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Fr, 24.11.2017 - So, 7.10.2018
Menschenbilder - Wege zum Porträt von der Antike bis zur Gegenwart
In einer neuen Sonderausstellung widmet sich das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin einem zentralen Thema der Kunst: dem Menschenbild, ausgedrückt in Münz- und Medaillenporträts von der Antike bis zur Gegenwart.

Porträts können Menschen detailgetreu wiedergeben, repräsentieren, inszenieren oder stilisieren. Sie sind Träger von Botschaften derer, die sie in Auftrag geben und erschaffen. Gleichzeitig üben sie Funktionen denjenigen gegenüber aus, die sie betrachten sollen. Porträts können damit als unmittelbares Kommunikationsmittel über örtliche, zeitliche, soziale und gesellschaftliche Grenzen hinweg begriffen werden: Sie können sachlich informieren – oder auch geschickt die Wahrnehmung und Meinung des Rezipienten manipulieren.

Die Abbildung des menschlichen Antlitzes war z
Fr, 24.11.2017 - Sa, 31.3.2018
Oh mein Gott!?
Religionen in Berlin
Jedes Jahr setzen sich Jugendliche der Carl-von-Ossietzky-Schule in einem mehrwöchigen Projekt intensiv mit Facetten der Berliner Geschichte auseinander: sie forschen im Stadtmuseum Berlin, recherchieren in ihrem Kiez und vergleichen die Geschichte der Stadt mit ihrer eigenen Lebenswelt.

Der diesjährige Themenschwerpunkt lag auf der Vielfalt der Religionen der Hauptstadt. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Valerie von Stillfried, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den fünf großen Religionen Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum.

Die Jugendlichen besuchten verschiedene Glaubensgemeinschaften vor Ort und suchten das Gespräch mit den jeweiligen religiösen Vertreterinnen und Vertretern. Im Museum Nikolaikirche reflektierten sie im Rahmen des Workshops
Fr, 24.11.2017, 11:00 - 22:00
Voice day
Die Studierenden der Gesangklassen präsentieren sich
Prof. Scot Weir Konzept/Künstlerische Leitung

11 H Studiosaal
Eröffnungsensemble

Ralph Vaughan Williams: Serenade to Music
Gesangstudierende und Alumni der Abteilung Gesang, Mitwirkende
Prof. Scot Weir, Anita Keller, Leitung

Französische Mélodies
Kanako Nakagawa, Leitung

Russische Lieder zum 160. Todestag von Michail Glinka
Maria Urbanovic, Leitung

13 H Studiosaal
Beautiful Dreamer
Lieder, Arien und Ensembles aus Amerika

Werke von u.a. Arlen, Barber, Foster, Gershwin, Ives, Kern, Menotti, Porter
Gesangstudierende aus der Klasse von Prof. Scot Weir und Gäste Mitwirkende
Stephanie Hoernes, Flügel
Prof. Scot Weir, Leitung

15 H Studiosaal
„Vergiss' Salome“
vom Kurs Zeitgenössische Musik für Gesang

Komponistinnen

Isabel Mundry: Wenn (2006)
Violeta Dinescu
Sa, 25.11.2017, 15:30
Il piccolo spettacolo
getanzt, gesungen und gespielt, mit Musik von Gioacchino Rossini
ab 6 Jahre
Peggy Steiner, Jana Reiner, Sopran
Michael Ihnow, Tanz, Schauspiel, Choreographie
Ernesto Villalobos, Flöte
Jochen Schneider, Fagott
Axel Meier, Schlagzeug
Massimiliano Iezzi, Klavier
Heike Hanefeld, Buch und Regie
Barbara Anna Keiner, Kostümbild, Kleinrequisite
Jens Naumilkat, Musikalische Einrichtung
Gabriele Nellessen, Bühnenbild, Dramaturgie und Produktionsleitung

Ta-ta-ta-taaa! Heute wird für Klein und Groß im Dorf Theater gespielt! Virtuoser Gesang! Mitreißender Tanz! Brillante Pantomime und Zauberkunststücke! Hereinspaziert! Ta-taaa!

Doch auch hinter den Kulissen spektakelt es gehörig: Arlecchino ist unsterblich in Bella verliebt, Colombina in Arlecchino, und Bella schwärmt vor allem für sich selbst. Und so wirbeln auf und hinter der Bühne die Darbietungen mi
Sa, 25.11.2017, 20:00
Konzerthausorchester Berlin, Iván Fischer
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626
Konzerthausorchester Berlin
Vocalconsort Berlin
Iván Fischer, Dirigent
Lucy Crowe, Sopran
Sophie Harmsen, Alt
Jeremy Ovenden, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bass

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur KV 543
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem für Soli, Chor und Orchester d-Moll KV 626

Dass Mozarts letztes Werk ausgerechnet eine Totenmesse war und er sie bei seinem Tod mit nicht einmal 36 Jahren unvollendet hinterließ, hat über Jahrhunderte dafür gesorgt, dass Gerüchte üppig ins Kraut schossen: Quälten ihn Vorahnungen, hat er sich darum mit der Fertigstellung besonders beeilt und ist tragisch gescheitert? Wer war der geheimnisvolle „Graue Bote“? Starb der Komponist eines natürlichen Todes oder gab es eine mörderische Intrige in Musikerkreisen? Diese und viele andere aufger
Sa, 25.11.2017, 15:30
Orgelstunde
Gunther Rost, Orgel

Franz Schubert: "Erlkönig" (Goethe) op. 1 D 328, für Orgel übertragen von Gunther Rost
Franz Liszt: Sonate h-Moll, für Orgel übertragen von Gunther Rost
Julius Reubke: Sonate c-Moll („Der 94. Psalm“)

Vier Manuale und Pedale, 74 Register, 5811 Pfeifen und unendlich viele Klangfarben: Seit der Konzerthauseröffnung 1984 steht die Orgel aus dem Dresdener Hause Jehmlich bei uns im Großen Saal. Zusammen mit ihrer kleinen Schwester, der sogenannten „Prinzessin“, wird die große Jehmlich-Orgel im Rahmen dieser Konzertreihe von renommierten Solisten aus dem In- und Ausland bespielt.
Sa, 25.11.2017, 19:30
Die schöne Helena
Jacques Offenbach
Opéra-bouffe in drei Akten (1864)

Monty Python à la française – das ist Jacques Offenbach, der Vater der Operette und Meister des abgedrehten Musiktheaters. Vor genau 150 Jahren sorgte eines seiner einflussreichsten Werke auf den Pariser Bühnen erstmals für Furore: Die schöne Helena. Barrie Kosky zeigt in seiner opulenten Inszenierung der urkomischen Antiken-Travestie, was neben großen Stimmen an umwerfender Spiellust im Ensemble der Komischen Oper Berlin steckt.

Sparta ist auch nicht mehr das, was es mal war: Die Opfergaben lassen qualitätsmäßig arg zu wünschen übrig, und unter den guten alten Göttern erfreut sich nur mehr Liebesgöttin Venus ungebrochener Beliebtheit. Königin Helena, ganz schicksalsergebene Diva, langweilt sich redlich mit ihrem Gatten Menelaus, als ein
Sa, 25.11.2017, 19:30
Gespenster
nach August Strindberg / Henrik Ibsen / Heinrich Heine
"Nicht nur, was wir von unseren Eltern geerbt haben, geistert in uns herum. Nein, auch alte, längst begrabene Überzeugungen, Ansichten, Aberglaube und all das. es lebt nicht mehr in uns; aber es steckt in uns, und wir werden es nicht los." Henrik Ibsen

Zunächst: Eine Mutter, die ihren Sohn von allen väterlichen Prägungen befreien möchte, doch ausgerechnet er, der junge Künstler, wird zu dessen unfreiwilligem Wiedergänger. Dann: Ein Mann, dessen Existenz zerfällt angesichts des bohrenden Zweifels, nicht der Vater seiner Tochter zu sein. Und: Ein Reisender, den in der alten Heimat die Untoten der Geschichte heimsuchen. Sebastian Hartmann verflicht Ibsens Gespenster, Strindbergs Der Vater und Heines Deutschland. Ein Wintermärchen zu einer irr- lichternden Betrachtung über die Kraft des Ver
Sa, 25.11.2017, 19:30
Vater
von Dietrich Brüggemann
Uraufführung: 11. November 2017, Box

Ein junger Mann am Sterbebett seines Vaters. Der Vater ist auf der Schwelle – noch da und schon weg. Man kann noch mit ihm reden, vielleicht hört er es noch, aber er wird nicht mehr antworten. Der junge Mann schaut zurück auf sein eigenes Leben, schaut zugleich in seine eigene Zukunft.

Die westliche Kulturgeschichte arbeitet sich seit Anbeginn an der Figur des Vaters ab. Das verwandtschaftliche Verhältnis dient dabei als Projektionsfläche für mal stabilisierende, mal erdrückende Autorität. Doch spätestens seit der Durchsetzung vergeschlechtlichter Arbeitsteilung in der frühen Industriegesellschaft sind die viel beschäftigten Väter vor allem eins: abwesend – ob auf Arbeit, im Krieg oder auf hoher See.

Was aber bedeutet die drohende, sehr konkret
Sa, 25.11.2017, 20:00
Versetzung
von Thomas Melle
Uraufführung: 17. November 2017, Kammerspiele

Ronald hat alles. Privat kann ihm seine Frau Kathleen wunderbare Neuigkeiten mitteilen. Und beruflich steht er kurz davor, Schütz, der in Ruhestand geht, als Direktor zu beerben. Ronald ist ein Lehrer, wie man ihn sich wünscht: authentische Respektsperson und bewunderter Kumpeltyp in einem – von den Schülern geliebt und den Kollegen gebraucht, mit Respekt bei den Eltern und Wertschätzung beim Chef. Er ist charismatisch, intelligent und redegewandt. Aber Ronald trägt ein Geheimnis in sich. Eine Krankheit, die seine Vergangenheit bestimmt hat und seine Zukunft bedroht. Und natürlich hat auch Ronald Schwächen, Neider und Gegner. Ein Beben kündigt sich an und dessen Erschütterungen versetzen Ronald urplötzlich vor das Nichts.

Nach dem autobio
Sa, 25.11.2017, 20:30
Je suis Jeanne d’Arc
Nach Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller
Bei lebendigem Leibe wurde 1431 die neunzehnjährige Jeanne d’Arc auf dem Scheiterhaufen verbrannt, die in nur zwei Jahren von einer Bauerntochter aus der Provinz zur Ikone und Leitfigur und schließlich zum Opfer politischer Machtspiele geworden war. Mikaël Serre begibt sich mit Schillers »romantischer Tragödie« auf die Suche nach den Schutzheiligen von heute.

Von religiösen Visionen geleitet hatte sich Jeanne d’Arc in den endlosen Krieg zwischen Frankreich, Burgund und England eingemischt, ihr Sendungsbewusstsein und die sich einstellenden Siege für Frankreich schienen ihr Recht zu geben. Auf ihrem göttlichen Feldzug war sie gnadenlos. Doch mit den Niederlagen kam ihr Fall: Sie war zum Symbol geworden, das gebrochen werden musste. Dieselbe Kirche, die ihr Leben auslöschte, erklärte sie
Sa, 25.11.2017, 19:00
Leben? Oder Theater?
Musikperformance zum 100. Geburtstag von Charlotte Salomon
Charlotte Salomon, 1917 in Berlin geboren, 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet, saß vor mehr als siebzig Jahren als junge Frau an der Küste Südfrankreichs, schaute aufs Meer und ließ vor ihrem inneren Auge ihr Leben an sich vorüberziehen. Ihr Leben, das sie zurücklassen musste in einem Berlin, in dem Juden nicht mehr sicher waren vor Anfeindungen, Verfolgung und Tod.

Hier in einer scheinbar sicheren neuen Heimat brechen sich die Krisen in ihrer jungen Seele Bahn: die äußere durch die zunehmende Bedrohung eines heraufkommenden Krieges, die innere durch die Konfrontation mit der eigenen tragischen Familiengeschichte.

Die junge Frau folgt dem Rat eines Arztes und guten Freundes: »Male!« Sie setzt sich ans Meer, malt und singt dabei leise vor sich hin. Sie bemerkt, dass die Melodie genau
Sa, 25.11.2017, 16:00
Leben? Oder Theater?
Musikperformance zum 100. Geburtstag von Charlotte Salomon
Charlotte Salomon, 1917 in Berlin geboren, 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet, saß vor mehr als siebzig Jahren als junge Frau an der Küste Südfrankreichs, schaute aufs Meer und ließ vor ihrem inneren Auge ihr Leben an sich vorüberziehen. Ihr Leben, das sie zurücklassen musste in einem Berlin, in dem Juden nicht mehr sicher waren vor Anfeindungen, Verfolgung und Tod.

Hier in einer scheinbar sicheren neuen Heimat brechen sich die Krisen in ihrer jungen Seele Bahn: die äußere durch die zunehmende Bedrohung eines heraufkommenden Krieges, die innere durch die Konfrontation mit der eigenen tragischen Familiengeschichte.

Die junge Frau folgt dem Rat eines Arztes und guten Freundes: »Male!« Sie setzt sich ans Meer, malt und singt dabei leise vor sich hin. Sie bemerkt, dass die Melodie genau
Sa, 25.11.2017, 20:00
Partita 1
Laurent Chétouane
Der Mensch hat sich laut Freud für den aufrechten Gang entschieden. Die Geburt der Kultur sei dieser vertikalen Position zu verdanken.Was passiert aber, wenn der Mensch diese Referenz aufgibt? Was bedeutet es zu liegen, zu stehen, zu gehen, zu tanzen, ohne auf den aus dieser Vertikale hervorgehenden (Über-)Blick zurückzugreifen? Laurent Chétouane untersucht in “Partita 1” – von Bach inspiriert und begleitet – eine neue Orientierung für fragile Körper, die in ihrer Verletzlichkeit den Kern des Menschlichen jenseits stabiler Identitäten erleben.

Choreographie: Laurent Chétouane
Tänzer*innen: Florence Casanave, Moo Kim, Mikael Marklund
Musik: Artiom Shishkov (Violine)
Sa, 25.11.2017 - Mo, 8.1.2018
BERLINER KLASSIKADVENT 2017
KLASSIK ZWISCHEN DEN JAHREN 2017 - 2018
BODE-MUSEUM - SCHLOSS KÖPENICK - ZITADELLE SPANDAU

Neben den beliebten „Klassiktagen“ im August, die zum festen Bestand des Berliner Kulturkalenders zählen, und der „Frühlingsklassik“ im April ist wieder der „Berliner Klassikadvent“ / „Klassik zwischen den Jahren“ das dritte alljährlich stattfindende Festivals des Vereins „Musik in Brandenburgischen Schlössern e.V.“ Die Grundidee, die Vielfalt der Berliner Schlösser und herausragender historischer Bauten als Spielstätten klassischer Musik in einem Programm zusammenzufassen, liegt auch hier zu Grunde. Ein besonderes Ambiente in Verbindung mit klassischer Musik ist auch sein Markenzeichen. Hauptspielstätte ist das Bode-Museum auf der Museumsinsel. Die Konzerte finden am Nachmittag statt und ermöglichen Museumsbesuch (mit Führung) und Kaff
Sa, 25.11.2017, 15:00
Die Prinzessin auf der Erbse
Marionettentheater
5+
Frei nach Hans Christian Andersen

Es war einmal ein Prinz, der wünschte sich, eine echte Prinzessin zu heiraten. Er reiste in der ganzen Welt umher, aber er fand keine. Prinzessinnen gab es zwar genug, aber immer war da etwas, was fehlte oder nicht stimmte. Bis dem jungen Prinzen ein besonders schönes, fremdes, empfindsames Mädchen begegnet.

Schäfer-Thieme-Produktion

Regie: Team, Giovanni Reber
Spiel: Pierre Schäfer, Veronika Thieme
Puppen: Peter Lutz, Sybille Wredenhagen
Bühne: Josef Schmidt

Dauer: ca. 50 Minuten · 5 € (Kind), 7 € / erm. 6 € (Erw.)
Sa, 25.11.2017, 18:00
Masterclasses freitags um 6
Masterclass
KS Prof. Thomas Quasthoff

diesmal im Rahmen des Voice Days

Die Hochschulreihe der „Masterclasses freitags um 6“ an der Hanns Eisler ist für ein großes Publikum eine feste Verabredung. Die Lehrenden der Hochschule geben in diesem Rahmen öffentliche Meisterkurse und sind für ein Gespräch mit dem Publikum offen.

Johannes Brahms Lieder, Volkslieder
Sa, 25.11.2017, 16:00
PERLEN DER ROMANTIK
SUSANNE EHRHARDT (KLARINETTE)
THOMIA EHRHARDT (FAGOTT)
YUKO TOMEDA (KLAVIER)

Conradin Kreutzer: Trio für Klarinette, Fagott und Klavier
Carl Maria von Weber: "Grand Duo"
Camille Saint-Saens; Fagottsonate.
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Trio op. 114

Romantische Musik in einer besonders interessante Klangkombination bestimmt dieses Programm, gerade die rechte Einstimmung auf die Adventstage. Die italienische Instrumentalmusik war seit Corelli Vorbild des musikalischen Barock in Europa. Italienische Komponisten waren an vielen europäischen Höfen engagiert und traten in Metropolen wie Paris, Wien oder London auf. Viele bekannte Meister unternahmen Bildungsreisen nach Italien, so auch u. a. Händel und Mozart. Für Bach waren die Konzerte und Sonaten Antonio Vivaldis für seine Ins
Sa, 25.11.2017, 20:00
Play On Your Own
Figurentheater
Nach Seonaid Goody

Der Morgen beginnt mit einem frischen Atemzug. Dann wird Musik aufgedreht. Langsam, langsam, wie mit einer Kurbel aufgezogen, kommen ächzend die Töne hervor, helle und düstere. Jeden Tag dieselbe Leier: die Musik, der Stock, der Schrei, und dann wird es Zeit, Brot zu backen. Es wird heiß. Ich möchte mich abwenden, aber ich muss hinschauen. Jeden Tag.

