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Sa, 16.12.2017, 19:30
Die Zauberflöte (Wiederaufnahme)
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 16.12.2017, 18:30
I'm Your Man
Ein Leonard Cohen-Liederabend
„Wenn man in 100 Jahren die Anziehungskraft der romantischen Liebe im 20. Jahrhundert erklären wollte, dann würde man vermutlich ein Leonard Cohen-Stück vorspielen; zu Songs wie Suzanne und Marianne wurden vermutlich unzählige Kinder gezeugt. Wer sie hört, könnte, bei aller Melancholie, den Eindruck gewinnen, dass es am Ende doch nur diesen Sinn im Leben gibt.“ (Heike Faller) - Der Kanadier Leonard Cohen ist Sänger, Poet und Liedermacher. Immer auf der Suche nach der großen Erlösung, versuchte er dem Schmerz des Lebens durch Religion, Drogen und Frauen zu entkommen. Doch den eigentlichen Kanal fand seine Melancholie in der Musik und so verdanken wir diesem „Beautiful Loser“ einige der großartigsten Popsongs unserer Zeit. Immer voller Schmerz, immer voller Hoffnung. Gesungene Gebete, wie Bo
Sa, 16.12.2017, 22:00
You Want It Darker
ein Abend mit Liedern von Leonard Cohen
von Felix Rothenhäusler und Matthias Krieg
„Hier bin ich, Herr, du hast mich gerufen.“ (1. Samuel 3, 5) — Leonard Cohen liebte es, auf seinen Konzerten zu erzählen, er habe die Antwort auf alle Rätsel des Universums gefunden und ließ das simple Mantra intonieren: „Doo-dam dam-dam, Da doo-dam-dam“. Das Team von „I’m Your Man“ um den Hausregisseur Felix Rothenhäusler und den Musiker Matthias Krieg will es wieder tun: Leonard Cohen und seine Musik wieder auflegen, reanimieren, reinkarnieren. Der König ist tot, es lebe der Hohepriester der Liebe! In „You Want It Darker“ wird der Lord Byron des Rock’n’Roll auf einer fernen Insel wiederauferstehen, nicht als Schaumgeburt, sondern konzentriert auf seine letzten drei Alben voller philosophischer und kosmologischer Bezüge. OM! OM! OM! So viel sei jetzt schon versprochen: Cohen will be back
So, 17.12.2017, 11:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
So, 17.12.2017, 17:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
So, 17.12.2017, 18:30
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend in seiner Hingabe, abstoßend in seiner Vereng
So, 17.12.2017, 15:00
Rentierpunsch: Nussknacker und Mäusekönig
Lesung des Kunstmärchens von E.T.A. Hoffmann mit Siegfried W. Maschek
Die Geschenke gekauft, die Plätzchen gebacken, der Weihnachts-Besuch (zum Glück) noch nicht im Haus – da bleibt Zeit, sich zum gemütlichen Rentierpunsch im noon zusammenzusetzen und bei garantiert künstlichem Kerzenschein und Kaminfeuer Geschichten zu lauschen. Zu Glühwein und Stollen gibt es diesmal für alle unverbesserlichen Weihnachtsromantiker E.T.A. Hoffmanns Nussknacker und Mäusekönig (am 3. Dezember) und für die Fest-Verweigerer, und weil Heinrich Böll gerade den 100. Geburtstag feiert, Nicht nur zur Weihnachtszeit (am 17. Dezember), die Oh-du-Fröhliche Abrechnung mit dem bundesrepublikanischen Weihnachtswahnsinn.
So, 17.12.2017, 11:30
4. Kammermusik am Sonntagmorgen
Sonaten für Violoncello und Klavier
Johannes Krebs, Violoncello
Lydia Hammerbacher, Klavier

Werke von
Ottorino Respighi
Adagio con Variationi
Samuel Barber
Sonate für Violoncello und Klavier op. 6
Zoltan Kodaly
Sonate für Violoncello und Klavier op. 4

„Ich war dazu bestimmt, Komponist zu werden und werde es auch, da bin ich sicher. Verlangt bitte nicht von mir, zu versuchen, diese unerfreuliche Tatsache zu vergessen und Fußball spielen zu gehen!“
Samuel Barber
Mo, 18.12.2017, 18:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
Mo, 18.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
Mo, 18.12.2017, 11:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend in seiner Hingabe, abstoßend in seiner Vereng
Mo, 18.12.2017, 20:00
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
Mo, 18.12.2017, 20:00
4. Philharmonisches Konzert:
König Davids Vermächtnis
Werke von Haydn, Reinecke und Mendelssohn Bartholdy
Bremer Philharmoniker
Amandine Carbuccia, Harfe
Olof Boman, Dirigent

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 64 A-Dur Hob. I:64
Carl Reinecke
Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformations-Symphonie“

Christian IV. von Dänemark gab den Auftrag, seinen Vater Christian III. als König David im Relief der Bremer Domkanzel zwischen den Evangelisten darzustellen, allerdings ohne dessen königliches Instrument, der Harfe, in der Hand. Er tat dies als Erinnerung an den Einsatz seines Vaters für die Reformation, der sich Bremen früh anschloss: Schon 1534 galt Bremen als reformierte Stadt. Friedrich II., der Sohn von Christian IV., wurde Erzbischof zu Bremen, in seiner Ära wurde 1638 der erste lutherische Gottesdienst im Dom zu
Di, 19.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
Di, 19.12.2017, 20:00
Knausgård III: Lieben
Theaterprojekt nach den Romanen
von Karl Ove Knausgård
„Alle halten mich für eine Art Idiotin im täglichen Leben und eine Tyrannin im geistigen, und die Meinen halten sich für Opfer meines Schreibens, ohne zu sehen, dass ich täglich kniend diene, wer weiß, wozu! Ich habe schreckliche Lust zu schreiben. Bis zur Verzweiflung.“ (Marina Zwetajewa) — Regisseur Frank Abt folgt mit seinem Team in einem auf insgesamt sechs Abende angelegten Projekt Schilderungen des modernen Alltags von Karl Ove Knausgård. Für jeden Teil des autobiografischen Romanzyklus wird eine besondere Form gesucht, die Bilder für Knausgårds Sprache entwickelt und zugleich auf die Kraft des schlichten Erzählens setzt. Das radikale Vaterporträt in „Knausgård I: Sterben“ wurde in der vergangenen Spielzeit bereits ergänzt durch die kompromisslose Suche nach Nähe und Beziehung in „Kn
Di, 19.12.2017, 20:00
4. Philharmonisches Konzert:
König Davids Vermächtnis
Werke von Haydn, Reinecke und Mendelssohn Bartholdy
Bremer Philharmoniker
Amandine Carbuccia, Harfe
Olof Boman, Dirigent

