classic.Esterhazy Eisenstadt

Das Schloss Esterházy
Schloss Esterházy in Eisenstadt ist eines der schönsten Barockschlösser Österreichs und gibt einen beeindruckenden Einblick in das ehemals glanzvolle Leben am Hofe der Fürsten Esterházy. Auch heute noch steht das Schloss im Mittelpunkt des kulturellen Geschehens und wird immer wieder zum malerischen Schauplatz von Festen und gesellschaftlichen Ereignissen.

(Foto: Schlossfront, © Andreas Hafschner)

AKTUELLE TERMINE

Haydn, Mozart und von Einem

Opern und Konzerte im Schloss Esterházy in Eisenstadt

Christina Landshamer, Sopran
Mark Padmore, Tenor
Rudolf Rosen, Bass
Purcell Chor Budapest
Nicolas Altstaedt, Dirigent
Haydn Philharmonie


Joseph Haydn: Die Jahreszeiten Hob. XXI:3

Mit der „Schöpfung” von Haydn begann 2017 die neue Residenz der Haydn Philharmonie im Schloss Esterházy und damit auch eine Tradition, das Jahr mit einem der großen Oratorien Haydns einzuläuten.
„Singet alle! Laßt uns fröhlich sein! Juchhe, Juchhe, Juch! Es lebe der Wein!“, schmettert der Chor aus voller Kehle in Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“. „Einen so komischen Kontrapunkt und eine so besoffene Fuge habe ich noch nie geschrieben“, meint der Komponist dazu selbst – und imitiert im Orchester auch Drehleier, Fiedel und Dudelsack, um das ausgelassene Bacchanal komplett zu machen. Aber nicht nur den Rebensaft feiert das ebenso großartige wie volkstümliche Werk, sondern auch allerlei weitere Ereignisse im Jahreskreis: Das Weichen des Winters vor dem Frühling, die Arbeit des Ackermanns, Dämmerung und Sonnenaufgang, brütende Hitze und ein schreckliches Sommergewitter, die Jagd mit schmetterndem Hörnerschall, Morgennebel, klirrende Kälte und den häuslichen Fleiß an langen Abenden – alles gegossen in vielfach lautmalerische, unmittelbar verständliche Klänge im Sinne der Rousseau’schen Parole „Zurück zur Natur!“

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Sa, 27.1.2018, 19:30 | |

Haydn und Enkel

Quatuor Arod

Joseph Haydn: Streichquartett op. 74 Nr. 3 „Le Cavalier“
Anton Webern: Langsamer Satz für Streichquartett
Alexander von Zemlinsky: Streichquartett op. 15 Nr. 2

Das „Quatuor Arod“ aus Frankreich hat sich spätestens seit seinem 1. Platz beim ARD-Wettbewerb in München in die erste Liga der jungen Streichquartette gespielt und kombiniert in seinem Konzert Haydn mit Wiener Musik des frühen 20. Jahrhunderts.

Energisch springen die Oktaven zu Beginn auf, als würden Sporen klingen; fast unermüdlich eilen dann Achteltriolen im Stirnsatz dahin – und im Finale galoppieren die Synkopen: Das alles hat Haydns beliebtem Opus 74/3 den Spitznamen „Reiterquartett“ eingetragen. Noch am Beginn des 20. Jahrhunderts zehrten die großen Komponisten von seinen Errungenschaften: 1905 schrieb Anton Webern, damals schon ein Schüler Schönbergs, einen noch der Tonalität verpflichteten, bewegenden Quartettsatz. Bei Schönbergs mutigem Galopp in die Atonalität wollte auch sein Schwager Alexander Zemlinsky nicht mitreiten: „Ich gehöre eben doch zu euch, auch wenn ich anders bin“, heißt es 10 Jahre später in dem Begleitbrief, den er dem Schönberg gewidmeten Streichquartett Nr. 2 op. 15 beigab. Das großartige Werk ist gespickt mit symbolhaften Andeutungen und beinah eine klingende Familienaufstellung, bei der das Cello Schönberg verkörpert. Zugleich ist es ein tief beeindruckendes, monumentales Werk: das Streichquartett als symphonischer Roman in einem Satz.

