STAATSOPERETTE DRESDEN
Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter. So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Wiener Blut“, „Der Bettelstudent“ oder „Die Fledermaus“ auch „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Chess“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.
Spielzeit 2011/12
The Rocky Horror Show
Premiere: 22. Juni 2012
Eigentlich wollten das junge Paar Brad und Janet nur ihren Freund und Mentor Dr. Everett Scott besuchen. Auf dem Weg zu ihm zwingt sie eine Reifenpanne, in einem Schloss voller seltsamer Bewohner Unterschlupf zu suchen: Die Bekanntschaft mit dem Schlossherren Frank’N’Furter, seinem Geschöpf Rocky sowie dem geheimnisvollen Geschwisterpaar Riff Raff und Magenta bringen das junge Paar gehörig durcheinander...
Ihren besonderen Witz bezieht die „Rocky Horror Show“, mit der der Komponist und Texter Richard O’Brien innerhalb kürzester Zeit weltberühmt wurde, vor allem aus der gelungenen Parodie zweitklassiger Science Fiction- und Horror-Filme sowie der sexuellen Revolution der späten 60er- bzw. frühen 70er-Jahre. Zunächst in einem kleinen Theater mit nur 63 Sitzplätzen aufgeführt, hatte die Show mit Hits wie dem „Time Warp“ und „Science Fiction Double Feature“ so großen Erfolg, dass sie schnell ihren Weg an das Londoner West End fand.
Spätestens seit der kurze Zeit darauf entstandenen Verfilmung mit Stars wie Tim Curry und Meatloaf hat die Show weltweit eine große Fangemeinde. „Let’s do the Time Warp again“ an der Staatsoperette Dresden.
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Winfried Schneider
Dramaturgie: Jürgen Hartmann
Choreographie: Winfried Schneider
Kostüme: Thorsten Fietze
Termine:
Fr, 22.6.2012, 19:30 | Premiere |



