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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 21.05.2019 bis 24.05.2019
Konzerte

Lunchkonzert

Konzerte | Konzert

Quartetto di Cremona

Quartetto di Cremona

Als Jugendwerk ohne Opuszahl ist der langsame Satz von Anton Webern, mit dem das Quarteto di Cremona sein Programm beginnt, noch ganz untypisch für dessen Tonsprache und gehört einer spätromantischen, deutlich an Brahms angelehnten Welt an. Ottorino Respighi, bekannt für seine schillernden sinfonischen Dichtungen, hat tatsächlich auch ein harmonisch dichtes Streichquartett hinterlassen, das ein gutes Beispiel für die Suche junger italienischer Komponisten seiner Generation nach einem instrumentalen Nationalstil ist. Mit Beethovens Opus 127 erklingt nach der Pause ein hervorragendes Beispiel seines Spätstils. Ein unverständiges Publikum und die mäßige Vorbereitung der Musiker machte die Uraufführung 1825 zu einem Misserfolg, der den Komponisten, der 14 Jahre lang nic
Aufführungen | Theater

ugly duckling

von Bastian Kraft nach Hans Christian Andersen

"Ich träumte nie von soviel Glück, als ich noch das hässliche kleine Entlein war."

In den Märchen von Hans Christian Andersen stößt man immer wieder auf Transformationen: Die kleine Meerjungfrau verwandelt sich in einen Menschen, das hässliche Entlein in einen stolzen Schwan. Dass es sich bei diesen Verwandlungen auch um ein maskiertes Spiel mit Geschlechtlichkeit und Sexualität handelt, ist Ausgangspunkt für ein Projekt, das Andersens Märchen den Biografien von Berliner Dragqueens gegenüberstellt. Diese Protagonist_innen des urbanen Nachtlebens machen das Spiel mit Geschlechterrollen zum befreienden Spektakel. Dabei bewegen sie sich an der schillernden Grenze zwischen schamloser Selbstdarstellung und subkulturellem Sendungsbewusstsein. Die Transformation mittels Schminke und Perücken n
Aufführungen | Liederabend

Hier bin ich geboren

Ein Heimat- und Liederabend
von und mit Mareike Beykirch und Johannes Maria Schmit
stagediving

2015 und Gundermann. Der Westen und Gundermann. Ein junger Mensch, sehr aus dem Westen, genauer: aus einer west-deutschen Provinz, lernt die Musik der Ostlegende kennen, des Baggerfahrers, überzeugten Sozialisten. Er baut sich über Gundermanns Texte eine Brücke quer über die gesamte Republik in den Osten. Die Lieder von Gundermann vertonen seine permanente Suche, das Abhören des Herzens der Provinz und das unbedingte Fliehen, an Orte, die einem mehr versprechen und diese Versprechen brechen.

... und eine Freundin aus Pankow namens Daniela Petrozzi - Pankow, das ist die ostdeutsche Provinz - hat mir denn auch irgendwann Gundermann gezeigt ... und dann traf sich was, das sich nur schwer soziologisch beschreiben lässt ... jedenfalls werde ich seither regelmäßig von einer heftigen Ostalgie
Familie | Puppentheater

Du hast angefangen! Nein, Du!

Puppen.etc | Puppentheater ab 3 Jahre

Eine einprägsame und vergnügliche Parabel über Streit und Verständigung. Zwei Monster, der rote und der blaue Kerl, leben friedlich auf gegenüberliegenden Seiten eines hohen Berges. Eines Tages geraten sie in Streit. Wilde Schimpfworte schallen über den Berg und immer größere Feldbrocken fliegen hin und her. Bis der Berg auf einmal kaputt geht und die beiden sich zum ersten Mal sehen...

empfohlen für Kita/Vorschulkinder
40 Minuten
freie Platzwahl

Puppentheater in der Woche nur nach Anmeldung, gespielt wird ab 10 Personen.
Familie | Festival

Gegensätze

19. Theaterfestival der Erika-Mann-Grundschule
Schüler*innen spielen für Schüler*innen
6+

Zum 19. Mal zeigen die Schüler*innen der theaterbetonten Erika-Mann-Schule ihre Inszenierungen, die im vergangenen Schuljahr zum Thema Gegensätze entstanden sind, auf der Bühne der Schaubude.
Differences

For the 19th time, the pupils of the theatre-focused Erika Mann School will be showing their productions on the stage of the Schaubude, which were created in the past school year on the subject of differences.

50-90 Minuten

Projektleitung: Kolleg*innen der Fachkonferenz Theater
Spiel: Schüler*innen der Erika-Mann-Grundschule

So: 3 € (Sonderpreis), Mo-Do: 5 € (Kind), 7 € / ermäßigt 6 € (Erw.)
Konzerte | Konzert

Violinklasse Prof. Kolja Blacher

Vortragsabend

Eintritt frei
Aufführungen | Show

VIVID - Grand Show

Eine Liebeserklärung an das Leben

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Mit strahlenden Augen sieht sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir oft übersehen.

Wer kannst Du sein? What‘s your true ID? VIVID ist eine hypersinnliche Reise zu sich selbst und eine Liebeserklärung an das Leben.

Das Kreativteam – verteilt auf fünf Zeitzonen von Melbourne über Berlin bis Las Vegas – könnte internationaler nicht sein. Die Krönung: Philip Treacy, der „berühmteste Hutmacher der Welt“ (THE TIMES). Der begnadete Kopfschmuckmacher arbeitet für die Queen, den europäischen Hochadel, Alex
Konzerte | Kammermusik

Jordi Savall auf den Spuren keltischer Musik

Diálogos Celticos

Jordi Savall, Gamben und Leitung
Carlos Núñez, Sackpfeifen, Hirtenflöten und Irische Blockflöte
Pancho Álvarez, Gitarre und Drehleier
Xurxo Núñez, Perkussion
Andrew Lawrence-King, Irische Harfe und Salterio
Frank McGuire, Irische Rahmentrommel

Jordi Savall ist ein Doyen der Alten Musik, der mit seinen Programmen das Publikum immer wieder in ferne Welten entführt und Fenster zu anderen Kulturen öffnet. In diesem Konzert lädt er unter dem Motto »El Hombre y la Naturaleza« zur Entdeckung der keltischen Musiktraditionen ein – zur musikalischen Reise nach Irland, in die schottischen Highlands, nach Wales, in die Bretagne sowie ins nordspanische Galicien. Unterstützt wird Jordi Savall u. a. von dem galicischen Celtic-Folk-Musiker Carlos Núñez, dem spanischen Gitarristen und Violinisten P
Aufführungen | Theater

Kommt ein Pferd in die Bar

von David Grossman

Dov Grinstein ist Stand-up-Comedian, Krakeeler, Alleinunterhalter und Publikumshure. In einem Saal im öden Industriegebiet von Netanja, einer Stadt zwischen Haifa und Tel Aviv, tritt er zu seiner – letzten – Vorstellung an. Er reizt sein Publikum, spricht es direkt an, wird offen beleidigend, entschuldigt sich tränenreich. Er reißt Possen, erzählt faule und geistreiche, vulgäre und unschuldige Witze. Die Shoah und ihre Opfer werden von seinem tabulosen Humor ebenso wenig verschont wie Israels Politik in den Palästinensergebieten. Dov kämpft fast zwei Stunden mit Furor um die Aufmerksamkeit der Leute, niemand darf verloren gehen. Denn er hat mehr zu bieten als eine gelungene Show: Er muss von seinem "persönlichen Tschernobyl" berichten, von dem Trauma, der Schuld, die sein Leben vergiftet h
Aufführungen | Theater

Verirrten sich im Wald

nach Hänsel und Gretel der Gebrüder Grimm

Eine VR-Inszenierung des Jungen DT

"In 99 von 100 Vermisstenfällen ist das Kind bei einem Elternteil oder bei einem Verwandten."
"Was ist mit dem anderen Fall? Dem einen Mal?"
Stranger Things

In einem der bekanntesten deutschen Kinder- und Hausmärchen werden zwei Geschwister von ihren Eltern verstoßen. Ausgesetzt in einem finsteren, bitterkalten Wald entdecken sie etwas Irreales: Ein Haus, erbaut aus süßen Köstlichkeiten. Doch was von außen verlockend und wie ein Wunschtraum erscheint, birgt eine dunkle Innenwelt. Die bildmächtige Inszenierung von Robert Lehniger und den VR-Künstlern CyberRäuber lädt das Publikum ein, einen neuen Blick auf das Märchen und die andere Seite zu werfen. Denn was es im Innern des Hexenhäuschens zu entdecken gibt, ist eine Frage der Perspektive.

Dem P
Konzerte | Konzert

Sommermusiken | Schulkonzert

Ensembles des Domgymnasiums – Classic Meets Pop

Es musizieren die Chor- und Bläserklassen, Orgelschüler, Schulchor und Schulorchester
Anne Willhelm, Richard Manthey, Suyun Lim, Sebastian Sundhaußen, Samuel Hudson, Hans Kuritz, Hendrickje van der Meer und Sven Klatte, Leitung

Sie hören ein buntes Programm von Klassik bis Pop

Eintritt frei, Spenden herzlich erbeten.
Familie | Schauspiel

Der kleine Wassermann

ab 4 Jahre

Eine fantasievoll-ausdrucksstarke Inszenierung nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler: Eben aus dem Ei geschlüpft, beginnt der kleine Wassermann neugierig seine Unterwasserwelt zu erforschen. Er trifft auf musizierende Forellendamen mit einem schwimmenden Klavier, auf den dicken Karpfen Cyprinus und einen schaurigen Wasserbewohner mit neun Augen … Auch die Menschenwelt möchte der wissbegierige Nachwuchs bald kennenlernen. Was er wohl an der Wasseroberfläche zu sehen bekommt?

Es spielen: Norma Anthes, Anton Pohle, Annekathrin Bach, Christian-O. Hille, Ester Daniel, Franziska Forster, Doro Gehr
Regie: Kay Dietrich

60 Minuten
freie Platzwahl
Familie | Festival

Gegensätze

19. Theaterfestival der Erika-Mann-Grundschule
Schüler*innen spielen für Schüler*innen
6+

Zum 19. Mal zeigen die Schüler*innen der theaterbetonten Erika-Mann-Schule ihre Inszenierungen, die im vergangenen Schuljahr zum Thema Gegensätze entstanden sind, auf der Bühne der Schaubude.
Differences

For the 19th time, the pupils of the theatre-focused Erika Mann School will be showing their productions on the stage of the Schaubude, which were created in the past school year on the subject of differences.

50-90 Minuten

Projektleitung: Kolleg*innen der Fachkonferenz Theater
Spiel: Schüler*innen der Erika-Mann-Grundschule

So: 3 € (Sonderpreis), Mo-Do: 5 € (Kind), 7 € / ermäßigt 6 € (Erw.)
Konzerte | Konzert

Klavierklasse Prof. Eldar Nebolsin

Vortragsabend

Eintrit frei
Konzerte | Konzert

Tubaklassen Sebastian Wagemann

Vortragsabend

Sebastian Wagemann — Studierende HfM und UdK Berlin

Eintritt frei
Aufführungen

Der Jahrmarkt von Sorotschinzi

Modest P. Mussorgski

Oper in drei Akten [1880/1932]
Libretto vom Komponisten nach der Erzählung von Nikolai W. Gogol

Trinklieder, Tänze, Volksgesänge und ein wilder Hexensabbat – das Volk als überschäumende Quelle der Energie steht im Mittelpunkt von Mussorgskis temporeicher und in der Sprung-haftigkeit ihrer Handlung überaus eigenwilliger Oper. Vom Komponisten unvollendet hinterlassen, konnte dieses komisch-groteske Meisterstück erst viele Jahre nach Mussorgskis Tod uraufgeführt werden. An der Komischen Oper und damit in Berlin zum letzten Mal im Jahre 1948 zu erleben, erscheint es jetzt in einer Neuinszenierung von Chefregisseur Barrie Kosky.

