STAATSTHEATER KASSEL - OPERNHAUS

Spielzeit 2013/14

Die Frau ohne Schatten

Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss

Premiere: 24. Mai 2014, Opernhaus

Sie waren vielleicht das Traumpaar der Musiktheatergeschichte schlechthin: der Komponist Richard Strauss und der Dichter Hugo von Hofmannsthal. Hier der genialisch veranlagte Orchestrator mit seinem unübertroffenen Instinkt für dramatische Zuspitzungen und schillernde Klangfarben, dort der subtile Kenner des historisch-mythologischen Theaters. Ihrer fruchtbaren Zusammenarbeit entsprangen einige der größten Meisterwerke auf dem Gebiet der Oper; man denke allein an den Rosenkavalier, Elektra oder Ariadne auf Naxos. Das zweifelsohne zentrale Opus dieser symbiotischen (von widerborstigen Diskursen allerdings keineswegs freien) Künstlerpartnerschaft, mit dem beide Autoren nach Hofmannsthals Bekunden ihr »Reichstes und Höchstes« geben wollten, bildet die große humanistische Märchenoper Die Frau ohne Schatten, uraufgeführt am 10. Oktober 1919 in Wien. Ein Ausnahmewerk ist es in vielerlei Hinsicht: episch und lyrisch, mystisch-symbolisch, himmlisch wie irdisch. Durch Hofmannsthals Kopf schwebte es bereits seit 1911, die ersten Hinweise finden sich im Notizbuch des Dichters: »Mir schwebt da etwas ganz Besonderes vor: ein Zaubermärchen, worin sich zwei Männer und zwei Frauen gegenüberstehen, [...] die eine ein Feenwesen, die andere irdisch, eine bizarre Frau mit einer sehr guten Seele im Grunde, unbegreiflich, launisch, herrisch und dabei doch sympathisch [...] und das Ganze bunt, Palast und Hütte, Priester, Schiffer, Fackeln, Felsgebirge, Chöre, Kinder [...].« Hofmannsthal und Strauss entwickeln daraus eine Oper, die zum Schwerwiegendsten, Tiefsinnigsten und Vieldeutigsten zählt, was die Gattung insgesamt zu bieten hat. Bereits die literarische Vorlage sprengt wie kaum eine zweite die Grenzen der Genres und Stile, verknüpft sie doch auf höchst originäre wie originelle Weise Märchenstoffe aus China, Indien und Persien sowie der Brüder Grimm und Geschichten aus »Tausendundeiner Nacht« mit Goethes Novellensammlung »Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter« sowie dessen Faust und Hofmannsthals eigenem, in jungen Jahren entstandenem »Märchen der 672. Nacht«. Im Mittelpunkt dieser in vielen (Klang-)Farben schillernden, fürwahr opulenten und maßlosen Oper stehen zwei (von Hofmannsthal freilich frei erfundene) Paare. Auf der einen Seite der Kaiser und seine Kaiserin; sie herrschen, scheinbar glücklich, gemeinsam über ein Traumreich, die südöstlichen Inseln. Auf der anderen Seite, durch und durch erdverbunden und vom Schicksal nicht eben begünstigt, sehen wir den Färber und seine Frau, die Färberin. Pole, so fern, und doch bald schon so nah. Den Grund für die Berührung der Welten, die durch die dämonische Figur des Keikobad gegeneinander ausgespielt werden, gibt uns die heroisch-tragische Hauptfigur: Denn die Kaiserin wirft keinen Schatten (das biblische Symbol für Fruchtbarkeit) und fühlt sich nicht als Mutter. Zugespitzt wird die Situation durch die Tatsache, dass die Frist, die ihr bleibt, das Verlorene aufzufinden, bald schon zu verstreichen droht. Also zieht es die Kaiserin, begleitet von der Amme, zu den Menschen. Dort hofft sie, das ersehnte Glück zu finden – und findet es letztlich auch. Richard Strauss hat zu dieser ins Innere humaner Sehnsüchte führenden Geschichte eine hochdramatische Musik komponiert, die jeden der Protagonisten aufs Schärfste konturiert und von einem orchestralen Reichtum durchdrungen ist, der selbst im musiktheatralen Schaffen dieses Komponisten als einzigartig bezeichnet werden darf.

