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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 19.12.2018 bis 22.12.2018
Aufführungen | Konzert

phil Blech Wien

Blechbläserensemble der Wiener Philharmoniker
phil Blech Wien

Werke von Johann Sebastian Bach, Camille Saint-Saëns, Pjotr Tschaikowsky und vielen anderen

Ein Blechbläserensemble mit zwei Schlagwerkern, bestehend aus 15 Mitgliedern renommierter Wiener Orchester, Freunden und Kollegen, die alle in Wien ausgebildet wurden – das ist phil Blech Wien. Die Zusammensetzung der Instrumente entspricht der eines Wiener Orchesters – Drehventiltrompete, Wiener Horn und Wiener Pauke sorgen für den für diese Stadt spezifischen harmonischen, runden und weichen Klang. Das Repertoire des Konzerts ist stimmungsvoll winterlich-weihnachtlich und dem Ensemble auf den Leib geschrieben. Durchweg eigene Arrangements lassen jedes Instrument glänzen und bescheren ein ganz neues Hörerlebnis der arrangierten We
Ereignisse | Kirchenmusik

ADVENTSMUSIK BEI KERZENSCHEIN

"Veni, veni Emmanuel" - Lesung und Musik

Dr. Rüdiger von Schnurbein, Lesung
Domkantor Marcell Fladerer - Armbrecht, Leitung und Orgel
Choralschola des Domstifts Brandenburg mit Gästen

Betrachtungen und Gesänge zu dem Lied „O komm, o komm du Morgenstern“ aus dem Evangelischen Gesangbuch

Dom zu Brandenburg | Der Dom ist nicht beheizbar. Warme Kleidung wird empfohlen. Decken liegen für Sie bereit.

Eintritt frei, Spenden herzlich erbeten.
Aufführungen | Oper

Cendrillon (Aschenputtel)

Jules Massenet

Oper in vier Akten [1899] | In französischer Sprache
Libretto von Henri Cain nach dem Märchen von Charles Perrault

Damiano Michieletto gehört weltweit zu den gefragtesten Regisseuren der jungen Generation. Seine Bohème-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Dem Berliner Publikum stellt sich der gebürtige Venezianer mit einem Werk vor, dessen Geschichte alle kennen, dessen Musik aber vielen noch unbekannt sein dürfte: Cendrillon (Aschenputtel) in der märchenhaft romantischen Vertonung von Jules Massenet.

Von Rossinis La Cenerentola über Prokofjews Ballett Cinderella bis zum gleichnamigen Walt-Disney-Musical – das Märchen vom Aschenputtel gehört zu den beliebtesten Stoffen auf den Musiktheaterbühnen der Welt. Jules Massenets C
Aufführungen | Theater

Draufgängerinnen

All Adventurous Women Do
von Tanja Šljivar

"Niemand hat uns jemals, niemand hat uns in der langen Zeit, niemand hat uns jemals auf der Straße, im Geschäft, beim Arzt, keiner von den Lehrern, Vätern, Müttern, Tanten, Onkels, Schwägerinnen, Schwippschwagern, niemand hat uns jemals, niemand hat uns jemals gefragt, wie UM ALLES IN DER WELT wir schwanger geworden sind. Keine von uns kann sich genau erinnern, wie DAS war, mit wem DAS war, warum DAS war."

2014 wird die "kollektive Schwangerschaft" von sieben Teenagerinnen in Bosnien und Herzegowina medial skandalisiert. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Viel wird gemutmaßt und geurteilt über diese Mädchen. Sie selbst kommen nicht zu Wort. Tanja Šljivar gibt ihnen eine eigene Stimme. Es geht ihr jedoch weder um Ursachenforschung noch um Aufklärung. Sie lässt sieben dreizehnjährig
Aufführungen | Theater

Persona

von Ingmar Bergman

In der Übersetzung von Renate Bleibtreu

1965 lag der schwedische Regisseur Ingmar Bergman mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Im Krankenzimmer entwarf er das Drehbuch für seinen experimentellen Spielfilm Persona. Später sagte er, Teile des Films entsprächen einem "Gedicht über seine persönliche Situation". "Ausgebrannt, wie tot", habe er sich gefühlt, gedacht, er könne nie wieder etwas erschaffen. Im Drehbuch wird der Krankenschwester Alma die Pflege für die gefeierte Filmschauspielerin Elisabeth Vogler übertragen. Diese hatte nach einer Vorstellung von Elektra aufgehört zu sprechen. In einem Haus am Meer verbringen die zwei ungleichen Frauen einen vorerst unbeschwerten Sommer. Alma spricht. Elisabeth hört zu. Als Alma einen Brief findet, in dem sich Elisabeth über sie lustig macht, ki
Aufführungen | Theater

Ausser sich

Von Sasha Marianna Salzmann

»Es gibt einen Schiffbruch, Zwillinge werden getrennt, die Schwester legt die Kleidung des verschollenen Bruders an und geht als dieser Bruder in ein unbekanntes Königreich, um diesen Bruder zu suchen. Sie findet ihn in sich. Das ist so ziemlich das, was in Außer sich passiert.«
Sasha Marianna Salzmann

Alis Zwillingsbruder Anton ist verschwunden. Nach Jahren kommt eine Postkarte ohne Absender ins Haus, beschriftet nur mit dem Wort »Istanbul«. Ali stürzt in die Wirrnisse dieser Stadt: Die Straßen biegen sich, Farben und Konturen verschwimmen. Ali fängt an zu vergessen, warum sie gekommen war und was sie sucht. In einem Club lernt sie Katho kennen, der sie durch die Nachtszene Istanbuls führt. Sie begegnet Aglaja, die zur Symbolfigur der Gezipark-Proteste wird. Und irgendwo in Spiegeln v
Ereignisse | Konzert

Klavierklasse Prof. Birgitta Wollenweber

Vortragsabend

Eintritt frei
Ereignisse | Konzert

Violinklasse Prof. Kolja Blacher

Vortragsabend

Eintritt frei
Ereignisse | Musiktheater

W. A. Mozart: Così fan tutte

Musiktheaterwerkstatt

Die regelmäßig stattfindenden Musiktheaterwerkstätten fördern den interdisziplinären Ansatz innerhalb der Hochschule und sind eine intensive Vorbereitung auf die Bühnenpraxis. Studierende der Fächer Regie, Gesang und Dirigieren arbeiten in vielseitigen Projekten zusammen und führen Szenen aus Opernwerken aller Epochen auf.

Teil 1
Irina Bogdanova Fiordiligi
Vizma Zwaigzne Dorabella
Yun-Kwon Kim Ferrando
Miha Brkinjac Guglielmo
Hubert Kowalczyk Don Alfonso
Ohad Stolarz Dirigent
Sophia Binder Regie

Teil 2
Brynhildur Thorsdottir Fiordiligi
Yingsi He Dorabella
Agata Kuczmera Despina
Myungin Lee Ferrando
Jeeyoung Lim Guglielmo
Hubert Kowalczyk Don Alfonso
Tatu Erkkilä Dirigent
Andrea Tortosa Baquero Regie

Teil 3
Anna Malesza Fiordiligi
Ivon Mateljan Dorabella
Frieda
Aufführungen | Konzert

Iván Fischer und Christian Gerhaher

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer, Dirigent
Christian Gerhaher, Bariton

Antonín Dvořák: Legenden für Orchester op. 59: Nr. 6 Allegro con moto
Antonín Dvořák: Legenden für Orchester op. 59: Nr. 10 Andante
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 1 Harfenspieler I
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 2 Harfenspieler II
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 3 Harfenspieler III
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 24 In der Frühe
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 44 Der Feuerreiter
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 46 Gesang Weylas
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 11 Der Rattenfänger
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 29 Anakreons Grab
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944

»So sehr ich Schuberts Lieder auch schätze, so schätze ich seine Instrumentalwerke doc
Aufführungen | Kinderprogramm

Il piccolo spettacolo

Getanzt, gesungen und gespielt, mit Musik von Gioacchino Rossini

Peggy Steiner, Jana Reiner, Sopran
Michael Ihnow, Tanz, Schauspiel, Choreographie
Ernesto Villalobos, Flöte
Jochen Schneider, Fagott
Axel Meier, Schlagzeug
Massimiliano Iezzi, Klavier
Heike Hanefeld, Buch und Regie
Barbara Anna Keiner, Kostümbild, Kleinrequisite
Jens Naumilkat, Musikalische Einrichtung
Gabriele Nellessen, Bühnenbild, Dramaturgie und Produktionsleitung

ab 6 Jahre

Ta-ta-ta-taaa! Heute wird für Klein und Groß im Dorf Theater gespielt! Virtuoser Gesang! Mitreißender Tanz! Brillante Pantomime und Zauberkunststücke! Hereinspaziert! Ta-taaa! Doch auch hinter den Kulissen spektakelt es gehörig: Arlecchino ist unsterblich in Bella verliebt, Colombina in Arlecchino, und Bella schwärmt vor allem für sich selbst. Und so wirbeln auf und hinter der Bühne die Dar
Aufführungen | Konzert

Late Night Konzert mit Plattform K+K Vienna

„Vienna is calling you“ - Werke von Fritz Kreisler bis Christian Bakanic

Kirill Kobantschenko, Violine
Michael Strasser, Viola
Florian Eggner, Violoncello
Bartosz Sikorski, Kontrabass
Christoph Eggner, Klavier
Christian Bakanic, Akkordeon

Werke von Fritz Kreisler bis Christian Bakanic

Kirill Kobantschenko, Erster Geiger bei den Wiener Philharmonikern und Hobby-DJ, vereint im facettenreichen Kammermusik-Ensemble Plattform K+K Vienna seit 2009 Freunde und einige „junge Wilde“ aus dem eigenen Orchester. Sie erwecken selten Gespieltes zu neuem Leben, mischen Wiener Klassik mit anderen Stilen und erinnern das Publikum auch gern daran, dass Wien früher bis zum Balkan reichte. Es kann übrigens gut sein, dass Sie Plattform K+K Vienna schon gehört haben: 2018 hat das Ensemble den Pausenfilm des weltweit ausgestrahlten Neujahrskonzerts gestaltet! Hier sin
Aufführungen | Jazz

Rush Hour Konzert

Jazz mit Dietmar Küblböck

Dietmar KüblböckPosaune
TRIO ´68 Christoph Adams, Klavier
Paul Kleber, Bass
Felix Astor, Schlagzeug

Starten Sie entspannt in den Abend und lauschen Sie bei unseren Rush Hour Konzerten Jazz-Klängen, statt in Berlin-Mitte im Stau zu stehen. Auch das Rush Hour Konzert steht im Zeichen der Hommage an die Wiener Philharmoniker: Deren Soloposaunist Dietmar Küblböck ist leidenschaftlicher Jazzer und jammt für Sie mit einem Gästetrio.
Aufführungen | Konzert

Wiener Ring-Ensemble

Ensemble der Wiener Philharmoniker
Wiener Ring-Ensemble
Rainer Küchl, Violine
Daniel Froschauer, Violine
Heinrich Koll,Viola
Robert Nagy, Violoncello
Michael Bladerer, Kontrabass
Karl-Heinz Schütz, Flöte
Daniel Ottensamer, Klarinette
Alex Ladstätter, Klarinette
Ronald Janezic, Horn

Walzer und andere Werke von Johann Strauß, August Lanner und Franz von Suppé

Das Wiener Ring-Ensemble, benannt nach der die Altstadt umschließenden Wiener Ringstraße, hat sich die Interpretation traditioneller Wiener Musik auf die Fahnen geschrieben – auf dem Programm stehen Walzer und Polkas die sozusagen zur musikalischen DNA der alten Donaumetropole gehören. Das Ensemble besteht aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und wird vom langjährigen Ersten Konzertmeister des Orchesters Ra
Aufführungen | Musical

Anatevka

Jerry Bock

Musical basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem [1964]

Max Hopp als Milchmann Tevje und Dagmar Manzel als dessen resolute Ehefrau Golde in dem Stück, das in der Inszenierung von Walter Felsenstein mit über 500 Aufführungen in die Annalen des Hauses an der Behrenstraße eingegangen ist. Nach seiner triumphalen West Side Story bringt Barrie Kosky nun erstmals seit 1988 eines der erfolgreichsten Musicals der Welt zurück auf die Bühne der Komischen Oper Berlin.

»Haben Sie Kinder? – Fünf!« Aus Liebe zur jüdischen Tradition im Sinne jüdischer Tradition: Der arme Milchmann Tevje im osteuropäischen Schtetl Anatevka will seine drei ältesten Töchter, Zeitel, Hodel und Chava, mithilfe der Heiratsvermittlerin Jente an möglichst gutsituierte Bräutigame vermählen. Doch die Mädchen haben e
Aufführungen | Theater

Das Mädchen mit dem Fingerhut

von Michael Köhlmeier

In einer Fassung von Alexander Riemenschneider und Meike Schmitz

"Menschen gingen an ihr vorüber, aber keiner sagte etwas. Sie sah nicht aus, als wäre sie verlorengegangen. Sie sah aus, als wartete sie."

Eine Stadt irgendwo in Westeuropa. Es ist Winter. Auf dem Markt steht plötzlich ein Mädchen. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Nach einiger Zeit lernt Yiza einen Jungen kennen: Arian. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg. Ihr Ziel: Etwas zu essen und ein warmer Ort, an dem sie bleiben können.

Das Mädchen mit dem Fingerhut erzählt die Geschichte zweier Kinder, die auf sich alleingestellt, in der Wildnis unserer Welt ums Überleben kämpfen. Der Autor Michael Köhlmeier schaut ihnen dabei mit g
Aufführungen | Theater

Der Hauptmann von Köpenick

von Carl Zuckmayer in einer Bearbeitung von Armin Petras

Wilhelm Voigt, Schuhmacher mit krimineller Laufbahn, wird aus der Strafanstalt Plötzensee entlassen und steht pass- und identitätslos in Berlin. Ohne Papiere keine Arbeit und ohne Arbeit keine Papiere. Voigt versucht alles, um wieder am normalen Leben teilhaben zu dürfen und in die städtische Gesellschaft integriert zu sein, doch nimmt von seinem kleinen Schicksal niemand Notiz. Er landet erneut hinter Gittern, nun für volle zehn Jahre. Da hilft ihm ausgerechnet des Gefängnisdirektors ausgeprägtes Faible für die Armee auf die Sprünge. Dieser drillt seine Gefangenen mit militärischem Quiz und soldatischen Rollenspielen. Als sich Voigt nach abermaliger Entlassung die Möglichkeit bietet, eine originale Hauptmannsuniform zu erwerben, macht er sich seine in der Haft erworbene Bildung zunutze: d
Aufführungen | Theater

Persona

von Ingmar Bergman

In der Übersetzung von Renate Bleibtreu

1965 lag der schwedische Regisseur Ingmar Bergman mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Im Krankenzimmer entwarf er das Drehbuch für seinen experimentellen Spielfilm Persona. Später sagte er, Teile des Films entsprächen einem "Gedicht über seine persönliche Situation". "Ausgebrannt, wie tot", habe er sich gefühlt, gedacht, er könne nie wieder etwas erschaffen. Im Drehbuch wird der Krankenschwester Alma die Pflege für die gefeierte Filmschauspielerin Elisabeth Vogler übertragen. Diese hatte nach einer Vorstellung von Elektra aufgehört zu sprechen. In einem Haus am Meer verbringen die zwei ungleichen Frauen einen vorerst unbeschwerten Sommer. Alma spricht. Elisabeth hört zu. Als Alma einen Brief findet, in dem sich Elisabeth über sie lustig macht, ki
Ereignisse | Theater

Anatevka in der Komischen Oper Berlin

Ein Theaterbesuch für Freund*innen des Jüdischen Museums Berlin

Barrie Koskys gefeierte Inszenierung holt die Geschichte des Milchmanns Tevje, der im Schtetl Anatevka mit Armut, jüdischen Traditionen und dem Liebes-Eigensinn seiner Töchter ringt, vom Broadway an die Komische Oper Berlin.