Ort:

Empiresaal

Termin:

Sa, 17.2.2018, 19:30 | |

Josefine Tüdldam auf der Suche nach der verlorenen Perücke

Monika Sigl-Radauer, Moderation und Geschichte
Alina Knogler, Blockflöte
Streichquartett der Haydn Philharmonie


Ein vergnügliches Mitmachkonzert für Kinder von 5-10 Jahren der beliebten Musikvermittlerin der Salzburger Festspiele Monika Sigl-Radauer.

Die kleine Josefine Tüdldam schläft tief nach einem langen Tag voller Schule, Spielen und Blockflötenüben. Im Traum erwacht sie in einem wunderschönen Saal in einem Schloss und gerät mitten in die Suche nach einer verlorenen Perücke. Es ist die Perücke des berühmten Komponisten Joseph Haydn. Alle Musiker suchen eifrig überall, wo hat sie sich nur versteckt?

Dauer ca 60 min.

Termine:

Do, 8.3.2018, 10:00 | |
Fr, 9.3.2018, 10:00 | |
Sa, 10.3.2018, 16:00 | |

Instrumentenkostprobe

Mitglieder des Budapest Festival Orchestra

Klingende Instrumentenkunde für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren

Ort:

Schloss Esterházy | Empiresaal

Termin:

So, 22.4.2018, 16:00 | |

Vorhang auf

Olena Tokar, Sopran
Gabor Takács-Nágy, Dirigent
Budapest Festival Orchestra


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 1 in E-Dur KV 16
Wolfgang Amadeus Mozart: „Ch’io mi scordi di te?“ KV 505
Wolfgang Amadeus Mozart: „Bella mia fiamma, addio“ KV 528
Wolfgang Amadeus Mozart: „Un moto di gioia“ KV 579
Joseph Haydn: Ouvertüre zu „Il mondo della luna“ Hob. XXVIII:7
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 60 C-Dur Hob. I:60 „Il distratto”

Das von Ivan Fischer gegründete berühmte Budapest Festival Orchester verweist auf die Familiengeschichte der Esterházy und die engen Bindungen nach Ungarn. Es präsentiert sich mit einem Programm aus Theatermusik der Wiener Klassik von Haydn und Mozart, Arien und die köstliche nach einem französischen Lustspiel komponierte Sinfonie mit dem Beinamen „Der Zerstreute“.

Theaterluft weht durch den Haydnsaal – und die Faszination von Oper und Schauspiel packt auch im Konzert. Zum Beispiel, wenn ein Sopran nach Mozarts maßgeschneiderten Noten sowohl Ausdruckskraft als auch „geläufige Gurgel“ beweist – „denn ich liebe dass die aria einem Sänger so accurat angemessen sey, wie ein gutgemachts kleid.“ Schon in seiner frühesten Sinfonie lässt der kaum neunjährige Mozart ein Forte- und ein Piano-Motiv dramatisch aufeinander antworten – und nimmt sogar die berühmte Viertonfolge vorweg, die er später in seiner, letzten, der „Jupiter-Sinfonie“, im Finale als Fugenthema verarbeiten sollte. Mit Joseph Haydn tun wir schließlich einen Blick durchs Fernrohr in die „Welt auf dem Monde“, die einem alten Grießgram vorgespielt wird, damit dieser seine Tochter heiraten lässt. Als krönenden Abschluss dann die Sinfonie oder Schauspielmusik „Il distratto“, die Haydn einmal ironisch als „alten Schmarrn“ bezeichnet hat, aber zum Originellsten und Witzigsten nicht nur aus der Feder Haydns, sondern der gesamten Klassik gehört.

