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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 19.08.2019 bis 28.09.2019
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Aufführungen | Theater

Der letzte Held

Nibelungensage als Parforceritt der Komik

Kommen Sie mit auf eine skurrile Reise. Die Geschichte ist mehrere hundert Jahre alt, dennoch zeigt sich, sie ist aktuell. Es geht um Intrigen, Liebe, Macht und Kampf. Schwerer Stoff also. Zeit also, die Geschichte wieder einmal zu erzählen. Diesmal mit Witz, ja Aberwitz, absurd, urkomisch…

Gern können Sie uns für Ihren Event auch exklusiv buchen! Wir spielen auf Ihrer Tagung, einem Kongress oder Ihrem Fest – deutschlandweit! Als Hit, bei Ihrer Geburtstagsfeier – ein unvergeßliches Ereignis.
Aufführungen | Kurs

Workshop: Der Clown – Lebensfreude pur

Entdecken Sie die heitere Seite in sich und gestalten Sie diese spielerisch

Der Clown beginnt dort, wo dem Verstand nichts mehr einfällt. Er verwandelt im Handumdrehen jeden Konflikt in eine lustige Clownnummer. In vielen Bewegungs- und Ausdrucksspielen zum „Clown Sein“ entdecken wir den Clown. In improvisierten Spielszenen entfacht der Clown seinen Spaß am Scheitern und in Clownnummern zeigt der Clown seine unbändige Spiellust.

Leitung: Krispin Wich

Kurs 19./20.8.2019
Kurszeiten: Sa 10 – 13h, So 10 – 15h
Kosten: 110,- €; erm. 85,- €

Intensivkurs
Sa 30.Sept – Di 3.Okt
Kurszeiten: Sa 10 – 13h, So 10 – 13h, Mo 10 – 13h & 15 – 18h, Di 10 – 13h
Kosten: 200,- €; erm. 155,- €
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Ausstellung

Jenny Brockmann: Kälte – Studie zur Empfind­sam­keit

Uraufführung / Ausstellung / Installation

Hitze Kälte Apparate

In ihren oft durch die Beteiligung der Besucher*innen sich entfaltenden Installationen greift Jenny Brockmann auf Apparate und Methoden zurück, wie sie in der naturwissenschaftlichen Forschung Anwendung finden. Mit »Kälte – Studie zur Empfindsamkeit« entwickelt die Künstlerin einen sinnlichen Erfahrungsraum für jeweils eine Person. Der Raum lädt dazu ein, sich der eigenen Empfindsamkeit und Empfindlichkeit für die Prozesse der Kälte (und Hitze) anzunähern, aber auch dazu, die psychologischen Wirkungen der Kälte zu reflektieren. Denn Kälte ist nicht allein ein meteorologisches Phänomen des Wetters, Kälte beschreibt auch einen gesellschaftlichen Zustand des Abgewendetseins, der unser Zusammenleben zunehmend herausfordert. Mit dieser Arbeit führt Jenny Brockmann ihr be
Ereignisse | Ausstellung

Jenny Brockmann: Kälte – Studie zur Empfind­sam­keit

Uraufführung / Ausstellung / Installation

Hitze Kälte Apparate

In ihren oft durch die Beteiligung der Besucher*innen sich entfaltenden Installationen greift Jenny Brockmann auf Apparate und Methoden zurück, wie sie in der naturwissenschaftlichen Forschung Anwendung finden. Mit »Kälte – Studie zur Empfindsamkeit« entwickelt die Künstlerin einen sinnlichen Erfahrungsraum für jeweils eine Person. Der Raum lädt dazu ein, sich der eigenen Empfindsamkeit und Empfindlichkeit für die Prozesse der Kälte (und Hitze) anzunähern, aber auch dazu, die psychologischen Wirkungen der Kälte zu reflektieren. Denn Kälte ist nicht allein ein meteorologisches Phänomen des Wetters, Kälte beschreibt auch einen gesellschaftlichen Zustand des Abgewendetseins, der unser Zusammenleben zunehmend herausfordert. Mit dieser Arbeit führt Jenny Brockmann ihr be
Ereignisse | Aufführung

Nurkan Erpulat »Reichstags-Reenactment«

Uraufführung / Partizipation

Ein partizipatives Projekt für und mit Bürger*innen aus Weimar und der Region

Die Sitzungsperiode der verfassungsgebenden Nationalversammlung in Weimar endete am 21. August 1919, also auf den Veranstaltungstag genau vor 100 Jahren. An diesem Tag entstanden eine Reihe diese Epoche prägende Bilder, als sich die Parlamentarier*innen auf den Treppen und dem Balkon des Nationaltheaters versammelten. Am Abend desselben Tages fand auf dem Theaterplatz ein Volksfest statt. Zum 100. Jahrestag werden zur Eröffnung des Kunstfests die Fotos des Auszugs aus dem Deutschen Nationaltheater mit hunderten Weimarer Bürger*innen in dunkler Kleidung vor dem DNT nachgestellt. Danach findet ein Wiedereinzug – die Besetzung des DNT – durch Weimarer Bürger*innen und Gäste statt,
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Aufführungen | Theater

Der letzte Held

Nibelungensage als Parforceritt der Komik

Kommen Sie mit auf eine skurrile Reise. Die Geschichte ist mehrere hundert Jahre alt, dennoch zeigt sich, sie ist aktuell. Es geht um Intrigen, Liebe, Macht und Kampf. Schwerer Stoff also. Zeit also, die Geschichte wieder einmal zu erzählen. Diesmal mit Witz, ja Aberwitz, absurd, urkomisch…

Gern können Sie uns für Ihren Event auch exklusiv buchen! Wir spielen auf Ihrer Tagung, einem Kongress oder Ihrem Fest – deutschlandweit! Als Hit, bei Ihrer Geburtstagsfeier – ein unvergeßliches Ereignis.
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Aufführung

Nurkan Erpulat »Reichstags-Reenactment«

Uraufführung / Partizipation

Ein partizipatives Projekt für und mit Bürger*innen aus Weimar und der Region

Die Sitzungsperiode der verfassungsgebenden Nationalversammlung in Weimar endete am 21. August 1919, also auf den Veranstaltungstag genau vor 100 Jahren. An diesem Tag entstanden eine Reihe diese Epoche prägende Bilder, als sich die Parlamentarier*innen auf den Treppen und dem Balkon des Nationaltheaters versammelten. Am Abend desselben Tages fand auf dem Theaterplatz ein Volksfest statt. Zum 100. Jahrestag werden zur Eröffnung des Kunstfests die Fotos des Auszugs aus dem Deutschen Nationaltheater mit hunderten Weimarer Bürger*innen in dunkler Kleidung vor dem DNT nachgestellt. Danach findet ein Wiedereinzug – die Besetzung des DNT – durch Weimarer Bürger*innen und Gäste statt,
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Aufführungen | Theater

Der letzte Held

Nibelungensage als Parforceritt der Komik

Kommen Sie mit auf eine skurrile Reise. Die Geschichte ist mehrere hundert Jahre alt, dennoch zeigt sich, sie ist aktuell. Es geht um Intrigen, Liebe, Macht und Kampf. Schwerer Stoff also. Zeit also, die Geschichte wieder einmal zu erzählen. Diesmal mit Witz, ja Aberwitz, absurd, urkomisch…

Gern können Sie uns für Ihren Event auch exklusiv buchen! Wir spielen auf Ihrer Tagung, einem Kongress oder Ihrem Fest – deutschlandweit! Als Hit, bei Ihrer Geburtstagsfeier – ein unvergeßliches Ereignis.
Ereignisse | Vortrag

Bauhaus → Black Mountain College I (Einführungs­vortrag)

»Simulationen der Vierten Dimension. Zum Verhältnis von Musik und Malerei am Bauhaus und Black Mountain College«

Einführungsvortrag für das Bauhaus-Konzert am 23.8., 20:00 Uhr: Bauhaus → Black Mountain College I
Ereignisse | Konzert

Bauhaus-Konzerte: Bauhaus → Black Mountain College I

Paul Hindemith (1895 – 1963)
Fünf Stücke für Streichorchester op. 44/4 (1927)

Henry Cowell (1897 – 1965)
Ensemble (origin 1925, revised version of String Quintet and Thundersticks, 1956)

Franz Martin Olbrisch (*1952)
Neues Werk für Flöte, Klavier und Live-Elektronik (Uraufführung)

John Cage (1912 – 1992)
Solo with Obbligato Accompaniment (1933)

Erwin Schulhoff (1894 – 1942)
Concerto doppio für Flöte, Klavier, 2 Hörner und Streichorchester op. 63 (1927), WV 89

Die fünf Bauhaus-Konzerte nehmen aufeinander Bezug und folgen dem konzeptionellen Ansatz, ausgehend vom Aufbruchsgeist der Weimarer Bauhausjahre musikalisch-künstlerische Entwicklungslinien bis in die unmittelbare Gegenwart aufzuspüren und nachzuzeichnen.

Drei Konzerte (»Bauhaus → Black Mountain College &#
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Konzert

Novoflot: Die Oper #1 – Am Kreis (Für den Anfang)

Chorische Intervention

Uraufführung

Nach Motiven aus Monteverdis »Orfeo«

Was die Oper heute auszeichnet, widerspricht dem Ziel ihres Erfinders: eine Wiederbelebung der antiken Ideale. Schon Ende des 16. Jahrhunderts deutete die Bourgeoisie Europas die neu geschaffene Gattung um: Der Erkenntnisgewinn wurde dem unbedingten Willen zur Repräsentation geopfert. Ein unumkehrbarer Zufall der Musikgeschichte? Die Berliner Opernkompanie Novoflot ist anderer Ansicht und wirft in ihrer auf drei Jahre angelegten Trilogie »Die Oper #1 – #3« den Blick zurück auf die über 400 Jahre zurückliegende Geburtsstunde der Oper und auf ihren Gründungsvater, Claudio Monteverdi. Ohne ihn wäre die Gattung nicht zu denken. Als man Monteverdi im 20. Jahrhundert wiederentdeckte, wurde festgestellt, dass 15 Opern fehlen. Mit »Die Oper #
Ereignisse | Installation

Rochus Aust & 1. Deutsches Stromorchester: DIE WOHNUNG EINHUNDERT

Medienkunst / Installation

Uraufführung

Wie geht es eigentlich den Bewohner*innen in historischen Bauhaus-Gebäuden? Was tun sie dort? Was geschieht mit ihnen in dieser so bedeutungsbeladenen Umgebung, die doch auch alltäglich ist? Das Projekt DIE WOHNUNG EINHUNDERT des international agierenden Kölner Komponisten, Klang- und Installationskünstlers Rochus Aust fragt nach dem Bauhaus-Menschen: Gibt es ihn noch oder schon oder nicht mehr oder noch nicht? Hat nur jemand vergessen, diese Frage heute zu stellen? Ist sie wirklich nur eine Randnotiz? Oder doch eine Art Lackmustest, will das Bauhaus nicht gänzlich zum Museum oder Mausoleum werden? DIE WOHNUNG EINHUNDERT ist ein real-dokumentarisches Ereignis aus Musik, Film und Architektur, ein interaktives Spiel über die Grenzen von Publikum und Akteur*innen hinweg, simul
Aufführungen | Comedy

Kein und Aber

Eine absurde Komödie - preisgekrönt!