Vor dem Hintergrund sich anbahnender antijüdischer Pogrome und der Entscheidung, ob Tevje seine Töchter profitabel verheiratet oder ihnen ihr eigenes Liebesglück zugesteht, verdichtet das Stück die Themen Flucht, Familie und Religion. Gleichzeitig berührt die »lebensbejahende Liebesverwicklungsheiratstragikomödie« mit Humor und Menschlichkeit. Dafür sorgen die zahlreichen Tänze, die das Orchester unter der Leitung von Koen Schoots mit beschwingter Klezmer-Musik begleitet. Erleben Sie mit uns eines der erfolgreichsten Broadway-Musicals und profitieren Sie von unserem
Aufführungen | Theater

Die Hamletmaschine

Von Heiner Müller

Dein für immer, meist geliebte Frau, solang diese Maschine zu ihm gehört. Hamlet.
Shakespeare, Hamlet

Mit diesen Worten endet Hamlets berühmter Brief an Ophelia, in dem er versucht, dem einzig geliebten Menschen seinen Ausstieg aus dem System der Norm anzukündigen. Das Wort »machine« taucht bei Shakespeare nur ein einziges Mal auf. Es bezeichnet den Körper, der in der barocken frühaufklärerischen Zeit oft als Maschine, als aus vielen Teilen zusammengesetztes Wunderwerk, bezeichnet wurde. Shakespeares Stück selbst ist eine solche Theaterzaubermaschine. Eine Reflexion über Tod und Religion, über Norm und Wahnsinn, über Macht und Ohnmacht. Und neben all dem auch ein großer Text über das Theater selbst.

1977 schrieb Heiner Müller mit Die Hamletmaschine eine Adaption, die die Maschine im
Ereignisse | Konzert

Collage Concerts

Die studentische Konzertreihe

Während des Semesters finden die einstündigen studentischen Collage Concerts im Marstall bei freiem Eintritt statt. Auf Initiative der Studierenden entstanden und selbst organisiert, präsentieren sie wöchentlich ein spannendes Programm mit verschiedenen Instrumenten und Besetzungen. Die Studierenden nutzen die Bühne auch, um Werke erstmals öffentlich aufzuführen und vom Publikum ein Feedback zu erhalten.

Eintritt frei
Aufführungen | Theater

DAS WINTERMÄRCHEN!

„WEINEN KANN ICH NICHT, DOCH MEIN HERZ BLUTET.“
KOMÖDIANTISCHE ROMANZE MIT MUSIK

Poetische Romanze aus Shakespeares Spätwerk - als bewegende Familiengeschichte mit märchenhaftem Ausgang...

Leontes, König von Sizilien, verdächtigt seine schwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem Freund Polixenes. Er lässt sie ins Gefängnis werfen und erteilt den Auftrag, den vermeintlichen Ehebrecher zu töten. Doch der beauftragte Mörder weiht sein Opfer ein und flieht mit ihm. Im Gefängnis bringt die Königin unterdessen eine Tochter zur Welt, die Leontes jedoch nicht als sein Kind anerkennt. Auf seinen Befehl wird das Mädchen in der Wildnis ausgesetzt. Hermione stellt er vor Gericht und verurteilt sie zum Tode. Das Orakel von Delphi bestätigt jedoch den Ehebruch nicht, sondern sieht vielmehr in
Familie | Puppentheater

Die Weihnachtsgans Auguste

Puppentheater frei nach Friedrich Wolf
4+

Der Kammersänger Ludwig Löwenhaupt kauft eine lebendige Gans, die am Weihnachtsabend mit Rotkraut und gedünsteten Äpfeln auf den Tisch kommen soll. Bis es so weit ist, kümmern sich seine Kinder Peter und Ellie um das Tier. Schnell gewinnen sie es lieb und finden einen passenden Namen: Auguste. Und weil Auguste nun zur Familie gehört, soll sie auch nicht mehr im Keller, sondern im Kinderzimmer wohnen. Peter kann zwar nicht verhindern, dass die Gans gerupft wird, ihren vor­zeitigen Abflug in den Gänsehimmel aber sehr wohl!

artisanen

Regie: Wiebke Alphei
Spiel, Puppenbau: Inga Schmidt, Stefan Spitzer
Animationsfilm: Thurit Kremer
Bühne: Stefan Spitzer

Dauer: ca. 45 Minuten · 5 € (Kind), 7 €/erm. 6 € (Erw.)
Familie | Puppentheater

Die Weihnachtsgans Auguste

Puppentheater frei nach Friedrich Wolf
4+

Der Kammersänger Ludwig Löwenhaupt kauft eine lebendige Gans, die am Weihnachtsabend mit Rotkraut und gedünsteten Äpfeln auf den Tisch kommen soll. Bis es so weit ist, kümmern sich seine Kinder Peter und Ellie um das Tier. Schnell gewinnen sie es lieb und finden einen passenden Namen: Auguste. Und weil Auguste nun zur Familie gehört, soll sie auch nicht mehr im Keller, sondern im Kinderzimmer wohnen. Peter kann zwar nicht verhindern, dass die Gans gerupft wird, ihren vor­zeitigen Abflug in den Gänsehimmel aber sehr wohl!

artisanen

Regie: Wiebke Alphei
Spiel, Puppenbau: Inga Schmidt, Stefan Spitzer
Animationsfilm: Thurit Kremer
Bühne: Stefan Spitzer

Dauer: ca. 45 Minuten · 5 € (Kind), 7 €/erm. 6 € (Erw.)
Ereignisse | Konzert

Konzert Minoriten Saal Graz

Prof. Petja Houdjakov und seine
Bolschoi Don Kosaken

VVK
Zentralkartenbüro
Herrengasse 7, A-8010 Graz
0316 / 830 255
www.oeticket.com
bestellung@zkb.at

Ereignisse | Konzert

Lieblingsstücke

Vortrag

Zum zweiten Mal sind komponierende Hochschulangehörige und Gäste dazu eingeladen, sich mit dem Thema „Lieblingsstücke“ auseinanderzusetzen. Sie können dies tun, indem sie über Werke aus der Musik nach 1950 sprechen, die ihnen besonders am Herzen liegen; sie können aber auch eigene Kompositionen als Ausgangspunkt nutzen und wichtige musikgeschichtliche Einflüsse sowie Spuren von Lieblingsstücken darin aufzeigen.

Simon Steen-Andersen Referent

Eintritt frei
Familie | Liederabend

Vorfreude - Weihnachtslieder mit dem Weihnachtsmann

Musiktheater Rumpelstil

empfohlen für 4+ , Kita/Vorschulkinder , 1.-2. Klasse

Die beliebte Berliner Band Rumpelstil präsentiert ein Weihnachtskonzert, bei dem Groß und Klein einen Riesenspaß haben. Mit von der Partie: Mambuso, der wieder mal alles durcheinander bringt. Er behauptet steif und fest, er sei der Weihnachtsmann höchstpersönlich und kenne nicht nur das allerschönste Weihnachtslied der Welt, sondern auch die sieben goldenen Regeln der Vorweihnachtszeit. Doch dann erscheint der richtige Weihnachtsmann auf der Bühne…

Die Band hat 2017 für ihre Weihnachts-CD den Leopold Medien Preis „Gute Musik für Kinder“ erhalten.

ab 4 Jahre, 70 Minuten
freie Platzwahl
Tickets berechtigen an Wochenend- und Ferientagen zur Mitnutzung des Hausangebots.
 
Aufführungen | Kammermusik

Mozart Exploded VI

„Zaubern ist eine Kunst, die das Armida Quartett beherrscht!“ Süddeutsche Zeitung. Ausgezeichnet mit acht Preisen des ARD Wettbewerbs, von den Kritikern gefeiert, vom Publikum geliebt: Das Armida Quartett setzt die Erfolgsgeschichte seines ersten Konzertzyklus in seiner Heimatstadt Berlin fort! In einer spannenden Reihe verknüpfen die vier nacheinander sämtliche Streichquartette von Wolfgang Amadeus Mozart mit außergewöhnlichen, verrückten, mitreißenden und unterhaltsamen Werken der Neuen Musik. Das Armida Quartett schafft eine magische Atmosphäre aus Alt und Neu - lassen Sie sich verzaubern! Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett Nr. 2 D-Dur KV 155 Streichquartett Nr. 10 C-Dur KV 170 Streichquartett Nr. 21 D-Dur KV 575 Sofia Gubaidulina Streichquartett Nr. 1 Nina Horvath - Sprecherin Manaho Shimokawa - Tanz Armida Quartett: Martin Funda - Violine Johanna Staemmler - Violine Teresa Schwamm - Viola Peter-Philipp Staemmler - Violoncello

Veranstalter

Konzertstation in der Clinker Lounge

Wegbeschreibung

UBAHN: Senefelderpl. BUS: N2 TRAM: M2
Aufführungen | Konzert

Iván Fischer und Christian Gerhaher

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer, Dirigent
Christian Gerhaher, Bariton

Antonín Dvořák: Legenden für Orchester op. 59: Nr. 6 Allegro con moto
Antonín Dvořák: Legenden für Orchester op. 59: Nr. 10 Andante
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 1 Harfenspieler I
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 2 Harfenspieler II
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 3 Harfenspieler III
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 24 In der Frühe
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 44 Der Feuerreiter
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 46 Gesang Weylas
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 11 Der Rattenfänger
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 29 Anakreons Grab
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944

»So sehr ich Schuberts Lieder auch schätze, so schätze ich seine Instrumentalwerke doc
Aufführungen | Konzert

Espresso-Konzert

Koffein für die Ohren!

Christoph Koncz, Violine und Klavier (Mitglied der Wiener Philharmoniker)
Stephan Koncz, Violoncello und Klavier (Mitglied der Berliner Philharmoniker)

Ein ganzes Konzert in der Mittagspause? Wer sich fragt, wie das gehen soll, den laden wir herzlich zu unseren Espresso-Konzerten ein: 45 Minuten Klassik um 14.00 Uhr.
Das Programm wird erst am Konzerttag präsentiert – moderiert und gespielt von hervorragenden jungen Musikern. Dazu ein anregender Espresso und schon passt ein erfrischendes Konzerterlebnis in eine Mittagspause.

Viele Profimusikerinnen und -musiker haben Geschwister, die in derselben Zunft ihren Lebensunterhalt verdienen. Dass von zwei Brüdern einer bei den Wiener und der andere bei den Berliner Philharmonikern im Orchester sitzt, kommt allerdings nicht oft vor! Im Rah
Aufführungen | Konzert

Wiener Philharmoniker | Franz Welser-Möst

Wiener Philharmoniker
Franz Welser-Möst, Dirigent
Volkhard Steude, Violine
Peter Somodari, Violoncello

Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Zum ersten Mal ehren wir mit den Wiener Philharmonikern ein ganzes Orchester durch eine zehntägige Hommage. An diesem Abend spielen die „Wiener“ unter Leitung von Franz Welser-Möst zwei Werke von Johannes Brahms, dem Hanseaten mit der großen Liebe zu Wien. Das Doppelkonzert für Violine und Violoncello, das Mitglieder des Orchesters, nämlich Konzertmeister Volkhard Steude und Solocellist Peter Somodari, als Solisten interpretieren, schrieb Brahms allerdings nicht in der Donaumetropole. Er komponierte das zwischen Tragik und Idyll wechselnde Werk 1887 in der
Aufführungen | Musical

Candide

Leonard Bernstein

Musical in zwei Akten [1956/1999]

Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner von aller Patina befreiten West Side Story präsentiert Barrie Kosky mit Candide ein weniger bekanntes Werk Leonard Bernsteins und wird darin unterstützt von einer ganzen Reihe außergewöhnlicher Sängerdarsteller*innen wie dem bayreuth-erprobten Bariton Franz Hawlata, dem bereits in Castor et Pollux bejubelten englischen Tenor Allan Clayton, Publikumsliebling Nicole Chevalier und der weltberühmten Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter.

Knall auf Fall muss der nicht ganz so wohlgeborene Candide nach der Enthüllung seiner Liebe zur edlen Baronesse Kunigunde die geliebte Heimat Westfalen verlassen. Ebenso wie Peer Gynt oder Hans im Glück macht er sich auf eine Reise durch die Welt, angetrieben vom Credo seines Lehre
Aufführungen | Theater

Westend

von Moritz Rinke

Uraufführung: 21. Dezember 2018, Deutsches Theater

Eduard ist Schönheitschirurg, Charlotte eine erfolgreiche Sängerin. Das Kind, das Charlotte sich gewünscht hatte, haben die beiden nicht bekommen. Nun ist das neu gekaufte Haus zu leer, der Garten zu groß, der nahe See zu still. Umso mehr sprudeln die Pläne: Pläne für ein neues Gartenhaus (Fichtenholz!), für die neue Praxis (lindgrün), für Um- und Anbauten, das nächste Gesangskonzert, die nächste Nasenkorrektur… In diese Welt bricht Michael ein. Eduard und „Mick“ haben gemeinsam Medizin studiert, inzwischen trennen die beiden Welten. Eduard operiert im Krisengebiet der westlichen Seele; dort entfernt er die Angst, alt und wertlos zu sein. Michael arbeitet für eine humanitäre Organisation und kommt eben aus Afghanistan zurück. Was er mit
Aufführungen | Theater

Die Letzten

Von Maxim Gorki

Iwan ist ein Mann mit Vergangenheit, Familie und mehr als nur einem Problem. Er scheint am Ende, seine Finanzen so zerrüttet wie seine Familie, die Kinder, verkommen oder traumatisiert, stehen ihm in nichts nach: Alexander ist eitel, Nadeshda intrigiert, Ljubow ist verbittert. Die jüngsten Pjotr und Wera suchen nach einem Ausweg, egal wie. Auf dem gespenstischen Weg zurück zu Geld und Macht wird der archaische Patriarch seine vielleicht erfolgreichste Rolle spielen – die des charismatischen »Menschenzüchters«.

Regisseur András Dömötör entwickelt mit einem 110 Jahre alten Gorki-Text das spielerische Psychogramm einer Ermächtigung des Menschen über den Menschen, als Reise in einen uns allzu nahen Horror.

Bühne: Magda Willi
Kostüme: Amit Epstein
Dramaturgie: Holger Kuhla
Aufführungen | Theater

DAS WINTERMÄRCHEN!

