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Sa, 25.11.2017, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Sa, 25.11.2017, 20:00
Istanbul
Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann
Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tr
So, 26.11.2017, 15:00
Tom Sawyer (Uraufführung)
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 26.11.2017, 18:30
polaroids
von Samir Akika / Unusual Symptoms
Inspiriert von der künstlerischen Aufbruchsstimmung des New York der 70er und 80 Jahre im Zeichen von New Wave, Street Art und Punk, suchen Akika und sein Team den eigenen künstlerischen Untergrund. „polaroids“ ist ein multidisziplinärer Abend, der künstlerischer Selbstentwürfe der Beteiligten zeigt, ausstellt und verhandelt. Das Theater wird zu einem Ort mit unterschiedlichen Schauplätzen und Spielregeln, an dem künstlerische Prozesse sichtbar werden zwischen Tränen, Tierkostümen, Bühnennebel und Bier. Vielleicht gibt es Tänzerinnen, die Wände bemalen, Musiker die tanzen und Performer die Punksongs erfinden.

Ausstattung: Elena Ortega, Stefan Schönfeldt
Musik: jayrope, Simon Camatta, Stefan Kirchhoff
Choreographie: Samir Akika
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Anna K. Becker
So, 26.11.2017 - So, 4.3.2018
Raum und Kommunikation
Gruppendarstellungen im Werk von Gerhard Marcks
Der Bildhauer Gerhard Marcks (1889–1981) gehörte nicht nur zu den ersten Lehrern am neu gegründeten Bauhaus, er stand auch wie kaum ein zweiter Künstler für die ursprüngliche Idee einer gemeinschaftlichen Erneuerung aller Künste durch das Handwerk. Sein künstlerisches Konzept, die damit einhergehende Pädagogik und nicht zuletzt die enge menschliche Verbundenheit zwischen Marcks und seinen Kollegen bzw. seinen Schülern, verschaffte diesem frühen künstlerischen Ideennetzwerk eine Wirkkraft weit über Europa hinaus. Zahlreiche hochkarätige Exponate von Bauhaus-Künstlern, Korrespondenzen, fotografische Dokumentationen sowie eine interaktive mediale Netzwerkstation beleuchten den künstlerischen Ideentransfer dieser Künstler von 1919 bis in unsere Gegenwart hinein.
So, 26.11.2017, 11:00
3. Philharmonisches Konzert - Lacrimosa
Werke von Dowland, Britten und Mozart
Bremer Philharmoniker
Deborah York, Sopran
Renata Pokupič, Alt
Andrew Staples, Tenor
Ashley Riches, Bass
Thomas Ihlenfeldt, Laute
Norddeutscher Figuralchor, Jörg Straube, Einstudierung
Paul McCreesh, Dirigent

Paul McCreesh DirigentJohn Dowland (1563-1626)
Flow my tears
(„Lachrimae Pavane“ 
aus The Second Booke of Songs or Ayres)
If my complaints could passions move
(aus The First Booke of Songs and Ayres)
Benjamin Britten (1913-1976)
Lachrymae für Viola und Orchester op. 48 a
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Requiem KV 626Boris Faust Viola

„lacrimosus, lacrimosa, lacrimosum“ (lat., Adjektiv): tränenreich. Musik des Abschieds, Musik der Trauer und der Tränen.
„Lacrimosa dies illa“ – „Tränenreich jener Tag“. Mit diesen Worten beginnt der Satz in Moz
So, 26.11.2017, 17:00
Sonderkonzert:
Lacrimosa - Gastspiel Löningen
Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger und Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem KV 626
Bremer Philharmoniker
Deborah York, Sopran
Renata Pokupic, Alt
Andrew Staples, Tenor
Ashley Riches, Bass
Norddeutscher Figuralchor
Jörg Straube, Einstudierung und Dirigent
Paul McCreesh, Dirigent (Mozart Requiem)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Jesu, meine Freude“ BWV 227
Max Reger (1873-1916)
„O Tod, wie bitter bist Du“ op. 110 Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Requiem KV 626

Benefizkonzert zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe in der Region.

Einzelkarten 30 €

Veranstalter: Rotary-Clubs Friesoythe- Artland-Cloppenburg, Cloppenburg- Quakenbrück, Löningen-Hasetal- Haselünne und Bersenbrück-Altkreis Vorverkauf ab Herbst 2017: Touristinformation Löningen Langenstraße 38, 49624 Löningen Tel. 0 54 32 - 80 37-0
Mo, 27.11.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mo, 27.11.2017, 20:00
3. Philharmonisches Konzert - Lacrimosa
Werke von Dowland, Britten und Mozart
Bremer Philharmoniker
Deborah York, Sopran
Renata Pokupič, Alt
Andrew Staples, Tenor
Ashley Riches, Bass
Thomas Ihlenfeldt, Laute
Norddeutscher Figuralchor, Jörg Straube, Einstudierung
Paul McCreesh, Dirigent

Paul McCreesh DirigentJohn Dowland (1563-1626)
Flow my tears
(„Lachrimae Pavane“ 
aus The Second Booke of Songs or Ayres)
If my complaints could passions move
(aus The First Booke of Songs and Ayres)
Benjamin Britten (1913-1976)
Lachrymae für Viola und Orchester op. 48 a
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Requiem KV 626Boris Faust Viola

„lacrimosus, lacrimosa, lacrimosum“ (lat., Adjektiv): tränenreich. Musik des Abschieds, Musik der Trauer und der Tränen.
„Lacrimosa dies illa“ – „Tränenreich jener Tag“. Mit diesen Worten beginnt der Satz in Moz
Di, 28.11.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 29.11.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 29.11.2017, 20:00
Fremdes Haus
von Dea Loher
„Ist nicht etwas in Deinem Innern, das sich von der Lüge befreien möchte?“ (Henrik Ibsen) — Jane ist abgehauen. Die Lage in seiner Heimat ist prekär, es droht Krieg und die Wirtschaft geht den Bach runter. „Mach es wie Risto. Geh!“, sagten sie ihm. Jetzt steht er in Deutschland vor einem schäbigen Haus. Hier fristet Risto mit seiner Familie ein trostloses Dasein. Auch er war abgehauen, vor 20 Jahren. Die Geheimpolizei suchte nach ihm. Heute betreibt er einen Tabakladen, seine Frau prostituiert sich, seine Tochter hat nach einem Unfall nur ein Bein und ist mit dem Verursacher verheiratet. Jane begreift schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Warum sonst sollte sich Risto so wenig über den Besuch aus der alten Heimat freuen. Immerhin waren Risto und Janes Onkel befreundet und Brüder im Geiste
Mi, 29.11.2017, 18:05
5nachsechs: Nussknacker und Mäusekönig
Lesung aus E.T.A. Hoffmanns und Alexandre Dumas’ Erzählungen mit Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Annemaaike Bakker, Lesung
Bremer Philharmoniker
Mihhail Gerts, Dirigent

„Und wer von Euch brav gelernt hat, weiß ohne Zweifel, dass die Stadt Nürnberg in Deutschland liegt und hochberühmt ist für ihr Spielzeug, ihre Puppen und ihre Hampelmänner, von denen Wagenladungen voll in alle Welt versandt werden; aus diesem Grunde müssen die Kinder in Nürnberg die glücklichsten Kinder auf Erden sein ...“
Alexandre Dumas
Do, 30.11.2017, 19:00
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der
Do, 30.11.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Fr, 1.12.2017, 20:00
Mr. Robot
nach Motiven der gleichnamigen Serie
Elliot liest Menschen. Er hackt sich in sämtliche Accounts von Menschen, die sich selbst und andere belügen, gräbt so tief, bis er genug kompromittierendes Material erbeutet hat. Er will die Welt vor dem Bösen schützen und verliert dabei nicht nur seinen Glauben an das Gute, sondern auch den Bezug zur Wirklichkeit. Doch für Elliot muss sich etwas ändern, denn er hat das Gefühl, dass alle Menschen um ihn herum eine Lüge leben. Das tun sie meist aber wissentlich, um überhaupt zu leben. Ist das nicht völlig nachvollziehbar? Hat die Lüge nicht auch etwas Schönes, Versöhnliches? Wirkt sie nicht auch befreiend, weil sie als das Nachspielen einer Fiktion des Anderen verstanden werden kann? Die Geschichte von Elliot kann dazu inspirieren, die eigene Lüge weiterleben zu wollen oder die Sehnsucht we
Sa, 2.12.2017, 20:00
Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett
»Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?«

Jasmin Tabatabai ist neben der Schauspielerei auch leidenschaftliche Musikerin – wie sie in dem Kult-Film »Bandits« zeigte, in dem sie nicht nur sang, sondern auch eigene Songs beisteuerte. Durch die Begegnung mit dem Schweizer Musiker, Komponisten, Arrangeur und Produzenten David Klein öffnete sich Tabatabai dem Jazz. Ihre erste Zusammenarbeit für das Album »Eine Frau« bescherte ihr 2012 gleich einen ECHO Jazz als »Sängerin des
Jahres national«. Mit dem zweiten Album »Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?« geht die prickelnde Affäre zwischen der Deutsch-Iranerin und dem Jazz weiter. Dabei spannt sie einen Bogen von den 30er Jahren und Kurt Weill über englische Rock-Hymnen aus den 1990ern bis hin zum französischen Chan
Sa, 2.12.2017, 15:00
GLOCKE Lesung mit Musik:
"Hinter verzauberten Fenstern"
Thomas C. Zinke, Sprecher
Hauke Scholten, Klavier

Julia ist sauer! Warum hat ihr blöder kleiner Bruder Olli den schönen Schokoladenadventskalender bekommen und sie nur diesen doofen Papieradventskalender? Und doch kann sie der Versuchung nicht widerstehen, das erste Fenster des auf ihrem Kalender abgebildeten Hauses zu öffnen. Das ganze Haus glitzert so verlockend silbrig … Da macht sie die unglaubliche Entdeckung, dass das Kalenderhaus bewohnt ist und dass sie die Könige, Elfen, Heinzelmänner und Bösewichte, die darin wohnen, besuchen kann. Ein ungewöhnliches und magisches Abenteuer beginnt!

Im stimmungsvollen Ambiente des Kleinen Saals erleben wir Abenteuer beliebter Kinderbuchautoren. Im Anschluss laden wir alle Kinder zu einer Bastelaktion im Foyer ein.

