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Do, 22.2.2018, 19:00
Die Nachtwandlerin
Vincenzo Bellini
Ausgerechnet in das Waisenmädchen Amina hat sich der junge reiche Grundbesitzer Elvino, die beste Partie im Dorf, verliebt. Amina arbeitet für ihre Ziehmutter Teresa in der Wassermühle eines Alpentals. Um sie heiraten zu können, hat Elvino seine Verlobung mit der Wirtin Lisa gelöst. Als jedoch ein Fremder in Lisas Gasthof absteigt und Amina in seinem Bett schlafend aufgefunden wird, zerbricht die Beziehung an Elvinos Eifersucht. Am Ende legt die verstoßene Amina eine riskante Unschuldsprobe ab. Die 1831 in Mailand uraufgeführte Sonnambula wurde zu einem Welterfolg des Belcanto.

Musikalische Leitung: Michele Gamba
Regie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub
Chor: Michael Alber
Dramaturgie: Sergio Morabito, Angela Beuerle

In italien
Do, 22.2.2018, 19:30
Jazz meets Klassik
Matthias Foremny, Leitung / Isabelle van Keulen, Violine // PROGRAMM: Wolfgang Amadé Mozart. Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218 // Joseph Haydn: Symphonie Nr. 45 fis-Moll Hob. I:45 „Abschiedssymphonie“ // Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 (für Streichorchester bearbeitet von Peter Wolf) // Jacques Loussier: Konzert für Violine, Schlagzeug und Streichorchester
STUTTGARTER KAMMERORCHESTER E.V. | Johann-Sebastian-Bach-Platz | 70178 Stuttgart
Fr, 23.2.2018, 19:00
Fidelio
von Ludwig van Beethoven
Der Oper liegt eine Episode aus der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution zugrunde. J. N. Bouilly wollte selbst erlebt haben, was er 1798 in seinem Libretto Leonore oder Die eheliche Liebe schilderte: Einer Frau gelingt es in der Verkleidung eines Mannes, ihren Gatten aus dem Kerker zu befreien. In der österreichischen Monarchie mussten für Beethovens Oper alle Hinweise auf den politischen Kontext getilgt werden. Doch seine packende Musik ist voll revolutionärer Dringlichkeit. Zugleich entwächst Beethovens Leonore der ihr gesellschaftlich zugedachten Rolle als bürgerliche Ehefrau.

Wir spielen Beethovens einzige Oper, die er zwischen 1805 und 1814 in drei Anläufen erarbeitete, in der Fassung letzter Hand, inklusive ihrer originalen Dialogszenen.

Musikalische Leitung: Sylv
Fr, 23.2.2018, 19:30
König Lear (Premiere)
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
Fr, 23.2.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 24.2.2018, 19:00
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
Sa, 24.2.2018, 14:00
Sitzkissenkonzert: Die drei Räuber
nach dem gleichnamigen Buch von Tomi Ungerer
für Kinder von 5 bis 7 Jahren
Die drei Räuber überfallen Kutschen und berauben die Reisenden. Als sie eines Tages auf einem ihrer Raubzüge auf das kleine Waisenmädchen Tiffany treffen, wendet sich ihr Leben. Sie beginnen nach anderen unglücklichen Kindern zu suchen, für die sie ein prächtiges Schloss kaufen und schließlich eine ganze Stadt gründen.
Sa, 24.2.2018, 15:30
Sitzkissenkonzert: Die drei Räuber
nach dem gleichnamigen Buch von Tomi Ungerer
für Kinder von 5 bis 7 Jahren
Die drei Räuber überfallen Kutschen und berauben die Reisenden. Als sie eines Tages auf einem ihrer Raubzüge auf das kleine Waisenmädchen Tiffany treffen, wendet sich ihr Leben. Sie beginnen nach anderen unglücklichen Kindern zu suchen, für die sie ein prächtiges Schloss kaufen und schließlich eine ganze Stadt gründen.
Sa, 24.2.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley (Uraufführung)
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Sa, 24.2.2018, 19:30
Eines langen Tages Reise in die Nacht
von Eugene O’Neill
Ein Stück, „geboren aus frühem Schmerz, geschrieben mit Blut und Tränen“, so nannte Eugene O’Neill sein 1940 vollendetes Drama. Der autobiographisch gefärbte Text schildert einen einzigen Tag im Leben und Leiden der Familie Tyrone: Vater, Mutter, zwei Söhne, alle eingesperrt in ihren Abhängigkeiten und Neurosen. James Tyrone, einst ein gefeierter Schauspieler, kann seine armselige Jugend nicht vergessen und tyrannisiert die Familie mit seinem Geiz, an dem bereits ein Sohn zugrunde gegangen ist. Das Bewusstsein dieser Schuld treibt Tyrones Frau Mary in die Morphiumsucht. Der zweite Sohn James wird zum Trinker und Zyniker; sein jüngerer Bruder Edmund leidet an Schwindsucht, die als Sommergrippe bagatellisiert wird.
Die Inszenierung von Armin Petras kontrastiert das Karussell der Lebenslügen
Sa, 24.2.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 24.2.2018, 19:00
Die Kunst des Küssens - Musik und Literatur
Philharmonia Chor Stuttgart. Hans-Peter Bögel, Rezitation. Ralph Bergmann, Klavier. Johannes Knecht, Leitung. Zu einem Kaleidoskop über die Kunst des Küssens lädt der renommierte Philharmonia Chor Stuttgart in den Weißen Saal des Neuen Schlosses ein. In seinem musikalisch-literarischen Recital im Weißen Saal beleuchtet das Ensemble diesmal ein emotionales Thema – mit Chorwerken von Schütz bis Schumann, von der Operette bis zu einer Uraufführung von Jan Kopp. Außerdem ist Ralph Bergmann mit Solo-Klavierwerken von Messiaen und Strawinsky zu hören. Literarische Texte zum Thema spricht Hans-Peter Bögel, die Leitung hat Johannes Knecht. Karten an der Abendkasse.
PHILHARMONIA CHOR STUTTGART | Kienbachstr. 12 | 70734 Fellbach
So, 25.2.2018, 16:00
Parsifal
Richard Wagner
Amfortas, der Gralskönig, leidet. Der Zauberer Klingsor hat dem von einer »teuflisch schönen Frau« Verführten mit einem heiligen Speer eine Wunde geschlagen. Jedes Mal, wenn der König die Gralsenthüllung vollzieht, von der sich die Gralsritter nähren, bricht diese Wunde von neuem auf. Alle Hoffnung knüpft sich an die Ankunft eines »reinen Toren«, der »durch Mitleid wissend« werden soll. Parsifal ahnt von seiner Bestimmung zum Erlöser nichts. Die Seherin Kundry klärt ihn über sein Geschick auf. Bis er den Weg zur Gralsburg findet, ist die Gralsgemeinschaft der Auflösung nahe.

