STAATSOPERETTE DRESDEN

Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter. So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Wiener Blut“, „Der Bettelstudent“ oder „Die Fledermaus“ auch „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Chess“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.

Spielzeit 2011/12

Pariser Leben

Operette von Jacques Offenbach

Premiere: 27. Januar 2012

Paris – die Stadt der Liebe.
Neben ihren Einwohnern tummeln sich hier Touristen aus aller Herren Länder, um die besondere Atmosphäre der Seine-Metropole zu genießen. Aus diesem Grund kommt auch der schwedische Baron Gondremark mit seiner jungen Frau Christine nach Paris. Während sie sich für die Sehenswürdigkeiten der Weltstadt interessiert, ist er auf der Suche nach amourösen Erlebnissen abseits ausgetretener Ehepfade. Diese soll für ihn der Pariser Lebemann Gardefeu arrangieren. Nur allzu gerne und mit viel improvisatorischem Geschick erfüllt dieser die Wünsche Gondremarks – hat er doch ein Auge auf die junge Gattin des Barons geworfen ...

In „Pariser Leben“ entwirft der französische Komponist Jacques Offenbach gemeinsam mit seinen beiden Textdichtern Henri Meilhac und Ludovic Halévy ein satirisches Sittengemälde des zeitgenössischen Paris, das auch heute nichts von seinem Witz verloren hat. Wie immer in den Werken des Erfinders der Operette wird seine Musik mit ihren Cancans, Couplets, gefühlvollen Arien und hinreißenden Ensembles zum Motor einer sich durch Verstellung und Verkleidung mehr und mehr überschlagenden Handlung.

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Jasmin Solfaghari
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Jürgen Hartmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Bühnenbild: Mark Gläser
Kostüme: Eva - Maria Weber

Termine:

Fr, 27.1.2012, 19:30 | Premiere | Tickets online |
Sa, 28.1.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 29.1.2012, 15:00 | Tickets online |
Di, 31.1.2012, 19:30 | Tickets online |
Do, 9.2.2012, 19:30 | Tickets online |
Fr, 10.2.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 17.3.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 18.3.2012, 15:00 | Tickets online |
So, 13.5.2012, 15:00 | Tickets online |
Sa, 16.6.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 17.6.2012, 15:00 | Tickets online |

Gräfin Mariza

Operette von Emmerich Kálmán

Ehre wem Ehre gebührt – Graf Tassilo hat seine gemeinsam mit seiner Stellung und seinem gesamten Vermögen verloren. Und so begegnet die Gräfin Mariza, auf deren Gütern er als Verwalter Zuflucht gefunden hat, ihm zunächst mit wenig Respekt. Sie kann sich als attraktive und erfolgreiche Frau vor vielen lästigen Verehrern kaum retten und erkennt erst langsam, dass es eigentlich der zwar arme, aber dennoch stolze Verwalter ist, den sie liebt...
Walzer und Csárdás, Sentiment und Humor sowie Tanzrhythmen seiner Zeit charakterisieren die Musik Emmerich Kálmáns. Wie kein anderer Komponist verkörpert er in seinen erfolgreichen Operetten die österreichisch-ungarische Musiktradition. Mit der „Gräfin Mariza“ kehrt eines der bis heute beliebtesten Werke des Komponisten in den Spielplan der Staatsoperette Dresden zurück. Mit großartigen Melodien wie „Komm, Zigan, komm Zigan, spiel mir was vor!“ oder witzigen Tanzduetten wie „Komm mit nach Varasdin“ begeistert Kálmáns Musik auch heute noch sein Publikum. An der Staatsoperette Dresden wird der bekannte Countertenor und Regisseur Axel Köhler, dessen Inszenierung der „Zauberflöte“ bereits Alt und Jung verzaubert hat, mit der „Gräfin Mariza“ erstmals eine Operette inszenieren.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Axel Köhler
Choreographie: Winfried Schneider
Bühnenbild: Hartmut Schörghofer
Kostüme: Katharina Weißenborn

Termine:

Sa, 10.3.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 11.3.2012, 15:00 | Tickets online |

Hello, Dolly!

