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Tanz und Theater e.V. (Festivalbüro)

Internationales Tanzfest in Hannover:
Festival TANZtheater INTERNATIONAL 2018
vom 30. August - 08. September

Kein Sommer ohne Tanz: Auch 2018 bietet das hannoversche Festival TANZtheater INTERNATIONAL wieder Highlights internationaler Tanzkunst. Vom 30. August bis zum 08. September lädt die inzwischen 33. Festivalrunde mit elf Produktionen in die Orangerie Herrenhausen, ins Niedersächsische Staatstheater und in die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Darunter sind diesmal vier Uraufführungen und drei Deutsche Erstaufführungen.

Die Choreograf*innen stammen u.a. aus den USA, Israel, Polen, Italien, Deutschland, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Kanada und Österreich. Die Mehrzahl der Gäste ist erstmals eingeladen, während drei der Kompanien schon länger vom Festival begleitet werden.

Tanz bewegt und formt den Körper, setzt aber auch Impulse, die unser Denken beeinflussen. Das von Festivalleiterin Christiane Winter kuratierte Programm vermittelt Einblicke in das internationale Tanzgeschehen und zeigt künstlerische Statements von längst renommierten Choreograf*innen neben Arbeiten von jungen Talenten, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen.

Das Publikum kann sich auf grenzgängerische Tanzproduktionen, neue Begegnungen mit urbanen Tanzstilen und tänzerisch verhandelte Auseinandersetzungen mit gesellschaftsrelevanten Themen freuen.
Ergänzt durch drei Einführungsvorträge (am 03.09., 04.09. und 05.09.), will das seit 1985 bestehende Festival als eine der traditionsreichsten Präsentationsplattformen für zeitgenössischen Tanz bundesweit auch 2018 Trends und Tendenzen aufzeigen und zum Diskurs anregen.

Ab sofort sind Festivaltickets und Programmhefte erhältlich bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus (Sophienstr. 2, 30159 Hannover, Tel.: 0511 – 168 412 22, www.Vvk-kuenstlerhaus.de).

Alle aktuellen Festivalinfos gibt es auch im Internet unter:

www.tanztheater-international.de


Kontakt

Tanz und Theater e.V. (Festivalbüro)
Roscherstr. 12
D-30161 Hannover

Telefon: +49 (0)511-34 39 19
Fax: +49 (0)511-33 19 65
E-Mail: info@tanztheater-international.de

 

Das seit 1985 bestehende Festival gehört zu den traditionsreichsten Präsentationsplattformen für zeitgenössischen Tanz bundesweit. Doch Tradition verheißt hier gleichzeitig auch Innovation, denn jedes Jahr aufs Neue spürt Festivalleiterin Christiane Winter aktuelle Trends und Tendenzen zeitgenössischer Tanzproduktionen für TANZtheater INTERNATIONAL auf und stellt diese in Hannover vor.

Tanz

Kyle Abraham/ A.I.M (USA): "Live! The Realest MC"

- Deutsche Erstaufführung -

Wer Kyle Abrahams kraftvolle „PAVEMENT“-Produktion vor zwei Jahren beim hannoverschen Debüt des afroamerikanischen Choreografen erlebt hat, weiß um sein leidenschaftliches Engagement für ein respektvolles Miteinander. Abraham, Jahrgang 1977, lässt sich in seinem rasanten Bewegungsvokabular von Streetdance und Hip-Hop ebenso lustvoll anregen, wie er auch die Bandbreite des eleganten Ausdrucks von Martha Graham bis Merce Cunningham spielerisch aufgreift. Zentral für den vielfach ausgezeichneten Tanzkünstler bleibt dabei immer auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft, womit er gleichzeitig für viele spricht.

Foto: Steven Schreiber
Tanz

Kyle Abraham/ A.I.M (USA) "Live! The Realest MC"

Wer Kyle Abrahams kraftvolle „PAVEMENT“-Produktion vor zwei Jahren beim hannoverschen Debüt des afroamerikanischen Choreografen erlebt hat, weiß um sein leidenschaftliches Engagement für ein respektvolles Miteinander. Abraham, Jahrgang 1977, lässt sich in seinem rasanten Bewegungsvokabular von Streetdance und Hip-Hop ebenso lustvoll anregen, wie er auch die Bandbreite des eleganten Ausdrucks von Martha Graham bis Merce Cunningham spielerisch aufgreift. Zentral für den vielfach ausgezeichneten Tanzkünstler bleibt dabei immer auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft, womit er gleichzeitig für viele spricht.

Foto: Steven Schreiber
Tanz

Yotam Peled (DE/IL), Lucyna Zwolinska (DE/PL), Marioenrico D'Angelo (DE/IT)
"Think Big 2018" Künstlerresidenz-Programm Produktionen

- Uraufführungen -

„Think Big”, die Sechste. Nicht weniger als 70 junge Talente aus dem In- und Ausland bewarben sich um die drei Stipendien, die das gemeinsame Künstlerresidenz-Programm des Balletts der Staatsoper Hannover und des Festivals TANZtheater INTERNATIONAL bietet. Dabei erhalten die ausgewählten Choreograf*innen Gelegenheit, in Hannover mit einem neunköpfigen Projekt-Ensemble jeweils eine etwa 20-minütige bühnenreife Produktion zu kreieren.

Foto: Jörg Mannes
Tanz

COMMEDIA FUTURA (DE) "TWO"

Die japanischen Tänzerinnen Minako Seki und Yumiko Yoshioka haben ihre Wurzeln im Butoh: Aus diesem tabubrechenden Tanzstil entwickelten Seki und Yoshioka ihre eigenen Ausdrucksformen. Bereits Ende der 80er Jahre lernten sie einander kennen und gingen eine Weile gemeinsam künstlerische Wege. Wolfgang A. Piontek, Regisseur und Mitbegründer des hannoverschen Theaters COMMEDIA FUTURA brachte Seki und Yoshioka, die eine Ende 50, die andere Mitte 60, nach zwanzig Jahren wieder zusammen und choreografierte mit ihnen ein von Videos gerahmtes Duett persönlicher Erinnerungen.