Die Mär von einem trunksüchtigen Teufel auf der Suche nach seinem roten Kittel versetzt abergläubische Bewohner und Durchreisende im ukrainischen Dörfchen Sorot
Konzerte | Konzert

Paavo Järvi dirigiert Berg und Bruckner

Berliner Philharmoniker
Paavo Järvi, Dirigent
Hanna-Elisabeth Müller, Sopran

Sinnlich-delikate Klangschönheit, geschaffen von zwei Wegbereitern der Moderne: Das erleben wir in diesem Konzert mit Paavo Järvi. So gibt es Anton Weberns farbenreiche Bearbeitung eines Ricercars von Bach, gefolgt von Alban Bergs Sieben frühen Liedern (Solistin: Hanna-Elisabeth Müller), die die zärtliche Stimmung einer jungen Liebe einfangen. Den Abschluss markiert Bruckners Zweite Symphonie – ein Frühwerk, das bereits unverkennbar Bruckner’sche Wucht besitzt.

Das Jahr 1907 war für Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jährige, der seit 1904 Kompositionsschüler von Arnold Schönberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Möglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schülerkonze
Aufführungen | Theater

Der Plan von der Abschaffung des Dunkels

nach dem Roman von Peter Høeg

„Sie wollten nichts wissen von dem Gedanken, dass einige Schüler unten im Dunkel waren.
Sie wollten überhaupt vom Dunkel nichts wissen, alles im Universum sollte hell und licht sein.
Mit dem Messer des Lichts wollten sie das Dunkel sauberschaben. Dieser Gedanke wirkt beinahe geisteskrank.“

Peter hat sieben Waisenhäuser und Schreckliches hinter sich, als er überraschend an Biehls renommierter Privatschule aufgenommen wird. Er gilt als normal begabt und funktioniert, dann bekommt er plötzlich ein Problem mit der Zeit und ahnt, dass etwas Großes und Erbarmungsloses hinter dem rigiden System der Schule steht. Mit Katharina, die ähnlichen Fragen auf der Spur ist, gründet er ein Zeit-Laboratorium, um zu untersuchen: Warum haben die Lehrer ihre eigenen Kinder von der Schule genommen? Warum
Konzerte | Konzert

Konzerthausorchester Berlin | Juraj Valčuha

mit Valeriy Sokolov

Konzerthausorchester Berlin
Juraj Valčuha, Dirigent
Valeriy Sokolov, Violine

Das Konzerthausorchester mit unserem Ersten Gastdirigenten Juraj Valčuha und einem Programm aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert: Den Anfang macht Erich Wolfgang Korngolds Bühnenmusik zu Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ von 1918, bei der man schon die Handschrift des erfolgreichen Filmkomponisten späterer Jahre heraushören kann. Sie besteht aus 14 charakteristischen kurzen Stücken voller geschickt instrumentierter Melodien und origineller harmonischer Einfälle. Solist im 1940 von David Oistrach uraufgeführten, vom leidenschaftlichen ersten über den gesanglichen zweiten bis zum hochvirtuosen letzten Satz packenden Violinkonzert Aram Chatschaturjans ist der ukrainische Geiger Valeriy Sokolov.
Konzerte | Führung

AUCH EXPERTEN HABEN WISSENSLÜCKEN

Sonderführung | Museum

Gewöhnlich präsentiert man in einer Führung alles Wissenswerte. An der Fähigkeit, sein Wissen interessant und kurzweilig zu vermitteln, wird ein jeder Gästeführer gemessen. Bisweilen haben auch die Experten nicht alles erforscht und es bleiben Fragen offen: Was bedeutet diese Inschrift? Was steckt hinter den Baumaßnahmen?

Führung mit Museumsleiter Dr. Rüdiger von Schnurbein und Christian Radeke

Treffpunkt Domportal
Eintritt: 6,– / 4,– Euro
Familie | Puppentheater

Anna und die Wut

Christiane Kampwirth ab 4 Jahre

Anna hat ein großes Problem: Egal was sie tut, ob sie spielt, aufräumt, Eislaufen fährt, aus dem Fenster guckt. Irgendwas ist immer dabei was sie wütend macht. Und sie kann nichts dagegen tun. Niemand will mehr mit ihr spielen und die Ratschläge ihrer Eltern helfen auch nicht weiter. Aber Großvater weiß einen Ausweg: Er schenkt Anna eine Trommel.

ab 4 Jahre, 40 Minuten
freie Platzwahl
Tickets berechtigen an Wochenend- und Ferientagen zur Mitnutzung des Hausangebots.

Puppentheater in der Woche nur nach Anmeldung, gespielt wird ab 10 Personen.
Konzerte | Konzert

Collage Concerts

Die studentische Konzertreihe

Während des Semesters finden die einstündigen studentischen Collage Concerts im Marstall bei freiem Eintritt statt. Auf Initiative der Studierenden entstanden und selbst organisiert, präsentieren sie wöchentlich ein spannendes Programm mit verschiedenen Instrumenten und Besetzungen. Die Studierenden nutzen die Bühne auch, um Werke erstmals öffentlich aufzuführen und vom Publikum ein Feedback zu erhalten.

Eintritt frei
Familie | Festival

Gegensätze

19. Theaterfestival der Erika-Mann-Grundschule
Schüler*innen spielen für Schüler*innen
6+

Zum 19. Mal zeigen die Schüler*innen der theaterbetonten Erika-Mann-Schule ihre Inszenierungen, die im vergangenen Schuljahr zum Thema Gegensätze entstanden sind, auf der Bühne der Schaubude.
Differences

For the 19th time, the pupils of the theatre-focused Erika Mann School will be showing their productions on the stage of the Schaubude, which were created in the past school year on the subject of differences.

50-90 Minuten

Projektleitung: Kolleg*innen der Fachkonferenz Theater
Spiel: Schüler*innen der Erika-Mann-Grundschule

So: 3 € (Sonderpreis), Mo-Do: 5 € (Kind), 7 € / ermäßigt 6 € (Erw.)
Aufführungen | Show

VIVID - Grand Show

Eine Liebeserklärung an das Leben

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Mit strahlenden Augen sieht sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir oft übersehen.

Wer kannst Du sein? What‘s your true ID? VIVID ist eine hypersinnliche Reise zu sich selbst und eine Liebeserklärung an das Leben.

Das Kreativteam – verteilt auf fünf Zeitzonen von Melbourne über Berlin bis Las Vegas – könnte internationaler nicht sein. Die Krönung: Philip Treacy, der „berühmteste Hutmacher der Welt“ (THE TIMES). Der begnadete Kopfschmuckmacher arbeitet für die Queen, den europäischen Hochadel, Alex
 
Konzerte | Konzert

Elisabeth Ruhe & Zhenja Oks feat. Daniel Steich

Die Lieder von Elisabeth Ruhe & Zhenja Oks entstehen aus Gedichten auf Deutsch, Russisch, Portugiesisch und anderen Sprachen und wie jedes Gedicht eine andere musikalische Umsetzung verlangt, so ist ein Konzert der beiden von musikalisch großer Bandbreite geprägt. Gesungene Poesie zwischen Jazz und Weltmusik, Folk und Chanson, Klassik und archaischen Gesängen.


Akkordeonist Daniel Stetich spielt und bearbeitet moderne Musik aus unerwarteten Zusammenhängen. Neben seinen eigenen Kompositionen umfassen seine Konzerte vielseite Werke, die vom klassischen Impressionismus bis zu japanischen Videospielen reichen.


Am 23.05.19/Im Tegelorter Welt-Café treten die Musiker_Innen zum ersten Mal als Trio auf.
Der thematische Schwerpunk sind Lieder nach Gedichten Berliner Autor_Innen. Neben Gedichtvertonungen werden auch einige Originalkompositionen von Daniel Stetich zu hören sein.

Elisabeth Ruhe (Komposition/Stimme/Flöten)
Zhenja Oks (Komposition/Stimme/Gitarre)
Daniel Stetich (Komposition/Akkordeon)

Veranstalter

Tegelorter Welt-Café
 
Ereignisse | Disskusion

Operationsgebiet Berlin – Vergangenheit und Zukunft des Berliner Verfassungsschutzes

Der Verfassungsschutz in Berlin war und ist ein eigenartiger, teils kontroverser Sonderfall. Aufgrund des Sonderstatus von West-Berlin war das Landesamt für Verfassungsschutz offiziell unter Oberhoheit der Alliierten. Nach mehreren Skandalen wurde der Verfassungsschutz dann dem Innenressort des Senates einverleibt. Doch wo steht der Verfassungsschutz im Ansehen der Berliner Politik heute? Im NSU-Prozess wurde seine Abschaffung gefordert, gleichzeitig braucht Berlin als Angriffsziel von Terroristen und als Hauptstadt der Spione ausreichenden Schutz.

Woher also kommt der Berliner Verfassungsschutz und wo geht er hin? Darüber diskutieren der Staatssekretär für Inneres Torsten Akmann und die Bundestagsabgeordnete Renate Künast im Deutschen Spionagemuseum.

TEILNEHMER
Renate Künast Bündnis 90/Die Grünen, MdB
Torsten Akmann SPD, Berliner Staatssekretär für Inneres

MODERATION
Alfred Eichhorn Journalist

Eintritt frei

https://www.deutsches-spionagemuseum.de/event/operationsgebiet-berlin/


Veranstalter

Deutsches Spionagemuseum
Aufführungen | Theater

M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Moritz Eggert

Premiere: 05. Mai 2019

Fritz Langs berühmter Kriminalfilm aus dem Jahre 1931 in einer Vertonung des mehrfach ausgezeichneten Pianisten und Komponisten Moritz Eggert, in der sich Sprache, Geräusche und Musik zu einem irisierenden Klanggemälde vereinen. Im Zentrum von Barrie Koskys Inszenierung steht die schillernde Figur des von der Stadtmeute gehetzten Mörders, verkörpert von dem international erfolgreichen texanischen Bariton Scott Hendricks.

Die Stadt ist in Aufruhr! Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Mehrere Mädchen sind bereits tot aufgefunden worden. Mit Hochdruck und allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln fahndet die Polizei nach dem Täter. Auch die Kriminellen der Stadt bleiben nicht untätig. Denn die erhöhte polizeiliche Aktivität mit ihren Razzien und Hausdurchsuchunge
Konzerte | Konzert

Paavo Järvi dirigiert Berg und Bruckner

Berliner Philharmoniker
Paavo Järvi, Dirigent
Hanna-Elisabeth Müller, Sopran

Sinnlich-delikate Klangschönheit, geschaffen von zwei Wegbereitern der Moderne: Das erleben wir in diesem Konzert mit Paavo Järvi. So gibt es Anton Weberns farbenreiche Bearbeitung eines Ricercars von Bach, gefolgt von Alban Bergs Sieben frühen Liedern (Solistin: Hanna-Elisabeth Müller), die die zärtliche Stimmung einer jungen Liebe einfangen. Den Abschluss markiert Bruckners Zweite Symphonie – ein Frühwerk, das bereits unverkennbar Bruckner’sche Wucht besitzt.