Termin:

So, 22.4.2018, 18:00 | |

Berliner Fanfare

Gábor Tarkövi, Trompete
Marc Minkowski, Dirigent
Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker


Franz Schubert: Sinfonie Nr. 1 D 82
Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe:1
Wolfgang A. Mozart: Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319

Auch die Akademisten der Berliner Philharmoniker sollen sich historische Aufführungspraxis mit Experten wie dem französischen Stardirigenten Marc Minkowski aneignen und dürfen dieses Experiment im wohl besten historischen Konzertsaal, dem Haydnsaal, wagen – mit dabei Haydn berühmtes Trompetenkonzert gespielt vom Solotrompeter der Berliner Philharmoniker.

16 Jahre alt war Franz Schubert, als er erstmals eine Sinfonie komponierte: Joseph Haydns 104. stand möglicherweise bei der langsamen Einleitung Pate. Aber faszinierend ist, dass Schubert diese Einleitung im Stirnsatz vor der Reprise in verdoppelten Notenwerten wiederholt, sie also mit dem Allegro verbindet: eine Vorahnung seiner großen C-Dur-Sinfonie. Ähnliche Vorahnungen gibt es auch in Mozarts 1779 in Salzburg entstandener Sinfonie KV 319: Immerhin verarbeitet er im ersten Satz statt der zuvor aufgestellten Themen unvermutet und wieder einmal jenes choralartige Viertonmotiv, das er schon als knapp Neunjähriger in seiner frühesten erhaltenen Sinfonie eingesetzt hat und das später auch das Finale seines letzten Werks dieser Gattung beherrschen sollte, der „Jupiter-Sinfonie“. Virtuoser Trompetenglanz ist dazwischen in Haydns einzigem Konzert für das Instrument zu bewundern – und obwohl sich Haydn generell wenig für die Zurschaustellung technischer Bravour interessiert hat, ist es ein Juwel der Gattung, das keinen Vergleich mit seinen Sinfonien zu scheuen braucht.

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Sa, 28.4.2018, 19:30 | |

Janoska Variations

Janoska Ensemble

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Sa, 5.5.2018, 19:30 | |

Konzert zum Muttertag

Nicolas Altstaedt, Violoncello und Leitung
Haydn Philharmonie


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 94 G-Dur Hob. I:94 „Mit dem Paukenschlag“
Peter Iljitsch Tschaikowski: Rokoko-Variationen op.33 für Violoncello und Orchester
Wolfgang A. Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV550

Ein besonderes Muttertagsgeschenk: Schenken Sie zwei der beliebtesten klassischen Sinfonien und eine technisch anspruchsvolle Draufgabe in musikalischer Brillanz. Zum Auftakt sorgt Haydns Sinfonie Nr. 94 im Haydnsaal für den berühmten Paukenschlag. Romantische Selbstentäußerung offenbart hingegen Mozarts schmerzlich-schöne, große g-Moll Sinfonie. Klänge, ohne die spätere Musik wie etwa jene von Tschaikowsky nicht denkbar geworden wäre.

Tschaikowsky im Rokoko-Stil
„Rokoko-Variationen“ nannte Tschaikowsky sein kleines Konzertstück op. 33 schlicht, nicht ohne Ironie. In einer sehr intimen Besetzung hören wir die Originalfassung Tschaikowskys mit den modernsten, extremsten Anforderungen: Der Solopart für Violoncello zählt zum Schwierigsten, was je für dieses Instrument geschrieben wurde. Nicolas Altstaedt ist der berufene Interpret für dieses Werk.


HERZhaft genießen - Muttertagsfrühstücksbuffet
Ab 9.00 Uhr bieten wir Gelegenheit zum Muttertagsfrühstücksbuffet im Restaurant Henrici im Schlossquartier Eisenstadt.