Musikalische Leitung: Patrik Ringborg
Inszenierung: Michael Schulz
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Renée Listerdal
Dramaturgie: Jürgen Otten
Licht: Albert Geisel
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti / Maria Radzikhovskiy

Ort:

Opernhaus

Termine:

Mo, 12.5.2014, 19:00 | Voraufführung |
Sa, 24.5.2014, 18:00 | Premiere |
Sa, 31.5.2014, 18:00 |
So, 8.6.2014, 17:00 |
Sa, 14.6.2014, 18:00 |
Do, 19.6.2014, 17:00 |
So, 22.6.2014, 17:00 |
Sa, 28.6.2014, 20:00 |

100 000 superstars

Drei Stücke, drei Choreografen: Styliani Zannou, Helge Letonja und Johannes Wieland

»Schmerzen tun nicht weh« Patrick Swayze in »Road House«

Deutschland sucht den Superstar. Wann wirst auch du endlich einer? Stars werden schließlich nicht als solche geboren, sondern Stars werden gemacht. Problematisch erscheint nur das Phänomen, dass die meisten Stars nach dem umjubelten und triumphalen Aufstieg zur Bekanntheit auch wieder ziemlich rasch in den Niederungen der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Was also macht einen Star wirklich aus? Was ist mit den Helden des Alltags: Menschen, die sich für das Wohl anderer einsetzen, die sich vom Leben nicht entmutigen lassen und durchhalten? Sind wir nicht alle wenigstens ein bisschen Superstar? Der augenscheinliche Held und Superstar stellt die Bedürfnisse anderer über seine eigenen, hält durch und bringt dazu Mut und Aufopferungsbereitschaft für Ideale, Mitmenschen oder seine Umwelt mit. Drei Choreografen setzen sich in drei Stücken mit der Fragestellung nach der Gültigkeit des Superstars im 21. Jahrhundert auseinander und schlagen dabei auch eine Schneise für die Helden des Alltags, die Superstars des Alltäglichen.

Choreografie: Styliani Zannou
Choreografie: Helge Letonja
Choreografie: Johannes Wieland
Bühne: Steph Burger
Kostüme: Stefanie Krimmel
Licht: Brigitta Hüttmann
Dramaturgie: Dr. Thorsten Teubl

Ort:

Opernhaus

Termine:

Mi, 23.4.2014, 19:30 |
Sa, 3.5.2014, 19:30 |
Fr, 16.5.2014, 19:30 |
So, 18.5.2014, 19:30 |
Fr, 23.5.2014, 19:30 |
Fr, 6.6.2014, 19:30 |

La Voix Humaine | Herzog Blaubarts Burg

von Francis Poulenc und Béla Bartók

Die Liebe. Groß und mächtig steht sie als Möglichkeit in der Welt. Als eine Utopie des Seins, wie sie etwa Wilhelm Heinse in seinem sozialromantischen Roman ARDINGHELLO so grandios inszenierte, indem er seine Protagonisten auf die Insel der Glückseligen schickte. Betrachtet man in diesem Kontext zwei bedeutende Werke der Opernliteratur des 20. Jahrhunderts, die ebenfalls von der Liebe sprechen, so kommt man nicht umhin zu konstatieren, dass sie es beide in einer Art negativer Dialektik tun, mit erschütternder Traurigkeit – und mit einer zerstörerischen Sinnlichkeit, die ihresgleichen sucht. Sowohl Francis Poulencs 1959 uraufgeführte, leider allzu selten aufgeführte Tragédie-lyrique La voix Humaine auf das gleichnamige, knapp 30 Jahre zuvor vollendete Monodram von Jean Cocteau als auch Béla Bartóks Klassiker Herzog Blaubarts Burg [A kékszakállú herceg vára], der das fast namensgleiche Drama des Filmemachers Béla Bálazs zugrunde liegt, schildern das genaue Gegenteil: die Unmöglichkeit von Liebe, den Verlust jeder Hoffnung auf ihre Realisierung im Jetzt, ja, im Grunde das totale Scheitern dieser Liebe. Im Mittelpunkt beider Werke steht, wenngleich in unterschiedlicher Perspektive, eine junge Frau. Bei Poulenc ist es, wie in der Vorlage Cocteaus, die der Komponist psychologisch präzise und mit feinsinnigen musikalischen Mitteln nachzeichnet, ein weibliches Wesen, das sich allein, »wie ermordet« (Cocteau), auf einem Bett liegend, in einem Schlafzimmer befindet, will sagen: im hermetischen Raum. Das Medium, das sie mit der Außenwelt verbindet, wird verkörpert durch einen profanen, zugleich aber wirkungsvollen Gegenstand: ein Telefon. Von diesem hängt die Protagonistin ab wie von einem dünnen Lebensfaden, und es ist dieser seelenlose Apparat, der ihr letztlich grausame Nachricht bringt: Ihr ehemaliger Geliebter hat sie verlassen, um eine andere zu heiraten. Die Folge ist die Tragödie des Herzens, ist der totale Zusammenbruch. Bevor es dazu kommt, durchläuft die junge Frau stark oszillierende emotionale Zustände; Zustände, die in der gleichermaßen ausziselierten wie dramaturgisch bezwingenden Partitur Poulencs ihren absurd-triftigen Ausdruck finden. Der Coup de musique allerdings besteht darin, dass diese exakt in jenen Momenten schweigt, sobald die einzige Person ihrem unsichtbaren Gesprächspartner zuhört. »Die unvorhergesehene musikalische Antwort suggeriert dann, was gehört wurde.« (Poulenc).