Mindestalter 6 Jahre
So, 3.12.2017, 15:30
Hänsel und Gretel (Wiederaufnahme)
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder
So, 3.12.2017, 15:00
Rentierpunsch: Nussknacker und Mäusekönig
Lesung des Kunstmärchens von E.T.A. Hoffmann mit Siegfried W. Maschek
Die Geschenke gekauft, die Plätzchen gebacken, der Weihnachts-Besuch (zum Glück) noch nicht im Haus – da bleibt Zeit, sich zum gemütlichen Rentierpunsch im noon zusammenzusetzen und bei garantiert künstlichem Kerzenschein und Kaminfeuer Geschichten zu lauschen. Zu Glühwein und Stollen gibt es diesmal für alle unverbesserlichen Weihnachtsromantiker E.T.A. Hoffmanns Nussknacker und Mäusekönig (am 3. Dezember) und für die Fest-Verweigerer, und weil Heinrich Böll gerade den 100. Geburtstag feiert, Nicht nur zur Weihnachtszeit (am 17. Dezember), die Oh-du-Fröhliche Abrechnung mit dem bundesrepublikanischen Weihnachtswahnsinn.
So, 3.12.2017, 18:30
Väter und Söhne
von Brian Friel
nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew

„Wir brauchen etwas anderes: Sturm und Leben und eine neue, gesetzlose und darum freie Welt.“ (Michail Bakunin) — Der junge Student Jewgenij Bazarow glaubt an gar nichts. Religion, Tradition, Kunst, Romantik müssen zugunsten einer vollkommen neuen Weltordnung überwunden werden. Einzig die Naturwissenschaft lässt er gelten. Sein Freund Arkadij schließt sich dieser Weltsicht an. Doch während der eine die Konfrontation sucht und keine Anknüpfung an bestehende Verhältnisse zulässt, versucht der andere Veränderung aus dem Bestehenden heraus. Gemeinsam reisen sie zu Arkadijs Heimatgut. Welt­anschauungen treffen hart aufeinander: Idealismus und Anpassung, Liberalismus und Radikalität, Tradition und Erneuerung, Naturgeheimnis und Naturwissenschaft
Mo, 4.12.2017, 11:00
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder
Di, 5.12.2017, 18:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Di, 5.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 6.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 6.12.2017, 20:00
Endstation Sehnsucht
von Tennessee Williams
„Alles was ich schreibe, sind Plädoyers für die Zerbrechlichen.“ (Tennessee Williams) — Nachdem Blanche, sensibel, labil, zwischen sexueller Freizügigkeit und Sehnsucht nach Geborgenheit schwankend, zusehen musste, wie der einst stolze Familienbesitz zwangsversteigert wurde, zieht es sie zur ihrer Schwester Stella. Deren Mann Stanley steht zwar nach Blanches Meinung weit unter ihrem sozialen Status, trotzdem möchte sie, von dem enttäuschenden Leben gezeichnet, gerade dort ihre traumatische Vergangenheit vergessen. „My greatest affliction is a loneliness that follows me like a shadow“, schrieb Williams in seinem Tagebuch. Seine Werke reflektieren stets die eigenen Ängste und Zwänge, seine homosexuellen Wünsche, die Schrecken des zerrütteten Elternhauses und die Unentrinnbarkeit aus der bigo
Mi, 6.12.2017, 11:00
GLOCKE Sitzkissenkonzert:
Los Temperamentos
Nadine Remmert, Cembalo
Néstor Fabián Cortés Garzón, Barockcello

Eltern und Babys gemeinsam im Konzertsaal? Geht das? Aber ja! Speziell für frisch gebackene Eltern oder Großeltern, die ein klassisches Konzert besuchen möchten, sind unsere GLOCKE Sitzkissenkonzerte genau die richtige Wahl: Genießen Sie im Kleinen Saal Musik aller Stilrichtungen, während Ihr Baby an Ihrer Seite bleiben und sich auf bereitgelegten Kissen frei bewegen kann. So können Sie Live-Konzerte in entspannter Atmosphäre von Beginn an gemeinsam erleben. Selbstverständlich sind Sitzgelegenheiten im Saal, Wickelmöglichkeiten und Platz für Kinderwagen im Foyer vorhanden.

Für Eltern und ihre Babys im Alter von 0 - 18 Monaten
Mi, 6.12.2017, 09:30
GLOCKE Sitzkissenkonzert:
Los Temperamentos
Nadine Remmert, Cembalo
Néstor Fabián Cortés Garzón, Barockcello

Eltern und Babys gemeinsam im Konzertsaal? Geht das? Aber ja! Speziell für frisch gebackene Eltern oder Großeltern, die ein klassisches Konzert besuchen möchten, sind unsere GLOCKE Sitzkissenkonzerte genau die richtige Wahl: Genießen Sie im Kleinen Saal Musik aller Stilrichtungen, während Ihr Baby an Ihrer Seite bleiben und sich auf bereitgelegten Kissen frei bewegen kann. So können Sie Live-Konzerte in entspannter Atmosphäre von Beginn an gemeinsam erleben. Selbstverständlich sind Sitzgelegenheiten im Saal, Wickelmöglichkeiten und Platz für Kinderwagen im Foyer vorhanden.

Für Eltern und ihre Babys im Alter von 0 - 18 Monaten
Mi, 6.12.2017, 20:00
Sonderkonzert:
Benefiz-Adventskonzert
Bremer Philharmoniker
Maria Schrader, Lesung
Janusz Zak, Bass
Leo McFall, Dirigent

Das große Benefiz-Adventskonzert der Bremer Philharmoniker zugunsten der Spendenaktion Weihnachtshilfe

Mit dem Großen Benefiz-Adventskonzert möchten die Bremer Philharmoniker und der WESER-KURIER Sie auf die Vorweihnachtszeit einstimmen – mit Wort und Musik, heiter, aber auch besinnlich. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, dass Weihnachten für möglichst viele Menschen in Bremen und umzu zu einem wahrhaft frohen Fest wird. Die „Spendenaktion Weihnachts- hilfe“ des WESER-KURIER hilft seit 1998 Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, so dass sie mit ein wenig Zuversicht und Hoffnung in das nächste Jahr blicken können. Die Bremer Philharmoniker unterstützen diese Aktion: Der
Do, 7.12.2017, 19:00
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der
Do, 7.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Do, 7.12.2017, 20:00
Black Rainbow
von Samir Akika / Unusual Symptoms
An populären Zukunftsbildern lässt sich viel über den Zustand der Gegenwart ablesen, denn Science-Fiction ist meist beides: fantastische, entrückte Erzählung und Allegorie auf eine soziale und politische Realität. Welche Diagnosen also lassen aktuelle Entwürfe spekulativen Erzählens über den kollektiven Seelenzustand unserer Tage zu? Wie stellen wir uns die Welt von morgen vor, oder vielmehr: stellen wir uns überhaupt noch etwas vor? Gemeinsam mit ihren Gästen blicken die Performer*innen von Unusual Symptoms auf ihre Vorstellungen möglicher Zukünfte. Utopien und Hoffnungen, Ängste und apokalyptische Visionen: „Black Rainbow“ widmet sich der Lust am Spekulieren und erzeugt ein poetisches und widersprüchliches Panorama, das aus dem Geist der Gegenwart ein vielstimmiges Bild von morgen entwir
Do, 7.12.2017, 11:00
GLOCKE Sockenkonzert:
Los Temperamentos
Nadine Remmert, Cembalo
Néstor Fabián Cortés Garzón, Barockcello

Im gemütlichen Ambiente des Kleinen Saals spielen Ensembles Musik aller Stilrichtungen. Mit dabei ist die Schauspielerin Claudia Spörri (Mensch, Puppe! Das Bremer Figurentheater) und ein kleines Wesen, das – vielleicht genau wie das Publikum – über vieles im Konzertsaal noch staunt und Stück für Stück die Welt der Musik für sich entdeckt. Eltern und Kinder finden Platz auf Kissen und Decken, so dass Schuhe und Stiefel getrost am Saaleingang abgestellt werden können.

Für Erwachsene und ihre Kleinkinder im Alter von 1,5 - 3 Jahren
Fr, 8.12.2017, 19:30
Il barbiere di Siviglia
Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Es sind erst die Fehler, die ein System entlarven – die Schraube, die locker sitzt, eine Feder, die unkontrolliert zurückschnellt, plötzlich auftretende Automatismen oder Momente der Trägheit. Die Komödie baut auf solche Fehler, in ihrem politischen, sozialen oder spielerischen Räderwerk folgt sie ganz eigenen Gesetzen und Regeln. Sie steht nicht für das alltägliche Leben, ist höchstens eine Illusion davon. Ihr Ursprung aber liegt in der menschlichen Sphäre des Lebens: im Spiel des Kindes, im menschlichen Versagen, in der scheinbaren Unüberwindbarkeit des trägen Körpers. „Il barbiere di Siviglia“ zeigt eine Gesellschaft, die aus dem Tritt gekommen ist, in der die Mechanik des Systems – und damit vor allem die Musik Rossinis – unerbittlich weiterrattert, während einige dem Tempo erliegen od
Fr, 8.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Fr, 8.12.2017, 20:00
Gas - Plädoyer einer verurteilten Mutter
von Tom Lanoye
„Und niemand sagt jemals, dass manche Kinder einfach echt böse sind“ (Lionel Shriver) — Er hat über zweihundert Menschen in den Tod geschickt. Er ist ein Attentäter, ein Mörder. Aber sie schaut auch in ihr eigenes Gesicht, wenn sie in seines sieht. Denn sie ist seine Mutter. Sie hat ihn geboren, ihn erzogen, ihn dabei Stück für Stück verloren an eine vernichtende Ideologie. In ihrem „Plädoyer einer verurteilten Mutter“ nimmt sie nicht Partei für ihn. Vielmehr verteidigt sie sich selbst, ihre Liebe, ihre Trauer. Darf sie überhaupt um ihn trauern? Darf sie ihn tatsächlich noch lieben? Darf sie sich bemühen, ihn zu verstehen? Mit schmerzhafter Offenheit teilt sich die Mutter dem Publikum mit, macht ihre Zerrissenheit öffentlich, lässt es teilhaben an ihrem zerstörten Leben. Ist sie eines sein
Fr, 8.12.2017, 18:00
1. Schuppenkonzert
"Glänzend schien des Mondes Licht in der Frostnacht eisig"
Bremer Philharmoniker
Janusz Žak, Bass
Leo McFall, Dirigent

