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Mo, 20.11.2017, 20:00
Die Verwandlung
nach der Erzählung von Franz Kafka
Als Gregor Samsa eines Morgens in seinem Bett aufwacht, findet er sich in ein „ungeheures Ungeziefer“ verwandelt. Vater, Mutter und Schwester, mit der Tatsache seiner Verwandlung konfrontiert, versuchen mit dieser Herausforderung zurechtzukommen. Die anfänglichen Bemühungen um sein Wohl und um Normalität lassen jedoch bald unter dem Druck der Überforderung nach. Zuvor war er als Handlungsreisender der agile Ernährer der verschuldeten Familie. Nun wird Gregor Samsa plötzlich zur nutzlosen Last des kleinbürgerlichen Haushalts, der durch seine Verwandlung vom sozialen Abstieg bedroht ist. Die Bühnenadaption des isländischen Regisseurs Gísli Örn Garðarsson, zu der Nick Cave und Warren Ellis die Musik komponiert haben, wurde unter dem Titel „Metamorphosis“ in London uraufgeführt und tourte welt
Di, 21.11.2017, 20:00
Hans Schleif
von Matthias Neukirch und Julian Klein
Hans Schleif war Architekt, Archäologe, Familienvater und ranghohes Mitglied der SS. Sein Enkel Matthias Neukirch, seit dieser Spielzeit Mitglied im Ensemble des Schauspielhauses, begibt sich auf die Suche nach dessen Biografie. Mit dem Versuch, Vergangenheit und Gegenwart zu verknüpfen, macht seine sehr persönliche Arbeit, die für den Friedrich-Luft-Preis nominiert wurde, die Geschichte unmittelbar greifbar.

Regie: Julian Klein
Mi, 22.11.2017, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
Mi, 22.11.2017, 19:00
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Do, 23.11.2017, 20:00
Buddenbrooks
nach dem Roman von Thomas Mann
In der Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook beschreibt Thomas Mann den Untergang einer bürgerlichen Welt, in der Geschäftstugenden, die Heirat als Partie und die fehlerfrei geführte Familienchronik über das Glück des Einzelnen gestellt werden. Das Geschäfts- und Familienvermögen der Buddenbrooks geht in der Generation der Geschwister Thomas, Tony und Christian Stück für Stück verloren und am Ende stirbt mit Hanno der letzte mögliche Stammhalter. Als „Glieder einer Kette“ sind die Buddenbrooks familienökonomischen Zwängen, Versagensängsten und Überforderung ausgesetzt. Zugleich kündet der Roman von weit grösseren kulturellen und sozialen Zäsuren, bei denen scheinbar zementierte, einseitige Privilegien neu zur Verhandlung gestellt werden. Zunächst von Thomas Mann als Novelle konzipier
Do, 23.11.2017, 20:15
Jakob von Gunten
nach dem Roman von Robert Walser
„Jakob von Gunten“ ist als Gegenentwurf zum heutigen Lebensoptimierungs- und Effizienzwahn gleichermassen heiter wie beunruhigend. Walsers Antihelden sind ausnahmslos einsame Menschen, die permanent ihre eigene Welt erfinden müssen, weil die Welt, so wie sie ist, nichts für sie bereithält.“ Barbara Frey

„Man lernt hier sehr wenig, es fehlt an Lehrkräften und wir Knaben vom Institut Benjamenta werden es zu nichts bringen, wir werden alle etwas sehr Kleines und Untergeordnetes im späteren Leben sein“, beginnt Robert Walsers fiktiver Tagebuchroman aus der Perspektive des Internatszöglings Jakob von Gunten, erschienen im Jahr 1909. Der Ort der Handlung ist eine Dienerschule, in welcher die Entwicklung der Schüler nicht gefördert, sondern verhindert wird. Die Lehrer schlafen, sind tot, schei
Do, 23.11.2017, 20:00
Work
Phil Hayes
Sechs Personen in einem gewöhnlichen Grossraumbüro. «Work» ist symbolische Forschung zur zeitgenössischen Arbeitskultur. Wenn die allermeiste Arbeit darin besteht, die Arbeit anderer Menschen zu organisieren, wo und von wem wird dann die eigentliche Arbeit gemacht? Wie fallen Entscheidungen, wenn niemand eigentlich verantwortlich ist?

Phil Hayes und seine grossartigen Perfomer_innen laden uns ein Zeug_innen ihres durchchoreografierten Treibens zu sein. Welche ungeschriebenen Regeln gelten, wenn zwischen haufenweise Telefonen anscheinend wichtige Unterlagen von einem auf den anderen Stapel wandern? Wilhelm Busch sagt: Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.
Fr, 24.11.2017, 20:00
Winterreise
von Yael Ronen & Exil Ensemble
Sechs nach Deutschland geflüchtete SchauspielerInnen wollen es wissen. Was ist Deutschland oder die Schweiz? Was ist deutsch, was ausländisch? Niels Bormann, ihr deutscher Kollege, müsste es eigentlich wissen. „Woher kommst du? Wer sind deine Eltern? Wo wohnen sie?“ Um Antworten verlegen, beschliesst Niels, ihnen ein Deutschland und eine Schweiz zu zeigen, die anders können und mehr sind als Hitler, Dirndl und Alpen. Zwei Wochen mit dem Bus durch Deutschland und ein Abstecher in die Schweiz wird ihnen die Kultur des Landes näherbringen.