Wagners »Bühnenweihfestspiel«, uraufgeführt 1882 in Bayreuth, entfaltet seinen »Karfreitagszauber« stellenweise in archaisierender Einfachheit, dann wieder in kühner Harmonik an der Grenze zur Atonalität.

Musikal
So, 25.2.2018, 19:00
König Lear
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
So, 25.2.2018, 19:00
Freiburger Abo-Konzert Nr. 4
Werke von Antonín Dvořák und Dmitrij Schostakowitsch
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10

Mischa Maisky, Violoncello
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Aziz Shokhakimov (Foto)

Einführung um 18 Uhr
Mo, 26.2.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Von Wolfgang Amadeus Mozart
Changierend zwischen Märchen, Mysterienspiel und Kasperle-Oper, zwischen Zauberspektakel und Hort freimaurerischer Geheimlehren hat Die Zauberflöte seit ihrer Uraufführung 1791 vielerlei Interpretationen und Bewertungen erfahren. Unangefochten blieb stets die Bewunderung für die berührende Kraft und Originalität von Mozarts Musik. Aber eben auch die Vieldeutigkeit der Geschichte vom Prinzen Tamino, der sich in das Bildnis Paminas verliebt und sich im Auftrag ihrer Mutter, der Königin der Nacht, auf den Weg macht, Pamina aus den Fängen des vorgeblich bösen Sarastro zu befreien, trägt zu ihrer Faszination bei. Dass und wie sich auf dieser Reise ein vermeintlich festgefügtes Wertesystem als brüchig erweist und eine junge Generation sich auf die auch schmerzvolle Suche nach einer Wahrheit jens
Di, 27.2.2018, 19:30
König Lear
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
Mi, 28.2.2018, 19:00
Fidelio
von Ludwig van Beethoven
Der Oper liegt eine Episode aus der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution zugrunde. J. N. Bouilly wollte selbst erlebt haben, was er 1798 in seinem Libretto Leonore oder Die eheliche Liebe schilderte: Einer Frau gelingt es in der Verkleidung eines Mannes, ihren Gatten aus dem Kerker zu befreien. In der österreichischen Monarchie mussten für Beethovens Oper alle Hinweise auf den politischen Kontext getilgt werden. Doch seine packende Musik ist voll revolutionärer Dringlichkeit. Zugleich entwächst Beethovens Leonore der ihr gesellschaftlich zugedachten Rolle als bürgerliche Ehefrau.

Wir spielen Beethovens einzige Oper, die er zwischen 1805 und 1814 in drei Anläufen erarbeitete, in der Fassung letzter Hand, inklusive ihrer originalen Dialogszenen.

Musikalische Leitung: Sylv
Do, 1.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Fr, 2.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Fr, 2.3.2018, 19:30
König Lear
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
Fr, 2.3.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Fr, 2.3.2018, 19:21
Keine Gnade für Noah
Komödie von Peter Worms Inhalt: Der Zimmermann, Thaddäus Paradeiser, ist der Ur-Ur-Ur-und-so-weiter-Enkel von Noah. Eines schönen Tages bekommt er Besuch von „ganz oben“ – der Engel Lara stellt ihn vor die Aufgabe eine Arche zu bauen, da der Herr eine zweite Sintflut auf die Erde senden will. Zunächst kann Thaddäus es nicht glauben, aber als ihm durch eine wundersame Erscheinung der Auftrag von Gott bestätigt wird, legt er los und stößt auf mannigfaltige Probleme, die kein Ende zu nehmen scheinen. Zum Glück steht ihm seine unerschrockene Ehefrau Marta zur Seite und Hilfe von ganz unerwarteter Stelle ereilt ihn. Wird Thaddäus die Menschheit retten können?
NEUGEREUTER THEÄTERLE E.V. | Schneideräckerstr. 57 | 70378 Stuttgart
Sa, 3.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Sa, 3.3.2018, 19:30
König Lear
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
Sa, 3.3.2018, 20:22
Keine Gnade für Noah
Komödie von Peter Worms Inhalt: Der Zimmermann, Thaddäus Paradeiser, ist der Ur-Ur-Ur-und-so-weiter-Enkel von Noah. Eines schönen Tages bekommt er Besuch von „ganz oben“ – der Engel Lara stellt ihn vor die Aufgabe eine Arche zu bauen, da der Herr eine zweite Sintflut auf die Erde senden will. Zunächst kann Thaddäus es nicht glauben, aber als ihm durch eine wundersame Erscheinung der Auftrag von Gott bestätigt wird, legt er los und stößt auf mannigfaltige Probleme, die kein Ende zu nehmen scheinen. Zum Glück steht ihm seine unerschrockene Ehefrau Marta zur Seite und Hilfe von ganz unerwarteter Stelle ereilt ihn. Wird Thaddäus die Menschheit retten können?
NEUGEREUTER THEÄTERLE E.V. | Schneideräckerstr. 57 | 70378 Stuttgart
So, 4.3.2018, 16:00
Parsifal
Richard Wagner
Amfortas, der Gralskönig, leidet. Der Zauberer Klingsor hat dem von einer »teuflisch schönen Frau« Verführten mit einem heiligen Speer eine Wunde geschlagen. Jedes Mal, wenn der König die Gralsenthüllung vollzieht, von der sich die Gralsritter nähren, bricht diese Wunde von neuem auf. Alle Hoffnung knüpft sich an die Ankunft eines »reinen Toren«, der »durch Mitleid wissend« werden soll. Parsifal ahnt von seiner Bestimmung zum Erlöser nichts. Die Seherin Kundry klärt ihn über sein Geschick auf. Bis er den Weg zur Gralsburg findet, ist die Gralsgemeinschaft der Auflösung nahe.