Wenn auf der Weser Eisschollen treiben und der Mond den Westerdeich in silbernes Licht taucht, ist es Zeit für das Adventskonzert der Bremer Philharmoniker bei Glühwein und Zimtsternen im Café Hafenbrise im Schuppen Eins! Freuen Sie sich auf festliche Klänge und Weihnachtslieder in besonderem Ambiente.
Sa, 9.12.2017, 20:00
Ödipus / Antigone (Premiere)
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
So, 10.12.2017, 11:00
Piep Piep Piep...Guten Appetit! - Musik geht durch den Magen
phil für dich - Konzerte Für Kinder
Premiere: 19. November 2017, Theater am Goetheplatz

Ein gemeinsames Programm der Bremer Philharmoniker und des Theater Bremen

Musik geht bekanntlich durch den Magen – zumindest wenn man Moni, die Möwe und ihren Freund Wolle fragt. Wem aufgefallen ist, dass die beiden bei ihren musikalischen Expeditionen mit den Bremer Philharmonikern gerne die ein oder andere Leckerei verdrücken – Kuchen, Keks, Kakao und Schokoheringe –, den wird es nicht wundern, dass sich das erste Konzert der Saison voll und ganz dem Thema Essen widmet: Nach dem Motto Piep, piep, piep ... Guten Appetit! werden musikalische Gerichte aus den unterschiedlichsten Nationen aufgetischt. Statt Messer und Gabel halten die Bremer Philharmoniker ihre Instrumente parat und laden ein zu einem klingenden Festmahl unter Freund
So, 10.12.2017, 16:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 10.12.2017, 18:30
Black Rainbow
von Samir Akika / Unusual Symptoms
An populären Zukunftsbildern lässt sich viel über den Zustand der Gegenwart ablesen, denn Science-Fiction ist meist beides: fantastische, entrückte Erzählung und Allegorie auf eine soziale und politische Realität. Welche Diagnosen also lassen aktuelle Entwürfe spekulativen Erzählens über den kollektiven Seelenzustand unserer Tage zu? Wie stellen wir uns die Welt von morgen vor, oder vielmehr: stellen wir uns überhaupt noch etwas vor? Gemeinsam mit ihren Gästen blicken die Performer*innen von Unusual Symptoms auf ihre Vorstellungen möglicher Zukünfte. Utopien und Hoffnungen, Ängste und apokalyptische Visionen: „Black Rainbow“ widmet sich der Lust am Spekulieren und erzeugt ein poetisches und widersprüchliches Panorama, das aus dem Geist der Gegenwart ein vielstimmiges Bild von morgen entwir
So, 10.12.2017, 11:00
1. Familienkonzert:
Piep, piep, piep – Guten Appetit!
N.N., Musikalische Leitung
Bremer Philharmoniker
Caroline Blanck, Szenische Einrichtung
Christina Hoenicke, Ausstattung

Musik geht durch den Magen

Isabelle Becker DramaturgieDie Möwe Moni und ihr Freund Wolle könnten inzwischen ein ganzes Buch mit ihren musikalischen Reisen und Abenteuern füllen: darüber, wo die wilden Töne wohnen, wie wundervoll ein Jahr in der Musik klingen kann und was für ein Wunder- kind Mozart war. Genügend Stoff für neue Kapitel dürften da auch die nächsten Familien- und Schulkonzerte liefern. Wem aufgefallen ist, dass Moni und Wolle bei ihren musikalischen Expeditionen gerne die ein oder andere Leckerei verdrückt haben – Kuchen, Keks, Kakao und Schokoheringe –, den wird es nicht wundern, dass sich das erste Konzert der Saison voll und ganz dem Essen wid
So, 10.12.2017, 15:30
2. Himmlisches Sonntagsvergnügen:
Mandel, Nuss­ und Honighorn...
Die 6 Richtigen
Matthias Berkel, Ines Köhler, Friedrich Müller, Stefan Fink, Dirk Alexander und Peter Schmidt, Horn
Florian Baumann, Moderation

Die 6 Hornisten der Bremer Philharmoniker spielen Werke von Bruckner, Humperdinck u. a.

„Dem Himmel so nah“ heißt es auch in dieser Saison an vier Sonntagen in der kleinen und feinen, beliebten und begehrten Konzertreihe Himmlisches Sonntagsvergnügen des Bremer Philharmoniker e. V., in der Sie das atemberaubende Ambiente des Himmelssaals zusammen mit ausgesuchter Kammermusik erleben können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen satt. Genießen Sie eine abwechslungsreiche und überraschende musikalische Melange, die diesen Nachmittag im Himmelssaal zu einem unvergesslichen Ereignis macht. Moderiert wird die Veranstaltung von Florian Baumann.
Mo, 11.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Di, 12.12.2017, 19:30
Candide
Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein
„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat. Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ (Václav Havel) — In der besten aller möglichen Welten zu leben, klingt nicht schlecht. Was aber, wenn die beste aller möglichen Welten keine gute ist, sondern lediglich die beste der möglichen? Leonard Bernstein komponierte auf Voltaires Optimismus-Satire eine zwischen Operette und Musical changierende Katastrophenweltreise. Doppelbödige Bösartigkeiten und musikalische Parodien kennzeichnen Candides Suche nach der geliebten Cunégonde. Aus vermeintlich paradiesischen Zuständen vertrieben, treffen die beiden nach Jahren der Trennung wieder aufeinander, um festzustellen, dass sie sich eigentlich schon am Anfang nicht ri
Di, 12.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 13.12.2017, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Mi, 13.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 13.12.2017, 20:00
You Want It Darker
ein Abend mit Liedern von Leonard Cohen
von Felix Rothenhäusler und Matthias Krieg
„Hier bin ich, Herr, du hast mich gerufen.“ (1. Samuel 3, 5) — Leonard Cohen liebte es, auf seinen Konzerten zu erzählen, er habe die Antwort auf alle Rätsel des Universums gefunden und ließ das simple Mantra intonieren: „Doo-dam dam-dam, Da doo-dam-dam“. Das Team von „I’m Your Man“ um den Hausregisseur Felix Rothenhäusler und den Musiker Matthias Krieg will es wieder tun: Leonard Cohen und seine Musik wieder auflegen, reanimieren, reinkarnieren. Der König ist tot, es lebe der Hohepriester der Liebe! In „You Want It Darker“ wird der Lord Byron des Rock’n’Roll auf einer fernen Insel wiederauferstehen, nicht als Schaumgeburt, sondern konzentriert auf seine letzten drei Alben voller philosophischer und kosmologischer Bezüge. OM! OM! OM! So viel sei jetzt schon versprochen: Cohen will be back
Do, 14.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Do, 14.12.2017, 20:00
Fremdes Haus
von Dea Loher
„Ist nicht etwas in Deinem Innern, das sich von der Lüge befreien möchte?“ (Henrik Ibsen) — Jane ist abgehauen. Die Lage in seiner Heimat ist prekär, es droht Krieg und die Wirtschaft geht den Bach runter. „Mach es wie Risto. Geh!“, sagten sie ihm. Jetzt steht er in Deutschland vor einem schäbigen Haus. Hier fristet Risto mit seiner Familie ein trostloses Dasein. Auch er war abgehauen, vor 20 Jahren. Die Geheimpolizei suchte nach ihm. Heute betreibt er einen Tabakladen, seine Frau prostituiert sich, seine Tochter hat nach einem Unfall nur ein Bein und ist mit dem Verursacher verheiratet. Jane begreift schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Warum sonst sollte sich Risto so wenig über den Besuch aus der alten Heimat freuen. Immerhin waren Risto und Janes Onkel befreundet und Brüder im Geiste
Fr, 15.12.2017, 19:30
Lady Macbeth von Mzensk
Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Anders
Fr, 15.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Fr, 15.12.2017, 11:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
Premiere: 16. November 2017, Kleines Haus

„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend
Fr, 15.12.2017, 20:00
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
Sa, 16.12.2017, 19:30
Die Zauberflöte (Wiederaufnahme)
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 16.12.2017, 18:30
I'm Your Man
Ein Leonard Cohen-Liederabend
„Wenn man in 100 Jahren die Anziehungskraft der romantischen Liebe im 20. Jahrhundert erklären wollte, dann würde man vermutlich ein Leonard Cohen-Stück vorspielen; zu Songs wie Suzanne und Marianne wurden vermutlich unzählige Kinder gezeugt. Wer sie hört, könnte, bei aller Melancholie, den Eindruck gewinnen, dass es am Ende doch nur diesen Sinn im Leben gibt.“ (Heike Faller) - Der Kanadier Leonard Cohen ist Sänger, Poet und Liedermacher. Immer auf der Suche nach der großen Erlösung, versuchte er dem Schmerz des Lebens durch Religion, Drogen und Frauen zu entkommen. Doch den eigentlichen Kanal fand seine Melancholie in der Musik und so verdanken wir diesem „Beautiful Loser“ einige der großartigsten Popsongs unserer Zeit. Immer voller Schmerz, immer voller Hoffnung. Gesungene Gebete, wie Bo
Sa, 16.12.2017, 22:00
You Want It Darker
ein Abend mit Liedern von Leonard Cohen
von Felix Rothenhäusler und Matthias Krieg
„Hier bin ich, Herr, du hast mich gerufen.“ (1. Samuel 3, 5) — Leonard Cohen liebte es, auf seinen Konzerten zu erzählen, er habe die Antwort auf alle Rätsel des Universums gefunden und ließ das simple Mantra intonieren: „Doo-dam dam-dam, Da doo-dam-dam“. Das Team von „I’m Your Man“ um den Hausregisseur Felix Rothenhäusler und den Musiker Matthias Krieg will es wieder tun: Leonard Cohen und seine Musik wieder auflegen, reanimieren, reinkarnieren. Der König ist tot, es lebe der Hohepriester der Liebe! In „You Want It Darker“ wird der Lord Byron des Rock’n’Roll auf einer fernen Insel wiederauferstehen, nicht als Schaumgeburt, sondern konzentriert auf seine letzten drei Alben voller philosophischer und kosmologischer Bezüge. OM! OM! OM! So viel sei jetzt schon versprochen: Cohen will be back
So, 17.12.2017, 11:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 17.12.2017, 17:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 17.12.2017, 18:30
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
Premiere: 16. November 2017, Kleines Haus

