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Di, 12.12.2017, 19:00
Don Pasquale
von Gaetano Donizetti
Dramma buffo in drei Akten (1843)
Arrangement von Tscho Theissing
Libretto von Michele Accorsi

Don Pasquale zählt seit seiner Uraufführung 1843 zu den beliebtesten und bekanntesten Buffo-Opern überhaupt. Noch ganz in der Tradition der Commedia dell’arte wurde sie aber nicht für Italien, sondern für das Théâtre Italien in Paris geschrieben. Die Handlung ist so alt wie das Theater selbst und hat seine Wirkung noch nie verfehlt. Es ist die Geschichte eines verliebten, schnöseligen Angebers, der von seiner Heiratslust gründlich kuriert wird und froh ist, seine junge Angetraute, die ihm das Leben zur Hölle macht, an ihren jugendlichen Liebhaber weiter reichen zu können. Tscho Theissings Arrangement verleiht den berühmten Melodien dieser zeitlosen Komödie Donizettis einen frischen, vom Jazz
Di, 12.12.2017, 20:00
Komet:
Till Brönner
Das Programm unserer Gastveranstalter
Till Brönner, Trompete und Gesang
Magnus Lindgren, Saxophon
Jasper Soffers, Piano
Christian von Kaphengst, Bass
David Haynes, Drums

The Good Life-Tour

Die Begeisterung für den Star-Trompeter Till Brönner ist sensationell. Das neue Album des Künstlers "The Good Life" landete aus dem Stand auf Platz 6 der deutschen Albumcharts, auf Platz 1 der deutschen Jazz Charts und in den USA auf Platz 1 der iTunes Jazz-Charts. Till Brönner ist nicht nur einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Jazz-Musiker, sondern auch ein künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Brönner-Sound fasziniert er sein Publikum auf der ganzen Welt.

Vst.: handwerker promotion e.GmbH
Di, 12.12.2017, 19:00
Über den (Korrektur-) Rand hinaus
Lorena Erhart, Verena Glanzer, Anja Heiß, Lisa Koch, Melanie Kuttner, Magdalena Maier, Nadine Thalhammer, Ivan Vlatkovic
ein „Best Of” aus dem Musischen Gymnasium

Es wird erzählt vom zu Wort kommen, schwarz auf weiß: Siehe da! Den Worten sind Flügel gewachsen. Plötzlich sind sie beschwingt von raschelnden Federn, die von der Zeit glänzen, spiegeln, das Echo der vier langen Jahre zurückwerfen. Das Echo der tausend Blätter, der Millionen Ideen, gedreht, gewendet, gestutzt? In Flügelform. Es geht ums zu Wort kommen, zu dem Wort, das weit oben schwebt, über dem Ich. Es ist das Über-Ich aus Flattersätzen, ein Vogel in schwarz und weiß, elsternhaft, nicht zweifelsfrei, der manchmal um sich schlagend den Staub aufwirbelt.

Und die vier Jahre im Spiegel der Schwingen schweben: Siehe da! Uns selbst sind Worte gewachsen, sodass wir abheben in Richtung des Ichs. In diesem Augenblick vernehmen wir endlich das Echo,
Di, 12.12.2017, 19:30
Romeo und Julia
von William Shakespeare
Eigentlich war Romeo nur in der Hoffnung zum Maskenball des verfeindeten Capulet-Clans gegangen, seine Angebetete Rosalinde dort zu sehen. Stattdessen begegnet er Julia – Nachname: Capulet –, verliebt sich haltlos, heiratet sie heimlich, ermordet ihren Cousin, geht in die Verbannung, kehrt zurück in seine Heimatstadt Verona, um sich in der Gruft der vermeintlich toten (in Wahrheit jedoch nur betäubten) Geliebten umzubringen. Und Julia folgt ihm in die Unterwelt wie Orpheus der Euridike. »Two star-crossed lovers« … in unausweichlichem Schicksal oder frei und mutvoll handelnd? Zwei jedenfalls, die inmitten einer identitätswütenden Umgebung begreifen, dass man die Welt auch »vom Unterschied aus erfahren kann« (Alain Badiou). Zwei Liebende.

Die junge Regisseurin Pınar Karabulut eröffne
Di, 12.12.2017, 10:30
Räuber Hotzenplotz
von Otfried Preußler
Ab 4 Jahren.

Großmutters neue Kaffeemühle ist gestohlen worden. Der Übeltäter ist niemand anderes als der berüchtigte Räuber Hotzenplotz. Die Freunde Kasperl und Seppel sind ihm schon bald auf den Fersen und stürzen dabei Hals über Kopf in eine abenteuerliche Welt. Da hilft nur Zauberkraft, Phantasie und sehr viel Mut!

Bilderreich, mit viel Witz und übermütiger Spielfreude setzt der junge Regisseur Matthias Köhler den Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler auf der großen Bühne in Szene. Ein Theaterzauber für kleine und große Kinder.

Regie: Matthias Köhler
Bühne: Petra Möhle | Peter Meier
Kostüme: Nadja Zeller
Licht: Hartmut Litzinger
Dramaturgie: Sibylle Dudek
Di, 12.12.2017, 20:00
A Christmas Night with Cameron Carpenter
From Europe to America, from Bach to Leroy Anderson
Cameron Carpenter, orgue

Johann Sebastian Bach: «In Dulci jubilo» BWV 608
Marcel Dupré: Symphonie Passion: 1. Le Monde dans l'attente du Sauveur
Louis Claude Daquin: «Noël Suisse»
Max Reger: Sieben Stücke für Orgel op. 145
Johann Sebastian Bach: «Nun freut euch, lieben Christen gmein» BWV 734 a
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge BWV 532
Olivier Messiaen: La Nativité du Seigneur (Die Geburt des Herrn): N° 9: Dieu parmi nous (Gott unter uns)
Piotr Ilitch Tchaïkovski: Valse des fleurs (Blumenwalzer) (Casse-Noisette / Der Nussknacker)
Leroy Anderson: A Christmas Festival
Hugh Martin, Walter Kent, Jerry Herman: Christmas from the Golden Age of Radio
Improvisation: Symphony on German Christmas Carols

Cameron Carpenter ist immer wieder gut für Überraschungen – nicht nur für
Di, 12.12.2017, 20:00
1. Haniel Akademie-Konzert
Boris Giltburg, Klavier
– Artist in Residence –
Bläsersolisten der Duisburger Philharmoniker:
Stephan Dreizehnter, Flöte
Dalia El Guindi, Oboe
Jens-Hinrich Thomsen, Fagott
Christoph Schneider, Klarinette
David Barreda Tena, Horn

Sergej Prokofjew: Sonate für Flöte und Klavier D-Dur op. 94
Francis Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Ludwig van Beethoven: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur op. 16

In Beethovens Es-Dur-Quintett fand die klassische Tradition der Kammermusik für Bläser und Klavier ihren Höhepunkt – und ihr vorläufiges Ende. Die Romantik, bekanntlich eher den Streichern zugewandt, hat nur wenig zu dieser Gattung beigetragen. Um so glorreicher war ihre Wiederauferstehung in der Moderne, deren Meister sich diese heiter-gelöste Klangw
Di, 12.12.2017, 19:30
DON CARLO. EIN REQUIEM
Oper von Giuseppe Verdi unter Verwendung des REQUIEMS von Alfred Schnittke
»Als mir diese Krone aufs Haupt gesetzt wurde, schwor ich zu Gott, den Glauben mit Feuer und Schwert zu schützen.«

Das düstere Vermächtnis seines despotischen Vaters Karl V. lastet schwer auf den Schultern Philipp II. Aus seinem Schatten heraus regiert er als König unfrei und zerstört nicht nur das Lebensglück seines Sohnes Carlo: Aus Staatsraison nimmt er dessen Verlobte Elisabeth zu seiner Frau. Mit der gleichen rigorosen Machtpolitik unterdrückt er auch alle Andersgläubigen: Die Protestanten werden als Ketzer verbrannt, die Aufständischen in den Niederlanden mit Krieg überzogen. Der einsame, alternde Mann wird schlussendlich zur tragischen Figur – unterdrückt vom Diktat der Inquisition.

In Verdis (1813 – 1901) Entwicklung spielt DON CARLO die Rolle der großen Drehscheibe zwischen
Di, 12.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 12.12.2017, 19:30
LOVE HEART ATTACK
Ein Liederabend mit Ulrike Knobloch von Michael Barfuß
Ein Abend mit den Liedern der größten Songwriterinnen der letzten hundert Jahre: von Laurie Anderson zu Claire Waldoff, von Hildegard Knef zu Nina Hagen, von Peggy Lee zu Beyonce – all diese Sängerinnen, Komponistinnen und Erzählerinnen reflektieren ihre Zeit aus weiblicher Perspektive und auf höchst unterschiedliche Weise: ironisch, poetisch, provokativ, bitterböse, surreal, witzig und klug analysierend. In ihren Liedern und Geschichten spiegelt sich auf intelligente und unterhaltsame Weise auch eine Geschichte des Feminismus – aus sehr musikalischer Sicht. Und Ulrike Knobloch singt.

Inszenierung & Musikalische Leitung: Michael Barfuß
Bühne & Kostüme: Silja Oestmann / Melanie Walter
Dramaturgie: Barbara Bily
Di, 12.12.2017, 10:30
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Di, 12.12.2017, 18:30
Lulu
Alban Berg
Premiere: 03. Dezember 2017

Oper in drei Akten, Orchestrierung des 3. Aktes komplettiert von Friedrich Cerha

Groß war der Jubel, als Bergs Lulu in der von Friedrich Cerha komplettierten dreiaktigen Gestalt zur Weltpremiere gelangte. Denn bekanntlich war Berg vor Abschluss der Komposition gestorben, sodass das Werk lange nur als zweiaktiges Fragment gespielt wurde. Auch die jüngste Lulu-Produktion der Wiener Staatsoper in der Regie Willy Deckers bot nur die ersten beiden Akte. Doch nun kehrt Decker zurück an die Staatsoper, um auch hier seine gefeierte Lulu-Inszenierung in der von Cerha fertig instrumentierten dreiaktigen Fassung zu präsentieren.

Dirigent: Ingo Metzmacher
Regie: Willy Decker
Szenische Einstudierung: Ruth Orthmann
Ausstattung: Wolfgang Gussmann
Kost
Di, 12.12.2017, 20:00
Sinfoniekonzert 4:
Gürzenich-Orchester Köln | Nicola Benedetti | Karl-Heinz Steffens
Werke von Beethoven, Dallapiccola und Brahms
Nicola Benedetti, Violine
Gürzenich-Orchester Köln
Karl-Heinz Steffens, Dirigent

Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur (1806)
Luigi Dallapiccola Variazioni für Orchester (1954)
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur (1883)

Beethovens Violinkonzert beginnt mit einem Paukenschlag. Doch gleich darauf schwingt sich die Violine zur Vorsängerin auf und trägt den revolutionären Aufbruchsgeist in die Welt. Der freiheitliche Geist, wie er auch dieses Werk von Ludwig van Beethoven durchdringt, war Luigi Dallapiccola ebenfalls zueigen. In seiner oft von mediterranem Licht und sonniger Heiterkeit durchdrungenen Musik gelingt es ihm stets, die unversöhnlich wirkenden Pole von Ausdruck und Konstruktion zu vereinen. So auch in seinen »Variazioni«, in den er die Grundre
Di, 12.12.2017, 20:00
Dienstagssalon mit Max Rademann
James O'Callaghan
Die Musikszene in Montreal ist bunt, unkonventionell und als Talentschmiede bekannt. Zu den aufregendsten Neuentdeckungen der kanadischen Metropole zählt James O'Callaghan, diesjähriger Kompositionsstipendiat in HELLERAU. Virtuos spielt er mit unterschiedlichen Genres, arbeitet mit akustischen und elektroakustischen Medien und bezieht Klangfundstücke in seine Musik ein. Im Dienstagssalon präsentiert er Arbeitsergebnisse seiner Residenz und plaudert mit Max Rademann auf der grünen Couch.

6 €
Di, 12.12.2017, 18:30
HIER SEIN - BEING HERE
Ein internationales Theaterprojekt für Frauen über Heimat, Identität und Zugehörigkeit
RAC
In HIER SEIN – BEING HERE erarbeiteten die Teilnehmerinnen mittels Tanz, Theater, Musik und Puppentheater eine Geschichte: Eine junge Frau verlässt ihre Heimat und begibt sich auf eine lange Reise, um ein neues Leben in einer fremden Stadt zu beginnen. Präsentation der Ergebnisse.

freitags bis zum 15.12., 14-17 Uhr, Proben im Indurstriegelände

RAC-Projektideen können jederzeit eingereicht werden:

Kontakt: Judith Hellmann
Koordination RAC
Email: hellmann@hellerau.org / Telefon: 0351 – 2646238

Wissam Abufakher
Netzwerke RAC
Email: wissam.abufakher@gmail.com oder: Mustafa Ahaikh Hasan / safy.mafy@hotmail.com

Unsere Projektpartner sind der Sächsische Flüchtlingsrat Dresden e.V., der Ausländerrat Dresden e.V. und die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstad
Di, 12.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Chor Slavica
Eugen Pankow, Leitung
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Di, 12.12.2017, 20:00
WERKSTATT: PROTEIN
ROHE EIER 3000 (LEIPZIG/WIEN)
THEATER

Eine Veränderung steht an, ganz für einen selbst. Gründe gibt es ja immer reichlich: vielleicht passt der Körper nicht zur eigenen Vorstellung, vielleicht stresst das Alltagsregime zu sehr, vielleicht ist man wirklich einfach zu wenig bei sich selbst.

Dagegen hilft die totale Veränderung. Was passiert, wenn man beschließt das Alte unabgeschlossen hinter sich zu lassen, flankiert von gesunden Shakes, straffer Musik und Training für den fitten Body? Merke: Nur unter Stöhnen lernt der Mensch. PROTEIN denkt darüber nach, was völlige Hingabe bedeutet und inwieweit ein unabhängiges Individuum den eigenen Lauf der Dinge bestimmen kann, wenn die Zukunft nicht mehr für alle ausreicht.

REGIE: Stephan Langer
TEXT: Stephan Langer, Roman S. Pauls
SPIEL: Roman S. Pauls
MUSIK: Rica
Di, 12.12.2017, 10:30
Tausendundeine Nacht [8+]
Das Geheimnis der gestohlenen Kräfte
Familiensstück von Markus Bothe und Nora Khuon
Sultan Sherban ist noch ein Kind als er den Thron besteigt, doch die Unbekümmertheit der Jugend hat er eingebüßt. Seit seine Eltern der Pest zum Opfer fielen, wütet Hass in ihm und er will zerstören, was ihn umgibt. Seine Untertanen verkriechen sich. Angst breitet sich aus. Doch ein junges Mädchen, Sheherazade, kennt keine Furcht. Mit einem aberwitzigen Plan im Gepäck marschiert sie mutig in den Palast, bereit, ihr Land zu retten: Eine Nacht lang will sie dem Sultan Geschichten erzählen. Doch nicht irgendwelche, Sheherazade hat das seltene Talent, ihre Erzählungen lebendig werden zu lassen – und so möchte sie ihn in ein Land voller Zauberer, Flaschengeister und Helden entführen. Mit der Kraft der Fantasie hofft sie, Sherban von seinem Hass zu kurieren. Doch als die beiden in Sheherazades G
Mi, 13.12.2017, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Uraufführung: 07. Dezember 2017, Pfauen/Kammer

Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch,
Mi, 13.12.2017, 20:00
Heinersdorff - Sonderkonzerte:
Cameron Carpenter
Konzert Theater Kontor Heinersdorff
Cameron Carpenter, Orgel

Bach: In dulci jubilo BWV 729
Dupré: Le monde dans l'attente du Sauveur (Symphonie-Passion pour orgue op. 23)
Traditional: O du fröhliche
Brahms: Es ist ein Ros entsprungen op. 122/8 (Elf Choralvorspiele)
Bach: Passacaglia c-moll BWV 582
Traditional: Once in Royal David's City (arr. Willcocks; transcr. Carpenter)
Bernard: Winter Wonderland
Sowerby: Carillon
Tschaikowsky: Tanz der Zuckerfee aus "Der Nussknacker" (Arr.: Cameron Carpenter)

Mit Glitzerschuhen den Sleigh Ride auf der Orgel spielen, dass die Schneeflocken nur so stauben? Das kann nur einer: Cameron Carpenter! Der Orgelrevoluzzer hat noch nicht verraten, wie sein Weihnachtsprogramm genau klingen wird, doch man darf sich sicher sein, dass es spektakulär werden wird! Wenn der Wahl-Berliner in
Mi, 13.12.2017, 19:30
Katz und Maus
Günter Grass , Hansjürgen Pohland
Filmclub | 1968. Welt in Bewegung
Einführung: Manfred Mittermayer

Nach dem umstrittenen Roman „Die Blechtrommel“ von Günter Grass entbrannte auch um seine Novelle „Katz und Maus“ (1961) ein Streit, ob es sich bei solchen „Obszönitäten“ um „Kunst“ handeln könne – der Text sollte auf die „Liste der jugendgefährdenden Schriften“ gesetzt werden. Die Novelle spielt in Danzig während des Zweiten Weltkriegs: Der durch einen übergroßen Adamsapfel entstellte Gymnasiast Joachim Mahlke versucht seine Außenseiter­rolle zu kompensieren, indem er einem Soldaten das Ritterkreuz stiehlt und freiwillig in den Krieg zieht.