Wagners »Bühnenweihfestspiel«, uraufgeführt 1882 in Bayreuth, entfaltet seinen »Karfreitagszauber« stellenweise in archaisierender Einfachheit, dann wieder in kühner Harmonik an der Grenze zur Atonalität.

Musikal
So, 4.3.2018, 18:00
Das 1. Evangelium
frei nach dem Matthäus-Evangelium
Und Gott wurde Mensch. Auf den Spuren des Matthäus-Evangeliums, Bachs Passionen und der Verfilmung von Pier Paolo Pasolini erzählt der Regisseur Kay Voges vom Ur-Mythos des Neuen Testaments. Zwischen dem Schrei der Geburt und dem Schrei des Todes ereignet sich das Leben des Menschen Jesus von Nazareth. Wie kann man die Menschwerdung Gottes heute erzählen? Pasolini hatte Jesus als realistische, menschliche Figur inszeniert. Im italienischen Matera drehte er fast ausschließlich mit Laiendarstellern. Auch Fred Holland Day, einer der ersten Pioniere der amerikanischen Fotografie, inszenierte im Sommer 1898 auf einem Hügel mit Nachbarn aus seinem Wohnort Norwood eine Passionsserie. Er selbst übernahm die Rolle Jesu Christi – inspiriert hatte ihn dazu ein Besuch bei den Oberammergauer Passionssp
So, 4.3.2018, 19:00
Der Scheiterhaufen
nach dem Roman von György Dragomán
Rumänien 1989 /90: Zwei Monate nach dem Sturz Ceauşescus stehen die Überreste des diktatorischen Regimes in Flammen. Die 13-jährige Waise Emma wird von einer Unbekannten, die sich als ihre Großmutter vorstellt, aus dem Internat abgeholt und soll von nun an bei ihr leben. Widerstrebend folgt sie der Fremden in eine neue Stadt. In ihrer neuen Schule wird sie gemieden, denn ihre Großmutter gilt als Spitzel und Verrückte, die im Kaffeesatz, in Mehl und Blut die Zukunft liest.

Der viel beachtete Roman von György Dragomán richtet den Blick auf eine von Angst und Unsicherheit geprägte Umbruchszeit. Durch die Augen eines Mädchens schaut er auf die blutige Geburt einer jungen Demokratie: auf eine Welt zwischen dem Gestern und dem Heute, auf die Rituale von Schuld, Rache und Trauer, auf die
So, 4.3.2018, 15:17
Keine Gnade für Noah
Komödie von Peter Worms Inhalt: Der Zimmermann, Thaddäus Paradeiser, ist der Ur-Ur-Ur-und-so-weiter-Enkel von Noah. Eines schönen Tages bekommt er Besuch von „ganz oben“ – der Engel Lara stellt ihn vor die Aufgabe eine Arche zu bauen, da der Herr eine zweite Sintflut auf die Erde senden will. Zunächst kann Thaddäus es nicht glauben, aber als ihm durch eine wundersame Erscheinung der Auftrag von Gott bestätigt wird, legt er los und stößt auf mannigfaltige Probleme, die kein Ende zu nehmen scheinen. Zum Glück steht ihm seine unerschrockene Ehefrau Marta zur Seite und Hilfe von ganz unerwarteter Stelle ereilt ihn. Wird Thaddäus die Menschheit retten können?
NEUGEREUTER THEÄTERLE E.V. | Schneideräckerstr. 57 | 70378 Stuttgart
Mo, 5.3.2018, 19:00
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
Mo, 5.3.2018, 19:00
Autostück. Belgrader Hund
Von Anne Habermehl
Theater auf Rädern. Die Stadt als Bühne. Ein Auto fährt mit Ihnen auf der Rückbank durch das abendliche Stuttgart. Auf dem Fahrersitz ein Schauspieler. Das Radio läuft. Musik. Nachrichten. Die Ampeln springen um. Das Zentrum lassen Sie hinter sich. Eine Frau steht am Straßenrand, der Wagen hält, sie steigt zu, auf den Beifahrersitz. Ein Wortwechsel, plötzlich scheint alles möglich. Ein winziges, intensives, intimes Kammerspiel entspinnt sich zwischen den beiden. Wenige Zentimeter vor Ihren Augen, Ohren und Nasen. Während draußen die abendliche Stadt vorüberzieht wie ein Film. Vielleicht beschlagen irgendwann die Scheiben. Der Wirklichkeit ausgesetzt verändert sich Ihre Wahrnehmung. Die Grenzen zwischen Realität und Spiel, zwischen Schauspielern, Statisten und Zuschauern verschwimmen. Eine
Mo, 5.3.2018, 21:00
Autostück. Belgrader Hund
Von Anne Habermehl
Theater auf Rädern. Die Stadt als Bühne. Ein Auto fährt mit Ihnen auf der Rückbank durch das abendliche Stuttgart. Auf dem Fahrersitz ein Schauspieler. Das Radio läuft. Musik. Nachrichten. Die Ampeln springen um. Das Zentrum lassen Sie hinter sich. Eine Frau steht am Straßenrand, der Wagen hält, sie steigt zu, auf den Beifahrersitz. Ein Wortwechsel, plötzlich scheint alles möglich. Ein winziges, intensives, intimes Kammerspiel entspinnt sich zwischen den beiden. Wenige Zentimeter vor Ihren Augen, Ohren und Nasen. Während draußen die abendliche Stadt vorüberzieht wie ein Film. Vielleicht beschlagen irgendwann die Scheiben. Der Wirklichkeit ausgesetzt verändert sich Ihre Wahrnehmung. Die Grenzen zwischen Realität und Spiel, zwischen Schauspielern, Statisten und Zuschauern verschwimmen. Eine
Mo, 5.3.2018, 20:00
Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? (AT)
von René Pollesch
„Es ist vielleicht nicht so, dass in den menschlichen Geschichten auch Gegenstände vorkommen, sondern dass die menschlichen Geschichten untrennbar mit den Gegenständen verbunden sind. Man fragt sich ja, was hält die Handlung in Gang, unser Leben und das alles, wie hielten wir das alles in Gang? In Filmen sind es oft Dinge. Der Falke aus dem ‚Malteser Falken’, oder der Tesserakt aus den ‚Avengers’. Ich würde gerne über ein Ding sagen können, dass das WIR sind, nicht weil wir darin leben, oder sitzen oder liegen, also weil es Teil unseres Milieus ist, sondern weil es in der Lage ist, eine Gruppe, ein Kollektiv zusammenzuhalten, wie etwa ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft.“
René Pollesch

