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Mo, 22.1.2018, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Mo, 22.1.2018, 20:00
Weltzustand Davos (Staat 4)
von Rimini Protokoll
Uraufführung: 12. Januar 2018, Schiffbau/Box

Jedes Jahr treffen sich im Januar über 3000 CEOs, StaatspräsidentInnen, VertreterInnen von NGOs und ManagerInnen von milliardenschweren Fonds im Städtchen Davos, das zu diesem Anlass vom Schweizer Militär bestens bewacht wird. Über 300 programmierte Sessions und unzählige Treffen unter vier Augen bilden das Rückgrat des „World Economic Forums“ (WEF), für das vier Tage lang nahezu jedes Verkaufslokal in Davos seine Auslage räumt, um seine Räumlichkeiten an eine Firma oder eine global agierende Bank zu vermieten. „Weltzustand Davos“ beleuchtet mit Experten und Betroffenen dieses exklusive Forum, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Zustand der Welt zu verbessern, und macht dessen Parallelwelten im verschneiten Alpenstädtchen nachvollziehbar. Die
Di, 23.1.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Di, 23.1.2018, 19:00
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Mi, 24.1.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Mi, 24.1.2018, 18:30
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Mi, 24.1.2018, 20:00
Weltzustand Davos (Staat 4)
von Rimini Protokoll
Uraufführung: 12. Januar 2018, Schiffbau/Box

Jedes Jahr treffen sich im Januar über 3000 CEOs, StaatspräsidentInnen, VertreterInnen von NGOs und ManagerInnen von milliardenschweren Fonds im Städtchen Davos, das zu diesem Anlass vom Schweizer Militär bestens bewacht wird. Über 300 programmierte Sessions und unzählige Treffen unter vier Augen bilden das Rückgrat des „World Economic Forums“ (WEF), für das vier Tage lang nahezu jedes Verkaufslokal in Davos seine Auslage räumt, um seine Räumlichkeiten an eine Firma oder eine global agierende Bank zu vermieten. „Weltzustand Davos“ beleuchtet mit Experten und Betroffenen dieses exklusive Forum, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Zustand der Welt zu verbessern, und macht dessen Parallelwelten im verschneiten Alpenstädtchen nachvollziehbar. Die
Mi, 24.1.2018, 19:30
Kate Aldrich & Riccardo Minasi
Der glockenhelle Sopran von Emöke Baráth und der tiefgründige Mezzosopran von Kate Aldrich stehen im Zentrum des Konzerts in der Kirche St. Peter. Gemeinsam mit dem ZKO werden die beiden Trouvaillen des Barocks ausgraben und dabei Affekt mit Inhalt sowie Virtuosität mit Leidenschaft verbinden. Das Programm macht deutlich, wie vernetzt das musikalische Europa des Barocks war und wie die einzelnen nationalen Stile miteinander verschmolzen sind. Dies ist ein Phänomen, das die Musik bis heute ausmacht. Und so tritt das ZKO seine Reise in das internationale Barock mit der US-amerikanischen Mezzosopranistin Kate Aldrich und der Sopranistin Emöke Baráth aus Ungarn an.
ZÜRCHER KAMMERORCHESTER | Seefeldstrasse 305 | 8008 Zürich
Do, 25.1.2018, 20:00
Hundeherz (Premiere)
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
Do, 25.1.2018, 18:30
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Do, 25.1.2018, 20:00
Weltzustand Davos (Staat 4)
von Rimini Protokoll
Uraufführung: 12. Januar 2018, Schiffbau/Box

Jedes Jahr treffen sich im Januar über 3000 CEOs, StaatspräsidentInnen, VertreterInnen von NGOs und ManagerInnen von milliardenschweren Fonds im Städtchen Davos, das zu diesem Anlass vom Schweizer Militär bestens bewacht wird. Über 300 programmierte Sessions und unzählige Treffen unter vier Augen bilden das Rückgrat des „World Economic Forums“ (WEF), für das vier Tage lang nahezu jedes Verkaufslokal in Davos seine Auslage räumt, um seine Räumlichkeiten an eine Firma oder eine global agierende Bank zu vermieten. „Weltzustand Davos“ beleuchtet mit Experten und Betroffenen dieses exklusive Forum, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Zustand der Welt zu verbessern, und macht dessen Parallelwelten im verschneiten Alpenstädtchen nachvollziehbar. Die
Do, 25.1.2018, 18:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Fr, 26.1.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Fr, 26.1.2018, 18:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Fr, 26.1.2018, 20:00
Hello useless - for W and friends
Benny Claessens / CAMPO
Wünschen wir uns nicht alle ab und an eine Pause? Einen Moment zum Durchatmen? In seiner Soloperfomance «Hello useless…» lädt der internationale Schauspiel-Star Benny Claessens uns zu einer Art melancholischem Show and Tell. Er lenkt unseren Blick auf Objekte, auf gesellschaftlich verankerte Regeln und lädt uns ein sie ganz frisch zu betrachten. Der ganze Abend, ein intimer, ekstatischer Versuch den Dingen nicht gleich etwas neues zuzuschreiben: ein ausgelassenes Spiel mit Bedeutungslosigkeiten.
Sa, 27.1.2018, 20:00
Bob Dylans 115ter Traum (Uraufführung)
Ein Volkstheater zum 25sten HORA-Geburtstag
Uraufführung: 27. Januar 2018, Pfauen