Voller Suggestionen, Insinuationen und psychologisch-musikalischer Doppelbödigkeiten steckt auch Bartóks einzige Oper A kékszakállú herceg vára [HERZOG BLAUBARTS BURG] aus dem Jahr 1918, darin die Geschichte einer unheilvollen, erotisch aufgeladenen Begegnung geschildert wird. Judit, eine junge Frau, die das große Glück ersehnt, ist von Blaubart, der sie ihrem ehemaligen Geliebten ausgespannt hat, in dessen Burg gelockt worden. Ein Prolog schildert ihre Ankunft. Die anfängliche Faszination des Anderen wandelt sich allmählich; mit jeder Tür, die sich auf ihr Verlangen hin (und gegen den erklärten Willen Blaubarts) öffnet, verliert Judit ein Mosaiksteinchen ihrer zärtlichen Illusion von der zeitlosen Liebe. Die Szene verdunkelt sich, immer deutlicher tritt die Gewissheit hervor, dass es sich bei dem Burgherrn um ein Wesen mit geheimnisvoll-finsterer Vergangenheit handelt: Alle seine Frauen hat er bleich, schön und lebendig eingesperrt. Als Judit diese Erkenntnis gewinnt, ist es schon zu spät: Wie in LA VOIX HUMAINE, mündet auch dieses grandiose Musiktheaterwerk in der zwischenmenschlichen Katastrophe – im ewigen Dunkel.

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Inszenierung: Stephan Müller
Bühne: Hyun Chu / Stephan Testi
Kostüme: Carla Caminati
Licht: Albert Geisel
Dramaturgie: Dr. Ursula Benzing

In französischer und ungarischer Sprache mit Übertiteln

Ort:

Opernhaus

Termine:

Fr, 25.4.2014, 19:30 |
Fr, 2.5.2014, 19:30 |
Mi, 28.5.2014, 19:30 |
Do, 5.6.2014, 19:30 |

Jekyll & Hyde

Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden & Frank Wildhorn

Buch und Liedtexte: Leslie Bricusse | Musik: Frank Wildhorn

London. Mutter der modernen Megastädte. Sie nimmt dich auf oder verschlingt dich. Labyrinth aus Sensation und Einsamkeit, voll Glanz und anonymer Massen, Summe der Kultur, zugleich deren perverse Fratze. Ihre widersprüchlichen Wunder gefährden den Verstand.
Eins ihrer Opfer: derumnachtete Vater des jungen Arztes Henry Jekyll. Der Sohn will den Vater heilen. Krankheit ist das Böse, das er austreiben will. Guter Mensch = übergesunder Mensch. Medizin vollendet die Erlösung; das Labor als Altar, auf dem Wahnsinn und Sünde kuriert werden. Als man verweigert, schreitet er zum Selbstversuch. Ihm gelingt, jene zerstörerischen Begierden zu isolieren, die sonst von schamhaften Geboten unterdrückt werden. Leider spaltet er sie nicht nur ab, er befreit sie.
Unter dem Einfluss der Droge JH 7 mutiert der zivilisierte Jekyll zu jenem hemmungslosen Dämon, der sonst tief im Unterbewussten lauert: Edward Hyde. Dem dunklen Engel der Metropole, die Verkörperung ihrer geilen Schizophrenie.

