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Frauenkirche Dresden

Das Musikjahr 2019

Der Klang des Wandels

Unter der Überschrift »Wandlung« präsentiert die Stiftung Frauenkirche Dresden unter der Leitung ihres neuen Artistic Directors Daniel Hope im Musikjahr 2019 ein Programm, das den Bogen von traditionsreicher klassischer Musik bis hin zu zeitgenössischen Auftragskompositionen und musikalischen Neuentdeckungen schlägt.

Insgesamt sind mehr als 130 Veranstaltungen neben den regulären Gottesdiensten konzipiert worden, von großen symphonischen Werken über Chor- und A-cappella-Konzerte bis zu Kammermusik in der Unterkirche, die stärker als bisher Ort für Musik sein soll.

Wandlungsreiches Programm

Die wohl wichtigste Neuerung im Musikleben der Frauenkirche ist die Berufung von Daniel Hope als Artistic Director. Seit über 25 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt unterwegs, ist er für seine musikalische Kreativität und sein Engagement für Humanität international bekannt.

Vier seiner zahlreichen von ihm kuratierten Konzerte widmen sich gezielt dem Leitmotiv »Wandlung«. Das Symbol der Frauenkirche als Ort für Versöhnung versinnbildlichend, wird das musikalische Jahr vom Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Sascha Goetzel mit Daniel Hope als Solisten eröffnet.

Zu den namhaften Solisten, die im Jahr 2019 in der Frauenkirche zu hören sein werden, gehören unter anderem die Violinistin Arabella Steinbacher, der von seinem Lehrer Alfred Brendel als »Wunderkind« bezeichnete junge Pianist Kit Armstrong sowie Lucas Debargue und Edgar Moreau, zwei aufstrebende Künstler, die bereits in der Klassikwelt mit zahlreichen Preisen bedacht wurden. Das Zürcher Kammerorchester ist mehrfach zu Gast und präsentiert Werke von Bach, Mozart und Beethoven.

Von Daniel Hope initiiert wurde zudem eine Streichquartett-Reihe, als deren Höhepunkt das Emerson String Quartet zu hören sein wird, sowie die »Young Artists«, bei denen an acht Abenden junge Talente in der Unterkirche zu erleben sein werden.

Fortgesetzt werden die Kooperationen mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie sowie den Dresdner Musikfestspielen. Prof. Ludwig Güttler, der Initiator des Wiederaufbaus der Frauenkirche, wird mit verschiedenen Ensembles in insgesamt sieben Konzerten auftreten.

Kontakt

Frauenkirche Dresden
Neumarkt
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 656 06 100
Fax: +49 (0)351 656 06 112
E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de

 

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Georg-Treu-Platz 3, 1. OG
D-01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 701
Fax (0351) 656 06 703
Email: ticket@frauenkirche-dresden.de
(Mo bis Fr 9:00-18:00 Uhr / Sa 9:00-15:00 Uhr)
Konzert

Geistliche Sonntagsmusik

Octavians

Geistliches Wort: Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke

A cappella-Werke von Josquin des Prez, Bernhard Klein, Ola Gjeilo, Juan de Anchieta u. a.

Die Octavians gehören zu den bekanntesten Vokalensembles Mitteldeutschlands. Gegründet im Jahre 2006, ging das Ensemble aus dem Knabenchor der Jenaer Philharmonie hervor. Inzwischen sind die acht Sänger, zu denen gleich drei Countertenöre gehören, mehrfache Preisträger verschiedener A-cappella-Wettbewerbe. So konnten sie sich u.a. 2017 in Leipzig den begehrten 1. Preis des A-Cappella-Wettbewerbs von amarcord ersingen und brillieren mit ihrer Vielseitigkeit und stimmlichen Homogenität. Dank der Stimmlagenvielfalt, die ein Spektrum vom höchsten Sopran bis zum tiefen Bass abdeckt, ist die Klangfarbe des Ensembles unverwechselbar. In den 10 Jahren ihres Bestehens haben die Octavians stetig ihr Repertoire erweitert, sodass sie geistliche und weltliche A-cappella-Werke aus über acht Jahrhunderten par excellence präsentieren können.

Die zur Tradition gewordenen Geistlichen Sonntagsmusik am Sonntagnachmittag präsentieren im Musikjahr 2018 das reiche Erbe der Kirchenmusik: eine Vielfalt, die sich widerspiegelt in unbekannten Kantaten, berühmten Messvertonungen, kunstvollen Motetten oder virtuosen Instrumentalwerken. Ob Trompete und Orgel, a cappella oder Figuralmusik – die Geistlichen Sonntagsmusiken begleiten mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm durch das Kirchenjahr. Lassen Sie sich vom tiefen Ausdruck in den Bann ziehen und erleben Sie, wie der Charakter eines Sonntags musikalisch ausgedeutet in Raum und Klang erlebbar wird. Hinzu treten Gedanken zum Evangelium, Gebetsanliegen und Segenswünsche. Gastensembles, Vokal- und Instrumentalsolisten, die Chöre der Frauenkirche sowie das ensemble frauenkirche dresden unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert musizieren im Musikjahr 2018 Werke von Bach, Zelenka, Homilius, Mozart, Rossini und Rutter.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Internationale Dresdener Orgelwochen

Konzertreihe der Dresdner Innenstadtkirchen
Kathedrale – Kreuzkirche – Frauenkirche und des Dresdner Kulturpalastes

Frédéric Blanc (Paris, Frankreich), Orgel

Werke von Georg Friedrich Händel, Charles-Marie Widor, Maurice Duruflé sowie Improvisationen

