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Kabarett academixer

Das Kabarett academixer ist ein traditionsreiches Haus und bietet nicht nur täglich hochkarätige Kleinkunst, der Gast kann auch ab 18 Uhr bis spät in die Nacht in der „Mixer“ genannten Gaststätte gastronomische Köstlichkeiten genießen.
Die Räumlichkeiten des Kleinkunsttheaters sind eine reizvolle Mischung aus Nostalgie und Funktionalität. Im Stil des Art Deco sind edle Materialien verarbeitet worden. Die von Stahlbetonträgern unterbrochenen Decken- und Wandflächen im Saal sind mit farbigem Spiegelglas belegt. Einen reizvollen Kontrast bildet das exklusive und originale Marcel-Breuer-Gestühl – mit 250 Plätzen, verteilt auf Mittel und Seitenparkett, – im Zuschauerraum aus der Zeit der Architektur des Bauhauses. Alles in allem ein nobles Ambiente, in dem man sich wohl fühlt.
So richtig schön unterlaufen wird die ganze Vornehmheit durch die gipserne Szenerie im Treppenhaus, die allegorische Alltagsbilder grotesk-frivol in Lebensgröße aus der Wand treten lässt. Und natürlich durch die vielen von den Kabarettisten gesammelten Accessoires des Genres, die Ihnen überall im academixer-Keller begegnen.

Kontakt

Kabarett academixer
Kupfergasse 2
D-04109 Leipzig

Telefon: +49 (0)341-21787878
E-Mail: info@academixer.com

 

STRASSENBAHN
LVB-Tram 4, 7, 8, 10, 11, 12, 15 & 16
Haltestelle ‘Augustusplatz‘

Öffnungszeiten
VERKAUFSBÜRO
Unser Verkaufsbüro ist jeweils bis zum Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Montag - Freitag ab 12:00 Uhr
Samstag ab 13:00 Uhr
Sonntag und feiertags 2 Stunden, bei Doppelvorstellungen 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Kabarett

Ein irrer Duft von Geld wie Heu

mit Barbara Trommer, Peter Treuner und Jens Eulenberger

Kenne Sie Sascha, Mischka und Natascha, von der Mafia? Nee? Aber Sie werden sie kennenlernen - bei uns im Keller.

Die Mixer bekommen ungebetenen Besuch. Also nichts wie weg. Aber Sie, Sie können natürlich sitzen bleiben und unseren drei Kabarettisten und ihren Verfolgern zuschauen bei ihrer Irrfahrt durch das Tollhaus Europa. Wobei - wer kann angesichts dieser Bruchbude noch von einem „Haus“ sprechen. Orban wettert gegen den Koran. Erdogan legt sich mit der Merkel an. Und den eisernen Vorhang …müssen wir wieder zuzieh´n wegen dem Putin. Und dann sind da ja auch noch Sascha, Mischka und Natascha.

Also rette sich wer kann, bzw. wer sich´s leisten kann. Und unsere drei können sich das leisten. Nein, keine Steuerrückzahlung, kein Lottogewinn, sondern schmutziges Geld von der Russenmafia. Wahrscheinlich aus Waffengeschäften, was sonst, aber da wollen wir mal nicht kleinlicher sein als die Bundesregierung. Und wenn man es dann einmal hat, weiß man nicht, wie man es anlegen soll. Vielleicht mietet man sich im „Adlon" ein, oder man kauft sich eine elegante Yacht oder investiert in einen Pannen-Flughafen, naja, verplempern wollen es die drei jedenfalls nicht. Und dann sind da ja auch noch Sascha, Mischka und Natascha. …und schon geht die Reise weiter.
Aufführung

Sitzenbleiber

Denn die Bäuche sind dicker, das Haar ist lichter, und der Lehrer ist tot. Die Dummen sind dümmer geworden, die Schlauen auch, und die Dünnen hätten nicht für möglich gehalten, dass es so dicke kommt.
Der Klassenclown sein Witzchen macht, worüber keine Sau mehr lacht, die Feier aus dem Ruder läuft, weil jeder sich hier nur betrinkt.
Erleben Sie, was aus dem Streber, dem Turnbeutelvergesser, dem Abschreiber, dem Pausenbrotwegfresser, dem Schwänzer, Milchgeldkassierer, dem Sitzenbleiber, dem Kreidefresser und Lehrers Liebling geworden ist. Oder eben auch nicht.
Nach dem großen Erfolg von „Bette sich, wer kann“ und „Erwischt“ folgt nun der dritte Kabarett-Blockbuster mit dem gemischten Doppel (also Quartett) Carolin Fischer, Anke Geißler, Ralf Bärwolff und Peter Treuner.
Ich nehme am Klassentreffen teil ...
Kabarett

Das ist alles nur geerbt

mit Carolin Fischer, Anke Geißler, Ralf Bärwolff und Holger Güttersberger

Weniger ist mehr? So ein Quatsch. Mehr ist mehr!

Die academixer laden zur Testamentseröffnung. Darin stehen: die Erben. Das sind Sie. Ja, Sie. Wir alle. Zu erben gibt es nicht nur die Scheine aus Oma Traudels Kopfkissen, sondern auch die Schulden von Onkel Rudi. Die Gene von Mama und Papa, deutsche Elbtäler und ägyptische Pyramiden, die Trümmer eines größenwahnsinnigen Österreichers mit strengem Scheitel, Fortschrittliches wie die Anti-Baby-Pille und den Otto-Motor, die Helden der Weltliteratur und die Verlierer der Geschichte – und natürlich alle Wunder der Natur.

Nehmen sie das Erbe an. Ihr Anteil ist keineswegs lächerlich. Aber zum Lachen.
Kabarett

Gunter Böhnke: Hubbe, mei Beghasus, hubbe

Wie isser denn, dor Saggse?
Isser nor "helle, heeflich un heemdiggsch"?
Diese Fragen kann Ihnen nur ein richtiger Sachse beantworten. Und deshalb wird GUNTER BÖHNKE mit der Gruppe STEPS Ihnen den Sachsen plastisch und verständlich auf die Bühne stellen. Nicht nur mit Hilfe von Joachim Ringelnatz und Hans Reimann, sondern vor allem durch die unerreichten Texte der Leipziger Mundartdichterin Lene Voigt und den schier unerschöpflichen Volksmund, der mit Witzen und sächsischen "Schnerzchen" zu Wort kommt.
Das typisch sächsische Um-die-Ecke-Denken und die Doppelbödigkeit des sächsischen Wesens wird er nicht zuletzt aus eigenem Erleben beschreiben. Von Dresden-Pieschen bis nach Neuseeland, von Rumänien bis London
- überall hat den echten Sachsen seine Spitzfindigkeit in gefährlichen Situationen gerettet.

