Veranstaltungskalender | Terminsuche

. . Kalender öffnen   -   . . Kalender öffnen
Di, 12.12.2017, 20:00
Dienstagssalon mit Max Rademann
James O'Callaghan
Die Musikszene in Montreal ist bunt, unkonventionell und als Talentschmiede bekannt. Zu den aufregendsten Neuentdeckungen der kanadischen Metropole zählt James O'Callaghan, diesjähriger Kompositionsstipendiat in HELLERAU. Virtuos spielt er mit unterschiedlichen Genres, arbeitet mit akustischen und elektroakustischen Medien und bezieht Klangfundstücke in seine Musik ein. Im Dienstagssalon präsentiert er Arbeitsergebnisse seiner Residenz und plaudert mit Max Rademann auf der grünen Couch.

6 €
Di, 12.12.2017, 18:30
HIER SEIN - BEING HERE
Ein internationales Theaterprojekt für Frauen über Heimat, Identität und Zugehörigkeit
RAC
In HIER SEIN – BEING HERE erarbeiteten die Teilnehmerinnen mittels Tanz, Theater, Musik und Puppentheater eine Geschichte: Eine junge Frau verlässt ihre Heimat und begibt sich auf eine lange Reise, um ein neues Leben in einer fremden Stadt zu beginnen. Präsentation der Ergebnisse.

freitags bis zum 15.12., 14-17 Uhr, Proben im Indurstriegelände

RAC-Projektideen können jederzeit eingereicht werden:

Kontakt: Judith Hellmann
Koordination RAC
Email: hellmann@hellerau.org / Telefon: 0351 – 2646238

Wissam Abufakher
Netzwerke RAC
Email: wissam.abufakher@gmail.com oder: Mustafa Ahaikh Hasan / safy.mafy@hotmail.com

Unsere Projektpartner sind der Sächsische Flüchtlingsrat Dresden e.V., der Ausländerrat Dresden e.V. und die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstad
Di, 12.12.2017, 10:30
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Di, 12.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Chor Slavica
Eugen Pankow, Leitung
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Di, 12.12.2017, 18:00
Abschluss Meisterklasse Klavier

Yuetong Liu/Klasse Prof. Gunther Anger
Di, 12.12.2017, 20:00
Bachs "Weihnachtsoratorium"
Kantaten IV-VI
Nuria Rial, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor
Andreas Scheibner, Bass
Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche
Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Leitung

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten IV-VI

Die katalanische Sängerin Nuria Rial gehört zu den aktuellen Topstars der Barockszene. Ihre feine, klare Stimme, das weich schwingende Timbre, Musikalität und Ausdrucksstärke, öffneten ihr auf internationaler Ebene rasch viele Türen. Als Konzertsängerin arbeitet sie mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Paul Goodwin, Trevor Pinnock, René Jacobs und Thomas Hengelbrock. Dabei wird sie von Spitzenensembles wie Concerto Köln, The English Concert, Kammerorchester Basel, Collegium 1704, Il Giardino armonico, Les Musiciens du
Di, 12.12.2017, 16:15
Beim Barte des Weihnachtsmannes
Weihnachten liegt in der Luft! Aufregung, Turbulenz, Verwechslung und eine lange Liste schier unerfüllbarer Wünsche - man(n) ist geplagt zur Weihnachtszeit! Doch die Vorfreude lässt hoffen und ab und an tut auch ein guter Tropfen Wunder...

Evelyn Kitzing erzählt humorvolle Weihnachtsgeschichten der Romantik, von L.Thoma und E. Kästner, Bettina Preusker spielt verschiedene Blockflöten.

ca. 90 Min./ab 14 Jahren
Di, 12.12.2017, 20:00
Der Messias
Die Weihnachts-Kultkomödie

von Patrick Barlow

mit Peter Kube und Tom Quaas *
* Mitglied des Staatsschauspiel Dresden

Regie: Kube & Quaas
Mit großer Begeisterung spielen Theo und Bernhard die Weihnachtslegende, und da ihr Enthusiasmus keine Grenzen kennt, übernehmen sie gleich sämtliche Rollen selbst - den Erzengel Gabriel, den brummeligen Zimmermann Josef, die
frustrierte Hausfrau Maria, römische Tribunen, einfältige Hirten und die Weisen aus dem Morgenland.

Natürlich kommt es dabei zu diversen Pannen, die die beiden Darsteller zu abenteuerlichen Improvisationen zwingen.

Erleben Sie einen Theaterspaß, der die Weihnachtsgeschichte mit vielen Überraschungen, die zu diesem Fest ja nun mal gehören, einmal anders erzählt.

Tom Quaas spielte diese Rolle in der Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden bis 2011. Wir bedanken uns dort für die Unterstützung.

Spieldauer: ca. 2 h mit Pause
Di, 12.12.2017, 20:00
HELENE BLUM:
"Vaer Velkommen". Seien Sie Willkommen!
Die nordic Christmas Tour
Dänemark | Skandinavien
Die Musiker:
Helene Blum Gesang, Fiddle
Harald Haugaard Fiddle
und das Julerosen-Ensemble
Christoffer Møller (Dänemark) Piano
Josefina Paulsson (Schweden): Nyckelharpa
Kristoffer Kleiveland (Norwegen): Akkordeon
Mathæus Bech (Dänemark): Kontrabass, Gitarre

In all den Jahren, in denen Helene Blum und Harald Haugaard durch die Welt touren, hat es sich zur Tradition entwickelt, dass die beiden Dänen musikalische Gäste aus den nordischen Ländern dazu einladen, im Dezember ihre Weihnachtstournee zu begleiten.

Der Titel der diesjährigen Tournee, „Vær velkommen“, entstammt Grundtvig und Berggreens kraftvoller Hymne „Vær velkommen Herrens år“ – „Willkommen im Neuen Jahr des Herrn“ – ein Lied voll menschlicher Wärme, das dazu einlädt, die hellen und auch dunklen Momente des ausklin
Di, 12.12.2017, 19:00
Herrlich wilde Weihnacht
Märchen von Holden und Unholden, von heimlicher und unheimlicher Liebe zur fantastischsten Zeit des Jahres humorvoll erzählt von Katharina Randel, sie spielt dazu auf ihrem Streichpsalter.

90 Min. / ab 14 Jahren
Di, 12.12.2017, 19:00
Kantaten Exklusiv
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium 1-3

Mit Studierenden der Gesangs- und Instrumentalklassen
Orgel: Jan Arvid Prée
Leitung: Friedrich Sacher/Kantor der Annenkirche, Ramos, Philipp Townley, Justus Merkel/alle Studierende der Klasse Prof. Hans-Christoph Rademann
Di, 12.12.2017, 20:00
Weihnachten oder Möglichkeiten der Folter im 21. Jahrhundert
Ein satirisches Weihnachts(lieder)programm mit Kathy Leen Ein ganz normales Weihnachtsfest bei Familie Pufendorf: der Baum frisch geklaut, der Ständer spurlos verschwunden, die Gans noch am Leben. Als dann noch Schwiegermutter Brunhilde auftaucht, ist die Katastrophe perfekt. Das muß man erlebt haben, was die Sängerin und Kabarettistin Kathy Leen alias Frau Pufendorf im ständigen Clinch mit ihrem Pianisten an diesem Abend abzieht: schräge Weihnachtslieder, von skurril bis schwarz, dazu eine satirische Weihnachtsgeschichte über ein Fest zum Abgewöhnen und eine Familie, die in alle Katastrophen verunglückt, die ein Heiligabend zu bieten hat. Mit der großartigen und wandelbaren Kathy Leen (Gesang, Geschichten & Gags) sowie Holger Miersch am Piano Autor: Philipp Schaller
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
Mi, 13.12.2017, 19:00
Ballett: Der Nussknacker
Ballett in zwei Akten
»Vor Angst und Grauen hatte Marien das Herz schon so gepocht, dass sie glaubte, es müsse nun gleich aus der Brust herausspringen, und dann müsste sie sterben; aber nun war es ihr, als stehe ihr das Blut in den Adern still.« (E.T.A. Hoffmann, »Nussknacker und Mausekönig«)
Was war der jungen Heldin widerfahren? Das Weihnachtsfest hatte so schön begonnen, und ein bestimmtes Geschenk eroberte sofort Maries Herz: ein Nussknacker. Doch als das Mädchen von einer kriegerischen Mäuseschar in Schrecken versetzt wird, ist der Friede dahin, und es bedarf großen Mutes und der Hilfe ihres neuen Schützlings, um das Feindesheer zu bezwingen – ein so intensives Erlebnis, das den hölzernen Gesellen zum Leben erwecken und ihn mit Marie auf eine gemeinsame Reise durch ein Land zuckersüßer Träume führen wird
Mi, 13.12.2017, 19:00
Junge Szene: Der Kaiser von Atlantis
Viktor Ullmann
Spiel in einem Akt Libretto von Peter Kien

Die Zeiten des Krieges sind hart für Harlekin und den Tod: Die Menschen lachen nicht und der Tod verliert seinen Schrecken. Als Kaiser Overall den Krieg aller gegen alle und sich selbst zum Herrn über Leben und Tod ausruft, zerbricht der Tod gedemütigt sein Schwert und verweigert seine Arbeit. Niemand stirbt mehr und auch auf den Schlachtfeldern hört man auf zu kämpfen. Da verkündet der Kaiser, ihm habe die Menschheit das ewige Leben zu verdanken. Statt zu kämpfen, entdecken ein Soldat und ein Mädchen wieder Mitgefühl und Liebe. Doch Overall treibt weiter zum Krieg. Eine Revolte bricht aus. Der Kaiser wird in seinem fensterlosen Palast beim Zählen der Bomben und Kanonen wahnsinnig. Da tritt ihm der Tod entgegen: Wenn der Kaiser bereit sei, das
Mi, 13.12.2017, 19:30
Der Weg ins Leben
nach Zeitzeugenberichten und unter Verwendung von Dokumenten sowie Texten von Anton Makarenko, Heiner Müller u. a.
„Also muss man den neuen Menschen auf neue Weise schaffen.“
„Auf neue Weise, da hast du recht!“
„Und niemand weiß, wie. Und du – weißt du es nicht?“
„Nein, ich auch nicht.“

Der russische Bürgerkrieg, der auf die Revolution von 1917 folgte, hinterließ neben Tod und Verwüstung auch eine sehr große Zahl von verwahrlosten Straßenkindern, die bettelnd und stehlend durch die Städte zogen. Mit einer auf Kollektivbildung und handwerklicher Arbeit basierenden Erziehung wollten Pädagogen wie Anton Makarenko aus diesen Kindern und Jugendlichen einen „Neuen Menschen“ formen. Was als Utopie begann, wurde in der Stalin-Ära und später in der DDR zu einem Konzept zwangsweiser Umerziehung. In den sogenannten Jugendwerkhöfen und den Spezialheimen wurden die Bildungschancen und Entwicklungswege tausend
Mi, 13.12.2017, 10:30
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Mi, 13.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Ensemble VokalChoral
Marcus Steven, Leitung
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Mi, 13.12.2017, 20:00
Szenen einer Ehe
von Ingmar Bergman
Aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu
Das Schicksal schlägt zu bei Leberwurst und Bier: Als Johan seiner Ehefrau Marianne am Küchentisch verkündet, er werde sie wegen einer jungen Geliebten auf der Stelle verlassen, bricht für sie eine sicher geglaubte Welt zusammen. All die Jahre schien die Liebe selbstverständlich, nun wird sie – und mit ihr all die liebgewonnen Gewohnheiten – zum Albtraum. Aus Zuneigung wird gegenseitiger Hass, aus Vertrauen Verletzlichkeit, aus Lust Gewalt. Erst nach und nach, am Ende einer langen und schmerzvollen Odyssee, finden beide wieder vorsichtig zueinander – und zum ersten Mal zu sich selbst. „Das Fürchterliche ist, dass wir seelische Analphabeten sind“, erklärte Ingmar Bergman 1973 in einem Interview nach der Erstausstrahlung von „Szenen einer Ehe“ im schwedischen Fernsehen, einem Straßenfeger, d
Mi, 13.12.2017, 20:00
Der Messias (letzte Aufführung!)
Die Weihnachts-Kultkomödie

von Patrick Barlow

mit Peter Kube und Tom Quaas *
* Mitglied des Staatsschauspiel Dresden

Regie: Kube & Quaas
Mit großer Begeisterung spielen Theo und Bernhard die Weihnachtslegende, und da ihr Enthusiasmus keine Grenzen kennt, übernehmen sie gleich sämtliche Rollen selbst - den Erzengel Gabriel, den brummeligen Zimmermann Josef, die
frustrierte Hausfrau Maria, römische Tribunen, einfältige Hirten und die Weisen aus dem Morgenland.

Natürlich kommt es dabei zu diversen Pannen, die die beiden Darsteller zu abenteuerlichen Improvisationen zwingen.

Erleben Sie einen Theaterspaß, der die Weihnachtsgeschichte mit vielen Überraschungen, die zu diesem Fest ja nun mal gehören, einmal anders erzählt.

Tom Quaas spielte diese Rolle in der Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden bis 2011. Wir bedanken uns dort für die Unterstützung.

Spieldauer: ca. 2 h mit Pause
Mi, 13.12.2017, 16:00
Der Messias
Die Weihnachts-Kultkomödie

von Patrick Barlow

mit Peter Kube und Tom Quaas *
* Mitglied des Staatsschauspiel Dresden

Regie: Kube & Quaas
Mit großer Begeisterung spielen Theo und Bernhard die Weihnachtslegende, und da ihr Enthusiasmus keine Grenzen kennt, übernehmen sie gleich sämtliche Rollen selbst - den Erzengel Gabriel, den brummeligen Zimmermann Josef, die
frustrierte Hausfrau Maria, römische Tribunen, einfältige Hirten und die Weisen aus dem Morgenland.

Natürlich kommt es dabei zu diversen Pannen, die die beiden Darsteller zu abenteuerlichen Improvisationen zwingen.

Erleben Sie einen Theaterspaß, der die Weihnachtsgeschichte mit vielen Überraschungen, die zu diesem Fest ja nun mal gehören, einmal anders erzählt.

Tom Quaas spielte diese Rolle in der Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden bis 2011. Wir bedanken uns dort für die Unterstützung.

Spieldauer: ca. 2 h mit Pause
Mi, 13.12.2017, 16:15
Die Nacht vor Weihnachten
Ein humorvoller Besenritt durch das Fest der Liebe nach der gleichnamigen phantastischen Geschichte von Nikolai Gogol. Länger hätte sie diesmal wirklich nicht dauern dürfen, die Fastenzeit, denn in der Nacht vor Weihnachten beobachteten die Bewohner des Dörfchens Dikanka etwas, was im Grunde unmöglich ist: ein Stern nach dem anderen verschwand vom Himmel und schlag Mitternacht sogar der Mond! Was niemand wissen konnte: Die Hexe Solocha und der Teufel waren drauf und dran, den Menschen das Christfest gründlich zu versalzen. Wäre nicht der betörende Duft des Safranschnapes gewesen, wer weiß …

Annette Richter und Markward Herbert Fischer entführen Sie augenschmunzelnd in die weihnachtlichen Traditionen des alten Russlands, von denen viele heute kaum noch bekannt oder gar schon vergessen s
Mi, 13.12.2017, 18:30
Examina Violoncello

18:30 Uhr: Maria Franz, Bachelor/Klassev Prof. Danjulo Ishizaka
20:00 Uhr: Suo Nier, Master/Klasse Prof. Emil Rovner
Mi, 13.12.2017, 20:00
Weihnachtliche Chor- & Bläsermusik
London Brass
Knabenchor Hannover
Jörg Breiding, Leitung

Georg Friedrich Händel: Zadok the priest
Michael Praetorius: »Wie schön ist der Morgenstern«
Samuel Scheidt: »Puer natus in Bethlehem«
Johann Walter: »Joseph, lieber Joseph mein«
und Werke von Giovanni Gabrieli, Johann Sebastian Bach, Gustav Holst, John Rutter und David Willcocks

Das Ensemble London Brass, das mit einer einzigartigen, drei Jahrzehnte überspannenden Karriere aufwarten kann, ist eines der traditionsreichsten Blechbläserensembles überhaupt. Das Publikum ist begeistert von der enormen Virtuosität und charmanten Frische des Ensembles, das sich aus Musikern der großen Londoner Orchester rekrutiert. Ihr Repertoire reicht von der Musik des 16. Jahrhunderts bis in die Moderne, ignoriert die Grenzen von Ernst und Un
Mi, 13.12.2017, 19:00
Zauberhaftes Indien oder Savitri, die Schöne
Eine große indische Legende
Eine bewegende Liebesgeschichte zwischen Palästen, Göttern und Büßerwald mit Liedern von unvergesslicher Schönheit, Tänzen von atemberaubender Brillanz – erleben Sie ein außergewöhnliches Programm, das das Fremde in beinahe greifbare Nähe rücken lässt…

Doreen Seidowski-Faust – Wort, indischer Gesang, Daniela Schwalbe – indischer Tanz, Mario Faust - Sitar.