Sie machen ihrem Namen alle Ehre. Zwei Typen treffen aufeinander, originell, liebenswert, scharfzüngig, man könnte sagen „crazy“… Ihr Spiel zwischen Größenwahn und Realität, zwischen Phantasie und Unsinn verläuft sich in absurd anmutenden Dialogen, die doch das Leben selbst spiegeln. Die Kette verrückter Situationen endet in der Hitze Spaniens und findet im Mythos des Windmühlenkämpfers Don Quichote und seinem Diener Sancho Pansa ihren grandiosen Höhepunkt

Spielfreude pur, Komik und jede Menge Weisheiten aus dem Munde zweier Narren kennzeichnen dieses preisgekrönte Theaterstück.
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Ausstellung

Jenny Brockmann: Kälte – Studie zur Empfind­sam­keit

Uraufführung / Ausstellung / Installation

Hitze Kälte Apparate

In ihren oft durch die Beteiligung der Besucher*innen sich entfaltenden Installationen greift Jenny Brockmann auf Apparate und Methoden zurück, wie sie in der naturwissenschaftlichen Forschung Anwendung finden. Mit »Kälte – Studie zur Empfindsamkeit« entwickelt die Künstlerin einen sinnlichen Erfahrungsraum für jeweils eine Person. Der Raum lädt dazu ein, sich der eigenen Empfindsamkeit und Empfindlichkeit für die Prozesse der Kälte (und Hitze) anzunähern, aber auch dazu, die psychologischen Wirkungen der Kälte zu reflektieren. Denn Kälte ist nicht allein ein meteorologisches Phänomen des Wetters, Kälte beschreibt auch einen gesellschaftlichen Zustand des Abgewendetseins, der unser Zusammenleben zunehmend herausfordert. Mit dieser Arbeit führt Jenny Brockmann ihr be
Ereignisse | Musiktheater

Katie Mitchell: Zauberland

Deutsche Erstaufführung

Eine Begegnung mit Robert Schumanns Dichterliebe

Krieg in Nah-Ost. Eine junge Frau wartet irgendwo an der südlichen Grenze von Europa und hofft, in dieses Zauberland einreisen zu können – diese scheinbar magische Welt voll Sicherheit und Frieden. Doch die Vergangenheit, die Bilder ihrer brennenden Heimat, lassen sie nicht los …

Schumanns »Dichterliebe« – die Vertonung von 16 Gedichten von Heinrich Heine – ist ein Schlüsselwerk der deutschen Romantik. Der renommierte belgische Komponist Bernard Foccroulle und der weltweit gespielte, britische Dramatiker Martin Crimp stellen dem originalen Zyklus in seiner zeitlosen Schönheit 16 neu geschaffene, eigene Lieder gegenüber. Sie treten in einen poetisch-musikalischen Dialog zwischen gestern und heute, Orient und O
Ereignisse | Gala

Kunstfest-Gala

Das Kunstfest Weimar und das Grand Hotel Russischer Hof laden zum gesellschaftlichen Höhepunkt der Weimarer Festivalsaison: Ein Gala-Empfang in Anwesenheit von Künstler*innen und Gästen des Kunstfests. Im festlichen Ambiente des Grand Hotels werden Kunstfest-Künstler*innen mit kleinen musikalischen Beiträgen zwischen Liedgut, Jazz und Klassik aufwarten.

nach der Premiere von »Zauberland«
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Performance

Marion Rothaar: The Other: Me / Das Andere: Ich

Performance / Installation

Deutsche Erstaufführung

Die Regisseurin, Dramaturgin und Performerin Marion Rothhaar war in ihren jungen Jahren erfolgreiche Turnerin: Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik und 1988 Olympiateilnehmerin für die damalige BRD. »The Other: Me« ist eine autobiografisch aufgeladene Performance mit einem Diskurs über den weiblichen Körper, seine Funktion und Darstellung in der Leistungsgesellschaft aus der Perspektive einer früheren Leistungssportlerin und heutigen Künstlerin. Erfahrungen und Anekdoten aus der gelebten deutsch-deutschen Sport-Vergangenheit werden verknüpft mit Literatur über die rumänische Turnerin Nadia Comăneci, die nicht nur zur Sportlegende, sondern auch zum politischen Spielball des Kalten Krieges wurde.

Das Comăneci-Zitat »Mit 45 Kilo kann ic
Ereignisse | Performance

Marion Rothaar: The Other: Me / Das Andere: Ich

Performance / Installation

Deutsche Erstaufführung

Die Regisseurin, Dramaturgin und Performerin Marion Rothhaar war in ihren jungen Jahren erfolgreiche Turnerin: Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik und 1988 Olympiateilnehmerin für die damalige BRD. »The Other: Me« ist eine autobiografisch aufgeladene Performance mit einem Diskurs über den weiblichen Körper, seine Funktion und Darstellung in der Leistungsgesellschaft aus der Perspektive einer früheren Leistungssportlerin und heutigen Künstlerin. Erfahrungen und Anekdoten aus der gelebten deutsch-deutschen Sport-Vergangenheit werden verknüpft mit Literatur über die rumänische Turnerin Nadia Comăneci, die nicht nur zur Sportlegende, sondern auch zum politischen Spielball des Kalten Krieges wurde.

Das Comăneci-Zitat »Mit 45 Kilo kann ic
Ereignisse | Konzert

Novoflot: Die Oper #1 – Am Kreis (Für den Anfang)

Chorische Intervention

Uraufführung

Nach Motiven aus Monteverdis »Orfeo«

Was die Oper heute auszeichnet, widerspricht dem Ziel ihres Erfinders: eine Wiederbelebung der antiken Ideale. Schon Ende des 16. Jahrhunderts deutete die Bourgeoisie Europas die neu geschaffene Gattung um: Der Erkenntnisgewinn wurde dem unbedingten Willen zur Repräsentation geopfert. Ein unumkehrbarer Zufall der Musikgeschichte? Die Berliner Opernkompanie Novoflot ist anderer Ansicht und wirft in ihrer auf drei Jahre angelegten Trilogie »Die Oper #1 – #3« den Blick zurück auf die über 400 Jahre zurückliegende Geburtsstunde der Oper und auf ihren Gründungsvater, Claudio Monteverdi. Ohne ihn wäre die Gattung nicht zu denken. Als man Monteverdi im 20. Jahrhundert wiederentdeckte, wurde festgestellt, dass 15 Opern fehlen. Mit »Die Oper #
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Ereignisse | Installation

Rochus Aust & 1. Deutsches Stromorchester: DIE WOHNUNG EINHUNDERT

Medienkunst / Installation

Uraufführung

Wie geht es eigentlich den Bewohner*innen in historischen Bauhaus-Gebäuden? Was tun sie dort? Was geschieht mit ihnen in dieser so bedeutungsbeladenen Umgebung, die doch auch alltäglich ist? Das Projekt DIE WOHNUNG EINHUNDERT des international agierenden Kölner Komponisten, Klang- und Installationskünstlers Rochus Aust fragt nach dem Bauhaus-Menschen: Gibt es ihn noch oder schon oder nicht mehr oder noch nicht? Hat nur jemand vergessen, diese Frage heute zu stellen? Ist sie wirklich nur eine Randnotiz? Oder doch eine Art Lackmustest, will das Bauhaus nicht gänzlich zum Museum oder Mausoleum werden? DIE WOHNUNG EINHUNDERT ist ein real-dokumentarisches Ereignis aus Musik, Film und Architektur, ein interaktives Spiel über die Grenzen von Publikum und Akteur*innen hinweg, simul
Ereignisse | Performance

Ted Gaier + Gintersdorfer/Klaßen: Weimar Cabaret

Performance / Musik

Uraufführung

»Weimar Cabaret« war ein Label für Unterhaltungsveranstaltungen von aus Deutschland vertriebenen Musiker*innen im London der 1930er Jahre und hat sich bis heute als Begriff in der englischen Theaterszene gehalten. 80 Jahre nachdem die NS-Wanderausstellung »Entartete Musik« in Weimar zu sehen war, widmet sich das Kunstfest der von den Nationalsozialisten verbotenen Musik der Weimarer Republik: Das Repertoire reicht von Brecht / Weill, über Eisler bis hin zu Holländer, Schönberg und Hindemith, aber auch in die jüdische, afro-amerikanische oder queere Musik hinein.

Wer nach theoretischen oder musikalischen Kriterien für den Begriff entartet sucht, wird bald merken, dass damit nicht die Musik, sondern viel mehr die künstlerische Arbeit von sogenannten Kulturbolschewisten geb
Ereignisse | Vortrag

Vortrag mit Katharina Jebsen

»Neuwebungen von Gebrauch­stoffen nach Bauhaus­entwürfen und der Wand­behang (sogenannte »5 C höre«) von Gunta Stölzl«

In ihrem Vortrag wird Katharina Jebsen über die besonderen Herausforderungen bei der Neuwebung von Gebrauchsstoffen nach Bauhausentwürfen sprechen und einen anschaulichen Einblick in die webtechnischen und kunsthistorischen Hintergründe und in ihre Werkstatt gewähren. Ausführlich wird sie auf die Neuwebung des Jacquardwandbehangs (sogenannte "5 Chöre") von Gunta Stölzl eingehen.

Katharina Jebsen ist freischaffende Textilgestalterin und lehrt im Fach Materialtechnologie an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein. Sie wurde für ihre Projekte und Arbeiten mehrfach ausgezeichnet (u. a. designpreis halle 2010, bundespreis ecodesign 2013, Sächsischer Staatspreis für
Konzerte | Vortrag

Der blaue Planet – Unser Paradies in Gefahr – Ein Rettungsplan

Familienvorlesung der Kinderuniversität Weimar mit Prof. Harald Lesch (Astrophysiker, Naturphilosoph, Autor) und Dr. Cecilia Scorza (Astrophysikerin)

Preis: Freier Eintritt
Aufführungen | Comedy

Kein und Aber

Eine absurde Komödie - preisgekrönt!

