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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 24.03.2019 bis 31.03.2019
Aufführungen | Theater

Der Spieler

von Fjodor M. Dostojewskij

Mit dem "Spieler" setzt Dostojewskij alles auf eine Karte. Spielsüchtig eilt er rastlos, von Schulden nahezu aufgefressen, zwischen Russland und dem Westen, seiner schwerkranken Frau und einer jungen Geliebten hin und her. Als die Gläubiger nicht mehr aufzuhalten sind, borgt er sich vom Verleger Stellowski 3000 Rubel und sichert ihm dafür in etwas mehr als einem Jahr einen fertigen Roman zu. Sollte der nicht fristgerecht fertig sein, sind in den darauffolgenden neun Jahren die Rechte aller bereits vollendeten und noch folgenden Werke völlig an Stellowski abzutreten. Ein Teufelspakt, auf den er sich erst einen Monat vor Fristende der Vertragsschuld besinnt. In nur 26 Tagen entsteht "Der Spieler", fiebrig einer Stenografin diktiert. Später wird diese seine zweite Frau, "Der Spieler" weltberü
Aufführungen | Theater

Die Selbstmord -Schwestern / The Virgin Suicides

nach dem Roman von Jeffrey Eugenides

„The Virgin Suicides“ (dh. „Die Selbstmord -Schwestern“) ist der Erstlingsroman des US-amerikanischen Autors Jeffrey Eugenides, der ihn über Nacht berühmt machte. Als dann auch noch Sofia Coppola den Text kongenial verfilmte, war gewiss: hier reiht sich ein Autor souverän in die Reihe der großen Romanciers Amerikas ein. Nach vielen Jahren des kategorischen Neins zu einer etwaigen Dramatisierung des Stoffes – der Roman erschien 1993 – stimmten nun Eugenides und die Filmemacherin erstmalig einer Bühnenadaption zu.
Eine biedere und manisch prüde Familie in Nordamerika: fünf Schwestern und ihre Eltern. Das Einfamilienhaus ist wie eine geschlossene Welt ohne Ausgang. Alle Kinderwünsche und Jugendträume scheitern an der kühlen Irrationalität der Eltern, zerschlagen sich an deren verbissenem und
Aufführungen | Theater

Susn

von Herbert Achternbusch

Achternbusch erzählt in wenigen Bildern das Leben der rothaarigen Susn aus dem Bayerischen Wald. Susn ist eine freie Radikale, die an den Zwängen ihrer Welt ebenso radikal scheitert wie sie gegen sie aufbegehrt. Im ersten Bild sieht man sie als 17-jährige Schülerin beichten. In einem sprudelndem Erzählfluss zieht sie eine erste Lebensbilanz und verteidigt ihre wilde Entschlossenheit, aus der Kirche auszutreten. "Ich wollte nicht länger in der Gemeinschaft derer bleiben, von denen ich weiß, dass ihr Glaube nur eine Kopfhaltung ist." Zehn Jahre später sehen wir Susn, inzwischen hoffnungsfroh vom Land in die Stadt gezogen, in ihrem Studentenzimmer. Allein. In einer Gewitternacht. Mit den Mitteln der fortgesetzten Selbstbehauptung durch Sprache entsteht eine erotische Phantasmagorie, die endet
Aufführungen | Theater

Amsterdam

von Maya Arad Yasur

Die Protagonistin aus Maya Arad Yasurs Stück, eine schwangere, israelische Violinistin, die in Amsterdam lebt, findet eines Morgens eine unbeglichene Gasrechnung von 1944 vor ihrer Tür. Innerhalb der nächsten 24 Stunden versucht sie herauszufinden, wer als eigentlicher Empfänger hinter der mysteriösen Gasrechnung steckt. Ihre Recherchen führen sie tief in die historischen Ereignisse, die sich in ihrem Wohnhaus während der Zeit des Holocaust zugetragen haben. Die vermeintlich offene, multikulturell geprägte Gesellschaft Amsterdams erscheint im Zuge ihrer Nachforschungen zunehmend feindselig und sie selbst plötzlich fremd in der ihr bis dahin vertrauten Umgebung. Verschiedene Stimmen rekonstruieren und spekulieren in Maya Arad Yasurs Text darüber, was wirklich passiert sein könnte, wobei sie
Aufführungen | Kinderprogramm

Alice im Wunderland

von Lewis Carroll für alle ab 6 Jahren

für die Bühne bearbeitet von Christina Rast und Götz Leineweber

Alice war es leid, still zu sitzen und warf ein- oder zweimal einen Blick in ein Buch, aber nirgends waren darin Bilder abgedruckt. "Und was nützen Bücher ohne Bilder?" Alice reist durch ein Kaninchenloch in eine Welt, in der die Sprache alles sein kann, ein Irrgarten bestehend aus Haarspalterei und Widerrede. Hinrichtungen sind nur ein Spaß, aber wehe, wenn dir jemand ins Wort fällt. Nicht die Gurgel schneidet die Herzkönigin dir durch, sondern die Antwort ab. Gefeiert wird der Ungeburtstag, Katzen verschwinden lächelnd, die andere Seite des Pilzes macht dich größer, mit Zeit lässt sich nicht reden und alles, alles ist vielleicht nur ein Kartenspiel, nichts weiter, einmal durchgepustet fliegt es in alle Richtungen davon. E
 
Sehenswürdigkeiten | Besichtigung

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23.-29. März 2019

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Literatur | Vortrag

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23.-29. März 2019

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
Aufführungen | Theater

Der nackte Wahnsinn (Noises Off)

von Michael Frayn

Regisseur Lloyd Dallas ist mit seinen Nerven am Ende. In nicht mal 24 Stunden wird die Theaterpremiere der Komödie "Nackte Tatsachen" stattfinden, und die Schauspieler versagen. Oder haben sie sich gegen ihn verschworen? Gut, die Probenzeit war kurz für diesen solide gebauten Tür-auf-Tür-zu-Reigen aus Zufällen, Verwechslungen, Koinzidenzen, es geht um Steuerhinterziehung, Immobiliendeals, Quickies und Familienzusammenführung, kurz: ein Potpourri menschlicher Leidenschaften.

Dafür braucht es auf der Bühne Tempo, Timing und Texttreue: "Sardinen rein, Sardinen raus. Das ist Farce. Das ist Theater. Das ist Leben." Die Mechanik der Komödie muss geschmiert sein, nicht verrostet. Wo liegt das Problem? Vielleicht darin, dass seine Schauspieler Menschen sind, nicht Maschinen, verliebt der eine,
Aufführungen | Schauspiel

Hellas München

Ein Projekt von Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris

In keiner anderen Stadt Deutschlands wohnen so viele GriechInnen wie in München. Viele kamen in den 1960ern als „Gastarbeiter“ oder auf der Flucht vor der Militärdiktatur. In den letzten Jahren stieg, in Folge der andauernden Wirtschaftskrise, die Zahl der in Deutschland lebenden GriechInnen erstmals wieder an. Zahlreiche junge GriechInnen zählen zur Generation der „Working Poor“ – qualifizierte Frauen und Männer, die sich mit mies bezahlten Jobs durchschlagen müssen. Ist das, was in Griechenland zur traurigen Normalität geworden ist, auch in München für viele Alltag? Das Regieteam Azas / Tsinikoris begibt sich auf die Suche nach den vielfältigen griechischen Communities in München und entwirft ein Bild der Münchnerisch-Griechischen Geschichte, jenseits von Klischees. Geschichten von Münch
Aufführungen | Theater

Die lächerliche Finsternis

von Wolfram Lotz

Premiere: 14. März 2019

Hauptfeldwebel Oliver Pellner und Unteroffizier Stefan Dorsch werden von der deutschen Bundeswehr nach Afghanistan entsandt, um den verschollenen Oberstleutnant Karl Deutinger aufzuspüren. Wahnsinnig geworden inmitten der endlosen Wildnis soll Deutinger seine beiden Kameraden umgebracht haben, die mit ihm als Spezialeinheit auf eine streng geheime Mission geschickt wurden. Nun muss er selbst sterben. So der Auftrag der deutschen Bundeswehr. Vor dem Landgericht Hamburg steht zur gleichen Zeit der somalische Pirat Ultimo Michael Pussi angeklagt, der der Einfachheit halber Deutsch spricht und auch ansonsten den gängigen Afrika-Klischees nicht so recht entsprechen möchte. Reverend Carter dagegen ist auf christlicher Mission unterwegs, um gegen das grausame Verhüllung
Ereignisse | Vortrag

Samurai. Ritter des Fernen Ostens

Vortrag mit Professor Peter Pantzer, Japanologe, Wien

Die Samurai spielten in Japan eine ähnlich prägende Rolle wie der Adel und die Ritter im abendländischen Mittelalter – allerdings über einen wesentlich längeren Zeitraum. 700 Jahre lang standen die Samurai an der Spitze der japanischen Gesellschaft. Mut und Tapferkeit, Beherztheit und Opferbereitschaft waren die Eigenschaften, aus denen Japan seine Helden schmiedete. Voller Dramatik war ihr Aufstieg und ihr Niedergang, als der Westen Japan „öffnete“.

Zunächst waren es Krieger. Männer, die mit Waffen umgehen konnten. Im Blick zurück waren sie aber mehr – nämlich Vertreter eines Standes, der Jahrhunderte lang durch sein politisches Wirken und seine Wertvorstellungen die Geschicke seiner Heimat formte.

Ab dem 17. Jh. war Japan über die folgenden 250 Jahre eine lange Friedenszeit bescher
 
Literatur | Vortrag

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23.-29. März 2019

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Sehenswürdigkeiten | Besichtigung

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Literatur | Vortrag

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23.-29. März 2019

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
Aufführungen | Theater

Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini

von Federico Bellini. Deutsch von Katrin Hammerl und Laura Olivi

Uraufführung: 22. März 2019

Ostia, ein Badeort nahe Rom, in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975. Pier Paolo Pasolini sitzt mit einem jungen Mann auf einem Bolzplatz in seinem Auto. Ister zu einem amourösen Abenteuer verabredet oder versucht er, die Aufnahmen eines Films zurückzubekommen, die man ihm gestohlen hat? Pasolini wird in dieserNacht brutal ermordet, als Täter wird später ein 17-jähriger Stricher verurteilt.

Die Inszenierung rekonstruiert den Mord an dem Filmregisseur und Dramatiker aus verschiedenen Blickwinkeln und verknüpft die privat durchlebte Hölle des Dichters mit dem gleichnamigen Teil aus Dantes "Göttlicher Komödie". Dessen Worte begleiten die Figur Pasolini dabei auch in die anderen von Dante imaginierten Reiche, zum Läuterungsberg und ins Paradies, an jene O
Aufführungen | Performance

Unheimliches Tal / Uncanny Valley

von Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) und Thomas Melle

Thomas Melle lädt ein zu einem Abendvortrag über Unstetigkeit. Doch wer spricht und was ist sein Programm? Für „Unheimliches Tal“ kopiert Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) den Schriftsteller Thomas Melle („Die Welt im Rücken“) in Form eines humanoiden Roboters und fragt: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Technik übernimmt allerlei lästige Arbeitsschritte, und wird nun auch auf der Theaterbühne erprobt: Was, wenn anstatt des Vortragenden ein humanoider Roboter auftreten würde? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal? Thoma
Aufführungen | Theater

Die lächerliche Finsternis

von Wolfram Lotz

Premiere: 14. März 2019

Hauptfeldwebel Oliver Pellner und Unteroffizier Stefan Dorsch werden von der deutschen Bundeswehr nach Afghanistan entsandt, um den verschollenen Oberstleutnant Karl Deutinger aufzuspüren. Wahnsinnig geworden inmitten der endlosen Wildnis soll Deutinger seine beiden Kameraden umgebracht haben, die mit ihm als Spezialeinheit auf eine streng geheime Mission geschickt wurden. Nun muss er selbst sterben. So der Auftrag der deutschen Bundeswehr. Vor dem Landgericht Hamburg steht zur gleichen Zeit der somalische Pirat Ultimo Michael Pussi angeklagt, der der Einfachheit halber Deutsch spricht und auch ansonsten den gängigen Afrika-Klischees nicht so recht entsprechen möchte. Reverend Carter dagegen ist auf christlicher Mission unterwegs, um gegen das grausame Verhüllung
Ereignisse | Führung

Kulturhappen. Die Kurzführung am Mittwoch

durch die Sonderausstellung "Spiegelbilder. Māori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland"

Immer am Mittwoch, nach der Arbeit, nach dem Einkaufsbummel, nach dem Kaffee in der Innenstadt... laden wir Sie ein zu einer Kurzführung in unserer aktuellen Sonderausstellung.

