string(1) "/" Ereignisse | Bodensee, Allgäu und Liechtenstein | Festival vielsaitig Füssen | 31.8. bis 10.9.2022 | Das Festival vielsaitig bezieht sich auf dieses historische Erbe der Stadt und pflegt die Verbindung von Instrumentenbau und -spiel.
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Festival vielsaitig

vom 31.8. bis 10.9.2022
mit dem Motto "Horizonte"


Die Stadt Füssen im Allgäu gilt als „Wiege“ des Lauten- und Geigenbaus und erlangte somit eine einzigartige Bedeutung in der europäischen Musikgeschichte. Diesem historischen Erbe und der Wechselbeziehung zwischen Instrumentenbau und Musik widmet sich das Festival vielsaitig unter immer wieder neuen Aspekten.

Mit außergewöhnlichen Ensembles und Programmen und einer bemerkenswerten musikalischen Bandbreite wird ein jährlich wechselndes Motto interpretiert. Renommierte Künstler und Nachwuchsensembles finden sich in klassischen Konzerten ebenso wieder wie in Alter und Neuer Musik. Meisterkurse für Pianisten und Streicher, Führungen sowie Vorträge und der „Treffpunkt Geigenbau“ vervollständigen das Programm.

Das Festival vielsaitig 2022 findet unter der neuen künstlerischen Leitung von Matthias Kirschnereit statt, dem 2023 Julian Steckel folgt.

Verrückte Freunde, die bei gemeinsamen Augenblicken durch musikalische Prismen Zwischenräume entdeckten und in Staunen versetzten: Es wäre ein schönes Spiel, all die Devisen, mit denen das Festival vielsaitig im Laufe seines langjährigen Bestehens und Wirkens ein immer größeres Publikum angezogen hat, zu einer Wortschlange zu knüpfen und diese zwischen den höchsten Punkten der einzigartigen Füssener Silhouette als phantastische Girlande auszuspannen – damit auch niemand übersehe, dass das weithin beliebte Festspiel im kommenden Spätsommer seinen zwanzigsten Geburtstag feiert.

Und sage niemand, dass eine solche Zierde nicht auch zu dem Motto passe: HORIZONTE nämlich werden sich vom 31. August bis zum 10. September auftun, wenn die inzwischen längst liebgewonnene Tradition in eine neue Ära einmündet, bewährte Konzepte und Veranstaltungsformate wie die Meisterkurse oder der Treffpunkt Geigenbau sich mit einem aktuellen Programm verbinden, das sich nicht auf kleinere kammermusikalische Besetzungen (vom Trio bis zum Quintett oder Sextett) beschränkt, sondern als krönenden Abschluss auch das erste Gastspiel des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn vorsieht und so ungewöhnliche Klangperspektiven eröffnet.

Der Weg bis dahin ist mit hochkarätigen Konzerten reich bestückt. Die Stargeigerin Lena Neudauer im Trio mit dem Cellisten Julian Steckel und dem Pianistin Matthias Kirschnereit, das Leonkoro Quartett und das Aris Quartett – zwei erlesene Ensembles für intelligente Gespräche zu viert, das dänisch-lettische Carion Quintett mit seinen aufsehenerregenden Bläserdebatten, der Flötist Maurice Steger & Daniele Caminiti mit der Laute, die experimentierfreudigen Hanke Brothers und das schwedisch-kubanisch-deutsche Tingvall Trio als Repräsentant eines modernen Jazz, in dem melodische Elemente die Hauptrolle spielen. Last but not least ist Karin Wolf, die Bratschistin des Verdi Quartetts, im Programm vertreten. Das sind einige der prismatischen Augenblicke, in denen das zwanzigste Festival vielsaitig Füssen die Zwischenräume zwischen den musikalischen Schubladen verrückt und den Weg frei macht zu neuen Horizonten.

Den jeweils aktuellen Stand des Programms können Sie unserer regelmäßig aktualisierten Webseite: www.festival-vielsaitig.fuessen.de entnehmen.

Kontakt

Festival vielsaitig
Stadt Füssen, Abteilung Kutur
Lechhalde 3
D-87629 Füssen

Telefon: 08362/903-146
Fax: 08362/903-201
E-Mail: kultur@fuessen.de

 

Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur

Karten sind voraussichtlich ab Juli bei der Tourist Information Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen,
dem Service-Center der Allgäuer Zeitung unter +49-(0)831-206 5555
oder unter www.allgaeuticket.de erhältlich.

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Bewertungen & Berichte Festival vielsaitig

Konzert

Eröffnungskonzert:
Leonkoro Quartett & Julian Steckel & Karin Wolf

Leonkoro Quartett:
Jonathan Masaki Schwarz, Violine
Amelie Cosima Wallner, Violine
Mayu Konoe, Viola
Lukas Minoru Schwarz, Violoncello
Julian Steckel, Violoncello
Karin Wolf, Viola


Eröffnungskonzert „Horizonte“

Werke von Haydn, Ravel und Brahms

Das diesjährige Festival vielsaitig beginnt als Lehrstück über die Kunstfertigkeit, tiefgreifende Wandlungen im System durch ein kleinstmögliches Maß an spürbaren Veränderungen in eine ebenso traditionsbewusste wie gedeihliche Zukunft zu lenken.