Sa, 23.6.2012, 19:30 |



So, 24.6.2012, 19:30 |



Di, 26.6.2012, 19:30 |



Mi, 27.6.2012, 19:30 |



Fr, 29.6.2012, 19:30 |



Sa, 30.6.2012, 19:30 |


Pariser Leben
Operette von Jacques Offenbach
Paris – die Stadt der Liebe.
Neben ihren Einwohnern tummeln sich hier Touristen aus aller Herren Länder, um die besondere Atmosphäre der Seine-Metropole zu genießen. Aus diesem Grund kommt auch der schwedische Baron Gondremark mit seiner jungen Frau Christine nach Paris. Während sie sich für die Sehenswürdigkeiten der Weltstadt interessiert, ist er auf der Suche nach amourösen Erlebnissen abseits ausgetretener Ehepfade. Diese soll für ihn der Pariser Lebemann Gardefeu arrangieren. Nur allzu gerne und mit viel improvisatorischem Geschick erfüllt dieser die Wünsche Gondremarks – hat er doch ein Auge auf die junge Gattin des Barons geworfen ...
In „Pariser Leben“ entwirft der französische Komponist Jacques Offenbach gemeinsam mit seinen beiden Textdichtern Henri Meilhac und Ludovic Halévy ein satirisches Sittengemälde des zeitgenössischen Paris, das auch heute nichts von seinem Witz verloren hat. Wie immer in den Werken des Erfinders der Operette wird seine Musik mit ihren Cancans, Couplets, gefühlvollen Arien und hinreißenden Ensembles zum Motor einer sich durch Verstellung und Verkleidung mehr und mehr überschlagenden Handlung.
Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Jasmin Solfaghari
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Jürgen Hartmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Bühnenbild: Mark Gläser
Kostüme: Eva - Maria Weber
Termine:
Sa, 16.6.2012, 19:30 |
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So, 17.6.2012, 15:00 |
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Pardon my english
George Gershwins Dresden-Musical
Ein Musical, das in Dresden spielt? Und noch dazu geschrieben von einem der erfolgreichsten Musicalkomponisten überhaupt? Kaum denkbar, aber wahr: 1934 überraschten George Gershwin und sein Bruder Ira das Publikum am Broadway mit einem Musical, dessen Handlung in Dresden spielt: Über siebzig Jahre später erlebt nun „Pardon My English“ an der Staatsoperette endlich seine Europäische Erstaufführung. In diesem Werk warten die Gershwins mit einer temporeichen Show voller Parodie, Slapstick und einem Schuss Absurdität auf.
Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen – kräftige können das ganze Leben verändern: Das zumindest muss in Gershwins Musical ein kleiner Dresdner Gangster erfahren. Kaum gibt es einen Hieb auf den Kopf, verwandelt er sich zum Schrecken seiner Kollegen in bester Jekyll-und-Hyde-Manier in einen unbescholtenen Bürger. In dieser Gestalt verliebt er sich ausgerechnet in die Tochter des Kommissars, der damit beauftragt ist, die Gangster dingfest zu machen …
Die Musik dieser Show bietet Gershwin vom Feinsten: Aus dem kurzweiligen Werk stammen die ebenso bekannten wie beliebten Gershwin- Songs „The Lorelei“, „Isn't It a Pity“ oder „My Cousin in Milwaukee“.
Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Holger Hauer
Ausstattung: Christoph Weyers
Choreographie: Andrea Kingston
Termin:
So, 20.5.2012, 15:00 |
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Die Großherzogin von Gerolstein
Operette in drei Akten von Jacques Offenbach
Die „Großherzogin von Gerolstein“ gehört zu Jacques Offenbachs Meisterwerken, die zur Zeit ihrer Uraufführung ganz Paris auf den Kopf stellten. Die quirlige Musik des „Mozart des Champs Elysees“ wechselt geschickt zwischen frech-satirischen Couplets und empfindsamen Arien von großer melodischer Kraft.
Einmal die Karriereleiter hinauf und wieder runter – so heißt es für den Grenadier Fritz. Der dient als einfacher Soldat im Regiment der Großherzogin von Gerolstein und wird von ihr binnen kürzester Zeit über verschiedene Dienstgrade zum General befördert und gleich danach wieder degradiert. Und alles nur, weil er den eindeutigen Avancen seiner mannstollen Fürstin nicht folgen will. Darüber hinaus ist er natürlich auch seinem Vorgänger, dem Bräutigam der Großherzogin und ihrem Minister ein Dorn im Auge, die um ihren Einfluss fürchten. Und schon folgt am Hofe eine Intrige der anderen...
Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Michiel Dijkema
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Bühnenbild: Michiel Dijkema
Kostüme: Jakob Knapp
Termin:
Do, 24.5.2012, 19:30 |
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Cabaret
Musical von Fred Ebb und John Kander
„Willkommen, Bienvenue, Welcome ...“ im Berlin der dreißiger Jahre.
Die Stimmung gleicht einem Tanz auf dem Vulkan: Von der Weltwirtschaftskrise gebeutelt wachsen in Deutschland Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Dennoch wird gefeiert wie eh und je. Vor allem im „Kit Kat Club“, dessen Attraktion die englische Sängerin Sally Bowles ist. Hier lernt sie der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw kennen, der ein Verhältnis mit ihr beginnt. Während er den Untergang der Weimarer Republik mit ansehen muss, zerbricht auch seine Beziehung zu Sally: Er kehrt schließlich nach Amerika zurück, während sie sich dafür entscheidet, in Berlin zu bleiben. Ihre Lebensmaxime: „Life is a Cabaret“ – die Wirklichkeit ist Bühne und alles darauf ist nur ein Spiel ...
Dank der mitreißenden Partitur von John Kander, die gekonnt den Stil der zwanziger Jahre mit Showmusik der sechziger Jahre verbindet, feierte „Cabaret“ nach seiner Uraufführung 1966 am Broadway bald auch weltweit große Erfolge. Seine überragende Bekanntheit allerdings verdankt das Werk der Verfilmung mit Liza Minelli als Sally Bowles.
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Markus Meyer
Termine:
So, 27.5.2012, 15:00 |
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Di, 29.5.2012, 19:30 |
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Die Fledermaus
Operette von Johann Strauss
Gabriel von Eisenstein hat seinem Freund Dr. Falke übel mitgespielt: nach einer durchzechten Nacht hat er ihn im Kostüm einer Fledermaus betrunken auf einer Parkbank liegenlassen und ihn so zum Gespött der Nachbarn gemacht. Seither sinnt Dr. Falke auf Rache. Eine günstige Gelegenheit bietet sich ihm auf dem Ball des Prinzen Orlofsky...
„Die Fledermaus“ ist bis heute die populärste Operette von Johann Strauss und das wohl am meisten gespielte Werk des Genres überhaupt. Ein Meisterwerk des Wiener Walzerkönigs voller bekannter Melodien.
Und mit Tom Pauls als Gefängniswärter Frosch kann man sich auf einen höchst amüsanten Abend freuen.
Musikalische Leitung: Ernst Theis / Christian Garbosnik
Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider
Termine:
Mi, 30.5.2012, 19:30 |
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Do, 31.5.2012, 19:30 |
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Der Graf von Luxemburg
Operette von Franz Lehár
Eine Sängerin ist für einen Adeligen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bekanntlich nicht standesgemäß. Das weiß auch der Fürst Basil Basilowitsch. Um die von ihm geliebte Sängerin Angèle Didier trotzdem heiraten zu können, will er sich einer einfachen List bedienen: Mit Hilfe einer halben Million Francs überredet er kurzerhand den verarmten Grafen René von Luxemburg, Angèle zu heiraten, sie damit in den Adelsstand zu heben und sich von ihr nach einer angemessenen Frist von drei Monaten wieder scheiden zu lassen, um den Weg für den Fürsten frei zu machen. Soweit, so gut – doch wie es oft so ist, kommt alles ganz anders...
Nach dem Erfolg der „Lustigen Witwe“ hatte sich Franz Lehár verpflichtet, ein weiteres Werk für das Theater an der Wien zu liefern. Bei der Uraufführung im November 1909 wurde der „Graf von Luxemburg“ stürmisch bejubelt und machte Lehár endgültig zu dem populärsten Komponisten der Silbernen Operette.
