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Staatliche Münzsammlung München

Die Staatliche Münzsammlung München zählt zu den ältesten Sammlungen ihrer Art in Europa. Ihre Anfänge reichen zurück in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. In der Renaissance begannen Fürsten und reiche Privatpersonen allerlei seltene und kostbare Dinge zusammen zutragen. In Kunst- und Wunderkammern wurden Goldschmiedearbeiten, Skulpturen, Gemälde, Kupferstiche, Kuriositäten, wissenschaftliche Instrumente und auch zahlreiche Münzen unter einem Dach vereinigt. Kunstkammern dienten der fürstlichen Repräsentation und Selbstdarstellung und sollten den Ruhm und das Ansehen ihres Besitzers mehren.

Die Sammlung
Die Staatliche Münzsammlung München ist eine Universalsammlung von Münzen, Medaillen, Banknoten, Wertpapieren und geschnittenen Steinen. Die Sammlung hat einen Bestand von etwa 300.000 Objekten, die ältesten stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Schwerpunkte der Sammlung sind die Antike, Bayern und Medaillen.

Kontakt

Staatliche Münzsammlung München
Residenzstraße 1
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89-22 72 21
Fax: +49 (0)89-29 98 59
E-Mail: info@staatliche-muenzsammlung.de

 

Eingang über Kapellenhof
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Staatliche Münzsammlung München

1 Ausstellung

Glänzende Propaganda. Die metallene Stimme des Papstes

Die Ausstellung ist den Medaillen des Heiligen Stuhls gewidmet. Der Begriff Medaille kommt vom italienischen Wort medaglia, das sich von lateinisch metallum ableitet. Unter einer Medaille versteht man eine Schau- oder Denkmünze, die jedoch im Unterschied zum umlaufenden Münzgeld nicht als Zahlungsmittel, sondern als Erinnerungsstück dient. Die erste Medaille auf einen Papst wurde von Andrea Guazzalotti auf den Tod Nikolaus’ V. im Jahr 1455 geschaffen.

Die wichtigste Neuerung in der Geschichte der päpstlichen Medaillenproduktion fand unter Paul V. (1605–1621) statt. Er institutionalisierte die Ausgabe einer Jahresmedaille (Medaglia annuale), die bis heute am Peter und Pauls-Tag, dem 29. Juni, verteilt wird. In den metallenen Verlautbarungen dieser Schaustücke spiegelt sich wie in einem Brennglas das für den Heiligen Stuhl bedeutsamste Ereignis des jeweiligen Jahres wider. Ihr historischer Quellenwert ist dementsprechend hoch, wurde aber bislang kaum erforscht.

Der Heilige Stuhl

Mit dem Ausdruck wird die päpstliche Regierung bezeichnet, also der Heilige Vater, die Kardinalskongregation und die Kurialbehörden. Sitz der Regierung ist der Vatikan mit Peterskirche und den umliegenden Verwaltungsgebäuden. Seit dem 6. Jh. führt der Bischof von Rom den Papsttitel. Nach der Entscheidung des Ersten Vatikanischen Konzils (1869/70) umschließt der Primat des Papstes die volle und höchste Regierungsgewalt in Sachen des Glaubens und der kirchlichen Ordnung.

Nach 1870 wurde die Rolle des Heiligen Stuhls neu geschrieben. In den Kriegen der Neuzeit waren die Päpste als Landesherren stets Partei gewesen. Nach dem Verlust des staatlichen Territoriums konnten die folgenden Päpste das Profil des Heiligen Stuhls als neutraler Akteur und Friedensvermittler neu modellieren. So ist der Heilige Stuhl seit Ende des 19. Jhs. eine feste Größe in der internationalen Politik, gewissermaßen als unparteiisches moralisches Weltsubjekt.

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Kinderprogramm

Eine Zeitreise zu den Ursprüngen des Geldes

Das Kinderprogramm der Staatlichen Münzsammlung

Wir bieten sowohl für Kindergartengruppen als auch für Schulklassen kostenfrei ein interaktives museumspädagogisches Programm an. Außerhalb eines normalen Museumsbesuches erhalten die Kinder bzw. die Jugendlichen die seltene Gelegenheit, unsere originalen Exponate – vom chinesischem Teegeld bis zur 2500 Jahre alten Silbermünze – nicht nur selbst in die Hand zu nehmen, sondern durch die intensive Beschäftigung mit den Objekten und Münzen folgenden Fragen auf den Grund zu gehen.