„Wenn ich nicht Bob Dylan wäre, würde ich vermutlich selbst denken, dass Bob Dylan mir eine Menge Antworten geben kann.“ (Bob Dylan)

Theater HORA wird 25. Und feiert sich selbst in einer großen Bühnenshow mit einer Hommage an den nach wie vor unangepasstesten aller Popstars: Bob Dylan. Ausgehend von dessen Abstürzen und Höhenflügen, Spleens und Unberechenbarkeiten, Identitätswechseln, Grenzüberschreitungen und seinem lebenslangen Kampf gegen das Erfüllen von Erwartungen und für die Freiheit des Eigensinns reflektiert HORA seine eigene Rolle in einer immer normfixierteren Gesellschaft. Eine wilde Mischung aus Totaltheater und Konzert, minimalistischer Improvisation und Kostümorgie, Tableau vivant und Radikalperformance, ausgehend von den Songs und
Sa, 27.1.2018, 16:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Sa, 27.1.2018, 18:00
Hello useless - for W and friends
Benny Claessens / CAMPO
Wünschen wir uns nicht alle ab und an eine Pause? Einen Moment zum Durchatmen? In seiner Soloperfomance «Hello useless…» lädt der internationale Schauspiel-Star Benny Claessens uns zu einer Art melancholischem Show and Tell. Er lenkt unseren Blick auf Objekte, auf gesellschaftlich verankerte Regeln und lädt uns ein sie ganz frisch zu betrachten. Der ganze Abend, ein intimer, ekstatischer Versuch den Dingen nicht gleich etwas neues zuzuschreiben: ein ausgelassenes Spiel mit Bedeutungslosigkeiten.
Sa, 27.1.2018, 20:00
Mothers of Steel
Mădălina Dan & Agata Siniarska
Tränen sind Ausdruck von Trauer und von Tod, aber auch von Freude und Glückseligkeit, von Erschöpfung und Verletzlichkeit, von Anstrengung und Unschuld. Bei Mădălina Dan und Agata Siniarska werden wir Zeug_innen der Reise zweier futuristischer, künstlicher Intelligenzen. Diese «Mothers of Steel» imaginieren sich zwischen Zukunft und Vergangenheit einen grenzenlosen Staat voll unbändiger Frauen-power, wo persönliche Aussagen und ikonische Tränenszenen der osteuropäischen Geschichte verschmelzen. Wie manifestieren sich Emotionen? Wann machen wir sie öffentlich? Und wann nicht?
Sa, 27.1.2018, 11:00
The Hobbyist – Hobbys, Fotografie und Hobby-Fotografie
Ausstellung bis 28.1.2018 . Eine Ausstellung rund um Hobbys. - Öffnungszeiten Di - So, 11 - 18 Uhr, (Mi bis 20 Uhr)
FOTOMUSEUM WINTERTHUR | Grüzenstrasse 44 | 8400 Winterthur
So, 28.1.2018, 19:00
Bob Dylans 115ter Traum
Ein Volkstheater zum 25sten HORA-Geburtstag
Uraufführung: 27. Januar 2018, Pfauen

„Wenn ich nicht Bob Dylan wäre, würde ich vermutlich selbst denken, dass Bob Dylan mir eine Menge Antworten geben kann.“ (Bob Dylan)

