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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 28.05.2018 bis 27.06.2018
Aufführungen | Theater

Der Entertainer

von John Osborne

Musik von John Addison

Die Familie Rice hat schon bessere Zeiten gesehen. Der Entertainer Archie Rice und sein Vater Billy Rice haben noch die große Zeit der Music Hall erlebt, einstmals die populärste Unterhaltungsform in England. Doch jetzt? »Die Music Hall liegt im Sterben und damit ein charakteristisches Stück England«, schreibt John Osborne in einer Vorbemerkung zu Der Entertainer. Der Niedergang der Music Hall ist für ihn viel mehr als das Verschwinden eines populären Showformats. Er zeichnet eine Welt, in der sich Familienstrukturen in Dekadenz und Alkohol auflösen. Als einer der beiden Söhne von und Archie Rice im Kampfeinsatz in Ägypten gefangengenommen und umgebracht wird, zerbricht die Familie völlig. Zwischen dem Anspruch, die Show zu retten und trotzdem das private Glück zu
Aufführungen | Theater

Mephisto

nach dem Roman von Klaus Mann

»IM PARKETT RISS MAN MUND UND AUGEN AUF. MAN VERSCHLANG DIE GESTEN DER DREI MENSCHEN DORT OBEN IN DER LOGE ALS DAS AUSSERORDENTLICHES SCHAUSPIEL, ALS ZAUBERHAFTE PANTOMIME, DEREN TITEL LAUTET: DER SCHAUSPIELER VERFÜHRT DIE MACHT.«

Deutschland 30er Jahre. Der Schauspieler, von dem hier die Rede ist, heißt Höfgen, Hendrik Höfgen, ein Ausnahmetalent – von vielen bewundert, von vielen beneidet, von einigen verachtet. Die Macht – in persona des dicken Fliegergenerals und seiner Frau –, mit einer besonderen Affinität zur prunksüchtigen Inszenierung einer ganzen Nation, hält ihn sich als ihr Paradepferd, obwohl oder gerade, weil Höfgen nicht einer der ihren ist. Das lässt sie glänzen und ihn tanzen, während seine Kollegen ins Exil oder Gefängnis getrieben werden. Manche von ihnen kann er rette
Aufführungen | Oper

Die verkaufte Braut

Singspiel von Bedřich Smetana

Libretto von Karel Sabina, Neufassung von Martin G. Berger

Eine arrangierte Ehe ist Ausgangspunkt der Komödienhandlung. Die klare Regelung von Erbschaft und Besitzvergabe motiviert den nüchternen Pakt der Väter Kruschina und Micha: Kruschinas Tochter Marie und Michas jüngster Sohn Wenzel sollen den Bund fürs Leben schließen. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt und seine Erbansprüche damit erloschen sind, erscheint der naive Wenzel aus rein pekuniären Gründen als der ideale Schwiegersohn. Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr und stellt ihre Liebe zu dem mittellosen Außenseiter

Hans über finanzielles Auskommen und gesellschaftliches Ansehen. Um das Liebespaar zu trennen, wird nichts unversucht gelassen. Heiratsvermittler Kezal, dessen finanzieller Vo
Aufführungen | Theater

Hedda Gabler

von Henrik Ibsen

Sechs Monate Hochzeitsreise liegen hinter der Generalstochter Hedda und ihrem Ehemann Jörgen Tesman. Jetzt kann das gemeinsame Glück beginnen. Aber Hedda liebt Jörgen nicht. Um seiner anspruchsvollen Frau das erhoffte Leben bieten zu können, hat dieser sich in Erwartung einer Professur tief verschuldet. Sie hatte ihn hauptsächlich der gesellschaftlichen Stellung wegen geheiratet, die er ihr zu sichern schien. Von der Sinnlosigkeit der noch frischen Ehe überzeugt, trifft Hedda auf ihre Jugendliebe Eilert Lövborg. Eilert arbeitet im gleichen wissenschaftlichen Feld wie Jörgen. Der deutlich Begabtere ist für Jörgen somit doppelte Konkurrenz. Die gelangweilte Hedda versteigt sich indes in Allmachtsfantasien: »Ich möchte ein einziges Mal in meinem Leben die Herrschaft haben über ein Menschensch
Aufführungen | Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen D
Aufführungen | Theater

