zur Startseite

Aschaffenburg Bachtage - Bachgesellschaft

Bachtage 2018: Bach und EUROPA
vom 21.7. bis 29.7.2018


Aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 widmen sich die 31. Aschaffenburger Bachtage dem Thema „Bach und Europa“. Johann Sebastian Bach hat zwar den mitteldeutschen Raum bis auf ganz wenige Ausnahmen nie verlassen, er hatte aber Kenntnis vom Musikschaffen europäischer Komponisten und verarbeitete diese Einflüsse in seinen Werken. Viel mehr noch beeinflusste er zu Lebzeiten und nach seinem Tod das Schaffen bedeutender Tonkünstler in ganz Europa. Diese Wechselwirkungen greifen die 31. Aschaffenburger Bachtage auf.

Kontakt

Aschaffenburg Bachtage - Bachgesellschaft
Dalbergstraße 9
D-63739 Aschaffenburg

Telefon: +49 (0)6021-33 04 23
Fax: +49 (0)6021-33 06 81
E-Mail: info@bachtage.eu

 

Eintrittskarten:
Theaterkasse, Schlossgasse 8, D-63739 Aschaffenburg
Tel. + 49(0)60-21 330 18 88
Mo–Fr 13:00–18:00 Uhr, Sa 10.00–13.00 Uhr
Exkursion

Kulturfahrt in den Rheingau "Meisterwerke europäischer Orgelkultur"

A‍bfahrt: 9.00 Uhr an der Städtischen Musikschule, Rückkehr gegen 17.00 Uhr

‍Justinuskirche, Frankfurt-Höchst, Karolingische Kirche (830) von nationaler Bedeutung; Orgel von Onimus, Mainz (1740) mit neuem Werk von Kuhn (1988), Männedorf (Schweiz).

‍Basilika St. Valentin, Kiedrich; einer der bedeutendsten Kirchenbauten im Rheingau; gotische Orgel (um 1500, erweitert 17. Jh.), mit Rysum (Friesland) und Sion (Schweiz) ein der ältesten spielbaren europäischen Orgeln.

‍Rheingauer Dom, Geisenheim, spätgotische Hallenkirche mit der größten zwei-manualigen Stumm-Orgel aus dem 19. Jh. mit französischen Anklängen.

‍Vinzervesper: Weingut Schumann-Nägler, Geisenheim.

‍Verschiedene Orte

- Die Fahrt ist bereits ausgebucht. -
Konzert

Musik zur Marktzeit

Klavierklasse der städtischen Musikschule

Nachwuchsförderung spielt für die Programmgestaltung der Aschaffenburger Bachtage eine ebenso große Rolle wie der Anspruch an die Qualität. Bereits zum vierten Mal gestaltet die Klavierklasse der Städtischen Musikschule die traditionelle „Musik zur Marktzeit“ in der Christuskirche und interpretiert Werke von J.S. Bach.

Eintritt frei
Konzert

arcis saxophon quartett

Claus Hierluksch, Sopransaxophon
Ricarda Fuss, Altsaxophon
Edoardo Zotti, Tenorsaxophon
Jure Knez, Baritonsaxophon


György Ligeti (1923-2006): Sechs Bagatellen
J.S. Bach (1685-1750): Italienisches Konzert
Ferenc Farkas (1905-2000): Alte ungarische Tänze
Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett op.20 Nr. 5 in f-Moll
Béla Bártok (1881-1945): rumänische Volkstänze
Edvard Grieg (1843-1907): Aus Holbergs Zeit (Suite im alten Stil), op. 40

Das Arcis Saxophon Quartett gründete sich 2009 an der Hochschule für Musik und Theater München und studierte Kammermusik in der Klasse des Artemis Quartetts in Berlin und München.

Mit brennender Leidenschaft begeistern die vier jungen Musiker aus München das Publikum und lassen durch ihre charismatische und authentische Bühnenpräsenz in dieser seltenen Formation der Kammermusik den Funken überspringen.

