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So, 19.11.2017, 20:00
Otello
Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten // Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeares Othello, der Mohr von Venedig

Otello hat mehr erreicht, als er wohl je zu erträumen wagte: Er bekleidet einen hohen militärischen Rang, scheint gesellschaftlich anerkannt zu sein und hat Desdemona, eine der schönsten und begehrtesten Frauen des Landes, im Sturm erobert. Und dies alles gelang ausgerechnet ihm, dessen Leben als Sklave vorgezeichnet schien, der auf abenteuerlichen Wegen als Habenichts in eine fremde Gesellschaft kam. Als der intrigante Jago ihm das Gift der Eifersucht einträufelt, beginnt Otello jedoch alles zu entgleiten. Mit kleinen, wohldosierten Bemerkungen wird nicht nur Otello, sondern die gesamte Gesellschaft manipuliert. Aber was ist Jagos Motivation? Geht es ihm nur um seinen persönlichen V
Di, 21.11.2017, 20:00
1984
George Orwell
In einer Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan

»Die Vergangenheit wurde ausradiert. Das Ausradierte vergessen. Die Lüge wird Wahrheit und wieder Lüge.« Winston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit in Ozeanien, einer der drei Supermächte der Welt, die sich im andauernden Krieg gegeneinander befinden. Im Ministerium wird die Geschichte ausgelöscht und die Geschichtsschreibung im Sinne der Parteilinie neu geschrieben. Das Leben der Menschen innerhalb dieses totalitären Systems ist gekennzeichnet von Einsamkeit, Misstrauen, Angst und ständiger Kontrolle. Die Partei arbeitet an der perfekten Sprache: »Neusprech« verringert den Wortschatz und zielt auf die Auslöschung des freien Geistes. Die Gedankenpolizei überwacht permanent die gesamte Bevölkerung, schon der bloße Gedank
Di, 21.11.2017, 11:00
Ellbogen
Fatma Aydemir
Premiere: 18. November 2017, Theater am Alten Markt

Romanadaption

Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen und hofft, dass ihr Leben bald endlich richtig losgeht. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen und sich ihr keine einzige befriedigende Lebensperspektive zu eröffnen scheint. Tagsüber sitzt sie in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und schreibt aussichtslose Bewerbungen am Fließband. Nachmittags absolviert sie den Praxisteil in der Bäckerei ihres Onkels für 3,50 Euro die Stunde. Abends trifft sie ihre besten Freundinnen, sie takeln sich auf und ziehen um die Häuser. Hazal glaubt weder ihren Eltern, noch dem Geq
Di, 21.11.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mi, 22.11.2017, 11:00
1. KINDERKONZERT: Schall und Rauch
Ab 8 Jahren / 3. Klasse
Thorsten Schmid-Kapfenburg, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Julia Dina Heße / Jonas Nondorf, Moderation

Wie entsteht Klang? Was macht Klang zu Musik? Kann man ihn sehen und spüren? Mit Hilfe physikalischer Experimente rund um Orchesterstücke zwischen Barock und
Gegenwart werden Schallwellen sichtbar, Hörner auf ihre ganze Länge ausgerollt und gezeigt, was einen Luftballon mit der Oboe verbindet.

Mit Werken von: Brahms, Fauré, Anderson, Bach, Bacharach u. a.

Rund um dieses Konzert bieten wir Workshops für Gruppen und Schulklassen an. Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: nondorf@stadt-muenster.de
Mi, 22.11.2017, 09:30
1. KINDERKONZERT: Schall und Rauch
Ab 8 Jahren / 3. Klasse
Thorsten Schmid-Kapfenburg, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Julia Dina Heße / Jonas Nondorf, Moderation

Wie entsteht Klang? Was macht Klang zu Musik? Kann man ihn sehen und spüren? Mit Hilfe physikalischer Experimente rund um Orchesterstücke zwischen Barock und
Gegenwart werden Schallwellen sichtbar, Hörner auf ihre ganze Länge ausgerollt und gezeigt, was einen Luftballon mit der Oboe verbindet.

Mit Werken von: Brahms, Fauré, Anderson, Bach, Bacharach u. a.

Rund um dieses Konzert bieten wir Workshops für Gruppen und Schulklassen an. Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: nondorf@stadt-muenster.de
Mi, 22.11.2017, 10:00
1. Jugendkonzert:
Beethoven - Symphonie Nr. 3
Bielefelder Philharmoniker

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica
Mi, 22.11.2017, 11:30
1. Jugendkonzert:
Beethoven - Symphonie Nr. 3
Bielefelder Philharmoniker

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica
Mi, 22.11.2017, 20:00
Spuren nach Syrien I & II: Lesung und Musik
Spuren nach Syrien I – Lesung und Musik Mittwoch, 15. November 2017, 20:00 Uhr, Aula der Alten Schule am Wall, Detmold Mit dem Schriftsteller Suleman Taufiq, dem Cellisten Basilius Alawad und dem Klarinettisten Yazan Alsabbagh. »Jeder Mensch hat zwei Heimaten: Syrien und seine eigene. « Damit spielt der in Aachen lebende Schriftsteller Suleman Taufiq auf die reiche Geschichte seiner Heimat Syrien an, wo viele Volksgruppen und Völker über Tausende von Jahren ihre Spuren und Einflüsse in der Seele dieses Landes hinterlassen haben. Der in Damaskus aufgewachsene Autor Suleman Taufiq liest aus seiner neuen Novelle »Café Dunja. Ein Tag in Damaskus«, eine Hommage an seine Heimatstadt und eine Reise durch das Gedächtnis Syriens. Die Rückkehr eines jungen Mannes in seine Stadt wird verknüpft mit der Geschichte eines berühmten Kaffeehauses und seiner verschiedenen Besucher. Es erscheint wie eine Idylle, die es im heutigen kriegszerstörten Syrien nicht mehr gibt. Doch es ist auch die Vision eines erneut freien Syriens, wo wie früher an einem öffentlichen Ort angstfreie Gespräche über Religion, Philosophie und Familie stattfinden. Die Lesung wird durch Kompositionen und Improvisationen des Cellisten Basilius Alawad und des Klarinettisten Yazan Alsabbagh ergänzt. Das Duo reichert orientalische Traditionen mit Jazz an und lässt auf diese Weise Orient und Okzident musikalisch aufeinandertreffen. Spuren nach Syrien II: Lesung und Musik Mittwoch, 22. November 2017, 20:00 Uhr, Aula der Alten Schule am Wall, Detmold Mit der Autorin und Dramaturgin Wihad Sulaiman und dem Ensemble Hammam Abbiad. Wihad Sulaiman, 1988 in Hama (Syrien) geboren, lebt seit 2015 in Essen. Nach ihrem theaterwissenschaftlichen Studium und zahlreichen Workshops begann sie 2011 ihre dramaturgische Arbeit in Beirut und leitete einige Theaterprojekte in Syrien. Gleichzeitig verfasste sie mehrere Texte für die Bühne. Seitdem sie im Ruhrgebiet lebt, setzt sie diese Arbeit fort, u. a. für die Theater in Mülheim und Oberhausen. Für die Lesung wurde ihr Stück »Existence«, in dem eindrücklich Kriegserfahrungen geschildert werden, ins Deutsche übersetzt. Der Kölner Dramaturg und Autor Rolf C. Hemke (u. a. Herausgeber des Recherchebuchs »Theater im arabischen Sprachraum«) wird einige Textpassagen auf Deutsch lesen und im Anschluss ein Gespräch mit der jungen Autorin führen. Den musikalischen Teil der Veranstaltung gestaltet das Ensemble Hammam Abbiad. Die Hagener Musikerin Maren Lueg hat das Ensemble im Dezember 2015 zusammen mit drei geflüchteten syrischen Musikern in Hagen gegründet. George Azar und Shadi Alhoush kommen aus Damaskus, Adnan Abdullah aus dem kurdischen Norden Syriens. Sie spielen arabische Folklore und Kunstmusik aus Syrien, Libanon und dem Irak und entwickeln ihre eigenen Kompositionen, die orientalische und westliche Musik verbinden. Ihre Musik ist ein farbenfrohes wie kunstvolles Zusammenspiel zwischen traditionellen Melodien des Orients, freien Improvisation von Oud, kurdischem Tanbur und Nay Flöte mit westlichen Elementen und Instrumenten wie Saxophon und Querflöte. Veranstaltungsort: Aula der Alten Schule am Wall, Eingang durch das Residenz Hotel, Paulinenstr. 19, 32756 Detmold. Einlass ab 19:30 Uhr Veranstalter: KulturTeam der Stadt Detmold, Charles-Lindbergh-Ring 10, 32756 Detmold, 05231-977920, Kulturteam@detmold.de VVK und AK 10,00 €/ ermäßigt 5,00 € Tickets: Ermäßigung für: Schüler_innen, Studierende bis 28 Jahre, Auszubildende, Inhaber_innen eines Sozialpasses oder der Ehrenamtskarte Detmold, Schwerbehinderte ab GdB 80% Kartenvorverkauf: Tourist-Information Detmold im Rathaus am Markt (Tel. 05231-977328), Lippische Landes-Zeitung (Tel. 05231-911113), alle Vorverkaufsstellen von ADticket (Hotline 0180 6050400*) Tickets online (www.adticket.de) *0,20 €/Anruf inkl. MwSt Festnetz und max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt alle Mobilfunknetze
KULTURTEAM DER STADT DETMOLD | Charles-Lindbergh-Ring 10 | 32756 Detmold
Do, 23.11.2017, 20:00
Arsen und Spitzenhäubchen
Joseph Kesselring
Abby und Martha Brewster sind mit Abstand die liebenswertesten Damen, die im rauen Stadtteil Brooklyn zu finden sind. Dessen ist sich ihr Neffe Mortimer sicher. Jedermann steht die Tür ihrer großen Villa offen, immerzu werden Köstlichkeiten serviert und für jedes Problem haben die Schwestern ein offenes Ohr. Selbstverständlich eilt Mortimer also zu ihnen, nachdem er seiner Liebsten einen Heiratsantrag gemacht hat. Die Tanten sind außer sich vor Freude. Selbst Teddy, Mortimers geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält, unterbricht für einen Moment die Ausgrabung seines Panamakanals im Keller. Doch dann entdeckt Mortimer eine Leiche und seine heile Welt gerät ins Wanken. Seine Tanten – Mörderinnen? Sein verrückter Bruder – der Totengräber? Schlimmer noch, die Schwestern ve
Do, 23.11.2017, 20:00
Avenue Q
Robert Lopez / Jeff Marx / Jeff Whitty
Musical von Robert Lopez, Jeff Marx (Musik und Gesangstexte) und Jeff Whitty (Buch) // Basierend auf einem Originalkonzept von Robert Lopez und Jeff Marx // Deutsch von Dominik Flaschka (Dialoge) und Roman Riklin (Songtexte)

Princeton hat gerade seinen Abschluss in Englisch gemacht und sucht in New York eine Wohnung. Erst in der Avenue Q findet er das zu seinem Konto passende Mietpreisniveau und trifft dort auf eine ganze Reihe Leute, die die Großstadt aus ihrer Mitte gespült hat: Brian, der gerade seinen Job als Komiker verloren hat, Kate, die sich nach einem Mann sehnt, Nicky und Rod, die eine Albtraum-WG führen, und Christmas Eve, die als Therapeutin immer noch auf ihren ersten Patienten wartet. Zum Glück verbreitet Daniel Küblböck (gibt’s den auch noch?) als Hausmeister unerschütter
Do, 23.11.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Do, 23.11.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 24.11.2017, 19:30
Chorkonzert in Ostbevern
Nordwestdeutsche Philharmonie
Vokalsolisten
Musik-Verein Oelde
Capella Loburgensis Ostbevern
Matthias Hellmons, Leitung

Georg Friedrich Händel: Ode for St. Cecilia’s day
John Rutter: Requiem
Fr, 24.11.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Fr, 24.11.2017, 19:30
NIEDERDEUTSCHE BÜHNE: DAT GELD LIGG UP DE BANK
Komödie von Curth Flatow, Münsterländisches Platt von Hannes Demming
»Niëhm di, wat du brüks, män stiähl nich mähr, äs du verknusen kans.«

Tresorknacker aus Leidenschaft – das ist Gustav Kühne. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen zieht er nachts auf Diebestour. Bei diesem einen Mal wäre er fast erwischt worden – aber nur fast! In Panik vor der Polizei schwört er sich, seiner Frau und dem lieben Gott, in den nächsten 40 Jahren nirgendwo mehr einzubrechen. Und der alte Gauner bleibt tatsächlich solide … Aber zu seinem 80. Geburtstag überrascht er plötzlich seine inzwischen gesellschaftlich hoch angesehenen Söhne mit einem besonderen Geburtstagswunsch: Der kühne Gustav will noch einmal auf Einbruchstour gehen – natürlich wieder zu dritt!