Gewiss markierte das Ausscheiden des Verdi Quartetts, das als künstlerisches Beratergremium lange Zeit das vielsaitige Gesicht der spätsommerlichen Musikereignisse am Lech mitbestimmte, einen Einschnitt. Doch schon im Auftaktkonzert des Festivals wird deutlich, dass das Kulturamt der Stadt Füssen als Veranstalter und Matthias Kirschnereit als derzeitiger Ratgeber diese Lücke mit faszinierender Eleganz geschlossen haben: durch die Verpflichtung des jungen, erst vor drei Jahren in Berlin gegründeten Leonkoro Quartetts.

Die vier Musiker studierten die letzten Feinheiten des Quartettspiels beim Artemis Quartett in Berlin und bei Günter Pichler, dem legendären Primarius des Alban Berg Quartetts, in Madrid. Die Resultate ließen nicht auf sich warten: Schon im Gründungsjahr 2019 gab es beim Internationalen Wettbewerb im italienischen Lucca den Ersten Preis, dem sich binnen kürzester Zeit weitere renommierte Auszeichnungen anschlossen – unter anderem der Publikumspreis des Premio Paolo Borciani 2021.

Dass dieser Preis voll und ganz verdient war, demonstriert das Leonkoro Quartett am 22. August mit einem Programm, das dem Motto des diesjährigen Festivals vielsaitig wie angegossen passt. Horizonte nämlich öffnen sich nicht nur vor der fabelhaften Formation aus Berlin – sie eröffneten sich auch den „jungen“ Komponisten, die im Kaisersaal zu Worte kommen werden: Der 39-jährige Joseph Haydn wandelte auf neuen kammermusikalischen Wegen, als er das frühlingsfrische, vom Tirilieren munterer Vogelschwärme durchzogene C-Dur-Quartett op. 33 Nr. 3 schrieb; der 27-jährige Maurice Ravel nahm mit seinem Quartett in F-Dur den letzten Versuch, den begehrten Prix de Rome zu ergattern, den er skandalöserweise wieder nicht erhielt; und Johannes Brahms, weiland durchaus noch jugendlicher Schwärmereien fähig, verfasste im gleichen Alter wie sein viel jüngerer Kollege aus Frankreich das erste der zwei Sextette, in denen er – vermutlich wieder einmal (hoffnungslos) verliebt – nach Herzenslust den satten, schwelgerischen Wohlklang der Streichinstrumente auskostete.

Das Leonkoro Quartett wird hier durch zwei Gäste verstärkt, die besser nicht hätten gewählt sein können: In Karin Wolf, der Bratschistin des inzwischen „pensionierten“ Verdi Quartetts und dem Cellisten Julian Steckel, der dem Festival vielsaitig Füssen künftig mit Rat und Tat zur Seite steht, verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu der klaren Aussage, dass es auch hinter diesen „Horizonten“ weitergehen wird.

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Foto: Nikolaj Lund

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Konzert

Hanke Brothers

David Hanke, Blockflöten
Lukas Hanke, Viola / Perkussion
Jonathan Hanke, Klavier / Perkussion
Fabian Hanke, Tuba / Violine


4 Brüder, 4 Persönlichkeiten, 4×4 Instrumente und tonnenweise Talent. Die 4 HANKE BROTHERS versprechen nichts Anderes als „Unerhörten Musikgenuss“.
Klassik, Pop, Jazz, Techno? Egal! Der Groove verbindet alles.
Die vier Hochtalentierten spielen sich virtuos über alle Genregrenzen hinweg. Jedes Konzert wird zum wohligen Anschlag auf alle Sinne. Unerwartet, unglaublich, unerhört.

DIE BOYBAND DER KLASSIK
Vielfalt, Experimentierfreude, das Ausloten neuer Grenzen, das ist das Lebenselixier der Brüder. Fabian, Jonathan, Lukas, David spielen Tuba, Klavier, Bratsche, Blockflöte. Jeder von ihnen tut es auf seine ganz spezielle Weise, am eindrucksvollsten als Team auf der Bühne. Dabei gilt: Kein Konzert ist wie das andere, kein Stück, wie man es kennt und die Instrumente spielen auch nicht immer das, was man erwartet.

Die vier Biografien sind so bunt wie das Repertoire des Ausnahmeensembles. Gemeinsam haben sie auf der Bühne einen „musikalischen Dialekt“ gefunden, der so noch nicht zu hören war! Von Jeunesses Musicales Deutschland wurden sie dafür mit dem Ehrentitel „JM artist“ ausgezeichnet und in das „be a mover“ Netzwerk der Daimler AG aufgenommen. Debüts feierten sie u.a. schon bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Heidelberger Frühling und Mozartfest Würzburg.

www.hankebrothers.de

Veranstaltungsort Kaisersaal im Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3, 87629 Füssen

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Foto: WP Steinheisser

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Konzert

Lena Neudauer / Julian Steckel / Matthias Kirschnereit

Lena Neudauer, Violine
Julian Steckel, Violoncello
Matthias Kirschnereit, Klavier


Füssener Schubertiade

Am 31. Januar 2022 war es genau 2¼ Jahrhunderte her, seit das dreizehnte (von insgesamt zwanzig) Kindern des Wiener Schulmeisters Franz Theodor Schubert und seiner Gemahlin Elisabeth das Licht der Welt erblickte – ein scheinbar „alltägliches“ Vorkommnis also, das allerdings, wie sattsam bekannt, tiefe Spuren in der Musik hinterlassen hat.