„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend
So, 17.12.2017, 15:00
Rentierpunsch: Nussknacker und Mäusekönig
Lesung des Kunstmärchens von E.T.A. Hoffmann mit Siegfried W. Maschek
Die Geschenke gekauft, die Plätzchen gebacken, der Weihnachts-Besuch (zum Glück) noch nicht im Haus – da bleibt Zeit, sich zum gemütlichen Rentierpunsch im noon zusammenzusetzen und bei garantiert künstlichem Kerzenschein und Kaminfeuer Geschichten zu lauschen. Zu Glühwein und Stollen gibt es diesmal für alle unverbesserlichen Weihnachtsromantiker E.T.A. Hoffmanns Nussknacker und Mäusekönig (am 3. Dezember) und für die Fest-Verweigerer, und weil Heinrich Böll gerade den 100. Geburtstag feiert, Nicht nur zur Weihnachtszeit (am 17. Dezember), die Oh-du-Fröhliche Abrechnung mit dem bundesrepublikanischen Weihnachtswahnsinn.
So, 17.12.2017, 11:30
4. Kammermusik am Sonntagmorgen
Sonaten für Violoncello und Klavier
Johannes Krebs, Violoncello
Lydia Hammerbacher, Klavier

Werke von
Ottorino Respighi
Adagio con Variationi
Samuel Barber
Sonate für Violoncello und Klavier op. 6
Zoltan Kodaly
Sonate für Violoncello und Klavier op. 4

„Ich war dazu bestimmt, Komponist zu werden und werde es auch, da bin ich sicher. Verlangt bitte nicht von mir, zu versuchen, diese unerfreuliche Tatsache zu vergessen und Fußball spielen zu gehen!“
Samuel Barber
Mo, 18.12.2017, 18:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mo, 18.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mo, 18.12.2017, 11:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
Premiere: 16. November 2017, Kleines Haus

„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend
Mo, 18.12.2017, 20:00
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
Mo, 18.12.2017, 20:00
4. Philharmonisches Konzert:
König Davids Vermächtnis
Werke von Haydn, Reinecke und Mendelssohn Bartholdy
Bremer Philharmoniker
Amandine Carbuccia, Harfe
Olof Boman, Dirigent

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 64 A-Dur Hob. I:64
Carl Reinecke
Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformations-Symphonie“

Christian IV. von Dänemark gab den Auftrag, seinen Vater Christian III. als König David im Relief der Bremer Domkanzel zwischen den Evangelisten darzustellen, allerdings ohne dessen königliches Instrument, der Harfe, in der Hand. Er tat dies als Erinnerung an den Einsatz seines Vaters für die Reformation, der sich Bremen früh anschloss: Schon 1534 galt Bremen als reformierte Stadt. Friedrich II., der Sohn von Christian IV., wurde Erzbischof zu Bremen, in seiner Ära wurde 1638 der erste lutherische Gottesdienst im Dom zu
Di, 19.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Di, 19.12.2017, 20:00
Knausgård III: Lieben
Theaterprojekt nach den Romanen
von Karl Ove Knausgård
„Alle halten mich für eine Art Idiotin im täglichen Leben und eine Tyrannin im geistigen, und die Meinen halten sich für Opfer meines Schreibens, ohne zu sehen, dass ich täglich kniend diene, wer weiß, wozu! Ich habe schreckliche Lust zu schreiben. Bis zur Verzweiflung.“ (Marina Zwetajewa) — Regisseur Frank Abt folgt mit seinem Team in einem auf insgesamt sechs Abende angelegten Projekt Schilderungen des modernen Alltags von Karl Ove Knausgård. Für jeden Teil des autobiografischen Romanzyklus wird eine besondere Form gesucht, die Bilder für Knausgårds Sprache entwickelt und zugleich auf die Kraft des schlichten Erzählens setzt. Das radikale Vaterporträt in „Knausgård I: Sterben“ wurde in der vergangenen Spielzeit bereits ergänzt durch die kompromisslose Suche nach Nähe und Beziehung in „Kn
Di, 19.12.2017, 20:00
4. Philharmonisches Konzert:
König Davids Vermächtnis
Werke von Haydn, Reinecke und Mendelssohn Bartholdy
Bremer Philharmoniker
Amandine Carbuccia, Harfe
Olof Boman, Dirigent

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 64 A-Dur Hob. I:64
Carl Reinecke
Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformations-Symphonie“

Christian IV. von Dänemark gab den Auftrag, seinen Vater Christian III. als König David im Relief der Bremer Domkanzel zwischen den Evangelisten darzustellen, allerdings ohne dessen königliches Instrument, der Harfe, in der Hand. Er tat dies als Erinnerung an den Einsatz seines Vaters für die Reformation, der sich Bremen früh anschloss: Schon 1534 galt Bremen als reformierte Stadt. Friedrich II., der Sohn von Christian IV., wurde Erzbischof zu Bremen, in seiner Ära wurde 1638 der erste lutherische Gottesdienst im Dom zu
Mi, 20.12.2017, 19:30
Amerika
nach dem Romanfragment von Franz Kafka
mit der Kafka Band

„Woher komme ich, wohin gehe ich nicht? Was ich sonst bin, weiß ich. Aber was bin ich hier? Ich bin das Pfand, das gleichviel wert ist wie das, was man für mich geboten hat. Ach, ich weiß nicht. Ich war etwas. Was?“ (Elfriede Jelinek) — Einer Jugendsünde wegen wird Karl Rossmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Doch der Kapitalismus verschlingt ihn und spuckt ihn auf die Straße. Lange vor der Einführung des Fließbandes und der Erfindung von Industrierobotern schildert Kafka hellsichtig bedrängende Arbeitsverhältnisse, in denen sich gehetzte Menschen zurechtzufinden versuchen. Sein Romanfragment ist gekennzeichnet von der Suche nach Zugehörigkeit und von der Wiederholung der Vertreibung des jungen Karl – aus Europa durch seine Eltern, aus dem
Mi, 20.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Mi, 20.12.2017, 20:00
polaroids
von Samir Akika / Unusual Symptoms
Inspiriert von der künstlerischen Aufbruchsstimmung des New York der 70er und 80 Jahre im Zeichen von New Wave, Street Art und Punk, suchen Akika und sein Team den eigenen künstlerischen Untergrund. „polaroids“ ist ein multidisziplinärer Abend, der künstlerischer Selbstentwürfe der Beteiligten zeigt, ausstellt und verhandelt. Das Theater wird zu einem Ort mit unterschiedlichen Schauplätzen und Spielregeln, an dem künstlerische Prozesse sichtbar werden zwischen Tränen, Tierkostümen, Bühnennebel und Bier. Vielleicht gibt es Tänzerinnen, die Wände bemalen, Musiker die tanzen und Performer die Punksongs erfinden.

Ausstattung: Elena Ortega, Stefan Schönfeldt
Musik: jayrope, Simon Camatta, Stefan Kirchhoff
Choreographie: Samir Akika
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Anna K. Becker
Mi, 20.12.2017, 18:00
GLOCKE Familienkonzert:
"Die Nussknackersuite"
Weihnachtliches Musiktheater nach der Ballettmusik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Luise Scherf, Text und Rezitation
Schüler*innen der Grundschule Am Weidedamm
Bremer Philharmoniker
Mihhail Gerts, Dirigent

Bei den Schüler*innen der Grundschule Am Weidedamm dreht sich alles um die Abenteuer, die der kleine Ilja beim Schnitzen eines Nussknackers erlebt. Idee und Konzeption dieses Projekts stammen vom Landesinstitut für Schule (LIS) und den Bremer Philharmonikern, die Geschichte entwickelte Luise Scherf. Die Kinder entwerfen Bühnenbild und Kostüme, studieren Choreografien und musikalische Einlagen ein und malen Bilder für eine begleitende Ausstellung im Glocke-Foyer.
Mi, 20.12.2017, 18:00
Sonderkonzert:
Die Nussknackersuite
Luise Scherf, Rezitation
Bremer Philharmoniker
Die Kinder der Grundschule Am Weidedamm
Mihhail Gerts, Dirigent

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Die Nussknackersuite op. 71a

Weihnachten ohne „Nussknacker“? Unvorstellbar! Dass es sich dabei aber nicht immer um die bekannte Geschichte von E.T.A. Hoffmann handeln muss, zeigen Schüler und Schülerinnen der Grundschule Am Weidedamm. Bei ihnen dreht sich alles um die aufregenden Abenteuer, die der kleine Ilja beim Schnitzen eines Nussknackers erlebt. Die spannende Geschichte wird von Luise Scherf vorgetragen und von den Kindern zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys berühmter „Nussknackersuite“ in bunten Bildern szenisch dargestellt. Idee und Konzeption dieses Familien-Sonderkonzerts stammen vom Landesinstitut für Schule (LI
Do, 21.12.2017, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Do, 21.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Do, 21.12.2017, 20:00
Der Messias
eine Weihnachtsfarce von Patrick Barlow
Ein Schauspieler als Regisseur, dazu ein weiterer Schauspielerkollege und als Skript die komplette Weihnachtsgeschichte inklusive der Jungfrau Maria, dem Erzengel Gabriel, den Heiligen Drei Königen und dem kleinen Jesuskind! Die Ensemblemitglieder Guido Gallmann und Martin Baum nehmen ihr Erfolgsstück wieder auf.
Fr, 22.12.2017, 18:00
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder
Fr, 22.12.2017, 19:00
Väter und Söhne
von Brian Friel
nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew

„Wir brauchen etwas anderes: Sturm und Leben und eine neue, gesetzlose und darum freie Welt.“ (Michail Bakunin) — Der junge Student Jewgenij Bazarow glaubt an gar nichts. Religion, Tradition, Kunst, Romantik müssen zugunsten einer vollkommen neuen Weltordnung überwunden werden. Einzig die Naturwissenschaft lässt er gelten. Sein Freund Arkadij schließt sich dieser Weltsicht an. Doch während der eine die Konfrontation sucht und keine Anknüpfung an bestehende Verhältnisse zulässt, versucht der andere Veränderung aus dem Bestehenden heraus. Gemeinsam reisen sie zu Arkadijs Heimatgut. Welt­anschauungen treffen hart aufeinander: Idealismus und Anpassung, Liberalismus und Radikalität, Tradition und Erneuerung, Naturgeheimnis und Naturwissenschaft
Sa, 23.12.2017, 18:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 23.12.2017, 20:00
Fremdes Haus
von Dea Loher
„Ist nicht etwas in Deinem Innern, das sich von der Lüge befreien möchte?“ (Henrik Ibsen) — Jane ist abgehauen. Die Lage in seiner Heimat ist prekär, es droht Krieg und die Wirtschaft geht den Bach runter. „Mach es wie Risto. Geh!“, sagten sie ihm. Jetzt steht er in Deutschland vor einem schäbigen Haus. Hier fristet Risto mit seiner Familie ein trostloses Dasein. Auch er war abgehauen, vor 20 Jahren. Die Geheimpolizei suchte nach ihm. Heute betreibt er einen Tabakladen, seine Frau prostituiert sich, seine Tochter hat nach einem Unfall nur ein Bein und ist mit dem Verursacher verheiratet. Jane begreift schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Warum sonst sollte sich Risto so wenig über den Besuch aus der alten Heimat freuen. Immerhin waren Risto und Janes Onkel befreundet und Brüder im Geiste
Sa, 23.12.2017, 15:00
GLOCKE Familienkonzert:
"Fröhliche Weihnacht überall"
Bremer Kaffeehaus-Orchester:
Klaus Fischer, Flöten, Klarinetten und Saxophon
Constantin Dorsch, Violine
Gero John, Violoncello
Johannes Grundhoff, Klavier
Anselm Hauke, Kontrabass

Ein Mitsing-Konzert mit dem Bremer Kaffeehaus-Orchester

Die schönste Form, um die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen: Das Mitsing-Konzert ist die passende Einstimmung aufs Fest und sorgt für gute Laune bei Alt und Jung!
Mo, 25.12.2017, 18:00
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Mo, 25.12.2017, 18:30
Der Messias
eine Weihnachtsfarce von Patrick Barlow
Ein Schauspieler als Regisseur, dazu ein weiterer Schauspielerkollege und als Skript die komplette Weihnachtsgeschichte inklusive der Jungfrau Maria, dem Erzengel Gabriel, den Heiligen Drei Königen und dem kleinen Jesuskind! Die Ensemblemitglieder Guido Gallmann und Martin Baum nehmen ihr Erfolgsstück wieder auf.
Di, 26.12.2017, 18:00
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder
Di, 26.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
Di, 26.12.2017, 18:30
Väter und Söhne
von Brian Friel
nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew

„Wir brauchen etwas anderes: Sturm und Leben und eine neue, gesetzlose und darum freie Welt.“ (Michail Bakunin) — Der junge Student Jewgenij Bazarow glaubt an gar nichts. Religion, Tradition, Kunst, Romantik müssen zugunsten einer vollkommen neuen Weltordnung überwunden werden. Einzig die Naturwissenschaft lässt er gelten. Sein Freund Arkadij schließt sich dieser Weltsicht an. Doch während der eine die Konfrontation sucht und keine Anknüpfung an bestehende Verhältnisse zulässt, versucht der andere Veränderung aus dem Bestehenden heraus. Gemeinsam reisen sie zu Arkadijs Heimatgut. Welt­anschauungen treffen hart aufeinander: Idealismus und Anpassung, Liberalismus und Radikalität, Tradition und Erneuerung, Naturgeheimnis und Naturwissenschaft
Fr, 29.12.2017, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Fr, 29.12.2017, 21:30
Istanbul
Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann
Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tr
Fr, 29.12.2017, 18:00
Istanbul
Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann
Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tr
Sa, 30.12.2017, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 30.12.2017, 20:00
polaroids
von Samir Akika / Unusual Symptoms
Inspiriert von der künstlerischen Aufbruchsstimmung des New York der 70er und 80 Jahre im Zeichen von New Wave, Street Art und Punk, suchen Akika und sein Team den eigenen künstlerischen Untergrund. „polaroids“ ist ein multidisziplinärer Abend, der künstlerischer Selbstentwürfe der Beteiligten zeigt, ausstellt und verhandelt. Das Theater wird zu einem Ort mit unterschiedlichen Schauplätzen und Spielregeln, an dem künstlerische Prozesse sichtbar werden zwischen Tränen, Tierkostümen, Bühnennebel und Bier. Vielleicht gibt es Tänzerinnen, die Wände bemalen, Musiker die tanzen und Performer die Punksongs erfinden.

Ausstattung: Elena Ortega, Stefan Schönfeldt
Musik: jayrope, Simon Camatta, Stefan Kirchhoff
Choreographie: Samir Akika
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Anna K. Becker
So, 31.12.2017, 19:00
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
So, 31.12.2017, 15:00
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala (Premiere)
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
So, 31.12.2017, 20:00
I'm Your Man
Ein Leonard Cohen-Liederabend
„Wenn man in 100 Jahren die Anziehungskraft der romantischen Liebe im 20. Jahrhundert erklären wollte, dann würde man vermutlich ein Leonard Cohen-Stück vorspielen; zu Songs wie Suzanne und Marianne wurden vermutlich unzählige Kinder gezeugt. Wer sie hört, könnte, bei aller Melancholie, den Eindruck gewinnen, dass es am Ende doch nur diesen Sinn im Leben gibt.“ (Heike Faller) - Der Kanadier Leonard Cohen ist Sänger, Poet und Liedermacher. Immer auf der Suche nach der großen Erlösung, versuchte er dem Schmerz des Lebens durch Religion, Drogen und Frauen zu entkommen. Doch den eigentlichen Kanal fand seine Melancholie in der Musik und so verdanken wir diesem „Beautiful Loser“ einige der großartigsten Popsongs unserer Zeit. Immer voller Schmerz, immer voller Hoffnung. Gesungene Gebete, wie Bo
So, 31.12.2017, 16:00
You Want It Darker
ein Abend mit Liedern von Leonard Cohen
von Felix Rothenhäusler und Matthias Krieg
„Hier bin ich, Herr, du hast mich gerufen.“ (1. Samuel 3, 5) — Leonard Cohen liebte es, auf seinen Konzerten zu erzählen, er habe die Antwort auf alle Rätsel des Universums gefunden und ließ das simple Mantra intonieren: „Doo-dam dam-dam, Da doo-dam-dam“. Das Team von „I’m Your Man“ um den Hausregisseur Felix Rothenhäusler und den Musiker Matthias Krieg will es wieder tun: Leonard Cohen und seine Musik wieder auflegen, reanimieren, reinkarnieren. Der König ist tot, es lebe der Hohepriester der Liebe! In „You Want It Darker“ wird der Lord Byron des Rock’n’Roll auf einer fernen Insel wiederauferstehen, nicht als Schaumgeburt, sondern konzentriert auf seine letzten drei Alben voller philosophischer und kosmologischer Bezüge. OM! OM! OM! So viel sei jetzt schon versprochen: Cohen will be back
Sa, 6.1.2018, 19:30
Amerika
nach dem Romanfragment von Franz Kafka
mit der Kafka Band

„Woher komme ich, wohin gehe ich nicht? Was ich sonst bin, weiß ich. Aber was bin ich hier? Ich bin das Pfand, das gleichviel wert ist wie das, was man für mich geboten hat. Ach, ich weiß nicht. Ich war etwas. Was?“ (Elfriede Jelinek) — Einer Jugendsünde wegen wird Karl Rossmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Doch der Kapitalismus verschlingt ihn und spuckt ihn auf die Straße. Lange vor der Einführung des Fließbandes und der Erfindung von Industrierobotern schildert Kafka hellsichtig bedrängende Arbeitsverhältnisse, in denen sich gehetzte Menschen zurechtzufinden versuchen. Sein Romanfragment ist gekennzeichnet von der Suche nach Zugehörigkeit und von der Wiederholung der Vertreibung des jungen Karl – aus Europa durch seine Eltern, aus dem
So, 7.1.2018, 15:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Di, 9.1.2018, 20:00
[zupɛrpoziˈtsioːn] (Premiere)
Ein visual poem von Alexander Giesche
Premiere: 09. Januar 2017, Kleines Haus

„Der Letzte räumt die Erde auf.“ (WALL·E) — Was, wenn die Schauspielerin Nadine Geyersbach sich für einen Roboter halten würde? Und was, wenn sich dieser Roboter für den letzten Menschen auf Erden hält? Lebt er gar in einer algorithmischen Vorwegnahme der Zukunft? Was, wenn es eine eindeutige Zukunft geben würde, aber keine eindeutige Vergangenheit mehr? Gab es sie vielleicht gar nicht – jene Apokalypse, die nur den Roboter allein verschont hat? Ist sein Chip nur durchgebrannt? Ist er viele? Wir Menschen befinden uns stets im Moment der Gegenwart. Dieser befindet sich immer zwischen Zukunft und Vergangenheit und diese Gegenwart lässt sich nur noch in Paradoxien begreifen. Die Hysterie ist gewichen und das Lebensgefühl der systemischen Ohnmacht im
Mi, 10.1.2018, 19:30
Il barbiere di Siviglia
Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Es sind erst die Fehler, die ein System entlarven – die Schraube, die locker sitzt, eine Feder, die unkontrolliert zurückschnellt, plötzlich auftretende Automatismen oder Momente der Trägheit. Die Komödie baut auf solche Fehler, in ihrem politischen, sozialen oder spielerischen Räderwerk folgt sie ganz eigenen Gesetzen und Regeln. Sie steht nicht für das alltägliche Leben, ist höchstens eine Illusion davon. Ihr Ursprung aber liegt in der menschlichen Sphäre des Lebens: im Spiel des Kindes, im menschlichen Versagen, in der scheinbaren Unüberwindbarkeit des trägen Körpers. „Il barbiere di Siviglia“ zeigt eine Gesellschaft, die aus dem Tritt gekommen ist, in der die Mechanik des Systems – und damit vor allem die Musik Rossinis – unerbittlich weiterrattert, während einige dem Tempo erliegen od
Mi, 10.1.2018, 20:00
Joachim Król & l’Orchestre du Soleil
Albert Camus: „Der erste Mensch“
Als im Januar 1960 der 47-jährige Literaturnobelpreisträger Albert Camus bei einem Autounfall in Frankreich tödlich verunglückte, wurde in seiner Aktentasche ein 144-seitiges handgeschriebenes Manuskript gefunden: »Der erste Mensch«. Erst 1994 stimmte die Tochter des Dichters zu, diese Autobiografie in der Form eines Romans posthum zu veröffentlichen. Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter in einem Armenviertel Algiers verbringt. Eingebettet in Musik, die Komponist Christoph Dangelmaier aus Elementen des arabischen Rai und der französischen Musette eigens für diesen Bühnenmonolog geschrieben hat, macht Schauspieler Joachim Król die Kindheit Camus’ lebendig. Auf seine un
Mi, 10.1.2018, 20:00
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
Do, 11.1.2018, 19:00
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der
Fr, 12.1.2018, 19:30
Lady Macbeth von Mzensk
Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Anders
Fr, 12.1.2018, 20:00
Fremdes Haus
von Dea Loher
„Ist nicht etwas in Deinem Innern, das sich von der Lüge befreien möchte?“ (Henrik Ibsen) — Jane ist abgehauen. Die Lage in seiner Heimat ist prekär, es droht Krieg und die Wirtschaft geht den Bach runter. „Mach es wie Risto. Geh!“, sagten sie ihm. Jetzt steht er in Deutschland vor einem schäbigen Haus. Hier fristet Risto mit seiner Familie ein trostloses Dasein. Auch er war abgehauen, vor 20 Jahren. Die Geheimpolizei suchte nach ihm. Heute betreibt er einen Tabakladen, seine Frau prostituiert sich, seine Tochter hat nach einem Unfall nur ein Bein und ist mit dem Verursacher verheiratet. Jane begreift schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Warum sonst sollte sich Risto so wenig über den Besuch aus der alten Heimat freuen. Immerhin waren Risto und Janes Onkel befreundet und Brüder im Geiste
Sa, 13.1.2018, 19:30
Amerika
nach dem Romanfragment von Franz Kafka
mit der Kafka Band