Foto: Ralf Mohr
Tanz

Siamese Cie/ Koen Augustijnen & Rosalba Torres Guerrero (BE) "(B)"

Eine mehr als skurrile Besetzung dominiert die Bühne: sieben Tänzer*innen und drei Boxer. Schlicht erweist sich dagegen der Titel der Produktion, die Koen Augustijnen und Rosalba Torres Guerrero ihrem „Boxing Dance Project“ gegeben haben: „(B)“. Ein Boxring, fest umklammert. Der Flame Augustijnen, der bereits im Vorjahr am getanzten Festmahl „BEYTNA“ des libanesischen Choreografen Omar Rajeh beteiligt war, und die einstige Rosas-Tänzerin Rosalba Torres Guerrero haben unter ihrem gemeinsamen Künstlernamen Siamese Cie dieses unorthodoxe Tanzstück erarbeitet.

Foto: Danny Willems

19.15 Uhr Talk im Foyer: Einführungsvortrag von Dr. Franz Anton Cramer
Tanz

Hofesh Shechter/ Shechter II (UK) "SHOW"

- Deutsche Erstaufführung -

Bei dem israelischen, in Großbritannien beheimateten Choreografen Hofesh Shechter explodiert die Energie aus allen Partikeln der Haut. Den vielfach ausgezeichneten Künstler interessiert die Kraft, die Menschen spüren, wenn sie sich versammeln. Beispielsweise für eine Zeremonie oder eine „SHOW“. Aus drei Akten besteht sie: „The Entrance“, „Clowns“ und „Exit“. Vor elf Jahren gastierte Hofesh Shechter erstmals bei TANZtheater INTERNATIONAL. Nun kommt seine achtköpfige Junior-Truppe Shechter II nach Hannover und entführt zu einem rauschenden Fest der Paradoxien. Fröhlich und fürchterlich, alles darf sein.

Foto: Gabriele Zucca

19.15 Uhr Talk im Foyer: Einführungsvortrag von Dr. Franz Anton Cramer
Tanz

Black Sheep (FR) "Wild Cat"

- Uraufführung -

Die Kompanie stammt aus der Pariser Banlieue und gastierte im Vorjahr erstmals bei TANZtheater INTERNATIONAL mit „FACT“, einer aufrührerischen Paraphrase rund um das Leben im urbanen Raum, in der Tänzer*innen Hip-Hop und zeitgenössischen Tanz neu buchstabierten. Für „Wild Cat“ bringt Choreograf Saϊdo Lehlouh fünf Tänzer mit, diesmal ausschließlich Männer, und besinnt sich hierbei auf seine eigene tänzerische Basis im „B-Boying“, womit er noch in seinen Anfängen auf der Straße auftrat. Der energetisch getränkte Flow mündet immer wieder in extrem geschmeidig-katzenhaften Bewegungsabläufen.

Foto: stefani_original

19.15 Uhr Talk im Foyer: Einführungsvortrag von Dr. Franz Anton Cramer
Tanz

Daniel Léveillé Danse (CA) "Solitudes Solo"

Zu den wichtigsten Akteuren der kanadischen Tanzszene zählt unumstritten Daniel Léveillé. 1977 choreografierte er erstmals, seit 1991 hat er seine eigene Kompanie Daniel Léveillé Danse. Wiederholungen und kurze Bewegungen charakterisieren seinen puristischen Stil. Die Soli zu Einsamkeit und Alleinsein des einstündigen Tanzstücks „Solitudes Solo“ geraten auffällig fließender als in früheren Choreografien, doch ebenso eindringlich einfach. Jede Bewegung wird zum Zeichen in Zeit und Raum. Die organische Intimität der fünf Tänzer*innen macht eine flüchtige Wahrheit in einem hochkomplexen Kosmos sichtbar. Tanz als Studie der Ehrlichkeit.

Foto: Denis Farley
Tanz

Hungry Sharks (AT) "Hidden in plain sight"

- Deutsche Erstaufführung -

Zwei Tänzerinnen, sechs Tänzer, unter ihnen der Choreograf Alfery selbst, erzählen mit typischen Hip-Hop Moves von der Vermessung des Raumes, der buchstäblich immer enger wird. Die einzelnen Bewegungsstrukturen haben – vergleichbar dem klassischen Ballett – ihre eigenen Bezeichnungen. Statt Allongé, Fouetté oder Relevé faszinieren uns jetzt akrobatisch verschlüsselte Lockings, Poppings oder Freezes des Urban Dance in Form einer ausgeklügelten Choreografie.

Foto: Emilia Milewska
Tanz

ALDES/ Roberto Castello (IT) "In girum nocte et consumimur igni"

In seinem Stück für vier Tänzer*innen hinterfragt Roberto Castello jede Geste und verankert das Essentielle der Bewegung in Bildern, die sich einbrennen. Einfach ist nichts. Entsprechend deutet schon der lyrisch-lateinische Titel an, dass die Welt aus den Fugen ist (frei übersetzt „Wir gehen in der Nacht herum und werden von Flammen verzehrt“). Er zitiert damit den französischen Denker und Filmemacher Guy Debord und dessen radikale Kritik am Kapitalismus. Doch Castellos düsteres Gleichnis beinhaltet noch viel mehr: In einem rhythmisch strukturierten Kreislauf aus Schlaglichtern auf die sich verausgabenden Tänzer*innen werden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eins.

Foto: Ilaria Scarpa
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