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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 25.03.2019 bis 28.03.2019
Ereignisse | Kurs

Beyond Eurocentrism and Tribal History: Towards Decolonization and Connected Histories

Thinking Together

Mit
Dag Herbjørnsrud (NO)

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de

In englischer Sprache
Ereignisse | Performance

Elaine Mitchener

Transformation von Formen des Erinnerns in künstlerische Performance

Die Vokalistin Elaine Mitchener, bekannt für ihre Stilmixturen aus klassischer Musik, Gospel, Soul, Jazz und experimenteller freier Improvisation, und der Choreograf Dam Van Huynh erproben in ihrem neuen Projekt einen Begriff von Erinnerung als Akt der Verantwortung.

“We will inhabit a concept of remembering as an act of responsibility. An act that in turn is ultimately liberating and healing.”
Elaine Mitchener

In ihrem neuen Stück für MaerzMusik untersucht Elaine Mitchener Walter Benjamins Konzept von ‚Eingedenken‘ – ein geschichtliches Bewusstsein und eine Form des Erinnerns, in der die Vergangenheit nicht als etwas Abgeschlossenes begriffen und verklärt, sondern im Gegenteil ihre schonungslose Gegenwärtigkeit
Ereignisse | Kurs

Queer Temporalities, Queer Histories

Thinking Together

Workshop mit Elizabeth Freeman (USA)

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo

In englischer Sprache

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de
Ereignisse | Konzert

QuerKlang 15

Festakt und Konzert

Gruppen-Kompositionen von Schüler*innen verschiedener Schulen Berlins

Schule machen: Experimentelles Komponieren in der Schule
Schule machen: QuerKlang

Komponieren, Musik selber machen, bedeutet nicht nur mit der Materie Klang umzugehen, sie zu formen und zu notieren. Es ist auch ein sozialer Prozess, eine Interaktion von Mitkomponierenden, den Ausführenden und dem Publikum.

Seit 15 Jahren bringt das Projekt QuerKlang im Rahmen von MaerzMusik Kollektiv-Kompositionen von Schüler*innen Berlins zur Uraufführung. Begleitet von Teams, bestehend aus Pädagog*innen, Komponist*innen und Studierenden, erforschen sie Klänge, setzen diese in Beziehung zueinander und machen ihre Entdeckungen für andere hörbar. Die Welt der Schule, die der universitären Ausbildung und die der Musiker*innen und
Aufführungen | Tanz

Staatsballett Berlin: Van Dijk | Eyal

Distant Matter | Half Life

Distant Matter
Tanzstück von Anouk van Dijk
Musik von Jethro Woodward

Half Life
Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar
Musik von Ori Lichtik

Sharon Eyal ist eine israelische Choreographin und zählt zu den Protagonistinnen der zeitgenössischen Tanz-Szene dieser Tage. Eindeutig von der legendären Batsheva Dance Company geprägt, fordern ihre Kreationen die Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer heraus, um einen individuellen Ausdruck zu erreichen. Gemeinsam mit Gai Behar leitet sie die L-E-V Dance Company, die ihre Kreationen weltweit auf Festivals zeigt. Beide entwickelten Half Life 2017 für das Königlich Schwedische Ballett Stockholm. Die Sogwirkung dieser Arbeit ergibt sich auch aus der Musik, die von Ori Lichtik während des choreographischen Prozesses entstanden ist und weit
Ereignisse | Vortrag

Tele-Visions Nights

Vorträge, Panels, Filmpräsentationen

Kommentierte Fernseh-Abende

Zwei kommentierte Fernseh-Abende im Rahmen des Projekts „Tele-Visions“ bündeln aktuelle Perspektiven auf die Mediengeschichte der Neuen Musik im Fernsehen.

Zwei kommentierte Fernseh-Abende im Rahmen des Projekts „Tele-Visions“ bündeln aktuelle Perspektiven auf die Mediengeschichte der Neuen Musik im Fernsehen. In Vorträgen, Panels und Präsentationen werfen Historiker*innen, Künstler*innen und Kurator*innen Schlaglichter auf ein umfangreiches Archiv von Fernsehproduktionen aus der ganzen Welt. Welche Geschichtsnarrative begegnen uns in der massenmedialen (Selbst-)Darstellung der Nachkriegs-Avantgarde? Welche Perspektiven ergeben sich aus dieser Fern-Sicht auf die 1950er bis 1990er Jahre, vor allem hinsichtlich aktueller Fragestellungen wie Diversität, Ungle
Konzerte | Konzert

Akademie für Alte Musik Berlin | RIAS Kammerchor

Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion

Akademie für Alte Musik Berlin
RIAS Kammerchor
Justin Doyle, Dirigent
Elizabeth Watts, Sopran
Benno Schachtner, Altus
Werner Güra, Tenor (Evangelist)
Raphael Höhn, Tenor (Arien)
Dominik Kröninger, Bass (Christus)
Andreas Wolf, Bass (Arien)

Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245

Am Karfreitag, den 7. April 1724 erklang in der Leipziger Nikolaikirche zum ersten Mal Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion. Eine Uraufführung in doppelter Hinsicht: Es war nämlich auch die erste Passions-Musik des grade frisch angetretenen Thomaskantors. Die Gemeinde, die bislang gewöhnt war, zu diesem Anlass das schlichte Werk von Johann Walter aus dem Jahr 1530 zu hören, war vermutlich ziemlich aufgeregt und überrascht. Bachs Musik war so prachtvoll und viel reicher instrumentier
Aufführungen | Theater

Salome

Von Thomaspeter Goergen nach Oscar Wilde

Johannes der Täufer verliert seinen Kopf auf Wunsch von Salome, die das Begehren ihres Stiefvaterkönigs Herodes ausnutzt, um Rache für die Zurückweisung durch Johannes zu nehmen. Perversion und Fundamentalismus, das zerstörerische Gemisch aus diffuser Angst und realer Macht: Oscar Wilde erkannte 1893, was in dem Stoff steckt. Aus der misogynen biblischen Randnotiz machte er ein somnambules Stück über eine am Abgrund taumelnde Gesellschaft. Ersan Mondtag sucht in Salome die aktuelle Zuspitzung: auf der einen Seite sexistische und rassistische Fundamentalisten, auf der anderen Seite eine liberale Gesellschaft, die mit ihrer Freiheit nichts anfangen kann: »Die Besten von nichts überzeugt, die Schlechtesten leidenschaftlich besessen.« W. B. Yeats

Bühne: Ersan Mondtag
Kostüme: Josa Marx
Mu
Konzerte | Konzert

Werkstattkonzert

Werke von Bach und Zeitgenossen

Kooperation mit dem RIAS Kammerchors

Johann Sebastian Bach Chorale „Jesu, deine Passion“ aus der Kantate BWV 159 „Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“ in F-Dur
Johann Kuhnau Motette „Tristis est anima mea"
Johann Sebastian Bach 1. Satz aus der Psalm 51 „Tilge, Höchster, meine Sünden“ nach dem Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi
Kantate BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ in G-Dur

Kammerchor der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Kandidat*innen der Rias Kammerchor Akademie
Instrumentalensemble der HfM Hanns Eisler Berlin
Justin Doyle Leitung

Eintritt frei
Konzerte | Konzert

Europäisches Krzysztof-Penderecki-Musikzentrum

Lunchkonzert

Europäisches Krzysztof-Penderecki-Musikzentrum

Gioacchino Rossini: Sonata a quattro Nr. 1 G-Dur
Zoltán Kodály: Serenade op. 1: 1. Satz Allegramente − Sostenuto ma non troppo
Friedrich Hermann: Capriccio für drei Violinen Nr. 2 G-Dur op. 5
Grazyna Bacewicz: Quartett für vier Violinen
Antonín Dvořák: Streichquintett G-Dur op. 77: 1. Satz Allegro con fuoco – Più mosso

Bei den Lunchkonzerten sind grundsätzlich Besucher aller Altersgruppen herzlich willkommen. Bitte beachten Sie aber, dass – anders als bei den Familien- und Kinderkonzerten unserer Education-Abteilung – die Konzeption der Lunchkonzerte nicht explizit auf Kinder ausgerichtet ist.

Mit Rücksicht auf die ausführenden Künstler und die anderen Konzertgäste bitten wir interessierte Eltern, vor dem Besuch eines L
Ereignisse

History as a warm wet place

Reading Group / Thinking Together

In englischer Sprache

Mit
Catalina Insignares (CO) & Carolina Mendonça (BR)

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de
Ereignisse | Performance

Recital

Konzertperformance & Gespräch

Ein Abend für Terry Adkins von George E. Lewis, Fred Moten und Ensemble Pamplemousse. (Europapremiere)

Aus neuen Texten von Fred Moten, Live-Interaktionen zwischen Instrumenten, elektronischen Klängen, Bildern und Videos lässt George E. Lewis mit seinem Recital eine Hommage an den Künstler, Performer und Multi-Instrumentalisten Terry Adkins entstehen.

Drei herausragende afroamerikanische Künstlerpersönlichkeiten treffen sich an diesem Abend in einem offenen Ritual mit Live-Interaktionen zwischen Instrumenten, elektronischen Klängen, Texten und digitalisierten Stand- und Bewegtbildern. George E. Lewis’ “A Recital for Terry Adkins” ist eine Hommage an den Künstler, Performer und Multi-Instrumentalisten Adkins (1953–2014), der für die Recitals in seinen Ausstellungen gefeiert wurde. Von
Ereignisse | Konzert

Ways of Listening 1

Listening Session / Thinking Together

Mit
Lucia Farinati (GB)

In englischer Sprache

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo
Aufführungen | Theater

Ismene, Schwester von

von Lot Vekemans

Dreitausend Jahre hat niemand mehr an sie gedacht, war ihr Leben vergessen ebenso wie ihr Tod: Unerlöst befindet sich Ismene in einem Zwischenreich, nach einem Dasein ohne eigenen Inhalt und einem Ableben ohne Erinnerung. Alles an ihr scheint fremdbestimmt – durch die antiken Helden ihrer Familie, den Vater Ödipus, die streitbaren Brüder Eteokles und Polyneikes, besonders aber durch ihre Schwester Antigone, die gegen die Tyrannei ihres Onkels Kreon beispielhaft aufbegehrt, ein heroischer Weg, den Insmene nicht mitgeht. – Jetzt, dreitausend Jahre später, hat die niederländische Autorin Lot Vekemans diese Figur in der Vergessenheit aufgesucht und sie aus dem Schatten treten lassen. Nach einer Ewigkeit des Schweigens stellt sich Ismene ihrer Geschichte.