Das Jahr 2013 war geprägt von wichtigen internationalen Erfolgen: 1. Preise in München (zusätzlich Publikumspreis), Gioia del Colle (Italien), Moskau (Russland), 3. Preis in Chieri (Italien), 2014 folgte ein 2. Preis in Berlin, 2015 ein 1. Preis in Magnitogorsk (Russland), 2016 ein 1. Preis in Berlin.

Außerdem wurde das Ensemble mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2016 ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der Theodor-Rogler-Stiftung, ein Stipendium für Musik der Landeshauptstadt München sowie ein Stipendium der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Das Quartett erobert die Bühnen dieser Welt im Sturm: Nach dem internationalen Debut im Großen Saal des Tschaikovsky Konservatoriums in Moskau und der Wigmore Hall in London, folgt 2017 ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere: die Einladung in die Berliner Philharmonie.

Bei ungünstiger Witterung wird das Konzert in die Stiftsbasilika verlegt.

25,–/20,– €
Gottesdienst

Kantatengottesdienst zur Eröffnung

J. S. Bach: „Du Hirte Israel, höre“ (BWV 104)

N. N‍., Tenor
Christoph Kögel, Bass
‍Kammerchor der Stiftsbasilika
‍Kammerorchester der Stiftsbasilika
Caroline Roth, Leitung
Stiftspfarrer Martin Heim, Predigt


J.S. Bach:
Kantate BWV 104 "Du Hirte Israel, höre"
Konzert a-Moll nach Antonio Vivaldi, bearbeitet von Marcel Dupré, BWV 593

J. S. Bach: „Du Hirte Israel, höre“ (BWV 104)

Die Kantate „Du Hirte Israel, höre“ entstand für Misericordias Domini, den zweiten Sonntag nach Ostern 1724 und gehört somit zu Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang.

Der Text der sechs Kantatenteile lässt das Evangelium des Sonntags „Ich bin ein guter Hirte“ (Joh 10,12–16) anklingen. Bach verbildlicht diese, im Barock so beliebte Hirtenmetaphorik im Eröffnungssatz zum einen durch die Instrumentierung (zwei Oboen, Taille) und zum zweiten durch die ruhigen, aber bewegten Triolenläufe. Dem ersten Satz folgen zwei Satzpaare (Secco-Rezitativ und Arie), von denen das erste dem Tenor, das zweite dem Bass anvertraut ist. Wie so viele Kantaten endet auch die vorliegende mit einem schlichten vierstimmigen Choralsatz.

Weitere Bekanntheit erlangte diese Kantate durch die mehrfache Erwähnung in Maarten 't Harts Bestsellerroman „Das Wüten der ganzen Welt“: „Rätselhaft, dass man mit einer so tiefen Verehrung zu jemandem aufsehen kann, der für uns nur durch Klänge existiert, hervorgebracht nicht von ihm selbst, sondern von Instrumenten oder den Stimmen anderer Menschen. Und doch wusste ich damals nach dieser Kantate mit dem unvergleichlichen Einleitungschor und der mindestens ebenso unvergleichlichen Baßarie, dass ich mein Leben lang Bach über alles lieben würde, ...“

J. S. Bach: „Konzert a-Moll nach Antonio Vivaldi, bearbeitet von Marcel Dupré“ (BWV 593)

Als weiteres Werk dieses Kantatengottesdienstes wird das „Konzert in a-Moll“ in Teilen musiziert. Ein bedeutender archivalischer Fund durch Tobias A. Frank hat eine epochenübergreifende Koproduktion mehrerer Musikgenies zu Tage gefördert: J. S. Bach bearbeitete A. Vivaldis berühmtes a-Moll-Violinkonzert für Orgel solo. Was jedoch bislang kaum jemand wusste: Marcel Dupré hat diese Bearbeitung nochmals bearbeitet und ihr durch „Re-Orchestrierung“ für Orgel und Streicher eine neue klangliche Tiefe verliehen.

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 hat die Bachgesellschaft Aschaffenburg den Titel „Bach und Europa“ über die 31. Bachtage gestellt. Die Bearbeitung dieses Konzertes greift das Thema in einzigartiger Weise auf: drei große Komponisten, drei europäische Länder – ein Musikwerk.