René Polleschs Inszenierungen entstehen immer in engster Zusammenarbeit mit dem Ensemble und
Di, 6.3.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Von Wolfgang Amadeus Mozart
Changierend zwischen Märchen, Mysterienspiel und Kasperle-Oper, zwischen Zauberspektakel und Hort freimaurerischer Geheimlehren hat Die Zauberflöte seit ihrer Uraufführung 1791 vielerlei Interpretationen und Bewertungen erfahren. Unangefochten blieb stets die Bewunderung für die berührende Kraft und Originalität von Mozarts Musik. Aber eben auch die Vieldeutigkeit der Geschichte vom Prinzen Tamino, der sich in das Bildnis Paminas verliebt und sich im Auftrag ihrer Mutter, der Königin der Nacht, auf den Weg macht, Pamina aus den Fängen des vorgeblich bösen Sarastro zu befreien, trägt zu ihrer Faszination bei. Dass und wie sich auf dieser Reise ein vermeintlich festgefügtes Wertesystem als brüchig erweist und eine junge Generation sich auf die auch schmerzvolle Suche nach einer Wahrheit jens
Di, 6.3.2018, 21:00
Autostück. Belgrader Hund
Von Anne Habermehl
Theater auf Rädern. Die Stadt als Bühne. Ein Auto fährt mit Ihnen auf der Rückbank durch das abendliche Stuttgart. Auf dem Fahrersitz ein Schauspieler. Das Radio läuft. Musik. Nachrichten. Die Ampeln springen um. Das Zentrum lassen Sie hinter sich. Eine Frau steht am Straßenrand, der Wagen hält, sie steigt zu, auf den Beifahrersitz. Ein Wortwechsel, plötzlich scheint alles möglich. Ein winziges, intensives, intimes Kammerspiel entspinnt sich zwischen den beiden. Wenige Zentimeter vor Ihren Augen, Ohren und Nasen. Während draußen die abendliche Stadt vorüberzieht wie ein Film. Vielleicht beschlagen irgendwann die Scheiben. Der Wirklichkeit ausgesetzt verändert sich Ihre Wahrnehmung. Die Grenzen zwischen Realität und Spiel, zwischen Schauspielern, Statisten und Zuschauern verschwimmen. Eine
Di, 6.3.2018, 19:00
Autostück. Belgrader Hund
Von Anne Habermehl
Theater auf Rädern. Die Stadt als Bühne. Ein Auto fährt mit Ihnen auf der Rückbank durch das abendliche Stuttgart. Auf dem Fahrersitz ein Schauspieler. Das Radio läuft. Musik. Nachrichten. Die Ampeln springen um. Das Zentrum lassen Sie hinter sich. Eine Frau steht am Straßenrand, der Wagen hält, sie steigt zu, auf den Beifahrersitz. Ein Wortwechsel, plötzlich scheint alles möglich. Ein winziges, intensives, intimes Kammerspiel entspinnt sich zwischen den beiden. Wenige Zentimeter vor Ihren Augen, Ohren und Nasen. Während draußen die abendliche Stadt vorüberzieht wie ein Film. Vielleicht beschlagen irgendwann die Scheiben. Der Wirklichkeit ausgesetzt verändert sich Ihre Wahrnehmung. Die Grenzen zwischen Realität und Spiel, zwischen Schauspielern, Statisten und Zuschauern verschwimmen. Eine
Mi, 7.3.2018, 19:30
Arsen und Spitzenhäubchen
Komödie von Joseph Kesselring
Familie Brewster zeigt Anzeichen durchgängigen Wahnsinns: unter dem Deckmantel hochanständiger Wohltätigkeit erlösen die beiden älteren Schwestern Abby und Martha in Serie einsame Herren, die bei ihnen auf der Suche nach einer Unterkunft auftauchen, von ihrem – ihrer Meinung nach – traurigen Dasein. Ihr Neffe Teddy hält sich für den Präsidenten der Vereinigten Staaten und gräbt im Keller den Panama-Kanal, in dem die beiden Damen regelmäßig ihre Opfer begraben. Der ahnungslose Mortimer, seines Zeichens Theaterkritiker und Bruder von Teddy, scheint der einzig „Normale“ in dieser Familie. Als er die frischeste Leiche zufällig entdeckt, ist er als Krisenmanager gefordert. Für weitere Eskalation sorgt das Auftauchen eines dritten Neffen namens Jonathan, international gesuchter Schwerverbrecher
Do, 8.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Do, 8.3.2018, 19:30
König Lear
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
Do, 8.3.2018, 20:00
Stuttgarter Abo-Konzert Nr. 6
Werke von Ludwig van Beethoven und Jörg Widmann
Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre für Orchester
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica)

Francesco Piemontesi, Klavier
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Sir Roger Norrington (Foto)

Einführung um 19 Uhr
Fr, 9.3.2018, 19:00
Die Nachtwandlerin
Vincenzo Bellini
Ausgerechnet in das Waisenmädchen Amina hat sich der junge reiche Grundbesitzer Elvino, die beste Partie im Dorf, verliebt. Amina arbeitet für ihre Ziehmutter Teresa in der Wassermühle eines Alpentals. Um sie heiraten zu können, hat Elvino seine Verlobung mit der Wirtin Lisa gelöst. Als jedoch ein Fremder in Lisas Gasthof absteigt und Amina in seinem Bett schlafend aufgefunden wird, zerbricht die Beziehung an Elvinos Eifersucht. Am Ende legt die verstoßene Amina eine riskante Unschuldsprobe ab. Die 1831 in Mailand uraufgeführte Sonnambula wurde zu einem Welterfolg des Belcanto.

