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Fr, 26.5.2017, 20:00
Männer und andere Irrtümer
Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth
Das brillante Gegenstück zu "Caveman" aus der Sicht der Frau

Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln.
Zurück bleibt die verlassene Gattin, die nach Jahren des Hausfrauendaseins die neu gewonnene "Freiheit" in allen Höhen und Tiefen und gegebenenfalls mit bissigem Humor durchlebt: Eine Achterbahn der Gefühle! - Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich in einem Monolog den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt, sondern auch in die des auf Freiersfüssen wandelnden Ehemannes schlüpft und in die der "guten Fee", mit der der Mann durchgebrannt is
Sa, 27.5.2017, 20:00
Kleine Eheverbrechen
Éric-Emmanuel Schmitt
Ein Ehe-Duell, das unter die Haut geht.

Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall…?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung…? Ist Lisa wirklich seine Frau…? Gilles kann sich (?) an nichts erinnern. Wer ist er…? Wer ist Lisa…? Was für eine Ehe führten sie…? Mühsam versucht er seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren.

Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Ehe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügt…? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt. Waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es das Gegenteil…? - Eine Hassliebe…?
Mo, 29.5.2017, 20:00
«Opus 2017» – Absolut Trio
Eine vorproduzierte Tonspur mit einem oszillierenden Obertonklang, auf den das Absolut Trio improvisierend reagiert: Lukas Huber stellt in «WIR» die Frage nach der Autorschaft. Philippe Racine verarbeitet in «Opus 2016» mit musikalischen Mitteln biografische und weltgeschichtliche Erschütterungen der letzten Zeit. Urs Peter Schneiders «Teich mit zwei Schwänen» ist zum 60. Todestag von Robert Walser entstanden. «Ja, ich arbeite, und mit der Sicherheit und Hellsicht eines Verrückten ... » 1914, verzweifelt über den Beginn des 1. Weltkrieges schreibt Maurice Ravel sein einziges Klaviertrio, welches auch in unserer Zeit der Verdüsterung aktuell ist – es setzt der Melancholie überschäumende Kraft und Lebensbehauptung entgegen. Mit: Bettina Boller (Violine), Judith Gerster (Violoncello) und Stefka Perifanova (Klavier). Programm: Lukas Huber (*1990): «WIR» (UA, Auftragswerk); Philippe Racine (*1958): «Opus 2016»; Urs Peter Schneider (*1939): «Teich mit zwei Schwänen»; Maurice Ravel (1875–1937): Klaviertrio (1914)
GARE DU NORD | Schwarzwaldallee 200 | 4058 Basel
Mi, 31.5.2017, 20:00
«Das Glashaus» – von Hans Wüthrich
In diesem musiktheatralischen Modell geht es um Macht, soziale Ordnung, latente Gewalt und misslungene/gelungene Revolution. Mit psychophonetischen Mitteln macht Hans Wüthrich typische Verhaltensmuster innerhalb von Hackordnungen sicht- und hörbar. Nach dem Projekt «Association/Dissociation» mit Wüthrichs Werken «Leve» und «Happy Hour», das vor 2 Jahren mit grossem Erfolg im Gare du Nord zu erleben war, präsentieren die Musiker der «Filière de Théâtre Musical» nun das erfolgreichste und zutiefst politische Werk von Hans Wüthrich: «Das Glashaus», entstanden 1974/75. Vor dem halbstündigen Musiktheater gibt es eine 20-minütige Einführung mit Leo Dick (Dozent Studiengang Théâtre musical an der Hochschule der Künste Bern), Béatrice Laplante (MA Théâtre musical, Oboistin, Ensemble Contrechamps) und Sibill Urweider (MA Théâtre musical, Pianistin). Mit: InterpretInnen der «Filière de Théâtre musical» der Hochschule der Künste Bern: Mathilde Bernard, Noémie Brun, Samuel Cosandey, Marie-Clémence Delprat, Katelyn King, Shuyue Zhao (SprecherInnen), Chloé Bieri (Sopran), Romàn Bayani (Schlagzeug); Regie: Pierre Sublet, Kostüme: Diana Ammann
GARE DU NORD | Schwarzwaldallee 200 | 4058 Basel
Do, 1.6.2017, 19:00
Die Physiker
Friedrich Dürrenmatt
In den Physikern dramatisiert Dürrenmatt die paradoxe Situation, in die das fortgeschrittene Wissen – hier das der Kernphysik – geraten ist . Sie hat die Vernichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker der furchtbaren Formel, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? – Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht ? – Wie Dürrenmatt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem überraschenden Ende führt, das die Türen des Irrenhauses, in dem die drei Physiker gefangen sind, aufsprengt, das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig.