Eintritt frei
Konzert

Kammerkonzert: Violoncello und Gitarre

Valentino Worlitzsch, Violoncello
Sanel Redžić, Gitarre


Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“

Werke von J.S. Bach, E. Granados, M. de Falla, u.a.

Valentino Worlitzsch zählt zu den erfolgreichsten Cellisten seiner Generation und überzeugt regelmäßig nicht nur internationale Fachjurys, sondern auch das Publikum mit seinem Spiel. Er ist Preisträger vieler renommierter Wettbewerbe.

Sanel Redžić ist einer der virtuosesten Gitarristen der jungen Generation, dem viele Fachleute eine glänzende weltweite Karriere prophezeien. Der Musiker hat sich mit seinem Repertoire zwischen Barock und Gegenwart auf vielen internationalen Spitzenfestivals einen gewichtigen Namen erspielt.

15,– €
Konzert

Phantasm – Gambenconsort

Perlen der Polyphonie: Von Byrd bis Bach

Laurence Dreyfus, Diskant-Gambe
und musikalische Leitung
Jonathan Manson, Tenor-Gambe
Markku Luolajan-Mikkola, Bass-Gambe


Elizabethanische Visionen

Thomas Tomkins (1572-1656): Fantasia XIV a3
Elway Bevin (1554-1638): Browning
William Byrd (ca.1540-1623): Sermone Blando a3
Jakobinische Stimmen
Orlando Gibbons (1583-1625): Four Fantasies (ca.1620)
Launen des Commonwealth
Matthew Locke (1622-1677): Flat Consort No. 1 in c
'for my cousin Kemble'
Fantazie-Courante-Fantazie-Saraband-Fantazie-Jigg
Flat Consort No. 2 in B flat
Fantazie-Courante-Fantazie-Saraband-Fantazie-Jigg
Ehrfurcht der Restauration
Three Fantazias (1680)
Kunst der Fuge
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Aus: Kunst der Fuge, BWV 1080
Contrapunctus 8

Obgleich das Gamben-Consort in England viel später als auf dem Kontinent zur Blüte gelangte, bewegte sich doch das Repertoire dafür von Anfang an auf sehr hohem Niveau: Keine Chance für oberflächlich-populäre Tänze! Dieses Programm zeigt vielmehr, dass und in welchem Maße das englische Oeuvre für Gamben-Consort von oft ausgeklügeltster Kontrapunktik durchdrungen ist. Bescheidene drei Stimmen reichen aus, um die faszinierendsten kontrapunktischen Strukturen zu flechten, und darüber hinaus liebten es die Komponisten, für diese Besetzung in gewagten Harmonien und komplexen Rhythmen zu schwelgen. In Sermone blando, a 3 (einem Hymnus für die katholische Laudes) stellt William Byrd seine Fertigkeiten in der Komposition über Themen Gregorianischer Gesänge unter Beweis. Seine Three fantasias, a 3 sind später entstanden, und vereinen auf s Trefflichste konzentrierten Kontrapunkt und dichteste Expressivität.Die überraschenden Werke für Gamben-Consort von Orlando Gibbons zeichnen sich durch Konzentration und Stimmigkeit aus.Matthew Locke beeinflusste Henry Purcell sehr stark mit seiner Vorliebe für stilisierte Tänze, und Purcell selbst blieb es - in seiner charakteristischen und brillanten Weise und mit perfektem Gefühl für harmonische Raffinesse - überlassen, die englische Tradition der Fantasia für Gamben-Consort noch einmal zu einem Höhepunkt zu führen. Johann Sebastian Bach schließlich bemühte sich Zeit seines Lebens darum, den strengen Kontrapunkt nicht als ,Augenmusik‘ erscheinen zu lassen. Das ist insbesondere aus dem Titel der Kunst der Fuge ersichtlich, der eben gerade von der Kunst der Fuge spricht, nicht von ihrer Künstlichkeit oder Kunstfertigkeit. Die Idee, dass eine Fuge lyrisch und expressiv sein könne, ist eine bedeutsame Errungenschaft in der Geschichte des Kontrapunkts, und die Doppelfuge Contrapunctus 8 aus der Kunst der Fuge kann als perfektes Beispiel dafür angesehen werden: Ein fesselndes Musikstück, gerade auf Grund der Art und Weise, wie Bach die Mittel der Fugenkomposition - kontrapunktische Rotation und Stimmenverteilung - dramatisch einsetzt.