ca. 90 min/ ab 14 Jahren
Mi, 13.12.2017, 20:00
Hasch mich unterm Tannenboom
Weihnachtskabarett mit Ellen Schaller & Gerd Ulbricht Wenn bei IKEA im September schon auf Weihnachten umgeschminkt wird, wenn "Oh Du fröhliche" ab Oktober aus allen Lautsprechern der Innenstadt dudelt, wenn die Frau ab November in jedem Laden nach Weihnachtsschnäppchen wühlt und der Mann am 24. Dezember abends bemerkt, dass er keinen Weihnachtsbaum besorgt hat...  Ja, das alles wäre zum Heulen, wenn man nicht im Kabarett darüber lachen könnte! Schaller/Ulbricht im ganz alltäglichen Weihnachtswahn: da ist Wiedererkennungswert garantiert!
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
Mi, 13.12.2017, 11:00
JAN DÖRRE „Ausflug“, zeitgleich: KÜNSTLER DER GALERIE „Aktuelle Sicht“ & CARL LOHSE. Kabinettstücke
JAN DÖRRE gehört zu den Leipziger Künstlern, die sich der traditionellen Technik der Lasurmalerei verschrieben haben und kunstgeschichtliche Zitate mit Zeitgenössischem verbinden, um Fragen unserer Existenz aufzuwerfen. Bleibende menschliche Werte, der Sinn des Lebens und der Umgang mit dem uns Anvertrauten werden leise aber deutlich thematisiert. Schicht um Schicht nähert sich der Künstler behutsam der Gestalt seiner Ideen. Diese entschleunigt gearbeiteten Stillleben - in unserer allzu hektischen Zeit - begegnen dem Betrachter auf eindringlicher Art und Weise. Schönheit ist dem Frischen, wie dem Vergänglichen, dem Friedvollen wie dem (Überlebens-) Kampf verliehen: die Widersprüche die einander bedingen, berühren, anrühren und aufrütteln. Liebevoll wird der Tod ins Leben arrangiert, der heute weitestgehend ausgeklammert wird. Unsere Galerie stellt JAN DÖRRE erstmals mit 20 Tafelbildern und zahlreichen Aquarellen in Dresden vor. Zugleich sehen Sie in „Aktuelle Sicht“ eine repräsentative Auswahl an Malerei, Grafik, Plastik und Objekten von 22 Künstlern unserer Galerie: Sabine Curio, Brian Curling, Klaus Dennhardt, Tilo Ettl, Dieter Goltzsche, Dorothee Haller, Günter Hein, Franziska Hesse, Michael Hofmann, Peter Hofmann, Veit Hofmann, Luise Kallweit, Ingo Kraft, Franziska Kunath, Michael Lauterjung, Gerda Lepke, Thomas Lindner, Stephanie Marx, Gert H. Meier, Klaus Schiffermüller, Christine Schlegel, Cornelia Schuster-Kaiser, Susanne Wurlitzer. Im Kabinett zeigen wir den Hamburger Spätexpressionisten CARL LOHSE - den unsere Galerie seit ihrer ersten Vorstellung im Jahr 1931 vertritt - mit ausgewählten Arbeiten. ÖFFNUNGSZEITEN KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL Mi-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Informationen unter: www.kunstausstellung-kuehl.de
KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL | Nordstraße 5 | 01099 Dresden
Do, 14.12.2017, 20:00
shortfilmlivemusic
ein Filmkonzert über das Ankommen
Survival Strategies for Cold Countries
Jan F. Kurth // Stimme
Benjamin Schindler // Film, Projektion
Fadi Mhawesch // Spiel, Performance
Ephraim Wegner // Live-Elektronik
Matthias Kurth // E-Gitarre, Oud
Lutz Streun // Tenorsaxophon, Bassklarinette
Dániel Vedres // Horn, Effekte
Demian Kappenstein // Schlagzeug

Zu allen Zeiten gab es in Deutschland große Aus- und Einwanderungsbewegungen. Dennoch wurde die Ankunft von Flüchtlingen 2015 in Deutschland von vielen als Ausnahmezustand wahrgenommen. Dabei ist sie nur ein weiterer Beleg für den Normalfall Migration gestern und heute. Zugleich wirft sie Fragen nach der Ankunft an einem neuen Ort auf. Was bedeutet es anzukommen? Wie erleben es die Ankommenden selbst? Dazu befragen die Künstler aktuelle und historische Quellen, literarische Texte, Filme und Zeitzeugen. Aus der
Do, 14.12.2017, 19:30
Amphitryon
von Heinrich von Kleist
Er ist allmächtig, dieser Jupiter, der Gott der Götter, der Ranghöchste in der olympischen Ordnung. Nur eines ist ihm scheinbar nicht vergönnt: wahrhaftig zu lieben. Deshalb stattet er den Menschen einen Besuch ab: Er nimmt Amphitryons Gestalt an und schleicht sich in Alkmenes Bett und Herz. Der Götterbote Merkur tut es ihm gleich und gibt sich als Amphitryons Diener Sosias aus. Dieser Rollenraub führt zu äußerster Verwirrung. Die Figuren stecken im Strudel der Gefühle, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Die Komik dieser Kleistschen Verwechslungskomödie weitet sich schon bald zur tiefen Seins- und Identitätskrise aller aus. Alkmene weiß nicht mehr, wen sie liebt. Alkmenes „Ach!“ – das berühmteste „Ach!“ der Weltliteratur und die letzte Äußerung in „Amphitryon“ – drückt ihre totale existe
Do, 14.12.2017, 10:30
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Do, 14.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Sebastian Schöne, Trompete
KMD i. R. Hans-Dieter Schöne, Orgel
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Do, 14.12.2017, 20:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
Do, 14.12.2017, 19:30
Abgezockt
mit Dresdner Bürger*innen, die betrogen wurden und betrogen haben
Süßigkeiten mopsen, Kaffeefahrten, unseriöse Partner- und Kreditvermittlungen oder der Abgas-Skandal: Wer kommt überhaupt ohne Betrügereien aus? Und was steckt dahinter? Das kapitalistische System, böse Menschen, unsere Gier oder Leichtgläubigkeit? Wer kann es sich leisten, korrekt zu sein? Worin bestehen der Reiz, die Lust und die Gefahr des Betrugs? Wo verläuft die Grenze zwischen mogeln, betrügen, zaubern und verzaubern? Und wenn wir von Trickdieben, Kunstfälschern und Hütchenspielern ausgehen, gibt es gar eine Artistik oder Ästhetik des Betrugs?

Regie: Christoph Frick
Bühne: Markus Pötter
Kostüm: Irène Favre de Lucascaz
Video: David Campesino
Dramaturgie: David Benjamin Brückel
Licht: Michael Gööck
Do, 14.12.2017, 19:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
Do, 14.12.2017, 19:00
Die Nacht der märchenhaften Liebe
Ob wir es nun zugeben oder nicht: Jeder sehnt sich nach dem Gefühl, welches berechtigterweise am meisten besungen und im Theater bespielt wurde: die Liebe. Wir wollen Ihnen mit diesen Geschichten „märchenhafte Tipps“ zu diesem Thema geben und laden Sie ein, sehr neugierig auf diesen Abend zu sein.

Claudia Gräf erzählt und singt.
Mit Bauchtanz.

ca. 90 Min. / ab 14 Jahren
Do, 14.12.2017, 16:15
Es war einmal... Weihnachten
Ein verzauberndes Weihnachtsprogramm mit Gabriele Werner und Markward Herbert Fischer.
Lauschen Sie den herzensguten, humorvollen, zutiefst menschlichen Geschichten eines alten Schnitzers, der Jahr um Jahr die weihnachtliche Krippe größer baut, uns allen zur Freude und Besinnung: „Denn der Herr kam nicht zur Welt, damit die Menschen klüger, sondern gütiger werden …"
Do, 14.12.2017, 20:00
Große Stimmen - Dorothee Mields
Dorothee Mields, Sopran
Reinhold Friedrich, Trompete
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Peter Bruns, Leitung und Violoncello

Johann Ludwig Bach: Ouvertüre
Johann Rosenmüller: »O felicissimus« Kantate für Sopran, Trompete und Orgel
Wilhelm Friedemann Bach: Sinfonie
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzertsatz
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2
und Kantate »Jauchzet Gott in allen Landen« BWV 51

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt. Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Beat Furrer, Géra
Do, 14.12.2017, 20:00
MANN ÜBER BORD II

Eine musikalische Kreuzfahrt
Uta Simone im Wechsel mit Jeannette Oswald, Beate Laaß, Kati Grasse, Erik Brünner




,




Uraufführung am 25. März 2017

MANN ÜBER BORD II

Eine musikalische Kreuzfahrt

mit Kati Grasse, Beate Laaß,
J
Buch: Antonia Rothe-Liermann und Holger Böhme
Regie: Holger Böhme
Arrangements: Michael Fuchs
Bühne: Carsten Nüssler
Choreografie: Emma Louise Harrington
Mitarbeit: Helke Olender-Herzog

Die Fortsetzung der kultgewordenen musikalischen Revue ist da:
diesmal mit Mann AN Bord!

Vor einem Jahr sind sie sich hier an Bord begegnet: Drei höchst unterschiedliche Strohwitwen voll Vorfreude auf eine romantische Flusskreuzfahrt mit dem Liebsten. Welch ein Schock, festzustellen, dass sie alle drei hintergangen wurden - von ein und demselben Mann! Da half nur eins: Mann über Bord!

Nun, ein Jahr später, treffen sich die Damen an gleicher Stelle wieder - zum heimlichen Informationsaustausch und einer diskreten aber launigen "Trauerfeier". Doch dann steigt ein alleinreisender, sehr attrakt
Do, 14.12.2017, 20:00
Hasch mich unterm Tannenboom
Weihnachtskabarett mit Ellen Schaller & Gerd Ulbricht Wenn bei IKEA im September schon auf Weihnachten umgeschminkt wird, wenn "Oh Du fröhliche" ab Oktober aus allen Lautsprechern der Innenstadt dudelt, wenn die Frau ab November in jedem Laden nach Weihnachtsschnäppchen wühlt und der Mann am 24. Dezember abends bemerkt, dass er keinen Weihnachtsbaum besorgt hat...  Ja, das alles wäre zum Heulen, wenn man nicht im Kabarett darüber lachen könnte! Schaller/Ulbricht im ganz alltäglichen Weihnachtswahn: da ist Wiedererkennungswert garantiert!
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
Do, 14.12.2017, 11:00
JAN DÖRRE „Ausflug“, zeitgleich: KÜNSTLER DER GALERIE „Aktuelle Sicht“ & CARL LOHSE. Kabinettstücke
JAN DÖRRE gehört zu den Leipziger Künstlern, die sich der traditionellen Technik der Lasurmalerei verschrieben haben und kunstgeschichtliche Zitate mit Zeitgenössischem verbinden, um Fragen unserer Existenz aufzuwerfen. Bleibende menschliche Werte, der Sinn des Lebens und der Umgang mit dem uns Anvertrauten werden leise aber deutlich thematisiert. Schicht um Schicht nähert sich der Künstler behutsam der Gestalt seiner Ideen. Diese entschleunigt gearbeiteten Stillleben - in unserer allzu hektischen Zeit - begegnen dem Betrachter auf eindringlicher Art und Weise. Schönheit ist dem Frischen, wie dem Vergänglichen, dem Friedvollen wie dem (Überlebens-) Kampf verliehen: die Widersprüche die einander bedingen, berühren, anrühren und aufrütteln. Liebevoll wird der Tod ins Leben arrangiert, der heute weitestgehend ausgeklammert wird. Unsere Galerie stellt JAN DÖRRE erstmals mit 20 Tafelbildern und zahlreichen Aquarellen in Dresden vor. Zugleich sehen Sie in „Aktuelle Sicht“ eine repräsentative Auswahl an Malerei, Grafik, Plastik und Objekten von 22 Künstlern unserer Galerie: Sabine Curio, Brian Curling, Klaus Dennhardt, Tilo Ettl, Dieter Goltzsche, Dorothee Haller, Günter Hein, Franziska Hesse, Michael Hofmann, Peter Hofmann, Veit Hofmann, Luise Kallweit, Ingo Kraft, Franziska Kunath, Michael Lauterjung, Gerda Lepke, Thomas Lindner, Stephanie Marx, Gert H. Meier, Klaus Schiffermüller, Christine Schlegel, Cornelia Schuster-Kaiser, Susanne Wurlitzer. Im Kabinett zeigen wir den Hamburger Spätexpressionisten CARL LOHSE - den unsere Galerie seit ihrer ersten Vorstellung im Jahr 1931 vertritt - mit ausgewählten Arbeiten. ÖFFNUNGSZEITEN KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL Mi-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Informationen unter: www.kunstausstellung-kuehl.de
KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL | Nordstraße 5 | 01099 Dresden
Fr, 15.12.2017 - So, 15.4.2018
Carl Lohse. Expressionist
Carl Lohse schuf ein fulminantes Œuvre. Von Herbst 1919 bis Frühjahr 1921 erlebt der Expressionist einen wahren Schaffensrausch. Nach Hamburg bald im Albertinum!

Ein Maler, der um 1920 ein fulminantes Oevure schafft, als Hoffnungsträger gefeiert wird, seine Künstlerexistenz für Jahre gegen ein Leben als Straßenbahnschaffner eintauscht und bis heute als Geheimtipp gilt: Der Hamburger Carl Lohse (1895–1965) zählt zu den erstaunlichsten Querköpfen in der Kunst der Moderne.

Rasant dringt der junge Expressionist zu bemerkenswerter Eigenständigkeit vor. Er malt virtuos, vehement und mit koloristischem Wagemut. Ungestüm experimentiert er mit unterschiedlichen Bildsprachen – und erreicht Wegweisendes. Kritiker sind begeistert, doch Lohse bricht radikal mit der Kunst.
Fr, 15.12.2017, 19:00
Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3
Ute Selbig, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Fr, 15.12.2017, 17:00
Striezelmarktmusik
Kirchenmusik
Barbara Christina Steude, Sopran
Barockensemble der Kreuzkirche Dresden auf historischen Instrumenten
Heide Schwarzbach, Barockvioline
Elisabeth Starke, Barockvioline
Juliane Gilbert, Barockcello
Donatus Bergemann, Kontrabass
Kreuzorganist Holger Gehring, Leitung und Orgel
Pfarrer Holger Milkau, Liturg

Georg Philipp Telemann (1681-1767): Sonata G-Dur,
daraus Dolce – Allegro
Melchior Schildt (1592/92-1667): Weihnachtskonzert „Ach mein herzliebes Jesulein“
Georg Philipp Telemann: Sonata G-Dur,
daraus Affettuoso – Vivace
Christoph Bernhard (1628-1692): Weihnachtskonzert „Fürchtet euch nicht!“
Fr, 15.12.2017, 10:30
KÄTHY IM WUNDERLAND
Frei nach Lewis Carrolls Alice-Geschichten
Käthy wandelt im Wunderland auf den Spuren der kleinen Alice von Lewis Carroll. Auf ihrer Traumreise begegnet sie allerlei wundersamen Gestalten - der Hase läuft mit der Zeit um die Wette, der Hutmacher ist immer für eine Überraschung gut und die Raupe lässt alle Hüllen fallen
Käthy gerät in einen Strudel von optischen Illusionen und absurden Verrücktheiten, die nicht nur sie ins Staunen versetzen. Die fantastischen Traumbilder laden die Zuschauer ein, Blicke in gezerrte Spiegel zu werfen, in groteske Situationen zu tauchen und auf fabulierenden Wellen zu reiten ... Für kleine, große und ganz große Kinder.
Fr, 15.12.2017, 20:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
Fr, 15.12.2017, 19:30
In seiner frühen Kindheit ein Garten
nach dem Roman von Christoph Hein
Für den Lehrer und Gymnasialdirektor Dr. Richard Zurek verstand sich das von selbst: Als Beamter auf Lebenszeit hatte er sich zur Loyalität gegenüber Grundgesetz und Amt zu verpflichten. Den Eid, den er dafür leistete, hatte er nie gebrochen. Er unterrichtete Generationen von Schülern. Immer versuchte er, sie auf das Leben in einer Gesellschaft vorzubereiten, die sich an demokratischen Grundrechten und Werten orientiert. Meist gelang ihm das, in einem Fall aber glaubt er, versagt zu haben. Dieser Fall ist sein Sohn Oliver.
Oliver war gegen alles, schon immer. Vielleicht waren seine große Wahrheitsliebe, ein unbeirrbares Rechtsgefühl und seine unbeherrschbare Ungeduld daran schuld. Er kämpfte gegen das „Schweinesystem“, gegen Ausbeutung und Imperialismus. Im Mai 1985 wurde er nach einer De
Fr, 15.12.2017, 19:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
Fr, 15.12.2017, 19:00
Sonderkonzert mit Ehrendirigent Herbert Blomstedt
Die Kraft des Geistes
Staatkapelle Dresden
Herbert Blomstedt, Dirigent
Martin Helmchen, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 503
Symphonie C-Dur KV 551 »Jupiter«

Neben seiner Allgewalt ist Jupiter, oberster römischer Gott, auch bekannt für seine berüchtigten Verwandlungskünste, die den »Himmelsvater« in tausend Gestalten zeigen. Mozarts sogenannte »Jupiter«-Symphonie, seine letzte der Gattung, gilt als ausgemachtes Wunderwerk der musikalischen Verwandlung und Verfügungsgewalt, die die Kraft des Geistes überlegen auf die Materie überträgt. Sein Klavierkonzert in C-Dur KV 503 belegt ebenso eindrucksvoll sein enormes Maß an Produktivität.
Fr, 15.12.2017, 16:00
"Weihnachtsoratorium für junge Leute"
Narine Yeghiyan, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Ulrich Cordes, Tenor
Clemens Heidrich, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Virtuosi Saxoniae
Ludwig Güttler, Leitung
Milko Kersten, Moderation

Auszüge aus Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248

Das Konzert richtet sich ausschließlich an Schülerinnen und Schüler der
Klassen 8 bis 12 (einschl. Begleitpersonen).

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Fr, 15.12.2017, 16:15
Aus dem Tagebuch einer Eintagsfliege
Manfred Kybers Tiergeschichten sind moderne Fabeln, seine Märchen sind Geschichten für Erwachsenen, voll echtem Märchenton, in denen behutsam und ohne falsche Ambition von den großen Fragen der Welt und des Menschen die Rede ist. Wenn dazu noch Jörg Brettschneider liest, erzählt und ganz sparsam mit seinen Puppen spielt, erleben Sie unvergesslicher Komik, der die tiefere Bedeutung nicht fehlt.