Das Jahr 1907 war für Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jährige, der seit 1904 Kompositionsschüler von Arnold Schönberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Möglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schülerkonze
Ereignisse | Theater

Europeana

von Patrik Ouředník

Gastspiel Divadlo Na zábradlí (Theater Am Geländer), Prag – Tschechien

Das europäische 20. Jahrhundert in zwei Stunden? Mit der richtigen Vorlage ist das möglich – und die hat das Prager "Theater am Geländer" bei dem berühmten tschechischen Autor gefunden. Mit Europeana hat Patrik Ouředník eine internationale Leserschaft begeistert, der Text wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt. Für Ouředník wird das 20. Jahrhundert zu einer literarischen Figur, für die die historischen Schlüsselereignisse ebenso bedeutsam sind wie die banalen Dinge des Alltags: In einem einzigen großen Atemzug werden der Holocaust, die Erfindung des Büstenhalters, der Dadaismus, die Atombombe oder das Radfahren nebeneinander gestellt. Dadurch eröffnen sich nicht nur ganz neue Perspektiven, sondern auch ab
Ereignisse | Theater

Gypsy Hungarian

von Kristóf Horváth, Ádám Császi und dem T6 Ensemble

Gastspiel T6 Ensemble, Budapest – Ungarn

Wir wollen keine Antworten geben. Wir wollen die alten Fragen und Zuschreibungen loswerden. Zu Beginn des Stücks stellen sich fünf junge Roma als Polizist, Kellnerin, Tänzer, Astronomin vor, aber die Vorstellungsrunde hört nicht auf: Derjenige, der einmal Polizist war, ist jetzt Paläontologe, während die Astronomin zur Verurteilten wird. Der Verdacht des Publikums ist legitim: Diese Leute sind nicht das, was sie behaupten. Aber auch ihre Lügen sind legitim. Es wäre nicht klug, die Wahrheit zu sagen. Die selbstkreierte alternative Realität ist der Preis dafür, akzeptiert zu werden. Trotzdem sprechen alle ehrlich, frei von Kommentar und Moral. Es wird nichts anderes geboten als Geschichten. Die Monologe überschneiden und unterbrechen sich. Sie sind
Ereignisse

RADAR OST

Internationaler Auftakt der Autorentheatertage

Der internationale Auftakt der Autorentheatertage richtet erneut den Radar nach Osten und zeigt aufregende Inszenierungen aus Weißrussland, Ungarn, der Ukraine, Tschechien und Russland kompakt an einem Wochenende erstmalig in Berlin. Alle fünf Stücke erzählen so sinnlich und spielfreudig wie schonungslos entlarvend von gesellschaftlichen Zuständen und persönlichen Sehnsüchten. Literarisch und sehr musikalisch werden die großen Fragen gestellt nach individuellem Glücksanspruch und staatlicher Kontrolle, nach Zuschreibungen und Zugehörigkeit.

Alle Radar Ost-Gastspiele zeigen wir mit deutschen und/oder englischen Übertiteln.
Ereignisse | Theater

Who Is Happy In Russia

von Kirill Serebrennikov

Gastspiel Gogol Center, Moskau – Russland
nach einem Gedicht von Nikolai Nekrasov

Who Is Happy In Russia? – eine hintergründige Frage, die im heutigen Russland Putins nicht weniger provokativ ist als zu Zeiten Nikolai Nekrasov – literarischer Nationalheld und moralische Instanz des russischen Realismus. Mit dieser elementaren Frage, wer denn glücklich lebe in Russland, übertitelte er nach Abschaffung der Leibeigenschaft das einem jeden Schulkind vertraute sozialkritische Epos (1863 – 1877) und legt dar, dass Wohlstand und Glück nicht gleichbedeutend sind.

Der international gefeierter Regiestar Kirill Serebrennikov untersucht mit dem Ausnahmeensemble des Moskauer Gogol Centers in einer bildmächtigen und hochmusikalischen Parabel aus Schauspiel, Tanzperformance und Live-Musik das indi
Konzerte | Konzert

Yuuko Shiokawa und Sir András Schiff (Artist in Residence)

Haus-Konzert

Yuuko Shiokawa, Violine
András Schiff, Klavier

In seinen zahlreichen Sonaten für Violine und Klavier hat Wolfgang Amadeus Mozart immer neue Möglichkeiten des Zusammenspiels der beiden Instrumente ausgelotet. Die Geigerin Yuuko Shiokawa und Artist in Residence András Schiff spielen vier dieser eleganten Werke, die zwischen 1777 und 1787 entstanden sind, in unserem Haus-Konzert.

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine G-Dur KV 379
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine B-Dur KV 454
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine e-Moll KV 304
Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier und Violine A-Dur KV 526
Aufführungen | Theater

Die Geschichte vom Leben und Sterben des neuen Juppi Ja Jey Juden

Die Juden-Monologe

Bühne frei für die Dankesrede, den Monolog, die Umarmung einer israelischen Künstlerin, die ihr deutsches Publikum mit ihrer Dankbarkeit in den Schwitzkasten nimmt. Sie erzählt von dem Verlassen ihres Landes, von der freundlichen Aufnahme in Deutschland, den Sprachkursen, dem Stiftungsdschungel, durch den sie sich durchkämpfen musste, um dort anzukommen, wo sie heute ist – als neuer jüdisch-israelische Star am Himmel der deutschen (Kunst-)Landschaft. Spät versteht man, dass aus dem wortgewaltigen Angriff ihrer Liebe nur die Flucht in den Diasporagarten des Jüdischen Museums möglich ist. Und dort warten schon die Tiger.

Text: Sivan Ben Yishai
Regie: Sasha Marianna Salzmann
Familie | Puppentheater

Anna und die Wut

Christiane Kampwirth ab 4 Jahre

Anna hat ein großes Problem: Egal was sie tut, ob sie spielt, aufräumt, Eislaufen fährt, aus dem Fenster guckt. Irgendwas ist immer dabei was sie wütend macht. Und sie kann nichts dagegen tun. Niemand will mehr mit ihr spielen und die Ratschläge ihrer Eltern helfen auch nicht weiter. Aber Großvater weiß einen Ausweg: Er schenkt Anna eine Trommel.

ab 4 Jahre, 40 Minuten
freie Platzwahl
Tickets berechtigen an Wochenend- und Ferientagen zur Mitnutzung des Hausangebots.

Puppentheater in der Woche nur nach Anmeldung, gespielt wird ab 10 Personen.
Konzerte | Kammermusik

Masterclasses freitags um 6

Prof. Wolfgang Redik

Prof. Wolfgang Redik Künstlerische Leitung

Die Hochschulreihe der „Masterclasses freitags um 6“ an der Hanns Eisler ist für ein großes Publikum eine feste Verabredung. Die Lehrenden der Hochschule geben in diesem Rahmen öffentliche Meisterkurse und sind für ein Gespräch mit dem Publikum offen.

€ 6.- ERM 4.- | Kartentelefon 030.20309-2101
Aufführungen | Show

VIVID - Grand Show

Eine Liebeserklärung an das Leben

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Mit strahlenden Augen sieht sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir oft übersehen.

Wer kannst Du sein? What‘s your true ID? VIVID ist eine hypersinnliche Reise zu sich selbst und eine Liebeserklärung an das Leben.

Das Kreativteam – verteilt auf fünf Zeitzonen von Melbourne über Berlin bis Las Vegas – könnte internationaler nicht sein. Die Krönung: Philip Treacy, der „berühmteste Hutmacher der Welt“ (THE TIMES). Der begnadete Kopfschmuckmacher arbeitet für die Queen, den europäischen Hochadel, Alex
Ausstellungen | Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperati
Ausstellungen | Ausstellung

100 Prozent Wolle

Die Ausstellung öffnet das Thema WOLLE für Besucher_innen aller Altersgruppen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich der Wolle spielerisch, sinnlich, intellektuell oder nostalgisch anzunähern und damit auseinanderzusetzen. In jedem Raum stehen Orte der Begegnung, der gemeinsamen aktiven Erfahrung und des Austausches zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Zugleich können sich die Besucher_innen in verschiedenste Themenfelder vertiefen. Dazu gehören das Schäferleben und der Umgang mit Tieren, die Gewinnung von Wolle, die Verarbeitung der Rohwolle zum Faden und die Herstellung von Maschen bis hin zum Produkt. Alles kann selbst ausprobiert werden – mit Anleitung oder ohne.

Highlights sind neben einer bekletterbaren Schafskulptur die Ausstattung eines Schäfers, eine Geschichten erzählende Kl
Ausstellungen | Ausstellung

Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum

Die Ausstellung "Unvergleichlich" wird herausragende Kunstwerke Afrikas aus dem Ethnologischen Museum in der einzigartigen europäischen Skulpturensammlung im Bode-Museum zeigen. Durch die beiden Hauptetagen werden punktuell Plastiken beider Kontinente gegenübergestellt. Thematische Vertiefungen werden in einem Sonderausstellungsraum gezeigt.

Durch experimentelle Gegenüberstellungen von Werken aus zwei Kontinenten werden mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen thematisiert, wie historische Zeitgenossenschaft, ikonographische und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien. Besonders bemerkenswert sind Übereinstimmungen in der Funktion der Kunstwerke trotz unterschiedlicher Formensprache: Kraftfiguren aus dem Kongo dienten zum Schutz von Dörfern und Gemeinschaften, äh
Ausstellungen | Ausstellung

Ganzfeld "Aural"

Eine Installation von James Turrell

Ab 12. April 2018 präsentieren wir im Museumsgarten die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell. In dieser raumgreifenden und begehbaren Arbeit des weltweit bedeutendsten »Bildhauer des Lichts« tauchen die Besucher*innen in die Atmosphäre eines entgrenzten Raumes, der weder die Quelle des Lichtes preisgibt, noch die Ausmaße seiner Umgebung wahrnehmbar macht. Dieses Werk gehört zur Reihe der Ganzfeld Pieces, von denen nun zum ersten Mal eines in Berlin präsentiert wird.

Licht ist ein zentrales Symbol im Judentum, das Anfang und Ende der Schöpfung miteinander verbindet. In dieser Installation gewinnt man den Eindruck, in einen überirdischen Raum zu treten, dessen Konstruktion die empirische Welt außer Kraft zu setzen scheint. Diese Erfahrung kann als eine der s
Ausstellungen | Ausstellung

Dauerausstellung - “Tuet auf die Pforten”

Die Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum wird ab dem 05. Juli 2018 wiedereröffnet.

Mit ihrer ständigen Ausstellung “Tuet auf die Pforten” will die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nachzeichnen.

Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige architektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Ein Rundgang durch die Ausstellung soll anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon vermitteln, wie mannigfaltig di
Ausstellungen | Ausstellung

Hochzeitsträume

Hochzeit – der große Traum. Für viele der wichtigste Augenblick im Leben. Wie sehen diese Träume aus? Wie werden sie geschaffen? Wie haben sie sich verändert? Gehen alle Träume in Erfüllung? Und was hat das alles mit Gefühlen zu tun?