Aus Anlass dieses „kleinen“ Jubiläums veranstalten Matthias Kirschnereit, der diesjährige künstlerische Leiter des Festivals vielsaitig Füssen, die Geigerin Lena Neudauer und der Cellist Julian Steckel, der von der nächsten Saison an ein gewichtiges Wort bei der vielsaitigen Programmgestaltung mitreden wird, eine „Schubertiade“, deren Werkfolge auf abwechslungsreiche Weise veranschaulicht, wie sich die schöpferischen Horizonte des ewig jung gebliebenen Komponisten binnen kürzester Zeit erweiterten.

Als Rahmenhandlung präsentieren die drei Musiker zwei Werke des Jahres 1827, die offenbar in einem ganz direkten Zusammenhang stehen: Das Notturno Es-Dur D 897, das den Abend um 19.00 Uhr einleitet, dürfte Franz Schubert ursprünglich als langsamen Satz seines Klaviertrios B-Dur D 898 entworfen haben, mit dem das Konzert seinen geradezu symphonischen Abschluss findet. Zwischen diesen „Tutti“ erklingt zunächst die Sonate a-Moll D 385 für Violine und Klavier, in der der damals 19-jährige bisweilen denselben „jugendlich-tragischen“ Ton anschlägt wie in seiner vierten Symphonie. Leise Echos der „Unvollendeten“ hingegen lassen sich in der 1824 entstandenen a-Moll-Sonate ausmachen, die Schubert – ohne an die Konsequenzen zu denken – für den Virtuosen Vincenz Schuster geschrieben hat: Der Arpeggione, ein hybrides Instrument aus Violoncello und Gitarre, war eine jener musikhistorischen Modeerscheinungen, die sich ebensowenig durchsetzen konnten wie das Claviorganum, das Bogenklavier und andere Zwitter. Die musikalische Substanz freilich ging nicht verloren: Insbesondere unter den Händen ausdrucksvoller Cellisten entfaltet die konzertant angelegte „Arpeggione-Sonate“ D 821 immer wieder ihren wunderbaren Reichtum. Danach ist eine Konzertpause angebracht …

In diesem Jahr ist Matthias Kirschnereit künstlerischer Leiter unseres Festivals vielsaitig. Seit vielen Jahren ist Kirschnereit jeden Sommer bei uns in Füssen zu Gast und so war es uns eine Ehre, ihn anlässlich seines 60. Geburtstages zum künstlerischen Berater unserer Jubiläumsausgabe zu wählen.
Danach wird er den Stab an den Cellisten Julian Steckel weiterreichen.

Das Spiel Julian Steckels ist von einer Mühelosigkeit, die keine technischen Grenzen zu kennen scheint. Eine energische Kraft, die aus wenig Aufwand entsteht. Etwas, was viele suchen und nur wenige finden. Talent und die Kindheit im musikalischen Elternhaus sieht er als Geschenk, genau wie die Begegnung mit seinen Lehrern. „Schon mein erster Lehrer hatte Leichtigkeit und Einfachheit zum Kernprinzip des Spielens erhoben. Hör dir zu, plane, was du tust, mach es lieber gleich richtig. Dieser Einsicht verdanke ich eigentlich alles.“

Lena Neudauer ist eine „viel gefragte Künstlerin, die mit der Klarheit und Kraft, der Anmut und Seelentiefe ihres Geigenspiels ein internationales Publikum begeistert“, erkannte der Musikberichterstatter des Focus. Die von Christoph Poppen sowie von Helmut und Zehetmair ausgebildete Künstlerin hat ihre Aufgeschlossenheit gegenüber den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen immer weiter entwickelt und einen überzeugende Brückenschlag zwischen der Avantgarde und der historisch informierten Aufführungspraxis zustande gebracht.

Veranstaltungsort Kaisersaal im Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3, 87629 Füssen

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Fotos:
Lena Neudauer, Foto: Denise Krentz
Matthias Kirschnereit, Foto: Maike Helbig
Julian Steckel, Foto: Marco Borggreve

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Konzert

Abschlusskonzert der Meisterkurse Klavier, Violoncello und Violine

Meisterkurs für Klavier bei Matthias Kirschnereit
Meisterkurs Violoncello bei Julian Steckel
Meisterkurs Violine bei Lena Neudauer


Eine schöne Tradition sind die Abschlusskonzerte der Meisterklassen, die bei jedem Festival von den vielsaitigen Künstlern durchgeführt werden. Die Weitergabe von Wissen und Berufserfahrung, die Vorbereitung des Nachwuchses auf die künftige Lebensaufgabe und die Freude am gemeinsamen Musizieren finden ihren Höhepunkt in den abschließenden Auftritten, die von der puren Begeisterung der Kursteilnehmer getragen werden. Mit jugendlichem Enthusiasmus haben die Pianisten, Cellisten und Geiger mit ihren Dozenten zahlreiche Werke erarbeitet, die sie nun ausführlich dem Publikum präsentieren möchten.

Das Programm wird erst kurzfristig vor dem Konzert festgelegt.