Theater HORA wird 25. Und feiert sich selbst in einer großen Bühnenshow mit einer Hommage an den nach wie vor unangepasstesten aller Popstars: Bob Dylan. Ausgehend von dessen Abstürzen und Höhenflügen, Spleens und Unberechenbarkeiten, Identitätswechseln, Grenzüberschreitungen und seinem lebenslangen Kampf gegen das Erfüllen von Erwartungen und für die Freiheit des Eigensinns reflektiert HORA seine eigene Rolle in einer immer normfixierteren Gesellschaft. Eine wilde Mischung aus Totaltheater und Konzert, minimalistischer Improvisation und Kostümorgie, Tableau vivant und Radikalperformance, ausgehend von den Songs und
So, 28.1.2018, 16:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
So, 28.1.2018, 18:00
Mothers of Steel
Mădălina Dan & Agata Siniarska
Tränen sind Ausdruck von Trauer und von Tod, aber auch von Freude und Glückseligkeit, von Erschöpfung und Verletzlichkeit, von Anstrengung und Unschuld. Bei Mădălina Dan und Agata Siniarska werden wir Zeug_innen der Reise zweier futuristischer, künstlicher Intelligenzen. Diese «Mothers of Steel» imaginieren sich zwischen Zukunft und Vergangenheit einen grenzenlosen Staat voll unbändiger Frauen-power, wo persönliche Aussagen und ikonische Tränenszenen der osteuropäischen Geschichte verschmelzen. Wie manifestieren sich Emotionen? Wann machen wir sie öffentlich? Und wann nicht?
So, 28.1.2018, 17:00
MOMENTUM
von Ensemble TaG Das Ensemble TaG spielt grafische Partituren und Konzepte von Komponisten, die massgebend die Gattung der konzeptuellen Musik geprägt haben. Konzeptuelle Musik und improvisierte Musik werden als zwei unterschiedliche Formen des Musizierens betrachtet. Dennoch sind sie miteinander verwandt, da sie eine erweiterte Partizipation der Musiker verlangen. Ein Konzept nach einer schriftlichen Anleitung, einer performativen Idee oder einer grafischen Partitur lässt den Musikern meist viel Freiraum in der Ausgestaltung des musikalischen Resultates. Dem geht eine tiefgehende gedankliche Arbeit voraus. Dies kann jedes Mal offen sein, oder sehr detailliert ausgearbeitet werden. Made in TaG VIOLINE Mateusz Szczepkowski VIOLONCELLO Alex Jellici VIOLA David Schnee KLARINETTEN Donna Molinari KLAVIER Rafael Rütti SCHLAGZEUG Vincent Glanzmann
THEATER AM GLEIS | Untere Vogelsangstrasse 3 | 8400 Winterthur
Mo, 29.1.2018, 20:00
Hundeherz
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
Mo, 29.1.2018, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Mo, 29.1.2018, 19:00
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Di, 30.1.2018, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Di, 30.1.2018, 14:00
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Di, 30.1.2018, 18:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Di, 30.1.2018, 20:00
Normcore
GIESCHEand
In Form sein ist zu wollen, ist die Norm. Bestseller-Fitness Apps wie Freeletics und Runstatic versprechen Muskelaufbau, inklusive umfassender Glücksgefühle. In Alexander Giesches «Normcore» tauchen zwei Protagonisten in eine virtuelle Spielwelt ein, um sich den Körperidealen unserer Zeit zu nähern. Denn längst sind es nicht mehr nur die Frauen, deren Körper zum Kulturobjekt verkommen sind. Welchen Körpernormen unterwerfen sich die jungen Männer und was macht der Körperkult aus ihnen?
Di, 30.1.2018, 19:30
Radu Lupu & Jukka-Pekka Saraste
Radu Lupu gehört sicherlich zu den elegantesten und gelassensten Pianisten unserer Zeit. Wenn er das Terrain der Klassik und Romantik betritt, entdeckt er oft unbekannte Landschaften. Gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester und Dirigent Jukka-Pekka Saraste wird er Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 und Beethovens 2. Sinfonie spielen. Bei Igor Strawinskys «Basler Concerto» wird der Künstler Norman Perryman die Musik live mit seinen Bildern begleiten.
ZÜRCHER KAMMERORCHESTER | Seefeldstrasse 305 | 8008 Zürich
Mi, 31.1.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Mi, 31.1.2018, 20:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gründen Christoph Marthaler und sein Ensemble
Mi, 31.1.2018, 19:00
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Mi, 31.1.2018, 18:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Mi, 31.1.2018, 20:00
Normcore
GIESCHEand
In Form sein ist zu wollen, ist die Norm. Bestseller-Fitness Apps wie Freeletics und Runstatic versprechen Muskelaufbau, inklusive umfassender Glücksgefühle. In Alexander Giesches «Normcore» tauchen zwei Protagonisten in eine virtuelle Spielwelt ein, um sich den Körperidealen unserer Zeit zu nähern. Denn längst sind es nicht mehr nur die Frauen, deren Körper zum Kulturobjekt verkommen sind. Welchen Körpernormen unterwerfen sich die jungen Männer und was macht der Körperkult aus ihnen?
Do, 1.2.2018, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Do, 1.2.2018, 10:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Fr, 2.2.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Fr, 2.2.2018, 20:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gründen Christoph Marthaler und sein Ensemble
Fr, 2.2.2018, 20:00
Cock, Cock… Who's There?
Samira Elagoz
Spätestens seit #MeToo sind sexuelle Übergriffe in aller Munde. Fast täglich lesen wir aktuell von neuen Vorfällen. «Cock, Cock… Who‘s There?» ist der gekonnte Umgang mit Gewalt und Intimität der Filmemacherin Samira Elagoz. Eine unfassbar unterhaltsame Doku-Performance auf dem Weg raus aus der Opferrolle brutal ambivalenter Geschlechterverhältnisse. Eine virtuose Studie von Verlangen und Macht in Zeiten digital durchdrungener physischer Realität.
Fr, 2.2.2018, 18:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Fr, 2.2.2018, 18:00
My Big Sister Taught Me This Lapdance
Rosana Cade
Spreitze die Beine. Die Hände an die Seite. Nicht Anfassen.