Musical von Jerry Herman

Jerry Herman gehört zu den erfolgreichsten Musicalkomponisten überhaupt. Seinen größten Erfolg landete er 1964 mit seinem unverwüstlichen Musical „Hello, Dolly!“, das neben einem perfekten Buch über großartige Rollen und unter anderem mit dem Titelsong „Hello, Dolly!“ über echte Hits verfügt. Die Rolle der Dolly ist bis heute eine Traumpartie für alle großen Musicaldarstellerinnen – an der Staatsoperette wird Bettina Weichert erstmals als Dolly zu erleben sein.
Der etwas eigenbrötlerische, aber wohlhabende Kaufmann Horace Vandergelder hat sich entschlossen, seiner Einsamkeit ein Ende zu bereiten und zu heiraten. Zu diesem Zweck engagiert er die verwitwete Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die ihr Leben in vollen Zügen zu genießen weiß. Doch seit einiger Zeit fehlt auch ihr ein Partner, mit dem sie ihre Zukunft verbringen will. Und so setzt sie kurzentschlossen alles daran, den schwierigen Kunden Vandergelder davon zu überzeugen, dass keine andere als sie die Richtige für ihn sei...

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Inszenierung: Winfried Schneider
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider
Bühnenbild: Daniel Gantz
Kostüme: Torsten Fietze

Termine:

Mi, 7.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Do, 8.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 31.3.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 1.4.2012, 15:00 | Tickets online |

Passion

„Passion” ist die Geschichte einer großen Leidenschaft.
Der junge Offizier Giorgio hat in Mailand eine leidenschaftliche Affäre mit der verheirateten Clara. Als er in die Provinz versetzt wird, lernt er die junge Fosca kennen. Sein anfängliches Mitleid für die todkranke Frau, deren Liebe zu ihm immer stärker den Zug einer Besessenheit annimmt, wird sehr schnell Faszination. Mehr und mehr ist Giorgio von den beiden ungleichen Frauen, mit denen er in Beziehungen lebt, überfordert…

Spätestens seit seiner Mitarbeit bei Leonard Bernsteins „West Side Story” gehört Stephen Sondheim zu den bedeutenden Persönlichkeiten des Broadway. Großen Erfolg hatte er als Komponist vor allem mit seinen Musicals „Into the Woods” und „Sweeney Todd”, von denen letzteres auch erfolgreich verfilmt wurde. Sein 1994 uraufgeführtes Musical „Passion” basiert auf der Novelle „Fosca” von Iginio Ugo Tarchetti sowie auf Ettore Scola‘s Film „Passione d‘amore“. Fast filmisch mutet auch die Dramaturgie des Buches von James Lapine an. In seiner fast opernhaften Musik verleiht Sondheim den Empfindungen seiner Hauptfiguren persönlichen Ausdruck und fesselt so den Zuhörer unmittelbar.

Musik und Liedertexte: Stephen Sondheim
Buch: James Lapine

Termine:

Fr, 23.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Di, 3.4.2012, 19:30 | Tickets online |
Mi, 4.4.2012, 19:30 | Tickets online |

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht ausgesandt, ihre Tochter Pamina aus den Händen Sarastros und seiner Eingeweihten zu befreien. Gemeinsam mit dem Vogelfänger Papageno gelingt es ihm, in den Tempel der Eingeweihten einzudringen. Hier muss Tamino allerdings erkennen, dass Sarastro keineswegs der Bösewicht ist, als den die Königin der Nacht ihn beschrieben hat. Und so stellt er sich seinen Prüfungen, um selbst einer der Eingeweihten zu werden und die Hand Paminas zu gewinnen ...

Mit der „Zauberflöte“ hat Wolfgang Amadeus Mozart eine echte Volksoper geschrieben: komische und ernste Szenen wechseln sich ebenso ab wie volkstümliche Lieder und gefühlvolle oder großartige Arien. Bis heute ist die „Zauberflöte“ eine Oper für die ganze Familie.