Im Westen nichts Neues

Erich Maria Remarque

Remarque erzählt die Geschichte von vier Freiwilligen, die von der Schulbank direkt in den Krieg ziehen. Aus eigenem Erleben schildert er die Gräuel der Front, berichtet von den Traumata der Soldaten, von den Hindernissen ihrer Wiedereingliederung, der realitätsfernen Sicht der Zivilgesellschaft auf den Krieg, der Verführungskraft falscher Heldenmythen und der Militärpropaganda. Vor allem die Materialschlachten an der Westfront wurden zum grausamen Sinnbild des Ersten Weltkrieges, in dem der Kampf Mann gegen Mann von dem zwischen Mensch und Maschine abgelöst wurde. Mitten in diesem Kampf verreckten Paul Bäumer, Remarques Protagonist, und Hunderttausende seiner Generation, »die vom Kriege zerstört wurde - auch wenn sie den Granaten entkam.« Nach dem vierjährigen Grauen, dem Morden, dem Ster
Aufführungen | Ballett

Marylin

Ballett von Jörg Mannes

Uraufführung: 8. Mai 2018

Being Marilyn – ein Phänomen, das Jörg Mannes zutiefst interessiert. Er betrachtet es aus unserer Zeit heraus, in der ein erbitterter Kampf um das Wahrgenommen-Werden geführt wird. Heute gilt es, in einem Universum voller Selfies, den selbst geschaffenen Bildern gerecht zu werden. Der Monroe war das Mitte der 1950er Jahre perfekt gelungen. Doch ihr Image wurde zum Verhängnis, weil es ihr Leben determinierte und ihr eigentliches Selbst zum Verschwinden brachte. Hätte sie einen Wunsch frei, würde trotzdem manche Frau allzu gerne in Marilyns Rolle schlüpfen: Sexsymbol par excellence und Ikone des 20. Jahrhunderts.

Für alle Welt ist Marilyn Monroe die hinreißende, naive Blondine mit den aufregenden Maßen 93–58–91. Ihre Filme sind im kollektiven Gedächtnis verank
Aufführungen | Theater

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler

Heiko ist Hool. Die Frage nach dem »Warum« hat er nie gestellt. Absolut sicher ist er sich nur, dass er auf keinen Fall so leben will wie seine Familie. Unter der Führung seines Onkels Axel und stets begleitet von seinen Jugendfreunden, ist für Heiko die Radikalität, mit der er für seinen Verein Hannover96 kämpft, das einzige Lebenselixier. Zu dieser Familie gehört er; unter den bunten Fahnen seines Vereins ist er Teil einer kraft-vollen Gemeinschaft, für die er kämpfen und an die er glauben kann. Angst vor Verletzungen hat er schon lange nicht mehr. In Gefahr gerät Heiko, als die Gruppe um ihn sich aufzulösen beginnt. Denn im Gegensatz zu ihm, der an einen Ausstieg keinen Gedanken verschwendet, verlassen seine Freunde nach und nach die Szene. Für sie gibt es mittlerweile Wichtigeres als d
Aufführungen | Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen D
Aufführungen | Ballett

Marylin

Ballett von Jörg Mannes

Uraufführung: 8. Mai 2018

Being Marilyn – ein Phänomen, das Jörg Mannes zutiefst interessiert. Er betrachtet es aus unserer Zeit heraus, in der ein erbitterter Kampf um das Wahrgenommen-Werden geführt wird. Heute gilt es, in einem Universum voller Selfies, den selbst geschaffenen Bildern gerecht zu werden. Der Monroe war das Mitte der 1950er Jahre perfekt gelungen. Doch ihr Image wurde zum Verhängnis, weil es ihr Leben determinierte und ihr eigentliches Selbst zum Verschwinden brachte. Hätte sie einen Wunsch frei, würde trotzdem manche Frau allzu gerne in Marilyns Rolle schlüpfen: Sexsymbol par excellence und Ikone des 20. Jahrhunderts.