28,– €
Kinderprogramm

Kinderorgelführung

Die Stiftkantorin Caroline Roth stellt die Orgel der Aschaffenburger Stiftsbasilika vor.

Sondertermine für Kindergarten-Gruppen und Schulklassen gerne auf Anfrage möglich!
Infos & Anmeldung unter Telefon 06021-3301673 oder per E-Mail an info@bachtage.eu

www.stiftsmusik.de/

Eintritt frei

Vortrag

Vortrag von Dr. Christine Blanken

Christine Blanken studierte Historische und Systematische Musikwissenschaften sowie Germanistik an den Universitäten Göttingen und Wien und wurde 1999 über »Franz Schuberts Oratorium Lazarus und das Wiener Oratorium zu Beginn des 19. Jahrhunderts« promoviert. Von 1999 bis 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bachquellen-Forschungsprojekt »Göttinger Bach-Katalog« am Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen.

Seit 2005 ist sie am Bach-Archiv Leipzig tätig. Im Oktober 2011 übernahm sie die Leitung des Referats Forschung II »Die Bach-Familie«. In dieser Funktion betreut sie die Ausgaben von Dokumenten und musikalischen Editionen sowie das Datenbank- und Digitalisierungs-Portal Bach Digital. In ihrem Vortrag im Rahmen der Bachtage wird sie näher auf Bachs Beziehungen zum europäischen Musikleben eingehen.

Eintritt frei
Konzert

Violine und Cembalo

Lena Neudauer, Violine
Peter Kofler, Cembalo


Georg Friedrich Händel: Sonate in D-Dur für Violine und Basso continuo, HWV 371
Arcangelo Corelli: Sonate in D-Moll op.5 Nr. 12 ,La Folia‘
Johann Sebastian Bach: Sonate in A-Dur für Violine und obligates Cembalo BWV 1015
Johann Sebastian Bach: Sonate in C-Dur für Violine solo BWV 1005
Antonio Bertali Ciaccona: für Violine und Basso Continuo

Lena Neudauer, 1984 in München geboren, passt in keine Schublade. Obwohl sie schon früh eine außergewöhnliche Begabung zeigte, sah sie sich nie als Wunderkind. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Geigenspiel. Mit 11 Jahren kam sie in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum Salzburg. Internationale Aufmerksamkeit errang Lena Neudauer, als sie 15-jährig spektakulär den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern auch nahezu alle Sonderpreise erhielt.

„Neudauers Zugriff ist grundsätzlich von einer tief beseelten Atmosphäre durchdrungen (…) nicht nur Melos und Lyrik, sondern auch unbeschwerte Heiterkeit blühen dadurch umso mehr.“ (Süddeutsche Zeitung 2015)

Der in Bozen geborene Organist und Cembalist Peter Kofler (*1979) erhielt seine erste musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium „Claudio Monteverdi“. In München studierte er Orgel und Kirchenmusik bei Harald Feller sowie Cembalo bei Christine Schornsheim. Peter Kofler spielt unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Franz Welser-Möst, u.a. Er ist Gründungsmitglied und Cembalist des Barockorchesters „L‘ Accademia Giocosa“. Regelmäßig gastiert Peter Kofler bei großen internationalen Musikfestivals. Seit August 2008 ist Peter Kofler als Organist an der Jesuitenkirche St. Michael in München tätig.