„Woher komme ich, wohin gehe ich nicht? Was ich sonst bin, weiß ich. Aber was bin ich hier? Ich bin das Pfand, das gleichviel wert ist wie das, was man für mich geboten hat. Ach, ich weiß nicht. Ich war etwas. Was?“ (Elfriede Jelinek) — Einer Jugendsünde wegen wird Karl Rossmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Doch der Kapitalismus verschlingt ihn und spuckt ihn auf die Straße. Lange vor der Einführung des Fließbandes und der Erfindung von Industrierobotern schildert Kafka hellsichtig bedrängende Arbeitsverhältnisse, in denen sich gehetzte Menschen zurechtzufinden versuchen. Sein Romanfragment ist gekennzeichnet von der Suche nach Zugehörigkeit und von der Wiederholung der Vertreibung des jungen Karl – aus Europa durch seine Eltern, aus dem
So, 14.1.2018, 11:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 14.1.2018, 15:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 14.1.2018, 18:30
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
Premiere: 16. November 2017, Kleines Haus

„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend
So, 14.1.2018, 10:45
GLOCKE Ohrwurm für Familien:
Musikalische Konzerteinführung zum Mitmachen
Leonard Bernstein: Symphonic Dances from »West Side Story«

Jazz, klassische Oper und lateinamerikanische Tanzmusik – in dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte kombiniert Leonard Bernstein unterschiedlichste Musikstile und beschreibt damit die Gegensätze zweier rivalisierender Jugendgruppen im New York der 1950er Jahre. Von den kraft- und temperamentvollen »Symphonic Dances«, die Bernstein 1961 speziell für Orchester arrangiert hat, lassen wir uns mitreißen und erleben die Spannungen zwischen den beiden Gruppen ebenso wie die Liebe und die Lebensfreude der einzelnen Menschen.

Mindestalter 8 Jahre
So, 14.1.2018, 11:00
5. Philharmonisches Konzert:
„Prosit!“ - Das große Neujahrskonzert
Werke von Copland, J. Williams, Rodgers und L. Bernstein
Bremer Philharmoniker
Ashu, Saxophon
Marco Letonja Dirigent

Aaron Copland
Rodeo
John Williams
Escapades für Saxophon und Orchester
Richard Rodgers
Ouvertüre zu South Pacific
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story

Bremen Philharmonic Orchestra goes Broadway!
 Vorhang auf und Tanzschuhe an für die Verlängerung der Silvesterparty mit einem Cowboy-Ballett, einer Südsee-Ouvertüre, einer Gaunerkomödien- Ballade und den Tänzen aus dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte, der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. There is no business like Showbusiness!
Mo, 15.1.2018, 20:00
5. Philharmonisches Konzert:
„Prosit!“ - Das große Neujahrskonzert
Werke von Copland, J. Williams, Rodgers und L. Bernstein
Bremer Philharmoniker
Ashu, Saxophon
Marco Letonja Dirigent

Aaron Copland
Rodeo
John Williams
Escapades für Saxophon und Orchester
Richard Rodgers
Ouvertüre zu South Pacific
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story

Bremen Philharmonic Orchestra goes Broadway!
 Vorhang auf und Tanzschuhe an für die Verlängerung der Silvesterparty mit einem Cowboy-Ballett, einer Südsee-Ouvertüre, einer Gaunerkomödien- Ballade und den Tänzen aus dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte, der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. There is no business like Showbusiness!
Di, 16.1.2018, 20:00
5. Philharmonisches Konzert:
„Prosit!“ - Das große Neujahrskonzert
Werke von Copland, J. Williams, Rodgers und L. Bernstein
Bremer Philharmoniker
Ashu, Saxophon
Marco Letonja Dirigent

Aaron Copland
Rodeo
John Williams
Escapades für Saxophon und Orchester
Richard Rodgers
Ouvertüre zu South Pacific
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story

Bremen Philharmonic Orchestra goes Broadway!
 Vorhang auf und Tanzschuhe an für die Verlängerung der Silvesterparty mit einem Cowboy-Ballett, einer Südsee-Ouvertüre, einer Gaunerkomödien- Ballade und den Tänzen aus dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte, der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. There is no business like Showbusiness!
Mi, 17.1.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Mi, 17.1.2018, 20:00
Black Rainbow
von Samir Akika / Unusual Symptoms
An populären Zukunftsbildern lässt sich viel über den Zustand der Gegenwart ablesen, denn Science-Fiction ist meist beides: fantastische, entrückte Erzählung und Allegorie auf eine soziale und politische Realität. Welche Diagnosen also lassen aktuelle Entwürfe spekulativen Erzählens über den kollektiven Seelenzustand unserer Tage zu? Wie stellen wir uns die Welt von morgen vor, oder vielmehr: stellen wir uns überhaupt noch etwas vor? Gemeinsam mit ihren Gästen blicken die Performer*innen von Unusual Symptoms auf ihre Vorstellungen möglicher Zukünfte. Utopien und Hoffnungen, Ängste und apokalyptische Visionen: „Black Rainbow“ widmet sich der Lust am Spekulieren und erzeugt ein poetisches und widersprüchliches Panorama, das aus dem Geist der Gegenwart ein vielstimmiges Bild von morgen entwir
Fr, 19.1.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 20.1.2018, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
So, 21.1.2018, 18:00
Candide
Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein
„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat. Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ (Václav Havel) — In der besten aller möglichen Welten zu leben, klingt nicht schlecht. Was aber, wenn die beste aller möglichen Welten keine gute ist, sondern lediglich die beste der möglichen? Leonard Bernstein komponierte auf Voltaires Optimismus-Satire eine zwischen Operette und Musical changierende Katastrophenweltreise. Doppelbödige Bösartigkeiten und musikalische Parodien kennzeichnen Candides Suche nach der geliebten Cunégonde. Aus vermeintlich paradiesischen Zuständen vertrieben, treffen die beiden nach Jahren der Trennung wieder aufeinander, um festzustellen, dass sie sich eigentlich schon am Anfang nicht ri
So, 21.1.2018, 18:30
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
So, 21.1.2018, 15:30
3. Himmlisches Sonntagsvergnügen:
Gulasch mit Schlagobers
Das Streichtrio spielt Werke von Schubert, Kodály und Dohnányi
Ardore Streichtrio
Gert Gondosch, Violine
Auste Ovsiukaite, Viola
Benjamin Stiehl, Violoncello

Florian Baumann Moderation„Dem Himmel so nah“ heißt es auch in dieser Saison an vier Sonntagen in der kleinen und feinen, beliebten und begehrten Konzertreihe Himmlisches Sonntagsvergnügen des Bremer Philharmoniker e. V., in der Sie das atemberaubende Ambiente des Himmelssaals zusammen mit ausgesuchter Kammermusik erleben können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen satt. Genießen Sie eine abwechslungsreiche und überraschende musikalische Melange, die diesen Nachmittag im Himmelssaal zu einem unvergesslichen Ereignis macht. Moderiert wird die Veranstaltung von Florian Baumann.
So, 28.1.2018, 11:30
5. Kammermusik am Sonntagmorgen:
Das Horn
Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Paul Dukas
Matthias Berkel, Horn
Ulrike Payer, Klavier

„Horch! Die Hörner, hörst du den Ruf? Ringsher tönt wütend Getös’ ...“
Richard Wagner aus „Die Walküre“
Di, 30.1.2018, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Premiere: 11. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901,
Do, 1.2.2018, 19:30
Il barbiere di Siviglia
Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Es sind erst die Fehler, die ein System entlarven – die Schraube, die locker sitzt, eine Feder, die unkontrolliert zurückschnellt, plötzlich auftretende Automatismen oder Momente der Trägheit. Die Komödie baut auf solche Fehler, in ihrem politischen, sozialen oder spielerischen Räderwerk folgt sie ganz eigenen Gesetzen und Regeln. Sie steht nicht für das alltägliche Leben, ist höchstens eine Illusion davon. Ihr Ursprung aber liegt in der menschlichen Sphäre des Lebens: im Spiel des Kindes, im menschlichen Versagen, in der scheinbaren Unüberwindbarkeit des trägen Körpers. „Il barbiere di Siviglia“ zeigt eine Gesellschaft, die aus dem Tritt gekommen ist, in der die Mechanik des Systems – und damit vor allem die Musik Rossinis – unerbittlich weiterrattert, während einige dem Tempo erliegen od
Do, 1.2.2018, 09:00
GLOCKE Spielraum
Winterferien: "Ich pfeif’ dir was!"
Die Glocke beherbergt ein sehr imposantes und eindrucksvolles Instrument: die Sauer-Orgel im Großen Saal. Um herauszufinden, wie dieses Instrument funktioniert und welche Töne und Klänge es hervorbringen kann, werden wir es während unseres zweitägigen Spielraums von oben bis unten untersuchen. Mit der Organistin und Orgelbauerin Lea Suter tasten wir uns an die Pfeifen, Zungen und Register heran und werden außerdem eigene Holzpfeifen bauen und diese zum Klingen bringen.