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 64 A-Dur Hob. I:64
Carl Reinecke
Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformations-Symphonie“

Christian IV. von Dänemark gab den Auftrag, seinen Vater Christian III. als König David im Relief der Bremer Domkanzel zwischen den Evangelisten darzustellen, allerdings ohne dessen königliches Instrument, der Harfe, in der Hand. Er tat dies als Erinnerung an den Einsatz seines Vaters für die Reformation, der sich Bremen früh anschloss: Schon 1534 galt Bremen als reformierte Stadt. Friedrich II., der Sohn von Christian IV., wurde Erzbischof zu Bremen, in seiner Ära wurde 1638 der erste lutherische Gottesdienst im Dom zu
Mi, 20.12.2017, 19:30
Amerika
nach dem Romanfragment von Franz Kafka
mit der Kafka Band

„Woher komme ich, wohin gehe ich nicht? Was ich sonst bin, weiß ich. Aber was bin ich hier? Ich bin das Pfand, das gleichviel wert ist wie das, was man für mich geboten hat. Ach, ich weiß nicht. Ich war etwas. Was?“ (Elfriede Jelinek) — Einer Jugendsünde wegen wird Karl Rossmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Doch der Kapitalismus verschlingt ihn und spuckt ihn auf die Straße. Lange vor der Einführung des Fließbandes und der Erfindung von Industrierobotern schildert Kafka hellsichtig bedrängende Arbeitsverhältnisse, in denen sich gehetzte Menschen zurechtzufinden versuchen. Sein Romanfragment ist gekennzeichnet von der Suche nach Zugehörigkeit und von der Wiederholung der Vertreibung des jungen Karl – aus Europa durch seine Eltern, aus dem
Mi, 20.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
Mi, 20.12.2017, 20:00
polaroids
von Samir Akika / Unusual Symptoms
Inspiriert von der künstlerischen Aufbruchsstimmung des New York der 70er und 80 Jahre im Zeichen von New Wave, Street Art und Punk, suchen Akika und sein Team den eigenen künstlerischen Untergrund. „polaroids“ ist ein multidisziplinärer Abend, der künstlerischer Selbstentwürfe der Beteiligten zeigt, ausstellt und verhandelt. Das Theater wird zu einem Ort mit unterschiedlichen Schauplätzen und Spielregeln, an dem künstlerische Prozesse sichtbar werden zwischen Tränen, Tierkostümen, Bühnennebel und Bier. Vielleicht gibt es Tänzerinnen, die Wände bemalen, Musiker die tanzen und Performer die Punksongs erfinden.

Ausstattung: Elena Ortega, Stefan Schönfeldt
Musik: jayrope, Simon Camatta, Stefan Kirchhoff
Choreographie: Samir Akika
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Anna K. Becker
Mi, 20.12.2017, 18:00
Sonderkonzert:
Die Nussknackersuite
Luise Scherf, Rezitation
Bremer Philharmoniker
Die Kinder der Grundschule Am Weidedamm
Mihhail Gerts, Dirigent

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Die Nussknackersuite op. 71a

Weihnachten ohne „Nussknacker“? Unvorstellbar! Dass es sich dabei aber nicht immer um die bekannte Geschichte von E.T.A. Hoffmann handeln muss, zeigen Schüler und Schülerinnen der Grundschule Am Weidedamm. Bei ihnen dreht sich alles um die aufregenden Abenteuer, die der kleine Ilja beim Schnitzen eines Nussknackers erlebt. Die spannende Geschichte wird von Luise Scherf vorgetragen und von den Kindern zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys berühmter „Nussknackersuite“ in bunten Bildern szenisch dargestellt. Idee und Konzeption dieses Familien-Sonderkonzerts stammen vom Landesinstitut für Schule (LI
Do, 21.12.2017, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901, deren Motive er dem reichen Fundus der Nixen-Literatur
Do, 21.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
Do, 21.12.2017, 20:00
Der Messias
eine Weihnachtsfarce von Patrick Barlow
Ein Schauspieler als Regisseur, dazu ein weiterer Schauspielerkollege und als Skript die komplette Weihnachtsgeschichte inklusive der Jungfrau Maria, dem Erzengel Gabriel, den Heiligen Drei Königen und dem kleinen Jesuskind! Die Ensemblemitglieder Guido Gallmann und Martin Baum nehmen ihr Erfolgsstück wieder auf.
Fr, 22.12.2017, 18:00
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder
Fr, 22.12.2017, 19:00
Väter und Söhne
von Brian Friel
nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew

„Wir brauchen etwas anderes: Sturm und Leben und eine neue, gesetzlose und darum freie Welt.“ (Michail Bakunin) — Der junge Student Jewgenij Bazarow glaubt an gar nichts. Religion, Tradition, Kunst, Romantik müssen zugunsten einer vollkommen neuen Weltordnung überwunden werden. Einzig die Naturwissenschaft lässt er gelten. Sein Freund Arkadij schließt sich dieser Weltsicht an. Doch während der eine die Konfrontation sucht und keine Anknüpfung an bestehende Verhältnisse zulässt, versucht der andere Veränderung aus dem Bestehenden heraus. Gemeinsam reisen sie zu Arkadijs Heimatgut. Welt­anschauungen treffen hart aufeinander: Idealismus und Anpassung, Liberalismus und Radikalität, Tradition und Erneuerung, Naturgeheimnis und Naturwissenschaft
Sa, 23.12.2017, 18:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 23.12.2017, 20:00
Fremdes Haus
von Dea Loher
„Ist nicht etwas in Deinem Innern, das sich von der Lüge befreien möchte?“ (Henrik Ibsen) — Jane ist abgehauen. Die Lage in seiner Heimat ist prekär, es droht Krieg und die Wirtschaft geht den Bach runter. „Mach es wie Risto. Geh!“, sagten sie ihm. Jetzt steht er in Deutschland vor einem schäbigen Haus. Hier fristet Risto mit seiner Familie ein trostloses Dasein. Auch er war abgehauen, vor 20 Jahren. Die Geheimpolizei suchte nach ihm. Heute betreibt er einen Tabakladen, seine Frau prostituiert sich, seine Tochter hat nach einem Unfall nur ein Bein und ist mit dem Verursacher verheiratet. Jane begreift schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Warum sonst sollte sich Risto so wenig über den Besuch aus der alten Heimat freuen. Immerhin waren Risto und Janes Onkel befreundet und Brüder im Geiste
Mo, 25.12.2017, 18:00
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901, deren Motive er dem reichen Fundus der Nixen-Literatur
Mo, 25.12.2017, 18:30
Der Messias
eine Weihnachtsfarce von Patrick Barlow
Ein Schauspieler als Regisseur, dazu ein weiterer Schauspielerkollege und als Skript die komplette Weihnachtsgeschichte inklusive der Jungfrau Maria, dem Erzengel Gabriel, den Heiligen Drei Königen und dem kleinen Jesuskind! Die Ensemblemitglieder Guido Gallmann und Martin Baum nehmen ihr Erfolgsstück wieder auf.
Di, 26.12.2017, 18:00
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

„Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ (Thomas Mann) — Am Anfang steht die Not, zumindest im Märchen. Dem einen fehlt die Frau, also zieht er in die Welt, eine zu finden. Dem anderen fehlt es an Kindern, ein Zauberkraut soll helfen. In Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" ist die Familie zwar vollzählig, aber es fehlt am Nötigsten. Aus Verzweiflung jagt die Mutter die beiden Geschwister zum Beerensammeln in den Wald – direkt vor das über und über mit Süßigkeiten bedeckte Hexenhaus. Doch was von außen all das verspricht, was es zuhause nicht gibt, entpuppt sich im Innern als tödliche Falle, der nur mit gemeinsamer List zu entkommen ist. Nach der Vorlage der Gebrüder
Di, 26.12.2017, 10:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
Di, 26.12.2017, 18:30
Väter und Söhne
von Brian Friel
nach dem Roman von Iwan Sergejewitsch Turgenjew

„Wir brauchen etwas anderes: Sturm und Leben und eine neue, gesetzlose und darum freie Welt.“ (Michail Bakunin) — Der junge Student Jewgenij Bazarow glaubt an gar nichts. Religion, Tradition, Kunst, Romantik müssen zugunsten einer vollkommen neuen Weltordnung überwunden werden. Einzig die Naturwissenschaft lässt er gelten. Sein Freund Arkadij schließt sich dieser Weltsicht an. Doch während der eine die Konfrontation sucht und keine Anknüpfung an bestehende Verhältnisse zulässt, versucht der andere Veränderung aus dem Bestehenden heraus. Gemeinsam reisen sie zu Arkadijs Heimatgut. Welt­anschauungen treffen hart aufeinander: Idealismus und Anpassung, Liberalismus und Radikalität, Tradition und Erneuerung, Naturgeheimnis und Naturwissenschaft
Fr, 29.12.2017, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901, deren Motive er dem reichen Fundus der Nixen-Literatur
Fr, 29.12.2017, 18:00
Istanbul
Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann
Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tr
Fr, 29.12.2017, 21:30
Istanbul
Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann
Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tr
Sa, 30.12.2017, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 30.12.2017, 20:00
polaroids
von Samir Akika / Unusual Symptoms
Inspiriert von der künstlerischen Aufbruchsstimmung des New York der 70er und 80 Jahre im Zeichen von New Wave, Street Art und Punk, suchen Akika und sein Team den eigenen künstlerischen Untergrund. „polaroids“ ist ein multidisziplinärer Abend, der künstlerischer Selbstentwürfe der Beteiligten zeigt, ausstellt und verhandelt. Das Theater wird zu einem Ort mit unterschiedlichen Schauplätzen und Spielregeln, an dem künstlerische Prozesse sichtbar werden zwischen Tränen, Tierkostümen, Bühnennebel und Bier. Vielleicht gibt es Tänzerinnen, die Wände bemalen, Musiker die tanzen und Performer die Punksongs erfinden.