Curth Flatow (1920 – 2011) schrieb zahlreiche Fernsehspiele und Serien, seine Theaterstücke gehören zu den meistgespiel
Fr, 24.11.2017, 20:00
Arsen und Spitzenhäubchen
Joseph Kesselring
Abby und Martha Brewster sind mit Abstand die liebenswertesten Damen, die im rauen Stadtteil Brooklyn zu finden sind. Dessen ist sich ihr Neffe Mortimer sicher. Jedermann steht die Tür ihrer großen Villa offen, immerzu werden Köstlichkeiten serviert und für jedes Problem haben die Schwestern ein offenes Ohr. Selbstverständlich eilt Mortimer also zu ihnen, nachdem er seiner Liebsten einen Heiratsantrag gemacht hat. Die Tanten sind außer sich vor Freude. Selbst Teddy, Mortimers geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält, unterbricht für einen Moment die Ausgrabung seines Panamakanals im Keller. Doch dann entdeckt Mortimer eine Leiche und seine heile Welt gerät ins Wanken. Seine Tanten – Mörderinnen? Sein verrückter Bruder – der Totengräber? Schlimmer noch, die Schwestern ve
Fr, 24.11.2017, 20:00
Romeo und Julia
Simone Sandroni
zur Musik von Sergej Prokofjew nach der Tragödie von William Shakespeare // Mit den Bielefelder Philharmonikern

Das wohl bekannteste Liebespaar der Welt, eine der tragischsten Feindschaften zwischen zwei Familien, die prominentesten Bürger Veronas – William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia inspirierte seit jeher die unterschiedlichsten Künste. Zu Beginn der neuen Spielzeit spürt Chefchoreograf Simone Sandroni tänzerisch der schicksalhaften Liebes- und Lebensgeschichte nach. Er entwickelt dabei seine eigene choreografische Ausdrucksweise für die Figuren, fernab von klassischen Ballettvorlagen. Sandroni eröffnet neue Perspektiven auf den historischen Stoff und überführt damit dieGeschichte ins 21. Jahrhundert. Mit Feingefühl für die fragile Liebesbeziehung, mit starker physischer Prä
Sa, 25.11.2017, 19:30
HÄNSEL UND GRETEL
Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Wunsch und Wirklichkeit, Angst und Aufbruch – wie aus dem einen das andere entsteht

Ein Elternhaus, in dem Elend herrscht, gebiert in der Phantasie von Kindern oft Ungeheuer. In HÄNSEL UND GRETEL ist das Motiv der zunächst Süßigkeiten verheißenden, dann jedoch immer bedrohlicher werdenden Hexe in der Notsituation der Geschwister begründet. Denn ihr Zuhause ist mit Angst besetzt, es ist kein Wohlfühl-Ort. Sie würden so gerne fröhliche Kinder sein – das zeigt die anfängliche, ausgelassene Spielszene der beiden –, aber das Gespenst der materiellen Not greift immer wieder nach ihrer Existenz.

Die Librettistin deutete Motive der Märchen-Vorlage um. In ihrem Text gibt es keine böse Stiefmutter, sondern eine normale Hausfrau, die aus Müdigkeit und Verzweiflung in ungerechten Zorn gerät, die
Sa, 25.11.2017, 19:30
Die Möglichkeit (Premiere)
Konrad Kästner
Premiere: 25. November 2017, TAM ZWEI

Sie hat schon längst begonnen: die Suche nach dem besseren Menschen. Taube können wieder hören, Lahme können wieder gehen und Autos können selbständig fahren. Unsere Telefone reden mit uns. Sie funktionieren als Erweiterung unseres Gehirns. Die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine wird immer enger. Programme entwickeln ihre eigenen Auffassungen von Richtig und Falsch. Die Vorstellung von harten Robotern aus Eisen und Drähten ist schon lange obsolet. Maschinen werden immer menschlicher – in Form und Funktion. Sie gewinnen im Schach, spielen Musik, finden kreative Lösungen für komplexe Probleme und machen den Menschen Stück für Stück überflüssig. Selbst Anwälte, Aktienhändler, Ärzte oder Autoren könnten von Maschinen ersetzt werden. Und das muss ga
Sa, 25.11.2017, 19:30
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Oper in zwei Aufzügen // Dichtung von Emanuel Schikaneder // Dialoge von Andrea Schwalbach und Daniel Westen

Macht und Ohnmacht von Liebe sowie ein turbulentes Gefühlschaos prägen die Handlung der Zauberflöte genauso wie unkonventionelle Ausdeutungen von Schönheit, Stärke und Weisheit. In dieser Oper steckt mehr als der bloße, wenn auch fesselnde Zauber.

Der junge Mann Tamino, der anfangs noch vor einem Untier flüchtet, entwickelt sich zum wahren Helden, der drollige Vogelbursche Papageno entdeckt für sich und seine Außenseiterrolle das passende Gegenüber, und selbst der omnipotent wirkende Sarastro kämpft in letzter Konsequenz mit den emotionalen Schatten seiner Vorgänger. Mozart liebte seine Figuren – ausnahmslos. Und so ist jeder Typ aufgrund seiner Fantastik, Schrullen und
So, 26.11.2017, 12:00
1. KINDERKONZERT: Schall und Rauch
Ab 8 Jahren / 3. Klasse
Thorsten Schmid-Kapfenburg, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Julia Dina Heße / Jonas Nondorf, Moderation

Wie entsteht Klang? Was macht Klang zu Musik? Kann man ihn sehen und spüren? Mit Hilfe physikalischer Experimente rund um Orchesterstücke zwischen Barock und
Gegenwart werden Schallwellen sichtbar, Hörner auf ihre ganze Länge ausgerollt und gezeigt, was einen Luftballon mit der Oboe verbindet.

Mit Werken von: Brahms, Fauré, Anderson, Bach, Bacharach u. a.

Rund um dieses Konzert bieten wir Workshops für Gruppen und Schulklassen an. Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: nondorf@stadt-muenster.de
So, 26.11.2017, 10:30
1. KINDERKONZERT: Schall und Rauch
Ab 8 Jahren / 3. Klasse
Thorsten Schmid-Kapfenburg, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Julia Dina Heße / Jonas Nondorf, Moderation

Wie entsteht Klang? Was macht Klang zu Musik? Kann man ihn sehen und spüren? Mit Hilfe physikalischer Experimente rund um Orchesterstücke zwischen Barock und
Gegenwart werden Schallwellen sichtbar, Hörner auf ihre ganze Länge ausgerollt und gezeigt, was einen Luftballon mit der Oboe verbindet.

Mit Werken von: Brahms, Fauré, Anderson, Bach, Bacharach u. a.

Rund um dieses Konzert bieten wir Workshops für Gruppen und Schulklassen an. Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: nondorf@stadt-muenster.de
So, 26.11.2017, 15:00
DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH
Schauspiel von Tennessee Williams
»Wahrheit, Wahrheit! Was ist daran so schrecklich?«

Die Geschichte könnte nicht amerikanischer sein: Big Daddy hat sich vom besitzlosen Tramp zum millionenschweren Plantagenbesitzer hochgearbeitet. Jetzt feiert er seinen 65sten Geburtstag und seine ganze Familie ist eingeladen. In der Schwüle des Südstaatensommers kommen mit Gewalt die verdrängten Wahrheiten an die Oberfläche: Die Angst des jüngsten Sohnes Brick, für homosexuell gehalten zu werden, die unerfüllte Sehnsucht seiner Frau Maggie, der Katze, die bis zuletzt ihren Kampf um seine Liebe nicht aufgibt, die Unverhohlenheit, mit der der ältere Sohn Gooper und seine Frau Mae um das Erbe von Big Daddy feilschen, und schließlich auch die Wahrheit über Big Daddy, in dessen Körper sich unheilbar der Krebs ausbreitet.

Tennessee Willi
So, 26.11.2017, 19:30
Die Kommune
Thomas Vinterberg
Premiere: 10. November 2017, Theater am Alten Markt

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen?

Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem W
So, 26.11.2017, 15:00
Romeo und Julia
Simone Sandroni
zur Musik von Sergej Prokofjew nach der Tragödie von William Shakespeare // Mit den Bielefelder Philharmonikern

Das wohl bekannteste Liebespaar der Welt, eine der tragischsten Feindschaften zwischen zwei Familien, die prominentesten Bürger Veronas – William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia inspirierte seit jeher die unterschiedlichsten Künste. Zu Beginn der neuen Spielzeit spürt Chefchoreograf Simone Sandroni tänzerisch der schicksalhaften Liebes- und Lebensgeschichte nach. Er entwickelt dabei seine eigene choreografische Ausdrucksweise für die Figuren, fernab von klassischen Ballettvorlagen. Sandroni eröffnet neue Perspektiven auf den historischen Stoff und überführt damit dieGeschichte ins 21. Jahrhundert. Mit Feingefühl für die fragile Liebesbeziehung, mit starker physischer Prä
So, 26.11.2017, 11:00
Wintertiere
von und mit Julia Torres
Gedicht-Theatershow für kleine Schneehasen ab 3 Jahren

Halten Schnecken Winterschlaf? Warum frieren Enten nicht an den Füßen? Und wachsen Vögeln Winterfedern? Julia Torres zeigt wie viel Spaß die »kleine Form der hohen Literatur« machen kann – egal ob mit Spiel, Gesang, Händen und Füßen.
So, 26.11.2017, 13:00
Wintertiere
von und mit Julia Torres
Gedicht-Theatershow für kleine Schneehasen ab 3 Jahren

Halten Schnecken Winterschlaf? Warum frieren Enten nicht an den Füßen? Und wachsen Vögeln Winterfedern? Julia Torres zeigt wie viel Spaß die »kleine Form der hohen Literatur« machen kann – egal ob mit Spiel, Gesang, Händen und Füßen.
Mo, 27.11.2017, 20:00
2. ERBDROSTENHOF­KONZERT
Annette Wehnert, Violine
Lisa Schäfer, Cembalo
Gregor Hollmann, Cembalo, nach Ruckers, 1640
Carsten Bender, Rezitation

»Zwischen Adelspalais und Bürgerhaus«
Musik von Franz Benda, Johann Christian Bach, Muzio Clementi, Christian Kalkbrenner und Joseph Georg Vogler

Texte von Anton Matthias Sprickmann in Zusammenarbeit mit der LWL-Literaturkommission für Westfalen
Di, 28.11.2017, 19:30
Chorkonzert in Oelde
Nordwestdeutsche Philharmonie
Vokalsolisten
Musik-Verein Oelde
Capella Loburgensis Ostbevern
Matthias Hellmons, Leitung