Musikalische Leitung: Ernst Theis / Christian Garbosnik
Inszenierung: Axel Köhler
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Bühnenbild: Hartmut Schörghofer
Kostüme: Corinna Crome

Termine:

Mi, 21.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Do, 22.3.2012, 13:00 | Tickets online |
Fr, 23.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 7.4.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 8.4.2012, 15:00 | Tickets online |

Der Vetter aus Dingsda

Operette von Eduard Künneke

Wer hängt nicht gerne seinen Träumen nach? Vor allem, wenn sie mit Liebe zu tun haben. Und wer eignet sich besser als Postillon d´amour als ausgerechnet der gute, alte „strahlende Mond“. Den singt in Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ Abend für Abend in gleichnamiger Arie die junge Julia an, seit ihr Cousin Roderich vor sieben Jahren nach Batavia aufgebrochen ist. Seitdem wartet das unsterblich in ihn verliebte Mädchen auf die Rückkehr ihres Vetters. Am Ziel ihrer Träume wähnt sie sich, als ein Fremder auftaucht und sich als der langersehnte Roderich ausgibt …
Mit dem „Vetter aus Dingsda“ schuf Eduard Künneke eine der wirkungsvollsten musikalischen Komödien voller feiner Ironie, deren Musik geschickt opernhafte Elemente voller Schwärmerei mit den Tanzrhythmen seiner Zeit zu einem abwechslungsreichen Reigen verbindet: Ob Julias versonnene Arie „Strahlender Mond“, das eingängige Lied des Fremden „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ oder der Foxtrott „Sieben Jahre lebt´ ich in Batavia“ – viele der Melodien dieser Operette erfreuen sich bis heute ungebrochener Beliebtheit.

Musikalische Leitung: Andreas Henning
Inszenierung: Rita Schaller
Choreographie: Jens Nather

Termine:

Do, 29.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Fr, 20.4.2012, 19:30 | Tickets online |

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

Gabriel von Eisenstein hat seinem Freund Dr. Falke übel mitgespielt: nach einer durchzechten Nacht hat er ihn im Kostüm einer Fledermaus betrunken auf einer Parkbank liegenlassen und ihn so zum Gespött der Nachbarn gemacht. Seither sinnt Dr. Falke auf Rache. Eine günstige Gelegenheit bietet sich ihm auf dem Ball des Prinzen Orlofsky...

„Die Fledermaus“ ist bis heute die populärste Operette von Johann Strauss und das wohl am meisten gespielte Werk des Genres überhaupt. Ein Meisterwerk des Wiener Walzerkönigs voller bekannter Melodien.
Und mit Tom Pauls als Gefängniswärter Frosch kann man sich auf einen höchst amüsanten Abend freuen.

Musikalische Leitung: Ernst Theis / Christian Garbosnik
Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termine:

Fr, 30.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 12.5.2012, 19:30 | Tickets online |
Mi, 30.5.2012, 19:30 | Tickets online |
Do, 31.5.2012, 19:30 | Tickets online |

Der Zigeunerbaron

Lange Zeit ist Sándor Barinkay durch die Welt gezogen. Nun kehrt er auf den inzwischen verfallenen Besitz seiner Familie zurück. Damit schafft er sich jedoch eine Menge Probleme: Das Grundstück hat sich inzwischen der in der Nachbarschaft lebende Schweinezüchter Zsupán angeeignet, der keineswegs gewillt ist, das Land kampflos zurückzugeben. Darüber hinaus verliebt sich Barinkay auch noch in die Zigeunerin Saffi, mit der er sich vermählen will. Als herauskommt, dass diese in Wahrheit eine Fürstentochter ist, droht die Hochzeit mit dem nicht mehr standes-gemäßen Barinkay sehr zur Freude Zsupáns zu platzen...

