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Kaisersaalkonzerte in Füssen

Musikgenuss mit langer Tradition
jährlich von Mai bis September

Mit der Pflege von Kunst und Musik entwickelte sich das Benediktinerkloster St. Mang schon früh zum kulturellen Zentrum des Füssener Landes. Als Mittelpunkt der Klosteranlage entstand bei der Barockisierung Anfang des 18. Jahrhunderts ein Festsaal, der einen prunkvollen Rahmen für Empfänge kirchlicher und weltlicher Gäste und künstlerische Darbietungen bot.
Als Stadt des Lauten- und Geigenbaus ist Füssen bis heute dieser Tradition verpflichtet und präsentiert eine qualitätvolle Konzertreihe: Die Kaisersaalkonzerte im Barockkloster St. Mang stehen seit über 60 Jahren für Freude an exzellenter Kammermusik von Klassik bis Jazz. Das Programm spannt einen Bogen von Bach bis zu neuer Musik. Technische Brillanz, musikalische Emotionalität, spontane Kreativität und Interpretation zeichnen außergewöhnliche Künstler aus, die Kammermusik zum intensiven Erlebnis werden lassen.

Kontakt

Kaisersaalkonzerte in Füssen
Lechhalde 3
D-87629 Füssen

Telefon: +49 (0)8362 903146
Fax: +49 (0)8362 903201
E-Mail: kultur@fuessen.de

 

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Füssen
Konzert

Duo Julius & Hyun-Jung Berger

Julius Berger: „Aus meinem Leben“, Bilder - Texte - Musik

Julius und Hyun-Jung Berger, Violoncelli

Fotoausstellung „Tautropfen“

Die enthusiastisch gefeierte Uraufführung des Werkes „Two Paths“ für zwei Violoncelli und Orchester von Sofia Gubaidulina beim „International Music Festival Seoul“ und beim Beethovenfest Bonn in den Jahren 2014 und 2015 war ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Duos Hyun-Jung und Julius BERGER. Seit jeher rühmen Presse und Publikum die seltene Homogenität in innerer Übereinstimmung sowie die exquisiten Programme mit Werken aller Stilepochen, die auch Kompositionen enthalten, die für das Duo geschrieben wurden, wie z.B. „Madrigal“ von Viktor Suslin, „Arboreto Salvatico“ von Giovanni Sollima, „nuovo brano“ von Franghiz Ali-Sade u.v.a. Die CD-Einspielung der Sonaten von Luigi Boccherini wurden als Interpretationsmaßstab gepriesen. Kritiker rühmen die Homogenität und den gemeinsamen Atem des Duos, das mittlerweile weltweit Beachtung findet. Markante Konzertdaten u.a. in Washington D.C. (National Gallery), Seoul, Basel, Asiago-Festival (Italien), Kronberg Cellofestival, Wieskirche u.v.a.Hyun-Jung und Julius Berger lehren am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Aus den beiden Klassen sind Spitzentalente hervorgegangen, die mittlerweile als Professoren oder Solocellisten bedeutender Orchester wirken.Die beiden Künstler sind seit 1997 verheiratet und nehmen nur wenige, ausgesuchte Konzertangebote an, um dem Familienleben mit ihren Kindern gerecht werden zu können.

Programm
Giovanni Battista Pergolesi (1710–1736)
Sinfonia in F - Dur

Lesung: „Berg“

Luigi Boccherini (1743–1805)
Sonata Nr.17 in C-Dur, G.17

Lesung: „ Dvořák“

David Popper (1843–1903)
Suite op.16 in G - Dur

Mihály Hajdu (1909–1990)
Ungarische Kinderlieder (Auszüge)

Lesung: „Perlen“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate in B - Dur , KV 292

Lesung: „Schisocken“

Nicholas Karjinsky (1894–1945)
Concert pour deux violoncelles

Eintritt 25,- € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Konzert

Hamburger Ratsmusik

Ein Ensemble mit 500-jähriger Geschichte

Simone Eckert, Pardessus- und Bass-Viola da gamba
Ulrich Wedemeier, Theorbe, Barockgitarre
Anke Dennert, Cembalo

Dieser Gegensatz reizt zum kreativen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart, von Alter Musik und lebendiger Interpretation. Und Hamburgs kühle Brise sorgt bis heute für allzeit frischen musikalischen Wind.

Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Nach dem Grundsatz „Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz“ leistete sich die Stadt ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern, das vielen fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machen konnte. Seine erste Blüte erreichte das Ensemble im 17. und 18. Jahrhundert unter führenden Musikern wie William Brade, Johann Schop, Georg Ph. Telemann und C.P.E. Bach.

Wieder auferweckt 1991 von der Gambistin Simone Eckert konzertiert das Ensemble heute in Deutschland und vielen Ländern Europas. Fast 30 CDs mit zumeist Welt-Ersteinspielungen Alter Musik für die Labels cpo, Carus, NCA, Christophorus, Thorofon, audite und Phoenix Austria und Aufnahmen für alle deutschen Rundfunksender und den ORF dokumentieren seine Wiederentdeckungen von Musik aus Renaissance, Barock und Klassik. 2006 und 2010 wurde das Ensemble mit dem dem Echo Klassik ausgezeichnet. 2016 erhält die Hamburger Ratsmusik den RITTER-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung Hamburg. Im kommenden Jahr folgen die Musiker Einladungen zu Lehr- und Vortragstätigkeit nach Oxford, GB, und zum Boston Early Music Festival, USA; für 2018 ist eine Konzertreise nach China, Honkong und Macau geplant.

Programm
Musik am Hof von Versailles
In unseren Augen heute kaum vorstellbar: Ein Staatsmann, der tanzt, der fast ebenso viel Zeit mit Musik und Tanz verbringt -tägliche vier Stunden Training! - wie mit Regieren, der in ungeheurem Maße diese Künste unterstützt, fördert, voranbringt. Ludwig XIV. erhält seinen Beinamen der „Sonnenkönig“, nachdem er im Ballet royal de la nuit, mehrere Male zwischen dem 23. Februar und 16. März 1653 aufgeführt, selbst in der Rolle der aufgehenden Sonne tanzt, namentlich als Apollon. Der königliche Tanzmeister und Hofkomponist Jean Baptiste Lully schafft in seinem Auftrag prachtvolle Opern und Ballette, die in Versailles zelebriert werden. Die besten Musiker Frankreichs finden sich hier ein, darunter François Couperin und der Gambist Marin Marais, deren gesamte Instrumentalmusik von der Tanzmusik und den Air des Cours beeinflusst ist. Ganz Europa schaut auf Frankreichs Glamour, der unter der Schirmherrschaft des tanzenden Königs steht.

Marin Marais (1656–1728)
Ballet en Rondeau
aus: “Pièces de viole, 2. Livre” Paris 1701
L’Arabesque
aus: Quatrième Livre de Pièces de Viole, Paris 1717
für Viola da gamba und Basso continuo

Robert de Visée (um 1650 - um 1732)
Entrée d’Apollon (Lully, Le Triomphe de l’Amour)
Ouverture de la Grotte de Versailles (Lully, 1668)
für Theorbe solo

Mr. Hugard (1720–1798)
Deuxième Suite in d
Sarabanda Amouroso - Le Petit Fou - Le Penitens - Cor de Chasse - Le petit Concerto
aus „La Toilette“, Paris ca. 1760
für Pardessus de Viole und Basso continuo

Charles Dieupart (ca.1667–1740)
5ème Suitte
Ouverture - Allemande - Courante - Sarabande - Menuet en Rondeau
aus: Six Suittes de Clavessin (1701)
für Cembalo solo

Marin Marais (1656–1728)
Les Folies d’Espagne
aus “Pièces de viole, 2. Livre” Paris 1701
für Viola da gamba und Basso continuo

François Couperin (1668–1733)
II. Suite
Prelude - Fuguette - Pompe Funèbre – La Chemise Blanche
aus “Pièces de Viole”, 1728
für Viola da gamba und Basso continuo

Charles Henry Blainville (1711–after 1777)
Sonata VI. G-Dur
Spiritoso - Aria Amoroso - Allegro
aus: “Premier Livre de Sonates pour le Dessus de Viole”, Genève 1754
Pardessus de Viole and basso continuo

Robert de Visée (um 1650–1720)
Suite d-Moll
Allemande - Courante - Sarabande - Gavotte - Menuet - Bourée - Gigue
für Barockgitarre solo

Antoine Forqueray (1672–1745)
I. Suite en sol majeur
La Mandoline - La Leclair
aus “Pièces de Viole “ Paris 1747
für Viola da gamba und Basso continuo

Eintritt 25,- € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Konzert

Vision String Quartet

Klassik

Jakob Encke Violine
Daniel Stoll Violine
Leonard Disselhorst Cello
Sander Stuart Viola

