Fortsetzungen, Neuanfänge. Was vom Tage übrig bleibt.
Auch in diesem Jahr führen fünf Autoren und Künstler für den steiris
Fr, 20.8.2010 - So, 10.10.2010
Ruhrtriennale 2010: Wanderung – Suche nach dem Weg
Nach der erfolgreichen Auftaktspielzeit 2009 Aufbruch – Suche nach dem Wort stellt Intendant Willy Decker auch im zweiten Jahr des Zyklus, der unter dem übergreifenden Thema URMOMENTE steht, die Frage nach der Beziehung zwischen dem Urmoment des Religiösen und dem Urmoment des Kreativen. Die künstlerische Forschungsreise führt 2010 unter dem Titel Wanderung – Suche nach dem Weg in die islamische Gedankenwelt und beschreibt einen Weg von den Wurzeln uralter islamischer Mystik und Mythen hin zu aktuellen Themen dieser einerseits vertrauten und dennoch oft so fremden Kultur.
Internationale Künstler machen sich auf den Weg, forschen nach den Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der verschiedenen kulturellen Hintergründe und lassen so scheinbar altes und fernes Kulturwissen aus heutiger Perspekt
Fr, 20.8.2010 - So, 12.9.2010
"pèlerinages" Kunstfest Weimar
Motto: "Irrlichter"
artists in residence:
Carolin und Jörg Widmann

"pèlerinages“ Kunstfest Weimar ruft erneut zur Pilgerreise in die Klassikerstadt, die mit dem Romantiker Franz Liszt zu einem Labor der Zukunft geworden war. Wir bleiben bei unserer Hommage an diesen Neuerer und Universalmusiker. Internationale Künstler werden Weimar im Zeichen Franz Liszts leuchten lassen.

Zwei der namhaftesten Pianisten unserer Zeit werden seine Werke spielen: Boris Berezowsky und Valery Afanassiev. Sie könnten gegensätzlicher nicht sein – der Virtuose und der Magier. Berezowksky spielt jenes Lisztsche Bravourstück, dessen Titel dem siebten „Kunstfest-Jahr das Motto gab: „Feux follets“ - „Irrlichter“.

Irrlichter führen ab von gewohnten Wegen, tanzen aber auch voraus ins Traum- und Zauberreich der Kunst. In beiden
Di, 24.8.2010 - So, 10.10.2010
art/brut: gugging classics.!
Johann Feilacher, Kurator

Mit „Art Brut“ bezeichnete der französische Künstler Jean Dubuffet (1901-85) eine Kunst, die von einer höchst persönlichen und unangepaßten Formensprache zeugt. Deren Schöpfer sind nicht als Künstler ausgebildet und kümmern sich nicht um die gängige Kunst und ihre Trends. Oft findet man Art Brut bei Außenseitern der Gesellschaft oder in einem psychiatrischen Kontext.

Künstlerisch Gestaltetes von Außenseitern der Gesellschaft innerhalb und außerhalb psychiatrischer Mauern wurde bereits im 19. Jahrhundert beschrieben, aber erst zu Beginn der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts wagte der Schweizer Psychiater Walter Morgenthaler, die Werke seines Patienten Adolf Wölfli als "Kunst" zu bezeichnen. In einem analogen Sinn bahnbrechend wurde das Werk des Heidelber
Do, 2.9.2010 - Di, 21.9.2010
musikfest berlin 10
Es ist wieder soweit: Vom 2. bis 21. September eröffnet das musikfest berlin 10, Berlins großes Festival für Orchestermusik, die neue Konzertsaison, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Das Gästebuch verzeichnet 37 Solisten von Weltrang, 27 Chöre, Ensembles und Orchester des internationalen Musiklebens – mit dabei die orchestralen Flagschiffe, die die Hauptstadt Berlin zu ihrem Heimathafen haben: An 20 Tagen werden in der Philharmonie, in deren Kammermusiksaal, in der Parochialkirche, in der Gethsemanekirche und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt 24 Veranstaltungen mit über 60 Werken von rund 25 Komponisten geboten. Im Mittelpunkt des Programms: das musikalische Œuvre von Pierre Boulez, des großen französischen Komponisten und
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