„WEINEN KANN ICH NICHT, DOCH MEIN HERZ BLUTET.“
KOMÖDIANTISCHE ROMANZE MIT MUSIK

Poetische Romanze aus Shakespeares Spätwerk - als bewegende Familiengeschichte mit märchenhaftem Ausgang...

Leontes, König von Sizilien, verdächtigt seine schwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem Freund Polixenes. Er lässt sie ins Gefängnis werfen und erteilt den Auftrag, den vermeintlichen Ehebrecher zu töten. Doch der beauftragte Mörder weiht sein Opfer ein und flieht mit ihm. Im Gefängnis bringt die Königin unterdessen eine Tochter zur Welt, die Leontes jedoch nicht als sein Kind anerkennt. Auf seinen Befehl wird das Mädchen in der Wildnis ausgesetzt. Hermione stellt er vor Gericht und verurteilt sie zum Tode. Das Orakel von Delphi bestätigt jedoch den Ehebruch nicht, sondern sieht vielmehr in
Ereignisse | Konzert

Kontrabassklasse Gunars Upatnieks

Vortragsabend

Eintritt frei
Ereignisse | Konzert

Konzert Kirche Deutsch Wagram

Prof. Petja Houdjakov und seine
Bolschoi Don Kosaken

Tickets
VVK € 18.–/AK € 20.–
Konzertdirektion LERA
Tel: +43/(0)664/301 52 10
Email: lera(at)bdk.at
Ereignisse | Konzert

Konzert Nikolaisaal Potsdam

Prof. Petja Houdjakov und seine
Bolschoi Don Kosaken

VVK
In allen bekannten VVK-Kassen in Potsdam
www.ticketmaster.com
www.eventim.com
www.franzhans06.com
Ereignisse | Konzert

Oboenklasse Prof. Ricardo Rodrigues

Vortragsabend

Eintritt frei
Familie | Liederabend

Vorfreude - Weihnachtslieder mit dem Weihnachtsmann

Musiktheater Rumpelstil

empfohlen für 4+ , Kita/Vorschulkinder , 1.-2. Klasse

Die beliebte Berliner Band Rumpelstil präsentiert ein Weihnachtskonzert, bei dem Groß und Klein einen Riesenspaß haben. Mit von der Partie: Mambuso, der wieder mal alles durcheinander bringt. Er behauptet steif und fest, er sei der Weihnachtsmann höchstpersönlich und kenne nicht nur das allerschönste Weihnachtslied der Welt, sondern auch die sieben goldenen Regeln der Vorweihnachtszeit. Doch dann erscheint der richtige Weihnachtsmann auf der Bühne…

Die Band hat 2017 für ihre Weihnachts-CD den Leopold Medien Preis „Gute Musik für Kinder“ erhalten.

ab 4 Jahre, 70 Minuten
freie Platzwahl
Tickets berechtigen an Wochenend- und Ferientagen zur Mitnutzung des Hausangebots.
 
Aufführungen | Kammermusik

Mozart Exploded VI

„Zaubern ist eine Kunst, die das Armida Quartett beherrscht!“ Süddeutsche Zeitung. Ausgezeichnet mit acht Preisen des ARD Wettbewerbs, von den Kritikern gefeiert, vom Publikum geliebt: Das Armida Quartett setzt die Erfolgsgeschichte seines ersten Konzertzyklus in seiner Heimatstadt Berlin fort! In einer spannenden Reihe verknüpfen die vier nacheinander sämtliche Streichquartette von Wolfgang Amadeus Mozart mit außergewöhnlichen, verrückten, mitreißenden und unterhaltsamen Werken der Neuen Musik. Das Armida Quartett schafft eine magische Atmosphäre aus Alt und Neu - lassen Sie sich verzaubern! Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett Nr. 2 D-Dur KV 155 Streichquartett Nr. 10 C-Dur KV 170 Streichquartett Nr. 21 D-Dur KV 575 Sofia Gubaidulina Streichquartett Nr. 1 Nina Horvath - Sprecherin Manaho Shimokawa - Tanz Armida Quartett: Martin Funda - Violine Johanna Staemmler - Violine Teresa Schwamm - Viola Peter-Philipp Staemmler - Violoncello

Veranstalter

Konzertstation in der Clinker Lounge

Wegbeschreibung

UBAHN: Senefelderpl. BUS: N2 TRAM: M2
Aufführungen | Konzert

Iván Fischer und Christian Gerhaher

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer, Dirigent
Christian Gerhaher, Bariton

Antonín Dvořák: Legenden für Orchester op. 59: Nr. 6 Allegro con moto
Antonín Dvořák: Legenden für Orchester op. 59: Nr. 10 Andante
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 1 Harfenspieler I
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 2 Harfenspieler II
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 3 Harfenspieler III
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 24 In der Frühe
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 44 Der Feuerreiter
Hugo Wolf: Gedichte von Mörike: Nr. 46 Gesang Weylas
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 11 Der Rattenfänger
Hugo Wolf: Gedichte von Goethe: Nr. 29 Anakreons Grab
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944

»So sehr ich Schuberts Lieder auch schätze, so schätze ich seine Instrumentalwerke doc
Familie | Kurs

Wie viele Zacken hat ein Stern?

Kinder 6 – 12 Jahre

Welche Bedeutung haben Sterne für Menschen verschiedener Kulturen? Was verbindet Sterne mit Mathematik, Astronomie, Religion und Alltagskultur? In der Ausstellung betrachtest du das Thema „Sterne“ aus neuen Perspektiven und holst dir Anregungen für eigene Modelle, die du aus Stroh, Papier, Draht und Glas gestaltest.
Aufführungen | Konzert

Philharmonix

Haus-Konzert

Philharmonix - The Vienna Berlin Music Club

Es geht quer durch die Jahrhunderte, durch Länder und Genres. Spaß am Spielen für die Philharmonix, Freude beim Hören für das Publikum - ob bei russischen oder jüdischen Volksliedern, bei Strauß, Brahms, Bartók, Satie, Gershwin, Piazzolla, Freddy Mercury oder Sting. Nicht alles ist klassisch, aber alles hat Klasse!

Mitglieder der Wiener und Berliner Philharmoniker spielen als „Philharmonix – The Vienna Berlin Music Club“ alles, worauf sie schon immer Lust hatten. Was sie verbindet, ist die reine Freude an klassischer Musik. Doch sie bearbeiten sie auch Jazz und Latin, jüdische Volksmusik, Hollywood-Melodien und Pop. Sie gewinnen allen Kompositionen noch nie gehörte, originelle Seiten ab – und fügen gekonnt zusammen, was sonst nicht zusammen
Aufführungen | Operette

Die Perlen der Cleopatra

Oscar Straus

Operette in drei Akten [1923]
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Dagmar Manzel und Dominique Horwitz entführen ins Alte Ägypten, in dem es gewaltig berlinert! Nach Ball im Savoy und Eine Frau, die weiß, was sie will! zaubern Dirigent Adam Benzwi und Chefregisseur Barrie Kosky einen weiteren absurd-turbulenten Theaterspaß auf die Bühne der Komischen Oper Berlin.

Der Nil trocknet aus, in der Ferne drohen römische Heere und obendrein kündigt sich ein Aufstand in den eigenen Reihen an: Cleopatra hat alle Hände voll zu tun und ist noch dazu schlecht gelaunt. Dabei wünscht das schöne Staatsoberhaupt doch nur einen »kleinen ägyptischen Flirt«! So macht sie statt des syrischen Prinzen Beladonis mit seiner »kleinen Liebesflöte« prompt den römischen Gesandten Silvius zu ihrem gef
Aufführungen | Theater

Cry Baby

von René Pollesch

Es ist so schwer, jemandem den Unterschied zwischen einem aufstiegssüchtigen Talent und einem verbissenen Karrieristen zu erklären. Es gibt oft für zwei Sachen, die vollkommen unterschiedlich sind, nur ähnliche Begriffe. Ausgerechnet dann, wenn Welten dazwischen liegen, hört sich alles gleich an. Alles gibt sich der allgemeinen Äquivalenz anheim. Wie beim Schlaf, der ja oft auch zwischen Tag und Nacht nicht unterscheidet. Obwohl ihm das Undifferenzierte der Nacht ähnlicher ist. Man hat alles richtig gemacht. Sein innerstes Selbst hat man vor allen anderen ausgebreitet. Aber vor den Drangsalen von Erfolg und Misserfolg ist man nur geschützt, wenn man mehr hat als sich selbst.

Regie: René Pollesch
Bühne: Barbara Steiner
Kostüme: Tabea Braun
Chorleitung: Christine Groß
Dramaturgie:
Aufführungen | Theater

Die stillen Trabanten

von Clemens Meyer

Ein Imbissbudenverkäufer raucht heimlich mit seiner Nachbarin nach der Arbeit Zigaretten im Hausflur eines Plattenbaus. Ein Wachmann verliebt sich am Schutzzaun des Ausländerwohnheims in eine der Bewohnerinnen. Nach einem Einbruch in seine Wohnung kann ein Mann nicht zu Hause bleiben und steht plötzlich im Wohnzimmer einer alten Frau. Eine andere Frau verlässt ihren Mann, der Stunden, vielleicht Tage auf die Leuchtanzeige seines Funkweckers blickt. Ein passionierter Lokführer der Nachtschicht sieht zu spät einen lachenden Mann auf den Gleisen, und eine Putzfrau schließt in der Bahnhofskneipe Freundschaft mit einer Friseurin. Leise erzählt Clemens Meyer von nächtlichen Begegnungen am Rande der Großstadt, bei denen Erinnerungen und Sehnsüchte verschmelzen, traurig und hoffnungsvoll, unsentim
Aufführungen | Theater

Solaris

nach dem Roman von Stanisław Lem

Deutsch von Irmtraud Zimmermann-Göllheim
Fassung von András Dömötör und Meike Schmitz

Seit seiner Entdeckung vor mehr als hundert Jahren steht der Planet Solaris im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses. Es scheint, als habe man tatsächlich außerirdisches Leben dort gefunden. Allerdings anders, als man sich das vorgestellt hatte: Auf der Solaris gibt es nur einen einzigen Bewohner, einen schleimigen Ozean, der den Planeten fast vollständig umgibt. Ganze Forschergenerationen haben versucht mit diesem Ozean in Kontakt zu treten. Bisher ohne Erfolg.

Auch der Psychologe Kris Kelvin hat sein Leben der Erforschung der Solaris gewidmet. Voll Tatendrang macht er sich auf den Weg zur Raumstation, um die Arbeit mit den dort stationierten Wissenschaftlern voranzutreiben. Aber was er vorfi
Aufführungen | Theater

Alles Schwindel

Musikalische Burleske von Mischa Spoliansky, Marcellus Schiffer

Das Revuetheater ist wieder da! Fast schien es, als hätten die Nazis gesiegt. Das Revuetheater, jene queere Mischung aus Operette, modernem Boulevard, politischem Kabarett, Jazz und neuer Musik war das Genre, das wie kein anderes das Bild der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin prägte. Doch diese hohe frühpostmoderne Unterhaltungskunst fiel den Nazis und ihrem antisemitisch-homophobem Hass zum Opfer. Die Künstler*innen mussten emigrieren, ihre Werke verschwanden und mit ihnen auch das Genre.

Am Gorki wird nun eines dieser Werke 85 Jahre nach der Uraufführung 1932 wieder belebt: „Alles Schwindel“ ist eine echte Wiederentdeckung. Was wie eine klassische Boy-meets-Girl-Story beginnt, wird zu einem aberwitzigen Parcours durch die Scheinwelten der späten Zwanziger Jahre und damit einer Zeit, in d
Aufführungen | Theater

Schwimmen lernen

ein Lovesong von Marianna Salzmann

Felicia und ihr Freund Pep heiraten, als sie ganze fünf Wochen zusammen sind. Sie liebt ihn, er liebt sie. Pep bietet Felicia ein warmes Jäckchen, wenn es windet und mit Pep sind für Felicia selbst die alkoholisierten Kuchensonntage mit Schwiegervater ein Abenteuer. Pep hält ihre Beziehung für die beste Idee, die das Universum je hatte. Doch das Universum hat viele beste Ideen. Felicia verliebt sich in Lil, eine Frau, die niemand länger kennt als eine Nacht. Lil ist fremd in dem Land, in dem sie lebt. Lil will zurückgehen in das, was die Leute ihre Heimat nennen. Sie fragt Felicia, ob sie mitkommt. Zusammen machen sich die beiden Frauen auf die Reise. Sie versuchen, ein anderes Leben zu führen in diesem anderen Land am Schwarzen Meer, in Lils Land. Doch dort sind beide fremd. Felicia ist o
Aufführungen | Theater

DAS WINTERMÄRCHEN!

„WEINEN KANN ICH NICHT, DOCH MEIN HERZ BLUTET.“
KOMÖDIANTISCHE ROMANZE MIT MUSIK

Poetische Romanze aus Shakespeares Spätwerk - als bewegende Familiengeschichte mit märchenhaftem Ausgang...

Leontes, König von Sizilien, verdächtigt seine schwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem Freund Polixenes. Er lässt sie ins Gefängnis werfen und erteilt den Auftrag, den vermeintlichen Ehebrecher zu töten. Doch der beauftragte Mörder weiht sein Opfer ein und flieht mit ihm. Im Gefängnis bringt die Königin unterdessen eine Tochter zur Welt, die Leontes jedoch nicht als sein Kind anerkennt. Auf seinen Befehl wird das Mädchen in der Wildnis ausgesetzt. Hermione stellt er vor Gericht und verurteilt sie zum Tode. Das Orakel von Delphi bestätigt jedoch den Ehebruch nicht, sondern sieht vielmehr in
Familie | Puppentheater

Die Weihnachtsgans Auguste

Puppentheater frei nach Friedrich Wolf
4+

Der Kammersänger Ludwig Löwenhaupt kauft eine lebendige Gans, die am Weihnachtsabend mit Rotkraut und gedünsteten Äpfeln auf den Tisch kommen soll. Bis es so weit ist, kümmern sich seine Kinder Peter und Ellie um das Tier. Schnell gewinnen sie es lieb und finden einen passenden Namen: Auguste. Und weil Auguste nun zur Familie gehört, soll sie auch nicht mehr im Keller, sondern im Kinderzimmer wohnen. Peter kann zwar nicht verhindern, dass die Gans gerupft wird, ihren vor­zeitigen Abflug in den Gänsehimmel aber sehr wohl!

artisanen

Regie: Wiebke Alphei
Spiel, Puppenbau: Inga Schmidt, Stefan Spitzer
Animationsfilm: Thurit Kremer
Bühne: Stefan Spitzer

Dauer: ca. 45 Minuten · 5 € (Kind), 7 €/erm. 6 € (Erw.)
Ereignisse | Konzert

Konzert Burg Perchtoldsdorf

Prof. Petja Houdjakov und seine
Bolschoi Don Kosaken

VVK
InfoCenter der Marktgemeinde
Marktplatz 10, A-2380 Perchtoldsdorf | AT
Tel: +43 (0)1/866 83 400
info@perchtoldsdorf.at
Familie | Familienprogramm

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

von Sven Nordqvist

12. Winter-Familientheater-Reihe 2018

Und darum geht es:

Alle sind unzufrieden: erst Pettersson, der sich den Fuß verknackst; dann die Hühnermädchen, die im Stall so arg frieren, dass sie keine Eier mehr legen; auch Findus ist sauer, weil ihm Pettersson nicht glaubt, dass ein Rentier in der Stube auf der Bank sitzt!