Für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
Fr, 2.2.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Fr, 2.2.2018, 09:00
GLOCKE Spielraum
Winterferien: "Ich pfeif’ dir was!"
Die Glocke beherbergt ein sehr imposantes und eindrucksvolles Instrument: die Sauer-Orgel im Großen Saal. Um herauszufinden, wie dieses Instrument funktioniert und welche Töne und Klänge es hervorbringen kann, werden wir es während unseres zweitägigen Spielraums von oben bis unten untersuchen. Mit der Organistin und Orgelbauerin Lea Suter tasten wir uns an die Pfeifen, Zungen und Register heran und werden außerdem eigene Holzpfeifen bauen und diese zum Klingen bringen.

Für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
So, 4.2.2018, 20:00
Lars Danielsson Group: „Liberetto III“
Lars Danielsson, Kontrabass und Violoncello
Magnus Öström, Schlagzeug und Perkussion
Grégory Privat, Klavier
John Parricelli, Gitarre

Ob mit eigenen Projekten, als gefragter Sideman oder als Komponist und Arrangeur, der schwedische Cellist und Bassist Lars Danielsson ist eine der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz. In seinem Spiel verbindet er lyrische Elemente mit lässigem Groove und bringt Eingängigkeit und Anspruch auf einen perfekten gemeinsamen Nenner. Für die Fortsetzung seines »Liberetto«- Projekts versammelt er erneut den ehemaligen e.s.t.-Schlagzeuger Magnus Öström und den Gitarristen John Parricelli um sich sowie erstmals den jungen französischen, aus Martinique stammenden Pianisten Grégory Privat. Stilsicher und mit unübertrefflicher Leichtigkeit verweben sie in ihre
Mo, 5.2.2018, 20:00
6. Philharmonisches Konzert:
Heimat - Liebe
Werke von Enescu, Strawinsky und Tschaikowsky
Bremer Philharmoniker
Guy Braunstein, Violine
Yoel Gamzou, Dirigent

George Enescu
Rumänische Rhapsodie Nr. 1 op. 11Igor Strawinsky
Konzert für Violine und Orchester
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

Enescu wusste, wo seine Heimat liegt, sein Rumänien – gleich zwei Rhapsodien widmete er seinem Land!
Und Strawinsky? Man findet seinen Namen auf der offiziellen Liste US- amerikanischer Komponisten, aber war dies wirklich seine Heimat, oder war er doch der in Russland geborene, über Paris nach den USA ausgewanderte Strawinsky, ein Weltenbummler, wie er auch ein Stilbummler in seinem kompositorischen Schaffen war?
Eine andere Heimat suchte Tschaikowsky, sein Sehnen war das nach einer inneren Heimat. Sein Ringen darum ist in der „Pat
Mi, 7.2.2018, 20:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
Premiere: 16. November 2017, Kleines Haus

„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend
Fr, 9.2.2018, 19:00
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der
Sa, 10.2.2018, 19:30
Lady Macbeth von Mzensk
Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Anders
So, 11.2.2018, 11:00
GLOCKE Familienkonzert:
"Krimskrams-Geschichten"
Acelga Quintett:
Hanna Mangold, Flöte
Sebastian Poyault, Oboe
Julius Kircher, Klarinette
Amanda Kleinbart, Horn
Antonia Zimmermann, Fagott
Ingrid Hausl, Moderation

Wie der Kleinkram groß rauskam

Das Acelga Quintett präsentiert ein klingendes Abenteuer rund um György Ligetis »Sechs Bagatellen für Bläserquintett« – zum Schmunzeln, Träumen, Nachdenken und Mitmachen.
So, 11.2.2018, 11:00
2. Familienkonzert:
Verliebt, verlobt, verheiratet
Martin Lentz, Musikalische Leitung
Bremer Philharmoniker
Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte der Musikschule Bremen
Caroline Blanck, Szenische Einrichtung
Christina Hoenicke, Ausstattung
Isabelle Becker, Dramaturgie

Die Möwe Moni und ihr Freund Wolle könnten inzwischen ein ganzes Buch mit ihren musikalischen Reisen und Abenteuern füllen: darüber, wo die wilden Töne wohnen, wie wundervoll ein Jahr in der Musik klingen kann und was für ein Wunder- kind Mozart war. Genügend Stoff für neue Kapitel dürften da auch die nächsten Familien- und Schulkonzerte liefern. Wem aufgefallen ist, dass Moni und Wolle bei ihren musikalischen Expeditionen gerne die ein oder andere Leckerei verdrückt haben – Kuchen, Keks, Kakao und Schokoheringe –, den wird es nicht wundern, dass sich das erste Kon
Di, 13.2.2018, 19:00
Europäischer Klavierwettbewerb Bremen 2018
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen (ehemals Bremer Klavierwettbewerb) alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum und einer qualifizierten Jury vorzustellen. Auch 2018 findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israels statt.

Eröffnungskonzert / Steinway Prizewinner Concert mit Varvara Nepomnyashchaya
Sa 03. Februar 2018 | Sendesaal Bremen | 19 Uhr
(Informationen und Tickets unter www.ekw-bremen.de)

1. Solodurchgang
So 04. - Di 06. Februar 2018 | Sendesaal Bremen
2. Solodurchgang
Do 08. Februar - Fr 09. Februar 2018 | Sendesaal Bremen
3. Solodurchgang
Sa 10. Februar - So 11. Februar 2018 | Sendesaal Bremen
Die
Di, 13.2.2018, 19:00
Sonderkonzert:
05 5nach6
16. Europäischer Klavierwettbewerb
Finale mit Orchester und Preisverleihung
Bremer Philharmoniker
Benjamin Bayl, Dirigent

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2018, vom 3. bis zum 13. Februar, findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israels statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger erwarten nicht nur attraktiv dotierte Preise, sondern auch durch den Wettbewerb vermittelte Anschlusskonzerte außerhalb Bremens. Außerdem wird mit den Bremer Philhar- monikern als Wettbewerbsorchester und Nordwestradio als
Fr, 16.2.2018, 20:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
Premiere: 16. November 2017, Kleines Haus

„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend
So, 18.2.2018, 16:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
Uraufführung: 26. November 2017, Theater am Goetheplatz

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark
So, 18.2.2018, 11:00
2. Familienkonzert:
Verliebt, verlobt, verheiratet
Martin Lentz, Musikalische Leitung
Bremer Philharmoniker
Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte der Musikschule Bremen
Caroline Blanck, Szenische Einrichtung
Christina Hoenicke, Ausstattung
Isabelle Becker, Dramaturgie

Die Möwe Moni und ihr Freund Wolle könnten inzwischen ein ganzes Buch mit ihren musikalischen Reisen und Abenteuern füllen: darüber, wo die wilden Töne wohnen, wie wundervoll ein Jahr in der Musik klingen kann und was für ein Wunder- kind Mozart war. Genügend Stoff für neue Kapitel dürften da auch die nächsten Familien- und Schulkonzerte liefern. Wem aufgefallen ist, dass Moni und Wolle bei ihren musikalischen Expeditionen gerne die ein oder andere Leckerei verdrückt haben – Kuchen, Keks, Kakao und Schokoheringe –, den wird es nicht wundern, dass sich das erste Kon
Fr, 23.2.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
So, 25.2.2018, 18:00
Candide
Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein
„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat. Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ (Václav Havel) — In der besten aller möglichen Welten zu leben, klingt nicht schlecht. Was aber, wenn die beste aller möglichen Welten keine gute ist, sondern lediglich die beste der möglichen? Leonard Bernstein komponierte auf Voltaires Optimismus-Satire eine zwischen Operette und Musical changierende Katastrophenweltreise. Doppelbödige Bösartigkeiten und musikalische Parodien kennzeichnen Candides Suche nach der geliebten Cunégonde. Aus vermeintlich paradiesischen Zuständen vertrieben, treffen die beiden nach Jahren der Trennung wieder aufeinander, um festzustellen, dass sie sich eigentlich schon am Anfang nicht ri
So, 25.2.2018, 10:45
GLOCKE Ohrwurm für Familien:
Musikalische Konzerteinführung zum Mitmachen
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Dieses Werk gehört zu Mozarts letzten drei Sinfonien, die er alle innerhalb weniger Wochen im Sommer 1788 in Wien schrieb. Bis heute wird diskutiert, ob die Sinfonie vor seinem Tod noch zur Aufführung gekommen sei und ob er sie jemals selbst gehört habe. Sicher ist jedoch, dass diese Sinfonie eine außergewöhnliche Strahlkraft besitzt: Während sie den einen glücklich, freundlich und erhaben stimmt, empfinden andere, dass sie ebenso den Bereich des Düsteren und Dämonischen berührt. Welche Saite das Werk bei uns zum Klingen bringt und warum, werden wir an diesem Vormittag herausfinden.