Auch die Adaption durch Hansjürgen Pohland, eine der ersten Produktionen des „Neuen Deutschen Films“, löste Proteste aus. Sie übersetzt die literarischen Erzählstrukturen gekonnt in das Medium Film. Und sie hat prom
Mi, 13.12.2017, 20:00
Zum 450. Geburtstag von Claudio Monteverdi
Kammermusik
Les Arts Florissants
William Christie, Dirigent
Emmanuelle De Negri, Sopran
Lucía Martín-Cartón, Sopran
Carlo Vistoli, Countertenor
Cyril Auvity, Tenor
Reinoud Van Mechelen, Tenor
Cyril Costanzo, Bass
John Taylor Ward, Bass
Marc Mauillon, Bass

Claudio Monteverdi: Selva morale e spirituale (Auswahl)

Claudio Monteverdi gilt als der erste große Opernkomponist der Musikgeschichte – und dabei wird gerne übersehen, dass er auch ein großartiger Schöpfer geistlicher Werke war. 30 Jahre wirkte er als Kapellmeister am Markusdom in Venedig, eines der wichtigen Zentren der damaligen Kirchenmusik. William Christie und Les Arts Florissants stellen in diesem Konzert eine Auswahl aus dem reichen Schaffen von Monteverdis geistlichen Kompositionen vor.

Einführung: 19:00 Uhr
Mi, 13.12.2017, 19:30
Tod eines Handlungsreisenden
von Arthur Miller
Unterm Strich lief es doch eigentlich ganz gut. Fast vierzig Jahre lang war Willy Loman als Handlungsreisender unterwegs. Und auch wenn er es nie bis nach oben geschafft hat, hat es irgendwie doch immer gereicht: Um die Familie mit den beiden Söhnen zu ernähren und sogar, um die Hypotheken für das kleine Mittelschichtshaus abzubezahlen. Doch der Traum vom kleinen Lebensglück ist ein zerbrechlicher: Kurz vor dem Ruhestand geht Willy die Puste aus. Die Welt dreht sich zu schnell für den alten Handlungsreisenden. Die alten Kontakte greifen nicht mehr, er verliert seinen Job und bei genauerem Hinsehen geht es nicht nur bei ihm, sondern auch bei seinen Söhnen ans Eingemachte. Wie konnte ihm das passieren? Hätte er noch härter für die eigene Zukunft arbeiten können? Gibt es eigentlich Gerechtigk
Mi, 13.12.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Mi, 13.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Mi, 13.12.2017, 18:00
Der Rosenkavalier
Richard Strauss
Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachlässigte Feldmarschallin hat eine stürmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ankündigung ihr Vetter, der lüstern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich für seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Emporkömmlings, von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier für die traditionelle Rosenüberreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der "Kammerzofe", der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schließlich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs über die "Ähnlichkeit" der "Kammerzofe" mit dem Bildnis Oktavia
Mi, 13.12.2017, 19:30
Der Weg ins Leben
nach Zeitzeugenberichten und unter Verwendung von Dokumenten sowie Texten von Anton Makarenko, Heiner Müller u. a.
„Also muss man den neuen Menschen auf neue Weise schaffen.“
„Auf neue Weise, da hast du recht!“
„Und niemand weiß, wie. Und du – weißt du es nicht?“
„Nein, ich auch nicht.“

Der russische Bürgerkrieg, der auf die Revolution von 1917 folgte, hinterließ neben Tod und Verwüstung auch eine sehr große Zahl von verwahrlosten Straßenkindern, die bettelnd und stehlend durch die Städte zogen. Mit einer auf Kollektivbildung und handwerklicher Arbeit basierenden Erziehung wollten Pädagogen wie Anton Makarenko aus diesen Kindern und Jugendlichen einen „Neuen Menschen“ formen. Was als Utopie begann, wurde in der Stalin-Ära und später in der DDR zu einem Konzept zwangsweiser Umerziehung. In den sogenannten Jugendwerkhöfen und den Spezialheimen wurden die Bildungschancen und Entwicklungswege tausend
Mi, 13.12.2017, 10:30
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Mi, 13.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Ensemble VokalChoral
Marcus Steven, Leitung
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Mi, 13.12.2017, 10:00
TSCHICK
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Ein Roadmovie ab 14 Jahren
TSCHICK ist ein Roadmovie, das von Freundschaft, Liebe, Aufbruch und einer Rückkehr handelt, von Außenseitertum und Coolness. TSCHICK ist ein Abenteuer- und Heimatroman. Die Geschichte eines großen, unvergesslichen Sommers, in der es auch — je nachdem, von welcher Seite man es sieht — um das Erwachsenwerden oder Jungsein geht. Maik, ein wohlstandsverwahrloster Außenseiter, bleibt in den Ferien allein zu Hause, hängt zwischen Swimmingpool und Playstation seiner Schwärmerei für die Klassenqueen Tatjana Kosic nach. Am ersten Tag der Sommerferien bekommt er Besuch von Andrej, genannt Tschick, einem russischen Klassenneuzugang mit allerhand Problemen. In der Einfahrt hat Tschick einen himmelblauen Lada („geliehen, nicht geklaut!“) geparkt; er überredet Maik, loszufahren. Wohin? „In die Walachei
Mi, 13.12.2017, 19:30
TSCHICK
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Ein Roadmovie ab 14 Jahren
TSCHICK ist ein Roadmovie, das von Freundschaft, Liebe, Aufbruch und einer Rückkehr handelt, von Außenseitertum und Coolness. TSCHICK ist ein Abenteuer- und Heimatroman. Die Geschichte eines großen, unvergesslichen Sommers, in der es auch — je nachdem, von welcher Seite man es sieht — um das Erwachsenwerden oder Jungsein geht. Maik, ein wohlstandsverwahrloster Außenseiter, bleibt in den Ferien allein zu Hause, hängt zwischen Swimmingpool und Playstation seiner Schwärmerei für die Klassenqueen Tatjana Kosic nach. Am ersten Tag der Sommerferien bekommt er Besuch von Andrej, genannt Tschick, einem russischen Klassenneuzugang mit allerhand Problemen. In der Einfahrt hat Tschick einen himmelblauen Lada („geliehen, nicht geklaut!“) geparkt; er überredet Maik, loszufahren. Wohin? „In die Walachei
Mi, 13.12.2017, 20:00
WERKSTATT: PROTEIN
ROHE EIER 3000 (LEIPZIG/WIEN)
THEATER

Eine Veränderung steht an, ganz für einen selbst. Gründe gibt es ja immer reichlich: vielleicht passt der Körper nicht zur eigenen Vorstellung, vielleicht stresst das Alltagsregime zu sehr, vielleicht ist man wirklich einfach zu wenig bei sich selbst.

Dagegen hilft die totale Veränderung. Was passiert, wenn man beschließt das Alte unabgeschlossen hinter sich zu lassen, flankiert von gesunden Shakes, straffer Musik und Training für den fitten Body? Merke: Nur unter Stöhnen lernt der Mensch. PROTEIN denkt darüber nach, was völlige Hingabe bedeutet und inwieweit ein unabhängiges Individuum den eigenen Lauf der Dinge bestimmen kann, wenn die Zukunft nicht mehr für alle ausreicht.

REGIE: Stephan Langer
TEXT: Stephan Langer, Roman S. Pauls
SPIEL: Roman S. Pauls
MUSIK: Rica
Mi, 13.12.2017, 19:30
KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
Helmut Oehring
Uraufführung: 09. Dezember 2017, StaatenHaus Saal 3

dokupoetisches Instrumentaltheater für 16 InstrumentalVokalSolistInnen, drei Sängerinnen, Kindersolist_innen, vorproduzierte Zuspiele und Live-Elektronik
auf die Wuppertaler Rede Die Freiheit der Kunst (1966) und andere Texte Heinrich Bölls sowie Erzählungen der Mitwirkenden
Musik von Helmut Oehring (* 1961)

Kunst »muss also zu weit gehen, um herauszufinden, wie weit sie gehen darf, wie weit die ihr gelassene Freiheitsleine reicht. Sie bringt nicht nur, bietet nicht, sie ist die einzig erkennbare Erscheinungsform der Freiheit auf dieser Erde (...) Prometheus – das bedeutet der Vorausdenkende – hat ja nicht das Feuer vom Himmel geholt, nur damit die Wurstbratereien ihre Geschäfte machen können; er hat es geholt, auf dass die Erde b
Mi, 13.12.2017, 19:00
Die Nacht von St. Valentin
von Mpumelelo Paul Grootboom
Am frühen Morgen des Valentinstages 2013 erschoss der südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius seine Freundin, das Model Reeva Steenkamp, durch die Badezimmertür ihres Hauses. Vor Gericht berief er sich darauf, sie für einen Einbrecher gehalten zu haben. Dennoch wurde er wegen Totschlags verurteilt. Für sein neues Stück nimmt der südafrikanische Autor und Regisseur Mpumelelo Paul Grootboom, vierzehn Jahre lang am renommierten Staatstheater von Pretoria tätig, diesen Fall zum Ausgangspunkt für eine ähnlich gelagerte Geschichte: Popsternchen Elize Thorn wird erschossen, dringend tatverdächtig ist ihr Verlobter Danie, einer der populären Rugby-Stars des Landes.

Was ist geschehen? Die erfahrene Mordkommissarin Lieutenant Stopford beginnt ihre Ermittlungen. Die Fragen nach den Grenzen unse
Mi, 13.12.2017, 10:30
Tausendundeine Nacht [8+]
Das Geheimnis der gestohlenen Kräfte
Familiensstück von Markus Bothe und Nora Khuon
Sultan Sherban ist noch ein Kind als er den Thron besteigt, doch die Unbekümmertheit der Jugend hat er eingebüßt. Seit seine Eltern der Pest zum Opfer fielen, wütet Hass in ihm und er will zerstören, was ihn umgibt. Seine Untertanen verkriechen sich. Angst breitet sich aus. Doch ein junges Mädchen, Sheherazade, kennt keine Furcht. Mit einem aberwitzigen Plan im Gepäck marschiert sie mutig in den Palast, bereit, ihr Land zu retten: Eine Nacht lang will sie dem Sultan Geschichten erzählen. Doch nicht irgendwelche, Sheherazade hat das seltene Talent, ihre Erzählungen lebendig werden zu lassen – und so möchte sie ihn in ein Land voller Zauberer, Flaschengeister und Helden entführen. Mit der Kraft der Fantasie hofft sie, Sherban von seinem Hass zu kurieren. Doch als die beiden in Sheherazades G
Mi, 13.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Mi, 13.12.2017, 19:00
Hänsel und Gretel
von Engelbert Humperdinck
Altersempfehlung

»Herrgott, wirf Geld herab! Nichts hab ich zu leben, kein Krümchen, den Würmern zu essen zu geben« – der verzweifelte Ausruf von Hänsels und Gretels Mutter bringt die Situation der Familie auf den Punkt. Der Hunger zehrt an allen, die Kinder müssen arbeiten und dürfen nicht spielen, der Vater betäubt seine Situation mit Alkohol. Kein Wunder, dass die Kinder, in die Wildnis geschickt und unter Ängsten dort eingeschlafen, eine Gegenwelt vor sich sehen – ein komplett essbares Haus, scheinbar für sie allein. Aber dieses Haus ist nicht zum Verzehr für sie gedacht, im Gegenteil: Hier sollen die Kinder selbst verspeist werden.

Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette schufen in den frühen 1890er Jahren nicht nur die berühmteste aller Märchenopern, sondern auch eine präzise
Do, 14.12.2017, 20:00
Mir nämeds uf öis (Uraufführung)
von Christoph Marthaler und Ensemble
Uraufführung: 14. Dezember 2017, Pfauen

Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gr
Do, 14.12.2017, 19:30
a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta
Hot Club Trio , Harri Stojka
Dialektgedichte & Live-Musik
Harri Stojka gehört zu den prägendsten Gitarristen und Jazzmusikern unserer Zeit. Nun hat der geniale Musiker ein Buch mit Dialektgedichten geschrieben, wunderbar illustriert von seinem Freund Walter Schmögner. Der Band „a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“ (Edition Keiper, 2016) wird von Harri Stojka und dem Buchkünstler Walter Schmögner präsentiert – gemeinsam mit „Harris Gipsy Jazz & Hot Club Trio“: Harri Stojka (Gitarre), Claudius Jelinek (Gitarre) und Peter Strutzenberger (Kontrabass). Ein garantiert unterhaltsamer Abend der Extra-Klasse!

Harri Stojka, der sich zuletzt neben der Musik auch der Wortkunst zugewandt hat, legt mit seinem Buch erstmals eine Textauswahl vor: sinnliche Dialektgedichte, sprachlich und thematisch typisch wienerisch und zugleich von universeller
Do, 14.12.2017, 20:00
Christian Thielemann dirigiert Beethovens "Missa solemnis"
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent
Genia Kühmeier, Sopran
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Daniel Behle, Tenor
Franz-Josef Selig, Bass
Rundfunkchor Berlin
Philipp Ahmann, Chor-Einstudierung

Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op. 123

Ludwig van Beethoven betrachtete die Missa solemnis als »das gelungenste seiner Geistesprodukte«. In diesem vielschichtigen Werk hat das glanzvolle Gotteslob ebenso Raum hat wie die zarte humanistische Botschaft. Hinzu kommt eine vorwärtsdrängende Energie, wie wir sie von Beethovens Symphonien her kennen. Dirigent des Abends ist Christian Thielemann, der mit den Berliner Philharmonikern schon viele große Chorwerke eindrucksvoll interpretiert hat.

Einführung: 19:00 Uhr
Do, 14.12.2017, 19:30
Mary Page Marlowe
von Tracy Letts
Was ist der Mensch? Ist er die Summe seiner Erzählungen? »Welche elf Szenen würde Sie auswählen, wenn Sie die Geschichte Ihres Lebens erzählen sollten?«, fragt der amerikanische Dramatiker Tracy Letts, als er zu seinem ungewöhnlichen Porträt eines unauffälligen Frauenlebens interviewt wird. Es sind nicht nur die glücklichen und erfolgreichen Momente eines Lebens, von denen er in seinem neuen Stück erzählt. Es gibt auch die traurigen, die Momente des Scheiterns und die, in denen falsche Entscheidungen getroffen wurden. Und da das Leben kein Kontinuum ist, wie Letts sagt, auch wenn es sich so anfühlen mag, zoomt er in die unterschiedlichen Lebensphasen seiner Protagonistin Mary Page Marlowe, verlässt dabei die Chronologie, springt hin und her, von der Midlifecrisis in die Collegezeit, von do
Do, 14.12.2017, 10:30
Räuber Hotzenplotz
von Otfried Preußler
Ab 4 Jahren.

Großmutters neue Kaffeemühle ist gestohlen worden. Der Übeltäter ist niemand anderes als der berüchtigte Räuber Hotzenplotz. Die Freunde Kasperl und Seppel sind ihm schon bald auf den Fersen und stürzen dabei Hals über Kopf in eine abenteuerliche Welt. Da hilft nur Zauberkraft, Phantasie und sehr viel Mut!