Gunter Böhnke wird begleitet von Jörg Leistner (Klavier), Thomas Moritz (Kontrabass) und Frank-Endrik Moll (Schlagzeug).
Kabarett

Ilka Hein & Andreas Reimann: Dancing Queen auf Nulldiät

Abba Songs sind für immer – sie gehen ins Ohr, unter die Haut, fassen uns an, bringen uns zum Weinen, Lachen, und immer zum Mitsingen. Diese Musik macht uns einfach an, packt unsere Hüften, ist albern, ernst, intim und erzählt uns von unserem ganz persönlichen

(Liebes-er)leben. Nur – was eigentlich genau?

Oder wissen Sie,

WELCHER konkrete Notruf sich hinter „Sos“ verbirgt?

WARUM weint und warum lügt einer („One of us“),

WAS geschah am Tag, bevor Du kamst – („The Day before you came“)?

WER ist die süsse „Dancing Queen“,

WAS alles nimmt der Gewinner mit sich, wenn er geht („The winner takes it all“) und

WEM gebührt am Ende Dank für all die wunderbare Musik („Thank you for the music“)?

Ilka Hein (voc) und Andreas Reimann (piano) haben sich Lieblings-Abba-Songs vorgenommen, sie musikalisch sanft verjazzt, versongt, versoult oder einfach so gelassen – in jedem Fall mit hohem Wiedererkennungsfaktor.

Neu und poetisch sind die Texte – neben den Original-Strophen hat sich Ilka Hein mit ihrem Kollegen, dem MDR Moderator Peter Hofmann daran gemacht, die Worte der Abba Hits in poetische deutsche Versionen zu übertragen.

Endlich kann man eintauchen in die wunderbaren Stories, die die Lieder uns erzählen – so dicht am Original wie möglich und wo nicht, werden die Geschichten einfach neu erfunden.

Aus einem Revolutions-Song (Fernando) wird so schnell mal ein Lied über Männer, die ihrer Frau bei der Diät brutal reingrätschen.

Denn zu Lachen gibt’s bei diesem Abba-Chanson-Abend natürlich auch.

Daneben erfährt man jede Menge über das Leben, die Liebe, den Aufstieg, Ruhm und Ende der sagenhaften Pop- und Liebes-Geschichte der Paare Agnetha und Björn, Anni-Frid und Benny und das in Worten und vor allem in Liedern, die sie bestimmt noch singen werden, wenn sie sich danach wieder auf den Heimweg machen.
Kabarett

Gunter Böhnke: Mir Saggsn gehn nich under

Gunter Böhnke ist ein Ur-Sachse und ein Kabarett-Urgestein. Seinen Landsleuten und sich selbst auch fühlt er ständig auf den Zahn und räumt mit zahlreichen Vorurteilen auf – oder bestätigt sie.

Warum die Sprache der Mitteldeutschen immer wieder als Synonym für Einfalt, Trägheit und penetrante Gemütlichkeit gesehen wird ist ohnehin nicht nachvollziehbar.

Eins ist aber klar: Der Sachse als solches hat damit kein Problem. Er ist offen, freundlich und reist gern. Und kommt überall auf der Welt klar.
Kabarett

Thilo Seibel: Schon rum?!

- kabarettistischer Jahresrückblick -

Im politischen Horoskop war 2017 das Jahr des Gelben Wischmobs. Der Wischmob hat der Welt einen neuen Regierungsstil beschert: Demokratie ist, wenn ein größenwahnsinniger Rechtsradikaler Gesetzte in Form von präsidialen Sekreten absondert, die er ungefiltert aus dem Stammhirn in 140-Zeichen-Nachrichten bei Twitter schüttet.

Aber auch der Rest hatte es in sich: Wir haben einen völlig überraschenden neuen Bundespräsidenten. Libyen ist ein dermaßen sicheres Herkunftsland, dass man Flüchtlinge dort einsperren lassen kann, obwohl es gar nicht ihr Herkunftsland ist. Und dann das Wunder bei der Bundestagswahl: Martin Schulz, der Messias aus Würselen, hat die blinde lahme SPD über die 5%-Hürde springen lassen.



Die großen und kleinen politischen Ereignisse, Randnotizen und die schillerndsten Zitate – kurz: Alles, was in diesem Jahr war und was davon alles nicht wahr war – Thilo Seibel hat es sich für diesen Abend für Sie gemerkt. Und es ist der einzige Jahresrückblick, der gemeinsam mit dem Publikum zusammengestellt wird: Ist das Zitat des Jahres eines von Sean Spicer, des Wischmobs linguale Hirnanhangdrüse im Weißen Haus, oder gibt es ein noch besseres Bonmot aus einer anderen politischen Fehlbesetzung?

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„Scharfsinn begegnet Komik, Seibel ist umwerfend schlagfertig, seine Einmannsketche und mimisch untermalten Szenarien erfordern schnelles Denken und Mitdenken, doch bleibt auch zum Lachen genügend Zeit; und aus aller Satire blinkt Seibels größter Wunsch: Jedermann, auch der lakonische Norddeutsche, kämpfe für Demokratie und mehr Menschlichkeit.“
Lüneburger Zeitung

"Seibel ist ein Pointenvirtuose, der seine Geistesblitze bündelweise in den Saal schleuderte. So brillante und notwendig boshafte Unterhaltung findet man selten."
Südwest-Presse

"Seibel rüttelt wie ein Feuerteufel an den morschen Grundfesten der Demokratie."
Kölner Stadt-Anzeiger
Kabarett

Stephan Lucas: Garantiert nicht strafbar - Die Show

Ob Verkehrsrowdie, Schwarzfahrer oder Steuerverweigerer – wir alle dürfen viel mehr als gemeinhin angenommen wird. Denn unsere Gesetze wimmeln nur so von Widersprüchen und Lücken. Der aus dem TV bekannte Anwalt Stephan Lucas gibt mit Fachkenntnis und sehr viel Witz Einblick in die irre Welt des Strafgesetzbuchs. Der Autor weiß, wie man ganz legal im Büro faulenzt, Drogen konsumiert oder seinen Nachbarn auf’s Übelste beschimpft – und vieles andere mehr.


Stephan Lucas ist Strafverteidiger und betreibt in München eine erfolgreiche Anwaltskanzlei. Einem breiten Publikum ist er aus den TV-Serien Richter Alexander Hold oder Im Namen der Gerechtigkeit bekannt.


Nun nimmt Stephan Lucas im Buch und auf der Bühne als Kabarettist Recht und Gesetz aufs Korn.
Kabarett

Brunch mit Heike Ronniger & Katrin Hart

"Unverwüstlich, jetzt erst recht!"

Wussten Sie eigentlich, dass es den academixern erst in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre gelang etwas von Lene Voigt vorzutragen? Das mit dem sächsischen Dialekt auf der Bühne war in der DDR nämlich gar nicht so einfach, schnell vermutete man von staatlicher Seite eine Parodie auf das Staatsoberhaupt Walter Ulbricht. Es ist also eine gute Tradition des Mixerkellers dafür zu sorgen, dass Lene im Gespräch bleibt.