Sie machen ihrem Namen alle Ehre. Zwei Typen treffen aufeinander, originell, liebenswert, scharfzüngig, man könnte sagen „crazy“… Ihr Spiel zwischen Größenwahn und Realität, zwischen Phantasie und Unsinn verläuft sich in absurd anmutenden Dialogen, die doch das Leben selbst spiegeln. Die Kette verrückter Situationen endet in der Hitze Spaniens und findet im Mythos des Windmühlenkämpfers Don Quichote und seinem Diener Sancho Pansa ihren grandiosen Höhepunkt

Spielfreude pur, Komik und jede Menge Weisheiten aus dem Munde zweier Narren kennzeichnen dieses preisgekrönte Theaterstück.
Ereignisse | Tanz

Cathy Krier & Elisabeth Schilling: Skizzen zu Ligeti

Die »Études« des bedeutenden ungarischen Komponisten György Ligeti sind kurze, technisch und musikalisch ungemein schwierige Stücke für Piano solo. Ligeti bezeichnete sie selbst einmal als in einem pianistischen Sinne »wuchernde Organismen«. Die Choreografin und Tänzerin Elisabeth Schilling und die Pianistin Cathy Krier versuchen in ihrer als Work in Progress angelegten Tanzrecherche, Tanz und Musik ineinander wachsen zu lassen, ohne der Versuchung einer programmatischen, stückweisen Interpretation zu erliegen. Während die Stücke also wechseln, ist der choreografische Fluss ununterbrochen, so dass der Tanz ein Muster aus Kontrast und Anverwandlung an die Musik bildet. Die Luxemburgerin Cathy Krier ist eine international agierende Solopianistin, die u. a. regelmäßig mit dem renommierten Orc
Ereignisse | Tanz

Cathy Krier & Elisabeth Schilling: Skizzen zu Ligeti

Die »Études« des bedeutenden ungarischen Komponisten György Ligeti sind kurze, technisch und musikalisch ungemein schwierige Stücke für Piano solo. Ligeti bezeichnete sie selbst einmal als in einem pianistischen Sinne »wuchernde Organismen«. Die Choreografin und Tänzerin Elisabeth Schilling und die Pianistin Cathy Krier versuchen in ihrer als Work in Progress angelegten Tanzrecherche, Tanz und Musik ineinander wachsen zu lassen, ohne der Versuchung einer programmatischen, stückweisen Interpretation zu erliegen. Während die Stücke also wechseln, ist der choreografische Fluss ununterbrochen, so dass der Tanz ein Muster aus Kontrast und Anverwandlung an die Musik bildet. Die Luxemburgerin Cathy Krier ist eine international agierende Solopianistin, die u. a. regelmäßig mit dem renommierten Orc
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Musiktheater

Katie Mitchell: Zauberland

Deutsche Erstaufführung

Eine Begegnung mit Robert Schumanns Dichterliebe

Krieg in Nah-Ost. Eine junge Frau wartet irgendwo an der südlichen Grenze von Europa und hofft, in dieses Zauberland einreisen zu können – diese scheinbar magische Welt voll Sicherheit und Frieden. Doch die Vergangenheit, die Bilder ihrer brennenden Heimat, lassen sie nicht los …

Schumanns »Dichterliebe« – die Vertonung von 16 Gedichten von Heinrich Heine – ist ein Schlüsselwerk der deutschen Romantik. Der renommierte belgische Komponist Bernard Foccroulle und der weltweit gespielte, britische Dramatiker Martin Crimp stellen dem originalen Zyklus in seiner zeitlosen Schönheit 16 neu geschaffene, eigene Lieder gegenüber. Sie treten in einen poetisch-musikalischen Dialog zwischen gestern und heute, Orient und O
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Ausstellung

Maxim Didenko & A. J. Weissbard: The Children of Bauhaus

Ausstellung / Installation

Uraufführung

Hitze Kälte Apparate

Der russische Theatermacher Maxim Didenko kehrt 2019 zum Kunstfest zurück. Mit dem bildgewaltigen Theaterabend »Tschapajew und Pustota« voller choreografischer Musikalität war der Künstler 2017 in Weimar zu erleben. Nun arbeitet er zusammen mit dem amerikanischen Künstler A. J. Weissbard, der für seine spartenübergreifenden Licht- und Rauminstallationen für Theater, Oper, Architektur und Mode bekannt ist. Wie vielseitig das künstlerische Schaffen Maxim Didenkos ist, zeigt eine performative Videoinstallation, die ihren Ausgangspunkt in der Beschäftigung mit den gemeinschaftlichen Ritualen und künstlerischen Zusammenkünften am historischen Bauhaus in Weimar hat.

Hitze Kälte Apparate

Der Mensch und seine technischen Umgebungen sind unentwirrbar mi
Ereignisse | Konzert

Novoflot: Die Oper #1 – Am Kreis (Für den Anfang)

Chorische Intervention

Uraufführung

Nach Motiven aus Monteverdis »Orfeo«

Was die Oper heute auszeichnet, widerspricht dem Ziel ihres Erfinders: eine Wiederbelebung der antiken Ideale. Schon Ende des 16. Jahrhunderts deutete die Bourgeoisie Europas die neu geschaffene Gattung um: Der Erkenntnisgewinn wurde dem unbedingten Willen zur Repräsentation geopfert. Ein unumkehrbarer Zufall der Musikgeschichte? Die Berliner Opernkompanie Novoflot ist anderer Ansicht und wirft in ihrer auf drei Jahre angelegten Trilogie »Die Oper #1 – #3« den Blick zurück auf die über 400 Jahre zurückliegende Geburtsstunde der Oper und auf ihren Gründungsvater, Claudio Monteverdi. Ohne ihn wäre die Gattung nicht zu denken. Als man Monteverdi im 20. Jahrhundert wiederentdeckte, wurde festgestellt, dass 15 Opern fehlen. Mit »Die Oper #
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Ereignisse | Konzert

Staatskapelle Weimar: 1. Sinfonie­konzert

Uraufführung

George Alexander Albrecht: »Sinfonia di due mondi« für großes Orchester und Mezzosopran auf Texte von Ulla Hahn Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d‑Moll op. 15

Dem instrumentalen Können und der technischen Virtuosität der Staatskapelle Weimar gedenkend, hat ihr Ehrendirigent George Alexander Albrecht, der mit Kammermusik, Liedern, Chören, einem Oratorium und einer Oper in den vergangenen Jahren verstärkt als Komponist von sich hören machte, dem Orchester nun seine erste Sinfonie auf den Leib geschrieben. Dabei thematisiert er, basierend unter anderem auf Texten der zeitgenössischen Autorin Ulla Hahn, den Widerstreit zwischen einer idealen Welt der Kunst und des Geistes und einer Realität, die von Spott, Zweifel, Verachtung und Profitdenken do
Ereignisse | Film

Stummfilm­festival: Die Dame, der Teufel und die Probier­mamsell

Die Dame, der Teufel und die Probier­mamsell (D, 1919) Dida Ibsens Geschichte. Ein Finale zum »Tagebuch einer Verlorenen« von Margarete Böhme (D, 1918)

1. Film:

Bevor Robert Wiene seinen Klassiker Das Cabinet des Dr. Caligari (D, 1919/20) inszenierte, arbeitete er als Drehbuchautor eng mit Rudolf Biebrach zusammen und schrieb allein 18 Drehbücher für Henny-Porten-Filme. Ihre schauspielerische Vielseitigkeit gab Wiene Gelegenheit, sich in verschiedenen Sparten zu üben und im Jahr 1919 war sein Ruf als »Autor und Regisseur der Henny-Porten-Filme« (Der Film, 19.07.1919) bereits gefestigt.

Besessen von einem Hermelinmantel träumt eine junge Probiermamsell (altertümlich für Mannequin) vom reichen Käufer in der Gestalt des Teufels, der ihr den Mantel als Versuchung anbietet. Furchtlos t
Aufführungen | Kurs

Workshop: Die Kunst, sich selbst zu präsentieren

Lernen Sie die Kunst, sich so präsentieren, dass Sie in Ihren Stärken selbstsicher und überzeugend wahrgenommen werden werden und entwickeln Sie den eigenen, authentischen Stil.

Leitung: Krispin Wich

Kurszeiten: Sa 10 – 13h, So 10 – 15h
Kosten: 110,- €; erm. 85,- €
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Ausstellung

Maxim Didenko & A. J. Weissbard: The Children of Bauhaus

Ausstellung / Installation

Uraufführung

Hitze Kälte Apparate

Der russische Theatermacher Maxim Didenko kehrt 2019 zum Kunstfest zurück. Mit dem bildgewaltigen Theaterabend »Tschapajew und Pustota« voller choreografischer Musikalität war der Künstler 2017 in Weimar zu erleben. Nun arbeitet er zusammen mit dem amerikanischen Künstler A. J. Weissbard, der für seine spartenübergreifenden Licht- und Rauminstallationen für Theater, Oper, Architektur und Mode bekannt ist. Wie vielseitig das künstlerische Schaffen Maxim Didenkos ist, zeigt eine performative Videoinstallation, die ihren Ausgangspunkt in der Beschäftigung mit den gemeinschaftlichen Ritualen und künstlerischen Zusammenkünften am historischen Bauhaus in Weimar hat.

Hitze Kälte Apparate

Der Mensch und seine technischen Umgebungen sind unentwirrbar mi
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Ereignisse | Konzert

Staatskapelle Weimar: 1. Sinfonie­konzert

Uraufführung

George Alexander Albrecht: »Sinfonia di due mondi« für großes Orchester und Mezzosopran auf Texte von Ulla Hahn Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d‑Moll op. 15

Dem instrumentalen Können und der technischen Virtuosität der Staatskapelle Weimar gedenkend, hat ihr Ehrendirigent George Alexander Albrecht, der mit Kammermusik, Liedern, Chören, einem Oratorium und einer Oper in den vergangenen Jahren verstärkt als Komponist von sich hören machte, dem Orchester nun seine erste Sinfonie auf den Leib geschrieben. Dabei thematisiert er, basierend unter anderem auf Texten der zeitgenössischen Autorin Ulla Hahn, den Widerstreit zwischen einer idealen Welt der Kunst und des Geistes und einer Realität, die von Spott, Zweifel, Verachtung und Profitdenken do
Aufführungen | Kurs

Workshop: Die Kunst, sich selbst zu präsentieren

Lernen Sie die Kunst, sich so präsentieren, dass Sie in Ihren Stärken selbstsicher und überzeugend wahrgenommen werden werden und entwickeln Sie den eigenen, authentischen Stil.