Musikalische Leitung: Ernst Theis / Peter Christian Feigel
Inszenierung: Rita Schaller
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termin:

Fr, 18.5.2012, 19:30 | Tickets online |

Cabaret

Musical von Fred Ebb und John Kander

„Willkommen, Bienvenue, Welcome ...“ im Berlin der dreißiger Jahre.
Die Stimmung gleicht einem Tanz auf dem Vulkan: Von der Weltwirtschaftskrise gebeutelt wachsen in Deutschland Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Dennoch wird gefeiert wie eh und je. Vor allem im „Kit Kat Club“, dessen Attraktion die englische Sängerin Sally Bowles ist. Hier lernt sie der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw kennen, der ein Verhältnis mit ihr beginnt. Während er den Untergang der Weimarer Republik mit ansehen muss, zerbricht auch seine Beziehung zu Sally: Er kehrt schließlich nach Amerika zurück, während sie sich dafür entscheidet, in Berlin zu bleiben. Ihre Lebensmaxime: „Life is a Cabaret“ – die Wirklichkeit ist Bühne und alles darauf ist nur ein Spiel ...

Dank der mitreißenden Partitur von John Kander, die gekonnt den Stil der zwanziger Jahre mit Showmusik der sechziger Jahre verbindet, feierte „Cabaret“ nach seiner Uraufführung 1966 am Broadway bald auch weltweit große Erfolge. Seine überragende Bekanntheit allerdings verdankt das Werk der Verfilmung mit Liza Minelli als Sally Bowles.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Markus Meyer

Termine:

Di, 13.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Mi, 14.3.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 27.5.2012, 15:00 | Tickets online |
Di, 29.5.2012, 19:30 | Tickets online |

Die Großherzogin von Gerolstein

Operette in drei Akten von Jacques Offenbach

Die „Großherzogin von Gerolstein“ gehört zu Jacques Offenbachs Meisterwerken, die zur Zeit ihrer Uraufführung ganz Paris auf den Kopf stellten. Die quirlige Musik des „Mozart des Champs Elysees“ wechselt geschickt zwischen frech-satirischen Couplets und empfindsamen Arien von großer melodischer Kraft.
Einmal die Karriereleiter hinauf und wieder runter – so heißt es für den Grenadier Fritz. Der dient als einfacher Soldat im Regiment der Großherzogin von Gerolstein und wird von ihr binnen kürzester Zeit über verschiedene Dienstgrade zum General befördert und gleich danach wieder degradiert. Und alles nur, weil er den eindeutigen Avancen seiner mannstollen Fürstin nicht folgen will. Darüber hinaus ist er natürlich auch seinem Vorgänger, dem Bräutigam der Großherzogin und ihrem Minister ein Dorn im Auge, die um ihren Einfluss fürchten. Und schon folgt am Hofe eine Intrige der anderen...

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Michiel Dijkema
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Bühnenbild: Michiel Dijkema
Kostüme: Jakob Knapp

Termine:

Mi, 16.5.2012, 19:30 | Tickets online |
Do, 24.5.2012, 19:30 | Tickets online |

Pardon my english

George Gershwins Dresden-Musical

Ein Musical, das in Dresden spielt? Und noch dazu geschrieben von einem der erfolgreichsten Musicalkomponisten überhaupt? Kaum denkbar, aber wahr: 1934 überraschten George Gershwin und sein Bruder Ira das Publikum am Broadway mit einem Musical, dessen Handlung in Dresden spielt: Über siebzig Jahre später erlebt nun „Pardon My English“ an der Staatsoperette endlich seine Europäische Erstaufführung. In diesem Werk warten die Gershwins mit einer temporeichen Show voller Parodie, Slapstick und einem Schuss Absurdität auf.
Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen – kräftige können das ganze Leben verändern: Das zumindest muss in Gershwins Musical ein kleiner Dresdner Gangster erfahren. Kaum gibt es einen Hieb auf den Kopf, verwandelt er sich zum Schrecken seiner Kollegen in bester Jekyll-und-Hyde-Manier in einen unbescholtenen Bürger. In dieser Gestalt verliebt er sich ausgerechnet in die Tochter des Kommissars, der damit beauftragt ist, die Gangster dingfest zu machen …

Die Musik dieser Show bietet Gershwin vom Feinsten: Aus dem kurzweiligen Werk stammen die ebenso bekannten wie beliebten Gershwin- Songs „The Lorelei“, „Isn't It a Pity“ oder „My Cousin in Milwaukee“.