Ausstattung: Elena Ortega, Stefan Schönfeldt
Musik: jayrope, Simon Camatta, Stefan Kirchhoff
Choreographie: Samir Akika
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Anna K. Becker
So, 31.12.2017, 15:00
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala (Premiere)
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
So, 31.12.2017, 19:00
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
So, 31.12.2017, 20:00
I'm Your Man
Ein Leonard Cohen-Liederabend
„Wenn man in 100 Jahren die Anziehungskraft der romantischen Liebe im 20. Jahrhundert erklären wollte, dann würde man vermutlich ein Leonard Cohen-Stück vorspielen; zu Songs wie Suzanne und Marianne wurden vermutlich unzählige Kinder gezeugt. Wer sie hört, könnte, bei aller Melancholie, den Eindruck gewinnen, dass es am Ende doch nur diesen Sinn im Leben gibt.“ (Heike Faller) - Der Kanadier Leonard Cohen ist Sänger, Poet und Liedermacher. Immer auf der Suche nach der großen Erlösung, versuchte er dem Schmerz des Lebens durch Religion, Drogen und Frauen zu entkommen. Doch den eigentlichen Kanal fand seine Melancholie in der Musik und so verdanken wir diesem „Beautiful Loser“ einige der großartigsten Popsongs unserer Zeit. Immer voller Schmerz, immer voller Hoffnung. Gesungene Gebete, wie Bo
So, 31.12.2017, 16:00
You Want It Darker
ein Abend mit Liedern von Leonard Cohen
von Felix Rothenhäusler und Matthias Krieg
„Hier bin ich, Herr, du hast mich gerufen.“ (1. Samuel 3, 5) — Leonard Cohen liebte es, auf seinen Konzerten zu erzählen, er habe die Antwort auf alle Rätsel des Universums gefunden und ließ das simple Mantra intonieren: „Doo-dam dam-dam, Da doo-dam-dam“. Das Team von „I’m Your Man“ um den Hausregisseur Felix Rothenhäusler und den Musiker Matthias Krieg will es wieder tun: Leonard Cohen und seine Musik wieder auflegen, reanimieren, reinkarnieren. Der König ist tot, es lebe der Hohepriester der Liebe! In „You Want It Darker“ wird der Lord Byron des Rock’n’Roll auf einer fernen Insel wiederauferstehen, nicht als Schaumgeburt, sondern konzentriert auf seine letzten drei Alben voller philosophischer und kosmologischer Bezüge. OM! OM! OM! So viel sei jetzt schon versprochen: Cohen will be back
Sa, 6.1.2018, 19:30
Amerika
nach dem Romanfragment von Franz Kafka
mit der Kafka Band

„Woher komme ich, wohin gehe ich nicht? Was ich sonst bin, weiß ich. Aber was bin ich hier? Ich bin das Pfand, das gleichviel wert ist wie das, was man für mich geboten hat. Ach, ich weiß nicht. Ich war etwas. Was?“ (Elfriede Jelinek) — Einer Jugendsünde wegen wird Karl Rossmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Doch der Kapitalismus verschlingt ihn und spuckt ihn auf die Straße. Lange vor der Einführung des Fließbandes und der Erfindung von Industrierobotern schildert Kafka hellsichtig bedrängende Arbeitsverhältnisse, in denen sich gehetzte Menschen zurechtzufinden versuchen. Sein Romanfragment ist gekennzeichnet von der Suche nach Zugehörigkeit und von der Wiederholung der Vertreibung des jungen Karl – aus Europa durch seine Eltern, aus dem
So, 7.1.2018, 15:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901, deren Motive er dem reichen Fundus der Nixen-Literatur
Di, 9.1.2018, 20:00
[zupɛrpoziˈtsioːn] (Premiere)
Ein visual poem von Alexander Giesche
Premiere: 09. Januar 2017, Kleines Haus

„Der Letzte räumt die Erde auf.“ (WALL·E) — Was, wenn die Schauspielerin Nadine Geyersbach sich für einen Roboter halten würde? Und was, wenn sich dieser Roboter für den letzten Menschen auf Erden hält? Lebt er gar in einer algorithmischen Vorwegnahme der Zukunft? Was, wenn es eine eindeutige Zukunft geben würde, aber keine eindeutige Vergangenheit mehr? Gab es sie vielleicht gar nicht – jene Apokalypse, die nur den Roboter allein verschont hat? Ist sein Chip nur durchgebrannt? Ist er viele? Wir Menschen befinden uns stets im Moment der Gegenwart. Dieser befindet sich immer zwischen Zukunft und Vergangenheit und diese Gegenwart lässt sich nur noch in Paradoxien begreifen. Die Hysterie ist gewichen und das Lebensgefühl der systemischen Ohnmacht im
Mi, 10.1.2018, 19:30
Il barbiere di Siviglia
Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Es sind erst die Fehler, die ein System entlarven – die Schraube, die locker sitzt, eine Feder, die unkontrolliert zurückschnellt, plötzlich auftretende Automatismen oder Momente der Trägheit. Die Komödie baut auf solche Fehler, in ihrem politischen, sozialen oder spielerischen Räderwerk folgt sie ganz eigenen Gesetzen und Regeln. Sie steht nicht für das alltägliche Leben, ist höchstens eine Illusion davon. Ihr Ursprung aber liegt in der menschlichen Sphäre des Lebens: im Spiel des Kindes, im menschlichen Versagen, in der scheinbaren Unüberwindbarkeit des trägen Körpers. „Il barbiere di Siviglia“ zeigt eine Gesellschaft, die aus dem Tritt gekommen ist, in der die Mechanik des Systems – und damit vor allem die Musik Rossinis – unerbittlich weiterrattert, während einige dem Tempo erliegen od
Mi, 10.1.2018, 20:00
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
Do, 11.1.2018, 19:00
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der
Fr, 12.1.2018, 19:30
Lady Macbeth von Mzensk
Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Anders
Fr, 12.1.2018, 20:00
Fremdes Haus
von Dea Loher
„Ist nicht etwas in Deinem Innern, das sich von der Lüge befreien möchte?“ (Henrik Ibsen) — Jane ist abgehauen. Die Lage in seiner Heimat ist prekär, es droht Krieg und die Wirtschaft geht den Bach runter. „Mach es wie Risto. Geh!“, sagten sie ihm. Jetzt steht er in Deutschland vor einem schäbigen Haus. Hier fristet Risto mit seiner Familie ein trostloses Dasein. Auch er war abgehauen, vor 20 Jahren. Die Geheimpolizei suchte nach ihm. Heute betreibt er einen Tabakladen, seine Frau prostituiert sich, seine Tochter hat nach einem Unfall nur ein Bein und ist mit dem Verursacher verheiratet. Jane begreift schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Warum sonst sollte sich Risto so wenig über den Besuch aus der alten Heimat freuen. Immerhin waren Risto und Janes Onkel befreundet und Brüder im Geiste
Sa, 13.1.2018, 19:30
Amerika
nach dem Romanfragment von Franz Kafka
mit der Kafka Band