Mitwirkende: Jörg Bretschneider

ca. 90 Min./ ab 14 Jahren
Fr, 15.12.2017, 20:00
Bachs "Weihnachtsoratorium"
Narine Yeghiyan, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Ulrich Cordes, Tenor
Clemens Heidrich, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Virtuosi Saxoniae
Ludwig Güttler, Leitung

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten I, II, IV
Kantate BWV 110 »Unser Mund sei voll Lachens«

Mit den Virtuosi Saxoniae gründete Ludwig Güttler 1985 ein Kammerorchester, das ihm durch die Vielseitigkeit und Qualität der instrumentalen Besetzung mannigfaltige Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Das Ensemble, vor allem aus führenden Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden bestehend, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Werke aus der Blüte der europäischen Musikkultur des 18. Jahrhunderts zu pflegen, wie sie sich vornehmlich in der Kapelle, am Theater und in der Kirchenmusik Dresdens wid
Fr, 15.12.2017, 19:00
Lametta lasziv
Wenn sich der Teufel um die kirchliche Finanzlage sorgt und dem Papst Vorschläge unterbreitet, wie aus dem heiligen Stuhl ein rentables Unternehmen zu machen wäre; wenn eine Frau namens Helga die kuriosen Wünsche ihrer Freier bedient, dabei steinreich wird und alles in einer Liebesgeschichte endet, dann, ja, dann ist Weihnachten!

Oda Pretzschner liest und erzählt zwei Geschichten von Charles Lewinsky und Joseph v. Westphalen.
Fr, 15.12.2017, 19:00
Lametta lasziv
Wenn sich der Teufel um die kirchliche Finanzlage sorgt und dem Papst Vorschläge unterbreitet, wie aus dem heiligen Stuhl ein rentables Unternehmen zu machen wäre; wenn eine Frau namens Helga die kuriosen Wünsche ihrer Freier bedient, dabei steinreich wird und alles in einer Liebesgeschichte endet, dann, ja, dann ist Weihnachten!

Oda Pretzschner liest und erzählt zwei Geschichten von Charles Lewinsky und Joseph v. Westphalen.
Fr, 15.12.2017, 16:15
Lametta lasziv
Wenn sich der Teufel um die kirchliche Finanzlage sorgt und dem Papst Vorschläge unterbreitet, wie aus dem heiligen Stuhl ein rentables Unternehmen zu machen wäre; wenn eine Frau namens Helga die kuriosen Wünsche ihrer Freier bedient, dabei steinreich wird und alles in einer Liebesgeschichte endet, dann, ja, dann ist Weihnachten!

Oda Pretzschner liest und erzählt zwei Geschichten von Charles Lewinsky und Joseph v. Westphalen.
Fr, 15.12.2017, 20:00
MANN ÜBER BORD II

Eine musikalische Kreuzfahrt
Uta Simone im Wechsel mit Jeannette Oswald, Beate Laaß, Kati Grasse, Erik Brünner




,




Uraufführung am 25. März 2017

MANN ÜBER BORD II

Eine musikalische Kreuzfahrt

mit Kati Grasse, Beate Laaß,
J
Buch: Antonia Rothe-Liermann und Holger Böhme
Regie: Holger Böhme
Arrangements: Michael Fuchs
Bühne: Carsten Nüssler
Choreografie: Emma Louise Harrington
Mitarbeit: Helke Olender-Herzog

Die Fortsetzung der kultgewordenen musikalischen Revue ist da:
diesmal mit Mann AN Bord!

Vor einem Jahr sind sie sich hier an Bord begegnet: Drei höchst unterschiedliche Strohwitwen voll Vorfreude auf eine romantische Flusskreuzfahrt mit dem Liebsten. Welch ein Schock, festzustellen, dass sie alle drei hintergangen wurden - von ein und demselben Mann! Da half nur eins: Mann über Bord!

Nun, ein Jahr später, treffen sich die Damen an gleicher Stelle wieder - zum heimlichen Informationsaustausch und einer diskreten aber launigen "Trauerfeier". Doch dann steigt ein alleinreisender, sehr attrakt
Fr, 15.12.2017, 19:30
Podium Horn

Klasse KM Prof. Friedrich Kettschau
Fr, 15.12.2017, 19:30
Studio Elektronische Musik
Neuste Produktionen aus dem SEM
mit Kompositionen von Sol-i So, Christian Mietke und anderen
Leitung: Prof. Franz Martin Olbrisch

In den vergangenen Jahren hat sich der Konzertsaal der HfM Dresden als idealer Aufführungsort für elektronische Musik erwiesen – wobei es zu den schönen Gewohnheiten der Konzerte des Studios Elektronische Musik gehört, vermehrt auch Werke mit visuellen Elementen und gelegentlich selbst rein instrumentale Werke in das Konzert einzubeziehen. Das Studio Elektronische Musik möchte so die Vielseitigkeit seiner Arbeiten darstellen und dem Publikum ein buntes, abwechslungsreiches Programm präsentieren. Das traditionelle Dezember-Konzert des Studios verspricht auch in diesem Jahr – in schönem Kontrast zur Weihnachtszeit – höchst ungewöhnliche Erfahrungen.
Fr, 15.12.2017, 19:00
Weihnachtsoratorium Teil I
Bachs Weihnachtsoratorium ist wahrscheinlich die strahlendste und zugleich innigste Festmusik, die je geschrieben wurde. Bei Bach sind äußerer Glanz und meditative Versenkung keine einander ausschließenden Gegensätze: im Gegenteil, bei ihm sind sie nie voneinander zu trennen. In Momenten des größten Jubels erscheinen plötzlich besinnliche Töne, und ruhig betrachtende Arien erheben sich zu prachtvollen Koloraturen. Der Bericht von der Geburt Christi erhält so eine kostbare musikalische Fassung, vergleichbar den aufwendig illuminierten Bibelhandschriften, die zu den größten Schätzen des Mittelalters gehören.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1 bis 3

Roderich Kreile | Dirigent
Ute Selbig | Sopran
Ingeborg Danz | Alt
Tobias Hunger | Tenor
Jochen
Fr, 15.12.2017, 11:00
JAN DÖRRE „Ausflug“, zeitgleich: KÜNSTLER DER GALERIE „Aktuelle Sicht“ & CARL LOHSE. Kabinettstücke
JAN DÖRRE gehört zu den Leipziger Künstlern, die sich der traditionellen Technik der Lasurmalerei verschrieben haben und kunstgeschichtliche Zitate mit Zeitgenössischem verbinden, um Fragen unserer Existenz aufzuwerfen. Bleibende menschliche Werte, der Sinn des Lebens und der Umgang mit dem uns Anvertrauten werden leise aber deutlich thematisiert. Schicht um Schicht nähert sich der Künstler behutsam der Gestalt seiner Ideen. Diese entschleunigt gearbeiteten Stillleben - in unserer allzu hektischen Zeit - begegnen dem Betrachter auf eindringlicher Art und Weise. Schönheit ist dem Frischen, wie dem Vergänglichen, dem Friedvollen wie dem (Überlebens-) Kampf verliehen: die Widersprüche die einander bedingen, berühren, anrühren und aufrütteln. Liebevoll wird der Tod ins Leben arrangiert, der heute weitestgehend ausgeklammert wird. Unsere Galerie stellt JAN DÖRRE erstmals mit 20 Tafelbildern und zahlreichen Aquarellen in Dresden vor. Zugleich sehen Sie in „Aktuelle Sicht“ eine repräsentative Auswahl an Malerei, Grafik, Plastik und Objekten von 22 Künstlern unserer Galerie: Sabine Curio, Brian Curling, Klaus Dennhardt, Tilo Ettl, Dieter Goltzsche, Dorothee Haller, Günter Hein, Franziska Hesse, Michael Hofmann, Peter Hofmann, Veit Hofmann, Luise Kallweit, Ingo Kraft, Franziska Kunath, Michael Lauterjung, Gerda Lepke, Thomas Lindner, Stephanie Marx, Gert H. Meier, Klaus Schiffermüller, Christine Schlegel, Cornelia Schuster-Kaiser, Susanne Wurlitzer. Im Kabinett zeigen wir den Hamburger Spätexpressionisten CARL LOHSE - den unsere Galerie seit ihrer ersten Vorstellung im Jahr 1931 vertritt - mit ausgewählten Arbeiten. ÖFFNUNGSZEITEN KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL Mi-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Informationen unter: www.kunstausstellung-kuehl.de
KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL | Nordstraße 5 | 01099 Dresden
Fr, 15.12.2017, 20:00
Rattenscharfe Weihnacht mit Ursula von Rätin
Cornelia Fritzsche & Rattendame Ursula von Rätin Machen Sie sich auf etwas gefasst, meine Damen und Herren! Wer glaubt, "Ursula von Rätin" sei ein sentimentales, wehmütiges Wesen, das sich vom vorweihnachtlichen Rausch (welcher die homo sapiens immer um diese Zeit befällt) beeindrucken ließe…der irrt. Ihr kann man so leicht nichts vormachen. So geht der Rattendame einiges durch den Kopf: Warum rennen auf einmal die Leute reihenweise in die Kirche und bekommen feuchte Augen beim Hören von Orgelmusik? Wieso werden die Hauptmahlzeiten auf dem Weihnachtsmarkt eingenommen? Sitzt der Geldbeutel für die Geschenke wirklich locker in der Tasche? Liebt man die Schwiegermutter plötzlich doch? Und ist der Chef vielleicht gar kein so großes Rindvieh trotz Streichung des Weihnachtsgeldes? Mit scharfem Biss und ganz aus ihrer Rattenperspektive geht "Ursula von Rätin" genau diesen Fragen auf den Grund und kommt zur erstaunlichen Erkenntnis: MAN HAT EINANDER EINFACH NUR LIEB! Auch ein paar Tipps hält sie bereit, zum Beispiel, wie man sich ungeliebter Weihnachtsgeschenke entledigt. Ursula von Rätin verspricht Ihnen gemeinsam mit ihrer Animateuse Cornelia Fritzsche einen vergnüglichen Abend mit Gesang und viel Humor.
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
Sa, 16.12.2017, 19:00
Die tote Stadt (Premiere)
Erich Wolfgang Korngold
Premiere: 16. Dezember 2017

Oper in drei Bildern Frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte«
Libretto von Paul Schott

»Die Musik zur ›Toten Stadt‹ ist wesentlicher Bestandteil der dramatischen Entwicklung, auch der kinomäßigen Sensation in der Steigerung des Grauens.« Was hier Eugen Thari im Dresdner Anzeiger im Dezember 1921 über die Musik zur Dresdner Erstaufführung von Erich Wolfgang Korngolds Sensationserfolg schreibt, dockt am damaligen Ankommen in einer neuen Zeit an: Es sind die zum Teil auf cineastische Art verzerrten Seelenwelten des Protagonisten, zu denen der Komponist eine bestechende Partitur geschrieben hat. Diese drängt die Zuschauer zu einer beklemmenden Reise in emotionale Tiefenregionen. Der in Zurückgezogenheit lebende Paul ergießt sich in Trauer um sein
Sa, 16.12.2017, 19:00
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Sa, 16.12.2017, 17:00
Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3
Ute Selbig, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Sa, 16.12.2017, 15:00
KÄTHY IM WUNDERLAND
Frei nach Lewis Carrolls Alice-Geschichten
Käthy wandelt im Wunderland auf den Spuren der kleinen Alice von Lewis Carroll. Auf ihrer Traumreise begegnet sie allerlei wundersamen Gestalten - der Hase läuft mit der Zeit um die Wette, der Hutmacher ist immer für eine Überraschung gut und die Raupe lässt alle Hüllen fallen
Käthy gerät in einen Strudel von optischen Illusionen und absurden Verrücktheiten, die nicht nur sie ins Staunen versetzen. Die fantastischen Traumbilder laden die Zuschauer ein, Blicke in gezerrte Spiegel zu werfen, in groteske Situationen zu tauchen und auf fabulierenden Wellen zu reiten ... Für kleine, große und ganz große Kinder.
Sa, 16.12.2017, 20:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
Sa, 16.12.2017, 17:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
Sa, 16.12.2017, 19:00
Geh und rette die Welt
Werkstattaufführung des Clubs der anders begabten Bürger
In seiner neuen Werkstattaufführung beschäftigt sich der Club der anders begabten Bürger mit großen und kleinen, fernen und nahen, erfundenen und wirklichen Helden. Dabei haben die Spieler*innen festgestellt, dass die großen Helden manchmal unerreichbar scheinen, die kleinen aber nah sind und im Alltag für uns da. Und wie gut fühlt es sich erst an, wenn man entdeckt, dass man selbst zu Heldentaten fähig ist!
Indem sie sich trauen, sehr Persönliches von sich preiszugeben und durch die Zusammenarbeit mit den beiden Choreografinnen Nora Schott und Helena Fernandino, in der sie körperlich über sich hinauswachsen, werden die Spieler*innen zu Helden auf der Bühne.
Freuen Sie sich auf einen Theaterabend zwischen ernsthafter Kritik am gesellschaftlichen System und persönlichen Erfahrungen, mit e
Sa, 16.12.2017, 15:00
Geh und rette die Welt
Werkstattaufführung des Clubs der anders begabten Bürger
In seiner neuen Werkstattaufführung beschäftigt sich der Club der anders begabten Bürger mit großen und kleinen, fernen und nahen, erfundenen und wirklichen Helden. Dabei haben die Spieler*innen festgestellt, dass die großen Helden manchmal unerreichbar scheinen, die kleinen aber nah sind und im Alltag für uns da. Und wie gut fühlt es sich erst an, wenn man entdeckt, dass man selbst zu Heldentaten fähig ist!
Indem sie sich trauen, sehr Persönliches von sich preiszugeben und durch die Zusammenarbeit mit den beiden Choreografinnen Nora Schott und Helena Fernandino, in der sie körperlich über sich hinauswachsen, werden die Spieler*innen zu Helden auf der Bühne.
Freuen Sie sich auf einen Theaterabend zwischen ernsthafter Kritik am gesellschaftlichen System und persönlichen Erfahrungen, mit e
Sa, 16.12.2017, 19:30
Minna von Barnhelm
von Gotthold Ephraim Lessing
Der Krieg ist vorbei. Major von Tellheim erweist sich den Kriegsverlierern gegenüber mild und zahlt die Gelder, die er bei ihnen eintreiben soll, kurzerhand selbst. Daraufhin wird er unehrenhaft aus der Armee entlassen. Verletzt an Körper, Ehre und Würde kommt er nach Berlin, um seine Angelegenheiten zu klären.
Minna von Barnhelm, Tellheims Verlobte, ist ihm nachgereist. Nach Kriegsende will sie ihn nun endlich heiraten. Aber Tellheim weist sie zurück und gibt sie um ihres Glückes willen frei. Doch das mit dem Glück sieht Minna anders, denn „Gleichheit ist allein das feste Band der Liebe.“ Listig gibt sie sich als mittellos aus, entfacht neue Verwicklungen und lässt nicht von Tellheim ab.

Regie: Michael Talke
Bühne und Kostüme: Barbara Steiner
Komposition und Musik: Andreas Dziuk
Li
Sa, 16.12.2017, 19:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
Sa, 16.12.2017, 15:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
Sa, 16.12.2017, 11:00
Sonderkonzert mit Ehrendirigent Herbert Blomstedt
Die Kraft des Geistes
Staatkapelle Dresden
Herbert Blomstedt, Dirigent
Martin Helmchen, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 503
Symphonie C-Dur KV 551 »Jupiter«

Neben seiner Allgewalt ist Jupiter, oberster römischer Gott, auch bekannt für seine berüchtigten Verwandlungskünste, die den »Himmelsvater« in tausend Gestalten zeigen. Mozarts sogenannte »Jupiter«-Symphonie, seine letzte der Gattung, gilt als ausgemachtes Wunderwerk der musikalischen Verwandlung und Verfügungsgewalt, die die Kraft des Geistes überlegen auf die Materie überträgt. Sein Klavierkonzert in C-Dur KV 503 belegt ebenso eindrucksvoll sein enormes Maß an Produktivität.
Sa, 16.12.2017, 20:00
Bachs "Weihnachtsoratorium"
Narine Yeghiyan, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Ulrich Cordes, Tenor
Clemens Heidrich, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Virtuosi Saxoniae
Ludwig Güttler, Leitung

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten I, II, IV
Kantate BWV 110 »Unser Mund sei voll Lachens«

Mit den Virtuosi Saxoniae gründete Ludwig Güttler 1985 ein Kammerorchester, das ihm durch die Vielseitigkeit und Qualität der instrumentalen Besetzung mannigfaltige Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Das Ensemble, vor allem aus führenden Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden bestehend, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Werke aus der Blüte der europäischen Musikkultur des 18. Jahrhunderts zu pflegen, wie sie sich vornehmlich in der Kapelle, am Theater und in der Kirchenmusik Dresdens wid
Sa, 16.12.2017, 16:30
Der Weihnachtspapagei
Im fernen London gibt es sprechende Papageien und Leentje will zu Weihnachten einen. Es wird ein abenteuerlicher Kampf gegen die Zeit…von James Krüss . Bernd Pakosch erzählt, liest und singt.

60 Min/ ab 6 Jahren

Anschließend blasen die Turmbläser vom Turm.
Kartenverkauf über die Yenidze und ab 30 Min. am Eingang des Turmes
Für diese Veranstaltung haben Familienkarten keine Gültigkeit
Sa, 16.12.2017, 16:00
Die wundersamen Abenteuer des Pinocchio
Auf geheimnisvolle Weise beginnt ein Holzscheit zu sprechen. Geppetto schnitzt daraus die Puppe Pinocchio, die - kaum ist sie fertig - ausreißt und sich in eine Welt voller Abenteuer und geheimnisvollen Begebenheiten stürzt. Schließlich landet Pinocchio im langweiligem Paradies und findet danach in einem Haifischmagen Geppetto wieder... Wie wird es ausgehen?