Erste Station ist Dresden. Ein schlechter Start: Niels’ Vortrag wird von einer Pegida-Demonstration gestört. Es geht weiter über Weimar mit dem Besuch im KZ Buchenwald, nach München. Niels’ erklärtes Lieblingsziel: die Allianzarena. Dann machen sie sich
Fr, 24.11.2017, 19:00
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Fr, 24.11.2017, 11:00
The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie
Ausstellung bis 28.1.2018 . Eine Ausstellung rund um Hobbys. - Öffnungszeiten Di - So, 11 - 18 Uhr, (Mi bis 20 Uhr)
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
Sa, 25.11.2017, 20:00
Winterreise
von Yael Ronen & Exil Ensemble
Sechs nach Deutschland geflüchtete SchauspielerInnen wollen es wissen. Was ist Deutschland oder die Schweiz? Was ist deutsch, was ausländisch? Niels Bormann, ihr deutscher Kollege, müsste es eigentlich wissen. „Woher kommst du? Wer sind deine Eltern? Wo wohnen sie?“ Um Antworten verlegen, beschliesst Niels, ihnen ein Deutschland und eine Schweiz zu zeigen, die anders können und mehr sind als Hitler, Dirndl und Alpen. Zwei Wochen mit dem Bus durch Deutschland und ein Abstecher in die Schweiz wird ihnen die Kultur des Landes näherbringen.

Erste Station ist Dresden. Ein schlechter Start: Niels’ Vortrag wird von einer Pegida-Demonstration gestört. Es geht weiter über Weimar mit dem Besuch im KZ Buchenwald, nach München. Niels’ erklärtes Lieblingsziel: die Allianzarena. Dann machen sie sich
Sa, 25.11.2017, 20:15
Jakob von Gunten
nach dem Roman von Robert Walser
„Jakob von Gunten“ ist als Gegenentwurf zum heutigen Lebensoptimierungs- und Effizienzwahn gleichermassen heiter wie beunruhigend. Walsers Antihelden sind ausnahmslos einsame Menschen, die permanent ihre eigene Welt erfinden müssen, weil die Welt, so wie sie ist, nichts für sie bereithält.“ Barbara Frey

„Man lernt hier sehr wenig, es fehlt an Lehrkräften und wir Knaben vom Institut Benjamenta werden es zu nichts bringen, wir werden alle etwas sehr Kleines und Untergeordnetes im späteren Leben sein“, beginnt Robert Walsers fiktiver Tagebuchroman aus der Perspektive des Internatszöglings Jakob von Gunten, erschienen im Jahr 1909. Der Ort der Handlung ist eine Dienerschule, in welcher die Entwicklung der Schüler nicht gefördert, sondern verhindert wird. Die Lehrer schlafen, sind tot, schei
Sa, 25.11.2017, 18:30
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Sa, 25.11.2017, 20:00
Work
Phil Hayes
Sechs Personen in einem gewöhnlichen Grossraumbüro. «Work» ist symbolische Forschung zur zeitgenössischen Arbeitskultur. Wenn die allermeiste Arbeit darin besteht, die Arbeit anderer Menschen zu organisieren, wo und von wem wird dann die eigentliche Arbeit gemacht? Wie fallen Entscheidungen, wenn niemand eigentlich verantwortlich ist?

Phil Hayes und seine grossartigen Perfomer_innen laden uns ein Zeug_innen ihres durchchoreografierten Treibens zu sein. Welche ungeschriebenen Regeln gelten, wenn zwischen haufenweise Telefonen anscheinend wichtige Unterlagen von einem auf den anderen Stapel wandern? Wilhelm Busch sagt: Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.
Sa, 25.11.2017, 11:00
The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie
Ausstellung bis 28.1.2018 . Eine Ausstellung rund um Hobbys. - Öffnungszeiten Di - So, 11 - 18 Uhr, (Mi bis 20 Uhr)
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
So, 26.11.2017, 15:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
So, 26.11.2017, 18:00
Work
Phil Hayes
Sechs Personen in einem gewöhnlichen Grossraumbüro. «Work» ist symbolische Forschung zur zeitgenössischen Arbeitskultur. Wenn die allermeiste Arbeit darin besteht, die Arbeit anderer Menschen zu organisieren, wo und von wem wird dann die eigentliche Arbeit gemacht? Wie fallen Entscheidungen, wenn niemand eigentlich verantwortlich ist?

Phil Hayes und seine grossartigen Perfomer_innen laden uns ein Zeug_innen ihres durchchoreografierten Treibens zu sein. Welche ungeschriebenen Regeln gelten, wenn zwischen haufenweise Telefonen anscheinend wichtige Unterlagen von einem auf den anderen Stapel wandern? Wilhelm Busch sagt: Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.
Mo, 27.11.2017, 20:00
Buddenbrooks
nach dem Roman von Thomas Mann
In der Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook beschreibt Thomas Mann den Untergang einer bürgerlichen Welt, in der Geschäftstugenden, die Heirat als Partie und die fehlerfrei geführte Familienchronik über das Glück des Einzelnen gestellt werden. Das Geschäfts- und Familienvermögen der Buddenbrooks geht in der Generation der Geschwister Thomas, Tony und Christian Stück für Stück verloren und am Ende stirbt mit Hanno der letzte mögliche Stammhalter. Als „Glieder einer Kette“ sind die Buddenbrooks familienökonomischen Zwängen, Versagensängsten und Überforderung ausgesetzt. Zugleich kündet der Roman von weit grösseren kulturellen und sozialen Zäsuren, bei denen scheinbar zementierte, einseitige Privilegien neu zur Verhandlung gestellt werden. Zunächst von Thomas Mann als Novelle konzipier
Mo, 27.11.2017, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Mo, 27.11.2017, 20:15
Jakob von Gunten
nach dem Roman von Robert Walser
„Jakob von Gunten“ ist als Gegenentwurf zum heutigen Lebensoptimierungs- und Effizienzwahn gleichermassen heiter wie beunruhigend. Walsers Antihelden sind ausnahmslos einsame Menschen, die permanent ihre eigene Welt erfinden müssen, weil die Welt, so wie sie ist, nichts für sie bereithält.“ Barbara Frey