Goody and Storey, Berlin / London

Regie: Stephen Crowe, Jonathan Storey
Spiel, Szenografie: Seonaid Goody
Musik: Stephen Crowe

In Englisch

Dauer: 50 Minuten · 10,50 € / ermäßigt 7 €
Sa, 25.11.2017, 12:00
NoonSong zum letzten Sonntag im Kirchenjahr - 30 Minuten Himmel
Das Vokalensemble sirventes berlin singt unter Leitung von Stefan Schuck A-cappella-Werke von John Joubert (*1927): Preces & Responses; Knut Nystedt (1915 - 2014): I cry aloud; Heinrich Schütz (1585 - 1672): Die mit Tränen säen; Heinrich Schütz (1585 - 1672): Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes?, SWV 330; Michael Praetorius (1571 - 1621): Wachet auf. Der Eintritt ist frei.
SIRVENTES BERLIN. LEITUNG: STEFAN SCHUCK | Nassauische Straße 66-67 | 10717 Berlin
Sa, 25.11.2017, 10:00
VON MONET BIS KANDINSKY.VISIONS ALIVE – Die Multimedia-Ausstellung
Nach den erfolgreichen Ausstellungen «Van Gogh Alive» 2015 und «Hieronymus Bosch.Visions Alive» 2016/2017 ist jetzt eine weitere multimediale Bilderschau in der Alten Münze Berlin zu bestaunen. Die Ausstellung präsentiert auf ca. 1000 qm die Werke der sechzehn bedeutendsten Künstler aus der Epoche der Klassischen Moderne in einer einzigartigen Kombination aus HD Projektion, Animation und Musik: Claude Monet, Edgar Degas, Paul Gauguin, Henri Rousseau, Henri de Toulouse-Lautrec, Gustav Klimt, Paul Signac, Piet Mondrian, Amedeo Modigliani, Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir, Juan Gris, Paul Klee, Edvard Munch, Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch - ihnen allen gemeinsam ist die Suche nach neuen visuellen Formen, um die gewaltigen Metamorphosen ihrer Zeit zu erfassen. Die Revolution in der Kunst in HD und Dolby Surround. Ein Rausch für die Sinne. 21. Juli 2017 – 28. Januar 2018, Täglich von 10 - 20 Uhr , Wegen Sonderveranstaltung geschlossen vom 8.12.-10.12., am 24.12. sowie vom 29.12.2017-02.01.2018. Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin, U Klosterstraße, U/S Alexanderplatz Eintritt: 12,50 Euro / ermäßigt 9,50 Euro Die Ausstellung ist barrierefrei Ausstellungssprachen: Deutsch/Englisch www.visions-alive.com
IVISION ENTERTAINMENT GMBH | Molkenmarkt 2 | 10179 Berlin-Mitte
So, 26.11.2017, 10:00
3. Musikalische Expedition: Kontrapunkt
Education
Die Suche nach dem Kontrapunkt und der Mehrstimmigkeit steht im Mittelpunkt dieser Expedition, die Führung und Workshop miteinander verbindet. Die Teilnehmenden werden musikalische Strukturen in der Architektur entdecken: Wie spiegelt sich das Prinzip der Kontrapunktik im Gebäude wider? Und was hat diese musikalische Technik mit der Idee der Demokratie zu tun? Mehrstimmigkeit wird auch im gemeinsamen Singen geprobt und ganz nebenbei werden akustische Phänomene wie Echo und Nachhall untersucht.
So, 26.11.2017, 15:30
Il piccolo spettacolo
getanzt, gesungen und gespielt, mit Musik von Gioacchino Rossini
ab 6 Jahre
Peggy Steiner, Jana Reiner, Sopran
Michael Ihnow, Tanz, Schauspiel, Choreographie
Ernesto Villalobos, Flöte
Jochen Schneider, Fagott
Axel Meier, Schlagzeug
Massimiliano Iezzi, Klavier
Heike Hanefeld, Buch und Regie
Barbara Anna Keiner, Kostümbild, Kleinrequisite
Jens Naumilkat, Musikalische Einrichtung
Gabriele Nellessen, Bühnenbild, Dramaturgie und Produktionsleitung

Ta-ta-ta-taaa! Heute wird für Klein und Groß im Dorf Theater gespielt! Virtuoser Gesang! Mitreißender Tanz! Brillante Pantomime und Zauberkunststücke! Hereinspaziert! Ta-taaa!

Doch auch hinter den Kulissen spektakelt es gehörig: Arlecchino ist unsterblich in Bella verliebt, Colombina in Arlecchino, und Bella schwärmt vor allem für sich selbst. Und so wirbeln auf und hinter der Bühne die Darbietungen mi
So, 26.11.2017, 11:00
Il piccolo spettacolo
getanzt, gesungen und gespielt, mit Musik von Gioacchino Rossini
ab 6 Jahre
Peggy Steiner, Jana Reiner, Sopran
Michael Ihnow, Tanz, Schauspiel, Choreographie
Ernesto Villalobos, Flöte
Jochen Schneider, Fagott
Axel Meier, Schlagzeug
Massimiliano Iezzi, Klavier
Heike Hanefeld, Buch und Regie
Barbara Anna Keiner, Kostümbild, Kleinrequisite
Jens Naumilkat, Musikalische Einrichtung
Gabriele Nellessen, Bühnenbild, Dramaturgie und Produktionsleitung

Ta-ta-ta-taaa! Heute wird für Klein und Groß im Dorf Theater gespielt! Virtuoser Gesang! Mitreißender Tanz! Brillante Pantomime und Zauberkunststücke! Hereinspaziert! Ta-taaa!

Doch auch hinter den Kulissen spektakelt es gehörig: Arlecchino ist unsterblich in Bella verliebt, Colombina in Arlecchino, und Bella schwärmt vor allem für sich selbst. Und so wirbeln auf und hinter der Bühne die Darbietungen mi
So, 26.11.2017, 16:00
Die Bremer Stadtmusikanten
Bremen Mızıkacıları
Attila Kadri Şendil
Kinderoper in zwei Akten [2017] | Ab 6 Jahren

Die berühmte Fabel der Brüder Grimm über vier Vertriebene, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und erfahren, um wieviel stärker man als Gruppe ist. Schöpfer der neuen deutsch-türkischen Kinderoper, in der die Zweisprachigkeit als selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebensalltags erscheint, ist der türkische Komponist Attila Kadri Şendil.

Ein störrischer Dickkopf mit eigenem Willen, ein wilder Rabauke, der seine Kraft nicht unter Kontrolle hat, die Sanftmut in Person, die keiner Seele etwas zu Leide tun kann, und ein Störenfried, der jede Gefühlsregung immer sofort laut herauskrähen muss – das sind die vier Gesellen, die das gemeinsame Schicksal zusammenführt. Vertrieben, verjagt, vor die Tür gesetzt, beschimpft und gedem
So, 26.11.2017, 11:00
Die Bremer Stadtmusikanten
Bremen Mızıkacıları
Attila Kadri Şendil
Kinderoper in zwei Akten [2017] | Ab 6 Jahren

Die berühmte Fabel der Brüder Grimm über vier Vertriebene, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und erfahren, um wieviel stärker man als Gruppe ist. Schöpfer der neuen deutsch-türkischen Kinderoper, in der die Zweisprachigkeit als selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebensalltags erscheint, ist der türkische Komponist Attila Kadri Şendil.

Ein störrischer Dickkopf mit eigenem Willen, ein wilder Rabauke, der seine Kraft nicht unter Kontrolle hat, die Sanftmut in Person, die keiner Seele etwas zu Leide tun kann, und ein Störenfried, der jede Gefühlsregung immer sofort laut herauskrähen muss – das sind die vier Gesellen, die das gemeinsame Schicksal zusammenführt. Vertrieben, verjagt, vor die Tür gesetzt, beschimpft und gedem
So, 26.11.2017, 18:00
10 Gebote
Eine zeitgenössische Recherche von 13 Autor_Innen, 9 Schauspieler_Innen und 1 Schaf
"Ich halte es für sinnvoll, und glaube, im Moment bleibt uns gar nichts anderes übrig als: zu diskutieren. Selber in Frage zu stellen, was andere an uns in Frage stellen, um herauszufinden, wo wir eigentlich stehen und ob wir uns mit dem, was die Gebote gebieten, eigentlich identifizieren können, dürfen und wollen." (Jette Steckel)

Wer ist dieses 'Wir', das wir so selbstverständlich benutzen, durch welche Grenzen und Werte, durch welche Geschichten und Gesetze ist es definiert, zusammengehalten oder, im Gegenteil, unvereint? Lange vor dem Grundgesetz, Bachs Kantaten, der Aufklärung, den Gemälden Cranachs empfing Moses auf dem Berg Sinai die '10 Gebote' für das Volk, das er aus der ägyptischen Sklaverei ins Gelobte Land führte - zuallererst waren die 10 Gebote also ein Regelwerk für ein
So, 26.11.2017, 19:00
Feminista, Baby!
nach dem SCUM-Manifesto von Valerie Solanas
Sie war die Frau, die auf die Pop-Art schoss. Im Juni 1968 wurde Andy Warhol von drei Pistolenkugeln lebensgefährlich verletzt, Jahre später starb er an den Spätfolgen des Attentats. Die Schützin kam aus dem Umfeld von Warhols Factory: Valerie Solanas. Nach ihren Motiven gefragt, antwortete sie: "Ich habe eine Menge schwerwiegender Gründe. Lesen Sie mein Manifest, und Sie wissen wer ich bin." Vier Monate später wurde ihr SCUM-Manifesto veröffentlicht: ein feministischer Text, radikal, voller Furor und zugleich voller Witz. Schon der erste Satz ist Programm: "Das Leben in dieser Gesellschaft ist ein einziger Stumpfsinn, kein Aspekt der Gesellschaft vermag die Frau zu interessieren, daher bleibt den aufgeklärten, verantwortungsbewussten und abenteuerlustigen Frauen nichts anderes übrig, als
So, 26.11.2017, 19:30
Phädra
von Jean Racine
Übersetzung von Friedrich Schiller

"Ich suche mich selbst, und finde mich nicht mehr."

In Theseus Palast – der König ist seit längerem verschollen – toben verbotene Leidenschaften: Seine Frau Phädra liebt verzweifelt ihren Stiefsohn Hippolyt. Dieser liebt wiederum die feindliche Gefangene Aricia. Als Theseus Tod gemeldet wird, brechen die verborgenen Geheimnisse ans Tageslicht, gestehen die Liebenden ihre Leidenschaft, werden Schuld und Scham zu irrationaler Hoffnung auf die Erfüllung verzweifelter Sehnsüchte. Doch der König lebt und kehrt schon bald zurück…

Phädra ist bei Racine ein Mensch ohne die Gnade Gottes. Ihr Begehren und das Gefühl von Schuld, das dieses Begehren heraufbeschwört, quälen sie bis aufs Blut. Eros und Vernunft liefern sich einen vergeblichen Kampf – am Ende s
So, 26.11.2017, 20:30
Je suis Jeanne d’Arc
Nach Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller
Bei lebendigem Leibe wurde 1431 die neunzehnjährige Jeanne d’Arc auf dem Scheiterhaufen verbrannt, die in nur zwei Jahren von einer Bauerntochter aus der Provinz zur Ikone und Leitfigur und schließlich zum Opfer politischer Machtspiele geworden war. Mikaël Serre begibt sich mit Schillers »romantischer Tragödie« auf die Suche nach den Schutzheiligen von heute.

Von religiösen Visionen geleitet hatte sich Jeanne d’Arc in den endlosen Krieg zwischen Frankreich, Burgund und England eingemischt, ihr Sendungsbewusstsein und die sich einstellenden Siege für Frankreich schienen ihr Recht zu geben. Auf ihrem göttlichen Feldzug war sie gnadenlos. Doch mit den Niederlagen kam ihr Fall: Sie war zum Symbol geworden, das gebrochen werden musste. Dieselbe Kirche, die ihr Leben auslöschte, erklärte sie
So, 26.11.2017, 11:00
Leben? Oder Theater?
Musikperformance zum 100. Geburtstag von Charlotte Salomon
Charlotte Salomon, 1917 in Berlin geboren, 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet, saß vor mehr als siebzig Jahren als junge Frau an der Küste Südfrankreichs, schaute aufs Meer und ließ vor ihrem inneren Auge ihr Leben an sich vorüberziehen. Ihr Leben, das sie zurücklassen musste in einem Berlin, in dem Juden nicht mehr sicher waren vor Anfeindungen, Verfolgung und Tod.

Hier in einer scheinbar sicheren neuen Heimat brechen sich die Krisen in ihrer jungen Seele Bahn: die äußere durch die zunehmende Bedrohung eines heraufkommenden Krieges, die innere durch die Konfrontation mit der eigenen tragischen Familiengeschichte.

Die junge Frau folgt dem Rat eines Arztes und guten Freundes: »Male!« Sie setzt sich ans Meer, malt und singt dabei leise vor sich hin. Sie bemerkt, dass die Melodie genau
So, 26.11.2017, 14:00
Leben? Oder Theater?
Musikperformance zum 100. Geburtstag von Charlotte Salomon
Charlotte Salomon, 1917 in Berlin geboren, 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet, saß vor mehr als siebzig Jahren als junge Frau an der Küste Südfrankreichs, schaute aufs Meer und ließ vor ihrem inneren Auge ihr Leben an sich vorüberziehen. Ihr Leben, das sie zurücklassen musste in einem Berlin, in dem Juden nicht mehr sicher waren vor Anfeindungen, Verfolgung und Tod.

Hier in einer scheinbar sicheren neuen Heimat brechen sich die Krisen in ihrer jungen Seele Bahn: die äußere durch die zunehmende Bedrohung eines heraufkommenden Krieges, die innere durch die Konfrontation mit der eigenen tragischen Familiengeschichte.

Die junge Frau folgt dem Rat eines Arztes und guten Freundes: »Male!« Sie setzt sich ans Meer, malt und singt dabei leise vor sich hin. Sie bemerkt, dass die Melodie genau
So, 26.11.2017, 17:00
Partita 1
Laurent Chétouane
Der Mensch hat sich laut Freud für den aufrechten Gang entschieden. Die Geburt der Kultur sei dieser vertikalen Position zu verdanken.Was passiert aber, wenn der Mensch diese Referenz aufgibt? Was bedeutet es zu liegen, zu stehen, zu gehen, zu tanzen, ohne auf den aus dieser Vertikale hervorgehenden (Über-)Blick zurückzugreifen? Laurent Chétouane untersucht in “Partita 1” – von Bach inspiriert und begleitet – eine neue Orientierung für fragile Körper, die in ihrer Verletzlichkeit den Kern des Menschlichen jenseits stabiler Identitäten erleben.

Choreographie: Laurent Chétouane
Tänzer*innen: Florence Casanave, Moo Kim, Mikael Marklund
Musik: Artiom Shishkov (Violine)
So, 26.11.2017, 19:30
Roma Armee
Von Yael Ronen & Ensemble
Nach einer Idee von Sandra und Simonida Selimović

In einer Gegenwart, in der Europa droht in Neofaschismen abzudriften, beansprucht eine Gruppe von Schauspieler*innen eine Roma Armee zu Selbstverteidigungszwecken. Eine schnelle Eingreiftruppe zum Kampf gegen strukturelle Diskriminierung, Rassismus und Antiziganismus, aber auch als Emanzipation aus einer internalisierten Opferrolle. Die Schauspieler*innen sind Romnija, Rom und Romani Traveller aus Österreich, Serbien, Deutschland, Kosovo, Rumänien, England und Schweden, sie sind auch israelisch-deutsch-türkisch-Berliner Gadjé – sprich die Roma Armee Fraktion ist übernational, divers, feministisch, queer. Initiiert von Simonida und Sandra Selimović tritt sie als kollektive Selbstermächtigung in Aktion und entwirft mit Hausregiss
So, 26.11.2017, 15:00
Die Prinzessin auf der Erbse
Marionettentheater
5+
Frei nach Hans Christian Andersen

Es war einmal ein Prinz, der wünschte sich, eine echte Prinzessin zu heiraten. Er reiste in der ganzen Welt umher, aber er fand keine. Prinzessinnen gab es zwar genug, aber immer war da etwas, was fehlte oder nicht stimmte. Bis dem jungen Prinzen ein besonders schönes, fremdes, empfindsames Mädchen begegnet.

Schäfer-Thieme-Produktion

Regie: Team, Giovanni Reber
Spiel: Pierre Schäfer, Veronika Thieme
Puppen: Peter Lutz, Sybille Wredenhagen
Bühne: Josef Schmidt

Dauer: ca. 50 Minuten · 5 € (Kind), 7 € / erm. 6 € (Erw.)
So, 26.11.2017, 19:00
The Happy Disharmonists
enCHORe
Eine A-cappella-Bigband, die sogar in der Chorhauptstadt Berlin einen besonderen Platz einnimmt: The Happy Disharmonists. Seit mehr als 30 Jahren präsentieren 22 Stimmen Pop und Jazz auf eigene Art, bis hin zu den edelsten Schlagerentstaubungen. Neu bei ihren schrägen und unterhaltsamen Arrangements sind Pink Floyd, Sting, Rio Reiser und David Bowie plus eine Mini-Splatter-Oper: der Froschkönig. Verbal unterstützt von Ralf-Dietrich Schulz, arrangiert und geleitet von Carsten Gerlitz.

Weitere Informationen über die Künstler: www.the-happy-disharmonists.de
So, 26.11.2017, 10:00
VON MONET BIS KANDINSKY.VISIONS ALIVE – Die Multimedia-Ausstellung
Nach den erfolgreichen Ausstellungen «Van Gogh Alive» 2015 und «Hieronymus Bosch.Visions Alive» 2016/2017 ist jetzt eine weitere multimediale Bilderschau in der Alten Münze Berlin zu bestaunen. Die Ausstellung präsentiert auf ca. 1000 qm die Werke der sechzehn bedeutendsten Künstler aus der Epoche der Klassischen Moderne in einer einzigartigen Kombination aus HD Projektion, Animation und Musik: Claude Monet, Edgar Degas, Paul Gauguin, Henri Rousseau, Henri de Toulouse-Lautrec, Gustav Klimt, Paul Signac, Piet Mondrian, Amedeo Modigliani, Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir, Juan Gris, Paul Klee, Edvard Munch, Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch - ihnen allen gemeinsam ist die Suche nach neuen visuellen Formen, um die gewaltigen Metamorphosen ihrer Zeit zu erfassen. Die Revolution in der Kunst in HD und Dolby Surround. Ein Rausch für die Sinne. 21. Juli 2017 – 28. Januar 2018, Täglich von 10 - 20 Uhr , Wegen Sonderveranstaltung geschlossen vom 8.12.-10.12., am 24.12. sowie vom 29.12.2017-02.01.2018. Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin, U Klosterstraße, U/S Alexanderplatz Eintritt: 12,50 Euro / ermäßigt 9,50 Euro Die Ausstellung ist barrierefrei Ausstellungssprachen: Deutsch/Englisch www.visions-alive.com
IVISION ENTERTAINMENT GMBH | Molkenmarkt 2 | 10179 Berlin-Mitte
Mo, 27.11.2017, 19:30
Between the Lines. Briefe aus Bissau
Eine Stückentwicklung von Auftrag : Lorey und Kolja Kunt
"Als meine Tante nach Guinea Bissau auswanderte, um Vincente zu heiraten, war ich ein Kind. Seitdem gehört das kleine Land zu meiner Familie. Von jetzt an aßen wir Daheimgebliebenen den Reis mit den Händen aus einer Schüssel und hörten dazu politische Musik von José Carlos Schwartz. Stolz auf unsere ferne Verwandtschaft schmückten wir unser Haus mit Kunsthandwerk aus Bissau. Wir saugten die Informationen auf, die uns von dort erreichten und doch blieben wir außen vor. Durch die Lichterkette, die man von meinem Kinderzimmerfenster aus nachts am Horizont sehen konnte, war der Eiserne Vorhang stets präsent. Es waren die Lichter der Grenzanlagen zur BRD."