Es lesen Sabine Alex und Renate Michel. Veronika Wende spielt Akkordeon.

ca. 60 Min./ ab 6 Jahren
Sa, 16.12.2017, 19:00
Dresdner Chortag
Adventskonzert
Dresdner Laienchöre – Förderpreisträger
Sa, 16.12.2017, 20:00
MANN ÜBER BORD II

Eine musikalische Kreuzfahrt
Uta Simone im Wechsel mit Jeannette Oswald, Beate Laaß, Kati Grasse, Erik Brünner




,




Uraufführung am 25. März 2017

MANN ÜBER BORD II

Eine musikalische Kreuzfahrt

mit Kati Grasse, Beate Laaß,
J
Buch: Antonia Rothe-Liermann und Holger Böhme
Regie: Holger Böhme
Arrangements: Michael Fuchs
Bühne: Carsten Nüssler
Choreografie: Emma Louise Harrington
Mitarbeit: Helke Olender-Herzog

Die Fortsetzung der kultgewordenen musikalischen Revue ist da:
diesmal mit Mann AN Bord!

Vor einem Jahr sind sie sich hier an Bord begegnet: Drei höchst unterschiedliche Strohwitwen voll Vorfreude auf eine romantische Flusskreuzfahrt mit dem Liebsten. Welch ein Schock, festzustellen, dass sie alle drei hintergangen wurden - von ein und demselben Mann! Da half nur eins: Mann über Bord!

Nun, ein Jahr später, treffen sich die Damen an gleicher Stelle wieder - zum heimlichen Informationsaustausch und einer diskreten aber launigen "Trauerfeier". Doch dann steigt ein alleinreisender, sehr attrakt
Sa, 16.12.2017, 19:00
Nimm dich in Acht vor den Ränken der Frauen
Von Liebesbünden und Liebesränken im Orient und Okzident erzählt Katharina Randel, die auch auf ihrem Streichpsalter spielt.

Bauchtanz

ca. 90 Min./ ab 14 Jahren
Sa, 16.12.2017, 17:00
Weihnachtsoratorium Teil I
Bachs Weihnachtsoratorium ist wahrscheinlich die strahlendste und zugleich innigste Festmusik, die je geschrieben wurde. Bei Bach sind äußerer Glanz und meditative Versenkung keine einander ausschließenden Gegensätze: im Gegenteil, bei ihm sind sie nie voneinander zu trennen. In Momenten des größten Jubels erscheinen plötzlich besinnliche Töne, und ruhig betrachtende Arien erheben sich zu prachtvollen Koloraturen. Der Bericht von der Geburt Christi erhält so eine kostbare musikalische Fassung, vergleichbar den aufwendig illuminierten Bibelhandschriften, die zu den größten Schätzen des Mittelalters gehören.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1 bis 3

Roderich Kreile | Dirigent
Ute Selbig | Sopran
Ingeborg Danz | Alt
Tobias Hunger | Tenor
Jochen
Sa, 16.12.2017, 16:30
Adventskonzert in der Himmelfahrtskirche Dresden-Leuben
Mit einem abwechslungsreichen Programm aus bekannten und weniger bekannten Advents- und Weihnachtsliedern aus aller Welt ist der Kammerchor Camerata Cantorum erstmals in der Himmelfahrtskirche Dresden-Leuben zu Gast. Die Leitung hat Peter Fanger. Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich Kirche und Chor sehr.
CAMERATA CANTORUM E.V. | Buchenstrasse 19 | 01458 Ottendorf-Okrilla
Sa, 16.12.2017, 11:00
JAN DÖRRE „Ausflug“, zeitgleich: KÜNSTLER DER GALERIE „Aktuelle Sicht“ & CARL LOHSE. Kabinettstücke
JAN DÖRRE gehört zu den Leipziger Künstlern, die sich der traditionellen Technik der Lasurmalerei verschrieben haben und kunstgeschichtliche Zitate mit Zeitgenössischem verbinden, um Fragen unserer Existenz aufzuwerfen. Bleibende menschliche Werte, der Sinn des Lebens und der Umgang mit dem uns Anvertrauten werden leise aber deutlich thematisiert. Schicht um Schicht nähert sich der Künstler behutsam der Gestalt seiner Ideen. Diese entschleunigt gearbeiteten Stillleben - in unserer allzu hektischen Zeit - begegnen dem Betrachter auf eindringlicher Art und Weise. Schönheit ist dem Frischen, wie dem Vergänglichen, dem Friedvollen wie dem (Überlebens-) Kampf verliehen: die Widersprüche die einander bedingen, berühren, anrühren und aufrütteln. Liebevoll wird der Tod ins Leben arrangiert, der heute weitestgehend ausgeklammert wird. Unsere Galerie stellt JAN DÖRRE erstmals mit 20 Tafelbildern und zahlreichen Aquarellen in Dresden vor. Zugleich sehen Sie in „Aktuelle Sicht“ eine repräsentative Auswahl an Malerei, Grafik, Plastik und Objekten von 22 Künstlern unserer Galerie: Sabine Curio, Brian Curling, Klaus Dennhardt, Tilo Ettl, Dieter Goltzsche, Dorothee Haller, Günter Hein, Franziska Hesse, Michael Hofmann, Peter Hofmann, Veit Hofmann, Luise Kallweit, Ingo Kraft, Franziska Kunath, Michael Lauterjung, Gerda Lepke, Thomas Lindner, Stephanie Marx, Gert H. Meier, Klaus Schiffermüller, Christine Schlegel, Cornelia Schuster-Kaiser, Susanne Wurlitzer. Im Kabinett zeigen wir den Hamburger Spätexpressionisten CARL LOHSE - den unsere Galerie seit ihrer ersten Vorstellung im Jahr 1931 vertritt - mit ausgewählten Arbeiten. ÖFFNUNGSZEITEN KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL Mi-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Informationen unter: www.kunstausstellung-kuehl.de
KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL | Nordstraße 5 | 01099 Dresden
Sa, 16.12.2017, 20:00
Rattenscharfe Weihnacht mit Ursula von Rätin
Cornelia Fritzsche & Rattendame Ursula von Rätin Machen Sie sich auf etwas gefasst, meine Damen und Herren! Wer glaubt, "Ursula von Rätin" sei ein sentimentales, wehmütiges Wesen, das sich vom vorweihnachtlichen Rausch (welcher die homo sapiens immer um diese Zeit befällt) beeindrucken ließe…der irrt. Ihr kann man so leicht nichts vormachen. So geht der Rattendame einiges durch den Kopf: Warum rennen auf einmal die Leute reihenweise in die Kirche und bekommen feuchte Augen beim Hören von Orgelmusik? Wieso werden die Hauptmahlzeiten auf dem Weihnachtsmarkt eingenommen? Sitzt der Geldbeutel für die Geschenke wirklich locker in der Tasche? Liebt man die Schwiegermutter plötzlich doch? Und ist der Chef vielleicht gar kein so großes Rindvieh trotz Streichung des Weihnachtsgeldes? Mit scharfem Biss und ganz aus ihrer Rattenperspektive geht "Ursula von Rätin" genau diesen Fragen auf den Grund und kommt zur erstaunlichen Erkenntnis: MAN HAT EINANDER EINFACH NUR LIEB! Auch ein paar Tipps hält sie bereit, zum Beispiel, wie man sich ungeliebter Weihnachtsgeschenke entledigt. Ursula von Rätin verspricht Ihnen gemeinsam mit ihrer Animateuse Cornelia Fritzsche einen vergnüglichen Abend mit Gesang und viel Humor.
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
So, 17.12.2017, 15:00
Ballett: Der Nussknacker
Ballett in zwei Akten
»Vor Angst und Grauen hatte Marien das Herz schon so gepocht, dass sie glaubte, es müsse nun gleich aus der Brust herausspringen, und dann müsste sie sterben; aber nun war es ihr, als stehe ihr das Blut in den Adern still.« (E.T.A. Hoffmann, »Nussknacker und Mausekönig«)
Was war der jungen Heldin widerfahren? Das Weihnachtsfest hatte so schön begonnen, und ein bestimmtes Geschenk eroberte sofort Maries Herz: ein Nussknacker. Doch als das Mädchen von einer kriegerischen Mäuseschar in Schrecken versetzt wird, ist der Friede dahin, und es bedarf großen Mutes und der Hilfe ihres neuen Schützlings, um das Feindesheer zu bezwingen – ein so intensives Erlebnis, das den hölzernen Gesellen zum Leben erwecken und ihn mit Marie auf eine gemeinsame Reise durch ein Land zuckersüßer Träume führen wird
So, 17.12.2017, 19:00
Ballett: Der Nussknacker
Ballett in zwei Akten
»Vor Angst und Grauen hatte Marien das Herz schon so gepocht, dass sie glaubte, es müsse nun gleich aus der Brust herausspringen, und dann müsste sie sterben; aber nun war es ihr, als stehe ihr das Blut in den Adern still.« (E.T.A. Hoffmann, »Nussknacker und Mausekönig«)
Was war der jungen Heldin widerfahren? Das Weihnachtsfest hatte so schön begonnen, und ein bestimmtes Geschenk eroberte sofort Maries Herz: ein Nussknacker. Doch als das Mädchen von einer kriegerischen Mäuseschar in Schrecken versetzt wird, ist der Friede dahin, und es bedarf großen Mutes und der Hilfe ihres neuen Schützlings, um das Feindesheer zu bezwingen – ein so intensives Erlebnis, das den hölzernen Gesellen zum Leben erwecken und ihn mit Marie auf eine gemeinsame Reise durch ein Land zuckersüßer Träume führen wird
So, 17.12.2017, 17:00
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
So, 17.12.2017, 17:00
Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3
Ute Selbig, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
So, 17.12.2017, 11:00
KÄTHY IM WUNDERLAND
Frei nach Lewis Carrolls Alice-Geschichten
Käthy wandelt im Wunderland auf den Spuren der kleinen Alice von Lewis Carroll. Auf ihrer Traumreise begegnet sie allerlei wundersamen Gestalten - der Hase läuft mit der Zeit um die Wette, der Hutmacher ist immer für eine Überraschung gut und die Raupe lässt alle Hüllen fallen
Käthy gerät in einen Strudel von optischen Illusionen und absurden Verrücktheiten, die nicht nur sie ins Staunen versetzen. Die fantastischen Traumbilder laden die Zuschauer ein, Blicke in gezerrte Spiegel zu werfen, in groteske Situationen zu tauchen und auf fabulierenden Wellen zu reiten ... Für kleine, große und ganz große Kinder.
So, 17.12.2017, 20:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
So, 17.12.2017, 19:00
Parole Kästner!
von Jan-Christoph Gockel unter Verwendung von Originaltexten u. a.
Mit EMIL UND DIE DETEKTIVE revolutioniert Erich Kästner 1928 die Kinderbuchliteratur. Während der Weimarer Republik macht Kästner sich schnell als Redakteur und Drehbuchautor einen Namen und prägt mit seiner unverschnörkelten, klaren Sprache eine ganze Epoche: die Neue Sachlichkeit. Die Nationalsozialisten verbrennen 1933 seine Bücher und erteilen ihm Schreibverbot. Trotzdem entscheidet er sich gegen eine Emigration, veröffentlicht unter Pseudonym und wird einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts. Mehr noch: Er wird zur moralischen Instanz der Nachkriegszeit und hadert dennoch bis zu seinem Tod damit, sich für Deutschland und nicht für das Exil entschieden zu haben. Erich Kästner rührt und beglückt Generationen von Leser*innen bis heute. Aber wer war die
So, 17.12.2017, 15:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
So, 17.12.2017, 19:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
So, 17.12.2017, 18:00
Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe
von Peter Hacks

mit Anika Mauer

Regie: Johanna Schall
Bühne: Horst Vogelgesang
Kostüme: Petra Kray

Kooperation mit dem Renaissance-Theater Berlin
Über Nacht verlässt Goethe 1786 Weimar und begibt sich auf eine Italienreise. Zurück bleibt seine Geliebte Charlotte von Stein. Sie ist tief verletzt. Zudem muss sie ihrem Mann ihre Beziehung zu dem 7 Jahre jüngeren Goethe erklären. Und das tut sie.
Sie beschreibt Goethe als Mann. Und dies mit einem durch die erlittene Kränkung geschärften Verstand, der nicht nur einen Einblick in eine außergewöhnliche Liebe bietet, sondern auch in eine überraschend gewöhnliche Seite des berühmten Dichters und Universalgenies.

Peter Hacks Stück "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe" wurde 1976 in Dresden unter der Regie von Klaus Dieter Kirst uraufgeführt. Traute Richter gestaltete in dieser Inszenierung eine ihrer berühmtesten Rollen. Die Aufführung wurde ein sensationel
So, 17.12.2017, 15:00
Geistliche Sonntagsmusik
"Es ist ein Ros‘ entsprungen"
Solisten
Kammerchor der Frauenkirche
Instrumenta Musica
Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Leitung

Geistliches Wort: Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt

Weihnachten der Renaissance an der Frauenkirche
Tänze und Motetten von Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Hermann Schein, Samuel Scheidt u.a.

Der Kammerchor der Frauenkirche hat sich seit seiner Gründung 2005 zu einer anerkannten Größe im Dresdner Musikraum entwickelt. Die 30 semiprofessionellen Sängerinnen und Sänger widmen sich vor allem Werken der a-cappella-Literatur und den Oratorien des 17. und 18. Jahrhunderts. Geistliche Chormusik ist das Herzstück des Repertoires, das die wichtigen a-cappella-Werke und die meisten chorsinfonischen Werke des 18. Jahrhunderts – darunter viele Bachkantaten – sowie die Messen von Ha
So, 17.12.2017, 11:00
Junge Kunst im Palais

Mit Studierenden der Kontrabassklasse von Reimond Püschel

Karten zu Euro 4,00 unter T 0351/8044297 und an der Tageskasse
So, 17.12.2017, 16:00
Max und Moritz, diese beiden
Max und Moritz, die immer spannende Lausbubengeschichte, gelesen und erzählt von Herbert Graedtke. Für alle „Großen und Kleinen“, die ihre Kindheit in die Tasche gesteckt haben und sie nur herausholen brauchen, um sich lachend daran zu erfreuen. Wilhelm Busch, der weise Spötter, hat es uns vorgemacht…

ca. 75 Min./ ab 5 Jahren.
So, 17.12.2017, 19:00
Märchen und Geschichten aus 1001 Nacht
Erleben Sie sinnliche Erzählungen von Liebe, Lust und Leidenschaft, machen Sie mit uns eine Reise in die Anfänge und Hintergründe der größten Märchen- und Geschichtensammlung des Orients.

Doreen Seidowski-Faust liest auf Deutsch und singt arabische Liebeslieder. Rainer Petrovsky erzählt über große Herrscher und die Hintergründe der Sitten und Gebräuche eines der ältesten Kulturgebiete der Erde in Verbindung mit den "Erzählungen aus den 1001 Nächten".

Orientalischer Bauchtanz

ca. 100 min/ ab 14 Jahren
So, 17.12.2017, 21:00
Orgelnachtmusik bei Kerzenschein
Der stimmungsvolle Ausklang eines Adventssonntages
Frauenkirchenorganist Samuel Kummer, Orgel

Geistliches Wort: Dr. Anja Häse

500 Jahre Reformation
»Vom Himmel hoch, da komm ich her«

Choralbearbeitungen über das gleichnamige Lied Martin Luthers von Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel, Sigfrid Karg-Elert, Max Reger sowie eigene Orgelimprovisationen

Samuel Kummer, 1968 in Stuttgart geboren, studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. In den Orgelklassen von Lohmann, Jacob und Bossert erarbeitete er sich ein breites Repertoire, welches seine stilistische Vielseitigkeit auf dem Gebiet der Orgelimprovisation nachhaltig geprägten. Wichtige Impulse erhielt er zudem auf Meisterkursen bei Alain, Latry, Fagius und Ghielmi. Bei seinen zahlreichen Konzerten im In- und Ausland arbeit
So, 17.12.2017, 20:00
Philharmonisches Kammerorchester Dresden & Akademisten der Kurt-Masur-Akademie
Ein festliches Konzert, ergänzt mit Lesungen
Johann Sebastian Bach: Doppelkonzert für 2 Violinen und Kammerorchester d-Moll BWV 1043, Arcangelo Corelli: Concerto grosso op. 6 Nr. 8 g-moll (Weihnachtskonzert) u.a.

Solisten: KV Prof. Wolfgang Hentrich und seine Studentin Eunsil Kang

Veranstaltet von den Dresdner Neuesten Nachrichten in Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden für die DNN-Spendenaktion „Dresdner helfen Dresdnern“
Leitung: KV Prof. Wolfgang Hentrich

Der Erlös pro Eintrittskarte kommt in voller Höhe der Unterstützung sozialer Projekte zugute.

Karten zu Euro 15,00 über www.reservix.de, an den Reservix-Vorverkaufskassen und an der Abendkasse. Keine Ermäßigung und kein Kombiticket
So, 17.12.2017, 16:00
Weihnachtskonzert
Jugendsinfonieorchester und Philharmonischer Chor
Die zeitgenössische Musik hat viele Gesichter: sie zeigt sich keineswegs nur streng oder abweisend, sondern auch freundlich und humorvoll. Und sie überwindet spielend Grenzen. Wenn der walisische Komponist Karl Jenkins sich dem lateinischen Gloria widmet, so stellt er es in die Nachbarschaft indischer, arabischer und chinesischer religiöser Grundtexte. Die Grenzen des klassischen Instrumentariums sprengt der Amerikaner Richard Meyer, wenn er das Papier zum Musikinstrument werden lässt. So ungewöhnlich wie phantasievoll sind auch die Beiträge der Dresdner Komponisten Hans-Peter Preu und Manfred Weiß. Abgerundet wird das Programm durch einige orchestrale Kabinettstücke des einfallsreichen Leroy Anderson.