Georg Friedrich Händel: Ode for St. Cecilia’s day
John Rutter: Requiem
Di, 28.11.2017, 09:30
SCHAF
Musiktheater für Kinder von Sophie Kassies mit Werken von Bach, Purcell, Händel und Monteverdi
Ein Schaf liegt mit den anderen Schafen auf der Wiese, schläft, frisst – kurz: tut, was ein Schaf eben so tut, also nicht sehr viel. Eines Tages aber kommt ein Prinz auf die Wiese, der kein Prinz sein will. Er hat Angst, nicht die richtigen Dinge zu beschließen und die Menschen arm und unglücklich zu machen. Darum will er seine Krone verschwinden lassen – als das Schaf ihm verspricht, ihn nicht zu verraten, sagt er: Schaf, du bist mein Freund. Aber nun fangen die Probleme erst richtig an, denn: Ein Freund braucht einen Namen, damit man ihn rufen kann, wenn man ihn braucht. Das Schaf hat keinen eigenen Namen, es heißt einfach Schaf, wie alle anderen Schafe auch. Jetzt, wo es einen Freund hat, will es nicht mehr irgendein Schaf unter Schafen sein, sondern ein spezieller Jemand. Schaf zieht
Di, 28.11.2017, 20:00
Wilhelm Tell
Friedrich Schiller
Die Schweiz wird von tyrannischen Landvögten regiert, die der Habsburger Kaiser eingesetzt hat. Das Volk, das sich einst freiwillig unter seine schützende Hand gestellt hatte, beginnt aufzubegehren. Als Landvogt Gessler die Altdorfer zwingt, vor einer Stange mit seinem Hut darauf niederzuknien, eskaliert die Lage. Bei einem heimlichen Treffen planen die Vertreter der drei Urkantone nachts auf dem Rütli den Aufstand. Nur der Einzelgänger Wilhelm Tell ist nicht unter den Verschwörern. Mit Politik will er nichts zu tun haben, doch solle man seiner Tatkraft bedürfen, könne man auf ihn zählen. Als aber Tell sich tags darauf weigert, vor Gesslers Hut niederzuknien, scheint Neutralität nicht mehr möglich. Gessler zwingt ihn, seinem Sohn mit der Armbrust einen Apfel vom Kopf zu schießen. Der Meist
Mi, 29.11.2017, 19:30
FALSCH (Premiere)
Schauspiel von Lot Vekemans
Deutschsprachige Erstaufführung: 29. November 2017, U2

Was ist in der Nacht auf der Rückfahrt von der Familienfeier passiert? Sis, eine bekannte Fernsehmoderatorin, und Kat, ihre Schwester, eine bekannte Schauspielerin, sitzen in einer Zelle bei der Polizei und werden nach einem tödlichen Verkehrsunfall der Fahrerflucht beschuldigt. Kat hat betrunken auf dem Rücksitz geschlafen, Sis saß am Steuer und erinnert sich nur daran, gegen eine Leitplanke gefahren zu sein. In der Isolation der Zelle verschwimmen die Kategorien von richtig und falsch und die Schwestern sind unausweichlich einander ausgeliefert. Es beginnt eine schonungslose Abrechnung. Als plötzlich ein Zeuge auftaucht, scheinen sich die Ereignisse der Nacht zu klären. Doch wie neutral ist dieser Fremde?
Mi, 29.11.2017, 20:00
Kammerkonzert in Herford
Nordwestdeutsche Philharmonie
Mariacristina Buono, Klavier

Johannes Brahms: Variationen über ein eigenes Thema op. 21 Nr. 1
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 14 cis-moll op. 27 Nr. 2
Mondscheinsonate
Felix Mendelssohn Bartholdy: Fantasie fis-moll op. 28
Robert Schumann: Klaviersonate fis-moll op. 11

Gefördert von der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke

Vorverkauf
Geschäftsstelle der Nordwestdeutschen Philharmonie
Stiftbergstr. 2, 32049 Herford
Tel.: 05221-98380
Buchhandlung E. Otto
Höckerstr. 6, 32052 Herford
Tel.: 05221-53179
Theaterbüro in der Stadtbibliothek
Linnenbauerplatz 6, 32052 Herford
Tel.: 05221-50007
Mi, 29.11.2017, 11:30
RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN
Kinderstück von Andreas Steinhöfel
Für alle ab 8 Jahren / ab 3. Klasse

»Ich heiße Rico und ich bin ein tiefbegabtes Kind. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meist etwas länger …«

Der tiefbegabte Rico lebt mit seiner Mutter in einem Mietshaus in Berlin. Dort wohnen unter anderem auch der meist übellaunige Rentner Fitzke und die alleinstehende Frau Dahling, die Rico gern für Fernsehabende inklusive Leberwurstmüffelchen besucht. Auf der Suche nach dem Besitzer einer Fundnudel begegnet er eines Tages dem hochbegabten Oskar, der zur Sicherheit immer mit Motorradhelm unterwegs ist. Gemeinsam wollen die beiden Jungen dem Aldi-Kidnapper von Berlin auf die Schliche kommen, bis Oskar plötzlich auf rätselhafte Weise verschwindet. Steckt der Entführer Mister 2000 dahinter? Und was hat das alles mit de
Mi, 29.11.2017, 09:30
RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN
Kinderstück von Andreas Steinhöfel
Für alle ab 8 Jahren / ab 3. Klasse

»Ich heiße Rico und ich bin ein tiefbegabtes Kind. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meist etwas länger …«

Der tiefbegabte Rico lebt mit seiner Mutter in einem Mietshaus in Berlin. Dort wohnen unter anderem auch der meist übellaunige Rentner Fitzke und die alleinstehende Frau Dahling, die Rico gern für Fernsehabende inklusive Leberwurstmüffelchen besucht. Auf der Suche nach dem Besitzer einer Fundnudel begegnet er eines Tages dem hochbegabten Oskar, der zur Sicherheit immer mit Motorradhelm unterwegs ist. Gemeinsam wollen die beiden Jungen dem Aldi-Kidnapper von Berlin auf die Schliche kommen, bis Oskar plötzlich auf rätselhafte Weise verschwindet. Steckt der Entführer Mister 2000 dahinter? Und was hat das alles mit de
Mi, 29.11.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mi, 29.11.2017, 20:00
Wilhelm Tell
Friedrich Schiller
Die Schweiz wird von tyrannischen Landvögten regiert, die der Habsburger Kaiser eingesetzt hat. Das Volk, das sich einst freiwillig unter seine schützende Hand gestellt hatte, beginnt aufzubegehren. Als Landvogt Gessler die Altdorfer zwingt, vor einer Stange mit seinem Hut darauf niederzuknien, eskaliert die Lage. Bei einem heimlichen Treffen planen die Vertreter der drei Urkantone nachts auf dem Rütli den Aufstand. Nur der Einzelgänger Wilhelm Tell ist nicht unter den Verschwörern. Mit Politik will er nichts zu tun haben, doch solle man seiner Tatkraft bedürfen, könne man auf ihn zählen. Als aber Tell sich tags darauf weigert, vor Gesslers Hut niederzuknien, scheint Neutralität nicht mehr möglich. Gessler zwingt ihn, seinem Sohn mit der Armbrust einen Apfel vom Kopf zu schießen. Der Meist
Do, 30.11.2017, 19:30
GEÄCHTET
(DISGRACED) von Ayad Akhtar
Wenn ich zwischen Gerechtigkeit und Ordnung wählen muss, wähle ich immer die Ordnung.

Amir Kapoor ist Anwalt in einer renommierten New Yorker Kanzlei. Er hat pakistanische Wurzeln und mit seinem Glauben gebrochen. Emily, seine Frau, ist eine kurz vor dem Durchbruch stehende weiße protestantische Künstlerin, die in der Malerei ihre Vorliebe für die islamische Kultur ausdrückt: Ein Paar, beheimatet in der Upperclass und dem zugehörigen westlichen Wertesystem. Die beiden veranstalten ein Abendessen und laden dazu Amirs Kollegin Jory, eine afroamerikanische Anwältin, und ihren Mann Isaac, einen jüdisch-amerikanischen Kunstkurator, ein. Beide Paare sind liberal, eloquent, gebildet und kultiviert. Doch das Essen wird schneller zum Desaster, als der Hauptgang serviert ist. Aus dem üblichen Sma
Do, 30.11.2017, 20:00
Die Möglichkeit
Konrad Kästner
Premiere: 25. November 2017, TAM ZWEI

Sie hat schon längst begonnen: die Suche nach dem besseren Menschen. Taube können wieder hören, Lahme können wieder gehen und Autos können selbständig fahren. Unsere Telefone reden mit uns. Sie funktionieren als Erweiterung unseres Gehirns. Die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine wird immer enger. Programme entwickeln ihre eigenen Auffassungen von Richtig und Falsch. Die Vorstellung von harten Robotern aus Eisen und Drähten ist schon lange obsolet. Maschinen werden immer menschlicher – in Form und Funktion. Sie gewinnen im Schach, spielen Musik, finden kreative Lösungen für komplexe Probleme und machen den Menschen Stück für Stück überflüssig. Selbst Anwälte, Aktienhändler, Ärzte oder Autoren könnten von Maschinen ersetzt werden. Und das muss ga
Fr, 1.12.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Fr, 1.12.2017, 19:30
ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL
Komödie von Theresia Walser
»Wahrheit kann man doch nicht übersetzen. Wahrheit ist unübersetzbar …«

Postfaktisch ist das Wort des Jahres 2016. Doch schon 2012 hat Theresia Walser es zum Dreh- und Angelpunkt eines monströs-komischen Stückes über drei First Ladys gemacht. Wie diese Diktatorengattinnen über Geschichte und ihr Verhältnis zum Volk denken oder was sie von Wahrheit halten, ist im Zeitalter neuer Autokraten wieder erschreckend aktuell.

Frau Margot, Frau Leila und Frau Imelda – Ähnlichkeiten mit realen Personen der Geschichte sind durchaus beabsichtigt – treffen sich zu einer Pressekonferenz. Ihr Leben soll verfilmt werden. Doch unter verzweifelter Mitwirkung eines Simultanübersetzers, der ein kulturdiplomatisches Desaster verhindern will, kommt es Backstage vor dem offiziellen Auftritt zu einem sich at
Fr, 1.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Fr, 1.12.2017, 20:00
Istanbul
Selen Kara // Torsten Kindermann // Akin E. Şipal
Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht hier in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn Bielefeld in den Fünfzigern nicht zu einem prosperierenden Zentrum der Textil- und Fahrradindustrie aufgeblüht wäre? Was, wenn der berühmte Pudding nicht in Ostwestfalen vom Industriellenhimmel gefallen wäre, sondern in Istanbul?
Deutsche Gastarbeiter wären in Scharen in die Türkei ausgewandert und hätten in Istanbul eine neue Heimat gefunden. Mit großem Fleiß hätten sie das Bruttosozial-produkt der Stadt gesteigert, hätten den Arbeitskräftemangel kompensiert und sich mal mehr, mal weniger erfolgreich um die türkische Sprache und die landestypischen Sitten und Gebräuche bemüht. Um sich dann in jahrzehntelanger Heimwerkertätigkeit – immer in den Sommerferien – mit dem Ersparten
Fr, 1.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 1.12.2017, 17:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 1.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 1.12.2017, 20:00
Swing Mr. Jurmann - Briefe an Veronika
Nick Westbrock // Walter Jurmann
Text von Nick Westbrock
Musik von Walter Jurmann

Veronika aus Berlin, eine freiberufliche Sängerin, ist aus Erbschaftsgründen nach Los Angeles gereist. Hier nimmt sie eine Kiste mit Briefen, Schallplatten und weiteren Unterlagen in Empfang, die trotz des für sie unbekannten Absenders ihren Namen und ihre Berliner Anschrift tragen. Gespannt begibt sie sich auf einen Trip durch ein vergangenes Leben, das verwirrende Parallelen zu ihrem eigenen aufweist und ihr vor allem eine Persönlichkeit näher bringt: Walter Jurmann. Pianist, Komponist, Arrangeur, Salonlöwe, Weltenbummler, Lebemann – und womöglich der heimliche Geliebte der Adressatin? Fasziniert von seiner Musik – große Schlager der Weimarer Republik (Veronika, der Lenz ist da!) und dem Hollywood der Vierzigerjahre (Swing Mr. Mendelss
Sa, 2.12.2017, 19:30
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN (Premiere)
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Premiere: 02. Dezember 2017, Großes Haus

Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!«

Zeitreise in das k.u.k. Budapest vor knapp einhundert Jahren: Die erfolgreiche Chansonette Sylva Varescu, der als Fürstin des heißblütigen ungarischen Csárdás die Herzen zufliegen, gibt ihre Abschiedsvorstellung im Varieté. Sie ist dem jungen Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim leidenschaftlich zugetan. Den wollen seine Eltern jedoch mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, verheiraten. Doch so schnell gibt die temperamentvolle Titelheldin nicht auf!