Glas Holunder Frizzante vom Weingut Esterházy
Kaffee (Espresso, Verlängerter, Melange, Cappuccino) oder Sonnentor Tee nach Wahl
Frisch vom Buffet reichen wir

Brotkorb mit handgemachtem Salzstangerl, handgemachter Semmel, Mürbteigkipferl, Bio Pannonier und Hausbrot
Marmeladen und Honig, Bauernbutter
Avocado, Prosciutto und Camembert
Hautzinger Schafskäse mit „Paradeiser-Nuss & Merlot Aufstrich von Esterházy Wein“
Marinierte Lachsforelle
Rohkost Gemüserollen
Omelette mit Paprika, Champignons, Käse oder Paradeisern
„Der Pancake“ – süße Kreation á la Henrici
Frisches Joghurt mit Erdbeeren
EUR 18,00 pro Person

Tischreservierung unter +43 (0)2682 62819

Ort:

Haydnsaal

Termin:

So, 13.5.2018, 11:00 | |

Tulifant - Oper in drei Akten für Kinder ab 8 Jahren

Wiener Sängerknaben
Caspar Richter, Musikalische Leitung
Beverly & Rebecca Blankenship, Regie
Elisabeth Binder-Neururer, Ausstattung


Musik von Gottfried von Einem Libretto von Lotte Ingrisch

Ein Märchenspiel über Verzauberung und Erlösung unseres Planeten Erde

Anlässlich des 100. Geburtstags des Komponisten Gottfried von Einem (1918-1996) zeigen classic.Esterhazy und das MuTh in einer Kooperation die „grüne“ Oper „Tulifant“ von Lotte Ingrisch (Libretto) und Gottfried von Einem: Prinzessin Smaragda, die Erde, wird vom Wüsterich im Namen des Fortschritts brutal ausgebeutet. Nur ein Kind kann sie erlösen, Smaragdas Sohn Fridolin – wenn es ihm gelingt, seinen Vater Tulifant zu finden. Zwei Helfer hat er: den verschnupften Drachen Müff Müff und die Katze Pelzchen. Wie Fridolin das schafft und wie er zum neuen Tulifanten wird, kann man im Schloss Esterházy erleben. Nach der Erfolgsproduktion „Die Schneekönigin“ 2015 und 2016, die unter der künstlerischen Schirmherrschaft von Weltstar Anna Netrebko stand, kommt 2018 eine weitere großartige Oper für Kinder in den Haydnsaal des Schlosses Esterházy.

Schulvorstellungen
Schüler: € 13,00

Familienvorstellungen
Normalpreis € 23,00 / € 19,00 / € 16,00
Kinder bis 6 Jahre und Rollstullfahrer: -50 %
Familienticket (4 Personen): € 69,00 / € 57,00 / € 48,00

Reservierungen für Schulklassen und Kartenverkauf im Ticketbüro pan.event, Esterhazyplatz 4 gegenüber Schloss Esterházy oder telefonisch unter +43 2682 65065, tickets@panevent.at

Termine:

So, 17.6.2018, 10:00 | |
Mo, 18.6.2018, 10:00 | Schulvorstellung |
Di, 19.6.2018, 10:00 | Schulvorstellung |
Sa, 23.6.2018, 10:00 | |
So, 24.6.2018, 10:00 | |
Mo, 25.6.2018, 10:00 | Schulvorstellung |
Di, 26.6.2018, 10:00 | Schulvorstellung |

Die Hochzeit des Figaro

Oper konzertant

Arttu Kataja, Il Conte di Almaviva
Sophie Karthäuser, La Contessa di Almaviva
Sunhae Im, Susanna
Robert Gleadow, Figaro
Olivia Vermeulen, Cherubino
Salomé Haller, Marcellina
Thomas Walker, Don Curzio | Basilio
Marcos Fink, Bartolo | Antonio
Mirella Hagen, Barbarina