In der Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) gelebte und ungelebte, vergangene und gegenwärtige Hochzeitsträume. Sie sind so verschieden wie die Menschen, die Kulturen und Religionen und haben doch erstaunlich viel gemeinsam.

Träume von Jungen und Alten und denen „dazwischen“, von Prinzen, Promis, KünstlerInnen und DesignerInnen. Die interaktive Ausstellung mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm lädt ein zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen.
Ausstellungen | Ausstellung

Es war einmal in Jerusalem. A Very Personal View. Zeichnungen / Drawings Gabriella Rosenthal Palestine-Israel, 1938-1955

Die Zeichnungen von Gabriella Rosenthal (1913-1975) sind ihr ganz
persönlicher Blick auf das Alltägliche im ethnisch, religiös und sozial
vielfältigen Jerusalem vor der Gründung des Staates Israel:
Zeugnisse aus einer vergangenen Zeit, in der trotz wachsender
Spannungen und Gewalt ein Nebeneinander im Heiligen Land noch
möglich war.

Gabriella Rosenthal (1913-1975), mother of Rabbi Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin,
was born in Munich, Germany and emigrated to British Mandatory
Palestine in 1935 (since 1948, the State of Israel) where she lived until her death.

Her work, in watercolor and ink, includes both straightforward illustrations and
caricatures, which vividly and humorously reflect the multicultural daily life of
the many different ethnic groups in the Holy Land at that time.
Ausstellungen | Ausstellung

Humboldt Forum Highlights

Was verbindet den Buckelstier Nandi, die Adlerschlange Cuauhcoatl, eine Federmadonna, die Marmorstatue Friedrichs III., eine alte Tresortür und das Nasspräparat einer Gorillahand? Sie alle sind Vorboten jener Ausstellungen, die bald im Humboldt Forum zu sehen sind, und werden schon jetzt als Highlights in verschiedenen Formaten vorgestellt. Zu diesem Anlass präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin ihre Highlight-Objekte an prominenten Orten der Museumsinsel Berlin und des Kulturforums.

An insgesamt acht Orten in den gastgebenden Ausstellungshäuser sind die Botschafter des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums anzutreffen: in der Gemäldegalerie, dem Neuen Museum, dem Alten Museum und dem Pergamonmuseum.

Die Ausstellung wird begleitet von einer Veranstaltungs
Ausstellungen | Ausstellung

Der Elefant im Raum

Skulpturen aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

„Der Elefant im Raum – Skulpturen aus der Sammlung Marx“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin befasst sich mit einem wesentlichen Aspekt der Bildhauerei der 1960er-Jahre: die räumliche Wirkung von Skulpturen. Mit Werken von Absalon, Joseph Beuys, Donald Judd, Jeff Koons, Rachel Whiteread u. a. rückt die Ausstellung das Verhältnis von Kunstwerk und Räumlichkeit in den Blick. Ausgehend von der englischsprachigen Redewendung „the elephant in the room“ verweist der Elefant im Ausstellungstitel auf jene Kräfte und Größen, die zwar nicht Teil der Skulpturen sind, ihre Präsenz im Raum jedoch maßgeblich mitbestimmen und damit wesentlicher Bestandteil des erweiterten Kunstbegriffs der 1960er-Jahre sind.

Anlässlich der Ausstellung erscheint Ende des Jahres eine Publikation zur Sam
Ausstellungen | Ausstellung

A wie Jüdisch

In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.

Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.

Wer kennt die Jewrovision? Zum Stichwort »Jugend« stellt die Ausstellung den größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb für Kinder und Jugendliche vor, bei dem Anfang 2018 rund 1200 Teilnehmer*innen ihre Interpretation des jüdischen Lebenskreises vo
Ausstellungen | Ausstellung

Local Histories

Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, der Sammlung der Nationalgalerie und Leihgaben

Die Ausstellung „Local Histories“ spürt Beziehungen und Bedingungen nach, unter denen zentrale Werke der Sammlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden.

„The history of art and art’s condition at any time are pretty messy“ schreibt Donald Judd 1964 in einem Artikel, der sich der New Yorker Kunstszene widmet. Er wendet sich darin gegen traditionelle Unterscheidungen von Stilen und Gattungen und plädiert für eine ungezwungene Begegnung mit Kunstwerken. Judds Analyse einer lokalen Szene ist Ausgangspunkt für das Experiment, Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection und der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben, in den Kontext ihrer Entstehung zu bringen.

Welche Kunst war prägend für Donald Judd? Was verbindet Konrad Lueg, Sig
Ausstellungen | Ausstellung

Carl Melchior

Jüdischer Vorkämpfer eines europäischen Friedens

Im Rahmen des berlin­weiten Themen­winters »100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19« erinnert das Jüdische Museum Berlin mit einer Intervention im Akademie­gebäude an das Wirken von Carl Melchior, dem lange über­sehenen jüdischen Vor­kämpfer eines europäischen Friedens.

Frieden war im November 1918 eine zentrale Forderung nicht nur der Revolutionäre. Wie aber konnte ein solcher Friede nach einem jahre­langen alles vernichtenden Mahl­strom der Gewalt, angesichts von Millionen von Opfern des Ersten Welt­krieges geschaffen und gesichert werden?

Darum bemühte sich Carl Melchior als Vor­sitzender des Finanz­ausschusses der deutschen Waffenstillstands­delegation und Haupt­delegierter bei den Ver­handlungen mit den Alliierten – und bewahrte dabei »große Würde in der Nieder­lage« (so einer sei
Ausstellungen | Kinderprogramm

Vielfalt-Forscher des Labyrinth Kindermuseums

Was ist Vielfalt? Wo ist Vielfalt?

Im Projekt „Vielfalt-Forscher“ des Labyrinth Kindermuseums Berlin gehen Kinder mit und ohne Fluchthintergrund auf die Suche nach Vielfalt. Gemeinsam mit Kreativschaffenden erforschen sie die Vielfalt der Sinne, Gefühle, Farben, Formen oder Sprachen. Immer wieder geht der Blick auf das „Ich“, die eigenen Fähigkeiten, Talente, Vorlieben und Besonderheiten, und davon ausgehend auf die anderen.

Schülerinnen und Schüler der Kreuzberger Rosa-Parks-Grundschule haben im Märkischen Museum eigene Vielfalts-Ausstellungen zum Thema „Ich und Berlin“ entworfen. Diese werden nun im Museumslabor gezeigt.

Ein Projekt des Labyrinth Kindermuseum Berlin in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin. Gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Ausstellungen | Ausstellung

Kulturlandschaft Syrien

Bewahren und Archivieren in Zeiten des Krieges

Kulturerhalt in einem kriegszerstörten Land? Die Sonderausstellung im Museum für Islamische Kunst lädt die Besucherinnen und Besucher mit Objekten, Filmen, Fotos und interaktiven Bildschirmen auf eine virtuelle Erkundungsreise durch die Kulturlandschaft Syriens ein. Zugleich gibt sie Einblicke in die Arbeit des „Syrian Heritage Archive Project“ und damit in die Praxis des Kulturerhalts.
Syrien als bedeutende Kulturlandschaft

Syrien ist eine bedeutende Kulturlandschaft, grundlegende zivilisatorische Errungenschaften wie die Entstehung städtischen Lebens oder das Alphabet nahmen hier ihren Anfang. Einzigartige historische und archäologische Denkmäler zeugen von der jahrtausendealten Geschichte des Landes. Die altorientalischen Hochkulturen, die griechische und römische Antike sowie die
Ausstellungen | Ausstellung

MANTEGNA und BELLINI

Meister der Renaissance

Ab 1. März 2019 präsentiert die Gemäldegalerie eine umfassende Ausstellung zum eng miteinander verwobenen Schaffen von Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516). Mit rund 100 Arbeiten stellt die Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der National Gallery, London erstmals das Oeuvre dieser beiden Meister der italienischen Renaissance vergleichend gegenüber. Der Katalog zur Ausstellung ist bereits erschienen. Tickets und Gruppenführungen sind ab sofort buchbar.
Mantegna und Bellini

1452/3 heiratete der in Padua tätige, aufstrebende Maler und Druckgraphiker Andrea Mantegna in die Familie Bellini ein – eine der führenden Künstlerfamilien im nahegelegenen Venedig. Mantegnas spektakuläre Bilderfindungen und sein intensives Interesse an der klassischen Antik
Ausstellungen | Ausstellung

And Berlin Will Always Need You

Kunst, Handwerk und Konzept Made in Berlin

Vom 22. März bis 16. Juni 2019 lädt der Gropius Bau ein, die Bedeutung manueller Arbeitsprozesse und das Konzept von Handwerk in der zeitgenössischen Kunstszene Berlins zu erkunden. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Geschichte des Gropius Bau, der einst als Kunstgewerbemuseum und Lehrinstitution diente.

Als Dorothy Iannone ihrer Freundin Mary Harding 1977 ein Ständchen brachte, besang sie auch ihre emotionalen Reaktionen auf Berlin – der Stadt, in die die Künstlerin ein Jahr zuvor im Rahmen des DAAD Künstlerprogramms gezogen war und in der sie bis heute lebt. Ihre Gesangszeile „And Berlin will always need you“ ist ebenso der Titel der ersten Ausstellung, die 2019 am Gropius Bau zu sehen sein wird.

And Berlin Will Always Need You. Kunst, Handwerk und Konzept Made in Berlin ist ein
Ausstellungen | Ausstellung

Museum im Kopf

Künstler*innenbücher - Buchhandlung Walther König

Zeitgleich mit der Öffnung des Gropius Bau im März, kuratiert die Buchhandlung Walther König eine Ausstellung von Künstler*innenbüchern, die das Sammeln und Archivieren thematisieren. Dabei wird das Künstler*innenbuch als eigenständiges Kunstobjekt betrachtet, das spezielle Formen des Wissens und der Kreation hervorbringt. Viele der Bücher wurden im Verlag der Buchhandlung Walther König veröffentlicht, die langjähriger Partner des Gropius Bau ist.

Unter anderem mit Werken von Hanne Darboven, On Kawara, Sol LeWitt, Gerhard Richter, Ed Rusha und Hans-Peter Feldmann.
Ausstellungen | Ausstellung

Tiergarten. Sequenz 1974 – 2004

Fotografien von Michael Rutschky

Sein Interesse galt Berlin, wo er lebte, arbeitete und die Veränderungen der Stadt nicht nur literarisch beschrieb. So hielt der Essayist und Fotograf Michael Rutschky (1943 – 2018) auf seinen Spaziergängen den Berliner Tiergarten in zahlreichen Bildern fest. Aus Anlass seines ersten Todestages präsentieren wir in einer Sonderpräsentation seine 1974 begonnene Serie zu dem zentralen Park der Stadt.

Die fotografische Arbeit liest sich wie ein zeitgemäßer Kommentar zu einem landschaftlichen Ort, der ständig historischen Veränderungen ausgesetzt war und ist. Von Rutschkys Großvater, dem Stadtbildfotografen Max Missmann (1874-1945) in den 1910er Jahren als Ort bürgerlichen Zeitvertreibs dargestellt, wird der Tiergarten in Rutschkys Bildern zu einem Niemandsland. Eindrucksvoll dokumentiert er
Ausstellungen | Ausstellung

Jack Whitten: Jack’s Jacks

Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zeigt erstmalig in Europa eine institutionelle Einzelausstellung mit Werken des US-amerikanischen Künstlers Jack Whitten (1939-2018). In enger Absprache mit dem Künstler konzipiert, macht die Präsentation deutlich, wie Whitten über eine Zeitspanne von sechs Jahrzehnten die Grenzen der abstrakten Malerei immer wieder neu definierte.