Dass Susanne Wolff nach ihrer fulmin
Ereignisse | Vortrag

Djiparmisse – Im Zauber des Moments

Gedenkveranstaltung für Reinhold Lagrene im Rahmen des Romnja* Power Month

Reinhold Lagrene (1950–2016) gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Bürgerrechtsbewegung von Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland. Als Kind von Auschwitz-Überlebenden begann er früh, sich mit den Folgen des Manuschgromarepen, des Genozids an Rom*nja und Sinti*zze auseinanderzusetzen. Seit den 70er Jahren machte er mit politischen Aktionen auf die fortgesetzte Ausgrenzung der Minderheit im Nachkriegsdeutschland aufmerksam. So besetzte er mit anderen 1981 das Universitätsarchiv in Tübingen, um die dort gelagerten Unterlagen der rassenhygienischen Forschungsstelle ins Bundesarchiv zu überführen. Anfang der 90er Jahre wirkte er am Aufbau des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in Heidelberg mit.

Besonders setzte sich Reinhold Lagrene für den Erhalt der Minderheitensprache
Aufführungen | Musical

Candide

Leonard Bernstein

Musical in zwei Akten [1956/1999]

Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner von aller Patina befreiten West Side Story präsentiert Barrie Kosky mit Candide ein weniger bekanntes Werk Leonard Bernsteins und wird darin unterstützt von einer ganzen Reihe außergewöhnlicher Sängerdarsteller*innen wie dem bayreuth-erprobten Bariton Franz Hawlata, dem bereits in Castor et Pollux bejubelten englischen Tenor Allan Clayton, Publikumsliebling Nicole Chevalier und der weltberühmten Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter.

Knall auf Fall muss der nicht ganz so wohlgeborene Candide nach der Enthüllung seiner Liebe zur edlen Baronesse Kunigunde die geliebte Heimat Westfalen verlassen. Ebenso wie Peer Gynt oder Hans im Glück macht er sich auf eine Reise durch die Welt, angetrieben vom Credo seines Lehre
Konzerte | Konzert

Daniel Harding dirigiert Mahlers Erste Symphonie

Berliner Philharmoniker
Daniel Harding, Dirigent
Dorothea Röschmann, Sopran

Charles Ives: Orchestral Set Nr. 1 »Three Places in New England«
Alban Berg: Drei Bruchstücke aus der Oper Wozzeck
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur

Daniel Harding war Assistent von Sir Simon Rattle und Claudio Abbado. Für seinen offiziellen Einstand am Pult des City of Birmingham Symphony Orchestra wurde er mit dem Royal Philharmonic Society »Best Debut« Award ausgezeichnet. 1996 dirigierte er im Rahmen der Berliner Festwochen zum ersten Mal die Berliner Philharmoniker und debütierte zudem bei den BBC Proms in London – als jüngster Dirigent in der Geschichte dieses renommierten Festivals. Als einer der erfolgreichsten Orchesterleiter seiner Generation ist er heute Musikdirektor des Schwedischen Radio-
Ereignisse | Kurs

History and Time in the context of the Gaia hypothesis

Workshop & Reading Group / Thinking Together

Mit
texture (Jakob Claus, Niklas Egberts, Moritz Klein, Hannah Schmedes, Yannick Schütte)

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo

In englischer Sprache

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de
Ereignisse

History as a warm wet place

Reading Group / Thinking Together

In englischer Sprache

Mit
Catalina Insignares (CO) & Carolina Mendonça (BR)

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de
Ereignisse | Vortrag

Tele-Visions Nights

Vorträge, Panels, Filmpräsentationen

Kommentierte Fernseh-Abende

Zwei kommentierte Fernseh-Abende im Rahmen des Projekts „Tele-Visions“ bündeln aktuelle Perspektiven auf die Mediengeschichte der Neuen Musik im Fernsehen.

Zwei kommentierte Fernseh-Abende im Rahmen des Projekts „Tele-Visions“ bündeln aktuelle Perspektiven auf die Mediengeschichte der Neuen Musik im Fernsehen. In Vorträgen, Panels und Präsentationen werfen Historiker*innen, Künstler*innen und Kurator*innen Schlaglichter auf ein umfangreiches Archiv von Fernsehproduktionen aus der ganzen Welt. Welche Geschichtsnarrative begegnen uns in der massenmedialen (Selbst-)Darstellung der Nachkriegs-Avantgarde? Welche Perspektiven ergeben sich aus dieser Fern-Sicht auf die 1950er bis 1990er Jahre, vor allem hinsichtlich aktueller Fragestellungen wie Diversität, Ungle
Ereignisse | Konzert

Ways of Listening 2

Listening Session / Thinking Together

Mit
Myriam van Imschoot (BE)

Film-Präsentation
Myriam van Imschoot: Le Cadeau (BE 2018)

In englischer Sprache

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo
Aufführungen | Theater

Biografie: Ein Spiel

von Max Frisch

"Wo, Herr Kürmann, möchten Sie nochmals
anfangen, um Ihre Biografie zu ändern?"

Wer wünscht sich das nicht? Einmal das Leben anhalten, von vorne beginnen und seine Biografie ändern. Der Hauptfigur Hannes Kürmann in Max Frischs Drama 'Biografie: Ein Spiel' wird diese Möglichkeit geboten: Vor allem die erste Begegnung mit seiner Ehefrau Antoinette scheint für Kürmann ein zentraler Moment seiner Biografie zu sein, den er im Nachhinein gerne vermieden hätte. In mehreren Anläufen versucht er zu verhindern, die Frau zu treffen, mit der er die letzten sieben Jahre verbracht hat.
Doch wohin führt Kürmann dieser Versuch? Wie wäre sein Leben ohne Antoinette verlaufen? Kann er sein Leben rückblickend optimieren? Oder bleibt er in gewohnten Verhaltensmustern und Verstrickungen hängen?

Reg
Aufführungen | Theater

Cry Baby

von René Pollesch

Es ist so schwer, jemandem den Unterschied zwischen einem aufstiegssüchtigen Talent und einem verbissenen Karrieristen zu erklären. Es gibt oft für zwei Sachen, die vollkommen unterschiedlich sind, nur ähnliche Begriffe. Ausgerechnet dann, wenn Welten dazwischen liegen, hört sich alles gleich an. Alles gibt sich der allgemeinen Äquivalenz anheim. Wie beim Schlaf, der ja oft auch zwischen Tag und Nacht nicht unterscheidet. Obwohl ihm das Undifferenzierte der Nacht ähnlicher ist. Man hat alles richtig gemacht. Sein innerstes Selbst hat man vor allen anderen ausgebreitet. Aber vor den Drangsalen von Erfolg und Misserfolg ist man nur geschützt, wenn man mehr hat als sich selbst.

Regie: René Pollesch
Bühne: Barbara Steiner
Kostüme: Tabea Braun
Chorleitung: Christine Groß
Dramaturgie:
Aufführungen | Theater

Alles Schwindel

Musikalische Burleske von Mischa Spoliansky, Marcellus Schiffer

Das Revuetheater ist wieder da! Fast schien es, als hätten die Nazis gesiegt. Das Revuetheater, jene queere Mischung aus Operette, modernem Boulevard, politischem Kabarett, Jazz und neuer Musik war das Genre, das wie kein anderes das Bild der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin prägte. Doch diese hohe frühpostmoderne Unterhaltungskunst fiel den Nazis und ihrem antisemitisch-homophobem Hass zum Opfer. Die Künstler*innen mussten emigrieren, ihre Werke verschwanden und mit ihnen auch das Genre.

Am Gorki wird nun eines dieser Werke 85 Jahre nach der Uraufführung 1932 wieder belebt: „Alles Schwindel“ ist eine echte Wiederentdeckung. Was wie eine klassische Boy-meets-Girl-Story beginnt, wird zu einem aberwitzigen Parcours durch die Scheinwelten der späten Zwanziger Jahre und damit einer Zeit, in d
Konzerte | Kinderprogramm

Schulkonzert »Peter und der Wolf«

Torsten Gesser
Jürgen Bruns, Dirigent

Sergej Prokofjew: »Peter und der Wolf« op. 67 Ein musikalisches Märchen für Kinder

Es soll ja tatsächlich Kinder geben, die diese wunderbare Geschichte vom mutigen Peter noch nicht kennen – aber ihr gehört bestimmt nicht dazu, oder?! Ihr kennt doch sicher die Geschichte, wie Peter den Wolf an der Nase herumführt? Wie ihm sein Freund, der kleine Vogel, dabei hilft? Wie sie zusammen die Ente … Wie Peter den Wolf … also, wenn ihr die Geschichte noch nicht kennt, will ich jetzt mal nichts mehr verraten. Und wenn ihr sie schon kennt – macht nichts, die Geschichte und vor allem die Musik sind so super, dass man sich das immer wieder anhören kann. Bis bald!
Aufführungen | Operette

Ball im Savoy

Paul Abraham

Operette in zwei Akten
Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham, eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex und Paso Doble, erlebte 80 Jahre nach der Uraufführung seine Wiedererweckung in der Behrenstraße und zählt seitdem zu den Kassenschlagern des Hauses.

In dieser verrückten, temporeichen Komödie trifft doppelbödiger Humor à la Feydeau auf die Bissigkeit einer Fledermaus – zu jazzigen Foxtrottklängen! Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen. Zwar sollte sich der Tanz im Savoy alsbald als ein Tanz auf dem Vulkan erweisen und mit der politischen Zeitenwende ein abrupt
Ereignisse | Konzert

Clocks without Hands

Konzert & Gespräch

Drei Werke für Orchester von Ashley Fure, Justė Janulytė und Olga Neuwirth

Sowohl Ashley Fure als auch Justė Janulytė haben sich von literarischen Texten inspirieren lassen: Ashley Fure von einem Gedicht Samuel Tayler Coleridges und Justė Janulytė von einem Essay Quinn Latimers. Olga Neuwirth reflektiert in ihrer Komposition ausgehend von ihrer Familiengeschichte das Wesen von Zeit und das Verblassen von Erinnerung.