Dabei steht Weihnachten vor der Tür, und in diesem Tohuwabohu fehlt es an Pfefferkuchen, Fleischbällchen, Geschenken – von einem Weihnachtsbaum ganz zu schweigen!

Das hatte sich Findus aber ganz anders vorgestellt!

Ein Glück, dass alle Nachbarn mit den Unzufriedenen ein Erbarmen haben und helfen wollen!

Schönen Weihnachten steht nun nichts mehr im Wege, oder?!
Familie | Liederabend

Vorfreude - Weihnachtslieder mit dem Weihnachtsmann

Musiktheater Rumpelstil

empfohlen für 4+ , Kita/Vorschulkinder , 1.-2. Klasse

Die beliebte Berliner Band Rumpelstil präsentiert ein Weihnachtskonzert, bei dem Groß und Klein einen Riesenspaß haben. Mit von der Partie: Mambuso, der wieder mal alles durcheinander bringt. Er behauptet steif und fest, er sei der Weihnachtsmann höchstpersönlich und kenne nicht nur das allerschönste Weihnachtslied der Welt, sondern auch die sieben goldenen Regeln der Vorweihnachtszeit. Doch dann erscheint der richtige Weihnachtsmann auf der Bühne…

Die Band hat 2017 für ihre Weihnachts-CD den Leopold Medien Preis „Gute Musik für Kinder“ erhalten.

ab 4 Jahre, 70 Minuten
freie Platzwahl
Tickets berechtigen an Wochenend- und Ferientagen zur Mitnutzung des Hausangebots.
Familie | Liederabend

Vorfreude - Weihnachtslieder mit dem Weihnachtsmann

Musiktheater Rumpelstil

empfohlen für 4+ , Kita/Vorschulkinder , 1.-2. Klasse

Die beliebte Berliner Band Rumpelstil präsentiert ein Weihnachtskonzert, bei dem Groß und Klein einen Riesenspaß haben. Mit von der Partie: Mambuso, der wieder mal alles durcheinander bringt. Er behauptet steif und fest, er sei der Weihnachtsmann höchstpersönlich und kenne nicht nur das allerschönste Weihnachtslied der Welt, sondern auch die sieben goldenen Regeln der Vorweihnachtszeit. Doch dann erscheint der richtige Weihnachtsmann auf der Bühne…

Die Band hat 2017 für ihre Weihnachts-CD den Leopold Medien Preis „Gute Musik für Kinder“ erhalten.

ab 4 Jahre, 70 Minuten
freie Platzwahl
Tickets berechtigen an Wochenend- und Ferientagen zur Mitnutzung des Hausangebots.
 
Aufführungen | Kirchenmusik

NoonSong zum 4. Advent - Die 9 festlichen Lieder und Lesungen im Advent

Werke zum Zuhören und Mitsingen von A. Becker, F. Mendelssohn Bartholdy, P. Cornelius, H. v. Herzogenberg und anderen mit dem Vokalensemble sirventes berlin unter Leitung von Stefan Schuck. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter

sirventes berlin. Leitung: Stefan Schuck

Wegbeschreibung

Nähe U-Bahn: U2 Hohenzollernplatz, U9 Spichernstraße oder Güntzelstraße. Barrierefreier Zugang zur Kirche
Ausstellungen | Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperati
Ausstellungen | Ausstellung

100 Prozent Wolle

Die Ausstellung öffnet das Thema WOLLE für Besucher_innen aller Altersgruppen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich der Wolle spielerisch, sinnlich, intellektuell oder nostalgisch anzunähern und damit auseinanderzusetzen. In jedem Raum stehen Orte der Begegnung, der gemeinsamen aktiven Erfahrung und des Austausches zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Zugleich können sich die Besucher_innen in verschiedenste Themenfelder vertiefen. Dazu gehören das Schäferleben und der Umgang mit Tieren, die Gewinnung von Wolle, die Verarbeitung der Rohwolle zum Faden und die Herstellung von Maschen bis hin zum Produkt. Alles kann selbst ausprobiert werden – mit Anleitung oder ohne.

Highlights sind neben einer bekletterbaren Schafskulptur die Ausstattung eines Schäfers, eine Geschichten erzählende Kl
Ausstellungen | Ausstellung

Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum

Die Ausstellung "Unvergleichlich" wird herausragende Kunstwerke Afrikas aus dem Ethnologischen Museum in der einzigartigen europäischen Skulpturensammlung im Bode-Museum zeigen. Durch die beiden Hauptetagen werden punktuell Plastiken beider Kontinente gegenübergestellt. Thematische Vertiefungen werden in einem Sonderausstellungsraum gezeigt.

Durch experimentelle Gegenüberstellungen von Werken aus zwei Kontinenten werden mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen thematisiert, wie historische Zeitgenossenschaft, ikonographische und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien. Besonders bemerkenswert sind Übereinstimmungen in der Funktion der Kunstwerke trotz unterschiedlicher Formensprache: Kraftfiguren aus dem Kongo dienten zum Schutz von Dörfern und Gemeinschaften, äh
Ausstellungen | Ausstellung

Jerusalem

Jerusalem ist das Thema einer großen Ausstellung, die am 10. Dezember 2017 eröffnet wird. Sie ist einer Stadt gewidmet, die seit zweitausend Jahren als heiliger Ort von Jüd*innen, Christ*innen und Muslim*innen verehrt wird und zugleich seit Jahrzehnten im Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen israelischen und palästinensischen Interessen steht. In seiner langen Geschichte hat Jerusalem wechselnde Herrschaften erlebt, die die Stadt jeweils kulturell formten und sich deutlich in Baugeschichte und Physiognomie eingeprägt haben.

Von Beginn an war Jerusalem eine Stadt der Reisenden, deren Versorgung das Wirtschaftsleben und die Infrastruktur der Stadt bestimmten. Die Pilger*innen kamen auf Wallfahrt zu den großen Festtagen hierher, dazu Abenteuerlustige und andere Reisende und heute auc
Ausstellungen | Ausstellung

Vis à vis. Asien trifft Europa

Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten. Eine erlesene Auswahl seiner herausragenden Bestände wird nun im Rahmen der Reihe „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ in der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums präsentiert. Werke beider Museen treten in einen assoziativen Dialog. Diese Form der Präsentation verdeutlicht den regen und bereits seit Jahrhunderten stattfindenden Transfer von Materialien, Techniken, Formen und Motiven zwischen Europa und Asien. Die Präsentation besteht aus fünf thematischen Diskursen und ist ab dem 15. Dezember 2017 bis voraussichtlich April 2019 im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum zu sehen.

Horn, Bein und Elfenbein aus Indien und Europa
Die erste Gegenü
Ausstellungen

Wu Tsang

Wu Tsang (* 1982) ist im Rahmen des Programms Artist in Residence zu einem einjährigen Aufenthalt am Gropius Bau eingeladen. Ihre künstlerische Praxis erforscht Zustände von Verbundenheit und Dazwischen sein. Diese ungewissen Beziehungen offenbaren sich meist als Kollaborationen oder im Verschmelzen der Disziplinen wie Performance, Bewegtbild, Skulptur und Installation. Wu Tsang bricht mit den Grenzen von Dokumentation und Fiktion, um die Bedeutungen, die mit den traditionellen Formen der Bilderzeugung verbunden sind, zu reflektieren.

Während ihres Projekts am Gropius Bau werden die Räumlichkeiten in den oberen Etagen als Atelier und Werkstatt fungieren. Von engen zeitlichen wie räumlichen Begrenzungen befreit, wird Wu Tsang das Konzept „Ausstellung“ neu skizzieren und 2019 präsentieren
Ausstellungen | Ausstellung

Zwei Kamele und ein Heiliger

Das antike Pilgerzentrum Abu Mina in Ägypten

Im späten 4. Jahrhundert nach Christus entwickelte sich um das Grab des Heiligen Menas eine der größten christlichen Wallfahrtstätten der Spätantike – Abu Mina in der Nähe von Alexandria. Bis zur Zerstörung während der persischen Besatzungszeit im frühen 7. Jahrhundert pilgerten unzählige Gläubige aus dem gesamten Römischen Reich dorthin. Danach entstand über den Trümmern der Stadt eine neue Siedlung.

Studierende des Ägyptologischen Seminars der Freien Universität Berlin berichten über die abenteuerliche Wiederentdeckung der Pilgerstadt im frühen 20. Jahrhundert und stellen ihre bedeutendsten Bauten sowie ausgewählte Bauskulpturen, Pilgerandenken und Alltagsobjekte aus Abu Mina aus dem Bestand des Museums für Byzantinische Kunst vor.
Ausstellungen | Ausstellung

Ganzfeld "Aural"

Eine Installation von James Turrell

Ab 12. April 2018 präsentieren wir im Museumsgarten die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell. In dieser raumgreifenden und begehbaren Arbeit des weltweit bedeutendsten »Bildhauer des Lichts« tauchen die Besucher*innen in die Atmosphäre eines entgrenzten Raumes, der weder die Quelle des Lichtes preisgibt, noch die Ausmaße seiner Umgebung wahrnehmbar macht. Dieses Werk gehört zur Reihe der Ganzfeld Pieces, von denen nun zum ersten Mal eines in Berlin präsentiert wird.

Licht ist ein zentrales Symbol im Judentum, das Anfang und Ende der Schöpfung miteinander verbindet. In dieser Installation gewinnt man den Eindruck, in einen überirdischen Raum zu treten, dessen Konstruktion die empirische Welt außer Kraft zu setzen scheint. Diese Erfahrung kann als eine der s
Ausstellungen | Ausstellung

Fleisch

Fleisch: Gerade noch bewegliche Grundlage des Lebens, plötzlich verwesende Substanz – für die einen abstoßend, für die anderen Nahrung oder Opfergabe an die Götter. Fleisch offenbart den allgegenwärtigen Konflikt zwischen Leben und Tod in der menschlichen Kultur. Die Position des Fleisches im Spannungsfeld zwischen Entstehen und Vergehen ist dabei paradox. Die Ausstellung fragt, wie dieses Paradoxon die Bereiche Ernährung, Kult und Körper beeinflusst und damit auch unser heutiges Verhältnis zum Fleisch prägt.

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Bart“ im Neuen Museum und „Alchemie“ am Kulturforum ist „Fleisch“ im Alten Museum die nächste thematisch übergreifende Ausstellung, in der insgesamt zwölf Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin pointiert Objekte aus ihren universellen Bestän
Ausstellungen | Ausstellung

Dauerausstellung - “Tuet auf die Pforten”

Die Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum wird ab dem 05. Juli 2018 wiedereröffnet.

Mit ihrer ständigen Ausstellung “Tuet auf die Pforten” will die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nachzeichnen.

Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige architektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Ein Rundgang durch die Ausstellung soll anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon vermitteln, wie mannigfaltig di
Ausstellungen | Ausstellung

AUSGEWIESEN! Berlin, 28.10.1938 Die Geschichte der „Polenaktion“

Am 28. und 29. Oktober 1938 verhafteten die Nationalsozialisten im Rahmen der „Polenaktion“ rund 17.000 jüdische Menschen und schoben sie in das Nachbarland Polen ab, weil sie polnische Staatsangehörige waren. In Berlin wurden mehr als 1.500 jüdische Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Wohnungen oder auf der Straße verhaftet und an die deutsch-polnische Grenze transportiert.
Die meisten von ihnen mussten zu Fuß die Grenze überqueren und erreichten die polnische Kleinstadt Zbąszyń (Bentschen).
Insgesamt kamen am 28. und 29. Oktober über 8.000 ausgewiesene Jüdinnen und Juden in diesem Ort an. Rund zehn Monate mussten sie in improvisierten Notunterkünften in Zbąszyń ausharren. Einigen wenigen wurde die Rückreise ins Reichsgebiet gestattet, anderen gelang die rettende Emi
Ausstellungen | Ausstellung

Bestandsaufnahme Gurlitt

Im November 2013 sorgt der sogenannte „Kunstfund Gurlitt“ für weltweite Schlagzeilen. Denn die 1500 Kunstwerke, die Cornelius Gurlitt (1932–2014), der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Um diesem Verdacht nachzugehen, stellte der deutsche Staat die für die Forschung nötigen Mittel zur Verfügung, während sich Cornelius Gurlitt verpflichtete, als Raubkunst identifizierte Werke zu restituieren. So konnten bislang vier, NS-verfolgungsbedingt entzogene, Werke an die Nachfahren der rechtmäßigen Besitzer*innen zurückgegeben werden. Als seinen Erben hatte Gurlitt, der im Mai 2014 verstarb, das Kunstmuseum Bern bestimmt.

Ausstellungen | Ausstellung

ABC des Reisens

150 Jahre Kunstbibliothek

Mit Werken aus den Sammlungen Architektur, Buchkunst, Fotografie, Grafikdesign und Modebild und Arbeiten von Flavio de Marco im Foyer
Im 21. Jahrhundert gehören Reisen zum Alltag. Überall wird darüber kommuniziert: in Blogs und online geteilten Fotos, in Reiseliteratur, Dokumentationen und Werbemedien. Doch wann und wie wurde das Reisen zu einem so zentralen Thema?

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums geht die Kunstbibliothek dieser Frage in einer Ausstellung nach. Sie hat sich auf Entdeckungsreise in ihre vielfältigen Bestände begeben und Werke aus allen Sammlungen – Architektur, Buchkunst, Fotografie, Grafikdesign und Modebild – zu einem „ABC des Reisens“ zusammengestellt. Das Panorama erstreckt sich von mittelalterlichen Pilgerreisen über Expeditionen im Kolonialzeitalter und hum
Ausstellungen | Ausstellung

Bewegte Zeiten

Archäologie in Deutschland

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zeigen das Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Verband der Landesarchäologen im Gropius Bau die Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“.

Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen die Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben der Menschen seit prähistorischer Zeit grundlegend. Täglich machen Archäologen Entdeckungen, die dies eindrucksvoll belegen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinze
Ausstellungen | Ausstellung

Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland

Mit spektakulären archäologischen Neufunden und neuen Perspektiven auf Altfunde zeigt die Ausstellung ein einzigartiges Netzwerk kultureller Interaktion in Europa seit frühester Zeit bis in die jüngere Vergangenheit. Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation – ihre Ursache, Wirkung und Wechselwirkung – prägen seit jeher das Zusammenleben in Europa. In diesen vier großen Themenfeldern erzählen hochrangige Exponate aus allen Bundesländern auf persönlicher, wirtschaftlicher und religiöser Ebene die Folgen überregionaler Interaktion. Der daraus resultierende Bezug zu aktuellen Aspekten wie Migration, Integration, Bildersturm, technischer und geistiger Wissenstransfer etc. macht die archäologischen Funde für die heutigen Betrachter*innen greifbar. Durch die Einbindung regionaler Kulturmerkm
Ausstellungen | Ausstellung

Wir packen unsere Koffer aus!