Musikalische Leitung: Michele Gamba
Regie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub
Chor: Michael Alber
Dramaturgie: Sergio Morabito, Angela Beuerle

In italien
Fr, 9.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Fr, 9.3.2018, 20:00
Stuttgarter Abo-Konzert Nr. 6
Werke von Ludwig van Beethoven und Jörg Widmann
Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre für Orchester
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica)

Francesco Piemontesi, Klavier
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Sir Roger Norrington (Foto)

Einführung um 19 Uhr
Fr, 9.3.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 10.3.2018, 19:30
Der Steppenwolf (Premiere)
nach dem Roman von Hermann Hesse
Premiere: 10. März 2018, Schauspielhaus

Der Steppenwolf, begonnen 1925 in Basel, vollendet 1927 in Zürich, ist das Werk, von dem die internationale Renaissance Hermann Hesses ausgegangen ist – seine Wiederentdeckung als Autor vor allem von der jungen Generation Amerikas während des Vietnamkrieges. Im Steppenwolf erkannte sich der Teil der Jugend wieder, der an den Strukturen der Gesellschaft zweifelte: „Es gibt nun Zeiten, wo eine ganze Generation so zwischen zwei Zeiten, zwischen zwei Lebensstile hineingerät, dass ihr jede Selbstverständlichkeit, jede Sitte, jede Geborgenheit und Unschuld verlorengeht.“, heißt es im Roman.

Mindestens zwei Welten wohnen in seiner Brust: Harry Haller, ein einsamer Intellektueller, zerreißt sich selbst zwischen dem bürgerlich-angepassten Leben und sein
Sa, 10.3.2018, 20:00
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
Im September 1782 floh der damals 22-jährige Friedrich Schiller aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Die Schulzeit in Schloss Solitude und in der Hohen Karlsschule hatte er als quälenden militärischen Drill erlebt. Er war in Festungshaft gesessen; jede nicht-medizinische Schriftstellerei war dem angehenden Mediziner bei Strafandrohung untersagt. Während der Herzog zu Ehren einer russischen Großfürstin ein Fest mit Feuerwerk veranstaltete, nutzte Friedrich Schiller, der aus Rücksicht auf seinen vom Herzog abhängigen Vater lange gezögert hatte, die Gunst des Augenblicks, um in Nacht und Pulverdampf aus der Stadt zu entweichen.

Sein Drama Kabale und Liebe entsteht auf der Flucht. Als junger Stürmer und Dränger richtet er sich radikal gegen die Fürstenwillkür, dere
Sa, 10.3.2018, 21:00
LINIE ZWEI: Mixtur 2003
Karlheinz Stockhausen: Mixtur 2003 (Werk 16 2/3).
Für 5 Orchestergruppen, Sinusgeneratoren und 4 Ringmodulatoren

SWR Experimentalstudio
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Titus Engel (Foto)
Sa, 10.3.2018, 19:30
Mannheimer Abo-Konzert Nr. 4
Werke von Ludwig van Beethoven und Jörg Widmann
Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre für Orchester
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica)

Francesco Piemontesi, Klavier
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Sir Roger Norrington (Foto)

Einführung um 18:30 Uhr
So, 11.3.2018, 18:30
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
So, 11.3.2018, 18:00
Faust I
von Johann Wolfgang von Goethe
Schneller, höher, weiter. Faust ist der Klassiker der deutschen Moderne. Der Troll des Fortschritts, der Unrast, der unstillbaren Lust und Energie. Faust ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und meistbesuchte Theaterstück in Deutschland und (rechnet man die Entstehungsphase beider Teile zusammen) im vollen Wortsinn ein Lebenswerk. Goethe beginnt in jungen Jahren zu schreiben, arbeitet ein Leben lang an seinem Faust und vollendet ihn nach eigenem Ermessen nie. Das Werk ist Jugendstreich und Alterswerk zugleich. Schneller, höher, weiter…

Mindestens ebenso vielgestaltig wie die Stadien des Werks sind seine Lesarten: als Nationalepos der Deutschen oder als Weltentwurf, als politische Parabel, als Zitatenschatz oder als die Gelehrtentragödie eines Universalgenies. In der Eröff
So, 11.3.2018, 20:00
Unterm Rad
nach der Erzählung von Hermann Hesse
„So, jetzt fängt in Stuttgart das Landexamen an, und wir wollen dem Giebenrath alles Gute wünschen“ – Hans Giebenrath, aus einer Kleinstadt im Schwarzwald, besteht das Landexamen in der Residenzstadt als zweiter und wird in die Klosterschule Maulbronn aufgenommen. Hermann Hesses Unterm Rad beschreibt das Schicksal eines begabten Kindes, dem die Schule, der Ehrgeiz und das Prestigebedürfnis seines Vaters sowie der Lokalpatriotismus seiner Heimatstadt eine Rolle aufdrängen, die kaum zu erfüllen ist. „Nur nicht matt werden, sonst kommt man unters Rad.“ Zerbricht und besiegt der Druck der Schule den natürlichen Menschen? Im Zentrum von Frank Abts Bühnenadaption von Hermann Hesses Erzählung über Hans Giebenraths Kampf und Scheitern stehen auch heute nicht weniger relevante Fragen: Wie will ich
So, 11.3.2018, 19:00
Freiburger Abo-Konzert Nr. 5
Werke von Ludwig van Beethoven und Jörg Widmann
Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre für Orchester
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica)

Francesco Piemontesi, Klavier (Foto)
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Sir Roger Norrington

Einführung um 18 Uhr
So, 11.3.2018, 19:00
LINIE ZWEI: Mixtur 2003
Karlheinz Stockhausen: Mixtur 2003 (Werk 16 2/3).
Für 5 Orchestergruppen, Sinusgeneratoren und 4 Ringmodulatoren

SWR Experimentalstudio
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Titus Engel (Foto)
Mo, 12.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Mi, 14.3.2018, 20:00
Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? (AT)
von René Pollesch
„Es ist vielleicht nicht so, dass in den menschlichen Geschichten auch Gegenstände vorkommen, sondern dass die menschlichen Geschichten untrennbar mit den Gegenständen verbunden sind. Man fragt sich ja, was hält die Handlung in Gang, unser Leben und das alles, wie hielten wir das alles in Gang? In Filmen sind es oft Dinge. Der Falke aus dem ‚Malteser Falken’, oder der Tesserakt aus den ‚Avengers’. Ich würde gerne über ein Ding sagen können, dass das WIR sind, nicht weil wir darin leben, oder sitzen oder liegen, also weil es Teil unseres Milieus ist, sondern weil es in der Lage ist, eine Gruppe, ein Kollektiv zusammenzuhalten, wie etwa ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft.“
René Pollesch