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Holger Hauer
Ausstattung: Christoph Weyers
Choreographie: Andrea Kingston

Termine:

Do, 23.2.2012, 19:30 | Tickets online |
Fr, 24.2.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 20.5.2012, 15:00 | Tickets online |

My Fair Lady

Musical nach George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe

„Ich haben mein Stück ‚Romanze’ genannt, weil es die Geschichte eines armen Mädchens ist, das am Portal einer Kirche einem Gentleman begegnet und von ihm in eine wunderschöne Dame verwandelt wird. Das nenne ich Romanze.“ Schrieb George Bernard Shaw. Er wehrte sich zeitlebens: Zunächst gegen die Verfilmung seines Schauspiels und schließlich gegen die musikalischen Bearbeitung. Es half ihm nichts. Aus „Pygmalion“ wurde 1956 „MY Fair Lady“ und der Erfolg, den das Musical schon nach der Uraufführung hatte, war gigantisch. Vierzig Jahre danach amüsiert das Experiment das eingefleischten Junggesellen und Sprachforschers Higgins, aus einer Göre mit Gassenjargon eine Dame mit perfekter Aussprache zu machen, nach wie vor.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Inszenierung: Georg Immelmann / Jürgen Mai / Winfried Schneider
Choreinstudierung: Thomas Runge / Martin Wagner
Dramaturgie: Juliane Piotek
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Bernd Lanzke / Winfried Schneider
Bühnenbild: Barbara von Lucadou
Kostüme: Silke Führich

Termine:

Mi, 8.2.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 11.2.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 12.2.2012, 15:00 | Tickets online |
Sa, 24.3.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 25.3.2012, 15:00 | Tickets online |
Do, 12.4.2012, 19:30 | Tickets online |
Fr, 13.4.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 9.6.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 10.6.2012, 15:00 | Tickets online |

Der Graf von Luxemburg

Operette von Franz Lehár

Eine Sängerin ist für einen Adeligen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bekanntlich nicht standesgemäß. Das weiß auch der Fürst Basil Basilowitsch. Um die von ihm geliebte Sängerin Angèle Didier trotzdem heiraten zu können, will er sich einer einfachen List bedienen: Mit Hilfe einer halben Million Francs überredet er kurzerhand den verarmten Grafen René von Luxemburg, Angèle zu heiraten, sie damit in den Adelsstand zu heben und sich von ihr nach einer angemessenen Frist von drei Monaten wieder scheiden zu lassen, um den Weg für den Fürsten frei zu machen. Soweit, so gut – doch wie es oft so ist, kommt alles ganz anders...

Nach dem Erfolg der „Lustigen Witwe“ hatte sich Franz Lehár verpflichtet, ein weiteres Werk für das Theater an der Wien zu liefern. Bei der Uraufführung im November 1909 wurde der „Graf von Luxemburg“ stürmisch bejubelt und machte Lehár endgültig zu dem populärsten Komponisten der Silbernen Operette.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Matthias Oldag
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termine:

Sa, 25.2.2012, 19:30 | Tickets online |
Fr, 9.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 14.4.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 15.4.2012, 15:00 | Tickets online |
Fr, 1.6.2012, 19:30 | Tickets online |

Im Weißen Rössl

Revueoperette von Ralph Benatzky

Wer kennt sie nicht, die alte Geschichte vom Zahlkellner Leopold, der unglücklich in seine Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber verliebt ist und sie am Ende, trotz scheinbar übermächtiger Tenorkonkurrenz, für sich gewinnen kann. Aber wer kennt eigentlich die Originalfassung dieser 1930 am Berliner Metropoltheater herausgekommenen hinreißend ironischen Revueoperette? – Kaum einer, war doch das Orchestermaterial der Uraufführung bis heute verschollen. Statt dessen lag den Aufführungen eine in den fünfziger Jahren entstandene Fassung zugrunde, die der Handlung im Geist der Wirtschaftswunderjahre und ihrer Heimatverbundenheit ihren Witz nahm.