„Woher komme ich, wohin gehe ich nicht? Was ich sonst bin, weiß ich. Aber was bin ich hier? Ich bin das Pfand, das gleichviel wert ist wie das, was man für mich geboten hat. Ach, ich weiß nicht. Ich war etwas. Was?“ (Elfriede Jelinek) — Einer Jugendsünde wegen wird Karl Rossmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Doch der Kapitalismus verschlingt ihn und spuckt ihn auf die Straße. Lange vor der Einführung des Fließbandes und der Erfindung von Industrierobotern schildert Kafka hellsichtig bedrängende Arbeitsverhältnisse, in denen sich gehetzte Menschen zurechtzufinden versuchen. Sein Romanfragment ist gekennzeichnet von der Suche nach Zugehörigkeit und von der Wiederholung der Vertreibung des jungen Karl – aus Europa durch seine Eltern, aus dem
So, 14.1.2018, 15:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
So, 14.1.2018, 11:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
So, 14.1.2018, 18:30
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend in seiner Hingabe, abstoßend in seiner Vereng
So, 14.1.2018, 11:00
5. Philharmonisches Konzert:
„Prosit!“ - Das große Neujahrskonzert
Werke von Copland, J. Williams, Rodgers und L. Bernstein
Bremer Philharmoniker
Ashu, Saxophon
Marco Letonja Dirigent

Aaron Copland
Rodeo
John Williams
Escapades für Saxophon und Orchester
Richard Rodgers
Ouvertüre zu South Pacific
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story

Bremen Philharmonic Orchestra goes Broadway!
 Vorhang auf und Tanzschuhe an für die Verlängerung der Silvesterparty mit einem Cowboy-Ballett, einer Südsee-Ouvertüre, einer Gaunerkomödien- Ballade und den Tänzen aus dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte, der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. There is no business like Showbusiness!
Mo, 15.1.2018, 20:00
5. Philharmonisches Konzert:
„Prosit!“ - Das große Neujahrskonzert
Werke von Copland, J. Williams, Rodgers und L. Bernstein
Bremer Philharmoniker
Ashu, Saxophon
Marco Letonja Dirigent

Aaron Copland
Rodeo
John Williams
Escapades für Saxophon und Orchester
Richard Rodgers
Ouvertüre zu South Pacific
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story

Bremen Philharmonic Orchestra goes Broadway!
 Vorhang auf und Tanzschuhe an für die Verlängerung der Silvesterparty mit einem Cowboy-Ballett, einer Südsee-Ouvertüre, einer Gaunerkomödien- Ballade und den Tänzen aus dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte, der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. There is no business like Showbusiness!
Di, 16.1.2018, 20:00
5. Philharmonisches Konzert:
„Prosit!“ - Das große Neujahrskonzert
Werke von Copland, J. Williams, Rodgers und L. Bernstein
Bremer Philharmoniker
Ashu, Saxophon
Marco Letonja Dirigent

Aaron Copland
Rodeo
John Williams
Escapades für Saxophon und Orchester
Richard Rodgers
Ouvertüre zu South Pacific
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story

Bremen Philharmonic Orchestra goes Broadway!
 Vorhang auf und Tanzschuhe an für die Verlängerung der Silvesterparty mit einem Cowboy-Ballett, einer Südsee-Ouvertüre, einer Gaunerkomödien- Ballade und den Tänzen aus dem wohl berühmtesten Musical der Musikgeschichte, der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. There is no business like Showbusiness!
Mi, 17.1.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Mi, 17.1.2018, 20:00
Black Rainbow
von Samir Akika / Unusual Symptoms
An populären Zukunftsbildern lässt sich viel über den Zustand der Gegenwart ablesen, denn Science-Fiction ist meist beides: fantastische, entrückte Erzählung und Allegorie auf eine soziale und politische Realität. Welche Diagnosen also lassen aktuelle Entwürfe spekulativen Erzählens über den kollektiven Seelenzustand unserer Tage zu? Wie stellen wir uns die Welt von morgen vor, oder vielmehr: stellen wir uns überhaupt noch etwas vor? Gemeinsam mit ihren Gästen blicken die Performer*innen von Unusual Symptoms auf ihre Vorstellungen möglicher Zukünfte. Utopien und Hoffnungen, Ängste und apokalyptische Visionen: „Black Rainbow“ widmet sich der Lust am Spekulieren und erzeugt ein poetisches und widersprüchliches Panorama, das aus dem Geist der Gegenwart ein vielstimmiges Bild von morgen entwir
Fr, 19.1.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
Sa, 20.1.2018, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901, deren Motive er dem reichen Fundus der Nixen-Literatur
So, 21.1.2018, 18:00
Candide
Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein
„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat. Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ (Václav Havel) — In der besten aller möglichen Welten zu leben, klingt nicht schlecht. Was aber, wenn die beste aller möglichen Welten keine gute ist, sondern lediglich die beste der möglichen? Leonard Bernstein komponierte auf Voltaires Optimismus-Satire eine zwischen Operette und Musical changierende Katastrophenweltreise. Doppelbödige Bösartigkeiten und musikalische Parodien kennzeichnen Candides Suche nach der geliebten Cunégonde. Aus vermeintlich paradiesischen Zuständen vertrieben, treffen die beiden nach Jahren der Trennung wieder aufeinander, um festzustellen, dass sie sich eigentlich schon am Anfang nicht ri
So, 21.1.2018, 18:30
Ödipus / Antigone
in einer Fassung von Jan Eichberg nach Sophokles
Premiere: 09. Dezember 2017, Kleines Haus

„Ich habe eine dicke Haut und ein elastisches Herz.“ (Sia) — Es gibt keine gute und keine schlechte Seite mehr im Bürgerkrieg, der ihre beiden Brüder zu Mördern gemacht hat. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, auch wenn die Gesetze das so einrichten wollen. Nur Menschlichkeit. Deshalb beerdigt Antigone ihre beiden Brüder mit gleichem Respekt. Sie widersetzt sich, wird zur Staatsfeindin, fordert den Herrscher Kreon heraus, indem sie ihn in die Zwickmühle zwischen Staatsräson und Familienbande zwingt. Die Nichte verurteilen? Tochter und Schwester von Ödipus, der seinen Vater ermordete und vier Kinder mit seiner Mutter zeugte? Längst geht es nicht mehr um die Geste gegenüber den Toten, sondern um den Frieden zwischen den Lebenden. Kreon kämpft um
So, 21.1.2018, 15:30
3. Himmlisches Sonntagsvergnügen:
Gulasch mit Schlagobers
Das Streichtrio spielt Werke von Schubert, Kodály und Dohnányi
Ardore Streichtrio
Gert Gondosch, Violine
Auste Ovsiukaite, Viola
Benjamin Stiehl, Violoncello

