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Veranstaltungskalender - Terminsuche

vom 26.05.2019 bis 02.06.2019
Aufführungen | Theater

Die Toten

Ein Projekt nach der gleichnamigen Erzählung von James Joyce

Deutschsprachige Erstaufführung: 16. Mai 2019

„Seine Seele hatte sich der Region genähert, wo die unermesslichen Heerscharen der Toten ihre Wohnung haben. Er war sich ihrer unsteten und flackernden Existenz bewusst, aber er konnte sie nicht fassen. Seine eigene Identität entschwand in eine graue ungreifbare Welt: die kompakte Welt selbst, die sich diese Toten einstmals erbaut und in der sie gelebt hatten, löste sich auf und verging.“

In diesem Zustand befindet sich Gabriel Conroy – die Hauptfigur aus der Erzählung „Die Toten“ von James Joyce – nachdem seine Frau ihm eröffnet hat, dass sie vor der Ehe eine leidenschaftliche Beziehung zu einem jungen Mann unterhalten habe, der ihretwegen gestorben sei. Das Fortleben der Toten unter den Lebenden ist eines der Themen dieses Projekts, das
Aufführungen | Theater

Die grosse Gereiztheit

nach "Der Zauberberg" von Thomas Mann

Premiere: 11. Mai 2019

Das vorletzte Kapitel von Thomas Manns 1924 erschienenem Roman heisst „Die grosse Gereiztheit“. Plötzlich bricht in der feinen Gesellschaft lungenkranker Sanatoriumsgäste auf dem „Zauberberg“ eine unheimliche Zanksucht und Bösartigkeit aus. Thomas Mann lässt auf die grosse Gereiztheit das Schluss kapitel „Donnerschlag“ folgen, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Flachland, der auch die Hauptfigur Hans Castorp auf eines der europäischen Schlachtfelder ausspuckt. Man hätte es wissen können, aber die feine Gesellschaft hat die Information gepflegt umgangen und ist so zum Opfer einer katastrophalen Umwälzung geworden. Frank Schirrmacher attestiert Thomas Mann eine phänomenale Intuition und liest den Roman als „Sensibilitätsschulung für das Eintreten unerwarteter E
Aufführungen | Performance

mutter - motor / Eine Audioperformance von und mit Rollstuhlfahrenden

Jörg Köppl / Anna Papst / ensemble metanoia

«Wenn ich nöd im Rollstuehl wär, wärsch dänn au e Huusfrau blibe? Oder hettsch öppis anders mit dim Läbe welle mache?»

Acht Menschen mit Behinderung befragen ihre Mütter nach ihren Bedürfnissen und Entscheidungen. Willentlich oder gezwungenermassen haben die Mütter die intensive Pflege und Betreuung ihrer Kinder jahrelang übernommen und als «Motor» gewirkt: Vom morgendlichen Anziehen über die täglichen Fahrtdienste bis zur Essenseingabe waren sie damit beschäftigt, das Leben ihrer Kinder in Schwung zu halten. Jetzt sind die Kinder junge Erwachsene und leben im Mathilde Escher-Heim in Zürich. Zeit, zu fragen, welche Rolle der Mutter im eigenen Leben zugekommen ist und welche Rolle unsere Gesellschaft für Mütter überhaupt bereithält. Zeit, den Umkehrschluss zu wagen und zu untersuchen, we
Aufführungen | Theater

Der Reisende

Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz

Uraufführung: 22. Mai 2019

in einer Bearbeitung von Armin Kerber / Manon Pfrunder (Mitarbeit)