Ausgehend von gestischen Bildern, die unter dem Einfluss des abstrakten Expressionismus entstanden, zeichnet die Ausstellung die Entwicklung von Whittens malerischem Stil über die slab paintings der 1970er-Jahre bis hin zu seinen späteren Experimenten mit Struktur und Materialität nach, die in seinem unverkennbaren Mosaiken-Stil mündeten. Um den zeitgeschichtlichen Kontext der Arbeiten zu beleuchten, liegt
Ausstellungen | Ausstellung

Flying Pictures

Flying Steps & OSGEMEOS inszenieren Mussorgskys Bilder einer Ausstellung

Wie würden Bilder klingen, wenn sie Musik wären? Wie würden sie aussehen, würden sie von Tänzern zum Leben erweckt? Und was entsteht, wenn sich die Künstler ihrer Zeit über Genregrenzen hinweg inspirieren und ihre Kunst verschmelzen?

Nach den Erfolgsproduktionen „Flying Bach“ und „Flying Illusion“ laden die Berliner FLYING STEPS zu ihrer neuen Produktion "Flying Pictures" ein, die in Berlin ihre Premiere feiert. In Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, die durch Udo Kittelmann die FLYING STEPS bereits 2010 in die Neue Nationalgalerie einlud, entsteht im April 2019 „Bilder einer Ausstellung“ im „Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin“. Inszeniert von den FLYING STEPS und dem brasilianischen Künstlerduo OSGEMEOS, verbindet „Flying Pictures“ Elemente von Kunst, Musik und Tanz-
Ausstellungen | Ausstellung

Mit dem Mönch am Meer

Caspar David Friedrich in Virtual Reality

Wer hat sich bei der Betrachtung eines Gemäldes, das sich wie das Fenster zu einer anderen Welt öffnet, nicht schon vorgestellt, tatsächlich in diese Bildwelt einzutreten? Eine aufwendig produzierte Virtual-Reality-Anwendung ermöglicht nun den Besucherinnen und Besuchern der Alten Nationalgalerie, sich einem Schlüsselwerk der Sammlung und seiner Geschichte in völlig neuer Art und Weise zu nähern: Caspar David Friedrichs Meisterwerk „Mönch am Meer“.

Der „Mönch am Meer“ ist nicht nur eines der bekanntesten Gemälde von Caspar David Friedrich und eine weltweite Ikone der romantischen Malerei in Deutschland. Durch die umfassende Restaurierung in den Jahren 2013 bis 2016 ist das Werk auch maltechnisch besonders gut erforscht. Mit 3D-Brillen wird das Kunstwerk jetzt zum virtuellen Erlebnis, Be
Ausstellungen | Ausstellung

Bauhaus und die Fotografie

Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst

Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen der Foto-Avantgarde um 1930 und der zeitgenössischen Kunst.

Das Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Wie tragen dessen Neuerungen auch heute noch zur Weiterentwicklung fotografischer Bildsprachen und ästhetischer Konzepte bei? Welche Rolle spielt die Foto-Avantgarde um 1930 für zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler? Die Ausstellung konfrontiert Arbeiten von u.a. László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Man Ray, Jan Tschichold, Hedda Walther, Florence Henri, Hans Robertson und Erich Consemüller mit Werkgruppen von Thomas Ruff, Dominique Teufen, Daniel T. Braun, Wo
Ausstellungen | Ausstellung

Emil Nolde - Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Die Ausstellung „Emil Nolde. Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ zeigt Emil Noldes künstlerisches Werk erstmals im historischen Kontext seiner Biografie und ideologischen Haltung. Seine Sympathien für die NS-Bewegung sind in Expertenkreisen seit langem bekannt, spielten jedoch in der öffentlichen Präsentation seiner Werke bisher kaum eine Rolle. Die Ausstellung soll daher sowohl eine künstlerische als auch historische Auseinandersetzung mit Noldes Werk und Leben ermöglichen, die den dynamischen Charakter des Verhältnisses zwischen Künstler, Werk und Rezeption thematisiert.

Nolde selbst veranlasste gar testamentarisch die Veröffentlichung seiner schriftlichen Erzeugnisse, darunter seine Autobiografien und Briefe. Offensichtlich war er davon überzeugt, dass ein bes
Ausstellungen | Installation

James Turrell – Ganzfeld "Aural"

Eine Installation von James Turrell

In einem temporären Bau im Museumsgarten präsentieren wir die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell.

Mit »Aural« wird erstmalig ein Ganzfeld des weltweit bedeutendsten »Bildhauers des Lichts« in Berlin präsentiert. Die Installation gehört zur Werkserie der Ganzfeld Pieces, in der Turrell Grenzbereiche der Wahrnehmung inszeniert.

Beim Betreten der Installation Ganzfeld »Aural« tauchen Besucher*innen in die Atmosphäre eines Raumes ein, in dem sich weder Dimensionen noch die Quelle des Lichts erkennen lassen. Das Auge findet keine Anhaltspunkte mehr und der Blick verliert sich. Licht, Farbe und Raum verschmelzen miteinander. Der langsame Farbwechsel der Installation wird durch Lichtblitze unterbrochen.

James Turrell fordert Zeit von seinen Besucher*innen
Ausstellungen | Ausstellung

In bester Gesellschaft

Ausgewählte Erwerbungen des Berliner Kupferstichkabinetts 2009-2019

„In bester Gesellschaft“ stellt eine Auswahl wichtiger Erwerbungen des Kupferstichkabinetts aus den letzten zehn Jahren vor – vom Spätmittealter bis in die unmittelbare Gegenwart. Hierzu gehören neben Ankäufen aus eigenen Mitteln vor allem Schenkungen, Vermächtnisse und einzelne Rückerwerbungen restituierter Werke.

Viele bedeutende Ankäufe gelangen oftmals nur mit Hilfe externer Förderer wie der Kulturstiftung der Länder, der Schering Stiftung Berlin oder der Ernst von Siemens Kunststiftung. Nicht zu vergessen sind die Künstlerförderung des Landes Berlin sowie das Engagement der Graphischen Gesellschaft zu Berlin e. V. sowie vieler privater Förderer.

Dabei werden nicht nur die einzelnen Neuerwerbungen und die Umstände ihrer Erwerbung ins Licht gerückt, sondern auch Anknüpfungspunkte
Ausstellungen | Ausstellung

Henning Wagenbreth – Transitzone

Gastspiel in der Kunstbibliothek

Die Kunstbibliothek öffnet sich für die kreativen Ideen und Perspektiven zeitgenössischer Gestaltung: Ihr Ausstellungsraum wird zur Plattform des Dialogs mit den Sammlungen und einer künstlerischen Erforschung der Bestände.

Für „Transitzone“ hat Henning Wagenbreth Inspirationsbilder und Lieblingsstücke ausgewählt, die er mit dem eigenen Werk interagieren lässt. Der Berliner Grafikdesigner und Illustrator Wagenbreth (geb. 1962) ist international bekannt durch seinen unverwechselbaren grafischen Stil: In klaren Linien und starken Farben verdichtet er Bilder zu Erzählungen, fantasievoll und präzise zugleich. Er ist selbstverständlich in digitalen Medien unterwegs, versteht jedoch die Handzeichnung und manuelle Drucktechniken als wichtige Quellen gestalterischer Originalität.

Im bunten B
Ausstellungen | Ausstellung

Cinderella, Sindbad & Sinuhe

Arabisch-deutsche Erzähltraditionen

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend von Abgrenzung geprägt sind, ist es umso wichtiger, sich den vielfältigen, auch historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten der verschiedenen Kulturen forschend zu widmen und diese einer internationalen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Ausstellung erkundet wechselseitige Einflüsse und gemeinsame Ideen arabischer und deutscher Erzähltraditionen. Sie präsentiert erste schriftliche Überlieferungen von Erzählungen und Märchen, angefangen bei den frühesten bekannten Beispielen aus dem Alten Ägypten und Mesopotamien. Sie untersucht, wie diese durch Zeit und Raum hinweg adaptiert und interpretiert wurden, und weist auf Gemeinsamkeiten in den Erzähltraditionen hin.

Zum ersten Mal werden in Deutschland gemeinsam unverwechselbare Me
Ausstellungen | Ausstellung

The Black Image Corporation

Theaster Gates

Ab dem 25. April 2019 präsentiert der Gropius Bau die Ausstellung The Black Image Corporation, konzipiert von Theaster Gates. Das Projekt ergründet die Archive der Johnson Publishing Company, die mehr als 4 Millionen Bilder enthalten und maßgeblich zur Gestaltung der ästhetischen und kulturellen Sprache der afroamerikanischen Identität beigetragen haben. Dabei stehen die Arbeiten zweier Fotografen im Mittelpunkt: Moneta Sleet Jr. und Isaac Sutton, in deren kraftvoller Bildsprache Schönheit und Black Female Power im Mittelpunkt stehen. Gegründet 1942 von John H. Johnson, brachte das gleichnamige Verlagshaus zwei wegweisende Publikationen für das afroamerikanische Publikum hervor: das Monatsmagazin Ebony und sein wöchentliches Schwester-Outlet Jet, dessen Veröffentlichung jeweils 1945 und 19
Ausstellungen | Ausstellung

Andreas Mühe. Mischpoche

Andreas Mühe (geb. 1979, Chemnitz, vormals Karl-Marx-Stadt, lebt in Berlin) wurde international bekannt durch seine Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit und Identität. Seinen Fotografien, die er ausschließlich analog herstellt, ist oftmals eine Ambivalenz, fast düstere Andeutung, inhärent, die auf die nicht mehr sichtbaren aber noch immer spürbaren Folgen der deutschen Geschichtsschreibung verweisen. Die sorgsam konzipierten Bildkompositionen suggerieren dabei eine gewisse Verwandtschaft zu Theater und Inszenierung. Die Nähe zu Schauspiel, Bühne und Film erschließt sich unter anderem aus Mühes persönlicher Biografie; sein Vater war der bekannte Schauspieler Ulrich Mühe, seine Mutter ist die renommierte Theaterintendantin Annegret Hahn. Diese beiden Persönlichkeiten, Mühes eng
Ausstellungen | Ausstellung

Der preußische Apoll

Prinz Louis Ferdinand (1772–1806)

"Sechs Fuß hoch aufgeschossen,
Ein Kriegsgott anzuschaun,
Der Liebling der Genossen,
Der Abgott schöner Fraun, …"

Mit diesen Versen beginnt Theodor Fontanes 1857 erschienene Ballade über den Prinzen Louis Ferdinand von Preußen (1772–1806), den Enkel des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. und Neffen Friedrichs des Großen. Feinsinniger Kunstfreund und ruhmsüchtiger Krieger, leichtsinniger Lebemann und umschwärmter Liebhaber – der Prinz war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit, geradezu ein „Star“ auf dem gesellschaftlichen Parkett.

