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Fr, 24.11.2017, 19:00
Figaros Hochzeit
Wolfgang Amadeus Mozart
Am Hochzeitsmorgen von Figaro und Susanna eröffnet Susanna ihrem Bräutigam, dass ihr Dienstherr, Graf Almaviva, Figaros Beförderung sowie die großzügige Mitgift an eine Bedingung geknüpft hat: Susanna soll sich ihm noch vor der Hochzeitsnacht hingeben. Da Figaro um seine Stellung fürchten muss, wagt er keinen direkten Protest. Doch es sind weniger seine Intrigen als die klugen Listen Susannas und der Gräfin, die am Ende eines »tollen Tages« den Grafen zum Aufgeben bewegen.

Mozart selbst suchte sich 1786 Beaumarchais’ verbotenes Theaterstück Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit aus und verwandelte es in eine ebenso geistreiche wie bewegende Opernkomödie.

Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Regie, Bühne und Kostüme: Nigel Lowery
Licht: Pat Collins
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Jul
Fr, 24.11.2017, 20:00
Lulu (Premiere)
Ein Rock-Vaudeville
Premiere: 24. November 2017, Nord

mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Li
Fr, 24.11.2017, 19:30
Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? (AT)
von René Pollesch
„Es ist vielleicht nicht so, dass in den menschlichen Geschichten auch Gegenstände vorkommen, sondern dass die menschlichen Geschichten untrennbar mit den Gegenständen verbunden sind. Man fragt sich ja, was hält die Handlung in Gang, unser Leben und das alles, wie hielten wir das alles in Gang? In Filmen sind es oft Dinge. Der Falke aus dem ‚Malteser Falken’, oder der Tesserakt aus den ‚Avengers’. Ich würde gerne über ein Ding sagen können, dass das WIR sind, nicht weil wir darin leben, oder sitzen oder liegen, also weil es Teil unseres Milieus ist, sondern weil es in der Lage ist, eine Gruppe, ein Kollektiv zusammenzuhalten, wie etwa ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft.“
René Pollesch

René Polleschs Inszenierungen entstehen immer in engster Zusammenarbeit mit dem Ensemble und
Fr, 24.11.2017, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Fr, 24.11.2017, 20:00
Trompetenwanderung
Matthias Foremny, Leitung / Wolfgang Bauer, Trompete // PROGRAMM: Johann Wilhelm Hertel: Konzert für Trompete, Streicher und Basso continuo Nr. 1 Es-Dur // Edvard Grieg: Aus Holbergs Zeit. Suite für Streichorchester op. 40 // Toshio Hosokawa: Voyage VII für Trompete, Streicher und Schlagwerk // Arthur Honegger : Symphonie Nr. 2 für Streichorchester und Trompete ad libitum
KULTURGEMEINSCHAFT STUTTGART E.V. | Willi-Bleicher-Str. 20 | 70174 Stuttgart
Sa, 25.11.2017, 19:00
Madame Butterfly
von Giacomo Puccini
Cio-Cio-San, genannt Butterfly, geht die Ehe mit dem amerikanischen Marineleutnant Pinkerton ein. Während er in dieser Verbindung hauptsächlich sein eigenes Vergnügen sucht, nimmt Butterfly dafür Isolation und den radikalen Bruch mit der eigenen Vergangenheit in Kauf. Pinkerton lässt sie schwanger und im Glauben an eine gemeinsame Zukunft in Japan zurück. Nach drei Jahren kehrt er wieder – um das Kind zu sich und seiner neuen amerikanischen Ehefrau zu nehmen. Cio-Cio-San wählt den Tod.

Puccinis 1904 uraufgeführte »japanische Tragödie«, deren musikalische Exotik sich als Kehrseite des Kolonialismus offenbart, seziert Lebensentwürfe und Illusionen vor dem Hintergrund der Fremdheit, mit der sich Kulturen begegnen.

Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli
Regie: Monique Wagemakers
Sa, 25.11.2017, 14:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Sa, 25.11.2017, 15:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Sa, 25.11.2017, 19:30
Faust I
von Johann Wolfgang von Goethe
Schneller, höher, weiter. Faust ist der Klassiker der deutschen Moderne. Der Troll des Fortschritts, der Unrast, der unstillbaren Lust und Energie. Faust ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und meistbesuchte Theaterstück in Deutschland und (rechnet man die Entstehungsphase beider Teile zusammen) im vollen Wortsinn ein Lebenswerk. Goethe beginnt in jungen Jahren zu schreiben, arbeitet ein Leben lang an seinem Faust und vollendet ihn nach eigenem Ermessen nie. Das Werk ist Jugendstreich und Alterswerk zugleich. Schneller, höher, weiter…

Mindestens ebenso vielgestaltig wie die Stadien des Werks sind seine Lesarten: als Nationalepos der Deutschen oder als Weltentwurf, als politische Parabel, als Zitatenschatz oder als die Gelehrtentragödie eines Universalgenies. In der Eröff
So, 26.11.2017, 16:00
Der Zauberer von Oz (Premiere)
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
So, 26.11.2017, 18:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Mo, 27.11.2017, 09:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Mo, 27.11.2017, 11:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Mo, 27.11.2017, 20:00
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
Im September 1782 floh der damals 22-jährige Friedrich Schiller aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Die Schulzeit in Schloss Solitude und in der Hohen Karlsschule hatte er als quälenden militärischen Drill erlebt. Er war in Festungshaft gesessen; jede nicht-medizinische Schriftstellerei war dem angehenden Mediziner bei Strafandrohung untersagt. Während der Herzog zu Ehren einer russischen Großfürstin ein Fest mit Feuerwerk veranstaltete, nutzte Friedrich Schiller, der aus Rücksicht auf seinen vom Herzog abhängigen Vater lange gezögert hatte, die Gunst des Augenblicks, um in Nacht und Pulverdampf aus der Stadt zu entweichen.

Sein Drama Kabale und Liebe entsteht auf der Flucht. Als junger Stürmer und Dränger richtet er sich radikal gegen die Fürstenwillkür, dere
Di, 28.11.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Di, 28.11.2017, 20:00
Lulu
Ein Rock-Vaudeville
Premiere: 24. November 2017, Nord

mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Li
Mi, 29.11.2017, 20:00
Das große Heft
nach dem Roman von Ágota Kristóf
Bühnenfassung von Jonas Corell Petersen und Jan Hein