Friedrich Dürrenmatt: "Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkungen alle Menschen."

Mit: Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Dieter Mainka, Percy von Tomëi, Caroline Felbe
Fr, 2.6.2017, 20:00
Der Diener zweier Herren
(il Servitore di due Padroni)
Carlo Goldoni
Venedig. - Die schöne Beatrice Rasponi ist in Männerkleidung ihrem geliebten Florindo nachgereist, der, wie man annimmt, Federigo - ihren Bruder - in einem wilden Degen-Duell erstochen hat. - Und wie es der Zufall will, steigen Beatrice und Florindo - ohne voneinander zu wissen - in Venedig im selben Hotel ab.
Und hier in Venedig soll Beatrice, die sich als ihr eigener Bruder ausgibt, die schöne Tochter Pandolfos, Clarice heiraten, die ihrem Bruder, schon vor Jahren zur Frau versprochen worden ist. Clarice aber liebt unsterblich ihren Silvio - und Silvio denkt nicht daran, Clarice kampflos dem angeblichen Federigo zu überlassen.
Noch wäre es einfach die beiden Fäden der Komödie zu verfolgen und sogar aufzulösen, wenn nicht…
…Truffaldino, der kurz zuvor von Beatrice als Diener verpflicht
Sa, 3.6.2017, 20:00
My Way
Die wahre Liebes-Story von Frank Sinatra und Ava Gardner.
Frank Sinatra und Ava Gardner:
Die 50er Jahre sind undenkbar ohne sie!

Sie verkörperten all das, was das unterhaltungssüchtige Publikum der fünfziger Jahre mit Glamour, Erotik und Leidenschaft, Kunst und Klischee in Verbindung brachte.
Am Horizont des Show-Business waren sie die Meteoriten - immer bereit für den eigenen Ruhm zu verglühen.
Dieses Märchen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten erzählt von grossen Gefühlen, Ehekrieg, Alkohol und unfassbarem Erfolg. Die Evergreens sind dabei unsterblich geworden.

Die Story: Andy Hallwaxx’ Musical „My Way“, erzählt, wie alle guten Musicals, eine Liebesgeschichte und endet mit starken Emotionen, denn, seien wir ehrlich, ein Happy End gibt es in der Realität seltener als man meint. Oft enden grosse Liebesgeschichten nicht mit einem
Di, 6.6.2017, 20:00
«Peculiar Transcriptions» – Ensemble Tzara
«Peculiar Transcriptions» ist das dritte Konzert innerhalb des Jahreszyklus «Artificial Environments», den die Klangkünstlerin Cathy van Eck für das Zürcher Ensemble Tzara konzipiert hat. Genre-Grenzen werden dabei aufgebrochen und neue Kunstformen geschaffen. So werden z.B. Europäische Grossstädte wie Kopenhagen, London und Brüssel in musikalische Gesten umgewandelt, die mithilfe von LED-Lichtern in völliger Dunkelheit eine eigene Choreographie entwickeln. Vor und nach dem Konzert haben die Besucher die Möglichkeit, die interaktive Klanginstallation von Kathy van Eck zu erleben. Mit: Ensemble Tzara: Murat Cevik (Flöte), Martin Sonderegger (Klarinette), Christina Aiko Mayer (Violine), Geneviève Camenisch (Viola), Moritz Müllenbach (Violoncello), Aline Spaltenstein (Kontrabass; Gast); Christoph Luchsinger (Performance), Samuel Stoll (Horn, Performance), Sebastian Hofmann (Percussion, Elektronik, Performance); Cathy van Eck (Konzept, Installation); Programm: Jannik Giger (*1985): «Charming Sleep» (2016, Uraufführung); James Saunders (*1972): «all voices are heard» (2015); Iñigo Giner Miranda (*1980): «Un poco de luz para T.» (2014, Uraufführung); Cathy van Eck (*1979): «Breeze» (2015, Installation)
GARE DU NORD | Schwarzwaldallee 200 | 4058 Basel
Mi, 7.6.2017, 19:00
«Partitur» – Mondrian Ensemble & Martin Jaggi
Der Komponist Martin Jaggi hat das Mondrian Ensemble mitbegründet und war lange Zeit dessen Cellist. In dieser öffentlichen Probe lernen wir ein neues Musikstück kennen, das er für das Mondrian Ensemble geschrieben hat. Wir erleben, wie die vier Musikerinnen zusammen mit Martin Jaggi das Werk erarbeiten und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und den Probenprozess zu kommentieren. Wir erfahren mehr darüber, was Martin Jaggi beim Komponieren bewegt hat und welche Fragen in der Probenarbeit entstehen können. Die Partitur kann man auf der Leinwand mitverfolgen. Mit: Mondrian Ensemble: Ivana Pristasová (Violine), Petra Ackermann (Viola), Karolina Öhman (Cello), Tamriko Kordzaia (Klavier); Martin Jaggi (Komponist); Moderation: Moritz Weber, SRF2 Kultur. Programm: Martin Jaggi (*1978): Neues Werk in drei Sätzen für Violine, Viola, Violoncello und Klavier (UA 2017). Die öffentliche Probe wird von SRF2 Kultur aufgenommen.
GARE DU NORD | Schwarzwaldallee 200 | 4058 Basel
Do, 8.6.2017, 19:00
Goethe: Faust
»Faust« ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und immer noch meistbesuchte Theaterstück im Deutschen Sprachraum - und im Wortsinn ein Lebenswerk. Begonnen im Alter von 21 endet Goethes Arbeit daran erst im 82. Lebensjahr – kurz vor seinem Tod.