Mal steht ein Bild des Malers, Schriftstellers, Kinderbuch-Autors und politischen Zeichners Helme Heine im Mittelpunkt, dann ein Druck des neuseeländischen Künstlers und Kulturbotschafters Cliff Whiting, dann wieder eines der hochkarätigen Objekte aus unserer Sammlung.

Lassen Sie sich überraschen! Immer mittwochs, immer anders.

Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung

Veranstalter: Museum Fünf Kontinente
 
Literatur | Vortrag

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23.-29. März 2019

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Sehenswürdigkeiten | Besichtigung

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Ereignisse | Kulturveranstaltung

Jaroslav Rudiš und Kafka Band

Jaroslav Rudiš liest aus seinem neuen Roman „Winterbergs letzte Reise“ (Luchterhand 2019) – ein anrührend-heiterer Roman über die Reise des alten Sudetendeutschen Winterberg und seines tschechischen Krankenpflegers durch Mitteleuropa. Danach rocken Rudiš und die Kafka-Band um den Graphicnovel-Zeichner Jaromír 99 das Literaturhaus mit ihrem neuen Album „Amerika“.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ECHO LEIPZIG

Eintritt: € 10,-/15,-





Veranstalter

MITTELPUNKT EUROPA e.V., Literaturhaus, Tschechisches Zentrum
Aufführungen | Theater

Faust

von Johann Wolfgang Goethe

Weiter, immer weiter. Zu den Sternen, tief unter die Erde, durch alle Ozeane. Durch alle Leiber, alle Worte. Mehr, immer mehr. Mehr Geld, mehr Sex. Mehr Schmerz, mehr Lust, mehr Vergessen. Stillstand ist der Tod. Das sind wir. Und Faust ist einer von uns.

Nachdem Generationen von Lesern in ihm den tatkräftigen Titan lobten, der die Fesseln von Glauben, Tradition und Natur abstreift und mit seinem Schicksal zugleich die Welt in die Hand nimmt, erkennen wir heute, dass Faust sich verirrt hat – und wir uns mit ihm.

In seinem pathogenen Hunger nach dem ultimativen Kick, seiner Sucht nach pausenloser Bewegung und seiner Negation jeglicher Grenzen steht Faust paradigmatisch für die Hybris des Menschen, der sich im selbst entfesselten Ereignissturm zu verlieren droht. Der Pakt mit Mephisto
Aufführungen | Theater

Das Leben des Vernon Subutex

nach der Romantriologie von Virginie Despentes

Premiere: 28. März 2019

Ein erfolgloser Drehbuchautor mit Amok-Phantasien. Eine ehemalige Drogendealerin, die zum Internet-Troll umgeschult hat. Eine Professorentochter, die zum Islam konvertiert und ihr darüber verzweifelnder Vater. Ein drogensüchtiger Popstar und sein Manager. Ein koksender Trader, eine obdachlose Hundeliebhaberin mit großem Gerechtigkeitssinn und ein skrupelloser Filmproduzent. Eine ehemalige Pornodarstellerin und ihr transsexueller Freund. Ein rechtsradikaler H&M-Verkäufer, eine einsame Staatsbeamtin, ein krankhafter Frauenschläger und eine Kellnerin mit Talent zum Tätowieren. Sie alle bevölkern das Leben des Vernon Subutex, seines Zeichens bankrott gegangener Plattenhändler ohne Dach über dem Kopf. Ihnen allen verleiht die französische Schriftstellerin, Musikerin u
Aufführungen | Performance

Unheimliches Tal / Uncanny Valley

von Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) und Thomas Melle

Thomas Melle lädt ein zu einem Abendvortrag über Unstetigkeit. Doch wer spricht und was ist sein Programm? Für „Unheimliches Tal“ kopiert Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) den Schriftsteller Thomas Melle („Die Welt im Rücken“) in Form eines humanoiden Roboters und fragt: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Technik übernimmt allerlei lästige Arbeitsschritte, und wird nun auch auf der Theaterbühne erprobt: Was, wenn anstatt des Vortragenden ein humanoider Roboter auftreten würde? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal? Thoma
Aufführungen | Theater

Die lächerliche Finsternis

von Wolfram Lotz

Premiere: 14. März 2019

Hauptfeldwebel Oliver Pellner und Unteroffizier Stefan Dorsch werden von der deutschen Bundeswehr nach Afghanistan entsandt, um den verschollenen Oberstleutnant Karl Deutinger aufzuspüren. Wahnsinnig geworden inmitten der endlosen Wildnis soll Deutinger seine beiden Kameraden umgebracht haben, die mit ihm als Spezialeinheit auf eine streng geheime Mission geschickt wurden. Nun muss er selbst sterben. So der Auftrag der deutschen Bundeswehr. Vor dem Landgericht Hamburg steht zur gleichen Zeit der somalische Pirat Ultimo Michael Pussi angeklagt, der der Einfachheit halber Deutsch spricht und auch ansonsten den gängigen Afrika-Klischees nicht so recht entsprechen möchte. Reverend Carter dagegen ist auf christlicher Mission unterwegs, um gegen das grausame Verhüllung
 
Sehenswürdigkeiten | Besichtigung

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Konzerte | Konzert

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23.-29. März 2019

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Aufführungen | Aufführung

Chris Kolonko I AM WHAT I AM Jubiläumskonzert

CHRIS Kolonko & Band: I am what I am
30 Jahre Entertainment – das Jubiläumskonzert in München

DO 28.03.2019, 20:00 Uhr | Gasteig, Carl-Orff-Saal

Glamourös, faszinierend und mit viel Glitzer meldet sich Entertainer und Travestiekünstler CHRIS Kolonko in München mit einer großen Show zum 30-jährigen Bühnenjubiläum zurück. Unter der musikalischen Leitung von Chris Gall präsentiert Chris Kolonko seine Jubiläumsshow mit Band! Acht Musiker sorgen für einen umwerfenden musikalischen Background und untermalen die Kunst der Travestie so gefühlvoll und stimmig, dass die Faszination der Verwandlung verbunden mit der Musik zu einem Gesamtkunstwerk wird.

Der Hit I AM WHAT I AM ist nicht nur Motto des schillernden Abends, sondern gibt auch einen musikalischen Einblick in die turbulente Laufbahn von CHRIS Kolonko: Vom verrückten Travestiekünstler zum Showgirl, zum Entertainer, zur Diva. In ausgewählten Songs und Moderationen verrät der Künstler mit Charme, Witz und Selbstironie Persönliches und zeigt, dass er mit seinen Rollen erwachsen geworden ist.


Veranstalter

CHRIS Kolonko Showkonzepte
 
Aufführungen | Performance

Im Narrenland. Musik-Theaterprojekt von John Taha Karem und Stephan Lanius

Im Narrenland
Ein Stück von John Taha Karem und Stephan Lanius

Begegnen sich Menschen passiert sehr viel. Kann etwas Neues entstehen oder bleiben wir gleich? Wenn zwei Kulturen sich begegnen, kann eine dritte Kultur entstehen? Mit diesen Fragen setzt sich Taha Karem seit 25 Jahren auseinander. 1992 von Kurdistan nach Deutschland geflohen, steht er seitdem zwischen seiner eigenen und der deutschen Kultur. Immer wieder musste er dabei feststellen, dass beide Kulturen sich nicht wirklich begegnen, sondern stattdessen eine „Multi-Kulti-Kultur“ entsteht. Das bedeutet, mehrere Sichtweisen leben nebeneinander her ohne etwas Neues entstehen zu lassen; ohne offen genug für das bzw. den Anderen zu sein. Isolation, Verunsicherung und Missverständnisse sind die Folge.

Taha Karem vertritt die Möglichkeit der Entstehung einer dritten Kultur als eine reale Lösungsmöglichkeit der vielzähligen Konflikte und Schwierigkeiten, die der Zustrom an Migranten heute aufwirft. Jedoch, um eine neue, dritte Kultur entstehen lassen zu können, wäre es für alle Beteiligten notwendig, freieres Denken zu entwickeln. Dafür dienen uns Geschichten wie beispielsweise die von Mullah Nasrudin. Es heißt, er lebte vor vielleicht 700 Jahren im Nahen Osten. Nasrudin ist eine legendäre Gestalt der orientalischen Tradition. Er%2

Veranstalter

AsylArt e.V.
Aufführungen | Theater

Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini

von Federico Bellini. Deutsch von Katrin Hammerl und Laura Olivi

Uraufführung: 22. März 2019

Ostia, ein Badeort nahe Rom, in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975. Pier Paolo Pasolini sitzt mit einem jungen Mann auf einem Bolzplatz in seinem Auto. Ister zu einem amourösen Abenteuer verabredet oder versucht er, die Aufnahmen eines Films zurückzubekommen, die man ihm gestohlen hat? Pasolini wird in dieserNacht brutal ermordet, als Täter wird später ein 17-jähriger Stricher verurteilt.

Die Inszenierung rekonstruiert den Mord an dem Filmregisseur und Dramatiker aus verschiedenen Blickwinkeln und verknüpft die privat durchlebte Hölle des Dichters mit dem gleichnamigen Teil aus Dantes "Göttlicher Komödie". Dessen Worte begleiten die Figur Pasolini dabei auch in die anderen von Dante imaginierten Reiche, zum Läuterungsberg und ins Paradies, an jene O
Aufführungen | Theater

Das Leben des Vernon Subutex

nach der Romantriologie von Virginie Despentes

Premiere: 28. März 2019

Ein erfolgloser Drehbuchautor mit Amok-Phantasien. Eine ehemalige Drogendealerin, die zum Internet-Troll umgeschult hat. Eine Professorentochter, die zum Islam konvertiert und ihr darüber verzweifelnder Vater. Ein drogensüchtiger Popstar und sein Manager. Ein koksender Trader, eine obdachlose Hundeliebhaberin mit großem Gerechtigkeitssinn und ein skrupelloser Filmproduzent. Eine ehemalige Pornodarstellerin und ihr transsexueller Freund. Ein rechtsradikaler H&M-Verkäufer, eine einsame Staatsbeamtin, ein krankhafter Frauenschläger und eine Kellnerin mit Talent zum Tätowieren. Sie alle bevölkern das Leben des Vernon Subutex, seines Zeichens bankrott gegangener Plattenhändler ohne Dach über dem Kopf. Ihnen allen verleiht die französische Schriftstellerin, Musikerin u
Aufführungen | Theater

Farm Fatale

Uraufführung: 29. März 2019

In „Farm Fatale“ ruft Philippe Quesne die Bildwelt des Landlebens auf. Eine Familie, die den oftmals romantisierten, jedoch beschwerlichen Tätigkeiten des bäuerlichen Lebens nachgeht, bevölkert diesen Sehnsuchtsort. Als Selbstversorger im Einklang mit der Natur versprechen sie sich Unabhängigkeit von der globalisierten Wirtschaft. Eine autonome, solidarische Gemeinschaft, für die eine andere Welt möglich ist. Gerade an diesem kargen Ort, in der viel zu kleinen Hütte, keimt Widerstand gegen die bestehende Ordnung. Die isolierte Gemeinschaft bricht auf, verlässt das Refugium. Wie in früheren Arbeiten verbindet Quesne humorvoll Theater und bildende Kunst. Seine Erzählung „Farm Fatale“ fängt die Welt des ländlichen Lebens ein und collagiert daraus eine konzertant
Aufführungen | Performance

Unheimliches Tal / Uncanny Valley

von Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) und Thomas Melle

Thomas Melle lädt ein zu einem Abendvortrag über Unstetigkeit. Doch wer spricht und was ist sein Programm? Für „Unheimliches Tal“ kopiert Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) den Schriftsteller Thomas Melle („Die Welt im Rücken“) in Form eines humanoiden Roboters und fragt: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Technik übernimmt allerlei lästige Arbeitsschritte, und wird nun auch auf der Theaterbühne erprobt: Was, wenn anstatt des Vortragenden ein humanoider Roboter auftreten würde? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal? Thoma
 
Sehenswürdigkeiten | Besichtigung

4. MünchnerStiftungsFrühling vom 23. bis 29. März 2019


München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?
Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn?
Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken.
Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage.