Für alle Welt ist Marilyn Monroe die hinreißende, naive Blondine mit den aufregenden Maßen 93–58–91. Ihre Filme sind im kollektiven Gedächtnis verank
Aufführungen | Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen D
Aufführungen | Oper

Die verkaufte Braut

Singspiel von Bedřich Smetana

Libretto von Karel Sabina, Neufassung von Martin G. Berger

Eine arrangierte Ehe ist Ausgangspunkt der Komödienhandlung. Die klare Regelung von Erbschaft und Besitzvergabe motiviert den nüchternen Pakt der Väter Kruschina und Micha: Kruschinas Tochter Marie und Michas jüngster Sohn Wenzel sollen den Bund fürs Leben schließen. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt und seine Erbansprüche damit erloschen sind, erscheint der naive Wenzel aus rein pekuniären Gründen als der ideale Schwiegersohn. Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr und stellt ihre Liebe zu dem mittellosen Außenseiter

Hans über finanzielles Auskommen und gesellschaftliches Ansehen. Um das Liebespaar zu trennen, wird nichts unversucht gelassen. Heiratsvermittler Kezal, dessen finanzieller Vo
Aufführungen | Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen D
 
Aufführungen | Aufführung

Der letzte Nerv

Eine psychosomatische Projektentwicklung in einer Welt an der Schmerzgrenze. // Wie kommt es, dass immer mehr Menschen unserer Gesellschaft immer öfter »ausbrennen« und sich zurückziehen müssen, um wieder »aufzutanken/aufzuladen«? Wann wurden uns die Akkus eingebaut und wieso machen die meisten so bereitwillig mit beim Energie absaugen und wieder aufladen, anstatt das System generell zu hinterfragen? Ist unsere Welt so »nervtötend« geworden? Aber wohin sollen wir denn dann? In unserer Projektentwicklung arbeiten wir zum dritten Mal mit dem Mediziner und Theatermacher Tugsal Mogul zusammen und widmen uns diesmal unserem aktuellen Geisteszustand: Wir begeben uns in Wellness-Schuppen, psychosomatische Kliniken, Klapsmühlen und Kindergärten, Bewusstseinsschulen und Meditationsklassen auf die humorvolle und tragisch-komische Suche nach Geschichten zum sagenumwobenen letzten Nerv.

Veranstalter

THEATER an der GLOCKSEE

Wegbeschreibung

http://theater-an-der-glocksee.de/kontakt.html#anfahrt
Aufführungen | Oper

Aida

Oper von Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten (1871)
Text von Antonio Ghislanzoni nach einem Handlungsentwurf von Auguste Mariette und einem Szenario von Camille Du Locle

Die Liebe des jungen Radames, eines ägyptischen Feldherrn, zur äthiopischen Prinzessin Aida, die als Sklavin am ägyptischen Hof lebt, gerät ins Getriebe kriegerischer Konflikte und zerschellt an den Mechanismen politischer Machtverhältnisse. Der Zusammenprall der Kriegsparteien findet Entsprechungen auf individueller Ebene und korrespondiert mit Aidas Zwiespalt zwischen ihrer Liebe zu Radames und ihrer Verbundenheit zu ihrem Vater, dem äthiopischen König Amonasro. Er korrespondiert aber auch mit der Rivalität zweier Frauen, denn wie von Aida wird Radames auch von der ägyptischen Königstochter Amneris geliebt, die ihm nach seinem erfolgreichen F
Aufführungen | Theater

Geächtet

von Ayad Akhtar

Amir Kapoor hat fast alles geschafft. Er ist südasiatischer Herkunft und arbeitet als Wirtschaftsanwalt für eine renommierte jüdische Kanzlei in New York. Amir genießt den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung, die ihm sein gutbezahlter Job ermöglicht. Jetzt steht der nächste, alles entscheidende Karrieresprung an. Gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Emily, veranstaltet er eine Dinnerparty in ihrem Loft in Manhattans Upper East Side. Geladen sind Amirs afroamerikanische Anwaltskollegin Jory und ihr Mann Isaac, der als Kurator am New Yorker Whitney Museum arbeitet. Eine Konstellation, wie sie normaler nicht sein könnte, wenn das Stück vor dem 11. September 2001 spielen würde. Doch die Anschläge auf das World Trade Center haben das Selbstverständnis einer ganzen Nation ins Wanke
Aufführungen | Ballett

Der Besuch

Ballett von Jörg Mannes nach »Der Besuch der alten Dame« von Friedrich Dürrenmatt

Musik von Giovanni Allevi, Craig Armstrong, Max Richter, David Wenngren u.a.

Immer wieder sind es Frauen, die jede bürgerliche Norm sprengen, die den Cho­reographen Jörg Mannes anziehen. Nach der Marquise de Merteuil in Choderlos de Laclos’ »Gefährliche Liebschaften«und Emma Bovary in Gustave Flauberts »Madame Bovary« ist es jetzt Claire Zachanassian in Friedrich Dürrenmatts »Der Besuch der alten Dame«, die Mannes ins Zentrum seines Balletts stellt.