Erste Konzerthälfte: ab 6 Jahren

Jenkins: ab 10 Jahren

Gesamtdauer: 2 h mit Pau
So, 17.12.2017, 17:00
Weihnachtsoratorium Teil I
Bachs Weihnachtsoratorium ist wahrscheinlich die strahlendste und zugleich innigste Festmusik, die je geschrieben wurde. Bei Bach sind äußerer Glanz und meditative Versenkung keine einander ausschließenden Gegensätze: im Gegenteil, bei ihm sind sie nie voneinander zu trennen. In Momenten des größten Jubels erscheinen plötzlich besinnliche Töne, und ruhig betrachtende Arien erheben sich zu prachtvollen Koloraturen. Der Bericht von der Geburt Christi erhält so eine kostbare musikalische Fassung, vergleichbar den aufwendig illuminierten Bibelhandschriften, die zu den größten Schätzen des Mittelalters gehören.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1 bis 3

Roderich Kreile | Dirigent
Ute Selbig | Sopran
Ingeborg Danz | Alt
Tobias Hunger | Tenor
Jochen
Mo, 18.12.2017, 19:00
La bohème
Oper von Giacomo Puccini
Szenen aus "La vie de Bohème" (Henri Murger) von Giacomo Puccini in vier Bildern.

Die Pariser Bohème spiegelt den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst – doch das Leben von Rodolfo und seinen Freunden sieht anders aus: Es ist kalt in ihrer Mansarde und noch nicht einmal Feuer gibt es für die Kerze der hübschen Nachbarin Mimì. Sie bringt Wärme in die Tristesse und entfacht Rodolfos Liebe. Aber ihre Beziehung ist von der Krankheit Mimìs überschattet. Zwischen dem finanziellen Auf und Ab der Bohémien-WG kommen sich die beiden näher, entfremden sich wieder und finden sich schließlich erst, als es schon zu spät ist. Die wohl bekannteste Oper Puccinis bot zur Zeit ihrer Entstehung durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet ein Novum in der italienischen Oper – heute gehört sie
Mo, 18.12.2017, 20:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
Mo, 18.12.2017, 19:30
Get up! Stand up!
Dresdner Schüler_innen proben den Aufstand
In einer Fassung von Uta Plate, Andreas Langkamp und der Klasse 9b der 128. Oberschule „Carola von Wasa“ Dresden-Reick
Eingeladen zum Schülertheatertreffen Sachsen 2017 am Deutsch-sorbischen Volkstheater Bautzen

„Wollen wir dafür kämpfen, dass wir mehr Taschengeld bekommen oder lieber doch die Welt retten?“
19 Schüler_innen haben in einem Theaterlabor geforscht. Anhand von Gesprächen mit Zeitzeugen und Recherchen auf Demos haben sie sich dem Thema „Protest“ genähert, um Mittel und Strategien von Widerstand zu erkunden. Wieviel Mut brauchte es, sein Unbehagen in der DDR öffentlich zu machen? Warum war der Besuch jeder Demonstration gegen Assad für einen jungen Syrer existentiell? Wie sieht der tägliche Kampf in Dresden gegen Barrieren für Rollstuhlfahrer_innen aus? Wofür lohnt es sich wirklich zu kämpfen? Glauben wir an die Kraft unserer Stimme, und wie können wir uns im alltäglichen Chaos aus Informati
Mo, 18.12.2017, 20:00
"Machet die Tore weit"
Weihnachtslieder aus aller Welt
MDR Rundfunkchor
Philipp Ahmann, Leitung
MDR Kinderchor
Ulrich Kaiser, Leitung

Schon seit dem Wiederaufbau des Gotteshauses verbinden den MDR und seine Klangkörper mit der Frauenkirche enge partnerschaftliche Beziehungen. Der MDR Rundfunkchor ist der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und gilt unter Experten als einer der besten. 2017 sind die Sängerinnen und Sänger an zwei Konzertabenden zu erleben – am 25. November gemeinsam mit dem MDR Sinfonieorchester und am 18. Dezember mit dem MDR Kinderchor.

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der bes
Mo, 18.12.2017, 19:00
Die Nacht vor Weihnachten
Ein humorvoller Besenritt durch das Fest der Liebe nach der gleichnamigen phantastischen Geschichte von Nikolai Gogol. Länger hätte sie diesmal wirklich nicht dauern dürfen, die Fastenzeit, denn in der Nacht vor Weihnachten beobachteten die Bewohner des Dörfchens Dikanka etwas, was im Grunde unmöglich ist: ein Stern nach dem anderen verschwand vom Himmel und schlag Mitternacht sogar der Mond! Was niemand wissen konnte: Die Hexe Solocha und der Teufel waren drauf und dran, den Menschen das Christfest gründlich zu versalzen. Wäre nicht der betörende Duft des Safranschnapes gewesen, wer weiß …

Annette Richter und Markward Herbert Fischer entführen Sie augenschmunzelnd in die weihnachtlichen Traditionen des alten Russlands, von denen viele heute kaum noch bekannt oder gar schon vergessen s
Mo, 18.12.2017, 09:30
Minuten-Sinfonie
Konzert für Schulklassen
Die zeitgenössische Musik hat viele Gesichter: sie zeigt sich keineswegs nur streng oder abweisend, sondern auch freundlich und humorvoll. Die Grenzen des klassischen Instrumentariums sprengt der Amerikaner Richard Meyer, wenn er das Papier zum Musikinstrument werden lässt. So ungewöhnlich wie phantasievoll sind auch die Beiträge der Dresdner Komponisten Hans-Peter Preu und Manfred Weiß. Abgerundet wird das Programm durch einige orchestrale Kabinettstücke des einfallsreichen Leroy Anderson.

Veranstaltung der Dresdner Philharmonie im Rahmen der Patenschaft für das Dresdner Jugendsinfonieorchester am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden

Zusatzangebot der Städtischen Bibliotheken:
Thematische Klassenführungen in Vor- oder Nachbereitung des Konzerts
Info: www.bibo-dresden.de

Hans
Mo, 18.12.2017, 20:00
Weihnachtsfrau und Karpfen blau
Weihnachtsschau mit Andrea Kulka Andrea Kulka möchte in der Weihnachts-Vor-Hysterie sich und das Publikum mit gekonnter "Gesangs- und Ballartistik" sowie Witz, Humor und Kabarett in eine lustig-ausgelassene Stimmung versetzen. Als Engelin mit glockenheller Stimme und schwarzen Flügeln verteilt sie ihre Erkenntnisse über verstopfte Weihnachtsgänse und Frauen: Kein Süßes in den Sack, sondern Bittersalz, zack, zack. Sie verteilt als Gründerin des Gemütlichkeitskomitees Impfungen gegen Konsumstress und Panikkäufe, setzt alle Räuchermänner auf Gras und empfiehlt tägliche Inhalationen. Als Oma Gertrud wünscht sie sich etwas , was ihr gut zu Gesicht steht und bekommt einen Faltenrock, bleibt aber trotz Verfall mit Arthrose und Mordsappetit auf Würstchen optimistisch und immer ab tu deet! Besuchen Sie mit ihr den Volksschulennikolaustöpferkurs und Sie bekommen Rat, wie vor Weihnachten Geld in den Beutel, statt raus fließt. Wenn Andrea Kulka als sturzbetrunkener, von der Midlife-Crisis gebeutelter Weihnachtsmann dem Publikum Geschenke übergeben möchte, bleibt kein Auge trocken. Oh schöne Bescherung! Es soll mal wieder sein, wie es früher war, da war Weihnachten so wunderbar... Andrea Kulka, aufgewachsen in der Niederlausitz, ist Schauspielerin, Kabarettistin, Theaterpädagogin und Autorin. Für das von ihr geschriebene und inszenierte Kindermusical "Wenn Bäume sprechen" gab es beim Jugendmusicalfestival in Herxheim 5 Awards und 1 Sonderpreis.
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
Di, 19.12.2017, 19:00
Herr der Diebe
von Cornelia Funke
In den grauen Gassen des herbstlichen Venedigs stranden Prosper und Bo, nachdem sie vor ihrer Tante geflohen sind. Sie finden Unterschlupf im Sternenversteck des Herrn der Diebe, der durch seine Beutezüge sie und die Kinder Riccio, Wespe und Mosca versorgt. Plötzlich erhält die Bande einen geheimnisvollen Auftrag von einem noch viel geheimnisvolleren Conte: Sie sollen einen wertvollen Holzflügel stehlen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Herr der Diebe in Wirklichkeit der besten venezianischen Gesellschaft angehört. Außerdem muss die Bande mit dem Privatdetektiv Victor fertig werden, der nach Bo und Prosper sucht. Und Ida Spavento, die Besitzerin des Holzflügels, entpuppt sich überraschend als große Hilfe auf dem Weg zum magischen Karussell, für das der Holzflügel bestimmt ist und mit
Di, 19.12.2017, 20:00
WIR WAISEN AUS DEM ABENDLAND
Paul Hoorn und Freunde
Im neuen weihnachtlichen Programm von ‚Paul Hoorn und Freunde‘ wird die abendländische Kultur hinsichtlich des Weihnachtsfestes nachdenklich untersucht. Aus der Perspektive des Abendlandes beginnt ein musikalisches Gespräch mit dem Orient, durch das verschüttete Wurzeln des Okzidents wieder auffindbar werden.
Manchmal dreht sich der Blick um: da betrachtet das Morgenland Europa durch die Brille der Musik und der Poesie… was zu unerhörten Entdeckungen führt. Das wird authentisch und spannend durch die Anwesenheit des klassisch-persischen Musikers Ali Pirabi. Er floh vor einigen Jahren aus dem Iran und hegt als Vertoner Hafez'scher Verse eine große Liebe zur iranischen Musik und Literatur und gleichzeitig auch zur europäischen Musik und zur christlichen Kultur. Ein Abend mit überraschend un
Di, 19.12.2017, 19:30
Minna von Barnhelm
von Gotthold Ephraim Lessing
Der Krieg ist vorbei. Major von Tellheim erweist sich den Kriegsverlierern gegenüber mild und zahlt die Gelder, die er bei ihnen eintreiben soll, kurzerhand selbst. Daraufhin wird er unehrenhaft aus der Armee entlassen. Verletzt an Körper, Ehre und Würde kommt er nach Berlin, um seine Angelegenheiten zu klären.
Minna von Barnhelm, Tellheims Verlobte, ist ihm nachgereist. Nach Kriegsende will sie ihn nun endlich heiraten. Aber Tellheim weist sie zurück und gibt sie um ihres Glückes willen frei. Doch das mit dem Glück sieht Minna anders, denn „Gleichheit ist allein das feste Band der Liebe.“ Listig gibt sie sich als mittellos aus, entfacht neue Verwicklungen und lässt nicht von Tellheim ab.

Regie: Michael Talke
Bühne und Kostüme: Barbara Steiner
Komposition und Musik: Andreas Dziuk
Li
Di, 19.12.2017, 19:00
A Christmas Carol - Ein Weihnachtslied
von Gerold Theobalt nach Charles Dickens
Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.
„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbe
Di, 19.12.2017, 20:00
JA, SCHATZ! // Soloprogramm
mit Ahmad Mesgarha
am Flügel: Olga Nowikow
Regie: Philipp Lux
Uraufführung am 23. Juni 2017

Ja, Schatz!

Ein Soloprogramm von und mit Ahmad Mesgarha


Lieder: Bodo Wartke
am Flügel: Olga Nowikowa
Regie: Philipp Lux
Bühne: Carsten Nüssler
Choreografie: Jana Mesgarha

~ ~ ~

Mesgarha und die Frauen...

Ich liebe sie nicht mehr. Sie behandelt mich wie Dreck.
Früher liebt' ich nichts so sehr wie sie. Jetzt will ich nur noch weg.
...
Sie ist ein wahrer Drachen, ein gemeiner und perfider!
Ich muss dem ein Ende machen, doch ich sage immer wieder:

"Ja, Schatz! Du
Di, 19.12.2017, 19:30
Musik aus Disney-Filmen
Mit Liedern aus Tarzan/Phil Collins, Arielle und Aladdin/Alan Menken, The Lion King/Elton John u.a.
Gesang: Antonia Plobner, Britta Göbbel, Sinah Seim-Olesch, Johanna Münch, Melissa Schiller, Karoline Weidt, Martin Kirmse, Vincent Menz, Sandro Hähnel, Ludwig Kowollik, Christoph Gerdemann, Maximilian Nicolai

Konzeption/Dramaturgie: Antonia Plobner und Britta Göbbel
Einstudierung und Musikalische Leitung: Maximilian Nicolai

Wer von uns ist nicht mit mindestens einem der zahlreichen Disney-Filme aufgewachsen? Als Hommage an die wundervolle Musik und als Fortsetzung des grandiosen Benefizkonzerts vom April präsentieren wir Ihnen Songs aus vier Jahrzehnten Disney-Filmen, für alt und jung ist etwas dabei.

Kombiticket zu Euro 9,50/erm. 6,00 an allen Reservix-Vorverkaufskassen, unter www.reservix.de und an der Abendkasse
Di, 19.12.2017, 20:00
Weihnachtsfrau und Karpfen blau
Weihnachtsschau mit Andrea Kulka Andrea Kulka möchte in der Weihnachts-Vor-Hysterie sich und das Publikum mit gekonnter "Gesangs- und Ballartistik" sowie Witz, Humor und Kabarett in eine lustig-ausgelassene Stimmung versetzen. Als Engelin mit glockenheller Stimme und schwarzen Flügeln verteilt sie ihre Erkenntnisse über verstopfte Weihnachtsgänse und Frauen: Kein Süßes in den Sack, sondern Bittersalz, zack, zack. Sie verteilt als Gründerin des Gemütlichkeitskomitees Impfungen gegen Konsumstress und Panikkäufe, setzt alle Räuchermänner auf Gras und empfiehlt tägliche Inhalationen. Als Oma Gertrud wünscht sie sich etwas , was ihr gut zu Gesicht steht und bekommt einen Faltenrock, bleibt aber trotz Verfall mit Arthrose und Mordsappetit auf Würstchen optimistisch und immer ab tu deet! Besuchen Sie mit ihr den Volksschulennikolaustöpferkurs und Sie bekommen Rat, wie vor Weihnachten Geld in den Beutel, statt raus fließt. Wenn Andrea Kulka als sturzbetrunkener, von der Midlife-Crisis gebeutelter Weihnachtsmann dem Publikum Geschenke übergeben möchte, bleibt kein Auge trocken. Oh schöne Bescherung! Es soll mal wieder sein, wie es früher war, da war Weihnachten so wunderbar... Andrea Kulka, aufgewachsen in der Niederlausitz, ist Schauspielerin, Kabarettistin, Theaterpädagogin und Autorin. Für das von ihr geschriebene und inszenierte Kindermusical "Wenn Bäume sprechen" gab es beim Jugendmusicalfestival in Herxheim 5 Awards und 1 Sonderpreis.
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB | Hauptstraße 13 | 01097 Dresden
Di, 21.4.2015, 10:00 - Mo, 31.12.2018, 18:00
Ständige Ausstellung: „Luft-Reise“ – Wir heben ab!
Die eindrucksvoll inszenierte Ausstellung „Luft-Reise“ nimmt die Besucher mit auf eine spannende Reise durch 200 Jahre Luftfahrtgeschichte – von den ersten Ballonaufstiegen über die Ära der Luftschiffgiganten, die Gleitversuche Lilienthals, die ersten motorisierten Flüge bis zu den modernen Ferienfliegern.

DDR-Luftfahrt

Große Beachtung wird der DDR-Luftfahrtindustrie gewidmet, denn von 1956 bis 1961 wurden am Dresdner Standort Flugzeuge gebaut, allen voran die „152“, das erste deutsche strahlgetriebene Passagierflugzeug. Seltene Originalexponate stellen das Besondere der DDR-Luftfahrtindustrie dar und erinnern an die Leistungen der damaligen Erbauer.

Die Luftfahrt-Pioniere

Im Mittelpunkt steht nicht nur die Technik, sondern vor allem der Mensch. Täuschend echt nachgebildete Lu
So, 7.5.2017 - Mo, 2.4.2018
Kleiner Muck und Kalif Storch
Hegenbarth illustriert Hauffs Märchensammlung Die Karawane
Wer kennt sie nicht – den kleinen Muck mit seinen magischen Pantoffeln, die ihn geschwind durch die Lüfte tragen und den mittels Zaubertrick in einen Storch verwandelten Kalifen. Die beiden Märchenfiguren, die seit fast zwei Jahrhunderten Jung und Alt in die faszinierende Welt des Orients entführen, entstammen der Feder des romantischen Schriftstellers Wilhelm Hauff (1802-1827). Sein »Mährchen-Almanach auf das Jahr 1826, für Söhne und Töchter gebildeter Stände« ist eine Sammlung orientalischer Märchen, verbunden durch »Die Karawane« als Rahmenerzählung.

Um sich ihre Langeweile zu vertreiben, erzählen reisende Händler sechs Geschichten – neben jener des Kalif Storch und des kleinen Muck auch die vom Gespensterschiff und von der abgehauenen Hand sowie die der Errettung Fatmes und das Märc
Fr, 12.5.2017 - So, 7.1.2018
Der Planeten wundersamer Lauf
Eine Himmelsmaschine für Kurfürst August von Sachsen
Die raffinierteste und schönste Maschine der Renaissance steht bei dieser Ausstellung im Mittelpunkt: die »Planetenuhr«, die zwischen 1563 und 1568 für Kurfürst August von Sachsen geschaffen wurde. Animationsfilme und Modelle zum Anfassen bieten den Besuchern neue Wege, sich auf dieses Meisterwerk der Kunst und Technik einzulassen.