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Matthias Oldag
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider
Termin:
Fr, 1.6.2012, 19:30 |
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Im Weißen Rössl
Revueoperette von Ralph Benatzky
Wer kennt sie nicht, die alte Geschichte vom Zahlkellner Leopold, der unglücklich in seine Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber verliebt ist und sie am Ende, trotz scheinbar übermächtiger Tenorkonkurrenz, für sich gewinnen kann. Aber wer kennt eigentlich die Originalfassung dieser 1930 am Berliner Metropoltheater herausgekommenen hinreißend ironischen Revueoperette? – Kaum einer, war doch das Orchestermaterial der Uraufführung bis heute verschollen. Statt dessen lag den Aufführungen eine in den fünfziger Jahren entstandene Fassung zugrunde, die der Handlung im Geist der Wirtschaftswunderjahre und ihrer Heimatverbundenheit ihren Witz nahm.
Der sensationelle Fund
In den letzten Jahren gab es immer wieder Rekonstruktionsversuche von Ralph Benatzkys Erfolgsoperette „Im Weißen Rössl“. Auch die Staatsoperette Dresden begann im Herbst 2007 eine solche Rekonstruktion zu planen. Im Zuge der Vorbereitung für die Dresdner Premiere kam es dann jedoch im Dezember 2008 zu einer kleinen Sensation, als das verschollene und seit langem auf der ganzen Welt gesuchte originale Orchestermaterial von 1930 wiederentdeckt wurde. Intensive Nachforschungen brachten das Stimmmaterial aus Zagreb wieder ans Tageslicht, das von Berlin aus für Aufführungen in das Königreich Jugoslawien gelangt war und später offensichtlich vergessen wurde.
Wiederaufführung nach 60 Jahren
Das wieder aufgefundene Material aus Zagreb wurde gesichtet und aufführungspraktisch eingerichtet. Am 19. Juni 2009 wird diese Fassung in der Staatsoperette Dresden nun nach über 60 Jahren zum ersten Mal wieder erklingen. Es wird damit die erste Wiederaufführung der von Erik Charell 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus als Revueoperette mit sensationellem Erfolg aufgeführten Urfassung des „Weißen Rössl“ werden.
Erklingen wird das „Rössl“ in seinem ursprünglichen, für unsere Ohren ‚neuen’ musikalischen Gewand, das frecher und greller ist, als das bis heute gespielte 50er-Jahre-Arrangement vermuten lässt.
Erleben Sie an der Staatsoperette das „Weiße Rössl“ in all seiner Frische, mit seiner jazzigen Musik, seinen ironischen Hieben auf das ganz normale Leben und vor allem als große Show voller mitreißender Tanzszenen. Ein altbekanntes Stück in neuer Gestalt.
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Winfried Schneider
Choreographie: Winfried Schneider
Bühnenbild: Daniel Gantz
Kostüme: Nina Reichmann
Termine:
Di, 22.5.2012, 19:30 |
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Sa, 2.6.2012, 19:30 |
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So, 3.6.2012, 15:00 |
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Kiss Me, Kate
Eine musikalische Komödie von Samuel und Bella Spewack
Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Deutsch von Günter Neumann
Nach beinahe fünfzehn Jahren kehrt mit „Kiss me, Kate“ ein echter Musicalklassiker als Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoperette Dresden zurück. Das 1948 am Broadway uraufgeführte Stück nach der Shakespeare-Vorlage „Der Widerspenstigen Zähmung“ wurde von Anfang an zum Publikumsliebling und brach viele Rekorde – selbst Cole Porter, ein wahrlich erfolgsverwöhnter Komponist und Songschreiber, hatte eine Serie von mehr als 1.000 Aufführungen nach der Premiere wohl kaum erwartet. Die Verfilmung von 1953 trug zur baldigen Popularität der „Kate“ in Deutschland ebenso bei wie die bis heute bewährte Übersetzung durch den Berliner Kabarettisten Günter Neumann, die auch in Dresden zu hören sein wird. Dieses, wie viele meinen, „perfekte“ Musical ist spritzig und nostalgisch zugleich, verbindet Einblicke in das Theaterleben mit Shakespearescher Komödiantik, bietet für’s Herz eine bittersüße Liebesgeschichte und unbeschwert tänzerische Episoden für’s Auge. Hinzu kommen Cole Porters unsterbliche Melodien und die pointierten Texte von „Viel zu heiß“ bis „Schlag nach bei Shakespeare“. Die opulente musikalische Fassung von Robert Russell Bennett, dem größten der großen Broadway-Arrangeure, verknüpft rassigen Jazz mit dem Geist der Wiener Operette – nicht ohne Grund trägt der berühmteste Walzer aus „Kiss me, Kate“ den Titel „Wunderbar“!
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Holger Hauer
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Jürgen Hartmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Christopher Tölle
Bühnenbild: Christoph Weyers
Kostüme: Armin Werner
Termine:
Do, 7.6.2012, 19:30 |
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Fr, 8.6.2012, 15:00 |
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My Fair Lady
Musical nach George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe
„Ich haben mein Stück ‚Romanze’ genannt, weil es die Geschichte eines armen Mädchens ist, das am Portal einer Kirche einem Gentleman begegnet und von ihm in eine wunderschöne Dame verwandelt wird. Das nenne ich Romanze.“ Schrieb George Bernard Shaw. Er wehrte sich zeitlebens: Zunächst gegen die Verfilmung seines Schauspiels und schließlich gegen die musikalischen Bearbeitung. Es half ihm nichts. Aus „Pygmalion“ wurde 1956 „MY Fair Lady“ und der Erfolg, den das Musical schon nach der Uraufführung hatte, war gigantisch. Vierzig Jahre danach amüsiert das Experiment das eingefleischten Junggesellen und Sprachforschers Higgins, aus einer Göre mit Gassenjargon eine Dame mit perfekter Aussprache zu machen, nach wie vor.
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Inszenierung: Georg Immelmann / Jürgen Mai / Winfried Schneider
Choreinstudierung: Thomas Runge / Martin Wagner
Dramaturgie: Juliane Piotek
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Bernd Lanzke / Winfried Schneider
Bühnenbild: Barbara von Lucadou
Kostüme: Silke Führich
Termine:
Sa, 9.6.2012, 19:30 |
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So, 10.6.2012, 15:00 |
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Prinz Methusalem
Operette von Johann Strauss
Eigentlich ist für die beiden Herrscher von Rikarak und Trocadero alles ganz einfach: Prinz Methusalem von Rikarak soll Pulcinella, Tochter des Fürsten von Trocadero, heiraten, die Länder werden vereinigt und die Zukunft ist gesichert. Doch als ganz so einfach erweist sich die Realität nicht: Methusalem und Pulcinella verlieben sich nicht nur ineinander, sondern sie beginnen auch noch, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. Und die sehen völlig anders aus als die Pläne der Väter. Als dann auch noch in beiden Ländern die Bevölkerung revoltiert, kommen die beiden Herrscher in eine missliche Lage.
Johann Strauss gilt als der Meister der Wiener Operette. Nun steht mit dem „Prinz Methusalem“ bereits zum dritten Mal eine Johann-Strauss- Entdeckung auf dem Spielplan der Staatsoperette Dresden. Auch in diesem Werk zeigt sich der Walzerkönig auf dem Höhepunkt seines musikalischen Könnens. Doch so herrlich frech wie hier waren die hinreißenden Melodien aus der Feder des Komponisten selten. Die nötige Prise Witz und Humor streute er als cleverer Komponist in amüsante Couplets, die bis heute nichts von ihrer Hintergründigkeit verloren haben. Für einen unterhaltsamen Abend garantiert Peter Ensikat, der dem "Prinzen Methusalem" im Auftrag der Staatsoperette Dresden den richtigen satirischen Schliff verleihen wird.
Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Adriana Altaras
Ausstattung: Yashi Tabassomi
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider
Termin:
Fr, 15.6.2012, 19:30 |
Tickets |