Frédéric Blanc stammt aus Frankreich und improvisierte bereits in jungen Jahren am Klavier und an der Orgel. Seine Ausbildung erhielt er an den Konservatorien von Toulouse und Bordeaux. Als Preisträger wichtiger internationaler Wettbewerbe begann er anschließend eine internationale Karriere als Konzertorganist, Improvisator und Pädagoge, die ihn durch Europa und die USA führte. So unterrichtete er an den Universitäten von z.B. Indiana, Kalifornien und Philadelphia Meisterklassen über französ. Orgelmusik/Improvisation. Darüber hinaus ist er regelmäßig zu großen Orgelfestivals eingeladen. Einige seiner Konzerte wurden auch von internationalen Rundfunksendern übertragen. Zudem ist Frédéric Blanc Mitglied der Orgelkommission der Stadt Paris und Mitglied der Kommission für nicht denkmalgeschützte Orgeln im französischen Kulturministerium. Unter den zahlreichen CD Einspielungen seien Aufnahmen hervorgehoben, die seine Vorliebe für die französische Orgelmusik zeigen, sowie Improvisations CDs . 1987 - 1995 wirkte er als Assistenzorganist an der Basilika Saint Sernin von Toulouse. Seit 1999 ist Frédéric Blanc Titularorganist an der Kirche Notre Dame d’Auteuil in Paris.

Der Dresdner Orgelzyklus wurde 2006 als eine gemeinsame Konzertreihe der Dresdner Innenstadtkirchen – der Frauenkirche, der Kathedrale und der Kreuzkirche – ins Leben gerufen. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren seither jeweils mittwochs die Organisten der jeweiligen Gotteshäuser bzw. renommierte Gäste die Klangvielfalt ihrer Instrumente und den reichen Schatz der Orgelliteratur. Jährlicher Höhepunkt sind die sommerlichen Internationalen Dresdner Orgelwochen, bei denen Organisten aus aller Welt musikalische Brücken von ihrer Heimat nach Deutschland schlagen. Mit der Wiedereröffnung des Dresdner Kulturpalastes und seiner Eule-Orgel erweiterte sich Ende 2017 der Kreis der Innenstadtorgeln. An den nunmehr vier Konzertorten präsentiert sich dem Publikum eindrücklich, was der große französische Komponist und Organist César Franck meinte, als er ausrief: »Mon orgue, c'est un orchestre!« Von den insgesamt 44 Konzerten des Dresdner Orgelzyklus 2018 finden 13 in der Frauenkirche statt.

im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Junge Künstler | Das Bundesjugendorchester

Gerhild Romberger, Mezzosopran
Bundesjugendorchester
Mario Venzago, Leitung


Gustav Mahler: »Kindertotenlieder«
Oliver Messiaen: »L’Ascension«
Anton Bruckner: Ouvertüre G-moll
Paul Hindemith: »Mathis der Maler«

„What an enormous pleasure to meet this wonderful next generation of colleagues! I think the future of orchestras is safe in your hands.” Sir Simon Rattle

Wenn Deutschlands jüngste musikalische Elite zu den Instrumenten greift, begeistert sie Kritiker, Solisten, Dirigenten und Publikum gleichermaßen: Mitreißende Energie und beachtliche Professionalität verbinden sich zu einem einzigartigen Klang, den die 14 bis 19 Jahre alten Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendorchesters entstehen lassen können. Keine Weltgegend, die die Nachwuchsmusiker noch nicht bereist haben: Das Orchester, häufig als Kulturbotschafter der Bundesrepublik Deutschland unterwegs, tourte bisher in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Kirchenführung & Orgelklang

Den Kirchenraum erleben bei Wort und Musik

Pascal Kaufmann (Dresden), Orgel

Kirchenführung: Alena Glienicke

Pascal Kaufmann ist seit Februar 2018 Assistent des Frauenkirchenorganisten in Dresden und hat zugleich die Stelle des Kirchenmusikers an St. Petri in Augustusburg inne.
Aufgewachsen im sächsischen Lichtenstein erhielt er seine erste musikalische Ausbildung zunächst an der Musikschule „Clara-Wieck Zwickau“ bei Markus Ludwig in den Fächern Klavier und Orgel. Dabei konnte er schon früh beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mehrere Preise auf Bundesebene gewinnen, so in den Kategorien Alte Musik, Klavier vierhändig und Orgel solo. Für sein Cembalospiel bekam er den „Christoph-Graupner-Kunstpreis“ verliehen. Ab 2011 studierte Pascal Kaufmann in Dresden Kirchenmusik und Schulmusik. Im März 2016 wurde er dabei in der Semperoper Dresden mit dem Carl-Maria-von-Weber-Stipendium für „hervorragende künstlerische Leistungen innerhalb des Studiums“ ausgezeichnet und erhielt zwei Jahre später in den A-Examensprüfungen der Fächer Orgel-Literaturspiel, Improvisation und Klavier jeweils das Prädikat „Mit Auszeichnung“. Interpretationskurse u.a. bei Peter Williams und Prof. Daniel Maurer rundeten seine Studien ab. Mit seinem Bruder Markus Kaufmann konzertiert Pascal Kaufmann regelmäßig sowohl an zwei Klavieren als auch als Orgel-Duo. Gemeinsam begründeten sie mehrere Konzertreihen und sind seit wenigen Jahren mit eigenen Transkriptionen (u.a. Dvořaks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“) zu Gast an renommierten Kirchen im In-und Ausland. CD-Produktionen und Solokonzerte mit Orchestern (u.a. Klavierkonzerte von J.S. Bach und W.A. Mozart) ergänzen ihre Konzerttätigkeit.