Was ist ‚Geld’?
Wie muss ein Gegenstand beschaffen sein, dass man ihn als ‚Geld’ bezeichnen kann? Wie funktionierten Gesellschaften, die nicht über ‚Geld’ im heutigen Sinne verfügten? Wie kam es zur Erfindung der ersten Münzen?

Wie kann ‚Geld’ aussehen?
Bei den verschiedensten Natur-Völkern haben sich überall auf dem Globus unterschiedliche Arten von ‚Geld’ entwickelt: Von den Hundezahnketten und Kesselgongs aus Indonesien, über das Meeresschneckengeld Ozeaniens bis hin zum Eisengeld Afrikas.

Wie sah Münzgeld früher aus?
Von den berühmten Tetradrachmen des klassischen Athens, über römische Sesterzen, mittelalterlichen Pfennigen, den Talern der frühen Neuzeit bis hin zum Euro: In der über 2500-jährigen Geschichte der Münzen prägten die unterschiedlichsten Völker, Reiche und Nationen ihr eigenes Geld.

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Online-Shop

Publikationen / Museumsshop

Wer die Staatliche Münzsammlung in der Münchner Residenz besucht, steht als erstes im Museumsshop. Dort löst man in aller Regel die Eintrittskarte, nimmt vielleicht den Katalog zu einer Sonderausstellung mit oder wartet bis zum Beginn einer Führung (nach vorheriger Vereinbarung). Der Shop steht aber nicht nur am Anfang und Ende eines Rundgangs durch die Museumsräume, sondern erfüllt einen ganz eigenen Zweck: Dort findet der interessierte Besucher eine Reihe von Publikationen über das Museum und seine Bestände. Etwa über "Die Geschichte der D-Mark von 1945 bis zum Euro". Oder über "Rom und die Germanen. Das Zeugnis der Münzen". Raymond Corbin "Dessins - Médailles - Sculptures" findet der interessierte Hobby-Numismatiker ebenso wie eine Publikation zum Thema "Sport - Bild - Sieg. Münzen und Gemmen der Antike".

Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Münzen und Medaillen als Motive auf Postkarten verewigt; Kopien bedeutender Münzen und Medaillen sind im Museumsshop ebenfalls erhältlich. Unser Tipp: Überraschen Sie Freunde und Verwandte mit einer ausgefallenen Geschenkidee und verschenken Sie eine Eintrittskarte für das Münzmuseum. Fragen Sie am besten im Museumsshop nach.

Unsere Publikationen können Sie auch über unser Bestellformular anfordern. Dieses finden Sie auf unserer Interenteseite:
www.staatliche-muenzsammlung.de/publikationen.html


Telefon +49 - (0)89 - 22 72 21
Fax +49 - (0)89 - 29 98 59
E-Mail: publikationen@staatliche-muenzsammlung.deMuseumsshop

Geöffnet hat der Museumsshop während der Öffnungszeiten der Staatlichen Münzsammlung.

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Staatliche Münzsammlung München

Die Staatliche Münzsammlung München zählt zu den ältesten Sammlungen ihrer Art in Europa. Ihre Anfänge reichen zurück in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. In der Renaissance begannen Fürsten und reiche Privatpersonen allerlei seltene und kostbare Dinge zusammen zutragen. In Kunst- und Wunderkammern wurden Goldschmiedearbeiten, Skulpturen, Gemälde, Kupferstiche, Kuriositäten, wissenschaftliche Instrumente und auch zahlreiche Münzen unter einem Dach vereinigt. Kunstkammern dienten der fürstlichen Repräsentation und Selbstdarstellung und sollten den Ruhm und das Ansehen ihres Besitzers mehren.

Die Sammlung
Die Staatliche Münzsammlung München ist eine Universalsammlung von Münzen, Medaillen, Banknoten, Wertpapieren und geschnittenen Steinen. Die Sammlung hat einen Bestand von etwa 300.000 Objekten, die ältesten stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Schwerpunkte der Sammlung sind die Antike, Bayern und Medaillen.
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Staatliche Münzsammlung München

Ausstellungen / Museum Pinakothek der Moderne München München, Barer Straße 40
Ausstellungen / Museum Haus der Kunst München München, Prinzregentenstr. 1
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Museum of Urban and Contemporary Art München, Hotterstr. 12
Ausstellungen / Ausstellung Alexander Tutsek-Stiftung München München, Karl-Theodor- Straße 27
Ausstellungen / Museum Rathausgalerie Kunsthalle München München, Marienplatz 8
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Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Ausstellungen / Museum Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München, Theatinerstraße 8
Ausstellungen / Museum Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg, Donaumarkt 1
Ausstellungen / Museum Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
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