Bilderreich, mit viel Witz und übermütiger Spielfreude setzt der junge Regisseur Matthias Köhler den Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler auf der großen Bühne in Szene. Ein Theaterzauber für kleine und große Kinder.

Regie: Matthias Köhler
Bühne: Petra Möhle | Peter Meier
Kostüme: Nadja Zeller
Licht: Hartmut Litzinger
Dramaturgie: Sibylle Dudek
Do, 14.12.2017, 20:00
Gala de Noël SOS Villages d’Enfants Monde
Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Karel Mark Chichon, direction
Victor Julien-Laferrière, violoncelle (lauréat du Concours Musical International Reine Elisabeth de Belgique)

Camille Saint-Saëns: Bacchanale (Samson et Dalila)
Camille Saint-Saëns: Concerto pour violoncelle et orchestre N° 1
Richard Strauss: Der Rosenkavalier: Walzer. (arr. Karel Mark Chichon)
Emīls Dārziņš: Valse mélancolique
Maurice Ravel: La Valse.

Festliche Bräuche werden in der Vorweihnachtszeit auch in der Philharmonie gepflegt. Am 14.12. bietet das Benefizkonzert von SOS Villages d’Enfants Monde Gelegenheit, den jungen Cellisten Victor Julien- Laferrière, Sieger des Concours Reine Elisabeth de Belgique, mit dem virtuosen Ersten Konzert für Violoncello von Saint-Saëns zu erleben. Am darau
Do, 14.12.2017, 19:00
Barockkonzert im Lichterschein
Mikhail Zhuravlev, Oboe
Tonio Schibel, Antonia Demianenko, Teruko Habu, Johanna Klose, Birgit Schnepper, Martina Sebald, Violine
Friedemann Hecker, Kasumi Matsuyama, Viola
Anja Schröder, Katharina Müller-Kern, Violoncello
Sigrid Jann-Breitling, Kontrabass
Wolfgang Kostujak, Cembalo

Georg Friedrich Händel: Concerto Grosso G-Dur op. 3/3 HWV 314
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello d-Moll RV 405
Konzert für drei Violinen und Streicher F-Dur RV 551
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051
Konzert für Oboe und Streicher d-Moll BWV 1059
Doppelkonzert für Violine, Oboe und Streicher d-Moll BWV 1060

Von 1717 bis 1723 wirkte Johann Sebastian Bach in Köthen. Die kunstsinnige und weltoffene Atmosphäre am Hofe des Fürsten Leopold löste bei seinem jungen
Do, 14.12.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Do, 14.12.2017, 19:30
ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL
Komödie von Theresia Walser
»Wahrheit kann man doch nicht übersetzen. Wahrheit ist unübersetzbar …«

Postfaktisch ist das Wort des Jahres 2016. Doch schon 2012 hat Theresia Walser es zum Dreh- und Angelpunkt eines monströs-komischen Stückes über drei First Ladys gemacht. Wie diese Diktatorengattinnen über Geschichte und ihr Verhältnis zum Volk denken oder was sie von Wahrheit halten, ist im Zeitalter neuer Autokraten wieder erschreckend aktuell.

Frau Margot, Frau Leila und Frau Imelda – Ähnlichkeiten mit realen Personen der Geschichte sind durchaus beabsichtigt – treffen sich zu einer Pressekonferenz. Ihr Leben soll verfilmt werden. Doch unter verzweifelter Mitwirkung eines Simultanübersetzers, der ein kulturdiplomatisches Desaster verhindern will, kommt es Backstage vor dem offiziellen Auftritt zu einem sich at
Do, 14.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Do, 14.12.2017, 19:30
Viktor
Ein Stück von Pina Bausch
In Koproduktion mit Teatro Argentina, Rom

Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch
Bühne: Peter Pabst
Kostüme: Marion Cito
Dramaturgie: Raimund Hoghe
Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert

Musik: Pjotr Tschaikowski Dietrich Buxtehude Antonin Dvořák Aram Chatschaturjan Italienische Volksmusik Mittelalterliche Tanzmusik New-Orleans-Musik Tanzmusik der dreißiger Jahre u. a.

Dauer: 3h 15min, eine Pause
Do, 14.12.2017, 19:30
Amphitryon
von Heinrich von Kleist
Er ist allmächtig, dieser Jupiter, der Gott der Götter, der Ranghöchste in der olympischen Ordnung. Nur eines ist ihm scheinbar nicht vergönnt: wahrhaftig zu lieben. Deshalb stattet er den Menschen einen Besuch ab: Er nimmt Amphitryons Gestalt an und schleicht sich in Alkmenes Bett und Herz. Der Götterbote Merkur tut es ihm gleich und gibt sich als Amphitryons Diener Sosias aus. Dieser Rollenraub führt zu äußerster Verwirrung. Die Figuren stecken im Strudel der Gefühle, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Die Komik dieser Kleistschen Verwechslungskomödie weitet sich schon bald zur tiefen Seins- und Identitätskrise aller aus. Alkmene weiß nicht mehr, wen sie liebt. Alkmenes „Ach!“ – das berühmteste „Ach!“ der Weltliteratur und die letzte Äußerung in „Amphitryon“ – drückt ihre totale existe
Do, 14.12.2017, 10:30
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Do, 14.12.2017, 19:30
Der Nussknacker
Ballett von Benjamin Millepied
Musik von Peter I. Tschaikowsky
Weihnachten im Theater, das ist der Walzer der Schneeflöckchen, der Tanz der Zuckerfee und der Aufmarsch der Zinnsoldaten. Weihnachten im Theater ist, wenn alle wieder Kind sein dürfen und mit dem Mädchen Clara davon träumen, dass der Nussknacker sich in einen Märchenprinz verwandelt. Clara hat die hölzerne Figur von ihrem Patenonkel Droßelmeier geschenkt bekommen. In der Nacht erwacht der Nussknacker zum Leben und zieht mit einer Armee von Zinnsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Clara verhilft ihm zum Sieg, und aus der steifen Puppe wird ein wunderschöner junger Mensch. Clara und ihr Prinz reisen über den Tannenwald zur Zuckerburg, wo die Zuckerfee die beiden zu einem rauschenden Fest einlädt.

Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Ballett beruht auf einer surrealen Geschichte von E.T.A. H
Do, 14.12.2017, 20:00
shortfilmlivemusic
ein Filmkonzert über das Ankommen
Survival Strategies for Cold Countries
Jan F. Kurth // Stimme
Benjamin Schindler // Film, Projektion
Fadi Mhawesch // Spiel, Performance
Ephraim Wegner // Live-Elektronik
Matthias Kurth // E-Gitarre, Oud
Lutz Streun // Tenorsaxophon, Bassklarinette
Dániel Vedres // Horn, Effekte
Demian Kappenstein // Schlagzeug

Zu allen Zeiten gab es in Deutschland große Aus- und Einwanderungsbewegungen. Dennoch wurde die Ankunft von Flüchtlingen 2015 in Deutschland von vielen als Ausnahmezustand wahrgenommen. Dabei ist sie nur ein weiterer Beleg für den Normalfall Migration gestern und heute. Zugleich wirft sie Fragen nach der Ankunft an einem neuen Ort auf. Was bedeutet es anzukommen? Wie erleben es die Ankommenden selbst? Dazu befragen die Künstler aktuelle und historische Quellen, literarische Texte, Filme und Zeitzeugen. Aus der
Do, 14.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Sebastian Schöne, Trompete
KMD i. R. Hans-Dieter Schöne, Orgel
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Do, 14.12.2017, 19:30
Die Fledermaus
Johann Strauß
Operette in drei Akten
Libretto von Carl Haffner und Richard Genée nach dem Lustspiel "Le Réveillon"
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Musik von Johann Strauß (1825 - 1899)

Der Notar Dr. Falke hat mit seinem Freund Gabriel von Eisenstein eine private Rechnung offen und sinnt auf Rache. Eine exklusive Party im Hause des dubiosen russischen Prinzen Orlofsky kommt ihm als Schauplatz für die von ihm geplante Demontage Eisensteins gerade recht. Auf dieser delikaten Feier mit Sekt und Kaviar gibt sich keiner als das zu erkennen, was er wirklich ist - der Rausch regiert. Ein irrwitziges Spiel der erfundenen Identitäten, der falschen Freundschaften und des erotischen "Bäumlein-wechsle-dich" nimmt seinen Lauf. Das Erwachen bringt Katerstimmung: Am Ende findet sich die ganze Feiergesellscha
Do, 14.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Fr, 15.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Fr, 15.12.2017, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Fr, 15.12.2017, 20:00
Christian Thielemann dirigiert Beethovens "Missa solemnis"
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent
Genia Kühmeier, Sopran
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Daniel Behle, Tenor
Franz-Josef Selig, Bass
Rundfunkchor Berlin
Philipp Ahmann, Chor-Einstudierung

Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op. 123

Ludwig van Beethoven betrachtete die Missa solemnis als »das gelungenste seiner Geistesprodukte«. In diesem vielschichtigen Werk hat das glanzvolle Gotteslob ebenso Raum hat wie die zarte humanistische Botschaft. Hinzu kommt eine vorwärtsdrängende Energie, wie wir sie von Beethovens Symphonien her kennen. Dirigent des Abends ist Christian Thielemann, der mit den Berliner Philharmonikern schon viele große Chorwerke eindrucksvoll interpretiert hat.

Einführung: 19:00 Uhr
Fr, 15.12.2017, 20:00
Raumstation:
Die 14 Berliner Flötisten
Kammermusik im Mendelssohn-Saal
Die 14 Berliner Flötisten

Mozart: Ouvertüre zu "Die Zauberflöte" KV 620
Bach: Sinfonia "Hirtenmusik" (Weihnachtsoratorium BWV 248)
Corelli: Concerto grosso g-Moll op. 6/8 ("Weihnachtskonzert")
Tschaikowsky: Nussknacker-Suite (Auszüge)
Reznicek: Ouvertüre zu "Donna Diana"
Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune
Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum (Auszüge)
Debussy: Syrinx für Flöte solo (Arrangement für 14 Flöten von Joachim Schmeißer)
Debussy: Petite suite
Rimsky-Korsakow: Hummelflug (Das Märchen vom Zaren Saltan)
Schmeißer: Ein Weihnachtslieder-Medley

Die Wiedervereinigung Deutschlands lag schon sechs Jahre zurück, als sich 14 Flötisten aus den großen Orchestern Berlins zu einem einzigartigen Ensemble zusammenschlossen. Dennoch ist diese Formation ein schönes
Fr, 15.12.2017, 19:30
Faust I
von Johann Wolfgang von Goethe
Über sechzig Jahre hat Goethe mit der Arbeit am FAUST zugebracht. Die Geschichte dieses rastlosen, ewig suchenden Menschen, der sich frustriert von den Wissenschaften abwendet, sich an der Magie versucht und schließlich die berühmte Teufelswette eingeht, hat Goethe zeitlebens beschäftigt. Es ist die Tragödie des modernen Menschen, der sich nach Erfüllung sehnt und sie nirgends findet, ein Getriebener, der auf einer rauschhaften Reise Welten durchquert. Kneipen werden aufgesucht, Verjüngungstränke eingenommen, Faust verliebt sich in Gretchen, erobert sie und stürzt sie ins Verderben. Was mit einer Gotteswette begann, endet mit einer satanischen Orgie auf dem Blocksberg und einer zerstörten jungen Frau, die auf ihre Henker wartet.

Mit einem Ensemble aus Schauspielern und Puppen begibt sic
Fr, 15.12.2017, 20:00
Le Concert d'Astrée / Emmanuelle Haïm
Le Concert d’Astrée
Chœur du Concert d’Astrée
Emmanuelle Haïm, direction
Emöke Baráth, Lea Desandre, soprano
Damien Guillon, contreténor
Emiliano Gonzalez-Toro, ténor
Victor Sicard, basse

Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus HWV 232
Johann Sebastian Bach: Magnificat BWV 243

Neben seiner Residenz an der Opéra de Lille sind die Musiker von Le Concert Astrée Saison für Saison auf Tournee durch die Welt. Am 15.12. ist das Spezialensemble für Barockmusik wieder zu Gast in der Philharmonie Luxemburg, dieses Mal mit Dixit Dominus von Händel und Bachs Maginificat. Komponiertes Gotteslob auf lateinischen Text – das erscheint ungewöhnlich für die Musik der lutherisch-reformierten Kirche. Entsprechend sind diese beiden Werke, die in ihrem Ausdrucksgehalt nicht allzu weit von der Oper en
Fr, 15.12.2017, 19:30
BACH, IMMORTALIS
Tanzabend von Hans Henning Paar
Mit dem Sinfonieorchester Münster
Musik von Johann Sebastian Bach & Thorsten Schmid-Kapfenburg

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) hinterließ der Nachwelt einen außergewöhnlichen musikalischen Kosmos, der nachfolgende Komponistengenerationen beeinflusste und Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen inspirierte. Bachs Werk umfasst außer der Oper jede musikalische Gattung des Barock und spiegelt die verschiedenen Berufsfelder wider, die der Komponist im höfischen und im kirchlich-städtischen Bereich innehatte. Bach trennte nicht zwischen geistlicher und weltlicher, zwischen vokaler und instrumentaler Musik, sondern versuchte die heterogenen Prinzipien in seinem Schaffen zu vereinen. Die Vielschichtigkeit seiner Schreibart und die Universalität seines musikalischen Denkens führten zur G
Fr, 15.12.2017, 19:30
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
Der junge Werther hat seine Heimat verlassen und sich in einer paradiesischen Gegend niedergelassen. Bei einem Ball auf dem Lande macht er die Bekanntschaft mit Lotte, die sein Herz näher angeht. Doch Lotte hat bereits einen braven Bräutigam – Albert. Werthers Liebe zu Lotte kann nicht erwidert werden und endet tragisch. An Heiligabend wählt Werther den Freitod.

Goethes WERTHER wurde innerhalb kürzester Zeit zum meistgelesenen Buch des Sturm und Drang. Er selbst sagt über den Erfolg des 1774 erschienenen Romans: »Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.« Die damalige Kritik unterstellte dem Werk jedoch, eine Suizidwelle junger Männer ausgelöst zu haben.

Inszenierung: Gregor Tureček
Bühnenbild & Video: J
Fr, 15.12.2017, 19:00
Hisako Kawamura | Georg Kjurdian
Piano Extra
Hisako Kawamura, Klavier
Georg Kjurdian, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate f-Moll op. 2/1
Frédéric Chopin: Sonate Nr. 3 h-Moll op. 58
24 Préludes op. 28

„Schlanke, leichtgängige Perfektion“ und einen „untrüglichen Sinn für Abrundung und Proportion“ attestierte das FonoForum Hisako Kawamuras Einspielung der h-Moll-Sonate von Frédéric Chopin beim Nobel-Label RCA. Die Japanerin, die in Deutschland aufwuchs, ist als Interpretin der großen romantischen Klavierliteratur auf den bedeutendsten Podien der internationalen Klavierszene zu erleben. Zahlreiche Preise (so etwa beim ARD Wettbewerb in München) dokumentieren die frühe Meisterschaft der Pianistin, die 2015 von der Folkwang Universität der Künste zur Professorin berufen wurde.