»Wenn ich nicht Theologe wäre, so würde ich am liebsten Musiker geworden »sein« schrieb Luther einst. Das Miteinander von Wort und Klang war dem Reformator wichtig. In der Bauweise der Frauenkirche fand dieser Gedanke seine architektonische Übersetzung, wo von der Kanzel bis zur Orgel alle wesentlichen Elemente in einer Achse angeordnet sind. Nicht zuletzt deshalb bietet sie sich für genreverbindende Formate geradezu an. In den »Kirchenführungen mit Orgelklang« vermittelt daher ein Kirchenführer kundig und kurzweilig von der Kanzel aus die einzigartige Geschichte, Ikonografie und Botschaft der Frauenkirche, während die Kirchenmusiker der Frauenkirche bzw. Gastorganisten die Kern-Orgel zum Klingen bringen.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Nachtschwärmer-Meditationen

"Um Mut ist mir nicht bang"

Stephan Bischof | Maria Keller, Nachdenkenswerte Texte und jazzige Klänge mit Text
Thomas Seibig, Saxophon
Almuth Schulz, Klavier


Thema des Abends: »Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug«
(Hilde Domin)

Wenn die Abende lang und lau sind und die Menschen länger als sonst auf den Beinen, lädt die Frauenkirche zu einer besonderen Verbindung aus Wort und Klang ein: den Nachtschwärmer-Meditationen. In einem Sommermonat finden sie freitags um 21.21 Uhr in der Unterkirche statt. In diesem Jahr widmen sich die Abende auf unterschiedliche Weise dem Thema »Mut«.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Preisträgerkonzert: JeungBeum Sohn

JeungBeum Sohn (Südkorea), Klavier
Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2017 im Fach Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie d-Moll, KV 397
Frédéric Chopin: Etüden op. 25
Sergei Prokofjew: Sonate Nr. 7 B-Dur, op. 83
Peter Tschaikowsky: Dumka, op. 59

Der 26-jährige JeungBeum Sohn hat zunächst an der Korea Universität der Künste studiert, danach an der Hochschule für Musik und Theater München den Master-Abschluss erworben. Zurzeit studiert er an der Musikhochschule Münster in der Klavierklasse von Prof. Arnulf von Arnim mit dem Ziel Konzertexamen. Bisher gewann Sohn den dritten Preis beim internationalen Yun Isang-Musikwettbewerb 2014 und den Sonderpreis beim Internationalen Musikwettbewerb Genf 2012. Die Klasse von Arnim in Münster zählt mit Ho Yel Lee, Junhee Kim, Geunsu Shim und jetzt JeungBeum Sohn – der letzte sicherlich der bedeutendste – bereits vier Preisträger renommierter Wettbewerbe.

in Kooperation mit dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Modern: Francesco Tristano

Francesco Tristano, Klavier
Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Juri Gilbo, Leitung


Johann Sebastian Bach: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052
sowie Werke von Philip Glass und John Adams

Francesco Tristano begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und gab mit dreizehn Jahren sein erstes Konzert mit eigenen Kompositionen. Studien führten ihn an die Konservatorien in Brüssel, Riga, Paris und Barcelona. 2004 gewann er den Internationalen Pianistenpreis für zeitgenössische Musik im französischen Orléans. Der Musiker hat zahlreiche Alben veröffentlicht, darunter Einspielungen von Bachs Goldberg-Variationen sowie des pianistischen Gesamtwerks von Luciano Berio. Auf seinem 2007 erschienenen Album Not for Piano präsentiert er mittels stilistischer Anleihen bei Klassik und Minimal Music eigene Versionen von Techno-Klassikern für Piano solo. Im Mai 2017 unterzeichnete er einen Vertrag mit der renommierten Firma Sony Music, für die er als erstes Projekt ein Album mit Chilly Gonzales realisieren wird.

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg, gegründet 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums, ist einer der bedeutendsten musikalischen Botschafter seines Landes. Das Orchester demonstriert eindrucksvoll die unerschöpfliche Vielfalt an musikalischen Talenten sowie den hohen Ausbildungsstandard seines Heimatlandes. Sein außergewöhnlich breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne reicht, hat es – mit rund 90 Konzerten pro Saison – zu einem der gefragtesten Klangkörper Europas gemacht. Aufgrund seiner vielbeachteten Virtuosität und Klangkultur gastiert das Orchester regelmäßig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europäischen Konzerthäusern. Mit ihrer hochprofessionellen Arbeit und unverwechselbarem künstlerischen Profil ist sie nicht mehr aus dem europäischen Kulturleben wegzudenken.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Gespräch

Forum Frauenkirche

"Prager Frühling – was bleibt? Das Aufbruchsjahr 1968 und seine heutige Wahrnehmung in Tschechien"

Ludmila Rakusan

Vortragsveranstaltung im Rahmen des FORUM FRAUENKIRCHE

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Führung

Kirchenführung & Orgelklang

Den Kirchenraum erleben bei Wort und Musik

Irena Renata Budryte-Kummer, Orgel
Kirchenführung: Alena Glienicke


Irena Renata Budryte-Kummer wurde in Vilnius geboren. Nach ihrer Ausbildung am M. K. Ciurlionis-Kunstgymnasium studierte sie an der Musikakademie Vilnius Klavier und Orgel. Ihre Unterrichtstätigkeit am Konservatorium in Vilnius und an der Musikakademie in Kaunas wurde ergänzt durch ihr Organistenamt an St. Kasimir in Vilnius. Von 1998 - 2005 war sie Klavierlehrerin und Organistin in Kirchheim/ Teck. Seit 1987 konzertiert sie in vielen Europäischen Ländern, den USA und Mittelamerika. Seit 2005 ist sie in Dresden u.a. an der Hochschule für Kirchenmusik als Klavierdozentin tätig. Sie ist mehrfache Preisträgerin von internationalen Orgelwettbewerben.