Berliner Jugendliche erzählen deutsch-türkische Geschichten

„Viele unserer Großeltern kamen vor über 50 Jahren meist nur mit einem Koffer aus der Türkei nach Berlin, um hier zu arbeiten. Die Stadt und auch unsere Familien haben sich verändert. Wir sind zu Berlinerinnen und Berlinern geworden und haben viel Interessantes zu unseren bewegten Familiengeschichten, unserer Herkunft, dem Alltag damals und heute zu erzählen! […]“ .

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.22 der Kreuzberger Carl-von-Ossietzky-Schule besuchten das Märkische Museum sowie die Sonderausstellung BİZİM BERLİN 89/90. Anschließend begaben Sie sich auf eine Spurensuche: Was können Fotos, Dokumente und Anekdoten über Berliner Stadtgeschichte und über ihre eigenen Familien erzählen? Wie haben sich der Kreuzberger Kiez und das Kottbusser Tor in den letzten Jahren verän
Ereignisse | Konzert

Meisterwerke des Barock – Vivaldi, Pergolesi & Bach

Berliner Residenz Konzerte

Eine Genussreise für alle Sinne erwartet die Besucher der Berliner Residenz Konzerte im Schloss Charlottenburg. Neben meisterhaften Kompositionen von Vivaldi, Pergolesi und Bach, präsentiert vom Berliner Residenz Orchester, wartet das Berlin Marriott Hotel mit einem Drei-Gänge Menü der Extraklasse auf, das die Gaumen verzückt.

Im festlichen Musikprogramm der Barocken Meisterwerke trifft die mathematische Präzision Bachscher Kompositionen auf die virtuosen Werke von Vivaldi und die gefühlvollen Melodien von Giovanni Battista Pergolesi. Drei Giganten der Klassik buhlen um die Gunst des Publikums und sorgen in majestätischer Umgebung mit einer erlesenen Auswahl ihrer besten Stücke für ein königliches Konzerterlebnis.


Festliches Dinner in royalem Ambiente

Kontrastreich und doch har
Ausstellungen | Ausstellung

The Moment is Eternity – Works from the Olbricht Collection

„The Moment is Eternity“ lenkt vom 26.09.2018 bis 01.04.2019 mit rund 300 ausgestellten Werken und Objekten von rund 60 KünstlerInnen das Augenmerk auf die fotografischen Arbeiten der Olbricht Collection und zeigt sie im Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung sowie Artefakten der Wunderkammer.

Zu den programmatischen Schwerpunkten der Olbricht Collection gehört das Thema Vergänglichkeit. Welches andere künstlerische Medium als die Fotografie wäre besser geeignet, die daraus entstehenden Fragen von Zeit und Geschichte zur Diskussion zu stellen?
Dem Augenblick Dauer zu verleihen, ist dem Medium per se eingeschrieben. Hier berühren sich Kunst und Philosophie: Seit der Antike wird die Ewigkeit als zeitlos beschrieben, und in diesem Sinn setzt Goethe in dem Gedicht „Vermächtnis“ (1830)
Ausstellungen | Ausstellung

Agnieszka Polska: The Demon’s Brain

Der 9. Preis der Nationalgalerie wurde im Herbst 2017 an Agnieszka Polska (geb. 1985 in Lublin) verliehen. Aus diesem Anlass präsentiert der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin ab dem 27. September 2018 in der Historischen Halle eine Mehrkanal-Videoinstallation der Künstlerin, die eigens für ihre Einzelausstellung entstanden ist.

In ihren Werken verbindet Agnieszka Polska Realfilm mit animierten Sequenzen. Ihre Bildsprache beruht auf der verschlüsselten Aneignung kultureller Erzeugnisse. Oft von einem irritierenden Unterton getragen, stellen Polskas suggestive Videos auf eine poetische Weise die Frage nach dem Zustand der gegenwärtigen Welt und der Verantwortung des Einzelnen. Ausgangspunkt von Polskas neuem Filmprojekt ist ein Schriftverkehr aus dem 15. Jahrhundert zwisch
Ausstellungen | Ausstellung

Agnieszka Polska: The Demon’s Brain

In der für die Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin entstandenen Mehrkanal-Videoinstallation The Demon’s Brain befasst sich Agnieszka Polska mit der ethischen Frage, wie der*die Einzelne angesichts einer überfordernden Gegenwart gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann. Ausgangspunkt der Arbeit sind Briefe aus dem 15. Jahrhundert, die an Mikołaj Serafin, den Verwalter der polnischen Salzbergwerke, gerichtet waren. In The Demon’s Brain erzählt Polska in einer Mischung aus Realfilm und Animation die fiktive Geschichte des reitenden Boten der Schriftstücke. Auf seinem Weg verliert der Junge sein Pferd und verirrt sich in einem Wald. Dort hat er eine unerwartete Begegnung mit einem Dämon, in dessen Monolog christlich-theologische Vorstellungen mit heutig
Ausstellungen | Ausstellung

Hochzeitsträume

Hochzeit – der große Traum. Für viele der wichtigste Augenblick im Leben. Wie sehen diese Träume aus? Wie werden sie geschaffen? Wie haben sie sich verändert? Gehen alle Träume in Erfüllung? Und was hat das alles mit Gefühlen zu tun?

In der Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) gelebte und ungelebte, vergangene und gegenwärtige Hochzeitsträume. Sie sind so verschieden wie die Menschen, die Kulturen und Religionen und haben doch erstaunlich viel gemeinsam.

Träume von Jungen und Alten und denen „dazwischen“, von Prinzen, Promis, KünstlerInnen und DesignerInnen. Die interaktive Ausstellung mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm lädt ein zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen.
Ausstellungen | Ausstellung

Lee Bul: Crash

Lee Bul, eine der bedeutendsten koreanischen Künstler*innen ihrer Generation, hat für ihr formal erfinderisches und intellektuell provokantes Werk große internationale Anerkennung erfahren. Vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 zeigt der Gropius Bau mit Crash ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Die umfassende Werkschau ist die erste von Stephanie Rosenthal kuratierte Ausstellung als neue Direktorin des Gropius Bau.

Lee Buls vielfältiges Schaffen zwischen Performance- und Installationskunst erforscht Träume, Ideale und Utopien, die von futuristischen Theorien und Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur beeinflusst sind. Crash ist eine Ausstellung, die uns als Erlebnisparcours in ihren Bann zieht und mit experimentellen Ausstellungsstücken begeistert. Lee
Ausstellungen | Ausstellung

Es war einmal in Jerusalem. A Very Personal View. Zeichnungen / Drawings Gabriella Rosenthal Palestine-Israel, 1938-1955

Die Zeichnungen von Gabriella Rosenthal (1913-1975) sind ihr ganz
persönlicher Blick auf das Alltägliche im ethnisch, religiös und sozial
vielfältigen Jerusalem vor der Gründung des Staates Israel:
Zeugnisse aus einer vergangenen Zeit, in der trotz wachsender
Spannungen und Gewalt ein Nebeneinander im Heiligen Land noch
möglich war.

Gabriella Rosenthal (1913-1975), mother of Rabbi Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin,
was born in Munich, Germany and emigrated to British Mandatory
Palestine in 1935 (since 1948, the State of Israel) where she lived until her death.

Her work, in watercolor and ink, includes both straightforward illustrations and
caricatures, which vividly and humorously reflect the multicultural daily life of
the many different ethnic groups in the Holy Land at that time.
Ausstellungen | Installation

ROMAN VISHNIAC

Ein Bild aus Zbąszyń, November 1938
A Image that saved Life

Eine Installation in der Ausstellung "Ausgewiesen! Berlin, 28. Oktober 1938. Die Geschichte der Polenaktion", Sitfung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum.

Ein Mädchen liegt auf einer Pritsche in einer Massenunterkunft und schaut in die Kamera. Sie ist eine von tausenden in Deutschland lebenden Juden polnischer Nationalität, die mit ihren Familien am 28. Oktober 1938 von den deutschen Behörden nach Polen abgeschoben wurde und in der Grenzstadt Zbaczyn gestrandet ist.
Ausstellungen | Ausstellung

Maler. Mentor. Magier.

Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau

Im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus.

Die Ausstellung „MALER. MENTOR. MAGIER.“ stellt erstmalig den enormen Einfluss des ehemaligen Brücke-Künstlers und Expressionisten Otto Mueller (1874–1930) in den Mittelpunkt: Der Maler lehrte länger als zehn Jahre an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, die seinerzeit zu den fortschrittlichsten Kunstschulen in Europa zählte. Vor allem seit den 1920er Jahren – durch die zahlreichen Neuberufungen des damaligen Direktors Oskar Moll – genoss die Breslauer Akademie den Ruf von Weltoffenheit und Liberalität. Hier standen gleichberechtigt die vielfältigen Strömungen der modernen Malerei nebeneinander: der Expressionismus mit Otto Mueller, die französische Peinture der Académie Matisse mit Oskar Moll, die Neue Sachlichkeit mit Alexand
Ausstellungen | Ausstellung

Bijoux Bijoux! Modeschmuck von Chanel bis Dior

Das Kunstgewerbemuseum zeigt Meisterwerke des Modeschmucks von 1930 bis 2007. Beginnend mit den sachlichen Tendenzen der späten 1920er- und frühen 1930er-Jahre sowie den verspielten Kreationen von Miriam Haskell wird ein weiter Bogen zu den kühn-kostbaren Paruren der Gegenwart geschlagen. Rund 500 Objekte aus der Sammlung Gisela Wiegert – allesamt berühmte Entwürfe großer Modehäuser und namhafter Designer wie Coco Chanel, Christian Dior oder William de Lillo – sind erstmals in Berlin zu sehen.

Kleidung und Schmuck sind von jeher untrennbar miteinander verbunden und inspirieren sich gegenseitig. Mode -Schmuck, ursprünglich aus unedlen oder halbedlen Materialien für die serielle und somit preisgünstige Produktion gefertigt, ist heute zur unverzichtbaren Ergänzung modischer Kleidung geword
Ausstellungen | Ausstellung

Die Farben des Sindh.

Baudekor und historische Architekturfotografie aus Südpakistan

Die Ausstellung „Die Farben des Sindh“ im Buchkunstkabinett des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum ist der Bautradition der Provinz Sindh im Süden Pakistans gewidmet.

Farbgewaltige Felder aus kleinen glasierten Fliesen sind das Hauptmerkmal der Bautradition des Sindh. Fliesenfeldern aus kühlem Blau, Türkis und Weiß stehen Mosaiken aus warmen Braun-, Grün- und Gelbtönen gegenüber und heben die Architektur aus der kargen Landschaft Südpakistans.

Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet die Arbeit des Architekturfotografen Henry Cousens, der sich im späten 19. Jahrhundert intensiv mit der Dekoration von Gebäuden in Sindh auseinander gesetzt hat. Dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten entstanden einzigartige Fotografien und Zeichnungen.

Viele der gezeigten Fotografien w
Ausstellungen | Ausstellung

Humboldt Forum Highlights

Was verbindet den Buckelstier Nandi, die Adlerschlange Cuauhcoatl, eine Federmadonna, die Marmorstatue Friedrichs III., eine alte Tresortür und das Nasspräparat einer Gorillahand? Sie alle sind Vorboten jener Ausstellungen, die bald im Humboldt Forum zu sehen sind, und werden schon jetzt als Highlights in verschiedenen Formaten vorgestellt. Zu diesem Anlass präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin ihre Highlight-Objekte an prominenten Orten der Museumsinsel Berlin und des Kulturforums.

An insgesamt acht Orten in den gastgebenden Ausstellungshäuser sind die Botschafter des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums anzutreffen: in der Gemäldegalerie, dem Neuen Museum, dem Alten Museum und dem Pergamonmuseum.

Die Ausstellung wird begleitet von einer Veranstaltungs
Ausstellungen | Ausstellung

Max Beckmann

Das Vermächtnis Barbara Göpel

Im März 2018 erhielten die Staatlichen Museen zu Berlin durch letztwillige Verfügung der Kunsthistorikerin Barbara Malwine Auguste Göpel (1922–2017) ein bedeutendes Konvolut aus zwei Gemälden, 46 Zeichnungen und 52 druckgraphischen Werken Max Beckmanns sowie einem Gemälde Hans Purrmanns für die Sammlungen der Nationalgalerie und des Kupferstichkabinetts. In einer ersten Präsentation soll der Öffentlichkeit nun das gesamte, kunsthistorisch bedeutende Vermächtnis vorgestellt werden. Ebenso wird die Herkunft der Werke thematisiert, die in den 1940er- und 1950er-Jahren von dem Kunsthistoriker Dr. Erhard Göpel, dem 1966 verstorbenen Ehemann Barbara Göpels, erworben wurden.

Das Vermächtnis Barbara Göpel stellt einen großen Zugewinn für die Bestände der Klassischen Moderne der Staatlichen Muse
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Soundweaving 7.0 - Pergamon Edition

Der Klang der Teppiche

Die ungarische Künstlerin Zsanett Szirmay wagt den Spagat. Ihre Kunst verbindet mit ungeahnter Leichtigkeit unterschiedlichste Kunstarten und Kulturen. Ihr neuestes Projekt „Soundweaving 7.0 – Pergamon Edition“ präsentiert sie anlässlich der Wiedereröffnung der Teppichsäle im Museum für Islamische Kunst.

Für die Ausstellung entwickelte Szirmay Arbeiten, die von individuellen Teppichmustern aus der Sammlung des Museums ausgehen. Behutsam schlüsselt sie die Muster auf, bricht sie teilweise herunter auf einzelne Linien und Punkte, um sie anschließend zusammen mit dem Komponisten und Musiker Daniel Vikukel gekonnt zu Tönen, Tonfolgen und Melodien wieder zusammenzusetzen. Dazu überträgt die Künstlerin die Muster auf schmale Lochkarten, die kleine Spieluhren zum Klingen bringen. Die Töne könn
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Der Elefant im Raum

Skulpturen aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

„Der Elefant im Raum – Skulpturen aus der Sammlung Marx“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin befasst sich mit einem wesentlichen Aspekt der Bildhauerei der 1960er-Jahre: die räumliche Wirkung von Skulpturen. Mit Werken von Absalon, Joseph Beuys, Donald Judd, Jeff Koons, Rachel Whiteread u. a. rückt die Ausstellung das Verhältnis von Kunstwerk und Räumlichkeit in den Blick. Ausgehend von der englischsprachigen Redewendung „the elephant in the room“ verweist der Elefant im Ausstellungstitel auf jene Kräfte und Größen, die zwar nicht Teil der Skulpturen sind, ihre Präsenz im Raum jedoch maßgeblich mitbestimmen und damit wesentlicher Bestandteil des erweiterten Kunstbegriffs der 1960er-Jahre sind.