Selbst Musiker, mit weitschweifendem Kontakt zu Künstlern
Als führender Kopf der „Berliner Kriegspartei“ bekämpfte Louis Ferdinand aktiv die Neutralitätspolitik König Friedrich Wilhelms III. gegenüber Napoleon. Er war gern gesehener Ga
Ausstellungen | Ausstellung

Ost-Berlin

Die halbe Hauptstadt
Ausstellung wurde verschoben

Ost-Berlin – Die halbe Hauptstadt: Unter diesem Titel widmen sich das Stadtmuseum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in einer gemeinsamen Ausstellung der Geschichte der „Hauptstadt der DDR“ von den späten 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung der Stadt 1990.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das urbane Leben und der städtische Alltag in Ost-Berlin. Sie zeigt die Stadt als Lebenswelt im Spannungsfeld zwischen ihrer Funktion als Machtzentrum des SED-Regimes und der sozialen und kulturellen Diversität. Mit einem gesellschaftsgeschichtlichen Portrait von Ost-Berlin werden die mit der Entwicklung der Stadt zur sozialistischen Metropole verbundenen lebensgeschichtlichen Erfahrungsräume der dort lebenden Menschen sichtbar gemacht.

Die Schau ist kein wehmütig-
Ausstellungen | Ausstellung

Gustave Caillebotte

Maler und Mäzen des Impressionismus

Gustave Caillebotte (1848–1894) war einer der zentralen Akteure des französischen Impressionismus und gehört dennoch zu jenen Künstlern, die heute noch zu entdecken sind. Sein Ruhm gründete sich zunächst auf seine Rolle als Mäzen, während er als Maler erst spät volle Anerkennung fand.

Mit Caillebottes 1877 vollendetem Gemälde „Straße in Paris, Regenwetter“ („Rue de Paris, temps de pluie“) zieht nun eine Ikone des Impressionismus in die Alte Nationalgalerie ein. Es gilt als Hauptwerk des Künstlers und ist eines der Aushängeschilder des Art Institute of Chicago. Selten reiste das monumentale Gemälde bislang nach Europa, in Berlin ist es zum ersten Mal überhaupt zu sehen. Dass „Straße in Paris, Regenwetter“ nun hier gezeigt wird, kann als Sensation bezeichnet werden und basiert auf einer e
Literatur

Terézia Mora "Die Liebe unter Aliens"

Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018.

Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin.

Kunstvoll erzählt Terézia Mora in »Die Liebe unter Aliens« von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Wir begegnen Frauen und Männern, die sich merkwürdig fremd sind und zueinander finden wollen. Einzelgängern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen. Träumern, die sich ihren Idealismus auf eigensinnige Weise bewahren. Mit präziser Nüchternheit spürt Mora in diesen zehn Erzählungen Empfindung
Literatur | Buchpräsentation

Uwe Tellkamp "Die Carus-Sachen"

Illustriert und gestaltet von Andreas Töpfer

Zu Carus gehen: so verabschiedet sich der Gynäkologe von den beiden Kindern, wenn er sich während der frühen Achtziger des 20. Jahrhunderts in Dresden auf den täglichen Weg zur Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus macht. Der Namensgeber der Institution, 1869 in Dresden gestorben, kann als Prototyp der in der Romantik noch selbstverständlichen Doppelbegabung gelten: Naturwissenschaftler, Arzt wie Maler, Verfasser geisteswissenschaftlicher Studien (unter anderem über Goethe). Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn der Vater seine beiden Kinder zu Expeditionen in die unabhängige Kunstszene Dresdens und des Umlands verleitet – es sind die Carus-Sachen, die alle drei umtreiben, zu Versuchen eines Wiederanknüpfens an die ungeteilte Humanität
Ausstellungen | Ausstellung

Dauerausstellung

Die historische Dauerausstellung lädt - auf über 3000 qm Ausstellungsfläche - zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. In 13 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild deutsch-jüdischen Lebens. Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen erzählen von jüdischer Kultur in Deutschland und zeigen, wie eng jüdisches Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist.
Literatur | Buchpräsentation

Eugen Gomringer "poema: Gedichte und Essays"

Vor 65 Jahren erschien Eugen Gomringers Gedicht «avenidas» in der Zeitschrift «spirale». Es war ein erstes Beispiel jener «Konstellationen», die in der Folge eine wesentliche Grundform der Konreten Poesie bilden sollte. Auf unvermutete Weise hat dieses Gedicht in jüngster Vergangenheit für Zündstoff gesorgt und eine umstrittene Aktualität gewonnen – Anlass genug, das dichterische Werk des Begründers der Konkreten Poesie neu zu betrachten.
Eugen Gomringer hat dazu eine Anzahl seiner wesentlichen Gedichte versammelt, sie selber kommentiert und ihnen Essays bekannter Autorenkollegen beigegeben. Er hält damit Rückschau auf die Entwick­lung einer literarischen Bewegung, deren minimalistischer Reduktionismus zunächst als belanglose Spielerei belächelt wurde, deren kreatives Potential sich unte
Literatur | Buchpräsentation

Alexander Grau "Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung"

Claudius-Verlag

Deutschland empört sich. Oft, gerne und über nahezu alles. „Empört Euch!“ war folgerichtig ein Bestseller hierzulande, markiert er doch in zwei Worten das Coming-out der deutschen Seele. Wir leben im Zeitalter der Hypermoral. Moral ist zur Leitideologie und zum Religionsersatz unserer postreligiösen Gesellschaft mutiert. Moral ist absolut geworden, sie duldet keine anderen Diskurse neben sich. So wird aus Moral die Tyrannei der Werte: Minderheitenkult, Kränkungsfetischismus, Gleichheitsideologie. Politik, Wirtschaft, Kunst – alles wird auf moralische Fragen reduziert. Selbst der Konsum hat fair, nachhaltig und ressourcenschonend zu sein. Wer sich diesem Diktat der totalen Moral zu entziehen sucht, wird gesellschaftlich sanktioniert. Der Publizist und Philosoph Alexander Grau, Autor der vie
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Der verschlossene Raum"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2017

Mit den Essays von Jan Wagner auf literarischer Entdeckungsreise: leidenschaftlich, mitreißend, klug.

Wüsste man nichts von Jan Wagners lyrischem Werk, man würde überhaupt nur noch Essays von ihm lesen wollen. Ob er über Bibliotheken, Buchhandlungen, Lyrik oder Kunst schreibt, ob er literarische Postkarten aus Rom oder Los Angeles sendet oder die Epiphanie eines Rosmarins im schwäbischen Garten feiert – man glaubt diesem charmanten Geschichtenerzähler alles. Es bleibt kaum Zeit, die rhetorische Fingerfertigkeit zu bewundern, mit der da zwischen souveräner Gelehrsamkeit unerwartet die nächste Anekdote aus dem Ärmel gezogen wird, und man kann nicht anders als staunen über die Trouvaillen, die Jan Wagner von seinen Entdeckungsreisen quer durch Epochen und Konti
Literatur | Buchpräsentation

Robert Menasse "Die Hauptstadt"

Suhrkamp Verlag

Deutscher Buchpreis 2017

Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierig
Literatur | Buchpräsentation

Natascha Wodin "Sie kam aus Mariupol"

Rowohlt Verlag

Leipziger Buchpreis 2017 - Belletristik

"Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe" - Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und wusste nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übriggeblieben war. Wieso lebten sie in einem der Lager für "Displaced Persons", woher kam die Mutter, und was hatte sie erlebt? Erst Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft, erst ein bisschen, dann immer mehr.

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland v
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Regentonnenvariationen"

Hanser Verlag

Preis der Leipziger Buchmesse 2015

In seinem neuen Gedichtband vermisst Jan Wagner poetisch die Welt – von Schlehen im Frost bis zu Eseln in Sizilien.
Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergesse
Literatur | Buchpräsentation

Bodo Kirchhoff "Widerfahrnis"

Frankfurter Verlagsanstalt

Deutscher Buchpreis 2016

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittel
Literatur | Buchpräsentation

Marcel Beyer "Flughunde"

Suhrkamp Verlag

Georg-Büchner-Preis 2016 für Marcel Beyer

Flughunde sind fledermausähnliche Flattertiere mit hundeartigem Kopf. Für Hermann Karnau sind sie von Kindheit an Sinnbild einer Welt, die vor dem Zugriff fremder Stimmen geschützt ist. Die Stimme ist der Fetisch des Akustikers Karnau, der 1940 den Plan faßt, systematisch das Phänomen der menschlichen Stimme zu erkunden.
Die eine Erzählstimme gehört Hermann Karnau, dessen Namen der Autor einem Wachmann im Berliner Bunker unter der Reichskanzlei entliehen hat. Die andere gehört der achtjährigen Helga, einer Tochter des Propagandaministers. Immer wieder kommt es zu Begegnungen der beiden, zuletzt im April 1945, als Karnau in Berlin ist, um die Führerstimme aufzuzeichnen.
Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992. Hermann Karnau, der nach dem Kri
Literatur | Buchpräsentation

Guntram Vesper "Frohburg"

Schöffling & Co.

Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik)

FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Ges
Ausstellungen | Ausstellung

Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze

800 Jahre Berliner Nikolaikirche
Dauerausstellung

Schon beim Betreten der umfassend sanierten Nikolaikirche werden die Besucher vom grandiosen Raumeindruck überwältigt sein: Gleich vom Eingang aus öffnet sich nun der Blick weit in die Kirchenhalle hinein bis zum Chor. Über dem neuen Ziegelboden erheben sich graue Bündelpfeiler, die das Zeltdach der Kirchenhalle mit seinem farbigen Rippennetz tragen.

Eine moderne Beleuchtungsanlage inszeniert die zahlreichen Kunstwerke und die zurückhaltenden Stahl-Glas-Einbauten der neuen Dauerausstellung. Viersprachige interaktive Medien erschließen darin facettenreich die unterschiedlichsten Aspekte der sieben Themeninseln:

Spurensuche | Die frühe Berliner Stadtgeschichte
Vom Feldstein zum Backstein | Die Baugeschichte der Nikolaikirche
Spaziergänge | Das Nikolaiviertel gestern und heute
W
Literatur | Buchpräsentation

Reinhard Jirgl "Die Stille"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2010

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

Roman
Fester Einband, 536 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 42.90 sFR (CH) / 25.60 € (A)
Literatur | Buchpräsentation

Mario Vargas Llosa "Das böse Mädchen"

Aus dem Spanischen von Elke Wehr
suhrkamp

Literaturnobelpreis 2010

Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los.
Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die
Ausstellungen | Ausstellung

Berliner Leben im Biedermeier

Dauerausstellung

Das Knoblauchhaus gehört zu den wenigen, noch am ursprünglichen Ort erhaltenen Berliner Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts. Original rekonstruierte Wohnräume sind den Mitgliedern der Familie Knoblauch gewidmet und vermitteln das damalige Lebensgefühl. Gebrauchsgegenstände, Bilder und Familiendokumente informieren über soziales Leben, Wirtschaft, Politik und Architektur jener Zeit.

Öffnungszeiten: Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr

Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)
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Frank Jöricke "Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage"

Solibro Verlag

"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "u
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Friedrich Christian Delius "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus"

Reinbek, Rowohlt-Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

“In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, daß er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.” So beginnt F. C. Delius’ Chronik eines ungewöhnlichen, schweijkschen Abenteuers aus unserer Zeit.
Nach siebenjähriger Vorbereitung gelingt es dem Kellner im Juni 1988, mit einer Jolle von Hiddensee aus die Seegrenze der DDR zu überqueren und nach Gedser in Dänemark zu segeln – ein “einfacher Grenzdurchbruch”, wie Gomp
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Melinda Nadj Abonji "Tauben fliegen auf"

jung und jung

Schweizer Buchpreis 2010

Eine ungarische Familie aus Serbien in der Schweiz. Ein schwungvoll und gewitzt erzählter Roman aus der Mitte Europas.

Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren, und die Dorfstraße ist wirklich nicht gemacht für einen solchen Wagen. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört.
Oder, richtiger, gehörte. Denn sie sind vor etlichen Jahren schon ausgewandert in die Schweiz, erst der Vater und dann, sobald es erlaubt war, auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko, und Ildiko ist es, die das hier alles erzählt. So auch den Besuch im Dorf, der dann n
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Monika Maron "Flugasche"

S. Fischer Verlag

Lessing-Preisträgerin 2011

Bitterfeld vor 30 Jahren: Die Journalistin Josefa Nadler kommt hierher, um eine Reportage über das veraltete und umweltgefährdende Kraftwerk zu machen. Mit ihrer kritischen Haltung gerät sie unter Druck und muss sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück.
›Flugasche‹ (1981), Monika Marons erster Roman, machte die Autorin über Nacht berühmt. Er zählt heute zu den Meisterwerken der deutschen Nachkriegsliteratur und bildet einen wichtigen Bezugspunkt zu Monika Marons 2009 erschienener Reportage ›Bitterfelder Bogen‹.

Roman
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Maja Haderlap "Engel des Vergessens"

Wallstein Verlag

Bachmann-Preis 2011

Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Famili
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Bora Cosic "Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution"

Suhrkamp Verlag

Stefan-Heym-Preis 2011

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann

Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution, heute ein Klassiker der europäischen Literatur, war ein Kultbuch in Jugoslawien. Aus der Perspektive eines Kindes - unschuldig bis zur Idiotie - wird in kaum zu überbietender Knappheit vorgeführt, wie Krieg, Faschismus und Kommunismus den Mikrokosmos einer heruntergekommenen Familie in Belgrad der vierziger Jahre heimsuchen. Hier hält man Lenins Schrift »Ein Schritt vor, zwei zurück« für ein Tango-Lehrbuch, diskutiert über Zwerge in Einmachgläsern und geht in Deckung, wenn die Partisanen den Freund von gestern zum Feind erklären. Die unheimliche Lakonie des Erzählers, der irrsinnige Witz und melancholische Humor des Buches machen es zu einem Meisterwerk der Subvers
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Frédéric Martel "Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt"

Knaus Verlag

Wer beherrscht unsere Köpfe und warum? – Eine faszinierende Expedition zu den Mächtigen des Kulturbetriebs

Avatar, Stieg Larsson, Google, Michael Jackson – wie funktioniert die Kultur der Massen und wer macht sie? Was gefällt allen, überall auf der Welt? Und warum? Es geht in diesem Report über die weltweite Kulturindustrie um ein Billionengeschäft. Es geht aber auch um die Herrschaft über Worte, Bilder, Träume und Weltanschauungen.

Fünf Jahre reiste der Medienforscher Frédéric Martel auf allen Kontinenten, befragte in 1250 Interviews die Mitwirkenden der Kreativindustrien von 30 Ländern. Auf der Suche nach Gewinnern und Verlierern begleitet ihn der Leser in die Kapitalen des Entertainment, nach Hollywood und Bollywood, zu TV Globo nach Brasilien, zu Sony, Al Jazeera, Televisa, in ä
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Hanna Krall "Herzkönig"

Verlag Nuee Kritik

Europäischer Literaturpreis

»Das ist der letzte Abschnitt meiner Reise, und es wäre dumm, wenn ich jetzt verrückt werden würde.«

Diese nüchterne Feststellung stammt von Izolda Regensberg alias Maria Pawlicka. Seit der Deportation ihres Mannes nach Auschwitz besteht der Sinn ihres Lebens allein darin, ihren Herzkönig zu befreien. Die fieberhaften Bemühungen werden von Absurditäten und Zufällen, von glücklichen und unglücklichen Fügungen begleitet. In Zeiten der Vernichtung wundert sich Izolda über keine Grausamkeit - auch nicht über die eigene.

Bis Izolda schließlich im Mai 1945 im Lager Ebensee auf ihren Ehemann trifft, hat sie eine Odyssee von Lagern und Gefängnissen hinter sich. Das Paar kehrt mit »polnischen« Pässen nach Polen zurück. Jahre später fliegt die geborgte Identität
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Martin Walser "Muttersohn"

Rowohlt Verlag

Auf die Frage, wovon sein neuer Roman handele, bekennt Martin Walser, dass es einfacher wäre zu sagen, wovon er nicht handele. Hier sind alle seine großen Themen gebündelt: Liebe und Vergeblichkeit, Lüge und Wahrheit, Glauben und Wissen. Muttersohn ist ein von Humor polierter Glaubensroman, ein Erleuchtungsbuch, in dem auch die Vernunft ihren Platz findet – nur nicht den von Aufklärungsfanatikern eingeforderten.

Hardcover, 512 S.

«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auf trumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.

«Als Evangelium stellt dieses Werk keine Frage – es ist.»
FELICIAS VON LOVENBERG, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Ein heiteres, altersweises Spiel, das von Normen und Be
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Jörg Bernig "Weder Ebbe noch Flut"

Mitteldeutscher Verlag

Eichendorff-Literaturpreis 2011

Die Geschichte der großen Liebe von Albert und Dorothee beginnt 1983 am Rande eines Kirchentages in Leipzig. Ein Kind soll für die beiden ein Zauberspruch gegen einen Alltag sein, mit dem sie nichts anfangen können. Doch Dorothee wird nicht schwanger, auch die Medizin vermag nicht zu helfen.
Dann fällt die Mauer, neue Möglichkeiten tun sich auf, aber Albert entbindet Dorothee von ihrem Versprechen auf ein gemeinsames Leben. Er verlässt sie aus Liebe, damit wenigstens sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Er selbst geht nach Wales – wie er sagt: ans Ende der Welt. Dort will er seine Forschungen zu Adalbert Stifter abschließen, dessen Ehe ebenfalls kinderlos geblieben war. Und noch tiefer reicht die Verbindung Alberts mit dem Leben Stifters: Als Alb
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Tomas Tranströmer "Sämtliche Gedichte"

Hanser Verlag

Literatur-Nobelpreis 2011

Das schmale lyrische Gesamtwerk von Tomas Tranströmer hat auch außerhalb Schwedens großen Einfluß ausgeübt; besonders aber in Deutschland. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit ein Gegenbild zeichnet.

übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Erscheinungsdatum: 08.02.1997
Flexibler Einband, 264 Seiten





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Eugen Ruge "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

Rowohlt-Verlag

Deutscher Buchpreis 2011

Roman einer Familie

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Hardcover, 432 S.
19,95 €
978-3-498-05786-2

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meist
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Friedrich Christian Delius "Bildnis der Mutter als junge Frau"

Rowohlt Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte …

rororo
Taschenbuch, 128 S.

«Eine wundervolle Erzählung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.» (Die Zeit)
«Ein Meisterwerk an Anmut und historischem Scharfblick.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Spannung und E
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Wolfgang Herrndorf: "Sand"

Rowohlt Berlin

Preisträger der Leipziger Buchmesse 2012

"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goß den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen."

Während in München Palästinenser des "Schwarzen September" das Olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbel
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Ian Kershaw "Das Ende"

Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Deutsche Verlags-Anstalt

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden bezahlt und die Verwaltung lief – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Die Gründe dafür, warum Hitlers Deutschland militärisch zusammenbrach, sind bekannt, die Frage, wie und warum das »Dritte Reich« bis zum Schluss funktionierte, ist dagegen bis heute nicht beantwortet. Zentral bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie das R
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Timothy Snyder "Bloodlands"

Europa zwischen Hitler und Stalin
C.H. Beck

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.
Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor
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Feridun Zaimoglu "Ruß"

Kiepenheuer & Witsch Verlag

Preis der Literaturhäuser 2012

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga

Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit.

Mit »Liebesbrand« und »Hinterland« hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jah
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Maxim Leo "Haltet Euer Herz bereit"

Eine ostdeutsche Familiengeschichte
Heyne Verlag

Europäischen Buchpreis 2011

Der preisgekrönte Journalist erzählt kritisch, liebevoll und unsentimental

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

Der Journalist und Autor Maxim Leo ist Träger des Europäischen Buchpreises 2011. Leo, der in Ost-Berlin geboren wurde, wird für sein Buch „Haltet euer Herz bereit“ ausgezeichnet, das liebevoll und mitreißend die Geschichte seiner Familie vom Zweit
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Durs Grünbein "Aroma - Ein römisches Zeichenbuch"

Suhrkamp Verlag

Tomas-Tranströmer-Preis 2012

Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Gegenwert stellt sich in Vers und Prosa der Ewigen Stadt.

„Aufblühen wird man hier, auch als kraut sich gern überlassen.
Dem wohligen Phototropismus. Der man im Norden war,
Dieser Eisblock Identität, Psyches Schneemann ist bald zerronnen.“

Der so spricht, ist an einem Ort angekommen, wo viele seiner Schreib- und Lebensmotive zusammenlaufen. Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt – „Roma caput mundi“ – wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder – freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömi
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Felicitas Hoppe "Hoppe"

S. Fischer Verlag

Georg-Büchner-Preis 2012

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!

›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
Literatur | Buchpräsentation

Swetlana Alexijewitsch: "Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"

Suhrkamp

Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland
Ausstellungen | Ausstellung

Picasso und seine Zeit

16.03.2013 bis auf Weiteres

Am 16. März 2013 öffnete das zur Nationalgalerie gehörende Museum Berggruen wieder die Pforten für seine berühmte Sammlung der Klassischen Moderne. Der westliche Stülerbau wurde um das benachbarte Kommandantenhaus am Spandauer Damm und den neu angelegten Bettina-Berggruen-Garten erweitert.

Name und Entstehung der Sammlung gehen auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen zurück (1914-2007). Über einen Zeitraum von mehr als vierzig Jahren trug er Meisterwerke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Klee und Alberto Giacometti zusammen. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" wurde die Sammlung Berggruen 1996 erstmals im westlichen Stülerbau präsentiert und im Jahr 2000 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Nationalgalerie erworben. Heute ist die Sammlung im Museum Berggr
Literatur | Buchpräsentation

Nicolas Mahler "Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"

Reprodukt

Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
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Amos Oz "Unter Freunden"

Suhrkamp Verlag

Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
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Patrick Modiano "Der Horizont"

Hanser Literaturverlag

Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
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Terézia Mora "Das Ungeheuer"

Luchterhand Literaturverlag

Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
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Judith Schalansky "Der Hals der Giraffe"

Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
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Marcel Beyer "Putins Briefkasten"

Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
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Marjana Gaponenko "Wer ist Martha?"

Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
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Wilhelm Genazino "Idyllen in der Halbnatur"

Hanser Verlag

Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
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Sibylle Lewitscharoff "Pong"

Berlin-Verlag

Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
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Narvid Kermani "Dein Name"

Hanser Verlag

Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
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Ursula Krechel "Landgericht"

Jung und Jung Verlag

Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
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David Wagner "Leben"

Rowolth

Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Ausstellungen | Ausstellung

Mauer Stücke

Dauerausstellung

Die Berliner Mauer ist das signifikanteste Symbol der 28-jährigen Teilung der Stadt. Sieben originale Mauerteile vor dem Märkischen Museum erinnern daran.