»Wenn ich nicht Theologe wäre, so würde ich am liebsten Musiker geworden »sein« schrieb Luther einst. Das Miteinander von Wort und Klang war dem Reformator wichtig. In der Bauweise der Frauenkirche fand dieser Gedanke seine architektonische Übersetzung, wo von der Kanzel bis zur Orgel alle wesentlichen Elemente in einer Achse angeordnet sind. Nicht zuletzt deshalb bietet sie sich für genreverbindende Formate geradezu an. In den »Kirchenführungen mit Orgelklang« vermittelt daher ein Kirchenführer kundig und kurzweilig von der Kanzel aus die einzigartige Geschichte, Ikonografie und Botschaft der Frauenkirche, während die Kirchenmusiker der Frauenkirche bzw. Gastorganisten die prächtige Kern-Orgel mit Werken bekannter Komponisten wie Bach, Mendelssohn Bartholdy, Mozart, Franck oder Reger zum Klingen bringen – denn Musik ist, erneut nach Luther, „die beste Gottesgabe“.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Impulsiv | Mozart, Stamitz & Danzi

Andreas Ottensamer, Klarinette
Kammerakademie Potsdam


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr.12 KV 110
Carl Philipp Stamitz: Klarinettenkonzert Nr. 7
Christian Cannabich: Sinfonie Nr. 49
Johann Wenzel Anton Stamitz: Klarinettenkonzert B-Dur
Franz Danzi: Fantasie über Mozarts »là ci darem la mano« für
Klarinette und Orchester«

Die fulminant crescendierende musikalische Figur der »Mannheimer Rakete« ist heute das bekannteste Beispiel für die Mannheimer Schule, die Mitte des18. Jahrhunderts die im Zeichen der Aufklärung stehenden gesellschaftlichen Veränderungen musikalisch widerspiegelte. Hier fanden die am Hofe des Kurfürsten Karl Theodor versammelten Komponisten eine zeitgemäße Antwort auf gesetzte Galanterie und Rationalität, indem sie ihre Werke für Impulsivität und Emotionen öffneten und ein gleichberechtigteres Miteinander im sinfonischen Zusammenspiel etablierten. Maßgeblich trugen sie so zur Entwicklung des klassischen Stils bei. Auch der junge Mozart absolvierte in Mannheim eine entscheidende Lehrphase, die sich zunächst vor allem sinfonisch niederschlug. Wie sehr Frische, Leichtigkeit und Witz der energiegeladenen Mannheimer Werke auch den jungen Wiener Klarinettisten Andreas Ottersamer begeistern, zeigt sich u. a. daran, dass er einige von ihnen jüngst für eine CD-Produktion auswählte.

Der Komponist und Violinist Johann Wenzel Anton Stamitz war gebürtiger Böhme. Er wurde in Deutschbrod geboren. Nach erster musikalischer Ausbildung im Elternhaus besuchte er von 1728-34 das Jesuitengymnasium in Iglau. 1741 ging er über Frankfurt am Main nach Mannheim und trat in die Dienste des Kurfürsten Karl Philipp, des Vaters des Kurfürsten Karl Theodor, des Organisators der Mannheimer Hofkapelle. 1744 wurde er neben den Konzertmeistern als "Erster Hof-Violinist" aufgeführt, am 27. Februar 1750 wurde seine Urkunde als "Instrumental-Music-Director" ausgefertigt. Kunstreisen führten ihn nach Paris, wo er als Komponist, Dirigent und exzellenter Konzertgeiger gefeiert wurde. Johann Stamitz, einer der hervorragendsten Repräsentanten der Mannheimer Schule, starb in Mannheim.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Vortrag

Forum Frauenkirche

"Polnische Widersprüche, europäische Widerspiegelungen: Was uns trennt, verbindet uns"

Basil Kerski

In Polen stehen sich eine nationale Regierung und liberale Strömungen frontal gegenüber. Dabei nutzt die Regierung ihre Macht, um staatliche Strukturen umzubauen und rechtstaatli-che Institutionen aufzulösen. Das macht auch vielen Menschen in Deutschland und Europa Sorgen. Droht Polen ein weiterer Abbau an Demokratie und Rechtstaat? Reiht sich Polen ein in die weltweiten autoritären Tendenzen oder gibt es Besonderheiten, die einen Vergleich er-schweren? Und letztlich stellt sich die mehrdeutige Frage: Was macht Polen mit Europa? Ba-sil Kerski, europäischer Publizist, Kulturmanager, ausgewiesener Experte in Sachen deutsch-polnischer Beziehungen analysiert die Lage und bezieht Stellung zur polnischen Politik.