Chopins h-Moll-Sonate, die sie so erfolgreich auf
Fr, 15.12.2017, 19:30
JE SUIS FASSBINDER (DEUTSCHLAND IM HERBST 2016)
Text von Falk Richter unter Verwendung von Originaltexten von Rainer Werner Fassbinder
Liebe und Politik sind die Themen des wohl radikalsten und zugleich sensibelsten deutschen Kultregisseurs Rainer Werner Fassbinder. Unter dem Eindruck des RAF-Terrors der 70er Jahre beteiligte er sich an dem Kollektivfilm DEUTSCHLAND IM HERBST, für den er die erste Episode entwickelte. Im Film sieht man ihn mit seinem Geliebten und im Streitgespräch mit seiner Mutter. Es ist erschreckend und faszinierend, wie das Private mit der Politik dabei verknüpft ist. Fassbinder war entsetzt, wie schnell in Zeiten des Terrors demokratische Grundsätze aufgegeben werden. Und auch Falk Richter ist entsetzt über die heutigen Entwicklungen hierzulande und fragt sich, wie man als Künstler auf solche Entwicklungen reagieren kann. Er positioniert sich: »Ich bin Fassbinder. Ich bin ein Opfer des IS. Ich bin e
Fr, 15.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Fr, 15.12.2017, 19:30
Viktor
Ein Stück von Pina Bausch
In Koproduktion mit Teatro Argentina, Rom

Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch
Bühne: Peter Pabst
Kostüme: Marion Cito
Dramaturgie: Raimund Hoghe
Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert

Musik: Pjotr Tschaikowski Dietrich Buxtehude Antonin Dvořák Aram Chatschaturjan Italienische Volksmusik Mittelalterliche Tanzmusik New-Orleans-Musik Tanzmusik der dreißiger Jahre u. a.

Dauer: 3h 15min, eine Pause
Fr, 15.12.2017, 18:30
Lulu
Alban Berg
Premiere: 03. Dezember 2017

Oper in drei Akten, Orchestrierung des 3. Aktes komplettiert von Friedrich Cerha

Groß war der Jubel, als Bergs Lulu in der von Friedrich Cerha komplettierten dreiaktigen Gestalt zur Weltpremiere gelangte. Denn bekanntlich war Berg vor Abschluss der Komposition gestorben, sodass das Werk lange nur als zweiaktiges Fragment gespielt wurde. Auch die jüngste Lulu-Produktion der Wiener Staatsoper in der Regie Willy Deckers bot nur die ersten beiden Akte. Doch nun kehrt Decker zurück an die Staatsoper, um auch hier seine gefeierte Lulu-Inszenierung in der von Cerha fertig instrumentierten dreiaktigen Fassung zu präsentieren.

Dirigent: Ingo Metzmacher
Regie: Willy Decker
Szenische Einstudierung: Ruth Orthmann
Ausstattung: Wolfgang Gussmann
Kost
Fr, 15.12.2017, 19:30
Der Nussknacker
Ballett von Benjamin Millepied
Musik von Peter I. Tschaikowsky
Weihnachten im Theater, das ist der Walzer der Schneeflöckchen, der Tanz der Zuckerfee und der Aufmarsch der Zinnsoldaten. Weihnachten im Theater ist, wenn alle wieder Kind sein dürfen und mit dem Mädchen Clara davon träumen, dass der Nussknacker sich in einen Märchenprinz verwandelt. Clara hat die hölzerne Figur von ihrem Patenonkel Droßelmeier geschenkt bekommen. In der Nacht erwacht der Nussknacker zum Leben und zieht mit einer Armee von Zinnsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Clara verhilft ihm zum Sieg, und aus der steifen Puppe wird ein wunderschöner junger Mensch. Clara und ihr Prinz reisen über den Tannenwald zur Zuckerburg, wo die Zuckerfee die beiden zu einem rauschenden Fest einlädt.

Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Ballett beruht auf einer surrealen Geschichte von E.T.A. H
Fr, 15.12.2017, 19:30
DER PARASIT
von Friedrich Schiller
Lustspiel nach Louis-Benoît Picard

Mobbing, Korruption und Veruntreuung sind, wie es scheint, immer in Mode: Kollegen, die intrigieren und sich mit fremden Federn schmücken, Chefs, die sich einseifen lassen, Politiker und Manager, die in die eigene Tasche wirtschaften und am Ende noch Abfindungen kassieren. Friedrich Schiller zeigt in seiner Komödienbearbeitung einen Staatsdiener, der es versteht, seine berufliche Inkompetenz geschickt durch Schmeicheleien und Lügen zu verbergen. Er umgarnt die Mutter seines Vorgesetzten, bezirzt dessen Tochter und versucht, sich einen angesehenen Posten zu erschleichen. Schamlos nützt er dabei das Wissen und den Fleiß seiner allzu gutmütigen Kollegen aus, bis er durch den gewitzten Plan eines seiner Opfer endlich doch noch über seinen perfiden Hochmut
Fr, 15.12.2017, 19:00
Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3
Ute Selbig, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Fr, 15.12.2017, 20:00
LINDENAU RE-VISITED (2007/2017)
DIANA WESSER + HERMANN HEISIG (LEIPZIG/BERLIN)
PERFORMATIVER URBANISMUS + TANZ

Lindenau Re-Visited ist eine vielschichtige Bestandsaufnahme über Stadtentwicklung, Vergänglichkeit, Veränderungsprozesse und Zeit.

10 Jahre nachdem Diana Wesser und Hermann Heisig in „Movements of Lindenau“ Rhythmen, Bewegungen und Klänge des damals noch schrumpfenden Viertels untersuchten und in Szene setzten, entwickeln sie nun ihre Erkundungen weiter, hin zu einer Langzeitbeobachtung – ein performatives Wiedersehen mit Lindenau. Wie hat sich die Atmosphäre, wie die räumliche Struktur im mittlerweile stark wachsenden Viertel verändert? Inwieweit ist diese Veränderung und Dynamik auch rhythmisch spürbar? Und was denken die Menschen, die hier leben und arbeiten, über die Entwicklung ihres Stadtteils?

Die Aufführung wird begleitet von einem performa
Fr, 15.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Barbara Christina Steude, Sopran
Barockensemble der Kreuzkirche Dresden auf historischen Instrumenten
Heide Schwarzbach, Barockvioline
Elisabeth Starke, Barockvioline
Juliane Gilbert, Barockcello
Donatus Bergemann, Kontrabass
Kreuzorganist Holger Gehring, Leitung und Orgel
Pfarrer Holger Milkau, Liturg

Georg Philipp Telemann (1681-1767): Sonata G-Dur,
daraus Dolce – Allegro
Melchior Schildt (1592/92-1667): Weihnachtskonzert „Ach mein herzliebes Jesulein“
Georg Philipp Telemann: Sonata G-Dur,
daraus Affettuoso – Vivace
Christoph Bernhard (1628-1692): Weihnachtskonzert „Fürchtet euch nicht!“
Fr, 15.12.2017, 14:00
Schwanensee
Ballett von Peter Tschaikowsky
Der böse Zauberer Rotbart hat die schöne Odette und ihre Freundinnen in Schwäne verwandelt. Nur um Mitternacht können sie für einige Stunden ihre menschliche Gestalt annehmen. Von diesem Zauber kann die Prinzessin nur erlöst werden, wenn ihr ein Mann ewige Treue schwört. Prinz Siegfried, der die sonderbare Verwandlung am Ufer des Schwanensees beobachtet, versichert Odette seiner Treue und bittet sie zu dem Ball, auf dem er sich eine Braut aussuchen soll. Zu der Brautschau erscheint Rotbart mit seiner als Odette verkleideten Tochter Odile. Durch die Ähnlichkeit getäuscht, bricht Siegfried seinen Treueschwur, und Odette muss für immer ein Schwan bleiben. Siegfried erkennt bestürzt seinen Fehler und fordert Rotbart zum Kampf. Mit dem Tod des Zauberers erlischt auch dessen Macht. Der Bann ist
Fr, 15.12.2017, 19:30
Schwanensee
Ballett von Peter Tschaikowsky
Der böse Zauberer Rotbart hat die schöne Odette und ihre Freundinnen in Schwäne verwandelt. Nur um Mitternacht können sie für einige Stunden ihre menschliche Gestalt annehmen. Von diesem Zauber kann die Prinzessin nur erlöst werden, wenn ihr ein Mann ewige Treue schwört. Prinz Siegfried, der die sonderbare Verwandlung am Ufer des Schwanensees beobachtet, versichert Odette seiner Treue und bittet sie zu dem Ball, auf dem er sich eine Braut aussuchen soll. Zu der Brautschau erscheint Rotbart mit seiner als Odette verkleideten Tochter Odile. Durch die Ähnlichkeit getäuscht, bricht Siegfried seinen Treueschwur, und Odette muss für immer ein Schwan bleiben. Siegfried erkennt bestürzt seinen Fehler und fordert Rotbart zum Kampf. Mit dem Tod des Zauberers erlischt auch dessen Macht. Der Bann ist
Fr, 15.12.2017, 19:30
Am Königsweg
von Elfriede Jelinek
„Achtung, hier kommt der neue König…!“ Der Sieger, der Vorkämpfer, der Anführer, der Gewinner, der Vater, der Erlöser, der Gott: Viele Namen trägt der gerade erwählte König, doch wie er wirklich heißt, wird nie direkt ausgesprochen: Donald J. Trump ist Anlass, aber nicht Essenz des neuen Stückes von Elfriede Jelinek. Sie stellt sich grundsätzlichere Fragen wie: Wieso treten Rechtspopulismus und Superkapitalismus stets gemeinsam auf? Bedeutet der Sieg dieses Königs nicht die gespenstische Rückkehr des „Alten“, „historisch Überlieferten, auch wenn damals Millionen daran krepiert sind“? Und wieso steht der Verblendung der neuen Rechten keine Hellsicht der Gegner gegenüber? Wieso sind in diesem Schauspiel alle blind?

Gleich zu Beginn des Stückes: Auftritt der Autorin als blinde Seherin; sie
Fr, 15.12.2017, 10:30
Das doppelte Lottchen [7+]
von Erich Kästner
„So eine Frechheit! Die hätten uns zuerst fragen müssen, ob sie uns halbieren dürfen. Und dann hätte ich nein gesagt.“

Im Ferienlager stehen sich Luise und Lotte plötzlich das erste Mal in ihrem Leben gegenüber und müssen feststellen: Sie gleichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Lotte findet es anfangs unverschämt, dass eine daherkommt, die genauso aussieht wie sie. Es entbrennt zunächst eine Feindschaft zwischen den beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Luise ist still und fleißig; Lotte ist frech und aufmüpfig. Doch bald finden sie heraus, dass sie am selben Tag in derselben Stadt geboren sind und dass Lotte nur ihre Mutter und Luise nur ihren Vater hat. Klar, dass da etwas faul sein muss! Mutig und selbstbewusst nehmen sie ab sofort ihr Leben selbst in die
Sa, 16.12.2017, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Uraufführung: 07. Dezember 2017, Pfauen/Kammer

Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch,
Sa, 16.12.2017, 19:00
Christian Thielemann dirigiert Beethovens "Missa solemnis"
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent
Genia Kühmeier, Sopran
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Daniel Behle, Tenor
Franz-Josef Selig, Bass
Rundfunkchor Berlin
Philipp Ahmann, Chor-Einstudierung

Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op. 123

Ludwig van Beethoven betrachtete die Missa solemnis als »das gelungenste seiner Geistesprodukte«. In diesem vielschichtigen Werk hat das glanzvolle Gotteslob ebenso Raum hat wie die zarte humanistische Botschaft. Hinzu kommt eine vorwärtsdrängende Energie, wie wir sie von Beethovens Symphonien her kennen. Dirigent des Abends ist Christian Thielemann, der mit den Berliner Philharmonikern schon viele große Chorwerke eindrucksvoll interpretiert hat.

Einführung: 19:00 Uhr
Sa, 16.12.2017, 18:00
Komet:
Polizei-Chor
Das Programm unserer Gastveranstalter
Christine Hoffmann, Sopran
Thomas Iwe, Tenor
Achim Hoffmann, Bass
Carolyn Shen, Violine
Martin Fratz, Klavier
Camerata Louis Spohr
Lüdenscheider Männerchor e.V.
Polizei-Chor Düsseldorf 1958 e.V.
Stefan Scheidtweiler, Dirigent

Weihnachtskonzert

Telemann: Nun komm, der Heiden Heiland, Adventskantate
Händel: Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn (Chor aus "Der Messias")
Bach: Großer Herr und starker König (Weihnachtsoratorium BWV 248)

Das Weihnachtskonzert des Polizei-Chor Düsseldorf schlägt traditionell einen großen musikalischen Bogen vom festlichen Barock über traditionelle Popularmusik. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Chor-, Solo- und Orchesterwerken ist das Konzert ein idealer Start in die Weihnachtszeit. Mit der Aufführung einer Adventskantate wird in sei
Sa, 16.12.2017, 19:30
Wilhelm Tell (Premiere)
von Friedrich Schiller
Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit – darum kämpft in Wilhelm Tell ein ganzes Arsenal von Figuren. Allen voran Tell selbst: Der lebt zunächst weltabgewandt mit Frau und Kindern im Herzen der Alpen. Politik und Allgemeinwohl interessieren ihn nicht. Als er eines Tages dem Hut des Landvogts, der auf einer Fahnenstange mitten in Altdorf thront, die befohlene Achtung nicht erweist, ist der persönliche Friede zu Ende. Gessler, der Landvogt, erwischt Tell und zwingt ihn unter Todesandrohungen zum berühmten Apfelschuss. Tell trifft.

Zeitgleich versammeln sich politische Vertreter aus Uri, Unterwalden und Schwyz auf dem Rütli und gründen eine Eidgenossenschaft. Aufbauend auf ihre alten und wahren Werte vereinigen sie sich gegen die Ungerechtigkeit und den Machtmissbrauch der Landvögte. D
Sa, 16.12.2017, 19:30
Open Grounds
Gastspiel
Ein Hauptmerkmal des Tanzes als performative Kunst ist seine Vergänglichkeit, gleichzeitig ist er aber auch eine zutiefst soziale Kunstform, die Tänzer, Zuschauer sowie den Choreografen für eine bestimmte Zeit zusammenbringt. Das ästhetische Erlebnis ist ein Kommunikationsprozess, dessen Wiederholung im Tanz eine zentrale Rolle einnimmt.

Ensemblemitglieder der Dresden Frankfurt Dance Company beschäftigen sich ein Jahr lang mit Themen wie Menschlichkeit, Gesellschaft, Körper und Bewegung, Geschlechterfragen, Gefühlen, sozialen Medien und deren Einfluss auf uns, Abgrenzung von Privatem und Öffentlichem, schließlich mit dem Leben in Bewegung und kreieren äußerst abwechslungsreiche Arbeiten, die aus den unterschiedlichsten Perspektiven entstehen.

Gefördert vom Kulturfonds Fra
Sa, 16.12.2017, 16:00
Rotkäppchen
Erzielconcert mat Objeten
Dan Tanson, narration, conception, texte, dramaturgie et objets, décors
Michel Boulanger, violoncelle, composition, décors
Astrid Howard, mise en scène, technique
Koen Raas, fabrication des décors

Production Chantier Mobile asbl / E411 vzw
Sa, 16.12.2017, 19:30
Viktor
Ein Stück von Pina Bausch
In Koproduktion mit Teatro Argentina, Rom

Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch
Bühne: Peter Pabst
Kostüme: Marion Cito
Dramaturgie: Raimund Hoghe
Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert

Musik: Pjotr Tschaikowski Dietrich Buxtehude Antonin Dvořák Aram Chatschaturjan Italienische Volksmusik Mittelalterliche Tanzmusik New-Orleans-Musik Tanzmusik der dreißiger Jahre u. a.

Dauer: 3h 15min, eine Pause
Sa, 16.12.2017, 18:00
Der Rosenkavalier
Richard Strauss
Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachlässigte Feldmarschallin hat eine stürmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ankündigung ihr Vetter, der lüstern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich für seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Emporkömmlings, von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier für die traditionelle Rosenüberreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der "Kammerzofe", der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schließlich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs über die "Ähnlichkeit" der "Kammerzofe" mit dem Bildnis Oktavia
Sa, 16.12.2017, 19:00
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Sa, 16.12.2017, 15:00
Kammerkonzert 3
Werke von Bach, Strawinsky und Mendelssohn Bartholdy
Jana Andraschke, Violine
Anna Isabel Fritz, Violine
William Grigg, Violine
Liz Macintosh, Violine
Martina Horejsi-Kiefer, Viola
Antje Kaufmann, Viola
Gerhard Dierig, Viola
Daniel Raabe, Violoncello
Joachim Griesheimer, Violoncello
Sylvia Borg-Bujanowski, Violoncello
Henning Rasche, Kontrabass
Roderick Shaw, Cembalo

Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 (um 1714)
Igor Strawinsky »Concerto en Ré« für Streichorchester »Basler Concerto« (1946)
Felix Mendelssohn Bartholdy Oktett Es-Dur op. 20 für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli (1825)

Dreimal drei begegnen sich auf Augenhöhe: Ein Wechselspiel der Kräfte, ein wunderbarer Balance-Akt entspringt in Bachs wohl berühmtestem Brandenburgischen Konzert aus einer Wechselnote.
Sa, 16.12.2017, 16:00
Die Schöne oder das Biest
Kinder- & Jugendtheater
Fassung von Bruno Cappagli
Für Kinder von 4 bis 8 Jahren

Was ist wirklich schön?
Muss das, was allen gefällt, zwangsläufig auch mir gefallen? Und muss das, was mir gefällt, zwangsläufig auch dir gefallen? Ist das Tier wirklich hässlich? Oder steckt in jedem von uns etwas Tierisches, das wir lieben?