„Man lernt hier sehr wenig, es fehlt an Lehrkräften und wir Knaben vom Institut Benjamenta werden es zu nichts bringen, wir werden alle etwas sehr Kleines und Untergeordnetes im späteren Leben sein“, beginnt Robert Walsers fiktiver Tagebuchroman aus der Perspektive des Internatszöglings Jakob von Gunten, erschienen im Jahr 1909. Der Ort der Handlung ist eine Dienerschule, in welcher die Entwicklung der Schüler nicht gefördert, sondern verhindert wird. Die Lehrer schlafen, sind tot, schei
Mo, 27.11.2017, 18:30
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Di, 28.11.2017, 18:00
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Di, 28.11.2017, 20:00
Work
Phil Hayes
Sechs Personen in einem gewöhnlichen Grossraumbüro. «Work» ist symbolische Forschung zur zeitgenössischen Arbeitskultur. Wenn die allermeiste Arbeit darin besteht, die Arbeit anderer Menschen zu organisieren, wo und von wem wird dann die eigentliche Arbeit gemacht? Wie fallen Entscheidungen, wenn niemand eigentlich verantwortlich ist?

Phil Hayes und seine grossartigen Perfomer_innen laden uns ein Zeug_innen ihres durchchoreografierten Treibens zu sein. Welche ungeschriebenen Regeln gelten, wenn zwischen haufenweise Telefonen anscheinend wichtige Unterlagen von einem auf den anderen Stapel wandern? Wilhelm Busch sagt: Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.
Mi, 29.11.2017, 20:00
Work
Phil Hayes
Sechs Personen in einem gewöhnlichen Grossraumbüro. «Work» ist symbolische Forschung zur zeitgenössischen Arbeitskultur. Wenn die allermeiste Arbeit darin besteht, die Arbeit anderer Menschen zu organisieren, wo und von wem wird dann die eigentliche Arbeit gemacht? Wie fallen Entscheidungen, wenn niemand eigentlich verantwortlich ist?

Phil Hayes und seine grossartigen Perfomer_innen laden uns ein Zeug_innen ihres durchchoreografierten Treibens zu sein. Welche ungeschriebenen Regeln gelten, wenn zwischen haufenweise Telefonen anscheinend wichtige Unterlagen von einem auf den anderen Stapel wandern? Wilhelm Busch sagt: Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.
Do, 30.11.2017, 20:00
Winterreise
von Yael Ronen & Exil Ensemble
Sechs nach Deutschland geflüchtete SchauspielerInnen wollen es wissen. Was ist Deutschland oder die Schweiz? Was ist deutsch, was ausländisch? Niels Bormann, ihr deutscher Kollege, müsste es eigentlich wissen. „Woher kommst du? Wer sind deine Eltern? Wo wohnen sie?“ Um Antworten verlegen, beschliesst Niels, ihnen ein Deutschland und eine Schweiz zu zeigen, die anders können und mehr sind als Hitler, Dirndl und Alpen. Zwei Wochen mit dem Bus durch Deutschland und ein Abstecher in die Schweiz wird ihnen die Kultur des Landes näherbringen.

Erste Station ist Dresden. Ein schlechter Start: Niels’ Vortrag wird von einer Pegida-Demonstration gestört. Es geht weiter über Weimar mit dem Besuch im KZ Buchenwald, nach München. Niels’ erklärtes Lieblingsziel: die Allianzarena. Dann machen sie sich
Do, 30.11.2017, 18:00
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Do, 30.11.2017, 20:00
Das Kongo Tribunal / Filmvorführung und Symposium
Ein Film von Milo Rau
Seit über 20 Jahren verwandelt der Kongokrieg ein Gebiet von der Grösse Westeuropas in die Hölle auf Erden. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern um die Kontrolle über die zahlreichen Vorkommen wichtigster High-Tech-Rohstoffe. Die Toten gehen in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Mitten im ostkongolesischen Bürgerkriegsgebiet realisierte Milo Rau sein bisher ambitioniertestes Theaterprojekt, versammelte Opfer, Täter_innen, Zeug_innen und Analytiker_innen des Konflikts zu einem einzigartigen zivilen Volkstribunal.

Nach Aufsehen erregenden Filmvorführungen und anschliessenden Symposien im Ostkongo im Juli 2017 und der gefeierten Premiere beim 70. Filmfestival in Locarno wird der Dokumentarfilm «Das Kongo Tribunal» pünktlich zum Kinostart (23. November) in ein
Fr, 1.12.2017, 20:00
Winterreise
von Yael Ronen & Exil Ensemble
Sechs nach Deutschland geflüchtete SchauspielerInnen wollen es wissen. Was ist Deutschland oder die Schweiz? Was ist deutsch, was ausländisch? Niels Bormann, ihr deutscher Kollege, müsste es eigentlich wissen. „Woher kommst du? Wer sind deine Eltern? Wo wohnen sie?“ Um Antworten verlegen, beschliesst Niels, ihnen ein Deutschland und eine Schweiz zu zeigen, die anders können und mehr sind als Hitler, Dirndl und Alpen. Zwei Wochen mit dem Bus durch Deutschland und ein Abstecher in die Schweiz wird ihnen die Kultur des Landes näherbringen.