-"eines der vielversprechendsten Nachwuchs-Quartette, das Handwerk und Hingabe intensiv miteinander vereint.“

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert. Mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire und Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock, stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zur Zeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.
Die Konzertformate des jungen Quartetts sind vielseitig, von Auftritten in den großen klassischen Konzertsälen wie dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Berlin, über renommierte Musikfestivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Heidelberger Frühling, Ballettkooperationen unter John Neumeier bis hin zu „Dunkelkonzerten“ in völliger Finsternis.
Livemitschnitte ihrer Konzerte sind regelmäßig in Rundfunksendungen von NDR, SWR, Bayrischer Rundfunk, WDR, Deutschlandradio Kultur, RBB und vielen mehr zu hören. Seit April 2015 wird das vision string quartet als „SWR2 New Talent“ mittels Radioproduktionen und Interviews verstärkt medial präsentiert.
Ihr Kammermusikstudium absolvieren die vier Musiker beim Artemis Quartett in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid.
Weitere Impulse erhielten sie von Lehrern wie Heime Müller, Eberhardt Feltz und Gerhard Schulz sowie auf Meisterkursen des internationalen Kammermusikcampus der Jeunesses Musicales, ProQuartet in Frankreich und der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, zu deren Stipendiaten sie gehören.
Zu den bisherige Kammermusikpartnern zählen unter anderem Jörg Widmann, Eckart Runge vom Artemis Quartett, Haiou Zhang und Edicson Ruiz sowie das Quatuor les Dissonances, mit dem sie gemeinsam das Streichoktett von Felix Mendelssohn Bartholdy aufführten.
Highlights der Saison 2016/17 waren Konzerte in der Philharmonie Luxemburg, ihr Debütkonzert bei den Schwetzinger SWR Festspielen und in der Elbphilharmonie Hamburg sowie Auftritte bei den Thüringer Bachwochen und dem Lucerne Festival. Im Januar 2016 gewann das Quartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy Wettbewerb in Berlin den 1. Preis sowie alle Sonderpreise. Im Juni 2017 Jahres wurde es außerdem mit dem renommierten Würth-Preis ausgezeichnet, zu dessen ehemaligen Preisträgern u.a. das Artemis Quartett, Gustavo Dudamel und Claudio Abbado gehören.
Im November 2016, nur einen Monat nach ihrer Auszeichnung mit dem Publikumspreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, erspielte sich das junge Quartett beim internationalen Concours de Génève den 1.Preis sowie alle Sonderpreise.
In der kommenden Saison stehen wieder zahlreiche Konzerte an, darunter Auftritte in der Elbphilharmonie Hamburg, im Prinzregententheater München, im Concertgebouw Amsterdam, im Pariser Louvre sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Thüringer Bachwochen und dem Podium Festival. Konzerttourneen führen sie durch Nordamerika, Brasilien, Asien, Griechenland, Portugal, Spanien, Österreich, Frankreich, England und Italien.
Für Sommer 2018 ist die Produktion ihrer Debüt-CD geplant.

Programm
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartettsatz c-moll

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
C-Dur KV 465 Dissonanzenquartett

Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" D.810

Das sieht auf den ersten Blick sehr konservativ aus. Aber man soll sich nicht täuschen lassen: in der Spielweise der visions wird das ein höchstlebendiges Musikerlebnis!

Eintritt 25,- € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1
87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Konzert

Kammerorchester Füssen & Manfred Schumann

Jubiläumskonzert - 50 Jahre Kammerorchester Füssen

Leitung: Gertraud Helmer
Solist: Manfred Schumann, Violoncello

Oboe 1 Dr. Christoph Treutwein
Oboe 2 Sophia Streif
Flöte 1 Anna Tzankova
Flöte 2 Thomas Keller
Horn 1 Christian Fath
Horn 2 Roland Kurz

Das Kammerorchester Füssen besteht bereits seit 1968 und wird seit 2005 von Gertraud Helmer geleitet.