Diese Fragen stehen im Zentrum des berühmten Märchens, das die beiden Darsteller des Teatro La Baracca in wunderschönen poetischen Bildern auf die Bühne zaubern.

Am Ende steht die Erkenntnis, dass es nur darauf ankommt, mit welcher Perspektive wir das Leben betrachten. Wir haben die Wahl, ob wir die Dinge, die uns umgeben, verurteilen und vor ihnen davonlaufen, oder ob wir uns davon anziehen lassen. Alles, was um uns herum zu entdecken ist, kann sowohl schön als auch unheimlich oder abschreckend sein.

Es komm
Sa, 16.12.2017, 17:00
Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3
Ute Selbig, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Sa, 16.12.2017, 20:00
LINDENAU RE-VISITED (2007/2017)
DIANA WESSER + HERMANN HEISIG (LEIPZIG/BERLIN)
PERFORMATIVER URBANISMUS + TANZ

Lindenau Re-Visited ist eine vielschichtige Bestandsaufnahme über Stadtentwicklung, Vergänglichkeit, Veränderungsprozesse und Zeit.

10 Jahre nachdem Diana Wesser und Hermann Heisig in „Movements of Lindenau“ Rhythmen, Bewegungen und Klänge des damals noch schrumpfenden Viertels untersuchten und in Szene setzten, entwickeln sie nun ihre Erkundungen weiter, hin zu einer Langzeitbeobachtung – ein performatives Wiedersehen mit Lindenau. Wie hat sich die Atmosphäre, wie die räumliche Struktur im mittlerweile stark wachsenden Viertel verändert? Inwieweit ist diese Veränderung und Dynamik auch rhythmisch spürbar? Und was denken die Menschen, die hier leben und arbeiten, über die Entwicklung ihres Stadtteils?

Die Aufführung wird begleitet von einem performa
Sa, 16.12.2017, 19:30
Wort und Wein
Weihnachts-Spezial
„Die familiär anmutende Veranstaltungsreihe, die Intendant Tilman Gersch ins Leben gerufen hat, findet immer mehr Fans.“ schrieb der Mannheimer Morgen kürzlich. Also geht Wort und Wein in die dritte Runde. Nach bewährtem Rezept: Ein guter Tropfen aus der Gegend, ExpertInnen von Rhein, Main und Neckar, Nachwuchstalente der Städtischen Musikschule. All das mit guter Laune serviert vom Chef des Hauses.

Um Wein und Weihnacht geht es, passend zur Jahreszeit, am 16. Dezember. Heiter und besinnlich soll es werden, mehr wollen wir jetzt noch nicht verraten.

Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen

In Kooperation mit der Städtischen Musikschule Ludwigshafen

Moderation: Tilman Gersch

Einheitspreis: 14 € (inklusive drei Weinproben)
Sa, 16.12.2017, 19:30
Die Fledermaus
Johann Strauß
Operette in drei Akten
Libretto von Carl Haffner und Richard Genée nach dem Lustspiel "Le Réveillon"
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Musik von Johann Strauß (1825 - 1899)

Der Notar Dr. Falke hat mit seinem Freund Gabriel von Eisenstein eine private Rechnung offen und sinnt auf Rache. Eine exklusive Party im Hause des dubiosen russischen Prinzen Orlofsky kommt ihm als Schauplatz für die von ihm geplante Demontage Eisensteins gerade recht. Auf dieser delikaten Feier mit Sekt und Kaviar gibt sich keiner als das zu erkennen, was er wirklich ist - der Rausch regiert. Ein irrwitziges Spiel der erfundenen Identitäten, der falschen Freundschaften und des erotischen "Bäumlein-wechsle-dich" nimmt seinen Lauf. Das Erwachen bringt Katerstimmung: Am Ende findet sich die ganze Feiergesellscha
Sa, 16.12.2017, 19:30
Die lustige Witwe (Premiere)
Operette in drei Akten von Franz Lehár
Premiere: 16. Dezember 2017, Großes Haus

In der Pariser Botschaft eines korrupten und nahezu bankrotten Balkanstaates trifft der Genussmensch Graf Danilo während einer Tanzveranstaltung auf seine ehemalige Jugendliebe Hanna Glawari. Die hübsche, junge Dame kann sich vor Verehrern kaum retten. Der Grund: Bereits nach acht Tagen Ehe verstarb ihr Gatte, der Chef der Staatsbank. Damit ist Hanna die Erbin eines beträchtlichen Vermögens. Danilo soll nun durch eine Heirat mit der reichen Witwe seiner Heimat die Millionen sichern. Obwohl die alte Liebe zwischen den beiden neu entfacht wird, will Danilo dies Hanna nicht gestehen, um nicht auch als gieriger Erbschleicher zu gelten. So entwickelt sich ein Versteckspiel der besonderen Art, in das auch die anderen Gäste hineingezogen werden. Denn j
Sa, 16.12.2017, 16:00
Das doppelte Lottchen [7+]
von Erich Kästner
„So eine Frechheit! Die hätten uns zuerst fragen müssen, ob sie uns halbieren dürfen. Und dann hätte ich nein gesagt.“

Im Ferienlager stehen sich Luise und Lotte plötzlich das erste Mal in ihrem Leben gegenüber und müssen feststellen: Sie gleichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Lotte findet es anfangs unverschämt, dass eine daherkommt, die genauso aussieht wie sie. Es entbrennt zunächst eine Feindschaft zwischen den beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Luise ist still und fleißig; Lotte ist frech und aufmüpfig. Doch bald finden sie heraus, dass sie am selben Tag in derselben Stadt geboren sind und dass Lotte nur ihre Mutter und Luise nur ihren Vater hat. Klar, dass da etwas faul sein muss! Mutig und selbstbewusst nehmen sie ab sofort ihr Leben selbst in die
Sa, 16.12.2017, 19:30
Katastrophenstimmung
Eine Oper zum Weglaufen
von und mit Schorsch Kamerun, einem geheimnisvollen Daten-Frosch und weiteren Profis

Endlich herrscht auch unter den Katastrophen dieser Welt ein unbegrenzter Wettbewerb. Wo gestern noch die eigene Haustür umkämpfte Schutzzone war, buhlen heute ganze „Heimat“-Bedrohungen um die kostbare Aufmerksamkeit. In Panik wenden sich die Verunsicherten an führende Krokodile mit groben Lösungen. Welcher Betrug brüllt wessen Lüge am lautesten nieder? Was bleibt übrig am Ende der Welt, wie wir sie kannten?

Mit unmissverständlichen Melodien und abgesicherten Reimen werden wir in »Katastrophenstimmung« nichts als die Wahrheit über die aktuellen Widersprüche erzählen – als faktenreiches Opernspiel mit romantischen Aufständischen und richtig fiesen Bösewichten.

Regie: Schorsch Kamerun
Bühne: Katja
Sa, 16.12.2017, 20:00
Valentin
Eine komische Oper
1931 schloss ein Theater in München nach nur acht Wochen, da der Betreiber sich partout nicht an die Brandschutzverordnungen halten wollte und einen Sketch mit einem brennenden Zigarettenstummel spielte. Der Betreiber war Karl Valentin. Würde Herbert Fritsch ein Theater leiten, es würde vielleicht demselben Schicksal zum Opfer fallen: UNBEDINGTHEIT! Herbert Fritsch liebt die Bühne, er liebt den Bühnenraum, er liebt das Theater und er liebt Menschen, die all das ebenfalls lieben. Karl Valentin war ein ebensolcher. »Valentin« wird eine Annäherung an das Gesamtwerk Karl Valentins mit Fritsch’schen Mitteln werden.

Herbert Fritsch hat in den letzten Jahren – neben seiner ausgewiesenen Extrembegabung, Komödien zu inszenieren – den Versuch unternommen, für das Theater unübliche Texte und Mater
Sa, 16.12.2017, 15:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Sa, 16.12.2017, 19:00
Hänsel und Gretel
von Engelbert Humperdinck
Altersempfehlung

»Herrgott, wirf Geld herab! Nichts hab ich zu leben, kein Krümchen, den Würmern zu essen zu geben« – der verzweifelte Ausruf von Hänsels und Gretels Mutter bringt die Situation der Familie auf den Punkt. Der Hunger zehrt an allen, die Kinder müssen arbeiten und dürfen nicht spielen, der Vater betäubt seine Situation mit Alkohol. Kein Wunder, dass die Kinder, in die Wildnis geschickt und unter Ängsten dort eingeschlafen, eine Gegenwelt vor sich sehen – ein komplett essbares Haus, scheinbar für sie allein. Aber dieses Haus ist nicht zum Verzehr für sie gedacht, im Gegenteil: Hier sollen die Kinder selbst verspeist werden.

Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette schufen in den frühen 1890er Jahren nicht nur die berühmteste aller Märchenopern, sondern auch eine präzise
So, 17.12.2017, 19:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Uraufführung: 14. Dezember 2017, Pfauen

Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gr
So, 17.12.2017, 11:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
So, 17.12.2017, 11:00
Cecilia Bartoli und Sol Gabetta
Kammermusik
Cecilia Bartoli, Mezzosopran
Sol Gabetta, Violoncello
Cappella Gabetta Ensemble für Alte Musik
Andrés Gabetta, Violine und Leitung

Cecilia & Sol – Dolce Duello – Barockarien für Singstimme und Violoncello

Zwei großartige, experimentierfreudige Künstlerinnen treten zum musikalischen Wettstreit an: Unter dem Motto Dolce Duello präsentieren die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und die Cellistin Sol Gabetta barocke Arien für Gesang und Violoncello. Konkurrentinnen bzw. Gegenspielerinnen sind sie allerdings nicht, vielmehr ergänzen sich die warme, ausdrucksvolle Gesangsstimme der einen und das sonore, virtuose Spiel der anderen kongenial. Unterstützt werden die beiden von der Cappella Gabetta, ein Ensemble für Alte Musik, das Sols Bruder Andrés leitet.

Einführung: 10:00 Uhr
So, 17.12.2017, 19:00
Hagen
Die Ring-Trilogie
Premiere: 01. Dezember 2017

Musik und Text von Richard Wagner (1848-74)
In einer Fassung Tatjana Gürbaca, Bettina Auer und Constantin Trinks

Am Anfang steht ein Mord. Hagen, der Halbbruder der Gibichungen und Chefstratege an deren Hof am Rhein, tötet Siegfried hinterrücks, während Brünnhilde zuschaut. – Wie hat es dazu kommen können? Hagen erinnert sich, wie sein Vater Alberich ihn nächtens heimgesucht und ihm den Auftrag eingeflüstert hat, Siegfried zu ermorden und den Ring, also die Weltherrschaft, für seinen Vater zurückzugewinnen. Eine düstere, traumatische Szene, in der Alberich offen bekennt, dass er seinen Sohn nur aus dem einzigen Grund gezeugt und „zu zähem Hass erzogen“ hat, um ihn für seine eigene Rache zu instrumentalisieren. Hagen, der Freudlose, taucht noch tiefer in
So, 17.12.2017, 20:00
Kammermusik mit dem Berlin Piano Quartet
Kammermusik
Berlin Piano Quartet

Gustav Mahler: Quartettsatz für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Robert Schumann: Klavierquartett Es-Dur op. 47
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60

Das Klavierquartett ist eine ganz besondere musikalische Gattung: kammermusikalisch und symphonisch zugleich. Das aus philharmonischen Streichern und der Pianistin Kim Barbier bestehende Berlin Piano Quartet hat es sich zur Aufgabe gemacht, das eher selten aufgeführte Repertoire dieses Genres auf das Konzertpodium zu bringen. An diesem Abend stellt das Ensemble die Klavierquartette dreier Komponisten vor, die vor allem als Symphoniker bekannt sind: Gustav Mahler, Robert Schumann und Johannes Brahms.

Einführung: 19:00 Uhr
So, 17.12.2017, 16:30
Klassik speciaal
Ehring geht ins Konzert
Het Gelders Orkest
Antonello Manacorda, Dirigent
Christian Ehring, Moderation

Andriessen: Ricercare
Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
van Wassenaer: Concerto Armonico Nr. 1 "La Folia"
Strauss: Rosenkavalier-Suite

Das deutsch-niederländische Verhältnis ist geprägt von tiefer gegenseitiger Sympathie. Davon sind zumindest die Deutschen überzeugt. Allerdings muss man feststellen: Die Wahrnehmung der Niederlande ist immer noch geprägt von hartnäckigen Klischees. Die gilt es beiseite zu räumen. Niederländer fahren eben nicht nur mit dem Fahrrad durch die Gegend. Manchmal gehen sie auch nur zu Fuß und rollen einen Käse vor sich her. Und es verreisen auch nicht alle mit dem Wohnwagen. Manche machen Flugreisen und checken den Wohnwagen am Flughafen mit ein. Es stimmt a
So, 17.12.2017, 16:00
Wilhelm Tell
von Friedrich Schiller
Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit – darum kämpft in Wilhelm Tell ein ganzes Arsenal von Figuren. Allen voran Tell selbst: Der lebt zunächst weltabgewandt mit Frau und Kindern im Herzen der Alpen. Politik und Allgemeinwohl interessieren ihn nicht. Als er eines Tages dem Hut des Landvogts, der auf einer Fahnenstange mitten in Altdorf thront, die befohlene Achtung nicht erweist, ist der persönliche Friede zu Ende. Gessler, der Landvogt, erwischt Tell und zwingt ihn unter Todesandrohungen zum berühmten Apfelschuss. Tell trifft.

Zeitgleich versammeln sich politische Vertreter aus Uri, Unterwalden und Schwyz auf dem Rütli und gründen eine Eidgenossenschaft. Aufbauend auf ihre alten und wahren Werte vereinigen sie sich gegen die Ungerechtigkeit und den Machtmissbrauch der Landvögte. D
So, 17.12.2017, 16:00
"Hommage à Bach" - Zygel / Tepfer
Jean-François Zygel, Dan Tepfer piano, composition
So, 17.12.2017, 15:00
Rotkäppchen
Erzielconcert mat Objeten
Dan Tanson, narration, conception, texte, dramaturgie et objets, décors
Michel Boulanger, violoncelle, composition, décors
Astrid Howard, mise en scène, technique
Koen Raas, fabrication des décors

Production Chantier Mobile asbl / E411 vzw
So, 17.12.2017, 11:00
Rotkäppchen
Erzielconcert mat Objeten
Dan Tanson, narration, conception, texte, dramaturgie et objets, décors
Michel Boulanger, violoncelle, composition, décors
Astrid Howard, mise en scène, technique
Koen Raas, fabrication des décors

Production Chantier Mobile asbl / E411 vzw
So, 17.12.2017, 15:00
Atmen bis Zugabe
klasse.klassik Mini
Bläserquintett der Duisburger Philharmoniker
Mario Klimek, Puppenspiel und Moderation

Eine Entdeckungsreise rund um Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn

Ohne Luft gäbe es in diesem Konzert gar nichts zu hören. Hier schwingt und säuselt, pfeift und zischt die Luft durch die Instrumente und bringt sie so zum Klingen. Und plötzlich ist die Luft gar nicht mehr so leise wie sonst. Auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Instrumente erfahren Flötentier und Kinder diesmal, wie Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn klingen.

Diese fünf Instrumente bilden gemeinsam das klassische Bläserquintett. Es sind fast alles Holzblasinstrumente – aber eben nur fast. Hat sich das Horn verlaufen, oder wieso darf es da mitspielen?