Tränen haben wir gelacht, als wir die ersten Zeilen von ihr lasen! Dabei sind wir gar keine waschechten Sachsen (wir wurden alle drei nicht in Sachsen geboren), aber wir sind Sympathisanten von ganzem Herzen!
Denn eines sind ihre Texte auf jeden Fall: " Herzerwärmend" in allen Lebenslagen.
Und deshalb haben wir große Lust, diese Ihnen bei einem "Schälchen Heeßen" und anderen Leckereien nahe zu bringen.

Sparen Sie sich Ihren nächsten Motivationskurs " Positives Denken" und kommen Sie zum Brunchen in den Keller.

Haben Sie vielleicht sogar ein Lieblingsgedicht von Lene Voigt? Immer her damit!!
Kabarett

Thilo Seibel: Wenn schon falsch, dann aber auch richtig

Leipzig Premiere

Irgendwie läuft doch was falsch. Die Welt ist unangenehm voll von windschnittigen Populisten, stumpfen Technologie-Nerds und fröhlichen Hedonisten, die ihr SUV mit aufs Kreuzfahrtschiff nehmen wollen. Wir haben geistigen Stillstand in selbstfahrenden Autos, man testet die Wirkung von Mauern gegen Armut, und die einzige Antwort auf politische Gesichtslosigkeit ist das Burkaverbot.

Nur: Was ist die richtige Reaktion? Wohin steckt man sich seine politische Wut?

Es gibt einen Weg. Den meisten ist er zu abstoßend, man will sich nicht die Hände schmutzig machen, und die Zahl der persönlichen Opfer ist schwer kalkulierbar - aber Thilo Seibel hat es trotzdem getan: Er hat sich parteipolitisch engagiert. Einmal im Leben handeln statt reden!

Dabei musste er zwei für einen Kabarettisten niederschmetternde Erfahrungen einstecken: Erstens reden andere noch mehr. Und zweitens kann politischer Protest ganz schnell in einer geschlossenen stationären Behandlung enden.

Zum Glück helfen bei der Therapie ein polnischer Schlachtarbeiter, ein leidenschaftlicher Franzose und Horst Seehofer.

Ein Kabarettprogramm, das mit harten Fakten und brüllkomischen Parodien eine unerhörte Geschichte erzählt. Über das Nichtige im Falschen, das Schlichte im Stumpfen und richtige Lumpen in den falschen Ämtern.

"Seibels pointierte Metaphern erfordern schnelles Mitdenken" und sind "zum Schreien komisch", und er "erschreckte, während man sich den Bauch vor Lachen hielt" - darauf konnte sich die Presse von Lüneburger Zeitung bis zu den Wolfsburger Nachrichten einigen. Die Rheinpfalz wähnt gar "Seibel auf dem Weg, einer der großen unbequemen Kabarettisten der Republik zu werden".
Kabarett

LACHMESSE

Tom Pauls & Gäste: Das sächsische Wort des Jahres

Seit elf Jahren vergibt die Ilse-Bähnert-Stiftung das Sächsische Wort des Jahres. Sinn der Aktion: Aussterbende sächsische Wörter sollen gerettet werden, die Sprache der Sachsen wird gepflegt und gehegt, ihr Wohlklang in das Bewusstsein gebracht und die Mundart als wichtiger Teil der deutschen Sprache gefördert.

In Zusammenarbeit mit der germanistischen Fakultät der Technischen Universität Dresden kürt jährlich eine Jury, der die Stiftungsmitglieder Tom Pauls und Dr. Peter Ufer angehören, das schönste und das bedrohte Wort des Jahres. In die Jury werden Sprachexperten wie der TU-Germanistik-Professor Karlheinz Jakob und Sprachlobbyisten wie Uwe Steimle, Olaf Böhme, Bernd-Lutz Lange und Gunter Böhnke, die Sächsisch seit Jahren auf deutschen Bühnen unter die Massen bringen, eingeladen, um bei der Auswahl der Wörter mitzuhelfen. Denn immerhin steht jährlich eine Liste von 3 000 Wörter zur Wahl. Die Sachsen selbst wählen per Internet ihr Lieblingswort.

Eingereicht werden die sächsischen Wörtern von den Sachsen, die immer im Frühjahr dazu aufgerufen werden, ihre Favoriten an die Stiftung einzusenden. Dabei helfen wichtige Medienpartner wie die Sächsische Zeitung, die Freie Presse und MDR 1 Radio Sachsen. Die Sachsen sind profunde Wortspender. Listenweise schickten sie ihre Wortmeldungen, um das sächsische Wort des Jahres zu küren. Die Wortauswahl ist riesig, ganze Wortgeschichten kommen wortreich an.

Gekürt wird das Wort des Jahres immer am Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober, bei der großen Sachsen-Wort-Gala im Dresden Schauspielhaus. Während der Veranstaltung der Ilse-Bähnert-Stiftung halten Experten auf die jeweiligen Siegerwörter eine Laudatio.
Kabarett

LACHMESSE ERÖFFNUNGSABEND UND PREISVERLEIHUNG

Gewinnerprogramm 2017: Ingo Börchers: Ferien auf Sagrotan

Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien,Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer.

Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände,wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik.Nachdem der kritische Kommentator des Google-Zeitalters (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet er sich in seinem aktuellen Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will. Ferien auf Sagrotan. Witzig. Intelligent. Fundiert. (Titel Schweiz: Keimfrei - ein Hypochonder packt aus)
Kabarett

LACHMESSE

Henning Venske: Summa Summarum

2018 verabschiedet sich Henning Venske, musikalisch begleitet von seinem kongenialen Partner Frank Grischek, mit seinem Programm Summa Summarum von Freund und Feind.

Der Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller Henning Venske analysiert zum letzten Mal auf der Bühne die aktuellen politischen Entwicklungen mit einem Scharfsinn, der manchen Amtsinhaber, Würdenträger und Kampagnenjournalisten beschämen muss. Floskeln, Klischees und Phrasenmüll, Blender, Lallbacken und Waffelnasen – all dies erledigt Deutschlands „meistgefeuerter Satiriker“ pointiert und witzig. Er ist ein Kabarettist der guten alten Schule: Alles, was sich öffentlich regt, kreucht und fleucht, wird von ihm skeptisch begutachtet und bekommt seine verdiente Strafe, gemein, aber nicht unhöflich. Selbstbewusst und angriffslustig auch nach 57 Bühnenjahren präsentiert sich dieser in vielen Satire-Kämpfen gestählte Wortakrobat. Verbale Entgleisungen spießt er mit einer solchen Kunstfertigkeit auf, dass der geschundene Geist auflacht, der Verstand triumphiert und das Herz vor Freude und Genugtuung hüpft.