Sehen so Racheengel aus? Claire ist eine attraktive Frau, als sie nach Jahren in ihrem Geburtsort auftaucht. Sie liebt den großen Auftritt, und nicht ohne Grund spielt sie jetzt die Wohltäterin: Sie will Rache üben an dem Mann, den sie einst über alles geliebt hat. Als junges Mäd­chen war sie von ihm schwanger, und sie wünschte sich eine
Aufführungen | Theater

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler

Heiko ist Hool. Die Frage nach dem »Warum« hat er nie gestellt. Absolut sicher ist er sich nur, dass er auf keinen Fall so leben will wie seine Familie. Unter der Führung seines Onkels Axel und stets begleitet von seinen Jugendfreunden, ist für Heiko die Radikalität, mit der er für seinen Verein Hannover96 kämpft, das einzige Lebenselixier. Zu dieser Familie gehört er; unter den bunten Fahnen seines Vereins ist er Teil einer kraft-vollen Gemeinschaft, für die er kämpfen und an die er glauben kann. Angst vor Verletzungen hat er schon lange nicht mehr. In Gefahr gerät Heiko, als die Gruppe um ihn sich aufzulösen beginnt. Denn im Gegensatz zu ihm, der an einen Ausstieg keinen Gedanken verschwendet, verlassen seine Freunde nach und nach die Szene. Für sie gibt es mittlerweile Wichtigeres als d
Aufführungen | Theater

Extrem laut und unglaublich nah

nach dem Roman von Jonathan Safran Foer

Oskar ist neun Jahre alt und lebt in einem Penthouse in der Nähe des Central Park in New York. Gutbürgerlich, wohlbehütet. Der 11. September 2001 ändert sein Leben dramatisch. Beim Anschlag auf das World Trade Center kommt sein Vater ums Leben. Am Abend vorher saß er noch an Oskars Bett und las ihm eine Gutenachtgeschichte vor. Oskar kann das nicht verstehen. In der Kleiderkammer des Vaters findet er in einer Vase einen geheimnisvollen Schlüssel. Er steckt in einem Briefumschlag, der mit »Black« beschriftet ist. Im New Yorker Telefonbuch gibt es 472 Menschen mit diesem Namen. Aber vielleicht ist »Black« auch gar kein Name. Auf seiner Suche nach dem passenden Schloss durchstreift der frühreife und schrecklich schlaue Junge seine Stadt. Oskar begegnet vielen Menschen mit traurigen Geschichte
Aufführungen | Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen D
Aufführungen | Oper

Aida

Oper von Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten (1871)
Text von Antonio Ghislanzoni nach einem Handlungsentwurf von Auguste Mariette und einem Szenario von Camille Du Locle

Die Liebe des jungen Radames, eines ägyptischen Feldherrn, zur äthiopischen Prinzessin Aida, die als Sklavin am ägyptischen Hof lebt, gerät ins Getriebe kriegerischer Konflikte und zerschellt an den Mechanismen politischer Machtverhältnisse. Der Zusammenprall der Kriegsparteien findet Entsprechungen auf individueller Ebene und korrespondiert mit Aidas Zwiespalt zwischen ihrer Liebe zu Radames und ihrer Verbundenheit zu ihrem Vater, dem äthiopischen König Amonasro. Er korrespondiert aber auch mit der Rivalität zweier Frauen, denn wie von Aida wird Radames auch von der ägyptischen Königstochter Amneris geliebt, die ihm nach seinem erfolgreichen F
 
Aufführungen | Aufführung

Der letzte Nerv

Eine psychosomatische Projektentwicklung in einer Welt an der Schmerzgrenze. // Wie kommt es, dass immer mehr Menschen unserer Gesellschaft immer öfter »ausbrennen« und sich zurückziehen müssen, um wieder »aufzutanken/aufzuladen«? Wann wurden uns die Akkus eingebaut und wieso machen die meisten so bereitwillig mit beim Energie absaugen und wieder aufladen, anstatt das System generell zu hinterfragen? Ist unsere Welt so »nervtötend« geworden? Aber wohin sollen wir denn dann? In unserer Projektentwicklung arbeiten wir zum dritten Mal mit dem Mediziner und Theatermacher Tugsal Mogul zusammen und widmen uns diesmal unserem aktuellen Geisteszustand: Wir begeben uns in Wellness-Schuppen, psychosomatische Kliniken, Klapsmühlen und Kindergärten, Bewusstseinsschulen und Meditationsklassen auf die humorvolle und tragisch-komische Suche nach Geschichten zum sagenumwobenen letzten Nerv.