Erste Station ist Dresden. Ein schlechter Start: Niels’ Vortrag wird von einer Pegida-Demonstration gestört. Es geht weiter über Weimar mit dem Besuch im KZ Buchenwald, nach München. Niels’ erklärtes Lieblingsziel: die Allianzarena. Dann machen sie sich
Fr, 1.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Fr, 1.12.2017, 19:00
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Fr, 1.12.2017, 19:30
Ensemble TaG - Kanti im Lee
Zwei Konzerte, die nahtlos mit Musikstücken von extremer Länge miteinander verbunden werden – das Theater am Gleis bleibt 24 Stunden offen! Was bedeutet zeitgenössische Musik heute für Jugendliche? Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Winterthur suchen darauf eine Antwort, indem sie improvisieren, komponieren und interpretieren. Was genau daraus entsteht, zeigt sich erst im Prozess der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik und der Erfahrung von Bewegung und Improvisation. Musiker des Ensembles TaG und die beiden Bewegungs- bzw. Musik-Lehrkräfte Thirza Möschinger und Peter Nussbaumer erarbeiten gemeinsam mit einer Schwerpunkt Musik Klasse aus Winterthur ein inspirierendes Programm, das mit Zeit, Raum, Bewegung und Klang spielt. Die beiden Konzerte werden nahtlos mit Musikstücken von extremer Länge miteinander verbunden. Komponisten wie La Monte Young, John Cage oder auch Eric Satie seien hier erwähnt. Die Tür des Theaters am Gleis bleibt 24 Stunden offen. Mitten in der Nacht kann also an der Bar ein Drink bestellt und den Klängen einer einsamen Pianistin gelauscht werden. ENSEMBLE TaG: KLAVIER Rafael Rütti SCHLAGZEUG Martin Flüge VIOLA/VIOLINE David Schnee VIOLONCELLO Alex Jellici KLARINETTE Donna Molinari 4. KLASSE SCHWERPUNKT MUSIK DER KANTONSSCHULE IM LEE WINTERTHUR: BEWEGUNG UND MUSIK Thirza Möschinger CHOR- UND GESAMTLEITUNG Peter Nussbaumer
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
Sa, 2.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Sa, 2.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg (Premiere)
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Sa, 2.12.2017, 20:00
Oh Magic
Simon Mayer / Kopf hoch
In kraftvoll kontrollierter Extase beginnen die Roboter und Performer_innen in Simon Mayers neuem Stück «Oh Magic» ihre Reise in die Welt von theatraler und technischer Magie. Auf der Suche nach einem sinfonischen Zusammenklang von Performance, Tanz, Musik, Sound, Robotik, Licht und visueller Kunst werden wir Zeug_innen eines Livekonzerts bei dem die Genregrenzen zunehmend verschwimmen. Futuristischen Fantasien verschmelzen mit der Magie des Theatralen und thematisieren dabei auch unsere zweischneidige Beziehung zu Robotik und Technologie.

Simon Mayer ist Performer, Tänzer, Choreograf und Musiker. Als Tänzer arbeitete er mit den bekannten Choreografen unserer Zeit, Anne Teresa de Keersmaker, Wim Vandekeybus und Zita Swoon. Seit 2014 begeistert er mit eigenen Stücken, zunächst lotete er
Sa, 2.12.2017, 19:30
Ensemble TaG - Kanti im Lee
Zwei Konzerte, die nahtlos mit Musikstücken von extremer Länge miteinander verbunden werden – das Theater am Gleis bleibt 24 Stunden offen! Was bedeutet zeitgenössische Musik heute für Jugendliche? Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Winterthur suchen darauf eine Antwort, indem sie improvisieren, komponieren und interpretieren. Was genau daraus entsteht, zeigt sich erst im Prozess der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik und der Erfahrung von Bewegung und Improvisation. Musiker des Ensembles TaG und die beiden Bewegungs- bzw. Musik-Lehrkräfte Thirza Möschinger und Peter Nussbaumer erarbeiten gemeinsam mit einer Schwerpunkt Musik Klasse aus Winterthur ein inspirierendes Programm, das mit Zeit, Raum, Bewegung und Klang spielt. Die beiden Konzerte werden nahtlos mit Musikstücken von extremer Länge miteinander verbunden. Komponisten wie La Monte Young, John Cage oder auch Eric Satie seien hier erwähnt. Die Tür des Theaters am Gleis bleibt 24 Stunden offen. Mitten in der Nacht kann also an der Bar ein Drink bestellt und den Klängen einer einsamen Pianistin gelauscht werden. ENSEMBLE TaG: KLAVIER Rafael Rütti SCHLAGZEUG Martin Flüge VIOLA/VIOLINE David Schnee VIOLONCELLO Alex Jellici KLARINETTE Donna Molinari 4. KLASSE SCHWERPUNKT MUSIK DER KANTONSSCHULE IM LEE WINTERTHUR: BEWEGUNG UND MUSIK Thirza Möschinger CHOR- UND GESAMTLEITUNG Peter Nussbaumer
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
Sa, 2.12.2017, 11:00
The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie
Ausstellung bis 28.1.2018 . Eine Ausstellung rund um Hobbys. - Öffnungszeiten Di - So, 11 - 18 Uhr, (Mi bis 20 Uhr)
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
Sa, 2.12.2017, 16:00
The Hobbyist - Screening
Das Filmprogramm wird aus dem umfassenden Filmarchiv der Kinemathek Lichtspiel Bern exklusiv für The Hobbyist zusammengestellt. Nach dem Screening und anschliessenden Apéro wird in Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur eine offene Leinwand für alle interessierten Hobby-Filmer_innen angeboten. Programm von Kinemathek Lichtspiel Bern und offene Leinwand für Hobby-Filmer_innen, in Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur.
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
So, 3.12.2017, 16:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
So, 3.12.2017, 11:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
So, 3.12.2017, 18:00
Oh Magic
Simon Mayer / Kopf hoch
In kraftvoll kontrollierter Extase beginnen die Roboter und Performer_innen in Simon Mayers neuem Stück «Oh Magic» ihre Reise in die Welt von theatraler und technischer Magie. Auf der Suche nach einem sinfonischen Zusammenklang von Performance, Tanz, Musik, Sound, Robotik, Licht und visueller Kunst werden wir Zeug_innen eines Livekonzerts bei dem die Genregrenzen zunehmend verschwimmen. Futuristischen Fantasien verschmelzen mit der Magie des Theatralen und thematisieren dabei auch unsere zweischneidige Beziehung zu Robotik und Technologie.