35 Jahre später begibt sich die Filmemacherin Kolja Kunt auf Spurensuche nach Westafrika. Auch sie verliebt sich. Aber dass Geschichte si
Mo, 27.11.2017, 20:00
münchhausen
von Armin Petras
/ ja das ist möglich
/weil es ist ja ein stueck über mich
/also nicht nur
/aber eben auch doch zum grossen teil schon

Ein Schauspieler steht auf der Bühne. Milan Peschel. Allein. Und wartet auf seinen Spielpartner, der schon längst da sein sollte. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, plaudert aus dem Nähkästchen. Wo bleibt eigentlich der französische Kollege mit seinem Münchhausen-Kostüm?

Regie: Jan Bosse
Ausstattung: Kathrin Plath
Dramaturgie: Ulrich Beck
Mo, 27.11.2017, 19:00
Das Café Nagler kehrt zurück!
Filmvorführung (hebräisch mit deutschen Untertiteln) und Gespräch mit der Filmemacherin Mor Kaplansky
Wenn es in der Familie der jungen israelischen Filmemacherin Mor Kaplansky etwas zu feiern gibt, kommt das edle Besteck aus dem Berliner Café Nagler auf den Tisch. Familienlegenden ranken sich um das Café am Moritzplatz, das die Kaplanskys führten, bis sie 1925 nach Palästina auswanderten: Von Einstein bis Kafka hätten sich hier die Künstler*innen und Intellektuellen der Weimarer Republik getroffen und selbst der Swingtanz sei hier erfunden worden.

Doch als Mor in Berlin ankommt, um die Geschichte des Cafés zu erkunden, findet sie nur einen verwilderten Park vor. Ein wenig Recherche später ist sich Mor sicher: Das Nagler war nie so legendär wie die Familienerzählungen. Um ihre Oma, die sehnsüchtig auf erstes Filmmaterial wartet, nicht zu enttäuschen, muss Mor tief in die dokumentarische
Mo, 27.11.2017
Heikko Deutschmann und Manuel Munzlinger
UNWEIHNACHTEN - Eine Konzertlesung mit Texten von Harald Martenstein und einer Jazz-Version des Weihnachtsoratoriums │ Musik: Manuel Munzlinger & oboe in jazz │ Sprecher: Heikko Deutschmann
„Horror, Komik und Scheitern sind typische Aspekte des Weihnachtsfestes.“ Harald Martenstein, der preisgekrönte Kolumnist mit dem süffisanten Spaß an den Abgründen des menschlichen Miteinanders, definiert den Begriff „Besinnlichkeit“ neu. Mit dem scharfen Blick für jedes ernüchternde Detail seziert er Geborgenheit und häuslichen Frieden und schält so die skurrile Seite des Familienfestes mit liebevollem Sarkasmus heraus.

Heikko Deutschmann, bestens bekannt aus Kino, TV und Theater, verleiht den schwarzhumorigen Geschichten mit seiner charismatischen Stimme die besondere Würze. Als gefragter Hörbuchsprecher weiß er aus Worten lebendige Bilder zu formen und fesselt mit Timbre und Timing.

Gemeinsam mit dem Oboisten und Komponisten Manuel Munzlinger wird aus dem Abend ein konzertantes Er
Mo, 27.11.2017, 10:00
Sterntaler
Figurentheater
4+
Frei nach den Brüdern Grimm

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben und es hatte nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stück Brot in der Hand. Das Mädchen lief hinaus und begegnete einem alten, hungernden Musikanten. Dem schenkte es sein ganzes Brot. Und als es dunkle Nacht wurde, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel ...

Figurentheater Ute Kahmann

Regie: Tilmann Harte
Spiel: Ute Kahmann
Figuren: Arne Bustorf
Bühne: Ralf Klimek

Dauer: ca. 50 Minuten · 5 € (Kind), 7 € / erm. 6 € (Erw.)
Mo, 27.11.2017, 10:00
VON MONET BIS KANDINSKY.VISIONS ALIVE – Die Multimedia-Ausstellung
Nach den erfolgreichen Ausstellungen «Van Gogh Alive» 2015 und «Hieronymus Bosch.Visions Alive» 2016/2017 ist jetzt eine weitere multimediale Bilderschau in der Alten Münze Berlin zu bestaunen. Die Ausstellung präsentiert auf ca. 1000 qm die Werke der sechzehn bedeutendsten Künstler aus der Epoche der Klassischen Moderne in einer einzigartigen Kombination aus HD Projektion, Animation und Musik: Claude Monet, Edgar Degas, Paul Gauguin, Henri Rousseau, Henri de Toulouse-Lautrec, Gustav Klimt, Paul Signac, Piet Mondrian, Amedeo Modigliani, Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir, Juan Gris, Paul Klee, Edvard Munch, Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch - ihnen allen gemeinsam ist die Suche nach neuen visuellen Formen, um die gewaltigen Metamorphosen ihrer Zeit zu erfassen. Die Revolution in der Kunst in HD und Dolby Surround. Ein Rausch für die Sinne. 21. Juli 2017 – 28. Januar 2018, Täglich von 10 - 20 Uhr , Wegen Sonderveranstaltung geschlossen vom 8.12.-10.12., am 24.12. sowie vom 29.12.2017-02.01.2018. Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin, U Klosterstraße, U/S Alexanderplatz Eintritt: 12,50 Euro / ermäßigt 9,50 Euro Die Ausstellung ist barrierefrei Ausstellungssprachen: Deutsch/Englisch www.visions-alive.com
IVISION ENTERTAINMENT GMBH | Molkenmarkt 2 | 10179 Berlin-Mitte
So, 1.1.2017 - So, 31.12.2017
Tiny Houses – Kleine Architekturen
Wie wäre es, wenn die eigene Wohnung je nach Lebenslage wachsen oder schrumpfen könnte? Und wenn das Wohnhaus das anfallende Duschwasser autark aufbereiten würde, um Ressourcen zu schonen? Oder wenn man für 100 Euro im Monat einschließlich Strom, Heizung und Internet wohnen könnte und das in einem Designer-Haus? Klingt nach einer schönen Utopie. An ihrer Umsetzung tüfteln verschiedene Akteure aus Kultur, Wissenschaft, Forschung und Kreativwirtschaft auf dem Bauhaus Campus Berlin. Vom Frühjahr bis in den Herbst entstehen im Gartenhof des Bauhaus-Archivs unterschiedliche „Tiny Houses“, mobile Holzhäuser auf Rädern. Sie könnten eine Antwort sein auf die Herausforderungen der wachsenden Städte und der unterschiedlichen Lebensbedürfnisse in einer Einwanderungsgesellschaft. Besucher sind eingela
Do, 4.5.2017 - So, 14.1.2018
Berlin 1937
Im Schatten von morgen
„Gebt mir vier Jahre Zeit“ – so lautete in Anlehnung an ein Hitler-Zitat von 1933 der Titel einer Ausstellung, die 1937 in den Berliner Messehallen zu sehen war. Als begehbarer Rechenschaftsbericht trug sie das bisherige Wirken der Nationalsozialisten in Deutschland und seiner Hauptstadt propagandistisch in die Öffentlichkeit. Wenige Monate später feierte Berlin sein 700-jähriges Stadtjubiläum als identitätsstiftendes Geschichts-Event. „Berlin 1937 – Im Schatten von morgen“ nimmt die damaligen Resümees zum Anlass einer intensiven, kritischen Auseinandersetzung mit großstädtischen Lebenswirklichkeiten unter den Bedingungen der Diktatur.

Was für ein Berlin präsentierte sich den Einwohnern und Besuchern der Stadt? Welche Brüche oder Kontinuitäten gab es im öffentlichen und im privaten Ra
So, 21.5.2017 - So, 31.12.2017
[Probe]Räume
Museum neu entdecken
Dauerausstellung
Was ist eigentlich ein Museum? Wer entscheidet, welche Objekte im Museum gezeigt werden? Wie werden diese Objekte zum Sprechen gebracht? Und was hat das Museum mit mir zu tun? Die neu konzipierten [Probe]Räume im Märkischen Museum beschäftigen sich genau mit diesen Fragen.

Zwei Themen geben dazu Gelegenheit: Berlin im Mittelalter sowie Berliner Alltag und Kindheit um 1900. Am Stadtmodell die Gründung Berlins erkunden, einmal die Schulbank drücken wie die Ur-Urgroßeltern, Schreibgeräte verschiedener Epochen ausprobieren oder den Geschichten der Bewohner eines typischen Berliner Mietshauses lauschen – für die [Probe]Räume ist der Titel zugleich Programm.

Wer möchte, kann seine eigene Ausstellung im Miniaturformat kreieren, die dann im Museum gezeigt wird. Auch persönliche Berlin-Objekt
Do, 6.7.2017 - So, 3.12.2017
China und Ägypten. Wiegen der Welt
Die Kulturen Ägyptens und Chinas zeichnen sich durch eine jahrtausendelange Geschichte und Tradition aus. In der Ausstellung "China und Ägypten. Wiegen der Welt" sind nun erstmals altägyptische und altchinesische Kunstschätze nebeneinander zu sehen, darunter viele Exponate aus dem "Reich der Mitte", die noch nie in Europa zu sehen waren. Zeitlich reicht die Spanne der ausgestellten Werke von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit (332 v. Chr. bis 313 n. Chr.). Durch den direkten Vergleich der Hochkulturen wird dem Besucher vor Augen geführt, dass beide Gesellschaften die Entwicklung der Menschheitsgeschichte maßgeblich prägten. Trotz der großen Distanz entwickelten sich vergleichbare Strukturen, die uns heute noch vertraut sind.

Jedes der rund 250 gezeigten Exponate hat seine
Fr, 7.7.2017 - So, 14.1.2018
Vorsicht Kinder - Geschützt, geliebt, gefährdet
„VORSICHT KINDER! geliebt, geschützt, gefährdet“ ist die zweite Ausstellung des Humboldt Forums unter der Gründungsintendanz von Neil MacGregor, Hermann Parzinger und Horst Bredekamp. Sie steht exemplarisch für die kooperative Herangehensweise des Humboldt Forums und zeigt, welche Ideen und Themen im künftigen Humboldt Forum von zentraler Bedeutung sein werden: Kultur, Natur, Migration, Religion und Globalisierung. Das Humboldt Forum vermittelt neues Wissen disziplinübergreifend und durch aktive Mitwirkung. Zusätzlich werden die Inhalte der Ausstellung über Diskussionen, Vorträge, Führungen und Workshops in verschiedenen Sprachen vertieft.

Schutz und Gefahr liegen nah beieinander: Schutzengel und übernatürliche Kräfte, Bildung und Zwang, Freiheit und Bindung, Rückzugsräume und Migration
Fr, 14.7.2017 - So, 28.1.2018
Anna webt Reformation. Ein Bildteppich und seine Geschichten
Der Teppich, der in der norddeutschen Region Dithmarschen im Jahr 1667 anlässlich des 150. Jahrestages der Reformation entstand, führt den Betrachter in die historische Alltagswelt seiner Stifterin Anna Bump. Die textilen Bilder auf der Wirkerei offenbaren aber auch die zeitgenössische theologische Weltsicht. Die handwerkliche Arbeit spiegelt flämische und nordniederländische Einflüsse wider, da viele, die wegen ihres Glaubens fliehen mussten, in Norddeutschland eine neue Heimat fanden und ihre Fähigkeiten mitbrachten. Weitere wertvolle zeitgenössische Objekte aus frühem Kircheninventar der Region, textile Vergleichsstücke sowie verschiedene Objekte der Alltagkultur komplettieren die Ausstellung und ermöglichen so einen emotionalen Zugang in die bäuerliche Welt Dithmarschens in der 2. Hälf
Mi, 26.7.2017 - So, 7.1.2018
Hauptstadtfußball
125 Jahre: Hertha BSC & Lokalrivalen
Fußballfans, aufgepasst: In diesem Jahr fällt das Sommerloch aus! Am 25. Juli 2017 feiert der traditionsreiche Berliner Fußballverein Hertha BSC seinen 125. Geburtstag. Für das Stadtmuseum Berlin ist das runde Jubiläum willkommener Anlass, sich mit einer Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais dem facettenreichen Thema „Hauptstadtfußball“ zu widmen. Rund um die Geschichte von Berlins prominentestem Club können Fußballbegeisterte aller Couleur packende Kapitel der Berliner Sport- und Stadtgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen nacherleben.

Mehr Infos zur Ausstellung, aktuelle News, alle Termine und viele spannenden Fakten rund um den Berliner Fußball gibt es ab sofort unter www.hauptstadtfußball.berlin
Fr, 18.8.2017 - So, 7.1.2018
Arbeiten in Geschichte
Zeitgenössische chinesische Fotografie und die Kulturrevolution
Die Ausstellung eröffnet den Blick auf eines der faszinierendsten und zugleich doch kaum erforschten Kapitel der Fotografiegeschichte: ein deutsch-chinesisches Kuratorenteam - Ludger Derenthal (Staatliche Museen zu Berlin), Wang Huangsheng (CAFA), Guo Xiaoyan (Minsheng Art Museum) - fragt nach den Folgen der Kulturrevolution für die aktuelle chinesische Kunst- und Fotografieszene. So verhilft die historische Perspektive zu einem besseren Verständnis der zeitgenössischen chinesischen Fotokunst.

Während der Kulturrevolution von 1966-1976 wurde die Fotografie vielfältig eingesetzt. Die historischen Aufnahmen jener Jahre bilden oft das Fundament für die Arbeiten aktueller Fotografen und Künstler, die Massengruppenporträts, private Fotografien oder Presseaufnahmen bedeutender Ereignisse auf
Fr, 25.8.2017 - Mo, 2.4.2018
InselWesen. InselAlltag
Fotografien von Mila Teshaieva. Einblicke in friesische Lebenswelten
Die 14. Europäischen Kulturtage widmet das Museum Europäischer Kulturen 2017 den friesischen Bewohnern der Niederlande und Deutschlands. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird das historische wie gegenwärtige Alltagsleben der Friesen ebenso vorgestellt wie Kleidung, Tracht, Sprache, Bräuche und Kulinarisches. Vorträge, Lesungen, Workshops, Musik und Tanz vermitteln die Kultur dieser nordeuropäischen Region.

InselWesen. InselAlltag
Bis heute fühlen sich Fotografinnen und Fotografen von der einzigartigen Landschaft der Insel Föhr und deren Bewohnern angezogen. Eine dieser Künstlerinnen ist Mila Teshaieva, die als artist in residence über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren auf der Insel lebte und deren Bewohner fotografisch porträtierte. Für ihre Aufnahmen verwendete sie die alte Technik
Sa, 2.9.2017 - So, 14.1.2018
Wenzel Hablik - Expressionistische Utopien
Malerei, Zeichnung, Architektur
Wiederentdeckte Moderne II

Utopische Architekturentwürfe, expressionistisches Interieur, fantastische Farbwelten – all dies ist nur ein Teil des Werkes von Wenzel Hablik (1881–1934), der sich als Universalkünstler dem Gesamtkunstwerk verschrieb. Hablik gilt als einer der wichtigen Vertreter der deutschen expressionistischen Architektur- und Gestaltungsavantgarde. Scheinen die Wege der Kunst der Moderne weitgehend erforscht, so bietet sein Werk immer noch Überraschendes. Im Fokus der Berliner Ausstellung stehen seine Architekturvisionen und sein 1923 farbig gestaltetes Meisterwerk eines Raumkonzepts als Rekonstruktion. Sie werden durch die Präsentation von Malerei und Design ergänzt, denn erst in der Kombination wird der Grundgedanke des Gesamtkunstwerkes, wie Hablik es verfolgte, nachvo
Fr, 15.9.2017 - So, 7.1.2018
Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun
Jean Fouquets Diptychon aus der Stiftskirche von Melun ist eines der Hauptwerke der französischen Malerei und der Kunst des 15. Jahrhunderts überhaupt. Sein ehemals linker Flügel mit dem Bildnis des Stifters Étienne Chevalier und dem hl. Stephanus befindet sich seit 1896 im Besitz der Gemäldegalerie, während der rechte, die Madonna darstellende Flügel seit dem frühen 19. Jahrhundert dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen gehört. Hinzu kommt das im Louvre aufbewahrte Emailmedaillon mit dem Selbstbildnis des Künstlers, das einst den Rahmen des Diptychons schmückte.

Die von Stephan Kemperdick kuratierte Ausstellung wird in der Gemälde-galerie alle diese Fragmente nun erstmals seit 80 Jahren wieder zusammenführen und damit für kurze Zeit die verlorene Einheit eines großen Kunstwerks wied
Fr, 29.9.2017 - So, 14.1.2018
Preis der Nationalgalerie 2017
Im Herbst 2017 wird zum neunten Mal der Preis der Nationalgalerie verliehen. Alle zwei Jahre werden vier Künstlerinnen und Künstler, die jünger als 40 sind und in Deutschland leben und arbeiten, für den Preis nominiert. In diesem Jahr fiel die Entscheidung der internationalen Jury auf Sol Calero (geb. 1982 in Caracas), Iman Issa (geb. 1979 in Kairo), Jumana Manna (geb. 1987 in Princeton) und Agnieszka Polska (geb. 1985 in Lublin). Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin stellt die in Berlin lebenden Künstlerinnen in einer gemeinsamen Ausstellung vor.

Die Positionen der diesjährigen Nominierten spiegeln nicht nur das breite internationale Spektrum der Kunstszene in Deutschland wider. Alle vier Künstlerinnen führen mit ihrem medienübergreifenden Schaffen keinen rein künstle
Fr, 29.9.2017 - So, 7.1.2018
Wechselblicke
Zwischen China und Europa 1669-1907
China und Europa verbindet eine lange Tradition des wechselseitigen Kulturaustauschs. Besonders intensiv war dieser Austausch während der Qing-Dynastie (1644-1911), die als eine der kulturellen und politischen Hochphasen der chinesischen Geschichte gilt. Erlesene Geschenke wurden ausgetauscht. Europäische Gesandtschaften versuchten, offizielle Handelsbeziehungen mit China aufzubauen. Doch vergeblich – von einem Handelshafen in Kanton abgesehen, verweigerte das Chinesische Kaiserreich die Öffnung, obwohl es sich durchaus an europäischem Wissen, an Kunst und Kultur interessiert zeigte.