Manfred Schumann ist 1968 in Füssen geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von 6 Jahren bei seinem Vater, der bis zu seinem Tod 1982 als Geiger Mitglied im Kammerorchester Füssen war. Von da an wurde er von Gottfried Greiner dem 1. Solocellisten des Münchner Rundfunkorchesters und Rudolf Gleißner 1. Solocellist des SWR Sinfonieorchesters Stuttgart und Professor an der Stuttgarter Musikhochschule unterrichtet. An der HfM Stuttgart war er darüber hinaus Student in der Kammermusikklasse des Melos-Quartetts. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Martin Ostertag, an der Musikhochschule Karlsruhe, und verschiedene Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, William Pleeth und Janos Starker. 1993 und 1995 war er Mitglied des Schleswig-Holstein-Musikfestivalorchesters und 1996 Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Orchestermusiker in Baden-Baden. Seit 1995 ist Manfred Schumann Mitglied des Staatsochesters Kassel, ab der Spielzeit 2018/19 wieder als stellvertretender Solocellist. Kammermusikalisch ist er im Consortium Casselanum und im Klaviertrio „Amethyst“ aktiv.

Programm
Josepf Haydn 1732–1809
Sinfonie Nr. 24 D-Dur

Carl Stamitz 1745–1801
Konzert für Violoncello und Orchester G-Dur

Georg Friedrich Händel 1685–1759
Concerto grosso G-Dur op.6, Nr.1

Alexander Glasunow 1865–1936
Thema mit Variationen für Streichorchester

John Ireland 1879–1962
aus dem "Concertino pastorale"
- Threnody
- Finale


Eintritt 12,- / Schüler 6,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Konzert

qunst.quintett

Holzbläserquintett

Alexander Koval Flöte
Julia Obergfell Oboe
Martin Fuchs Klarinette
Raphael Manno Horn
Johannes Hund Fagott

Das qunst.quintett ist ein junges Bläserquintett, dessen Mitglieder schon zu Schulzeiten im Landesjugendorchester Baden-Württemberg zusammenfanden. Schon bald nach seiner Gründung gewann das Ensemble 2011 beim Wettbewerb Jugend musiziert einen 1. Preis auf Bundesebene. Im Anschluss daran wurden die fünf jungen Musiker für drei Jahre von der zur Commerzbank gehörenden Jürgen-Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler mit einem Stipendium unterstützt. 2012 trat das Ensemble solistisch mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg auf.
Weitere Konzertengagements führten die begeisterten Kammermusiker unter anderem nach Ludwigsburg, Ulm, Sondershausen, Hitzacker, Weimar und Rostock. Prägende musikalische Impulse erhielt das Ensemble durch Wally Hase, Gregor Witt, Reiner Wehle, Szabolcs Zempléni, Tobias Pelkner sowie durch das Ma'alot Quintett. Im März 2016 wurde das qunst.quintett beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium und der Aufnahme in die 61. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) ausgezeichnet. Seit November 2016 ist das Ensemble außerdem Stipendiat der Villa Musica. Seinen jüngsten Erfolg verbuchte das Quintett im Mai 2017, als es beim 9th Osaka International Chamber Music Competition in Japan einen dritten Preis gewann.
Neben der kammermusikalischen Tätigkeit sind die in ganz Deutschland verteilten Studenten bereits als Aushilfen und Akademisten in Profiorchestern tätig. Trotz der Distanz ist es den zwischen 1994 und 1996 geborenen Musikern eine Herzensangelegenheit, ihr Quintett weiter bestehen zu lassen. So vereint sich bei ihrem Zusammenspiel einerseits ihre Freundschaft auf und neben der Bühne ebenso wie ihre große Liebe zur Kammermusik.

Programm
Franz Danzi (1763-1826)
Quintett g-Moll op. 56/2

Samuel Barber (1910-1981)
Summer Music op. 31

György Ligeti (1923-2006)
Sechs Bagatellen für Bläserquintett (1953)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Fantasie f-Moll für eine Orgelwalze KV 608
Bearbeitung für Bläserquintett von Ulf-Guido Schäfer

Carl Nielsen (1865-1931)
Quintett op. 43

Eintritt 25,- € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Konzert

Frankfurt Jazz Trio

Jazz & Moderne

Olaf Polziehn Piano
Ingo Senst Bass
Thomas Cremer Schlagzeug

Das FRANKFURT JAZZ TRIO wurde 1998 von Thomas Cremer gegründet.
Im neuen Programm, das weiterhin unter dem Motto „Our Favorite Things“ steht und bereits bei Live-Konzerten vom Saarländischen Rundfunk, von Radio Bremen und vom Hessischen Rundfunk vorgestellt wurde, beleuchtet das Trio - wiederum stilistische Grenzen überschreitend - Werke großer Jazz-Komponisten, widmet sich aber vermehrt auch eigenen Kompositionen. Die CD’s „No.1“, „No.2“ und „No.3“ sind bei FJP-Records erschienen.

2018: 20 Jahre Frankfurt Jazz Trio!
Es wird das 20-jährige gefeiert, hierzu wird es eine neue CD und Jubiläums-Konzerte geben.
Thomas Cremer spielte u.a. mit Hans Koller, Bob Degen, Heinz Sauer, Uli Beckerhoff, Benny Bailey, Randy Brecker und Ack van Rooyen, leitete zudem diverse eigene Formationen und ist Mitgründer und Schlagzeuger der seit 1986 bestehenden FRANKFURT JAZZ BIG BAND. Cremer war auf zahlreichen Festivals und bei vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen zu Gast, im Auftrag des Goethe-Instituts in Afrika und Osteuropa auf Tour, gründete 1994 die Gruppe AXIS, 1998 das FRANKFURT JAZZ TRIO, produzierte zudem für das Label FJP die CD’s „Live im Titania“ und „Tribute To Duke Elington“ (Frankfurt Jazz Big Band), sowie die CD‘s „No.1“, „No.2“ und „No.3“ (Frankfurt Jazz Trio). 1990 ruft Cremer die Jazzinitiative Frankfurt in’s Leben, 2012 erhält er den Hessischen Jazzpreis.

Olaf Polziehn wurde 1970 in Ludwigsburg geboren. Studium und Konzertexamen absolvierte er an der Hochschule in Köln. Als Sideman arbeitete er bei TV- und CD-Produktionen in Europa und den USA mit Musikern wie Patti Austin, Bob Mintzer, Randy Brecker, Take Six, Till Brönner, Thomas Quasthoff, Jesse Davis, Bireli Lagrene, Bobby Durham, Martin Drew, Al Foster, Benny Golson, Jeff Hamilton, Scott Hamilton, Eddie Henderson, Rolf Kühn, Lewis Nash, Warren Vaché und vielen anderen mehr. Seit 2008 ist Polziehn Professor für Jazz-Klavier an der Kunstuniversität Graz. Die Frankfurter Rundschau bezeichnete ihn als „eine der interessantesten pianistischen Entdeckungen der letzten Jahre“.

Ingo Senst, 1964 in Braunschweig geboren, studierte am Hilversums Conservatorium und erhielt sowohl den Jazzförderpreis der Stadt Celle, als auch den Solistenpreis der dortigen Jazzinitiative. Senst arbeitete in verschiedenen Big Bands, war in den USA auf Konzerttournee mit Deborah Brown und spielte bisher mit u.a. Philppe Catherine, Benny Bailiey, Wolfgang Engstfeld, Ack voan Rooyen, John Marshall, Jeff Cascaro, Till Brönner und Ken Norris. Mit der Gruppe Raise the Roof erhielt er den Großen Preis der Niederlande, eine Konzertreise nach New York folgte. Seit 2002 ist er festes Mitglied des Glenn Miller Orchestras, seit 2017 in der Band von Götz Alsmann.

Eintritt 25,- € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0)8362 93850
Konzert

Matthias Kirschnereit

Klavier

Matthias Kirschnereit pflegt den schönsten Zugang zur Musik, den man sich denken kann: Er ist dem Empfindungsreichtum, dem Atem und damit überhaupt den menschlichen Zügen der Musik auf der Spur. Und diese Wege geht er dann, nach ausgiebiger Analyse und umfangreichem Repertoirestudium, letztlich doch »rein intuitiv«, wie er sagt. Die FAZ schrieb: »Er ist ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt.« Tatsächlich führt die Reihe seiner Lehrer über Renate Kretschmar-Fischer, Conrad Hansen, Edwin Fischer, Martin Krause direkt zu Franz Liszt.

Seine musikalischen Hausgötter finden sich dementsprechend vor allem in der deutschösterreichischen Romantik: Schumann und Mendelssohn Bartholdy, Schubert und Brahms – das ist vor allem neben Mozart, aber auch neben Chopin und Rachmaninow seine Welt. Genau damit hat sich Matthias Kirschnereit in die Belle Etage der Pianistenzunft gespielt. Allein seine inzwischen rund 25 CD-Einspielungen werden in schöner Regelmäßigkeit mit Lob überschüttet. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb 2006 anlässlich der Neueinspielung sämtlicher Mozart-Konzerte: »Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit«. Seiner Schumann-Aufnahme »Scenen« attestierte das englische Fachmagazin »Gramophone« »Einfühlungsvermögen und Gedankenreichtum«. Und für die Weltersteinspielung von Mendelssohns 3. Klavierkonzert erhielt er 2009 einen ECHO-Klassik.