Basil Kerski, geb. 1969 in Danzig in einer polnisch-irakischen Familie, lebt in Berlin und Dan-zig. Direktor des Europäischen Solidarno??-Zentrums in Danzig und Chefredakteur des zwei-sprachigen „Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG“. Studium der Politikwissenschaft und Slawistik an der Freien Universität Berlin. Tätigkeit als Experte für internationale Politik u.a. im Aspen-Institute Berlin, im Deutschen Bundestag, in der Deutschen Gesellschaft für Auswärti-ge Politik und an der Freien Universität Berlin. Kommentator in TV und Rundfunk (u.a. ARD, 3SAT, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, RBB). Autor und Herausgeber von über 30 Bü-chern. Zudem ist Basil Kerski Träger verschiedener Preise und Orden.

Eintritt frei

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Leidenschaftlich | Regula Mühlemann

Regula Mühlemann, Sopran
Robin Peter Müller, Violine
La Folia Barockorchester
Robin Peter Müller, Violine & Leitung


Carl Heinrich Graun: Sinfonia aus Cleopatra e Cesare
Antonio Vivaldi: Violinkonzert D »Il grosso mogul«
sowie Werke von Alessandro Scarlatti, Johann Adolf Hasse u. a.

Sie verführte die mächtigsten Männer ihrer Zeit: Kleopatra. Gaius Julius Caesar und Marcus Antonius, die sonst Legionen befehligten, riskierten für die legendäre ägyptische Herrscherin Kleopatra ihr Ansehen und ihre Karriere. Als die Schönheit vom Nil in den Intrigen um die Macht in Rom unterzugehen drohte, soll sie sich eine Giftschlange an die Brust gelegt haben, um sich umzubringen. Kleopatra – ein perfekter Opernstoff. Entsprechend oft wurde die Geschichte um Kleopatra, Caesar und Marcus Antonius vertont. Die junge Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann, gefeiert für ihre Mozart-CD und ihren Auftritt beim ZDF Adventskonzert 2016 in der Frauenkirche, hat sich zusammen mit dem La Folia Barockorchester die schönsten Arien und Ouvertüren aus Kleopatra-Opern ausgesucht – darunter Musik von Graun, Hasse, Scarlatti und Händel. Ein Abendvoll Spannung und Leidenschaft.
Gespräch

Städte im Krieg - Städte für den Frieden

Vortrag und Gespräch

"Bethlehem"

Anton Salman, Bürgermeister von Bethlehem
Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas Baby Hospital Bethlehem

Gefördert im Rahmen des Landesprogramms »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz«

Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. in Kooperation mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V.
Konzert

Frauenkirchen-Bachtage | Eröffnungskonzert

Tölzer Knabenchor und seine Solisten
Männerchor des Tölzer Knabenchores
Clemens Haudum, Orgel
Christian Fliegner, Leitung


Johann Sebastian Bach: »Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn«
»Der Geist hilft unserer Schwachheit auf«
»Singet dem Herrn«
Felix Mendelssohn Bartholdy: »Adspice Domine, Ad vesperas Dominicae XXI
post Trinitatis,Responsorium et Hymnus«
»Warum toben die Heiden«
Johann Bach: »Unser Leben ist sein Schatten«
Anton Bruckner: »Locus iste« u.a.

Zu diesem Konzert begrüßt die Stiftung Frauenkirche Dresden auch Spenderinnen und Spender, die den Wiederaufbau und das Leben in der Frauenkirche gefördert haben und fördern.

Die Wurzeln des Tölzer Knabenchores reichen zurück bis zu einer nach dem Krieg gegründeten Pfadfindergruppe. 1956 übernahm der große Gerhard Schmidt-Gaden die Leitung und legte den Grundstein für eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Basis der Arbeit sind die Freude am Singen, Kreativität, Spontaneität und Selbstdisziplin der Knaben. Sie geben jährlich bis zu 250 Konzerte weltweit und präsentieren Musik vom Mittelalter bis in die Moderne. Einen der Schwerpunkte bildet die Kirchenmusik aus Barock und Klassik. Namhafte Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Nikolaus Harnoncourt, Herbert von Karajan, Lorin Maazel und Zubin Metha haben bereits mit dem Tölzer Knabenchores gearbeitet. Der Chor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Einspielungen, u.a. den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or sowie den ECHO Klassik der Deutschen Phono-Akademie Berlin.

Aufregend, berührend und faszinierend ist die große Anzahl der Werke von Johann Sebastian Bach. Der Frauenkirche Dresden ist es daher ein Herzensanliegen, ihnen einen prägnanten Stellenwert in der Ausgestaltung ihres musikalischen Lebens einzuräumen. Bachs Kompositionen durchziehen das Jahr, denn seine über 1.000 Choräle, Kantaten, Messen, Oratorien sowie weltlichen Werke bieten einen schier unerschöpflichen Quell der Inspiration. Um dem Publikum die Schaffensvielfalt des Organisten, Kantors, Hofkammermusikers, Hofkapellmeisters und Hofkompositeurs zudem in einer zeitlich verdichteten Spanne zu verdeutlichen, wurden 2012 die Frauenkirchen-Bachtage ins Leben gerufen. Sie sind ein Hinführen zur Musik des Barockmeisters und eine Einordnung ausgewählter Werke im Rahmen seines Gesamtschaffens. Im nunmehr siebten Jahr offenbart das kleine Festival die Genialität, Mannigfaltigkeit und ungebrochene Modernität Bachs. Die neun Konzerte der Frauenkirchen-Bachtage 2018 vermitteln neben der Kraft des Originals auch eindrücklich die Lust an der Bearbeitung und die Faszination an der Neuinterpretation.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Frauenkirchen-Bachtage | Über B-A-C-H