Der eine oder andere Kollege hat jahrelang diverse Abschiedstourneen veranstaltet. Venske ist auch bei diesem Anlass, wie sein Publikum ihn kennt und schätzt: Präzise, scharf und gnadenlos: Das war’s. Basta la Musica.
Kabarett

LACHMESSE

René Sydow: Die Bürde des weisen Mannes

Nach seinem ersten, mit 11 Kabarettpreisen ausgezeichneten Programm GEDANKEN! LOS!, wurde René Sydow von der Presse als der „am lautesten geflüsterte Geheimtipp“ des politischen Kabaretts bezeichnet. Mit seinem zweiten Solo löste er dieses Versprechen ein und präsentierte uns ein Programm über den Irrsinn in der Politik. Er nahm sich Minister, Medienmacher und andere Mitglieder des organisierten (V)Erbrechens vor.

In seinem dritten Soloprogramm geht der Träger des Deutschen Kabarettpreises etwas weniger laut, aber umso intensiver der Frage nach, was uns zum Menschen macht: Bildung? Wahlrecht? Oder doch nur freies WLAN?

Warum wird die Welt nicht klüger, wenn der Zugang zu Wissen noch nie so leicht war? Warum verarmen Menschen, bei all dem Reichtum der Welt? Woher kommen Hass, Fanatismus und Turbo-Abi? Wer ist schuld an diesem Elend? Und wer trägt eigentlich die Bürde des weisen Mannes?

Zum Schreien traurig und schockierend lustig. Dunkel und hoffnungsvoll. Politisches Kabarett auf der Höhe der Zeit.
Kabarett

LACHMESSE

Kupferpfennig - Lachmesse Nachwuchs Grand Prix

Heute Abend erwartet Sie das Finale um den besten Nachwuchskünstler der deutschen Kabarett- und Humorlandschaft. Drei der vielversprechendsten Newcomer treten gegeneinander an, um die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen.

Zeigte sich für die Vorauswahl der Finalisten die Lachmesse zuständig, sind hier Sie gefragt! Das Publikum entscheidet, wer das Preisgeld in Höhe von 100.000 Cent mit nach Hause nehmen darf.

In diesem Jahr waren die drei herausragendsten Neulinge, musikalisch geht es diesmal zu: Jacob Heymann, 9 Volt Nelly und Lennart Schilgen.

Moderieren wird die Veranstaltung Christoph Walther (Zärtlichkeiten mit Freunden). Gastgeberin ist die Leipziger Kabarettistin Anke Geißler
Kabarett

Katrin Weber Solo

Da ist sie nun, DIE Weber! Allein und doch „gezwungenermaßen“ in Begleitung von Rainer Vothel, und so entspinnt sich ein heiterer „ Machtkampf“ zwischen einem verkannten und unterforderten Tastenexperten und einer nicht zufrieden zu stellenden, belehrenden Diseuse. Da wird gestichelt und gezickt, doch nie nach billigem Mann-Frau-Schema. Hier heißt die Konstellation Diva versus Einsilbigkeit. Und das alles auf höchstmöglichem Niveau! Ein umwerfend komisches und musikalisch hochkarätiges Solo.
(AUSGEZEICHNET MIT DEM THÜRINGER KLEINKUNSTPREIS 2009)

www.katrinweber.de
Kabarett

Frank Lüdecke: Über die Verhältnisse

Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde? Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt? Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens? Heisst es noch "Familie"? Oder bereits "Whatsapp-Gruppe"? Und was ist heute politischer? Wählen gehen? Oder Äpfel aus der Region kaufen?


Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Das Digitale, die Demokratie, Europa - all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino! Lüdeckes politisches Kabarett macht Anleihen bei der Philosophie, verwendet Musik und lehnt Originalität und Unabhängigkeit nicht von vornherein ab. Über die Verhältnisse ist hintersinniges Kabarett und trotzdem witzig und unterhaltsam. Nein, das muss kein Gegensatz sein.


Frank Lüdecke (Deutscher Kabarettpreis 2009, Bayerischer Kabarettpreis 2010, Deutscher Kleinkunstpreis 2011), viele Jahre Mitglied beim "Scheibenwischer", gehört seit Jahren zur ersten Riege des deutschen Kabaretts. Er war Hauptautor für Dieter Hallervorden und Künstlerischer Leiter der "Distel" in Berlin, er schreibt satirische Theaterstücke und Kolumnen. In seinen Programmen beweist er "bitterböse und unendlich charmant, dass man als politischer Kabarettist den Spagat zwischen intellektuellem Witz und Unterhaltung glänzend meistern kann" (Internet-Kabarettpreis "Zeck").
Kabarett

"Leinen los und eingeschifft"

Leinen los und eingeschifft! Haben Sie sie schon kennengelernt? Oder wenigstens mal gesehen? Wen? Na, die Krise. Die lauert doch überall – hinter Büschen, an der Ecke, unterm Teppich. Nicht? Doch! Schauen Sie mal genau hin! Immer noch nicht? Dann hat sie sich versteckt. Schleicht sich an auf leisen Sohlen, mit Tarnkappe und grinst sich eins. Bevor sie uns erwischt, hauen wir ab. Mit dem Kreuzfahrtschiff. Wohin? Keine Ahnung. Hauptsache weg. Die Welt ist groß und bunt und schön. Und dahin geht es.

Wir – das sind Michaela und Michael, die das ewige Schweigen schweigen lassen, das sind Uwe und Torsten, die es krachen lassen, das sind Elsbeth und Hannelore, die die Asche ihrer Verstorbenen zu Wasser lassen, das sind… alle, die die Krise Krise sein lassen.

Lassen Sie sich einladen auf die große Fahrt ins Blaue wenn es heißt:

Leinen los und eingeschifft!

Alle Passagiere sowie die Besatzung werden gespielt von:
Anke Geißler und Felix C. Voigt

In allen Sälen spielt die Bordkapelle:
Ekky Meister (Klavier und Keyboards), Christoph Schenker (Cello) und Peter Jakubik (Schlagzeug und Percussion)

Kapitän (Regie):
Holger Böhme

Bordprogramm (Texte):
Juli Bukowski, Anke Geißler, Conny Molle, Ralf Bärwolff, Andreas Spider Krenzke, Tom Reichel, Matthias Tretter

Wir stechen Ostern in See und feiern am Ostermontag, den 17.04.2017 Premiere.
Academixer-Programm
Darsteller Anke Geißler, Felix Constantin Voigt Musiker Ekky Meister, Christoph Schenker, Peter Jakubik
Kabarett

Anke Geißler: "Vorsicht, freilaufender Nachbar"

Stell dir vor, du wohnst.
Stell dir vor, neben dir wohnt es auch.
Es atmet, es isst, es lebt.
Es geht ein und aus.
Es erzeugt Geräusche und Gerüche.
Es ist: Dein Nachbar. Das unbekannte Wesen neben dir.

Neue und alte Bekannte sind eingezogen in das Haus, in dem alles verboten ist, weil alles erlaubt ist. Und sie sind daheim im neuen Solo-Programm von Anke Geißler.