Veranstaltungsort Kaisersaal im Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3, 87629 Füssen

Eintritt 20,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Fotos:
Matthias Kirschnereit, Foto: Maike Helbig
Julian Steckel, Foto: Marco Borggreve
Lena Neudauer, Foto: Denise Krentz

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Konzert

Maurice Steger & Daniele Caminiti

Maurice Steger, Flöte
Daniele Caminiti, Laute / Barockgitarre


„Eine musikalische Reise durch das barocke Italien“

Ausgangspunkt dieser Reise ist natürlich der prächtige Kaisersaal des Klosters St. Mang, der den alten Meistern der Tonkunst und ihren beiden Interpreten geradezu entgegenLECHzt. Musica italiana per virtuosi aus beinahe zweihundert Jahren bildet das Programm, das der phänomenale Schweizer Blockflötist Maurice Steger mit dem sizilianischen Lautenisten Daniele Caminiti zur Gemütsergötzung des Publikums zusammengestellt hat.

Das facettenreiche Defilee zeigt einmal mehr, welch weite Horizonte sich hinter dem schlichten Epochenbegriff auftun und wie weit der Weg war, der von den Experimenten, die Komponisten wie Salomone Rossi oder Marco Uccellini zu Beginn des 17. Jahrhunderts anstellten, bis zu den allmählich sich verfestigenden Formen des sogenannten Hochbarock führte: Hier finden wir Komponisten wie Francesco Geminiani, Giuseppe Sammartini und Johann Adolf Hasse, den berühmten Import aus Sachsen, der sich mit seiner Musik im Lande der Zitronen den Namen „il divino Sassone“ verdiente.

Dieser Kosmos lässt sich durchaus von einem einzigen Instrumentalduo beschreiben, denn die Interpreten verfügen nicht nur über die technischen, sondern vor allem auch über die emotionalen Mittel, um die bis zu vierhundert Jahre alten Kreationen zu gegenwärtigem Leben zu erwecken. Das aber steht völlig außer Frage, denn Maurice Steger, der „Paganini der Blockflöte“, und sein Kompagnon Daniele Caminiti verfahren mit diesen temperamentvollen, affektenreichen Kompositionen, als seien sie für sie persönlich verfasst worden: Selbst der unverzichtbare basso continuo des sogenannten „Generalbasszeitalters“ erblüht in einer schillernden Farbpalette – mal auf der Barockgitarre, mal auf der Erzlaute und endlich auch auf der monumentalen Theorbe, deren abgrundtiefe Töne schon so manchen General Bass erstaunten.

www.maurice-steger.com

Veranstaltungsort Kaisersaal im Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3, 87629 Füssen

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Foto: Molina Visuals

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Konzert

Martin Tingvall Trio

Martin Tingvall, Klavier
Omar Rodriguez Calvo, Bass
Jürgen Spiegel, Schlagzeug


Das Tingvall Trio braucht keine Vorstellung mehr. Wer zu der Handvoll von Jazz-Künstlern aus Deutschland gehört, die auch international den Durchbruch geschafft haben, wer neben drei ECHO JAZZ AWARDS auch mit allen Studioveröffentlichungen GOLD Status erreicht hat, der darf mit Spannung erwartet werden!

„Dance“ ist der Titel des neuen Programms, bei dem das Trio die Hörer mit auf eine Reise um die Welt nimmt und unterschiedlichste Formen des Tanzes als Gefühlsausdruck aufblitzen lässt. Martin Tingvall beschreibt die Entstehung: „Die Idee zu „Dance“ kam als wir „Cuban SMS“ einen der ersten neuen Songs, geprobt haben und es uns tatsächlich schwer fiel, dabei sitzen zu bleiben. Es war so viel Rhythmus und Kraft in der Musik. Ich persönlich kann gar nicht tanzen, aber es hat uns einfach mitgerissen. Und damit war die Idee zu einem Programm voller Tänze geboren.“

So erhalten viele der Kompositionen, trotz aller Wiedererkennbarkeit des typischen Tingvall Trio Sounds, auch überraschend neue Gewänder, da entdeckt man neben orientalischen Tönen in „Arabic Slow Dance“ oder Reggae Rhythmen in „Ya Man“ auch lateinamerikanische Sounds wie in „Bolero“ oder „Spanish Swing“. Aber natürlich lässt das Erfolgstrio, bei aller Energie und Tanzfreude, auch ein paar ruhige Momente voller Tiefgang wie in „Det Lilla“ oder Trauer in „In Memory“ zu. Lassen Sie sich vom Spaß und der Freude der Musiker an „Dance“ anstecken!

Veranstaltungsort Christuskirche Füssen
Kirchstraße 2, 87629 Füssen

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Foto: Steven Haberland

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Konzert

Aris Quartett

Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello


Werke von Haydn, Schulhoff und Grieg

Dem Publikum im Kaisersaal steht ein „halbes“ Debüt bevor: Das Ensemble des Abends gastiert zwar zum ersten Mal beim Festival vielsaitig, hat aber schon im Rahmen der Kaisersaalkonzerte 2020 mit Werken von Mendelssohn, Schumann und Beethoven einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass eine Wiedereinladung nach Füssen nur ein Frage der Zeit war, die dann schneller kam, als man zu hoffen wagte – denn die vier Musiker gehören, seit sie sich 2009 als Aris Quartett zusammenfanden, zu den vielbeschäftigten Vertretern ihrer Zunft und haben sich bereits um die halbe Welt gespielt. Wie auch nicht, wo doch die Schüler des legendären Alban Berg-Primarius Günter Pichler sich bei zahlreichen renommierten Wettbewerben profiliert und mittlerweile auch mit ihren Tonträgerproduktionen bemerkenswerte Akzente gesetzt haben.