25,–€
Konzert

Trio Céleste

Sebastian Berner, Trompete
Maximilian Sutter, Trompete
Amelie Held, Orgel


A. Vivaldi (1678-1741): Konzert in C-Dur für zwei Trompeten und Orgel
J. S. Bach (1685-1750): „Wachet auf ruft uns die Stimme“ Choralbearbeitung aus BWV 140
G. B. Viviani (1638-1693): Sonata Prima op. 4
J. S. Bach: „Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654
F. O. Manfredini (1684-1762): Konzert in C-Dur
J. S. Bach: „Es wolle Gott uns gnädig sein“ Choralbearbeitung aus BWV 76
G. P. Telemann (1681-1767): aus 12 Marches héroïques TWV 50:31-42
J. S. Bach: Konzert in d-Moll für Orgel solo BWV 596
A. Scarlatti (1660-1725): Toccata in D-Dur für zwei Trompeten und Orgel

Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler"

Sebastian Berner, geboren 1994, erhielt neunjährig seinen ersten Trompetenunterricht bei Markus Klein. Beim Wettbewerb Jugend musiziert ist er mehrfacher erster Bundespreisträger. Weitere erste Preise gewann er beim Carl-Schroeder-Wettbewerb in Sondershausen sowie beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes 2010. Im Jahr 2011 erhielt er den Musikförderpreis der Kreissparkasse Waiblingen, die ihn seitdem zusätzlich mit einem Stipendium unterstützt. 2015 gewann Sebastian Berner beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin den zweiten Preis und wurde Stipendiat bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“. Im selben Jahr erspielte er sich den ersten Preis beim Internationalen Trompetenwettbewerb Bad Säckingen und gewann den Ingolstädter Musikförderpreis sowie den Publikumspreis. 2016 erhielt er beim Deutschen Musikwettbewerb einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und wurde Stipendiat des Deutschen Musikrats. 2017 erzielte er den 1. Preis des Internationalen Bodensee-Musikwettbewerbs in Überlingen. Von 2013 bis 2016 studierte Sebastian Berner bei Hannes Läubin an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2016 ist er Student bei Reinhold Friedrich an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Maximilian Sutter, geboren 1994, studiert seit 2013 an der Musikhochschule Karlsruhe bei Reinhold Friedrich. Weitere musikalische Impulse erhielt er u. a. durch Klaus Schuhwerk, Frits Damrow, Jeroen Berwaerts und Manuel Blanco. Er gewann zahlreiche erste Bundespreise bei Jugend musiziert in der Solo- und Ensemblewertung und war Semifinalist des Deutschen Musikwettbewerbs 2013. Mit seinem 2014 gegründeten Blechbläserquintett ,,Ardenti Brass“ gewann er noch im selben Jahr den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb der Europastadt Passau in der Kategorie Professionals. 2015 erhielt er den 3. Preis beim Internationalen Trompetenwettbewerb in Bad Säckingen. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 erreichte er das Semifinale und wurde mit einem Stipendium ausgezeichnet, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK). 2017 erzielte er den 2. Preis des Internationalen Bodensee-Musikwettbewerbs in Überlingen.

Amelie Held (Orgel) wurde 1996 in Karlsruhe geboren und wuchs in München auf. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Unterricht am Klavier, kurz darauf auf der Violine. 2010 begann sie mit dem Orgelspiel in der Klasse von Heidi Emmert an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik Regensburg. Bei Jugend musiziert 2012 erhielt sie den ersten Preis auf Bundesebene. Meisterkurse u. a. bei Edgar Krapp, Bernhard Haas und Guy Bovet ergänzen ihre Ausbildung. Amelie Held ist nicht nur Organistin, sondern auch Violinistin und Kammermusikerin. Mit zwölf Jahren wurde sie als Jungstudentin in die Klasse des Violinprofessors Conrad von der Goltz aufgenommen, der sie bis zu ihrem Abitur 2014 unterrichtete. Während der Schulzeit hatte sie in mehreren Münchner Jugendorchestern die Konzertmeisterposition inne und wurde 2014 in das Gustav Mahler Jugendorches­ter aufgenommen, wo sie unter namhaften Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt und Jonathan Nott auftreten durfte. Konzerte und Meisterkurse, u. a. bei Julia Fischer, Ingolf Turban und Michael Wolf, führten sie bereits durch ganz Europa und in die USA. Seit Herbst 2014 studiert Amelie Held an der Hochschule für Musik Detmold sowohl Violine in der Klasse von Ulrike-Anima Mathé als auch Orgel in der Klasse von Martin Sander. Ab 2016 studiert sie parallel am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und hat somit Gelegenheit, u. a. mit Olivier Latry und Thierry Escaich zu arbeiten. Im Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 wurde sie im Fach Orgel mit einem Stipendium ausgezeichnet, das mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler verbunden ist.