Das Protokoll der Geschichte einer Kindheit, das Schicksal zweier im Krieg heranwachsender Zwillinge – ergreifend und unerbittlich. „Ich werde euch zeigen, wie man lebt!“ Das ist das erste, was die Zwillinge von ihrer Großmutter zu hören bekommen, als sie, durch den Krieg aus der Stadt vertrieben, von der Mutter aufs Land gebracht werden. Im Krieg auf sich allein gestellt, kämpfen sie ums Überleben. Sie üben sich in absoluter Selbstkontrolle, in psychischer und physischer Abhärtung. „Wir spielen nie“. Sie fügen sich selbst Schmerzen zu, um sich gegen die Schläge unempfindlich zu machen. Sie beschimpfen sich, um die Beleidigungen nicht mehr wahrzunehmen. Sie lernen das, was sie zum nackten Überleben brauchen: sie betteln, lügen, hunger
Do, 30.11.2017, 20:00
Bilder deiner großen Liebe
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Theaterfassung von Robert Koall
Wer den 2010 veröffentlichten und kürzlich von Fatih Akin verfilmten Roman Tschick gelesen hat, kann sich sicherlich auch an das barfüßige und geheimnisvolle Mädchen Isa erinnern, das das Freundespaar Maik und Tschick auf einer Mülldeponie treffen. Mit Isa essen sie Brombeeren, steigen auf den Gipfel eines hohen Berges und verabreden, sich dort in 50 Jahren wieder zu treffen. Isa ist die Hauptfigur in Wolfgang Herrndorfs letztem Roman Bilder deiner großen Liebe. „Tschick-Fortsetzung aus Isas Perspektive angefangen. Mach ich aber nicht. Mach ich nicht.“ heißt es in Wolfgang Herrndorfs Tagebuch Arbeit und Struktur. Die Handlung der beiden Romane kreuzt sich in der Begegnung der drei Jugendlichen.

Bilder deiner großen Liebe erzählt die Geschichte des verrückten, hellsichtigen Mädchens Isa.
Do, 30.11.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Do, 30.11.2017, 20:00
Stuttgarter Abo-Konzert Nr. 3
Werke von Claude Debussy, Bernd Alois Zimmermann u. a.
Claude Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune. Fantasie für Orchester L 86
Bernd Alois Zimmermann: Dialoge. Konzert für 2 Klaviere und Orchester
Claude Debussy: Jeux. Poème dansé für Orchester
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200

Bugallo-Willams Piano Duo (Foto)
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Omer Meir Wellber

Einführung um 19 Uhr
Fr, 1.12.2017, 19:00
Figaros Hochzeit (letzte Aufführung!)
Wolfgang Amadeus Mozart
Am Hochzeitsmorgen von Figaro und Susanna eröffnet Susanna ihrem Bräutigam, dass ihr Dienstherr, Graf Almaviva, Figaros Beförderung sowie die großzügige Mitgift an eine Bedingung geknüpft hat: Susanna soll sich ihm noch vor der Hochzeitsnacht hingeben. Da Figaro um seine Stellung fürchten muss, wagt er keinen direkten Protest. Doch es sind weniger seine Intrigen als die klugen Listen Susannas und der Gräfin, die am Ende eines »tollen Tages« den Grafen zum Aufgeben bewegen.

Mozart selbst suchte sich 1786 Beaumarchais’ verbotenes Theaterstück Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit aus und verwandelte es in eine ebenso geistreiche wie bewegende Opernkomödie.

Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Regie, Bühne und Kostüme: Nigel Lowery
Licht: Pat Collins
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Jul
Fr, 1.12.2017, 20:00
Das große Heft
nach dem Roman von Ágota Kristóf
Bühnenfassung von Jonas Corell Petersen und Jan Hein

Das Protokoll der Geschichte einer Kindheit, das Schicksal zweier im Krieg heranwachsender Zwillinge – ergreifend und unerbittlich. „Ich werde euch zeigen, wie man lebt!“ Das ist das erste, was die Zwillinge von ihrer Großmutter zu hören bekommen, als sie, durch den Krieg aus der Stadt vertrieben, von der Mutter aufs Land gebracht werden. Im Krieg auf sich allein gestellt, kämpfen sie ums Überleben. Sie üben sich in absoluter Selbstkontrolle, in psychischer und physischer Abhärtung. „Wir spielen nie“. Sie fügen sich selbst Schmerzen zu, um sich gegen die Schläge unempfindlich zu machen. Sie beschimpfen sich, um die Beleidigungen nicht mehr wahrzunehmen. Sie lernen das, was sie zum nackten Überleben brauchen: sie betteln, lügen, hunger
Fr, 1.12.2017, 19:30
Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? (AT)
von René Pollesch
„Es ist vielleicht nicht so, dass in den menschlichen Geschichten auch Gegenstände vorkommen, sondern dass die menschlichen Geschichten untrennbar mit den Gegenständen verbunden sind. Man fragt sich ja, was hält die Handlung in Gang, unser Leben und das alles, wie hielten wir das alles in Gang? In Filmen sind es oft Dinge. Der Falke aus dem ‚Malteser Falken’, oder der Tesserakt aus den ‚Avengers’. Ich würde gerne über ein Ding sagen können, dass das WIR sind, nicht weil wir darin leben, oder sitzen oder liegen, also weil es Teil unseres Milieus ist, sondern weil es in der Lage ist, eine Gruppe, ein Kollektiv zusammenzuhalten, wie etwa ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft.“
René Pollesch

René Polleschs Inszenierungen entstehen immer in engster Zusammenarbeit mit dem Ensemble und
Fr, 1.12.2017, 20:00
Stuttgarter Abo-Konzert Nr. 3
Werke von Claude Debussy, Bernd Alois Zimmermann u. a.
Claude Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune. Fantasie für Orchester L 86
Bernd Alois Zimmermann: Dialoge. Konzert für 2 Klaviere und Orchester
Claude Debussy: Jeux. Poème dansé für Orchester
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200

Bugallo-Willams Piano Duo (Foto)
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Omer Meir Wellber

Einführung um 19 Uhr
Fr, 1.12.2017, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 2.12.2017, 19:00
Hänsel und Gretel
von Engelbert Humperdinck
Altersempfehlung

»Herrgott, wirf Geld herab! Nichts hab ich zu leben, kein Krümchen, den Würmern zu essen zu geben« – der verzweifelte Ausruf von Hänsels und Gretels Mutter bringt die Situation der Familie auf den Punkt. Der Hunger zehrt an allen, die Kinder müssen arbeiten und dürfen nicht spielen, der Vater betäubt seine Situation mit Alkohol. Kein Wunder, dass die Kinder, in die Wildnis geschickt und unter Ängsten dort eingeschlafen, eine Gegenwelt vor sich sehen – ein komplett essbares Haus, scheinbar für sie allein. Aber dieses Haus ist nicht zum Verzehr für sie gedacht, im Gegenteil: Hier sollen die Kinder selbst verspeist werden.

Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette schufen in den frühen 1890er Jahren nicht nur die berühmteste aller Märchenopern, sondern auch eine präzise
Sa, 2.12.2017, 14:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Sa, 2.12.2017, 15:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Sa, 2.12.2017, 19:30
Das Stuttgarter Hutzelmännlein
nach Eduard Mörike
Ein Brot, das nie alle wird, und zwei Paar Glücksschuhe hat der Schustergeselle Seppe im Gepäck, als er sich auf die Wanderschaft macht. All das hat ihm ein Hutzelmännlein geschenkt, das ihm in der Nacht vor seinem Aufbruch erschienen ist. Zum Dank sollte er ihm ein geheimnisvolles Klötzlein Blei bringen, das die Kraft besitzt, unsichtbar zu machen und einst im Blautopf versenkt worden war. Ein Paar Glücksschuhe sollte er selbst auf seiner Reise tragen, das andere an den Wegesrand stellen, so dass seine zukünftige Braut die Schuhe finden sollte. Nur leider hat der Tölpel Seppe die Schuhe vertauscht: Sowohl er als auch seine Nachbarin Vrone, die das zweite Paar gefunden hatte, müssen sich lang mit einem falschen Schuh plagen. Mit mehr Glück als Verstand besteht Seppe zahlreiche Abenteuer un
Sa, 2.12.2017, 20:00
Lulu
Ein Rock-Vaudeville
Premiere: 24. November 2017, Nord

mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Li
Sa, 2.12.2017, 19:00
O Immanuel - Adventliche Chormusik zum Hören und Mitsingen
Unter diesem Titel laden der Philharmonia Chor Stuttgart und die Kirchenmusik an St. Fidelis am Samstag, 2. Dezember 2017, zu adventlicher Chormusik zum Hören und Mitsingen ein. Der für anspruchsvolle Chorkonzerte weit über Stuttgarter Stadtgrenzen hinaus bekannte Philharmonia Chor Stuttgart unter der Leitung des langjährigen Opernchordirektors Johannes Knecht singt Chorwerke zum Advent verschiedenster Musikepochen. Darunter Magnificat-Antiphonen des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Das Publikum ist außerdem eingeladen, beim Singen traditioneller Adventslieder wie Nun komm der Heiden Heiland und Tochter Zion mit einzustimmen. Beginn ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
PHILHARMONIA CHOR STUTTGART UND KIRCHENMUSIK AN ST. FIDELIS | Seidenstraße 41 | 70174 Stuttgart
Sa, 2.12.2017, 19:00
O Immanuel - Adventliche Chormusik zum Hören und Mitsingen
Unter diesem Titel laden der Philharmonia Chor Stuttgart und die Kirchenmusik an St. Fidelis am Samstag, 2. Dezember 2017, zu adventlicher Chormusik zum Hören und Mitsingen ein. Der für anspruchsvolle Chorkonzerte weit über Stuttgarter Stadtgrenzen hinaus bekannte Philharmonia Chor Stuttgart unter der Leitung des langjährigen Opernchordirektors Johannes Knecht singt Chorwerke zum Advent verschiedenster Musikepochen. Darunter Magnificat-Antiphonen des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Das Publikum ist außerdem eingeladen, beim Singen traditioneller Adventslieder wie „Nun komm der Heiden Heiland“ und „Tochter Zion“ mit einzustimmen. Beginn ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
PHILHARMONIA CHOR STUTTGART UND KIRCHENMUSIK AN ST. FIDELIS | Seidenstraße 41 | 70174 Stuttgart
So, 3.12.2017, 18:00
Medea (Premiere)
von Luigi Cherubini
Premiere: 03. Dezember 2017, Opernhaus

Heiko Cullmann (Kritische Originalausgabe)
Bettina Bartz / Werner Hintze (Neue deutsche Textfassung)

Altersempfehlung für Schulklassen

Der Tragödiendichter Euripides gestaltet in seiner 431 v. Chr. uraufgeführten Medea eine Episode aus dem Argonauten-Mythos: Medea, Tochter des Königs von Kolchis am Schwarzen Meer, verliebte sich in den Griechen Iason, der mit ihrer Hilfe das Goldene Vlies raubte, und mit dem gemeinsam sie floh. Heimatlos zogen sie mit ihren beiden Kindern durch Griechenland. Kreon, der König von Korinth, wäre nun bereit, Iason und den Kindern Asyl zu gewähren, unter der Bedingung, dass er seine Tochter heiratet und sich dafür von der Barbarin Medea trennt. Euripides lässt – in Abkehr von der Überlieferung – die verratene un
So, 3.12.2017, 20:00
Der Scheiterhaufen
nach dem Roman von György Dragomán
Rumänien 1989 /90: Zwei Monate nach dem Sturz Ceauşescus stehen die Überreste des diktatorischen Regimes in Flammen. Die 13-jährige Waise Emma wird von einer Unbekannten, die sich als ihre Großmutter vorstellt, aus dem Internat abgeholt und soll von nun an bei ihr leben. Widerstrebend folgt sie der Fremden in eine neue Stadt. In ihrer neuen Schule wird sie gemieden, denn ihre Großmutter gilt als Spitzel und Verrückte, die im Kaffeesatz, in Mehl und Blut die Zukunft liest.

Der viel beachtete Roman von György Dragomán richtet den Blick auf eine von Angst und Unsicherheit geprägte Umbruchszeit. Durch die Augen eines Mädchens schaut er auf die blutige Geburt einer jungen Demokratie: auf eine Welt zwischen dem Gestern und dem Heute, auf die Rituale von Schuld, Rache und Trauer, auf die
So, 3.12.2017, 18:00
Ehen in Philippsburg
nach dem Roman von Martin Walser
Bühnenfassung von Jan Hein und Stephan Kimmig

Hans Beumann zieht es nach Philippsburg, dem Zentrum des uneingeschränkten westdeutschen Wirtschaftswunders der 50er Jahre. Er ist auf dem Weg zu Erfolg und Anerkennung und beginnt ein echtes Philippsburger Leben. Rücksichtsloser Egoismus, eitle Beschränktheit und gewissenloses Karrierestreben bestimmen das Handeln der Menschen. Martin Walser demonstriert am Beispiel, wie laut das bewusste Schweigen über die Vergangenheit sein kann, wie selbstvergessen und selbstzerstörerisch das Beharren auf einer geschichtslosen Gegenwart ist.

Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Anja Rabes
Musik: Michael Verhovec
Choreografie: Sally Cowdin
Dramaturgie: Jan Hein
So, 3.12.2017, 18:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Mo, 4.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Di, 5.12.2017, 19:30
Arsen und Spitzenhäubchen
Komödie von Joseph Kesselring
Familie Brewster zeigt Anzeichen durchgängigen Wahnsinns: unter dem Deckmantel hochanständiger Wohltätigkeit erlösen die beiden älteren Schwestern Abby und Martha in Serie einsame Herren, die bei ihnen auf der Suche nach einer Unterkunft auftauchen, von ihrem – ihrer Meinung nach – traurigen Dasein. Ihr Neffe Teddy hält sich für den Präsidenten der Vereinigten Staaten und gräbt im Keller den Panama-Kanal, in dem die beiden Damen regelmäßig ihre Opfer begraben. Der ahnungslose Mortimer, seines Zeichens Theaterkritiker und Bruder von Teddy, scheint der einzig „Normale“ in dieser Familie. Als er die frischeste Leiche zufällig entdeckt, ist er als Krisenmanager gefordert. Für weitere Eskalation sorgt das Auftauchen eines dritten Neffen namens Jonathan, international gesuchter Schwerverbrecher
Mi, 6.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Mi, 6.12.2017, 20:00
Unterm Rad
nach der Erzählung von Hermann Hesse
„So, jetzt fängt in Stuttgart das Landexamen an, und wir wollen dem Giebenrath alles Gute wünschen“ – Hans Giebenrath, aus einer Kleinstadt im Schwarzwald, besteht das Landexamen in der Residenzstadt als zweiter und wird in die Klosterschule Maulbronn aufgenommen. Hermann Hesses Unterm Rad beschreibt das Schicksal eines begabten Kindes, dem die Schule, der Ehrgeiz und das Prestigebedürfnis seines Vaters sowie der Lokalpatriotismus seiner Heimatstadt eine Rolle aufdrängen, die kaum zu erfüllen ist. „Nur nicht matt werden, sonst kommt man unters Rad.“ Zerbricht und besiegt der Druck der Schule den natürlichen Menschen? Im Zentrum von Frank Abts Bühnenadaption von Hermann Hesses Erzählung über Hans Giebenraths Kampf und Scheitern stehen auch heute nicht weniger relevante Fragen: Wie will ich
Mi, 6.12.2017, 11:00
A Christmas Carol
Kinderkonzert mit Musik von Vivaldi, Sibelius u. a.
A Christmas Carol
nach einem Weihnachtsmärchen von Charles Dickens mit Musik von Vivaldi, Sibelius, Glasunow, Ligeti u. a.

Malte Arkona, Mr. Scrooge (Foto)
und weiteren Darstellern
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Ektoras Tartanis
Do, 7.12.2017, 19:00
Faust I
von Johann Wolfgang von Goethe
Schneller, höher, weiter. Faust ist der Klassiker der deutschen Moderne. Der Troll des Fortschritts, der Unrast, der unstillbaren Lust und Energie. Faust ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und meistbesuchte Theaterstück in Deutschland und (rechnet man die Entstehungsphase beider Teile zusammen) im vollen Wortsinn ein Lebenswerk. Goethe beginnt in jungen Jahren zu schreiben, arbeitet ein Leben lang an seinem Faust und vollendet ihn nach eigenem Ermessen nie. Das Werk ist Jugendstreich und Alterswerk zugleich. Schneller, höher, weiter…

Mindestens ebenso vielgestaltig wie die Stadien des Werks sind seine Lesarten: als Nationalepos der Deutschen oder als Weltentwurf, als politische Parabel, als Zitatenschatz oder als die Gelehrtentragödie eines Universalgenies. In der Eröff
Fr, 8.12.2017, 19:00
Medea
von Luigi Cherubini
Premiere: 03. Dezember 2017, Opernhaus

Heiko Cullmann (Kritische Originalausgabe)
Bettina Bartz / Werner Hintze (Neue deutsche Textfassung)

Altersempfehlung für Schulklassen

Der Tragödiendichter Euripides gestaltet in seiner 431 v. Chr. uraufgeführten Medea eine Episode aus dem Argonauten-Mythos: Medea, Tochter des Königs von Kolchis am Schwarzen Meer, verliebte sich in den Griechen Iason, der mit ihrer Hilfe das Goldene Vlies raubte, und mit dem gemeinsam sie floh. Heimatlos zogen sie mit ihren beiden Kindern durch Griechenland. Kreon, der König von Korinth, wäre nun bereit, Iason und den Kindern Asyl zu gewähren, unter der Bedingung, dass er seine Tochter heiratet und sich dafür von der Barbarin Medea trennt. Euripides lässt – in Abkehr von der Überlieferung – die verratene un
Fr, 8.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Fr, 8.12.2017, 20:00
Lulu
Ein Rock-Vaudeville
Premiere: 24. November 2017, Nord

mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Li
Fr, 8.12.2017, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 9.12.2017, 20:00
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
Im September 1782 floh der damals 22-jährige Friedrich Schiller aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Die Schulzeit in Schloss Solitude und in der Hohen Karlsschule hatte er als quälenden militärischen Drill erlebt. Er war in Festungshaft gesessen; jede nicht-medizinische Schriftstellerei war dem angehenden Mediziner bei Strafandrohung untersagt. Während der Herzog zu Ehren einer russischen Großfürstin ein Fest mit Feuerwerk veranstaltete, nutzte Friedrich Schiller, der aus Rücksicht auf seinen vom Herzog abhängigen Vater lange gezögert hatte, die Gunst des Augenblicks, um in Nacht und Pulverdampf aus der Stadt zu entweichen.

Sein Drama Kabale und Liebe entsteht auf der Flucht. Als junger Stürmer und Dränger richtet er sich radikal gegen die Fürstenwillkür, dere
Sa, 9.12.2017, 19:30
Kasimir und Karoline
Volksstück von Ödön von Horváth
Weltwirtschaftskrise ist auf dem Höhepunkt. Die Konjunktur liegt am Boden. Ein Klima der Gewalt liegt über der Oktoberfestwiese. Über Achterbahn und Riesenrutsche, Freakshow, Bierzelten und Blaskapellen fliegt der Zeppelin und verspricht ein ungeahntes Glück.
Kasimir ist Chauffeur. Gestern wurde er entlassen, morgen muss er aufs Arbeitsamt, aber heute will er sich amüsieren – mit Karoline, seiner Braut. Die stürzt sich ins Vergnügen, möchte Eis essen und mit der Achterbahn fahren. Doch das ist ein teurer Spaß. Kasimir hat noch vier Mark: „Heut sauf ich mich an und dann häng ich mich auf“, beschließt er.
Da sich die allgemeine Krise und das Private nicht trennen lassen, sieht sich Karoline nach etwas Besserem um. Sie lernt den Angestellten Egon Schürzinger kennen, der sie wiederum nicht g
Sa, 9.12.2017, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
So, 10.12.2017, 19:30
Tosca
Giacomo Puccini
Puccini reiste selbst nach Rom, um die klangliche Atmosphäre der Schauplätze, an denen seine Oper Tosca spielen sollte, in möglichst großer Authentizität zu erfassen. Neben diesem fast naturalistischen Objektivitätsanspruch lotet die Musik die psychologische Subjektivität der Figuren aus. Den »Krimi« um die Sängerin Tosca, ihren Geliebten, den republikanisch gesinnten Maler Cavaradossi, und den reaktionären royalistisch-papistischen Polizeichef Scarpia erzählt Puccini mit einer bis heute packenden Stringenz. Leidenschaft und Terror prägen diese Geschichte, die von der Spannung zwischen Kunst und Leben und dem Zerbrechen der Illusionen und Selbsttäuschungen an einer unbarmherzigen Wirklichkeit erzählt. Am Ende bleibt der Titelheldin nur noch der Sturz herab von der Engelsburg in den Tod.