So überschreibt Faust sein Projekt. Gescheitert in dem Versuch, sich der Schöpfung in ihrem innersten Kern zu nähern, unfähig, den Schritt ins Jenseits zu wagen, sich an eine Wirklichkeit klammernd, die ihm fremd ist, stürzt er sich gierig auf denjenigen, der ihm die Chance gibt, seine Lebensentwürfe gründlich zu revidieren: auf Mephisto. - Es ist Faust, der die Wette mit dem Teufel initiiert: sein Leben gegen den »höchsten Augenblick« – weil er festen Glaubens ist, dass auch ein Teufel diesen Auftrag nicht erfüllen kann.

Mit: Hel
Fr, 9.6.2017, 20:00
«Carte Blanche für Martin Jaggi» – Mondrian Ensemble
Das Mondrian Ensemble überantwortet dem Schweizer Komponisten und Cellisten Martin Jaggi, der als Gründungsmitglied mit der Arbeit des Ensembles sehr vertraut ist, die Ausgestaltung eines Konzertprogramms. Neben der Uraufführung seines neuen Werkes für Violine, Viola, Violoncello und Klavier in drei Sätzen sowie seinem Streichtrio «Acheb» kommen mit Xenakis, Feldman und Guerrero Marín Vorbilder Jaggis aus dem 20. Jahrhundert zu Gehör. Verbindende Elemente sind dabei die Klangfarbenunterschiede der Instrumente, das Verhältnis von Klang und Stille sowie Dinge, die ausserhalb der Musik liegen: Architektur, Malerei oder Naturerscheinungen, die zum Komponieren anregen, und in Musik transformiert in den Werken selbst wieder aufscheinen. Mit: Ivana Pristasová (Violine), Petra Ackermann (Viola), Karolina Öhman (Cello), Tamriko Kordzaia (Klavier). Programm: Martin Jaggi (*1978): Neues Werk in drei Sätzen für Violine, Viola, Violoncello und Klavier (UA 2017), «Acheb» für Streichtrio (2000–2001); Morton Feldman (1926–1987): «Vertical Thoughts 4» für Klavier solo (1963), «Four Instru- ments» für Klavierquartett (1975); Iannis Xenakis (1922–2001): «Paille in the wind» für Violoncello und Klavier (1992), «Dikhthas» für Violine und Klavier (1979); Francisco Guerrero Marín (1951–1997): «Zayin III» für Streichtrio (1989). Das Konzert wird von SRF2 Kultur aufgenommen.
GARE DU NORD | Schwarzwaldallee 200 | 4058 Basel
Sa, 10.6.2017, 20:00
Kleine Eheverbrechen
Éric-Emmanuel Schmitt
Ein Ehe-Duell, das unter die Haut geht.

Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall…?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung…? Ist Lisa wirklich seine Frau…? Gilles kann sich (?) an nichts erinnern. Wer ist er…? Wer ist Lisa…? Was für eine Ehe führten sie…? Mühsam versucht er seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren.

Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Ehe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügt…? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt. Waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es das Gegenteil…? - Eine Hassliebe…?
So, 11.6.2017, 20:00
«Offene Landschaft» – Collegium Novum Zürich
Der Begriff «offene Landschaft» ist in den Geo-Wissenschaften gebräuchlich, um Landschaftstypen ausserhalb geschlossener Waldungen zu bezeichnen. Sie sind oft weiträumig strukturiert, eröffnen Perspektiven und können Kontrastierendes vereinen. Die vier Werke, welche die Klanglandschaft dieses Konzertes formen, umfassen ein weites Spektrum zeitgenössischen Komponierens. Samir Odeh-Tamimi ist ein aus Israel stammender Palästinenser, der seit vielen Jahren in Berlin lebt. In seiner Musik verschmelzt er Eigenarten orientalischer Musikkulturen mit Errungenschaften der westlichen Avantgarde. Jan Krejcík ist ein tschechischer Komponist, der gegenwärtig in Paris lebt. Er hat ein Mikroton-Vibraphon entwickelt, welches das Collegium Novum mit seinem neuen Werk erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der griechisch-französische Komponist George Aperghis ist mit seinem Werk «Le reste du temps» vertreten. Enno Poppe präsentiert mit «Öl» ein Werk, das ihn international bekannt gemacht hat und ihn als einen Komponisten zeigt, der insbesondere die grossen Formen der instrumentalen Musik souverän beherrscht. Mit: Collegium Novum Zürich: Imke Frank (Violoncello), Françoise Rivalland (Cymbalum), Brian Archinal (Mikroton-Vibraphon); Enno Poppe (Dirigent). Programm: Samir Odeh-Tamimi (*1970): «Hutáf Al-Arwáh» (2001); Georges Aperghis (*1945) «Le reste du temps» (2003); Jan Krejcík (*1975) «Das wohldetemperierte Vibraphon» (3 Studien über bewegliche Tonhöhen) (Uraufführung, Auftragswerk); Enno Poppe (*1969) «Öl» (2001–2004)
GARE DU NORD | Schwarzwaldallee 200 | 4058 Basel
Mi, 14.6.2017, 19:00
Endstation Sehnsucht
Tennessee Williams
(A Streetcar Named Desire)

LÜGEN, LÜGEN, INNEN WIE AUSSEN, NICHTS ALS LÜGEN!
"Ich will keinen Realismus. Ich will Zauber."

In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle „Desire“ hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht.

Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Süd
Do, 15.6.2017, 20:00
Der Vater
(Le Père)
Florian Zeller
Zellers preisgekröntes Drama («Prix Molière» für das beste französische Theater Stück, «Best play of the year» in London und New York) – Ein Muss!

Ein berührendes Stück über einen alten Mann, der an Alzheimer erkrankt ist.

André, achtzig, Witwer, Vater von zwei Töchtern, merkt, dass sich etwas verändert - es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt, er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung: "Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es ..."

Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung, versucht vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrechtzuerhalten, alles sei in Ordnung, wobei es ganz offensichtlich is
Fr, 16.6.2017, 20:00
Harold & Maude - Die Kult-Komödie schlechthin
Colin Higgins
Die bezaubernde Liebesgeschichte eines skurrilen jungen Mannes und einer herrlich verrückten alten Dame.

„Harold! Findest du das witzig?“ - Wenn Mrs. Chasen keine Antwort bekommt, dann ahnen wir schon, dass ihr Sohn wieder einmal seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht - Harold, aus bestem Haus, könnte eigentlich sehr zufrieden sein mit seinem Leben. Er lebt mit seiner Mutter und wird von ihr verwöhnt. Nur frönt er einem seltsamen Hobby: Er setzt seinen eigenen Tod in Szene. Immer wieder. Spektakulär! - Ob ein Ende durch den Strick, Ertrinken im gepflegten Pool, Tod durch Explosion oder Sterben im Gemetzel - nichts lässt der einfallsreiche Teenager unversucht. Genauso gern besucht er Beerdigungen fremder Menschen...

Eines Tages lernt er ausgerechnet auf einer Beerdingung Maude kennen
Sa, 17.6.2017, 20:00
Der Vorname
(Le Prénom)
Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Lachsalven garantiert

Streit um den Namen: Wer kennt das nicht. - Doch in der herrlich prickelnden französischen Komödie "Der Vorname" eskaliert die Diskussion um den Namen des neuen Erdenbürgers.