Der sensationelle Fund
In den letzten Jahren gab es immer wieder Rekonstruktionsversuche von Ralph Benatzkys Erfolgsoperette „Im Weißen Rössl“. Auch die Staatsoperette Dresden begann im Herbst 2007 eine solche Rekonstruktion zu planen. Im Zuge der Vorbereitung für die Dresdner Premiere kam es dann jedoch im Dezember 2008 zu einer kleinen Sensation, als das verschollene und seit langem auf der ganzen Welt gesuchte originale Orchestermaterial von 1930 wiederentdeckt wurde. Intensive Nachforschungen brachten das Stimmmaterial aus Zagreb wieder ans Tageslicht, das von Berlin aus für Aufführungen in das Königreich Jugoslawien gelangt war und später offensichtlich vergessen wurde.

Wiederaufführung nach 60 Jahren
Das wieder aufgefundene Material aus Zagreb wurde gesichtet und aufführungspraktisch eingerichtet. Am 19. Juni 2009 wird diese Fassung in der Staatsoperette Dresden nun nach über 60 Jahren zum ersten Mal wieder erklingen. Es wird damit die erste Wiederaufführung der von Erik Charell 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus als Revueoperette mit sensationellem Erfolg aufgeführten Urfassung des „Weißen Rössl“ werden.
Erklingen wird das „Rössl“ in seinem ursprünglichen, für unsere Ohren ‚neuen’ musikalischen Gewand, das frecher und greller ist, als das bis heute gespielte 50er-Jahre-Arrangement vermuten lässt.
Erleben Sie an der Staatsoperette das „Weiße Rössl“ in all seiner Frische, mit seiner jazzigen Musik, seinen ironischen Hieben auf das ganz normale Leben und vor allem als große Show voller mitreißender Tanzszenen. Ein altbekanntes Stück in neuer Gestalt.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Winfried Schneider
Choreographie: Winfried Schneider
Bühnenbild: Daniel Gantz
Kostüme: Nina Reichmann

Termine:

Di, 27.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Mi, 28.3.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 21.4.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 22.4.2012, 15:00 | Tickets online |
Di, 22.5.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 2.6.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 3.6.2012, 15:00 | Tickets online |

Prinz Methusalem

Operette von Johann Strauss

Eigentlich ist für die beiden Herrscher von Rikarak und Trocadero alles ganz einfach: Prinz Methusalem von Rikarak soll Pulcinella, Tochter des Fürsten von Trocadero, heiraten, die Länder werden vereinigt und die Zukunft ist gesichert. Doch als ganz so einfach erweist sich die Realität nicht: Methusalem und Pulcinella verlieben sich nicht nur ineinander, sondern sie beginnen auch noch, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. Und die sehen völlig anders aus als die Pläne der Väter. Als dann auch noch in beiden Ländern die Bevölkerung revoltiert, kommen die beiden Herrscher in eine missliche Lage.

Johann Strauss gilt als der Meister der Wiener Operette. Nun steht mit dem „Prinz Methusalem“ bereits zum dritten Mal eine Johann-Strauss- Entdeckung auf dem Spielplan der Staatsoperette Dresden. Auch in diesem Werk zeigt sich der Walzerkönig auf dem Höhepunkt seines musikalischen Könnens. Doch so herrlich frech wie hier waren die hinreißenden Melodien aus der Feder des Komponisten selten. Die nötige Prise Witz und Humor streute er als cleverer Komponist in amüsante Couplets, die bis heute nichts von ihrer Hintergründigkeit verloren haben. Für einen unterhaltsamen Abend garantiert Peter Ensikat, der dem "Prinzen Methusalem" im Auftrag der Staatsoperette Dresden den richtigen satirischen Schliff verleihen wird.

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Adriana Altaras
Ausstattung: Yashi Tabassomi
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termine:

Do, 5.4.2012, 19:30 | Tickets online |
Do, 17.5.2012, 19:30 | Tickets online |
Fr, 15.6.2012, 19:30 | Tickets online |

Staatsoperette Dresden

Pirnaer Landstraße 131
D-01257 Dresden

Telefon: +49 (0)351-20799-0
E-Mail: info@staatsoperette-dresden.de

Öffnungszeiten:
Mo 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Di - Fr 11.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
So und an Feiertagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Kartenverkauf:
Theaterkasse/Abendkasse Staatsoperette
Telefon: (03 51) 2 07 99 29 Tag und Nacht
Fax: (03 51) 2 07 99 37