René Polleschs Inszenierungen entstehen immer in engster Zusammenarbeit mit dem Ensemble und
Do, 15.3.2018, 19:00
Die Nachtwandlerin
Vincenzo Bellini
Ausgerechnet in das Waisenmädchen Amina hat sich der junge reiche Grundbesitzer Elvino, die beste Partie im Dorf, verliebt. Amina arbeitet für ihre Ziehmutter Teresa in der Wassermühle eines Alpentals. Um sie heiraten zu können, hat Elvino seine Verlobung mit der Wirtin Lisa gelöst. Als jedoch ein Fremder in Lisas Gasthof absteigt und Amina in seinem Bett schlafend aufgefunden wird, zerbricht die Beziehung an Elvinos Eifersucht. Am Ende legt die verstoßene Amina eine riskante Unschuldsprobe ab. Die 1831 in Mailand uraufgeführte Sonnambula wurde zu einem Welterfolg des Belcanto.

Musikalische Leitung: Michele Gamba
Regie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub
Chor: Michael Alber
Dramaturgie: Sergio Morabito, Angela Beuerle

In italien
Do, 15.3.2018, 19:30
Arsen und Spitzenhäubchen
Komödie von Joseph Kesselring
Familie Brewster zeigt Anzeichen durchgängigen Wahnsinns: unter dem Deckmantel hochanständiger Wohltätigkeit erlösen die beiden älteren Schwestern Abby und Martha in Serie einsame Herren, die bei ihnen auf der Suche nach einer Unterkunft auftauchen, von ihrem – ihrer Meinung nach – traurigen Dasein. Ihr Neffe Teddy hält sich für den Präsidenten der Vereinigten Staaten und gräbt im Keller den Panama-Kanal, in dem die beiden Damen regelmäßig ihre Opfer begraben. Der ahnungslose Mortimer, seines Zeichens Theaterkritiker und Bruder von Teddy, scheint der einzig „Normale“ in dieser Familie. Als er die frischeste Leiche zufällig entdeckt, ist er als Krisenmanager gefordert. Für weitere Eskalation sorgt das Auftauchen eines dritten Neffen namens Jonathan, international gesuchter Schwerverbrecher
Fr, 16.3.2018, 19:00
Die Zauberflöte
Von Wolfgang Amadeus Mozart
Changierend zwischen Märchen, Mysterienspiel und Kasperle-Oper, zwischen Zauberspektakel und Hort freimaurerischer Geheimlehren hat Die Zauberflöte seit ihrer Uraufführung 1791 vielerlei Interpretationen und Bewertungen erfahren. Unangefochten blieb stets die Bewunderung für die berührende Kraft und Originalität von Mozarts Musik. Aber eben auch die Vieldeutigkeit der Geschichte vom Prinzen Tamino, der sich in das Bildnis Paminas verliebt und sich im Auftrag ihrer Mutter, der Königin der Nacht, auf den Weg macht, Pamina aus den Fängen des vorgeblich bösen Sarastro zu befreien, trägt zu ihrer Faszination bei. Dass und wie sich auf dieser Reise ein vermeintlich festgefügtes Wertesystem als brüchig erweist und eine junge Generation sich auf die auch schmerzvolle Suche nach einer Wahrheit jens
Fr, 16.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Fr, 16.3.2018, 19:30
König Lear
von William Shakespeare
Premiere: 23. Februar 2018, Schauspielhaus

Neufassung von Jutta Ferbers nach der Übersetzung von Wolf Baudissin
Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe: Der alte König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und veranstaltet einen Wettstreit unter ihnen: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Goneril und Regan, die beiden älteren, entledigen sich eloquent ihrer Aufgabe – und bekommen ihre Teile. Ihre Heuchelei bringt Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter dazu, sich dem rhetorischen Wettbewerb zu verweigern – auf die Frage, was sie sage, antwortet sie: „Nichts.“ Mit
Fr, 16.3.2018, 20:00
Uraufführung (Uraufführung)
von Hofmann&Lindholm nach einem Motiv aus Goethes Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Uraufführung: 16. März 2018, Nord

Nach ihrer Inszenierung Familie Weiß am Schauspiel Stuttgart befasst sich das Künstlerkollektiv Hofmann&Lindholm nun erstmals mit einem klassischen Bühnenstoff. In Uraufführung setzt es sich mit einer der geheimnisvollsten Szenen aus Goethes Faust II auseinander – dem sogenannten Abstieg zu den Müttern. Geheimnisvoll ist die Episode vor allem, da sie nur aus einer vielsagenden Auslassung besteht, die sich zwischen der Vorbereitung des Abstiegs und dem Wiederauftauchen des Titelhelden auftut. Goethe schrieb die Szene nicht, er konnte sie nicht schreiben, da der Abstieg zu den Müttern einer Reise an den Anfang gleichkommt – in eine Zeit vor der Geburt der Zeichen, an den Ursprung der Welt und des Sichtbaren. Mephisto, der „Geist, der stets verneint“, verm
Fr, 16.3.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 17.3.2018, 19:30
Der Steppenwolf
nach dem Roman von Hermann Hesse
Premiere: 10. März 2018, Schauspielhaus

Der Steppenwolf, begonnen 1925 in Basel, vollendet 1927 in Zürich, ist das Werk, von dem die internationale Renaissance Hermann Hesses ausgegangen ist – seine Wiederentdeckung als Autor vor allem von der jungen Generation Amerikas während des Vietnamkrieges. Im Steppenwolf erkannte sich der Teil der Jugend wieder, der an den Strukturen der Gesellschaft zweifelte: „Es gibt nun Zeiten, wo eine ganze Generation so zwischen zwei Zeiten, zwischen zwei Lebensstile hineingerät, dass ihr jede Selbstverständlichkeit, jede Sitte, jede Geborgenheit und Unschuld verlorengeht.“, heißt es im Roman.