Konzertreihe der Dresdner Innenstadtkirchen
Kathedrale – Kreuzkirche – Frauenkirche und des Dresdner Kulturpalastes

Frauenkirchenorganist Samuel Kummer, Orgel

im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus

Franz Liszt: Präludium und Fuge über den Namen B-A-C-H (1855/1870)
Robert Schumann: Sechs Fugen über den Namen, B-A-c-H op. 60
Max Reger: Fantasie und Fuge über B-A-c-H op. 46

Samuel Kummer (*1968) studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. In den Orgelklassen von Ludger Lohmann, Christoph Bossert und Werner Jacob erarbeitete er sich ein breites Repertoire. Seine außergewöhnlichen und mit Preisen bedachten Fähigkeiten als Orgelimprovisator konnte er u.a. bei Wolfgang Seifen vertiefen. Wichtige Impulse erhielt er zudem von Marie-Claire Alain, Olivier Latry, Hans Fagius und Lorenzo Ghielmi. 2005 wurde er an die Dresdner Frauenkirche berufen, wo er seither für die gesamte Orgelmusik verantwortlich ist. Konzertreisen führten Samuel Kummer bereits in viele europäische Länder sowie nach Mittelamerika, in die USA und nach Japan. Er trat bei renommierten Festivals auf und konzertierte als Solist mit namhaften Orchestern. Samuel Kummer ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe wie dem »Concours L’ Europe et L’ Orgue« sowie dem »Internationalen Orgelwettbewerb Odense«. Seine CDs mit Orgelwerken von Bach und Duruflé ernteten einhelliges Lob in der internationalen Fachpresse und die Einspielung von Viernes Symphonie Nr. 3 und Nr. 5 wurde mit dem Diapason d’Or 9/2008 geehrt. Seit 2007 ist Samuel Kummer Lehrbeauftragter für Orgelimprovisation und Literaturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden.

Aufregend, berührend und faszinierend ist die große Anzahl der Werke von Johann Sebastian Bach. Der Frauenkirche Dresden ist es daher ein Herzensanliegen, ihnen einen prägnanten Stellenwert in der Ausgestaltung ihres musikalischen Lebens einzuräumen. Bachs Kompositionen durchziehen das Jahr, denn seine über 1.000 Choräle, Kantaten, Messen, Oratorien sowie weltlichen Werke bieten einen schier unerschöpflichen Quell der Inspiration. Um dem Publikum die Schaffensvielfalt des Organisten, Kantors, Hofkammermusikers, Hofkapellmeisters und Hofkompositeurs zudem in einer zeitlich verdichteten Spanne zu verdeutlichen, wurden 2012 die Frauenkirchen-Bachtage ins Leben gerufen. Sie sind ein Hinführen zur Musik des Barockmeisters und eine Einordnung ausgewählter Werke im Rahmen seines Gesamtschaffens. Im nunmehr siebten Jahr offenbart das kleine Festival die Genialität, Mannigfaltigkeit und ungebrochene Modernität Bachs. Die neun Konzerte der Frauenkirchen-Bachtage 2018 vermitteln neben der Kraft des Originals auch eindrücklich die Lust an der Bearbeitung und die Faszination an der Neuinterpretation.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Gespräch

Donnerstagsforum

»Pläne zum Umgang mit der Ruine der Dresdner Frauenkirche und ihrer städtebaulichen Einordnung von 1945 bis 1988«

Prof. Dr. Gerhard Glaser,
Landeskonservator a. D., Heidenau

Die Vortragsreihe, die die Fördergesellschaft in der Frauenkirche unter dem Titel „Donnerstagsforum“ veranstaltet, befasst sich mit der Geschichte und dem Wiederauf bau der Frauenkirche, architektonischen und denkmalpflegerischen Fragen aus ihrem direkten Umfeld, technologisch oder stilistisch verwandten Beispielen aus Deutschland und Europa sowie dem bürgerschaftlichen Engagement in unserer Gesellschaft. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat in der Unterkirche statt. Der Eintritt ist frei, stattdessen wird am Ausgang um unterstützende Spenden gebeten. Diesen Gedanken tragen die Referenten mit, indem sie auf Honorare verzichten.

Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.
Konzert

Frauenkirchen-Bachtage | BACH modern

Alexander Krichel, Klavier

Johann Sebastian Bach: Englische Suite a-moll
Johann Sebastian Bach und Ferruccio Busoni: Chaconne
Felix Mendelssohn Bartholdy: Variations sérieuses
Johann Sebastian Bach und Sergei Rachmaninoff: Partita No. 3
Maurice Ravel: Tombeau de Couperin

Als Schüler war er Preisträger bei der Mathematik-Olympiade, mit 15 studierte er bereits Klavier in seiner Heimatstadt Hamburg: Alexander Krichel. Seine Reifeprüfung legte der 1989 Geborene jüngst mit einer genialen Einspielung der Klaviermusik von Maurice Ravel ab. Bei seinem Auftritt im Rahmen der Frauenkirchen-Bachtage wird Krichel Ravels Hommage an die Barockmusik, das »Tombeau de Couperin«, mit Werken des Thomaskantors kombinieren. Ein zweiter Schwerpunkt seines Programms: Bach-Bearbeitungen späterer großer Klaviervirtuosen wie Sergej Rachmaninow und Ferruccio Busoni. Krichel wirft mit seinem vielseitigen Programm einen unkonventionellen Blick auf Bachs Musik. Eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für alle nachfolgenden Pianistengenerationen.