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN ist Emmerich Kálmáns (1882 – 1953) weltweit populärstes Stück, dessen zahlreiche Klassiker den hohen musikdramatischen Rang der CSÁRDÁSFÜRSTIN ausmachen und bis heute ihre fortdauernde Anzi
Sa, 2.12.2017, 19:30
JE SUIS FASSBINDER (DEUTSCHLAND IM HERBST 2016)
Text von Falk Richter unter Verwendung von Originaltexten von Rainer Werner Fassbinder
Liebe und Politik sind die Themen des wohl radikalsten und zugleich sensibelsten deutschen Kultregisseurs Rainer Werner Fassbinder. Unter dem Eindruck des RAF-Terrors der 70er Jahre beteiligte er sich an dem Kollektivfilm DEUTSCHLAND IM HERBST, für den er die erste Episode entwickelte. Im Film sieht man ihn mit seinem Geliebten und im Streitgespräch mit seiner Mutter. Es ist erschreckend und faszinierend, wie das Private mit der Politik dabei verknüpft ist. Fassbinder war entsetzt, wie schnell in Zeiten des Terrors demokratische Grundsätze aufgegeben werden. Und auch Falk Richter ist entsetzt über die heutigen Entwicklungen hierzulande und fragt sich, wie man als Künstler auf solche Entwicklungen reagieren kann. Er positioniert sich: »Ich bin Fassbinder. Ich bin ein Opfer des IS. Ich bin e
Sa, 2.12.2017, 19:30
Istanbul
Selen Kara // Torsten Kindermann // Akin E. Şipal
Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht hier in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn Bielefeld in den Fünfzigern nicht zu einem prosperierenden Zentrum der Textil- und Fahrradindustrie aufgeblüht wäre? Was, wenn der berühmte Pudding nicht in Ostwestfalen vom Industriellenhimmel gefallen wäre, sondern in Istanbul?
Deutsche Gastarbeiter wären in Scharen in die Türkei ausgewandert und hätten in Istanbul eine neue Heimat gefunden. Mit großem Fleiß hätten sie das Bruttosozial-produkt der Stadt gesteigert, hätten den Arbeitskräftemangel kompensiert und sich mal mehr, mal weniger erfolgreich um die türkische Sprache und die landestypischen Sitten und Gebräuche bemüht. Um sich dann in jahrzehntelanger Heimwerkertätigkeit – immer in den Sommerferien – mit dem Ersparten
Sa, 2.12.2017, 19:30
Werther (Premiere)
Jules Massenet
Premiere: 02. Dezember 2017, Stadttheater

Lyrisches Drama in vier Akten nach Johann Wolfgang von Goethe // Dichtung von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann

Der junge Dichter Werther ist hingerissen von Charlotte. Leidenschaftlich steigert er sich in seine Emotion hinein – zu seinem und ihrem Unglück. Denn sie fühlt sich an ihr Versprechen gebunden, den erfolgreichen Geschäftsmann Albert zu heiraten. Verzweifelt fordert Charlotte den liebeskranken Dichter auf, Abstand zu suchen. Doch ausgerechnet zum Weihnachtsfest bittet sie ihn, zurückzukehren. Während in Deutschland die geradezu sakrale Verehrung des Dichterfürsten Goethe Adaptionen seiner Werke beinahe unmöglich machte, konnten französische Komponisten ungenierter zur Tat schreiten. Den wohl berühmtesten Selbstmord de
So, 3.12.2017, 19:30
BACH, IMMORTALIS
Tanzabend von Hans Henning Paar
Mit dem Sinfonieorchester Münster
Musik von Johann Sebastian Bach & Thorsten Schmid-Kapfenburg

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) hinterließ der Nachwelt einen außergewöhnlichen musikalischen Kosmos, der nachfolgende Komponistengenerationen beeinflusste und Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen inspirierte. Bachs Werk umfasst außer der Oper jede musikalische Gattung des Barock und spiegelt die verschiedenen Berufsfelder wider, die der Komponist im höfischen und im kirchlich-städtischen Bereich innehatte. Bach trennte nicht zwischen geistlicher und weltlicher, zwischen vokaler und instrumentaler Musik, sondern versuchte die heterogenen Prinzipien in seinem Schaffen zu vereinen. Die Vielschichtigkeit seiner Schreibart und die Universalität seines musikalischen Denkens führten zur G
So, 3.12.2017, 13:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
So, 3.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
So, 3.12.2017, 17:00
NIEDERDEUTSCHE BÜHNE: DAT GELD LIGG UP DE BANK
Komödie von Curth Flatow, Münsterländisches Platt von Hannes Demming
»Niëhm di, wat du brüks, män stiähl nich mähr, äs du verknusen kans.«

Tresorknacker aus Leidenschaft – das ist Gustav Kühne. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen zieht er nachts auf Diebestour. Bei diesem einen Mal wäre er fast erwischt worden – aber nur fast! In Panik vor der Polizei schwört er sich, seiner Frau und dem lieben Gott, in den nächsten 40 Jahren nirgendwo mehr einzubrechen. Und der alte Gauner bleibt tatsächlich solide … Aber zu seinem 80. Geburtstag überrascht er plötzlich seine inzwischen gesellschaftlich hoch angesehenen Söhne mit einem besonderen Geburtstagswunsch: Der kühne Gustav will noch einmal auf Einbruchstour gehen – natürlich wieder zu dritt!

Curth Flatow (1920 – 2011) schrieb zahlreiche Fernsehspiele und Serien, seine Theaterstücke gehören zu den meistgespiel
So, 3.12.2017, 17:00
Opera Big Band
Opera Big Band der Bielefelder Philharmoniker
Bill Ramsey, Gesang
Ulrich Schulz, Leitung

Die Opera Big Band der Bielefelder Philharmoniker ist selbstverständlich auch in der Saison 2017/18 wieder am Start und sichert sich mit einem wahren Highlight sogleich die Pole Position im Konzertleben der Stadt: Jazzlegende Bill Ramsey ist als Stargast mit dabei, wenn die Big Band am 1. Advent erstmals in der Rudolf-Oetker-Halle auftritt – unter der bewährten Leitung von Ulrich Schulz.

Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett oder Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe, Souvenirs und Pigalle (Die große Mausefalle) sind nur einige der Titel, die Bill Ramsey schon jetzt unsterblich gemacht haben. Seine eigentliche musikalische Heimat ist aber der Jazz, zu dessen wichtigsten Vertretern er gehört.
So, 3.12.2017, 17:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
So, 3.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
So, 3.12.2017, 19:30
Swing Mr. Jurmann - Briefe an Veronika
Nick Westbrock // Walter Jurmann
Text von Nick Westbrock
Musik von Walter Jurmann

Veronika aus Berlin, eine freiberufliche Sängerin, ist aus Erbschaftsgründen nach Los Angeles gereist. Hier nimmt sie eine Kiste mit Briefen, Schallplatten und weiteren Unterlagen in Empfang, die trotz des für sie unbekannten Absenders ihren Namen und ihre Berliner Anschrift tragen. Gespannt begibt sie sich auf einen Trip durch ein vergangenes Leben, das verwirrende Parallelen zu ihrem eigenen aufweist und ihr vor allem eine Persönlichkeit näher bringt: Walter Jurmann. Pianist, Komponist, Arrangeur, Salonlöwe, Weltenbummler, Lebemann – und womöglich der heimliche Geliebte der Adressatin? Fasziniert von seiner Musik – große Schlager der Weimarer Republik (Veronika, der Lenz ist da!) und dem Hollywood der Vierzigerjahre (Swing Mr. Mendelss
Mo, 4.12.2017, 11:30
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mo, 4.12.2017, 09:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Di, 5.12.2017, 19:30
3. Sinfoniekonzert:
Sinfonieorchester Münster | Kütson | Aust
John Adams, Carl Maria von Weber & Igor Strawinsky
Sinfonieorchester Münster
Mihkel Kütson, Musikalische Leitung
Bettina Aust, Klarinette

John Adams: The Chairman Dances. Foxtrot for Orchestra
Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 f-Moll op. 73
Igor Strawinsky: Petruschka

John Adams gilt als wohl populärster und erfolgreichster US-amerikanischer Komponist der Gegenwart. Seine beliebten Chairman Dances entstanden im Zuge der Oper Nixon in China und zeigen exemplarisch, wie Adams seine Zuhörer durch Klangtore – von ihm als »Gates« bezeichnet – in sich aufbauschende Klangflächen und Sphären einlädt.

Carl Maria von Weber hat das undankbare Los gezogen, auf seine Oper Der Freischütz reduziert zu werden. In deren Schatten finden sich jedoch viele Perlen der Instrumentalmusik, allen voran das 1. Klarinett
Di, 5.12.2017, 11:30
RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN
Kinderstück von Andreas Steinhöfel
Für alle ab 8 Jahren / ab 3. Klasse

»Ich heiße Rico und ich bin ein tiefbegabtes Kind. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meist etwas länger …«

Der tiefbegabte Rico lebt mit seiner Mutter in einem Mietshaus in Berlin. Dort wohnen unter anderem auch der meist übellaunige Rentner Fitzke und die alleinstehende Frau Dahling, die Rico gern für Fernsehabende inklusive Leberwurstmüffelchen besucht. Auf der Suche nach dem Besitzer einer Fundnudel begegnet er eines Tages dem hochbegabten Oskar, der zur Sicherheit immer mit Motorradhelm unterwegs ist. Gemeinsam wollen die beiden Jungen dem Aldi-Kidnapper von Berlin auf die Schliche kommen, bis Oskar plötzlich auf rätselhafte Weise verschwindet. Steckt der Entführer Mister 2000 dahinter? Und was hat das alles mit de
Di, 5.12.2017, 09:30
RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN
Kinderstück von Andreas Steinhöfel
Für alle ab 8 Jahren / ab 3. Klasse

»Ich heiße Rico und ich bin ein tiefbegabtes Kind. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meist etwas länger …«

Der tiefbegabte Rico lebt mit seiner Mutter in einem Mietshaus in Berlin. Dort wohnen unter anderem auch der meist übellaunige Rentner Fitzke und die alleinstehende Frau Dahling, die Rico gern für Fernsehabende inklusive Leberwurstmüffelchen besucht. Auf der Suche nach dem Besitzer einer Fundnudel begegnet er eines Tages dem hochbegabten Oskar, der zur Sicherheit immer mit Motorradhelm unterwegs ist. Gemeinsam wollen die beiden Jungen dem Aldi-Kidnapper von Berlin auf die Schliche kommen, bis Oskar plötzlich auf rätselhafte Weise verschwindet. Steckt der Entführer Mister 2000 dahinter? Und was hat das alles mit de
Di, 5.12.2017, 20:00
Die Möglichkeit
Konrad Kästner
Premiere: 25. November 2017, TAM ZWEI

Sie hat schon längst begonnen: die Suche nach dem besseren Menschen. Taube können wieder hören, Lahme können wieder gehen und Autos können selbständig fahren. Unsere Telefone reden mit uns. Sie funktionieren als Erweiterung unseres Gehirns. Die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine wird immer enger. Programme entwickeln ihre eigenen Auffassungen von Richtig und Falsch. Die Vorstellung von harten Robotern aus Eisen und Drähten ist schon lange obsolet. Maschinen werden immer menschlicher – in Form und Funktion. Sie gewinnen im Schach, spielen Musik, finden kreative Lösungen für komplexe Probleme und machen den Menschen Stück für Stück überflüssig. Selbst Anwälte, Aktienhändler, Ärzte oder Autoren könnten von Maschinen ersetzt werden. Und das muss ga
Di, 5.12.2017, 20:00
Otello
Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten // Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeares Othello, der Mohr von Venedig

Otello hat mehr erreicht, als er wohl je zu erträumen wagte: Er bekleidet einen hohen militärischen Rang, scheint gesellschaftlich anerkannt zu sein und hat Desdemona, eine der schönsten und begehrtesten Frauen des Landes, im Sturm erobert. Und dies alles gelang ausgerechnet ihm, dessen Leben als Sklave vorgezeichnet schien, der auf abenteuerlichen Wegen als Habenichts in eine fremde Gesellschaft kam. Als der intrigante Jago ihm das Gift der Eifersucht einträufelt, beginnt Otello jedoch alles zu entgleiten. Mit kleinen, wohldosierten Bemerkungen wird nicht nur Otello, sondern die gesamte Gesellschaft manipuliert. Aber was ist Jagos Motivation? Geht es ihm nur um seinen persönlichen V
Mi, 6.12.2017, 19:30
3. Sinfoniekonzert:
Sinfonieorchester Münster | Kütson | Aust
John Adams, Carl Maria von Weber & Igor Strawinsky
Sinfonieorchester Münster
Mihkel Kütson, Musikalische Leitung
Bettina Aust, Klarinette

John Adams: The Chairman Dances. Foxtrot for Orchestra
Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 f-Moll op. 73
Igor Strawinsky: Petruschka

John Adams gilt als wohl populärster und erfolgreichster US-amerikanischer Komponist der Gegenwart. Seine beliebten Chairman Dances entstanden im Zuge der Oper Nixon in China und zeigen exemplarisch, wie Adams seine Zuhörer durch Klangtore – von ihm als »Gates« bezeichnet – in sich aufbauschende Klangflächen und Sphären einlädt.