So, 10.12.2017, 20:00
Johanna
Ein polyphoner Prozess nach Schillers Die Jungfrau von Orleans
Johanna, die Heiratsfähige. Johanna, die Kriegerin. Johanna, die Jungfrau, die Fanatische, die Liebende. Johanna, die Mörderin, die Erniedrigte, die Größenwahnsinnige. Johanna ist Johanna ist Johanna. Seit Jahrhunderten eine mythische Figur der Literatur, bildenden Kunst, im Film und in der Werbung. Eine Ikone der Hoch- und Popkultur. Ihr Bild wird vereinnahmt, und – trotz oder gerade wegen ihrer Zeitlosigkeit – zu jeder Zeit neu mit Bedeutung aufgeladen.
Auf der Textgrundlage von Schillers Die Jungfrau von Orleans, den historischen Prozess-Akten um Jeanne D’Arc, sowie Texten aus Philosophie, Popkultur und Cyberspace erforscht das interdisziplinäre Team um die Schauspielerin Manja Kuhl und die Künstlerin Sabrina Schray die ikonischen Posen der berühmt berüchtigten Jungfrau. Johanna hört S
So, 10.12.2017, 19:30
Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? (AT)
von René Pollesch
„Es ist vielleicht nicht so, dass in den menschlichen Geschichten auch Gegenstände vorkommen, sondern dass die menschlichen Geschichten untrennbar mit den Gegenständen verbunden sind. Man fragt sich ja, was hält die Handlung in Gang, unser Leben und das alles, wie hielten wir das alles in Gang? In Filmen sind es oft Dinge. Der Falke aus dem ‚Malteser Falken’, oder der Tesserakt aus den ‚Avengers’. Ich würde gerne über ein Ding sagen können, dass das WIR sind, nicht weil wir darin leben, oder sitzen oder liegen, also weil es Teil unseres Milieus ist, sondern weil es in der Lage ist, eine Gruppe, ein Kollektiv zusammenzuhalten, wie etwa ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft.“
René Pollesch

René Polleschs Inszenierungen entstehen immer in engster Zusammenarbeit mit dem Ensemble und
So, 10.12.2017, 21:00
LINIE ZWEI: Wohin?
Werke von Christoph Grund, Franz Schubert und György Kurtág
Wohin?
Auswege in die Musik von Schubert und Kurtág. Ein komponiertes Kammermusikprogramm von Christoph Grund
Franz Schubert: Lieder in Instrumentalbearbeitungen von Christoph Grund
György Kurtág: Ausgewählte Kammermusikwerke

Mitglieder des SWR Symphonieorchesters
Mo, 11.12.2017, 11:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Mo, 11.12.2017, 09:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Mo, 11.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Di, 12.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Mi, 13.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Mi, 13.12.2017, 19:00
Hänsel und Gretel
von Engelbert Humperdinck
Altersempfehlung

»Herrgott, wirf Geld herab! Nichts hab ich zu leben, kein Krümchen, den Würmern zu essen zu geben« – der verzweifelte Ausruf von Hänsels und Gretels Mutter bringt die Situation der Familie auf den Punkt. Der Hunger zehrt an allen, die Kinder müssen arbeiten und dürfen nicht spielen, der Vater betäubt seine Situation mit Alkohol. Kein Wunder, dass die Kinder, in die Wildnis geschickt und unter Ängsten dort eingeschlafen, eine Gegenwelt vor sich sehen – ein komplett essbares Haus, scheinbar für sie allein. Aber dieses Haus ist nicht zum Verzehr für sie gedacht, im Gegenteil: Hier sollen die Kinder selbst verspeist werden.

Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette schufen in den frühen 1890er Jahren nicht nur die berühmteste aller Märchenopern, sondern auch eine präzise
Mi, 13.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Mi, 13.12.2017, 19:00
Eines langen Tages Reise in die Nacht
von Eugene O’Neill
Ein Stück, „geboren aus frühem Schmerz, geschrieben mit Blut und Tränen“, so nannte Eugene O’Neill sein 1940 vollendetes Drama. Der autobiographisch gefärbte Text schildert einen einzigen Tag im Leben und Leiden der Familie Tyrone: Vater, Mutter, zwei Söhne, alle eingesperrt in ihren Abhängigkeiten und Neurosen. James Tyrone, einst ein gefeierter Schauspieler, kann seine armselige Jugend nicht vergessen und tyrannisiert die Familie mit seinem Geiz, an dem bereits ein Sohn zugrunde gegangen ist. Das Bewusstsein dieser Schuld treibt Tyrones Frau Mary in die Morphiumsucht. Der zweite Sohn James wird zum Trinker und Zyniker; sein jüngerer Bruder Edmund leidet an Schwindsucht, die als Sommergrippe bagatellisiert wird.
Die Inszenierung von Armin Petras kontrastiert das Karussell der Lebenslügen
Do, 14.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Do, 14.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Do, 14.12.2017, 19:30
Mannheimer Abo-Konzert Nr. 3
Werke von Arvo Pärt, Kalevi Aho und Jean Sibelius
Arvo Pärt: Cantus in Memory of Benjamin Britten. Für Streichorchester und eine Glocke
Kalevi Aho: Sieidi. Konzert für Schlagwerk und Orchester
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Martin Grubinger, Schlagzeug (Foto)
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Osmo Vänskä

Einführung um 18:30 Uhr
Fr, 15.12.2017, 19:30
Arsen und Spitzenhäubchen
Komödie von Joseph Kesselring
Familie Brewster zeigt Anzeichen durchgängigen Wahnsinns: unter dem Deckmantel hochanständiger Wohltätigkeit erlösen die beiden älteren Schwestern Abby und Martha in Serie einsame Herren, die bei ihnen auf der Suche nach einer Unterkunft auftauchen, von ihrem – ihrer Meinung nach – traurigen Dasein. Ihr Neffe Teddy hält sich für den Präsidenten der Vereinigten Staaten und gräbt im Keller den Panama-Kanal, in dem die beiden Damen regelmäßig ihre Opfer begraben. Der ahnungslose Mortimer, seines Zeichens Theaterkritiker und Bruder von Teddy, scheint der einzig „Normale“ in dieser Familie. Als er die frischeste Leiche zufällig entdeckt, ist er als Krisenmanager gefordert. Für weitere Eskalation sorgt das Auftauchen eines dritten Neffen namens Jonathan, international gesuchter Schwerverbrecher
Fr, 15.12.2017, 20:00
Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Wiederaufnahme)
nach dem Roman von Peter Høeg
Der sechsjährige Inuitjunge Jesaja stürzt vom Dach eines Wohnhauses am Kopenhagener Hafen. Für die Behörden ist es ein Unfall, doch für die Freundin des Kindes, die arbeitslose Grönländerin, Naturwissenschaftlerin und Gletscherforscherin Smilla Q. Jaspersen, erzählen die Spuren im Schnee etwas anderes. Zudem wäre der Junge schon auf Grund seiner Höhenangst nie aufs Dach gestiegen, es sei denn, er fürchtete sich vor jemand. Smilla, deren Liebe zur Mathematik bislang größer war, als die zu ihren Mitmenschen, beginnt auf eigene Faust Nachforschungen über Jesajas Tod anzustellen: Sein Vater starb vor mehreren Jahren während einer Grönlandexpedition, bei der etwas geschehen sein muss, das die verantwortliche Forschungsgesellschaft seither zu vertuschen versucht. Gibt es einen Zusammenhang zwisc
Fr, 15.12.2017, 20:00
Freiburger Abo-Konzert Nr. 3
Werke von Arvo Pärt, Kalevi Aho und Jean Sibelius
Arvo Pärt: Cantus in Memory of Benjamin Britten. Für Streichorchester und eine Glocke
Kalevi Aho: Sieidi. Konzert für Schlagwerk und Orchester
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Martin Grubinger, Schlagzeug (Foto)
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Osmo Vänskä