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig.

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es ab Februar 2019 auf: www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Veranstalter

Münchner Kultur GmbH
 
Literatur | Lesung

Petr Borkovec: Lido di Dante

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ECHO LEIPZIG

Der Dichter, Prosaiker und Übersetzer Petr Borkovec prägt maßgeblich die heutige literarische Szene in Tschechien. Seine Erzählungen im Band Lido di dante (Edition Korrespondenzen 2018)spielen in einem kleinen italienischen Ferienort, dessen Pinienwald Dante beim Schreiben der Hölle inspiriert haben soll. Provokant, animalisch mit Sinn für schwarzen Humor schreibt er über einen Ort, in dem sich Licht und Schatten schneller als anderswo abwechseln und der mit Italiens größten FKK-Strand, der Pornokulisse, den Kleinganoven, den lieblosen Bars und Hotels als Urbild eines modernen Infernos gelten kann.

Es moderiert Zuzanna Jürgens.

Veranstalter:

MITTEL PUNKT EUROPA e. V.

In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule und dem Tschechischen Zentrum

Mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, des Generalkonsulats der Tschechischen Republik in München und der Mährischen Landesbibliothek

Veranstalter

MITTEL PUNKT EUROPA e.V., Münchner Volkshochschule, Tschechisches Zentrum München
 
Konzerte | Klavierkonzert

Pianistenclub: KLAVIERABEND MIT PETER CHUKHNÓV

Musik von Skrjabin und Rachmaninow
Im Rubinstein-Saal des Steinway-Hauses unternimmt Peter Chukhnóv, einer der profiliertesten Künstler des Pianistenclub, eine pianistische Tour de Force mit Skrjabin und Rachmaninow.
Mehr Infos und Tickets unter: www.pianistenclub.de oder Tel. 0 89 - 95 45 60 09

Veranstalter

Pianistenclub e.V.
 
Literatur | Vortrag

Streifzüge durch die tschechische Literatur II

Dreiteilige Vortragsreihe, in der die Bohemistin Zuzana Jürgens über aktuelle Tendenzen in der tschechischen Literatur berichtet.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ECHO LEIPZIG

Im zweiten Vortrag werden Autorinnen und Autoren vor-gestellt, die das Leben eines Menschen in den posttotalitären Strukturen in Vordergrund stellen und die Verbindung zwischen den Problemen der Gegenwart und den ungelösten Fragen der Vergangenheit herstellen. Autoren wie J. Topol, J. Hájiček, K. Tučková oder B. Bellová bearbeiten diese Themen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Gibt es trotzdem Elemente, die sie verbinden? Gibt es eventuell auch eine gemeinsame mitteleuropäische Sicht, eine mitteleuropäische Erfahrung?

Eintritt: € 7,-

Veranstalter:

MITTEL PUNKT EUROPA e. V.

In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule und dem Tschechischen Zentrum

Mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, des Generalkonsulats der Tschechischen Republik in München und der Mährischen Landesbibliothek

Veranstalter

MITTEL PUNKT EUROPA e.V., Münchner Volkshochschule, Tschechisches Zentrum München
Aufführungen | Theater

Elektra

von Hugo von Hofmannsthal

Elektras Mutter Klytämnestra hat gemeinsam mit ihrem Geliebten ihren Gatten Agamemnon erschlagen und die Herrschaft in Mykene übernommen. Elektra wird sich damit nicht abfinden. Das vergangene Unrecht ist ihre Gegenwart, das Zentrum ihres Verständnisses von sich und der Welt.

Hugo von Hofmannsthals Version des klassischen Stoffs ("nach Sophokles") von 1903 dreht sich nicht um Rache, Recht und tragische Verstrickung, in ihr rotieren die Figuren um ein leeres Zentrum: den toten Vater. Erinnern wie Vergessen sind psychische Extremzustände, welche die drei Frauen, neben Elektra und Klytämnestra noch deren andere Tochter Chrysothemis, in mancher Hinsicht mehr zu verbinden scheinen als zu trennen. Die ekstatische Sprache, mit der die Figuren ihr Gefängnis zu sprengen versuchen, ist ihnen vom
Aufführungen | Theater

Kill the Audience

von Rabih Mroué

Mit dem „Viet Nam Diskurs“ schrieb Peter Weiss ein politisch-agitatorisches Stück gegen den Vietnamkrieg. Die Inszenierung des Stücks 1968 an den Münchner Kammerspielen richtete sich direkt an die Zuschauer*innen: Was bedeutet es, einem politischen Stück beizuwohnen? Die Aufforderungen des Stücks wörtlich nehmend sammelten die Schauspieler*innen am Ende des Stücks Geld für den Vietcong. Es folgte eine veritable Auseinandersetzung zwischen Regisseur und Jungstar Peter Stein und Intendant August Everding. Selbst als die Sammlung von Geld untersagt wurde, warfen die Zuschauer* innen Münzen auf die Bühne. Doch was ist mit diesem Geld geschehen? Wurden damit Waffen gekauft, um aus dem Theater heraus real politisch einzugreifen? Regisseur Rabih Mroué geht diesen Spuren nach. 50 Jahre nach dem da
Aufführungen | Theater

Kill the Audience

von Rabih Mroué

Mit dem „Viet Nam Diskurs“ schrieb Peter Weiss ein politisch-agitatorisches Stück gegen den Vietnamkrieg. Die Inszenierung des Stücks 1968 an den Münchner Kammerspielen richtete sich direkt an die Zuschauer*innen: Was bedeutet es, einem politischen Stück beizuwohnen? Die Aufforderungen des Stücks wörtlich nehmend sammelten die Schauspieler*innen am Ende des Stücks Geld für den Vietcong. Es folgte eine veritable Auseinandersetzung zwischen Regisseur und Jungstar Peter Stein und Intendant August Everding. Selbst als die Sammlung von Geld untersagt wurde, warfen die Zuschauer* innen Münzen auf die Bühne. Doch was ist mit diesem Geld geschehen? Wurden damit Waffen gekauft, um aus dem Theater heraus real politisch einzugreifen? Regisseur Rabih Mroué geht diesen Spuren nach. 50 Jahre nach dem da
Aufführungen | Theater

No Sex

Von Toshiki Okada

Für die Hälfte aller japanischen Ehepaare spielt nach Umfragen der Japan Family Planning Association Sex keine Rolle mehr, mehr noch: knapp 50% der 18- bis 24-Jährigen hatten noch nie Sex. „Ich finde schon einige meiner Freundinnen attraktiv, aber ich habe gelernt, ohne Sex zu leben. Emotionale Verstrickungen sind einfach zu kompliziert. Da habe ich keine Lust drauf“, wird ein junger Mann in einem Artikel der englischen Zeitung „The Guardian“ zitiert. „Man könnte meinen, dass die Menschen zu dem Schluss gekommen sind, dass die Befriedigung, die sie von Sex erhalten können, geringer ist, als der erforderliche Aufwand“, sagt Masahiro Yamada, Professor für „Family Sociology“ in Tokio. Ist dieser Zustand ein systemisch hervorgebrachter Missstand oder ist es vor allem die Angst vor der Realität
Aufführungen | Theater

Yung Faust

nach Johann Wolfgang von Goethe

„Erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält,“ will Faust und begibt sich auf die Suche: Rausch, Verjüngung, Sex und Zauberei. „Ich will in dieser Stunde mehr gewinnen als in des Jahres Einerlei.“ Faust lässt alle Vernunft fahren (oder versucht es zumindest), gibt Kontrolle ab und hofft im intensiven Leben die Welt endlich zu begreifen. Die Regisseurin Leonie Böhm sagt: „Ich bin Faust“ und legt zusammen mit den Schauspieler*innen Annette Paulmann, Julia Riedler und Benjamin Radjaipour die echten Gefühle im alten Faust-Text frei. So wie die Cloudrapper*innen der Gegenwart ihrem Künstlernamen ein „Yung“ hinzufügen und damit nicht nur buchstäbliche Jugend anzeigen, sondern auch ihren frischen Zugriff auf die Welt und die Beziehungen in ihr, will „Yung Faust“ den allzu viel gesprochenen S
Familie

Die Weltentdecker: Von Māori-Mythen, Farnbäumen und seltsamen Vögeln

mit Sandra Meinas M.A.

Kennst du die drei Bedeutungen von Kiwi? Möchtest du wissen, was Haka und Moko sind? Und liebst du Geschichten und Märchen? Dann bist du in diesem Weltentdecker-Programm genau richtig. Gemeinsam sehen wir uns Bilder von Helme Heine an, lauschen Mythen der Māori und lernen lustige Vögel und so manches andere Tier vom anderen Ende der Welt kennen. Anschließend basteln wir noch eine fantasievolle Vogel-Maske.

Für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen

Veranstalter: Museum Fünf Kontinente
Aufführungen | Theater

Elektra

von Hugo von Hofmannsthal

Elektras Mutter Klytämnestra hat gemeinsam mit ihrem Geliebten ihren Gatten Agamemnon erschlagen und die Herrschaft in Mykene übernommen. Elektra wird sich damit nicht abfinden. Das vergangene Unrecht ist ihre Gegenwart, das Zentrum ihres Verständnisses von sich und der Welt.