Leitung: Krispin Wich

Kurszeiten: Sa 10 – 13h, So 10 – 15h
Kosten: 110,- €; erm. 85,- €
Ereignisse | Tanz

Ali Chahrour: Layl – Nacht

In »Layl« geht es um die junge, die aufkeimende Liebe, die – ersten Prüfungen ausgesetzt – umso leichter zerrissen werden kann. Motivisch bezieht sich Ali Chahrour dabei auf Paare, die im kulturellen Gedächtnis der Levante und Mesopotamiens haften geblieben sind, weil sie mit ihrem Schicksal gegen soziale oder religiöse Konventionen verstießen und dafür ihre Strafe erhielten: physische Qual, ewige Trennung. Chahrour bezeichnet seine neue, choreografische Arbeit als ein »Tanz- Konzert«. Ausgangsmaterial für die Recherche waren unterschiedliche Texte großer schiitischer und vorislamischer Dichter, so auch die des Persers Hafez, mit dem sich Goethe im »West-östlichen Divan« auseinandersetzte. Damit knüpft der Abend auch an das Jubiläum der 200. Veröffentlichung von Goethes Gedichtsammlung an.
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Lesung

Doğan Akhanlı: »Der letzte Traum von Madonna«

Der Schriftsteller Doğan Akhanlı lebt seit 1992 als freier Autor in Köln. Er liest gemeinsam mit dem Übersetzer Recai Hallaç und der Schauspielerin Nadja Robiné aus dem DNT-Ensemble aus seinem soeben in deutscher Sprache erschienen Roman »Der letzte Traum von Madonna«. Das Buch dreht sich um die Erinnerung an das Schiff Struma, das 1942 im Schwarzen Meer versenkt wurde und 769 jüdische Flüchtlinge in den Tod riss. Das anschließende Gespräch mit dem Chefdramaturgen der UFA Thomas Laue gibt einen persönlichen Einblick in das wechselvolle Leben Akhanlıs, in dessen Zentrum das Engagement für Menschenrechte und Erinnerungskultur steht. Akhanlı reist seit 2005 nach Armenien, um dort mit seinen Freund*innen zur Verständigung zwischen den armenischen, türkischen und kurdischen
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Aufführungen | Theater

Orpheus - one man musical

One Man Musical

Ein Mann liebt eine Frau. Und sie liebt ihn. Bis sich der Teufel einmischt. Doch der Mann ist mutig, geht für sie durch die Hölle und gewinnt sie zurück. Alles scheint gut zu werden, da macht er einen verhängnisvollen Fehler. Ja, Männer sind ungeduldig…

Krispin Wich singt und spielt sich, begleitet von seiner Gitarre, sehnsuchtsvoll, verzweifelt, leidenschaftlich durch die dramatische Liebesgeschichte von Orpheus und Eurydike und verleiht dem Stück mit augenzwinkerndem Humor und den live gesungenen Songs eine wundersame Leichtigkeit. So unterhaltsam hat man diesen Mythos wohl nicht erwartet.
Ereignisse | Tanz

Ali Chahrour: Layl – Nacht

In »Layl« geht es um die junge, die aufkeimende Liebe, die – ersten Prüfungen ausgesetzt – umso leichter zerrissen werden kann. Motivisch bezieht sich Ali Chahrour dabei auf Paare, die im kulturellen Gedächtnis der Levante und Mesopotamiens haften geblieben sind, weil sie mit ihrem Schicksal gegen soziale oder religiöse Konventionen verstießen und dafür ihre Strafe erhielten: physische Qual, ewige Trennung. Chahrour bezeichnet seine neue, choreografische Arbeit als ein »Tanz- Konzert«. Ausgangsmaterial für die Recherche waren unterschiedliche Texte großer schiitischer und vorislamischer Dichter, so auch die des Persers Hafez, mit dem sich Goethe im »West-östlichen Divan« auseinandersetzte. Damit knüpft der Abend auch an das Jubiläum der 200. Veröffentlichung von Goethes Gedichtsammlung an.
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Ausstellung

Kris Verdonck: DETAIL

Deutsche Erstaufführung

Hitze Kälte Apparate

Ein großer Felsbrocken hängt an einem Seil von der Decke. Sobald die Sonne scheint, setzt er sich kreisend in Bewegung um sich selbst. »DETAIL« ist eine Installation des belgischen Theaterkünstlers Kris Verdonck. Beim Kunstfest erlebt sie ihre Weltpremiere. Ein geschlossener Kreislauf von faszinierender, aber nur scheinbarer Einfachheit. Im Spannungsfeld von Poesie und Technik, Gewicht und Bewegung, Masse und Energie greift die Installation fundamentale Fragen des Lebens auf. Der kreisende Felsbrocken wird somit zum Sinnbild für Beschleunigung und Erschöpfung, Fortschritt und Vergänglichkeit. Schon Walter Gropius prognostizierte, dass die menschlichen Kräfte, die Natur zu verändern, so gewaltig werden könnten, dass das, was wir durch techn
Ereignisse | Ausstellung

Kris Verdonck: DETAIL

Deutsche Erstaufführung

Hitze Kälte Apparate

Ein großer Felsbrocken hängt an einem Seil von der Decke. Sobald die Sonne scheint, setzt er sich kreisend in Bewegung um sich selbst. »DETAIL« ist eine Installation des belgischen Theaterkünstlers Kris Verdonck. Beim Kunstfest erlebt sie ihre Weltpremiere. Ein geschlossener Kreislauf von faszinierender, aber nur scheinbarer Einfachheit. Im Spannungsfeld von Poesie und Technik, Gewicht und Bewegung, Masse und Energie greift die Installation fundamentale Fragen des Lebens auf. Der kreisende Felsbrocken wird somit zum Sinnbild für Beschleunigung und Erschöpfung, Fortschritt und Vergänglichkeit. Schon Walter Gropius prognostizierte, dass die menschlichen Kräfte, die Natur zu verändern, so gewaltig werden könnten, dass das, was wir durch techn
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Ereignisse | Film

Shirin Neshat: »Auf der Suche nach Oum Kulthum«

Die Ägypterin Oum Kulthum gilt wegen ihrer markanten Stimme und charismatischen Ausstrahlung als die »Maria Callas des Orients« – auch wenn sie mit ihrem Repertoire die Traditionen orientalischer Musik fortschrieb. Sogar über 40 Jahre nach dem Tod wird die Sängerin im arabischen Raum als berühmteste Künstlerin des 20. Jahrhunderts verehrt. Von den 1930ern bis in die 1970er Jahre füllte sie mit ihren Liedern große Konzerthallen. Die iranische Künstlerin Shirin Neshat verbindet in ihrem zweiten Spielfilm die Emanzipationsgeschichte der Sängerin mit der Situation von Frauen in der muslimischen Welt von heute. Neshat, die sich unter anderem mit Videoinstallationen einen Namen gemacht hat und im Exil lebt, gilt als Vorreiterin eines muslimischen Feminismus, für ein selbstbestimmtes Leben ohne m
Aufführungen | Theater

Orpheus - one man musical

One Man Musical

Ein Mann liebt eine Frau. Und sie liebt ihn. Bis sich der Teufel einmischt. Doch der Mann ist mutig, geht für sie durch die Hölle und gewinnt sie zurück. Alles scheint gut zu werden, da macht er einen verhängnisvollen Fehler. Ja, Männer sind ungeduldig…

Krispin Wich singt und spielt sich, begleitet von seiner Gitarre, sehnsuchtsvoll, verzweifelt, leidenschaftlich durch die dramatische Liebesgeschichte von Orpheus und Eurydike und verleiht dem Stück mit augenzwinkerndem Humor und den live gesungenen Songs eine wundersame Leichtigkeit. So unterhaltsam hat man diesen Mythos wohl nicht erwartet.
Ereignisse | Konzert

Bauhaus-Konzerte: Lichtspiele / Improvisierte Filmmusik

Walter Ruttmann (1887 – 1941)
Lichtspiel Opus I (1921)

Kurt Kranz (1910 – 1997)
Der heroische Pfeil (1930 / 1972)

Kurt Schwerdtfeger (1897 – 1966) / Rudolf Jüdes
Reflektorische Farblichtspiele D (1922 / 1967)

Viking Eggeling (1880 – 1925)
Symphonie diagonale (1921 – 1924/25)

Hans Richter (1888 – 1976)
Rhythmus 21 (1921 / 1923)

Eugéne Deslaw (1898 – 1966)
Les Nuits électriques (1928)

Hans Richter (1888 – 1976)
Vormittagsspuk (1928)

Die fünf Bauhaus-Konzerte nehmen aufeinander Bezug und folgen dem konzeptionellen Ansatz, ausgehend vom Aufbruchsgeist der Weimarer Bauhausjahre musikalisch-künstlerische Entwicklungslinien bis in die unmittelbare Gegenwart aufzuspüren und nachzuzeichnen.

Drei Konzerte (»Bauhaus → Black Mountain College Ⅰ–Ⅲ«) besch
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Gille learns to read

Eigene Kinder lösen bei ihren Eltern einen lebenslangen kreativen Prozess aus. Benjamin Verdonck ist ein Zeuge dieser Erfahrung und »Gille learns to read« das Resultat. Entstanden ist das zehnminütige Stück nach einer Unterhaltung mit seiner Tochter, die seine künstlerischen Arbeiten als nichtssagend abqualifizierte. Verdonck stellte sich mit all seiner Ernsthaftigkeit dieser kindlichen Fundamentalkritik und entwickelte für seine Tochter einen erstaunlichen Wunderkasten in Koffergröße, der eine Miniaturmetropole enthält und als Marionettentheater mit geometrischen Formen funktioniert. Doch das eigentliche Thema des Abends ist das Gedankenexperiment um Schrödingers Katze …

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie ge
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / One More Thing

An sich hat diese Produktion alles, was man sich von einem richtigen Theaterabend erwartet: Eine Bühne mit wechselnden Kulissen, Worte, die über farbige Flächen gleiten, Vorhänge, die sich öffnen und schließen. Doch steigt diese Bühne aus einem großen Koffer hervor. Auch erfahrenes und alles gewöhntes Publikum wird sich die Augen reiben und aus dem Staunen nicht herauskommen, was für ein Zauberding so eine kleine Bühne doch sein kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die Kurzstücke, für die er berühmt ist. Das Kunstfest Weimar zeigt in diesem Jahr eine Werkschau von vier Kurzstücken des flämischen Künstlers, die als Zyklus empfohlen, aber
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Sag mir wo die Blumen sind

Uraufführung

In seiner jüngsten Produktion bezieht sich Benjamin Verdonck auf das 15. Buch der Metamorphosen des Ovid, in dem der antike römische Dichter seine Überzeugung darlegt, dass nichts im Universum sterben kann, sondern jeweils nur aufhört in einer Form zu existieren und in einen anderen Zustand übergeht. Mit drei Vogue-Magazinen, Klebeband und Schere beweist Verdonck, dass Ovid bis heute damit recht behalten hat: Gegenstand seiner Betrachtungen sind nicht Arbeitsresultate, sondern das Unfertige, nicht zu Ende gedachte oder gescheiterte Kunstprodukt. Dabei überrascht, wie viele Perspektiven man diesem gebrauchten und nicht zu Ende gelebten Leben abgewinnen kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie g
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Wald­einsamkeit

Der deutsche Titel des Stückes bedarf im fremdsprachigen Ausland der Übersetzung – allein dass sich die Bedeutung von Waldeinsamkeit kaum mit einem Wort in andere Sprachen übertragen lässt. Gemeinhin wird Waldeinsamkeit als die tiefe Empfindung desjenigen beschrieben, der alleine in einem Wald spazieren geht, doch kann dieses Wort auch allgemeiner die Unsicherheit einer Person im Dunkeln oder an unübersichtlichen Orten beschreiben. Verdonck verwandelt den nachtschwarzen Spielort also in einen Raum, in einen Raum, in einen Raum, bevor er zu einem schwarzen Loch wird, das dann … Mehr wird nicht verraten!