Florian Baumann Moderation„Dem Himmel so nah“ heißt es auch in dieser Saison an vier Sonntagen in der kleinen und feinen, beliebten und begehrten Konzertreihe Himmlisches Sonntagsvergnügen des Bremer Philharmoniker e. V., in der Sie das atemberaubende Ambiente des Himmelssaals zusammen mit ausgesuchter Kammermusik erleben können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen satt. Genießen Sie eine abwechslungsreiche und überraschende musikalische Melange, die diesen Nachmittag im Himmelssaal zu einem unvergesslichen Ereignis macht. Moderiert wird die Veranstaltung von Florian Baumann.
So, 28.1.2018, 11:30
5. Kammermusik am Sonntagmorgen:
Das Horn
Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Paul Dukas
Matthias Berkel, Horn
Ulrike Payer, Klavier

„Horch! Die Hörner, hörst du den Ruf? Ringsher tönt wütend Getös’ ...“
Richard Wagner aus „Die Walküre“
Di, 30.1.2018, 19:30
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
„Der Mensch, recht eigentlich das sprechende Tier, ist das einzige, das auch zur Fortpflanzung der Gespräche bedarf.“ (Robert Musil) — Rusalka, eine Nixe, fühlt sich gefangen in ihrer Welt. Sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite des Prinzen, eines Menschen, in einem ihr fremden Element. Um dorthin zu gelangen, ist sie bereit alles aufzugeben – selbst ihre Stimme. Doch kaum bei den Menschen, wird sie sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Stumm muss sie mit ansehen, wie der Prinz sich einer anderen zuwendet, einer Frau aus Fleisch und Blut. Rusalka bleibt die Wahl: Entweder sie tötet den Prinzen und kehrt ins Wasserreich zurück oder sie bleibt – weder Frau noch Nixe – zwischen den Welten zurück. In seiner Märchenoper von 1901, deren Motive er dem reichen Fundus der Nixen-Literatur
Do, 1.2.2018, 19:30
Il barbiere di Siviglia
Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Es sind erst die Fehler, die ein System entlarven – die Schraube, die locker sitzt, eine Feder, die unkontrolliert zurückschnellt, plötzlich auftretende Automatismen oder Momente der Trägheit. Die Komödie baut auf solche Fehler, in ihrem politischen, sozialen oder spielerischen Räderwerk folgt sie ganz eigenen Gesetzen und Regeln. Sie steht nicht für das alltägliche Leben, ist höchstens eine Illusion davon. Ihr Ursprung aber liegt in der menschlichen Sphäre des Lebens: im Spiel des Kindes, im menschlichen Versagen, in der scheinbaren Unüberwindbarkeit des trägen Körpers. „Il barbiere di Siviglia“ zeigt eine Gesellschaft, die aus dem Tritt gekommen ist, in der die Mechanik des Systems – und damit vor allem die Musik Rossinis – unerbittlich weiterrattert, während einige dem Tempo erliegen od
Fr, 2.2.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Mo, 5.2.2018, 20:00
6. Philharmonisches Konzert:
Heimat - Liebe
Werke von Enescu, Strawinsky und Tschaikowsky
Bremer Philharmoniker
Guy Braunstein, Violine
Yoel Gamzou, Dirigent

George Enescu
Rumänische Rhapsodie Nr. 1 op. 11Igor Strawinsky
Konzert für Violine und Orchester
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

Enescu wusste, wo seine Heimat liegt, sein Rumänien – gleich zwei Rhapsodien widmete er seinem Land!
Und Strawinsky? Man findet seinen Namen auf der offiziellen Liste US- amerikanischer Komponisten, aber war dies wirklich seine Heimat, oder war er doch der in Russland geborene, über Paris nach den USA ausgewanderte Strawinsky, ein Weltenbummler, wie er auch ein Stilbummler in seinem kompositorischen Schaffen war?
Eine andere Heimat suchte Tschaikowsky, sein Sehnen war das nach einer inneren Heimat. Sein Ringen darum ist in der „Pat
Mi, 7.2.2018, 20:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend in seiner Hingabe, abstoßend in seiner Vereng
Fr, 9.2.2018, 19:00
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der
Sa, 10.2.2018, 19:30
Lady Macbeth von Mzensk
Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Anders
So, 11.2.2018, 11:00
2. Familienkonzert:
Verliebt, verlobt, verheiratet
Martin Lentz, Musikalische Leitung
Bremer Philharmoniker
Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte der Musikschule Bremen
Caroline Blanck, Szenische Einrichtung
Christina Hoenicke, Ausstattung
Isabelle Becker, Dramaturgie

Die Möwe Moni und ihr Freund Wolle könnten inzwischen ein ganzes Buch mit ihren musikalischen Reisen und Abenteuern füllen: darüber, wo die wilden Töne wohnen, wie wundervoll ein Jahr in der Musik klingen kann und was für ein Wunder- kind Mozart war. Genügend Stoff für neue Kapitel dürften da auch die nächsten Familien- und Schulkonzerte liefern. Wem aufgefallen ist, dass Moni und Wolle bei ihren musikalischen Expeditionen gerne die ein oder andere Leckerei verdrückt haben – Kuchen, Keks, Kakao und Schokoheringe –, den wird es nicht wundern, dass sich das erste Kon
Di, 13.2.2018, 19:00
Sonderkonzert:
05 5nach6
16. Europäischer Klavierwettbewerb
Finale mit Orchester und Preisverleihung
Bremer Philharmoniker
Benjamin Bayl, Dirigent