Im Rotlicht performt Rosana Cade in einer kleinen Box den Lapdance, der für ihre ältere Schwester früher professioneller Alltag war. Wie betrachten wir den nackten weiblichen Körper? Wie denken wir über ihn in unterschiedlichen Kontexten? Im intimen eins-zu-eins Austausch mit uns Zuschauer_innen manipuliert die Performerin unseren Blick und enthüllt durch Interviewausschnitte den feministischen Dialog zweier Schwestern.

in englischer Sprache / Einlass alle 10 Minuten, eine Person
Sa, 3.2.2018, 16:00
Peter Pan
von J. M. Barrie
Familienstück ab 6 Jahren

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen. Regisseur Ingo Berk inszeniert sie gemeinsam mit dem Puppenspieler Mervyn Millar, mit dem er schon für die Inszenierung „Die
Sa, 3.2.2018, 19:00
Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
nach der Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Sankt Petersburg, eine abendliche Strassenszene, Nähe Wosnessenski-Brücke: ein mittelalter Herr im Waschbärenpelz von gesellschaftlich vornehmem Rang redet verworren auf einen unbekannten jungen Mann aus einfachen Verhältnissen ein, der vor einem Mietshaus auf das Erscheinen seiner Geliebten wartet. Der ältere Herr, Schabrin, bezeichnet sich selbst als Junggesellen und als einen „Unzurechnungsfähigen, einen fast Wahnsinnigen“. Tatsächlich ist er besessen und nicht minder gedemütigt von seinem Verdacht, alsbald seine Ehefrau mit ihrem Liebhaber in flagranti zu ertappen. Selbstverständlich dreht es sich um ein und dieselbe Frau, die sich währenddessen im dritten Stock des Hauses mit einem Anderen vergnügt und beim Zusammentreffen im Treppenhaus alle drei Männer mit spielender Raffinesse besä
Sa, 3.2.2018, 18:30
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Sa, 3.2.2018, 21:30
Cock, Cock… Who's There?
Samira Elagoz
Spätestens seit #MeToo sind sexuelle Übergriffe in aller Munde. Fast täglich lesen wir aktuell von neuen Vorfällen. «Cock, Cock… Who‘s There?» ist der gekonnte Umgang mit Gewalt und Intimität der Filmemacherin Samira Elagoz. Eine unfassbar unterhaltsame Doku-Performance auf dem Weg raus aus der Opferrolle brutal ambivalenter Geschlechterverhältnisse. Eine virtuose Studie von Verlangen und Macht in Zeiten digital durchdrungener physischer Realität.
Sa, 3.2.2018, 18:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
Sa, 3.2.2018, 18:00
My Big Sister Taught Me This Lapdance
Rosana Cade
Spreitze die Beine. Die Hände an die Seite. Nicht Anfassen.

Im Rotlicht performt Rosana Cade in einer kleinen Box den Lapdance, der für ihre ältere Schwester früher professioneller Alltag war. Wie betrachten wir den nackten weiblichen Körper? Wie denken wir über ihn in unterschiedlichen Kontexten? Im intimen eins-zu-eins Austausch mit uns Zuschauer_innen manipuliert die Performerin unseren Blick und enthüllt durch Interviewausschnitte den feministischen Dialog zweier Schwestern.

in englischer Sprache / Einlass alle 10 Minuten, eine Person
Sa, 3.2.2018, 11:00
Kammermusik@ZKO
Geniessen Sie den Samstagvormittag mit Kammermusik vom Feinsten. Erleben Sie die ZKO-Musiker mit ihren persönlichen musikalischen Vorlieben im intimen Rahmen.
ZÜRCHER KAMMERORCHESTER | Seefeldstrasse 305 | 8008 Zürich
So, 4.2.2018, 15:00
Hundeherz
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
So, 4.2.2018, 16:00
HALL06
TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)
Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeite
So, 4.2.2018, 16:00
My Big Sister Taught Me This Lapdance
Rosana Cade
Spreitze die Beine. Die Hände an die Seite. Nicht Anfassen.

Im Rotlicht performt Rosana Cade in einer kleinen Box den Lapdance, der für ihre ältere Schwester früher professioneller Alltag war. Wie betrachten wir den nackten weiblichen Körper? Wie denken wir über ihn in unterschiedlichen Kontexten? Im intimen eins-zu-eins Austausch mit uns Zuschauer_innen manipuliert die Performerin unseren Blick und enthüllt durch Interviewausschnitte den feministischen Dialog zweier Schwestern.