Simon Mayer ist Performer, Tänzer, Choreograf und Musiker. Als Tänzer arbeitete er mit den bekannten Choreografen unserer Zeit, Anne Teresa de Keersmaker, Wim Vandekeybus und Zita Swoon. Seit 2014 begeistert er mit eigenen Stücken, zunächst lotete er
Mo, 4.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Mo, 4.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Mo, 4.12.2017, 18:30
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Di, 5.12.2017, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Di, 5.12.2017, 19:00
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Di, 5.12.2017, 19:30
Maria Marshal («international»): / Die Kunstfigur als interferierendes Identitätskonstrukt zwischen Kunst, Wissenschaft und Dschungelcamp - und warum das SRF meine Idee kopiert hat (in schlecht)
Ein Vortrag über Kunstfiguren von Kunstfigur Maria Marshal
Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Kunstfigur: Lady Gaga, Maria Marshal oder Conchita prägen ganze Generationen. Politik und Poetik – ein Unterschied von nur drei Buchstaben – Kunstfiguren verbinden beides. «Die verwandelnde Kraft», die nach Antonin Artaud und Georg Fuchs das Theater haben sollte, für Kunstfiguren ist sie eine Selbstverständlichkeit.
Mithilfe künstlerischer und ethnographischer Methoden forscht Maria Marshal nicht nur über dieses Phänomen, sie selbst ist das Phänomen. In ihrem Vortrag stellt sie ihr neustes künstlerisch-ethnografisches Modell der Welt vor. Im Sinne von Robert Merton lädt sie die Zuschauerinnen (die sie auch liebevoll ihre «Zwerge und Zwerginnen» nennt) ein, sich metaphorisch auf ihre Schulter zu stellen, und die einmalige Möglichkeit zu nutzen, d
Mi, 6.12.2017, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
Mi, 6.12.2017, 20:00
Egoisten
Schauplatz International
Künstler sind Egoisten, denkt man, sind es sogar gerne oder sehen sich am liebsten selber so. Nur wer eigensinnig ist, kann ein Genie sein.
Getrieben von der Angst, ihr Paradies, das Zentrum ihrer Kunst zu verlieren, hält die Kunstfigur der Künstlerin Runeberg, die skandinavischen Schären malerisch gegen das Vergessen fest. Die Geschichte eines künstlerisch-intimen Egotrips, spinnt Schauplatz International mit Textbruckstücken, Gedichten ohne Mass, Songs ohne Musik. Schritt für Schritt.

Nach «Idealisten» (2014) und «Fundamentalisten» (2015) ist «Egoisten» der letzte Teil einer Trilogie, die sich mit Haltungen auseinandersetzt, welche Künstlern gerne zugeschrieben werden, in die sie sich aber auch gerne selbst flüchten – auch wenn sie ihnen Angst machen.
Do, 7.12.2017, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia (Uraufführung)
von Katja Brunner
Uraufführung: 07. Dezember 2017, Pfauen/Kammer

Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch,
Do, 7.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Do, 7.12.2017, 20:15
Jakob von Gunten
nach dem Roman von Robert Walser
„Jakob von Gunten“ ist als Gegenentwurf zum heutigen Lebensoptimierungs- und Effizienzwahn gleichermassen heiter wie beunruhigend. Walsers Antihelden sind ausnahmslos einsame Menschen, die permanent ihre eigene Welt erfinden müssen, weil die Welt, so wie sie ist, nichts für sie bereithält.“ Barbara Frey

„Man lernt hier sehr wenig, es fehlt an Lehrkräften und wir Knaben vom Institut Benjamenta werden es zu nichts bringen, wir werden alle etwas sehr Kleines und Untergeordnetes im späteren Leben sein“, beginnt Robert Walsers fiktiver Tagebuchroman aus der Perspektive des Internatszöglings Jakob von Gunten, erschienen im Jahr 1909. Der Ort der Handlung ist eine Dienerschule, in welcher die Entwicklung der Schüler nicht gefördert, sondern verhindert wird. Die Lehrer schlafen, sind tot, schei
Do, 7.12.2017, 18:30
Meet Me
von Liv Heløe
Schweizer Erstaufführung: 16. November 2017, Schiffbau/Matchbox

„You really should do something.
You look like a loser.
You have no chance if you don’t change.“

Shaya und Feda scheinen wieder festen Boden unter den Füssen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie wollen die Vergangenheit und das Erlebte hinter sich lassen und neu anfangen. Doch der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft ist trostlos. Shaya und Feda wehren sich dagegen, die Tage ziellos verstreichen zu lassen. Sie stossen aber auf Widerstand und bleiben ausgegrenzt. La’lia hat Arbeit und eine Wohnung und ist dennoch auf der Suche. Alle drei haben Wünsche für die Zukunft. La’lia borgt Shaya Geld, damit er etwas aus sich macht. Er kauft sich damit eine Sonnenbrille. Dieser Moment des Glücks währt nicht lange. Zweifel und
Do, 7.12.2017, 20:00
Egoisten
Schauplatz International
Künstler sind Egoisten, denkt man, sind es sogar gerne oder sehen sich am liebsten selber so. Nur wer eigensinnig ist, kann ein Genie sein.
Getrieben von der Angst, ihr Paradies, das Zentrum ihrer Kunst zu verlieren, hält die Kunstfigur der Künstlerin Runeberg, die skandinavischen Schären malerisch gegen das Vergessen fest. Die Geschichte eines künstlerisch-intimen Egotrips, spinnt Schauplatz International mit Textbruckstücken, Gedichten ohne Mass, Songs ohne Musik. Schritt für Schritt.