Die Planetenuhr vereint subtiles astronomisches Wissen, reichhaltige Verzierung sowie ein ausgeklügeltes Uhrwerk. Mittels einer besonderen Intervention in der Dauerausstellung zielt die Ausstellung darauf, dem heutigen Betrachter diese komplexe Himmelsmaschine plastisch zu vermitteln. Besonders für diese Ausstellung wurden Animationsfilme und Modelle zum Anfassen entwickelt. So können neugierige Besucher ohne spezielles Vorwissen die Uhr begreifen. Sie lernen
Di, 16.5.2017, 10:00 - Mi, 30.12.2020, 18:00
Leinen los! (Eröffnung)
Die neue Dauerausstellung Schifffahrt
Ab 2. Mai 2017 heißt es "Leinen los!", wenn das Verkehrsmuseum seine neue Dauerausstellung Schifffahrt eröffnet.


Vor der Erfindung der Eisenbahn waren Schiffe die wichtigsten Transportmittel. Auf dem Wasser ließ sich zu jener Zeit sehr viel schneller, bequemer und zuverlässiger reisen und transportieren als auf dem Landweg. Schiffe beförderten dabei nicht nur Menschen und Waren, sondern auch Nachrichten, Ideen und Wissen – von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent.


Wer "Leinen los!", die neue Dauerausstellung Schifffahrt betritt, geht selbst an Bord eines Schiffes. In einem spektakulären, stilisierten Schiffsrumpf begeben sich die Besucher auf große Fahrt durch 1000 Jahre Geschichte der Binnen- und Hochseeschifffahrt.


Anhand prächtiger Modelle und aufs
Do, 1.6.2017, 10:00 - Do, 31.12.2020, 18:00
Spur-0-Modelleisenbahnanlage
Mit einer Fläche von 325 qm gehört unsere Modellbahnanlage auch international zu den größten der Spur 0. Zu ihr gehören über 140 Fahrzeuge, 625 Meter Gleise, 5 Bahnhöfe und eine integrierte Schmalspurbahn.
150 Lokomotiven, Reise- und Güterzugwagen halten die Zeitgeschichte der Eisenbahn von der ersten deutschen betriebsfähigen Lokomotive SAXONIA bis in die 1990er Jahre lebendig. Darunter befindet sich so manche technische Meisterleistung wie der legendäre Schienenzeppelin aus dem Jahr 1930. Die meisten der 27 einsatzbereiten Züge stellen die Zeit der Deutschen Reichsbahn in der DDR dar, zur Sammlung gehören aber auch frühere und neuzeitliche Schienenfahrzeuge.

Jedes der Schienenfahrzeuge auf der Spur-0-Anlage ist entweder ein Unikat oder wurde in Kleinserie gebaut. Die Loks, Reisezug- und Güterwagen stammen größtenteils aus den 1960er und 1970er Jahren und sind spezielle Einzelanfertigungen für die Modellbahnanlage des Verkehrsmuseums oder dienten als Präsentationsmodell auf Eisenbahnmess
Do, 1.6.2017, 10:00 - Do, 31.12.2020
Vorfahrt – Die neue Dauerausstellung Straßenverkehr (Ausstellung)
Die neue Dauerausstellung Straßenverkehr macht Geschichte, Gegenwart und Zukunft der individuellen Mobilität in all ihren Facetten erlebbar.
Vorfahrt – Die neue Dauerausstellung Straßenverkehr
Eröffnung: 11. Juli 2015

Beweglich zu sein und zu reisen war Ansporn für viele Visionäre und Techniker, verschiedenartigste Fahrzeugkonstruktionen zu entwickeln. Die neue Dauerausstellung Straßenverkehr macht Geschichte, Gegenwart und Zukunft der individuellen Mobilität in all ihren Facetten erlebbar. Eindrucksvoll und modern auf zwei Ebenen inszeniert, führt sie die Entwicklung der Zweiräder, Automobile und Nutzfahrzeuge zusammen.
Die Ausstellung rückt den Menschen neben der Technik in den Mittelpunkt. So leitet eine "zeitreisende" Familie durch 200 Jahre Straßenverkehrsgeschichte – von der Postkutsche und Sänfte über das Laufrad und die ersten motorisierten Fahrzeuge bis zu den heutigen Automobilen. Die Familie gibt in fünf "Zeitin
Sa, 24.6.2017 - Fr, 30.3.2018
SEX & EVOLUTION
Warum hat der Pfau so ein prächtiges Federkleid?
Was ist ein Liebespfeil? Mit welchen bizarren Brautgeschenken wartet die Tierwelt auf?

Ab 24. Juni 2017 zeigen die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden in Kooperation mit dem LWL-Museum für Naturkunde Münster, für ca. neun Monate die neue Ausstellung "Sex und Evolution".

Die Besucher können auf knapp 400 Quadratmetern Fläche in die spannende und abwechslungsreiche Welt der Fortpflanzung im Tier- und Pflanzenreich eintauchen. Dabei geht es natürlich auch um die "Evolution". Eine Vielzahl von Schaustücken und Mitmachstationen zeigt, wieso sich die sexuelle Fortpflanzung, obwohl aufwendig und zeitraubend, im Lauf der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde fest etabliert hat. Es werden auch alternative Fortpflanzungsst
Do, 14.9.2017 - Fr, 26.1.2018
remembering the future
Wenn Sachen Sachen machen
Eröffnungen am Donnerstag, den 14. September 201718 Uhr

Werke von Studierenden der HfBK Dresden in Auseinandersetzung mit den Lehrsammlungen der Kustodie der TU Dresden...
Do, 14.9.2017 - Fr, 26.1.2018
remembering the future
Was passiert, wenn man Künstler*innen und Wissenschaftler*innen zusammenbringt, die sich beide intensiv mit Werkstoffen und Materialien, auch im übertragenen, immateriellen Sinne, beschäftigen? Für das Projekt Remembering the Future öffneten Sammlungen und Institute der Technischen Universität Dresden und der außeruniversitären Institute und Einrichtungen von DRESDEN-concept e.V. den eingeladenen Künstler*innen ihre Türen. Seit ihrer Gründung 1828 ist die Universität berühmt für ihre Materialforschung. Bis heute arbeiten, lehren und forschen viele Institute zu diesem Thema. Auch die (historischen) Lehrsammlungen der Kustodie zeugen von dieser Tradition. Ausgehend von der Frage nach Wirkung und Bedeutung, nach Funktionalität, praktischer Anwendung und dem Umgang mit Material und Werkstoffen
Sa, 30.9.2017, 10:00 - So, 18.3.2018, 18:00
Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n)
Sonderausstellung
Sonderausstellung
Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n)
30. September 2017 bis 18. März 2018

„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“ (Adam Opel)

In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. 1817 erfand der Karlsruher Tüftler Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn seine Laufmaschine, die heute als Urform des Fahrrads gilt. Anfangs noch skeptisch beäugt, hat das Fahrrad heute mehr Fans als das Auto. Die Ausstellung "Ich.Fahr.Rad" spürt der "Leidenschaft Fahrrad" nach und untersucht, welchen Stellenwert das Fahrrad in der Gegenwart hat.

Die Ausstellung "schildert" die Beziehung ganz unterschiedlicher Menschen aus Dresden und Umgebung – Extremradfahrer, Gestalterin, Schrauber uvm. – zu ihren Rädern. D
So, 8.10.2017 - So, 17.12.2017
MeisterschülerInnen der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Startzeit: 10:00 Uhr | Stoppzeit: 18:00 Uhr

Meisterschülerausstellung in der Städtische Galerie Villingen-Schwenningen
Di, 10.10.2017 - Do, 25.1.2018
"WEIBLICH - MÄNNLICH"
Aktfotografien aus weiblicher Perspektive von Janine Werab, Dresden
93. Ausstellung im Kunstkeller
Inzwischen ist die Generation „Tattoo“ ins mittlere Lebensalter gelangt und kann im Bereich der zeitgenössischen Aktfotokunst nicht mehr negiert werden. So wundert es nicht, dass Janine Werab - selbst dieser Generation zugehörig - tätowierte Menschen, Männer und Frauen, in ihr vielseitiges fotografisches Schaffen einbezieht und dabei den Akt nicht ausspart. Dass ihre Arbeiten oft in morbidem Umfeld angesiedelt sind, gehört zu den Ausdrucksformen in der Kunst unserer Zeit. Weil nicht viele Fotokünstler sich auch dem männlichen Akt widmen und von daher nur selten in Kunstkeller-Ausstellungen integriert waren, kamen mir Janine Werabs Arbeiten mit männlichen (+ weiblichen) Akten aus weiblicher Perspektive für ein Ausstellungsprojekt sehr entgegen. Sie lebt in Dresden und arbeitet dort im eige
Do, 12.10.2017 - So, 21.1.2018
Ansichten
Barocke Elfenbeinkunst im Dialog der Künste
Die berühmten europäischen Sammlungen an barocker Elfenbeinbeinkunst, zu denen das Grünen Gewölbe in Dresden zählt, bieten ein facettenreiches Spektrum an kunsthistorischen Betrachtungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Die Ausstellung(en) im Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes im Dresdner Residenzschloss präsentieren auf kleinem Raum eine höchst erlesene Vielfalt an Meisterwerken der Elfenbeinkunst des 17. und 18. Jahrhunderts.

Diese im Zusammenklang zu zeigen und in erstaunliche ›Dialoge‹ mit Werken der Malerei, Skulptur, Graphik, Medaillenkunst und Porzellanplastik treten zu lassen, macht die Besonderheit der beiden Kabinettausstellungen aus. Deren erster Teil steht unter dem Titel AN-SICHTEN und der nachfolgende zweite Teil im Frühjahr 2018 unter dem Titel AUGEN-BLICKE.

Zeich
Di, 17.10.2017 - So, 14.1.2018
Marlene Dumas. Skulls
Anlässlich der Gestaltung des Altarbilds in der Annenkirche in Dresden, das Ostern 2017 eingeweiht wurde, zeigt das Albertinum Werke der in Amsterdam lebenden Künstlerin Marlene Dumas.

In ihrem Schaffen konzentriert sich Marlene Dumas immer wieder auf die, wie sie sagt „Grundbedingungen des Menschlichen" und große Themen wie Sexualität, Geburt, Tod und Geschlechterverhältnis ziehen sich durch ihr vielschichtiges Werk. Die Vorlagen zu ihren Bildern findet sie oft in Zeitschriften und den populären Medien, übersetzt dann aber die fotografische Darstellung in Malerei. Ihre oft bleichen Menschenbildnisse berühren unmittelbar und Assoziationen, Erinnerungen und Erwartungen, die bei der Betrachtung entstehen, formen einen Teil der Arbeit Dumas mit. Somit fügt sie der Welt Empfindungen und su
Do, 19.10.2017 - So, 14.1.2018
Käthe Kollwitz in Dresden
Das Dresdner Kupferstich-Kabinett zeigt 2017 anlässlich des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz (1867–1945) eine Ausstellung ihrer grafischen Meisterwerke. Bis heute beherbergt das Kupferstich-Kabinett mit 252 Druckgrafiken, vier Mappenwerken und 21 Zeichnungen eine der weltweit bedeutendsten öffentlichen Sammlungen von Werken der Künstlerin.

Das Schaffen von Käthe Kollwitz, die 1945 in Moritzburg bei Dresden starb, steht exemplarisch für die experimentelle Erprobung neuer Ausdrucksmittel um 1900. Angesichts seiner Qualität und besonderen Korrelation von künstlerischem und inhaltlichem Anliegen ragt es innerhalb dieser Entwicklung solitär heraus.

Unter der Leitung von Max Lehrs (1855-1938) als langjähriger Direktor des Dresdner Kupferstich-Kabinetts und – in einem Interim als Direkt
David Wagner
"Leben"
Rowolth
Preis der Leipziger Buchmesse

«Wann passiert es schon, daß einem die Verlängerung des eigenen Lebens angeboten wird?»

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und läßt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren.

Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Organtransplantation handelt «Leben»: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus neben den wechselnden Bettnachbarn mit ihren Schicksalen und Beichten – einem Getränkehändler etwa, der heimlich seine Geliebte besucht, oder einem libanesischen Fleischer, der im Bürg
Ursula Krechel
"Landgericht"
Jung und Jung Verlag
Deutschen Buchpreis 2012

Nach »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel noch einmal den Spuren deutscher Geschichte nach. Ihr neuer Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft.

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem gefeierten, 2008 erschienenen Buch »Shanghai fern von wo« geht Ursula Krechel mit ihrem neuen großen Roman »Landgericht« noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Rege
Narvid Kermani
"Dein Name"
Hanser Verlag
Heinrich-von-Kleist Preis 2012

Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.

Fester Einband, 1232 Seiten
mit
Sibylle Lewitscharoff "Pong"
Berlin-Verlag
Büchner-Preis 2013

Fast zärtlich zeichnet Sibylle Lewitscharoff den Alltag eines Verrückten nach, der sich selbst genügt. Mit hinreißenden Wortspielereien und Neuschöpfungen skizziert sie das Psychogramm eines eigenwilligen Helden und präsentiert zugleich eine poetische Parabel über die allgegenwärtigen Ängste des Lebens. Sibylle Lewitscharoff erhielt 1998 für »Pong« den Ingeborg Bachmann-Preis
Pong ist ein »nicht unschöner« Mann. Er will die Welt verbessern, Ungerechtigkeiten besiegen und Kinder vor dem schweren Parfüm ihrer Mutter bewahren. Das einzige Problem: Pong ist verrückt. Seine ungewöhnliche Geburt durch »den Großen Ratsch« läßt ihn zu einem Sonderling mit einer eigenen Weltwahrnehmung werden. Sein aus Ängsten, Zwängen und festen Regeln bestehender Alltag soll seine fragile E
Wilhelm Genazino
"Idyllen in der Halbnatur"
Hanser Verlag
Kasseler Literaturpreis 2013

Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten, man muss nur hinsehen. Ein Mann verliert einen Schuh. Ein anderer Mann, Kleist, beschreibt seiner Braut auf Hunderten von Seiten, durch welche gründlichen Maßnahmen sie beide unfehlbar glücklich werden. Der Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt, wie er zum Schreiben kam und warum die Welt so merkwürdig und ohne Bücher kaum auszuhalten ist. In Prosastücken und Essays nähert er sich auf unverwechselbare Weise Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, deren berühmte Figuren oder auch jene Namenlosen, die irgendwann auf der Straße ihren Schuh verlieren. Und damit einen ungeschriebenen Roman erleben.

Fester Einband, 240 Seiten

„In den ‚Idyllen in der Halbnatur‘,
Judith Schalansky
"Der Hals der Giraffe"
Preis der Literaturhäuser 2014

»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jah
Marcel Beyer
"Putins Briefkasten"
Kleist-Preis 2014

Eines Morgens, in einer ihm »selber nicht ganz klaren Anwandlung«, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, entwickelt sich unterderhand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biographie. Was immer Beyer hier in seinen Erzählungen und Skizzen in den Blick nimmt - seien es Blumen oberhalb des Genfer Sees, eine von Rimbaud aufgegebene Kleinanzeige, ein einäugiger Löwe im Dresdner Zoo, von Dostojewskij zum Brüllen gebracht, ein kleinformatiges Gemälde von Gerhard Richter oder Lessings Ofenschirm
Marjana Gaponenko
"Wer ist Martha?"
Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes gesagt werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser der bahnbrechenden Studie Über die Rechenschwäche der Rabenvögel. Über seinen Forschungen ist er in die Jahre gekommen und 96 geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Und die will gut genutzt sein, sagt sich Lewadski. Also reist er nach Wien, steigt im noblen Hotel Imperial ab und lernt im Fahrstuhl einen Altersgenossen kennen, dem der Lebensfaden auch schon reichlich kurz geworden ist. Wie die beiden Alten aus der Muppet Show in ihrer Loge sitzen die zwei beim Früchte-Wodka in der Hotelbar, kommentieren die Frisuren der Damen, rekapitulieren das mörderische vergangene Jahrhundert und träumen von der Revo
Lisa-Maria Seydlitz
"Sommertöchter"
Eine Familiengeschichte voller Liebe

Durch einen anonymen Brief erfährt Juno von ihrem Erbe: ein Fischerhaus in der Bretagne. Aber wider Erwarten ist sie nicht die Einzige, die sich für das Haus interessiert. Die französische Kellnerin Julie hat sich dort eingenistet, und auch Jan, ein Architekt aus Deutschland, ist oft zu Besuch. Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters eröffnet sich für Juno ein neuer Blick in die Vergangenheit. Die Reise in die Bretagne wird für sie zu einer Reise in ihre Familiengeschichte. In eine Kindheit, in der sie glücklich war und mit ihren Eltern ein scheinbar idyllisches Vorstadtleben geführt hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem alles anders wurde.
›Sommertöchter‹ ist ein Roman gegen das Alleinsein. Lisa-Maria Seydlitz nimmt ihre Leser mit in einen Sommer, in dem
Terézia Mora
"Das Ungeheuer"
Luchterhand Literaturverlag
Deutscher Buchpreis 2013

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen
»Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Ger
Thomas Hettche
"Pfaueninsel"
Kiepenheuer & Witch
Eine Insel außerhalb der Zeit

Die Pfaueninsel in der Havel ist ein künstliches Paradies. In seinem opulenten, kundigen und anrührenden Roman erzählt Thomas Hettche von dessen Blüte, Reife und Verfall aus der Perspektive des kleinwüchsigen Schlossfräuleins Marie, in deren Lebenslauf sich die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts verdichtet.
Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen nach dieser Begegnung auf der Pfaueninsel, am 19. Juli 1810, ist die junge Königin Luise tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit dem entsetzten Ausruf der Königin: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die zwisch
Amos Oz
"Unter Freunden"
Suhrkamp Verlag
Siegfried Lenz Preis 2014 für Amos Oz

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

Zvi Provisor, der mürrische Gärtner des Kibbuz Jikhat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft mit Katastrophenmeldungen zu versorgen: die Erkrankung des norwegischen Königs, der Brand in einem spanischen Waisenhaus, ein Vulkanausbruch in Chile. Abgelenkt von seiner täglichen Dosis Pessimismus, entgeht ihm, dass die Witwe Luna Blank nur ihm zuliebe ihr gutes Sommerkleid trägt. Er, der keine Berührungen zulassen kann, muss erkennen, dass die ungewohnte weibliche Präsenz seine ihm heilige Alltagsroutine ins Wanken bringt. Amos Oz, der Meister der Zwischentöne, knüpft in Unter Freunden an seinen Bestsellererfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis an und kehrt zu der Zeit zurück, die ihn am meis
Patrick Modiano
"Der Horizont"
Hanser Literaturverlag
Nobelpreis für Literatur 2014

Zwei Verlorene, die sich finden und wieder verlieren - ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos neues Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Gesc
Michel Houellebecq
"Unterwerfung"
Dumont-Verlag
Im Mittelpunkt von Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ steht die Geschichte des Literaturwissenschaftlers Francois. Während der Akademiker und leidenschaftliche Weintrinker das Werk des dekadenten Schriftstellers Huysmans erforscht, rückt die Wahl des neuen französischen Präsidenten immer näher.