in englischer Sprache / Einlass alle 10 Minuten, eine Person
Mo, 5.2.2018, 20:00
Buddenbrooks
nach dem Roman von Thomas Mann
In der Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook beschreibt Thomas Mann den Untergang einer bürgerlichen Welt, in der Geschäftstugenden, die Heirat als Partie und die fehlerfrei geführte Familienchronik über das Glück des Einzelnen gestellt werden. Das Geschäfts- und Familienvermögen der Buddenbrooks geht in der Generation der Geschwister Thomas, Tony und Christian Stück für Stück verloren und am Ende stirbt mit Hanno der letzte mögliche Stammhalter. Als „Glieder einer Kette“ sind die Buddenbrooks familienökonomischen Zwängen, Versagensängsten und Überforderung ausgesetzt. Zugleich kündet der Roman von weit grösseren kulturellen und sozialen Zäsuren, bei denen scheinbar zementierte, einseitige Privilegien neu zur Verhandlung gestellt werden. Zunächst von Thomas Mann als Novelle konzipier
Mo, 5.2.2018, 19:00
Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
nach der Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Sankt Petersburg, eine abendliche Strassenszene, Nähe Wosnessenski-Brücke: ein mittelalter Herr im Waschbärenpelz von gesellschaftlich vornehmem Rang redet verworren auf einen unbekannten jungen Mann aus einfachen Verhältnissen ein, der vor einem Mietshaus auf das Erscheinen seiner Geliebten wartet. Der ältere Herr, Schabrin, bezeichnet sich selbst als Junggesellen und als einen „Unzurechnungsfähigen, einen fast Wahnsinnigen“. Tatsächlich ist er besessen und nicht minder gedemütigt von seinem Verdacht, alsbald seine Ehefrau mit ihrem Liebhaber in flagranti zu ertappen. Selbstverständlich dreht es sich um ein und dieselbe Frau, die sich währenddessen im dritten Stock des Hauses mit einem Anderen vergnügt und beim Zusammentreffen im Treppenhaus alle drei Männer mit spielender Raffinesse besä
Mo, 5.2.2018, 18:30
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Di, 6.2.2018, 20:00
Homo faber
nach dem Roman von Max Frisch
„Gewohnt, immer in Bewegung zu sein, gewohnt, dass alles funktioniert – und zwar so, wie ich es will –, lese ich ‚Homo faber‘ und frage mich, ob nicht der Fehler im System oft ein Glücksfall ist, der Stillstand mich nach vorn bringt, der Sand im Getriebe die Maschine eigentlich befeuert.“ Bastian Kraft

Die Notlandung eines Flugzeugs in der Wüste. Darin der Passagier Walter Faber, ein Schweizer Ingenieur mit einem unerschütterlich rationalistischen Weltbild – ein Mann um die 50, der alles, was an Kunst, Liebe, Religion oder Schicksal nicht wissenschaftlich erklärbar ist, beiseite tut. Zwar ist auch die Begegnung in diesem Flugzeug mit Herbert, der ihn von seinen Plänen abbringt und zu seinem alten Freund Joachim in die Wüste führt, schon ein erstaunlicher Zufall. Ins Wanken gerät Walter
Di, 6.2.2018, 19:00
Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
nach der Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Sankt Petersburg, eine abendliche Strassenszene, Nähe Wosnessenski-Brücke: ein mittelalter Herr im Waschbärenpelz von gesellschaftlich vornehmem Rang redet verworren auf einen unbekannten jungen Mann aus einfachen Verhältnissen ein, der vor einem Mietshaus auf das Erscheinen seiner Geliebten wartet. Der ältere Herr, Schabrin, bezeichnet sich selbst als Junggesellen und als einen „Unzurechnungsfähigen, einen fast Wahnsinnigen“. Tatsächlich ist er besessen und nicht minder gedemütigt von seinem Verdacht, alsbald seine Ehefrau mit ihrem Liebhaber in flagranti zu ertappen. Selbstverständlich dreht es sich um ein und dieselbe Frau, die sich währenddessen im dritten Stock des Hauses mit einem Anderen vergnügt und beim Zusammentreffen im Treppenhaus alle drei Männer mit spielender Raffinesse besä
Di, 6.2.2018, 14:00
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Di, 6.2.2018, 19:30
Isabelle Faust & Sir Roger Norrington
Schumanns Violinkonzert d-Moll war lange Zeit vom Pech verfolgt. Man glaubte, darin den Wahnsinn des Komponisten zu sehen – und so wurde es zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt. Die Geigerin Isabelle Schumann aber fasziniert dieses Violinkonzert. Zusammen mit Sir Roger Norrington wird sie sich auf seinen innerlichen Charakter einlassen und das Publikum berühren. Die Künstlerin ist überzeugt: «Musik aktiviert emotionale Muskeln, die wir ansonsten eher vernachlässigen. Sie erreicht Sensoren, derer wir uns im Alltag nicht bewusst sind.» Mit einer Sinfonie von Schubert und einem weiteren Werk Schumanns wird das ZKO diese These zusätzlich untermauern.
ZÜRCHER KAMMERORCHESTER | Seefeldstrasse 305 | 8008 Zürich
Mi, 7.2.2018, 19:00
Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett
nach der Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Sankt Petersburg, eine abendliche Strassenszene, Nähe Wosnessenski-Brücke: ein mittelalter Herr im Waschbärenpelz von gesellschaftlich vornehmem Rang redet verworren auf einen unbekannten jungen Mann aus einfachen Verhältnissen ein, der vor einem Mietshaus auf das Erscheinen seiner Geliebten wartet. Der ältere Herr, Schabrin, bezeichnet sich selbst als Junggesellen und als einen „Unzurechnungsfähigen, einen fast Wahnsinnigen“. Tatsächlich ist er besessen und nicht minder gedemütigt von seinem Verdacht, alsbald seine Ehefrau mit ihrem Liebhaber in flagranti zu ertappen. Selbstverständlich dreht es sich um ein und dieselbe Frau, die sich währenddessen im dritten Stock des Hauses mit einem Anderen vergnügt und beim Zusammentreffen im Treppenhaus alle drei Männer mit spielender Raffinesse besä
Mi, 7.2.2018, 18:30
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Do, 8.2.2018, 20:00
Der zerbrochne Krug
Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Ihre Welt liegt in Scherben: Der Krug der Marthe Rull, kunstvoll bemalt mit Szenen vom Gründungsakt der Niederlande, ist zerbrochen. Ausgerechnet im Zimmer der Tochter Eve ging er zu Bruch, nachdem das wertvolle Stück ein Zeitalter von Brand und Zerstörung überstanden hatte. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht, den Marthe vor dem Gericht in Huisum nun verklagt. Ruprecht erlebte am Tatort eine andere Situation. Er beschimpft seine Verlobte, er habe sie mit einem Fremden, der danach die Flucht ergriff, bei einer nächtlichen Liaison erwischt. Der Dorfrichter Adam hat den Fall aufzuklären, dessen Nacht aber auch nicht ruhig verlief. Sein Schädel ist lädiert und bewegen kann er sich nur noch humpelnd. Was geschah in dieser Nacht? Die Zeugen reden aneinander vorbei, unterbrechen einande
Do, 8.2.2018, 19:00
Shut up
von Jan Sobrie und Raven Ruëll
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Für Erwachsene und Jugendliche