Anlässlich der Ausstellung erscheint Ende des Jahres eine Publikation zur Sam
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Inside Out – Einsichten der Möbelkunst

In der Ausstellung wird ein höchst aufwendiges klassizistisches Möbel in seinen Einzelteilen präsentiert. Deren Virtuosität im Detail wirft Fragen nach den technischen und handwerklichen wie ästhetischen Qualitäten in der Gestaltung von Möbeln allgemein auf und offenbart das Wesen von Möbelkunst: Ein zeitlos anmutendes Vergnügen an elegant geschwungenen furnierten Oberflächen, an der kunstvollen Präsentation des Naturstoffs Holz und an den Mechaniken zur Verwandelbarkeit, wie sie zum Teil auch im heutigen handwerklich und industriell geprägten Möbelbau existieren.

Im Mittelpunkt steht ein Schreibsekretär, der um 1835 in Berlin von dem Ebenisten Joseph Schneevogl angefertigt wurde und heute zum Bestand der Preußischen Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehört. Seine souveräne Furnie
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Frank Gehry – Hans Scharoun: Strong Resonances / Zusammenklänge

Eine Ausstellung der Stiftung Brandenburger Tor in Kooperation mit dem Getty Research Institute, Los Angeles

Direkt am Pariser Platz beleuchtet die Ausstellung Frank Gehry–Hans Scharoun: Strong Resonances jene starken Resonanzen, die im Zusammenspiel von Architektur und Großstadt, Innenräumen und Außenansichten sowie zwischen dem Entwerfen von Konzerthäusern und dem Erleben von Musik erklingen. Im Zentrum stehen Frank Gehry und Hans Scharoun. Obwohl Hans Scharoun Los Angeles niemals besucht hat, ist sein Einfluss in der Formensprache von Frank Gehry, der Scharoun sehr bewundert hat, deutlich zu sehen. Die Ausstellung betrachtet den Zusammenhang zwischen beiden Architekten aus einer doppelten Perspektive: Zum einen vergleicht sie zwei der berühmtesten Gebäude von Scharoun und Gehry; zum
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Berlin 18/19

Das lange Leben der Novemberrevolution

Eine Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich ab November 2018 den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen.

Nach dem Untergang des Kaiserreichs begann in Berlin zwischen Herbst 1918 und Frühjahr 1919 der Aufbruch in eine moderne Demokratie. 100 Jahre danach begibt sich das Märkische Museum auf eine Entdeckungsreise in die revolutionäre Hauptstadt der neu entstehenden Republik.

Hintergründe und Folgen
Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolu
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A wie Jüdisch

In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.

Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.

Wer kennt die Jewrovision? Zum Stichwort »Jugend« stellt die Ausstellung den größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb für Kinder und Jugendliche vor, bei dem Anfang 2018 rund 1200 Teilnehmer*innen ihre Interpretation des jüdischen Lebenskreises vo
Ausstellungen | Ausstellung

Design Views Vol. XI

WertelOberfell WIP - Work In Progress

Gutes Produktdesign ist viel Arbeit und erfordert einiges an Erfahrung und Fähigkeiten. Die ursprüngliche Idee (der "Design Intent") durchgeht evolutionäre Entwicklungsschritte und braucht ausreichend Zeit, um zu reifen. Dieser nicht unbedingt lineare Prozess erfordert viel Analyse und letztendlich auch Bauchgefühl, um die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen.

WertelOberfell geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse und werden Vorort im KGM an einigen experimentellen Designs arbeiten. Schwerpunkt hierbei wird die iterative Gestaltungsarbeit mithilfe von 3D Druckern und CAD Programmen sein. So können Besucher sehen, wie sich ein Design von der ersten Idee bis hin zur finalen Version entwickelt.

Design Views ist eine neue Ausstellungsreihe des Kunstgewerbemuseums und de
Ausstellungen | Ausstellung

Saul Leiter. David Lynch. Helmut Newton: Nudes

Saul Leiter hat parallel zu seiner Modefotografie für Harper’s Bazaar und seinen Farbabstraktionen, die seit den 1950er Jahren in den Straßen New Yorks entstanden, auch Akt im Studio inszeniert. Diese Bilder blieben zu Lebzeiten gewissermaßen unter Verschluss und nur wenige seiner Freunde kannten diese stillen und intimem Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Leiter entwickelte die Aktbilder selbst in der eigenen Dunkelkammer, während seine Farbaufnahmen von Fotolaboren in New York vergrößert wurden. Die weiblichen Modelle waren Freundinnen oder Geliebte des Künstlers, der sie in seiner New Yorker Wohnung porträtierte.

Nach seinem Tod im Jahr 2013 werden von Leiters Nachlaßverwalterin Margit Erb die unterschiedlichen Aspekte seines Werkes aufarbeitet, publiziert und teilweise auch neu editiert. So en
Ereignisse | Ausstellung

Faszination Klavierwelten

Jenseits des Mainstreams

Peter Froundjian künstlerischer Leiter des Festivals „Raritäten der Klaviermusik“, Kurator

Prof. Dr. Wolfgang Rathert Maximilians Universität München, Kurator
Tobias Grill Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Johanna Jürgensen Idee und Projektleitung
Tatwerk Berlin Ausstellungsgestaltung
Gefördert durch Art Mentor Foundation Lucerne (Hauptsponsor), Landeskulturstiftung Schleswig-Holstein, Landessparkassenstiftung, Förderverein „Raritäten der Klaviermusik“
Ausstellungen | Ausstellung

Max Ernst, Zeichendieb

1964 taucht im Werk von Max Ernst erstmals eine Geheimschrift auf, die er für eine Serie von Grafiken zu Ehren des Amateur-Astronomen Ernst Wilhelm Leberecht Tempel (1821–1889) schuf. Sie erinnert an die frühen Experimente der Surrealisten mit der „écriture automatique“ (Automatische Schrift) und ähnelt zugleich auf verblüffende Weise ägyptischen Hieroglyphen, wie sie sich auch auf dem Kalabscha-Tor am Eingang der Sammlung Scharf-Gerstenberg befinden. Hier genießt das berühmte Tempeltor Gastrecht, bis es nach Fertigstellung des letzten Pergamon-Flügels auf die Museumsinsel nachziehen kann.

Die Surrealisten liebten den Zufall. Was läge näher, als die Präsenz des Tores zum Anlass für eine Max Ernst-Ausstellung zu nehmen? Ausgehend von den selten gezeigten Geheimschrift-Grafiken sollen ein
Ausstellungen | Ausstellung

Rendezvous. Die französischen Meisterzeichnungen des Kupferstichkabinetts

Das Berliner Kupferstichkabinett besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen französischer Zeichnungen außerhalb Frankreichs. Erstmals lädt das Museum nun zum Rendezvous mit seinen „schönsten Franzosen" und zeigt die wichtigsten und hinreißendsten Blätter, die sich vor dem Auge des Betrachters auffächern zu einem reichen Panorama französischer Zeichenkunst vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, von der Renaissance bis zur französischen Revolution. Werkgruppen der bedeutendsten Künstler dieser Epochen (u. a. Watteau, Boucher, Fragonard) werden ergänzt durch einzelne, noch nie gezeigte Blätter von herausragender Qualität. In der hochkarätigen Auswahl von etwa 100 Werken entfaltet die Zeichenkunst ihren ganz besonderen Charme, dem sich der Betrachter kaum entziehen kann.
Ausstellungen | Ausstellung

Local Histories

Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, der Sammlung der Nationalgalerie und Leihgaben

Die Ausstellung „Local Histories“ spürt Beziehungen und Bedingungen nach, unter denen zentrale Werke der Sammlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden.

„The history of art and art’s condition at any time are pretty messy“ schreibt Donald Judd 1964 in einem Artikel, der sich der New Yorker Kunstszene widmet. Er wendet sich darin gegen traditionelle Unterscheidungen von Stilen und Gattungen und plädiert für eine ungezwungene Begegnung mit Kunstwerken. Judds Analyse einer lokalen Szene ist Ausgangspunkt für das Experiment, Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection und der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben, in den Kontext ihrer Entstehung zu bringen.

Welche Kunst war prägend für Donald Judd? Was verbindet Konrad Lueg, Sig
Literatur

Terézia Mora "Die Liebe unter Aliens"

Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018.

Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin.

Kunstvoll erzählt Terézia Mora in »Die Liebe unter Aliens« von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Wir begegnen Frauen und Männern, die sich merkwürdig fremd sind und zueinander finden wollen. Einzelgängern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen. Träumern, die sich ihren Idealismus auf eigensinnige Weise bewahren. Mit präziser Nüchternheit spürt Mora in diesen zehn Erzählungen Empfindung
Literatur | Buchpräsentation

Uwe Tellkamp "Die Carus-Sachen"

Illustriert und gestaltet von Andreas Töpfer

Zu Carus gehen: so verabschiedet sich der Gynäkologe von den beiden Kindern, wenn er sich während der frühen Achtziger des 20. Jahrhunderts in Dresden auf den täglichen Weg zur Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus macht. Der Namensgeber der Institution, 1869 in Dresden gestorben, kann als Prototyp der in der Romantik noch selbstverständlichen Doppelbegabung gelten: Naturwissenschaftler, Arzt wie Maler, Verfasser geisteswissenschaftlicher Studien (unter anderem über Goethe). Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn der Vater seine beiden Kinder zu Expeditionen in die unabhängige Kunstszene Dresdens und des Umlands verleitet – es sind die Carus-Sachen, die alle drei umtreiben, zu Versuchen eines Wiederanknüpfens an die ungeteilte Humanität
Ausstellungen | Ausstellung

Dauerausstellung

Die historische Dauerausstellung lädt - auf über 3000 qm Ausstellungsfläche - zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. In 13 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild deutsch-jüdischen Lebens. Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen erzählen von jüdischer Kultur in Deutschland und zeigen, wie eng jüdisches Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist.
Literatur | Buchpräsentation

Eugen Gomringer "poema: Gedichte und Essays"

Vor 65 Jahren erschien Eugen Gomringers Gedicht «avenidas» in der Zeitschrift «spirale». Es war ein erstes Beispiel jener «Konstellationen», die in der Folge eine wesentliche Grundform der Konreten Poesie bilden sollte. Auf unvermutete Weise hat dieses Gedicht in jüngster Vergangenheit für Zündstoff gesorgt und eine umstrittene Aktualität gewonnen – Anlass genug, das dichterische Werk des Begründers der Konkreten Poesie neu zu betrachten.
Eugen Gomringer hat dazu eine Anzahl seiner wesentlichen Gedichte versammelt, sie selber kommentiert und ihnen Essays bekannter Autorenkollegen beigegeben. Er hält damit Rückschau auf die Entwick­lung einer literarischen Bewegung, deren minimalistischer Reduktionismus zunächst als belanglose Spielerei belächelt wurde, deren kreatives Potential sich unte
Literatur | Buchpräsentation

Peter Wawerzinek "Rabenliebe"

Verlag Galiani Berlin

Ein Buch wie ein Erdbeben

Über fünfzig Jahre quälte sich Peter Wawerzinek mit der Frage, warum seine Mutter ihn als Waise in der DDR zurückgelassen hatte. Dann fand und besuchte er sie. Das Ergebnis ist ein literarischer Sprengsatz, wie ihn die deutsche Literatur noch nicht zu bieten hatte.

Ihre Abwesenheit war das schwarze Loch, der alles verschlingende Negativpol in Peter Wawerzineks Leben. Wie hatte seine Mutter es ihm antun können, ihn als Kleinkind in der DDR zurückzulassen, als sie in den Westen floh? Der Junge, herumgereicht in verschiedenen Kinderheimen, blieb stumm bis weit ins vierte Jahr, mied Menschen, lauschte lieber den Vögeln, ahmte ihren Gesang nach, auf dem Rücken liegend, tschilpend und tschirpend. Die Köchin des Heims wollte ihn adoptieren, ihr Mann wollte das nich
Literatur | Buchpräsentation

Alexander Grau "Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung"

Claudius-Verlag

Deutschland empört sich. Oft, gerne und über nahezu alles. „Empört Euch!“ war folgerichtig ein Bestseller hierzulande, markiert er doch in zwei Worten das Coming-out der deutschen Seele. Wir leben im Zeitalter der Hypermoral. Moral ist zur Leitideologie und zum Religionsersatz unserer postreligiösen Gesellschaft mutiert. Moral ist absolut geworden, sie duldet keine anderen Diskurse neben sich. So wird aus Moral die Tyrannei der Werte: Minderheitenkult, Kränkungsfetischismus, Gleichheitsideologie. Politik, Wirtschaft, Kunst – alles wird auf moralische Fragen reduziert. Selbst der Konsum hat fair, nachhaltig und ressourcenschonend zu sein. Wer sich diesem Diktat der totalen Moral zu entziehen sucht, wird gesellschaftlich sanktioniert. Der Publizist und Philosoph Alexander Grau, Autor der vie
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Der verschlossene Raum"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2017

Mit den Essays von Jan Wagner auf literarischer Entdeckungsreise: leidenschaftlich, mitreißend, klug.

Wüsste man nichts von Jan Wagners lyrischem Werk, man würde überhaupt nur noch Essays von ihm lesen wollen. Ob er über Bibliotheken, Buchhandlungen, Lyrik oder Kunst schreibt, ob er literarische Postkarten aus Rom oder Los Angeles sendet oder die Epiphanie eines Rosmarins im schwäbischen Garten feiert – man glaubt diesem charmanten Geschichtenerzähler alles. Es bleibt kaum Zeit, die rhetorische Fingerfertigkeit zu bewundern, mit der da zwischen souveräner Gelehrsamkeit unerwartet die nächste Anekdote aus dem Ärmel gezogen wird, und man kann nicht anders als staunen über die Trouvaillen, die Jan Wagner von seinen Entdeckungsreisen quer durch Epochen und Konti
Literatur | Buchpräsentation

Robert Menasse "Die Hauptstadt"

Suhrkamp Verlag

Deutscher Buchpreis 2017

Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierig
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Natascha Wodin "Sie kam aus Mariupol"

Rowohlt Verlag

Leipziger Buchpreis 2017 - Belletristik

"Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe" - Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und wusste nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übriggeblieben war. Wieso lebten sie in einem der Lager für "Displaced Persons", woher kam die Mutter, und was hatte sie erlebt? Erst Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft, erst ein bisschen, dann immer mehr.

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland v
Literatur | Buchpräsentation

Jan Wagner "Regentonnenvariationen"

Hanser Verlag

Preis der Leipziger Buchmesse 2015

In seinem neuen Gedichtband vermisst Jan Wagner poetisch die Welt – von Schlehen im Frost bis zu Eseln in Sizilien.
Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergesse
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Mirjam Pressler "Grüße und Küsse an alle"

S. Fischer Verlag

Die Geschichte der Familie von Anne Frank

Eine Sensation: Die ganze Geschichte von Aufstieg und Schicksal der Familie Anne Franks über drei Jahrhunderte, erzählt auf der Grundlage tausender unbekannter Briefe und Dokumente
Sommerfrische hoch über dem Silser See in den Schweizer Bergen: Alljährlich traf sich hier die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war. Noch Anne Franks Ururgroßvater hatte als kleiner Junge in der engen Frankfurter Judengasse leben müssen, doch schon eine Generation später wurde ein Vorfahr Anne Franks zum ersten jüdischen Professor in Deutschland berufen. Ihre Großmutter Alice führte als Bankiersgattin ein weltoffenes Haus in Frankfurt, bis die Familie nach London, Basel und Amsterdam übersiedelte, das dann zum Schicksalsort der Familie werden sollt
Literatur | Buchpräsentation

Jan Josef Liefers "Soundtrack meiner Kindheit"

Rowohlt Velage

Ein ganz persönliches Buch über eine Kindheit in der DDR.