Einführung um 18:30 Uhr
Fr, 15.12.2017, 20:00
D' Lilli (v)erwischt älle; Komödie von Jack Popplewell
Richard Münzinger sitzt vor seiner Putzfrau Lilli Pfiffich – allerdings mausetot! Das schockt Lilli nun weniger, denn allzu viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der, von Lillis Eifer eher genervte und sowieso ziemlich verschnupfte Hauptkommissar Harry Becker erscheint und nun „auf einmal“ die Leiche verschwunden ist. Hatte Lilli also nur eine zu rege Phantasie? – Denn, ganz unverhofft taucht Richard Münzinger wieder auf, und dieses Mal ist er äußerst lebendig! Aber das lässt Lilli nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lilli Pfiffich in ihrem zwerchfellerschütternden Element und wirbelt – für eine Putzfrau doch eher ungewöhnlich – gehörig Staub auf, anstatt ihn fachgerecht wegzuwischen. Da wird verdächtigt und ermittelt, spekuliert und kombiniert, bis am Schluss für alle Anwesenden feststeht: „D’Lilli verwischt älle“ Ein weiteres Mal bietet Ihnen das BOULEVÄRLE mit diesem Komödienklassiker von Jack Popplewell, in hauseigener, schwäbischer „Übersetzung“ und Bearbeitung humorvolle Unterhaltung vom Feinsten. – Wie es sich gehört!
BOULEVÄRLE - SCHWÄBISCHES THEATER E.V. | Neckartalstraße 261 | 70376 Stuttgart
Sa, 16.12.2017, 15:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Sa, 16.12.2017, 19:00
Hänsel und Gretel
von Engelbert Humperdinck
Altersempfehlung

»Herrgott, wirf Geld herab! Nichts hab ich zu leben, kein Krümchen, den Würmern zu essen zu geben« – der verzweifelte Ausruf von Hänsels und Gretels Mutter bringt die Situation der Familie auf den Punkt. Der Hunger zehrt an allen, die Kinder müssen arbeiten und dürfen nicht spielen, der Vater betäubt seine Situation mit Alkohol. Kein Wunder, dass die Kinder, in die Wildnis geschickt und unter Ängsten dort eingeschlafen, eine Gegenwelt vor sich sehen – ein komplett essbares Haus, scheinbar für sie allein. Aber dieses Haus ist nicht zum Verzehr für sie gedacht, im Gegenteil: Hier sollen die Kinder selbst verspeist werden.

Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette schufen in den frühen 1890er Jahren nicht nur die berühmteste aller Märchenopern, sondern auch eine präzise
Sa, 16.12.2017, 20:00
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
nach dem Roman von Peter Høeg
Der sechsjährige Inuitjunge Jesaja stürzt vom Dach eines Wohnhauses am Kopenhagener Hafen. Für die Behörden ist es ein Unfall, doch für die Freundin des Kindes, die arbeitslose Grönländerin, Naturwissenschaftlerin und Gletscherforscherin Smilla Q. Jaspersen, erzählen die Spuren im Schnee etwas anderes. Zudem wäre der Junge schon auf Grund seiner Höhenangst nie aufs Dach gestiegen, es sei denn, er fürchtete sich vor jemand. Smilla, deren Liebe zur Mathematik bislang größer war, als die zu ihren Mitmenschen, beginnt auf eigene Faust Nachforschungen über Jesajas Tod anzustellen: Sein Vater starb vor mehreren Jahren während einer Grönlandexpedition, bei der etwas geschehen sein muss, das die verantwortliche Forschungsgesellschaft seither zu vertuschen versucht. Gibt es einen Zusammenhang zwisc
Sa, 16.12.2017, 19:30
Kasimir und Karoline
Volksstück von Ödön von Horváth
Weltwirtschaftskrise ist auf dem Höhepunkt. Die Konjunktur liegt am Boden. Ein Klima der Gewalt liegt über der Oktoberfestwiese. Über Achterbahn und Riesenrutsche, Freakshow, Bierzelten und Blaskapellen fliegt der Zeppelin und verspricht ein ungeahntes Glück.
Kasimir ist Chauffeur. Gestern wurde er entlassen, morgen muss er aufs Arbeitsamt, aber heute will er sich amüsieren – mit Karoline, seiner Braut. Die stürzt sich ins Vergnügen, möchte Eis essen und mit der Achterbahn fahren. Doch das ist ein teurer Spaß. Kasimir hat noch vier Mark: „Heut sauf ich mich an und dann häng ich mich auf“, beschließt er.
Da sich die allgemeine Krise und das Private nicht trennen lassen, sieht sich Karoline nach etwas Besserem um. Sie lernt den Angestellten Egon Schürzinger kennen, der sie wiederum nicht g
So, 17.12.2017, 18:00
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
So, 17.12.2017, 15:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
So, 17.12.2017, 18:00
Das Stuttgarter Hutzelmännlein
nach Eduard Mörike
Ein Brot, das nie alle wird, und zwei Paar Glücksschuhe hat der Schustergeselle Seppe im Gepäck, als er sich auf die Wanderschaft macht. All das hat ihm ein Hutzelmännlein geschenkt, das ihm in der Nacht vor seinem Aufbruch erschienen ist. Zum Dank sollte er ihm ein geheimnisvolles Klötzlein Blei bringen, das die Kraft besitzt, unsichtbar zu machen und einst im Blautopf versenkt worden war. Ein Paar Glücksschuhe sollte er selbst auf seiner Reise tragen, das andere an den Wegesrand stellen, so dass seine zukünftige Braut die Schuhe finden sollte. Nur leider hat der Tölpel Seppe die Schuhe vertauscht: Sowohl er als auch seine Nachbarin Vrone, die das zweite Paar gefunden hatte, müssen sich lang mit einem falschen Schuh plagen. Mit mehr Glück als Verstand besteht Seppe zahlreiche Abenteuer un
Mo, 18.12.2017, 19:30
Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? (AT)
von René Pollesch
„Es ist vielleicht nicht so, dass in den menschlichen Geschichten auch Gegenstände vorkommen, sondern dass die menschlichen Geschichten untrennbar mit den Gegenständen verbunden sind. Man fragt sich ja, was hält die Handlung in Gang, unser Leben und das alles, wie hielten wir das alles in Gang? In Filmen sind es oft Dinge. Der Falke aus dem ‚Malteser Falken’, oder der Tesserakt aus den ‚Avengers’. Ich würde gerne über ein Ding sagen können, dass das WIR sind, nicht weil wir darin leben, oder sitzen oder liegen, also weil es Teil unseres Milieus ist, sondern weil es in der Lage ist, eine Gruppe, ein Kollektiv zusammenzuhalten, wie etwa ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft.“
René Pollesch