Hugo von Hofmannsthals Version des klassischen Stoffs ("nach Sophokles") von 1903 dreht sich nicht um Rache, Recht und tragische Verstrickung, in ihr rotieren die Figuren um ein leeres Zentrum: den toten Vater. Erinnern wie Vergessen sind psychische Extremzustände, welche die drei Frauen, neben Elektra und Klytämnestra noch deren andere Tochter Chrysothemis, in mancher Hinsicht mehr zu verbinden scheinen als zu trennen. Die ekstatische Sprache, mit der die Figuren ihr Gefängnis zu sprengen versuchen, ist ihnen vom
Aufführungen | Theater

Doktor Alıcı

von Olga Bach

Das Stück „Professor Bernhardi“ von Arthur Schnitzler gibt ein realitätsgetreues Abbild der universitären, politischen und krankenhausinternen Intrigen der Zeit um die Jahrhundertwende. Im Zentrum steht dabei der erstarkende Antisemitismus, welcher von zahlreichen Widersachern des Protagonisten Professor Bernhardi, der jüdischen Glaubens ist, ausgenutzt wird, um ihren karrieristischen Zielen nachzugehen. Die katholische Religion dient ihnen dabei lediglich zur Verschleierung ihres skrupellosen und egoistischen Handelns. Schnitzler verhandelt in „Professor Bernhardi“ einen Kampf zwischen Aufklärung, Rationalität und Dogmatismus und stellt die Frage nach der Möglichkeit „das Richtige zu tun“ in den Vordergrund.
Olga Bach greift in ihrem Stück „Doktor Alıcı“ die Konflikte und Frage
Aufführungen | Schauspiel

Hellas München

Ein Projekt von Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris

In keiner anderen Stadt Deutschlands wohnen so viele GriechInnen wie in München. Viele kamen in den 1960ern als „Gastarbeiter“ oder auf der Flucht vor der Militärdiktatur. In den letzten Jahren stieg, in Folge der andauernden Wirtschaftskrise, die Zahl der in Deutschland lebenden GriechInnen erstmals wieder an. Zahlreiche junge GriechInnen zählen zur Generation der „Working Poor“ – qualifizierte Frauen und Männer, die sich mit mies bezahlten Jobs durchschlagen müssen. Ist das, was in Griechenland zur traurigen Normalität geworden ist, auch in München für viele Alltag? Das Regieteam Azas / Tsinikoris begibt sich auf die Suche nach den vielfältigen griechischen Communities in München und entwirft ein Bild der Münchnerisch-Griechischen Geschichte, jenseits von Klischees. Geschichten von Münch
Aufführungen | Performance

Morning in Byzantium

Trajal Harrell

Das Leben ist vergänglich. Eine falsche Bewegung - und alles könnte vorbei sein. Wie für Eurydike, die von ihrem geliebten Orpheus aus dem Totenreich geführt wird. Beide wissen, wenn er den Blick zu ihr wendet, werden sie nie wieder zusammen sein können. Wie für die Rosen, die ein Gärtner voller Hingabe umsorgt, wissend dass ihre Blüte zerbrechlich und vorübergehend ist. Wie für den Protagonisten des Abends, der bereits so viel erfahren und gesehen hat und nun lustvoll den dritten Frühling seines Lebens begeht. Während sich „Juliet & Romeo“ in der ersten Arbeit des amerikanischen Choreografen Trajal Harrell an den Münchner Kammerspielen noch beinahe jugendlich für den Tod entschieden, ist in „Morning in Byzantium“ das Ende zwar eine Möglichkeit, doch die Entscheidung klar: für das Leben!
Aufführungen | Theater

Children of Tomorrow (UA)

von Tina Müller/ Corinne Maier Regie: Corinne Maier

Wie können wir uns die Sorge um Haushalt, Erziehung und Beruf fair teilen? Warum tun es nur 14% der Paare in Deutschland, obwohl Politik und Wirtschaft scheinbar Maßnahmen ergriffen haben, um Familie und Beruf möglich zu machen? Warum leisten Frauen immer noch 60 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als Männer?
Gemeinsam mit der Autorin Tina Müller hinterfragt Regisseurin Corinne Maier Vorstellungen von Familie und Verantwortung. Eine Utopie wird entwickelt und ein Stück entsteht:
Ausgehend von eigenen Texten der Darsteller_innen werden Figuren erfunden, eine Gemeinschaft erdacht, welches den Traum von gemeinsamer kollektiver Fürsorge und damit die verschiedene Herausforderungen zu meistern hat. Denn wenn man zu viert ein Kind zu bekommen versucht und dafür sorgen will, müssen Regeln erfunden
Ereignisse | Seminar

Japanische Tuschmalerei

Seminar mit Monika Hermann

Lernen und üben Sie die traditionellen Motive der japanischen Tuschmalerei, werden Sie sicher in der Pinselfüllung und Pinselführung unter der Anleitung von Monika Hermann.

Für Anfänger und Fortgeschrittene. Anfängern wird die Malausstattung leihweise zur Verfügung gestellt.

Veranstalter: Museum Fünf Kontinente
Ausstellungen | Ausstellung

Cy Twombly: In the studio

Mit einer Neupräsentation meldet sich Cy Twombly im Obergeschoss des Museums Brandhorst zurück. Und zwar mit einer retrospektiven Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus den frühen 1950er-Jahren bis hin zu einem Bild aus Twomblys allerletzter Werkserie, die er 2011 kurz vor seinem Tod fertiggestellt hat. Mit mehr als 200 Werken – von denen die Hälfte nun zu sehen sein wird – aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa.

Twombly hat dem jeweiligen Ort, an dem seine Werke entstanden sind, Zeit seines Lebens eine zentrale Bedeutung beigemessen. Insbesondere in seinen Fotografien spielt Twombly vielfach auf den Arbeitsprozess und die besondere Atmosphäre bei der Entstehung seiner Bil
Ausstellungen | Ausstellung

FUTURO. A Flying Saucer in Town

Die Neue Sammlung - The Design Museum | Außenraum

Das FUTURO ist nicht nur das bekannteste und innovativste, sondern auch eines der ersten in Serie produzierten Kunststoffhäuser der Welt. Kein anderes Objekt verkörpert den Glauben an den technologischen Fortschritt und an die Zukunft des Raumfahrtzeitalters der späten 1960er-Jahre besser als das FUTURO. Nicht umsonst sollte es zum Inbegriff des utopischen Designs werden.
Das in Segmentbauweise aus glasfaserverstärktem Polyester bestehende Haus war für unterschiedliche Verwendungszwecke vorgesehen. Ursprünglich als Skihütte für unwegsames Gelände geplant, konnte es aber auch als Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder gar als Bankfiliale dienen. In seiner Form, Ausstattung und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten veranschaulicht das FUTURO exemplarisch die visionären Designideen
Ausstellungen | Ausstellung

Anselm Kiefer

DIE MICHAEL & ELEONORE STOFFEL STIFTUNG ERWIRBT FÜNF ARBEITEN DES KÜNSTLERS FÜR DIE BAYERISCHEN STAATSGEMÄLDESAMMLUNGEN

Die Michael & Eleonore Stoffel Stiftung hat in enger Kooperation mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen fünf Werke Anselm Kiefers erworben. Mit den Erwerbungen wird ein Meilenstein im Sammlungsausbau gesetzt. Anselm Kiefer, am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren, hat mit seinem Schaffen das Schweigen über die deutsche Vergangenheit im Dritten Reich gebrochen und zugleich eine eindringliche Sprache für die weltweite Vernetzung menschlicher Zivilisation gefunden. Er greift alte christliche, kabbalistische oder fernöstliche Überlieferungen auf, setzt sich mit den großen mythischen, religiösen und poetischen Schriften der Welt auseinander und verknüpft sie mit der aktuellen Erfahrungswelt. In der Pinakothek der Moderne bilden nun das monumentale Gemälde „Der Sand aus den Urnen“ (2009),
Ausstellungen | Ausstellung

Fragende Blicke. Neun Zugänge zu ethnografischen Fotografien

54 historische Originalfotografien wurden in der Sammlung Fotografie des Museums Fünf Kontiente ausgesucht und in Zusammenarbeit von Unterrichtenden und Studierenden des Instituts für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgewertet und bearbeitet.

Die Bilder wurden zwischen 1862 und 1956 von Ethnologen, Reisenden, kolonialen Akteuren oder in Fotostudios aufgenommen. Ihre Entstehungsgeschichten und seinerzeit beabsichtigten Aussagen sind aus heutiger Sicht nicht immer unproblematisch. Um ihren Betrachtern den historischen Rahmen klar werden zu lassen und obendrein Einblicke in jene Zeit zu gewähren, als die Verschlüsse der analogen Kameras klickten, haben die jungen Ausstellungsmacher von der Universität sich viele Gedanken um Präsentation und Erläuterungstexte gemacht.
Ausstellungen | Ausstellung

Archiv Galerie 2018/19: Archive in Residence - APP Archiv

Künstlerpublikationen / Archive
art Publications

Von Oktober 2018 bis Juni 2019 ist das Archiv Künstlerpublikationen „Archive in Residence“ in der Archiv Galerie des Haus der Kunst. Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Reihe von Präsentationen, die autonome Archive vorstellt und Fragen über das Verhältnis von Archiv, Geschichte und ihrer Repräsentation diskutiert

Seit 1980 sammelt und archiviert der Verleger, Künstler und Kunstpädagoge Hubert Kretschmer Künstlerpublikationen. In seinem Archiv in der Münchner Türkenstraße befinden sich inzwischen über 50.000 Stücke unterschiedlichster Medien von Künstlern aus 86 Ländern. Hubert Kretschmers Sammelleidenschaft fokussiert sich dabei nicht auf die wertvolle, bibliophile Ausgabe, sondern vielmehr auf in kleinen Auflagen, teils mit einfachsten Mitteln hergestellten Publikationen und Edit
Ausstellungen | Ausstellung

Spiegelbilder. Māori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland

„Reflektieren“ bedeutet widerspiegeln, aber auch nachdenken und erkennen: So wie ein Spiegelbild das Licht bricht und nur ein Abbild von dem ist, was es zeigt, beinhaltet auch die Ausstellung Spiegelbilder drei „Brechungen“ oder verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Aotearoa/Neuseeland, ohne dabei den Anspruch auf einen umfassenden Überblick zu erheben.

Im Zentrum stehen die humorvoll-kritischen Bilder und Skulpturen des bekannten deutschen Schriftstellers, Kinderbuch-Autors ("Freunde", "Mullewapp"), politischen Zeichners und Malers Helme Heine über seine Wahlheimat Neuseeland – viele von ihnen sind spiegelsymmetrisch angelegt und extra für diese Ausstellung entstanden. Die Geschichte und Zukunft des Landes, Klischees über Neuseeland, vor allem aber die Beziehungen
Ausstellungen | Ausstellung

Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung - The Design Museum

„Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics“ ist der programmatische Titel der Ausstellung von Friedrich von Borries, die von November 2018 bis September 2019 in der Paternoster-Halle und der ständigen Sammlung gezeigt wird. In einer Reihe von Interaktionen und Interventionen in der Sammlung zeigt der Architekt und Designtheoretiker auf, inwieweit Design ein politisches Moment in sich trägt. Denn Designobjekte sind immer auch in einem politischen Zusammenhang entstanden und vielfach auch aus einer gesellschaftspolitischen Intention heraus entwickelt worden. Diesen „Politics of Design“ wird das „Design of Politics“ gegenübergestellt, ein Projekt, dass die Möglichkeiten der Gestaltung und Veränderung von Politik durch Design untersucht. Welchen Beitrag kann das Design für
Ausstellungen | Ausstellung

Alex Katz

Alex Katz (*1927, Brooklyn, New York) gilt als einer der Wegbereiter der Pop Art. Sein 70 Jahre umspannendes OEuvre ist ganz dem Moment, dem Hier und Jetzt verschrieben. Wiederholt greift er Themen aus seinem unmittelbaren Umfeld auf: Porträts von Familie und Freunden, Szenen sozialer Interaktion, sowie Landschafts- und Architekturausschnitte. Sein Gespür für narrative Details und malerisch sensitive Oberflächen setzt er in ein Spannungsverhältnis mit der Formensprache von Film, Mode und Werbung. Die Ausstellung bietet – ausgehend von den umfangreichen Werkbeständen in der Sammlung Brandhorst – einen Einblick in das reiche Schaffen des 91-jährigen Malers.
Ausstellungen | Ausstellung

Sound of Design

Die Neue Sammlung - The Design Museum

Jedes Objekt verursacht bei seiner Verwendung Geräusche, die zum unverwechselbaren Erkennungsmerkmal werden können. Die Bandbreite reicht vom Klingeln eines Telefons über das Brummen eines Automotors bis hin zum Klacken einer Tastatur. Um diese akustische Dimension unserer Ausstellungsstücke in Zukunft– vor allem in Hinblick auf das geplante Schaudepot – in unsere Präsentation zu integrieren, erweitern wir unsere Sammlung um Töne. Durch die Integration dieses Archivs in die Webanwendung Sound of Design soll es Teil der multimedialen Besuchererfahrung werden und erweckt die sonst museal entrückten Objekte zum Leben. Eine erste Anwendung soll ab Dezember 2018 zur Verfügung stehen und wird in Folge sukzessive erweitert.
Ausstellungen | Ausstellung

Kapsel 09: Raphaela Vogel

Mit ihrer Arbeit A Woman’s Sports Car, die Raphaela Vogel (*1988, Nürnberg) für ihre Ausstellung im Haus der Kunst entwickelt hat, versetzt die Künstlerin uns in ein zugleich spektakuläres wie instabiles räumliches Szenario: Aus den Frontscheinwerfern eines rotierenden, kanariengelben Sportwagens, einem Spitfire Triumph aus dem Jahr 1981, strahlt eine Doppelkanalprojektion. Die Lichtkegel, bilden ein Augenpaar, das Einblicke in eine durch eine 360-Grad-Optik verzerrte, kugelige Welt eröffnet.