Den Facettenreichtum dieser gegenseitigen Faszination veranschaulicht die Ausstellung anhand von Exponaten aus dem Zeitraum von 1669 bis 1907. Viele der knapp 100 Objekte können der „Chinoiserie“ oder der s
Fr, 29.9.2017 - So, 10.12.2017
Ed Atkins "Old Food"
Ed Atkins ist einer der markantesten Vertreter einer jungen Künstlergeneration, die sich mit der Allgegenwärtigkeit digitaler Medien auseinandersetzt. In seinen computergenerierten Filmen schafft er Welten von forcierter Künstlichkeit, deren ramponierte und einsame Protagonisten er hypergenau und in entwaffnender Nähe inszeniert. Atkins’ Animationen zeigen das Zeigen der digitalen Medien selbst und streben gleichzeitig einen verstörenden Grad von Realismus an. Sie geben eine unbehagliche Version des Wohlvertrauten wieder und gehen unmittelbar unter die Haut – ähnlich wie bereits die Vorstellung von „altem Essen“ eine körperliche Reaktion hervorruft.

Für den Martin-Gropius-Bau und das Programm Immersion entwickelt Atkins ein Gesamtkunstwerk, das vom allegorischen Potenzial des digitalen
Fr, 6.10.2017 - So, 7.1.2018
Berlin mit allen Sinnen
Schülerausstellung
Unsere Stadt können wir sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Viele Menschen sehen mit den Augen. Bilder können aber auch vor unserem „inneren“ Auge entstehen. Schallwellen von Tönen und Geräuschen können nicht nur mit den Ohren, sondern auch über die Haut wahrgenommen werden.

Mit ihren Sinnen haben Schülerinnen und Schüler der Johann-August-Zeune Schule für Blinde und der Ernst-Adolf-Eschke Schule für Gehörlose gemeinsam mit der Künstlerin Patricia Thoma und der Musikerin Shanti Suki Osman die Stadt Berlin erkundet. Aus ihrer ganz persönlichen Perspektive setzen die Schülerinnen und Schüler diese Eindrücke künstlerisch um.

In der Ausstellung im Museum Ephraim-Palais, in der auch das Buch von Patricia Thoma über den blinden Fußballnationalspieler Mulgheta Russom ausgestellt i
Fr, 6.10.2017 - So, 7.1.2018
Doppelagent Heinz Felfe entdeckt Amerika
Sonderausstellung
Fotoausstellung

In den 1950er Jahren unterhielt die CIA ein streng geheimes Reiseprogramm, das speziell für hohe deutsche Geheimdienstler konzipiert wurde. Auf Kosten der CIA fand jährlich ein Tourenprogramm durch den nordamerikanischen Kontinent statt, bei dem die deutschen Top-Agenten beeindruckt und eng an die USA gebunden werden sollten. 1956 befand sich der KGB-Doppelagent Heinz Felfe auf einer dieser Touren, ausgerüstet mit Kamera und Badehose.

Spannend illustriert wird diese Reise mit zahlreichen geheimen Urlaubs-Fotos der Agenten und einigen Original-Objekten der Reise von 1956.

Öffnungszeiten: 10-20 Uhr

Eintritt frei
Do, 12.10.2017 - So, 7.1.2018
Gesichter Chinas
Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)
„Gesichter Chinas“ ist die erste Ausstellung in Europa, die sich explizit der chinesischen Porträtmalerei widmet. Mit einer Auswahl von mehr als 100, zum größten Teil noch nie in Europa gezeigten Werken aus den Sammlungen des Palastmuseums in Peking und des Royal Ontario Museums in Toronto umfasst die Schau einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren. Der Schwerpunkt liegt auf den einzigartigen Porträts der Qing-Dynastie (1644–1912), die mit Bildnissen von Mitgliedern des kaiserlichen Hofes und Ahnen-, Militär- sowie informellen Porträts von Künstlern und berühmten Frauen eine vormals nicht gekannte Blüte erfuhr.

Porträtmalerei hat in China eine zweitausendjährige Tradition. Gerade die Zeit der späten Ming-Dynastie ab Mitte des 16. Jahrhunderts mit ihrem wirtschaftlichen Aufschwung und ihrer
Fr, 13.10.2017 - So, 28.1.2018
Wissenschaft und Turbulenz
Wolfgang Fritz Volbach, ein Wissenschaftler zwischen den beiden Weltkriegen
Anlässlich seines 125. Geburtstages erinnert das Museum für Byzantinische Kunst in einer Kabinettausstellung an Wolfgang Fritz Volbach (1892-1988).

Volbach wurde als Sohn des angesehenen Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftlers Fritz Volbach in Mainz geboren, einer Stadt, der er bis an sein Lebensende verbunden blieb. Seit 1917 arbeitete er bei den Berliner Museen, zuerst als Mitarbeiter von Oskar Wulff, Direktor der Frühchristlich-Byzantinischen Sammlung, seit 1927 als dessen Nachfolger. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten beendete Volbachs Berliner Karriere. Seine Mutter Käthe, geb. Dernburg, stammte aus einer jüdischen, zum Katholizismus konvertierten Familie. Er wurde deshalb unter Bezug auf das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums zum 1. Dezember 1933
Do, 19.10.2017 - So, 29.9.2019
Die Krone von Kertsch
Schätze aus Europas Frühzeit
Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperati
Fr, 20.10.2017 - Fr, 26.1.2018
Behaglich: Teppiche in indischen Miniaturmalereien
Bequemes Liegen, behagliche Stimmung – nirgendwo spielen Teppiche eine so große Rolle wie in der der islamischen Welt. In einer Region, die über Jahrhunderte kaum Möbel kannte, ermöglichten sie ein entspanntes Sitzen und Schlafen. Gleichzeitig dienten sie als wichtiges Repräsentationselement und trugen bei staatstragenden Ereignissen zu einem eindrucksvollen Ambiente bei.

Die Ausstellung im Buchkunstkabinett des Museums für Islamische Kunst zeigt rund 22 indo-islamische Malereien aus der Moghulzeit, die die Verwendung von Teppichen in den Kreisen der gesellschaftlichen Eliten veranschaulichen. Die Moghulkaiser waren islamische Herrscher, die zwischen 1526 und 1858 über weite Teile Indiens regierten. Der Gründer der Dynastie, Babur, stammte aus dem persisch geprägten Zentralasien. Von do
Fr, 20.10.2017 - So, 14.1.2018
Form Follows Flower
Moritz Meurer, Karl Blossfeldt & Co.
Die Pflanzenfotografien Karl Blossfeldts sind heute weltweit berühmt. Fast unbekannt ist, dass ihre Entstehungsgeschichte einen Teil der Geschichte des Berliner Kunstgewerbemuseums bildet: Nicht als freie Kunstfotografien fertigte Blossfeldt sie an, sondern als Elemente einer Lehrmittelsammlung, mit der der Lehrer Moritz Meurer (1839–1916) in den 1890er Jahren das Pflanzenstudium an der dem Kunstgewerbemuseum angeschlossenen Kunstgewerbeschule in den Fokus rückte.

Anhand von Modellen, Herbarien, Lehrtafeln und Fotografien sollten die Gesetze natürlicher Formbildung durchdrungen und die Gestaltungslehre erneuert werden. Die Ausstellung führt diese Lehrmittel erstmals als Ensemble zusammen und veranschaulicht deren eindrückliche formalästhetische wie mediale Vielfalt. Gezeigt werden sie i
Fr, 27.10.2017 - So, 7.1.2018
Seen By #9
OH SO SOLID, ALL THAT AIR
OH SO SOLID, ALL THAT AIR richtet den Blick auf die Veränderungen des Urbanen, die Rolle von Ökonomie und Finanzialisierung, und deren Spuren im Sozialen. Sie sucht nach Hinweisen und Fragmenten in der alltäglichen Wahrnehmung, die sich als unvollständige Teile eines Puzzles zusammensetzen lassen – ein Versuch, Bilder zu finden für immer abstraktere Formen der Wertschöpfung.

„Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht,“ heißt es im Kommunistischen Manifest – auf Englisch: „All that is solid melts into air, all that is holy is profaned.“ In Umkehrung dieses Zitats wird die Frage gestellt, in welchen Formen diese Substanzen heute kristallisieren und manifest werden, die durch die grandiosen Veränderungskräfte der Moderne scheinbar in Luft aufgelöst wurden. So man
So, 5.11.2017 - So, 23.6.2019
100 Prozent Wolle
Die Ausstellung öffnet das Thema WOLLE für Besucher_innen aller Altersgruppen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich der Wolle spielerisch, sinnlich, intellektuell oder nostalgisch anzunähern und damit auseinanderzusetzen. In jedem Raum stehen Orte der Begegnung, der gemeinsamen aktiven Erfahrung und des Austausches zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Zugleich können sich die Besucher_innen in verschiedenste Themenfelder vertiefen. Dazu gehören das Schäferleben und der Umgang mit Tieren, die Gewinnung von Wolle, die Verarbeitung der Rohwolle zum Faden und die Herstellung von Maschen bis hin zum Produkt. Alles kann selbst ausprobiert werden – mit Anleitung oder ohne.

Highlights sind neben einer bekletterbaren Schafskulptur die Ausstattung eines Schäfers, eine Geschichten erzählende Kl
Di, 7.11.2017, 20:00 - So, 31.12.2017, 20:00
Ass-Dur
Die Große Ass-Dur Weihnachtsshow - Auch für Weihnachtsmuffel
Im vergangenen Jahr feierten die zwei Hochbegabten Musiker von Ass-Dur bereits ihr 10-jähriges-Jubiläum. Was kann jetzt noch kommen?

Richtig: Ein Weihnachtsprogramm – der ultimative Zipfel auf der Mütze des genialen Musik-Comedy-Duos. Ass-Dur lädt in diesem Jahr zu einer besonderen Reise, die Musik, Comedy, Geschichte und Spiritualität auf ihre unnachahmlich witzige Weise vereint. Benedikt und Dominik brennen darauf, die 24 Showtüren ihrer aufwendigen Weihnachtsproduktion für ihr Publikum zu öffnen. Begleitet werden die beiden von der legendären – "Heilig-A-Band".

Erfahren Sie, was es eigentlich wirklich mit dem Nikolaus auf sich hat, wie ein echter Berliner Weihnachtssong geht, ob Benedikt mit seiner neuen Rolle als Arbeitgeber einer ganzen Band klarkommt, und natürlich: die ganz
Fr, 17.11.2017 - So, 18.3.2018
Rodin - Rilke - Hofmannsthal
Der Mensch und sein Genius
Seit der Jahrhundertwende präsentiert die Nationalgalerie Schlüsselwerke des französischen Bildhauers Auguste Rodin (1840-1917) wie „Der Denker“, „Das eherne Zeitalter“ und „Der Mensch und sein Gedanke“. Aus Anlass des 100. Todestages Rodins zeigt die Alte Nationalgalerie eine konzentrierte Sonderausstellung, in deren Zentrum die bisher weniger beachtete Bronzestatuette „Der Mensch und sein Genius“ steht. Die um 1896 entstandene Figurengruppe zeigt mit einem Mann, dem sich ein kleiner weiblicher Genius mit Schwingen entzieht, das Sinnbild künstlerischer Inspiration.

Diese Kleinplastik ist eng mit dem Werk zweier bedeutender Literaten verknüpft: einerseits mit Rainer Maria Rilke, der mit seinen Schriften großen Anteil an der Popularisierung Rodins in Deutschland hatte und konkret zu dies
Di, 21.11.2017 - So, 3.12.2017
Zwei auf einer Bank
Eine musikalische Begegnung mit Katharina Thalbach, Andreja Schneider und dem Christoph-Israel-Sextett.
Katharina Thalbach, als Schauspielerin und Regisseurin eine feste Größe der Theater-, Opern, - und Filmlandschaft, und Andreja Schneider, als Schauspielerin, Sängerin und weibliches Drittel der Geschwister Pfister eine feste Größe der BAR JEDER VERNUNFT, geben die klassische Schmonzette “Boy meets Girl” als absurd-verquere Liebesgeschichte: Die unbeschwerte, immer junge Loreley trifft zufällig auf den schwierigen, schmierigen, melancholisch-depressiven Joachim. Und wer hätte es gedacht: zwischen den beiden Archetypen „himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“ wird diese Begegnung der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Geführt von dem feinen Christoph-Israel-Sextett, singen Loreley und Joachim allein, zu zweit, gemeinsam und im Duett - deutsche Volkslieder, Schlager, Stanzen und
Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum
Bis auf Weiteres
Die Ausstellung "Unvergleichlich" wird herausragende Kunstwerke Afrikas aus dem Ethnologischen Museum in der einzigartigen europäischen Skulpturensammlung im Bode-Museum zeigen. Durch die beiden Hauptetagen werden punktuell Plastiken beider Kontinente gegenübergestellt. Thematische Vertiefungen werden in einem Sonderausstellungsraum gezeigt.

Durch experimentelle Gegenüberstellungen von Werken aus zwei Kontinenten werden mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen thematisiert, wie historische Zeitgenossenschaft, ikonographische und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien. Besonders bemerkenswert sind Übereinstimmungen in der Funktion der Kunstwerke trotz unterschiedlicher Formensprache: Kraftfiguren aus dem Kongo dienten zum Schutz von Dörfern und Gemeinschaften, äh
Dauerausstellung
Die historische Dauerausstellung lädt - auf über 3000 qm Ausstellungsfläche - zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. In 13 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild deutsch-jüdischen Lebens. Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen erzählen von jüdischer Kultur in Deutschland und zeigen, wie eng jüdisches Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist.
Hier ist Berlin!
Geschichte(n) aus der Sammlung des Stadtmuseums
Dauerausstellung
Erleben Sie einen Stadtspaziergang der besonderen Art durch fast 800 Jahre Berlin. Schlendern Sie durch Straßen, über Plätze und verweilen Sie an Objekten, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Entdecken Sie dabei Bekanntes, Unbekanntes und einige Schätze, die lange im Depot verborgen waren.

Das einzig originale Teil der Quadriga
Vom historischen Stadtkern spazieren Sie in den Tiergarten, nach Moabit, Charlottenburg, Wilmersdorf und Friedrichshain. Lernen Sie Straßenzüge und Areale kennen und erfahren Sie, wie sich das einstige Berlin-Cölln bis heute entwickelt hat. Dies spiegelt sich an Pretiosen aus der Gemälde- und Kunstgewerbesammlung ebenso wie an Gegenständen des Alltags. Auf Ihrem Weg begegnen Sie der Berolina vom Alexanderplatz und dem einzig erhaltenen Originalteil der Qua
Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze
800 Jahre Berliner Nikolaikirche
Dauerausstellung
Schon beim Betreten der umfassend sanierten Nikolaikirche werden die Besucher vom grandiosen Raumeindruck überwältigt sein: Gleich vom Eingang aus öffnet sich nun der Blick weit in die Kirchenhalle hinein bis zum Chor. Über dem neuen Ziegelboden erheben sich graue Bündelpfeiler, die das Zeltdach der Kirchenhalle mit seinem farbigen Rippennetz tragen.

Eine moderne Beleuchtungsanlage inszeniert die zahlreichen Kunstwerke und die zurückhaltenden Stahl-Glas-Einbauten der neuen Dauerausstellung. Viersprachige interaktive Medien erschließen darin facettenreich die unterschiedlichsten Aspekte der sieben Themeninseln:

Spurensuche | Die frühe Berliner Stadtgeschichte
Vom Feldstein zum Backstein | Die Baugeschichte der Nikolaikirche
Spaziergänge | Das Nikolaiviertel gestern und heute
W
Berliner Leben im Biedermeier
Dauerausstellung
Das Knoblauchhaus gehört zu den wenigen, noch am ursprünglichen Ort erhaltenen Berliner Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts. Original rekonstruierte Wohnräume sind den Mitgliedern der Familie Knoblauch gewidmet und vermitteln das damalige Lebensgefühl. Gebrauchsgegenstände, Bilder und Familiendokumente informieren über soziales Leben, Wirtschaft, Politik und Architektur jener Zeit.

Öffnungszeiten: Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr

Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)
geSchichten und beFunde - Mittelalterliche Sakralkunst neu entdeckt
Dauerausstellung
Das Stadtmuseum Berlin besitzt die bedeutendste Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke aus Berlin und Brandenburg. In den letzten drei Jahren konnten die Sammlungen Malerei, Skulptur, Goldschmiedekunst und mittelalterliche Stickerei dank der Getty Foundation Los Angeles erstmals systematisch untersucht werden.

In einer Sonderausstellung sind nun die zahlreichen Forschungsergebnisse zu Technologie, Funktion und Geschichte der hochrangigen Kunstwerke zu sehen. Gleichzeitig wurde die bisherige Präsentation überarbeitet und um einige jetzt restaurierte Kunstwerke bereichert.

Ein Projekt im Ausstellungsverbund Potsdam – Berlin – Ziesar – Brandenburg an der Havel RAUBRITTER UND SCHÖNE MADONNEN
David Wagner
"Leben"
Rowolth
Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Berlin
Hauptstadt am Puls der Zeit – immer neu, immer Berlin!
Dynamisch, vielseitig und kreativ
Berlin, Februar 2011 Geprägt durch ihre bewegende Geschichte und die rasanten Veränderungen der vergangenen zwei Jahrzehnte übt die Stadt Berlin heute eine ganz besondere Faszination aus. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung präsentiert sie sich als junge, dynamische und weltoffene Metropole im Herzen Europas, die sich immer neu erfindet. Abwechslung ist garantiert, doch wer möchte, kann auch zur Erholung in die deutsche Hauptstadt reisen. In Berlin liegen temporeiche Metropole und entspannende Ruhepole in der Natur nicht weit auseinander. Ob Tiergarten, Tempelhofer Feld, Görlitzer Park oder Grunewald – in jedem Bezirk gibt es „grüne Oasen“, die die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöhen und dem Besucher auch
Ursula Krechel
"Landgericht"
Jung und Jung Verlag
Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
Narvid Kermani
"Dein Name"
Hanser Verlag
Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
Sibylle Lewitscharoff "Pong"
Berlin-Verlag
Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
Wilhelm Genazino
"Idyllen in der Halbnatur"
Hanser Verlag
Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
Judith Schalansky
"Der Hals der Giraffe"
Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
Marcel Beyer
"Putins Briefkasten"
Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
Marjana Gaponenko
"Wer ist Martha?"
Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
Lisa-Maria Seydlitz
"Sommertöchter"
Eine Familiengeschichte voller Liebe

Durch einen anonymen Brief erfährt Juno von ihrem Erbe: ein Fischerhaus in der Bretagne. Aber wider Erwarten ist sie nicht die Einzige, die sich für das Haus interessiert. Die französische Kellnerin Julie hat sich dort eingenistet, und auch Jan, ein Architekt aus Deutschland, ist oft zu Besuch. Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters eröffnet sich für Juno ein neuer Blick in die Vergangenheit. Die Reise in die Bretagne wird für sie zu einer Reise in ihre Familiengeschichte. In eine Kindheit, in der sie glücklich war und mit ihren Eltern ein scheinbar idyllisches Vorstadtleben geführt hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem alles anders wurde.
›Sommertöchter‹ ist ein Roman gegen das Alleinsein. Lisa-Maria Seydlitz nimmt ihre Leser mit in einen Sommer, in dem
Terézia Mora
"Das Ungeheuer"
Luchterhand Literaturverlag
Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
Thomas Hettche
"Pfaueninsel"
Kiepenheuer & Witch
Eine Insel außerhalb der Zeit

Die Pfaueninsel in der Havel ist ein künstliches Paradies. In seinem opulenten, kundigen und anrührenden Roman erzählt Thomas Hettche von dessen Blüte, Reife und Verfall aus der Perspektive des kleinwüchsigen Schlossfräuleins Marie, in deren Lebenslauf sich die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts verdichtet.
Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen nach dieser Begegnung auf der Pfaueninsel, am 19. Juli 1810, ist die junge Königin Luise tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit dem entsetzten Ausruf der Königin: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die zwisch
Amos Oz
"Unter Freunden"
Suhrkamp Verlag
Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
Patrick Modiano
"Der Horizont"
Hanser Literaturverlag
Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
Michel Houellebecq
"Unterwerfung"
Dumont-Verlag
Im Mittelpunkt von Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ steht die Geschichte des Literaturwissenschaftlers Francois. Während der Akademiker und leidenschaftliche Weintrinker das Werk des dekadenten Schriftstellers Huysmans erforscht, rückt die Wahl des neuen französischen Präsidenten immer näher.