«Ich wurde im November 1963 eines Nachts unter nicht sonderlich spektakulären Umständen in Dresden gezeugt ... Die Schwangerschaft kam alles andere als gelegen. Meine Eltern waren mitten im Studium, hatten keine eigene Wohnung, hätten sich auch keine leisten können, und ihre Zukunft war ziemlich ungewiss, um nur zwei vernünftige Argumente gegen so frühen Nachwuchs aufzuzählen. Aber nach einigen halbherzigen Versuchen aus dem reichen Schatz häuslicher Selbsthilfemittel wie sehr heiße Bäder, Rotwein mit Nelke und anschließenden Sprüngen vom Kleiderschrank war klar, die Frucht saß fest, das Zellklümpchen zeigte sich unbeeindruckt und teilte sich normgerecht weiter. Die junge Frau war kerngesund, und – Schauspielerin hin oder her – b
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Thomas Rosenlöcher "Die verkauften Pflastersteine - Dresdner Tagebuch"

Suhrkamp Verlag

Als dieses Buch 1990 zum ersten Mal erschien, wurde es als ein ungeheuer genauer, gelassener und ironisch-skeptischer Blick auf die Tage der Wende und die Monate danach begrüßt. In einer Zeit, als die Stimmung zwischen schriller Einheitseuphorie und Verklärung der DDR schwankte, schaute Thomas Rosenlöcher genauer hin und verließ sich allein auf sein unabhängiges Urteil. Liest man sein Tagebuch der Wendezeit heute, dann wird klar: Es ist eines der hellsichtigsten Bücher, die wir über das vereinte Deutschland lesen können. Mit großer Glaubwürdigkeit, radikaler Ehrlichkeit und klugem Humor beschreibt Rosenlöcher ein Land, in dem wir bis heute leben.

- eines der wichtigsten Bücher über die Wende in neuer Ausgabe
- authentische Einblicke in beide deutsche Staaten vor der Wiedervereinigung
Literatur | Buchpräsentation

Jean-Marc Gonin, Olivier Guez "Die Mauer fällt"

Piper Verlag

Aus dem Französischen von Helmut Reuter. Was am 9. November 1989 passierte, war ebenso unwahrscheinlich und abenteuerlich wie ein Roman. Und genau so erzählen Olivier Guez und Jean-Marc Gonin diese Geschichte. Kann man sich eine Szene ausdenken wie die, in der der mörderische General Mielke vor die Volkskammer tritt und ruft: "Ich liebe Euch doch alle"? Oder wie eine Handvoll Demonstranten in der Berliner Gethsemane-Kirche die schwerbewaffneten Stasi-Männer durch Kirchenlieder zum Abzug bringt? In der Art eines Doku-Dramas verknüpfen die Autoren die oft dramatischen Schicksale der eigentlichen Helden der Geschichte, der Menschen, mit denen der großen Politik von Honecker & Co. Sie alle treten als lebendige Figuren auf, in ihren Gesprächen, privaten Eigenarten, die mehr verraten als jede no
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Bodo Kirchhoff "Widerfahrnis"

Frankfurter Verlagsanstalt

Deutscher Buchpreis 2016

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittel
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Marcel Beyer "Flughunde"

Suhrkamp Verlag

Georg-Büchner-Preis 2016 für Marcel Beyer

Flughunde sind fledermausähnliche Flattertiere mit hundeartigem Kopf. Für Hermann Karnau sind sie von Kindheit an Sinnbild einer Welt, die vor dem Zugriff fremder Stimmen geschützt ist. Die Stimme ist der Fetisch des Akustikers Karnau, der 1940 den Plan faßt, systematisch das Phänomen der menschlichen Stimme zu erkunden.
Die eine Erzählstimme gehört Hermann Karnau, dessen Namen der Autor einem Wachmann im Berliner Bunker unter der Reichskanzlei entliehen hat. Die andere gehört der achtjährigen Helga, einer Tochter des Propagandaministers. Immer wieder kommt es zu Begegnungen der beiden, zuletzt im April 1945, als Karnau in Berlin ist, um die Führerstimme aufzuzeichnen.
Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992. Hermann Karnau, der nach dem Kri
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Guntram Vesper "Frohburg"

Schöffling & Co.

Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik)

FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Ges
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Gregor Gumpert / Ewald Tucai "Ruhr.Buch"

dtv

RUHR.2010
Kulturhauptstadt Europas - die literarische Anthologie

Essen und 52 weitere Städte zwischen Rhein, Lippe, Emscher und Ruhr dürfen sich 2010 als Kulturhauptstadt Europas feiern. Der drittgrößte europäische Ballungsraum rüstet sich mit vielen Projekten und Veranstaltungen, um sich sowohl als Kulturlandschaft als auch als Metropole zu zeigen.

Zu der Begegnung mit einer großen Geschichte und einer spannenden Zukunft lädt auch diese repräsentative literarische Anthologie mit Prosatexten, Gedichten und Liedern zahlreicher Autoren aus Vergangenheit und Gegenwart ein. Ob aus heimatlicher Perspektive oder aus der eines Besuchers: Alle Beiträge erzählen von den historischen Besonderheiten und den beeindruckenden Veränderungen, die das Ruhrgebiet - diesen Schmelztiegel in der Mitte
Ausstellungen | Ausstellung

Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze

800 Jahre Berliner Nikolaikirche
Dauerausstellung

Schon beim Betreten der umfassend sanierten Nikolaikirche werden die Besucher vom grandiosen Raumeindruck überwältigt sein: Gleich vom Eingang aus öffnet sich nun der Blick weit in die Kirchenhalle hinein bis zum Chor. Über dem neuen Ziegelboden erheben sich graue Bündelpfeiler, die das Zeltdach der Kirchenhalle mit seinem farbigen Rippennetz tragen.

Eine moderne Beleuchtungsanlage inszeniert die zahlreichen Kunstwerke und die zurückhaltenden Stahl-Glas-Einbauten der neuen Dauerausstellung. Viersprachige interaktive Medien erschließen darin facettenreich die unterschiedlichsten Aspekte der sieben Themeninseln:

Spurensuche | Die frühe Berliner Stadtgeschichte
Vom Feldstein zum Backstein | Die Baugeschichte der Nikolaikirche
Spaziergänge | Das Nikolaiviertel gestern und heute
W
Literatur | Buchpräsentation

Georg Klein "Roman unserer Kindheit"

Rowohlt Verlag

Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien und die Laubenkolonie, wo die Kinder der Neuen Siedlung sich die großen Ferien vertreiben. Langsam, kaum merklich, sickert das Unheimliche ein: Ein Mord wird angekündigt, dann kommen die Boten, buchstäblich aus einer anderen Welt. Und es sieht aus, als könnten sie zumindest eines der Siedlungskinder auf die Nachtseite dieses Sommers hinüberziehen.

Hardcover, 448 S.
22,95 €

«Roman unserer Kindheit» ist zugleich ein radikal autobiographisches und magisch-phantastisches Buch, ein Kindheitsroman voll fiebrigem Witz und dunkler Einsicht.

«Ein Geniestreich ist dieser Roman, opak, dicht, verrückt, hässlich und irre schön.»
Ina Hartwig, Die Zeit
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Hans-Ulrich Treichel "Grunewaldsee"

Suhrkamp Verlag

Paul liebt Berlin, vor allem Westberlin, sofern man Westberlin lieben kann, wenn man in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg lebt. Und er liebt Maria, die Spanierin mit den graugrünen Augen und der Motorradjacke. Die beiden lernen sich in Málaga kennen, wo er als Sprachlehrer jobbt, während er auf eine Referendariatsstelle wartet. Maria, die angehende Ärztin, wird für ihn zur Liebe seines Lebens, und doch muß er sie bald verlassen: Sie ist verheiratet und erwartet ein Kind. Aber bei seinem Abschied aus Spanien ruft sie ihm nach: »Permanecemos juntos!« - »Wir bleiben zusammen!« Marias Versprechen soll kein leeres bleiben: Sie sehen sich wieder, in Deutschland. Von der Lobby des Münchner Hotels Vier Jahreszeiten aus brechen sie auf zu einer Reise, die freilich nur einen halben Tag dau
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Thomas Kapielski "Mischwald"

Suhrkamp Verlag

Preis der Literaturhäuser 2010

Kunst ist schlimmer als Heimweh – sagt Thomas Kapielski in Mischwald, seinem neuen großen Prosaband, einer reich illustrierten Welt- und Werkschau, angelegt als Logbuch eines gemischten Jahres, zu dessen Auftakt man ihn irrtümlich für tot erklärt und an dessen Ende er verfügt: Meinen Grabstein soll die Zeile schmücken: »Macht bloß so weiter!«

Was das Leben ihm dazwischen alles zuträgt, spottet jedem Vorschautext: Paradoxe Rauschzustände angesichts eines TV-Konzerts von André Rieu, heikle Fragen der Koran-Archäologie oder eine Einladung zur »Blattkritik« beim Stern haben genauso ihren Ort wie die angeschwipsten Bekenntnisse eines Künstlersozialkassenmitglieds, liebevoll gemeißelte Porträts verstorbener Weggefährten wie Emmett Williams, Thomas Schmid oder
Literatur | Buchpräsentation

Christa Wolf "Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud"

Suhrkamp Verlag

Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Ihr Forschungsobjekt sind die Briefe einer gewissen L. aus dem Nachlaß einer verstorbenen Freundin, deren Schicksal sie nachspürt – eine Frau, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte. Sie beobachtet die amerikanische Lebensweise, taucht ein in die Vergangenheit des „New Weimar unter Palmen“, wie Los Angeles als deutschsprachige Emigrantenkolonie während des Zweiten Weltkriegs genannt wurde. Ein ums andere Mal wird sie über die Lage im wiedervereinigten Deutschland verhört: Wird der „Virus der Menschenverachtung“ in den neuen, ungewissen deutschen Zuständen wiederbelebt?

In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt
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Paul Auster "Unsichtbar"

Rowohlt Verlag

Niemand entzieht dem Leser so virtuos den Boden unter den Füßen, wie Paul Auster, der «Zeremonienmeister des Zufalls» (FAZ). Eben noch hat uns einer sein Leben erzählt, schon ist er – ein kleiner Wechsel der Perspektive nur – die imaginäre Figur eines Romans. Wer ist wirklich der, der zu sein er vorgibt? In Unsichtbar werden wir Zeuge eines teuflischen Spiels von Verführung und Verrat, Liebe und Lüge.

Der Fremde in dir

Vor vierzig Jahren haben sie sich zuletzt gesehen, es war «der Sommer des Sechstage-Kriegs, der Sommer der Rassenunruhen in mehr als hundert amerikanischen Städten, der Summer of Love». Jetzt schickt Adam Walker seinem früheren Studienfreund, dem erfolgreichen Schriftsteller James Freeman, ein unfertiges Manuskript: «Ich brauche dringend Hilfe.» Bald darauf erhält Free
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Reinhard Jirgl "Die Stille"

Hanser Verlag

Georg-Büchner-Preis 2010

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

Roman
Fester Einband, 536 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 42.90 sFR (CH) / 25.60 € (A)
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Jonathan Franzen "Freiheit"

Rowohlt

Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeldt. Patty und Walter Berglund - Vorzeigeeltern und Umweltpioniere, fast schon ideale Nachbarn in ihrer selbst renovierten viktorianischen Villa in St. Paul - geben plötzlich Rätsel auf: Ihr halbwüchsiger Sohn zieht zur proletenhaften republikanischen Familie nebenan, Walter lässt sich zum Schutz einer einzigen Vogelart auf einen zwielichtigen Pakt mit der Kohleindustrie ein, und Patty, Exsportlerin und Eins-a-Hausfrau, entpuppt sich als wahrlich sonderbar. Hat Walters bester Freund, ein Rockmusiker, damit zu tun? Auf einmal lebt Patty ihre kühnsten Träume, führt sie ein Leben ohne Selbstbetrug. In diesem Roman einer Familie, der zugleich ein Epos der letzten dreißig Jahre amerikanischer Geschichte ist, erzählt Jonathan Franzen
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Uwe Tellkamp "Die Schwebebahn - Dresdner Erkundungen"

inselverlag

Nach dem grandiosen Erfolg seines Beststellers Der Turm führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise erwartet uns eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen. Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu, besuchen den Jungen, dem in einem Johannstädter Plattenbau eine Tube Schuhcreme zum Gleichnis für den Traum vom Meer wurde. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit. In der Bunten Republik Neustadt lebt Q., die Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Zwergpudel Caligula, der die Dame mit Hut
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Amir Hassan Cheheltan "Teheran Revolutionsstraße"

P. Kirchheim Verlag

Der Aufstieg eines zwielichtigen Operateurs von Jungfernhäutchen zum Klinikchef, der sich in eine seiner Patientinnen verliebt, ist Ausgangspunkt für ein Sittenbild der iranischen Gesellschaft, deren politische, wirtschaftliche und soziale Zwänge und Verwerfungen ein junges Liebespaar auf grausame Weise scheitern lassen. „Teheran Revolutionsstrasse“, der in Teheran nicht veröffentlichte Roman Cheheltans, porträtiert den unbekannten Alltag von Menschen der Teheraner Megacity.

Scheinbar unbeteiligt läßt Shahrsad sich von den Ereignissen mitschleifen. Kein Aufschreien, kein Aufbegehren …Ihre ganze Kraft fließt in das starre Aushalten, das kein Morgen kennt, keine Schuld, kein Selbstwertgefühl. … Und mit dieser Charakterisierung der jungen Frau gelingt Cheheltan eine beeindruckende Reflexio
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Mario Vargas Llosa "Das böse Mädchen"

Aus dem Spanischen von Elke Wehr
suhrkamp

Literaturnobelpreis 2010

Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los.
Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die
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Mircea Cărtărescu "Die Wissenden"

dtv Verlag

Was als Selbsterkundung eines Halbwüchsigen beginnt, entwickelt sich zu einem mitreißenden Erzählstrom von immenser Sprachkraft.
Rumänien um die Mitte des 20. Jahrhunderts: Von einer Wohnung in einem Bukarester Plattenbau aus beobachtet der 15-jährige Mircea, wie das ehemalige Paris des Ostens architektonisch verschandelt wird. Angeregt durch die Geschichten seiner Mutter, will er die Erinnerung an die alte Stadt bewahren.

Aus dem Rumänischen von Gerhardt Csejka
528 Seiten

»Ein Proust aus dem Plattenbau, aber einer auf Speed.« Der Spiegel
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Hans Joachim Schädlich "Kokoschkins Reise"

Rowohlt Verlag

CORINE-Preisträger 2010

Der Exilrusse Fjodor Kokoschkin reist 2005 auf dem Luxusliner Queen Mary 2 von Southhampton nach New York. Während der fünftägigen Kreuzfahrt erinnert sich der rüstige 95-jährige Professor in Rückblenden an die Stationen seines Lebens in Europa.