Wir finden uns in Raphaela Vogels Installation in einer Landschaft wieder, in der Mensch, Maschine und Tier sowohl fragmentiert sind, als auch miteinander fusionieren und neue Allianzen bilden. Immer wieder hat die Multimediakünstlerin in ihren Arbeiten die geschlechterspezifische Dimension und da
Ausstellungen | Ausstellung

Kapsel 10: Khvay Samnang

In der Kapsel 10 präsentiert das Haus der Kunst Popil (2018), eine eigens für diesen Zweck in Auftrag gegebene Arbeit des in Phnom Penh lebenden Künstlers Khvay Samnang (*1982, Svay Rieng). Khvays Arbeit hinterfragt kritisch den multidimensionalen Charakter von Ritualen und Politik. Sie stellt die humanitären und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung, ihre Verbindungen zum Kolonialismus und zur Migration dar, welche bis heute Geografie und Zeitlichkeit in Süd-Ost-Asien definieren. Basierend auf intensiven Recherchen untersucht jede der mehrkanaligen filmischen Arbeiten und Installationen das Thema „Austausch“ in all seinen Facetten, sowohl im materiellen als auch im kulturellen Sinne.

Popil spielt in einer Tanzchoreographie mit der Symbolik des Drachens, der für Europäer und Ame
Ausstellungen | Ausstellung

Reflex Bauhaus 40 Objects – 5 Conversations

Die Neue Sammlung - The Design Museum

Die Neue Sammlung zeigt anlässlich des 100-jährigen Geburtstags des Bauhauses eine Ausstellung, die die gegenwärtige Bedeutung der Reformschule bespricht und auf die eigene historische Verbundenheit mit dem Bauhaus hinweist.Erstmals werden historische Objekte aus dem eigenen Bestand in München gezeigt.
In Kooperation mit dem Künstler Tilo Schulz entsteht eine Rauminstallation, die 40 historische Objekte und fünf zeitgenössische Rezeptionen miteinander verschränkt. Die Künstlerinnen und Künstler - die Designerin Ayzit Bostan, die Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen – sind eingeladen, eine eigenständige Arbeit durch den Dialog mit je einem Bauhaus-Objekt zu entwickeln.
Ausstellungen | Ausstellung

Touch. Prints by KIKI SMITH

Staatliche Graphische Sammlung München

Anlass der Ausstellung ist eine außerordentlich großzügige Schenkung der New Yorker Künstlerin Kiki Smith (geb. 1954 in Nürnberg): Kiki Smith hat ihr ediertes druckgraphisches Lebenswerk – Hunderte von Einzelblättern, Portfolios sowie illustrierte Bücher, die seit Mitte der achtziger Jahre bis heute entstanden – der Graphischen Sammlung zukommen lassen. Das editierte druckgraphische Œuvre der Künstlerin ist somit weltweit einzig in München umfassend vertreten. Das thematisch breit gefächerte Werk der Künstlerin befasst sich mit dem menschlichen Körper, der Tier- und Pflanzenwelt sowie mit Naturphänomenen und Märchen, wobei sie die Identität der Frau, die Unschuld der Kindheit oder das Verhältnis zwischen Mann und Frau hinterfragt.
Ausstellungen | Ausstellung

Sound of Design

Die Neue Sammlung - The Design Museum

Die Töne von Designobjekten sind oft so charakteristisch wie ihre Gestalt. Ab 21. Februar 2019 stehen den Besucherinnen und Besuchern daher die Geräusche verschiedener Ausstellungsstücke unserer Sammlung in der Web-App Sound of Design zur Verfügung. Auf mobilen Endgeräten und zuhause am PC können Sie nun in die Welt der Designgeräusche eintauchen. Die Bandbreite reicht von historischen Telefonapparaten, über Motorengeräusche ikonischer Automobile bis zum Klacken einer Tastatur.

Um diese akustische Dimension unserer Ausstellungsstücke in Zukunft – vor allem in Hinblick auf das geplante Schaudepot – in unsere Präsentation zu integrieren, erweitern wir unsere Sammlung um Töne. Durch Veröffentlichung dieses Archivs in unserer Webanwendung wird es Teil der multimedialen Besuchererfahrung und
Ausstellungen | Ausstellung

Die neue Heimat (1950-1986). Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten

Architekturmuseum der TU München

Die „Neue Heimat” war der größte und wichtigste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat sie mehr als 400.000 Wohnungen und seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und umgesetzt. Viele wichtige Architekten der Nachkriegszeit waren für die Neue Heimat tätig und haben an deren Konzepten und Bauten maßgeblich mitgewirkt. Der skandalträchtige Zusammenbruch der Neuen Heimat Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungskrise und Diskussionen über die Nachverdichtung in vielen Großstädten scheint nun der Zeitpunkt gekommen, um die Neue Heimat einer erstmaligen
Ausstellungen | Ausstellung

El Anatsui. Triumphant Scale

„El Anatsui. Triumphant Scale“ bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeit des renommierten Künstlers El Anatsui (*1944 in Anyako, Ghana), des vielleicht bekanntesten lebenden afrikanischen Künstlers überhaupt. Diese bislang größte Überblicksausstellung seiner Arbeit wird den gesamten Ostflügel des Museums einnehmen und zeigt alle Medien, in denen er in seiner bislang fünfzigjährigen Karriere gearbeitet hat. Wie der Titel vermittelt, konzentriert sich die Ausstellung auf das Triumphale und Monumentale von Anatsuis Skulpturen, wobei die typischen Arbeiten aus Kronkorken aus den letzten zwei Jahrzehnten im Mittelpunkt stehen. Neben diesen ambitionierten Arbeiten, ihrer imposanten Präsenz und ihren schillernden Farben zeigt die Ausstellung auch Holzskulpturen und Wandreliefs von Mitte
Ausstellungen | Ausstellung

Schmuckismus

Die Neue Sammlung - The Design Museum

Auf Einladung der Neuen Sammlung kuratiert Karen Pontoppidan, Professorin für Schmuck an der Akademie der Bildenden Künste eine Ausstellung, die sich dezidiert mit der Bedeutung von Autorenschmuck als Spiegel eines kritischen Diskurses auseinandersetzt. In den Arbeiten einer aktuellen Generation von Künstler/innen hat der Schmuck sich weitgehend aus einer Selbstreflexion gelöst, stattdessen wird Schmuck unmittelbar als Instrument zur gesellschaftlichen Reflexion verwendet. Themen wie Ökologie, Konsumgesellschaft oder Feminismen werden direkt durch das Medium Schmuck ausgedrückt. Es gibt auch leisere Töne, die jedoch nicht weniger gesellschaftlich relevante Themen im Schmuck ausdrücken, wie zum Beispiel Fragen zur Identitätsbildung oder zum Istzustand des Menschseins im 21. Jahrhundert.
Ausstellungen | Ausstellung

Der Orient. Zum Staunen so nah

Dauerausstellung

Als „Morgenland“ der aufgehenden (= oriens) Sonne wird eine geographische Region bezeichnet, die von Nordafrika über den Nahen und Mittleren Osten bis nach Zentral- und Südasien reicht. Überwiegend vom Islam geprägt, hat jede ihrer städtischen, bäuerlichen oder nomadischen Regionalkulturen, darunter auch nicht-islamische Minderheiten, ihre historisch gewachsenen Besonderheiten.

Die Ausstellung führt Sie in die facettenreiche Welt des Orients. Jahrhundertealte und zeitgenössische Kunst, Objekte voll tiefempfundener Religiosität und sogar Gegenstände alltäglichen Lebens laden zum Staunen ein. Von orientalischer Baukunst erzählen strahlend blaue Architekturfliesen, opulent beschnitzte Hausportale aus Pakistan oder ein indischer Gartenpavillon aus weissem Marmor. Prachtvolle Beispiele verga
Ausstellungen | Ausstellung

Lebendige Traditionen, Kreative Gegenwart. Kunst aus Afrika

Dauerausstellung

Afrika gilt als Wiege der Menschheit – unser aller Vorfahren kommen von dort. Der Kontinent umfasst heute über 50 Länder und weist die weltweit größte Vielfalt an Sprachen und Kulturen auf. Die Ausstellung präsentiert eindrucksvolle Beispiele traditioneller Kunst aus dem Afrika südlich der Sahara. Die Bandbreite reicht von höfischen Bronzen aus dem Reich Benin, wirkmächtigen Kraftfiguren aus der Kongoregion und Jahrhunderte alten filigranen Elfenbeinschnitzereien aus Westafrika bis hin zu faszinierenden Ahnenskulpturen oder Masken von Mali bis Tansania.

Die berühmten „Blauer Reiter“-Künstler Franz Marc und Wassili Kandinsky suchten und fanden in der Münchner Afrika-Sammlung Inspiration für ihre eigenen Arbeiten.

Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Werke international
Ausstellungen

Ozeanien. Inselwelten im Pazifik

Dauerausstellung

Über die Weiten des Stillen Ozeans, auch Pazifik genannt, verteilen sich mehr als 7.500 Atolle und Inseln. Diese Welt erstreckt sich über ein Drittel der Erdoberfläche und wird heute unter dem Begriff Ozeanien zusammengefasst. Europäer haben das riesige Gebiet geographisch und kulturell in Melanesien „die schwarzen Inseln“, in Mikronesien „die kleinen Inseln“ und in Polynesien „die vielen Inseln“ unterteilt.

Für die Ozeanier ist das Meer nichts Trennendes, sondern hat von jeher Menschen und Kulturen miteinander verbunden. In der Ozeanien-Ausstellung sehen Sie weltweit einzigartige Objekte, die diese Verbindung aufzeigen und Ihnen Einblicke in traditionelle Lebensweisen ermöglichen.

Vom herausragenden seefahrerischen Können erzählen das reich verzierte Fischerboot aus Botel Tobago, di
Ausstellungen | Ausstellung

Sonnentanz und Bisonjagd. Indianer Nordamerikas

Dauerausstellung

Der nordamerikanische Kontinent erstreckt sich fast 8.000 Kilometer von der Arktis über Alaska, Kanada und die USA bis ins nördliche Mexiko. Als ebenso vielfältig wie seine Landschaften erweisen sich die traditionellen Kulturen der Indianer und Eskimo. Die Exponate der Ausstellung zeigen diese Vielfalt auf und belegen eindrucksvoll den Erfindungsreichtum und das ästhetische Gefühl ihrer Schöpfer. Beispiele hierfür sind die berühmten Rabenmasken der Kwakiutl, aufwändige Perlenstickereien der Sioux oder die handschmeichelnden Specksteinfiguren der Eskimo. Von den Kachina-Figuren der Hopi ließen sich bereits Künstler der Klassischen Moderne beeinflussen.