Trotz des Ruhmes, den Matthias Kirschnereit längst auch international auf seinen umfangreichen Tourneen genießt, sind ihm jegliche Star-Allüren fremd. Schließlich will er seinen Zuhörern einfach nur »etwas von diesen wunderbaren musikalischen Genieleistungen vermitteln.« Das gelingt ihm nicht nur in Solo-Recitals und in Orchesterkonzerten mit etwa den St. Petersburger Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern und dem Tonhalle Orchester Zürich. Seit langem ist er auch ein begeisterter Kammermusiker, der in jüngerer Zeit mit Musikern wie dem Violinisten Christian Tetzlaff, der Klarinettistin Sharon Kam, dem Cellisten Adrian Brendel sowie dem Vogler-, dem Minguet- und dem Szymanowski-Quartett musizierte.

Dabei ist es angesichts seiner ungewöhnlichen Biographie nicht selbstverständlich, dass Matthias Kirschnereit überhaupt so weit gekommen ist. Erst mit 14 Jahren begann er sein erstes ordentliches Klavierstudium an der Detmolder Musikhochschule. Ein Alter, in dem andere Talente schon ihre ersten Klavierwettbewerbe hinter sich haben. »Ich bin auf den allerletzten Zug für eine Pianistenkarriere aufgesprungen.« Denn Matthias Kirschnereit hatte zuvor fünf Jahre lang in Namibia gelebt – wo an eine ordentliche Klavierausbildung nicht zu denken war.

1971 war er neun Jahre, als er mit seiner Familie nach Afrika zog. Und der Kontrast zu dem Ort, den er verließ – die romantische Laubwaldregion um den Plöner See in SchleswigHolstein – konnte damals nicht größer sein. So schnell der junge Matthias Kirschnereit von der vollkommen anderen Kultur fasziniert war, so wusste er irgendwann, dass er seinen Wunschtraum von einer Pianistenkarriere wohl doch nur in Deutschland realisieren kann.

Mit dem Einverständnis seiner Eltern kehrte er 1976 allein zurück und wurde in Detmold Jungstudent bei Renate Kretschmar-Fischer. »Zuerst war ich schockiert, als ich sah und hörte, was meine Alterskollegen bereits alles spielen konnten.« Um das Versäumte nachzuholen und sich nur auf die Musik zu konzentrieren verließ er mit 16 Jahren sogar die Schule. An einen Satz, den ein empörter Studienrat ihm zum Abschied nachrief, kann er sich noch immer allzu gut erinnern: »Solche Leute kennen wir, der wird später Klavierlehrer in Barntrup.«

Doch der Lehrer irrte: Matthias Kirschnereit wurde mehrfacher Preisträger bei Wettbewerben wie dem Concours Géza Anda in Zürich. Zu seinen Mentoren zählten Murray Perahia, Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber und Sandor Végh. Er gibt jährlich etwa 50-60 Konzerte, dazu ist er seit 1997 Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Damit folgt er seinem Ideal, das Erlebte und Erfahrene an kommende Musikergenerationen weiter zu geben. In seiner Freizeit interessiert er sich für Malerei, Fußball und Italienische Küche und lebt heute mit seiner Familie in Hamburg.

Portrait von Guido Fischer


Programm
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Mendelssohn Bartholdy

Eintritt 25, € / 22,- € / 12,- €

Kartenvorverkauf (ab 23. April 2018)
Tourist Information Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Tel. +49 (0) 8362 93850
Ereignisse / Oper Bregenzer Festspiele Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker 1
Ereignisse / Festival Münsterplatz-Festspiele Konstanz Konstanz, Münsterplatz
Ereignisse / Tanz Bregenzer Frühling Tanzfestival Bregenz, Bergmannstr. 6
Ereignisse / Konzert Festival vielsaitig Füssen Füssen, Lechhalde 3
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage St.Gallen, Museumstrasse 1
Ereignisse / Konzert Internationale Wolfegger Konzerte Wolfegg, Chorherrengasse 3
Ereignisse / Konzert Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems Hohenems, Schweizer Straße 1 | Postfach 100
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer Oberstdorf, Bahnhofplatz 3
Ereignisse / Festival Musica Sacra International Marktoberdorf, Gschwenderstraße 8
International Chamber Choir Competition
Ereignisse / Messe art bodensee Dornbirn, Messeplatz 1
Kunstmesse im Bodenseeraum
Ereignisse / Kulturveranstaltung TAK Theater Liechtenstein Schaan, Reberastrasse 10