Rund um die Blasinstrumente gibt es viel Spannend
So, 17.12.2017, 11:00
Atmen bis Zugabe
klasse.klassik Mini
Bläserquintett der Duisburger Philharmoniker
Mario Klimek, Puppenspiel und Moderation

Eine Entdeckungsreise rund um Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn

Ohne Luft gäbe es in diesem Konzert gar nichts zu hören. Hier schwingt und säuselt, pfeift und zischt die Luft durch die Instrumente und bringt sie so zum Klingen. Und plötzlich ist die Luft gar nicht mehr so leise wie sonst. Auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Instrumente erfahren Flötentier und Kinder diesmal, wie Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn klingen.

Diese fünf Instrumente bilden gemeinsam das klassische Bläserquintett. Es sind fast alles Holzblasinstrumente – aber eben nur fast. Hat sich das Horn verlaufen, oder wieso darf es da mitspielen?

Rund um die Blasinstrumente gibt es viel Spannend
So, 17.12.2017, 15:00
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenierung: Julia Dina Heße
Musikalische Leit
So, 17.12.2017, 16:30
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenierung: Julia Dina Heße
Musikalische Leit
So, 17.12.2017, 19:00
HÄNSEL UND GRETEL
Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Wunsch und Wirklichkeit, Angst und Aufbruch – wie aus dem einen das andere entsteht

Ein Elternhaus, in dem Elend herrscht, gebiert in der Phantasie von Kindern oft Ungeheuer. In HÄNSEL UND GRETEL ist das Motiv der zunächst Süßigkeiten verheißenden, dann jedoch immer bedrohlicher werdenden Hexe in der Notsituation der Geschwister begründet. Denn ihr Zuhause ist mit Angst besetzt, es ist kein Wohlfühl-Ort. Sie würden so gerne fröhliche Kinder sein – das zeigt die anfängliche, ausgelassene Spielszene der beiden –, aber das Gespenst der materiellen Not greift immer wieder nach ihrer Existenz.

Die Librettistin deutete Motive der Märchen-Vorlage um. In ihrem Text gibt es keine böse Stiefmutter, sondern eine normale Hausfrau, die aus Müdigkeit und Verzweiflung in ungerechten Zorn gerät, die
So, 17.12.2017, 15:00
HÄNSEL UND GRETEL
Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Wunsch und Wirklichkeit, Angst und Aufbruch – wie aus dem einen das andere entsteht

Ein Elternhaus, in dem Elend herrscht, gebiert in der Phantasie von Kindern oft Ungeheuer. In HÄNSEL UND GRETEL ist das Motiv der zunächst Süßigkeiten verheißenden, dann jedoch immer bedrohlicher werdenden Hexe in der Notsituation der Geschwister begründet. Denn ihr Zuhause ist mit Angst besetzt, es ist kein Wohlfühl-Ort. Sie würden so gerne fröhliche Kinder sein – das zeigt die anfängliche, ausgelassene Spielszene der beiden –, aber das Gespenst der materiellen Not greift immer wieder nach ihrer Existenz.

Die Librettistin deutete Motive der Märchen-Vorlage um. In ihrem Text gibt es keine böse Stiefmutter, sondern eine normale Hausfrau, die aus Müdigkeit und Verzweiflung in ungerechten Zorn gerät, die
So, 17.12.2017, 17:00
NIEDERDEUTSCHE BÜHNE: DAT GELD LIGG UP DE BANK
Komödie von Curth Flatow, Münsterländisches Platt von Hannes Demming
»Niëhm di, wat du brüks, män stiähl nich mähr, äs du verknusen kans.«

Tresorknacker aus Leidenschaft – das ist Gustav Kühne. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen zieht er nachts auf Diebestour. Bei diesem einen Mal wäre er fast erwischt worden – aber nur fast! In Panik vor der Polizei schwört er sich, seiner Frau und dem lieben Gott, in den nächsten 40 Jahren nirgendwo mehr einzubrechen. Und der alte Gauner bleibt tatsächlich solide … Aber zu seinem 80. Geburtstag überrascht er plötzlich seine inzwischen gesellschaftlich hoch angesehenen Söhne mit einem besonderen Geburtstagswunsch: Der kühne Gustav will noch einmal auf Einbruchstour gehen – natürlich wieder zu dritt!

Curth Flatow (1920 – 2011) schrieb zahlreiche Fernsehspiele und Serien, seine Theaterstücke gehören zu den meistgespiel
So, 17.12.2017, 18:00
Viktor
Ein Stück von Pina Bausch
In Koproduktion mit Teatro Argentina, Rom

Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch
Bühne: Peter Pabst
Kostüme: Marion Cito
Dramaturgie: Raimund Hoghe
Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert

Musik: Pjotr Tschaikowski Dietrich Buxtehude Antonin Dvořák Aram Chatschaturjan Italienische Volksmusik Mittelalterliche Tanzmusik New-Orleans-Musik Tanzmusik der dreißiger Jahre u. a.

Dauer: 3h 15min, eine Pause
So, 17.12.2017, 17:00
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
So, 17.12.2017, 11:00
Wunschzettelkonzert
Mit Musik von Mozart, Bach, Vivaldi, Humperdinck u.v.m.
Salome Kammer, Stimme
Johannes Öllinger, E-Gitarre
Gürzenich-Orchester Köln
Dalia Stasevska, Dirigentin

Mit Werken von u.a. Mozart, Bach, Vivaldi, Humperdinck und einem Weihnachtsmelodram von Andrea Karimé (Text) und Tobias Schwencke (Musik)

In der Weihnachtszeit ist die Welt wie verzaubert. Glöckchen klingeln hinter verschlossenen Türen, Tannenbäume wachsen im Wohnzimmer und ein Hauch von Heimlichkeit liegt in der Luft. Weihnachten ist auch die Zeit der Hoffnungen und Wünsche – und die stehen im Mittelpunkt des Wunschzettelkonzerts am dritten Advent. Musikalische Geschichten von Ahnung und Vorfreude, von Sehnsucht und Erfüllung verkürzen die Wartezeit bis zum Heiligen Abend.
Im Wunschzettelkonzert des Gürzenich-Orchesters sollen die Wünsche von Groß und Klein in Erfüllung ge
So, 17.12.2017, 15:00
ANTON - DAS MÄUSEMUSICAL
von Gertrud und Thomas Pigor
Familienstück zur Weihnachtszeit

Bei Hoffmanns unterm Sofa ist so einiges los: Die drei Mäusebrüder, der sportliche Franz, das Schleckermaul Willi und der junge Musikus Anton, teilen sich mit der sorgsamen Spinne ein sicheres Versteck. Auch wenn es rund um die Weihnachtszeit überall noch so verführerisch nach Köstlichkeiten duftet, sind die drei zwischen den Sofabeinen immer auf der Hut vor riesigen Füßen, Mäusefallen und dem unersättlichen Staubsauger. Die Vorfreude der Mäuse auf den weihnachtlichen Festtagsschmaus wird allerdings empfindlich getrübt, als sie einen Wunschzettel finden: „Liebes Christkind, ich wünsche mir eine Katze!“ Dann steht plötzlich auch noch Nervensäge Tante Lizzy vor der Tür. Und schon ist es vorbei mit dem ruhigen Mäuseleben. Die Rettung des Weihnachtsfestes en
So, 17.12.2017, 16:00
Die Schöne oder das Biest
Kinder- & Jugendtheater
Fassung von Bruno Cappagli
Für Kinder von 4 bis 8 Jahren

Was ist wirklich schön?
Muss das, was allen gefällt, zwangsläufig auch mir gefallen? Und muss das, was mir gefällt, zwangsläufig auch dir gefallen? Ist das Tier wirklich hässlich? Oder steckt in jedem von uns etwas Tierisches, das wir lieben?

Diese Fragen stehen im Zentrum des berühmten Märchens, das die beiden Darsteller des Teatro La Baracca in wunderschönen poetischen Bildern auf die Bühne zaubern.

Am Ende steht die Erkenntnis, dass es nur darauf ankommt, mit welcher Perspektive wir das Leben betrachten. Wir haben die Wahl, ob wir die Dinge, die uns umgeben, verurteilen und vor ihnen davonlaufen, oder ob wir uns davon anziehen lassen. Alles, was um uns herum zu entdecken ist, kann sowohl schön als auch unheimlich oder abschreckend sein.

Es komm
So, 17.12.2017, 17:00
Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3
Ute Selbig, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
So, 17.12.2017, 18:00
LINDENAU RE-VISITED (2007/2017)
DIANA WESSER + HERMANN HEISIG (LEIPZIG/BERLIN)
PERFORMATIVER URBANISMUS + TANZ

Lindenau Re-Visited ist eine vielschichtige Bestandsaufnahme über Stadtentwicklung, Vergänglichkeit, Veränderungsprozesse und Zeit.

10 Jahre nachdem Diana Wesser und Hermann Heisig in „Movements of Lindenau“ Rhythmen, Bewegungen und Klänge des damals noch schrumpfenden Viertels untersuchten und in Szene setzten, entwickeln sie nun ihre Erkundungen weiter, hin zu einer Langzeitbeobachtung – ein performatives Wiedersehen mit Lindenau. Wie hat sich die Atmosphäre, wie die räumliche Struktur im mittlerweile stark wachsenden Viertel verändert? Inwieweit ist diese Veränderung und Dynamik auch rhythmisch spürbar? Und was denken die Menschen, die hier leben und arbeiten, über die Entwicklung ihres Stadtteils?

Die Aufführung wird begleitet von einem performa
So, 17.12.2017, 18:00
Rigoletto (Wiederaufnahme)
Giuseppe Verdi
Oper in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave
nach einem Drama von Victor Hugo
Musik von Giuseppe Verdi (1813 - 1901)

Am Pult der Wiederaufnahme von Verdis »Rigoletto« in der Inszenierung von Katharina Thalbach steht Maestro Gabriel Feltz am Pult des Gürzenich-Orchesters. Die Wiederaufnahme ist hochkarätig u. a. mit Nicholas Pallesen als Rigoletto und Liparit Avetisyan als Herzog von Mantua besetzt.

Musikalische Leitung: Gabriel Feltz
Inszenierung: Katharina Thalbach
Bühne & Kostüme: Ezio Toffolutti
Licht: Andreas Grüter
Choreografie: Nadine Schori
Dramaturgie: Birgit Meyer
Chorleitung: Andrew Ollivant

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
So, 17.12.2017, 15:00
Das doppelte Lottchen [7+]
von Erich Kästner
„So eine Frechheit! Die hätten uns zuerst fragen müssen, ob sie uns halbieren dürfen. Und dann hätte ich nein gesagt.“

Im Ferienlager stehen sich Luise und Lotte plötzlich das erste Mal in ihrem Leben gegenüber und müssen feststellen: Sie gleichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Lotte findet es anfangs unverschämt, dass eine daherkommt, die genauso aussieht wie sie. Es entbrennt zunächst eine Feindschaft zwischen den beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Luise ist still und fleißig; Lotte ist frech und aufmüpfig. Doch bald finden sie heraus, dass sie am selben Tag in derselben Stadt geboren sind und dass Lotte nur ihre Mutter und Luise nur ihren Vater hat. Klar, dass da etwas faul sein muss! Mutig und selbstbewusst nehmen sie ab sofort ihr Leben selbst in die
So, 17.12.2017, 17:00
Der goldene Handschuh
von Studio Braun nach dem Roman von Heinz Strunk
In der Vierundzwanzigstundenkaschemme »Zum Goldenen Handschuh« auf St. Pauli tummelt sich die unterste Unterschicht, die infernale Nachtwelt Hamburgs. Unter ihnen Fritz Honka, der hier auf die geschundenen Seelen trifft, die später seine Opfer werden.

„Er stellt sich eine andere Welt vor, in der er selbst jung und gesund und sein Atem angenehm ist und er einer nach Rosen duftenden Frau mit reiner Haut, schönem Gebiss, einem makellosen Körper den Himmel auf Erden bereitet. Ein katastrophales Glücksverlangen überfällt ihn. Er hofft auf ein Wunder, aber das tut er ja die ganze Zeit schon.“

Ein paar Kilometer weiter westlich, in der reichen Elbchaussee, sinnt der bald achtzigjährige Reeder Wilhelm Heinrich von Dohren, genannt WH1, auf Rache an der Hamburger Gesellschaft. Sein Sohn, WH2,
So, 17.12.2017, 20:00
Die Nacht kurz vor den Wäldern
Ein Mensch ohne Namen zieht durch eine regnerische Nacht auf der Suche nach Schutz und Geborgenheit. Er streunt durch eine ihn ablehnende Welt, die ihm in jeder Sekunde seine eigene Fremdheit vor Augen führt. Der Mensch ist ein Ausgegrenzter ohne Mittel und Beziehungen, voll von Enttäuschung und Wut und getrieben von einer revolutionären Vision: Er träumt von einer Gemeinschaft, einem internationalen Syndikat aller Abgehängten und Unterdrückten, das die falsche Welt zertrümmern soll.

Mit seinem verstörenden Text über die radikale Sinnsuche eines Außenseiters feierte der französische Autor, Regisseur und Dramatiker Bernard-Marie Koltès 1977 seinen internationalen Durchbruch.

Regie: Leo Schenkel,
Bühne: Franz Dittrich
Dramaturgie: Bastian Lomsché
So, 17.12.2017, 18:00
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
So, 17.12.2017, 15:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Mo, 18.12.2017, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
Mo, 18.12.2017, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Mo, 18.12.2017, 18:30
Siegfried
Die Ring-Trilogie
Premiere: 02. Dezember 2017

Musik und Text von Richard Wagner (1848-74)
In einer Fassung Tatjana Gürbaca, Bettina Auer und Constantin Trinks

Siegfried, der Drachentöter und „stärkste Held“, Siegfried, der seine Eltern nie kennengelernt hat, wird von Hagen ermordet. Brünnhilde schaut zu. Im Sterben denkt Siegfried an seine Jugend zurück. – Fern der Zivilisation ist Siegfried bei Mime aufgewachsen. Je älter er wird, umso drängender wird für Siegfried die Frage nach seiner Identität. Schließlich zwingt er Mime, ihm endlich von seinen wahren Eltern zu erzählen: Sieglinde und Siegmund trafen sich unter grauenhaften Umständen. Sie lebte, mit Hunding zwangsverheiratet, in unglücklicher Ehe, er war in Todesgefahr auf der Flucht. Magisch zu einander hingezogen entdeckten sie insgeheim ihre g
Mo, 18.12.2017, 09:30
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenierung: Julia Dina Heße
Musikalische Leit
Mo, 18.12.2017, 11:30
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenierung: Julia Dina Heße
Musikalische Leit
Mo, 18.12.2017, 16:00
A Christmas Carol
Schauspiel nach Charles Dickens von Paul Stebbings und Phil Smith
„Humbug“, entgegnet der engstirnige, geizige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge auf die frohen Weihnachtswünsche seines Angestellten Bob Cratchit. Nach Feierabend tritt er den Heimweg in sein kaltes leer stehendes Haus an, ohne Notiz von den Leuten zu nehmen, die voll Vorfreude die letzten Vorbereitungen für den Heiligen Abend treffen. Als er seine Tür öffnet, glaubt er plötzlich das Gesicht seines toten Geschäftspartners Marley zu sehen. „Humbug“ denkt er. Doch an diesem Weihnachtsabend wird er eines Besseren belehrt. Nacheinander wird er von den Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht heimgesucht. Eindringlich zeigen sie ihm, wie viel Glück er durch seine Hartherzigkeit und seinen Zynismus bisher versäumt und wie viel Unglück er in das Leben anderer Menschen
Mo, 18.12.2017, 18:30
A Christmas Carol
Schauspiel nach Charles Dickens von Paul Stebbings und Phil Smith
„Humbug“, entgegnet der engstirnige, geizige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge auf die frohen Weihnachtswünsche seines Angestellten Bob Cratchit. Nach Feierabend tritt er den Heimweg in sein kaltes leer stehendes Haus an, ohne Notiz von den Leuten zu nehmen, die voll Vorfreude die letzten Vorbereitungen für den Heiligen Abend treffen. Als er seine Tür öffnet, glaubt er plötzlich das Gesicht seines toten Geschäftspartners Marley zu sehen. „Humbug“ denkt er. Doch an diesem Weihnachtsabend wird er eines Besseren belehrt. Nacheinander wird er von den Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht heimgesucht. Eindringlich zeigen sie ihm, wie viel Glück er durch seine Hartherzigkeit und seinen Zynismus bisher versäumt und wie viel Unglück er in das Leben anderer Menschen
Mo, 18.12.2017, 20:00
Anna Karenina - allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie
von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Lew Tolstoi
Mindestens 100 Minuten, aber nicht länger als 119 Minuten. Bestimmt keine Pause.

„Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre Weise.“ Ob das so stimmt, oder ob nicht vielleicht sogar das Gegenteil der Fall ist, lässt uns der russische Schriftsteller Lew Tolstoi in seinem Jahrtausend-Werk »Anna Karenina« ergründen. Die Protagonistin des Romans ist eine der drei namhaften Ehebrecherinnen des 19. Jahrhunderts, die im Verstoß gegen gesellschaftliche Gepflogenheiten an ihrer leidenschaftlichen Liebe zu einem anderen als ihrem Ehemann zugrunde gehen muss.

Clemens Sienknecht und Barbara Bürk setzen ihre Serie des menschlichen Scheiterns im MalerSaal des SchauSpielHauses fort. Die neue Folge ihrer hochgeschätzten Radioshow »Berühmte Sei
Di, 19.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Di, 19.12.2017, 20:00
Bläserkammermusik vom Barock bis zur Moderne
Kammermusik
ENSEMBLE BERLIN PRAG:
Dominik Wollenweber, Oboe
Vilém Veverka, Oboe
Mor Biron, Fagott
Barbara Maria Willi, Cembalo
Ulrich Wolff, Kontrabass
Dominik Wollenweber, Oboe
Vilém Veverka, Oboe
Mor Biron, Fagott
Barbara Maria Willi, Cembalo
Ulrich Wolff, Kontrabass

Jan Dismas Zelenka: Sonate Nr. 4 g-Moll für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181 Nr. 4
Isang Yun: Inventionen für zwei Oboen: I Triller und II Glissandi
François Couperin: L’Espagnole aus Les Nations für zwei Oboen, Fagott, Cembalo und Gambe
Johann Sebastian Bach: Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530 in einer Version für Oboe, Englischhorn, Fagott, Cembalo und Gambe
Isang Yun: Inventionen für zwei Oboen: III. Vorschläge und IV. Harmonie
Jan Dismas Zelenka: Sonate Nr. 5 F-Dur für z
Di, 19.12.2017, 18:30
Brünnhilde
Die Ring-Trilogie
Premiere: 03. Dezember 2017

Brünnhilde schaut zu, wie Siegfried – der Mann, den sie liebt – von Hagen ermordet wird. Sie erinnert sich an die letzte Auseinandersetzung mit ihrem Vater Wotan, die ihr Leben so grundlegend verändert hat. Die wilde Walküre und ausgesprochene Lieblingstochter ihres Vaters hatte sich seinem Befehl widersetzt und das Liebespaar Siegmund und Sieglinde im Kampf gegen Hunding retten wollen. Weil Wotan ihr diesen emanzipatorischen Ungehorsam nicht verzeihen konnte, wollte er Brünnhilde grausam bestrafen. Sie sollte, von allen isoliert, in Schlaf versetzt werden – jedem Manne, der sie fände, wehrlos ausgeliefert. Erst als Wotan erfuhr, dass Sieglinde mit dem nächsten Helden Siegfried schwanger wäre, wandelte er die Strafe: Die schlafende Brünnhilde sollte von eine
Di, 19.12.2017, 19:00
Gesellschaft der Lyrikfreunde
Adventlesung
Die Gesellschaft der Lyrikfreunde ist eine Lesergemeinschaft im gesamten deutschsprachigen Raum. Wieder – wie jährlich im Dezember – gestalten Mitglieder der Salzburger Repräsentanz einen Abend mit Lyrik und Prosa.

Advent als vielversprechende Ankunft, als Zeit mit festlichem Charakter oder auch als Zeit der Verinnerlichung, der Sehnsucht und der Poesie.

Die vortragenden Autoren begeben sich auf eine gedankliche Reise zwischen Herbst- und Wintertagen, hellen und dunklen Nächten, Schweigen und Gesang.

Getrübt wird ihr Weg aber von einem kritischen Blick auf die Gegenwart, auf das Geschehen der Zeit, einem Blick, der unausweichlich scheint und nicht verborgen bleiben darf.

Die Vortragenden sind Franz Dürnberger, Wolfgang Fels, Georg Larry ­Gangli, B
Di, 19.12.2017, 19:30
Wilhelm Tell
von Friedrich Schiller
Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit – darum kämpft in Wilhelm Tell ein ganzes Arsenal von Figuren. Allen voran Tell selbst: Der lebt zunächst weltabgewandt mit Frau und Kindern im Herzen der Alpen. Politik und Allgemeinwohl interessieren ihn nicht. Als er eines Tages dem Hut des Landvogts, der auf einer Fahnenstange mitten in Altdorf thront, die befohlene Achtung nicht erweist, ist der persönliche Friede zu Ende. Gessler, der Landvogt, erwischt Tell und zwingt ihn unter Todesandrohungen zum berühmten Apfelschuss. Tell trifft.

Zeitgleich versammeln sich politische Vertreter aus Uri, Unterwalden und Schwyz auf dem Rütli und gründen eine Eidgenossenschaft. Aufbauend auf ihre alten und wahren Werte vereinigen sie sich gegen die Ungerechtigkeit und den Machtmissbrauch der Landvögte. D
Di, 19.12.2017, 20:00
Rattle / O'Neill / Gerhaher / LSO
London Symphony Orchestra
Sir Simon Rattle, direction
Simon O’Neill, ténor
Christian Gerhaher, baryton

Richard Strauss: Metamorphosen.
Gustav Mahler: Das Lied von der Erde

Mit zwei herausragenden Solisten auf der Bühne, dem Tenor Simon O’Neill und dem Bariton Christian Gerhaher, und Gustav Mahlers bewegendem Lied von der Erde auf dem Programm kehrt Sir Simon Rattle am 19.12. in die Philharmonie Luxemburg zurück. Er eröffnet eine Reihe von drei Konzerten am Pult des London Symphony Orchestra, dessen neuer Chefdirigent er ist. Mahlers Partitur setzt sich mit einer sehr feinen und subtilen chinesischen Lyrik auseinander. Der Komponist, selbst von dem Werk zutiefst ergriffen, konnte sich jedoch weder zu dessen Veröffentlichung noch Uraufführung durchringen. Erleben Sie diese Ausnahme
Di, 19.12.2017, 19:30
AUCH DEUTSCHE UNTER DEN OPFERN
Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul
Elf Jahre lang zieht dann eine rechte Terrorgruppe mordend durchs Land. Elf Jahre wurde von Seiten der Ermittler verbreitet, dass die Morde mit Drogendelikten, Geldwäsche und Menschenhandel der türkischen Mafia zusammen hängen.

Neun Ausländer, vorwiegend türkischer Abstammung, liegen erschossen in ihren Imbissbuden, Blumenläden und Internet-Cafés - deutschlandweit. Was ist passiert? Türkenmafia? Familientragödien? Oder vielleicht doch Rechtextremismus? Was wie ein grausames Ratespiel anmutet, ist bittere Realität. Nach der unaufgeklärten Mordserie von 2000 bis 2006 wurde im November 2011 der NSU aufgedeckt, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten sich getötet, Beate Zschäpe sich der Polizei gestellt. Seit Mai 2013 wird ihr und vier weiteren Angeklagten am Oberlandesgericht München der Proz
Di, 19.12.2017, 19:30
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!«

Zeitreise in das k.u.k. Budapest vor knapp einhundert Jahren: Die erfolgreiche Chansonette Sylva Varescu, der als Fürstin des heißblütigen ungarischen Csárdás die Herzen zufliegen, gibt ihre Abschiedsvorstellung im Varieté. Sie ist dem jungen Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim leidenschaftlich zugetan. Den wollen seine Eltern jedoch mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, verheiraten. Doch so schnell gibt die temperamentvolle Titelheldin nicht auf!

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN ist Emmerich Kálmáns (1882 – 1953) weltweit populärstes Stück, dessen zahlreiche Klassiker den hohen musikdramatischen Rang der CSÁRDÁSFÜRSTIN ausmachen und bis heute ihre fortdauernde Anziehungskraft bewahren. Kálmán, der Melancholi
Di, 19.12.2017, 18:00
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Lukas Beikircher / Wen-Pin Chien, Musikalische Leitung
Andreas Meyer-Hanno, Inszenierung
Gerda Zientek, Bühne
Inge Diettrich, Kostüme
Mathias Staut, Kinderchor

Text von Adelheid Wette nach den Brüdern Grimm
Für alle ab 8 Jahren

Humperdincks beliebte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ nach der legendären Inszenierung von Andreas Meyer-Hanno aus dem Jahr 1969 darf auch im diesjährigen Winterprogramm nicht fehlen. Mit viel Sorgfalt und Sachkenntnis ist diese Kultproduktion von Esther Mertel neu aufbereitet worden, so dass die beiden Besenbinderkinder auch heute frisch und munter daherkommen. Die Produktion hat nichts von ihrer nostalgischen Aura verloren, auch wenn die Kinder inzwischen einen Wollumhang und neue Schuhe tragen und der Hexe beherzt und sportlich aufs Dach steigen.
Di, 19.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 19.12.2017, 09:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 19.12.2017, 18:00
Der Rosenkavalier
Richard Strauss
Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachlässigte Feldmarschallin hat eine stürmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ankündigung ihr Vetter, der lüstern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich für seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Emporkömmlings, von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier für die traditionelle Rosenüberreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der "Kammerzofe", der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schließlich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs über die "Ähnlichkeit" der "Kammerzofe" mit dem Bildnis Oktavia
Di, 19.12.2017, 19:00
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Di, 19.12.2017, 19:00
Du bist in Ordnung, Charlie Brown
Musical von Clark Gesner und John Gordon
nach dem Comic Strip Peanuts von Charles M. Schulz
„Glück ist alles was man liebt“ - diese philosophische Feststellung vereint die Helden dieses bezaubernden Musicals nach den bekannten Comic-Zeichnungen der Peanuts von Charles M. Schulz. Und nun stehen sie alle leibhaftig auf der Bühne: Charlie Brown, der unsterblich in das kleine rothaarige Mädchen verliebt ist; die eingebildete Lucy, die eines Tages Königin werden oder Schröder heiraten möchte; eben dieser fanatische Beethovenfan Schröder; Linus, der ohne seine Schmusedecke nicht leben kann; Charlies kleine süße Schwester Sally, das Baseballtalent Patty, die in Charlie verknallt ist, und natürlich Snoopy, der als Fliegerass gemeinsam mit dem kleinen, gelben Vogel Woodstock gegen den fürchterlichen roten Baron kämpft.

Erleben Sie unsere unterhaltsame Comicrevue über einen Tag im Leben
Di, 19.12.2017, 19:30
Hänsel und Gretel (Wiederaufnahme)
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Altersempfehlung 10+

Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter in den Wald geschickt, um Beeren zu sammeln. Als der Vater, ein armer Besenbinder, davon hört, erschrickt er gewaltig, treibt doch die böse Knusperhexe dort ihr Unwesen. Die beiden Geschwister begegnen im Wald allerhand Zaubergestalten, die schließlich ihren Schlaf bewachen. Riesengroß ist die Freude, als sie am nächsten Morgen vor einem Pfefferkuchenhaus aufwachen. Doch als sie von dem süßen Häuschen naschen, erscheint die Knusperhexe und sperrt die Kinder ein. Zum Glück gelingt es den beiden, die Hexe zu überlisten. Humperdincks Oper ist wieder in der traditionellen poetisch-märchenhaften Inszenierung und Ausstattung zu erleben.

Aufführungsdauer ca. 2 Stunden
Di, 19.12.2017, 20:00
Anna Karenina - allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie
von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Lew Tolstoi
Mindestens 100 Minuten, aber nicht länger als 119 Minuten. Bestimmt keine Pause.

„Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre Weise.“ Ob das so stimmt, oder ob nicht vielleicht sogar das Gegenteil der Fall ist, lässt uns der russische Schriftsteller Lew Tolstoi in seinem Jahrtausend-Werk »Anna Karenina« ergründen. Die Protagonistin des Romans ist eine der drei namhaften Ehebrecherinnen des 19. Jahrhunderts, die im Verstoß gegen gesellschaftliche Gepflogenheiten an ihrer leidenschaftlichen Liebe zu einem anderen als ihrem Ehemann zugrunde gehen muss.

Clemens Sienknecht und Barbara Bürk setzen ihre Serie des menschlichen Scheiterns im MalerSaal des SchauSpielHauses fort. Die neue Folge ihrer hochgeschätzten Radioshow »Berühmte Sei
Di, 19.12.2017, 10:30
Das doppelte Lottchen [7+]
von Erich Kästner
„So eine Frechheit! Die hätten uns zuerst fragen müssen, ob sie uns halbieren dürfen. Und dann hätte ich nein gesagt.“

Im Ferienlager stehen sich Luise und Lotte plötzlich das erste Mal in ihrem Leben gegenüber und müssen feststellen: Sie gleichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Lotte findet es anfangs unverschämt, dass eine daherkommt, die genauso aussieht wie sie. Es entbrennt zunächst eine Feindschaft zwischen den beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Luise ist still und fleißig; Lotte ist frech und aufmüpfig. Doch bald finden sie heraus, dass sie am selben Tag in derselben Stadt geboren sind und dass Lotte nur ihre Mutter und Luise nur ihren Vater hat. Klar, dass da etwas faul sein muss! Mutig und selbstbewusst nehmen sie ab sofort ihr Leben selbst in die
Di, 19.12.2017, 20:00
Unterwerfung
von Michel Houellebecq
Ein Monolog mit Edgar Selge

Am 8. Januar 2015 erklärt der französische Premierminister Manuel Vall: „Frankreich, das ist nicht ‚Die Unterwerfung‘, das ist nicht Michel Houellebecq! “Die Gründe, warum Houellebecqs jüngster Roman so irritiert, liegen auf der Hand: Houellebecq erzählt vom plötzlichen Verenden der französischen Kultur und Tradition wie wir sie kennen – und das in naher Zukunft.

Paris im Jahre 2022: Straßenschlachten zwischen Extremisten heizen das politische Klima auf. Der Front National hat gewaltigen Zulauf. Um zu verhindern, dass er als stärkste Partei den Präsidenten stellt, koalieren die liberalen bürgerlichen Parteien mit einer gemäßigt islamischen Partei. Der Plan geht auf: In den Élysée-Palast zieht Frankreichs erster muslimischer Präsident ein. Was diese durchau
Di, 19.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Di, 19.12.2017, 11:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Di, 19.12.2017, 09:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Fr, 27.11.2015 - So, 3.6.2018
Wildlife Photographer of the Year (Sonderausstellung)
Das Naturhistorische Museum Basel zeigt vom 1.12.2017 bis 3.6.2018 exklusiv in der Schweiz die besten Naturfotografien des Jahres 2017. Atemberaubende Landschaften, überraschende Tierporträts und dramatische Naturschauspiele lassen Sie eintauchen in die Schönheiten und den Zauber der Natur.

Wildlife Photographer of the Year gehört zum weltweit grössten und prestigeträchtigsten Wettbewerb für Naturfotografie. Die Bilder setzen jedes Jahr neue Massstäbe, an denen sich die Tier- und Naturfotografie misst.

Eine internationale Jury zeichnet diejenigen Fotografien aus, die durch ihre künstlerische Qualität und Originalität besonders überzeugen. Jedes einzelne Bild ist eine einmalige Hommage an die Pracht, die Vielfalt und die Zerbrechlichkeit des Lebens auf unserem Planeten.
Der Wettbewer
Fr, 9.12.2016 - So, 28.1.2018
Aus dem Land des Schneelöwen
Kostbarkeiten aus Tibet 15.–20. Jahrhundert
1994 erwarben Justyna und Michael Buddeberg bei ihrem ersten Besuch in Lhasa einen kleinen Sitzteppich. Damit war die Begeisterung für Tibet und seine Kultur geweckt – und der Grundstein für eine große Sammlung gelegt. Tibetische Teppiche und Textilien, die das Paar auf insgesamt 16 Reisen ins zentralasiatische Hochland zusammentrugen, bilden den Schwerpunkt der nun erstmals ausgestellten Sammlung. Ergänzt wurde sie durch gezielte Ankäufe in Europa, Asien und den USA.