Ein bemaltes Tuch, das einst ein Tipi zierte, erzählt Geschichten von Sonnentänzen und Festen, Kriegen und Bisonjagden. Nur Kinder können
Literatur

Terézia Mora "Die Liebe unter Aliens"

Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018.

Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin.

Kunstvoll erzählt Terézia Mora in »Die Liebe unter Aliens« von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Wir begegnen Frauen und Männern, die sich merkwürdig fremd sind und zueinander finden wollen. Einzelgängern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen. Träumern, die sich ihren Idealismus auf eigensinnige Weise bewahren. Mit präziser Nüchternheit spürt Mora in diesen zehn Erzählungen Empfindung
Literatur | Buchpräsentation

Uwe Tellkamp "Die Carus-Sachen"

Illustriert und gestaltet von Andreas Töpfer

Zu Carus gehen: so verabschiedet sich der Gynäkologe von den beiden Kindern, wenn er sich während der frühen Achtziger des 20. Jahrhunderts in Dresden auf den täglichen Weg zur Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus macht. Der Namensgeber der Institution, 1869 in Dresden gestorben, kann als Prototyp der in der Romantik noch selbstverständlichen Doppelbegabung gelten: Naturwissenschaftler, Arzt wie Maler, Verfasser geisteswissenschaftlicher Studien (unter anderem über Goethe). Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn der Vater seine beiden Kinder zu Expeditionen in die unabhängige Kunstszene Dresdens und des Umlands verleitet – es sind die Carus-Sachen, die alle drei umtreiben, zu Versuchen eines Wiederanknüpfens an die ungeteilte Humanität
Literatur | Buchpräsentation

Eugen Gomringer "poema: Gedichte und Essays"

Vor 65 Jahren erschien Eugen Gomringers Gedicht «avenidas» in der Zeitschrift «spirale». Es war ein erstes Beispiel jener «Konstellationen», die in der Folge eine wesentliche Grundform der Konreten Poesie bilden sollte. Auf unvermutete Weise hat dieses Gedicht in jüngster Vergangenheit für Zündstoff gesorgt und eine umstrittene Aktualität gewonnen – Anlass genug, das dichterische Werk des Begründers der Konkreten Poesie neu zu betrachten.
Eugen Gomringer hat dazu eine Anzahl seiner wesentlichen Gedichte versammelt, sie selber kommentiert und ihnen Essays bekannter Autorenkollegen beigegeben. Er hält damit Rückschau auf die Entwick­lung einer literarischen Bewegung, deren minimalistischer Reduktionismus zunächst als belanglose Spielerei belächelt wurde, deren kreatives Potential sich unte
Literatur | Buchpräsentation

Alexander Grau "Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung"

Claudius-Verlag

Deutschland empört sich. Oft, gerne und über nahezu alles. „Empört Euch!“ war folgerichtig ein Bestseller hierzulande, markiert er doch in zwei Worten das Coming-out der deutschen Seele. Wir leben im Zeitalter der Hypermoral. Moral ist zur Leitideologie und zum Religionsersatz unserer postreligiösen Gesellschaft mutiert. Moral ist absolut geworden, sie duldet keine anderen Diskurse neben sich. So wird aus Moral die Tyrannei der Werte: Minderheitenkult, Kränkungsfetischismus, Gleichheitsideologie. Politik, Wirtschaft, Kunst – alles wird auf moralische Fragen reduziert. Selbst der Konsum hat fair, nachhaltig und ressourcenschonend zu sein. Wer sich diesem Diktat der totalen Moral zu entziehen sucht, wird gesellschaftlich sanktioniert. Der Publizist und Philosoph Alexander Grau, Autor der vie
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Der verschlossene Raum"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2017

Mit den Essays von Jan Wagner auf literarischer Entdeckungsreise: leidenschaftlich, mitreißend, klug.

Wüsste man nichts von Jan Wagners lyrischem Werk, man würde überhaupt nur noch Essays von ihm lesen wollen. Ob er über Bibliotheken, Buchhandlungen, Lyrik oder Kunst schreibt, ob er literarische Postkarten aus Rom oder Los Angeles sendet oder die Epiphanie eines Rosmarins im schwäbischen Garten feiert – man glaubt diesem charmanten Geschichtenerzähler alles. Es bleibt kaum Zeit, die rhetorische Fingerfertigkeit zu bewundern, mit der da zwischen souveräner Gelehrsamkeit unerwartet die nächste Anekdote aus dem Ärmel gezogen wird, und man kann nicht anders als staunen über die Trouvaillen, die Jan Wagner von seinen Entdeckungsreisen quer durch Epochen und Konti
Literatur | Buchpräsentation

Robert Menasse "Die Hauptstadt"

Suhrkamp Verlag

Deutscher Buchpreis 2017

Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierig
Literatur | Buchpräsentation

Natascha Wodin "Sie kam aus Mariupol"

Rowohlt Verlag

Leipziger Buchpreis 2017 - Belletristik

"Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe" - Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und wusste nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übriggeblieben war. Wieso lebten sie in einem der Lager für "Displaced Persons", woher kam die Mutter, und was hatte sie erlebt? Erst Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft, erst ein bisschen, dann immer mehr.

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland v
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Regentonnenvariationen"

Hanser Verlag

Preis der Leipziger Buchmesse 2015

In seinem neuen Gedichtband vermisst Jan Wagner poetisch die Welt – von Schlehen im Frost bis zu Eseln in Sizilien.
Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergesse
Literatur | Buchpräsentation

Bodo Kirchhoff "Widerfahrnis"

Frankfurter Verlagsanstalt

Deutscher Buchpreis 2016

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittel
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Marcel Beyer "Flughunde"

Suhrkamp Verlag

Georg-Büchner-Preis 2016 für Marcel Beyer

Flughunde sind fledermausähnliche Flattertiere mit hundeartigem Kopf. Für Hermann Karnau sind sie von Kindheit an Sinnbild einer Welt, die vor dem Zugriff fremder Stimmen geschützt ist. Die Stimme ist der Fetisch des Akustikers Karnau, der 1940 den Plan faßt, systematisch das Phänomen der menschlichen Stimme zu erkunden.
Die eine Erzählstimme gehört Hermann Karnau, dessen Namen der Autor einem Wachmann im Berliner Bunker unter der Reichskanzlei entliehen hat. Die andere gehört der achtjährigen Helga, einer Tochter des Propagandaministers. Immer wieder kommt es zu Begegnungen der beiden, zuletzt im April 1945, als Karnau in Berlin ist, um die Führerstimme aufzuzeichnen.
Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992. Hermann Karnau, der nach dem Kri
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Guntram Vesper "Frohburg"

Schöffling & Co.

Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik)

FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Ges
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Reinhard Jirgl "Die Stille"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2010

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

Roman
Fester Einband, 536 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 42.90 sFR (CH) / 25.60 € (A)
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Mario Vargas Llosa "Das böse Mädchen"

Aus dem Spanischen von Elke Wehr
suhrkamp

Literaturnobelpreis 2010

Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los.
Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die
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Frank Jöricke "Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage"

Solibro Verlag

"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "u
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Friedrich Christian Delius "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus"

Reinbek, Rowohlt-Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

“In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, daß er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.” So beginnt F. C. Delius’ Chronik eines ungewöhnlichen, schweijkschen Abenteuers aus unserer Zeit.
Nach siebenjähriger Vorbereitung gelingt es dem Kellner im Juni 1988, mit einer Jolle von Hiddensee aus die Seegrenze der DDR zu überqueren und nach Gedser in Dänemark zu segeln – ein “einfacher Grenzdurchbruch”, wie Gomp
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Melinda Nadj Abonji "Tauben fliegen auf"

jung und jung

Schweizer Buchpreis 2010

Eine ungarische Familie aus Serbien in der Schweiz. Ein schwungvoll und gewitzt erzählter Roman aus der Mitte Europas.

Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren, und die Dorfstraße ist wirklich nicht gemacht für einen solchen Wagen. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört.
Oder, richtiger, gehörte. Denn sie sind vor etlichen Jahren schon ausgewandert in die Schweiz, erst der Vater und dann, sobald es erlaubt war, auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko, und Ildiko ist es, die das hier alles erzählt. So auch den Besuch im Dorf, der dann n
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Monika Maron "Flugasche"

S. Fischer Verlag

Lessing-Preisträgerin 2011

Bitterfeld vor 30 Jahren: Die Journalistin Josefa Nadler kommt hierher, um eine Reportage über das veraltete und umweltgefährdende Kraftwerk zu machen. Mit ihrer kritischen Haltung gerät sie unter Druck und muss sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück.
›Flugasche‹ (1981), Monika Marons erster Roman, machte die Autorin über Nacht berühmt. Er zählt heute zu den Meisterwerken der deutschen Nachkriegsliteratur und bildet einen wichtigen Bezugspunkt zu Monika Marons 2009 erschienener Reportage ›Bitterfelder Bogen‹.

Roman
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Maja Haderlap "Engel des Vergessens"

Wallstein Verlag

Bachmann-Preis 2011

Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Famili
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Bora Cosic "Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution"

Suhrkamp Verlag

Stefan-Heym-Preis 2011

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann

Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution, heute ein Klassiker der europäischen Literatur, war ein Kultbuch in Jugoslawien. Aus der Perspektive eines Kindes - unschuldig bis zur Idiotie - wird in kaum zu überbietender Knappheit vorgeführt, wie Krieg, Faschismus und Kommunismus den Mikrokosmos einer heruntergekommenen Familie in Belgrad der vierziger Jahre heimsuchen. Hier hält man Lenins Schrift »Ein Schritt vor, zwei zurück« für ein Tango-Lehrbuch, diskutiert über Zwerge in Einmachgläsern und geht in Deckung, wenn die Partisanen den Freund von gestern zum Feind erklären. Die unheimliche Lakonie des Erzählers, der irrsinnige Witz und melancholische Humor des Buches machen es zu einem Meisterwerk der Subvers
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Frédéric Martel "Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt"

Knaus Verlag

Wer beherrscht unsere Köpfe und warum? – Eine faszinierende Expedition zu den Mächtigen des Kulturbetriebs

Avatar, Stieg Larsson, Google, Michael Jackson – wie funktioniert die Kultur der Massen und wer macht sie? Was gefällt allen, überall auf der Welt? Und warum? Es geht in diesem Report über die weltweite Kulturindustrie um ein Billionengeschäft. Es geht aber auch um die Herrschaft über Worte, Bilder, Träume und Weltanschauungen.

Fünf Jahre reiste der Medienforscher Frédéric Martel auf allen Kontinenten, befragte in 1250 Interviews die Mitwirkenden der Kreativindustrien von 30 Ländern. Auf der Suche nach Gewinnern und Verlierern begleitet ihn der Leser in die Kapitalen des Entertainment, nach Hollywood und Bollywood, zu TV Globo nach Brasilien, zu Sony, Al Jazeera, Televisa, in ä
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Hanna Krall "Herzkönig"

Verlag Nuee Kritik

Europäischer Literaturpreis

»Das ist der letzte Abschnitt meiner Reise, und es wäre dumm, wenn ich jetzt verrückt werden würde.«

Diese nüchterne Feststellung stammt von Izolda Regensberg alias Maria Pawlicka. Seit der Deportation ihres Mannes nach Auschwitz besteht der Sinn ihres Lebens allein darin, ihren Herzkönig zu befreien. Die fieberhaften Bemühungen werden von Absurditäten und Zufällen, von glücklichen und unglücklichen Fügungen begleitet. In Zeiten der Vernichtung wundert sich Izolda über keine Grausamkeit - auch nicht über die eigene.