Ein Abend geprägt von drei herausragenden Komponistinnen-Persönlichkeiten der Gegenwart: Ashley Fure (*1982), Olga Neuwirth (*1968) und Justė Janulytė (*1982). Ashley Fures (*1982) hypnotisierendes Werk für Orchester und Elektronik war für den Pulitzer-Preis 2017 vorgeschlagen. Olga Neuwirths (*1968) fulminantes „Masaot/Clocks witho
Konzerte | Konzert

Daniel Harding dirigiert Mahlers Erste Symphonie

Berliner Philharmoniker
Daniel Harding, Dirigent
Dorothea Röschmann, Sopran

Charles Ives: Orchestral Set Nr. 1 »Three Places in New England«
Alban Berg: Drei Bruchstücke aus der Oper Wozzeck
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur

Daniel Harding war Assistent von Sir Simon Rattle und Claudio Abbado. Für seinen offiziellen Einstand am Pult des City of Birmingham Symphony Orchestra wurde er mit dem Royal Philharmonic Society »Best Debut« Award ausgezeichnet. 1996 dirigierte er im Rahmen der Berliner Festwochen zum ersten Mal die Berliner Philharmoniker und debütierte zudem bei den BBC Proms in London – als jüngster Dirigent in der Geschichte dieses renommierten Festivals. Als einer der erfolgreichsten Orchesterleiter seiner Generation ist er heute Musikdirektor des Schwedischen Radio-
Ereignisse | Kurs

History and Time in the context of the Gaia hypothesis

Workshop & Reading Group / Thinking Together

Mit
texture (Jakob Claus, Niklas Egberts, Moritz Klein, Hannah Schmedes, Yannick Schütte)

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo

In englischer Sprache

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de
Ereignisse

History as a warm wet place

Reading Group / Thinking Together

In englischer Sprache

Mit
Catalina Insignares (CO) & Carolina Mendonça (BR)

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de
Ereignisse | Konzert

Ways of Listening 3

Listening Session / Thinking Together

Mit
Kamila Metwaly

In englischer Sprache

Eintritt frei
Anmeldung erbeten: thinking-together@berlinerfestspiele.de

Im Rahmen von „Defragmentation – Curating Contemporary Music“
Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes und des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) / der Darmstädter Ferienkurse, der Donaueschinger Musiktage, von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen sowie in Kooperation mit dem Ultima Festival Oslo
Konzerte | Konzert

Dover Quartet

Dover Quartet

Samuel Barber: Streichquartett op. 11
Felix Mendelssohn Bartholdy: Vier Stücke für Streichquartett op. 81
Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 14 As-Dur op. 105

Von Samuel Barbers mehrfach umgearbeitetem einzigem Streichquartett, mit dem das junge amerikanische Dover Quartet sein Programm beginnt, ist der langsame Satz weltberühmt: Als tieftrauriges „Adagio for Strings“ hat es der Komponist 1938 für Streichorchester bearbeitet. Es folgt ein Mendelssohn-Quartett, dessen Sätze aus dem Nachlass zu einem Werk zusammengestellt wurden. Den Abend beschließt das letzte, vierzehnte Quartett von Antonín Dvořák. Danach sollte er sich beinahe ausschließlich symphonischen Dichtungen und Opern von deutlich slawischer Färbung widmen.
Aufführungen | Theater

Drei Schwestern

nach Anton Tschechow

"Ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass es drei waren – drei Schwestern. Ihre Gesichter habe ich vergessen, ihre Stimmen, aber ich weiß ganz genau, dass ihr Vater, der General, drei Töchter hatte", sagt Oberst Werschinin bei seinem Besuch im Hause der drei Schwestern. Olga, Mascha und Irina leben nach dem Tod des Vaters vor sich hin, fernab von Moskau, in der Vergessenheit eines Provinzkaffs, in dem das stationierte Militär noch das Kultivierteste ist. Das Leben ist für sie und ihren Bruder Andrej zu einer Wiederholung geworden. Die Vergangenheit verfolgt sie und wird sie wie ein Alptraum immer weiter verfolgen. Denn Irinias Verehrer, der junge Offizier Nikolaj Tusenbach, den sie nach langem Drängen zu heiraten bereit war, hat sich erschossen, und die Erinnerung an ihn
Konzerte | Konzert

Konzerthausorchester Berlin | Rundel

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen

Konzerthausorchester Berlin
Peter Rundel, Dirigent
Daniel Weingarten, Klangregie

Ashley Fure: „Bound to the Bow“ für Orchester und Elektronik (2016, DE)
Olga Neuwirth: „Masaot/Clocks without Hands“ für großes Orchester (2013/2015) Justė Janulytė: „Was there a Swan?“ für Orgel und Orchester (2019, UA) Kompositionsauftrag Berliner Festspiele / MaerzMusik und Konzerthaus Berlin

Ein Abend mit drei herausragenden Komponistinnen-Persönlichkeiten der Gegenwart: Ashley Fures (*1982) hypnotisierendes Werk für Orchester und Elektronik war für den Pulitzer-Preis 2017 vorgeschlagen. Olga Neuwirths (*1968) poetische Reflexion über das Wesen der Zeit und das Verblassen von Erinnerungen „Masaot/Clocks without Hands“ hat seit seiner Uraufführung von Wien bis New York Begeisterung aus
Konzerte | Jazz

Rush Hour Konzert

Jazz mit LouLou

LouLou Lisa Ströckens, Sopran
Stephan Goldbach, Kontrabass

Starten Sie entspannt in den Abend und lauschen Sie bei unseren Rush Hour Konzerten Jazz-Klängen, statt in Berlin-Mitte im Stau zu stehen.

Übrigens: Dieses Konzert ist Teil des Rush Hour Packages. Buchen Sie 4 Termine zum Preis von 3.
Aufführungen | Theater

Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause

Von Sibylle Berg

Europa irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft: Auf dem zerfallenen Kontinent haben sich Nationalismus und Faschismus endgültig durchgesetzt. Eine Frau in den Dreißigern bewirbt sich für eine Reality-Show, deren Teilnehmer*innen auf dem Mars eine neue Gesellschaft aufbauen werden. Was angesichts der zunehmenden Verrohung als letzter Ausweg erscheint, wird jedoch nur unter bestimmten Bedingungen gewährt: Die Rakete kann nur als Zweierteam bestiegen werden, damit die Fortpflanzung auf dem fremden Planeten gesichert ist …
Nach Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Stück des Jahres 2013) und Und dann kam Mirna (Mülheimer Theatertage 2015) bereitet Sibylle Bergs Anti-Heldin des 21. Jahrhunderts den intergalaktischen Ausstieg vor und begibt sich dafür mehr oder weniger überzeugt auf Part
Ereignisse | Vortrag

Moshe Barasch und die Etablierung der Kunstwissenschaft in Israel

Ein Vortrag von Chana Schütz im Rahmen der Reihe »Verbannte Wissenschaft. Porträts jüdischer Kunsthistoriker im Exil«

Moshe Barasch (1920–2004) gilt als Begründer der Kunstgeschichte in Israel. 1965 etablierte er das Fach »Toldot ha Omanut« (Geschichte der Kunst) an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Weitere kunsthistorische Institute an den Universtäten von Tel Aviv, Beer Sheva und Haifa folgten. Von großem Einfluss auf die Entwicklung der akademischen Disziplin in Israel wie auch auf Moshe Baraschs eigene Forschungen war die aus Deutschland verbannte Kunstgeschichte in den USA, vor allem vertreten durch Erwin Panofsky und Richard Krautheimer ebenso wie Meyer Shapiro, der wie Barasch aus Osteuropa stammte.

Mit einer Einführung von Alessandro Della Latta.

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Verbannte Wissenschaft. Porträts jüdischer Kunsthistoriker im Exil in Kooperation mit dem Förderkre
Konzerte | Konzert

Sächsische Bläserphilharmonie

Werke der Studierenden Lin Zhang, Alexander Wollheim,
René Kuwan, Maximilian Guth und Hisato Tsuji aus den
Klassen „Historischer und Zeitgenössischer Tonsatz“ von
Prof. Maria Baptist, Dr. Julia Deppert-Lang, Prof. Jörg Mainka,
und Prof. Sebastian Stier sowie aus der Kompositionsklasse

Sächsische Bläserphilharmonie
Ni Fan Leitung

Eintritt frei
 
Aufführungen | Aufführung

Arnulf Rating TORNADO – Kabarett Solo

Mit seinem aktuellen Programm TORNADO gastiert der Kabarettist Arnulf Rating vom 28. – 30. März 2019 jeweils 20 Uhr in der Berliner ufa-Fabrik.

Das Programm ist eine Reise in die Welt der Manipulation. Aus dem gelobten Informationszeitalter haben wir uns unversehens mit ein paar Klicks ins Postfaktische katapultiert. Seine Exkursion in digitale und andere Welten zeigt, welche Spinner und Spindoktoren an unserem Weltbild drehen. Mit guter Beobachtungsgabe, Scharfsinn und Sprachwitz filtert er aus dem Sprachmüll der Meldungen den Rohstoff heraus. Er weiß: Der Schnee von gestern kann die Lawine von morgen sein.

Arnulf Rating, Jahrgang 1951, stammt aus Mühlheim und lebt seit 1972 in Berlin. Er hat Kabarett-Geschichte geschrieben mit der Anarcho-Kabarett-Truppe „Die 3 Tornados“ oder dem „Reichspolterabend“. Er gilt als einer der wortgewaltigsten, originellsten und schlagfertigsten Politkabarettisten Deutschlands und wurde mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Hessischen Kabarettpreis für sein Lebenswerk. In allen einschlägigen TV-Sendungen ist er zu sehen, am liebsten treibt es ihn in die „Anstalt“. Live vor Publikum aufzutreten ist seine Leidenschaft. Das tut er auch gern mit anderen Kollegen, zum Beispiel jährlich bei seinem legendären Politischen Aschermittwoch Berlin. Als Solist allerdings ist Arnulf Rating unschlagbar in seinem Element. Das ist unterhaltsam. Immer aktuell. Und erfrischend politisch unkorrekt.

Tickets normal: 19 € / ermäßigt: 16 € / Studenten (nur im VVK): 12 €
Telefon: 030 – 75 503 0

www.ufafabrik.de
www.rating.de


Veranstalter

ufa-Fabrik

Wegbeschreibung

U-6 Ullsteinstraße. Bus 170 / 246, Nachtbusse: N 84 / N 6
 
Ereignisse | Disskusion

BND vs. DDR – Wie gut war die BND-Aufklärung in der DDR?

DDR, DDR und nochmals DDR, so lautete der Schwerpunkt der Auslandsaufklärung des BND. In der Öffentlichkeit kam der BND dabei selten gut weg: Kaum V-Leute, keine guten Prognosen und von der Politik nicht ernst genommen – dies waren die gängigsten Einschätzungen. Oder war doch alles ganz anders? Über erfolgreiche Geheimdienstoperationen spricht man ohnehin nicht in der Öffentlichkeit.

Es ist an der Zeit, Licht in das Dunkel zu bringen. Dazu diskutieren Experten der BND-Historikerkommission (UHK), Stasi-Historiker sowie ein ehemaliger V-Mann der Organisation Gehlen über die tatsächliche Erfolgsbilanz des BND in der DDR.

