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Panorama Museum

Als ein Museum der bildenden Künste präsentiert das Panorama neben seinem Hauptsammlungsgegenstand, dem Monumentalgemälde "Frühbürgerliche Revolution in Deutschland" von Werner Tübke, wechselnde Ausstellungen, die neben kunsthistorischen Themen vorallem der zeitgenössischen figurativen Kunst von internationalem Rang gewidmet sind.

Im Blaubuch der Bundesregierung wird es als ein "Kultureller Gedächtnisort" mit besonderer nationaler Bedeutung geführt. Hierzu gehören zwanzig Institutionen in den Neuen Bundesländern.

Am 07. September 2011 wurde das Panorama Museum mit dem "Europäischen Kulturerbe-Siegel" ausgezeichnet.

Kontakt

Panorama Museum
Am Schlachtberg 9
D-06567 Bad Frankenhausen

Telefon: +49 (0)34671 61 90
Fax: +49 (0)34671 6 19 20
E-Mail: info@panorama-museum.de

 

Telefon: 034671 61921 (Besucherservice)
Telefax: 034671 61920 (Besucherservice)

ÖFFNUNGSZEITEN:
November bis März
Montag: geschlossen
Dienstag - Sonntag: 10 - 17 Uhr
April bis Oktober
Montag: geschlossen
Dienstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr
In den Monaten Juli und August ist auch montags von 13 - 18 Uhr geöffnet.
Sonst ist das Museum montags (außer an gesetzlichen Feiertagen) sowie am 24. Dezember geschlossen.

MUSEUMSEINTRITT:
Erwachsene 7,00 €
ermäßigt (Schüler, Studenten und Schwerbeschädigte) 6,00 €
Kinder (6 - 16 Jahre) 3,00 €
Ausstellung

Paul Citroen.
Der Mensch vor der Kunst

Paul Citroen (1896-1983) studierte zwischen 1922 und 1924 am Bauhaus in Weimar. 1933 gründete er mit Charles Roelofsz in Amsterdam die Nieuwe Kunstschool, eine private, an der deutschen Ausbildungsstätte orientierte Kunstakademie, an der er namhafte Dozentinnen und Dozenten versammelte. Ab 1935 arbeitete Citroen gleichzeitig als Lehrer an der Kunstakademie Den Haag, wo er dem Bauhaus weiter verpflichtet blieb und wichtige Impulse für die Entwicklung der niederländischen Kunst gab. Zum Bauhausjahr 2019 zeigt das Panorama Museum eine Übersichtsschau mit rund 80 Werken des Künstlers, die den Weg von Weimar in die Niederlande nachzeichnen und seine Entwicklung eindringlich dokumentieren.

Obschon sich Citroen auch der Landschaft widmete, lag sein Fokus immer auf dem Bild des Menschen. Als er 1983 in Wassenaar in den Niederlanden starb, hinterließ er mehr als 7000 Porträts – Gemälde, Zeichnungen und Fotografien, die seinen engsten Vertrauten ebenso galten wie den befreundeten Größen aus Kunst und Kultur. Die Ausstellung, entstanden in Kooperation mit dem Museum de Fundatie in Zwolle und Heino/Wijhe in den Niederlanden, zeigt den Künstler vor, in und mit der Kunst.

(Bild: Paul Citroen, Porträt Heinz Aron, ca. 1922, Öl auf Leinwand auf Holz, 40 x 32 cm, Museum de Fundatie (Sammlung Provinz Overijssel), Zwolle und Heino/Wijhe VG Bild-Kunst Bonn, 2018)
Ausstellung

Monumentalbild von Werner Tübke

Im Zentrum des Panorama Museums steht das Monumentalgemälde "Frühbürgerliche Revolution in Deutschland" von Werner Tübke (1929-2004). Auf einer Länge von 123 m Umfang und einer Höhe von 14 m entfaltet sich in altmeisterlicher Formensprache ein "theatrum mundi", das zu einer Reise in die Vergangenheit einlädt.

Ein epochales Gemälde des Umbruchs vom Spätmittelalter zur Neuzeit, aber auch ein universales, zeitloses Welttheater, in dem Grundthemen der Menschheit wie Liebe und Hass, Geburt und Tod die unendliche Wiederkehr des Gleichen versinnbildlichen. Werner Tübkes "Zauberberg der Geschichte" verkörpert den Gipfel seines Lebenswerkes wie einen Glanzpunkt abendländischer Kunst überhaupt.

Ausstellung

Bronzeplastiken von Lotta Blokker

Seit 2010 präsentiert das Panorama Museum auf dem Vorplatz 4 Bronzeplastiken der holländischen Künstlerin Lotta Blokker.
Trotz ihrer jungen Jahre zählt die 1980 in Amsterdam geborene Künstlerin schon zu den erfolgreichsten Bildhauern Hollands. Mit 19 Jahren ging sie nach Italien, um an der Florence Academy of Art in Florenz ein vierjähriges Studium der Zeichnung und Bildhauerei zu beginnen. Bereits im ersten Studienjahr erhielt sie auf Grund ihrer Begabung ein Förderstipendium. Als Ausnahmetalent wurde sie im 2. Studienjahr Lehrassistentin in der Bildhauerklasse und übernahm noch vor Ende ihrer Regelstudienzeit einen Lehrauftrag für Skulptur. Nach 3 Jahren Lehrtätigkeit kehrte sie nach Amsterdam zurück, wo sie lebt und arbeitet.
Ausstellungen / Museum Lyonel Feininger Galerie Quedlinburg Quedlinburg, Finkenherd 5a
Ausstellungen / Museum KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora Nordhausen, Kohnsteinweg 20