Aufregend, berührend und faszinierend ist die große Anzahl der Werke von Johann Sebastian Bach. Der Frauenkirche Dresden ist es daher ein Herzensanliegen, ihnen einen prägnanten Stellenwert in der Ausgestaltung ihres musikalischen Lebens einzuräumen. Bachs Kompositionen durchziehen das Jahr, denn seine über 1.000 Choräle, Kantaten, Messen, Oratorien sowie weltlichen Werke bieten einen schier unerschöpflichen Quell der Inspiration. Um dem Publikum die Schaffensvielfalt des Organisten, Kantors, Hofkammermusikers, Hofkapellmeisters und Hofkompositeurs zudem in einer zeitlich verdichteten Spanne zu verdeutlichen, wurden 2012 die Frauenkirchen-Bachtage ins Leben gerufen. Sie sind ein Hinführen zur Musik des Barockmeisters und eine Einordnung ausgewählter Werke im Rahmen seines Gesamtschaffens. Im nunmehr siebten Jahr offenbart das kleine Festival die Genialität, Mannigfaltigkeit und ungebrochene Modernität Bachs. Die neun Konzerte der Frauenkirchen-Bachtage 2018 vermitteln neben der Kraft des Originals auch eindrücklich die Lust an der Bearbeitung und die Faszination an der Neuinterpretation.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Frauenkirchen-Bachtage | BACH ohne Worte

Lauten Compagney Berlin
Wolfgang Katschner, Leitung


Johann Sebastian Bach: Chöre, Arien (Bearbeitungen) sowie Sinfonien, Ciaccone, Orchestersuiten (Auszüge) u. a.

Kantaten ohne Text? Bach sagt mehr als tausend Worte! Wenn Oboe, Violine oder Flöte singen, ergeben sich neue und unerhörte Klangfarben – und ohne ihre geistlichen Texte offenbaren viele Kantatensätze Bachs ihre Wurzeln im französischen Tanz oder im italienischen Concerto. »Da entstehen Klänge und Wirkungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte«, sagt Wolfgang Katschner, Leiter der Berliner Lautten Compagney. Mit seinen Kantaten schuf Johann Sebastian Bach eine berührende Innenschau der menschlichen Seele. »Bachs Musik ist wie die Mozarts genial und zeitlos«, meint Katschner. Mit seinem Ensemble nähert er sich diesen Meisterwerken, die zum Kern der europäischen Musik gehören, mit frischem Blick. Ganz ohne Sänger, dafür mit vielerlei instrumentalen Stimmen, erklingt ihre Hommage an die schönsten geistlichen Kantaten aus der Feder des Thomaskantors. Ein inspirierendes Experiment, das ein neues Licht auf Bachs musikalische und geistliche Welt wirft.

Aufregend, berührend und faszinierend ist die große Anzahl der Werke von Johann Sebastian Bach. Der Frauenkirche Dresden ist es daher ein Herzensanliegen, ihnen einen prägnanten Stellenwert in der Ausgestaltung ihres musikalischen Lebens einzuräumen. Bachs Kompositionen durchziehen das Jahr, denn seine über 1.000 Choräle, Kantaten, Messen, Oratorien sowie weltlichen Werke bieten einen schier unerschöpflichen Quell der Inspiration. Um dem Publikum die Schaffensvielfalt des Organisten, Kantors, Hofkammermusikers, Hofkapellmeisters und Hofkompositeurs zudem in einer zeitlich verdichteten Spanne zu verdeutlichen, wurden 2012 die Frauenkirchen-Bachtage ins Leben gerufen. Sie sind ein Hinführen zur Musik des Barockmeisters und eine Einordnung ausgewählter Werke im Rahmen seines Gesamtschaffens. Im nunmehr siebten Jahr offenbart das kleine Festival die Genialität, Mannigfaltigkeit und ungebrochene Modernität Bachs. Die neun Konzerte der Frauenkirchen-Bachtage 2018 vermitteln neben der Kraft des Originals auch eindrücklich die Lust an der Bearbeitung und die Faszination an der Neuinterpretation.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Konzert

Frauenkirchen-Bachtage | BACH folgend

Geistliche Sonntagsmusik

Julia Sophie Wagner, Sopran
Annelie Sophie Müller, Alt
Eric Stoklossa, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Chor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche dresden
Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Leitung


Geistliches Wort: Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt

Gottfried August Homilius: Kantaten
»Der Engel des Herren lagert sich um sie« HoWV II 165
»Du sollst lieben Gott« HoWV II 226

Von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert im Januar 2005 gegründet, hat sich mit dem Chor der Frauenkirche ein leistungsstarker Klangkörper in der reich gegliederten Chorszene Dresdens entwickelt. Der Chor überzeugt durchseinen warmen und ausdrucksstarken Klang, mit dem er dem gesungenen Wort einen eigenen musikalischen Ausdruck verleiht und die Herzen der Zuhörer immer wieder aufs Neue erreicht. Der Repertoireschwerpunkt der 70 ambitionierten ehrenamtlichen Sängerinnen und Sänger liegt neben zahlreichen a-cappella-Motetten auf Chorwerken des 19. Jahrhundert. Neben den vielfältigen musikalischen Aufgaben an der Frauenkirche und regelmäßigen Gastspielen des Chores in Nord- und Mitteldeutschland besteht eine kontinuierliche musikalische Zusammenarbeit mit den Theatern Bad Elster, Gera und Chemnitz.