Ost-Klappe und West-Bemalung
Ein Mauerelement weist eine Klappe auf, die den Grenztruppen der DDR einen Zugang zum Westen ermöglichte. Zwei Teile zeigen eine charakteristische Bemalung, wie sie im West-Berliner Stadtteil Kreuzberg typisch war. Diesen „Königskopf“ schuf der Künstler Kiddy Citny 1985 als Teil eines langen Frieses in der Waldemarstraße. Das Stadtmuseum Berlin verdankt ihn der großzügigen Schenkung eines Bürgers. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ermöglichte es, die Segmente der Berliner Mauer zu präsentieren und eine Hörstation einzurichten.

Akustische und steinerne Zeitzeugen
Tondokumente vom Bau der M
Ausstellungen | Ausstellung

Schätze aus dem Rhein. Der Barbarenschatz von Neupotz

20.12.2016 bis auf Weiteres

Im Bacchussaal des Neuen Museums stand lange einsam der Xantener Knabe, eine römische Bronzestatue, 1858 im Rhein bei Xanten von Fischern entdeckt. Nun bekommt der Bronzejüngling Zuwachs en masse: eiserne Werkzeuge und Wagenteile, Vorhängeschlösser und Fußfesseln, Bronzekessel und Silbergeschirr. Der „Barbarenschatz von Neupotz“ – im 3. Jahrhundert n. Chr. im Rhein versunken – wird für die kommenden Jahre die Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte um eine Attraktion bereichern.

Die einst in den Fluten des Rheins versunkenen Objekte stammen zumeist aus römischen Privathäusern. Es handelt sich etwa um einfaches Küchen- und Kochgeschirr, aber auch um wertvolles Tafelgeschirr zum Auftragen von Speisen und Getränken und zum Mischen von Wein. Viele Stücke zeigen Spuren inten
Ausstellungen | Installation

res·o·nant

Eine Licht- und Klanginstallation von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin
bis Sommer 2019

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant seit dem 17. November eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wird eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.

Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolischen Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk. Damit sind diese beiden charakteristischen Voids des Gebäudes seit Eröffnung des Museums 2001 neu zu erleben.

In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken. Mittels drehender S
Ereignisse | Führung

Jerusalem im Dialog

Öffentliche Dialog-Führung zur Ausstellung

Für die einen ist Jerusalem ein Sehnsuchtsort, für andere Alltag. Für manche ist es der Geburtsort, für andere ist Jerusalem unerreichbar. Jerusalem ist Inspiration, Utopie, Geschichte, Religion und Politik, irdisch oder himmlisch.

Die Vielfalt an Interessen und Emotionen, die Menschen mit der Stadt verbinden, war für das Jüdische Museum Berlin ausschlaggebend, um während einer Ausstellungsbegleitung unterschiedliche persönliche und biografische Perspektiven auf die Stadt unmittelbar wiederzugeben.

Ab 15. April, immer sonntags (außer 24. Juni), 14 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung
seit 21. März 2019

Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Porzellans. Unter Fürsten, Aristokraten und vermögendem Bürgertum war man regelrecht süchtig nach dem „weißen Gold“, man sprach von der „maladie de porcelaine“. Wer sich das exklusive Porzellan nicht leisten konnte, griff zur Fayence, um seine Tafeln, Konsolen, Kaminsimse und Kommoden zu schmücken.

In der Ausstellung gibt es verschiedene Themenfelder:

Wie verlief der Weg des Porzellans von Asien nach Europa?
Inwieweit spiegeln sich in der Porzellan- und Fayencekunst die aristokratischen Lebensweisen des Rokoko wider?
Welche gestalterischen Besonderheiten gab es, und wie waren die Herstellungstechniken?

Dass Porzellan bis heute für Gestalterinnen und Gestalter aktuell ist, wird exemplarisch unter dem Aspekt „Porzellan und 3 D Druck“ bel
Konzerte | Konzert

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

  • Konzerte und Aufführungen in Berlin
Konzerte | Klassik

Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik

  • Konzerte in historischem Ambiente in Berlin und Brandenburg
Aufführungen | Show

Friedrichstadt-Palast Berlin

  • Der Palast ist die meistbesuchte Bühne Berlins. Seine Grand Shows, Kindershows und Gastspiele ziehen jährlich 700.000 Besucher an.
  • Mit über 160 Mitwirkenden pro Vorstellung sind dies die größten Ensuite-Shows der Welt.
Familie | Theater

Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ Berlin

  • Bühne im FEZ Berlin-Wuhlheide
Ereignisse | Konzert

Berliner Residenz Konzerte

  • in der Großen Orangerie im Schloss Charlottenburg
Konzerte | Klassik

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

  • Chefdirigent Howard Griffiths
Familie | Theater

Berliner KinderTheater Sommertheater

  • … wo Kinderbücher lebendig werden!
Konzerte | Klassik

Berliner Singakademie

  • Die Berliner Singakademie zählt zu den großen Oratorienchören Berlins.
Familie | Museum

Museum der Illusion
Berlin

  • Willkommen in der faszinierenden Welt der Illusionen! Täusche deine Augen und unterhalte deinen Verstand!
Familie | Theater

Schaubude Berlin

  • Kinder- und Abendtheater
Ausstellungen | Museum

Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum

  • Dauerausstellung in den historischen Räumen der Neuen Synagoge Berlin
Aufführungen | Cabaret

Bar jeder Vernunft Berlin

  • Cabaret – Theater – Restaurant
Ereignisse | Cabaret

TIPI am Kanzleramt Berlin

  • Die größte stationäre Zeltbühne Europas mitten in Berlin. Chansons, Cabaret, Varieté, Tanz, Artistik, Musical-Comedy, Show, Entertainment oder Magie - hier erleben Sie kulturelle sowie kulinarische Vielfalt.
Ausstellungen | Museum

me Collectors Room Berlin

  • Die Sammlung von Thomas Olbricht, für Sammler und alle Entdeckungen im offenen Feld der Kunst.
Ereignisse | Kulturveranstaltung

Kulturforum Schwielowsee

  • Veranstaltungen rund um den Schwielowsee
Familie | Freizeit

Kunstschule Potsdam

  • Die Kunstschule Potsdam ist seit 1992 eine Einrichtung der außerschulischen kulturellen Bildung.
Aufführungen | Theater

Theater im Palais Berlin

  • Das Theater Unter den Linden
Konzerte | Klassik

Philharmonischer Chor Berlin

  • 24.03.18: Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias
  • 20 Uhr Philharmonie
Ausstellungen | Museum

Cartoonmuseum Luckau

  • Sonderausstellung ... "Thulkes Welt" - 2. März - 30. Juni 19
  • zwischen Berlin und Dresden in der Nähe des Spreewaldes liegt diese einmalige Einrichtung
Familie | Freizeitpark

Waldhochseilgarten Jungfernheide Berlin

  • Der Waldhochseilgarten liegt im Volkspark Jungfernheide – dem mit etwa 150 ha zweitgrößten Park Berlins.
Aufführungen | Theater

Improtheater Paternoster Berlin

  • Improvisationstheater
Aufführungen | Oper

Deutsche Oper Berlin

  • Die Deutsche Oper Berlin ist das größte der drei Opernhäuser in Berlin.
Ereignisse | Kulturveranstaltung

Russisches Haus Berlin

  • Ort deutsch-russischer Begegnungen
Familie | Familienprogramm

FEZ-Berlin

  • Das FEZ-Berlin ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum.
Aufführungen | Theater

HAU Hebbel am Ufer Berlin

  • Das HAU Hebbel am Ufer mit seinen drei Veranstaltungsstätten HAU1, HAU2 und HAU3 steht für aktuelle künstlerische Positionen
Aufführungen | Theater

Sophiensaele

  • Eine der wichtigsten Produktions- und Spielorte für die Freien darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum.
Ereignisse | Festspiele

Musikfestspiele Potsdam Sanssoucci

  • Herausragende Künstler aus aller Welt sind jedes Jahr zu Gast in Potsdam und Sanssouci.
Familie | Museum

Deutsches Spionagemuseum Berlin

  • Deutsches Spionagemuseum Berlin
Ereignisse | Theater

Hebbel am Ufer Berlin

  • In den Spielstätten HAU1, HAU2 und HAU3 werden aktuelle künstlerische Positionen aus Theater, Tanz und Performance präsentiert.
Ereignisse | Konzert

Musikakademie Rheinsberg

  • ganzjährig Konzerte, Musiktheater, Ballette, multimediale Aktionen und Musik für Kinder
Literatur

Internationales Literaturfestival Berlin

  • literarische Vielfalt zeitgenössischer Prosa und Lyrik aus aller Welt
  • im September im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten in Berlin
Konzerte / Klassik Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Ausstellungen / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Brandenburger Tor Berlin Berlin, Pariser Platz
Reisen / Reisen Berlin Berlin, Am Karlsbad 11
Literatur / Lesung Buchtipp
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin Berlin, Meierottostr. 6
Familie / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ereignisse / Konzert concerts Pamplona Kleinmachnow, Johannistisch 34
Ausstellungen / Festival Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Konzerte / Klassik Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Festival Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Reichstag Berlin Berlin, Willy-Brandt-Str. 1
Reisen / Reisen Potsdam Potsdam, Brandenburger Str. 3
Ereignisse / Festival AutorenTheatertage Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Familie / Oper Komische Oper Jung
Berlin
Berlin, Behrenstraße 55-57
Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Sehenswürdigkeiten / Kirche Berliner Dom Berlin, Lustgarten 1
Konzerte / Kirche Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ereignisse / Festival intersonanzen Fest der Neuen Musik Potsdam, Charlottenstr. 31
Ausstellungen / Museum Dommuseum Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Sehenswürdigkeiten / Kirche Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss & Park Charlottenburg Berlin Berlin, Spandauer Damm 10-22
Sehenswürdigkeiten / Platz Gendarmenmarkt Berlin Berlin, Gendarmenmarkt
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Rotes Rathaus Berlin Berlin, Rathausstraße
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss Sanssouci & Park Potsdam Potsdam, Maulbeerallee
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ereignisse / Kulturveranstaltung Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Fernsehturm & Alexanderplatz Berlin Berlin, Alexanderplatz
Sehenswürdigkeiten / Kirche Gedächtniskirche Berlin Berlin, Kurfürstendamm 237
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Konzerte / Klassik Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik Berlin, Postfach 280303
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Familie / Theater Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ Berlin Berlin, Straße zum FEZ 2
Ereignisse / Konzert Berliner Residenz Konzerte Berlin, Spandauer Damm 22-24
Konzerte / Klassik Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Familie / Theater Berliner KinderTheater Sommertheater Berlin, Am Juliusturm 64
Konzerte / Klassik Berliner Singakademie Berlin, Charlottenstr. 56
Familie / Museum Museum der Illusion
Berlin
Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 9
Familie / Theater Schaubude Berlin Berlin, Greifswalder Str. 81-84
Ausstellungen / Museum Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum Berlin, Oranienburger Straße 28/30
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Ereignisse / Cabaret TIPI am Kanzleramt Berlin Berlin, Große Querallee
Ausstellungen / Museum me Collectors Room Berlin Berlin, Auguststraße 68