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Theater

Falk Richter: I am Europe

80 Jahre nach der Katastrophe – dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs – und 30 Jahre nach dem Mauerfall – dem Ende der Nachkriegszeit – scheint die Idee eines geeinten Europas gefährdeter denn je. Gesellschaften driften auseinander, ein Leben zwischen Angst und Aufbruch. Intoleranz, Zynismus und Rechtspopulismus beherrschen den öffentlichen Diskurs, wie es vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Zugleich werden die alten Konzepte von Heimat und Familie von immer mehr Menschen individuell neu definiert und bei vielen macht sich ein neues Bewusstsein dafür breit, dass wir unser Zusammenleben neu erfinden müssen. In dieser Situation des Zwiespalts formuliert ein junges paneuropäisches Performance- Ensemble: »I am Europe«.

»Wie hat sich Europa in die Biografien der jungen Performe
Ereignisse | Vortrag

Improvisierte Filmmusik (Einführungs­vortrag) »Fabrik magischer Momente. Der Film im Bauhaus«

Einführungsvortrag für das Bauhaus-Konzert am 29.8., 20:00 Uhr: Lichtspiele / Improvisierte Filmmusik

mit Thomas Tode (Hamburg)
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Ereignisse | Performance

Ted Gaier + Gintersdorfer/Klaßen: Weimar Cabaret

Performance / Musik

Uraufführung

»Weimar Cabaret« war ein Label für Unterhaltungsveranstaltungen von aus Deutschland vertriebenen Musiker*innen im London der 1930er Jahre und hat sich bis heute als Begriff in der englischen Theaterszene gehalten. 80 Jahre nachdem die NS-Wanderausstellung »Entartete Musik« in Weimar zu sehen war, widmet sich das Kunstfest der von den Nationalsozialisten verbotenen Musik der Weimarer Republik: Das Repertoire reicht von Brecht / Weill, über Eisler bis hin zu Holländer, Schönberg und Hindemith, aber auch in die jüdische, afro-amerikanische oder queere Musik hinein.

Wer nach theoretischen oder musikalischen Kriterien für den Begriff entartet sucht, wird bald merken, dass damit nicht die Musik, sondern viel mehr die künstlerische Arbeit von sogenannten Kulturbolschewisten geb
Familie | Kurs

New Games Workshop

- Lerne vom echten Experten, wie du selber Spiele für viele anleitest!
- Perfekt für pädagogisch tätige Menschen, die in ihre Arbeit Gruppenspiele als Eisbrecher, Energizer oder Teambuilding einbauen wollen.
- Workshopleiter: Dale LeFevre (seit 1975 New Games Leader und Organisator)
- nur mit Anmeldung (Anmeldeschluss 10.08.19)
- Kosten 189,-€ (inkl. zwei Mittagessen)
- Bitte beachte - ohne Übernachtung!
- Für "rundum sorglos Dabeisein" gibt es ein extra S!F - Spezialticket ausschließlich für Workshopteilnehmende (45€)

Dein Workshopleiter Dale Le Fevre ist schon seit 1975(!) als Lehrer und Autor für die New Games aktiv, unterrichtete über 1000 Kurse in 34 Ländern und hat Spielfeste mit bis zu 10'000 Menschen (!!) organisiert.
Dale war bereits 2018 beim Spiele!Festival und hat gr
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Gille learns to read

Eigene Kinder lösen bei ihren Eltern einen lebenslangen kreativen Prozess aus. Benjamin Verdonck ist ein Zeuge dieser Erfahrung und »Gille learns to read« das Resultat. Entstanden ist das zehnminütige Stück nach einer Unterhaltung mit seiner Tochter, die seine künstlerischen Arbeiten als nichtssagend abqualifizierte. Verdonck stellte sich mit all seiner Ernsthaftigkeit dieser kindlichen Fundamentalkritik und entwickelte für seine Tochter einen erstaunlichen Wunderkasten in Koffergröße, der eine Miniaturmetropole enthält und als Marionettentheater mit geometrischen Formen funktioniert. Doch das eigentliche Thema des Abends ist das Gedankenexperiment um Schrödingers Katze …

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie ge
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / One More Thing

An sich hat diese Produktion alles, was man sich von einem richtigen Theaterabend erwartet: Eine Bühne mit wechselnden Kulissen, Worte, die über farbige Flächen gleiten, Vorhänge, die sich öffnen und schließen. Doch steigt diese Bühne aus einem großen Koffer hervor. Auch erfahrenes und alles gewöhntes Publikum wird sich die Augen reiben und aus dem Staunen nicht herauskommen, was für ein Zauberding so eine kleine Bühne doch sein kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die Kurzstücke, für die er berühmt ist. Das Kunstfest Weimar zeigt in diesem Jahr eine Werkschau von vier Kurzstücken des flämischen Künstlers, die als Zyklus empfohlen, aber
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Sag mir wo die Blumen sind

Uraufführung

In seiner jüngsten Produktion bezieht sich Benjamin Verdonck auf das 15. Buch der Metamorphosen des Ovid, in dem der antike römische Dichter seine Überzeugung darlegt, dass nichts im Universum sterben kann, sondern jeweils nur aufhört in einer Form zu existieren und in einen anderen Zustand übergeht. Mit drei Vogue-Magazinen, Klebeband und Schere beweist Verdonck, dass Ovid bis heute damit recht behalten hat: Gegenstand seiner Betrachtungen sind nicht Arbeitsresultate, sondern das Unfertige, nicht zu Ende gedachte oder gescheiterte Kunstprodukt. Dabei überrascht, wie viele Perspektiven man diesem gebrauchten und nicht zu Ende gelebten Leben abgewinnen kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie g
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Wald­einsamkeit

Der deutsche Titel des Stückes bedarf im fremdsprachigen Ausland der Übersetzung – allein dass sich die Bedeutung von Waldeinsamkeit kaum mit einem Wort in andere Sprachen übertragen lässt. Gemeinhin wird Waldeinsamkeit als die tiefe Empfindung desjenigen beschrieben, der alleine in einem Wald spazieren geht, doch kann dieses Wort auch allgemeiner die Unsicherheit einer Person im Dunkeln oder an unübersichtlichen Orten beschreiben. Verdonck verwandelt den nachtschwarzen Spielort also in einen Raum, in einen Raum, in einen Raum, bevor er zu einem schwarzen Loch wird, das dann … Mehr wird nicht verraten!

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Vortrag

Kandinsky ::: jaja ДaДa (Einführungs­vortrag)

»Kandinsky: Poesie zweier Welten – der Kontrast zwischen alltäglichen und geistigen Welten«

Einführungsvortrag für das Bauhaus-Konzert am 30.8., 20:00 Uhr: Kandinsky ::: jaja ДaДa

mit Prof. Dr. Boris Michailowitsch Sokolov (Moskau)
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Ereignisse | Performance

Ted Gaier + Gintersdorfer/Klaßen: Weimar Cabaret

Performance / Musik

Uraufführung

»Weimar Cabaret« war ein Label für Unterhaltungsveranstaltungen von aus Deutschland vertriebenen Musiker*innen im London der 1930er Jahre und hat sich bis heute als Begriff in der englischen Theaterszene gehalten. 80 Jahre nachdem die NS-Wanderausstellung »Entartete Musik« in Weimar zu sehen war, widmet sich das Kunstfest der von den Nationalsozialisten verbotenen Musik der Weimarer Republik: Das Repertoire reicht von Brecht / Weill, über Eisler bis hin zu Holländer, Schönberg und Hindemith, aber auch in die jüdische, afro-amerikanische oder queere Musik hinein.

Wer nach theoretischen oder musikalischen Kriterien für den Begriff entartet sucht, wird bald merken, dass damit nicht die Musik, sondern viel mehr die künstlerische Arbeit von sogenannten Kulturbolschewisten geb
Ereignisse | Theater

Wael Kadour, Mohamad Al Rashi; Chroniques d’une ville qu’on croit connaître

Deutsche Erstaufführung

Chronik einer Stadt, die wir zu kennen glauben

Im Sommer 2011 blickte die Welt nach Syrien und erwartete den Sturz des Regimes. Der Selbstmord von Nour, einer jungen, gebildeten Frau, zur selben Zeit schien persönliche Gründe zu haben − ihre Liebesbeziehung war zuvor zerbrochen. Der syrische Regisseur Wael Kadour war 2011 aus Damaskus geflohen, um dem Militärdienst zu entgehen. Mohamad Al Rashi, Schauspieler und Regisseur, folgte ihm nach seiner Haft ein Jahr später nach. Als sie sich in Frankreich wiedertrafen, beschlossen sie den Tod von Nour als Ausgangspunkt für ihr Projekt »Chroniques d’une ville qu’on croit connaître« zu nehmen. Ihre Geschichte beginnt mit der Verhaftung von Roula als politischer Aktivistin. Als die Staatssicherheit bei einer Durch
Ereignisse | Theater

Waël Ali: Sous un ciel bas / Unter einem hängenden Himmel

Deutsche Erstaufführung

Jamal ist Dokumentarfilmer und lebt seit zehn Jahren in Frankreich. Er teilt das Schicksal vieler Syrer*innen, deren Heimat zerstört ist, deren einst vertraute Plätze von Kindheit und Jugend verloren sind. Jamal empfindet diesen Umstand schlicht als Verlust der eigenen Vergangenheit, die er versuchen will wiederzufinden und zurückzuerobern. Er beginnt durch Europa zu reisen und dies zu dokumentieren, um die weit verstreut lebenden Menschen zu finden, die er mit seiner Vergangenheit verbindet. Durch das Kameraobjektiv versucht er so seine eigene Geschichte wiederzuentdecken, zu bebildern, ihr Bedeutung zu verleihen und sie als Teil eines globalen Narrativs zu erzählen. Parallel dazu führt ihn sein Ringen um die Objektivierung seiner Biografie der Entwurzelung in d
Konzerte | Konzert

Originalklang

MDR Musiksommer auf der Wartburg

Midori Seiler - Violine
Andreas Staier - Hammerflügel

Wo endet die Wiener Klassik? Wo beginnt die Romantik? Ist Schubert noch Klassiker? Ist Beethoven nicht eigentlich schon Romantiker? Egal wie die Antworten ausfallen: Die Zeit von Mozart über Beethoven bis hin zu Schubert ist eine der ereignisreichsten Epochen der Musikgeschichte – und Wien ist ihr Heimathafen. Grund genug, intensiver in den spezifischen Klang der Wiener Klassik und ihres unmittelbaren Danachs hinein zu lauschen. Das lassen sich Midori Seiler und Andreas Staier nicht zweimal sagen. Mit historischem Instrumentarium und viel Gespür für Authentizität nähern sie sich der Kammermusik der berühmten Komponistentrias und erlauben neue Hörperspektiven – oder ganz einfach pure Begeisterung.

Werke von:
Franz Schubert: Sonat
Aufführungen | Theater

SOS - Seele oder Silikon?