Berlin, November 1938. Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann, ein angesehener und wohl situierter Bürger, wird Zeuge und Betroffener der Novemberpogrome. Mit seinem letzten Geld versucht er ins Ausland zu gelangen, nachdem er seine Wohnung fluchtartig verlassen muss. Gefangen im Dilemma, weder die deutsche Grenze passieren, noch in sein altes Leben zurückkehren zu können, bleibt ihm am Ende nur die „Emigration“ in die Deutsche Reichsbahn. Als Fremder im eigenen Land taucht Silbermann unter und fährt kreuz und quer durch das nationalsozialistische Deutschland. Dabei begegnen ihm gewaltbereite NS-Parteigenossen, gefühllose Mitläufer, angsterfüllte Verfolgte, aber auch mutige Menschen, die ihm
Aufführungen | Theater

Justiz

nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt

„Die Gerechtigkeit lässt sich nur noch durch ein Verbrechen wiederherstellen.“ Mit diesen Worten eröffnet der Anwalt Spät sturzbetrunken Dürrenmatts Anti-Kriminalroman. Zwei Jahre vorher ereignet sich Folgendes: Kantonsrat Kohler betritt gelassen das von Politikern, Finanzmanagern und Künstlern besuchte Restaurant „Du Théâtre“ und erschiesst vor aller Augen den Literaturprofessor Winter. Kohler lässt sich daraufhin, bestens gelaunt, verhaften. Vom Gefängnis aus beauftragt der Multimillionär und passionierte Billardspieler den angehenden Anwalt Spät, seinen Fall – unter der Annahme, er sei nicht der Mörder gewesen – zu untersuchen: „Lieber Spät, die Wirklichkeit kennen wir ja nun, dafür sitze ich hier und flechte Körbe, aber das Mögliche kennen wir kaum. Daraus folgt, dass wir das Wirkliche
Aufführungen | Theater

Die grosse Gereiztheit

nach "Der Zauberberg" von Thomas Mann

Premiere: 11. Mai 2019

Das vorletzte Kapitel von Thomas Manns 1924 erschienenem Roman heisst „Die grosse Gereiztheit“. Plötzlich bricht in der feinen Gesellschaft lungenkranker Sanatoriumsgäste auf dem „Zauberberg“ eine unheimliche Zanksucht und Bösartigkeit aus. Thomas Mann lässt auf die grosse Gereiztheit das Schluss kapitel „Donnerschlag“ folgen, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Flachland, der auch die Hauptfigur Hans Castorp auf eines der europäischen Schlachtfelder ausspuckt. Man hätte es wissen können, aber die feine Gesellschaft hat die Information gepflegt umgangen und ist so zum Opfer einer katastrophalen Umwälzung geworden. Frank Schirrmacher attestiert Thomas Mann eine phänomenale Intuition und liest den Roman als „Sensibilitätsschulung für das Eintreten unerwarteter E
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Räuber

von Schiller

Unterschiedlicher können Söhne nicht aufwachsen. Der vom Vater bevorzugte Karl setzt sich über die väterlichen Pläne hinweg und verfolgt eigene Ziele. In den jüngeren Franz wurden erst gar keine Erwartungen gesetzt. Doch seine Stunde ist gekommen, als der Bruder das Haus verlassen hat. Franz erobert sich eine neue Position in der Familie. Mit allen Mitteln versperrt er seinem Bruder den Weg, als dieser in den familiären Schoss und zu seiner Geliebten Amalia zurückkehren will. Karl bricht mit seiner Herkunft und sucht neue Verbündete.

Ein Kampf um Macht, Anerkennung, Selbstbestimmung und Liebe entbrennt – bei beiden.