Veranstalter

THEATER an der GLOCKSEE

Wegbeschreibung

http://theater-an-der-glocksee.de/kontakt.html#anfahrt
Aufführungen | Ballett

Marylin

Ballett von Jörg Mannes

Uraufführung: 8. Mai 2018

Being Marilyn – ein Phänomen, das Jörg Mannes zutiefst interessiert. Er betrachtet es aus unserer Zeit heraus, in der ein erbitterter Kampf um das Wahrgenommen-Werden geführt wird. Heute gilt es, in einem Universum voller Selfies, den selbst geschaffenen Bildern gerecht zu werden. Der Monroe war das Mitte der 1950er Jahre perfekt gelungen. Doch ihr Image wurde zum Verhängnis, weil es ihr Leben determinierte und ihr eigentliches Selbst zum Verschwinden brachte. Hätte sie einen Wunsch frei, würde trotzdem manche Frau allzu gerne in Marilyns Rolle schlüpfen: Sexsymbol par excellence und Ikone des 20. Jahrhunderts.

Für alle Welt ist Marilyn Monroe die hinreißende, naive Blondine mit den aufregenden Maßen 93–58–91. Ihre Filme sind im kollektiven Gedächtnis verank
Aufführungen | Theater

Hedda Gabler

von Henrik Ibsen

Sechs Monate Hochzeitsreise liegen hinter der Generalstochter Hedda und ihrem Ehemann Jörgen Tesman. Jetzt kann das gemeinsame Glück beginnen. Aber Hedda liebt Jörgen nicht. Um seiner anspruchsvollen Frau das erhoffte Leben bieten zu können, hat dieser sich in Erwartung einer Professur tief verschuldet. Sie hatte ihn hauptsächlich der gesellschaftlichen Stellung wegen geheiratet, die er ihr zu sichern schien. Von der Sinnlosigkeit der noch frischen Ehe überzeugt, trifft Hedda auf ihre Jugendliebe Eilert Lövborg. Eilert arbeitet im gleichen wissenschaftlichen Feld wie Jörgen. Der deutlich Begabtere ist für Jörgen somit doppelte Konkurrenz. Die gelangweilte Hedda versteigt sich indes in Allmachtsfantasien: »Ich möchte ein einziges Mal in meinem Leben die Herrschaft haben über ein Menschensch
Aufführungen | Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen D
Aufführungen | Theater

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler

Heiko ist Hool. Die Frage nach dem »Warum« hat er nie gestellt. Absolut sicher ist er sich nur, dass er auf keinen Fall so leben will wie seine Familie. Unter der Führung seines Onkels Axel und stets begleitet von seinen Jugendfreunden, ist für Heiko die Radikalität, mit der er für seinen Verein Hannover96 kämpft, das einzige Lebenselixier. Zu dieser Familie gehört er; unter den bunten Fahnen seines Vereins ist er Teil einer kraft-vollen Gemeinschaft, für die er kämpfen und an die er glauben kann. Angst vor Verletzungen hat er schon lange nicht mehr. In Gefahr gerät Heiko, als die Gruppe um ihn sich aufzulösen beginnt. Denn im Gegensatz zu ihm, der an einen Ausstieg keinen Gedanken verschwendet, verlassen seine Freunde nach und nach die Szene. Für sie gibt es mittlerweile Wichtigeres als d
Aufführungen | Theater

Die Edda

neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason

»EHRFURCHT ERBIETE ICH ALLEN HEILIGEN GESCHLECHTERN, / DEN MÄCHTIGEREN UND DEN MINDEREN KINDERN HEIMDAHLS. / DU WILLST, WALVATER, DASS ICH WOHL ERZÄHLE DIE URGESCHICHTE DER WELT, / DIE ICH AM BESTEN KENNE.«

Es sind die Fragen der Fragen, die sich die Menschheit seit Jahrtausenden stellt: Wo kommt eigentlich alles um uns herum her? Wie hängt alles miteinander zusammen? Warum ist die Welt, wie sie ist? Heute gibt die Wissenschaft auf vieles eine Antwort. Manche dieser Antworten muten dabei nicht weniger erstaunlich und unwahrscheinlich an, als die alten Mythen, mit denen sich Menschen an unterschiedlichsten Enden der Welt, Antworten zu geben versuchten. Eine der ältesten Erzählungen dieser Art ist die nordische Edda. In ihr lösen sich Götter- und Heldengeschichten ab, werden grundlegende
Aufführungen | Oper