Alles deutet darauf hin, dass der charismatische Kandidat der Muslimbruderschaft das Rennen machen wird. In der Hauptstadt kommt es zu tumultartigen Ausschreitungen: Autos brennen, Wahllokale werden überfallen und ein Bürgerkrieg scheint blutige Realität zu werden. Es kommt zur Stichwahl zwischen der Rechtsextremen Marine Le Pen und dem muslimisch-moderatem, humanistisch gesonnenem Kandidaten – und schließlich zieht Mohamed Ben Abbès als Präsident in den Elysée-Palast ein. Bald stellt er die Repu
Nicolas Mahler
"Franz Kafkas nonstop Lachmaschine"
Reprodukt
Preis der Literaturhäuser 2015

Wie fühlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie übersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunächst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwährend gerät.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten Comickünstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische Erzählung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde
Swetlana Alexijewitsch:
"Secondhand-Zeit – Leben auf den Trümmern des Sozialismus"
Suhrkamp
Nobelpreis für Literatur 2015

Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt.
Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.«
Wer das Russland
Durs Grünbein
"Aroma - Ein römisches Zeichenbuch"
Suhrkamp Verlag
Tomas-Tranströmer-Preis 2012

Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Gegenwert stellt sich in Vers und Prosa der Ewigen Stadt.

„Aufblühen wird man hier, auch als kraut sich gern überlassen.
Dem wohligen Phototropismus. Der man im Norden war,
Dieser Eisblock Identität, Psyches Schneemann ist bald zerronnen.“

Der so spricht, ist an einem Ort angekommen, wo viele seiner Schreib- und Lebensmotive zusammenlaufen. Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt – „Roma caput mundi“ – wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder – freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömi
Felicitas Hoppe
"Hoppe"
S. Fischer Verlag
Georg-Büchner-Preis 2012

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!

›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
Feridun Zaimoglu "Ruß"
Kiepenheuer & Witsch Verlag
Preis der Literaturhäuser 2012

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga

Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit.

Mit »Liebesbrand« und »Hinterland« hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jah
Maxim Leo
"Haltet Euer Herz bereit"
Eine ostdeutsche Familiengeschichte
Heyne Verlag
Europäischen Buchpreis 2011

Der preisgekrönte Journalist erzählt kritisch, liebevoll und unsentimental

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

Der Journalist und Autor Maxim Leo ist Träger des Europäischen Buchpreises 2011. Leo, der in Ost-Berlin geboren wurde, wird für sein Buch „Haltet euer Herz bereit“ ausgezeichnet, das liebevoll und mitreißend die Geschichte seiner Familie vom Zweit
Ian Kershaw "Das Ende"
Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Deutsche Verlags-Anstalt
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden bezahlt und die Verwaltung lief – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Die Gründe dafür, warum Hitlers Deutschland militärisch zusammenbrach, sind bekannt, die Frage, wie und warum das »Dritte Reich« bis zum Schluss funktionierte, ist dagegen bis heute nicht beantwortet. Zentral bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie das R
Timothy Snyder "Bloodlands"
Europa zwischen Hitler und Stalin
C.H. Beck
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.
Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor
Thea Dorn, Richard Wagner
"Die deutsche Seele"
Knaus Verlag
Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss e
Wolfgang Herrndorf:
"Sand"
Rowohlt Berlin
Preisträger der Leipziger Buchmesse 2012

"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goß den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen."

Während in München Palästinenser des "Schwarzen September" das Olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbel
Umberto Eco
"Der Friedhof in Prag"
Hanser Verlag
Der Italiener Simon Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

Roman – übersetzt aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber
Fester Einband, 528 Seiten
Mit zahlreichen Abbildungen

"
Christa Wolf
"Der geteilte Himmel"
Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern - Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glaube
Jan Brandt
"Gegen die Welt"
Dumont Verlag
Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Tujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen.
In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen
Möglichkeiten. Doch bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich in ihnen. Daniel Ku
Jonathan Franzen
"Die Korrekturen"
Rowolth Verlag
Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück.
Jonathan Franzen ist ein großartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.

rororo
Taschenbuch, 784 S.

Eine Sensation. (Der Spiegel)

Ein Wunder. Und kein geringes. (Die Welt)

Jonathan Franzen ist das größte Sprachtalent, das die amerikanische Literatur seit John Updike hervorgebracht hat. (Literaturen)
Sibylle Lewitscharoff
"Blumenberg"
Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

Groß, gelb, gelassen: mit berückender Selbstverständlichkeit liegt eines Nachts ein Löwe im Arbeitszimmer des angesehenen Philosophen Blumenberg. Die Glieder bequem auf dem Bucharateppich ausgestreckt, die Augen ruhig auf den Hausherrn gerichtet. Der gerät, mit einiger Mühe, nicht aus der Fassung, auch nicht, als der Löwe am nächsten Tag in seiner Vorlesung den Mittelgang herabtrottet, sich hin und her wiegend nach Raubkatzenart. Die Bänke sind voll besetzt, aber keiner der Zuhörer scheint ihn zu sehen. Ein raffinierter Studentenulk? Oder nicht doch viel eher eine Auszeichnung von höchster Stelle – für den letzten Philosophen, der diesen Löwen zu würdigen versteht?

Das Auftauchen des Tieres wirkt in mehrerlei Leben hinein, nicht nur in das Leben Blumenber
Peter Handke
"Immer noch Sturm"
Suhrkamp Verlag
Das Jaunfeld, im Süden Österreichs, in Kärnten: Dort versammeln sich um ein »Ich« (oder steht es eher am Rande?) dessen Vorfahren: die Großeltern und deren Kinder, unter ihnen die eigene Mutter. Sie erscheinen ihm, da sie ihn bis in die Träume begleiten, in einer Vielzahl von Szenenfolgen, in denen sich die unterschiedlichsten Spiel- und Redeformen abwechseln – ein Panorama, das weit über alle literarischen Genres hinausreicht und sie sich zugleich anverwandelt. Gestaltet Peter Handke eine beispielhafte Familientragödie in Szenen? (Immerhin sterben zwei der Brüder in den vierziger Jahren.) Erzählt er anhand einzelner Stationen das Epos eines Volkes, der Slowenen? (Von ihnen ging der einzige bewaffnete Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime innerhalb dessen ursprünglicher Grenze
Friedrich Christian Delius
"Bildnis der Mutter als junge Frau"
Rowohlt Verlag
Georg-Büchner-Preisträger 2011

Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte …

rororo
Taschenbuch, 128 S.

«Eine wundervolle Erzählung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.» (Die Zeit)
«Ein Meisterwerk an Anmut und historischem Scharfblick.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Spannung und E
Eugen Ruge
"In Zeiten des abnehmenden Lichts"
Rowohlt-Verlag
Deutscher Buchpreis 2011

Roman einer Familie

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Hardcover, 432 S.
19,95 €
978-3-498-05786-2

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meist
Sibylle Lewitscharoff
"Consummatus"
Suhrkamp Verlag
Stuttgart, Café Rösler, Samstag, den 3. April 2004 (vormittags) – ein Mann trinkt. Ralph Zimmermann ist allein mit sich und dem Alkohol. Oder auch nicht. Bei ihm sind Andy Warhol, Edie Sedgwick, Jim Morrison und nicht zuletzt seine Geliebte Joey. Tot zwar allesamt, aber doch anwesend genug, um einen Stift zumindest auf glatter Fläche ein paar Millimeter rollen zu lassen. Und natürlich, um zu kommentieren, was Ralphi-Ralph erzählt: von sich, seinem Leben, seiner Liebe und seinem eigenen Ausflug ins Totenreich.

suhrkamp taschenbuch 4230
Broschur, 240 Seiten

»Falls es Sie interessiert, was uns nach dem Tod erwartet und was Jim Morrison und Andy Warhol heute so treiben, kommen Sie um diesen Roman nicht herum. Und falls es Sie nicht interessiert, dann sind Sie wahrscheinlich schon tot un
Tomas Tranströmer "Sämtliche Gedichte"
Hanser Verlag
Literatur-Nobelpreis 2011

Das schmale lyrische Gesamtwerk von Tomas Tranströmer hat auch außerhalb Schwedens großen Einfluß ausgeübt; besonders aber in Deutschland. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit ein Gegenbild zeichnet.

übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Erscheinungsdatum: 08.02.1997
Flexibler Einband, 264 Seiten





Jörg Bernig
"Weder Ebbe noch Flut"
Mitteldeutscher Verlag
Eichendorff-Literaturpreis 2011

Die Geschichte der großen Liebe von Albert und Dorothee beginnt 1983 am Rande eines Kirchentages in Leipzig. Ein Kind soll für die beiden ein Zauberspruch gegen einen Alltag sein, mit dem sie nichts anfangen können. Doch Dorothee wird nicht schwanger, auch die Medizin vermag nicht zu helfen.
Dann fällt die Mauer, neue Möglichkeiten tun sich auf, aber Albert entbindet Dorothee von ihrem Versprechen auf ein gemeinsames Leben. Er verlässt sie aus Liebe, damit wenigstens sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Er selbst geht nach Wales – wie er sagt: ans Ende der Welt. Dort will er seine Forschungen zu Adalbert Stifter abschließen, dessen Ehe ebenfalls kinderlos geblieben war. Und noch tiefer reicht die Verbindung Alberts mit dem Leben Stifters: Als Alb
Martin Walser
"Muttersohn"
Rowohlt Verlag
Auf die Frage, wovon sein neuer Roman handele, bekennt Martin Walser, dass es einfacher wäre zu sagen, wovon er nicht handele. Hier sind alle seine großen Themen gebündelt: Liebe und Vergeblichkeit, Lüge und Wahrheit, Glauben und Wissen. Muttersohn ist ein von Humor polierter Glaubensroman, ein Erleuchtungsbuch, in dem auch die Vernunft ihren Platz findet – nur nicht den von Aufklärungsfanatikern eingeforderten.

Hardcover, 512 S.
24,95 €
978-3-498-07378-7

«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auf trumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.

«Als Evangelium stellt dieses Werk keine Frage – es ist.»
FELICIAS VON LOVENBERG, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

«Ein heiteres, altersweises
Hanna Krall
"Herzkönig"
Verlag Nuee Kritik
Europäischer Literaturpreis

»Das ist der letzte Abschnitt meiner Reise, und es wäre dumm, wenn ich jetzt verrückt werden würde.«

Diese nüchterne Feststellung stammt von Izolda Regensberg alias Maria Pawlicka. Seit der Deportation ihres Mannes nach Auschwitz besteht der Sinn ihres Lebens allein darin, ihren Herzkönig zu befreien. Die fieberhaften Bemühungen werden von Absurditäten und Zufällen, von glücklichen und unglücklichen Fügungen begleitet. In Zeiten der Vernichtung wundert sich Izolda über keine Grausamkeit - auch nicht über die eigene.

Bis Izolda schließlich im Mai 1945 im Lager Ebensee auf ihren Ehemann trifft, hat sie eine Odyssee von Lagern und Gefängnissen hinter sich. Das Paar kehrt mit »polnischen« Pässen nach Polen zurück. Jahre später fliegt die geborgte Identität
Frédéric Martel
"Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt"
Knaus Verlag
Wer beherrscht unsere Köpfe und warum? – Eine faszinierende Expedition zu den Mächtigen des Kulturbetriebs

Avatar, Stieg Larsson, Google, Michael Jackson – wie funktioniert die Kultur der Massen und wer macht sie? Was gefällt allen, überall auf der Welt? Und warum? Es geht in diesem Report über die weltweite Kulturindustrie um ein Billionengeschäft. Es geht aber auch um die Herrschaft über Worte, Bilder, Träume und Weltanschauungen.

Fünf Jahre reiste der Medienforscher Frédéric Martel auf allen Kontinenten, befragte in 1250 Interviews die Mitwirkenden der Kreativindustrien von 30 Ländern. Auf der Suche nach Gewinnern und Verlierern begleitet ihn der Leser in die Kapitalen des Entertainment, nach Hollywood und Bollywood, zu TV Globo nach Brasilien, zu Sony, Al Jazeera, Televisa, in ä
Bora Cosic
"Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution"
Suhrkamp Verlag
Stefan-Heym-Preis 2011

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann

Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution, heute ein Klassiker der europäischen Literatur, war ein Kultbuch in Jugoslawien. Aus der Perspektive eines Kindes - unschuldig bis zur Idiotie - wird in kaum zu überbietender Knappheit vorgeführt, wie Krieg, Faschismus und Kommunismus den Mikrokosmos einer heruntergekommenen Familie in Belgrad der vierziger Jahre heimsuchen. Hier hält man Lenins Schrift »Ein Schritt vor, zwei zurück« für ein Tango-Lehrbuch, diskutiert über Zwerge in Einmachgläsern und geht in Deckung, wenn die Partisanen den Freund von gestern zum Feind erklären. Die unheimliche Lakonie des Erzählers, der irrsinnige Witz und melancholische Humor des Buches machen es zu einem Meisterwerk der Subvers
Maja Haderlap
"Engel des Vergessens"
Wallstein Verlag
Bachmann-Preis 2011

Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Famili
Monika Maron
"Flugasche"
S. Fischer Verlag
Lessing-Preisträgerin 2011

Bitterfeld vor 30 Jahren: Die Journalistin Josefa Nadler kommt hierher, um eine Reportage über das veraltete und umweltgefährdende Kraftwerk zu machen. Mit ihrer kritischen Haltung gerät sie unter Druck und muss sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück.
›Flugasche‹ (1981), Monika Marons erster Roman, machte die Autorin über Nacht berühmt. Er zählt heute zu den Meisterwerken der deutschen Nachkriegsliteratur und bildet einen wichtigen Bezugspunkt zu Monika Marons 2009 erschienener Reportage ›Bitterfelder Bogen‹.

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 10,00 | € (A) 10,30 | SFR 15,90
ISBN: 978-3-596-51180-8
Anna Seghers
"Tage wie Staubsand. Briefe 1953-1983"
Aufbau-Verlag
Mehr als in den Briefen aus früheren Jahren spricht Anna Seghers hier von sich selbst, vor allem in den Briefen an ihre engsten Freunde Jorge Amado und Ilja Ehrenburg. Ihnen gesteht sie ihre Einsamkeit ein, die sie trotz aller äußeren Erfolge empfindet. Den Vertrauten gegenüber muss sie die restriktiven Kampagnen und politischen Ereignisse dieser Zeit nicht kommentieren. Stattdessen spricht sie von ihrer Trauer und ihrer Sehnsucht nach Freude: Bekenntnisse, die ein differenzierteres Bild der Autorin vermitteln. Hinzu kommen Einblicke in die Überlastungen dieses Lebens, denen sie bis zuletzt lebensmutig und kreativ entgegentrat.
Mit Briefen an Erwin Piscator, Lion und Marta Feuchtwanger, Lenka Reinerová, Helene Weigel, Volker Braun, Carl Zuckmayer, Günter Kunert, Stephan Hermlin, Lew Kopel
Melinda Nadj Abonji
"Tauben fliegen auf"
jung und jung
Schweizer Buchpreis 2010

Eine ungarische Familie aus Serbien in der Schweiz. Ein schwungvoll und gewitzt erzählter Roman aus der Mitte Europas.

Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren, und die Dorfstraße ist wirklich nicht gemacht für einen solchen Wagen. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört.
Oder, richtiger, gehörte. Denn sie sind vor etlichen Jahren schon ausgewandert in die Schweiz, erst der Vater und dann, sobald es erlaubt war, auch die Mutter mit den beiden Töchtern, Nomi und Ildiko, und Ildiko ist es, die das hier alles erzählt. So auch den Besuch im Dorf, der dann n
Friedrich Christian Delius
"Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus"
Reinbek, Rowohlt-Verlag
Georg-Büchner-Preisträger 2011

“In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, daß er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.” So beginnt F. C. Delius’ Chronik eines ungewöhnlichen, schweijkschen Abenteuers aus unserer Zeit.
Nach siebenjähriger Vorbereitung gelingt es dem Kellner im Juni 1988, mit einer Jolle von Hiddensee aus die Seegrenze der DDR zu überqueren und nach Gedser in Dänemark zu segeln – ein “einfacher Grenzdurchbruch”, wie Gomp
Jan Peter Bremer
"Der amerikanische Investor"
Berlin-Verlag
Alfred-Döblin-Preis 2011

„Vielleicht sollte er dem amerikanischen Investor einen Brief schreiben. Vielleicht war der amerikanische Investor ein Mensch mit einem großen Herzen für die Literatur“.

Vor sich eine weiße Wand und die herausfordernd leere Seite seines Notizhefts, ringt ein Schriftsteller um den ersten Satz. Und weil sich der an diesem heißen Berliner Sommertag partout nicht einstellen will, springt er auf, kontrolliert zum hundertsten Mal, ob sich der Zustand seiner Wohnung wieder verschlechtert hat.
Das alte Mietshaus, in dem er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, wird von dem neuen amerikanischen Investor saniert, und nun senken sich die Böden ab. Die Wände zeigen Risse, und ist nicht sein ganzes Leben seitdem buchstäblich in eine Schieflage geraten?