Mindestens zwei Welten wohnen in seiner Brust: Harry Haller, ein einsamer Intellektueller, zerreißt sich selbst zwischen dem bürgerlich-angepassten Leben und sein
Sa, 17.3.2018, 20:00
Ein Sommernachtstraum im Cyber Valley
Shakespeares Zauberwald als psychedelisches Maschinenklangländle
von und mit Schorsch Kamerun
Uraufführung: 24. Februar 2018, Kammertheater

„Es herrscht Aufregung in der Zukunftsregion, den beiden regen Talschaften Stuttgart und Tübingen. Nach all den überstandenen Krisen und Mühen treibt der Fürst zum nächsten zu realiserenden Update: „Die künstliche Intelligenz kommt“, so die aktuelle Verheißung als lohnende Aussicht. „Heimat, Hightech, Highspeed“, schallt der Auftrag aus dem Palast. Aber wer kann weiter immer rasanter, und, vor allen Dingen, wohin überhaupt ständig noch weiter wachsen? Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen: Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von treibenden Herrschern und getriebenen Handwerkern, welchen Einfluss behalten die Fantasien der Elfen und was wird aus uns einfachen Liebenden?“ Schorsch K
Sa, 17.3.2018, 20:00
Uraufführung
von Hofmann&Lindholm nach einem Motiv aus Goethes Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Uraufführung: 16. März 2018, Nord

Nach ihrer Inszenierung Familie Weiß am Schauspiel Stuttgart befasst sich das Künstlerkollektiv Hofmann&Lindholm nun erstmals mit einem klassischen Bühnenstoff. In Uraufführung setzt es sich mit einer der geheimnisvollsten Szenen aus Goethes Faust II auseinander – dem sogenannten Abstieg zu den Müttern. Geheimnisvoll ist die Episode vor allem, da sie nur aus einer vielsagenden Auslassung besteht, die sich zwischen der Vorbereitung des Abstiegs und dem Wiederauftauchen des Titelhelden auftut. Goethe schrieb die Szene nicht, er konnte sie nicht schreiben, da der Abstieg zu den Müttern einer Reise an den Anfang gleichkommt – in eine Zeit vor der Geburt der Zeichen, an den Ursprung der Welt und des Sichtbaren. Mephisto, der „Geist, der stets verneint“, verm
Sa, 17.3.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 17.3.2018, 20:22
Keine Gnade für Noah
Komödie von Peter Worms Inhalt: Der Zimmermann, Thaddäus Paradeiser, ist der Ur-Ur-Ur-und-so-weiter-Enkel von Noah. Eines schönen Tages bekommt er Besuch von „ganz oben“ – der Engel Lara stellt ihn vor die Aufgabe eine Arche zu bauen, da der Herr eine zweite Sintflut auf die Erde senden will. Zunächst kann Thaddäus es nicht glauben, aber als ihm durch eine wundersame Erscheinung der Auftrag von Gott bestätigt wird, legt er los und stößt auf mannigfaltige Probleme, die kein Ende zu nehmen scheinen. Zum Glück steht ihm seine unerschrockene Ehefrau Marta zur Seite und Hilfe von ganz unerwarteter Stelle ereilt ihn. Wird Thaddäus die Menschheit retten können?
NEUGEREUTER THEÄTERLE E.V. | Schneideräckerstr. 57 | 70378 Stuttgart
So, 18.3.2018, 16:00
Parsifal
Richard Wagner
Amfortas, der Gralskönig, leidet. Der Zauberer Klingsor hat dem von einer »teuflisch schönen Frau« Verführten mit einem heiligen Speer eine Wunde geschlagen. Jedes Mal, wenn der König die Gralsenthüllung vollzieht, von der sich die Gralsritter nähren, bricht diese Wunde von neuem auf. Alle Hoffnung knüpft sich an die Ankunft eines »reinen Toren«, der »durch Mitleid wissend« werden soll. Parsifal ahnt von seiner Bestimmung zum Erlöser nichts. Die Seherin Kundry klärt ihn über sein Geschick auf. Bis er den Weg zur Gralsburg findet, ist die Gralsgemeinschaft der Auflösung nahe.

Wagners »Bühnenweihfestspiel«, uraufgeführt 1882 in Bayreuth, entfaltet seinen »Karfreitagszauber« stellenweise in archaisierender Einfachheit, dann wieder in kühner Harmonik an der Grenze zur Atonalität.

Musikal
So, 18.3.2018, 18:00
Das 1. Evangelium
frei nach dem Matthäus-Evangelium
Und Gott wurde Mensch. Auf den Spuren des Matthäus-Evangeliums, Bachs Passionen und der Verfilmung von Pier Paolo Pasolini erzählt der Regisseur Kay Voges vom Ur-Mythos des Neuen Testaments. Zwischen dem Schrei der Geburt und dem Schrei des Todes ereignet sich das Leben des Menschen Jesus von Nazareth. Wie kann man die Menschwerdung Gottes heute erzählen? Pasolini hatte Jesus als realistische, menschliche Figur inszeniert. Im italienischen Matera drehte er fast ausschließlich mit Laiendarstellern. Auch Fred Holland Day, einer der ersten Pioniere der amerikanischen Fotografie, inszenierte im Sommer 1898 auf einem Hügel mit Nachbarn aus seinem Wohnort Norwood eine Passionsserie. Er selbst übernahm die Rolle Jesu Christi – inspiriert hatte ihn dazu ein Besuch bei den Oberammergauer Passionssp
So, 18.3.2018, 19:00
Der Scheiterhaufen
nach dem Roman von György Dragomán
Rumänien 1989 /90: Zwei Monate nach dem Sturz Ceauşescus stehen die Überreste des diktatorischen Regimes in Flammen. Die 13-jährige Waise Emma wird von einer Unbekannten, die sich als ihre Großmutter vorstellt, aus dem Internat abgeholt und soll von nun an bei ihr leben. Widerstrebend folgt sie der Fremden in eine neue Stadt. In ihrer neuen Schule wird sie gemieden, denn ihre Großmutter gilt als Spitzel und Verrückte, die im Kaffeesatz, in Mehl und Blut die Zukunft liest.