Die verkaufte Braut

Singspiel von Bedřich Smetana

Libretto von Karel Sabina, Neufassung von Martin G. Berger

Eine arrangierte Ehe ist Ausgangspunkt der Komödienhandlung. Die klare Regelung von Erbschaft und Besitzvergabe motiviert den nüchternen Pakt der Väter Kruschina und Micha: Kruschinas Tochter Marie und Michas jüngster Sohn Wenzel sollen den Bund fürs Leben schließen. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt und seine Erbansprüche damit erloschen sind, erscheint der naive Wenzel aus rein pekuniären Gründen als der ideale Schwiegersohn. Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr und stellt ihre Liebe zu dem mittellosen Außenseiter

Hans über finanzielles Auskommen und gesellschaftliches Ansehen. Um das Liebespaar zu trennen, wird nichts unversucht gelassen. Heiratsvermittler Kezal, dessen finanzieller Vo
 
Aufführungen | Aufführung

Der letzte Nerv

Eine psychosomatische Projektentwicklung in einer Welt an der Schmerzgrenze. // Wie kommt es, dass immer mehr Menschen unserer Gesellschaft immer öfter »ausbrennen« und sich zurückziehen müssen, um wieder »aufzutanken/aufzuladen«? Wann wurden uns die Akkus eingebaut und wieso machen die meisten so bereitwillig mit beim Energie absaugen und wieder aufladen, anstatt das System generell zu hinterfragen? Ist unsere Welt so »nervtötend« geworden? Aber wohin sollen wir denn dann? In unserer Projektentwicklung arbeiten wir zum dritten Mal mit dem Mediziner und Theatermacher Tugsal Mogul zusammen und widmen uns diesmal unserem aktuellen Geisteszustand: Wir begeben uns in Wellness-Schuppen, psychosomatische Kliniken, Klapsmühlen und Kindergärten, Bewusstseinsschulen und Meditationsklassen auf die humorvolle und tragisch-komische Suche nach Geschichten zum sagenumwobenen letzten Nerv.

Veranstalter

THEATER an der GLOCKSEE

Wegbeschreibung

http://theater-an-der-glocksee.de/kontakt.html#anfahrt
Aufführungen | Theater

Theater in der List Hannover

  • ... bietet Theater und Kulturveranstaltungen an einem außergewöhnlichen Spielort.
Aufführungen | Theater

UHU-Theater Hannover

  • im Theatersaal der Athanasiuskirche
Aufführungen | Aufführung

COMMEDIA FUTURA

Theater in der Eisfabrik

Aufführungen | Aufführung

die hinterbuehne

Aufführungen | Konzert

Richard Wagner-Verband Hannover e.V.

Aufführungen | Theater

Wilde Reiter e.V.

Freies Theatergruppe aus Hannover

Aufführungen | Konzert

C.Bechstein Centrum Hannover

Königshof

Aufführungen | Tanz

TANZtheater INTERNATIONAL

Tanz und Theater e.V.

Aufführungen | Theater

THEATER an der GLOCKSEE

Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Theater Schauspiel Hannover Hannover, Prinzenstr. 9
Aufführungen / Theater Theater in der List Hannover Hannover, Spichernstr. 13
Aufführungen / Theater UHU-Theater Hannover Hannover, Böhmerstr. 8
Aufführungen / Aufführung THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35, Hinterhof
Mi, 13.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35, Hinterhof
Mi, 20.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35, Hinterhof
Mi, 27.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung COMMEDIA FUTURA Hannover, Seilerstr. 15 F
Theater in der Eisfabrik
Aufführungen / Aufführung die hinterbuehne Hannover, Hildesheimer Str. 39a
Aufführungen / Konzert Richard Wagner-Verband Hannover e.V. Burgdorf, Uetzer Str. 60G
Aufführungen / Theater Wilde Reiter e.V. Hannover, Seilerstr.15F
Freies Theatergruppe aus Hannover
Aufführungen / Konzert C.Bechstein Centrum Hannover Hannover, Königstr. 50a
Königshof
Aufführungen / Tanz TANZtheater INTERNATIONAL Hannover, Roscherstr. 12
Tanz und Theater e.V.
Aufführungen / Theater THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35