Philharmonia Chor Wien
René Jacobs, Dirigent
Freiburger Barockorchester


Wolfgang A. Mozart: „Le Nozze di Figaro” - Opera buffa in 4 Akten KV 492

Das wird ein wahrlich „Toller Tag“ im Schloss Esterházy in Eisenstadt: „Le nozze di Figaro“, Mozarts perfekte, einfühlsam-spritzige Komödie rund um Liebesirrungen und -wirrungen zwischen Jung und Alt, zwischen Adel und einfachem Volk am Vorabend der Französischen Revolution verzaubert auf höchstem Niveau – übersprudelnd, berührend, mitreißend. Dafür steht René Jacobs ein: Mit seinen historisch akkuraten und zugleich aufregend phantasievollen Interpretationen hat der faszinierende flämische Dirigent auf der Bühne wie im Aufnahmestudio längst neue Maßstäbe für Mozarts Opern gesetzt. Jacobs erweckt die Seelenauslotungen der Partitur in echtem Theatergeist zu sprühendem Leben – zusammen mit dem famosen Freiburger Barockorchester, dem Philharmonia Chor Wien und einer handverlesenen Besetzung, darunter Edelstimmen wie Sunhae Im als gewitzt die Fäden ziehende Susanna, Sophie Karthäuser in der Rolle der leidenden Gräfin und der kanadische Bassbariton-Jungstar Robert Gleadow als aufmüpfig-viriler Figaro.

Ort:

Haydnsaal

Termine:

Fr, 13.7.2018, 19:00 | |
Sa, 14.7.2018, 19:00 | |

Picknickkonzert - Picknick mit Beethoven

Beatrice Rana, Klavier
Sir Roger Norrington, Dirigent
Camerata Salzburg


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 87, A-Dur Hob. I:87
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 op. 58
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 93, D-Dur I:93

Mit Lust zelebriert sie die süffigen Akkorde und Linien, akkurat gliedert sie den Klavierpart mit detaillierter Pedalisierung und elegant gewichtet sie das lyrische Piano...
Süddeutsche Zeitung

Sie gilt als eines der größten Talente unserer Zeit. Und ist doch erst knapp 25 Jahre alt. Die italienische Pianistin Beatrice Rana wird längst nicht mehr als Geheimtipp gehandelt. Dafür sprechen zahlreiche Preise bei renommierten Wettbewerben und Auftritte bei bedeutenden Festivals in Montpellier oder Nantes. Beatrice Rana füllt die großen Konzerthäuser weltweit, Dirigenten, Kritik und Publikum zeigen sich dabei begeistert.
Das „Picknick-Konzert“ im Schloss Esterházy bringt musikalische Höhenflüge aus Beethovens Werk. Beatrice Rana begleitet das Orchester Camerata Salzburg unter der Leitung Sir Roger Norringtons, des Grammy-nominierten und mehrfach ausgezeichneten britischen Dirigenten.

Von der Unterwelt in die Metropolen
Lyrisch, empfindsam und tiefgründig klingt Beethovens 4. Klavierkonzert. Darin beschwört der Komponist hinter den musikalischen Kulissen die sagenhafte Macht des griechischen Sängers Orpheus. Dieser steigt in die Unterwelt hinab, rührt dort mit seiner Musik sogar die Furien. Dies eröffnet ihm die Chance, seine Geliebte Eurydike wieder zu den Lebenden zurückzuholen.
Hinaus aus der Unterwelt führt die Musik Joseph Haydns in die Metropolen der damaligen Zeit. Haydn nimmt bei der symphonischen Umrahmung des Konzerts das Publikum mit auf eine Reise nach Paris und London Dabei verschlägt es den Komponisten im ersten Satz seiner „Pariser Sinfonie“ Nr. 87 in die weit entfernte Gis-Dur. Schier unerhörte Gefilde, so wie sein deftiger Scherz im Largo cantabile. Oder die vielen Subtilitäten der herrlichen „Londoner“ Sinfonie Hob I:93..

Picknick im Privatpark des Schlosses Esterházy:
Sa ab 17.30 Uhr | So in der langen Picknickpause
Picknickkorb: € 42,00 | Deluxe-Picknick: € 82,00 (jeweils für 2 Personen)

Das Picknick findet im Privatpark des Schlosses Esterházy statt (bei Schlechtwetter in den Prunkräumen). Wir bitten um Verständnis, dass das Mitbringen von Speisen im Rahmen der Picknickkonzerte nicht gestattet ist. Die Picknickkörbe können nur im Ticketbüro pan.event bis Donnerstag vor dem gewünschten Termin gebucht werden.