Die ganze Welt ist Himmelblau
ein Sommerkonzert der Staatsoperette Dresden
Die Staatsoperette Dresden präsentiert im Sommer 2012 die Hits aus Operette und Musical in einem eigens zusammengestellten Programm für die Junge Garde:
Von der Mutter aller Operetten, „Die Fledermaus“ und dem zweiten Johann Strauss-Klassiker „Der Zigeunerbaron“ bis hin zu der jazzig-frechen Musik aus Ralph Benatzkys Welterfolg „Im weißen Rössl“ sind alle Zutaten für eine spritzig-emotionale Darbietung der Solisten, dem Chor, Ballett und Orchester der Staatsoperette Dresden dabei.
Auch das Musical kommt nicht zu kurz und ist mit George Gershwins Dresden-Musical „Pardon My English“ sowie Jerry Hermans „Hello, Dolly!“ aufs Beste vertreten. Freuen Sie sich auf diesen speziellen Leckerbissen unter der musikalischen Leitung von Kappellmeister Christian Garbosnik mit Choreografien von Winfried Schneider. Durch das Programm führen Elke Kottmair und Marcus Günzel. Beginn am Sonntag, 15. Juli 2011 ist 16.00 Uhr. Eintrittskarten sind für 19 € erhältlich bei der Konzertkasse Dresden
Ort:
Junge Garde
Termin:
So, 15.7.2012, 16:00 |