Im Roman »Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde«erfand R.L. Stevenson bereits 1886 den berühmtesten aller Doppelgänger als Symbol einer Gesellschaft, die einzig Extreme kennt – Triebe ausleben oder unterdrücken.
1990 formten Frank Wildhorn und Leslie Bricusse daraus ein Musical der Moderne, deren Projekt, über sich und die Erde zu herrschen, mittels Wissenschaft den Übermenschen zu züchten, außer Kontrolle gerät. Der Mensch, den die Welt, die er sich schuf, nur noch überwältigt, schlägt zurück. In einer virtuellen, überreizten Zeit fordert der Körper sein Recht. Amok. Exzesse. Hyde.

Musikalische Leitung: Marco Zeiser Celesti / Xin Tan / Walewein Witten
Inszenierung: Patrick Schlösser
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Werner Fritz
Choreografie: Michael Langeneckert
Licht: Albert Geisel
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen

In Englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Opernhaus

Termine:

Sa, 26.4.2014, 19:30 |
So, 27.4.2014, 16:00 |
Do, 1.5.2014, 19:30 |
Sa, 10.5.2014, 19:30 |
So, 25.5.2014, 19:30 |
Di, 27.5.2014, 19:30 |
Sa, 7.6.2014, 19:30 |
Do, 12.6.2014, 19:30 |
Fr, 13.6.2014, 19:30 |
Sa, 21.6.2014, 19:30 |
Fr, 27.6.2014, 19:30 |
Fr, 4.7.2014, 19:30 |
Mi, 9.7.2014, 19:30 |
So, 13.7.2014, 19:30 |

Die Fledermaus

Operette in drei Akten von Johann Strauss

Wie heißt es so schön im Volksmund: Man trifft sich immer zwei Mal. Was für’s Leben gilt, gilt auch für die Kunst im Allgemeinen und insbesondere für die Operette aller Operetten: Die Fledermaus von Johann Strauss aus dem Jahre 1874. Ein Werk liegt vor uns, das, glaubt man der Legende, in einem einzigen Schaffensrausch binnen 42 Tagen vollendet wurde und dessen Esprit und musikalische Brillanz die Zeiten locker überdauert haben. Die Kontrahenten in dieser gleichermaßen delikaten wie doppelbödigen Geschichte um eheliche (Un-)Treue und falsche Verheißungen sind der flotte Rentier Gabriel von Eisenstein und sein Freund, der Notar Doktor Falke. Diesem hat Eisenstein vor Jahren übel mitgespielt; seither sinnt der Gefoppte auf Rache. Günstige Gelegenheit bietet dem Advokaten eine amouröse Verwicklung, darin Eisenstein die männliche und eine geheimnisvolle ungarische Gräfin die weibliche Hauptrolle spielen. Die Protagonisten erfüllen die Vorgaben mit gehörigem erotischem Einsatz – allerdings keineswegs mit dem vom selbst ernannten Großliebhaber erhofften Ziel. Zu spät merkt Eisenstein, dass er das Opfer einer gezielten Gesellschaftsintrige geworden ist. Doch nicht nur er steht am Ende nackt da. Auch die vermeintliche Gräfin (die keine Geringere als seine Ehefrau Rosalinde ist) muss eingestehen, dass sie sich selbst nicht allzu katholisch verhalten hat. Damit aber die aristokratische Ordnung nicht aus den Fugen gerät, behilft man sich gegenseitig mit der größtmöglichen Milde, sprich: Man verzeiht einander, schwört sich erneute, diesmal aber ewige Treue und versucht es noch einmal miteinander …

Musikalische Leitung: Patrik Ringborg / Yoel Gamzou / Alexander Hannemann
Inszenierung: Volker Schmalöer
Bühne: Lars Peter
Kostüme: Andreas Janczyk
Dramaturgie: Jürgen Otten
Licht: Albert Geisel
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti
Choreografie: Antonio Gomes

Ort:

Opernhaus

Termine:

So, 11.5.2014, 18:00 |
Sa, 17.5.2014, 19:30 |
Fr, 30.5.2014, 19:30 |

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Es beginnt wie ein ganz normales Märchen: Ein Prinz ist auf der Jagd im Gebirge und steht plötzlich einer Schlange gegenüber. Nun müsste der Kampf des jungen Helden mit dem Untier folgen, doch Prinz Tamino wird erst einmal ohnmächtig. Die Königin der Nacht lässt ihn durch ihre Damen retten – nur um ihm selbst sofort eine noch größere Rettungsaufgabe anzuvertrauen: Ihre Tochter Pamina wurde, so erzählt sie, von Sarastro entführt; wenn Tamino sie befreit, soll er sie zur Frau bekommen. Unterstützt wird er durch den Vogelfänger Papageno, durch drei Knaben, die in allerlei Notfällen mit gutem Rat herbei eilen, und natürlich durch die Flöte, deren Zauberkraft wilde Bestien bezähmt und schließlich die Liebenden vor dem Verbrennen und dem Ertrinken bewahren wird. Doch vorher nimmt die Handlung manch erstaunliche Wendung, so dass jegliche märchenhafte Gewissheit, wer gut ist und wer böse, bald gehörig durcheinander gewirbelt ist. Mozarts Zauberflöte, unangefochten das beliebteste Werk im Opernrepertoire, birgt eine geradezu unfassbare Vielfalt: Sie beginnt wie ein Zaubermärchen, entfaltet eine überbordende Phantasie zwischen Kasperltheater-Spaß und Freimaurer-Ritual, verquickt eine Teenager-Romanze mit den großen Fragen der Aufklärung – und verzaubert mit einer Musik, deren reiches Gefühlsspektrum vom abgründigen Liesbeskummer bis zur Glöckchen-Heiterkeit reicht, von Theaterdonner und Vogelfänger-Charme bis zur lebensrettenden Magie der Zauberflöte.

Musikalische Leitung: Patrik Ringborg / Alexander Hannemann
Inszenierung: Katharina Thoma
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Ulrike Obermüller
Dramaturgie: Dorothee Hannappel
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

Ort:

Opernhaus

Termin:

So, 4.5.2014, 18:00 |

Disco in Concert

Your Disco needs you!

»Burn baby burn! Disco Inferno« – heiße Zeiten waren das, als das Deo nicht nur vor Schweißgeruch schützen, sondern auch noch Feuersbrünste und Hitzewallungen bekämpfen musste. Oder, wie schon Alf sagte: »Löscht nicht den Vorhang, löscht mich!«. Nach ABBA, QUEEN und SWING wagen wir uns nun zurück in jene völlig verrückte, aber unendlich coole Epoche. In eine Welt unter der Discokugel, in der die Menschen ihr mausgraues Büro-Outfit ablegen konnten und sich von Otto Normalverbrauchern in Könige der Nacht verwandelten. Begleitet von Beats und Grooves, bei denen die Glieder sich wie von selbst bewegen. Überhaupt: Alles war möglich, wenn die Bee Gees ihr »Saturday Night Fever« anheizten, die Village People Kalifornien mit »There where the air is free« feierten oder Gloria Gaynor mit »I will survive« den Party-Klassiker schlechthin anstimmte. Entfliehen Sie also mit uns dem grauen Alltag, holen Sie Ihr bestes Polyester aus der Mottenkiste und lassen Sie uns das Opernhaus in einen glitzernden Tanzschuppen verwandeln … 
Und nicht vergessen: Your Disco needs you!

Dirigent: Rasmus Baumann
Moderation: Insa Pijanka
Bühne und Kostüme: Sibylle Pfeiffer
Licht: Albert Geisel / Brigitta Hüttmann
Gesang: Judith Lefeber
Gesang: Joyce van de Pol
Gesang: Alvin Le-Bass / Dennis LeGree
Gesang: Henrik Wager
Backing: Jeanett Neumeister
Tasteninstrumente: Donato Deliano

Ort:

Opernhaus

Termine:

So, 1.6.2014, 19:30 |
So, 29.6.2014, 19:30 |
Do, 10.7.2014, 19:30 |

STAATSTHEATER KASSEL

Friedrichsplatz 15
D 34117 Kassel

Telefon: +49 (0)561-10 94 - 0
E-Mail: info@staatstheater-kassel.de

Opernhaus / Schauspielhaus
Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

tif - Theater im Fridericianum
Friedrichsplatz 17, Hinter dem Museum, 34117 Kassel

Karten:
Kartentelefon: 0561 / 1094-222
Mo 10:00 - 13:00 Uhr, 14:00 - 18:30 Uhr
Di-Fr 10:00 - 18:30 Uhr
Sa 10:00 - 13:00 Uhr

Öffnungszeiten der Theaterkasse:
Di-Fr, 10-18 Uhr
Sa, 10-13 Uhr
So 10-12 Uhr

Online: www.staatstheater-kassel.de