Der viel beachtete Roman von György Dragomán richtet den Blick auf eine von Angst und Unsicherheit geprägte Umbruchszeit. Durch die Augen eines Mädchens schaut er auf die blutige Geburt einer jungen Demokratie: auf eine Welt zwischen dem Gestern und dem Heute, auf die Rituale von Schuld, Rache und Trauer, auf die
Mo, 19.3.2018, 19:00
Die Nachtwandlerin
Vincenzo Bellini
Ausgerechnet in das Waisenmädchen Amina hat sich der junge reiche Grundbesitzer Elvino, die beste Partie im Dorf, verliebt. Amina arbeitet für ihre Ziehmutter Teresa in der Wassermühle eines Alpentals. Um sie heiraten zu können, hat Elvino seine Verlobung mit der Wirtin Lisa gelöst. Als jedoch ein Fremder in Lisas Gasthof absteigt und Amina in seinem Bett schlafend aufgefunden wird, zerbricht die Beziehung an Elvinos Eifersucht. Am Ende legt die verstoßene Amina eine riskante Unschuldsprobe ab. Die 1831 in Mailand uraufgeführte Sonnambula wurde zu einem Welterfolg des Belcanto.

Musikalische Leitung: Michele Gamba
Regie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub
Chor: Michael Alber
Dramaturgie: Sergio Morabito, Angela Beuerle

In italien
Di, 20.3.2018, 19:00
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
Di, 20.3.2018, 19:00
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
Im September 1782 floh der damals 22-jährige Friedrich Schiller aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Die Schulzeit in Schloss Solitude und in der Hohen Karlsschule hatte er als quälenden militärischen Drill erlebt. Er war in Festungshaft gesessen; jede nicht-medizinische Schriftstellerei war dem angehenden Mediziner bei Strafandrohung untersagt. Während der Herzog zu Ehren einer russischen Großfürstin ein Fest mit Feuerwerk veranstaltete, nutzte Friedrich Schiller, der aus Rücksicht auf seinen vom Herzog abhängigen Vater lange gezögert hatte, die Gunst des Augenblicks, um in Nacht und Pulverdampf aus der Stadt zu entweichen.

Sein Drama Kabale und Liebe entsteht auf der Flucht. Als junger Stürmer und Dränger richtet er sich radikal gegen die Fürstenwillkür, dere
Mi, 21.3.2018, 11:00
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
Im September 1782 floh der damals 22-jährige Friedrich Schiller aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Die Schulzeit in Schloss Solitude und in der Hohen Karlsschule hatte er als quälenden militärischen Drill erlebt. Er war in Festungshaft gesessen; jede nicht-medizinische Schriftstellerei war dem angehenden Mediziner bei Strafandrohung untersagt. Während der Herzog zu Ehren einer russischen Großfürstin ein Fest mit Feuerwerk veranstaltete, nutzte Friedrich Schiller, der aus Rücksicht auf seinen vom Herzog abhängigen Vater lange gezögert hatte, die Gunst des Augenblicks, um in Nacht und Pulverdampf aus der Stadt zu entweichen.

Sein Drama Kabale und Liebe entsteht auf der Flucht. Als junger Stürmer und Dränger richtet er sich radikal gegen die Fürstenwillkür, dere
Mi, 21.3.2018, 20:00
Der Tanz der Welt
Thomas Zehetmair, Violine und Leitung / Ruth Killius, Viola // PROGRAMM: Franz Schubert: Ouvertüre c-Moll für Streicher D 8a // Wolfgang Amadé Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester KV 364 (320d) // Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll op. 131 (Version für Streichorchester)
KULTURGMEINSCHAFT STUTTGART, E.V. | Willi-Bleicher-Straße 20 | 70174 Stuttgart
Do, 22.3.2018, 20:00
Lulu
Ein Rock-Vaudeville
Mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Liebe, ist die Kindfrau, die die Männer
Do, 22.3.2018, 13:00
Mittagskonzert mit Ray Chen
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Bernd Alois Zimmermann
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64
Bernd Alois Zimmermann: Märchen-Suite für Orchester

Ray Chen, Violine
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Robert Trevino (Foto)
Moderation: Kerstin Gebel
Fr, 23.3.2018, 19:00
Fidelio
von Ludwig van Beethoven
Der Oper liegt eine Episode aus der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution zugrunde. J. N. Bouilly wollte selbst erlebt haben, was er 1798 in seinem Libretto Leonore oder Die eheliche Liebe schilderte: Einer Frau gelingt es in der Verkleidung eines Mannes, ihren Gatten aus dem Kerker zu befreien. In der österreichischen Monarchie mussten für Beethovens Oper alle Hinweise auf den politischen Kontext getilgt werden. Doch seine packende Musik ist voll revolutionärer Dringlichkeit. Zugleich entwächst Beethovens Leonore der ihr gesellschaftlich zugedachten Rolle als bürgerliche Ehefrau.

Wir spielen Beethovens einzige Oper, die er zwischen 1805 und 1814 in drei Anläufen erarbeitete, in der Fassung letzter Hand, inklusive ihrer originalen Dialogszenen.

Musikalische Leitung: Sylv
Fr, 23.3.2018, 20:00
Lulu
Ein Rock-Vaudeville
Mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Liebe, ist die Kindfrau, die die Männer
Fr, 23.3.2018, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle, Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
SWR Symphonieorchester
  • Aktuelle Konzerte des SWR Symphonieorchesters
Neugereuter Theäterle
  • schwäbische Mundartbühne
Theater der Altstadt
  • Das Theater der Altstadt ist ein professionelles Privattheater in Stuttgart mit knapp 190 Sitzplätzen.
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  • Veranstalter der Bachwoche und Europäisches Musikfest Stuttgart
Boulevärle-Schwäbisches Theater e.V.
http://www.boulevaerle.de Neckartalstr. 261 | 70376 Stuttgart
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Wilhelma Theater
Neckartalstraße 9 | 70376 Stuttgart
Boulevärle
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Philharmonia Chor Stuttgart e.V.
Kienbachstraße 12 | 70734 Fellbach
Opernfestspiele Heidenheim
Grabenstraße 15 | 89522 Heidenheim an der Brenz
Dr. Arthur H. Maute
Erich-Ponto-Weg 9 | D-70563 Stuttgart
Gebrüder Ohrentaub
Tubaquartett
c/o Stefan Kaundinya
Uferstr. 21 | 71032 Böblingen
sintez-buFF
Grenzweg | 89165 Dietenheim
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