Ort:

Haydnsaal

Termine:

Sa, 21.7.2018, 19:30 | |
So, 22.7.2018, 11:00 | |

Meistersonate

Grigory Sokolov, Klavier

Joseph Haydn:
Sonate (Divertimento) Nr. 32 op. 53 Nr. 4 g-Moll Hob.XVI:44
Sonate (Divertimento) Nr. 47 op. 14 Nr. 6 b-Moll Hob.XVI:32
Sonate Nr. 49 op. 30 Nr. 2 cis-Moll Hob.XVI:36
u. a.

Rund 45 Minuten dauert gewöhnlich allein der Zugabenreigen eines seiner Konzerte: In sechs oder sieben Stücken entfaltet sich da nochmals eine Welt für sich, von der das frenetisch jubelnde Publikum nicht genug bekommen kann. Wenn es einen Papst des Klavierspiels gibt, dann ist es Grigory Sokolov. Denn ohne dass er selbst etwas Weihevoll-Priesterliches ausstrahlen würde, folgen seine Auftritte doch einem Ritual, das alles Störende möglichst ausblendet: Der Saal ist abgedunkelt, der Künstler verbeugt sich knapp, geht jeweils ganz in der Musik auf – und sogar die Dramaturgie der erwähnten Encores aus Sokolovs riesigem Repertoire verrät ebenso sorgfältige Planung wie das offizielle Programm. Dieser Finsternis und Konzentration erwachsen musikalische Erleuchtungen – durch Interpretationen, deren technische Brillanz völlig in ungemein differenzierter Ausdruckskraft aufgeht. Wunderbar, dass Sokolov gerade in Eisenstadt mit Haydn-Sonaten beginnt: Ausgangspunkt für pianistische Höhenflüge der Extraklasse.

Kultur im Doppelpack!
Das Konzertticket gilt am 27.1.2018 gleichzeitig als Ausstellungsticket für die multimediale Ausstellung "Haydn explosiv" im Schloss Esterházy. Exklusiv für Konzertbesucher ist die Ausstellung vor dem Konzert bis 19.30 Uhr geöffnet.

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Fr, 10.8.2018, 19:30 | |

Picknickkonzert - Haydn auf Urlaub

Avi Avital, Mandoline
Haydn Philharmonie


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 45, fis-Moll, Hob. I:45 „Abschiedssinfonie"
Giovanni Paisiello: Konzert für Mandoline, Streicher und Cembalo Es-Dur
Gioacchino Rossini: Sonate für Streich Nr.1 G-Dur
Antonio Vivaldi: Konzert für Mandoline, Streicher und Basso continuo C-Dur RV425
Hugo Wolf: Italienische Serenade G-Dur
Joseph Haydn: Allegro aus Violinkonzert in G-Dur Hob. 7a arr. für Mandoline

Mit ihm klingt die leicht angestaubte Mandoline wieder sexy.
Hamburger Morgenpost

Schließen Sie die Augen und reisen Sie für ein paar Stunden nach Italien. „Haydn auf Urlaub“ verbreitet mediterrane Stimmung im Eisenstädter Haydnsaal. „Reiseleiter“ ist der israelische Mandolinenvirtuose Avi Avital. Sein Instrument erklingt zu Werken von Giovanni Paisiello, Antonio Vivaldi und sogar in einer Bearbeitung mit Musik von Haydn.
Italienisch ist an diesem Abend auch die Haydn Philharmonie eingestimmt. Sie macht Halt bei Rossini, aber auch bei Hugo Wolfs „Italienischer Serenade“. Das Residenzorchester des Schlosses Esterházy entfaltet anmutigen Zauber und heitere Ausgelassenheit. Diese endet jedenfalls mit einem Lächeln – wie es sich für schöne Urlaubsmomente gehört.

Eine Sinfonie zum Abschied
In jedem Urlaub heißt es jedoch irgendwann Abschied nehmen. Das Kernstück des sommerlichen Picknick-Konzertes bildet die wohl außergewöhnlichste Komposition Joseph Haydns: seine „Abschiedssymphonie“ Hob. I:45 in fis-Moll. Haydn wollte mit diesem Stück, so eine Anekdote, seinen Herrn zum Aufbruch aus der Sommerresidenz Schloss Eszterháza bewegen. So legt im letzten Satz ein Musiker nach dem anderen sein Instrument nieder. Schließlich spielen nur noch zwei Geiger ein Violinduett.