Eine faltenfreie Komödie

Wilma Botoxky, schräg auf die 50 zugehend, hat eine kuriose Erbschaft gemacht. Sie will ihr Glück mit der jungen Nachbarin Gisela teilen und sieht ihre letzte Chance für eine Rundumerneuerung gekommen. “Schienbeinverlängertes Bein, Bauch zum Arsch verschieben, Silikon einführen oder doch lieber Botox unterspritzen?” Gisela und Botoxky geraten in einen Kampf um jung und alt, schön und hässlich, blühend und verwelkt. Am Ende steht die Frage: Seele oder Silikon?
Familie | Festival

Spiele!Festival

- mit Übernachtung auf dem Festivalgelände (dein Zelt)
- nur mit Ticket, limitierte Plätze
- für spielbegeisterte Familien und Einzelpersonen, die Lust haben, ein ganzes Wochenende zwischen Aktion und Entspannung viel Spaß zu haben
- familiäre Festivalatmosphäre, spannende Spielräume, schöne Begegnungen, lecker Essen, inspirierende Halbtags-Workshops
- Kosten 5-60€

Das Spiele!Festival ist ein echtes Herzensprojekt, ins Leben gerufen von spielebegeisterten Menschen. Wir wollen dabei ein kleines, familiäres Event inszenieren, bei dem sich alle Beteiligten gleichzeitig entspannen und aktiv austoben können. Es fand 2018 das erste Mal statt und war ein echter Erfolg. Ein Wochenende gewidmet den Neuen Spielen und einer spielerischen Lebenskunst. Wir sind nun angetreten, das 2. Spiele!Fest
Ereignisse | Vortrag

Bauhaus → Black Mountain College II (Einführungs­vortrag)

Einführungsvortrag für das Bauhaus-Konzert am 1.9., 11:00 Uhr: Bauhaus → Black Mountain College II

mit Christoph Ritter und Elizaveta Birjukova
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Gille learns to read

Eigene Kinder lösen bei ihren Eltern einen lebenslangen kreativen Prozess aus. Benjamin Verdonck ist ein Zeuge dieser Erfahrung und »Gille learns to read« das Resultat. Entstanden ist das zehnminütige Stück nach einer Unterhaltung mit seiner Tochter, die seine künstlerischen Arbeiten als nichtssagend abqualifizierte. Verdonck stellte sich mit all seiner Ernsthaftigkeit dieser kindlichen Fundamentalkritik und entwickelte für seine Tochter einen erstaunlichen Wunderkasten in Koffergröße, der eine Miniaturmetropole enthält und als Marionettentheater mit geometrischen Formen funktioniert. Doch das eigentliche Thema des Abends ist das Gedankenexperiment um Schrödingers Katze …

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie ge
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / One More Thing

An sich hat diese Produktion alles, was man sich von einem richtigen Theaterabend erwartet: Eine Bühne mit wechselnden Kulissen, Worte, die über farbige Flächen gleiten, Vorhänge, die sich öffnen und schließen. Doch steigt diese Bühne aus einem großen Koffer hervor. Auch erfahrenes und alles gewöhntes Publikum wird sich die Augen reiben und aus dem Staunen nicht herauskommen, was für ein Zauberding so eine kleine Bühne doch sein kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die Kurzstücke, für die er berühmt ist. Das Kunstfest Weimar zeigt in diesem Jahr eine Werkschau von vier Kurzstücken des flämischen Künstlers, die als Zyklus empfohlen, aber
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Sag mir wo die Blumen sind

Uraufführung

In seiner jüngsten Produktion bezieht sich Benjamin Verdonck auf das 15. Buch der Metamorphosen des Ovid, in dem der antike römische Dichter seine Überzeugung darlegt, dass nichts im Universum sterben kann, sondern jeweils nur aufhört in einer Form zu existieren und in einen anderen Zustand übergeht. Mit drei Vogue-Magazinen, Klebeband und Schere beweist Verdonck, dass Ovid bis heute damit recht behalten hat: Gegenstand seiner Betrachtungen sind nicht Arbeitsresultate, sondern das Unfertige, nicht zu Ende gedachte oder gescheiterte Kunstprodukt. Dabei überrascht, wie viele Perspektiven man diesem gebrauchten und nicht zu Ende gelebten Leben abgewinnen kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie g
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Wald­einsamkeit

Der deutsche Titel des Stückes bedarf im fremdsprachigen Ausland der Übersetzung – allein dass sich die Bedeutung von Waldeinsamkeit kaum mit einem Wort in andere Sprachen übertragen lässt. Gemeinhin wird Waldeinsamkeit als die tiefe Empfindung desjenigen beschrieben, der alleine in einem Wald spazieren geht, doch kann dieses Wort auch allgemeiner die Unsicherheit einer Person im Dunkeln oder an unübersichtlichen Orten beschreiben. Verdonck verwandelt den nachtschwarzen Spielort also in einen Raum, in einen Raum, in einen Raum, bevor er zu einem schwarzen Loch wird, das dann … Mehr wird nicht verraten!

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die
Ereignisse | Tanz

CocoonDance / Rafaële Giovanola, Vera Sander, Nelisiwe Xaba, Kettly Noël: Signifying Ghosts

Vier Choreografinnen, vier Länder, eine Uraufführung und die Erstaufführung des kompletten Zyklus einer Tanz-Tetralogie! Mit der aus Haiti stammenden Wahl-Malierin Kettly Noël, der Südafrikanerin Nelisiwe Xaba, der Kölnerin Vera Sander und der in Bonn ansässigen Schweizerin Rafaële Giovanola kooperieren vier außerordentliche Choreografinnen in aufeinander bezogenen Einzelarbeiten miteinander, was interkulturelle, künstlerische (Zwischen-)Räume für Begegnung schafft und sich beziehungsreich in unser Zeitalter der Migration einschreibt.

Das Kunstfest erntet mit dieser komplexen Projektpremiere den Erfolg einer langjährigen Entwicklungsarbeit, die Rafaële Giovanolas renommierte Bonner Tanzkompanie CocoonDance über die vergangenen Jahre mit viel Engagement und Sensibilität entwickelt hat.
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Aufführungen | Kinderprogramm

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Premiere: 17. August 209

Kinderoper von Niclas Ramdohr
Text von Holger Pototzki nach Sven Nordquist
Uraufführung Magdeburg 2009

Hier kommt er, der „katzigste, schmusigste, weißeste, clownigste, mumpsigste, schlumpfigste FINDUS!“ Ein schönes Leben hat er bei Pettersson auf dem Hühnerhof, „weil nichts so sehr wie Hühnerstänkern mopsfidelen Katerseelen guter noch als gut nur tut“. Aber das ist vorbei! Seit Pettersson den Hahn Caruso vor dem Kochtopf seines Nachbarn Gustavsson gerettet hat, ist dieser bei den Hühnern nun der sprichwörtliche Hahn im Korb. Aber nicht nur das, keine ruhige Minute bleibt dem Kater mehr, denn Caruso kräht ohne Unterlass und das in den höchsten Tönen. Auch Pettersson scheint es allmählich zu viel zu werden. Da fasst Findus einen arglistigen Plan, der zwar w
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Ereignisse | Film

Stummfilm­festival: Im deutschen Sudan

Im deutschen Sudan (D, 1917)

Der Afrikaforscher Hans Schomburgk gehört zu den ersten Forschungsreisenden, die in der ehemaligen deutschen Kolonie Togo ethnographische Aufnahmen anfertigten und somit die Tradition der Expeditions- und Kolonialfilme mitbegründeten. Schon früh befürchtete Schomburgk, dass die alten Sitten und Gebräuche, Handwerke und Künste der Kotokoli »dem Untergang geweiht wurden« und so versuchte er, diese durch den Film für die Nachwelt zu retten. Auf seiner Tournee durch die Republik machte er im Februar 1919 auch in Weimar halt und sprach persönlich zu seinem dokumentarischen Material. Nur wenige dieser Filmberichte aus den deutschen Kolonien in Afrika sind bis heute erhalten geblieben.

Im deutschen Sudan erlebte im Weimar des Jahres 1919 insgesamt sieben Vorführ
Ereignisse | Performance

Ted Gaier + Gintersdorfer/Klaßen: Weimar Cabaret

Performance / Musik

Uraufführung

»Weimar Cabaret« war ein Label für Unterhaltungsveranstaltungen von aus Deutschland vertriebenen Musiker*innen im London der 1930er Jahre und hat sich bis heute als Begriff in der englischen Theaterszene gehalten. 80 Jahre nachdem die NS-Wanderausstellung »Entartete Musik« in Weimar zu sehen war, widmet sich das Kunstfest der von den Nationalsozialisten verbotenen Musik der Weimarer Republik: Das Repertoire reicht von Brecht / Weill, über Eisler bis hin zu Holländer, Schönberg und Hindemith, aber auch in die jüdische, afro-amerikanische oder queere Musik hinein.

Wer nach theoretischen oder musikalischen Kriterien für den Begriff entartet sucht, wird bald merken, dass damit nicht die Musik, sondern viel mehr die künstlerische Arbeit von sogenannten Kulturbolschewisten geb
Ereignisse | Theater

Wael Kadour, Mohamad Al Rashi; Chroniques d’une ville qu’on croit connaître

Deutsche Erstaufführung

Chronik einer Stadt, die wir zu kennen glauben

Im Sommer 2011 blickte die Welt nach Syrien und erwartete den Sturz des Regimes. Der Selbstmord von Nour, einer jungen, gebildeten Frau, zur selben Zeit schien persönliche Gründe zu haben − ihre Liebesbeziehung war zuvor zerbrochen. Der syrische Regisseur Wael Kadour war 2011 aus Damaskus geflohen, um dem Militärdienst zu entgehen. Mohamad Al Rashi, Schauspieler und Regisseur, folgte ihm nach seiner Haft ein Jahr später nach. Als sie sich in Frankreich wiedertrafen, beschlossen sie den Tod von Nour als Ausgangspunkt für ihr Projekt »Chroniques d’une ville qu’on croit connaître« zu nehmen. Ihre Geschichte beginnt mit der Verhaftung von Roula als politischer Aktivistin. Als die Staatssicherheit bei einer Durch
Ereignisse | Theater

Waël Ali: Sous un ciel bas / Unter einem hängenden Himmel

Deutsche Erstaufführung

Jamal ist Dokumentarfilmer und lebt seit zehn Jahren in Frankreich. Er teilt das Schicksal vieler Syrer*innen, deren Heimat zerstört ist, deren einst vertraute Plätze von Kindheit und Jugend verloren sind. Jamal empfindet diesen Umstand schlicht als Verlust der eigenen Vergangenheit, die er versuchen will wiederzufinden und zurückzuerobern. Er beginnt durch Europa zu reisen und dies zu dokumentieren, um die weit verstreut lebenden Menschen zu finden, die er mit seiner Vergangenheit verbindet. Durch das Kameraobjektiv versucht er so seine eigene Geschichte wiederzuentdecken, zu bebildern, ihr Bedeutung zu verleihen und sie als Teil eines globalen Narrativs zu erzählen. Parallel dazu führt ihn sein Ringen um die Objektivierung seiner Biografie der Entwurzelung in d
Konzerte | Konzert

Brass – Solos and More

Wartburg-Festival

Mary Elizabeth Bowden - Trompete
Iskander Akhmadullin - Trompete
Dariusz Mikulski - Horn
Armin Bachmann - Posaune, Alphorn
Natalia Bolshakova - Piano

Das Wartburg Festival präsentiert regelmäßig weltweit bekannte Trompetensolisten. Die Gleichung der Blas-Soloinstrumente ist aber ohne Horn und Posaune nicht vollständig. An diesem Abend brillieren international renommierte Blechbläsersolisten mit Werken von u.a. Neruda, Mozart & David.