Carl Maria von Weber hat das undankbare Los gezogen, auf seine Oper Der Freischütz reduziert zu werden. In deren Schatten finden sich jedoch viele Perlen der Instrumentalmusik, allen voran das 1. Klarinett
Mi, 6.12.2017, 19:30
ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL
Komödie von Theresia Walser
»Wahrheit kann man doch nicht übersetzen. Wahrheit ist unübersetzbar …«

Postfaktisch ist das Wort des Jahres 2016. Doch schon 2012 hat Theresia Walser es zum Dreh- und Angelpunkt eines monströs-komischen Stückes über drei First Ladys gemacht. Wie diese Diktatorengattinnen über Geschichte und ihr Verhältnis zum Volk denken oder was sie von Wahrheit halten, ist im Zeitalter neuer Autokraten wieder erschreckend aktuell.

Frau Margot, Frau Leila und Frau Imelda – Ähnlichkeiten mit realen Personen der Geschichte sind durchaus beabsichtigt – treffen sich zu einer Pressekonferenz. Ihr Leben soll verfilmt werden. Doch unter verzweifelter Mitwirkung eines Simultanübersetzers, der ein kulturdiplomatisches Desaster verhindern will, kommt es Backstage vor dem offiziellen Auftritt zu einem sich at
Mi, 6.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Mi, 6.12.2017, 20:00
Avenue Q
Robert Lopez / Jeff Marx / Jeff Whitty
Musical von Robert Lopez, Jeff Marx (Musik und Gesangstexte) und Jeff Whitty (Buch) // Basierend auf einem Originalkonzept von Robert Lopez und Jeff Marx // Deutsch von Dominik Flaschka (Dialoge) und Roman Riklin (Songtexte)

Princeton hat gerade seinen Abschluss in Englisch gemacht und sucht in New York eine Wohnung. Erst in der Avenue Q findet er das zu seinem Konto passende Mietpreisniveau und trifft dort auf eine ganze Reihe Leute, die die Großstadt aus ihrer Mitte gespült hat: Brian, der gerade seinen Job als Komiker verloren hat, Kate, die sich nach einem Mann sehnt, Nicky und Rod, die eine Albtraum-WG führen, und Christmas Eve, die als Therapeutin immer noch auf ihren ersten Patienten wartet. Zum Glück verbreitet Daniel Küblböck (gibt’s den auch noch?) als Hausmeister unerschütter
Mi, 6.12.2017, 20:00
Die Kommune
Thomas Vinterberg
Premiere: 10. November 2017, Theater am Alten Markt

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen?

Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem W
Mi, 6.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mi, 6.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Do, 7.12.2017, 19:30
DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH
Schauspiel von Tennessee Williams
»Wahrheit, Wahrheit! Was ist daran so schrecklich?«

Die Geschichte könnte nicht amerikanischer sein: Big Daddy hat sich vom besitzlosen Tramp zum millionenschweren Plantagenbesitzer hochgearbeitet. Jetzt feiert er seinen 65sten Geburtstag und seine ganze Familie ist eingeladen. In der Schwüle des Südstaatensommers kommen mit Gewalt die verdrängten Wahrheiten an die Oberfläche: Die Angst des jüngsten Sohnes Brick, für homosexuell gehalten zu werden, die unerfüllte Sehnsucht seiner Frau Maggie, der Katze, die bis zuletzt ihren Kampf um seine Liebe nicht aufgibt, die Unverhohlenheit, mit der der ältere Sohn Gooper und seine Frau Mae um das Erbe von Big Daddy feilschen, und schließlich auch die Wahrheit über Big Daddy, in dessen Körper sich unheilbar der Krebs ausbreitet.

Tennessee Willi
Do, 7.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Do, 7.12.2017, 20:00
Die Kommune
Thomas Vinterberg
Premiere: 10. November 2017, Theater am Alten Markt

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen?

Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem W
Do, 7.12.2017, 20:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Oper in zwei Aufzügen // Dichtung von Emanuel Schikaneder // Dialoge von Andrea Schwalbach und Daniel Westen

Macht und Ohnmacht von Liebe sowie ein turbulentes Gefühlschaos prägen die Handlung der Zauberflöte genauso wie unkonventionelle Ausdeutungen von Schönheit, Stärke und Weisheit. In dieser Oper steckt mehr als der bloße, wenn auch fesselnde Zauber.

Der junge Mann Tamino, der anfangs noch vor einem Untier flüchtet, entwickelt sich zum wahren Helden, der drollige Vogelbursche Papageno entdeckt für sich und seine Außenseiterrolle das passende Gegenüber, und selbst der omnipotent wirkende Sarastro kämpft in letzter Konsequenz mit den emotionalen Schatten seiner Vorgänger. Mozart liebte seine Figuren – ausnahmslos. Und so ist jeder Typ aufgrund seiner Fantastik, Schrullen und
Do, 7.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Do, 7.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 8.12.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Fr, 8.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Fr, 8.12.2017, 20:00
Ellbogen
Fatma Aydemir
Premiere: 18. November 2017, Theater am Alten Markt

Romanadaption

Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen und hofft, dass ihr Leben bald endlich richtig losgeht. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen und sich ihr keine einzige befriedigende Lebensperspektive zu eröffnen scheint. Tagsüber sitzt sie in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und schreibt aussichtslose Bewerbungen am Fließband. Nachmittags absolviert sie den Praxisteil in der Bäckerei ihres Onkels für 3,50 Euro die Stunde. Abends trifft sie ihre besten Freundinnen, sie takeln sich auf und ziehen um die Häuser. Hazal glaubt weder ihren Eltern, noch dem Geq
Fr, 8.12.2017, 20:00
Konstellationen
Nick Payne
Wie kommt man dem Geheimnis der Unsterblichkeit näher? Wenn man es schafft, die Spitzen seiner Ellbogen zu lecken. Vielleicht. Bleibt immer noch die Frage, ob man das überhaupt will, ewig leben. Aber Entscheidungen rückgängig machen können, das wäre zumindest schon mal ein Anfang. Denn wer kennt es nicht, das Gefühl, im entscheidenden Moment falsch abgebogen zu sein und nun weiter zu müssen auf der Einbahnstraße. Nick Paynes Stück Konstellationen macht die Umkehr möglich! Und so nimmt die Begegnung von Roland und Marianne nicht ihren Lauf, sondern verschiedene Verläufe: in Varianten, die sich manchmal nur durch eine Nuance unterscheiden. Die beiden treffen sich auf einer Grillparty, einmal mit, dann wieder ohne Partner im Hintergrund, bei Regen oder Sonnenschein. Alles ist denkbar. S
Fr, 8.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 8.12.2017, 20:00
Werther
Jules Massenet
Premiere: 02. Dezember 2017, Stadttheater

Lyrisches Drama in vier Akten nach Johann Wolfgang von Goethe // Dichtung von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann

Der junge Dichter Werther ist hingerissen von Charlotte. Leidenschaftlich steigert er sich in seine Emotion hinein – zu seinem und ihrem Unglück. Denn sie fühlt sich an ihr Versprechen gebunden, den erfolgreichen Geschäftsmann Albert zu heiraten. Verzweifelt fordert Charlotte den liebeskranken Dichter auf, Abstand zu suchen. Doch ausgerechnet zum Weihnachtsfest bittet sie ihn, zurückzukehren. Während in Deutschland die geradezu sakrale Verehrung des Dichterfürsten Goethe Adaptionen seiner Werke beinahe unmöglich machte, konnten französische Komponisten ungenierter zur Tat schreiten. Den wohl berühmtesten Selbstmord de
Sa, 9.12.2017, 19:30
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Premiere: 02. Dezember 2017, Großes Haus

Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!«

Zeitreise in das k.u.k. Budapest vor knapp einhundert Jahren: Die erfolgreiche Chansonette Sylva Varescu, der als Fürstin des heißblütigen ungarischen Csárdás die Herzen zufliegen, gibt ihre Abschiedsvorstellung im Varieté. Sie ist dem jungen Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim leidenschaftlich zugetan. Den wollen seine Eltern jedoch mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, verheiraten. Doch so schnell gibt die temperamentvolle Titelheldin nicht auf!

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN ist Emmerich Kálmáns (1882 – 1953) weltweit populärstes Stück, dessen zahlreiche Klassiker den hohen musikdramatischen Rang der CSÁRDÁSFÜRSTIN ausmachen und bis heute ihre fortdauernde Anzi
Sa, 9.12.2017, 19:30
DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE
von Bertolt Brecht
Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, und es helfen nur Menschen, wo Menschen sind.

Am Fleischmarkt herrscht Krieg: Chicagos Fleischkönig und Raubtierkapitalist Pierpont Mauler manipuliert den Markt und seine Konkurrenten, um für sich Millionen zu scheffeln. Die Fleischarbeiter sind ihm das Werkzeug dazu, sie werden ausgebeutet, arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen, hungern. Und jetzt droht auch noch Massenarbeitslosigkeit. Die junge Johanna Dark, eine Nachfahrin von Schillers Jungfrau von Orléans, glaubt an das Gute im Menschen und an einen gütigen Gott. Als Soldatin der Heilsarmee will sie die Armen retten und damit die Welt. Doch die Härte des Marktes und die Macht des Kapitals bringen ihre Ideale schließlich zum Einsturz. Der Zyniker Mauler weiß Johannas christlichen Furor f
Sa, 9.12.2017, 11:00
HOCH UND HÖHER (Uraufführung)
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Uraufführung: 09. Dezember 2017, U2

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenieru
Sa, 9.12.2017, 15:00
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Uraufführung: 09. Dezember 2017, U2

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenieru
Sa, 9.12.2017, 19:30
Ellbogen
Fatma Aydemir
Premiere: 18. November 2017, Theater am Alten Markt

Romanadaption

Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen und hofft, dass ihr Leben bald endlich richtig losgeht. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen und sich ihr keine einzige befriedigende Lebensperspektive zu eröffnen scheint. Tagsüber sitzt sie in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und schreibt aussichtslose Bewerbungen am Fließband. Nachmittags absolviert sie den Praxisteil in der Bäckerei ihres Onkels für 3,50 Euro die Stunde. Abends trifft sie ihre besten Freundinnen, sie takeln sich auf und ziehen um die Häuser. Hazal glaubt weder ihren Eltern, noch dem Geq
Sa, 9.12.2017, 19:30
Romeo und Julia
Simone Sandroni
zur Musik von Sergej Prokofjew nach der Tragödie von William Shakespeare // Mit den Bielefelder Philharmonikern

Das wohl bekannteste Liebespaar der Welt, eine der tragischsten Feindschaften zwischen zwei Familien, die prominentesten Bürger Veronas – William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia inspirierte seit jeher die unterschiedlichsten Künste. Zu Beginn der neuen Spielzeit spürt Chefchoreograf Simone Sandroni tänzerisch der schicksalhaften Liebes- und Lebensgeschichte nach. Er entwickelt dabei seine eigene choreografische Ausdrucksweise für die Figuren, fernab von klassischen Ballettvorlagen. Sandroni eröffnet neue Perspektiven auf den historischen Stoff und überführt damit dieGeschichte ins 21. Jahrhundert. Mit Feingefühl für die fragile Liebesbeziehung, mit starker physischer Prä
Sa, 9.12.2017, 17:00 - 22:00
Lichtbilder Foto-Workshop
Die lichtsicht 6 mit ihren Projektionen bewegter Bilder auf den tropfnassen, salzig verkrusteten Gradierwänden ist eine große Herausforderung für jeden Fotografen.