Alles deutet darauf hin, dass der charismatische Kandidat der Muslimbruderschaft das Rennen machen wird. In der Hauptstadt kommt es zu tumultartigen Ausschreitungen: Autos brennen, Wahllokale werden überfallen und ein Bürgerkrieg scheint blutige Realität zu werden. Es kommt zur Stichwahl zwischen der Rechtsextremen Marine Le Pen und dem muslimisch-moderatem, humanistisch gesonnenem Kandidaten – und schließlich zieht Mohamed Ben Abbès als Präsident in den Elysée-Palast ein. Bald stellt er die Repu
Nicolas Mahler
"Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"
Reprodukt
Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
Swetlana Alexijewitsch:
"Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"
Suhrkamp
Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland
Durs Grünbein
"Aroma - Ein römisches Zeichenbuch"
Suhrkamp Verlag
Tomas-Tranströmer-Preis 2012

Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Gegenwert stellt sich in Vers und Prosa der Ewigen Stadt.

„Aufblühen wird man hier, auch als kraut sich gern überlassen.
Dem wohligen Phototropismus. Der man im Norden war,
Dieser Eisblock Identität, Psyches Schneemann ist bald zerronnen.“

Der so spricht, ist an einem Ort angekommen, wo viele seiner Schreib- und Lebensmotive zusammenlaufen. Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt – „Roma caput mundi“ – wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder – freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömi
Felicitas Hoppe
"Hoppe"
S. Fischer Verlag
Georg-Büchner-Preis 2012

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!

›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
Feridun Zaimoglu "Ruß"
Kiepenheuer & Witsch Verlag
Preis der Literaturhäuser 2012

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga

Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit.

Mit »Liebesbrand« und »Hinterland« hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jah
Maxim Leo
"Haltet Euer Herz bereit"
Eine ostdeutsche Familiengeschichte
Heyne Verlag
Europäischen Buchpreis 2011

Der preisgekrönte Journalist erzählt kritisch, liebevoll und unsentimental

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

Der Journalist und Autor Maxim Leo ist Träger des Europäischen Buchpreises 2011. Leo, der in Ost-Berlin geboren wurde, wird für sein Buch „Haltet euer Herz bereit“ ausgezeichnet, das liebevoll und mitreißend die Geschichte seiner Familie vom Zweit
Ian Kershaw "Das Ende"
Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Deutsche Verlags-Anstalt
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden bezahlt und die Verwaltung lief – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Die Gründe dafür, warum Hitlers Deutschland militärisch zusammenbrach, sind bekannt, die Frage, wie und warum das »Dritte Reich« bis zum Schluss funktionierte, ist dagegen bis heute nicht beantwortet. Zentral bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie das R
Timothy Snyder "Bloodlands"
Europa zwischen Hitler und Stalin
C.H. Beck
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.
Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor
Thea Dorn, Richard Wagner
"Die deutsche Seele"
Knaus Verlag
Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss e
Wolfgang Herrndorf:
"Sand"
Rowohlt Berlin
Preisträger der Leipziger Buchmesse 2012

"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goß den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen."

Während in München Palästinenser des "Schwarzen September" das Olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbel
Umberto Eco
"Der Friedhof in Prag"
Hanser Verlag
Der Italiener Simon Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

Roman – übersetzt aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber
Fester Einband, 528 Seiten
Mit zahlreichen Abbildungen

"
Christa Wolf
"Der geteilte Himmel"
Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern - Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glaube
Jan Brandt
"Gegen die Welt"
Dumont Verlag
Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Tujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen.
In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen
Möglichkeiten. Doch bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich in ihnen. Daniel Ku
Jonathan Franzen
"Die Korrekturen"
Rowolth Verlag
Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück.
Jonathan Franzen ist ein großartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.

rororo
Taschenbuch, 784 S.

Eine Sensation. (Der Spiegel)

Ein Wunder. Und kein geringes. (Die Welt)

Jonathan Franzen ist das größte Sprachtalent, das die amerikanische Literatur seit John Updike hervorgebracht hat. (Literaturen)
Sibylle Lewitscharoff
"Blumenberg"
Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

Groß, gelb, gelassen: mit berückender Selbstverständlichkeit liegt eines Nachts ein Löwe im Arbeitszimmer des angesehenen Philosophen Blumenberg. Die Glieder bequem auf dem Bucharateppich ausgestreckt, die Augen ruhig auf den Hausherrn gerichtet. Der gerät, mit einiger Mühe, nicht aus der Fassung, auch nicht, als der Löwe am nächsten Tag in seiner Vorlesung den Mittelgang herabtrottet, sich hin und her wiegend nach Raubkatzenart. Die Bänke sind voll besetzt, aber keiner der Zuhörer scheint ihn zu sehen. Ein raffinierter Studentenulk? Oder nicht doch viel eher eine Auszeichnung von höchster Stelle – für den letzten Philosophen, der diesen Löwen zu würdigen versteht?

Das Auftauchen des Tieres wirkt in mehrerlei Leben hinein, nicht nur in das Leben Blumenber
Peter Handke
"Immer noch Sturm"
Suhrkamp Verlag
Das Jaunfeld, im Süden Österreichs, in Kärnten: Dort versammeln sich um ein »Ich« (oder steht es eher am Rande?) dessen Vorfahren: die Großeltern und deren Kinder, unter ihnen die eigene Mutter. Sie erscheinen ihm, da sie ihn bis in die Träume begleiten, in einer Vielzahl von Szenenfolgen, in denen sich die unterschiedlichsten Spiel- und Redeformen abwechseln – ein Panorama, das weit über alle literarischen Genres hinausreicht und sie sich zugleich anverwandelt. Gestaltet Peter Handke eine beispielhafte Familientragödie in Szenen? (Immerhin sterben zwei der Brüder in den vierziger Jahren.) Erzählt er anhand einzelner Stationen das Epos eines Volkes, der Slowenen? (Von ihnen ging der einzige bewaffnete Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime innerhalb dessen ursprünglicher Grenze
Friedrich Christian Delius
"Bildnis der Mutter als junge Frau"
Rowohlt Verlag
Georg-Büchner-Preisträger 2011

Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte …

rororo
Taschenbuch, 128 S.

«Eine wundervolle Erzählung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.» (Die Zeit)
«Ein Meisterwerk an Anmut und historischem Scharfblick.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Spannung und E
Eugen Ruge
"In Zeiten des abnehmenden Lichts"
Rowohlt-Verlag
Deutscher Buchpreis 2011

Roman einer Familie

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Hardcover, 432 S.
19,95 €
978-3-498-05786-2

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meist
Sibylle Lewitscharoff
"Consummatus"
Suhrkamp Verlag
Stuttgart, Café Rösler, Samstag, den 3. April 2004 (vormittags) – ein Mann trinkt. Ralph Zimmermann ist allein mit sich und dem Alkohol. Oder auch nicht. Bei ihm sind Andy Warhol, Edie Sedgwick, Jim Morrison und nicht zuletzt seine Geliebte Joey. Tot zwar allesamt, aber doch anwesend genug, um einen Stift zumindest auf glatter Fläche ein paar Millimeter rollen zu lassen. Und natürlich, um zu kommentieren, was Ralphi-Ralph erzählt: von sich, seinem Leben, seiner Liebe und seinem eigenen Ausflug ins Totenreich.

suhrkamp taschenbuch 4230
Broschur, 240 Seiten

»Falls es Sie interessiert, was uns nach dem Tod erwartet und was Jim Morrison und Andy Warhol heute so treiben, kommen Sie um diesen Roman nicht herum. Und falls es Sie nicht interessiert, dann sind Sie wahrscheinlich schon tot un
Tomas Tranströmer "Sämtliche Gedichte"
Hanser Verlag
Literatur-Nobelpreis 2011

Das schmale lyrische Gesamtwerk von Tomas Tranströmer hat auch außerhalb Schwedens großen Einfluß ausgeübt; besonders aber in Deutschland. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit ein Gegenbild zeichnet.

übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Erscheinungsdatum: 08.02.1997
Flexibler Einband, 264 Seiten





Jörg Bernig
"Weder Ebbe noch Flut"
Mitteldeutscher Verlag
Eichendorff-Literaturpreis 2011

Die Geschichte der großen Liebe von Albert und Dorothee beginnt 1983 am Rande eines Kirchentages in Leipzig. Ein Kind soll für die beiden ein Zauberspruch gegen einen Alltag sein, mit dem sie nichts anfangen können. Doch Dorothee wird nicht schwanger, auch die Medizin vermag nicht zu helfen.
Dann fällt die Mauer, neue Möglichkeiten tun sich auf, aber Albert entbindet Dorothee von ihrem Versprechen auf ein gemeinsames Leben. Er verlässt sie aus Liebe, damit wenigstens sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Er selbst geht nach Wales – wie er sagt: ans Ende der Welt. Dort will er seine Forschungen zu Adalbert Stifter abschließen, dessen Ehe ebenfalls kinderlos geblieben war. Und noch tiefer reicht die Verbindung Alberts mit dem Leben Stifters: Als Alb
Martin Walser
"Muttersohn"
Rowohlt Verlag
Auf die Frage, wovon sein neuer Roman handele, bekennt Martin Walser, dass es einfacher wäre zu sagen, wovon er nicht handele. Hier sind alle seine großen Themen gebündelt: Liebe und Vergeblichkeit, Lüge und Wahrheit, Glauben und Wissen. Muttersohn ist ein von Humor polierter Glaubensroman, ein Erleuchtungsbuch, in dem auch die Vernunft ihren Platz findet – nur nicht den von Aufklärungsfanatikern eingeforderten.

Hardcover, 512 S.
24,95 €
978-3-498-07378-7

«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auf trumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.

«Als Evangelium stellt dieses Werk keine Frage – es ist.»
FELICIAS VON LOVENBERG, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Ein heiteres, altersweises
Hanna Krall
"Herzkönig"
Verlag Nuee Kritik
Europäischer Literaturpreis

»Das ist der letzte Abschnitt meiner Reise, und es wäre dumm, wenn ich jetzt verrückt werden würde.«

Diese nüchterne Feststellung stammt von Izolda Regensberg alias Maria Pawlicka. Seit der Deportation ihres Mannes nach Auschwitz besteht der Sinn ihres Lebens allein darin, ihren Herzkönig zu befreien. Die fieberhaften Bemühungen werden von Absurditäten und Zufällen, von glücklichen und unglücklichen Fügungen begleitet. In Zeiten der Vernichtung wundert sich Izolda über keine Grausamkeit - auch nicht über die eigene.

Bis Izolda schließlich im Mai 1945 im Lager Ebensee auf ihren Ehemann trifft, hat sie eine Odyssee von Lagern und Gefängnissen hinter sich. Das Paar kehrt mit »polnischen« Pässen nach Polen zurück. Jahre später fliegt die geborgte Identität
Frédéric Martel
"Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt"
Knaus Verlag
Wer beherrscht unsere Köpfe und warum? – Eine faszinierende Expedition zu den Mächtigen des Kulturbetriebs

Avatar, Stieg Larsson, Google, Michael Jackson – wie funktioniert die Kultur der Massen und wer macht sie? Was gefällt allen, überall auf der Welt? Und warum? Es geht in diesem Report über die weltweite Kulturindustrie um ein Billionengeschäft. Es geht aber auch um die Herrschaft über Worte, Bilder, Träume und Weltanschauungen.

Fünf Jahre reiste der Medienforscher Frédéric Martel auf allen Kontinenten, befragte in 1250 Interviews die Mitwirkenden der Kreativindustrien von 30 Ländern. Auf der Suche nach Gewinnern und Verlierern begleitet ihn der Leser in die Kapitalen des Entertainment, nach Hollywood und Bollywood, zu TV Globo nach Brasilien, zu Sony, Al Jazeera, Televisa, in ä
Bora Cosic
"Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution"
Suhrkamp Verlag
Stefan-Heym-Preis 2011

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann

Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution, heute ein Klassiker der europäischen Literatur, war ein Kultbuch in Jugoslawien. Aus der Perspektive eines Kindes - unschuldig bis zur Idiotie - wird in kaum zu überbietender Knappheit vorgeführt, wie Krieg, Faschismus und Kommunismus den Mikrokosmos einer heruntergekommenen Familie in Belgrad der vierziger Jahre heimsuchen. Hier hält man Lenins Schrift »Ein Schritt vor, zwei zurück« für ein Tango-Lehrbuch, diskutiert über Zwerge in Einmachgläsern und geht in Deckung, wenn die Partisanen den Freund von gestern zum Feind erklären. Die unheimliche Lakonie des Erzählers, der irrsinnige Witz und melancholische Humor des Buches machen es zu einem Meisterwerk der Subvers
Maja Haderlap
"Engel des Vergessens"
Wallstein Verlag
Bachmann-Preis 2011

Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Famili
Monika Maron
"Flugasche"
S. Fischer Verlag
Lessing-Preisträgerin 2011

Bitterfeld vor 30 Jahren: Die Journalistin Josefa Nadler kommt hierher, um eine Reportage über das veraltete und umweltgefährdende Kraftwerk zu machen. Mit ihrer kritischen Haltung gerät sie unter Druck und muss sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück.
›Flugasche‹ (1981), Monika Marons erster Roman, machte die Autorin über Nacht berühmt. Er zählt heute zu den Meisterwerken der deutschen Nachkriegsliteratur und bildet einen wichtigen Bezugspunkt zu Monika Marons 2009 erschienener Reportage ›Bitterfelder Bogen‹.

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 10,00 | € (A) 10,30 | SFR 15,90
ISBN: 978-3-596-51180-8
Anna Seghers
"Tage wie Staubsand. Briefe 1953-1983"
Aufbau-Verlag
Mehr als in den Briefen aus früheren Jahren spricht Anna Seghers hier von sich selbst, vor allem in den Briefen an ihre engsten Freunde Jorge Amado und Ilja Ehrenburg. Ihnen gesteht sie ihre Einsamkeit ein, die sie trotz aller äußeren Erfolge empfindet. Den Vertrauten gegenüber muss sie die restriktiven Kampagnen und politischen Ereignisse dieser Zeit nicht kommentieren. Stattdessen spricht sie von ihrer Trauer und ihrer Sehnsucht nach Freude: Bekenntnisse, die ein differenzierteres Bild der Autorin vermitteln. Hinzu kommen Einblicke in die Überlastungen dieses Lebens, denen sie bis zuletzt lebensmutig und kreativ entgegentrat.
Mit Briefen an Erwin Piscator, Lion und Marta Feuchtwanger, Lenka Reinerová, Helene Weigel, Volker Braun, Carl Zuckmayer, Günter Kunert, Stephan Hermlin, Lew Kopel
Melinda Nadj Abonji
"Tauben fliegen auf"
jung und jung
Schweizer Buchpreis 2010

Eine ungarische Familie aus Serbien in der Schweiz. Ein schwungvoll und gewitzt erzählter Roman aus der Mitte Europas.

Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren, und die Dorfstraße ist wirklich nicht gemacht für einen solchen Wagen. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört.
Oder, richtiger, gehörte. Denn sie sind vor etlichen Jahren schon ausgewandert in die Schweiz, erst der Vater und dann, sobald es erlaubt war, auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko, und Ildiko ist es, die das hier alles erzählt. So auch den Besuch im Dorf, der dann n
Friedrich Christian Delius
"Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus"
Reinbek, Rowohlt-Verlag
Georg-Büchner-Preisträger 2011

“In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, daß er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.” So beginnt F. C. Delius’ Chronik eines ungewöhnlichen, schweijkschen Abenteuers aus unserer Zeit.
Nach siebenjähriger Vorbereitung gelingt es dem Kellner im Juni 1988, mit einer Jolle von Hiddensee aus die Seegrenze der DDR zu überqueren und nach Gedser in Dänemark zu segeln – ein “einfacher Grenzdurchbruch”, wie Gomp
Jan Peter Bremer
"Der amerikanische Investor"
Berlin-Verlag
Alfred-Döblin-Preis 2011

„Vielleicht sollte er dem amerikanischen Investor einen Brief schreiben. Vielleicht war der amerikanische Investor ein Mensch mit einem großen Herzen für die Literatur“.

Vor sich eine weiße Wand und die herausfordernd leere Seite seines Notizhefts, ringt ein Schriftsteller um den ersten Satz. Und weil sich der an diesem heißen Berliner Sommertag partout nicht einstellen will, springt er auf, kontrolliert zum hundertsten Mal, ob sich der Zustand seiner Wohnung wieder verschlechtert hat.
Das alte Mietshaus, in dem er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, wird von dem neuen amerikanischen Investor saniert, und nun senken sich die Böden ab. Die Wände zeigen Risse, und ist nicht sein ganzes Leben seitdem buchstäblich in eine Schieflage geraten?

Er beschlie
Frank Jöricke
"Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage"
Solibro Verlag
"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "u
Ingo Schulze
"Adam und Evelyn"
Berlin Verlag
Mainzer Literaturpreis 2011 für das Lebenswerk von Ingo Schulze

Spätsommer 1989, Ferien am Balaton — plötzlich öffnet Ungarn die Grenze, und der verbotene Westen mit all seinen Verlockungen ist zum Greifen nah. In dieser Situation entdeckt Ingo Schulze den Mythos von Adam und Eva. Entstanden ist eine große Tragikomödie über Verbot und Erkenntnis und die Suche nach dem wahren Paradies.
Die Frauen lieben Adam, weil er ihnen Kleider schneidert, die sie schön und begehrenswert machen. Adam liebt schöne Frauen. Wenn sie erst seine Kleider tragen, begehrt er sie alle, und abgesehen davon liebt er Evelyn. Die ertappt ihn eines heißen Augusttages 1989 in flagranti mit einem seiner Geschöpfe. Statt mit Adam fährt Evelyn gemeinsam mit einer Freundin und deren Westcousin nach Ungarn an den Balato
Alex Capus
"Léon und Louise"
Hanser Verlag
Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen.

Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt.
Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Roman
Fester Einband, 320 Seiten
Preis: 19.90 € (D) / 29.90 sFR (CH) /
Thomas Bernhard
"Aus Opposition gegen mich selbst"
Suhrkamp Verlag
Herausgegeben von Raimund Fellinger

In dem Interview zu seinem 50. Geburtstag erklärte Thomas Bernhard: »Negativ ist alles, gibt nicht Positives.« Später konstatierte er lakonisch: »Es ist eh’ alles positiv.« Ist also Thomas Bernhard der große Unfaßbare, der im gleichen Atemzug Gegenteiliges behauptet? Ist sein Werk vielleicht finster und sein Autor ein fröhlicher Clown? Ist er bloß ein opportunistischer Übertreibungskünstler bei allem und jedem? Oder ist er doch der schärfste Kritiker der politischen Verhältnisse im allgemeinen und des »katholisch-nationalsozialistischen Österreich« im besonderen?
Der vorliegende Band versammelt kurze und längere Texte von Thomas Bernhard, er berücksichtigt alle Gattungen – vom Roman bis zum einzeiligen Leserbrief – und präsentiert das Bernhardsche W
Hans Joachim Schädlich
"Kokoschkins Reise"
Rowohlt Verlag
CORINE-Preisträger 2010

Der Exilrusse Fjodor Kokoschkin reist 2005 auf dem Luxusliner Queen Mary 2 von Southhampton nach New York. Während der fünftägigen Kreuzfahrt erinnert sich der rüstige 95-jährige Professor in Rückblenden an die Stationen seines Lebens in Europa.

Die Reise in die Vergangenheit beginnt er in St. Petersburg, der Stadt seiner Kindheit, wo die Bolschewiki 1918 seinen Vater ermordet hatten. Die Mutter floh mit dem Sohn über Odessa zunächst nach Berlin. Hier konnte er die Schule besuchen und studieren, er erlebt die Weimarer Republik und den deutschen Nationalsozialismus. Wiederum flieht er, diesmal nach Prag, wo es ihm gelingt, ein Stipendium für die USA zu bekommen. Amerika wird ihm nach der Machtergreifung der Nazis zur letzten Heimat. In nur sechs Kapiteln spieg
Mircea Cărtărescu
"Die Wissenden"
dtv Verlag
Was als Selbsterkundung eines Halbwüchsigen beginnt, entwickelt sich zu einem mitreißenden Erzählstrom von immenser Sprachkraft.
Rumänien um die Mitte des 20. Jahrhunderts: Von einer Wohnung in einem Bukarester Plattenbau aus beobachtet der 15-jährige Mircea, wie das ehemalige Paris des Ostens architektonisch verschandelt wird. Angeregt durch die Geschichten seiner Mutter, will er die Erinnerung an die alte Stadt bewahren.

Aus dem Rumänischen von Gerhardt Csejka
528 Seiten

»Ein Proust aus dem Plattenbau, aber einer auf Speed.« Der Spiegel
Mario Vargas Llosa
"Das böse Mädchen"
Aus dem Spanischen von Elke Wehr
suhrkamp
Literaturnobelpreis 2010

Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los.
Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die
Amir Hassan Cheheltan
"Teheran Revolutionsstraße"
P. Kirchheim Verlag
Der Aufstieg eines zwielichtigen Operateurs von Jungfernhäutchen zum Klinikchef, der sich in eine seiner Patientinnen verliebt, ist Ausgangspunkt für ein Sittenbild der iranischen Gesellschaft, deren politische, wirtschaftliche und soziale Zwänge und Verwerfungen ein junges Liebespaar auf grausame Weise scheitern lassen. „Teheran Revolutionsstrasse“, der in Teheran nicht veröffentlichte Roman Cheheltans, porträtiert den unbekannten Alltag von Menschen der Teheraner Megacity.

Scheinbar unbeteiligt läßt Shahrsad sich von den Ereignissen mitschleifen. Kein Aufschreien, kein Aufbegehren …Ihre ganze Kraft fließt in das starre Aushalten, das kein Morgen kennt, keine Schuld, kein Selbstwertgefühl. … Und mit dieser Charakterisierung der jungen Frau gelingt Cheheltan eine beeindruckende Reflexio
Jonathan Franzen
"Freiheit"
Rowohlt
Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeldt. Patty und Walter Berglund - Vorzeigeeltern und Umweltpioniere, fast schon ideale Nachbarn in ihrer selbst renovierten viktorianischen Villa in St. Paul - geben plötzlich Rätsel auf: Ihr halbwüchsiger Sohn zieht zur proletenhaften republikanischen Familie nebenan, Walter lässt sich zum Schutz einer einzigen Vogelart auf einen zwielichtigen Pakt mit der Kohleindustrie ein, und Patty, Exsportlerin und Eins-a-Hausfrau, entpuppt sich als wahrlich sonderbar. Hat Walters bester Freund, ein Rockmusiker, damit zu tun? Auf einmal lebt Patty ihre kühnsten Träume, führt sie ein Leben ohne Selbstbetrug. In diesem Roman einer Familie, der zugleich ein Epos der letzten dreißig Jahre amerikanischer Geschichte ist, erzählt Jonathan Franzen
Paul Auster
"Unsichtbar"
Rowohlt Verlag
Niemand entzieht dem Leser so virtuos den Boden unter den Füßen, wie Paul Auster, der «Zeremonienmeister des Zufalls» (FAZ). Eben noch hat uns einer sein Leben erzählt, schon ist er – ein kleiner Wechsel der Perspektive nur – die imaginäre Figur eines Romans. Wer ist wirklich der, der zu sein er vorgibt? In Unsichtbar werden wir Zeuge eines teuflischen Spiels von Verführung und Verrat, Liebe und Lüge.

Der Fremde in dir

Vor vierzig Jahren haben sie sich zuletzt gesehen, es war «der Sommer des Sechstage-Kriegs, der Sommer der Rassenunruhen in mehr als hundert amerikanischen Städten, der Summer of Love». Jetzt schickt Adam Walker seinem früheren Studienfreund, dem erfolgreichen Schriftsteller James Freeman, ein unfertiges Manuskript: «Ich brauche dringend Hilfe.» Bald darauf erhält Free
Mauer Stücke
Dauerausstellung
Die Berliner Mauer ist das signifikanteste Symbol der 28-jährigen Teilung der Stadt. Sieben originale Mauerteile vor dem Märkischen Museum erinnern daran.

Ost-Klappe und West-Bemalung
Ein Mauerelement weist eine Klappe auf, die den Grenztruppen der DDR einen Zugang zum Westen ermöglichte. Zwei Teile zeigen eine charakteristische Bemalung, wie sie im West-Berliner Stadtteil Kreuzberg typisch war. Diesen „Königskopf“ schuf der Künstler Kiddy Citny 1985 als Teil eines langen Frieses in der Waldemarstraße. Das Stadtmuseum Berlin verdankt ihn der großzügigen Schenkung eines Bürgers. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ermöglichte es, die Segmente der Berliner Mauer zu präsentieren und eine Hörstation einzurichten.

Akustische und steinerne Zeitzeugen
Tondokumente vom Bau der M
Uwe Tellkamp
"Die Schwebebahn - Dresdner Erkundungen"
inselverlag
Nach dem grandiosen Erfolg seines Beststellers Der Turm führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise erwartet uns eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen. Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu, besuchen den Jungen, dem in einem Johannstädter Plattenbau eine Tube Schuhcreme zum Gleichnis für den Traum vom Meer wurde. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit. In der Bunten Republik Neustadt lebt Q., die Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Zwergpudel Caligula, der die Dame mit Hut
Kaiserpanorama: „Die sonnige Pfalz“ in stereoskopischen Bildern
3D-Fotos aus der Kaiserzeit
Im historischen Kaiserpanorama des Märkischen Museums sind in einer Sonderpräsentation bis zum 10. Oktober 2015 stereoskopische Bilder aus der Zeit um 1905 zu sehen. Die farbigen Stereofotografien aus der sommerlichen Pfalz erzählen davon, dass auch die Menschen vor hundert Jahren Fernweh verspürten – und dass malerische Hügel, Täler, Burgen und Städte für die meisten nur in einer fotografischen Reise erreichbar waren.

3D-Effekt durch Stereoskopie
Das von dem Physiker, Geschäftsmann und Erfinder August Fuhrmann entwickelte, noch heute beeindruckende Kaiserpanorama ermöglichte schon um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die automatische Vorführung von 50 dreidimensional erscheinenden Fotografien. Aufgenommen wurden sie durch „zweiäugige“ Kameras. Dieses
Reinhard Jirgl
"Die Stille"
Hanser Verlag
Georg-Büchner-Preis 2010

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

Roman
Fester Einband, 536 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 42.90 sFR (CH) / 25.60 € (A)
Christa Wolf
"Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud"
Suhrkamp Verlag
Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Ihr Forschungsobjekt sind die Briefe einer gewissen L. aus dem Nachlaß einer verstorbenen Freundin, deren Schicksal sie nachspürt – eine Frau, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte. Sie beobachtet die amerikanische Lebensweise, taucht ein in die Vergangenheit des „New Weimar unter Palmen“, wie Los Angeles als deutschsprachige Emigrantenkolonie während des Zweiten Weltkriegs genannt wurde. Ein ums andere Mal wird sie über die Lage im wiedervereinigten Deutschland verhört: Wird der „Virus der Menschenverachtung“ in den neuen, ungewissen deutschen Zuständen wiederbelebt?

In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt
Thomas Kapielski
"Mischwald"
Suhrkamp Verlag
Preis der Literaturhäuser 2010

Kunst ist schlimmer als Heimweh – sagt Thomas Kapielski in Mischwald, seinem neuen großen Prosaband, einer reich illustrierten Welt- und Werkschau, angelegt als Logbuch eines gemischten Jahres, zu dessen Auftakt man ihn irrtümlich für tot erklärt und an dessen Ende er verfügt: Meinen Grabstein soll die Zeile schmücken: »Macht bloß so weiter!«

Was das Leben ihm dazwischen alles zuträgt, spottet jedem Vorschautext: Paradoxe Rauschzustände angesichts eines TV-Konzerts von André Rieu, heikle Fragen der Koran-Archäologie oder eine Einladung zur »Blattkritik« beim Stern haben genauso ihren Ort wie die angeschwipsten Bekenntnisse eines Künstlersozialkassenmitglieds, liebevoll gemeißelte Porträts verstorbener Weggefährten wie Emmett Williams, Thomas Schmid oder
Hans-Ulrich Treichel
"Grunewaldsee"
Suhrkamp Verlag
Paul liebt Berlin, vor allem Westberlin, sofern man Westberlin lieben kann, wenn man in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg lebt. Und er liebt Maria, die Spanierin mit den graugrünen Augen und der Motorradjacke. Die beiden lernen sich in Málaga kennen, wo er als Sprachlehrer jobbt, während er auf eine Referendariatsstelle wartet. Maria, die angehende Ärztin, wird für ihn zur Liebe seines Lebens, und doch muß er sie bald verlassen: Sie ist verheiratet und erwartet ein Kind. Aber bei seinem Abschied aus Spanien ruft sie ihm nach: »Permanecemos juntos!« - »Wir bleiben zusammen!« Marias Versprechen soll kein leeres bleiben: Sie sehen sich wieder, in Deutschland. Von der Lobby des Münchner Hotels Vier Jahreszeiten aus brechen sie auf zu einer Reise, die freilich nur einen halben Tag dau
Georg Klein
"Roman unserer Kindheit"
Rowohlt Verlag
Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien und die Laubenkolonie, wo die Kinder der Neuen Siedlung sich die großen Ferien vertreiben. Langsam, kaum merklich, sickert das Unheimliche ein: Ein Mord wird angekündigt, dann kommen die Boten, buchstäblich aus einer anderen Welt. Und es sieht aus, als könnten sie zumindest eines der Siedlungskinder auf die Nachtseite dieses Sommers hinüberziehen.

Hardcover, 448 S.
22,95 €

«Roman unserer Kindheit» ist zugleich ein radikal autobiographisches und magisch-phantastisches Buch, ein Kindheitsroman voll fiebrigem Witz und dunkler Einsicht.

«Ein Geniestreich ist dieser Roman, opak, dicht, verrückt, hässlich und irre schön.»
Ina Hartwig, Die Zeit
Anne Weber
"Luft und Liebe"
S. Fischer Verlag
Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: »Luft und Liebe« ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen.

Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz.
Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realit
Gregor Gumpert / Ewald Tucai
"Ruhr.Buch"
dtv
RUHR.2010
Kulturhauptstadt Europas - die literarische Anthologie

Essen und 52 weitere Städte zwischen Rhein, Lippe, Emscher und Ruhr dürfen sich 2010 als Kulturhauptstadt Europas feiern. Der drittgrößte europäische Ballungsraum rüstet sich mit vielen Projekten und Veranstaltungen, um sich sowohl als Kulturlandschaft als auch als Metropole zu zeigen.

Zu der Begegnung mit einer großen Geschichte und einer spannenden Zukunft lädt auch diese repräsentative literarische Anthologie mit Prosatexten, Gedichten und Liedern zahlreicher Autoren aus Vergangenheit und Gegenwart ein. Ob aus heimatlicher Perspektive oder aus der eines Besuchers: Alle Beiträge erzählen von den historischen Besonderheiten und den beeindruckenden Veränderungen, die das Ruhrgebiet - diesen Schmelztiegel in der Mitte
David Foster Wallace
"Unendlicher Spaß"
Kiepenheuer & Witsch
DAS literarische Ereignis in diesem Jahr!

Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur, das Leben. Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces Opus magnum gearbeitet, dem größten Übersetzungsprojekt in der Geschichte des Verlags.

»Unendlicher Spaß« – so nannte James Incandenza seinen Film, der Menschen, die ihn anschauen, so verhext, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können und dabei verdursten und verhungern. Sein Sohn Hal, ein Tenniswunderkind mit außergewöhnlichen intellektuellen Fähigkeiten, studiert an der Enfield Tennis Academy (ETA), die von seinem Vater gegründet wurde. Hier sowie im nahe gelegenen Ennet-House, einem Entziehungsheim für Drogenabhängige, spielt ein Teil der überborde
Guntram Vesper
"Frohburg"
Schöffling & Co.
Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik)

FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Ges
Michael Schindhelm
"Dubai Speed: Eine Erfahrung"
dtv Verlag
Unter dem Motto »größer, höher, moderner, glamouröser« sollte in Dubai, mitten in der Wüste, die Welthauptstadt des 21. Jahrhunderts entstehen. Die Metropole am Golf war angetreten, alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen und in jeder Beziehung Superlative zu schaffen. Doch dann kam die Finanzkrise, und all die milliardenschweren Projekte, vor allem auch jene, die keine Rendite versprechen, standen plötzlich zur Diskussion. Allen voran die Kultur. Mit deren Aufbau war u.a. Michael Schindhelm beschäftigt. Er berichtet aus der Innenperspektive darüber, wie man als Europäer zwischen traditionellen und modernen Nomaden lebt, und erzählt aus der Welt des Hofstaats, der Emiratis und der Abenteuerer und Glückssucher aus aller Herren Länder.

Nicht alles ist genau so passiert, aber entstanden
Marcel Beyer
"Flughunde"
Suhrkamp Verlag
Georg-Büchner-Preis 2016 für Marcel Beyer

Flughunde sind fledermausähnliche Flattertiere mit hundeartigem Kopf. Für Hermann Karnau sind sie von Kindheit an Sinnbild einer Welt, die vor dem Zugriff fremder Stimmen geschützt ist. Die Stimme ist der Fetisch des Akustikers Karnau, der 1940 den Plan faßt, systematisch das Phänomen der menschlichen Stimme zu erkunden.
Die eine Erzählstimme gehört Hermann Karnau, dessen Namen der Autor einem Wachmann im Berliner Bunker unter der Reichskanzlei entliehen hat. Die andere gehört der achtjährigen Helga, einer Tochter des Propagandaministers. Immer wieder kommt es zu Begegnungen der beiden, zuletzt im April 1945, als Karnau in Berlin ist, um die Führerstimme aufzuzeichnen.
Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992. Hermann Karnau, der nach dem Kri
Bodo Kirchhoff
"Widerfahrnis"
Frankfurter Verlagsanstalt
Deutscher Buchpreis 2016

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittel
Jean-Marc Gonin, Olivier Guez
"Die Mauer fällt"
Piper Verlag
Aus dem Französischen von Helmut Reuter. Was am 9. November 1989 passierte, war ebenso unwahrscheinlich und abenteuerlich wie ein Roman. Und genau so erzählen Olivier Guez und Jean-Marc Gonin diese Geschichte. Kann man sich eine Szene ausdenken wie die, in der der mörderische General Mielke vor die Volkskammer tritt und ruft: "Ich liebe Euch doch alle"? Oder wie eine Handvoll Demonstranten in der Berliner Gethsemane-Kirche die schwerbewaffneten Stasi-Männer durch Kirchenlieder zum Abzug bringt? In der Art eines Doku-Dramas verknüpfen die Autoren die oft dramatischen Schicksale der eigentlichen Helden der Geschichte, der Menschen, mit denen der großen Politik von Honecker & Co. Sie alle treten als lebendige Figuren auf, in ihren Gesprächen, privaten Eigenarten, die mehr verraten als jede no
Thomas Rosenlöcher
"Die verkauften Pflastersteine - Dresdner Tagebuch"
Suhrkamp Verlag
Als dieses Buch 1990 zum ersten Mal erschien, wurde es als ein ungeheuer genauer, gelassener und ironisch-skeptischer Blick auf die Tage der Wende und die Monate danach begrüßt. In einer Zeit, als die Stimmung zwischen schriller Einheitseuphorie und Verklärung der DDR schwankte, schaute Thomas Rosenlöcher genauer hin und verließ sich allein auf sein unabhängiges Urteil. Liest man sein Tagebuch der Wendezeit heute, dann wird klar: Es ist eines der hellsichtigsten Bücher, die wir über das vereinte Deutschland lesen können. Mit großer Glaubwürdigkeit, radikaler Ehrlichkeit und klugem Humor beschreibt Rosenlöcher ein Land, in dem wir bis heute leben.

- eines der wichtigsten Bücher über die Wende in neuer Ausgabe
- authentische Einblicke in beide deutsche Staaten vor der Wiedervereinigung
Jan Josef Liefers
"Soundtrack meiner Kindheit"
Rowohlt Velage
Ein ganz persönliches Buch über eine Kindheit in der DDR.