Das Konzert für Trompete, Streicher und Basso Continuo in Es-Dur ist das bekannteste Werk von Neruda – einst Konzertmeister der Dresdener Hofkapelle. In Anlehnung an Italienische Opernarien, übernimmt die Trompete die ganzvolle kantable Gesangsstimme. Durch den Klang der Trompete soll der junge Wolfgang Amadeus Mozart einst in Ohnmacht gefallen sein.
Familie | Theater

Improtheatershow

Am Samstag Abend spielen für euch TEMERITAS - zufälliges Theater auf und bringen damit Impro nach bester Manier auf die Bühne. Freut euch auf ein Programm, bei dem IHR entscheidet was passiert und das für jung und alt gleichermaßen spaßig werden dürfte.

Dauer: ca. 1,5 h
Aufführungen | Theater

SOS - Seele oder Silikon?

Eine faltenfreie Komödie

Wilma Botoxky, schräg auf die 50 zugehend, hat eine kuriose Erbschaft gemacht. Sie will ihr Glück mit der jungen Nachbarin Gisela teilen und sieht ihre letzte Chance für eine Rundumerneuerung gekommen. “Schienbeinverlängertes Bein, Bauch zum Arsch verschieben, Silikon einführen oder doch lieber Botox unterspritzen?” Gisela und Botoxky geraten in einen Kampf um jung und alt, schön und hässlich, blühend und verwelkt. Am Ende steht die Frage: Seele oder Silikon?
Familie | Fest

Öffentliches Spielfest

- ohne Anmeldung und kostenfrei
- für spielbegeisterte Familien, Gruppen aller Couleur und Einzelpersonen; für alle, die Lust haben auf einen geballt spaßigen Nachmittag; auf kooperatives Spielen mit Hunderten Menschen
- unterschiedlichste kooperative Spiele mit viel Spaß, für groß und klein, bewegt und ruhig...
- öffentlicher Platz in Erfurt / Büßleben
- Möglichkeit, ein anschließendes Abendticket für das S!F zu kaufen (Auf dem Festivalgelände gibt es dann Abendessen und Kulturprogramm. Kosten 5-25€. Nur vorher buchbar.)

Ha - da ist sie, die Gelegenheit einmal mit vielen vielen Menschen EIN Spiel zu spielen! Alles was es braucht - Spielwillige (wie dich, deine Familie und deine Freunde), eine große Wiese und jemanden der das Spiel anleitet.

Für Familien, Jugendgruppen aller Colo
Ereignisse | Konzert

Bauhaus-Konzerte: Bauhaus → Black Mountain College II

Philipp Jarnach (1892 – 1982)
Sonatine für Flöte und Klavier op. 12 (1919)

Heinrich Neugeboren (1901 – 1949)
Sonate für Flöte und Klavier (1933)

Erwin Schulhoff (1894 – 1942)
Fünf Pittoresken für Klavier (1919) (WVZ Bek 51)

Stefan Wolpe (1902 – 1972)
Sechs Klavierstücke
1 Gesang weil ich etwas teures verlassen muss (1920)

Henry Cowell (1897 – 1965)
Piece for Piano with Strings (1924)

Stefan Wolpe (1902 – 1972)
Piece in Two Parts for Flute and Piano (1960)

Charlotte Seither
Neues Werk für Flöte und Live-Elektronik (Uraufführung)

George Antheil (1900 – 1959)
Sonata for flute and piano (1951)

Erwin Schulhoff (1894 – 1942)
Sonate (1927)

Die fünf Bauhaus-Konzerte nehmen aufeinander Bezug und folgen dem konzeptionellen Ansatz, ausgehend vom Aufbruchsgeist der
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Gille learns to read

Eigene Kinder lösen bei ihren Eltern einen lebenslangen kreativen Prozess aus. Benjamin Verdonck ist ein Zeuge dieser Erfahrung und »Gille learns to read« das Resultat. Entstanden ist das zehnminütige Stück nach einer Unterhaltung mit seiner Tochter, die seine künstlerischen Arbeiten als nichtssagend abqualifizierte. Verdonck stellte sich mit all seiner Ernsthaftigkeit dieser kindlichen Fundamentalkritik und entwickelte für seine Tochter einen erstaunlichen Wunderkasten in Koffergröße, der eine Miniaturmetropole enthält und als Marionettentheater mit geometrischen Formen funktioniert. Doch das eigentliche Thema des Abends ist das Gedankenexperiment um Schrödingers Katze …

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie ge
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / One More Thing

An sich hat diese Produktion alles, was man sich von einem richtigen Theaterabend erwartet: Eine Bühne mit wechselnden Kulissen, Worte, die über farbige Flächen gleiten, Vorhänge, die sich öffnen und schließen. Doch steigt diese Bühne aus einem großen Koffer hervor. Auch erfahrenes und alles gewöhntes Publikum wird sich die Augen reiben und aus dem Staunen nicht herauskommen, was für ein Zauberding so eine kleine Bühne doch sein kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die Kurzstücke, für die er berühmt ist. Das Kunstfest Weimar zeigt in diesem Jahr eine Werkschau von vier Kurzstücken des flämischen Künstlers, die als Zyklus empfohlen, aber
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Sag mir wo die Blumen sind

Uraufführung

In seiner jüngsten Produktion bezieht sich Benjamin Verdonck auf das 15. Buch der Metamorphosen des Ovid, in dem der antike römische Dichter seine Überzeugung darlegt, dass nichts im Universum sterben kann, sondern jeweils nur aufhört in einer Form zu existieren und in einen anderen Zustand übergeht. Mit drei Vogue-Magazinen, Klebeband und Schere beweist Verdonck, dass Ovid bis heute damit recht behalten hat: Gegenstand seiner Betrachtungen sind nicht Arbeitsresultate, sondern das Unfertige, nicht zu Ende gedachte oder gescheiterte Kunstprodukt. Dabei überrascht, wie viele Perspektiven man diesem gebrauchten und nicht zu Ende gelebten Leben abgewinnen kann.

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie g
Ereignisse | Performance

Benjamin Verdonck: Kurzstücke / Wald­einsamkeit

Der deutsche Titel des Stückes bedarf im fremdsprachigen Ausland der Übersetzung – allein dass sich die Bedeutung von Waldeinsamkeit kaum mit einem Wort in andere Sprachen übertragen lässt. Gemeinhin wird Waldeinsamkeit als die tiefe Empfindung desjenigen beschrieben, der alleine in einem Wald spazieren geht, doch kann dieses Wort auch allgemeiner die Unsicherheit einer Person im Dunkeln oder an unübersichtlichen Orten beschreiben. Verdonck verwandelt den nachtschwarzen Spielort also in einen Raum, in einen Raum, in einen Raum, bevor er zu einem schwarzen Loch wird, das dann … Mehr wird nicht verraten!

Das Werk von Benjamin Verdonck ist von anarchischem Humor, intelligenter Quertreiberei und ungebändigter Fantasie geprägt – das gilt für seine abendfüllenden Projekte genauso wie für die
Ereignisse | Tanz

CocoonDance / Rafaële Giovanola, Vera Sander, Nelisiwe Xaba, Kettly Noël: Signifying Ghosts

Vier Choreografinnen, vier Länder, eine Uraufführung und die Erstaufführung des kompletten Zyklus einer Tanz-Tetralogie! Mit der aus Haiti stammenden Wahl-Malierin Kettly Noël, der Südafrikanerin Nelisiwe Xaba, der Kölnerin Vera Sander und der in Bonn ansässigen Schweizerin Rafaële Giovanola kooperieren vier außerordentliche Choreografinnen in aufeinander bezogenen Einzelarbeiten miteinander, was interkulturelle, künstlerische (Zwischen-)Räume für Begegnung schafft und sich beziehungsreich in unser Zeitalter der Migration einschreibt.

Das Kunstfest erntet mit dieser komplexen Projektpremiere den Erfolg einer langjährigen Entwicklungsarbeit, die Rafaële Giovanolas renommierte Bonner Tanzkompanie CocoonDance über die vergangenen Jahre mit viel Engagement und Sensibilität entwickelt hat.
Aufführungen | Freiluft/Open-Air

Der Name der Rose

Musical von Gisle Kverndokk

Premiere: 09. August 2019

Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik)
nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung Erfurt 2019

2019 erleben Sie "Der Name der Rose" als Musical von Øystein Wiik (Text) und Gisle Kverndokk (Musik). Umberto Ecos 1980 erschienener Roman Der Name der Rose wurde zu einem Welterfolg. Dessen Verfilmung von 1986 machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Die im 14. Jahrhundert angesiedelte Handlung erzählt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, den eine heikle kirchenpolitische Mission in eine italienische Abtei führt, wo sich rätselhafte Todesfälle ereignen. Bei seinen
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Theater

Neukampf, De Castro, Dörr, Jaglitz: Redcäppchen

Das Märchen »Rotkäppchen« in der Fassung der Brüder Grimm oder von Charles Perrault kann man auch heute noch zur Populärkultur rechnen – auch wenn sein Bedeutungsgehalt zumeist im Verborgenen bleibt. Es heißt in der Moral, die Charles Perrault am Ende seines Märchens eröffnet: »Kinder, insbesondere attraktive, wohl erzogene, junge Damen, sollten niemals mit Fremden reden, da sie in diesem Fall sehr wohl die Mahlzeit für einen Wolf abgeben könnten.« Die Regisseurin Paulina Neukampf, bereits am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Schauspiel Hannover tätig, stellt in ihrer szenischen Adaption des Stoffes die Genderfrage, die aber natürlich weiter reicht als bis zum roten Käppchen als Zeichen der Sexualität des Mädchens, dem Wald als Gefahrengebiet und dem Wolf als bösen Mann. Der Titel
Ereignisse | Theater

Panel: Theater in der Transformation

Das südafrikanische Theater zwischen Segregation und Aufbruch

Gespräch mit Mpumelelo Paul Grootboom, Nelisiwe Xaba und Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim) sowie Vorstellung des gleichnamigen Buches

Moderation: Rolf C. Hemke

Freier Eintritt
Ereignisse | Lesung

Rabii Brahim / Hamdi Dridi / Wasim Ghrioui / Anis Hamdoun / Wihad Suleiman: Generating Gathering

Lesung / Gespräch/ Public Art

Ein Netzwerktreffen

Die Umbrüche der letzten Jahre haben Künstler*innen vielerlei Herkunft nach Europa und nach Deutschland gebracht. Diese im schrecklichen Kontext so positive Entwicklung ermöglicht ungeahnte neue Zusammenarbeit im Theater, Film, Literatur, Tanz und einfach im Austausch von Perspektiven auf die jetzt gemeinsame europäische Gegenwart.