Besuchen Sie einen von 4 Foto-Workshops und erfahren Sie, wie man die Technik einer digitalen Kamera unter Berücksichtigung von Blende und Belichtungszeit einsetzt, um großartige Fotos von den Projektionen und Nachtaufnahmen zu machen.

Unsere Fotografen stehen Ihnen jeweils an 4 Wochenenden zur Verfügung.

Angela von Brill leitet mit vielen Jahren Erfahrung, diverse Fotoseminare für Einsteiger und Fortgeschrittene und arbeitet als freie Fotografin in Osnabrück.

Treffpunkt:
Haus St. Elisabeth am Kurpark (Caritas-Lernwerkstatt)
Bahnhofstraße 19, 49214 Bad Rothenfelde

Anmeldung
per E-Mail: vonbrill@osnanet.de

So, 10.12.2017, 18:00
3. Sinfoniekonzert:
Sinfonieorchester Münster | Kütson | Aust
John Adams, Carl Maria von Weber & Igor Strawinsky
Sinfonieorchester Münster
Mihkel Kütson, Musikalische Leitung
Bettina Aust, Klarinette

John Adams: The Chairman Dances. Foxtrot for Orchestra
Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 f-Moll op. 73
Igor Strawinsky: Petruschka

John Adams gilt als wohl populärster und erfolgreichster US-amerikanischer Komponist der Gegenwart. Seine beliebten Chairman Dances entstanden im Zuge der Oper Nixon in China und zeigen exemplarisch, wie Adams seine Zuhörer durch Klangtore – von ihm als »Gates« bezeichnet – in sich aufbauschende Klangflächen und Sphären einlädt.

Carl Maria von Weber hat das undankbare Los gezogen, auf seine Oper Der Freischütz reduziert zu werden. In deren Schatten finden sich jedoch viele Perlen der Instrumentalmusik, allen voran das 1. Klarinett
So, 10.12.2017, 13:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
So, 10.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
So, 10.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
So, 10.12.2017, 17:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
So, 10.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mo, 11.12.2017, 19:30
FALSCH
Schauspiel von Lot Vekemans
Deutschsprachige Erstaufführung: 29. November 2017, U2

Was ist in der Nacht auf der Rückfahrt von der Familienfeier passiert? Sis, eine bekannte Fernsehmoderatorin, und Kat, ihre Schwester, eine bekannte Schauspielerin, sitzen in einer Zelle bei der Polizei und werden nach einem tödlichen Verkehrsunfall der Fahrerflucht beschuldigt. Kat hat betrunken auf dem Rücksitz geschlafen, Sis saß am Steuer und erinnert sich nur daran, gegen eine Leitplanke gefahren zu sein. In der Isolation der Zelle verschwimmen die Kategorien von richtig und falsch und die Schwestern sind unausweichlich einander ausgeliefert. Es beginnt eine schonungslose Abrechnung. Als plötzlich ein Zeuge auftaucht, scheinen sich die Ereignisse der Nacht zu klären. Doch wie neutral ist dieser Fremde?
Mo, 11.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Mo, 11.12.2017, 20:00
3. Kammerkonzert:
Milhaud / Debussy / Ravel / Poulenc
Bielefelder Philharmoniker

Spieldauer: ca. 01:45 Std.
Pausenanzahl: 1
Einführung: 35 Minuten vor Konzertbeginn
Mo, 11.12.2017, 11:30
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mo, 11.12.2017, 09:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Di, 12.12.2017, 19:30
DON CARLO. EIN REQUIEM
Oper von Giuseppe Verdi unter Verwendung des REQUIEMS von Alfred Schnittke
»Als mir diese Krone aufs Haupt gesetzt wurde, schwor ich zu Gott, den Glauben

Das düstere Vermächtnis seines despotischen Vaters Karl V. lastet schwer auf den Schultern Philipp II. Aus seinem Schatten heraus regiert er als König unfrei und zerstört nicht nur das Lebensglück seines Sohnes Carlo: Aus Staatsraison nimmt er dessen Verlobte Elisabeth zu seiner Frau. Mit der gleichen rigorosen Machtpolitik unterdrückt er auch alle Andersgläubigen: Die Protestanten werden als Ketzer verbrannt, die Aufständischen in den Niederlanden mit Krieg überzogen. Der einsame, alternde Mann wird schlussendlich zur tragischen Figur – unterdrückt vom Diktat der Inquisition.

In Verdis (1813 – 1901) Entwicklung spielt DON CARLO die Rolle der großen Drehscheibe zwischen dem früheren Melodrama der 1850er J
Di, 12.12.2017, 09:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 12.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 12.12.2017, 19:30
LOVE HEART ATTACK
Ein Liederabend mit Ulrike Knobloch von Michael Barfuß
Ein Abend mit den Liedern der größten Songwriterinnen der letzten hundert Jahre: von Laurie Anderson zu Claire Waldoff, von Hildegard Knef zu Nina Hagen, von Peggy Lee zu Beyonce – all diese Sängerinnen, Komponistinnen und Erzählerinnen reflektieren ihre Zeit aus weiblicher Perspektive und auf höchst unterschiedliche Weise: ironisch, poetisch, provokativ, bitterböse, surreal, witzig und klug analysierend. In ihren Liedern und Geschichten spiegelt sich auf intelligente und unterhaltsame Weise auch eine Geschichte des Feminismus – aus sehr musikalischer Sicht. Und Ulrike Knobloch singt.

Inszenierung & Musikalische Leitung: Michael Barfuß
Bühne & Kostüme: Silja Oestmann / Melanie Walter
Dramaturgie: Barbara Bily
Di, 12.12.2017, 20:00
Ellbogen
Fatma Aydemir
Premiere: 18. November 2017, Theater am Alten Markt

Romanadaption

Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen und hofft, dass ihr Leben bald endlich richtig losgeht. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen und sich ihr keine einzige befriedigende Lebensperspektive zu eröffnen scheint. Tagsüber sitzt sie in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und schreibt aussichtslose Bewerbungen am Fließband. Nachmittags absolviert sie den Praxisteil in der Bäckerei ihres Onkels für 3,50 Euro die Stunde. Abends trifft sie ihre besten Freundinnen, sie takeln sich auf und ziehen um die Häuser. Hazal glaubt weder ihren Eltern, noch dem Geq
Mi, 13.12.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Mi, 13.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Mi, 13.12.2017, 20:00
Die Kommune
Thomas Vinterberg
Premiere: 10. November 2017, Theater am Alten Markt

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen?

Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem W
Mi, 13.12.2017, 20:00
Die Möglichkeit
Konrad Kästner
Premiere: 25. November 2017, TAM ZWEI

Sie hat schon längst begonnen: die Suche nach dem besseren Menschen. Taube können wieder hören, Lahme können wieder gehen und Autos können selbständig fahren. Unsere Telefone reden mit uns. Sie funktionieren als Erweiterung unseres Gehirns. Die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine wird immer enger. Programme entwickeln ihre eigenen Auffassungen von Richtig und Falsch. Die Vorstellung von harten Robotern aus Eisen und Drähten ist schon lange obsolet. Maschinen werden immer menschlicher – in Form und Funktion. Sie gewinnen im Schach, spielen Musik, finden kreative Lösungen für komplexe Probleme und machen den Menschen Stück für Stück überflüssig. Selbst Anwälte, Aktienhändler, Ärzte oder Autoren könnten von Maschinen ersetzt werden. Und das muss ga
Mi, 13.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mi, 13.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mi, 13.12.2017, 17:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Do, 14.12.2017, 19:30
3. RATHAUSKONZERT
Mendelssohn Quartett:
Mihai Ionescu, Violine
Stefan Marx, Violine
Andreas Denhoff, Viola
Shengzhi Guo, Violoncello
Svenja Ciliberto, Viola
Giedrius Zukauskas, Violoncello

Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 25
Thorsten Schmid-Kapfenburg: Streichquartett Nr. 1
Nach einem Gedicht von Goethe Selige Sehnsucht
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 1 B Dur op. 18
Do, 14.12.2017, 19:30
DIE FREMDEN / DER KAUFMANN VON VENEDIG
Schauspiel von William Shakespeare
»Die Bosheit, die ihr mich lehrt, will ich ausüben, und es muss schlimm zugehen, wenn ich meine Lehrer nicht überträfe.«

Ein böser Jude auf der Bühne? Zu Shakespeares Zeiten war das populär, heute muss man sich fragen, ob das antisemitisch ist. Besonders in Deutschland stellt die Figur des Juden Shylock für jede Inszenierung nach wie vor eine Herausforderung dar. DER KAUFMANN VON VENEDIG (1596) gilt nicht umsonst als Shakespeares politischste und geheimnisvollste Komödie.

Spielort ist Venedig, eine Welt des Wohlstands und Überflusses. Hier werden große Geschäfte gemacht und das Geld borgt man sich gern bei den Juden, die man ansonsten verachtet und verspottet. Bassanio will um die schöne Porcia werben, doch fehlt ihm das nötige Geld. Er wendet sich an seinen Freund Antonio. Aus Liebe
Do, 14.12.2017, 19:30
ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL
Komödie von Theresia Walser
»Wahrheit kann man doch nicht übersetzen. Wahrheit ist unübersetzbar …«

Postfaktisch ist das Wort des Jahres 2016. Doch schon 2012 hat Theresia Walser es zum Dreh- und Angelpunkt eines monströs-komischen Stückes über drei First Ladys gemacht. Wie diese Diktatorengattinnen über Geschichte und ihr Verhältnis zum Volk denken oder was sie von Wahrheit halten, ist im Zeitalter neuer Autokraten wieder erschreckend aktuell.

Frau Margot, Frau Leila und Frau Imelda – Ähnlichkeiten mit realen Personen der Geschichte sind durchaus beabsichtigt – treffen sich zu einer Pressekonferenz. Ihr Leben soll verfilmt werden. Doch unter verzweifelter Mitwirkung eines Simultanübersetzers, der ein kulturdiplomatisches Desaster verhindern will, kommt es Backstage vor dem offiziellen Auftritt zu einem sich at
Do, 14.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Do, 14.12.2017, 20:00
Das Molekül (Wiederaufnahme)
Musical von William Ward Murta
ab 13
Can-Can-tanzende Atome? Die Biologiestunde – das Musical? Nein, das neue Bühnenwerk aus der Feder von Bielefelds Musicalspezialisten William W. Murta widmet sich einem durchaus ernstzunehmendem Thema: Die sensationelle Entschlüsselung der DNA Anfang der 1950er-Jahre und die Entwicklung der Gentechnologie rund ein halbes Jahrhundert später. Genauer gesagt: den Menschen, die hinter dieser Forschung steckten. Die Visionen verfolgten, dabei von Liebe, Hass, Eitelkeiten, Vorurteilen und Ängsten abgelenkt wurden und neben bahnbrechenden Entdeckungen auch Fehlentscheidungen trafen. Nicht untypisch für das Bühnenpersonal eines Musicals.

Bei Das Molekül klingen ganz en passant Themen an, die nach wie vor brisant sind: Was bedeuten diese Entdeckungen für die Menschheit? Medizinischen Fortschritt?
Do, 14.12.2017, 20:00
Die Kommune
Thomas Vinterberg
Premiere: 10. November 2017, Theater am Alten Markt

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen?

Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem W
Do, 14.12.2017, 09:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Do, 14.12.2017, 11:30
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 15.12.2017, 19:30
BACH, IMMORTALIS
Tanzabend von Hans Henning Paar
Mit dem Sinfonieorchester Münster
Musik von Johann Sebastian Bach & Thorsten Schmid-Kapfenburg

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) hinterließ der Nachwelt einen außergewöhnlichen musikalischen Kosmos, der nachfolgende Komponistengenerationen beeinflusste und Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen inspirierte. Bachs Werk umfasst außer der Oper jede musikalische Gattung des Barock und spiegelt die verschiedenen Berufsfelder wider, die der Komponist im höfischen und im kirchlich-städtischen Bereich innehatte. Bach trennte nicht zwischen geistlicher und weltlicher, zwischen vokaler und instrumentaler Musik, sondern versuchte die heterogenen Prinzipien in seinem Schaffen zu vereinen. Die Vielschichtigkeit seiner Schreibart und die Universalität seines musikalischen Denkens führten zur G
Fr, 15.12.2017, 19:30
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
Der junge Werther hat seine Heimat verlassen und sich in einer paradiesischen Gegend niedergelassen. Bei einem Ball auf dem Lande macht er die Bekanntschaft mit Lotte, die sein Herz näher angeht. Doch Lotte hat bereits einen braven Bräutigam – Albert. Werthers Liebe zu Lotte kann nicht erwidert werden und endet tragisch. An Heiligabend wählt Werther den Freitod.

Goethes WERTHER wurde innerhalb kürzester Zeit zum meistgelesenen Buch des Sturm und Drang. Er selbst sagt über den Erfolg des 1774 erschienenen Romans: »Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.« Die damalige Kritik unterstellte dem Werk jedoch, eine Suizidwelle junger Männer ausgelöst zu haben.

Inszenierung: Gregor Tureček
Bühnenbild & Video: J
Fr, 15.12.2017, 19:30
JE SUIS FASSBINDER (DEUTSCHLAND IM HERBST 2016)
Text von Falk Richter unter Verwendung von Originaltexten von Rainer Werner Fassbinder
Liebe und Politik sind die Themen des wohl radikalsten und zugleich sensibelsten deutschen Kultregisseurs Rainer Werner Fassbinder. Unter dem Eindruck des RAF-Terrors der 70er Jahre beteiligte er sich an dem Kollektivfilm DEUTSCHLAND IM HERBST, für den er die erste Episode entwickelte. Im Film sieht man ihn mit seinem Geliebten und im Streitgespräch mit seiner Mutter. Es ist erschreckend und faszinierend, wie das Private mit der Politik dabei verknüpft ist. Fassbinder war entsetzt, wie schnell in Zeiten des Terrors demokratische Grundsätze aufgegeben werden. Und auch Falk Richter ist entsetzt über die heutigen Entwicklungen hierzulande und fragt sich, wie man als Künstler auf solche Entwicklungen reagieren kann. Er positioniert sich: »Ich bin Fassbinder. Ich bin ein Opfer des IS. Ich bin e
Fr, 15.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Fr, 15.12.2017, 20:00
Ellbogen
Fatma Aydemir
Premiere: 18. November 2017, Theater am Alten Markt

Romanadaption

Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen und hofft, dass ihr Leben bald endlich richtig losgeht. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen und sich ihr keine einzige befriedigende Lebensperspektive zu eröffnen scheint. Tagsüber sitzt sie in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und schreibt aussichtslose Bewerbungen am Fließband. Nachmittags absolviert sie den Praxisteil in der Bäckerei ihres Onkels für 3,50 Euro die Stunde. Abends trifft sie ihre besten Freundinnen, sie takeln sich auf und ziehen um die Häuser. Hazal glaubt weder ihren Eltern, noch dem Geq
Fr, 15.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 15.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Fr, 15.12.2017, 20:00
Werther
Jules Massenet
Premiere: 02. Dezember 2017, Stadttheater

Lyrisches Drama in vier Akten nach Johann Wolfgang von Goethe // Dichtung von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann

Der junge Dichter Werther ist hingerissen von Charlotte. Leidenschaftlich steigert er sich in seine Emotion hinein – zu seinem und ihrem Unglück. Denn sie fühlt sich an ihr Versprechen gebunden, den erfolgreichen Geschäftsmann Albert zu heiraten. Verzweifelt fordert Charlotte den liebeskranken Dichter auf, Abstand zu suchen. Doch ausgerechnet zum Weihnachtsfest bittet sie ihn, zurückzukehren. Während in Deutschland die geradezu sakrale Verehrung des Dichterfürsten Goethe Adaptionen seiner Werke beinahe unmöglich machte, konnten französische Komponisten ungenierter zur Tat schreiten. Den wohl berühmtesten Selbstmord de
Sa, 16.12.2017, 19:30
Das Molekül
Musical von William Ward Murta
ab 13
Can-Can-tanzende Atome? Die Biologiestunde – das Musical? Nein, das neue Bühnenwerk aus der Feder von Bielefelds Musicalspezialisten William W. Murta widmet sich einem durchaus ernstzunehmendem Thema: Die sensationelle Entschlüsselung der DNA Anfang der 1950er-Jahre und die Entwicklung der Gentechnologie rund ein halbes Jahrhundert später. Genauer gesagt: den Menschen, die hinter dieser Forschung steckten. Die Visionen verfolgten, dabei von Liebe, Hass, Eitelkeiten, Vorurteilen und Ängsten abgelenkt wurden und neben bahnbrechenden Entdeckungen auch Fehlentscheidungen trafen. Nicht untypisch für das Bühnenpersonal eines Musicals.

Bei Das Molekül klingen ganz en passant Themen an, die nach wie vor brisant sind: Was bedeuten diese Entdeckungen für die Menschheit? Medizinischen Fortschritt?
Sa, 16.12.2017, 19:30
Die Kommune
Thomas Vinterberg
Premiere: 10. November 2017, Theater am Alten Markt

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen?

Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem W
Sa, 16.12.2017, 19:30
Die Möglichkeit
Konrad Kästner
Premiere: 25. November 2017, TAM ZWEI

Sie hat schon längst begonnen: die Suche nach dem besseren Menschen. Taube können wieder hören, Lahme können wieder gehen und Autos können selbständig fahren. Unsere Telefone reden mit uns. Sie funktionieren als Erweiterung unseres Gehirns. Die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine wird immer enger. Programme entwickeln ihre eigenen Auffassungen von Richtig und Falsch. Die Vorstellung von harten Robotern aus Eisen und Drähten ist schon lange obsolet. Maschinen werden immer menschlicher – in Form und Funktion. Sie gewinnen im Schach, spielen Musik, finden kreative Lösungen für komplexe Probleme und machen den Menschen Stück für Stück überflüssig. Selbst Anwälte, Aktienhändler, Ärzte oder Autoren könnten von Maschinen ersetzt werden. Und das muss ga
So, 17.12.2017, 16:30
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Uraufführung: 09. Dezember 2017, U2

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenieru
So, 17.12.2017, 15:00
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Uraufführung: 09. Dezember 2017, U2

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenieru
So, 17.12.2017, 15:00
HÄNSEL UND GRETEL
Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Wunsch und Wirklichkeit, Angst und Aufbruch – wie aus dem einen das andere entsteht

Ein Elternhaus, in dem Elend herrscht, gebiert in der Phantasie von Kindern oft Ungeheuer. In HÄNSEL UND GRETEL ist das Motiv der zunächst Süßigkeiten verheißenden, dann jedoch immer bedrohlicher werdenden Hexe in der Notsituation der Geschwister begründet. Denn ihr Zuhause ist mit Angst besetzt, es ist kein Wohlfühl-Ort. Sie würden so gerne fröhliche Kinder sein – das zeigt die anfängliche, ausgelassene Spielszene der beiden –, aber das Gespenst der materiellen Not greift immer wieder nach ihrer Existenz.

Die Librettistin deutete Motive der Märchen-Vorlage um. In ihrem Text gibt es keine böse Stiefmutter, sondern eine normale Hausfrau, die aus Müdigkeit und Verzweiflung in ungerechten Zorn gerät, die
So, 17.12.2017, 19:00
HÄNSEL UND GRETEL
Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Wunsch und Wirklichkeit, Angst und Aufbruch – wie aus dem einen das andere entsteht

Ein Elternhaus, in dem Elend herrscht, gebiert in der Phantasie von Kindern oft Ungeheuer. In HÄNSEL UND GRETEL ist das Motiv der zunächst Süßigkeiten verheißenden, dann jedoch immer bedrohlicher werdenden Hexe in der Notsituation der Geschwister begründet. Denn ihr Zuhause ist mit Angst besetzt, es ist kein Wohlfühl-Ort. Sie würden so gerne fröhliche Kinder sein – das zeigt die anfängliche, ausgelassene Spielszene der beiden –, aber das Gespenst der materiellen Not greift immer wieder nach ihrer Existenz.

Die Librettistin deutete Motive der Märchen-Vorlage um. In ihrem Text gibt es keine böse Stiefmutter, sondern eine normale Hausfrau, die aus Müdigkeit und Verzweiflung in ungerechten Zorn gerät, die
So, 17.12.2017, 17:00
NIEDERDEUTSCHE BÜHNE: DAT GELD LIGG UP DE BANK
Komödie von Curth Flatow, Münsterländisches Platt von Hannes Demming
»Niëhm di, wat du brüks, män stiähl nich mähr, äs du verknusen kans.«

Tresorknacker aus Leidenschaft – das ist Gustav Kühne. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen zieht er nachts auf Diebestour. Bei diesem einen Mal wäre er fast erwischt worden – aber nur fast! In Panik vor der Polizei schwört er sich, seiner Frau und dem lieben Gott, in den nächsten 40 Jahren nirgendwo mehr einzubrechen. Und der alte Gauner bleibt tatsächlich solide … Aber zu seinem 80. Geburtstag überrascht er plötzlich seine inzwischen gesellschaftlich hoch angesehenen Söhne mit einem besonderen Geburtstagswunsch: Der kühne Gustav will noch einmal auf Einbruchstour gehen – natürlich wieder zu dritt!

Curth Flatow (1920 – 2011) schrieb zahlreiche Fernsehspiele und Serien, seine Theaterstücke gehören zu den meistgespiel
So, 17.12.2017, 19:30
Das Knurren der Milchstraße
Bonn Park
»Ein Raumschiff fliegt durch das Theater! Es leuchtet spektakulär und macht Geräusche aus der Zukunft. Dann landet es auf der Bühne.« Ihm entsteigt ein winzig kleiner Außerirdischer. Ob die Erde noch zu retten ist? Er weiß es nicht. Ehrlich. Kim Jong Un unternimmt schon mal einen Versuch. Er möchte die beiden Koreas wiedervereinigen. Notfalls mittels Atombombe. Der abgewählte Donald Trump würde so gern sämtliche Waffen einschmelzen und sein Geld loswerden. Wirklich. Und was ist mit den guten Vorsätzen von Heidi Klum? Oder mit der Frau, die die Sozialdemokratie retten will? Was hat eine rauchende Giraffe auf der Bühne zu suchen? Und wer ist eigentlich dieser Bonn Park, der sich in sein eigenes Stück hineingeschrieben hat? Fest steht: Hier werden Gewissheiten über den Haufen geworfen. Und da
So, 17.12.2017, 17:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
So, 17.12.2017, 14:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
So, 17.12.2017, 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mo, 18.12.2017, 09:30
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Uraufführung: 09. Dezember 2017, U2

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenieru
Mo, 18.12.2017, 11:30
HOCH UND HÖHER
Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
Uraufführung: 09. Dezember 2017, U2

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenieru
Mo, 18.12.2017, 20:00
Istanbul
Selen Kara // Torsten Kindermann // Akin E. Şipal
Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht hier in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn Bielefeld in den Fünfzigern nicht zu einem prosperierenden Zentrum der Textil- und Fahrradindustrie aufgeblüht wäre? Was, wenn der berühmte Pudding nicht in Ostwestfalen vom Industriellenhimmel gefallen wäre, sondern in Istanbul?
Deutsche Gastarbeiter wären in Scharen in die Türkei ausgewandert und hätten in Istanbul eine neue Heimat gefunden. Mit großem Fleiß hätten sie das Bruttosozial-produkt der Stadt gesteigert, hätten den Arbeitskräftemangel kompensiert und sich mal mehr, mal weniger erfolgreich um die türkische Sprache und die landestypischen Sitten und Gebräuche bemüht. Um sich dann in jahrzehntelanger Heimwerkertätigkeit – immer in den Sommerferien – mit dem Ersparten
Mo, 18.12.2017, 09:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mo, 18.12.2017, 11:30
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Di, 19.12.2017, 19:30
AUCH DEUTSCHE UNTER DEN OPFERN
Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul
Elf Jahre lang zieht dann eine rechte Terrorgruppe mordend durchs Land. Elf Jahre wurde von Seiten der Ermittler verbreitet, dass die Morde mit Drogendelikten, Geldwäsche und Menschenhandel der türkischen Mafia zusammen hängen.