Freuen Sie sich auf Sonderlinge der völlig normalen Art, mit denen niemand Wand an Wand leben möchte. Doch sie sind da. Die Veganer, die Alleinerziehenden, die Studenten, die Autofahrer, die Nasenbohrer, die Wohlriechenden, die Frauen, die Hundeliebhaber, die Gutverdiener, die WG-Insassen, die Raucher, die Rentner, eben alle. Denn wohnen muss jeder.

Soll er auch.

Gern. Aber nicht hier!

Anke Geißler spielt unterschiedlichste Typen, singt und bringt Sie wahrscheinlich mal wieder zum Lachen. Na, hoffentlich!



Klavier: Enrico Wirth
Regie: Holger Böhme
Texte: Anke Geißler, Holger Böhme, Julie Bukowski u.a.
Kabarett

Uwe Steimle: Fein(k)ost - Dresdner Einerlei

Uwe Steimle bietet mal wieder feinste Satire, alte und neue Spielszenen zu Segnungen der heutigen Zeit, die nichts an Aktualität eingebüßt haben und bei denen sich in den Veranstaltungshäusern noch immer vor Lachsalven die Balken biegen.

Und Steimle wäre nicht Steimle, wenn er nicht auch in diesem Programm in gewohnter Schärfe und mit viel Witz neues aus Politik und Gesellschaft aufspießen würde.
Kabarett

Micha Marx: Vom Leben gezeichnet

- Leipzig Premiere -

Micha Marx ist ein Meister des Lichtbildvortrags. Was sich zunächst nach Diavortrag mit beschwipstem Onkel anhört, entpuppt sich sogleich als echte Neuheit in der Kleinkunstwelt. Am liebsten präsentiert der charmante Ausnahmeschwabe und preisgekrönte Illustrator dem Publikum nämlich selbstgemachte Zeichnungen: Eine Kritzelei nach der anderen wird dem Publikum per Beamer-Projektion präsentiert, begleitet von Michas trockenen und zugleich pointierten Ausführungen.


In seinem Bühnenprogramm „Vom Leben gezeichnet“ präsentiert Micha Marx ein abendfüllendes „Best of“ seiner in drei Jahrzehnten sorgfältig gesammelten und nachträglich bebilderten Traumata. Von der Kindheit in der Provinz bis hin zur postpubertären Midlife-Crisis mit Anfang 30: Seine Bildergeschichten erzählen von biowaffenbewehrten Säuglingen und amourösen Anwandlungen auf dem Pausenhof ebenso wie von Hamsterfamilien in Sozialwohnungen aus Legosteinen. Auch von seinen studentischen WG-Erfahrungen - beispielsweise die Besteigung des Mount Leergut - bleibt das Publikum nicht unbehelligt.


Alles in allem macht Micha aber besonders seine schwäbische Herkunft zu schaffen. So werden tote Haustiere schonmal gnadenlos zum Verkäufer zurückgebracht (klarer Gwährleischdungsfall!).

Spätestens der Integrationskurs „Schwäbisch für Anfänger“, „Rumba-Marco“ oder „Salsa-Sabine“ versetzen das Publikum dann in absolute Ekstase. Originale Tagebucheinträge und Beschwerdebriefe aus den Schubladen des Kritzelkünstlers runden den Abend ab.

Mit seinen originellen Zeichnungen, den liebevollen und zugleich rotzigen Cartoonfiguren und seiner einzigartigen Bühnenpräsenz schafft Micha Marx eine sexuell aufgeladene Atmosphäre, wie man sie sonst nur aus einem
unklimatisierten Fiat Polo kennt.


Nichtsdestotrotz wurde der kauzige Exilschwabe bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Neben dem 1. Platz bei den „Kabarett-Talenten“ in Linz (Österreich), dem 1. Platz beim „LesArt“-Preis (Esslingen), sowie dem 2. Platz beim „Comedy Slam“ wurde Micha Marx Finalist beim renommierten „Wiener Kabarett Festival“.
Internetadresse
www.micha-marx.de/
Kabarett

Christoph Sieber: Mensch bleiben

- Leipzig Premiere -

Das Gute vorweg: Christoph Sieber ist sich mal wieder treu geblieben.

In „Mensch bleiben“ hat er erneut das aufgeboten, was ihn ausmacht: Den schonungslosen, satirischen Blick auf Politik, Kunst und Gesellschaft.

Sieber gelingt mit seinen bitterbösen Texten eine gnadenlose Sicht auf unsere Zeit:
Warum werden die, denen wir unsere Kinder anvertrauen schlechter bezahlt als die, denen wir unser Geld anvertrauen? Was wird man über uns sagen in 20,30 Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Und wie konnte es so weit kommen, dass wir Konsumenten sind, User, Zuschauer, Politiker, Migranten, Deutsche, aber immer seltener Mensch?

Doch Sieber wäre nicht Sieber, gäbe es nicht auch immer die andere, die schelmische, urkomische und komödiantische Seite, die uns lachen lässt über unser Dasein und so einen eindrucksvollen und begeisternden Kabarettabend schafft.

Christoph Sieber steht seit fast 20 Jahren auf den Brettern der Kabarettbühnen. „Mensch bleiben“ ist sein 6. Kabarettsolo. Ganz nebenbei ist er zusammen mit Tobias Mann auch Gastgeber der Sendung „Mann, Sieber!“ im ZDF.

Er ist Träger des Deutschen Kleinkunstpreises und in seiner Freizeit ist er gerne und ausgiebig Mensch.

Und was sagt Sieber selber über den Abend? „Hallo Leute! Ich habe ein neues Programm geschrieben. Und es ist sehr gut geworden. Sagt zumindest meine Mutter. Aber die findet eh alles toll, was ich mache. Einen bombastischen Abend mit einem Feuerwerk aus Zauberei, Showtanz, Jonglage und 20 brasilianischen Tänzerinnen wollte ich Ihnen nicht zumuten. In „Mensch bleiben“ geht es lediglich um uns und unser Leben. Da hatten 20 brasilianische Tänzerinnen einfach keinen Platz.“



Das Leben ist unzumutbar, aber mit Christoph Sieber lässt sich diese Zumutung vorzüglich ertragen. Rechnen Sie mit dem Schlimmsten. Er wird es übertreffen.
Internetadresse
www.christoph-sieber.de/
Kabarett

LACHMESSE: René Sydow: DIe Bürde des weisen Mannes

- Leipzig Premiere -

Nach seinem ersten, mit 11 Kabarettpreisen ausgezeichneten Programm GEDANKEN! LOS!, wurde René Sydow von der Presse als der „am lautesten geflüsterte Geheimtipp“ des politischen Kabaretts bezeichnet. Mit seinem zweiten Solo löste er dieses Versprechen ein und präsentierte uns ein Programm über den Irrsinn in der Politik. Er nahm sich Minister, Medienmacher und andere Mitglieder des organisierten (V)Erbrechens vor.

In seinem dritten Soloprogramm geht der Träger des Deutschen Kabarettpreises etwas weniger laut, aber umso intensiver der Frage nach, was uns zum Menschen macht: Bildung? Wahlrecht? Oder doch nur freies WLAN?

Warum wird die Welt nicht klüger, wenn der Zugang zu Wissen noch nie so leicht war? Warum verarmen Menschen, bei all dem Reichtum der Welt? Woher kommen Hass, Fanatismus und Turbo-Abi? Wer ist schuld an diesem Elend? Und wer trägt eigentlich die Bürde des weisen Mannes?

Zum Schreien traurig und schockierend lustig. Dunkel und hoffnungsvoll. Politisches Kabarett auf der Höhe der Zeit.


„Sydow beherrscht das schwere Metier der bitteren Ironisnahmemusiker sein Instrument. Seine Pointen streicheln nicht, sie kommen mit der Wucht einer Maschinengewehrsalve. Rotzfrech. gnadenlos ehrlich und mit so viel gedanklichem Zündstoff, daß man ein Städtchen damit sprengen könnte.“ (Schwarzwälder Bote)


„Interessant, vielschichtig, fesselnd (...) Kein Witze-Reißer oder Pointen-Trickser spricht da, sondern ein Dichter.“ (Ostsee-Zeitung)

„Der Abend wird erleuchtet von einer eloquenten Brillanz, die ihresgleichen suchen darf: Eine Sprache von wütender Schönheit und bezaubernd poetischen Wendungen.“ (Mainzer Allgemeine Zeitung)

„Ein fantastisches Zusammenspiel aus bissiger Politsatire und literarischen Texten.“ (Kölnische Rundschau)

„Ein linguistischer Höllenritt, ein Wortgefecht der Extraklasse.“ (Badische Neueste Nachrichten)
Lesung

Gunter Böhnke & Bernd-Lutz Lange: kabarettistische Lesung

Informationen folgen.

Eins sei verraten: Das Bild ist etwas älteren Datums und stammt aus dem wunderbaren Programm "Mir fangn gleich an" von 1988. Unverkennbar wiedererkennbar sind die Beiden dennoch.
Kabarett

Onkel Fisch: Europa - und wenn ja, wie viele?

- Leipzig Premiere -

Europa. Ein Kontinent am Rande des Nervenzusammenbruchs. Zuwanderer und Rausschmeißer. Wer darf bleiben, wer will bleiben und wer kann überhaupt mitmachen?Eine flexible Wertegemeinschaft zwischen Grexit und Brexit, gefangen in einem Strudel aus politischen Eigeninteressen, Bauchgefühl und Vorurteilen. Inklusive Rechtsruck, linkischen Bürokraten und einem Friedensnobelpreis.

Zeit für das Kabarett-Duo ONKeL fISCH Ordnung in das Chaos zu bringen und zu fragen:

Und wer sind genau die „Europäer“? Lohnt sich Europa überhaupt? Wie funktioniert die EU? Oder warum nicht?



Adrian Engels und Markus Riedinger von ONKeL fISCH analysieren, erklären und wundern sich. Sie erzählen, streiten, singen und tanzen sich durch ein satirisches Action-Kabarett.



Eine unglaubliche Reise durch einen verrückten Kontinent mit zwei ziemlich besten Brüsselverstehern. Adrian und Markus recherchierten sogar vor Ort in Europas unheimlicher Hauptstadt und stellen fest: Brüssel kann Spuren von Demokratie enthalten!

Das ist Interail für's Gehirn.
Kabarett

LALELU: Die Schönen und das Biest | a capella

- Leipzig Premiere -

Sie können gut singen. Sie sehen gut aus. Sie sind wahnsinnig komisch. Und sie brauchen kein einziges Instrument, um jeden Abend mit a cappella satt und kiloweise Spaß das Haus zu rocken: LaLeLu, die ultimative A-cappella-Sensation aus Hamburg! Mit ihrem einzigartigen Mix aus Gesang und Komik, Show und Parodie, Pop und Klassik begeistern sie mit unbändiger Spielfreude Publikum und Presse zwischen Flensburg und Zürich.


LaLeLu sind verliebt– in die Liebe, in die Musik, in das Publikum und natürlich in sich. Die „Begründer des Genres A-Cappella-Comedy“ (Hamburger Abendblatt) singen sich in ihrem inzwischen 15. Bühnenprogramm leidenschaftlich durch Jazz, Klassik, Pop, Hip-Hop, Techno, Schlager und schlimme Geräusche, sodass man oft vergisst, dass dort nur vier Sänger auf der Bühne stehen und keine ganze Bigband. Getreu ihrem Motto „a cappella ohne Tabus“ gehen der schöne Tobias, der erotische Frank, der charmante Jan und die Hammerfrau Sanna wieder aufs Ganze und zeigen dabei mit flammender Leidenschaft vor allem eines: Die tiefe Liebe zum Lachen und die schrankenlose Liebe zur Musik.


Regie: Lukas Langhoff


Frank Valet ist wohl der einzige Opern-Bariton, der eine ergreifende Pop Stimme besitzt, eigene Musicals schreibt und virtuos Schlagzeug spielt. Neben zahlreichen Opern-, Musical- und Theaterengagements war er Bühnenpartner von Christian von Richthofen bei „Auto Auto“.


Sanna Nyman, das internationale Multitalent aus Finnland! Die große Brünette mit der Fünf-Oktaven-Stimme lässt die Herzen aller Männer schmelzen. Das agile Intonationswunder absolvierte die Hamburger Stage School of Dance and Drama und singt seit Februar 2008 bei LaLeLu.


Jan Melzer, die Allroundstimme: er ist Mick Jagger, Karel Gott und Udo Lindenberg in einer Person. Sein plattdeutscher Elvis ist legendär, seine Frisurenvariationen unerschöpflich.


Tobias Hanf, der Parodist: vom Kaiser Franz bis zur Kanzlerin – er parodiert zehn Promis in fünf Minuten. Seine Opernstimme lässt den Saal erbeben. Sein russischer Bass bildet das Fundament des Quartetts.
Kabarett

Mathias Tretter: Pop

“In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” Andy Warhol meinte es tatsächlich ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach. Aus den 15 Minuten sind ja längst 140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsident.

Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan.


Die Auskenner dagegen heißen „Lügenbresse“ und „verschisenes Estäplischment“ (sic – wenn Rechte schreiben, führt das nicht zu Rechtschreibung). Einst hat man seine Mängel kaschiert, heute versteckt man seine Fähigkeiten. Wer Adorno zitiert, gilt als großkotzige Elitesau. Aber wenn man sagt: „Adorno? Sie meinen den neuen Fünftürer von VW?“ – dann ist man im Gespräch.

David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz.
Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.



… und die Presse schrieb:

Polemisch, selbstironisch, intelligent, eloquent, unterhaltsam, niveauvoll. Tretter gehört zur allerersten Riege junger politischer Kabarettisten, zu jenen, die nicht in den Fußstapfen eines Granden wie Dieter Hildebrandt versinken würden. Großartig. (Göttinger Tageblatt)

Tretter geht immer. Garantiert! (Bonner General-Anzeiger)
Kabarett

Matthias Reuter: Wenn ich groß bin, werd ich Kleinkünstler

- Leipzig Premiere -

Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“ antwortete Matthias Reuter als Kind meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben. Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt.

Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Er hat Verständnis dafür, dass laut Umfragen ausgerechnet Günther Jauch das größte Vorbild der Deutschen ist, denn der gibt im Gegensatz zur Kanzlerin zumindest öffentlich zu, dass er mehr Fragen hat als Antworten. Das ist bei vielen nicht so.

Sokrates sagte noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese Zeiten sind vorbei. Heute präsentiert einem jeder die einzige und alleinige Wahrheit. Und da ist Vorsicht geboten. Denn Leute, die immer die Wahrheit kennen, haben sie sich meist selbst ausgedacht.
Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden.

Matthias Reuter kennt die Wahrheit auch nicht. Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Dafür ist er bislang einige Male mit lustig klingenden Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Publikumspreis des Reinheimer Satirelöwen 2017, aber auch z.B. mit der Jurypreis-Kappe des Wettbewerbs Tegtmeiers Erben im Jahr 2011. Studiert hat er auch: Germanistik auf Magister (also Kleinkunst-
Fachabitur). Und seit 2010 kann er davon leben. Bis 2070 muss er davon leben (sagt sein Rentenbescheid).
„Wenn ich groß bin, werd ich Kleinkünstler“ ist sein fünftes Programm.

Foto:Harald Hoffmann
Kabarett

Andreas Rebers: Ich helfe gern

- Leipzig Premiere -

Wenn Onkel Andi zu Besuch kommt, ist allenthalben große Freude und Heiterkeit im Saal. Aber warum?? Rebers ist kein Narr und hasst Clowns. Und wenn man genau hinschaut, erkennt man auch warum. Nachdem die Weisen die Burg verlassen haben, erobern die Narren die Zinnen und überall wird es lustig. Und damit das alles eine coole performance hat, werden wir informativ unterhalten oder unterhaltsam informiert. Hat hier jemand Angst vor der Wahrheit?? Oder sind wir alle schon dem Wahn verfallen?


Neulich konnte man lesen, der Rebers hilft uns die Angst zu nehmen. Vor allem die, vor uns selbst. Und man sah, dass es gut war!


Schon als Kind wurden er und seine vielen Geschwister zur Hilfsbereitschaft erzogen und es hält bis heut. Aber die gute schlesische Mutter hat ihn auch zur Wahrhaftigkeit und zur Bibel verpflichtet. Deshalb hat das Kind seine Diebstähle und kriminellen Taten auch immer zugegeben. Dann bekam er die Prügel, die er verdient hatte und die Mutter sah von der Kollektivstrafe der ganzen Geschwisterschar ab.


Reverend Rebers ist nur ein Arbeiter im Pointenberg des Herrn, aber mit der Wahrheit, vor allem der unbequemen, nimmt er es sehr genau. Denn wenn man Wahrheiten, die einem nicht passen, in den Schrank sperrt, werden sie giftig. Und damit nicht die Falschen den Giftschrank öffnen, macht er es lieber selber und nimmt zur Not auch die Prügel in Kauf. Das führt gelegentlich dazu, dass er die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt stellt. Deshalb schreibt die NZZ

„Dieser Mann ist eine Erweckung der Giftklasse A“

Und dieses Programm ist ein Programm über alles was toxisch ist. Schuldgefühle, faule Kredite, faule Ausreden, Nazismus und Narzissmus. Also ein Programm über uns. Die Moralische Großmacht Deutschland.

Hier wird Volkes Stimme mit Volkes Stimme entlarvt. Und wenn am Ende der Teufelsaustreibung noch etwas auf der Bühne herumliegt, kommt in der Zugabe der Tatortreiniger und beseitigt die restlichen Spuren.

Gegen Wahn und Populismus - hilft nur ein guter Exorzismus. Ich helfe gern. Wann und wo immer sie wollen!
Kabarett

Helmut Schleich: Kauf du Sau!

- Leipzig Premiere -

Ja, genau. Sie haben schon richtig gehört. Sie sollen kaufen. Und wenn Sie nichts kaufen, fliegen Sie raus! Denn: Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Aber Sie sollen nicht nur kaufen. Sondern auch verkauft werden. Nämlich für dumm. Weil Waren und Wahrheiten sich leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut …

An jeder Ecke steht ein Maulheld, der die neueste Zukunftsidee anpreist: Egal ob Europa, Digitalisierung, 3D-Drucker oder künstliche Intelligenz – überall Perspektiven, die keine sind. Oder zumindest nur für diejenigen, die auf dem Sonnendeck der Globalisierung sitzen. Das geht Helmut Schleich gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt der Münchner Kabarettist in seinem Programm „Kauf, Du Sau!“ der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe – bis die Konsumblase platzt!



Wer vermutet hatte, dass Schleichs vor heriges Programm „Ehrlich“ kaummehr zu toppen sei, der wird eines Besseren belehrt. Süddeutsche Zeitung

Schleich in Bestform, bissig, pointiert und am Puls der Zeit. Passauer Neue Presse

Der Münchner Kabarettist ist (noch) politischer geworden. Münchner Merkur

Helmut Schleich hat seinen Röntgenblick auf den Zeitgeist geschärft. Abendzeitung

Schleich ist und bleibt ein begnadeter Wortklauber. tz
Kabarett

SOS Familienurlaub

mit Elisabeth Hart, Angelika Hart, Claudius Bruns und Armin Zarbock

Familie Krämer macht Urlaub. Eine Seereise hatte Sohn Benjamin den Eltern zum Hochzeitstag versprochen. Yvonne und Ha.-Jo. hatten sich schon auf eine Kreuzfahrt gefreut, doch das noch immer im ‘Hotel Mama’ lebende ‘Bommelchen’ überrascht seine Eltern mit einer Hausboottour auf der Havel. Na prima.

Kaum haben sich die drei auf dem winzigen Bötchen eingerichtet, angelt Benjamin auch noch eine junge Frau aus dem Wasser. Schnell wird klar, Tanja ist zwar hübsch, aber durchaus keine Nixe. Das Geheimnis der Blondine ist schnell gelüftet, doch nun gehen die Turbulenzen erst richtig los. ‘S.O.S. Familienurlaub’ holt sich alle Probleme an Bord, die einer Familie in der Brandenburgischen Provinz begegnen können.

Die Zuschauer sitzen ja zum Glück auf dem Trockenen und haben gut lachen.

Zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne: die Halbschwestern Angelika und Elisabeth Hart, die Leipziger Theaterlegende Armin Zarbock und Bommelchen Claudius Bruns.
Kabarett

LACHMESSE

Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie: Gleich knallt´s

Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie haben ihre eigene Form des Kabaretts gefunden.
Entwaffnend komisch bis romantisch-melancholische, politisch-agitierend bis kalauernd versöhnliche, junge Kleinkunst. Wenn sich das real-fiktive Liebespaar nicht gerade äußerst unterhaltsam verquatscht, singen und tanzen sie selbstkomponierte Lieder, spielen auf der Lichtorgel und führen eine Smartphonie auf. Ein Knaller folgt auf den anderen. Aber ganz leise.


Kurz vor dem Weltuntergang bringen Wiebke Eymess und Friedolin Müller ein neues Programm auf die Bühne. Während die Zivilisation eine Endzeitmelodie aus dem letzten Loch pfeift, basteln die Zwei von der Fensterbank an einem finalen Feuerwerk, das nur aus Zündschnüren besteht.
Und im Kopf der Zuschauer beginnt es zu leuchten!


Nach MitternachtSpaghetti und PARADIESSEITS geht ihr einzigartiges Wort- und Sing-Duell nun in die Dritte Runde! Wieder ist das Private politisch und jeder Disput führt vom Hölzchen auf Stöckchen und zurück. Bis es knallt. Oder auch nicht.
Kabarett

LACHMESSE

Philipp Weber: Weber N° 5: Ich liebe ihn!

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist: Warum machen wir da mit?

Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor?

Ganz klar: Philipp Weber. Sein neues Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“
Kabarett

Katrin Weber: "Nicht zu fassen"

Nicht zu fassen, da ist das neue Soloprogramm und dazu das Debüt-Album "Ich würd Dich gerne wieder siezen"! Hier bekommt das Publikum wieder all ihre Facetten und ihre wunderbare Wandlungsfähigkeit geboten, komödiantisch, musikalisch und zuweilen auch akrobatisch.

Und immer erkennbar: Katrin Weber. Feiner Humor wechselt mit derbem Klamauk, divenhafte Verletzlichkeit mit fast burschikosen Momenten. Katrin Weber rührt und verführt, seufzt, säuselt und säuft, pariert gelassen (die Männerwelten) und parodiert ausgelassen, zuweilen auch sich selbst und bleibt so auf ihre Art einfach nicht zu fassen.

Ihr neues Solo wurde lange erwartet. Eher unerwartet dagegen kommt ihre erste Solo-CD "Ich würd Dich gerne wieder siezen". Von Tobias Künzel, einem der Köpfe der "Prinzen", produziert, entstand feinster Kleinkunst-Pop und vereint all ihre Stärken mit Seiten, die man bislang von ihr noch nicht kannte. Musikalische Kostproben von der CD gibt es auch im neuen Programm "Nicht zu fassen".
Fazit: Unterhaltung - ganz oben angesiedelt, Kleinkunst - großformatig verpackt.
Kabarett

"Mutti vor der Tür"

Elisabeth Hart, Katrin Hart, Jens Eulenberger, Claudius Bruns

Stellen sie sich vor, es klingelt und Mutti aus Dresden steht vor der Tür. In der Hand hat sie zwei Koffer und plötzlich steht sie im Wohnzimmer mit dem Satz: „Ihr müsst mich mal für ein paar Tage aufnehmen. Ich habe nämlich keine Wohnung mehr.“

Doch aus ein „paar Tagen“ werden Wochen und es drohen Monate zu werden. Jetzt heißt es Zusammenrücken auf engstem Raum. Eine innerfamiliäre Zerreißprobe. Dabei lernen Tochter und Schwiegersohn die resolute „Abendspaziergängerin“ ganz neu kennen. Mutti hat zu allem eine eigene Meinung und natürlich stets konträr zu der ihrer Tochter.

Die drängenden Fragen der Zeit: Wie viele Flüchtlinge verträgt das Land, warum werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer und wo bleibt eigentlich das erhoffte Enkelkind? Ist unsere Demokratie noch demokratisch und warum fallen Marmeladenbrötchen immer auf die Marmeladenseite? All diese Fragen beantwortet Mutter verblüffend einfach. Aber Muddi fragt ja keener.

Viel Spaß beim Crash der Generationen. Und das in jeder Beziehung.
Academixer-Programm
Darsteller Katrin Hart, Elisabeth Hart, Jens Eulenberger Musiker Claudius Bruns Regie Volker Insel
Kabarett

"Alles Wurschd"

mit Carolin Fischer, Elisabeth Hart, Jens Eulenberger, Ralf Bärwolff

Das hätte Solli Janka, die Betreiberin der topmodernen Metzgerei „Fleischboutique Meating Point“, nicht gedacht: Da pflegt der Bundestagsabgeordnete Günther Korf jeden Mittag bei ihr zu speisen - endlich mal ein Politiker, der einem auch was nützen könnte! Besonders im Kampf gegen den riesigen Schlachthof, der am Rande der Stadt entstehen soll. Und dann verschwindet der Mann einfach! Ein Abgeordneter mehr oder weniger wäre ja an sich wurschd – wäre da nicht der häßliche Verdacht, dass der Abgeordnete Korf hier in der Metzgerei als Zutat für Bierschinkenwurst verarbeitet wurde.

Und das wirft Fragen auf: Wo kommt unser Essen her, und warum essen wir dann nichts anderes? Wo kommen all die Veganer her, und welche Grenze kann man dagegen dichtmachen? Wie gehen wir mit Kreatur um, und wie schmeckt eigentlich Politiker?

Wer könnte ein Interesse daran haben, dass Korf verwurstet wird? Sollis Opa, der das Schlachten noch von Stalin persönlich gelernt hat? Raschid, der indische Mitarbeiter, kann zwar besser deutsch als ein ganzer Pegida-Aufmarsch – aber hält seine Integrationsfassade, wenn heilige Kühe in den Schlachthof müssen? Und wie weit würden die Nachbarn gehen, um billiges Fleisch kaufen zu können?

So wird die „Fleischboutique Meating Point“ zum Schmelztiegel der Gesellschaft, in dem jeder sein Süppchen kocht. Und schon Bismarck hat gesagt: „Die Leute sollten besser nicht wissen, wie Gesetze und wie Würste gemacht werden.“



Ernährungswissenschaftlicher Hinweis: Das Programm ist geeignet für Fleischfresser und Veganer.



Inhaltsstoffe:

Für „Alles wurschd“ haben wir politisches Kabarett und Volkstheater halb und halb durch den Fleischwolf gedreht und das Ganze mit szenischen Leckerbissen, Krimi-Filetstückchen und scharfem Witz fein abgeschmeckt – das Ergebnis?! Kosten kommen!!!



Es spielen:

Carolin Fischer unter anderem als Frau Sturm…
Elisabeth Hart unter anderem als Solli Janka…
Jens Eulenberger unter anderem als Raschid…
Ralf Bärwolff unter anderem als Opa Horst…
Jörg Leistner als musikalischer Mettpate…


Buch: Thilo Seibel
Co-Autoren: Martin Maier-Bode; Jens Neutag; Ensemble

academixer-Programm

Regie: Hans Holzbecher