TEILNEHMER
Prof. Daniela Münkel, Historikerin BStU & UHK
Dr. Ronny Heidenreich, Historiker UHK
Dr. Elke Stadelmann-Wenz, Historikerin BStU
Werner Bork, ehem. V-Mann Organisation Gehlen

MODERATION
Sven Felix Kellerhoff, Journalist DIE WELT (angefragt)

Eintritt frei

https://www.deutsches-spionagemuseum.de/event/bnd-vs-ddr/


Veranstalter

Deutsches Spionagemuseum
Ausstellungen | Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperati
Ausstellungen | Ausstellung

100 Prozent Wolle

Die Ausstellung öffnet das Thema WOLLE für Besucher_innen aller Altersgruppen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich der Wolle spielerisch, sinnlich, intellektuell oder nostalgisch anzunähern und damit auseinanderzusetzen. In jedem Raum stehen Orte der Begegnung, der gemeinsamen aktiven Erfahrung und des Austausches zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Zugleich können sich die Besucher_innen in verschiedenste Themenfelder vertiefen. Dazu gehören das Schäferleben und der Umgang mit Tieren, die Gewinnung von Wolle, die Verarbeitung der Rohwolle zum Faden und die Herstellung von Maschen bis hin zum Produkt. Alles kann selbst ausprobiert werden – mit Anleitung oder ohne.

Highlights sind neben einer bekletterbaren Schafskulptur die Ausstattung eines Schäfers, eine Geschichten erzählende Kl
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Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum

Die Ausstellung "Unvergleichlich" wird herausragende Kunstwerke Afrikas aus dem Ethnologischen Museum in der einzigartigen europäischen Skulpturensammlung im Bode-Museum zeigen. Durch die beiden Hauptetagen werden punktuell Plastiken beider Kontinente gegenübergestellt. Thematische Vertiefungen werden in einem Sonderausstellungsraum gezeigt.

Durch experimentelle Gegenüberstellungen von Werken aus zwei Kontinenten werden mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen thematisiert, wie historische Zeitgenossenschaft, ikonographische und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien. Besonders bemerkenswert sind Übereinstimmungen in der Funktion der Kunstwerke trotz unterschiedlicher Formensprache: Kraftfiguren aus dem Kongo dienten zum Schutz von Dörfern und Gemeinschaften, äh
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Jerusalem

Jerusalem ist das Thema einer großen Ausstellung, die am 10. Dezember 2017 eröffnet wird. Sie ist einer Stadt gewidmet, die seit zweitausend Jahren als heiliger Ort von Jüd*innen, Christ*innen und Muslim*innen verehrt wird und zugleich seit Jahrzehnten im Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen israelischen und palästinensischen Interessen steht. In seiner langen Geschichte hat Jerusalem wechselnde Herrschaften erlebt, die die Stadt jeweils kulturell formten und sich deutlich in Baugeschichte und Physiognomie eingeprägt haben.

Von Beginn an war Jerusalem eine Stadt der Reisenden, deren Versorgung das Wirtschaftsleben und die Infrastruktur der Stadt bestimmten. Die Pilger*innen kamen auf Wallfahrt zu den großen Festtagen hierher, dazu Abenteuerlustige und andere Reisende und heute auc
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Vis à vis. Asien trifft Europa

Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten. Eine erlesene Auswahl seiner herausragenden Bestände wird nun im Rahmen der Reihe „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ in der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums präsentiert. Werke beider Museen treten in einen assoziativen Dialog. Diese Form der Präsentation verdeutlicht den regen und bereits seit Jahrhunderten stattfindenden Transfer von Materialien, Techniken, Formen und Motiven zwischen Europa und Asien. Die Präsentation besteht aus fünf thematischen Diskursen und ist ab dem 15. Dezember 2017 bis voraussichtlich April 2019 im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum zu sehen.

Horn, Bein und Elfenbein aus Indien und Europa
Die erste Gegenü
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Ganzfeld "Aural"

Eine Installation von James Turrell

Ab 12. April 2018 präsentieren wir im Museumsgarten die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell. In dieser raumgreifenden und begehbaren Arbeit des weltweit bedeutendsten »Bildhauer des Lichts« tauchen die Besucher*innen in die Atmosphäre eines entgrenzten Raumes, der weder die Quelle des Lichtes preisgibt, noch die Ausmaße seiner Umgebung wahrnehmbar macht. Dieses Werk gehört zur Reihe der Ganzfeld Pieces, von denen nun zum ersten Mal eines in Berlin präsentiert wird.

Licht ist ein zentrales Symbol im Judentum, das Anfang und Ende der Schöpfung miteinander verbindet. In dieser Installation gewinnt man den Eindruck, in einen überirdischen Raum zu treten, dessen Konstruktion die empirische Welt außer Kraft zu setzen scheint. Diese Erfahrung kann als eine der s
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Dauerausstellung - “Tuet auf die Pforten”

Die Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum wird ab dem 05. Juli 2018 wiedereröffnet.

Mit ihrer ständigen Ausstellung “Tuet auf die Pforten” will die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nachzeichnen.

Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige architektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Ein Rundgang durch die Ausstellung soll anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon vermitteln, wie mannigfaltig di
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The Moment is Eternity – Works from the Olbricht Collection

„The Moment is Eternity“ lenkt vom 26.09.2018 bis 01.04.2019 mit rund 300 ausgestellten Werken und Objekten von rund 60 KünstlerInnen das Augenmerk auf die fotografischen Arbeiten der Olbricht Collection und zeigt sie im Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung sowie Artefakten der Wunderkammer.

Zu den programmatischen Schwerpunkten der Olbricht Collection gehört das Thema Vergänglichkeit. Welches andere künstlerische Medium als die Fotografie wäre besser geeignet, die daraus entstehenden Fragen von Zeit und Geschichte zur Diskussion zu stellen?
Dem Augenblick Dauer zu verleihen, ist dem Medium per se eingeschrieben. Hier berühren sich Kunst und Philosophie: Seit der Antike wird die Ewigkeit als zeitlos beschrieben, und in diesem Sinn setzt Goethe in dem Gedicht „Vermächtnis“ (1830)
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Hochzeitsträume

Hochzeit – der große Traum. Für viele der wichtigste Augenblick im Leben. Wie sehen diese Träume aus? Wie werden sie geschaffen? Wie haben sie sich verändert? Gehen alle Träume in Erfüllung? Und was hat das alles mit Gefühlen zu tun?

In der Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) gelebte und ungelebte, vergangene und gegenwärtige Hochzeitsträume. Sie sind so verschieden wie die Menschen, die Kulturen und Religionen und haben doch erstaunlich viel gemeinsam.

Träume von Jungen und Alten und denen „dazwischen“, von Prinzen, Promis, KünstlerInnen und DesignerInnen. Die interaktive Ausstellung mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm lädt ein zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen.
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Es war einmal in Jerusalem. A Very Personal View. Zeichnungen / Drawings Gabriella Rosenthal Palestine-Israel, 1938-1955

Die Zeichnungen von Gabriella Rosenthal (1913-1975) sind ihr ganz
persönlicher Blick auf das Alltägliche im ethnisch, religiös und sozial
vielfältigen Jerusalem vor der Gründung des Staates Israel:
Zeugnisse aus einer vergangenen Zeit, in der trotz wachsender
Spannungen und Gewalt ein Nebeneinander im Heiligen Land noch
möglich war.

Gabriella Rosenthal (1913-1975), mother of Rabbi Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin,
was born in Munich, Germany and emigrated to British Mandatory
Palestine in 1935 (since 1948, the State of Israel) where she lived until her death.

Her work, in watercolor and ink, includes both straightforward illustrations and
caricatures, which vividly and humorously reflect the multicultural daily life of
the many different ethnic groups in the Holy Land at that time.
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Humboldt Forum Highlights

Was verbindet den Buckelstier Nandi, die Adlerschlange Cuauhcoatl, eine Federmadonna, die Marmorstatue Friedrichs III., eine alte Tresortür und das Nasspräparat einer Gorillahand? Sie alle sind Vorboten jener Ausstellungen, die bald im Humboldt Forum zu sehen sind, und werden schon jetzt als Highlights in verschiedenen Formaten vorgestellt. Zu diesem Anlass präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin ihre Highlight-Objekte an prominenten Orten der Museumsinsel Berlin und des Kulturforums.

An insgesamt acht Orten in den gastgebenden Ausstellungshäuser sind die Botschafter des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums anzutreffen: in der Gemäldegalerie, dem Neuen Museum, dem Alten Museum und dem Pergamonmuseum.

Die Ausstellung wird begleitet von einer Veranstaltungs
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Der Elefant im Raum

Skulpturen aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

„Der Elefant im Raum – Skulpturen aus der Sammlung Marx“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin befasst sich mit einem wesentlichen Aspekt der Bildhauerei der 1960er-Jahre: die räumliche Wirkung von Skulpturen. Mit Werken von Absalon, Joseph Beuys, Donald Judd, Jeff Koons, Rachel Whiteread u. a. rückt die Ausstellung das Verhältnis von Kunstwerk und Räumlichkeit in den Blick. Ausgehend von der englischsprachigen Redewendung „the elephant in the room“ verweist der Elefant im Ausstellungstitel auf jene Kräfte und Größen, die zwar nicht Teil der Skulpturen sind, ihre Präsenz im Raum jedoch maßgeblich mitbestimmen und damit wesentlicher Bestandteil des erweiterten Kunstbegriffs der 1960er-Jahre sind.

Anlässlich der Ausstellung erscheint Ende des Jahres eine Publikation zur Sam
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Berlin 18/19

Das lange Leben der Novemberrevolution

Eine Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich ab November 2018 den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen.

Nach dem Untergang des Kaiserreichs begann in Berlin zwischen Herbst 1918 und Frühjahr 1919 der Aufbruch in eine moderne Demokratie. 100 Jahre danach begibt sich das Märkische Museum auf eine Entdeckungsreise in die revolutionäre Hauptstadt der neu entstehenden Republik.

Hintergründe und Folgen
Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolu
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A wie Jüdisch

In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.

Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.

Wer kennt die Jewrovision? Zum Stichwort »Jugend« stellt die Ausstellung den größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb für Kinder und Jugendliche vor, bei dem Anfang 2018 rund 1200 Teilnehmer*innen ihre Interpretation des jüdischen Lebenskreises vo
Ausstellungen | Ausstellung

Saul Leiter. David Lynch. Helmut Newton: Nudes

Saul Leiter hat parallel zu seiner Modefotografie für Harper’s Bazaar und seinen Farbabstraktionen, die seit den 1950er Jahren in den Straßen New Yorks entstanden, auch Akt im Studio inszeniert. Diese Bilder blieben zu Lebzeiten gewissermaßen unter Verschluss und nur wenige seiner Freunde kannten diese stillen und intimem Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Leiter entwickelte die Aktbilder selbst in der eigenen Dunkelkammer, während seine Farbaufnahmen von Fotolaboren in New York vergrößert wurden. Die weiblichen Modelle waren Freundinnen oder Geliebte des Künstlers, der sie in seiner New Yorker Wohnung porträtierte.

Nach seinem Tod im Jahr 2013 werden von Leiters Nachlaßverwalterin Margit Erb die unterschiedlichen Aspekte seines Werkes aufarbeitet, publiziert und teilweise auch neu editiert. So en
Ausstellungen | Ausstellung

Max Ernst, Zeichendieb

1964 taucht im Werk von Max Ernst erstmals eine Geheimschrift auf, die er für eine Serie von Grafiken zu Ehren des Amateur-Astronomen Ernst Wilhelm Leberecht Tempel (1821–1889) schuf. Sie erinnert an die frühen Experimente der Surrealisten mit der „écriture automatique“ (Automatische Schrift) und ähnelt zugleich auf verblüffende Weise ägyptischen Hieroglyphen, wie sie sich auch auf dem Kalabscha-Tor am Eingang der Sammlung Scharf-Gerstenberg befinden. Hier genießt das berühmte Tempeltor Gastrecht, bis es nach Fertigstellung des letzten Pergamon-Flügels auf die Museumsinsel nachziehen kann.

Die Surrealisten liebten den Zufall. Was läge näher, als die Präsenz des Tores zum Anlass für eine Max Ernst-Ausstellung zu nehmen? Ausgehend von den selten gezeigten Geheimschrift-Grafiken sollen ein
Ausstellungen | Ausstellung

Local Histories

Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, der Sammlung der Nationalgalerie und Leihgaben

Die Ausstellung „Local Histories“ spürt Beziehungen und Bedingungen nach, unter denen zentrale Werke der Sammlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden.

„The history of art and art’s condition at any time are pretty messy“ schreibt Donald Judd 1964 in einem Artikel, der sich der New Yorker Kunstszene widmet. Er wendet sich darin gegen traditionelle Unterscheidungen von Stilen und Gattungen und plädiert für eine ungezwungene Begegnung mit Kunstwerken. Judds Analyse einer lokalen Szene ist Ausgangspunkt für das Experiment, Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection und der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben, in den Kontext ihrer Entstehung zu bringen.

Welche Kunst war prägend für Donald Judd? Was verbindet Konrad Lueg, Sig
Ausstellungen | Ausstellung

Carl Melchior

Jüdischer Vorkämpfer eines europäischen Friedens

Im Rahmen des berlin­weiten Themen­winters »100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19« erinnert das Jüdische Museum Berlin mit einer Intervention im Akademie­gebäude an das Wirken von Carl Melchior, dem lange über­sehenen jüdischen Vor­kämpfer eines europäischen Friedens.

Frieden war im November 1918 eine zentrale Forderung nicht nur der Revolutionäre. Wie aber konnte ein solcher Friede nach einem jahre­langen alles vernichtenden Mahl­strom der Gewalt, angesichts von Millionen von Opfern des Ersten Welt­krieges geschaffen und gesichert werden?

Darum bemühte sich Carl Melchior als Vor­sitzender des Finanz­ausschusses der deutschen Waffenstillstands­delegation und Haupt­delegierter bei den Ver­handlungen mit den Alliierten – und bewahrte dabei »große Würde in der Nieder­lage« (so einer sei
Ausstellungen | Kinderprogramm

Vielfalt-Forscher des Labyrinth Kindermuseums

Was ist Vielfalt? Wo ist Vielfalt?

Im Projekt „Vielfalt-Forscher“ des Labyrinth Kindermuseums Berlin gehen Kinder mit und ohne Fluchthintergrund auf die Suche nach Vielfalt. Gemeinsam mit Kreativschaffenden erforschen sie die Vielfalt der Sinne, Gefühle, Farben, Formen oder Sprachen. Immer wieder geht der Blick auf das „Ich“, die eigenen Fähigkeiten, Talente, Vorlieben und Besonderheiten, und davon ausgehend auf die anderen.

Schülerinnen und Schüler der Kreuzberger Rosa-Parks-Grundschule haben im Märkischen Museum eigene Vielfalts-Ausstellungen zum Thema „Ich und Berlin“ entworfen. Diese werden nun im Museumslabor gezeigt.

Ein Projekt des Labyrinth Kindermuseum Berlin in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin. Gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Ausstellungen | Ausstellung

Kulturlandschaft Syrien

Bewahren und Archivieren in Zeiten des Krieges

Kulturerhalt in einem kriegszerstörten Land? Die Sonderausstellung im Museum für Islamische Kunst lädt die Besucherinnen und Besucher mit Objekten, Filmen, Fotos und interaktiven Bildschirmen auf eine virtuelle Erkundungsreise durch die Kulturlandschaft Syriens ein. Zugleich gibt sie Einblicke in die Arbeit des „Syrian Heritage Archive Project“ und damit in die Praxis des Kulturerhalts.
Syrien als bedeutende Kulturlandschaft

Syrien ist eine bedeutende Kulturlandschaft, grundlegende zivilisatorische Errungenschaften wie die Entstehung städtischen Lebens oder das Alphabet nahmen hier ihren Anfang. Einzigartige historische und archäologische Denkmäler zeugen von der jahrtausendealten Geschichte des Landes. Die altorientalischen Hochkulturen, die griechische und römische Antike sowie die
Ausstellungen | Ausstellung

MANTEGNA und BELLINI

Meister der Renaissance

Ab 1. März 2019 präsentiert die Gemäldegalerie eine umfassende Ausstellung zum eng miteinander verwobenen Schaffen von Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516). Mit rund 100 Arbeiten stellt die Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der National Gallery, London erstmals das Oeuvre dieser beiden Meister der italienischen Renaissance vergleichend gegenüber. Der Katalog zur Ausstellung ist bereits erschienen. Tickets und Gruppenführungen sind ab sofort buchbar.
Mantegna und Bellini

1452/3 heiratete der in Padua tätige, aufstrebende Maler und Druckgraphiker Andrea Mantegna in die Familie Bellini ein – eine der führenden Künstlerfamilien im nahegelegenen Venedig. Mantegnas spektakuläre Bilderfindungen und sein intensives Interesse an der klassischen Antik
Ausstellungen | Ausstellung

Design Lab#2

Less is Less - More is More The production of everyday life

Eine Koopperation mit space&designSTRATEGIES der Kunstuniversität Linz

Unser Alltag ist gestaltet durch Routinen in der Interaktion mit Menschen, Dingen, Räumen und Begrifflichkeiten, die uns umgeben. „Wie man etwas macht“, wird Gewohnheit und Selbstverständlichkeit. Der Studiengang space&designSTRATEGIES der Kunstuniversität Linz nimmt diese radikalen Routinen unter die Lupe und untersucht, wie Alltag produziert wird. Dazu besetzt er in einer Serie von Workshops das Kunstgewerbemuseum Berlin als Forschungsraum voll „alltagsabgetrennter Gegenstände“.

Kuratiert von Ton Matton mit Larissa Meyer, Antoine Turillon

Die Ausstellung wird gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.
Ausstellungen | Ausstellung

And Berlin Will Always Need You

Kunst, Handwerk und Konzept Made in Berlin

Vom 22. März bis 16. Juni 2019 lädt der Gropius Bau ein, die Bedeutung manueller Arbeitsprozesse und das Konzept von Handwerk in der zeitgenössischen Kunstszene Berlins zu erkunden. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Geschichte des Gropius Bau, der einst als Kunstgewerbemuseum und Lehrinstitution diente.

Als Dorothy Iannone ihrer Freundin Mary Harding 1977 ein Ständchen brachte, besang sie auch ihre emotionalen Reaktionen auf Berlin – der Stadt, in die die Künstlerin ein Jahr zuvor im Rahmen des DAAD Künstlerprogramms gezogen war und in der sie bis heute lebt. Ihre Gesangszeile „And Berlin will always need you“ ist ebenso der Titel der ersten Ausstellung, die 2019 am Gropius Bau zu sehen sein wird.

And Berlin Will Always Need You. Kunst, Handwerk und Konzept Made in Berlin ist ein
Ereignisse | Ausstellung

A Utopian Stage

Festival of Arts, Shiraz-Persepolis (1967–1977)

Kuratiert von Vali Mahlouji / Archaeology of the Final Decade

Das „Festival of Arts“ war ein Ausnahme-Festival für Avantgarde-Kunst im Iran. Für kurze Zeit, zwischen 1967 und 1977, fand dort ein intensiver Austausch jenseits der historischen, politischen und ideologischen Demarkationslinien statt. Die Ausstellung im silent green rekonstruiert diesen Zeitraum in seiner ganzen Komplexität.

Ab den frühen 1970er Jahren war es eine der wichtigsten Plattformen für einen transnationalen, experimentellen Austausch von Kreativität und Wissen, das Künstler*innen aus der ganzen Welt versammelte, darunter auch wichtige Figuren der musikalischen Avantgarde wie Iannis Xenakis, Karlheinz Stockhausen und John Cage. Von der Islamischen Revolution von 1978/79 unterbrochen und in einem Dekret von Ayato
Ereignisse | Ausstellung

Tele-Visions / Persepolis

Eröffnung Filminstallation & -Ausstellung

Start zweier mediearchäologischer Zeitreisen

Tele-Visions präsentiert in einer raumgreifenden Installation Fernsehfilme zu neuer Musik und die Ausstellung Persepolis rekonstruiert das bedeutendste iranische Kunstfestival in Shiraz-Persepolis.

Mit der Doppeleröffnung zweier Projekte im silent green startet am zweiten Festivaltag eine medienarchäologische Zeitreise. „Tele-Visions“ hebt und präsentiert Schätze aus über 20 Fernseharchiven und fünf Jahrzehnten – eine kritische Mediengeschichte der Neuen Musik im Fernsehen von den 1950er bis in die 1990er Jahre.

Um 20:00 Uhr spürt „A Utopian Stage“ dem bedeutenden iranischen „Festival of Arts“ in Shiraz-Persepolis nach, das in den 1960er und 1970er Jahren Künstler*innen aus allen Weltteilen zu einem transnationalen, experimentellen Aust
Ereignisse | Performance

useless land

Lesung & Performance

Intensivierte Wahrnehmung zwischen Wachen und Schlafen

Die kolumbianischer Tänzerin und Choreografin Catalina Insignares und die brasilianische Regisseurin Catalina Mendonça laden das Publikum ein, im Haus der Berliner Festspiele zu übernachten, sich niederzulegen und Texten zuzuhören, die von der Welt vor der industriellen Revolution erzählen. Mit Texten von Silvia Federici, Roger Caillois, NOF4, Gloria E. Anzaldúa, Virginia Woolf, Michael Taussig und mit Beiträgen von Sursignal, remote viewing club

Die Nacht schenkt uns einige Stunden. Portale nehmen sich Zeit, sie fordern uns zum Verweilen auf. „useless land“ ist eine Zusammenstellung von fiktionalen und theoretischen Texten, die von einer Welt vor der industriellen Revolution sprechen. Texte, die eine kognitive Karte zeichnen von
Literatur

Terézia Mora "Die Liebe unter Aliens"

Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018.

Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin.

Kunstvoll erzählt Terézia Mora in »Die Liebe unter Aliens« von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Wir begegnen Frauen und Männern, die sich merkwürdig fremd sind und zueinander finden wollen. Einzelgängern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen. Träumern, die sich ihren Idealismus auf eigensinnige Weise bewahren. Mit präziser Nüchternheit spürt Mora in diesen zehn Erzählungen Empfindung
Literatur | Buchpräsentation

Uwe Tellkamp "Die Carus-Sachen"

Illustriert und gestaltet von Andreas Töpfer

Zu Carus gehen: so verabschiedet sich der Gynäkologe von den beiden Kindern, wenn er sich während der frühen Achtziger des 20. Jahrhunderts in Dresden auf den täglichen Weg zur Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus macht. Der Namensgeber der Institution, 1869 in Dresden gestorben, kann als Prototyp der in der Romantik noch selbstverständlichen Doppelbegabung gelten: Naturwissenschaftler, Arzt wie Maler, Verfasser geisteswissenschaftlicher Studien (unter anderem über Goethe). Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn der Vater seine beiden Kinder zu Expeditionen in die unabhängige Kunstszene Dresdens und des Umlands verleitet – es sind die Carus-Sachen, die alle drei umtreiben, zu Versuchen eines Wiederanknüpfens an die ungeteilte Humanität
Ausstellungen | Ausstellung

Dauerausstellung

Die historische Dauerausstellung lädt - auf über 3000 qm Ausstellungsfläche - zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. In 13 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild deutsch-jüdischen Lebens. Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen erzählen von jüdischer Kultur in Deutschland und zeigen, wie eng jüdisches Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist.
Literatur | Buchpräsentation

Eugen Gomringer "poema: Gedichte und Essays"

Vor 65 Jahren erschien Eugen Gomringers Gedicht «avenidas» in der Zeitschrift «spirale». Es war ein erstes Beispiel jener «Konstellationen», die in der Folge eine wesentliche Grundform der Konreten Poesie bilden sollte. Auf unvermutete Weise hat dieses Gedicht in jüngster Vergangenheit für Zündstoff gesorgt und eine umstrittene Aktualität gewonnen – Anlass genug, das dichterische Werk des Begründers der Konkreten Poesie neu zu betrachten.
Eugen Gomringer hat dazu eine Anzahl seiner wesentlichen Gedichte versammelt, sie selber kommentiert und ihnen Essays bekannter Autorenkollegen beigegeben. Er hält damit Rückschau auf die Entwick­lung einer literarischen Bewegung, deren minimalistischer Reduktionismus zunächst als belanglose Spielerei belächelt wurde, deren kreatives Potential sich unte
Literatur | Buchpräsentation

Alexander Grau "Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung"

Claudius-Verlag

Deutschland empört sich. Oft, gerne und über nahezu alles. „Empört Euch!“ war folgerichtig ein Bestseller hierzulande, markiert er doch in zwei Worten das Coming-out der deutschen Seele. Wir leben im Zeitalter der Hypermoral. Moral ist zur Leitideologie und zum Religionsersatz unserer postreligiösen Gesellschaft mutiert. Moral ist absolut geworden, sie duldet keine anderen Diskurse neben sich. So wird aus Moral die Tyrannei der Werte: Minderheitenkult, Kränkungsfetischismus, Gleichheitsideologie. Politik, Wirtschaft, Kunst – alles wird auf moralische Fragen reduziert. Selbst der Konsum hat fair, nachhaltig und ressourcenschonend zu sein. Wer sich diesem Diktat der totalen Moral zu entziehen sucht, wird gesellschaftlich sanktioniert. Der Publizist und Philosoph Alexander Grau, Autor der vie
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Der verschlossene Raum"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2017

Mit den Essays von Jan Wagner auf literarischer Entdeckungsreise: leidenschaftlich, mitreißend, klug.

Wüsste man nichts von Jan Wagners lyrischem Werk, man würde überhaupt nur noch Essays von ihm lesen wollen. Ob er über Bibliotheken, Buchhandlungen, Lyrik oder Kunst schreibt, ob er literarische Postkarten aus Rom oder Los Angeles sendet oder die Epiphanie eines Rosmarins im schwäbischen Garten feiert – man glaubt diesem charmanten Geschichtenerzähler alles. Es bleibt kaum Zeit, die rhetorische Fingerfertigkeit zu bewundern, mit der da zwischen souveräner Gelehrsamkeit unerwartet die nächste Anekdote aus dem Ärmel gezogen wird, und man kann nicht anders als staunen über die Trouvaillen, die Jan Wagner von seinen Entdeckungsreisen quer durch Epochen und Konti
Literatur | Buchpräsentation

Robert Menasse "Die Hauptstadt"

Suhrkamp Verlag

Deutscher Buchpreis 2017

Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierig
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Natascha Wodin "Sie kam aus Mariupol"

Rowohlt Verlag

Leipziger Buchpreis 2017 - Belletristik

"Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe" - Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und wusste nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übriggeblieben war. Wieso lebten sie in einem der Lager für "Displaced Persons", woher kam die Mutter, und was hatte sie erlebt? Erst Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft, erst ein bisschen, dann immer mehr.

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland v
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Jan Wagner "Regentonnenvariationen"

Hanser Verlag

Preis der Leipziger Buchmesse 2015

In seinem neuen Gedichtband vermisst Jan Wagner poetisch die Welt – von Schlehen im Frost bis zu Eseln in Sizilien.
Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergesse
Literatur | Buchpräsentation

Bodo Kirchhoff "Widerfahrnis"

Frankfurter Verlagsanstalt

Deutscher Buchpreis 2016

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittel
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Marcel Beyer "Flughunde"

Suhrkamp Verlag

Georg-Büchner-Preis 2016 für Marcel Beyer

Flughunde sind fledermausähnliche Flattertiere mit hundeartigem Kopf. Für Hermann Karnau sind sie von Kindheit an Sinnbild einer Welt, die vor dem Zugriff fremder Stimmen geschützt ist. Die Stimme ist der Fetisch des Akustikers Karnau, der 1940 den Plan faßt, systematisch das Phänomen der menschlichen Stimme zu erkunden.
Die eine Erzählstimme gehört Hermann Karnau, dessen Namen der Autor einem Wachmann im Berliner Bunker unter der Reichskanzlei entliehen hat. Die andere gehört der achtjährigen Helga, einer Tochter des Propagandaministers. Immer wieder kommt es zu Begegnungen der beiden, zuletzt im April 1945, als Karnau in Berlin ist, um die Führerstimme aufzuzeichnen.
Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992. Hermann Karnau, der nach dem Kri
Literatur | Buchpräsentation

Guntram Vesper "Frohburg"

Schöffling & Co.

Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik)

FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Ges
Ausstellungen | Ausstellung

Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze

800 Jahre Berliner Nikolaikirche
Dauerausstellung

Schon beim Betreten der umfassend sanierten Nikolaikirche werden die Besucher vom grandiosen Raumeindruck überwältigt sein: Gleich vom Eingang aus öffnet sich nun der Blick weit in die Kirchenhalle hinein bis zum Chor. Über dem neuen Ziegelboden erheben sich graue Bündelpfeiler, die das Zeltdach der Kirchenhalle mit seinem farbigen Rippennetz tragen.

Eine moderne Beleuchtungsanlage inszeniert die zahlreichen Kunstwerke und die zurückhaltenden Stahl-Glas-Einbauten der neuen Dauerausstellung. Viersprachige interaktive Medien erschließen darin facettenreich die unterschiedlichsten Aspekte der sieben Themeninseln:

Spurensuche | Die frühe Berliner Stadtgeschichte
Vom Feldstein zum Backstein | Die Baugeschichte der Nikolaikirche
Spaziergänge | Das Nikolaiviertel gestern und heute
W
Literatur | Buchpräsentation

Reinhard Jirgl "Die Stille"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2010

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

Roman
Fester Einband, 536 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 42.90 sFR (CH) / 25.60 € (A)
Literatur | Buchpräsentation

Mario Vargas Llosa "Das böse Mädchen"

Aus dem Spanischen von Elke Wehr
suhrkamp

Literaturnobelpreis 2010

Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los.
Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die
Ausstellungen | Ausstellung

Berliner Leben im Biedermeier

Dauerausstellung

Das Knoblauchhaus gehört zu den wenigen, noch am ursprünglichen Ort erhaltenen Berliner Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts. Original rekonstruierte Wohnräume sind den Mitgliedern der Familie Knoblauch gewidmet und vermitteln das damalige Lebensgefühl. Gebrauchsgegenstände, Bilder und Familiendokumente informieren über soziales Leben, Wirtschaft, Politik und Architektur jener Zeit.

Öffnungszeiten: Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr

Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)
Literatur | Buchpräsentation

Frank Jöricke "Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage"

Solibro Verlag

"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "u
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Friedrich Christian Delius "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus"

Reinbek, Rowohlt-Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

“In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, daß er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.” So beginnt F. C. Delius’ Chronik eines ungewöhnlichen, schweijkschen Abenteuers aus unserer Zeit.
Nach siebenjähriger Vorbereitung gelingt es dem Kellner im Juni 1988, mit einer Jolle von Hiddensee aus die Seegrenze der DDR zu überqueren und nach Gedser in Dänemark zu segeln – ein “einfacher Grenzdurchbruch”, wie Gomp
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Melinda Nadj Abonji "Tauben fliegen auf"

jung und jung

Schweizer Buchpreis 2010

Eine ungarische Familie aus Serbien in der Schweiz. Ein schwungvoll und gewitzt erzählter Roman aus der Mitte Europas.

Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren, und die Dorfstraße ist wirklich nicht gemacht für einen solchen Wagen. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört.
Oder, richtiger, gehörte. Denn sie sind vor etlichen Jahren schon ausgewandert in die Schweiz, erst der Vater und dann, sobald es erlaubt war, auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko, und Ildiko ist es, die das hier alles erzählt. So auch den Besuch im Dorf, der dann n
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Monika Maron "Flugasche"

S. Fischer Verlag

Lessing-Preisträgerin 2011

Bitterfeld vor 30 Jahren: Die Journalistin Josefa Nadler kommt hierher, um eine Reportage über das veraltete und umweltgefährdende Kraftwerk zu machen. Mit ihrer kritischen Haltung gerät sie unter Druck und muss sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück.
›Flugasche‹ (1981), Monika Marons erster Roman, machte die Autorin über Nacht berühmt. Er zählt heute zu den Meisterwerken der deutschen Nachkriegsliteratur und bildet einen wichtigen Bezugspunkt zu Monika Marons 2009 erschienener Reportage ›Bitterfelder Bogen‹.