Neun Ausländer, vorwiegend türkischer Abstammung, liegen erschossen in ihren Imbissbuden, Blumenläden und Internet-Cafés - deutschlandweit. Was ist passiert? Türkenmafia? Familientragödien? Oder vielleicht doch Rechtextremismus? Was wie ein grausames Ratespiel anmutet, ist bittere Realität. Nach der unaufgeklärten Mordserie von 2000 bis 2006 wurde im November 2011 der NSU aufgedeckt, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten sich getötet, Beate Zschäpe sich der Polizei gestellt. Seit Mai 2013 wird ihr und vier weiteren Angeklagten am Oberlandesgericht München der Proz
Di, 19.12.2017, 19:30
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Premiere: 02. Dezember 2017, Großes Haus

Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!«

Zeitreise in das k.u.k. Budapest vor knapp einhundert Jahren: Die erfolgreiche Chansonette Sylva Varescu, der als Fürstin des heißblütigen ungarischen Csárdás die Herzen zufliegen, gibt ihre Abschiedsvorstellung im Varieté. Sie ist dem jungen Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim leidenschaftlich zugetan. Den wollen seine Eltern jedoch mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, verheiraten. Doch so schnell gibt die temperamentvolle Titelheldin nicht auf!

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN ist Emmerich Kálmáns (1882 – 1953) weltweit populärstes Stück, dessen zahlreiche Klassiker den hohen musikdramatischen Rang der CSÁRDÁSFÜRSTIN ausmachen und bis heute ihre fortdauernde Anzi
Di, 19.12.2017, 09:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 19.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Di, 19.12.2017, 20:00
Avenue Q
Robert Lopez / Jeff Marx / Jeff Whitty
Musical von Robert Lopez, Jeff Marx (Musik und Gesangstexte) und Jeff Whitty (Buch) // Basierend auf einem Originalkonzept von Robert Lopez und Jeff Marx // Deutsch von Dominik Flaschka (Dialoge) und Roman Riklin (Songtexte)

Princeton hat gerade seinen Abschluss in Englisch gemacht und sucht in New York eine Wohnung. Erst in der Avenue Q findet er das zu seinem Konto passende Mietpreisniveau und trifft dort auf eine ganze Reihe Leute, die die Großstadt aus ihrer Mitte gespült hat: Brian, der gerade seinen Job als Komiker verloren hat, Kate, die sich nach einem Mann sehnt, Nicky und Rod, die eine Albtraum-WG führen, und Christmas Eve, die als Therapeutin immer noch auf ihren ersten Patienten wartet. Zum Glück verbreitet Daniel Küblböck (gibt’s den auch noch?) als Hausmeister unerschütter
Di, 19.12.2017, 09:00
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Di, 19.12.2017, 11:30
Schneeweißchen und Rosenrot
Manuel Schöbel nach Grimm
Premiere: 11. November 2017, Stadttheater

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust,
Mi, 20.12.2017, 11:00
KÖNIG DROSSELBART
Familienstück frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von Peter Dehler
Für alle ab 6 Jahren / 1. Klasse

»Majestät, warum muss es denn gerade diese Prinzessin sein?«

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfr
Mi, 20.12.2017, 20:00
Istanbul
Selen Kara // Torsten Kindermann // Akin E. Şipal
Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht hier in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn Bielefeld in den Fünfzigern nicht zu einem prosperierenden Zentrum der Textil- und Fahrradindustrie aufgeblüht wäre? Was, wenn der berühmte Pudding nicht in Ostwestfalen vom Industriellenhimmel gefallen wäre, sondern in Istanbul?
Deutsche Gastarbeiter wären in Scharen in die Türkei ausgewandert und hätten in Istanbul eine neue Heimat gefunden. Mit großem Fleiß hätten sie das Bruttosozial-produkt der Stadt gesteigert, hätten den Arbeitskräftemangel kompensiert und sich mal mehr, mal weniger erfolgreich um die türkische Sprache und die landestypischen Sitten und Gebräuche bemüht. Um sich dann in jahrzehntelanger Heimwerkertätigkeit – immer in den Sommerferien – mit dem Ersparten
Mi, 20.12.2017, 20:00
Otello
Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten // Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeares Othello, der Mohr von Venedig

Otello hat mehr erreicht, als er wohl je zu erträumen wagte: Er bekleidet einen hohen militärischen Rang, scheint gesellschaftlich anerkannt zu sein und hat Desdemona, eine der schönsten und begehrtesten Frauen des Landes, im Sturm erobert. Und dies alles gelang ausgerechnet ihm, dessen Leben als Sklave vorgezeichnet schien, der auf abenteuerlichen Wegen als Habenichts in eine fremde Gesellschaft kam. Als der intrigante Jago ihm das Gift der Eifersucht einträufelt, beginnt Otello jedoch alles zu entgleiten. Mit kleinen, wohldosierten Bemerkungen wird nicht nur Otello, sondern die gesamte Gesellschaft manipuliert. Aber was ist Jagos Motivation? Geht es ihm nur um seinen persönlichen V
So, 2.7.2017 - So, 31.12.2017
Lust auf Leben
Fotos von Johannes Weber aus seinem Dorf, 1946-1955
In der Spinnerei des TextilWerks Bocholt wird die Ausstellung „Lust auf Leben!“ präsentiert.

Die Fotografien von Johannes Weber sind im münsterländischen Dorf Nottuln zwischen 1946 und 1955 aufgenommen worden und dokumentieren das Leben in der Nachkriegszeit. Entstanden ist die Fotoausstellung in Zusammenarbeit mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen. In mehr als 6.000 Fotografien hielt der Amateurfotograf Johannes Weber zwischen 1946 und 1955 mit seiner Leica-Kleinbildkamera das Leben im münsterländischen Nottuln fest. Für die Ausstellung wurden 80 aussagekräftige Fotografien der Sammlung Weber ausgewählt. Sie erzählen von einer vergessenen Welt, die bis vor einem halben Jahrhundert in vielen Dörfern und Kleinstädten Westfalens Alltag war, und zeugen von der „Lust auf Leben!“ in der en
So, 2.7.2017 - So, 31.12.2017
Reif für die Insel
Tourismus auf Sylt, Hiddensee und Mallorca
Inseln sind der Inbegriff von Urlaub. Auf einem überschaubaren Stück Land, von Wasser umgeben, versprechen sie einen wohltuenden Abstand zum alltäglichen Trott. Drei solcher Paradiese werden vorgestellt: Sylt, Hiddensee und Mallorca. Die Ausstellung zeigt, wie diese Inseln für den Tourismus entdeckt wurden, wie sich die Art des Urlaubs auf ihnen im Laufe der Zeit geändert hat und welchen Wandel sie durch den Fremdenverkehr erfahren haben. Die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten dieser Inseln offenbaren, wie die Deutschen ihren Urlaub verbringen – damals und heute, in Ost und West.
Fr, 29.9.2017 - So, 28.1.2018
lichtsicht 6
10-jähriges Jubiläum

Mehr als fünfzig lichtstarke Beamer werfen Bilder auf bis zu elf Meter hohe, insgesamt über einen Kilometer lange Gradierwände der historischen Salinen. Zeitkritisch zugespitzte, dramatisch packende, konzeptuell reflektierende Werke geben einen einmaligen Rückblick auf die junge Kunstform „Erweiterte Projektion“, die von den Gradierwänden auch in den umgebenden Park mit seinen Gebäuden, Wasserflächen und Fontänen ausgreift.

Die lichtsicht 6 zeigt ca. zwanzig aufsehenerregende Beiträge aus den fünf vorausgehenden Biennalen. Die Darbietung erlaubt also ein Wiedersehen mit Favoriten. Wer die lichtsicht erstmals besucht, hat die Chance, Höhepunkte aus zehn Jahren kennenzulernen. Für alle bietet der Überblick eine einmalige Gelegenheit, die Entwicklung der „Erweiterte
David Wagner
"Leben"
Rowolth
Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Ursula Krechel
"Landgericht"
Jung und Jung Verlag
Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
Narvid Kermani
"Dein Name"
Hanser Verlag
Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
Sibylle Lewitscharoff "Pong"
Berlin-Verlag
Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
Wilhelm Genazino
"Idyllen in der Halbnatur"
Hanser Verlag
Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
Judith Schalansky
"Der Hals der Giraffe"
Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
Marcel Beyer
"Putins Briefkasten"
Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
Marjana Gaponenko
"Wer ist Martha?"
Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
Lisa-Maria Seydlitz
"Sommertöchter"
Eine Familiengeschichte voller Liebe

Durch einen anonymen Brief erfährt Juno von ihrem Erbe: ein Fischerhaus in der Bretagne. Aber wider Erwarten ist sie nicht die Einzige, die sich für das Haus interessiert. Die französische Kellnerin Julie hat sich dort eingenistet, und auch Jan, ein Architekt aus Deutschland, ist oft zu Besuch. Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters eröffnet sich für Juno ein neuer Blick in die Vergangenheit. Die Reise in die Bretagne wird für sie zu einer Reise in ihre Familiengeschichte. In eine Kindheit, in der sie glücklich war und mit ihren Eltern ein scheinbar idyllisches Vorstadtleben geführt hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem alles anders wurde.
›Sommertöchter‹ ist ein Roman gegen das Alleinsein. Lisa-Maria Seydlitz nimmt ihre Leser mit in einen Sommer, in dem
Terézia Mora
"Das Ungeheuer"
Luchterhand Literaturverlag
Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
Thomas Hettche
"Pfaueninsel"
Kiepenheuer & Witch
Eine Insel außerhalb der Zeit

Die Pfaueninsel in der Havel ist ein künstliches Paradies. In seinem opulenten, kundigen und anrührenden Roman erzählt Thomas Hettche von dessen Blüte, Reife und Verfall aus der Perspektive des kleinwüchsigen Schlossfräuleins Marie, in deren Lebenslauf sich die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts verdichtet.
Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen nach dieser Begegnung auf der Pfaueninsel, am 19. Juli 1810, ist die junge Königin Luise tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit dem entsetzten Ausruf der Königin: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die zwisch
Amos Oz
"Unter Freunden"
Suhrkamp Verlag
Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
Patrick Modiano
"Der Horizont"
Hanser Literaturverlag
Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
Michel Houellebecq
"Unterwerfung"
Dumont-Verlag
Im Mittelpunkt von Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ steht die Geschichte des Literaturwissenschaftlers Francois. Während der Akademiker und leidenschaftliche Weintrinker das Werk des dekadenten Schriftstellers Huysmans erforscht, rückt die Wahl des neuen französischen Präsidenten immer näher.

Alles deutet darauf hin, dass der charismatische Kandidat der Muslimbruderschaft das Rennen machen wird. In der Hauptstadt kommt es zu tumultartigen Ausschreitungen: Autos brennen, Wahllokale werden überfallen und ein Bürgerkrieg scheint blutige Realität zu werden. Es kommt zur Stichwahl zwischen der Rechtsextremen Marine Le Pen und dem muslimisch-moderatem, humanistisch gesonnenem Kandidaten – und schließlich zieht Mohamed Ben Abbès als Präsident in den Elysée-Palast ein. Bald stellt er die Repu
Nicolas Mahler
"Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"
Reprodukt
Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
Swetlana Alexijewitsch:
"Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"
Suhrkamp
Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland