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Kaisersaalkonzerte in Füssen

Musikgenuss mit langer Tradition
jährlich von Mai bis September

Mit der Pflege von Kunst und Musik entwickelte sich das Benediktinerkloster St. Mang schon früh zum kulturellen Zentrum des Füssener Landes. Als Mittelpunkt der Klosteranlage entstand bei der Barockisierung Anfang des 18. Jahrhunderts ein Festsaal, der einen prunkvollen Rahmen für Empfänge kirchlicher und weltlicher Gäste und künstlerische Darbietungen bot.
Als Stadt des Lauten- und Geigenbaus ist Füssen bis heute dieser Tradition verpflichtet und präsentiert eine qualitätvolle Konzertreihe: Die Kaisersaalkonzerte im Barockkloster St. Mang stehen seit über 60 Jahren für Freude an exzellenter Kammermusik von Klassik bis Jazz. Das Programm spannt einen Bogen von Bach bis zu neuer Musik. Technische Brillanz, musikalische Emotionalität, spontane Kreativität und Interpretation zeichnen außergewöhnliche Künstler aus, die Kammermusik zum intensiven Erlebnis werden lassen.

Kontakt

Kaisersaalkonzerte in Füssen
Lechhalde 3
D-87629 Füssen

Telefon: +49 (0)8362 903146
Fax: +49 (0)8362 903201
E-Mail: kultur@fuessen.de

 

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Füssen
Konzert

Frankfurt Jazz Trio

Jazz & Moderne

Olaf Polziehn Piano
Ingo Senst Bass
Thomas Cremer Schlagzeug

Das FRANKFURT JAZZ TRIO wurde 1998 von Thomas Cremer gegründet.
Im neuen Programm, das weiterhin unter dem Motto „Our Favorite Things“ steht und bereits bei Live-Konzerten vom Saarländischen Rundfunk, von Radio Bremen und vom Hessischen Rundfunk vorgestellt wurde, beleuchtet das Trio - wiederum stilistische Grenzen überschreitend - Werke großer Jazz-Komponisten, widmet sich aber vermehrt auch eigenen Kompositionen. Die CD’s „No.1“, „No.2“ und „No.3“ sind bei FJP-Records erschienen.

2018: 20 Jahre Frankfurt Jazz Trio!
Es wird das 20-jährige gefeiert, hierzu wird es eine neue CD und Jubiläums-Konzerte geben.
Thomas Cremer spielte u.a. mit Hans Koller, Bob Degen, Heinz Sauer, Uli Beckerhoff, Benny Bailey, Randy Brecker und Ack van Rooyen, leitete zudem diverse eigene Formationen und ist Mitgründer und Schlagzeuger der seit 1986 bestehenden FRANKFURT JAZZ BIG BAND. Cremer war auf zahlreichen Festivals und bei vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen zu Gast, im Auftrag des Goethe-Instituts in Afrika und Osteuropa auf Tour, gründete 1994 die Gruppe AXIS, 1998 das FRANKFURT JAZZ TRIO, produzierte zudem für das Label FJP die CD’s „Live im Titania“ und „Tribute To Duke Elington“ (Frankfurt Jazz Big Band), sowie die CD‘s „No.1“, „No.2“ und „No.3“ (Frankfurt Jazz Trio). 1990 ruft Cremer die Jazzinitiative Frankfurt in’s Leben, 2012 erhält er den Hessischen Jazzpreis.

Olaf Polziehn wurde 1970 in Ludwigsburg geboren. Studium und Konzertexamen absolvierte er an der Hochschule in Köln. Als Sideman arbeitete er bei TV- und CD-Produktionen in Europa und den USA mit Musikern wie Patti Austin, Bob Mintzer, Randy Brecker, Take Six, Till Brönner, Thomas Quasthoff, Jesse Davis, Bireli Lagrene, Bobby Durham, Martin Drew, Al Foster, Benny Golson, Jeff Hamilton, Scott Hamilton, Eddie Henderson, Rolf Kühn, Lewis Nash, Warren Vaché und vielen anderen mehr. Seit 2008 ist Polziehn Professor für Jazz-Klavier an der Kunstuniversität Graz. Die Frankfurter Rundschau bezeichnete ihn als „eine der interessantesten pianistischen Entdeckungen der letzten Jahre“.

Ingo Senst, 1964 in Braunschweig geboren, studierte am Hilversums Conservatorium und erhielt sowohl den Jazzförderpreis der Stadt Celle, als auch den Solistenpreis der dortigen Jazzinitiative. Senst arbeitete in verschiedenen Big Bands, war in den USA auf Konzerttournee mit Deborah Brown und spielte bisher mit u.a. Philppe Catherine, Benny Bailiey, Wolfgang Engstfeld, Ack voan Rooyen, John Marshall, Jeff Cascaro, Till Brönner und Ken Norris. Mit der Gruppe Raise the Roof erhielt er den Großen Preis der Niederlande, eine Konzertreise nach New York folgte. Seit 2002 ist er festes Mitglied des Glenn Miller Orchestras, seit 2017 in der Band von Götz Alsmann.

Eintritt 25,- € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0)8362 93850
Konzert

Matthias Kirschnereit

Klavier

Matthias Kirschnereit pflegt den schönsten Zugang zur Musik, den man sich denken kann: Er ist dem Empfindungsreichtum, dem Atem und damit überhaupt den menschlichen Zügen der Musik auf der Spur. Und diese Wege geht er dann, nach ausgiebiger Analyse und umfangreichem Repertoirestudium, letztlich doch »rein intuitiv«, wie er sagt. Die FAZ schrieb: »Er ist ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt.« Tatsächlich führt die Reihe seiner Lehrer über Renate Kretschmar-Fischer, Conrad Hansen, Edwin Fischer, Martin Krause direkt zu Franz Liszt.

Seine musikalischen Hausgötter finden sich dementsprechend vor allem in der deutschösterreichischen Romantik: Schumann und Mendelssohn Bartholdy, Schubert und Brahms – das ist vor allem neben Mozart, aber auch neben Chopin und Rachmaninow seine Welt. Genau damit hat sich Matthias Kirschnereit in die Belle Etage der Pianistenzunft gespielt. Allein seine inzwischen rund 25 CD-Einspielungen werden in schöner Regelmäßigkeit mit Lob überschüttet. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb 2006 anlässlich der Neueinspielung sämtlicher Mozart-Konzerte: »Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit«. Seiner Schumann-Aufnahme »Scenen« attestierte das englische Fachmagazin »Gramophone« »Einfühlungsvermögen und Gedankenreichtum«. Und für die Weltersteinspielung von Mendelssohns 3. Klavierkonzert erhielt er 2009 einen ECHO-Klassik.

Trotz des Ruhmes, den Matthias Kirschnereit längst auch international auf seinen umfangreichen Tourneen genießt, sind ihm jegliche Star-Allüren fremd. Schließlich will er seinen Zuhörern einfach nur »etwas von diesen wunderbaren musikalischen Genieleistungen vermitteln.« Das gelingt ihm nicht nur in Solo-Recitals und in Orchesterkonzerten mit etwa den St. Petersburger Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern und dem Tonhalle Orchester Zürich. Seit langem ist er auch ein begeisterter Kammermusiker, der in jüngerer Zeit mit Musikern wie dem Violinisten Christian Tetzlaff, der Klarinettistin Sharon Kam, dem Cellisten Adrian Brendel sowie dem Vogler-, dem Minguet- und dem Szymanowski-Quartett musizierte.

Dabei ist es angesichts seiner ungewöhnlichen Biographie nicht selbstverständlich, dass Matthias Kirschnereit überhaupt so weit gekommen ist. Erst mit 14 Jahren begann er sein erstes ordentliches Klavierstudium an der Detmolder Musikhochschule. Ein Alter, in dem andere Talente schon ihre ersten Klavierwettbewerbe hinter sich haben. »Ich bin auf den allerletzten Zug für eine Pianistenkarriere aufgesprungen.« Denn Matthias Kirschnereit hatte zuvor fünf Jahre lang in Namibia gelebt – wo an eine ordentliche Klavierausbildung nicht zu denken war.

1971 war er neun Jahre, als er mit seiner Familie nach Afrika zog. Und der Kontrast zu dem Ort, den er verließ – die romantische Laubwaldregion um den Plöner See in SchleswigHolstein – konnte damals nicht größer sein. So schnell der junge Matthias Kirschnereit von der vollkommen anderen Kultur fasziniert war, so wusste er irgendwann, dass er seinen Wunschtraum von einer Pianistenkarriere wohl doch nur in Deutschland realisieren kann.

Mit dem Einverständnis seiner Eltern kehrte er 1976 allein zurück und wurde in Detmold Jungstudent bei Renate Kretschmar-Fischer. »Zuerst war ich schockiert, als ich sah und hörte, was meine Alterskollegen bereits alles spielen konnten.« Um das Versäumte nachzuholen und sich nur auf die Musik zu konzentrieren verließ er mit 16 Jahren sogar die Schule. An einen Satz, den ein empörter Studienrat ihm zum Abschied nachrief, kann er sich noch immer allzu gut erinnern: »Solche Leute kennen wir, der wird später Klavierlehrer in Barntrup.«

Doch der Lehrer irrte: Matthias Kirschnereit wurde mehrfacher Preisträger bei Wettbewerben wie dem Concours Géza Anda in Zürich. Zu seinen Mentoren zählten Murray Perahia, Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber und Sandor Végh. Er gibt jährlich etwa 50-60 Konzerte, dazu ist er seit 1997 Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Damit folgt er seinem Ideal, das Erlebte und Erfahrene an kommende Musikergenerationen weiter zu geben. In seiner Freizeit interessiert er sich für Malerei, Fußball und Italienische Küche und lebt heute mit seiner Familie in Hamburg.

Portrait von Guido Fischer


Programm
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Mendelssohn Bartholdy

Eintritt 25, € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Ereignisse / Oper Bregenzer Festspiele Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker 1
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Ereignisse / Festival Münsterplatz-Festspiele Konstanz Konstanz, Münsterplatz
Ereignisse / Tanz Bregenzer Frühling Tanzfestival Bregenz, Bergmannstr. 6
Ereignisse / Konzert Festival vielsaitig Füssen Füssen, Lechhalde 3
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage St.Gallen, Museumstrasse 1
Ereignisse / Konzert Internationale Wolfegger Konzerte Wolfegg, Chorherrengasse 3
Ereignisse / Konzert Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems Hohenems, Schweizer Straße 1 | Postfach 100
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International Chamber Choir Competition
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Kunstmesse im Bodenseeraum
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