20,–/15,– €
Exkursion

Orgelmusik zur Marktzeit

Bachs Todestag

Benjamin Elsholz, Orgel

J.S. Bach: Präludium und Fuge Es-Dur, BWV 552

Benjamin Elsholz wurde im September 2000 in Aschaffenburg geboren. Mit acht Jahren erhielt er Klavierunterricht, mit zehn Jahren begann er mit dem Orgelspiel bei KMD Christoph Emanuel Seitz.

2014 legte er die „Kleine“, 2016 die „Große Prüfung für das kirchenmusikalische Nebenamt“ ab.

Seit seinem 14.Lebensjahr ist er nebenamtlicher Organist der St. Petrusgemeinde in Laufach; daneben gab er kleinere Konzerte in der Christuskirche, zum Beispiel im Rahmen der „Orgelmusik zur Marktzeit“ und am Klavier bei Vortrags- und Literaturveranstaltungen.

Nach seinem Abitur wird er im Herbst 2018 das Studium der Kirchenmusik aufnehmen.

Eintritt frei
Konzert

Süddeutscher Kammerchor

Süddeutscher Kammerchor
Gerhard Jenemann, Leitung


Werke von J.S. Bach, Jomelli und Purcell

Der Süddeutsche Kammerchor wurde 1973 gegründet. Neben der Arbeit im Bereich der a cappella-Literatur und der großen Oratorien widmet sich der Chor sowohl der Wiederaufführung unbekannter Werke vergangener Epochen, als auch der Uraufführung neuer Kompositionen. Zuletzt begeisterte der Süddeutsche Kammerchor bei den Bachtagen 2015 das Publikum.

25,-/20,- €
Konzert

Junge Organisten

Schülerinnen und Schüler des Regionalzentrums für Kirchenmusik
Peter Schäfer, Leitung


Zum dritten Mal gestalten Schülerinnen und Schüler des Regionalzentrums für Kirchenmusik ein Konzert an der Orgel der Sandkirche, hinter deren historischem Prospekt sich ein modernes Werk des Orgelbauers Karl Göckel verbirgt, das sich klanglich an barocken Vorbildern orientiert.

Eintritt frei
Konzert

Goldmund-Quartett

Florian Schötz und Pinchas Adt, Violina
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello

W.A. Mozart: Streichquartett Nr. 14 G-Dur
F. Say: Streichquartett „Divorce“
J. Brahms: Streichquartett Nr. 2 a-moll

Das Goldmund Quartett – Florian Schötz, Pinchas Adt (Violina), Christoph Vandory (Viola) und Raphael Paratore (Cello) – „zählt schon jetzt zu den bedeutendsten Nachwuchsmusikern Deutschlands.“ (Harald Eggebrecht, SZ)

„Diese vier Musiker verstehen ihr Handwerk, aber eben nicht nur jeder für sich, sondern vor allem, alle zusammen. (…) Im Streichquartett Nr. 5 aus Haydns Opus 33 (…) zeigen die Vier einmal mehr, wie sie sich einen klassischen Quartettklang vorstellen: klar artikuliert und fein ausbalanciert.“ (hr2-Kultur vom 03.01.2017)

Neben Studien bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, unter anderem bei Günter Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofia, gaben Meisterkurse und Studien bei Mitgliedern des Hagen, Borodin, Melos, Belcea, Artemis, Ysaye und Cherubini Quartetts, Ferenc Rados, Eberhard Feltz und Alfred Brendel dem Quartett wichtige musikalische Impulse.