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren und mit Hilfe von Medikamenten den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen.
Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue –
Fr, 9.2.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Fr, 9.2.2018, 20:00
Hundeherz
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
Sa, 10.2.2018, 19:00
Buddenbrooks
nach dem Roman von Thomas Mann
In der Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook beschreibt Thomas Mann den Untergang einer bürgerlichen Welt, in der Geschäftstugenden, die Heirat als Partie und die fehlerfrei geführte Familienchronik über das Glück des Einzelnen gestellt werden. Das Geschäfts- und Familienvermögen der Buddenbrooks geht in der Generation der Geschwister Thomas, Tony und Christian Stück für Stück verloren und am Ende stirbt mit Hanno der letzte mögliche Stammhalter. Als „Glieder einer Kette“ sind die Buddenbrooks familienökonomischen Zwängen, Versagensängsten und Überforderung ausgesetzt. Zugleich kündet der Roman von weit grösseren kulturellen und sozialen Zäsuren, bei denen scheinbar zementierte, einseitige Privilegien neu zur Verhandlung gestellt werden. Zunächst von Thomas Mann als Novelle konzipier
Sa, 10.2.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
So, 11.2.2018, 19:00
Die Physiker
von Friedrich Dürrenmatt
Die Komödie „Die Physiker“ entstand im Jahr 1961 und wurde am 20. Februar 1962 unter der Regie von Kurt Horwitz am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. 1980 überarbeitete Dürrenmatt das Theaterstück zu einer Endfassung für seine Werkausgabe. Diese ist Grundlage der Inszenierung von Herbert Fritsch am Schauspielhaus Zürich. Dürrenmatt widmete „Die Physiker“ der Schauspielerin Therese Giehse, die die Rolle der Mathilde von Zahnd bei der Uraufführung übernahm.
Die Komödie spielt im Salon der Villa einer Irrenanstalt. Im Salon tummeln sich drei Patienten – zufälligerweise sind alle drei Physiker. Herrscherin der Anstalt ist Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd. Da sich in der Anstalt gerade der zweite Mord ereignet hat, ermittelt Inspektor Voss dort. Ernesti, ein Physiker, der sich für Einstein häl
Mo, 12.2.2018, 19:30
Den Schlächtern ist kalt oder Ohlalahelvetia
von Katja Brunner
Wer sind wir eigentlich, wo befinden wir uns? Zunächst in einem eleganten Wohnzimmer, aufgehoben in bester Gutbürgerlichkeit, dann auf einem Dorfplatz mit einer alten Frau, die ein Huhn rupft, oder auf einer Kirmes der Spassmaschinen und beheizten Herzen. Ein Mann und drei Frauen unterschiedlicher Generationen befragen die Lage der Nation, die Welt, in der sie leben, und sich selbst, ihren Ort darin. Wir können uns nicht entkommen. Alles, was wir in uns tragen, ist Geschichte. Unsere eigene, die der anderen und die einer ganzen Generation, geprägt von früheren Generationen. Wir sind Gewordene. Das kollektive Gedächtnis wird da sichtbar, wo die Schuld und das Gewissen zu Hause sind. Wir müssen uns erinnern, denn die Wahrheit ist trügerisch, „eine biegsame Rute“. Und die Zeit verändert die D
Mo, 12.2.2018, 20:00
Hundeherz
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
Di, 13.2.2018, 20:00
Homo faber
nach dem Roman von Max Frisch
„Gewohnt, immer in Bewegung zu sein, gewohnt, dass alles funktioniert – und zwar so, wie ich es will –, lese ich ‚Homo faber‘ und frage mich, ob nicht der Fehler im System oft ein Glücksfall ist, der Stillstand mich nach vorn bringt, der Sand im Getriebe die Maschine eigentlich befeuert.“ Bastian Kraft