«Ich wurde im November 1963 eines Nachts unter nicht sonderlich spektakulären Umständen in Dresden gezeugt ... Die Schwangerschaft kam alles andere als gelegen. Meine Eltern waren mitten im Studium, hatten keine eigene Wohnung, hätten sich auch keine leisten können, und ihre Zukunft war ziemlich ungewiss, um nur zwei vernünftige Argumente gegen so frühen Nachwuchs aufzuzählen. Aber nach einigen halbherzigen Versuchen aus dem reichen Schatz häuslicher Selbsthilfemittel wie sehr heiße Bäder, Rotwein mit Nelke und anschließenden Sprüngen vom Kleiderschrank war klar, die Frucht saß fest, das Zellklümpchen zeigte sich unbeeindruckt und teilte sich normgerecht weiter. Die junge Frau war kerngesund, und – Schauspielerin hin oder her – b
Thomas Klupp
"Paradiso"
Berlin-Verlag
Eigentlich wollte er auf kürzestem Wege von Potsdam nach München reisen. Aber nichts im Leben von Alex Böhm ist vorhersehbar. Er fährt los und wird in die Heimat verschlagen, wo sich bodenlose Abgründe auftun. Auch die gehören zu seinem Leben, und das ist kein Wunder bei einem, dessen Charakter geprägt ist von einem chronischen Mangel an Moral …

Es ist heiß. Glühend heiß. In der flirrenden Tankstellenluft wartet Alex Böhm auf einen gelben Kombi, der gleich an den Zapfsäulen halten und ihn nach München bringen soll. Von dort wird er am nächsten Morgen mit seiner Freundin Johanna nach Portugal fliegen. Das ist der Plan. Aber dann taucht Konrad auf, der »Loserkonrad« aus Schulzeiten, und diese Begegnung katapultiert Böhm auf das Minenfeld seiner Vergangenheit.

Während er in atemlosen
Mirjam Pressler
"Grüße und Küsse an alle"
S. Fischer Verlag
Die Geschichte der Familie von Anne Frank

Eine Sensation: Die ganze Geschichte von Aufstieg und Schicksal der Familie Anne Franks über drei Jahrhunderte, erzählt auf der Grundlage tausender unbekannter Briefe und Dokumente
Sommerfrische hoch über dem Silser See in den Schweizer Bergen: Alljährlich traf sich hier die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war. Noch Anne Franks Ururgroßvater hatte als kleiner Junge in der engen Frankfurter Judengasse leben müssen, doch schon eine Generation später wurde ein Vorfahr Anne Franks zum ersten jüdischen Professor in Deutschland berufen. Ihre Großmutter Alice führte als Bankiersgattin ein weltoffenes Haus in Frankfurt, bis die Familie nach London, Basel und Amsterdam übersiedelte, das dann zum Schicksalsort der Familie werden sollt
res·o·nant
Eine Licht- und Klanginstallation von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin
Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant seit dem 17. November eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wird eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.

Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolischen Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk. Damit sind diese beiden charakteristischen Voids des Gebäudes seit Eröffnung des Museums 2001 neu zu erleben.

In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken. Mittels drehender S
Jan Wagner
"Regentonnenvariationen"
Hanser Verlag
Preis der Leipziger Buchmesse 2015

In seinem neuen Gedichtband vermisst Jan Wagner poetisch die Welt – von Schlehen im Frost bis zu Eseln in Sizilien.
Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergesse
Natascha Wodin
"Sie kam aus Mariupol"
Rowohlt Verlag
Leipziger Buchpreis 2017 - Belletristik

"Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe" - Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und wusste nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übriggeblieben war. Wieso lebten sie in einem der Lager für "Displaced Persons", woher kam die Mutter, und was hatte sie erlebt? Erst Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft, erst ein bisschen, dann immer mehr.

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland v
Robert Menasse
"Die Hauptstadt"
Suhrkamp Verlag
Deutscher Buchpreis 2017

Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierig
Jan Wagner
"Der verschlossene Raum"
Hanser Verlag
Georg-Büchner-Preis 2017

Mit den Essays von Jan Wagner auf literarischer Entdeckungsreise: leidenschaftlich, mitreißend, klug.

Wüsste man nichts von Jan Wagners lyrischem Werk, man würde überhaupt nur noch Essays von ihm lesen wollen. Ob er über Bibliotheken, Buchhandlungen, Lyrik oder Kunst schreibt, ob er literarische Postkarten aus Rom oder Los Angeles sendet oder die Epiphanie eines Rosmarins im schwäbischen Garten feiert – man glaubt diesem charmanten Geschichtenerzähler alles. Es bleibt kaum Zeit, die rhetorische Fingerfertigkeit zu bewundern, mit der da zwischen souveräner Gelehrsamkeit unerwartet die nächste Anekdote aus dem Ärmel gezogen wird, und man kann nicht anders als staunen über die Trouvaillen, die Jan Wagner von seinen Entdeckungsreisen quer durch Epochen und Konti
Peter Wawerzinek
"Rabenliebe"
Verlag Galiani Berlin
Ein Buch wie ein Erdbeben

Über fünfzig Jahre quälte sich Peter Wawerzinek mit der Frage, warum seine Mutter ihn als Waise in der DDR zurückgelassen hatte. Dann fand und besuchte er sie. Das Ergebnis ist ein literarischer Sprengsatz, wie ihn die deutsche Literatur noch nicht zu bieten hatte.