Roman
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Maja Haderlap "Engel des Vergessens"

Wallstein Verlag

Bachmann-Preis 2011

Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Famili
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Bora Cosic "Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution"

Suhrkamp Verlag

Stefan-Heym-Preis 2011

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann

Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution, heute ein Klassiker der europäischen Literatur, war ein Kultbuch in Jugoslawien. Aus der Perspektive eines Kindes - unschuldig bis zur Idiotie - wird in kaum zu überbietender Knappheit vorgeführt, wie Krieg, Faschismus und Kommunismus den Mikrokosmos einer heruntergekommenen Familie in Belgrad der vierziger Jahre heimsuchen. Hier hält man Lenins Schrift »Ein Schritt vor, zwei zurück« für ein Tango-Lehrbuch, diskutiert über Zwerge in Einmachgläsern und geht in Deckung, wenn die Partisanen den Freund von gestern zum Feind erklären. Die unheimliche Lakonie des Erzählers, der irrsinnige Witz und melancholische Humor des Buches machen es zu einem Meisterwerk der Subvers
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Frédéric Martel "Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt"

Knaus Verlag

Wer beherrscht unsere Köpfe und warum? – Eine faszinierende Expedition zu den Mächtigen des Kulturbetriebs

Avatar, Stieg Larsson, Google, Michael Jackson – wie funktioniert die Kultur der Massen und wer macht sie? Was gefällt allen, überall auf der Welt? Und warum? Es geht in diesem Report über die weltweite Kulturindustrie um ein Billionengeschäft. Es geht aber auch um die Herrschaft über Worte, Bilder, Träume und Weltanschauungen.

Fünf Jahre reiste der Medienforscher Frédéric Martel auf allen Kontinenten, befragte in 1250 Interviews die Mitwirkenden der Kreativindustrien von 30 Ländern. Auf der Suche nach Gewinnern und Verlierern begleitet ihn der Leser in die Kapitalen des Entertainment, nach Hollywood und Bollywood, zu TV Globo nach Brasilien, zu Sony, Al Jazeera, Televisa, in ä
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Hanna Krall "Herzkönig"

Verlag Nuee Kritik

Europäischer Literaturpreis

»Das ist der letzte Abschnitt meiner Reise, und es wäre dumm, wenn ich jetzt verrückt werden würde.«

Diese nüchterne Feststellung stammt von Izolda Regensberg alias Maria Pawlicka. Seit der Deportation ihres Mannes nach Auschwitz besteht der Sinn ihres Lebens allein darin, ihren Herzkönig zu befreien. Die fieberhaften Bemühungen werden von Absurditäten und Zufällen, von glücklichen und unglücklichen Fügungen begleitet. In Zeiten der Vernichtung wundert sich Izolda über keine Grausamkeit - auch nicht über die eigene.

Bis Izolda schließlich im Mai 1945 im Lager Ebensee auf ihren Ehemann trifft, hat sie eine Odyssee von Lagern und Gefängnissen hinter sich. Das Paar kehrt mit »polnischen« Pässen nach Polen zurück. Jahre später fliegt die geborgte Identität
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Martin Walser "Muttersohn"

Rowohlt Verlag

Auf die Frage, wovon sein neuer Roman handele, bekennt Martin Walser, dass es einfacher wäre zu sagen, wovon er nicht handele. Hier sind alle seine großen Themen gebündelt: Liebe und Vergeblichkeit, Lüge und Wahrheit, Glauben und Wissen. Muttersohn ist ein von Humor polierter Glaubensroman, ein Erleuchtungsbuch, in dem auch die Vernunft ihren Platz findet – nur nicht den von Aufklärungsfanatikern eingeforderten.

Hardcover, 512 S.

«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auf trumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.

«Als Evangelium stellt dieses Werk keine Frage – es ist.»
FELICIAS VON LOVENBERG, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Ein heiteres, altersweises Spiel, das von Normen und Be
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Jörg Bernig "Weder Ebbe noch Flut"

Mitteldeutscher Verlag

Eichendorff-Literaturpreis 2011

Die Geschichte der großen Liebe von Albert und Dorothee beginnt 1983 am Rande eines Kirchentages in Leipzig. Ein Kind soll für die beiden ein Zauberspruch gegen einen Alltag sein, mit dem sie nichts anfangen können. Doch Dorothee wird nicht schwanger, auch die Medizin vermag nicht zu helfen.
Dann fällt die Mauer, neue Möglichkeiten tun sich auf, aber Albert entbindet Dorothee von ihrem Versprechen auf ein gemeinsames Leben. Er verlässt sie aus Liebe, damit wenigstens sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Er selbst geht nach Wales – wie er sagt: ans Ende der Welt. Dort will er seine Forschungen zu Adalbert Stifter abschließen, dessen Ehe ebenfalls kinderlos geblieben war. Und noch tiefer reicht die Verbindung Alberts mit dem Leben Stifters: Als Alb
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Tomas Tranströmer "Sämtliche Gedichte"

Hanser Verlag

Literatur-Nobelpreis 2011

Das schmale lyrische Gesamtwerk von Tomas Tranströmer hat auch außerhalb Schwedens großen Einfluß ausgeübt; besonders aber in Deutschland. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit ein Gegenbild zeichnet.

übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Erscheinungsdatum: 08.02.1997
Flexibler Einband, 264 Seiten





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Eugen Ruge "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

Rowohlt-Verlag

Deutscher Buchpreis 2011

Roman einer Familie

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Hardcover, 432 S.
19,95 €
978-3-498-05786-2

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meist
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Friedrich Christian Delius "Bildnis der Mutter als junge Frau"

Rowohlt Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte …

rororo
Taschenbuch, 128 S.

«Eine wundervolle Erzählung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.» (Die Zeit)
«Ein Meisterwerk an Anmut und historischem Scharfblick.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Spannung und E
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Wolfgang Herrndorf: "Sand"

Rowohlt Berlin

Preisträger der Leipziger Buchmesse 2012

"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goß den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen."

Während in München Palästinenser des "Schwarzen September" das Olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbel
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Ian Kershaw "Das Ende"

Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Deutsche Verlags-Anstalt

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden bezahlt und die Verwaltung lief – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Die Gründe dafür, warum Hitlers Deutschland militärisch zusammenbrach, sind bekannt, die Frage, wie und warum das »Dritte Reich« bis zum Schluss funktionierte, ist dagegen bis heute nicht beantwortet. Zentral bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie das R
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Timothy Snyder "Bloodlands"

Europa zwischen Hitler und Stalin
C.H. Beck

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.
Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor
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Feridun Zaimoglu "Ruß"

Kiepenheuer & Witsch Verlag

Preis der Literaturhäuser 2012

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga

Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit.

Mit »Liebesbrand« und »Hinterland« hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jah
Literatur | Buchpräsentation

Maxim Leo "Haltet Euer Herz bereit"

Eine ostdeutsche Familiengeschichte
Heyne Verlag

Europäischen Buchpreis 2011

Der preisgekrönte Journalist erzählt kritisch, liebevoll und unsentimental

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

Der Journalist und Autor Maxim Leo ist Träger des Europäischen Buchpreises 2011. Leo, der in Ost-Berlin geboren wurde, wird für sein Buch „Haltet euer Herz bereit“ ausgezeichnet, das liebevoll und mitreißend die Geschichte seiner Familie vom Zweit
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Durs Grünbein "Aroma - Ein römisches Zeichenbuch"

Suhrkamp Verlag

Tomas-Tranströmer-Preis 2012

Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Gegenwert stellt sich in Vers und Prosa der Ewigen Stadt.

„Aufblühen wird man hier, auch als kraut sich gern überlassen.
Dem wohligen Phototropismus. Der man im Norden war,
Dieser Eisblock Identität, Psyches Schneemann ist bald zerronnen.“

Der so spricht, ist an einem Ort angekommen, wo viele seiner Schreib- und Lebensmotive zusammenlaufen. Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt – „Roma caput mundi“ – wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder – freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömi
Literatur | Buchpräsentation

Felicitas Hoppe "Hoppe"

S. Fischer Verlag

Georg-Büchner-Preis 2012

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!

›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
Literatur | Buchpräsentation

Swetlana Alexijewitsch: "Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"

Suhrkamp

Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland
Ausstellungen | Ausstellung

Picasso und seine Zeit

16.03.2013 bis auf Weiteres

Am 16. März 2013 öffnete das zur Nationalgalerie gehörende Museum Berggruen wieder die Pforten für seine berühmte Sammlung der Klassischen Moderne. Der westliche Stülerbau wurde um das benachbarte Kommandantenhaus am Spandauer Damm und den neu angelegten Bettina-Berggruen-Garten erweitert.

Name und Entstehung der Sammlung gehen auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen zurück (1914-2007). Über einen Zeitraum von mehr als vierzig Jahren trug er Meisterwerke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Klee und Alberto Giacometti zusammen. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" wurde die Sammlung Berggruen 1996 erstmals im westlichen Stülerbau präsentiert und im Jahr 2000 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Nationalgalerie erworben. Heute ist die Sammlung im Museum Berggr
Literatur | Buchpräsentation

Nicolas Mahler "Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"

Reprodukt

Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
Literatur | Buchpräsentation

Amos Oz "Unter Freunden"

Suhrkamp Verlag

Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
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Patrick Modiano "Der Horizont"

Hanser Literaturverlag

Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
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Terézia Mora "Das Ungeheuer"

Luchterhand Literaturverlag

Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
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Judith Schalansky "Der Hals der Giraffe"

Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
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Marcel Beyer "Putins Briefkasten"

Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
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Marjana Gaponenko "Wer ist Martha?"

Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
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Wilhelm Genazino "Idyllen in der Halbnatur"

Hanser Verlag

Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
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Sibylle Lewitscharoff "Pong"

Berlin-Verlag

Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
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Narvid Kermani "Dein Name"

Hanser Verlag

Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
Literatur | Buchpräsentation

Ursula Krechel "Landgericht"

Jung und Jung Verlag

Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
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David Wagner "Leben"

Rowolth

Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Ausstellungen | Ausstellung

Mauer Stücke

Dauerausstellung

Die Berliner Mauer ist das signifikanteste Symbol der 28-jährigen Teilung der Stadt. Sieben originale Mauerteile vor dem Märkischen Museum erinnern daran.

Ost-Klappe und West-Bemalung
Ein Mauerelement weist eine Klappe auf, die den Grenztruppen der DDR einen Zugang zum Westen ermöglichte. Zwei Teile zeigen eine charakteristische Bemalung, wie sie im West-Berliner Stadtteil Kreuzberg typisch war. Diesen „Königskopf“ schuf der Künstler Kiddy Citny 1985 als Teil eines langen Frieses in der Waldemarstraße. Das Stadtmuseum Berlin verdankt ihn der großzügigen Schenkung eines Bürgers. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ermöglichte es, die Segmente der Berliner Mauer zu präsentieren und eine Hörstation einzurichten.