Die Notlandung eines Flugzeugs in der Wüste. Darin der Passagier Walter Faber, ein Schweizer Ingenieur mit einem unerschütterlich rationalistischen Weltbild – ein Mann um die 50, der alles, was an Kunst, Liebe, Religion oder Schicksal nicht wissenschaftlich erklärbar ist, beiseite tut. Zwar ist auch die Begegnung in diesem Flugzeug mit Herbert, der ihn von seinen Plänen abbringt und zu seinem alten Freund Joachim in die Wüste führt, schon ein erstaunlicher Zufall. Ins Wanken gerät Walter
Do, 15.2.2018, 20:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gründen Christoph Marthaler und sein Ensemble
Sa, 17.2.2018, 20:00
Hundeherz
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
Sa, 17.2.2018, 20:00
Zur schönen Aussicht (Premiere)
Eine Komödie von Ödön von Horváth
Ein morbides Hotel mit dem Namen „Zur schönen Aussicht“ am Rande eines mitteleuropäischen Dorfs: „Eine mächtige alte Karte Europas hängt an der Wand. In der Ecke eine vergilbte Palme. Alles verstaubt und verwahrlost. Im Zimmer über der Halle spielt ein Grammofon Südseeweisen.“ Das Personal dieses gespenstischen Orts: Der kleinkriminelle Kellner Max, welcher die kaum vorhandenen Gäste vorzugsweise barfuss bedient, sowie der windige Chauffeur Karl, der schon mindestens einen Menschen totgeschlagen hat. Der Direktor des Hotels, Strasser, ein abgesetzter Offizier und abgehalfterter Leinwandstar, ist längst nicht mehr liquide. Dementsprechend abhängig ist er von dem einzigen zahlenden Dauergast, der Baronin Ada Freifrau von Stetten, „ein aufgebügeltes, verdorrtes weibliches Wesen mit Torschluss
So, 18.2.2018, 19:30
Hans Schleif
von Matthias Neukirch und Julian Klein
Hans Schleif war Architekt, Archäologe, Familienvater und ranghohes Mitglied der SS. Sein Enkel Matthias Neukirch, seit dieser Spielzeit Mitglied im Ensemble des Schauspielhauses, begibt sich auf die Suche nach dessen Biografie. Mit dem Versuch, Vergangenheit und Gegenwart zu verknüpfen, macht seine sehr persönliche Arbeit, die für den Friedrich-Luft-Preis nominiert wurde, die Geschichte unmittelbar greifbar.

Regie: Julian Klein
So, 18.2.2018, 19:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gründen Christoph Marthaler und sein Ensemble
Mo, 19.2.2018, 20:00
Homo faber
nach dem Roman von Max Frisch
„Gewohnt, immer in Bewegung zu sein, gewohnt, dass alles funktioniert – und zwar so, wie ich es will –, lese ich ‚Homo faber‘ und frage mich, ob nicht der Fehler im System oft ein Glücksfall ist, der Stillstand mich nach vorn bringt, der Sand im Getriebe die Maschine eigentlich befeuert.“ Bastian Kraft