Ein gemütlicher Abend mit Freunden und Familie soll es werden in der stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre und seiner Ehefrau Elisabeth. Eingeladen sind Vincent, Pierres Jugendfreund und Elisabeths Bruder, mit seiner schwangeren Frau Anna sowie der Posaunist Claude, mit dem Elisabeth seit ihren Kindertagen befreundet ist.

Klare Sache, der Sohn soll Adolphe heissen, Adolphe mit "phe" und nicht mit "f". Doch der feine Unterschied interessiert an diesem Abend niemand mehr. Der Vorname löst Entrüstung aus. Den Anwesenden ist das Lachen vergangen. - Das gemütliche Abe
Do, 22.6.2017, 19:00
Endstation Sehnsucht
Tennessee Williams
(A Streetcar Named Desire)

LÜGEN, LÜGEN, INNEN WIE AUSSEN, NICHTS ALS LÜGEN!
"Ich will keinen Realismus. Ich will Zauber."

In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle „Desire“ hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht.

Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Süd
Fr, 23.6.2017, 20:00
Kleine Eheverbrechen
Éric-Emmanuel Schmitt
Ein Ehe-Duell, das unter die Haut geht.

Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall…?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung…? Ist Lisa wirklich seine Frau…? Gilles kann sich (?) an nichts erinnern. Wer ist er…? Wer ist Lisa…? Was für eine Ehe führten sie…? Mühsam versucht er seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren.

Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Ehe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügt…? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt. Waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es das Gegenteil…? - Eine Hassliebe…?
Sa, 24.6.2017, 20:00
Komödie im Dunkeln (Dark Comedy)
Die Kult-Comedy von Peter Shaffer
Brindsley Miller, ein aufstrebender junger Künstler kurz vor seinem „Durchbruch...“ scheint die Dinge im Griff zu haben. Kein Wunder, als Künstler muss sich auch der härteste Stein seinem Willen fügen. Für diesen Abend allerdings hat er sich zu viel vorgenommen. - Einerseits erwartet er einen Millionen schweren, weltbekannten Sammler, der sich seine Arbeiten anschauen möchte. Andererseits kommt der Vater seiner verwöhnten Verlobten zum ersten Mal zu Besuch... Viel Stress für den jungen Mann, der alles richtig machen möchte. - Zu dumm nur, dass kurz vor Eintreffen des Besuches die Sicherung im ganzen Haus durchknallt.

Und während sich nun die beiden Verliebten durch das Dunkel tasten, das späte Mädchen Miss Furnival ängstlich in die Wohnung stolpert, die liebesdurstige Exfreundin telefo
So, 25.6.2017, 18:00
Männer und andere Irrtümer
Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth
Das brillante Gegenstück zu "Caveman" aus der Sicht der Frau

Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln.
Zurück bleibt die verlassene Gattin, die nach Jahren des Hausfrauendaseins die neu gewonnene "Freiheit" in allen Höhen und Tiefen und gegebenenfalls mit bissigem Humor durchlebt: Eine Achterbahn der Gefühle! - Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich in einem Monolog den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt, sondern auch in die des auf Freiersfüssen wandelnden Ehemannes schlüpft und in die der "guten Fee", mit der der Mann durchgebrannt is
Sinfonie Orchester Basel
  • Das Sinfonieorchester Basel gehört zu den führenden Schweizer Klangkörpern.
basel sinfonietta
  • Die Basel Sinfonietta setzt sich die Aufführung und Verbreitung von Neuer Musik und neu­en Musikformen ein.
Theater L.U.S.T.
Improvisationstheater
Weberstr. 29 | 79232 March
Rhythmustheater Shinoré
Annika Hartmann
Weberstr. 29 | 79232 March
Casino-Gesellschaft Basel
Steinenberg 14 | CH-4051 Basel
Gare du Nord
Bahnhof für Neue Musik
Schwarzwaldallee 200 | CH-4058 Basel
Shantel
Herrenstraße 5 | 79539 Lörrach
Annika Hartmann
Tom Brünle
Rhythmustheater Shinoré
Weberstr.29 | 79232 March bei Freiburg
Annika Hartmann
Theater L.U.S.T.
Weberstr. 29 | 79232 March
Martina Wäldele
Hildastr. 7 | 79102 Freiburg
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