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2018, vom 3. bis zum 13. Februar, findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israels statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger erwarten nicht nur attraktiv dotierte Preise, sondern auch durch den Wettbewerb vermittelte Anschlusskonzerte außerhalb Bremens. Außerdem wird mit den Bremer Philhar- monikern als Wettbewerbsorchester und Nordwestradio als
Fr, 16.2.2018, 20:00
Michael Kohlhaas
nach der Erzählung von Heinrich von Kleist
„Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ – Mit dieser widersprüchlichen Charakterisierung beginnt die Erzählung vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der sich im Kampf gegen ihm widerfahrenes Unrecht vollständig verzehrt. Das Anfangs noch sympathische Aufbegehren gegen die Staatsgewalt, ohne Furcht vor Hierarchien und Respekt vor Privilegien, macht Kohlhaas zum bürgerlichen Helden. Die blinde Rachsucht, das sture Beharren auf sein Recht hingegen lässt einen gewalttägigen Terroristen aus ihm werden, dessen Entschlossenheit vor nichts und niemanden halt macht, dem alles Menschliche fremd wird und dessen Herz nichts mehr rühren kann.
Kleists kompromisslose Figur ist Wutbürger, Fanatiker, Gewalttäter. Anziehend in seiner Hingabe, abstoßend in seiner Vereng
So, 18.2.2018, 16:00
Tom Sawyer
von John von Düffel nach Mark Twain
6+
„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und
So, 18.2.2018, 11:00
2. Familienkonzert:
Verliebt, verlobt, verheiratet
Martin Lentz, Musikalische Leitung
Bremer Philharmoniker
Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte der Musikschule Bremen
Caroline Blanck, Szenische Einrichtung
Christina Hoenicke, Ausstattung
Isabelle Becker, Dramaturgie

Die Möwe Moni und ihr Freund Wolle könnten inzwischen ein ganzes Buch mit ihren musikalischen Reisen und Abenteuern füllen: darüber, wo die wilden Töne wohnen, wie wundervoll ein Jahr in der Musik klingen kann und was für ein Wunder- kind Mozart war. Genügend Stoff für neue Kapitel dürften da auch die nächsten Familien- und Schulkonzerte liefern. Wem aufgefallen ist, dass Moni und Wolle bei ihren musikalischen Expeditionen gerne die ein oder andere Leckerei verdrückt haben – Kuchen, Keks, Kakao und Schokoheringe –, den wird es nicht wundern, dass sich das erste Kon
Fr, 23.2.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
So, 25.2.2018, 18:00
Candide
Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein
„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat. Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ (Václav Havel) — In der besten aller möglichen Welten zu leben, klingt nicht schlecht. Was aber, wenn die beste aller möglichen Welten keine gute ist, sondern lediglich die beste der möglichen? Leonard Bernstein komponierte auf Voltaires Optimismus-Satire eine zwischen Operette und Musical changierende Katastrophenweltreise. Doppelbödige Bösartigkeiten und musikalische Parodien kennzeichnen Candides Suche nach der geliebten Cunégonde. Aus vermeintlich paradiesischen Zuständen vertrieben, treffen die beiden nach Jahren der Trennung wieder aufeinander, um festzustellen, dass sie sich eigentlich schon am Anfang nicht ri
So, 25.2.2018, 11:00
7. Philharmonisches Konzert:
Mozart und Molière
Werke von Strauss, Jolivet und Mozart
Bremer Philharmoniker
Jeroen Berwaerts, Trompete
Joseph Bastian, Dirigent

Richard Strauss
Der Bürger als Edelmann, Suite op. 60André Jolivet
Konzert für Trompete und Orchester Nr. 2Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Jean-Baptiste Molière, der große französische Theaterautor, gab die Inspiration: Richard Strauss schrieb die Musik zu seiner Ballettkomödie „Le bourgeois gentilhomme“, André Jolivet komponierte für eine Aufführung desselben Stücks durch die Comédie Française 1951 die Schauspielmusik (seine Trompetenkonzerte nennt er übrigens liebevoll „Ballett für Trompete“). Und Molières „Dom Juan ou le Festin de pierre“ gab Mozarts Gedanken den Anstoß zur Komposition seiner Oper „Don Giovanni“.
Mo, 26.2.2018, 20:00
7. Philharmonisches Konzert:
Mozart und Molière
Werke von Strauss, Jolivet und Mozart
Bremer Philharmoniker
Jeroen Berwaerts, Trompete
Joseph Bastian, Dirigent

Richard Strauss
Der Bürger als Edelmann, Suite op. 60André Jolivet
Konzert für Trompete und Orchester Nr. 2Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Jean-Baptiste Molière, der große französische Theaterautor, gab die Inspiration: Richard Strauss schrieb die Musik zu seiner Ballettkomödie „Le bourgeois gentilhomme“, André Jolivet komponierte für eine Aufführung desselben Stücks durch die Comédie Française 1951 die Schauspielmusik (seine Trompetenkonzerte nennt er übrigens liebevoll „Ballett für Trompete“). Und Molières „Dom Juan ou le Festin de pierre“ gab Mozarts Gedanken den Anstoß zur Komposition seiner Oper „Don Giovanni“.
Mi, 28.2.2018, 18:05
5nachsechs:
Weint mit mir von Brügge bis Gent
Werke von Jean ­Philippe Rameau und Chansons von Jacques Brel
Jeroen Berwaerts, Gesang und Leitung
Denis Patkovic, Akkordeon
Ingo J. Jander, Moderation

„Ach, Marieke, Marieke, der Himmel über Flamen färbt die Türme von Brügge bis Gent, ach, Marieke, Marieke, der Himmel über Flamen weint mit mir von Brügge bis Gent“
Jacques Brel, „Marieke“
Fr, 2.3.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Sa, 3.3.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Israel Gursky
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie
So, 4.3.2018, 15:30
4. Himmlisches Sonntagsvergnügen:
Wiener Melange
Das Violinduo Julia Lörinc & Julia Stegmann spielt Werke von Mozart, Haydn und Fuchs
Julia & Julia
Julia Lörinc, Julia Stegmann, Violine
Florian Baumann, Moderation

„Dem Himmel so nah“ heißt es auch in dieser Saison an vier Sonntagen in der kleinen und feinen, beliebten und begehrten Konzertreihe Himmlisches Sonntagsvergnügen des Bremer Philharmoniker e. V., in der Sie das atemberaubende Ambiente des Himmelssaals zusammen mit ausgesuchter Kammermusik erleben können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen satt. Genießen Sie eine abwechslungsreiche und überraschende musikalische Melange, die diesen Nachmittag im Himmelssaal zu einem unvergesslichen Ereignis macht. Moderiert wird die Veranstaltung von Florian Baumann.