Picknick im Privatpark des Schlosses Esterházy:
Sa ab 17.30 Uhr | So in der langen Picknickpause
Picknickkorb: € 42,00 | Deluxe-Picknick: € 82,00 (jeweils für 2 Personen)

Das Picknick findet im Privatpark des Schlosses Esterházy statt (bei Schlechtwetter in den Prunkräumen). Wir bitten um Verständnis, dass das Mitbringen von Speisen im Rahmen der Picknickkonzerte nicht gestattet ist. Die Picknickkörbe können nur im Ticketbüro pan.event bis Donnerstag vor dem gewünschten Termin gebucht werden.

Ort:

Haydnsaal

Termine:

Sa, 18.8.2018, 19:30 | |
So, 19.8.2018, 11:00 | |

Haydn am Klavier

Andras Schiff, Klavier

Joseph Haydn: Klaviersonaten

Schiff verweigert sich dem Zirkushunger, seine pianistischen Angebote sind unendlich viel reifer, reichhaltiger, ergiebiger.
Die Zeit

Sir András Schiff gilt als einer der großen Unbestechlichen im internationalen Konzertbetrieb. So wurde der 1953 in Budapest geborene Pianist und Dirigent mittlerweile von Queen Elizabeth II. in den Adelsrang eines „Knight Bachelor“ erhoben. Noch nie hat man von ihm auch nur eine Note von Liszt oder Rachmaninov vernommen. Denn Schiff ist der Meinung, dass sie vornehmlich Musik für den Virtuosengebrauch verfasst haben. Er selbst widmet sich am Klavier Johann Sebastian Bach und jenen Komponisten, bei denen er eine Affinität zu deren Musik verspürt. Das ist neben Mozart immer wieder auch Joseph Haydn.

Musikgenuss im Haydnsaal
Unvergessen ist jenes Konzert in Wien, das Sir András Schiff mit Haydns f-Moll-Variationen eröffnete. Bald jedoch unterbrach er sein Spiel und trat ab. Damit gab er dem unruhigen Publikum Zeit zum Aushusten und Konzentrieren. Nach angemessener Besinnungszeit begann er von vorn. „Schwierig“ nennen das nur jene, die das hohe musikalische Ethos dahinter nicht verstehen.

Der classic.Esterhazy-Abend mit Sir András Schiff im Haydnsaal verspricht außergewöhnlichen Kunstgenuss.

Ort:

Haydnsaal

Termin:

So, 30.9.2018, 18:00 | |

Wie Haydn tickt

Vilde Frang, Violine
Nicolas Altstaedt, Violoncello und Leitung
Haydn Philharmonie


Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur „Die Uhr" Hob. I:101
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Haydn op.56a

Ein Wesen wie aus einem skandinavischen Märchen. Halb Wunderkind – halb Weltstar
Hamburger Abendblatt

Ein Cello-Poet!
Der Spiegel

Zwei junge Weltstars, die von Europa bis Amerika sowohl das Publikum als auch die Presse verzücken und begeistern. Über die norwegische Ausnahme-Geigerin Vilde Frang schrieb das Hamburger Abendblatt: ,Hier der perfekt kontrollierte, perfekt gestylte Weltstar, dort das Naturkind, ein Wesen wie aus einem skandinavischen Märchen entsprungen. Ihr ungebändigtes Haar und das perfekte Oval ihres Gesichts verleihen Vilde Frang eine gewisse Feenhaftigkeit.’ Nicolas Altstaedt bedachte der Spiegel in einer hymnischen Kritik mit den Worten: ,Ein Cello-Poet!’. Diese beiden Superstars der Klassik-Welt werden 2018 auch Eisenstadt verzaubern. Mit Werken von Haydn und Brahms.