Akustische und steinerne Zeitzeugen
Tondokumente vom Bau der M
Ausstellungen | Ausstellung

Schätze aus dem Rhein. Der Barbarenschatz von Neupotz

20.12.2016 bis auf Weiteres

Im Bacchussaal des Neuen Museums stand lange einsam der Xantener Knabe, eine römische Bronzestatue, 1858 im Rhein bei Xanten von Fischern entdeckt. Nun bekommt der Bronzejüngling Zuwachs en masse: eiserne Werkzeuge und Wagenteile, Vorhängeschlösser und Fußfesseln, Bronzekessel und Silbergeschirr. Der „Barbarenschatz von Neupotz“ – im 3. Jahrhundert n. Chr. im Rhein versunken – wird für die kommenden Jahre die Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte um eine Attraktion bereichern.

Die einst in den Fluten des Rheins versunkenen Objekte stammen zumeist aus römischen Privathäusern. Es handelt sich etwa um einfaches Küchen- und Kochgeschirr, aber auch um wertvolles Tafelgeschirr zum Auftragen von Speisen und Getränken und zum Mischen von Wein. Viele Stücke zeigen Spuren inten
Ausstellungen | Installation

res·o·nant

Eine Licht- und Klanginstallation von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin
bis Sommer 2019

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant seit dem 17. November eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wird eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.

Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolischen Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk. Damit sind diese beiden charakteristischen Voids des Gebäudes seit Eröffnung des Museums 2001 neu zu erleben.

In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken. Mittels drehender S
Ereignisse | Führung

Jerusalem im Dialog

Öffentliche Dialog-Führung zur Ausstellung

Für die einen ist Jerusalem ein Sehnsuchtsort, für andere Alltag. Für manche ist es der Geburtsort, für andere ist Jerusalem unerreichbar. Jerusalem ist Inspiration, Utopie, Geschichte, Religion und Politik, irdisch oder himmlisch.

Die Vielfalt an Interessen und Emotionen, die Menschen mit der Stadt verbinden, war für das Jüdische Museum Berlin ausschlaggebend, um während einer Ausstellungsbegleitung unterschiedliche persönliche und biografische Perspektiven auf die Stadt unmittelbar wiederzugeben.

Ab 15. April, immer sonntags (außer 24. Juni), 14 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung
ab 21. März 2019

Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Porzellans. Unter Fürsten, Aristokraten und vermögendem Bürgertum war man regelrecht süchtig nach dem „weißen Gold“, man sprach von der „maladie de porcelaine“. Wer sich das exklusive Porzellan nicht leisten konnte, griff zur Fayence, um seine Tafeln, Konsolen, Kaminsimse und Kommoden zu schmücken.

In der Ausstellung gibt es verschiedene Themenfelder:

Wie verlief der Weg des Porzellans von Asien nach Europa?
Inwieweit spiegeln sich in der Porzellan- und Fayencekunst die aristokratischen Lebensweisen des Rokoko wider?
Welche gestalterischen Besonderheiten gab es, und wie waren die Herstellungstechniken?

Dass Porzellan bis heute für Gestalterinnen und Gestalter aktuell ist, wird exemplarisch unter dem Aspekt „Porzellan und 3 D Druck“ bel
Konzerte | Konzert

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

  • Konzerte und Aufführungen in Berlin
Konzerte | Klassik

Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik

  • Konzerte in historischem Ambiente in Berlin und Brandenburg
Familie | Theater

Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ Berlin

  • Bühne im FEZ Berlin-Wuhlheide
Ereignisse | Konzert

Berliner Residenz Konzerte

  • in der Großen Orangerie im Schloss Charlottenburg
Konzerte | Klassik

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

  • Chefdirigent Howard Griffiths
Konzerte | Klassik

Berliner Singakademie

  • Die Berliner Singakademie zählt zu den großen Oratorienchören Berlins.
Aufführungen | Theater

Shakespeare Company Berlin

  • Freies Shakespeare Theater in Berlin!
Familie | Museum

Museum der Illusion Berlin

  • Willkommen in der faszinierenden Welt der Illusionen! Täusche deine Augen und unterhalte deinen Verstand!
Familie | Theater

Schaubude Berlin

  • Kinder- und Abendtheater
Ausstellungen | Museum

Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum

  • Dauerausstellung in den historischen Räumen der Neuen Synagoge Berlin
Aufführungen | Cabaret

Bar jeder Vernunft Berlin

  • Cabaret – Theater – Restaurant
Ereignisse | Cabaret

TIPI am Kanzleramt Berlin

  • Die größte stationäre Zeltbühne Europas mitten in Berlin. Chansons, Cabaret, Varieté, Tanz, Artistik, Musical-Comedy, Show, Entertainment oder Magie - hier erleben Sie kulturelle sowie kulinarische Vielfalt.
Ausstellungen | Museum

me Collectors Room Berlin

  • Die Sammlung von Thomas Olbricht, für Sammler und alle Entdeckungen im offenen Feld der Kunst.
Aufführungen | Oper

Deutsche Oper Berlin

  • Die Deutsche Oper Berlin ist das größte der drei Opernhäuser in Berlin.
Konzerte | Klassik

Philharmonischer Chor Berlin

  • 24.03.18: Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias
  • 20 Uhr Philharmonie
Ausstellungen | Museum

Cartoonmuseum Luckau

  • Sonderausstellung ... "Thulkes Welt" - 2. März - 30. Juni 19
  • zwischen Berlin und Dresden in der Nähe des Spreewaldes liegt diese einmalige Einrichtung
Familie | Freizeitpark

Waldhochseilgarten Jungfernheide Berlin

  • Der Waldhochseilgarten liegt im Volkspark Jungfernheide – dem mit etwa 150 ha zweitgrößten Park Berlins.
Ereignisse | Konzert

Musikakademie Rheinsberg

  • ganzjährig Konzerte, Musiktheater, Ballette, multimediale Aktionen und Musik für Kinder
Familie | Familienprogramm

FEZ-Berlin

  • Das FEZ-Berlin ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum.
Aufführungen | Theater

Theater im Palais Berlin

  • Das Theater Unter den Linden
Aufführungen | Theater

HAU Hebbel am Ufer Berlin

  • Das HAU Hebbel am Ufer mit seinen drei Veranstaltungsstätten HAU1, HAU2 und HAU3 steht für aktuelle künstlerische Positionen
Aufführungen | Theater

Sophiensaele

  • Eine der wichtigsten Produktions- und Spielorte für die Freien darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum.
Ereignisse | Festspiele

Musikfestspiele Potsdam Sanssoucci

  • Herausragende Künstler aus aller Welt sind jedes Jahr zu Gast in Potsdam und Sanssouci.
Familie | Museum

Deutsches Spionagemuseum Berlin

  • Deutsches Spionagemuseum Berlin
Ereignisse | Theater

Hebbel am Ufer Berlin

  • In den Spielstätten HAU1, HAU2 und HAU3 werden aktuelle künstlerische Positionen aus Theater, Tanz und Performance präsentiert.
Ereignisse | Kulturveranstaltung

Russisches Haus Berlin

  • Ort deutsch-russischer Begegnungen
Literatur

Internationales Literaturfestival Berlin

  • literarische Vielfalt zeitgenössischer Prosa und Lyrik aus aller Welt
  • im September im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten in Berlin
Konzerte / Klassik Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Ausstellungen / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin Berlin, Schaperstraße 24
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Brandenburger Tor Berlin Berlin, Pariser Platz
Reisen / Reisen Berlin Berlin, Am Karlsbad 11
Literatur / Lesung Buchtipp
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin Berlin, Meierottostr. 6
Familie / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ereignisse / Konzert concerts Pamplona Kleinmachnow, Johannistisch 34
Ausstellungen / Festival Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Konzerte / Klassik Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Festival Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Reichstag Berlin Berlin, Willy-Brandt-Str. 1
Reisen / Reisen Potsdam Potsdam, Brandenburger Str. 3
Ereignisse / Festival Festival intonations Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Familie / Oper Komische Oper Jung Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Sehenswürdigkeiten / Kirche Berliner Dom Berlin, Lustgarten 1
Konzerte / Kirche Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Sehenswürdigkeiten / Kirche Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss & Park Charlottenburg Berlin Berlin, Spandauer Damm 10-22
Sehenswürdigkeiten / Platz Gendarmenmarkt Berlin Berlin, Gendarmenmarkt
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Rotes Rathaus Berlin Berlin, Rathausstraße
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss Sanssouci & Park Potsdam Potsdam, Maulbeerallee
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ereignisse / Festival Theatertreffen Berlin Berlin, Schaperstraße 24
Ereignisse / Kulturveranstaltung Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Fernsehturm & Alexanderplatz Berlin Berlin, Alexanderplatz
Sehenswürdigkeiten / Kirche Gedächtniskirche Berlin Berlin, Kurfürstendamm 237
Ausstellungen / Museum Dommuseum Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ereignisse / Festival intersonanzen Fest der Neuen Musik Potsdam, Charlottenstr. 31
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Konzerte / Klassik Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik Berlin, Postfach 280303
Familie / Theater Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ Berlin Berlin, Straße zum FEZ 2
Ereignisse / Konzert Berliner Residenz Konzerte Berlin, Spandauer Damm 22-24
Konzerte / Klassik Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Konzerte / Klassik Berliner Singakademie Berlin, Charlottenstr. 56
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Berlin, Prellerweg 47-49
Familie / Museum Museum der Illusion Berlin Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 9
Familie / Theater Schaubude Berlin Berlin, Greifswalder Str. 81-84
Ausstellungen / Museum Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum Berlin, Oranienburger Straße 28/30
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Ereignisse / Cabaret TIPI am Kanzleramt Berlin Berlin, Große Querallee
Ausstellungen / Museum me Collectors Room Berlin Berlin, Auguststraße 68
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Konzerte / Klassik Philharmonischer Chor Berlin Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Ausstellungen / Museum Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Familie / Freizeitpark Waldhochseilgarten Jungfernheide Berlin Berlin, Heckerdamm 260
Ereignisse / Konzert Musikakademie Rheinsberg Rheinsberg, Kavalierhaus der Schlossanlage
Familie / Familienprogramm FEZ-Berlin Berlin, An der Wuhlheide 197
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Ereignisse / Festspiele Musikfestspiele Potsdam Sanssoucci Potsdam, Wilhelm Staab Str. 10/11
Familie / Museum Deutsches Spionagemuseum Berlin Berlin, Leipziger Platz 9
Ereignisse / Theater Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Ereignisse / Kulturveranstaltung Russisches Haus Berlin Berlin, Friedrichstraße 176-179
Literatur Internationales Literaturfestival Berlin Berlin, Chausseestraße 5
Ereignisse / Disskusion Deutsches Spionagemuseum Berlin, Leipziger Platz 9
Do, 28.3.2019, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung ufa-Fabrik Berlin, Viktoriastraße 10 %u2013 18
Do, 28.3.2019, 20:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ereignisse / Kulturveranstaltung Brotfabrik-Berlin Berlin, Caligariplatz/Prenzlauer Promenade 3
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater Berlin, Bismarckstraße 110
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100