Teppiche zum Sitzen und Schlafen oder als Ausstattung für Reitpferde spielten in der traditionellen Kultur Tibets eine zentrale Rolle. Sie faszinieren durch die Vielfalt an Formen und Motiven und die Perfektion ihrer Technik. Besonders bezaubern die takyab genannten Knüpfteppiche zum Schmuck der Pferdestirnen. Nicht ohne G
Do, 1.6.2017 - So, 4.2.2018
heiter bis wolkig
Naturschauspiele in der niederländischen Malerei
Der Wind peitscht Wellen über das Meer, zerrt an den Segeln eines Schiffes und die Seeleute trotzen den Gewalten, während sich am Himmel riesige Wolken übereinander türmen. Ludolf Backhuyzen hielt diese dramatische Szene vor mehr als 350 Jahren mit Öl auf einer Holztafel fest. Der Maler war damals einer von vielen niederländischen Barockkünstlern, die den Himmel nicht mehr als bloße Hintergrundkulisse nutzten, sondern ihn zu einer großen Bühne machten. Auf ihr traten erstmals imposante Wetterphänomene wie Wolkenwirbel, Sonnenglut und Unwetter ins Rampenlicht und wurden zu bewunderten Hauptdarstellern einer neuen Kunstrichtung.

Zwanzig dieser faszinierenden „Himmelsbilder“ zeigt das Wallraf-Richartz-Museum ab 1. Juni 2017 in einer neuen Sonderausstellung. Mit „Heiter bis wolkig – Natursc
Sa, 17.6.2017 - So, 21.1.2018
HARD TO PICTURE
A TRIBUTE TO AD REINHARDT
Parallel zu seinen Schriften zur Kunst und seinem malerischen Schaffen, das schließlich zu so radikalen und symbolischen Werken wie seinen monochromen Gemälden führte, war Ad Reinhardt seit den 1930er Jahren auch als Illustrator tätig, der in der amerikanischen Presse bissig-humoristische Zeichnungen veröffentlichte.

Die Ausstellung unterstreicht mittels eines umfangreichen Ensembles von Illustrationen und Zeichnungen die große Freiheit in der Ausdrucksweise sowie den Einsatz des Künstlers sowohl im Bereich politischer und gesellschaftlicher Themen als auch in der abstrakten Kunst. Sie untersucht zudem das Echo dieses weitgehend unbekannten Aspektes im Schaffen von Ad Reinhardt innerhalb der zeitgenössischen Kunst.

Kuratoren: Diana Baldon / Marie-Noëlle Farcy

Die Ausstellung wurde
Fr, 7.7.2017 - So, 14.1.2018
Vorsicht Kinder - Geschützt, geliebt, gefährdet
„VORSICHT KINDER! geliebt, geschützt, gefährdet“ ist die zweite Ausstellung des Humboldt Forums unter der Gründungsintendanz von Neil MacGregor, Hermann Parzinger und Horst Bredekamp. Sie steht exemplarisch für die kooperative Herangehensweise des Humboldt Forums und zeigt, welche Ideen und Themen im künftigen Humboldt Forum von zentraler Bedeutung sein werden: Kultur, Natur, Migration, Religion und Globalisierung. Das Humboldt Forum vermittelt neues Wissen disziplinübergreifend und durch aktive Mitwirkung. Zusätzlich werden die Inhalte der Ausstellung über Diskussionen, Vorträge, Führungen und Workshops in verschiedenen Sprachen vertieft.

Schutz und Gefahr liegen nah beieinander: Schutzengel und übernatürliche Kräfte, Bildung und Zwang, Freiheit und Bindung, Rückzugsräume und Migration
Fr, 14.7.2017 - So, 28.1.2018
Anna webt Reformation. Ein Bildteppich und seine Geschichten
Der Teppich, der in der norddeutschen Region Dithmarschen im Jahr 1667 anlässlich des 150. Jahrestages der Reformation entstand, führt den Betrachter in die historische Alltagswelt seiner Stifterin Anna Bump. Die textilen Bilder auf der Wirkerei offenbaren aber auch die zeitgenössische theologische Weltsicht. Die handwerkliche Arbeit spiegelt flämische und nordniederländische Einflüsse wider, da viele, die wegen ihres Glaubens fliehen mussten, in Norddeutschland eine neue Heimat fanden und ihre Fähigkeiten mitbrachten. Weitere wertvolle zeitgenössische Objekte aus frühem Kircheninventar der Region, textile Vergleichsstücke sowie verschiedene Objekte der Alltagkultur komplettieren die Ausstellung und ermöglichen so einen emotionalen Zugang in die bäuerliche Welt Dithmarschens in der 2. Hälf
Di, 18.7.2017 - Mo, 1.1.2018
Die Sammlung des Kunstmuseum Bern
Monet, Hodler, Picasso, Giacometti, Rothko, Dalí ...
Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung.

Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48'000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung.
Fr, 11.8.2017 - So, 11.3.2018
Die Sammlung Hahnloser Van Gogh bis Cézanne, Bonnard bis Matisse
Die Sehnsucht lässt alle Dinge blühen…
Über hundert Werke aus dem Konvolut der Dauerleihgaben werden im Kunstmuseum Bern zu sehen sein, und in einer ersten Präsentation mit ausgewählten Leihgaben aus Privatbesitz sowie Werken der Museumssammlung aus der Zeit ergänzt, um so die internationale Bedeutung der Sammlung und den Bezug zum Kunstmuseum Bern zu unterstreichen. So schenkte das Ehepaar Hans Robert und Magdalene Hahnloser dem Kunstmuseum Bern zwei bedeutende Werke aus dem Sammlungserbe: Die Entführung der Europa von Félix Vallotton (1908) und Verblühte Sonnenblumen von Vincent van Gogh (1887). Hans R. Hahnloser, Sohn des Sammlerehepaares und Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Bern, setzte sich als Mitglied des Stiftungsrates des Kunstmuseum Bern ab den 1930er-Jahren massgeblich dafür ein, dass die Sammlungstä
Fr, 18.8.2017 - So, 7.1.2018
Arbeiten in Geschichte
Zeitgenössische chinesische Fotografie und die Kulturrevolution
Die Ausstellung eröffnet den Blick auf eines der faszinierendsten und zugleich doch kaum erforschten Kapitel der Fotografiegeschichte: ein deutsch-chinesisches Kuratorenteam - Ludger Derenthal (Staatliche Museen zu Berlin), Wang Huangsheng (CAFA), Guo Xiaoyan (Minsheng Art Museum) - fragt nach den Folgen der Kulturrevolution für die aktuelle chinesische Kunst- und Fotografieszene. So verhilft die historische Perspektive zu einem besseren Verständnis der zeitgenössischen chinesischen Fotokunst.

Während der Kulturrevolution von 1966-1976 wurde die Fotografie vielfältig eingesetzt. Die historischen Aufnahmen jener Jahre bilden oft das Fundament für die Arbeiten aktueller Fotografen und Künstler, die Massengruppenporträts, private Fotografien oder Presseaufnahmen bedeutender Ereignisse auf
Fr, 25.8.2017 - Mo, 2.4.2018
InselWesen. InselAlltag
Fotografien von Mila Teshaieva. Einblicke in friesische Lebenswelten
Die 14. Europäischen Kulturtage widmet das Museum Europäischer Kulturen 2017 den friesischen Bewohnern der Niederlande und Deutschlands. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird das historische wie gegenwärtige Alltagsleben der Friesen ebenso vorgestellt wie Kleidung, Tracht, Sprache, Bräuche und Kulinarisches. Vorträge, Lesungen, Workshops, Musik und Tanz vermitteln die Kultur dieser nordeuropäischen Region.

InselWesen. InselAlltag
Bis heute fühlen sich Fotografinnen und Fotografen von der einzigartigen Landschaft der Insel Föhr und deren Bewohnern angezogen. Eine dieser Künstlerinnen ist Mila Teshaieva, die als artist in residence über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren auf der Insel lebte und deren Bewohner fotografisch porträtierte. Für ihre Aufnahmen verwendete sie die alte Technik
Fr, 15.9.2017 - So, 7.1.2018
Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun
Jean Fouquets Diptychon aus der Stiftskirche von Melun ist eines der Hauptwerke der französischen Malerei und der Kunst des 15. Jahrhunderts überhaupt. Sein ehemals linker Flügel mit dem Bildnis des Stifters Étienne Chevalier und dem hl. Stephanus befindet sich seit 1896 im Besitz der Gemäldegalerie, während der rechte, die Madonna darstellende Flügel seit dem frühen 19. Jahrhundert dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen gehört. Hinzu kommt das im Louvre aufbewahrte Emailmedaillon mit dem Selbstbildnis des Künstlers, das einst den Rahmen des Diptychons schmückte.

Die von Stephan Kemperdick kuratierte Ausstellung wird in der Gemälde-galerie alle diese Fragmente nun erstmals seit 80 Jahren wieder zusammenführen und damit für kurze Zeit die verlorene Einheit eines großen Kunstwerks wied
Fr, 15.9.2017 - So, 7.1.2018
10 Americans After Paul Klee
«10 Americans» zeigt die Bedeutung von Paul Klees Werk für die Entwicklung der US-amerikanischen Kunst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. So berühmte Künstler wie Jackson Pollock, Robert Motherwell und Mark Tobey liessen sich im Zeitraum von 1930 bis 1960 von Klees künstlerischer Praxis und bildnerischem Denken inspirieren.

Klees Wirkung auf die jungen amerikanischen Künstler dieser Zeit wird damit zum ersten Mal überhaupt zum Thema einer umfassenden Ausstellung. Neben Werken Paul Klees sind Arbeiten von William Baziotes, Gene Davis, Adolph Gottlieb, Norman Lewis, Robert Motherwell, Kenneth Noland, Jackson Pollock, Mark Tobey, Bradley Walker Tomlin und Theodoros Stamos vertreten.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Phillips Collection, Washington D.C., entstanden und wird im A
Fr, 15.9.2017 - So, 7.1.2018
Alexander Kluge. Pluriversum
Alexander Kluge versteht sich selbst als Autor. Mit Filmen, Texten, Interviews und vielem mehr inspiriert er seine Leser, Zuhörer und Zuschauer. Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Museum Folkwang eine umfassende Ausstellung, die den Kern seines multimedialen Werkes sichtbar macht.

Kluge knüpft Zusammenhänge und erforscht durch sie, was den Menschen zum Menschen macht, worin sein Eigensinn und seine Unterscheidungsfähigkeit liegen, inwiefern Geschichte und Geschichten in uns lagern, welche gefühlten und welche tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten wir haben und warum unsere Lebenszeit eine Währung ist.

Aus Bildern, Texten und Objekten bildet Alexander Kluge immer neue Konstellationen, deren Sinn oder Widersinn maßgeblich durch die Montage entsteht. In deren Zwischenräume
Fr, 15.9.2017 - Do, 14.12.2017
SPURENLESE 2 (Sonderausstellung)
Re-pair & Re-use
Die Ausstellungsreihe "Spurenlese" präsentiert aktuelle Restaurierungsprojekte an unterschiedlichen Orten in den Ausstellungen des Völkerkundemuseums. Durch die Bestimmung von Materialien und die Auseinandersetzung mit Herstellungstechniken treten Spuren zu Tage, die Neues über Objekte und ihre Geschichte erzählen. "Re-pair & Re-use" stellt die aus China stammende Reparaturtechnik des Porzellannietens vor. Mit einer vollständig erhaltenen Werkstatt aus Peking aus der Zeit um 1912 zeigt die Präsentation Werkzeuge, Materialien und Beispiele dieser großartigen Reparierkunst.

Zerbrochene oder beschädigte Haushaltsgegenstände brachte man früher zu einem "Flicker". Aus China stammt das sogenannte "Nieten" von Porzellan, das die über Land ziehenden Handwerker mit ihren mobilen Werkstätten anbo
Fr, 22.9.2017 - So, 14.1.2018
Eine graphische Revolution
Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts
Kaum eine andere Drucktechnik hat die graphische Kunst so intensiv und nachhaltig beeinflusst wie die Erfindung des Farbholzschnittes durch den italienischen Künstler Ugo da Carpi aus dem Jahr 1516. Nach Jahrhunderten des einfachen Holzschnittdrucks bot die sogenannte Chiaroscuro-Technik völlig neue, expressive Ausdrucksformen. Endlich war es den Künstlern möglich, unter Verwendung von unterschiedlich geschnittenen Holzstücken eine Hell-Dunkel-Modulation mit sensibler Farbgestaltung zu erzeugen. Das differenzierte Spiel mit Licht und Schatten, der Kontrast von präziser Linie und farbiger Fläche sowie die Verbindung von sinnlichen und geistigen Impulsen begründeten den besonderen Reiz des Farbholzschnittes.

Die neue Technik verbreitete sich im Italien der Renaissance rasend schnell und e
Fr, 22.9.2017 - So, 21.1.2018
The Show Must Go On. Aus der Sammlung Gegenwartskunst
The Show Must Go On. Aus der Sammlung Gegenwartskunst ist nach Don’t Look Now, Merets Funken und Kunst heute der vierte Teil der thematischen Sammlungspräsentationen der Abteilung Gegenwartskunst im Kunstmuseum Bern. Sie bietet einen hochkarätigen Überblick über aktuelles Kunstschaffen und ist gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Gegenwartskunstsammlung im Kunstmuseum Bern. Die Ausstellung führt die Reihe fort und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung unserer Bestände, zudem bildet die Sammlung einen bedeutenden Teil der internationalen Kunstgeschichte der Gegenwart ab.

Die spielerische Aufforderung The Show Must Go On leitet sich vom berühmten Song der britischen Band Queen um Freddy Mercury ab und bezieht sich zugleich auf den thematischen Schwerpunkt des Perfo
Fr, 22.9.2017 - So, 7.1.2018
Grassi invites #4: Tattoo und Piercing - Die Welt unter der Haut (Sonderausstellung)
Teil II: (un)covered
Aus dem Leipziger "Living Archive" geht es zusammen mit zeitgenössischen Künstlern, Tätowierern und Piercern raus in die Welt. Mit Objekten, Fotografien, Zeichnungen und Performances schafft die Ausstellung verschiedene Perspektiven auf die Kunst am Körper, macht diese erlebbar und schaut hinter die Kulissen eines intimen aber immer öfter sichtbaren Themas.

GRASSI invites
Zwischen den Diskursen um Namenswechsel von Völkerkundemuseen, Neukonzeptionen von Dauerausstellungen und Kooperationen mit den Herkunftsgemeinschaften, aus denen die Museumsobjekte stammen, begibt sich die Reihe GRASSI invites auf die Suche nach Antworten auf die komplexen Fragen, welche ethnologische Museen im 21. Jahrhundert aufwerfen. Mit "GRASSI invites #1: fremd" (Januar - Mai 2016) und "GRASSI invites #2: dazw
Fr, 29.9.2017 - So, 14.1.2018
Preis der Nationalgalerie 2017
Im Herbst 2017 wird zum neunten Mal der Preis der Nationalgalerie verliehen. Alle zwei Jahre werden vier Künstlerinnen und Künstler, die jünger als 40 sind und in Deutschland leben und arbeiten, für den Preis nominiert. In diesem Jahr fiel die Entscheidung der internationalen Jury auf Sol Calero (geb. 1982 in Caracas), Iman Issa (geb. 1979 in Kairo), Jumana Manna (geb. 1987 in Princeton) und Agnieszka Polska (geb. 1985 in Lublin). Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin stellt die in Berlin lebenden Künstlerinnen in einer gemeinsamen Ausstellung vor.

Die Positionen der diesjährigen Nominierten spiegeln nicht nur das breite internationale Spektrum der Kunstszene in Deutschland wider. Alle vier Künstlerinnen führen mit ihrem medienübergreifenden Schaffen keinen rein künstle