Bis Izolda schließlich im Mai 1945 im Lager Ebensee auf ihren Ehemann trifft, hat sie eine Odyssee von Lagern und Gefängnissen hinter sich. Das Paar kehrt mit »polnischen« Pässen nach Polen zurück. Jahre später fliegt die geborgte Identität
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Martin Walser "Muttersohn"

Rowohlt Verlag

Auf die Frage, wovon sein neuer Roman handele, bekennt Martin Walser, dass es einfacher wäre zu sagen, wovon er nicht handele. Hier sind alle seine großen Themen gebündelt: Liebe und Vergeblichkeit, Lüge und Wahrheit, Glauben und Wissen. Muttersohn ist ein von Humor polierter Glaubensroman, ein Erleuchtungsbuch, in dem auch die Vernunft ihren Platz findet – nur nicht den von Aufklärungsfanatikern eingeforderten.

Hardcover, 512 S.

«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auf trumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.

«Als Evangelium stellt dieses Werk keine Frage – es ist.»
FELICIAS VON LOVENBERG, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Ein heiteres, altersweises Spiel, das von Normen und Be
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Jörg Bernig "Weder Ebbe noch Flut"

Mitteldeutscher Verlag

Eichendorff-Literaturpreis 2011

Die Geschichte der großen Liebe von Albert und Dorothee beginnt 1983 am Rande eines Kirchentages in Leipzig. Ein Kind soll für die beiden ein Zauberspruch gegen einen Alltag sein, mit dem sie nichts anfangen können. Doch Dorothee wird nicht schwanger, auch die Medizin vermag nicht zu helfen.
Dann fällt die Mauer, neue Möglichkeiten tun sich auf, aber Albert entbindet Dorothee von ihrem Versprechen auf ein gemeinsames Leben. Er verlässt sie aus Liebe, damit wenigstens sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Er selbst geht nach Wales – wie er sagt: ans Ende der Welt. Dort will er seine Forschungen zu Adalbert Stifter abschließen, dessen Ehe ebenfalls kinderlos geblieben war. Und noch tiefer reicht die Verbindung Alberts mit dem Leben Stifters: Als Alb
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Tomas Tranströmer "Sämtliche Gedichte"

Hanser Verlag

Literatur-Nobelpreis 2011

Das schmale lyrische Gesamtwerk von Tomas Tranströmer hat auch außerhalb Schwedens großen Einfluß ausgeübt; besonders aber in Deutschland. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit ein Gegenbild zeichnet.

übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Erscheinungsdatum: 08.02.1997
Flexibler Einband, 264 Seiten





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Eugen Ruge "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

Rowohlt-Verlag

Deutscher Buchpreis 2011

Roman einer Familie

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Hardcover, 432 S.
19,95 €
978-3-498-05786-2

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meist
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Friedrich Christian Delius "Bildnis der Mutter als junge Frau"

Rowohlt Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte …

rororo
Taschenbuch, 128 S.

«Eine wundervolle Erzählung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.» (Die Zeit)
«Ein Meisterwerk an Anmut und historischem Scharfblick.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Spannung und E
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Wolfgang Herrndorf: "Sand"

Rowohlt Berlin

Preisträger der Leipziger Buchmesse 2012

"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goß den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen."

Während in München Palästinenser des "Schwarzen September" das Olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbel
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Ian Kershaw "Das Ende"

Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Deutsche Verlags-Anstalt

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden bezahlt und die Verwaltung lief – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Die Gründe dafür, warum Hitlers Deutschland militärisch zusammenbrach, sind bekannt, die Frage, wie und warum das »Dritte Reich« bis zum Schluss funktionierte, ist dagegen bis heute nicht beantwortet. Zentral bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie das R
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Timothy Snyder "Bloodlands"

Europa zwischen Hitler und Stalin
C.H. Beck

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.
Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor
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Feridun Zaimoglu "Ruß"

Kiepenheuer & Witsch Verlag

Preis der Literaturhäuser 2012

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga

Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit.

Mit »Liebesbrand« und »Hinterland« hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jah
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Maxim Leo "Haltet Euer Herz bereit"

Eine ostdeutsche Familiengeschichte
Heyne Verlag

Europäischen Buchpreis 2011

Der preisgekrönte Journalist erzählt kritisch, liebevoll und unsentimental

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

Der Journalist und Autor Maxim Leo ist Träger des Europäischen Buchpreises 2011. Leo, der in Ost-Berlin geboren wurde, wird für sein Buch „Haltet euer Herz bereit“ ausgezeichnet, das liebevoll und mitreißend die Geschichte seiner Familie vom Zweit
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Durs Grünbein "Aroma - Ein römisches Zeichenbuch"

Suhrkamp Verlag

Tomas-Tranströmer-Preis 2012

Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Gegenwert stellt sich in Vers und Prosa der Ewigen Stadt.

„Aufblühen wird man hier, auch als kraut sich gern überlassen.
Dem wohligen Phototropismus. Der man im Norden war,
Dieser Eisblock Identität, Psyches Schneemann ist bald zerronnen.“

Der so spricht, ist an einem Ort angekommen, wo viele seiner Schreib- und Lebensmotive zusammenlaufen. Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt – „Roma caput mundi“ – wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder – freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömi
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Felicitas Hoppe "Hoppe"

S. Fischer Verlag

Georg-Büchner-Preis 2012

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!

›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
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Swetlana Alexijewitsch: "Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"

Suhrkamp

Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland
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Nicolas Mahler "Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"

Reprodukt

Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
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Amos Oz "Unter Freunden"

Suhrkamp Verlag

Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
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Patrick Modiano "Der Horizont"

Hanser Literaturverlag

Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
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Terézia Mora "Das Ungeheuer"

Luchterhand Literaturverlag

Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
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Judith Schalansky "Der Hals der Giraffe"

Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
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Marcel Beyer "Putins Briefkasten"

Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
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Marjana Gaponenko "Wer ist Martha?"

Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
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Wilhelm Genazino "Idyllen in der Halbnatur"

Hanser Verlag

Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
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Sibylle Lewitscharoff "Pong"

Berlin-Verlag

Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
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Narvid Kermani "Dein Name"

Hanser Verlag

Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
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Ursula Krechel "Landgericht"

Jung und Jung Verlag

Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
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David Wagner "Leben"

Rowolth

Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Ausstellungen | Ausstellung

Myanmar

Von Pagoden, Longyis und Nat-Geistern

Im Jahr 1911 reiste Lucian Scherman, Direktor des Münchner Völkerkundemuseums, zusammen mit seiner Frau Christine nach Burma, dem heutigen Myanmar. Die beiden legten eine weltweit einzigartige ethnographische Sammlung an, zu der mehr als 2300 Objekte, 1200 Fotografien, ausführliche Reisetagebücher und Tonaufnahmen zählen. Die schönsten und kostbarsten Stücke der Sammlung sind nun erstmals in einer herausragenden Präsentation zu sehen. Begleiten Sie uns auf den Spuren des Forscherpaares durch eines der faszinierendsten Länder Asiens: Sie begegnen den verschiedensten Volksgruppen und deren Lebensweise, gewinnen Einblicke in den myanmarischen Alltag, tauchen ein in religiöse Feste und staunen über einmalige Kunstwerke. Die Reise führt durch vielfältige Landschaften und eröffnet Ihnen den Zuga
Ausstellungen | Ausstellung

Mythen, Tiere, Götterwesen. Indianer Südamerikas

Dauerausstellung

Von der Südgrenze der USA bis zur Spitze Feuerlands erstrecken sich Mittel- und Südamerika über eine Länge von beinahe 8000 Kilometern. Sie sind von Menschen unterschiedlicher indianischer Kulturen geprägt. Zu den bekanntesten historischen Kulturen gehört die der Inka, deren Reich in seiner Blütezeit um 1530 über 4000 Kilometer vom heutigen Ecuador bis nach Chile reichte. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden prachtvolle Zeugnisse der Inka sowie Ihrer Vorläuferkulturen Moche und Nasca.

Kostbare Goldobjekte, rätselhafte Keramikgefäße und kunstvolle Steinskulpturen erzählen Geschichten von der Götterwelt, von Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen, von Kampf und Krieg. Ein eigener Ausstellungsbereich widmet sich den farbenfrohen Textilien von Weberinnen aus dem Hochland Guate
Aufführungen | Konzert

Orff-Zentrum München

  • Staatsinstitut für Forschung und Dokumentation: Konzerte, Vorträge, Symposien, Filmvorführungen, Ausstellungen
Konzerte | Konzert

Pianistenclub München

  • Klangwelten am Klavier
Ausstellungen | Museum

Staatl. Münzsammlung München

  • Die Staatliche Münzsammlung München zählt zu den ältesten Sammlungen ihrer Art in Europa.
Familie | Theater

Schauburg München

  • Die Schauburg ist das Kinder- und Jugendtheater der Landeshauptstadt München und eines der renommiertesten Kinder- und Jugendtheater in Deutschland.
Familie | Freizeitpark

Kultur & Spielraum München

  • Der Name Kultur & Spielraum ist Inhalt und Programm zugleich.
Familie | Freizeitpark

Therme Erding

  • Therme, Wellenbad, GALAXY ERDING, VitalOase, VitalTherme & Saunen
Aufführungen | Theater

theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München

  • KLEINER MANN, WAS NUN? Nach dem Roman von Hans Fallada
  • Vom 14. bis 23. März | do, fr, sa | 20 Uhr
Konzerte | Konzert

Bayerisches Staatsorchester München

  • Das Bayerische Staatsorchester ist der Klangkörper der Bayerischen Staatsoper München und eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit.
Ausstellungen | Museum

Münchner Stadtmuseum

  • Rundgang durch Münchens kulturelle Gegenwart und Historie
Ereignisse | Festival

Carl-Orff-Fest Andechs & Ammersee

  • Nachfolgeprojekt für die erfolgreichen „Carl-Orff-Festspiele“
Konzerte | Jazz

Jazzclub Unterfahrt München

  • Jazzkonzerte mit internationalen Musikern und Bands
Konzerte | Konzert

Regensburger Domspatzen

  • Alljährliche Konzertreisen führen die Domspatzen durch ganz Deutschland und in jeden Winkel der Erde.
Ereignisse | Ausstellung

Münchner Stadtbibliothek

  • im Kulturzentrum Gasteig
Ereignisse | Ausstellung

Münchner Künstlerhaus

  • Der prachtvolle und stilgerecht erhaltene Bau im Herzen der Stadt ist ein besonderer Ort für Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, Konferenzen, Seminare und Festivitäten aller Art.
Literatur | Lesung

Literaturfest München

  • Das Literaturfest München jährlich im Mai setzt sich zusammen aus dem Kuratorenprogramm forum:autoren, der Münchner Bücherschau und dem Fest-Programm des Literaturhauses München.
Konzerte | Konzert

Le Nuove Musiche München

  • Klangerlebnis Alte Musik
Ausstellungen | Museum

Maximilianmuseum Augsburg

  • Das Maximilianmuseum im historischen Zentrum Augsburgs ist ein Publikumsmagnet und wurde 2007 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet.
Ausstellungen | Museum

Museum f. Abgüsse klass. Bildwerke

  • Sammlung klassischer Abgüsse in München
  • Eintritt frei
Aufführungen | Theater