Mindestalter 8 Jahre
So, 25.2.2018, 11:00
7. Philharmonisches Konzert:
Mozart und Molière
Werke von Strauss, Jolivet und Mozart
Bremer Philharmoniker
Jeroen Berwaerts, Trompete
Joseph Bastian, Dirigent

Richard Strauss
Der Bürger als Edelmann, Suite op. 60André Jolivet
Konzert für Trompete und Orchester Nr. 2Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Jean-Baptiste Molière, der große französische Theaterautor, gab die Inspiration: Richard Strauss schrieb die Musik zu seiner Ballettkomödie „Le bourgeois gentilhomme“, André Jolivet komponierte für eine Aufführung desselben Stücks durch die Comédie Française 1951 die Schauspielmusik (seine Trompetenkonzerte nennt er übrigens liebevoll „Ballett für Trompete“). Und Molières „Dom Juan ou le Festin de pierre“ gab Mozarts Gedanken den Anstoß zur Komposition seiner Oper „Don Giovanni“.
Mo, 26.2.2018, 20:00
7. Philharmonisches Konzert:
Mozart und Molière
Werke von Strauss, Jolivet und Mozart
Bremer Philharmoniker
Jeroen Berwaerts, Trompete
Joseph Bastian, Dirigent

Richard Strauss
Der Bürger als Edelmann, Suite op. 60André Jolivet
Konzert für Trompete und Orchester Nr. 2Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Jean-Baptiste Molière, der große französische Theaterautor, gab die Inspiration: Richard Strauss schrieb die Musik zu seiner Ballettkomödie „Le bourgeois gentilhomme“, André Jolivet komponierte für eine Aufführung desselben Stücks durch die Comédie Française 1951 die Schauspielmusik (seine Trompetenkonzerte nennt er übrigens liebevoll „Ballett für Trompete“). Und Molières „Dom Juan ou le Festin de pierre“ gab Mozarts Gedanken den Anstoß zur Komposition seiner Oper „Don Giovanni“.
Mi, 28.2.2018, 18:05
5nachsechs:
Weint mit mir von Brügge bis Gent
Werke von Jean ­Philippe Rameau und Chansons von Jacques Brel
Jeroen Berwaerts, Gesang und Leitung
Denis Patkovic, Akkordeon
Ingo J. Jander, Moderation

„Ach, Marieke, Marieke, der Himmel über Flamen färbt die Türme von Brügge bis Gent, ach, Marieke, Marieke, der Himmel über Flamen weint mit mir von Brügge bis Gent“
Jacques Brel, „Marieke“
Fr, 2.3.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Sa, 3.3.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 4.11.2017 - Di, 1.5.2018
Cool Japan - Trend und Tradition
Mit einer neuen Sonderausstellung widmet sich das Übersee-Museum Bremen ab Herbst 2017 der Unterhaltungskultur Japans. Entstanden im gesellschaftlichen Spannungsfeld der Edo-Zeit, ist das Thema heute vielleicht wichtiger denn je. Seit den 1990er-Jahren erobert japanische Unterhaltungskultur, wie Musik, Spiele, Mode, Design und japanische Küche, aber auch humanoide Roboter, die Welt. Global gesehen ist die Popkultur zu einem wichtigen Aushängeschild und Exportschlager Japans geworden. Die Ausstellung zeigt daher Historisches und Neues nebeneinander. Zum Teil noch nie präsentierte Sammlungsstücke aus den Magazinen des Übersee-Museums werden ergänzt durch zeitgenössische Objekte. Auf diese Weise zeigt die Ausstellung eindrücklich, dass Japan mit Design, Mode, Literatur, Spielen, Festen und Wo
David Wagner
"Leben"
Rowolth
Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Ursula Krechel
"Landgericht"
Jung und Jung Verlag
Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
Narvid Kermani
"Dein Name"
Hanser Verlag
Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
Sibylle Lewitscharoff "Pong"
Berlin-Verlag
Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
Wilhelm Genazino
"Idyllen in der Halbnatur"
Hanser Verlag
Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
Judith Schalansky
"Der Hals der Giraffe"
Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
Marcel Beyer
"Putins Briefkasten"
Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
Marjana Gaponenko
"Wer ist Martha?"
Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
Lisa-Maria Seydlitz
"Sommertöchter"
Eine Familiengeschichte voller Liebe

Durch einen anonymen Brief erfährt Juno von ihrem Erbe: ein Fischerhaus in der Bretagne. Aber wider Erwarten ist sie nicht die Einzige, die sich für das Haus interessiert. Die französische Kellnerin Julie hat sich dort eingenistet, und auch Jan, ein Architekt aus Deutschland, ist oft zu Besuch. Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters eröffnet sich für Juno ein neuer Blick in die Vergangenheit. Die Reise in die Bretagne wird für sie zu einer Reise in ihre Familiengeschichte. In eine Kindheit, in der sie glücklich war und mit ihren Eltern ein scheinbar idyllisches Vorstadtleben geführt hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem alles anders wurde.
›Sommertöchter‹ ist ein Roman gegen das Alleinsein. Lisa-Maria Seydlitz nimmt ihre Leser mit in einen Sommer, in dem
Terézia Mora
"Das Ungeheuer"
Luchterhand Literaturverlag
Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
Thomas Hettche
"Pfaueninsel"
Kiepenheuer & Witch
Eine Insel außerhalb der Zeit

Die Pfaueninsel in der Havel ist ein künstliches Paradies. In seinem opulenten, kundigen und anrührenden Roman erzählt Thomas Hettche von dessen Blüte, Reife und Verfall aus der Perspektive des kleinwüchsigen Schlossfräuleins Marie, in deren Lebenslauf sich die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts verdichtet.
Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen nach dieser Begegnung auf der Pfaueninsel, am 19. Juli 1810, ist die junge Königin Luise tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit dem entsetzten Ausruf der Königin: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die zwisch
Amos Oz
"Unter Freunden"
Suhrkamp Verlag
Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
Patrick Modiano
"Der Horizont"
Hanser Literaturverlag
Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
Michel Houellebecq
"Unterwerfung"
Dumont-Verlag
Im Mittelpunkt von Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ steht die Geschichte des Literaturwissenschaftlers Francois. Während der Akademiker und leidenschaftliche Weintrinker das Werk des dekadenten Schriftstellers Huysmans erforscht, rückt die Wahl des neuen französischen Präsidenten immer näher.

Alles deutet darauf hin, dass der charismatische Kandidat der Muslimbruderschaft das Rennen machen wird. In der Hauptstadt kommt es zu tumultartigen Ausschreitungen: Autos brennen, Wahllokale werden überfallen und ein Bürgerkrieg scheint blutige Realität zu werden. Es kommt zur Stichwahl zwischen der Rechtsextremen Marine Le Pen und dem muslimisch-moderatem, humanistisch gesonnenem Kandidaten – und schließlich zieht Mohamed Ben Abbès als Präsident in den Elysée-Palast ein. Bald stellt er die Repu
Nicolas Mahler
"Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"
Reprodukt
Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
Swetlana Alexijewitsch:
"Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"
Suhrkamp
Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland
Durs Grünbein
"Aroma - Ein römisches Zeichenbuch"
Suhrkamp Verlag
Tomas-Tranströmer-Preis 2012

Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Gegenwert stellt sich in Vers und Prosa der Ewigen Stadt.

„Aufblühen wird man hier, auch als kraut sich gern überlassen.
Dem wohligen Phototropismus. Der man im Norden war,
Dieser Eisblock Identität, Psyches Schneemann ist bald zerronnen.“

Der so spricht, ist an einem Ort angekommen, wo viele seiner Schreib- und Lebensmotive zusammenlaufen. Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt – „Roma caput mundi“ – wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder – freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömi
Felicitas Hoppe
"Hoppe"
S. Fischer Verlag
Georg-Büchner-Preis 2012

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!

›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
Feridun Zaimoglu "Ruß"
Kiepenheuer & Witsch Verlag
Preis der Literaturhäuser 2012

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga

Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit.

Mit »Liebesbrand« und »Hinterland« hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jah
Maxim Leo
"Haltet Euer Herz bereit"
Eine ostdeutsche Familiengeschichte
Heyne Verlag
Europäischen Buchpreis 2011

Der preisgekrönte Journalist erzählt kritisch, liebevoll und unsentimental

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

Der Journalist und Autor Maxim Leo ist Träger des Europäischen Buchpreises 2011. Leo, der in Ost-Berlin geboren wurde, wird für sein Buch „Haltet euer Herz bereit“ ausgezeichnet, das liebevoll und mitreißend die Geschichte seiner Familie vom Zweit
Ian Kershaw "Das Ende"
Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Deutsche Verlags-Anstalt
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden bezahlt und die Verwaltung lief – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Die Gründe dafür, warum Hitlers Deutschland militärisch zusammenbrach, sind bekannt, die Frage, wie und warum das »Dritte Reich« bis zum Schluss funktionierte, ist dagegen bis heute nicht beantwortet. Zentral bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie das R
Timothy Snyder "Bloodlands"
Europa zwischen Hitler und Stalin
C.H. Beck
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.
Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor
Thea Dorn, Richard Wagner
"Die deutsche Seele"
Knaus Verlag
Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss e
Wolfgang Herrndorf:
"Sand"
Rowohlt Berlin
Preisträger der Leipziger Buchmesse 2012

"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goß den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen."

Während in München Palästinenser des "Schwarzen September" das Olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbel
Umberto Eco
"Der Friedhof in Prag"
Hanser Verlag
Der Italiener Simon Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

Roman – übersetzt aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber
Fester Einband, 528 Seiten
Mit zahlreichen Abbildungen

"
Christa Wolf
"Der geteilte Himmel"
Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern - Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glaube
Jan Brandt
"Gegen die Welt"
Dumont Verlag
Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Tujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen.
In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen
Möglichkeiten. Doch bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich in ihnen. Daniel Ku
Jonathan Franzen
"Die Korrekturen"
Rowolth Verlag
Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück.
Jonathan Franzen ist ein großartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.

rororo
Taschenbuch, 784 S.

Eine Sensation. (Der Spiegel)

Ein Wunder. Und kein geringes. (Die Welt)

Jonathan Franzen ist das größte Sprachtalent, das die amerikanische Literatur seit John Updike hervorgebracht hat. (Literaturen)
Sibylle Lewitscharoff
"Blumenberg"
Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

Groß, gelb, gelassen: mit berückender Selbstverständlichkeit liegt eines Nachts ein Löwe im Arbeitszimmer des angesehenen Philosophen Blumenberg. Die Glieder bequem auf dem Bucharateppich ausgestreckt, die Augen ruhig auf den Hausherrn gerichtet. Der gerät, mit einiger Mühe, nicht aus der Fassung, auch nicht, als der Löwe am nächsten Tag in seiner Vorlesung den Mittelgang herabtrottet, sich hin und her wiegend nach Raubkatzenart. Die Bänke sind voll besetzt, aber keiner der Zuhörer scheint ihn zu sehen. Ein raffinierter Studentenulk? Oder nicht doch viel eher eine Auszeichnung von höchster Stelle – für den letzten Philosophen, der diesen Löwen zu würdigen versteht?

Das Auftauchen des Tieres wirkt in mehrerlei Leben hinein, nicht nur in das Leben Blumenber