Spielzeit 2012/13
JUBILÄUMSGALA - 65 Jahre Staatsoperette Dresden
Ihren 65. Geburtstag kann die Staatsoperette Dresden im Herbst 2012 feiern, aber in Pension gehen Haus und Ensemble deswegen noch längst nicht! Das Jubiläum ist ein willkommener Anlass, die schon traditionelle Gala zur Spielzeiteröffnung besonders festlich zu gestalten. Kostproben aus dem laufenden und neuen Spielplan der Staatsoperette, Ausflüge in die Geschichte und viele Überraschungen erwarten das Publikum, das dem vor 65 Jahren in einem früheren Gasthof eröffneten Theater, den Menschen auf und hinter der Bühne die Treue hält und so auch seine Zukunft sichern hilft.
Moderation: Wolfgang Schaller
Termine:
Sa, 1.9.2012, 19:30 |



So, 2.9.2012, 15:00 |



Mi, 19.9.2012, 19:30 |



Di, 2.10.2012, 19:30 |


Gasparone
Operette von Carl Millöcker
Premiere: 26. Oktober 2012
Diese echte Räuberpistole eröffnet eine „italienische Saison“ an der Staatsoperette Dresden – drei der vier neuen Stücke spielen im sonnigen Süden. So auch „Gasparone“, eine Operette mit viel Lokalkolorit und einer genialen Hauptidee: Der legendäre Halunke Gasparone dient nämlich als Vorwand für allerlei sympathisch-krumme Touren von Räubern und Gendarmen gleichermaßen. Immerhin ist Gasparone aber auch von Nutzen, wenn die junge, reiche Witwe Carlotta ihr gestohlenes Geld zurück erhalten und nebenbei den richtigen Mann bekommen soll.
Carl Millöcker, als Wiener Kapellmeister mit allen Theaterwassern gewaschen, komponierte für die verrückt-spaßige Geschichte eine mustergültige Operettenmusik, die den „Gasparone“ alsbald auf viele Bühnen zwischen Berlin und New York brachte. So konnte Millöcker nahtlos an den Erfolg seines „Bettelstudenten“ anknüpfen. Die Neuinszenierung der Staatsoperette Dresden wird sich an der Urfassung von „Gasparone“ orientieren, die mit den operettentypischen Charakteren und Wendungen virtuos spielt.
Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Matthias Oldag
Termin:
Fr, 26.10.2012, 19:30 | Premiere |


Staatsoperette Dresden
Pirnaer Landstraße 131
D-01257 Dresden
Telefon: +49 (0)351-20799-0
E-Mail:
info@staatsoperette-dresden.de
Öffnungszeiten:
Mo 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Di - Fr 11.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
So und an Feiertagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Kartenverkauf:
Theaterkasse/Abendkasse Staatsoperette
Telefon: (03 51) 2 07 99 29 Tag und Nacht
Fax: (03 51) 2 07 99 37