Seit dem Debut im Münchner Prinzregententheater ist das Quartett neben seiner regen Konzerttätigkeit in Deutschland und Europa gern gesehener Gast internationaler Festivals, wie dem Festival Aix-en-Provence, dem Musik- und Tanzfestival Granada und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Weitere Reisen führten nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Italien, Schweiz, Kanada, China und in die USA. Zu den musikalischen Partnern des Quartetts gehören renommierte Künstler wie Ksenija Sidorova, Pablo Barragan, Frank Dupree, Christopher Park, Christoph Poppen und Arabella Steinbacher.

In der Saison 2016/17 wird das Quartett unter anderem seine Debüts im Wiener Musikverein, dem Konzerthaus Dortmund sowie beim Kissinger Sommer und Schleswig-Holstein Musik Festival geben. Weitere Konzerte führen die vier Musiker zum Beethovenhaus Bonn und dem Marvao Festival in Portugal. Highlights der vergangenen Saison waren unter anderem ihr Debut beim Internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling und den Festspielen Mecklenburg Vorpommern. Der Bayerische Rundfunk zeichnete bereits mehrere Konzerte des Quartetts auf und sendete diese in Radio und Fernsehen. Weitere Konzertmitschnitte und Beiträge wurden vom SWR, NDR, WDR, RBB, ORF, Radio classique, Radio Klassik Stephansdom, Deutschlandradio, ARD alpha und einsfestival ausgestrahlt. Im Oktober 2016 erschien bei NAXOS die Debut CD des Quartetts mit Werken Joseph Haydns, die bei der BBC, The Strad Magazine, Gramophone Magazine, dem American Record Guide, Applaus, Bayerischen Rundfunk und vielen mehr hervorragende Rezensionen erhielt. Förderung erhielt das Goldmund Quartett seit 2011 als Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now. 2015 erhielt das Quartett ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Jüngste Auszeichnung ist der Bayerische Kunstförderpreis sowie der Förderpreis der Karl-Klinger-Stiftung im Rahmen des ARD Musikwettbewerbs 2016.

25,-/20,- €
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company
Ereignisse / Konzert Frankfurter Opern- und Museumsorchester Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Ereignisse / Kulturveranstaltung Bockenheimer Depot Frankfurt Frankfurt am Main, Carlo-Schmid-Platz 1
Ereignisse / Konzert Bad Homburger Schlosskonzerte Bad Homburg, Schloss
Ereignisse / Konzert Mozart-Gesellschaft Wiesbaden Wiesbaden, Spiegelgasse 9
Ereignisse / Symposium Frankfurter Ring Frankfurt, Oeder Weg
Mi, 23.5.2018, 10:00 Uhr
Ereignisse / Vortrag Frankfutrer Ring Frankfurt , Oeder Weg
Mo, 28.5.2018, 18:30 Uhr
Ereignisse / Symposium FRankfurter Ring Frankfurt, Oeder Weg
Do, 31.5.2018, 10:00 Uhr
Ereignisse / Vortrag frankfurter Ring Frankfurt, Oeder Weg
Sa, 2.6.2018, 10:00 Uhr
Ereignisse / Messe fine art fair frankfurt B44 Frankfurt a. M., Ludwig-Erhard-Anlage 1
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Ereignisse / Festival Kronberg Academy Kronberg, Friedrich-Ebert-Str.6
Ereignisse / Festival Afrika Karibik Festival Aschaffenburg, Schweinheimer Str. 73- 75
one race human AB event
Ereignisse / Festival Darmstädter Residenzfestspiele Darmstadt, Mauerstr. 17
Ereignisse / Kulturveranstaltung Konzertchor Darmstadt Darmstadt, Mauerstr. 17
Wolfgang Seeliger
Ereignisse / Kulturveranstaltung frankfurter ring e.V. Frankfurt/Main, Oeder Weg 43
Brita C. Dahlberg
Ereignisse / Kulturveranstaltung protagon e.V Frankfurt am Main, Orber Str.57
freunde und förderer freier theaterAKTion
Ereignisse / Kongress Wormser Tagungszentrum Worms, Rathenaustr. 11
Ereignisse / Varieté Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5