René Polleschs Inszenierungen entstehen immer in engster Zusammenarbeit mit dem Ensemble und
Di, 19.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Di, 19.12.2017, 09:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Di, 19.12.2017, 11:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Di, 19.12.2017, 19:30
Der Kirschgarten
Komödie von Anton Tschechow
Jeder kennt das Land seiner Kindheit. Wer will es schon verlassen? Dann beginnt das Leben. Ganz anders als erwartet. Als die Ranjewskaja nach Jahren im Ausland in ihre Heimat zurückkehrt, ist nichts mehr wie es war. Der riesige Kirschgarten ihres Elternhauses steht in voller Blüte, doch das Landgut ist komplett verschuldet. Nachdem ihr kleiner Sohn im nahe gelegenen Fluss ertrunken war, ist sie damals mit ihrem Geliebten nach Frankreich geflohen. Nun, da der endgültige Ruin droht, hat ihre Tochter Anja sie zurückgeholt. Alle erwarten sie. Es droht die Zwangsversteigerung. Um ihr zu entgehen, gibt es nur einen einzigen Ausweg, den der Geschäftsmann Lopachin ihr und ihrem Bruder Gajew aufzeigt: die Abholzung des geliebten, aber unprofitablen Kirschgartens und das Parzellieren des Landes für
Di, 19.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Mi, 20.12.2017, 11:00
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Mi, 20.12.2017, 09:30
Sitzkissenkonzert: Das kleine Ich-bin-Ich
Musikalisches Erzähltheater von Elisabeth Naske
für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Text von Mira Lobe, Buchidee und Zeichnung von Susi Weigel
Szenische Realisation: Elena Tzavara

Voller Freude über das Leben spaziert ein kleines buntes Tier über eine Blumenwiese. Plötzlich wird sein Frieden von einem vorbeihüpfenden Laubfrosch gestört. „Wer bist denn du?“, fragt es den verdutzt dreinblickenden Frosch, der mit der Antwort überfordert ist. Enttäuscht macht sich das namenlose Wesen auf den Weg, in der Hoffnung, dass ihm jemand sagen kann, wer es ist. Es trifft auf verschiedene Tiere, denen es in bestimmten Merkmalen ähnelt. Hat es doch wehende Haare wie ein Pferd, die kurzen „Stampfer-Beine“ der Nilpferde und lange Ohren wie ein Dackel. Trotzdem bestreiten alle Befragten, dass es so sei wie sie. Mitleidig muss selbst das Nilpferd gestehen, dass es nicht weiß, wie das kl
Mi, 20.12.2017, 19:00
Faust I
von Johann Wolfgang von Goethe
Schneller, höher, weiter. Faust ist der Klassiker der deutschen Moderne. Der Troll des Fortschritts, der Unrast, der unstillbaren Lust und Energie. Faust ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und meistbesuchte Theaterstück in Deutschland und (rechnet man die Entstehungsphase beider Teile zusammen) im vollen Wortsinn ein Lebenswerk. Goethe beginnt in jungen Jahren zu schreiben, arbeitet ein Leben lang an seinem Faust und vollendet ihn nach eigenem Ermessen nie. Das Werk ist Jugendstreich und Alterswerk zugleich. Schneller, höher, weiter…

Mindestens ebenso vielgestaltig wie die Stadien des Werks sind seine Lesarten: als Nationalepos der Deutschen oder als Weltentwurf, als politische Parabel, als Zitatenschatz oder als die Gelehrtentragödie eines Universalgenies. In der Eröff
Mi, 20.12.2017, 20:00
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
nach dem Roman von Peter Høeg
Der sechsjährige Inuitjunge Jesaja stürzt vom Dach eines Wohnhauses am Kopenhagener Hafen. Für die Behörden ist es ein Unfall, doch für die Freundin des Kindes, die arbeitslose Grönländerin, Naturwissenschaftlerin und Gletscherforscherin Smilla Q. Jaspersen, erzählen die Spuren im Schnee etwas anderes. Zudem wäre der Junge schon auf Grund seiner Höhenangst nie aufs Dach gestiegen, es sei denn, er fürchtete sich vor jemand. Smilla, deren Liebe zur Mathematik bislang größer war, als die zu ihren Mitmenschen, beginnt auf eigene Faust Nachforschungen über Jesajas Tod anzustellen: Sein Vater starb vor mehreren Jahren während einer Grönlandexpedition, bei der etwas geschehen sein muss, das die verantwortliche Forschungsgesellschaft seither zu vertuschen versucht. Gibt es einen Zusammenhang zwisc
Do, 21.12.2017, 19:00
Ariodante
von Georg Friedrich Händel
Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird, zu Beginn von Händels Oper, die Hand der schwärmerisch verehrten Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Ein völlig unerwartetes Geschehen, das auf erhebliche subkutane Erschütterungen des ständischen Ordnungsgefüges verweist. Doch nach den wie im Rausch erlebten Verlobungsfeierlichkeiten kommt es am Morgen des Hochzeitsstages zum Eklat. Die hochgemuten Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbechen.

Polinesso, Herzog von Albany, hat die Illusionen und inneren Widersprüche ihres individualistischen Subjektentwurfs durchschaut und nutzt sein Wissen zu ihrer gnadenlosen Demontage. In de
Do, 21.12.2017, 11:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Do, 21.12.2017, 11:00
Der Zauberer von Oz
Familienstück für alle ab 6 Jahren
nach dem Roman von L. Frank Baum
Premiere: 26. November 2017, Schauspielhaus