Zum Auftakt ihres neuen Programms haben die vier jungen Leute einen jener ewig jungen Komponisten gewählt, der auch mit im offiziellen Rentenalter noch Funken sprühen konnte wie nur einer: Joseph Haydn, der Meister auf vielen Gebieten, kommt mit einem der sechs Quartette zu Worte, die er 1796/97 für den ungarischen Joseph Georg von Erdődy komponiert hat. Der wird an der Kollektion seine helle Freude gehabt haben – nicht zuletzt an dem sogenannten „Quintenquartett“, in dem der unerschöpfliche Meister der motivischen Ökonomie einmal mehr vorführte, welch temperamentvolle Wirkungen durch einfachste Mittel zu erzeugen sind.

An zweiter Stelle steht ein Werk des Pragers Erwin Schulhoff, dessen Œuvre in den letzten Jahrzehnten wieder viel positive Aufmerksamkeit genießt, nachdem es zu Deutschlands finstersten Zeiten in Acht und Bann geraten war. Die Fünf Stücke für Streichquartett, die ihrem Autor 1924 beim Fest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik in Salzburg den Durchbruch brachten, bilden eine fünfsätzige Tanzsuite, in der freilich an die Stelle von Allemanden, Couranten, Sarabanden, Giguen und ähnlich aristokratischen Stücken ein schräger Wiener Walzer, eine gitarristisch geklimperte Serenata, ein moderner tschechischer Furiant, eine Tango milonga und eine Tarantella überwältigen.

Ein weiterer Premierenerfolg beschließt nach der Pause den Abend: das 1878 in Köln aus der Taufe gehobene Streichquartett g-Moll op. 27 des Norwegers Edvard Grieg – ein kraftvolles, farbenfrohes Werk, das den tänzerisch geprägten Abend mit seinem abschließenden Saltarello auf furiose Weise abrundet. Ein zeitgenössischer Berichterstatter stellte fest, dass das Werk „von Original der Erfindung strotzt, dass aus seinem gedanklichen Gehalt mancher Capellmeister und Commis voyageur in Musikartikeln auf Jahre hinaus Vorrat schöpfen könnte“. Was zu beweisen war …

Veranstaltungsort Kaisersaal im Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3, 87629 Füssen

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de


Foto: Sophie Wolter

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Konzert

Carion Ensemble (Bläserquintett)

Dóra Seres, Flöte
Egils Upatnieks, Oboe
Egīls Šēfers, Klarinette
David M.A.P. Palmquist, Horn
Niels Anders Vedsten Larsen, Fagott


CPH22 – KOPENHAGEN 2022
Werke von Palmquist, Riley, Stivriņa, Mozart und Nielsen

Das dänisch-lettische CARION Bläserquintett verwandelt das leere Podium des Kaisersaals in eine Showbühne. Denn die fünf Musiker verzichten bei ihren Konzerten grundsätzlich auf Sitzgelegenheiten und Notenständer, womit der Begriff des „Auftritts“ geradezu wörtlich zu nehmen ist, während auf der anderen Seite das viel gebrauchte Beiwort „innovativ“, das sich auch CARION auf seine Fahnen geschrieben hat, relativiert werden darf: Das Neue muss nicht immer etwas nie Dagewesenes sein, sondern kann ohne weiteres auch darin bestehen, vergessene Gewohnheiten der Vorzeit aufzugreifen und ihre gegenwärtige Lebensfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Genau das ist das verblüffende Erfolgsrezept des CARION Bläserquintetts – die Fortsetzung oder besser: Wiederbelebung einer alten Darbietungsform, die im deutschsprachigen Raum wohl nicht von ungefähr als „Ständchen“ bezeichnet wird. So sehen wir die Musiker auf dem berühmten Gemälde von Carl Spitzweg stehen, so standen sie im Hofe des Hauses, in dem Wolfgang Amadeus Mozart an seinem Namenstag des Jahres 1781 entzückt die eigene Es-Dur-Serenade hörte – niemand hätte zu solchen „Auftritten“ neben dem Instrument auch noch einen Sessel oder „music stand“ mitgeschleppt …

Ausgehend von diesen einstmals normalen Vorkommnissen perfektioniert CARION seinen musikalischen Stehkonvent durch geradezu choreographische Elemente: Die rhythmischen Pulse, die melodischen Bögen, die Verhältnisse der Stimmen zueinander werden zu Regieanweisungen; Soli treten nicht nur klanglich, sondern auch visuell hervor; Dialoge finden Aug’ in Auge statt – kurzum, CARION inszeniert die Werke seines Programms auf ebenso natürliche wie kunstvolle Weise.