Regie: Daniel Kuschewski
Bühne und Kostüme: Thomas Unthan
Musik: Tom Tafel
Aufführungen | Theater

Totart Tatort

von Herbert Fritsch

Toter tat totale Tat total tapfer terminiert Totaltat toller Art totally art Totart Tatort tja Teleskop taugt Tatortteilhabe telegrafiert Töter als technokratisierten Tatscher: tatschender Tod tötet total terminierender Totaltod tat dem Täter teuflischen Taumel traurige Tat tatsächlich tot der Täter taumelt todglücklich tatscht Tatortkriminologe tappt traurig da tote Spur der Täter tatscht tik tak tik tak teuflischer Taumel des Tatschertöters Tatortkriminologe taumelt toll Tatschertäter tarnt Todesspur tote Spur tja Tatortkriminologe tappt tattriger tauft Töter treffsicheren Tatscher Tatscher tut teuflische Tat tatsächlich totally art: Terminierender Tatscher tötet tattrigen Tatortkommissar total tatscht tatsächlich total tötend tödlich tatschende Tat traf Todesopfer Todesopfer Tatortkommi
Aufführungen | Performance

mutter - motor / Eine Audioperformance von und mit Rollstuhlfahrenden

Jörg Köppl / Anna Papst / ensemble metanoia

«Wenn ich nöd im Rollstuehl wär, wärsch dänn au e Huusfrau blibe? Oder hettsch öppis anders mit dim Läbe welle mache?»

Acht Menschen mit Behinderung befragen ihre Mütter nach ihren Bedürfnissen und Entscheidungen. Willentlich oder gezwungenermassen haben die Mütter die intensive Pflege und Betreuung ihrer Kinder jahrelang übernommen und als «Motor» gewirkt: Vom morgendlichen Anziehen über die täglichen Fahrtdienste bis zur Essenseingabe waren sie damit beschäftigt, das Leben ihrer Kinder in Schwung zu halten. Jetzt sind die Kinder junge Erwachsene und leben im Mathilde Escher-Heim in Zürich. Zeit, zu fragen, welche Rolle der Mutter im eigenen Leben zugekommen ist und welche Rolle unsere Gesellschaft für Mütter überhaupt bereithält. Zeit, den Umkehrschluss zu wagen und zu untersuchen, we
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Die Toten

Ein Projekt nach der gleichnamigen Erzählung von James Joyce

Deutschsprachige Erstaufführung: 16. Mai 2019

„Seine Seele hatte sich der Region genähert, wo die unermesslichen Heerscharen der Toten ihre Wohnung haben. Er war sich ihrer unsteten und flackernden Existenz bewusst, aber er konnte sie nicht fassen. Seine eigene Identität entschwand in eine graue ungreifbare Welt: die kompakte Welt selbst, die sich diese Toten einstmals erbaut und in der sie gelebt hatten, löste sich auf und verging.“

In diesem Zustand befindet sich Gabriel Conroy – die Hauptfigur aus der Erzählung „Die Toten“ von James Joyce – nachdem seine Frau ihm eröffnet hat, dass sie vor der Ehe eine leidenschaftliche Beziehung zu einem jungen Mann unterhalten habe, der ihretwegen gestorben sei. Das Fortleben der Toten unter den Lebenden ist eines der Themen dieses Projekts, das
Aufführungen | Theater

Die grosse Gereiztheit

nach "Der Zauberberg" von Thomas Mann

Premiere: 11. Mai 2019

Das vorletzte Kapitel von Thomas Manns 1924 erschienenem Roman heisst „Die grosse Gereiztheit“. Plötzlich bricht in der feinen Gesellschaft lungenkranker Sanatoriumsgäste auf dem „Zauberberg“ eine unheimliche Zanksucht und Bösartigkeit aus. Thomas Mann lässt auf die grosse Gereiztheit das Schluss kapitel „Donnerschlag“ folgen, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Flachland, der auch die Hauptfigur Hans Castorp auf eines der europäischen Schlachtfelder ausspuckt. Man hätte es wissen können, aber die feine Gesellschaft hat die Information gepflegt umgangen und ist so zum Opfer einer katastrophalen Umwälzung geworden. Frank Schirrmacher attestiert Thomas Mann eine phänomenale Intuition und liest den Roman als „Sensibilitätsschulung für das Eintreten unerwarteter E
Aufführungen | Theater