Die Reise in die Vergangenheit beginnt er in St. Petersburg, der Stadt seiner Kindheit, wo die Bolschewiki 1918 seinen Vater ermordet hatten. Die Mutter floh mit dem Sohn über Odessa zunächst nach Berlin. Hier konnte er die Schule besuchen und studieren, er erlebt die Weimarer Republik und den deutschen Nationalsozialismus. Wiederum flieht er, diesmal nach Prag, wo es ihm gelingt, ein Stipendium für die USA zu bekommen. Amerika wird ihm nach der Machtergreifung der Nazis zur letzten Heimat. In nur sechs Kapiteln spieg
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Thomas Bernhard "Aus Opposition gegen mich selbst"

Suhrkamp Verlag

Herausgegeben von Raimund Fellinger

In dem Interview zu seinem 50. Geburtstag erklärte Thomas Bernhard: »Negativ ist alles, gibt nicht Positives.« Später konstatierte er lakonisch: »Es ist eh’ alles positiv.« Ist also Thomas Bernhard der große Unfaßbare, der im gleichen Atemzug Gegenteiliges behauptet? Ist sein Werk vielleicht finster und sein Autor ein fröhlicher Clown? Ist er bloß ein opportunistischer Übertreibungskünstler bei allem und jedem? Oder ist er doch der schärfste Kritiker der politischen Verhältnisse im allgemeinen und des »katholisch-nationalsozialistischen Österreich« im besonderen?
Der vorliegende Band versammelt kurze und längere Texte von Thomas Bernhard, er berücksichtigt alle Gattungen – vom Roman bis zum einzeiligen Leserbrief – und präsentiert das Bernhardsche W
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Alex Capus "Léon und Louise"

Hanser Verlag

Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen.

Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt.
Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Roman
Fester Einband, 320 Seiten
Preis: 19.90 € (D) / 29.90 sFR (CH) /
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Ingo Schulze "Adam und Evelyn"

Berlin Verlag

Mainzer Literaturpreis 2011 für das Lebenswerk von Ingo Schulze

Spätsommer 1989, Ferien am Balaton — plötzlich öffnet Ungarn die Grenze, und der verbotene Westen mit all seinen Verlockungen ist zum Greifen nah. In dieser Situation entdeckt Ingo Schulze den Mythos von Adam und Eva. Entstanden ist eine große Tragikomödie über Verbot und Erkenntnis und die Suche nach dem wahren Paradies.
Die Frauen lieben Adam, weil er ihnen Kleider schneidert, die sie schön und begehrenswert machen. Adam liebt schöne Frauen. Wenn sie erst seine Kleider tragen, begehrt er sie alle, und abgesehen davon liebt er Evelyn. Die ertappt ihn eines heißen Augusttages 1989 in flagranti mit einem seiner Geschöpfe. Statt mit Adam fährt Evelyn gemeinsam mit einer Freundin und deren Westcousin nach Ungarn an den Balato
Ausstellungen | Ausstellung

Berliner Leben im Biedermeier

Dauerausstellung

Das Knoblauchhaus gehört zu den wenigen, noch am ursprünglichen Ort erhaltenen Berliner Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts. Original rekonstruierte Wohnräume sind den Mitgliedern der Familie Knoblauch gewidmet und vermitteln das damalige Lebensgefühl. Gebrauchsgegenstände, Bilder und Familiendokumente informieren über soziales Leben, Wirtschaft, Politik und Architektur jener Zeit.

Öffnungszeiten: Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr

Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)
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Frank Jöricke "Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage"

Solibro Verlag

"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "u
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Jan Peter Bremer "Der amerikanische Investor"

Berlin-Verlag

Alfred-Döblin-Preis 2011

„Vielleicht sollte er dem amerikanischen Investor einen Brief schreiben. Vielleicht war der amerikanische Investor ein Mensch mit einem großen Herzen für die Literatur“.

Vor sich eine weiße Wand und die herausfordernd leere Seite seines Notizhefts, ringt ein Schriftsteller um den ersten Satz. Und weil sich der an diesem heißen Berliner Sommertag partout nicht einstellen will, springt er auf, kontrolliert zum hundertsten Mal, ob sich der Zustand seiner Wohnung wieder verschlechtert hat.
Das alte Mietshaus, in dem er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, wird von dem neuen amerikanischen Investor saniert, und nun senken sich die Böden ab. Die Wände zeigen Risse, und ist nicht sein ganzes Leben seitdem buchstäblich in eine Schieflage geraten?

Er beschlie
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Friedrich Christian Delius "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus"

Reinbek, Rowohlt-Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

“In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, daß er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.” So beginnt F. C. Delius’ Chronik eines ungewöhnlichen, schweijkschen Abenteuers aus unserer Zeit.
Nach siebenjähriger Vorbereitung gelingt es dem Kellner im Juni 1988, mit einer Jolle von Hiddensee aus die Seegrenze der DDR zu überqueren und nach Gedser in Dänemark zu segeln – ein “einfacher Grenzdurchbruch”, wie Gomp
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Anna Seghers "Tage wie Staubsand. Briefe 1953-1983"

Aufbau-Verlag

Mehr als in den Briefen aus früheren Jahren spricht Anna Seghers hier von sich selbst, vor allem in den Briefen an ihre engsten Freunde Jorge Amado und Ilja Ehrenburg. Ihnen gesteht sie ihre Einsamkeit ein, die sie trotz aller äußeren Erfolge empfindet. Den Vertrauten gegenüber muss sie die restriktiven Kampagnen und politischen Ereignisse dieser Zeit nicht kommentieren. Stattdessen spricht sie von ihrer Trauer und ihrer Sehnsucht nach Freude: Bekenntnisse, die ein differenzierteres Bild der Autorin vermitteln. Hinzu kommen Einblicke in die Überlastungen dieses Lebens, denen sie bis zuletzt lebensmutig und kreativ entgegentrat.
Mit Briefen an Erwin Piscator, Lion und Marta Feuchtwanger, Lenka Reinerová, Helene Weigel, Volker Braun, Carl Zuckmayer, Günter Kunert, Stephan Hermlin, Lew Kopel
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Melinda Nadj Abonji "Tauben fliegen auf"

jung und jung

Schweizer Buchpreis 2010

Eine ungarische Familie aus Serbien in der Schweiz. Ein schwungvoll und gewitzt erzählter Roman aus der Mitte Europas.

Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren, und die Dorfstraße ist wirklich nicht gemacht für einen solchen Wagen. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört.
Oder, richtiger, gehörte. Denn sie sind vor etlichen Jahren schon ausgewandert in die Schweiz, erst der Vater und dann, sobald es erlaubt war, auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko, und Ildiko ist es, die das hier alles erzählt. So auch den Besuch im Dorf, der dann n
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Monika Maron "Flugasche"

S. Fischer Verlag

Lessing-Preisträgerin 2011

Bitterfeld vor 30 Jahren: Die Journalistin Josefa Nadler kommt hierher, um eine Reportage über das veraltete und umweltgefährdende Kraftwerk zu machen. Mit ihrer kritischen Haltung gerät sie unter Druck und muss sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück.
›Flugasche‹ (1981), Monika Marons erster Roman, machte die Autorin über Nacht berühmt. Er zählt heute zu den Meisterwerken der deutschen Nachkriegsliteratur und bildet einen wichtigen Bezugspunkt zu Monika Marons 2009 erschienener Reportage ›Bitterfelder Bogen‹.

Roman
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Maja Haderlap "Engel des Vergessens"

Wallstein Verlag

Bachmann-Preis 2011

Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Famili
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Bora Cosic "Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution"

Suhrkamp Verlag

Stefan-Heym-Preis 2011

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann

Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution, heute ein Klassiker der europäischen Literatur, war ein Kultbuch in Jugoslawien. Aus der Perspektive eines Kindes - unschuldig bis zur Idiotie - wird in kaum zu überbietender Knappheit vorgeführt, wie Krieg, Faschismus und Kommunismus den Mikrokosmos einer heruntergekommenen Familie in Belgrad der vierziger Jahre heimsuchen. Hier hält man Lenins Schrift »Ein Schritt vor, zwei zurück« für ein Tango-Lehrbuch, diskutiert über Zwerge in Einmachgläsern und geht in Deckung, wenn die Partisanen den Freund von gestern zum Feind erklären. Die unheimliche Lakonie des Erzählers, der irrsinnige Witz und melancholische Humor des Buches machen es zu einem Meisterwerk der Subvers
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Frédéric Martel "Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt"

Knaus Verlag

Wer beherrscht unsere Köpfe und warum? – Eine faszinierende Expedition zu den Mächtigen des Kulturbetriebs

Avatar, Stieg Larsson, Google, Michael Jackson – wie funktioniert die Kultur der Massen und wer macht sie? Was gefällt allen, überall auf der Welt? Und warum? Es geht in diesem Report über die weltweite Kulturindustrie um ein Billionengeschäft. Es geht aber auch um die Herrschaft über Worte, Bilder, Träume und Weltanschauungen.

Fünf Jahre reiste der Medienforscher Frédéric Martel auf allen Kontinenten, befragte in 1250 Interviews die Mitwirkenden der Kreativindustrien von 30 Ländern. Auf der Suche nach Gewinnern und Verlierern begleitet ihn der Leser in die Kapitalen des Entertainment, nach Hollywood und Bollywood, zu TV Globo nach Brasilien, zu Sony, Al Jazeera, Televisa, in ä
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Hanna Krall "Herzkönig"

Verlag Nuee Kritik

Europäischer Literaturpreis

»Das ist der letzte Abschnitt meiner Reise, und es wäre dumm, wenn ich jetzt verrückt werden würde.«

Diese nüchterne Feststellung stammt von Izolda Regensberg alias Maria Pawlicka. Seit der Deportation ihres Mannes nach Auschwitz besteht der Sinn ihres Lebens allein darin, ihren Herzkönig zu befreien. Die fieberhaften Bemühungen werden von Absurditäten und Zufällen, von glücklichen und unglücklichen Fügungen begleitet. In Zeiten der Vernichtung wundert sich Izolda über keine Grausamkeit - auch nicht über die eigene.

Bis Izolda schließlich im Mai 1945 im Lager Ebensee auf ihren Ehemann trifft, hat sie eine Odyssee von Lagern und Gefängnissen hinter sich. Das Paar kehrt mit »polnischen« Pässen nach Polen zurück. Jahre später fliegt die geborgte Identität
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Martin Walser "Muttersohn"

Rowohlt Verlag

Auf die Frage, wovon sein neuer Roman handele, bekennt Martin Walser, dass es einfacher wäre zu sagen, wovon er nicht handele. Hier sind alle seine großen Themen gebündelt: Liebe und Vergeblichkeit, Lüge und Wahrheit, Glauben und Wissen. Muttersohn ist ein von Humor polierter Glaubensroman, ein Erleuchtungsbuch, in dem auch die Vernunft ihren Platz findet – nur nicht den von Aufklärungsfanatikern eingeforderten.

Hardcover, 512 S.

«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auf trumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.

«Als Evangelium stellt dieses Werk keine Frage – es ist.»
FELICIAS VON LOVENBERG, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Ein heiteres, altersweises Spiel, das von Normen und Be
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Jörg Bernig "Weder Ebbe noch Flut"

Mitteldeutscher Verlag

Eichendorff-Literaturpreis 2011

Die Geschichte der großen Liebe von Albert und Dorothee beginnt 1983 am Rande eines Kirchentages in Leipzig. Ein Kind soll für die beiden ein Zauberspruch gegen einen Alltag sein, mit dem sie nichts anfangen können. Doch Dorothee wird nicht schwanger, auch die Medizin vermag nicht zu helfen.
Dann fällt die Mauer, neue Möglichkeiten tun sich auf, aber Albert entbindet Dorothee von ihrem Versprechen auf ein gemeinsames Leben. Er verlässt sie aus Liebe, damit wenigstens sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Er selbst geht nach Wales – wie er sagt: ans Ende der Welt. Dort will er seine Forschungen zu Adalbert Stifter abschließen, dessen Ehe ebenfalls kinderlos geblieben war. Und noch tiefer reicht die Verbindung Alberts mit dem Leben Stifters: Als Alb
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Tomas Tranströmer "Sämtliche Gedichte"

Hanser Verlag

Literatur-Nobelpreis 2011

Das schmale lyrische Gesamtwerk von Tomas Tranströmer hat auch außerhalb Schwedens großen Einfluß ausgeübt; besonders aber in Deutschland. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit ein Gegenbild zeichnet.

übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Erscheinungsdatum: 08.02.1997
Flexibler Einband, 264 Seiten





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Sibylle Lewitscharoff "Consummatus"

Suhrkamp Verlag

Stuttgart, Café Rösler, Samstag, den 3. April 2004 (vormittags) – ein Mann trinkt. Ralph Zimmermann ist allein mit sich und dem Alkohol. Oder auch nicht. Bei ihm sind Andy Warhol, Edie Sedgwick, Jim Morrison und nicht zuletzt seine Geliebte Joey. Tot zwar allesamt, aber doch anwesend genug, um einen Stift zumindest auf glatter Fläche ein paar Millimeter rollen zu lassen. Und natürlich, um zu kommentieren, was Ralphi-Ralph erzählt: von sich, seinem Leben, seiner Liebe und seinem eigenen Ausflug ins Totenreich.

suhrkamp taschenbuch 4230
Broschur, 240 Seiten

»Falls es Sie interessiert, was uns nach dem Tod erwartet und was Jim Morrison und Andy Warhol heute so treiben, kommen Sie um diesen Roman nicht herum. Und falls es Sie nicht interessiert, dann sind Sie wahrscheinlich schon tot un
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Eugen Ruge "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

Rowohlt-Verlag

Deutscher Buchpreis 2011

Roman einer Familie

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Hardcover, 432 S.
19,95 €
978-3-498-05786-2

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meist
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Friedrich Christian Delius "Bildnis der Mutter als junge Frau"

Rowohlt Verlag

Georg-Büchner-Preisträger 2011

Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte …

rororo
Taschenbuch, 128 S.

«Eine wundervolle Erzählung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.» (Die Zeit)
«Ein Meisterwerk an Anmut und historischem Scharfblick.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Spannung und E
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Peter Handke "Immer noch Sturm"

Suhrkamp Verlag

Das Jaunfeld, im Süden Österreichs, in Kärnten: Dort versammeln sich um ein »Ich« (oder steht es eher am Rande?) dessen Vorfahren: die Großeltern und deren Kinder, unter ihnen die eigene Mutter. Sie erscheinen ihm, da sie ihn bis in die Träume begleiten, in einer Vielzahl von Szenenfolgen, in denen sich die unterschiedlichsten Spiel- und Redeformen abwechseln – ein Panorama, das weit über alle literarischen Genres hinausreicht und sie sich zugleich anverwandelt. Gestaltet Peter Handke eine beispielhafte Familientragödie in Szenen? (Immerhin sterben zwei der Brüder in den vierziger Jahren.) Erzählt er anhand einzelner Stationen das Epos eines Volkes, der Slowenen? (Von ihnen ging der einzige bewaffnete Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime innerhalb dessen ursprünglicher Grenze
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Christa Wolf "Der geteilte Himmel"

Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern - Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glaube