Beim Festival vielsaitig präsentiert das Ensemble sein aktuelles Programm CPH 22 – Kopenhagen 22, bestehend aus drei Originalkompositionen und zwei Arrangements von David M.A.P. Palmquist, dem Hornisten der Formation: „I dreamt a dream“ nach Volkweisen der Wikinger sowie die Copenhagen Suite aus Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart. Auf die Bühne kommen ferner das minimalistische In C von Terry Riley (*1935), das in den sechziger Jahren für Aufsehen sorgte; das für CARION entstandene Copenhagen 22 der Lettin Renāte Strivriņa (*1985); und zum Schluss das vor genau einhundert Jahren uraufgeführte Bläserquintett op. 43 des großen dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865-1931), der in seiner Musik immer wieder seinen erlesenen Humor mitspielen ließ und gegen die innovative Wiedergabe seines Werkes als „Ständchen“ gewiss nichts einzuwenden gehabt hätte. Sehr wahrscheinlich wird es auch das Publikum nicht auf den Sitzen halten …

Veranstaltungsort Kaisersaal im Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3, 87629 Füssen

Eintritt 34,00 EUR • ermäßigt 30,00 EUR • Schüler/Studenten 18,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Foto: Jānis Porietis

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Konzert

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn & Matthias Kirschnereit & Lena Neudauer

Abschlusskonzert mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn

Lena Neudauer, Violine
Matthias Kirschnereit, Klavier
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn


Werke von Schubert, Mozart, Haydn und Mendelssohn

Das Publikum des Festivals vielsaitig erwartet eine zeitlich-räumliche „Anomalität“. Das Konzert des Tages findet nicht, wie gewohnt, um 19.00 Uhr im Kaisersaal des Klosters St. Mang statt, sondern bereits zwei Stunden früher – und rund 500 Meter weiter westlich vom Barockkloster St. Mang, mit andern Worten: in dem lichtdurchfluteten Raum der evangelischen Christuskirche.

Begründet ist diese durchaus attraktive Verlegung mit den Mitteln, die diesen Zweck heiligen: Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn gibt an diesem Nachmittag seinen Einstand beim Festival vielsaitig Füssen, und die Mitglieder dieser berühmten, durch Konzerte und viele Tonträgerproduktionen bekannt gewordenen Formation ließen sich nur im Kaisersaal unterbringen, wenn ein erheblicher Teil des Publikums vom Besuch des Konzertes ausgeschlossen würden.

Damit aber wäre niemandem gedient. Weder den Solisten, der international renommierten Geigerin Lena Neudauer noch dem Pianisten Matthias Kirschnereit, der als vielsaitiger „Dauergast“ in diesem Jahr die künstlerische Leitung des Festivals wahrnimmt – und schon gar nicht den Musikfreunden, die allen Grund haben, sich auf das klassische Programm zu freuen, in dem die begabte Jugend von einst den Ton angibt.

Den Anfang macht das zauberhafte, in mozartischen Regionen schwelgende Rondo für Violine und Streicher A-Dur D 438 von Franz Schubert, der immerhin drei Jahre älter war als Wolfgang Amadeus Mozart bei der Komposition seiner berühmten drei „Salzburger Divertiment“, deren erstes in D-Dur (KV 136) sich subdominantisch perfekt an das voraufgegangene Konzertstück anschließt. Noch einmal zwei Jahre jünger war Felix Mendelssohn, als er 1823 sein bemerkenswert reifes, ausladendes Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll verfasste, mit dem die beiden Solisten der Soirée zum einem brillanten Kehraus verhelfen.

Veranstaltungsort Christuskirche Füssen, Kirchstraße 2, 87629 Füssen

Eintritt 45,00 EUR • ermäßigt 40,00 EUR • Schüler/Studenten 20,00 EUR

Kartenvorverkauf (ab 04.07.2022)
» Tourist Information Füssen
» Telefonisch unter 0831/206-5555
» www.allgaeuticket.de

Foto: Nikolaj Lund

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn & Matthias Kirschnereit & Lena Neudauer bewerten:

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© Maike Helbig
Meisterkurs

Meisterkurs Klavier
mit Matthias Kirschnereit

Der Meisterkurs Klavier mit Matthias Kirschnereit richtet sich an Musikstudenten, die als Solisten oder als festes Ensemble an ihrer Technik, Interpretation und ihrem musikalischen Können arbeiten möchten. Ebenso an Musikschüler, die ein professionelles Studium anstreben.

Das diesjährige Festival vielsaitig mit dem Motto „Horizonte“ vereint charismatische Musiker, die durch ihre lebendige Kommunikation, gemeinsame künstlerische Werte und eine unermüdliche Entdeckerfreude miteinander verbunden sind. Der Weg zu neuen Horizonten wird im Meisterkurs spürbar sein und die Kreativität und Interpretationsmöglichkeiten beflügeln. Auch die Entwicklung und Entstehung von Kompositionen zu hinterfragen und in einen historischen oder persönlichen Kontext zu stellen, kann eine Herangehensweise an das Thema sein. Kurzum, es werden die Horizonte in alle Richtungen erweitert.

Am 03.09. und am 10.09.2022 ist Matthias Kirschnereit beim Festival vielsaitig zu hören.

Der „Treffpunkt Geigenbau“, von Mittwoch, 31.08.2022, 11.00 Uhr bis Sonntag, 04.09.2022, 17.00 Uhr, ist eine gute Gelegenheit, mit Instrumentenbauern ins Gespräch zu kommen und sich mit der Bauweise von Saiteninstrumenten auseinanderzusetzen.
Die Streich- und Zupfinstrumentenbauer vor Ort können Notfalltipps geben, z. B. wenn der Steg schief steht, Wirbel rutschig oder zu fest sind oder die Ansprache schlecht ist. Sie stellen ihre eigenen Neubauten aus und arbeiten abwechselnd während des Kurszeitraums im Museum der Stadt Füssen. In dieser Zeit besteht für Musiker, Instrumentenbauer und interessierte Laien die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und neue Meisterinstrumente auszuprobieren.