Nachspielzeit

von Jan Sobrie

„Ich schwebe zwischen den Korbstühlen hin und her wie ein Balletttänzer. Mit Blasen an den Füssen.“ Ein Kellner kümmert sich um das Wohl seiner Gäste. Fast unsichtbar liest er ungeahnte Wünsche von Augen und Lippen ab, plant Aufmerksamkeiten und Annehmlichkeiten bis ins Detail. Die Geschichten der anderen sind sein Lebenselixier. Er liebt und leidet mit den wechselnden Gästen und übernimmt manchmal sogar ein wenig die Regie. Je tragischer dabei seine Situation wird, desto überschäumender, witziger, poetischer ist seine Fantasie. Und wir wissen bald nicht mehr ganz genau, ob das alles Spiel ist oder ob wir mitten ins Leben blicken.

Jan Sobrie, geboren 1979 in Gent, studierte Schauspiel an der Theaterschule RITS in Brüssel. Seit seinem Studienabschluss im Jahr 2002 arbeitet er als Schausp
Aufführungen | Performance

mutter - motor / Eine Audioperformance von und mit Rollstuhlfahrenden

Jörg Köppl / Anna Papst / ensemble metanoia

«Wenn ich nöd im Rollstuehl wär, wärsch dänn au e Huusfrau blibe? Oder hettsch öppis anders mit dim Läbe welle mache?»

Acht Menschen mit Behinderung befragen ihre Mütter nach ihren Bedürfnissen und Entscheidungen. Willentlich oder gezwungenermassen haben die Mütter die intensive Pflege und Betreuung ihrer Kinder jahrelang übernommen und als «Motor» gewirkt: Vom morgendlichen Anziehen über die täglichen Fahrtdienste bis zur Essenseingabe waren sie damit beschäftigt, das Leben ihrer Kinder in Schwung zu halten. Jetzt sind die Kinder junge Erwachsene und leben im Mathilde Escher-Heim in Zürich. Zeit, zu fragen, welche Rolle der Mutter im eigenen Leben zugekommen ist und welche Rolle unsere Gesellschaft für Mütter überhaupt bereithält. Zeit, den Umkehrschluss zu wagen und zu untersuchen, we
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Totart Tatort

von Herbert Fritsch

Toter tat totale Tat total tapfer terminiert Totaltat toller Art totally art Totart Tatort tja Teleskop taugt Tatortteilhabe telegrafiert Töter als technokratisierten Tatscher: tatschender Tod tötet total terminierender Totaltod tat dem Täter teuflischen Taumel traurige Tat tatsächlich tot der Täter taumelt todglücklich tatscht Tatortkriminologe tappt traurig da tote Spur der Täter tatscht tik tak tik tak teuflischer Taumel des Tatschertöters Tatortkriminologe taumelt toll Tatschertäter tarnt Todesspur tote Spur tja Tatortkriminologe tappt tattriger tauft Töter treffsicheren Tatscher Tatscher tut teuflische Tat tatsächlich totally art: Terminierender Tatscher tötet tattrigen Tatortkommissar total tatscht tatsächlich total tötend tödlich tatschende Tat traf Todesopfer Todesopfer Tatortkommi
Aufführungen | Theater

Rechnitz (Der Würgeengel)

von Elfriede Jelinek

In „Rechnitz (Der Würgeengel)“ haben die Boten das Wort. Sie berichten – mal im Rückblick wie Zeugen, mal live wie bei einer Mauerschau – von einem Massaker und seinen Folgen, geschehen in den letzten Kriegstagen 1945 an der österreichisch-ungarischen Grenze. Die Gräfin Margit von Batthyany hatte auf Schloss Rechnitz die lokalen SS- und Gestapo-Männer zu einem so genannten Gefolgschaftsfest eingeladen. Zeitgleich wurde eine Massenerschiessung beim nahe gelegenen „Kreuzstadel“ vorbereitet. 180 jüdische Zwangsarbeiter, die für die Deportation ins Landesinnere zu entkräftet waren, wurden schliesslich von einer Gruppe Festgäste erschossen. Schon wenige Tage später brannte Schloss Rechnitz und die Gräfin floh vor der Roten Armee mit zwei Begleitern, dem SS-Ortsgruppenführer Podezin und dem Schl
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Der Reisende

Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz

Uraufführung: 22. Mai 2019

in einer Bearbeitung von Armin Kerber / Manon Pfrunder (Mitarbeit)

Berlin, November 1938. Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann, ein angesehener und wohl situierter Bürger, wird Zeuge und Betroffener der Novemberpogrome. Mit seinem letzten Geld versucht er ins Ausland zu gelangen, nachdem er seine Wohnung fluchtartig verlassen muss. Gefangen im Dilemma, weder die deutsche Grenze passieren, noch in sein altes Leben zurückkehren zu können, bleibt ihm am Ende nur die „Emigration“ in die Deutsche Reichsbahn. Als Fremder im eigenen Land taucht Silbermann unter und fährt kreuz und quer durch das nationalsozialistische Deutschland. Dabei begegnen ihm gewaltbereite NS-Parteigenossen, gefühllose Mitläufer, angsterfüllte Verfolgte, aber auch mutige Menschen, die ihm
Aufführungen | Theater

Die Toten

Ein Projekt nach der gleichnamigen Erzählung von James Joyce

Deutschsprachige Erstaufführung: 16. Mai 2019

„Seine Seele hatte sich der Region genähert, wo die unermesslichen Heerscharen der Toten ihre Wohnung haben. Er war sich ihrer unsteten und flackernden Existenz bewusst, aber er konnte sie nicht fassen. Seine eigene Identität entschwand in eine graue ungreifbare Welt: die kompakte Welt selbst, die sich diese Toten einstmals erbaut und in der sie gelebt hatten, löste sich auf und verging.“

In diesem Zustand befindet sich Gabriel Conroy – die Hauptfigur aus der Erzählung „Die Toten“ von James Joyce – nachdem seine Frau ihm eröffnet hat, dass sie vor der Ehe eine leidenschaftliche Beziehung zu einem jungen Mann unterhalten habe, der ihretwegen gestorben sei. Das Fortleben der Toten unter den Lebenden ist eines der Themen dieses Projekts, das
Aufführungen | Theater

Die grosse Gereiztheit

nach "Der Zauberberg" von Thomas Mann

Premiere: 11. Mai 2019

Das vorletzte Kapitel von Thomas Manns 1924 erschienenem Roman heisst „Die grosse Gereiztheit“. Plötzlich bricht in der feinen Gesellschaft lungenkranker Sanatoriumsgäste auf dem „Zauberberg“ eine unheimliche Zanksucht und Bösartigkeit aus. Thomas Mann lässt auf die grosse Gereiztheit das Schluss kapitel „Donnerschlag“ folgen, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Flachland, der auch die Hauptfigur Hans Castorp auf eines der europäischen Schlachtfelder ausspuckt. Man hätte es wissen können, aber die feine Gesellschaft hat die Information gepflegt umgangen und ist so zum Opfer einer katastrophalen Umwälzung geworden. Frank Schirrmacher attestiert Thomas Mann eine phänomenale Intuition und liest den Roman als „Sensibilitätsschulung für das Eintreten unerwarteter E
Aufführungen | Theater

Totart Tatort

von Herbert Fritsch

Toter tat totale Tat total tapfer terminiert Totaltat toller Art totally art Totart Tatort tja Teleskop taugt Tatortteilhabe telegrafiert Töter als technokratisierten Tatscher: tatschender Tod tötet total terminierender Totaltod tat dem Täter teuflischen Taumel traurige Tat tatsächlich tot der Täter taumelt todglücklich tatscht Tatortkriminologe tappt traurig da tote Spur der Täter tatscht tik tak tik tak teuflischer Taumel des Tatschertöters Tatortkriminologe taumelt toll Tatschertäter tarnt Todesspur tote Spur tja Tatortkriminologe tappt tattriger tauft Töter treffsicheren Tatscher Tatscher tut teuflische Tat tatsächlich totally art: Terminierender Tatscher tötet tattrigen Tatortkommissar total tatscht tatsächlich total tötend tödlich tatschende Tat traf Todesopfer Todesopfer Tatortkommi
Aufführungen | Theater

Nachspielzeit

von Jan Sobrie

„Ich schwebe zwischen den Korbstühlen hin und her wie ein Balletttänzer. Mit Blasen an den Füssen.“ Ein Kellner kümmert sich um das Wohl seiner Gäste. Fast unsichtbar liest er ungeahnte Wünsche von Augen und Lippen ab, plant Aufmerksamkeiten und Annehmlichkeiten bis ins Detail. Die Geschichten der anderen sind sein Lebenselixier. Er liebt und leidet mit den wechselnden Gästen und übernimmt manchmal sogar ein wenig die Regie. Je tragischer dabei seine Situation wird, desto überschäumender, witziger, poetischer ist seine Fantasie. Und wir wissen bald nicht mehr ganz genau, ob das alles Spiel ist oder ob wir mitten ins Leben blicken.

Jan Sobrie, geboren 1979 in Gent, studierte Schauspiel an der Theaterschule RITS in Brüssel. Seit seinem Studienabschluss im Jahr 2002 arbeitet er als Schausp
Aufführungen | Theater

Die Toten

Ein Projekt nach der gleichnamigen Erzählung von James Joyce

Deutschsprachige Erstaufführung: 16. Mai 2019

„Seine Seele hatte sich der Region genähert, wo die unermesslichen Heerscharen der Toten ihre Wohnung haben. Er war sich ihrer unsteten und flackernden Existenz bewusst, aber er konnte sie nicht fassen. Seine eigene Identität entschwand in eine graue ungreifbare Welt: die kompakte Welt selbst, die sich diese Toten einstmals erbaut und in der sie gelebt hatten, löste sich auf und verging.“

In diesem Zustand befindet sich Gabriel Conroy – die Hauptfigur aus der Erzählung „Die Toten“ von James Joyce – nachdem seine Frau ihm eröffnet hat, dass sie vor der Ehe eine leidenschaftliche Beziehung zu einem jungen Mann unterhalten habe, der ihretwegen gestorben sei. Das Fortleben der Toten unter den Lebenden ist eines der Themen dieses Projekts, das
Aufführungen | Theater

Die grosse Gereiztheit

nach "Der Zauberberg" von Thomas Mann

Premiere: 11. Mai 2019

Das vorletzte Kapitel von Thomas Manns 1924 erschienenem Roman heisst „Die grosse Gereiztheit“. Plötzlich bricht in der feinen Gesellschaft lungenkranker Sanatoriumsgäste auf dem „Zauberberg“ eine unheimliche Zanksucht und Bösartigkeit aus. Thomas Mann lässt auf die grosse Gereiztheit das Schluss kapitel „Donnerschlag“ folgen, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Flachland, der auch die Hauptfigur Hans Castorp auf eines der europäischen Schlachtfelder ausspuckt. Man hätte es wissen können, aber die feine Gesellschaft hat die Information gepflegt umgangen und ist so zum Opfer einer katastrophalen Umwälzung geworden. Frank Schirrmacher attestiert Thomas Mann eine phänomenale Intuition und liest den Roman als „Sensibilitätsschulung für das Eintreten unerwarteter E
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Pfauen Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4
Aufführungen Theaterhaus Gessnerallee Zürich Zürich, Gessnerallee 8
Aufführungen / Theater Theater Neumarkt Zürich Zürich, Neumarkt 5
Aufführungen / Theater Theater der Künste Zürich Zürich, Gessnerallee 11

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