Das ensemble frauenkirche dresden wurde zur Weihe der wiedererrichteten Frauenkirche im Jahre 2005 gegründet. Die Besetzung bilden profilierte Musikerinnen und Musiker der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie. Unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert hat sich das Ensemble zu einem vielseitigen und innovativen Klangkörper entwickelt. Dieser zeichnet sich durch eine lebendige, historisch informierte Aufführungspraxis auf modernem Instrumentarium aus. Der Repertoire-Schwerpunkt des Klangkörpers liegt auf Werken von Bach, Zelenka, Homilius und weiteren Komponisten mit Bezug zu Dresden. Auf dem Konzertprogramm stehen aber auch Kompositionen von Haydn und Mozart. Regelmäßig ist das Orchester bei Konzerten, Geistlichen Sonntagsmusiken und Kantatenaufführungen in den Sonntagsgottesdiensten der Frauenkirche zu erleben. Als musikalischer Botschafter begeistert es auf Gastspielreisen aber auch ein breites Publikum außerhalb Dresdens. Weltweit jährlich am Neujahrsmorgen im ZDF zu erleben, ist das Orchester auch im Hörfunk und auf dem Musikmarkt durch CD-Einspielungen bei den Labels Berlin Classics und Carus präsent. Ein großes Anliegen ist dem ensemble frauenkirche dresden zudem die Musikvermittlung.

Aufregend, berührend und faszinierend ist die große Anzahl der Werke von Johann Sebastian Bach. Der Frauenkirche Dresden ist es daher ein Herzensanliegen, ihnen einen prägnanten Stellenwert in der Ausgestaltung ihres musikalischen Lebens einzuräumen. Bachs Kompositionen durchziehen das Jahr, denn seine über 1.000 Choräle, Kantaten, Messen, Oratorien sowie weltlichen Werke bieten einen schier unerschöpflichen Quell der Inspiration. Um dem Publikum die Schaffensvielfalt des Organisten, Kantors, Hofkammermusikers, Hofkapellmeisters und Hofkompositeurs zudem in einer zeitlich verdichteten Spanne zu verdeutlichen, wurden 2012 die Frauenkirchen-Bachtage ins Leben gerufen. Sie sind ein Hinführen zur Musik des Barockmeisters und eine Einordnung ausgewählter Werke im Rahmen seines Gesamtschaffens. Im nunmehr siebten Jahr offenbart das kleine Festival die Genialität, Mannigfaltigkeit und ungebrochene Modernität Bachs. Die neun Konzerte der Frauenkirchen-Bachtage 2018 vermitteln neben der Kraft des Originals auch eindrücklich die Lust an der Bearbeitung und die Faszination an der Neuinterpretation.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Konzert Kreuzkirche Dresden Dresden, An der Kreuzkirche 6
Aufführungen / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Oper Sächsische Staatsoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Semperoper
Aufführungen / Aufführung Societaetstheater Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Aufführung Staatsschauspiel Dresden Dresden, Ostraallee 47
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Zentrum für Tanz und Produktion
Aufführungen / Aufführung Theaterkahn - Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Konzert Moritzburg Festival Dresden, Maxstraße 8
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden, Sternplatz 1
Dresdens Kabarett Theater GmbH
Aufführungen / Tanz tristan production Dresden, Stresemannplatz 3
art
Aufführungen / Aufführung die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
das kleine Theater der TU
Aufführungen / Aufführung Sächsische Staatsoper Dresden Dresden, Bautzner Straße 107
kleine Szene die Kammerbühne der Sächsischen Staatsoper in der Dresdner Neustadt
Aufführungen / Konzert MESSE DRESDEN, Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Aufführung Staatsoperette Dresden Dresden, Pirnaer Landstraße 131
Aufführungen / Aufführung wechselbad Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendUndKunstSchule Dresden, Bautzner Str. 130
Schloss Albrechtsberg Bühne im Torhaus
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Tanzstudio Tanz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Aufführungen / Aufführung Theater Plauen-Zwickau gGmbH Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Aufführung LANDESBÜHNEN SACHSEN Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schlossstrasse 2
Aufführungen / Aufführung St.Pauli Ruine Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Aufführung projekttheater dresden e.V. Dresden, Louisenstr. 47
kulturschutzgebiet
Aufführungen / Aufführung Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Hochschule für Tanz
Aufführungen / Tanz Schule für Orient.Tanz u.Ägyptische Folklore Dresden, Bischofsweg 8
Regionalbüro Bundesverband Orientalischer Tanz e.V. Kulturveranstaltungen
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
englisches Theater in DD
Aufführungen / Kabarett Dresdner Kabarett Dresden, Wettiner Platz 10 (Eingang Jahnstraße)
Breschke
Aufführungen / Tanz Tanzt! ria - mobile Tanzschule Dresden, Borsbergstr. 3
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Aufführung Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Aufführungen / Konzert kunsthofgohlis Dresden, Dorfstr. 4
Uwe Piller
Aufführungen / Konzert Singakademie Dresden e.V. Dresden, Loschwitzer Str. 32
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy Dresden, Brühlsche Terrasse 3
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Sachs, An der Markthalle 8
Aufführungen / Aufführung Theaterruine St. Pauli e.V Dresden, Hechtstraße 32
Aufführungen / Aufführung TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
St. Pauli Ruine
Aufführungen / Aufführung TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
St. Pauli Ruine
Aufführungen / Aufführung DRESDNER COMEDY Dresden, Italienisches Dörfchen, Theaterplatz 3
Aufführungen / Aufführung Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Konzert Studentenclub Bärenzwinger e. V. Dresden, Brühlscher Garten 1
Aufführungen / Aufführung Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5