Ihre Abwesenheit war das schwarze Loch, der alles verschlingende Negativpol in Peter Wawerzineks Leben. Wie hatte seine Mutter es ihm antun können, ihn als Kleinkind in der DDR zurückzulassen, als sie in den Westen floh? Der Junge, herumgereicht in verschiedenen Kinderheimen, blieb stumm bis weit ins vierte Jahr, mied Menschen, lauschte lieber den Vögeln, ahmte ihren Gesang nach, auf dem Rücken liegend, tschilpend und tschirpend. Die Köchin des Heims wollte ihn adoptieren, ihr Mann wollte das nich
HOCHSCHULE FÜR MUSIK HANNS EISLER BERLIN
  • Konzerte und Aufführungen in Berlin
BAR JEDER VERNUNFT BERLIN
  • Cabaret – Theater – Restaurant
BERLINER SCHLOSSKONZERTE PERLEN DER KLASSIK
  • Konzerte in historischem Ambiente in Berlin und Brandenburg
TIPI AM KANZLERAMT BERLIN
  • Die größte stationäre Zeltbühne Europas mitten in Berlin. Chansons, Cabaret, Varieté, Tanz, Artistik, Musical-Comedy, Show, Entertainment oder Magie - hier erleben Sie kulturelle sowie kulinarische Vielfalt.
BERLINER SINGAKADEMIE
  • Die Berliner Singakademie zählt zu den großen Oratorienchören Berlins.
SCHAUBUDE BERLIN
  • Kinder- und Abendtheater
DEUTSCHES SPIONAGEMUSEUM BERLIN
  • Deutsches Spionagemuseum Berlin
Philharmonischer Chor Berlin e. V. Veranstaltungsort: Philharmonie Berlin
  • J. S. Bach Magnificat Es-Dur, J.D. Zelenka Te Deum
  • Di. 12. Dez. 2017__20:00 Uhr, Philharmonie Berlin Preisträger 4. TALENTE CAMPUS Philharmonischer Chor Berlin Batzdorfer Hofkapelle (historische Instrumente) __Dirigent Jörg-Peter Weigle
"CARTOONMUSEUM BRANDENBURG" Luckau
  • Sonderausstellung ... "Alle Jahre wieder ...! - Karikaturen von Karl-Heinz Schoenfeld - 5. November 17 bis 25. Februar 18
  • zwischen Berlin und Dresden in der Nähe des Spreewaldes liegt diese einmalige Einrichtung
Friedrichstadt-Palast
  • Der Palast ist die meistbesuchte Bühne Berlins. Seine Grand Shows, Kindershows und Gastspiele ziehen jährlich 700.000 Besucher an.
  • Mit über 160 Mitwirkenden pro Vorstellung sind dies die größten Ensuite-Shows der Welt.
Musikakademie Rheinsberg
  • ganzjährig Konzerte, Musiktheater, Ballette, multimediale Aktionen und Musik für Kinder
internationales literaturfestival berlin
  • literarische Vielfalt zeitgenössischer Prosa und Lyrik aus aller Welt
  • im September im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten in Berlin
Musikfestspiele Sanssouci und Nikolaisaal Potsdam gGmbH
  • Herausragende Künstler aus aller Welt sind jedes Jahr zu Gast in Potsdam und Sanssouci, um die einmalig schönen Räume der Schlossanlagen in Potsdam und Berlin mit Musik zu erfüllen.
RUSSISCHES HAUS DER WISSENSCHAFT UND KULTUR
  • Ort deutsch-russischer Begegnungen
Maxim Gorki Theater
http://www.gorki.de Am Festungsgraben 2 | 10117 Berlin-Mitte
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins
Generaldirektion und Verwaltung
http://www.stadtmuseum.de Poststraße 13-14 | 10178 Berlin
Konzerthaus Berlin
http://www.konzerthaus.de Gendarmenmarkt 2 | 10117 Berlin
Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum"
http://www.cjudaicum.de Oranienburger Straße 28/30 | 10117 Berlin
Berliner Kriminal Theater
http://www.kriminaltheater.de Palisadenstrasse 48 | 10248 Berlin
St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
Chor der St. Hedwigs-Kathedrale
http://www.hedwigschor-berlin.de Hinter der Katholischen Kirche 3 | 10117 Berlin
BühnenRausch
c/o Karin Mietke
http://www.buehnenrausch.de Erich-Weinert-Straße 27 | 10439 Berlin (Prenzlauer Berg)
event-theater
http://www.event-theater.de Ritterstr. 69 | 14770 Brandenburg
KABARETT KARTOON
http://www.kabarettkartoon.de Kochstraße 50, Axel-Springer-Passage | 10969 Berlin
Blackligtht Gallery
U3 Bahnhof
Veranstaltungs mbH
http://www.blacklightgallery.de/ Potsdamer Platz 1 | 10785 Berlin
THEATER MIRAKULUM - Puppenkomödie Berlin
http://www.mirakulum.de Brunnenstraße 35 | 10115 Berlin - Mitte
Niels Koepcke
Ulrike von Soden Koepcke
http://www.banzendorfer-kulturscheune.de Banzendorfer Str. 70 | 16835 Lindow (Mark) OT Banzendorf
Theater Am Potsdamer Platz
http://www.stage-entertainment.de Marlene-Dietrich-Platz 1 | 10785 Berlin
Direktorenhaus Berlin
http://direktorenhaus.com/ Am Krögel 2 | 10179 Berlin
Galerie 35
Simon-Dach-Str. 35 | 1 Berlin
breitengraser
room for contemporary sculpture
Sophienstrasse 34 | 10178 Berlin
Schaustelle Udk 7
"Was uns auffiel beim Rundgang der Universität der Künste Berlin"
Lützowplatz 7 | 10785 Berlin
Bröhan-Museum
Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939)
Schloßstraße 1a | 14059 Berlin
Filmmuseum Potsdam
Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a | 14467 Potsdam
PRÜSS
former ASIAN FINE ARTS
Sophienstrasse 18 | D- 10178 Berlin
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35 | 10627 Berlin
imago fotokunst
Auguststraße 29c | 10119 berlin
piccolo Theater gGmbH
Klosterstr. 20 | 03046 Cottbus
Galerie Peter Herrmann
Potsdamer Straße 98 A | D-10785 Berlin
Brotfabrik-Berlin
Caligariplatz/Prenzlauer Promenade 3 | 13086 Berlin
Komödie
Kurfürstendamm 206/209 | 10719 Berlin
M.J. Wewerka Galerie
Budapester Str. 18 | 10787 Berlin
Renaissance-Theater Berlin
Knesebeckstraße 100 | 10623 Berlin
STOLZ Berlin
Goethestrasse 81 | 10623 Berlin-Charlottenburg
Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131-133 | D-12043 Berlin
ARTEFAKT Kulturkonzepte
Schliemannstraße 2 | 10437 Berlin
TRIBÜNE
Otto-Suhr-Allee 18 | 10585 Berlin
Berliner Brett'l
Michael Hansen
Brettl
Friedrichstrasse 130 | 10117 Berlin
Galerie sphn
Galerie für Neue Kunst
Koppenplatz 6 | 10115 Berlin
Galerie Georg Nothelfer
Uhlandstraße 184 | 10623 Berlin
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstrasse 32 | 12049 Berlin
HANSA-THEATER BERLIN
Alt-Moabit 48 | 10555 Berlin
Märkisches Museum
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin Berlin
Sammlung Kindheit und Jugend
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Wallstraße 32 | 10179 Berlin
Museum Nikolaikirche
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Nikolaikirchplatz | 10178 Berlin
Museum Ephraim-Palais
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Poststr. 16 | 10178 Berlin
Museum Knoblauchhaus
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Poststraße 23 | 10178 Berlin
Museum Nicolaihaus
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Brüderstraße 13 | 10178 Berlin
Museum Galgenhaus
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Brüderstraße 10 | 10178 Berlin
Naturwissenschaftliche Sammlung
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Schloßstraße 69A | 14059 Berlin
Museumsdorf Düppel
Stigtung Stadtmuseum Berlin
Clauertstraße 11 | 14163 Berlin
Museum Schloss Friedrichsfelde
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Am Tierpark 125 | 10319 Berlin
Sportmuseum Berlin
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Hanns-Braun-Straße | 14053 Berlin
Grünauer Wassersportmuseum
Stitung Stadtmuseum Berlin
Regattastraße 191 | 12527 Berlin
Freilichtmuseum Domäne Dahlem
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Königin-Luise-Straße 49 | 14195 Berlin
Berliner Filmkunsthaus Babylon
Rosa - Luxemburg - Str. 30 | 10178 Berlin
Adolf-Glaßbrenner-Bühne Stralau
Am Rudolfplatz 05 | 10245 Berlin
Die Aktgalerie
Galerie des Arbeitskreises künstlerische Aktfotografie e. V.
Krossener Str. 34 | 10245 Berlin
Deutscher Freundeskreis europäischer JUgendorchester e.V.
young.euro.classic
Meierottostraße 6 | 10719 Berlin
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 | 10969 Berlin
Waschhaus e.V.
Schiffbauergasse 1 | 14467 Potsdam
Freie Theateranstalten Berlin
Klausenerplatz 19 | 14059 Berlin
Galerie Eva Poll
Lützowstraße 7 | 10785 Berlin
Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
Bettina-von-Arnim-Strasse 13 | 14913 Wiepersdorf
Weinmeisterhaus
Kursangebote
Ausstellungen / Projekte
Weinmeisterstr. 15 | 10178 Berlin - Mitte
Hackesches Hof-Theater
Rosenthaler Str. 40 / 41 | 10178 Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16 | 10117 Berlin
Giedre Bartelt
Linienstrasse 161 | 10115 Berlin
Galerie Markus Richter
Schröderstrasse 13 | 10115 Berlin
Tertianum Residenz
Passauerstr. 5-7 | 10789 Berlin
LIZ-Theater Berlin
Schottstraße 6 | 10365 Berlin
Europäische Stiftung Operette
Geibelstr. 42 | 12305 Berlin
Kulturnetzwerk Neukölln e.V.
Kunst- und Kulturfestival
48 Stunden Neukölln
Karl-Marx-Str. 131 | 12043 Berlin
Theater- und Konzertstätte
Mönchenkirchplatz 4 | 14913 Jüterbog
POETENPACK
www.poetenpack.net
Lennéstr. 37 | 14469 Potsdam
Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57 | 10117 Berlin
Tränenpalast
Reichstagufer | 10117 Berlin
ART FORUM BERLIN
Die internationale Messe für Gegenwartskunst
Messedamm 22 | 14055 Berlin
theater DIE BOTEN
Schottstraße 6 | 10365 Berlin
Galerie Brusberg Berlin
Kurfürstendamm 213 | 10719 Berlin
Kunstinstitut BAJA e.V.
Am Markt 19 | 17268 Templin
Tschechisches Zentrum
Friedrichstrasse 206 | 10969 Berlin
Musikinstrumenten-Museum
Staatlichen Instituts für Musikforschung
Tiergartenstr. 1 | 10785 Berlin
Finnland-Institut in Deutschland
für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft
(gemeinnützig)
Alt-Moabit 98 | 10559 Berlin-Moabit
Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH
Paul-Heyse-Str. 26 | 10407 Berlin
Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH
Am Falkplatz | 10437 Berlin
48 Stunden Neukölln
Kulturnetzwerk Neukölln e.V.
Kunst- und Kulturfestival
Karl-Marx-Str. 131 | 12053 Berlin
Berliner Kabarett Klimperkasten
Thuyring 63 | 12101 Berlin
literaturWERKstatt berlin
Knaackstr.97 | 10435 Berlin
Coffee
R.-Breitscheid-Str.50 | 14482 Potsdam
Schwules Museum
Mehringdamm 61 | 10961 Berlin
MAUERMUSEUM
Museum Haus am Checkpoint Charlie
Friedrichstraße 43-45 | 10969 Berlin
ver.di
Fachgruppe Bildende Kunst
Bundesvorstand
Paula-Thiele-Ufer 10 | 10179 Berlin
Hebbel am Ufer
HAU 1
Stresemannstr. 29 | 10963 Berlin
Hebbel am Ufer
HAU 2
Hallesches Ufer 32 | 10963 Berlin
Hebbel am Ufer
HAU 3
Tempelhofer Ufer 10 | 10963 Berlin
PODEWIL
Klosterstr. 68-70 | 10179 Berlin
Kleines Theater
Südwestkorso 64 | 12161 Berlin
arena Berlin
Eichenstraße 4 | 12435 Berlin
Spandovia sacra
Reformationsplatz 12 | 13597 Berlin
Collegium Hungaricum Berlin
Haus Ungarn
Ungarisches Kulturinstitut
Karl-Liebknecht-Str. 9 | 10178 Berlin
transmediale
international media art festival berlin
Klosterstr. 68-70 | 10179 Berlin
Gesellschaft
Elblandfestspiele e.V.
Paul- Lincke Platz | D-19322 Wittenberge
Galerie der Künste
Potsdamer Straße 78 | 10785 Berlin
FEZ-Berlin
An der Wuhlheide 197 | 12459 Berlin
Leo Kestenberg Musikschule Berlin Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstr. 6 - 7 | 10823 Berlin
Bar jeder Vernunft
Theater, Cabaret, Restaurant
Schaperstraße 24 | 10719 Berlin
Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
Hinter der Katholischen Kirche 3 | 10117 Berlin
Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23 | 10719 Berlin
Künstlerklub DIE MÖWE
www.moewe-kuenstlerklub.de
Am Festungsgraben 1 | 10117 Berlin
Theatersport im Shake! Zelt
vis-à-vis vom Ostbahnhof an der East Side Gallery
www.theatersport-berlin.de
Mühlenstr. Ecke Str. der Pariser Kommune | 10243 Berlin
Theater Lichterfelde
Drakestr. 49 | 12205 Berlin
al globe
Brandenburgisches Haus der Kulturen
Charlottenstraße 31 | 14467 Potsdam
Theater im Palais
Das besondere Theater Unter den Linden
Am Festungsgraben1 | 10117 Berlin
Das Weite Theater
für Puppen und Menschen
Parkaue 23 | 10 367 Berlin
Martin-Gropius-Bau
Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH
Niederkirchnerstr. 7 | 10963 Berlin
Galli Theater Berlin
in den Heckmannhöfen
Oranienburgerstr. 32 | 10117 Berlin
Teatr Studio am Salzufer
deutsc-polnische Studiobühne Berlin
www.teatrstudio.de
Salzufer 13/14 | 10587 Berlin
Artbuero Berlin Ltd.
Galerie Kunsthandel
Auguststrasse 72 | 10117 Berlin (Mitte)
Marstall
Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Schloßplatz 7 | 10178 Berlin-Mitte
Hauptgebäude
Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Charlottenstr. 55 | 10117 Berlin-Mitte
ratibor-theater
die gorillas
cuvrystr.20 | 10997 berlin
HT21|Hansa Theater
Alt-Moabit 48 | 10555 Berlin
Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Charlottenstr. 55 | 10117 Berlin
"Die Gorillas"
Ratibortheater
Cuvrystrasse 20 | 10997 Berlin
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles- Allee 10 | 10557 Berlin
Theaterdiscounter
Monbijoustr. 1 | 10117 Berlin
Messe und Veranstaltungs GmbH
Kleist Forum Frankfurt (Oder)
Platz der Einheit 1 | 15230 Frankfurt (Oder)
Cafe Theater Schalotte
Behaimstraße 22 | 10595 Berlin
Sophiensaele
Sophienstr. 18 | 10178 Berlin
ifa-Galerie Berlin
Institut für Auslandbsziehungen
Linienstraße 139/140 | 10115 Berlin
Jüdisches Theater BAMAH
Hardenbergstr. 12 | 10623 Berlin
ankommen- Kulturverein berlin Brandenburg e.V.
Brunnenstr. 111k | 13355 Berlin
Glaskasten Ballsaal
Prinzenallee 33 | 13359 Berlin
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
www.gedaechtniskirche.com
KWG Gemeindebüro
Lietzenburger Str. 39 | 10789 Berlin
QUATSCH Comedy Club
Friedrichstr. 107 | 10117 Berlin
Haus am Kleistpark
Grunewaldstr. 6-7 | 10823 Berlin
NaturFreundehaus Karl Renner
Kultur und Tanz
Ringstr.76 | 12205 Berlin
NaturFreunde Berlin e.V
Kultur und Tanz mit angelika und Hans
Ringstr 76 | 12205 Berlin
Hans Wurst Nachfahren
Theater am Winterfeldtplatz
Gleditschstraße 5 | 10781 Berlin
BKA-Theater
Berliner Kabarett Anstalt
Mehringdamm 34 | 10961 Berlin
Theater Morgenstern
Rotkehlchenweg 35 | 14532 Stahnsdorf
Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
Wilhelm-Staab-Str. 10/11 | 14467 Potsdam
Ballsaal Glaskasten
Ensemble Öffentliche Leben
Prinzenallee 33 | 13559 Berlin/ Wedding
Noam Braslavsky
Emma Braslavsky
Wolfgang Kerner
Potsdamer Straße 78 | 10785 Berlin-Mitte
Woesner Brothers Sommerbühne
Open-Air
23. Mai - 15. September 2006
Kollwitzstraße 35-37 | 10405 Berlin
Tanz in den Mai
Ringstr. 76 | 12205 Berlin
theaterkapelle e.V.
Theater TRANSIT
Boxhagener Str. 99 | 10245 Berlin
Extra Chor Brandenburg
www.extrachorbrandenburg.de
Dietmar Keck
Paretz, Parkring 11c | 14669 Ketzin
Dipankara-Zentrum
Hasenheide 54 | 10967 Berlin
Berlin lacht! e.V.
Stefanie Roße
Reichenberger Str. 36 | 10999 Berlin
[DAM] Berlin
Digital Art Museum
Tucholskystrasse 37 | 10117 Berlin
Bernhard-Heiliger-Stiftung
Käuzchensteig 8 | 14195 Berlin
Wintergarten Varieté
Potsdamer Str. 96 | 10785 Berlin
Restaurant Pfeffer
im Aparthotel an der Spree
www.spreeapart.de
Weiskopffstraße 16/17 | 12459 Berlin-Oberschöneweide
Nocti Vagus Dunkelrestaurant
Saarbrücker Str. 36 - 38 | 10405 Berlin
Lichtwerk Berlin
Bürgerheimstr. 6-10 | 10365 Berlin
Stiftung "Brandenburger Tor"
Max Liebermann Haus
Pariser Platz 7 | 10117 Berlin
Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Flucht im geteilten Deutschland
Marienfelder Allee 66-80 | 12277 Berlin
UNIDRAM - Festival für junges Theater in Europa
T-Werk
Schiffbauergasse 4e | 14467 Potsdam
MEINBLAU Kunst- und Atelierhaus
Christinenstr. 18-19 | 10119 Berlin
SDW-Neukölln
Siebdruckwerkstatt
Pflügerstr. 11 | 12047 Berlin
Philharmonisches Kammerorchester Berlin
Artistic Director Michael Zukernik
Akazienstraße 3 | 10823 Berlin
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
www.gedaechtniskirche-berlin.de
Breitscheidplatz | 10789 Berlin
Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V.
Brendenburgerstraße 5 (Luisenforum) | 14467 Potsdam
THEATER AN DER PARKAUE
Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin
Parkaue 29 | 10367 Berlin
Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstr. 68 | 10179 Berlin
Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96 | 10785 Berlin
Galerie Johanssen
Pascal Johanssen
Choriner Str. 51 | 10435 Berlin
DDR-Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1 | 10178 Berlin
Deutscher Künstlerbund
Projektraum
Rosenthaler Str. 11 | 10119 Berlin
Rochow-Museum im Schloss Reckahn
Reckahner Dorfstraße 27 | 14797 Kloster Lehnin / Ortsteil Reckahn
Backfabrik Literatur Station
Saarbrücker Straße 36-38 | 10405 Berlin
Jazzkeller 69 e.V.
c/o "Assi" Glöde
Thulestr. 16 | 13189 Berlin
Atelier am Hufeisen
Sandmalerin
Angela Kaiser
Hüsung 8 | 12359 Berlin
HAUS DER GENERATIONEN
Internationaler Buind e.V.
Lindenallee | 15366 Hoppegarten
C. Bechstein Centrum Berlin
Kantstr. 17 / stilwerk | 10623 Berlin
MuseumsInformation Berlin - Auskünfte zu allen Berliner Museen
MuseumsInformation Junior
Klosterstraße 68 | 10997 Berlin
Imke Volkers
Oranienstraße 25 | 10999 Berlin/Kreuzberg
Peter Eckhart Reichel
Hörbuchproduktionen /
hoerbuchedition words
Hohenzollernstr. 31 | 14163 Berlin
ZENTRUM
danziger50
Danziger Str.50 | 10435 Berlin
Theaterkapelle10245
Boxhagener Straße 99 | 10245 Berlin
Theaterkapelle10245
Boxhagener Straße 99 | 10245 Berlin
achtung berlin - new berlin film festival
Veteranenstraße 21 | 10119 Berlin
BELLE ILLUSION
Theater-und Eventproduktion
Moriz-Seeler-Str.1 | 12489 Berlin
galerie bild plus
Am Goldmannpark 20 | 12587 Berlin
BKA- Theater
Mehringdamm 34 | 10961 Berlin-Kreuzberg
Pinellodrom
Dominicusstraße 5-9 | 10823 Berlin
Deutsches Architektur Zentrum DAZ
IN DER ZUKUNFT LEBEN
Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau
Köpenicker Str. 48/49 | 10179 Berlin
ART CENTER BERLIN
Thomas Tyllack
Friedrichstraße 134 | 10117 Berlin
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord
Turmstr. 75 | 10551 Berlin
Jazzkeller 69
c/o Oranienburger Str. 67 | 10117 Berlin
Tanzschule
Hoparkett
Bremer straße 68 | 10551 Berlin
Galerie Gebr. Lehmann, Berlin
Lindenstr. 35 | 10969 Berlin
KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69 | D-10117 Berlin
Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131 | 12043 Berlin
Indische Botschaft
Kulturabteilung
Tiergartenstraße 17 | 10785 Berlin
Stiftung Fürst-Pückler-Museum
Park und Schloß Branitz
Robinienweg 5 | 03042 Cottbus
Kramer
Thomasstrass 27 | 12053 Berlin
THEATER MIRAULUM
Puppenkomödie Berlin
Brunnenstraße 35 | 10115 Berlin
Thomas Mierau
Brunnenstraße 35 | 10115 Berlin
Whiteconcepts
Potsdamer Straße 91 | 10785 Berlin
S / W
Thomasstr. 27 | 12053 Berlin
Theater Thikwa
F40
Fidicinstr. 40 | 10965 Berlin
English Theatre Berlin
F40
Fidicinstr. 40 | 10965 Berlin
ZENTRUM danziger50
Danziger Straße 50 | 10435 Berlin
Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst
Brunnenstr. 150 | 10115 Berlin
RADIALSYSTEM V
New Space for the Arts in Berlin
Holzmarkstraße 33 | 10243 Berlin
Zimmertheater Steglitz
Bornstr. 17 | 12163 Berlin
Zimmertheater Steglitz
Bornstr. 17 | 12163 Berlin
Galerie im Rathaus Tempelhof
Tempelhofer Damm 165 | 12099 Berlin
Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Straße 48/49 | 10179 Berlin
Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43 | 10115 Berlin
be.bra verlag GmbH
KulturBrauerei Haus 2
Schönhauser Allee 37 | 10435 Berlin
Kulturland Brandenburg
Charlottenstraße 121 | 14469 Potsdam
Brandenburgische Sommerkonzerte
Fritschestr. 22 | 10585 Berlin-Charlottenburg
AfricAvenir International e.V.
Kurfürstenstraße 33 | 10785 Berlin
Kunstverein Tiergarten
Galerie Nord
Turmstr. 75 | 10551 Berlin
Zimmertheater Steglitz
Bornstrasse 17 | 12163 Berlin
Periplaneta - Verlag und Mediengruppe
Bornholmer Straße 81a | 10439 Berlin
Theater der Migranten
Reuterkiez Theater
Ortswechsel. Szenen aus deb Leben einer Stadt.
Bürknerstr. 5 | 12047 Berlin
Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Oranienstraße 25 | 10999 Berlin
OTHERVIEW - Design und Kommunikation
Choriner Str. 8 | 10119 Berlin
ufaFabrik Internationales Kulturcentrum
Viktoriastraße 10-18 | 12105 Berlin
RIAS Kammerchor
Charlottenstraße 56 | 10117 Berlin
Brandenburgisches Literaturbüro
Große Weinmeisterstraße 46/47 | 14469 Potsdam
art place berlin
Forum für zeitgenössische Kunst
Alexanderplatz 7, Park Inn | 10178 Berlin
art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst
Alexanderplatz 7 | 10178 Berlin
noon.schmuck und produkt
Dresdener Str.26 | 10999 Berlin
Emerson Gallery Berlin
Schiffbauerdamm 19 | 10117 Berlin
museum FLUXUS
Schiffbauergasse 4f | 14467 Potsdam
Museum THE KENNEDYS
Auguststraße 11-13 | 10117 Berlin-Mitte
Renaissance-Theater Berlin
Knesebeckstr. 100 / Ecke Hardenbergstr. | 10623 Berlin
Friends Forever Galerie
Bertold-Brecht-Platz 3 | 10117 Berlin
Friends Forever Galerie
Bertold-Brecht-Platz 3 | 10117 Berlin
Prima Center Berlin
Biesentaler Straße 24 | 13359 Berlin
Prima Center Berlin
Biesentaler Straße 24 | 13359 Berlin
Museum für Naturkunde Berlin
Invalidenstr. 43 | 10115 Berlin
Image Berlin GmbH
Spandauer Damm 22 - 24 | 14059 Berlin
Tieranatomisches Theater
der Humboldt-Universität zu Berlin
Philippstr. 12/13 | 10115 Berlin
Theodor-Fontane-Archiv
Universität Potsdam
Villa Quandt
Große Weinmeisterstr. 46/47 | 14469 Potsdam
Theater Adlershof
art-changé
Moriz-Seeler-Str. 1 | 12489 Berlin
HAUS am KLEISTPARK
Kommunale Galerie Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstr. 6-7 | 10823 Berlin
Galerie Hilaneh von Kories
Belziger Straße 35 | 10823 Berlin
Galerie Hilaneh von Kories
Belziger Straße 35 | 10823 Berlin
Joana Kohen - To The Infected Audience,
Potsdamer Str. 61 | 10785 Berlin Berlin
Greetings From Now On: Territories of commitments
Mit Arbeiten von Ali Taptik, Bugra Erol, Joana Kohen, Seza Bali, Yusuf Sevincli, Zeynep Beler
21.10. - 23.12.2016
Potsdamer Str. 61 | 10785 Berlin Berlin
Galerie Einkaufsquelle
Breite Str. 128 | 14828 Görzke
Am OHR DER WELT - Musikwelten Festival
Musikwelten Berlin
Hildegardstr. 16 | 10715 Berlin
me Collectors Room Berlin
Stiftung Olbricht
Auguststraße 68 | 10117 Berlin
APECS SKYWORKS
Björn Sieber
http://www.culturall.de/index.htm?apecs-skyworks Krausnickstr. 16 | 10115 Berlin
Aqua de Luna GbR
Wasserballett des Friedrichstadtpalast Berlin
http://www.culturall.de/index.htm?aquadeluna Ystader Str. 13 | 10437 Berlin
ATELIER PAEONIA
Annette Paul
http://www.culturall.de/ANNETTE.PAUL Carl-von-Ossietzky-Straße 35 | 14471 Potsdam
Derya & Manolya Karasan
Flamenco (Berlin/Spanien)
http://www.culturall.de/index.htm?PasionAflor - | - Berlin
ELTRON
Lichtinstallationen
http://www.culturall.de/index.htm?eltron - | 10207 Berlin
Sandra Meersch
Choreographin und Tanzpädagogin
http://www.sandrameersch.de Bahnhofstr. 1 | 03046 Cottbus
Tobias Schnauer
project: namenlos
http://www.culturall.de/index.htm?tobiasschnauer - | - Berlin
Alwin J. Bauer
Violinpädagoge
Schlesische Str.26/D | 10997 Berlin
Accord Orchester Potsdam
Jugendensemble
Kopenhagener Str. 36 | 10437 Berlin
Ades Zabel
c/o PROJECToRAT
Concept
Leonhardyweg 41 | 12101 Berlin
Aliya
Orientalischer Tanz in Berlin - Unterricht und Soloperformance
Gymnastik -und Tanzstudio Akzent
Dudenstrasse 17 | 10965 Berlin
Andreas
Hensel
artberlinart
Kladower Damm 344f | 14089 Berlin
Andreas Hensel
Kladower Damm 344f | 14089 Berlin
Armin Bassarak
Dorfstr. | 12621 Berlin
Berlin Baroque
Gerhard Oppelt
Plüschowstr. 7 | 14163 Berlin
Bettina Owczarek
Mehrower Allee 28-32 | 12687 Berlin
Dazaa Dazaa
AfriTech aus Nigeria
Solmsstr.7 | 10961 Berlin
Delphi Tanzorchester - Tanzmusik der 20er bis 60er Jahre
Von den verrückten Schlagern und Modetänzen der 20er, bis zu den Hits und Ohrwürmern der 50er und 60er Jahre.
Jakob Altendorf
Yorckstr. 72 | 10965 Berlin
Denis Fischer
c/o PROJECToRAT
Concept
Leonhardyweg 41 | 12101 Berlin
Dr. A. Hassissi
Übersetzungen/ Filmschnitten/ Französisch
Dortmunder Str.13 | 10555 Berlin
Duett Kokett
Martina Wäldele
Helena Köhne
Hildastr. 7 | 79102 Freiburg
el Macareno - Flamenco
Konzertagentur Lilienthal
Sabine Pohl
Schulzendorfer Str. 10 | 12529 Schönefeld / Berlin
Ensemble Öffentliche Leben
Malplaquetstraße 17 | 13347 Berlin
Frank
Melchert
Lichterfelder Ring 91 | 12279 Berlin
Frank
Melchert
Feuerwerker
Lichterfelder Ring 91 | 12279 Berlin
Harmony Central
Alt-Schönow 1 | 14165 Berlin
Horst Werner
Fotodesign
Blücherstr. 18 | 10961 Berlin
Jacqueline
Denise
Wiese
Dorftstraße 1 | 15859 Kehrigk
Jasmin Werner
Steinstr.1 | 15374 Müncheberg
Kathleen Loughnane
Cormac Cannon
Martin Hughes
Berlinickestr. 6 | 12165 Berlin
kengy klan
Am treptow park 28 30 | 12435 berlin
kulturfoto
Björn Reißmann
Atelier
Lottumstr.5 | 10119 Berlin
Leander Sukov
Wilhelmstr. 119 | 10963 Berlin
Martin Jankowski
Lychener Str. 73 | 10437 Berlin
Martin Karl
Gotlindestr. 43 | 10 365 Berlin
Michaela Menda
Brahestrasse 37 | 10589 Berlin
Minako Seki
Muskauer Str. 20 | 10997 Berlin
Murza
thomas Murza
Michiganseestrasse 24 | 10319 Berlin
olga kotchenkova
odrberger 36 | 19435 berlin
Philipp Wittulsky
www.nemos.net
Philipp Wittulsky
Zionskirchstr.39 | 10119 Berlin
POP-EYE
Brigitte Heinrich
Kaiserdamm 114 | 14057 Berlin
Quido Sen
Tribut der Langsamkeit
Tucholskystrasse 37 | 10117 Berlin
Reinhardt Grimm
Skulpturen, Bühnenbildner
- | - Berlin
Rengha
Rodewill
Domstr. 23A | 14482 Potsdam-Babelsberg
Rengha Rodewill
Gisela May
Ekles-Duo
Wüsthoffstr. 15 | 12101 Berlin-Tempelhof
Roberto Guerra
c/o PROJECToRAT
Concept
Leonhardyweg 41 | 12101 Berlin
Roland Moed
Gotzkowskystrasse 34 | 10555 Berlin
Sarah Bennani
Hasenheide 47 | D-10967 Berlin-Kreuzberg
Sebastian Schunke
Kopenhagener Str. 42 | 10437 Berlin
SELTMANN
Kemlitzer Hauptstrasse 10 | 15837 Baruth/GT Kemlitz
Sista Ndaponah
DJN aus Namibia
Afrobeatz
Solmsstr.7 | 10961 Berlin
SOG!
- urban rock cream -
Steinstr.1 | 10118 Berlin
SUGE
Malike-Trommeln, -Tanz, -Lieder aus Guinea
Solmsstr.7 | 10961 Berlin
Thomas Mierau
Brunnenstraße 35 | 10115 Berlin - Mitte
Thorsten Kugler
www.thorsten-kugler.de
www.thorsten-kugler.de | 10315 Berlin
Tina
Cassati
Karl-Stieler-Straße 19 | 12167 Berlin
tonraumfünf10
c/o Musikschule Béla Bartók,
Pappelallee 41b | 10437 Berlin
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