Nach «Idealisten» (2014) und «Fundamentalisten» (2015) ist «Egoisten» der letzte Teil einer Trilogie, die sich mit Haltungen auseinandersetzt, welche Künstlern gerne zugeschrieben werden, in die sie sich aber auch gerne selbst flüchten – auch wenn sie ihnen Angst machen.
Fr, 8.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Fr, 8.12.2017, 20:15
0
von Extraleben Körper finden zusammen. Ihr gemeinsames Empfinden ist das Unbehagen. Sie wollen ihre Welt überwinden. Sie suchen einen Neuanfang. Ihre Welt, auf dessen Konstanz sie vertraut haben, ist am Kippen. Bloss die Trägheit ihrer Körper lässt ihre Weltwahrnehmung noch in Ruhe erscheinen. Noch. Denn längst agiert alles in Schieflage. In dieser bestehenden Ordnung müssen die Dinge aus ihrer Verankerung gelöst werden, damit sie in Bewegung geraten. Die Körper suchen Momentum. Ihr Ziel ist der Neuanfang. Mit «0» kreiert Extraleben eine technokratische Übergangswelt, in der Routinen den Menschen überflüssig erscheinen lassen und der einzige Ausweg der Ausbruch ist. SPIEL Benjamin Burger, David Jegerlehner, Felician Hohnloser, Sabina Aeschlimann, Tobias Bienz BÜHNE Thomas Giger KOSTÜME Henriette Herm MUSIK David Jegerlehner CHOREOGRAFIE Sabina Aeschlimann LICHT Robert Meyer
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
Sa, 9.12.2017, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
Sa, 9.12.2017, 20:00
NÓS, tupi or not tupi?
Fabrice Ramalingom
Brasilien, brasilianischer Tanz, das ist Samba, Karneval und Capoeira. Der französische Choreograf Fabrice Ramalingom interessiert sich für dieses Klischee nicht . Seine drei Tänzer sind junge Virtuosen des Hip Hop. Was ist brasilianisch? Was heißt es brasilianischer Tänzer zu sein? Was heißt es heute Hip Hop-Tänzer in Brasilien zu sein?

Gemeinsam mit ihnen kreiert er ein Stück, weder zeitgenössische Choreografie noch HipHop Hommage, ist es eine Einladung sich selbst zu vergessen. Eine Herausforderung den Tanz zu nutzen, um aus der eigenen Intimität auszubrechen, sich im eigenen Können vollends zu offenbaren. «NÓS, tupi or not tupi?» legt ein einzigartiges, tiefgreifendes und ernsthaftes Zeugnis ab über drei junge Männer, talentierte Tänzer, die Beziehung zu ihren Körpern, zueinander, z
Sa, 9.12.2017, 20:15
0
von Extraleben Körper finden zusammen. Ihr gemeinsames Empfinden ist das Unbehagen. Sie wollen ihre Welt überwinden. Sie suchen einen Neuanfang. Ihre Welt, auf dessen Konstanz sie vertraut haben, ist am Kippen. Bloss die Trägheit ihrer Körper lässt ihre Weltwahrnehmung noch in Ruhe erscheinen. Noch. Denn längst agiert alles in Schieflage. In dieser bestehenden Ordnung müssen die Dinge aus ihrer Verankerung gelöst werden, damit sie in Bewegung geraten. Die Körper suchen Momentum. Ihr Ziel ist der Neuanfang. Mit «0» kreiert Extraleben eine technokratische Übergangswelt, in der Routinen den Menschen überflüssig erscheinen lassen und der einzige Ausweg der Ausbruch ist. SPIEL Benjamin Burger, David Jegerlehner, Felician Hohnloser, Sabina Aeschlimann, Tobias Bienz BÜHNE Thomas Giger KOSTÜME Henriette Herm MUSIK David Jegerlehner CHOREOGRAFIE Sabina Aeschlimann LICHT Robert Meyer
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
Sa, 9.12.2017, 11:00
The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie
Ausstellung bis 28.1.2018 . Eine Ausstellung rund um Hobbys. - Öffnungszeiten Di - So, 11 - 18 Uhr, (Mi bis 20 Uhr)
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
So, 10.12.2017, 15:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
So, 10.12.2017, 18:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
So, 10.12.2017, 20:00
Comme des Garçons: / Solo for Julie Laporte
Lucie Tuma
Es gibt Lieder, die gehen einem nicht aus dem Kopf und Kleidungsstücke die einen ein Leben lang begleiten. Julie Laportes Solo «Comme des Garçons» ist wie so ein Lieblingsteil. Es sitzt mal so oder anders an ihrem Körper, durch das jahrelange Tragen vertraut, ein Stück von ihr, bleibt es doch immer etwas fremd. Sie tanzt es für die nächsten 30 Jahre, für immer oder solange, wie sie am Leben bleibt. Jährlich gibt es mindestens eine Show. Der Soundtrack ist immer derselbe. Nur ein Track wird jeweils gegen etwas gerade erst erschienenes ausgewechselt.

Die Züricher Tänzerin und Choreografin Lucie Tuma, zuletzt mit ihrer Produktion «On the Rocks» in der Gessnerallee zu sehen, lädt zu einem Showing als Abschluss eines zweiwöchigen, intensiven Probenprozesses in die Südbühne der Gessnerallee e
So, 10.12.2017, 18:00
NÓS, tupi or not tupi?
Fabrice Ramalingom
Brasilien, brasilianischer Tanz, das ist Samba, Karneval und Capoeira. Der französische Choreograf Fabrice Ramalingom interessiert sich für dieses Klischee nicht . Seine drei Tänzer sind junge Virtuosen des Hip Hop. Was ist brasilianisch? Was heißt es brasilianischer Tänzer zu sein? Was heißt es heute Hip Hop-Tänzer in Brasilien zu sein?