Zu »Generating Gathering« lädt das Kunstfest fünf multidisziplinäre Künstler*innen aus Syrien und Palästina ein, um Kolleg*innen aus Thüringen, anderen Menschen mit Fluchterfahrung und dem Kunstfest-Publikum zu begegnen – in Workshops, Interventionen und öffentlichen Diskussionen. Unsere fünf Gäste sind Theaterautor*innen und -regisseur*innen, Maler*innen, Dramaturg*innen, Tänzer*innen und Choreograf* innen, und ihr Auftritt ruft auf zu
Ereignisse | Film

Stummfilm­festival: Der grüne Vampyr / Die Austernprinzessin

Der grüne Vampyr (D, 1918/19)
Die Austernprinzessin (D, 1919)

1. Film:

Die Bedeutung des Detektivgenres für den frühen Film kann kaum überschätzt werden. Mit über einhundert Vorführungen im Jahr 1919 prägten die Kriminal- und Detektivserien mit den cleveren Spürnasen Stuart Webbs, Max Landa und Rat Anheim maßgeblich das Bild der Weimarer Lichtspielhäuser. Sie gingen aus dem Geist der Groschenromane und der Unterhaltungstheater hervor und standen im Fokus volkspädagogischer Kinoreformer. In der hier gezeigten Folge schlüpft der Operettenschauspieler Heinrich Peer in die Rolle des berüchtigten Kriminalrats Anheim, der in einem niederländischen Moorgebiet einen gespenstischen Fall lösen soll. Ein zudem außerordentlich frühes Zeugnis für den »Vampirismus« im deutschen Film.

Im Ansch
Ereignisse | Film

Stummfilm­festival: Der Rattenfänger von Hameln

Der Rattenfänger von Hameln (D, 1918) u. a. Kurzfilme

Allsonntäglich veranstaltete Scherffs Lichtspielhaus Filmvorführungen, die sich speziell an das junge Publikum richteten. Besonders beliebt waren bei den Heranwachsenden neben Humoresken, Grotesken und Filmlustspielen die Märchen- und Abenteuerfilme mit ihren unerschrockenen Helden. An diese Tradition anknüpfend beheimatet auch die Stummfilm-Retrospektive eine Familien- und Jugendvorstellung mit Paul Wegeners fragmentarisch erhaltenem Märchen Der Rattenfänger von Hameln (D, 1918) sowie weiteren wundersamen Kurzfilmen und lustigen Sketchen. Im Anschluss an die Vorführung gewähren wir einen Blick hinter die Kinokulissen und erläutern allen (kleinen und großen) Interessierten die Funktionsweise der Kinotechnik von damals und heute
Aufführungen | Kurs

Workshop: Die Kunst, sich selbst zu präsentieren

Lernen Sie die Kunst, sich so präsentieren, dass Sie in Ihren Stärken selbstsicher und überzeugend wahrgenommen werden werden und entwickeln Sie den eigenen, authentischen Stil.

Leitung: Krispin Wich

Kurszeiten: Sa 10 – 13h, So 10 – 15h
Kosten: 110,- €; erm. 85,- €
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Ausstellung

Maxim Didenko & A. J. Weissbard: The Children of Bauhaus

Ausstellung / Installation

Uraufführung

Hitze Kälte Apparate

Der russische Theatermacher Maxim Didenko kehrt 2019 zum Kunstfest zurück. Mit dem bildgewaltigen Theaterabend »Tschapajew und Pustota« voller choreografischer Musikalität war der Künstler 2017 in Weimar zu erleben. Nun arbeitet er zusammen mit dem amerikanischen Künstler A. J. Weissbard, der für seine spartenübergreifenden Licht- und Rauminstallationen für Theater, Oper, Architektur und Mode bekannt ist. Wie vielseitig das künstlerische Schaffen Maxim Didenkos ist, zeigt eine performative Videoinstallation, die ihren Ausgangspunkt in der Beschäftigung mit den gemeinschaftlichen Ritualen und künstlerischen Zusammenkünften am historischen Bauhaus in Weimar hat.

Hitze Kälte Apparate

Der Mensch und seine technischen Umgebungen sind unentwirrbar mi
Ereignisse | Theater

Mpumelelo Paul Grootboom, Steve Karier: Out in Africa / Tief in Afrika

Im November 2015 wurde eine Gruppe von 15 Tourist*innen und Geschäftsleuten aus verschiedenen, westlichen Ländern aus einem Resort nahe Mombasa entführt. Bei dem Überfall wurden elf Einheimische erschossen. Obwohl sich nie jemand zu dem Attentat bekannte, lassen Art und Vorgehensweise der Terrorist*innen wenig Zweifel daran, dass es sich um eine Bluttat islamistischer, somalischer Shabab-Milizen handelte. Die Meldungen über die spurlos verschwundenen Mombasa Hostages blieben – im Schatten der Pariser Attentate zur gleichen Zeit – nur eine Randnotiz in der Weltpresse. Der renommierte südafrikanische Autor und Regisseur Mpumelelo Paul Grootboom hat die erschütternde Lebensbeichte des einzigen Überlebenden dieser Horrorereignisse aufgeschrieben und den Abend mit aller Sensibilität ausgestalte
Ereignisse | Theater

Neukampf, De Castro, Dörr, Jaglitz: Redcäppchen

Das Märchen »Rotkäppchen« in der Fassung der Brüder Grimm oder von Charles Perrault kann man auch heute noch zur Populärkultur rechnen – auch wenn sein Bedeutungsgehalt zumeist im Verborgenen bleibt. Es heißt in der Moral, die Charles Perrault am Ende seines Märchens eröffnet: »Kinder, insbesondere attraktive, wohl erzogene, junge Damen, sollten niemals mit Fremden reden, da sie in diesem Fall sehr wohl die Mahlzeit für einen Wolf abgeben könnten.« Die Regisseurin Paulina Neukampf, bereits am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Schauspiel Hannover tätig, stellt in ihrer szenischen Adaption des Stoffes die Genderfrage, die aber natürlich weiter reicht als bis zum roten Käppchen als Zeichen der Sexualität des Mädchens, dem Wald als Gefahrengebiet und dem Wolf als bösen Mann. Der Titel
Aufführungen | Kurs

Workshop: Die Kunst, sich selbst zu präsentieren

Lernen Sie die Kunst, sich so präsentieren, dass Sie in Ihren Stärken selbstsicher und überzeugend wahrgenommen werden werden und entwickeln Sie den eigenen, authentischen Stil.

Leitung: Krispin Wich

Kurszeiten: Sa 10 – 13h, So 10 – 15h
Kosten: 110,- €; erm. 85,- €
Ereignisse | Performance

Futur3 Post von drüben!

Eine partizipative Performance zwischen Ost und West

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es Vorurteile zwischen Menschen in Ost- und Westdeutschland. Die Bilder des arroganten und egoistischen Besser-Wessis oder des sich benachteiligt fühlenden Jammer-Ossis sind nach wie vor lebendig. Nach den Erfolgen rechtspopulistischer Bewegungen, besonders in Teilen der neuen Bundesländer, scheinen sich die Bilder einer geteilten Identität weiter zu manifestieren. Dabei zeigen Studien, dass Vorurteile da verschwinden, wo Menschen in Kontakt kommen. Diesen Aspekt greift »Post von drüben!« auf und verbindet Zuschauer*innen aus Ost und West – auf dem Postweg. Seit dem Frühjahr 2019 spricht das künstlerische Team von Futur3 mit Bürger*innen in Weimar und Düsseldorf. Sie sammeln in beiden Städ
Ereignisse | Performance

Gintersdorfer/Klaßen: Meyer-Pavillon

Ein Dauerschnell­produktions­theater von Gintersdorfer / Klaßen in Weimar 2019

Die Performance-Gruppe um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Bühnenbildner und bildenden Künstler Knut Klaßen ist weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt für ihre innovativen Formexperimente – um sich dezidiert einzumischen oder politisch provokant Stellung zu beziehen. Das Kunstfest lädt die Gruppe für das Jahr 2019 als Artists in Residence ein. Nach Residenzen im Februar und April eröffnet die Gruppe für den Zeitraum des Kunstfests ihr Dauerschnellproduktionstheater erneut. Dort wird tagsüber öffentlich geprobt, um abends eine jeweils neue Performance auf die Bühne zu bringen. In wechselnden Besetzungen werden Darbietungen zwischen Tanz und Bildender Kunst, Spontantheater un
Ereignisse | Installation

Lydia Ziemke: Flucht nach Thüringen – gestern und heute

Das Projekt »Flucht nach Thüringen – gestern und heute« widmet sich Menschen, die in den letzten 10 Jahren etwa aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan nach Thüringen gekommen sind, gleichermaßen wie solchen, die in den 1990ern aus den Balkan-Ländern oder direkt nach dem Fall der Mauer aus der ehemaligen Sowjetunion in den Freistaat kamen. Genauso bezieht das Projekt Menschen ein, die z. B. nach dem zweiten Weltkrieg aus den ehemals deutschen Gebieten in unsere Gegend kamen und blieben.

Die junge Berliner Künstlerin Lydia Ziemke recherchiert in verschiedenen Winkeln von Thüringen, spricht mit Vertriebenen und Geflohenen, taucht in Archive ein, um die Geschichten und Erfahrungen von neuankommenden Thüringer*innen damals und heute zu erzählen. 2019 gibt eine Hörstation Einblick in die Recherch
Ereignisse | Ausstellung

Maxim Didenko & A. J. Weissbard: The Children of Bauhaus

Ausstellung / Installation

Uraufführung

Hitze Kälte Apparate

Der russische Theatermacher Maxim Didenko kehrt 2019 zum Kunstfest zurück. Mit dem bildgewaltigen Theaterabend »Tschapajew und Pustota« voller choreografischer Musikalität war der Künstler 2017 in Weimar zu erleben. Nun arbeitet er zusammen mit dem amerikanischen Künstler A. J. Weissbard, der für seine spartenübergreifenden Licht- und Rauminstallationen für Theater, Oper, Architektur und Mode bekannt ist. Wie vielseitig das künstlerische Schaffen Maxim Didenkos ist, zeigt eine performative Videoinstallation, die ihren Ausgangspunkt in der Beschäftigung mit den gemeinschaftlichen Ritualen und künstlerischen Zusammenkünften am historischen Bauhaus in Weimar hat.

Hitze Kälte Apparate

Der Mensch und seine technischen Umgebungen sind unentwirrbar mi