Informationen zum Kurs:

In der Kursgebühr enthalten ist der Unterricht bei Matthias Kirschnereit und freier Eintritt in die Veranstaltungen des Festivals vielsaitig, soweit noch Plätze vorhanden sind, ggf. „Hörplätze“ im Nebenraum.

Anmeldeschluss ist der 30.06.2022.
Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, erfolgt die Zusage nach Anmeldeschluss (30.06.2022). Jeder Teilnehmer wird dann umgehend benachrichtigt und erhält eine Teilnahmebestätigung sowie eine Rechnung. Die Kursgebühren sind mit dem Erhalt der Rechnung fällig.

Kursbeginn ist am 30.08.2022.
Die Uhrzeit wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Treffpunkt: Musikschule Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1
(Eingang: Nordseite des Gebäudes)

Das Abschlusskonzert der Kursteilnehmer wird am Montag, 05.09.2022 im Kaisersaal des Barockklosters St. Mang stattfinden.

Meisterkurs Klavier mit Matthias Kirschnereit bewerten:

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Bewertungen & Berichte Meisterkurs Klavier mit Matthias Kirschnereit

© Marco Borggreve
Meisterkurs

Meisterkurs Violoncello
mit Julian Steckel

Der Meisterkurs Violoncello mit Julian Steckel richtet sich an Musikstudenten, die an ihrer Technik, Interpretation und ihrem musikalischen Können arbeiten möchten. Ebenso an Musikschüler, die ein professionelles Studium anstreben.
Das diesjährige Festival vielsaitig mit dem Motto „Horizonte“ vereint charismatische Musiker, die durch ihre lebendige Kommunikation, gemeinsame künstlerische Werte und eine unermüdliche Entdeckerfreude miteinander verbunden sind. Der Weg zu neuen Horizonten wird im Meisterkurs spürbar sein und die Kreativität und Interpretationsmöglichkeiten beflügeln. Auch die Entwicklung und Entstehung von Kompositionen zu hinterfragen und in einen historischen oder persönlichen Kontext zu stellen, kann eine Herangehensweise an das Thema sein. Kurzum, es werden die Horizonte in alle Richtungen erweitert.

Am 31.08. und am 03.09.2022 ist Julian Steckel beim Festival vielsaitig zu hören.

Informationen zum Kurs:

In der Kursgebühr enthalten ist der Unterricht bei Julian Steckel mit Korrepetition und freier Eintritt in die Veranstaltungen des Festivals vielsaitig, soweit noch Plätze vorhanden sind, ggf. „Hörplätze“ im Nebenraum.

Anmeldeschluss ist der 30.06.2022
(sh. Adresse zur Anmeldung auf Flyer zum Download).
Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, erfolgt die Zusage nach Anmeldeschluss (30.06.2022). Jeder Teilnehmer wird dann umgehend benachrichtigt und erhält eine Teilnahmebestätigung sowie eine Rechnung. Die Kursgebühren sind mit dem Erhalt der Rechnung fällig.

Kursbeginn ist am 01.09.2022.
Die Uhrzeit wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Treffpunkt: Musikschule Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1
(Eingang: Nordseite des Gebäudes)

Das Abschlusskonzert der Kursteilnehmer wird am Montag, 05.09.2022 im Kaisersaal des Barockklosters St. Mang stattfinden.

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© Denise Krentz
Meisterkurs

Meisterkurs Violine
mit Lena Neudauer

Der Meisterkurs Violine mit Lena Neudauer richtet sich an Musikstudenten, die an ihrer Technik, Interpretation und ihrem musikalischen Können arbeiten möchten. Ebenso an Musikschüler, die ein professionelles Studium anstreben.
Das diesjährige Festival vielsaitig mit dem Motto „Horizonte“ vereint charismatische Musiker, die durch ihre lebendige Kommunikation, gemeinsame künstlerische Werte und eine unermüdliche Entdeckerfreude miteinander verbunden sind. Der Weg zu neuen Horizonten wird im Meisterkurs spürbar sein und die Kreativität und Interpretationsmöglichkeiten beflügeln.
Auch die Entwicklung und Entstehung von Kompositionen zu hinterfragen und in einen historischen oder persönlichen Kontext zu stellen, kann eine Herangehensweise an das Thema sein. Kurzum, es werden die Horizonte in alle Richtungen erweitert.

Am 03. und 10.09.2022 ist Lena Neudauer beim Festival vielsaitig zu hören.

Informationen zum Kurs:

In der Kursgebühr enthalten ist der Unterricht bei Lena Neudauer, die Korrepetition und freier Eintritt in
die Veranstaltungen des Festivals vielsaitig, soweit noch Plätze vorhanden sind, ggf. „Hörplätze“ im Nebenraum.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Anmeldeschluss ist der 30.06.2022.
Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, erfolgt die Zusage nach Anmeldeschluss.

Mit der Anmeldung verpflichten sich die Teilnehmer/innen zur Anwesenheit während der gesamten Zeit sowie zur Mitwirkung beim Abschlusskonzert am Montag, den 05.09.2022 im Kaisersaal des Barockklosters St. Mang.

Kursbeginn ist am 02.09.2022.
Die Uhrzeit wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Treffpunkt: Musikschule Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1
(Eingang: Nordseite des Gebäudes)

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Festival vielsaitig

Stadt Füssen, Abteilung Kutur

vom 31.8. bis 10.9.2022
mit dem Motto "Horizonte"


Die Stadt Füssen im Allgäu gilt als „Wiege“ des Lauten- und Geigenbaus und erlangte somit eine einzigartige Bedeutung in der europäischen Musikgeschichte. Diesem historischen Erbe und der Wechselbeziehung zwischen Instrumentenbau und Musik widmet sich das Festival vielsaitig unter immer wieder neuen Aspekten.

Mit außergewöhnlichen Ensembles und Programmen und einer bemerkenswerten musikalischen Bandbreite wird ein jährlich wechselndes Motto interpretiert. Renommierte Künstler und Nachwuchsensembles finden sich in klassischen Konzerten ebenso wieder wie in Alter und Neuer Musik. Meisterkurse für Pianisten und Streicher, Führungen sowie Vorträge und der „Treffpunkt Geigenbau“ vervollständigen das Programm.

Das Festival vielsaitig 2022 findet unter der neuen künstlerischen Leitung von Matthias Kirschnereit statt, dem 2023 Julian Steckel folgt.

Verrückte Freunde, die bei gemeinsamen Augenblicken durch musikalische Prismen Zwischenräume entdeckten und in Staunen versetzten: Es wäre ein schönes Spiel, all die Devisen, mit denen das Festival vielsaitig im Laufe seines langjährigen Bestehens und Wirkens ein immer größeres Publikum angezogen hat, zu einer Wortschlange zu knüpfen und diese zwischen den höchsten Punkten der einzigartigen Füssener Silhouette als phantastische Girlande auszuspannen – damit auch niemand übersehe, dass das weithin beliebte Festspiel im kommenden Spätsommer seinen zwanzigsten Geburtstag feiert.

Und sage niemand, dass eine solche Zierde nicht auch zu dem Motto passe: HORIZONTE nämlich werden sich vom 31. August bis zum 10. September auftun, wenn die inzwischen längst liebgewonnene Tradition in eine neue Ära einmündet, bewährte Konzepte und Veranstaltungsformate wie die Meisterkurse oder der Treffpunkt Geigenbau sich mit einem aktuellen Programm verbinden, das sich nicht auf kleinere kammermusikalische Besetzungen (vom Trio bis zum Quintett oder Sextett) beschränkt, sondern als krönenden Abschluss auch das erste Gastspiel des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn vorsieht und so ungewöhnliche Klangperspektiven eröffnet.

Der Weg bis dahin ist mit hochkarätigen Konzerten reich bestückt. Die Stargeigerin Lena Neudauer im Trio mit dem Cellisten Julian Steckel und dem Pianistin Matthias Kirschnereit, das Leonkoro Quartett und das Aris Quartett – zwei erlesene Ensembles für intelligente Gespräche zu viert, das dänisch-lettische Carion Quintett mit seinen aufsehenerregenden Bläserdebatten, der Flötist Maurice Steger & Daniele Caminiti mit der Laute, die experimentierfreudigen Hanke Brothers und das schwedisch-kubanisch-deutsche Tingvall Trio als Repräsentant eines modernen Jazz, in dem melodische Elemente die Hauptrolle spielen. Last but not least ist Karin Wolf, die Bratschistin des Verdi Quartetts, im Programm vertreten. Das sind einige der prismatischen Augenblicke, in denen das zwanzigste Festival vielsaitig Füssen die Zwischenräume zwischen den musikalischen Schubladen verrückt und den Weg frei macht zu neuen Horizonten.

Den jeweils aktuellen Stand des Programms können Sie unserer regelmäßig aktualisierten Webseite: www.festival-vielsaitig.fuessen.de entnehmen.

Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur

Karten sind voraussichtlich ab Juli bei der Tourist Information Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen,
dem Service-Center der Allgäuer Zeitung unter +49-(0)831-206 5555
oder unter www.allgaeuticket.de erhältlich.

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Bewertungen & Berichte Festival vielsaitig

Ereignisse / Freiluft/Open-Air SommerTheater Konstanz 28.6. bis 23.7.2022
Ereignisse / Festival Kammermusiktage Bergkirche Büsingen 26. bis 28.8.2022
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 5. bis 14.8.2022
Ereignisse / Festival Festival Kammermusik Bodensee 26. bis 28.8.2022
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer Oberstdorf, Bahnhofplatz 3
Ereignisse / Theater Zeller Kultur Radolfzell TheaterKulturZentrum Radolfzell, Fürstenbergstr. 7a
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Bregenz Bregenz, Karl-Tizian-Platz
Konzerte / Konzert Münstermusik Konstanz Konstanz, Pfalzgarten 4
Ereignisse / Festival Bregenzer Frühling Tanzfestival Bregenz, Bergmannstr. 6
Ereignisse / Konzert Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems Hohenems, Schweizer Straße 1 | Postfach 100
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele Bregenz, Platz d. Wiener Symphoniker 1
Ereignisse / Konzert Internationale Wolfegger Konzerte Wolfegg, Chorherrengasse 3
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage St.Gallen, Museumstrasse 1
Ereignisse / Festival Musica Sacra International Marktoberdorf, Gschwenderstraße 8
Ereignisse / Festival Classix Kempten Kempten (Allgäu), Poststraße 7–9
Ereignisse / Theater Langenargener Festspiele Langenargen, Mühlstrasse 17

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