Teamtheater München

  • Schauspielaufführungen an zwei Spielorten
Ausstellungen | Museum

Antike am Königsplatz München

  • Ausstellungen in der Glyptothek und den Antikensammlungen
Reisen / Reisen München München, Sendlinger Str. 1
Sehenswürdigkeiten / Schloss Residenz München München, Residenzstraße 1
Ausstellungen / Museum Pinakothek der Moderne München München, Barer Straße 40
Aufführungen / Theater Residenztheater München München, Max-Joseph-Platz 1
Ereignisse / Festival Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenk., Schnitzschulstr. 19
Familie / Kinderprogramm Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Kinderprogramm Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Sehenswürdigkeiten / Kirche Frauenkirche München München, Frauenplatz 1
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Literatur / Lesung Buchtipp
Ereignisse / Festival RADIKAL JUNG MÜNCHEN München, Brienner Straße 50
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Kreuth
Literatur / Lesung Literaturhaus München München, Salvatorplatz 1
Aufführungen / Festival Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Neues Rathaus München München, Marienplatz 8
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Sehenswürdigkeiten / Kirche Theatinerkirche München (St. Kajetan) München, Theatinerstraße 22
Aufführungen Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss Schleissheim Oberschleißheim, Max-Emanuel-Platz 1
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ereignisse / Konzert concerts Pamplona Kleinmachnow, Johannistisch 34
Ereignisse / Kulturveranstaltung Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss Nymphenburg München,
Sehenswürdigkeiten / Park Englischer Garten München München,
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Altes Rathaus München München, Marienplatz 15
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Feldherrnhalle München München, Residenzstr. 1
Sehenswürdigkeiten / Gebäude Karlstor München München, Neuhauser Straße
Sehenswürdigkeiten / Kirche Dom St. Peter Regensburg Regensburg, Domplatz 1
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27, Eingang: Theresienstraße
Sehenswürdigkeiten / Kirche Kirche St. Peter München München, Rindermarkt 1
Brauchtum / Denkmal Walhalla Regensburg Donaustauf, Walhallastraße 48
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss Neuschwanstein Schwangau Schwangau, Neuschwansteinstr. 20
Aufführungen / Konzert Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Konzerte / Konzert Pianistenclub München München, Postfach 14 04 69
Ausstellungen / Museum Staatl. Münzsammlung München München, Residenzstraße 1 (Eingang Kapellenhof)
Familie / Theater Schauburg München München, Franz-Joseph-Str. 47
Familie / Freizeitpark Kultur & Spielraum München München, Ursulastr. 5
Familie / Freizeitpark Therme Erding Erding, Thermenallee 1-5
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Konzerte / Konzert Bayerisches Staatsorchester München München, Max-Joseph-Platz 2
Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ereignisse / Festival Carl-Orff-Fest Andechs & Ammersee Füssen, Hochstiftstraße 9a
Konzerte / Jazz Jazzclub Unterfahrt München München, Einsteinstraße 42
Konzerte / Konzert Regensburger Domspatzen Regensburg, Reichsstraße 22
Ereignisse / Ausstellung Münchner Stadtbibliothek München, Rosenheimer Str. 5
Ereignisse / Ausstellung Münchner Künstlerhaus München, Lenbachplatz 8
Literatur / Lesung Literaturfest München München, Salvatorplatz 1
Konzerte / Konzert Le Nuove Musiche München München, Gollierstr. 28
Ausstellungen / Museum Maximilianmuseum Augsburg Augsburg, Philippine-Welser-Str. 24
Ausstellungen / Museum Museum f. Abgüsse klass. Bildwerke München, Katharina-von-Bora-Straße 10
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Sehenswürdigkeiten / Besichtigung Münchner Kultur GmbH München, Giselstraße 4/Rgb.
So, 24.3.2019, 10:00 Uhr
Ausstellungen / Exkursion Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
So, 24.3.2019, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Exkursion Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
So, 24.3.2019, 11:00 Uhr
Familie / Familienprogramm mini.musik - Große Musik für kleine Menschen München, Rosenheimer Straße 5
So, 24.3.2019, 14:00 Uhr
Sehenswürdigkeiten / Besichtigung Münchner Kultur GmbH München, Giselstraße 4/Rgb.
Mo, 25.3.2019, 10:00 Uhr
Literatur / Vortrag Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Mo, 25.3.2019, 11:00 Uhr
Literatur / Vortrag Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Di, 26.3.2019, 10:00 Uhr
Sehenswürdigkeiten / Besichtigung Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Di, 26.3.2019, 10:00 Uhr
Literatur / Vortrag Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Di, 26.3.2019, 11:00 Uhr
Literatur / Vortrag Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Mi, 27.3.2019, 10:00 Uhr
Sehenswürdigkeiten / Besichtigung Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Mi, 27.3.2019, 10:00 Uhr
Ereignisse / Kulturveranstaltung MITTELPUNKT EUROPA e.V., Literaturhaus, Tschechisches Zentrum
Mi, 27.3.2019, 20:00 Uhr
Sehenswürdigkeiten / Besichtigung Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Do, 28.3.2019, 10:00 Uhr
Konzerte / Konzert Münchner Kultur GmbH München, Giselastraße 4/Rgb.
Do, 28.3.2019, 18:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung CHRIS Kolonko Showkonzepte München, Gollierstr. 37
Do, 28.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Performance AsylArt e.V. München, Winthirstr. 35a
Do, 28.3.2019, 20:30 Uhr
Sehenswürdigkeiten / Besichtigung Münchner Kultur GmbH München, Giselstraße 4/Rgb.
Fr, 29.3.2019, 10:00 Uhr
Literatur / Vortrag MITTEL PUNKT EUROPA e.V., Münchner Volkshochschule, Tschechisches Zentrum München
Fr, 29.3.2019, 10:30 Uhr
Literatur / Lesung MITTEL PUNKT EUROPA e.V., Münchner Volkshochschule, Tschechisches Zentrum München
Fr, 29.3.2019, 19:00 Uhr
Konzerte / Klavierkonzert Pianistenclub e.V. München, Postfach 14 04 69
Fr, 29.3.2019, 19:30 Uhr
Familie / Theater Neue Werkbühne München München, Heßstraße 82
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Ereignisse / Theater Münchener Biennale München, Ludwigstr. 8
Aufführungen / Musical Deutsches Theater München München, Ausweichspielstätte: Werner-Heisenberg-Allee 11 / ab 2012: Schwanthalerstraße 13 E
Aufführungen / Kabarett Münchner Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Aufführungen / Theater Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Ereignisse / Theater Theaterfestival SPIELART München München, Ludwigstr. 8
Ereignisse / Festival Spielmotor München e.V. München, Ludwigstraße 8
Aufführungen / Theater theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Kabarett Münchner Lach- und Schießgesellschaft München, Ursulastraße 9
Aufführungen / Kulturveranstaltung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Aufführungen / Theater Oberanger Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Theater Oberangertheater München, Oberanger 38
Ereignisse / Freizeit DT - Die Tanzschule am Deutschen Theater München München, Schwanthalerstrasse 13
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle Germering Germering, Landsberger Str. 39
Ereignisse / Kulturveranstaltung Jour Fix bei 84 GHz Kultur im Keller München, Georgenstraße 84
Ausstellungen / Galerie t-u-b-e galerie für radiophone kunst, installationen und audio-performances München, Einsteinstr. 42
Ereignisse / Kulturveranstaltung Indien-Institut Grünwald, Oberhachingerstr. 37
Brauchtum / Museum Feuerwehrmuseum Bayern Waldkraiburg, Duxerstr. 8
Ereignisse / Oper Immling Festival Halfing, Gut Immling
Ereignisse / Kulturveranstaltung Amerika Haus München, Karolinenplatz 3
Brauchtum / Tanz Tangoschule "El Corazón" München München, Berchemstr. 84
Ausstellungen / Museum Bayerische Volkssternwarte Muenchen e.V. Sternwarte München, Rosenheimerstrasse 145 h
Aufführungen / Oper Fürstbischöfliches Opernhaus Passau Passau, Gottfried-Schäffer-Str. 2 4
Aufführungen / Theater TheaterRaum München München, Hans-Sachs.Str. 12
Ausstellungen / Museum Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturverein Olympiadorf forum 2 München, Nadistrasse 3
Aufführungen / Theater Sensemble Theater Kulturfabrik Augsburg, Bergmühlstraße 34
Aufführungen / Theater Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Ausstellungen / Museum Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ereignisse / Essen/Trinken Turmstüberl im Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Brauchtum / Theater Münchner Volkssänger-Bühne e.V. Haar, Casinostr. 75
Aufführungen / Theater Athanor Akademie Burghausen, Burg 7b
Ausstellungen / Galerie Kunst-Pavillon am Alten Botanischen Garten München, Sophienstr. 7 a
Ausstellungen / Galerie galerie biedermann München, Maximilianstr. 25
Ausstellungen / Galerie Maximiliansforum München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
Aufführungen / Tanz TANZWERKSTATT EUROPA - JOINT ADVENTURES München, Emil Geis Str. 21
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, Meiserstr. 10
Ausstellungen / Galerie Jörg Heitsch Galerie KUNSTNETZWERK München, Reichenbachstr. 14
Ereignisse / Kulturveranstaltung Orff Zentrum München München, Kaulbachstraße 16
Ausstellungen / Museum Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus Massing, Berta-Hummel-Straße 2
Aufführungen / Theater fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
Aufführungen / Theater HochX München, Entenbachstr. 37
Ereignisse / Festival Osterfestival Nördliche Oberpfalz Pleystein, Neuenhammerstr. 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Klohäuschen, Westtor an der Großmarkthalle München München, Thalkirchenerstr. 81
Konzerte / Konzert Pianistenclub München München, Postfach 140469
Aufführungen / Kabarett Kulturhaus Kresslesmühle Augsburg, Barfüßerstraße 4
Aufführungen / Theater Teamtheater Tankstelle München, Am Einlaß 2a
Brauchtum / Museum Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen Nabburg, Neusath 200
Ereignisse / Festival Spectaculum Mundi München, Graubündener Str. 100
Ausstellungen / Museum Haus der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum Burghausen, Burg 1
Ereignisse / Festival Klang & Raum - Musikfestival in Kloster Irsee Irsee, Klosterring 4
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a
Ausstellungen / Theater MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37
Sehenswürdigkeiten / Schloss Schloss Elmau Elmau, In Elmau 2
Ausstellungen / Museum Staatliche Münzsammlung München Museum für Geldgeschichte München, Residenzstraße 1
Ausstellungen / Museum Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Familie / Familienprogramm Tollwood Festival München, Schwere-Reiter-Straße
Ausstellungen / Museum Internationales Keramik-Museum Weiden, Luitpoldstraße 25
Familie / Ausflug BMW Welt München, Am Olympiapark 1
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München München, Schloss Nymphenburg Eingang 19
Konzerte / Konzert Bayerische Philharmonie München, Bäckerstraße 46
Konzerte / Klassik Münchner MotettenChor e.V. München, Nußbaumstraße 1
Aufführungen / Theater Theater werkmünchen München, Grafinger Straße 6/103
Literatur / Kulturveranstaltung Poesiebriefkasten München, Wirtstr. 17
Ereignisse / Kulturveranstaltung Einstein Kultur München, Einsteinstr. 42
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstrasse 13
Literatur / Festival Literaturfest München c/o Literaturhaus München München, Salvatorplatz 1
Brauchtum / Konzert Münchner Orchesterverein Wilde Gungl e. V. Dorfen, Ruprechtsberg 1c
Ausstellungen / Museum Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Museum Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Aufführungen / Theater Theaterschule Yorick München, Quiddestr. 17
Ausstellungen / Galerie Galerie MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45
Brauchtum / Museum Münchener Feuerwehrmuseum München, An der Hauptfeuerwache 8