Gemeinsam mit ihnen kreiert er ein Stück, weder zeitgenössische Choreografie noch HipHop Hommage, ist es eine Einladung sich selbst zu vergessen. Eine Herausforderung den Tanz zu nutzen, um aus der eigenen Intimität auszubrechen, sich im eigenen Können vollends zu offenbaren. «NÓS, tupi or not tupi?» legt ein einzigartiges, tiefgreifendes und ernsthaftes Zeugnis ab über drei junge Männer, talentierte Tänzer, die Beziehung zu ihren Körpern, zueinander, z
Mo, 11.12.2017, 20:00
Buddenbrooks
nach dem Roman von Thomas Mann
In der Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook beschreibt Thomas Mann den Untergang einer bürgerlichen Welt, in der Geschäftstugenden, die Heirat als Partie und die fehlerfrei geführte Familienchronik über das Glück des Einzelnen gestellt werden. Das Geschäfts- und Familienvermögen der Buddenbrooks geht in der Generation der Geschwister Thomas, Tony und Christian Stück für Stück verloren und am Ende stirbt mit Hanno der letzte mögliche Stammhalter. Als „Glieder einer Kette“ sind die Buddenbrooks familienökonomischen Zwängen, Versagensängsten und Überforderung ausgesetzt. Zugleich kündet der Roman von weit grösseren kulturellen und sozialen Zäsuren, bei denen scheinbar zementierte, einseitige Privilegien neu zur Verhandlung gestellt werden. Zunächst von Thomas Mann als Novelle konzipier
Mo, 11.12.2017, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Uraufführung: 07. Dezember 2017, Pfauen/Kammer

Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch,
Di, 12.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Mi, 13.12.2017, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Uraufführung: 07. Dezember 2017, Pfauen/Kammer

Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch,
Mi, 13.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Do, 14.12.2017, 20:00
Mir nämeds uf öis (Uraufführung)
von Christoph Marthaler und Ensemble
Uraufführung: 14. Dezember 2017, Pfauen

Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gr
Do, 14.12.2017, 20:00
Einsneunachtvier
HotAirProduction
Hoch über der Bühne schwebt das alles sehende Auge von Big Brother. Bedrohlich ruft es die bekannte Vorlage von George Orwell wach, die uns dieser Tage fast wie eine Blaupause der Gegenwart erscheint. «Fake News» sind in aller Munde, dazu Forderungen nach immer mehr Sicherheit. Dann werden wir stutzig: Sieht nicht der Schauspieler, der da auf der Bühne auftritt, diesem grossen Bruder zum Verwechseln ähnlich?

Klar, warum auch nicht?! Mit theatraler Spielfreude reflektiert HotAirProduction den heutigen sich freiwillig selbstüberwachenden Menschen. Bei «Einsneunachtvier» sucht er einen Ausweg aus dem System, im Wissen, dass es keinen gibt. Sein Monolog wird zum Selbstgespräch. Er bittet zum fulminanten Solo, in dem die nach wie vor bedrohliche Vorstellung vom gläsernen Menschen ebenso Plat
Do, 14.12.2017, 20:15
The Anatomy of Frank
Bereits zum zweiten Mal spielen die Jungs aus Übersee auf der Molton-Bühne ihren Cinematic Chamber Pop. Die drei Jungs von The Anatomy of Frank sind aus Charlottesville, Virginia. Und sie haben sich vorgenommen, auf jedem Kontinent ein Album aufzunehmen. Ihr neustes bringen sie im Dezember mit auf die Molton-Bühne, «South America» heisst es, und wurde in Ecuador eingespielt. Nostalgie, Beziehungen und Sterblichkeit sind darauf die grossen Themen, erfahren durch Introspektion, ausgedrückt durch Indie-Rock. Während der Arbeit am neuen Album haben die Musiker eine nahestehende Person verloren, auch das prägt ihre neue Musik. Sie ist melancholisch, hymnisch und hoffnungsvoll. GUITAR/VOCALS Kyle Woodlard KEYS Jimmy Bullis DRUMS Max Bollinger
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
Fr, 15.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Fr, 15.12.2017, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Fr, 15.12.2017, 20:00
Einsneunachtvier
HotAirProduction
Hoch über der Bühne schwebt das alles sehende Auge von Big Brother. Bedrohlich ruft es die bekannte Vorlage von George Orwell wach, die uns dieser Tage fast wie eine Blaupause der Gegenwart erscheint. «Fake News» sind in aller Munde, dazu Forderungen nach immer mehr Sicherheit. Dann werden wir stutzig: Sieht nicht der Schauspieler, der da auf der Bühne auftritt, diesem grossen Bruder zum Verwechseln ähnlich?

Klar, warum auch nicht?! Mit theatraler Spielfreude reflektiert HotAirProduction den heutigen sich freiwillig selbstüberwachenden Menschen. Bei «Einsneunachtvier» sucht er einen Ausweg aus dem System, im Wissen, dass es keinen gibt. Sein Monolog wird zum Selbstgespräch. Er bittet zum fulminanten Solo, in dem die nach wie vor bedrohliche Vorstellung vom gläsernen Menschen ebenso Plat
Sa, 16.12.2017, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Uraufführung: 07. Dezember 2017, Pfauen/Kammer

Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch,
Sa, 16.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Sa, 16.12.2017, 11:00
The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie
Ausstellung bis 28.1.2018 . Eine Ausstellung rund um Hobbys. - Öffnungszeiten Di - So, 11 - 18 Uhr, (Mi bis 20 Uhr)
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
Sa, 16.12.2017, 19:30
Weihnachtskonzert Zürcher Sängerknaben
FESTLICHE MUSIK ZU ADVENT UND WEIHNACHT – DIE SCHÖNSTEN WEIHNACHTSLIEDER: Die Zürcher Sängerknaben singen unter der Leitung von Alphons von Aarburg festliche Musik zu Advent und Weihnachten und die schönsten Weihnachtslieder. Die Weihnachtskonzerte der Zürcher Sängerknaben sind für viele ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit. Mit anspruchsvollen Chorwerken, kunstvollen Arrangements bekannter Weihnachtslieder und der ein oder anderen musikalischen Neuentdeckung im festlichen Ambiente der Fraumünsterkirche stimmen die Sängerknaben sie und die ganze Familie für das wohl schönste Fest des Jahres ein – Vorverkauf: www.ticketino.com
ZÜRCHER SÄNGERKNABEN | Uetlibergstrasse 54 | 8045 Zürich
So, 17.12.2017, 19:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Uraufführung: 14. Dezember 2017, Pfauen

Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gr
So, 17.12.2017, 11:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
So, 17.12.2017, 19:00
PARK
von deRothfils PARK spielt abseits eines Vergnügungsparks. Hinter den glitzernden Fassaden. Die ausgelassene Menschenmasse auf dem Gelände des Parks nebenan, eine Kakophonie aus Gelächter, Maschinenlärm und Disco Tracks, alles ist deutlich hörbar. Sehen tut das Publikum aber etwas anderes. Es befindet sich Backstage, und was es sieht und von nebenan hört, passt nicht zusammen. Ton und Bild stehen in seltsamem Kontrast zueinander. Der hörbare Spass der Anderen nebenan dominiert das Geschehen auf der sichtbaren Fläche und durch diese Verschiebung entsteht eine ebenso tragische wie idiotische Lücke. PARK ist ein greller Abend im Streulicht des schrillen Vergnügens der Anderen. Willkommen in der absoluten Skurrilität! Willkommen in PARK! INSZENIERUNG Annalena Fröhlich PERFORMANCE Fhunyue Gao, Giulin Stäubli, Annalena Fröhlich, Moritz Alfons, Dominik Gysin, Robin Adams MUSIKALISCHE LEITUNG Moritz Alfons & Annalena Fröhlich BÜHNE Stefanie Liniger KOSTÜME Romy Springsguth LICHT Mirjam Berger PRODUKTION Michael Röhrenbach
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
So, 17.12.2017, 17:00
Weihnachtskonzert Zürcher Sängerknaben
FESTLICHE MUSIK ZU ADVENT UND WEIHNACHT – DIE SCHÖNSTEN WEIHNACHTSLIEDER: Die Zürcher Sängerknaben singen unter der Leitung von Alphons von Aarburg festliche Musik zu Advent und Weihnachten und die schönsten Weihnachtslieder. Die Weihnachtskonzerte der Zürcher Sängerknaben sind für viele ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit. Mit anspruchsvollen Chorwerken, kunstvollen Arrangements bekannter Weihnachtslieder und der ein oder anderen musikalischen Neuentdeckung im festlichen Ambiente der Fraumünsterkirche stimmen die Sängerknaben sie und die ganze Familie für das wohl schönste Fest des Jahres ein – Vorverkauf: www.ticketino.com
ZÜRCHER SÄNGERKNABEN | Uetlibergstrasse 54 | 8045 Zürich
Mo, 18.12.2017, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
Mo, 18.12.2017, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Mo, 18.12.2017, 19:30
Bamberger Symphoniker | Christoph Eschenbach
Bamberger Symphoniker
Christoph Eschenbach, Leitung
Pablo Ferrandez, Violoncello
Dmitry Masleev, Klavier

Joseph Haydn:
Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob.VIIb:1
Sergej Rachmaninow:
«Rhapsodie über ein Thema von Paganini» a-Moll op. 43
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 «Reformations-Sinfonie»

CHF 125 / 100 / 75 / 40

Ticketvorverkauf unter www.tonhalle-maag.ch

(Foto: © Luca Piva)
Di, 19.12.2017, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Di, 19.12.2017, 19:00
Beute Frauen Krieg
Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides
Premiere: 02. Dezember 2017, Schiffbau/Halle

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger a
Mi, 20.12.2017, 20:00
Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

„Doch leider sind auf diesem Sterne eben /
Die Mittel kärglich und die Menschen roh. /
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht
leben? / Doch die Verhältnisse, sie sind
nicht so!“

Korruption, Armut und Gewalt herrschen in Londons Unterwelt, in der Bettler, Huren und Verbrecher zu Hause sind, in welcher der Gott des Geldes regiert und das Elend der Menschen zur Ware wird. Jonathan Jeremiah Peachum schlägt daraus Kapital und organisiert mit seiner Firma „Bettlers Freund“ das lokale Bettlerwesen, indem er gesunde Bedürftige zu Krüppeln ausstaffiert und sie auf Betteltour schickt. Seine Tochter Polly indessen hat sich mit dem Verbrecherkönig Macheath, genannt Mackie Messer, eingelassen und ihn kurzerhand geheiratet. Der korrupte Polizeichef Tiger-Brown ist ein alt
Mi, 20.12.2017, 19:30
Du bist meine Mutter
von Joop Admiraal
Neueinrichtung nach einer Inszenierung von Siegfried Bühr
Im neuen Format „Close Up“ zeigen Ensemblemitglieder ihre eigenen Arbeiten

Ein Sohn versucht jeden Sonntag, seine demenzkranke Mutter durch gemeinsames Erinnern in die normale Welt zurückzuholen und ihre Lebensimpulse wieder zu wecken. Gottfried Breitfuss bringt Joop Admiraals „Du bist meine Mutter“ in einem berührend zarten und humorvollen Solo auf die Bühne.

Künstlerische Mitarbeit: Tobias Herzberg
Kostüme: Selina Tholl
TONHALLE ZÜRICH
  • Konzert der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten
Theaterhaus Gessnerallee
Gessnerallee 8 | CH-8001 Zürich
Theater Neumarkt
Neumarkt 5 | CH-8001 Zürich
Theater der Künste
Gessnerallee 11 | CH-8001 Zürich
mehrspur music club
Waldmannstrasse 12 | CH-8001 Zürich
Camerata Schweiz
Zollerstrasse 9 | 8703 Erlenbach
SOFA Chor Zürich
c/o Christian Calame
Amselweg 7 | 8400 Winterthur
SOFA Chor Zürich
Amselweg 7 | 8400 Winterthur
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