Als ein Wirbelsturm das Holzhaus erfasst, in dem Dorothy mit ihrer Tante und ihrem Onkel lebt, wird sie mit dem Wind fortgetragen in ein geheimnisvolles Land. Bei ihrer Landung hat sie mit ihrem Haus unabsichtlich die böse Hexe des Ostens unter sich begraben. Sie wird als Befreierin gefeiert und darf ab sofort die Zauberschuhe der Hexe tragen.
Doch Dorothy will vor allem eins: dringend zurück nach Hause, nach Kansas. Sie erfährt, dass ihr dabei nur der Zauberer von Oz helfen kann, der Herrscher der Smaragdstadt. Auf ihrem Weg dorthin trifft Dorothy auf sehr spezielle Wegbegleiter. Auf eine Vogelscheuche, die den Kopf voller Stroh hat, auf einen Blechmann ohne Herz und auf einen feigen Löwen. Die ungleiche Gruppe überwindet auf dem Weg etliche
Do, 21.12.2017, 20:00
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
nach dem Roman von Peter Høeg
Der sechsjährige Inuitjunge Jesaja stürzt vom Dach eines Wohnhauses am Kopenhagener Hafen. Für die Behörden ist es ein Unfall, doch für die Freundin des Kindes, die arbeitslose Grönländerin, Naturwissenschaftlerin und Gletscherforscherin Smilla Q. Jaspersen, erzählen die Spuren im Schnee etwas anderes. Zudem wäre der Junge schon auf Grund seiner Höhenangst nie aufs Dach gestiegen, es sei denn, er fürchtete sich vor jemand. Smilla, deren Liebe zur Mathematik bislang größer war, als die zu ihren Mitmenschen, beginnt auf eigene Faust Nachforschungen über Jesajas Tod anzustellen: Sein Vater starb vor mehreren Jahren während einer Grönlandexpedition, bei der etwas geschehen sein muss, das die verantwortliche Forschungsgesellschaft seither zu vertuschen versucht. Gibt es einen Zusammenhang zwisc
Do, 21.12.2017, 19:30
Tod eines Handlungsreisenden
von Arthur Miller
Er verliert den Boden unter den Füßen, langsam aber beständig: Willy Loman, seit 36 Jahren reisender Handelsvertreter, ist am Ende. Im Geschäft kann er nicht mehr mithalten. Die unzähligen Autofahrten sind eine Qual. Seine Stammkunden sind umgezogen oder verstorben. Zunehmend gerät er unter Druck, die finanziellen und gesellschaftlichen Ansprüche weiter zu erfüllen. Leistung und Erfolg bleiben plötzlich aus. In der Familie herrschen Lügen, Sprachlosigkeit, aber auch die große Liebe. Verzweifelt flüchtet er in Erinnerungs- und Phantasiewelten, denn seinem eigenen Scheitern kann er nicht ins Auge sehen. Als Willy schließlich entlassen wird, sieht er seine Existenz vollständig in Frage gestellt. Angstüberfällt ihn, es drohen Prestigeverlust, der Ruin der Familie, die Verzweiflung, nicht einma
Fr, 22.12.2017, 15:00
Gold
von Leonard Evers
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien
Libretto von Flora Verbrugge
nach den Brüdern Grimm

»Was ich wünsch, sollst du mir geben.
Liebes Fischlein, komm doch eben.«
Flora Verbrugge / Barbara Buri: Gold

Einen Fisch, der alle Wünsche erfüllt, wer hätte das nicht gern : Schuhe, ein Haus, ein Schloss mit Personal, einen Palmenstrand, Pizza und Pommes ohne Ende. Und doch kommt es dem kleinen Jacob und seinen Eltern so vor, als könnte alles viel, viel schöner, größer und noch besser sein. »Los, Jacob, lauf zum Strand!« Er hat dem Fisch doch schließlich das Leben gerettet. »Fisch aus dem Meer, gib mir die ganze Welt, nur für uns drei«, singt Jacob! Alles glänzt! Nur dass das Meer immer wilder wird und der Fisch immer magerer, bis die hohen Wellen den ganzen Reichtum wieder
Fr, 22.12.2017, 19:00
Orpheus in der Unterwelt (Orphée aux Enfers)
von Jacques Offenbach
»Was ist ein Drama? Wenn zwei sich kloppen, das ist Drama. Und was ist eine Tragödie?
Wenn einer auf der Strecke bleibt, ist es eine Tragödie«. Dieses Bonmot des Theaterkünstlers Einar Schleef hätte Jacques Offenbach gefallen. Denn der Komponist besaß ein gutes Gespür für Balanceakte abseits des Lexikons für unumstößliche Wahrheiten.
Dass »zwei sich kloppen« gerät bei ihm denn auch zum Ausgangspunkt seiner 1858 in Paris uraufgeführten ›Opéra bouffon‹, die den antiken Mythos vom Thrakischen Sänger parodiert, der mit seinem Gesang sogar die Unterwelt zu rühren vermochte. Nicht mit dem jähen Tod von Orpheus‘ geliebter Braut Eurydike auf dem Hochzeitsfest lässt Offenbach sein Musiktheater beginnen, sondern mit den Streitereien des Ehepaares, dessen glückliche Tage längst vorüber sind: Man be
Fr, 22.12.2017, 19:00
Faust I
von Johann Wolfgang von Goethe
Schneller, höher, weiter. Faust ist der Klassiker der deutschen Moderne. Der Troll des Fortschritts, der Unrast, der unstillbaren Lust und Energie. Faust ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und meistbesuchte Theaterstück in Deutschland und (rechnet man die Entstehungsphase beider Teile zusammen) im vollen Wortsinn ein Lebenswerk. Goethe beginnt in jungen Jahren zu schreiben, arbeitet ein Leben lang an seinem Faust und vollendet ihn nach eigenem Ermessen nie. Das Werk ist Jugendstreich und Alterswerk zugleich. Schneller, höher, weiter…

Mindestens ebenso vielgestaltig wie die Stadien des Werks sind seine Lesarten: als Nationalepos der Deutschen oder als Weltentwurf, als politische Parabel, als Zitatenschatz oder als die Gelehrtentragödie eines Universalgenies. In der Eröff
Sa, 23.12.2017, 20:00
Lulu
Ein Rock-Vaudeville
Premiere: 24. November 2017, Nord

mit Musik von The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu ist Wedekinds weltberühmte Tragödie, an der er 21 Jahre, von 1892 bis 1913, arbeitete und in ihr die beiden Teile Erdgeist und Die Büchse der Pandora vereint. Das Stück brachte ihm den Vorwurf „moralischer Anrüchigkeit“ ein, dem sich Theaterskandale und ein langwieriger Gerichtsprozess anschlossen. In der Version der britischen Kultband The Tiger Lillies wird aus Wedekinds „Monstretragödie“ eine „Mörderballade“ (Lulu – A Murder Ballad). Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat verfallen die Herren der Gesellschaft Lulu, ob sie nun Dr. Goll, Schwartz, Shunning oder Alwa heißen. Lulu ist Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Verführerin, Beute, Mörderin in einem. Sie ist eine Nachtwandlerin der Li
SWR SYMPHONIEORCHESTER
  • Aktuelle Konzerte des SWR Symphonieorchesters
NEUGEREUTER THEÄTERLE
  • schwäbische Mundartbühne
Theater der Altstadt
  • Das Theater der Altstadt ist ein professionelles Privattheater in Stuttgart mit knapp 190 Sitzplätzen.
INTERNATIONALE BACHAKADEMIE STUTTGART
  • Veranstalter der Bachwoche und Europäisches Musikfest Stuttgart
Boulevärle-Schwäbisches Theater e.V.
http://www.boulevaerle.de Neckartalstr. 261 | 70376 Stuttgart
Friedrichstheater e. V.
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Haus St. Monika
Rupert-Mayer-Saal
Seeadlerstrasse 7 | 70378 Stuttgart-Neugereut
[theater] Dimbeldu
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Märchen und mehr ... | 71665 Vaihingen
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