Haydn und „Die Uhr“
„Es war Haydn, was könnte man, was bräuchte man mehr zu sagen?“ Dies schrieb der „Morning Chronicle“ 1794 nach der Uraufführung von Haydns Sinfonie Hob. I:101. Den Beinamen „Die Uhr“ erhielt sie erst später. Denn die langsam im regelmäßigen Achtelpuls tickenden, wechselnd instrumentierten Terzen erinnern genau daran. Und das Finale gilt, nach Haydn-Forscher H. C. Robbins Landon, als „großartigster sinfonischer Finalsatz in Haydns Laufbahn“.

Brahms Doppelkonzert
Vielleicht verspürte auch Johannes Brahms das Verrinnen der Zeit. Mit einem Doppelkonzert für Violine und Violoncello suchte der damals 54-Jährige eine alte Freundschaft zu erneuern. Neun Jahre zuvor hatte er für Joseph Joachim ein Violinkonzert komponiert. Des Geigers Scheidungskrieg entzweite die beiden jedoch. Das Vorhaben gelang – mit einem herbstlich-ernsten Werk voll lyrischer Dialoge und einem ungarisch gefärbten Finale.

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Fr, 19.10.2018, 19:30 | |

Laudate Dominum

Marlis Petersen, Sopran
Ghislieri Choir & Consort


Joseph Haydn: Missa brevis Sancti Johannis de Deo Hob. XXII:7 (Kleine Orgelmesse)
Wolfgang A. Mozart: Vesperae solennes de Confessore KV 339 für Sopran, Chor und Orchester
Giovanni B. Pergolesi: Messe D-Dur für fünf Stimmen - Messa in Re maggiore a 5 Voci

Kirchenmusik, rekordverdächtig: Nicht einmal eine Minute dauern die 30 Takte des Gloria von Haydns „Kleiner Orgelsolomesse“ Hob. XXII:7. Und das trotz des umfangreichen Textes. Dieser wird einfach in alle vier Chorstimmen verschachtelt und gleichzeitig abgehandelt. Die Barmherzigen Brüder, für deren Kapelle im Eisenstädter Krankenhaus die Messe entstanden ist, dürften sich darüber gefreut haben. Haydn investierte nämlich die dadurch „gewonnene“ Zeit in ein herrliches Benedictus mit Solosopran und dem titelgebenden Orgelsolo. Marlis Petersen wird die anmutig umspielten Kantilenen mit Noblesse erfüllen. Und sie wird auch Mozarts „Vesperae solennes de Confessore“ und das darin enthaltene berühmte „Laudate Dominum“ mit Jubelklang ausstatten.
Von der Engelsstimme zum „angelico maestro“. So nannte Bellini später den tragisch früh, mit nur 26 Jahren, verstorbenen Giovanni Battista Pergolesi. Die Kurzmesse aus dessen Feder ist ein Heimspiel für die famosen Kräfte des italienischen Ghislieri Choir & Consort, eines der international bekanntesten Alte Musik-Ensembles.

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Fr, 16.11.2018, 19:30 | |

Pannonische Weihnachtsgala 2018

Ferry Janoska, Leitung
Ferry Janoska, Leitung


Was wäre Weihnachten im Burgenland ohne die ganz spezielle Mischung aus traditionsreich besinnlichen, modern beschwingten und jedenfalls unterhaltsam originellen Klängen, die Ferry Janoska jeden Advent mit Unterstützung prominenter Freunde aus Klassik, World, Schlager und Pop einem ebenso treuen wie begeisterten Publikum präsentiert? Eine sang- und klanglose Angelegenheit, ist zu befürchten. Die Pannonische Weihnachtsgala aber erfreut wenige Tage vor dem Fest mit einem bunten musikalischen Lichterbaum – und eignet sich selbst als prächtiges Geschenk.

Ort:

Haydnsaal

Termin:

Do, 20.12.2018, 19:30 | |

KONTAKT

Esterhazy Betriebe GmbH

Esterházyplatz 5
A 7000 Eisenstadt

Telefon: +43 (0) 2682 / 63854-12
E-Mail: konzert@esterhazy.at