Er beschlie
Frank Jöricke
"Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage"
Solibro Verlag
"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "u
Ingo Schulze
"Adam und Evelyn"
Berlin Verlag
Mainzer Literaturpreis 2011 für das Lebenswerk von Ingo Schulze

Spätsommer 1989, Ferien am Balaton — plötzlich öffnet Ungarn die Grenze, und der verbotene Westen mit all seinen Verlockungen ist zum Greifen nah. In dieser Situation entdeckt Ingo Schulze den Mythos von Adam und Eva. Entstanden ist eine große Tragikomödie über Verbot und Erkenntnis und die Suche nach dem wahren Paradies.
Die Frauen lieben Adam, weil er ihnen Kleider schneidert, die sie schön und begehrenswert machen. Adam liebt schöne Frauen. Wenn sie erst seine Kleider tragen, begehrt er sie alle, und abgesehen davon liebt er Evelyn. Die ertappt ihn eines heißen Augusttages 1989 in flagranti mit einem seiner Geschöpfe. Statt mit Adam fährt Evelyn gemeinsam mit einer Freundin und deren Westcousin nach Ungarn an den Balato
Alex Capus
"Léon und Louise"
Hanser Verlag
Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen.

Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt.
Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Roman
Fester Einband, 320 Seiten
Preis: 19.90 € (D) / 29.90 sFR (CH) /
Thomas Bernhard
"Aus Opposition gegen mich selbst"
Suhrkamp Verlag
Herausgegeben von Raimund Fellinger

In dem Interview zu seinem 50. Geburtstag erklärte Thomas Bernhard: »Negativ ist alles, gibt nicht Positives.« Später konstatierte er lakonisch: »Es ist eh’ alles positiv.« Ist also Thomas Bernhard der große Unfaßbare, der im gleichen Atemzug Gegenteiliges behauptet? Ist sein Werk vielleicht finster und sein Autor ein fröhlicher Clown? Ist er bloß ein opportunistischer Übertreibungskünstler bei allem und jedem? Oder ist er doch der schärfste Kritiker der politischen Verhältnisse im allgemeinen und des »katholisch-nationalsozialistischen Österreich« im besonderen?
Der vorliegende Band versammelt kurze und längere Texte von Thomas Bernhard, er berücksichtigt alle Gattungen – vom Roman bis zum einzeiligen Leserbrief – und präsentiert das Bernhardsche W
Hans Joachim Schädlich
"Kokoschkins Reise"
Rowohlt Verlag
CORINE-Preisträger 2010

Der Exilrusse Fjodor Kokoschkin reist 2005 auf dem Luxusliner Queen Mary 2 von Southhampton nach New York. Während der fünftägigen Kreuzfahrt erinnert sich der rüstige 95-jährige Professor in Rückblenden an die Stationen seines Lebens in Europa.

Die Reise in die Vergangenheit beginnt er in St. Petersburg, der Stadt seiner Kindheit, wo die Bolschewiki 1918 seinen Vater ermordet hatten. Die Mutter floh mit dem Sohn über Odessa zunächst nach Berlin. Hier konnte er die Schule besuchen und studieren, er erlebt die Weimarer Republik und den deutschen Nationalsozialismus. Wiederum flieht er, diesmal nach Prag, wo es ihm gelingt, ein Stipendium für die USA zu bekommen. Amerika wird ihm nach der Machtergreifung der Nazis zur letzten Heimat. In nur sechs Kapiteln spieg
Mircea Cărtărescu
"Die Wissenden"
dtv Verlag
Was als Selbsterkundung eines Halbwüchsigen beginnt, entwickelt sich zu einem mitreißenden Erzählstrom von immenser Sprachkraft.
Rumänien um die Mitte des 20. Jahrhunderts: Von einer Wohnung in einem Bukarester Plattenbau aus beobachtet der 15-jährige Mircea, wie das ehemalige Paris des Ostens architektonisch verschandelt wird. Angeregt durch die Geschichten seiner Mutter, will er die Erinnerung an die alte Stadt bewahren.

Aus dem Rumänischen von Gerhardt Csejka
528 Seiten

»Ein Proust aus dem Plattenbau, aber einer auf Speed.« Der Spiegel
Mario Vargas Llosa
"Das böse Mädchen"
Aus dem Spanischen von Elke Wehr
suhrkamp
Literaturnobelpreis 2010

Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los.
Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die
Amir Hassan Cheheltan
"Teheran Revolutionsstraße"
P. Kirchheim Verlag
Der Aufstieg eines zwielichtigen Operateurs von Jungfernhäutchen zum Klinikchef, der sich in eine seiner Patientinnen verliebt, ist Ausgangspunkt für ein Sittenbild der iranischen Gesellschaft, deren politische, wirtschaftliche und soziale Zwänge und Verwerfungen ein junges Liebespaar auf grausame Weise scheitern lassen. „Teheran Revolutionsstrasse“, der in Teheran nicht veröffentlichte Roman Cheheltans, porträtiert den unbekannten Alltag von Menschen der Teheraner Megacity.

Scheinbar unbeteiligt läßt Shahrsad sich von den Ereignissen mitschleifen. Kein Aufschreien, kein Aufbegehren …Ihre ganze Kraft fließt in das starre Aushalten, das kein Morgen kennt, keine Schuld, kein Selbstwertgefühl. … Und mit dieser Charakterisierung der jungen Frau gelingt Cheheltan eine beeindruckende Reflexio
Uwe Tellkamp
"Die Schwebebahn - Dresdner Erkundungen"
inselverlag
Nach dem grandiosen Erfolg seines Beststellers Der Turm führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise erwartet uns eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen. Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu, besuchen den Jungen, dem in einem Johannstädter Plattenbau eine Tube Schuhcreme zum Gleichnis für den Traum vom Meer wurde. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit. In der Bunten Republik Neustadt lebt Q., die Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Zwergpudel Caligula, der die Dame mit Hut
Jonathan Franzen
"Freiheit"
Rowohlt
Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeldt. Patty und Walter Berglund - Vorzeigeeltern und Umweltpioniere, fast schon ideale Nachbarn in ihrer selbst renovierten viktorianischen Villa in St. Paul - geben plötzlich Rätsel auf: Ihr halbwüchsiger Sohn zieht zur proletenhaften republikanischen Familie nebenan, Walter lässt sich zum Schutz einer einzigen Vogelart auf einen zwielichtigen Pakt mit der Kohleindustrie ein, und Patty, Exsportlerin und Eins-a-Hausfrau, entpuppt sich als wahrlich sonderbar. Hat Walters bester Freund, ein Rockmusiker, damit zu tun? Auf einmal lebt Patty ihre kühnsten Träume, führt sie ein Leben ohne Selbstbetrug. In diesem Roman einer Familie, der zugleich ein Epos der letzten dreißig Jahre amerikanischer Geschichte ist, erzählt Jonathan Franzen
Reinhard Jirgl
"Die Stille"
Hanser Verlag
Georg-Büchner-Preis 2010

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

Roman
Fester Einband, 536 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 42.90 sFR (CH) / 25.60 € (A)
Paul Auster
"Unsichtbar"
Rowohlt Verlag
Niemand entzieht dem Leser so virtuos den Boden unter den Füßen, wie Paul Auster, der «Zeremonienmeister des Zufalls» (FAZ). Eben noch hat uns einer sein Leben erzählt, schon ist er – ein kleiner Wechsel der Perspektive nur – die imaginäre Figur eines Romans. Wer ist wirklich der, der zu sein er vorgibt? In Unsichtbar werden wir Zeuge eines teuflischen Spiels von Verführung und Verrat, Liebe und Lüge.

Der Fremde in dir

Vor vierzig Jahren haben sie sich zuletzt gesehen, es war «der Sommer des Sechstage-Kriegs, der Sommer der Rassenunruhen in mehr als hundert amerikanischen Städten, der Summer of Love». Jetzt schickt Adam Walker seinem früheren Studienfreund, dem erfolgreichen Schriftsteller James Freeman, ein unfertiges Manuskript: «Ich brauche dringend Hilfe.» Bald darauf erhält Free
Christa Wolf
"Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud"
Suhrkamp Verlag
Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Ihr Forschungsobjekt sind die Briefe einer gewissen L. aus dem Nachlaß einer verstorbenen Freundin, deren Schicksal sie nachspürt – eine Frau, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte. Sie beobachtet die amerikanische Lebensweise, taucht ein in die Vergangenheit des „New Weimar unter Palmen“, wie Los Angeles als deutschsprachige Emigrantenkolonie während des Zweiten Weltkriegs genannt wurde. Ein ums andere Mal wird sie über die Lage im wiedervereinigten Deutschland verhört: Wird der „Virus der Menschenverachtung“ in den neuen, ungewissen deutschen Zuständen wiederbelebt?

In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt
Thomas Kapielski
"Mischwald"
Suhrkamp Verlag
Preis der Literaturhäuser 2010

Kunst ist schlimmer als Heimweh – sagt Thomas Kapielski in Mischwald, seinem neuen großen Prosaband, einer reich illustrierten Welt- und Werkschau, angelegt als Logbuch eines gemischten Jahres, zu dessen Auftakt man ihn irrtümlich für tot erklärt und an dessen Ende er verfügt: Meinen Grabstein soll die Zeile schmücken: »Macht bloß so weiter!«

Was das Leben ihm dazwischen alles zuträgt, spottet jedem Vorschautext: Paradoxe Rauschzustände angesichts eines TV-Konzerts von André Rieu, heikle Fragen der Koran-Archäologie oder eine Einladung zur »Blattkritik« beim Stern haben genauso ihren Ort wie die angeschwipsten Bekenntnisse eines Künstlersozialkassenmitglieds, liebevoll gemeißelte Porträts verstorbener Weggefährten wie Emmett Williams, Thomas Schmid oder
Hans-Ulrich Treichel
"Grunewaldsee"
Suhrkamp Verlag
Paul liebt Berlin, vor allem Westberlin, sofern man Westberlin lieben kann, wenn man in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg lebt. Und er liebt Maria, die Spanierin mit den graugrünen Augen und der Motorradjacke. Die beiden lernen sich in Málaga kennen, wo er als Sprachlehrer jobbt, während er auf eine Referendariatsstelle wartet. Maria, die angehende Ärztin, wird für ihn zur Liebe seines Lebens, und doch muß er sie bald verlassen: Sie ist verheiratet und erwartet ein Kind. Aber bei seinem Abschied aus Spanien ruft sie ihm nach: »Permanecemos juntos!« - »Wir bleiben zusammen!« Marias Versprechen soll kein leeres bleiben: Sie sehen sich wieder, in Deutschland. Von der Lobby des Münchner Hotels Vier Jahreszeiten aus brechen sie auf zu einer Reise, die freilich nur einen halben Tag dau
Georg Klein
"Roman unserer Kindheit"
Rowohlt Verlag
Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien und die Laubenkolonie, wo die Kinder der Neuen Siedlung sich die großen Ferien vertreiben. Langsam, kaum merklich, sickert das Unheimliche ein: Ein Mord wird angekündigt, dann kommen die Boten, buchstäblich aus einer anderen Welt. Und es sieht aus, als könnten sie zumindest eines der Siedlungskinder auf die Nachtseite dieses Sommers hinüberziehen.

Hardcover, 448 S.
22,95 €

«Roman unserer Kindheit» ist zugleich ein radikal autobiographisches und magisch-phantastisches Buch, ein Kindheitsroman voll fiebrigem Witz und dunkler Einsicht.

«Ein Geniestreich ist dieser Roman, opak, dicht, verrückt, hässlich und irre schön.»
Ina Hartwig, Die Zeit
Anne Weber
"Luft und Liebe"
S. Fischer Verlag
Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: »Luft und Liebe« ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen.

Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz.
Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realit
Gregor Gumpert / Ewald Tucai
"Ruhr.Buch"
dtv
RUHR.2010
Kulturhauptstadt Europas - die literarische Anthologie

Essen und 52 weitere Städte zwischen Rhein, Lippe, Emscher und Ruhr dürfen sich 2010 als Kulturhauptstadt Europas feiern. Der drittgrößte europäische Ballungsraum rüstet sich mit vielen Projekten und Veranstaltungen, um sich sowohl als Kulturlandschaft als auch als Metropole zu zeigen.

Zu der Begegnung mit einer großen Geschichte und einer spannenden Zukunft lädt auch diese repräsentative literarische Anthologie mit Prosatexten, Gedichten und Liedern zahlreicher Autoren aus Vergangenheit und Gegenwart ein. Ob aus heimatlicher Perspektive oder aus der eines Besuchers: Alle Beiträge erzählen von den historischen Besonderheiten und den beeindruckenden Veränderungen, die das Ruhrgebiet - diesen Schmelztiegel in der Mitte
David Foster Wallace
"Unendlicher Spaß"
Kiepenheuer & Witsch
DAS literarische Ereignis in diesem Jahr!

Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur, das Leben. Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces Opus magnum gearbeitet, dem größten Übersetzungsprojekt in der Geschichte des Verlags.

»Unendlicher Spaß« – so nannte James Incandenza seinen Film, der Menschen, die ihn anschauen, so verhext, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können und dabei verdursten und verhungern. Sein Sohn Hal, ein Tenniswunderkind mit außergewöhnlichen intellektuellen Fähigkeiten, studiert an der Enfield Tennis Academy (ETA), die von seinem Vater gegründet wurde. Hier sowie im nahe gelegenen Ennet-House, einem Entziehungsheim für Drogenabhängige, spielt ein Teil der überborde
Guntram Vesper
"Frohburg"
Schöffling & Co.
Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik)

FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Ges
Michael Schindhelm
"Dubai Speed: Eine Erfahrung"
dtv Verlag
Unter dem Motto »größer, höher, moderner, glamouröser« sollte in Dubai, mitten in der Wüste, die Welthauptstadt des 21. Jahrhunderts entstehen. Die Metropole am Golf war angetreten, alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen und in jeder Beziehung Superlative zu schaffen. Doch dann kam die Finanzkrise, und all die milliardenschweren Projekte, vor allem auch jene, die keine Rendite versprechen, standen plötzlich zur Diskussion. Allen voran die Kultur. Mit deren Aufbau war u.a. Michael Schindhelm beschäftigt. Er berichtet aus der Innenperspektive darüber, wie man als Europäer zwischen traditionellen und modernen Nomaden lebt, und erzählt aus der Welt des Hofstaats, der Emiratis und der Abenteuerer und Glückssucher aus aller Herren Länder.

Nicht alles ist genau so passiert, aber entstanden
Marcel Beyer
"Flughunde"
Suhrkamp Verlag
Georg-Büchner-Preis 2016 für Marcel Beyer

Flughunde sind fledermausähnliche Flattertiere mit hundeartigem Kopf. Für Hermann Karnau sind sie von Kindheit an Sinnbild einer Welt, die vor dem Zugriff fremder Stimmen geschützt ist. Die Stimme ist der Fetisch des Akustikers Karnau, der 1940 den Plan faßt, systematisch das Phänomen der menschlichen Stimme zu erkunden.
Die eine Erzählstimme gehört Hermann Karnau, dessen Namen der Autor einem Wachmann im Berliner Bunker unter der Reichskanzlei entliehen hat. Die andere gehört der achtjährigen Helga, einer Tochter des Propagandaministers. Immer wieder kommt es zu Begegnungen der beiden, zuletzt im April 1945, als Karnau in Berlin ist, um die Führerstimme aufzuzeichnen.
Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992. Hermann Karnau, der nach dem Kri
Bodo Kirchhoff
"Widerfahrnis"
Frankfurter Verlagsanstalt
Deutscher Buchpreis 2016

Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittel
Jean-Marc Gonin, Olivier Guez
"Die Mauer fällt"
Piper Verlag
Aus dem Französischen von Helmut Reuter. Was am 9. November 1989 passierte, war ebenso unwahrscheinlich und abenteuerlich wie ein Roman. Und genau so erzählen Olivier Guez und Jean-Marc Gonin diese Geschichte. Kann man sich eine Szene ausdenken wie die, in der der mörderische General Mielke vor die Volkskammer tritt und ruft: "Ich liebe Euch doch alle"? Oder wie eine Handvoll Demonstranten in der Berliner Gethsemane-Kirche die schwerbewaffneten Stasi-Männer durch Kirchenlieder zum Abzug bringt? In der Art eines Doku-Dramas verknüpfen die Autoren die oft dramatischen Schicksale der eigentlichen Helden der Geschichte, der Menschen, mit denen der großen Politik von Honecker & Co. Sie alle treten als lebendige Figuren auf, in ihren Gesprächen, privaten Eigenarten, die mehr verraten als jede no
Thomas Rosenlöcher
"Die verkauften Pflastersteine - Dresdner Tagebuch"
Suhrkamp Verlag
Als dieses Buch 1990 zum ersten Mal erschien, wurde es als ein ungeheuer genauer, gelassener und ironisch-skeptischer Blick auf die Tage der Wende und die Monate danach begrüßt. In einer Zeit, als die Stimmung zwischen schriller Einheitseuphorie und Verklärung der DDR schwankte, schaute Thomas Rosenlöcher genauer hin und verließ sich allein auf sein unabhängiges Urteil. Liest man sein Tagebuch der Wendezeit heute, dann wird klar: Es ist eines der hellsichtigsten Bücher, die wir über das vereinte Deutschland lesen können. Mit großer Glaubwürdigkeit, radikaler Ehrlichkeit und klugem Humor beschreibt Rosenlöcher ein Land, in dem wir bis heute leben.

- eines der wichtigsten Bücher über die Wende in neuer Ausgabe
- authentische Einblicke in beide deutsche Staaten vor der Wiedervereinigung