Die Notlandung eines Flugzeugs in der Wüste. Darin der Passagier Walter Faber, ein Schweizer Ingenieur mit einem unerschütterlich rationalistischen Weltbild – ein Mann um die 50, der alles, was an Kunst, Liebe, Religion oder Schicksal nicht wissenschaftlich erklärbar ist, beiseite tut. Zwar ist auch die Begegnung in diesem Flugzeug mit Herbert, der ihn von seinen Plänen abbringt und zu seinem alten Freund Joachim in die Wüste führt, schon ein erstaunlicher Zufall. Ins Wanken gerät Walter
Mo, 19.2.2018, 20:00
Zur schönen Aussicht
Eine Komödie von Ödön von Horváth
Ein morbides Hotel mit dem Namen „Zur schönen Aussicht“ am Rande eines mitteleuropäischen Dorfs: „Eine mächtige alte Karte Europas hängt an der Wand. In der Ecke eine vergilbte Palme. Alles verstaubt und verwahrlost. Im Zimmer über der Halle spielt ein Grammofon Südseeweisen.“ Das Personal dieses gespenstischen Orts: Der kleinkriminelle Kellner Max, welcher die kaum vorhandenen Gäste vorzugsweise barfuss bedient, sowie der windige Chauffeur Karl, der schon mindestens einen Menschen totgeschlagen hat. Der Direktor des Hotels, Strasser, ein abgesetzter Offizier und abgehalfterter Leinwandstar, ist längst nicht mehr liquide. Dementsprechend abhängig ist er von dem einzigen zahlenden Dauergast, der Baronin Ada Freifrau von Stetten, „ein aufgebügeltes, verdorrtes weibliches Wesen mit Torschluss
Di, 20.2.2018, 20:00
Hundeherz
nach dem Roman von Michail Bulgakow
Premiere: 25. Januar 2018, Pfauen

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“
Di, 20.2.2018, 20:00
Zur schönen Aussicht
Eine Komödie von Ödön von Horváth
Ein morbides Hotel mit dem Namen „Zur schönen Aussicht“ am Rande eines mitteleuropäischen Dorfs: „Eine mächtige alte Karte Europas hängt an der Wand. In der Ecke eine vergilbte Palme. Alles verstaubt und verwahrlost. Im Zimmer über der Halle spielt ein Grammofon Südseeweisen.“ Das Personal dieses gespenstischen Orts: Der kleinkriminelle Kellner Max, welcher die kaum vorhandenen Gäste vorzugsweise barfuss bedient, sowie der windige Chauffeur Karl, der schon mindestens einen Menschen totgeschlagen hat. Der Direktor des Hotels, Strasser, ein abgesetzter Offizier und abgehalfterter Leinwandstar, ist längst nicht mehr liquide. Dementsprechend abhängig ist er von dem einzigen zahlenden Dauergast, der Baronin Ada Freifrau von Stetten, „ein aufgebügeltes, verdorrtes weibliches Wesen mit Torschluss
Mi, 21.2.2018, 20:00
Mir nämeds uf öis
von Christoph Marthaler und Ensemble
Eine der zentralen Fragen der Gegenwart lautet: wohin mit den Fehlleistungen meines Wirkens auf Erden? Gemeint ist hier weniger der Wunsch nach spiritueller Vergebung. Gesucht wird nach einer Entsorgungsstelle für jene zweifelhaften Daten und Zahlen, die die finanziellen, politischen, ideologischen und ökologischen Bilanzen belasten. Was früher einfach mit Tipp-Ex vertuscht oder in Beichtstühlen verhandelt wurde, trägt spätestens seit der letzten Weltfinanzkrise den Namen „Bad Bank“. Diese Institution nimmt alles, was monetär faul oder absolut verfault ist, und lässt auf diese Weise die Marmorsäulen der klassischen Finanzhäuser in zarter Unschuld glitzern. Doch reicht das in Anbetracht der globalen Sündenfülle? Wohl kaum. Genau aus diesem Grund gründen Christoph Marthaler und sein Ensemble
Mi, 21.2.2018, 20:30
Rechnitz (Der Würgeengel)
von Elfriede Jelinek
In „Rechnitz (Der Würgeengel)“ haben die Boten das Wort. Sie berichten – mal im Rückblick wie Zeugen, mal live wie bei einer Mauerschau – von einem Massaker und seinen Folgen, geschehen in den letzten Kriegstagen 1945 an der österreichisch-ungarischen Grenze. Die Gräfin Margit von Batthyany hatte auf Schloss Rechnitz die lokalen SS- und Gestapo-Männer zu einem so genannten Gefolgschaftsfest eingeladen. Zeitgleich wurde eine Massenerschiessung beim nahe gelegenen „Kreuzstadel“ vorbereitet. 180 jüdische Zwangsarbeiter, die für die Deportation ins Landesinnere zu entkräftet waren, wurden schliesslich von einer Gruppe Festgäste erschossen. Schon wenige Tage später brannte Schloss Rechnitz und die Gräfin floh vor der Roten Armee mit zwei Begleitern, dem SS-Ortsgruppenführer Podezin und dem Schl
Theaterhaus Gessnerallee
Gessnerallee 8 | CH-8001 Zürich
Theater Neumarkt
Neumarkt 5 | CH-8001 Zürich
Theater der Künste
Gessnerallee 11 | CH-8001 Zürich
mehrspur music club
Waldmannstrasse 12 | CH-8001 Zürich
Camerata Schweiz
Zollerstrasse 9 | 8703 Erlenbach
SOFA Chor Zürich
c/o Christian Calame
Amselweg 7 | 8400 Winterthur
SOFA Chor Zürich
Amselweg 7 | 8400 Winterthur
Zürcher Kammerorchester
Seefeldstrasse 305 | 8008 Zürich
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