ACHTUNG: Der ursprünlgiche Termin am 18.02.18 wurde auf den 04.03.18 verlegt.
So, 4.3.2018, 11:00
Sonderkonzert:
Geschwistererfahrungen
12. Benefizkonzert zugunsten der Bremer Geschwistergruppen / Stimme e.V.
Mitglieder der Bremer Philharmoniker

Mit ihren Benefizkonzerten zugunsten der „Bremer Geschwistergruppen“ möchten die Bremer Philharmoniker die Aufmerksamkeit auf eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen lenken, die selbst zumeist unbemerkt bleiben, und dennoch Großes leisten: auf die Geschwister von Kindern mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung.
Selbst gesund, lernen diese „Geschwisterkinder“ sehr früh, Verantwortung zu übernehmen und ihre eigenen Wünsche nach Aufmerksamkeit oder Anerken- nung zurückzustellen. Oft wollen sie ihren Eltern nicht auch noch mit eigenen Fragen, Sorgen oder Ängsten zur Last fallen.
Hier bieten Bremer Geschwistergruppen seit über 30 Jahren Unterstützung und eine Plattform für Austausch und Ge
So, 11.3.2018, 11:30
6. Kammermusik am Sonntagmorgen:
Klaviertrio
Werke von Franck, Schostakowitsch und Piazzolla
Julia Lörinc, Violine
Andreas Schmittner, Violoncello
Mika Makita-Schmittner, Klavier

César Franck
Sonate für Violine und Klavier A-Dur
Astor Piazzolla
Le Grand Tango für Violoncello und Klavier
Dimitrij Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 2 op. 67
„Drei sind, die Zeugnis geben im Himmel ... und diese drei sind eins.“
1. Joh. 1, 7–8
Mo, 12.3.2018, 20:00
8. Philharmonisches Konzert:
Eigenhändig und aus eigener Hand
Werke von Strawinsky, Bartók und Strauss
Bremer Philharmoniker
Tzimon Barto, Klavier
Hans Graf, Dirigent

Igor Strawinsky (1882-1971)
Symphonies d’instruments à vent
Béla Bartók (1881-1945)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 G-Dur Sz 95 BB 101
Richard Strauss (1864-1949)

Tod und Verklärung, Tondichtung op. 24

Strawinsky, Bartók und Strauss: Alle drei schrieben auch für den Eigenbedarf. Strauss und Strawinsky dirigierten, was sie komponierten, Bartók komponierte die meisten seiner Klavierwerke für sich selbst. Die deutsche Erstaufführung der Bläsersymphonien leitete Igor Strawinsky 1951 im WDR, die Uraufführung von Bartóks 2. Klavierkonzert spielte der Komponist selbst 1933 in Frankfurt am Main, und Tod und Verklärung hob Maestro Strauss persönlich 1890 in Eisenach aus der Taufe.
Sa, 17.3.2018, 19:30
Lady Macbeth von Mzensk
Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Anders
Fr, 23.3.2018, 19:30
Leonard Bernstein 100 - Eine Geburtstagsgala
mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den Bremer Philharmonikern
Premiere: 31. Dezember 2017, Theater am Goetheplatz

„Das ist die wichtigste Komponente des Musikschaffens – die Persönlichkeit des Komponisten, der mit Kopf und Herz ‚etwas zu sagen‘ hat.“ (Leonard Bernstein)

Leonard Bernstein war einer jener außergewöhnlichen Künstler des 20. Jahrhunderts: mit Kopf und Herz war er Dirigent, Komponist, Pädagoge und Pianist. Im August 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – Anlass genug, um ihn mit einem besonderen Programm an einem ebenso besonderen Tag des Jahres zu feiern.
Mit gerade einmal 27 Jahren wurde er Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei und er war der erste amerikanische „Maestro“, der an der Mailänder Scala am Pult s
Sa, 24.3.2018, 19:30
Candide
Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein
„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat. Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ (Václav Havel) — In der besten aller möglichen Welten zu leben, klingt nicht schlecht. Was aber, wenn die beste aller möglichen Welten keine gute ist, sondern lediglich die beste der möglichen? Leonard Bernstein komponierte auf Voltaires Optimismus-Satire eine zwischen Operette und Musical changierende Katastrophenweltreise. Doppelbödige Bösartigkeiten und musikalische Parodien kennzeichnen Candides Suche nach der geliebten Cunégonde. Aus vermeintlich paradiesischen Zuständen vertrieben, treffen die beiden nach Jahren der Trennung wieder aufeinander, um festzustellen, dass sie sich eigentlich schon am Anfang nicht ri
BREMER PHILHARMONIKER
  • Die Bremer Philharmoniker sind die tragende Säule des nordwestdeutschen Musiklebens.
Oldenburgisches Staatstheater
Schauspiel - Kinder- und Jugendtheater
Oper, Operette Musical - Tanzensemble MS Schrittmacher
Theaterwall 28 | 26122 Oldenburg
Figurentheater Bremerhaven
An der Packhalle V | 27572 Bremerhaven
Andrea
Merlau
Kultur
Brüggeweg 27 | 28309 Bremen
Hermann Max
Wieshofstraße 4 | 28197 Bremen
Peter Henze
Arbste 7 | 27330 Asendorf
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