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Stadttheater Aschaffenburg

Das Kulturamt der Stadt Aschaffenburg entwickelt den Spielplan für das Stadttheater. Mit großen Orchesterkonzerten, Operetten-, Musical- und Tanztheaterproduktionen bespielt es zudem die Stadthalle am Schloss. Da das Stadttheater Aschaffenburg kein eigenes Ensemble hat, werden Theater, Kompanien und Orchester aus Deutschland und der Welt engagiert. So kann das gesamte Spektrum eines Mehrspartenhauses abgebildet werden.

Im Sprechtheater kommen neben zeitlosen Klassikern und Adaptionen literarischer Vorlagen maßstabsetzende Autoren der Gegenwart auf die Bühne. Das Musiktheater bietet sowohl Kammeroper-Formate als auch kurzweilige Musicals und Operetten. Ein spannendes Kinder- und Jugendtheaterprogramm für alle Altersstufen komplettiert den Spielplan.

Das Stadttheater ist auch Plattform für profilierte lokale Schauspielensembles wie das ab:art-theater, das mot (Ensemble des Erthaltheaters) und das 12 Stufen Theater. Bei unserem Konzertangebot bildet das Collegium Musicum Aschaffenburg eine feste Größe als lokaler, semiprofessioneller Klangkörper. In der Reihe „Grenzgänge“ bereichert das Aschaffenburger Hofgarten Kabarett den Spielplan. Zudem gibt es hier Rock, Pop und Jazz.

Die Architektur des Stadttheaters vereinigt, wie auch der Spielplan, zeitgenössische und traditionelle Stile. Die wechselvolle Geschichte des Theaters lässt sich an der vielgestaltigen Fassade ablesen. Die klassizistische Fassade zum Karlsplatz erinnert an die Anfangszeit des Theaters nach 1811.

Im Inneren überrascht der klassizistische Zuschauerraum – einer der schönsten Räume Aschaffenburgs und der baugeschichtlich wertvollste Teil des Theaters. Neben dieser Hauptbühne (Bühne 1) gibt es eine Studiobühne (Bühne 2) und einen Raum für kleinere Formate (Bühne 3).

(Foto: Stadttheater Front, © Nikolai Nowitzki)

Kontakt

Stadttheater Aschaffenburg
Schlossgasse 8
D-63739 Aschaffenburg

Telefon: +49 (0) 60 21 / 330 1888
Fax: +49 (0) 60 21 / 330 1889
E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de

 

Öffnungszeiten Theaterkasse
September bis Dezember: Mo bis Fr 10 - 18 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr
Januar bis Juli: Mo bis Fr 13 - 18 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr
Geschlossen: 24.12.2015 - 03.01.2016 | 08. + 09.02.2016
Konzert

Konzert: Musikverein "Harmonie" Laudenbach 1951 e.V.

Schöntalkonzert

Musikverein "Harmonie" Laudenbach 1951 e.V.
Konzert

Konzert: hr-Sinfonieorchester

Werke von Haydn und Mahler

Leitung: Andrés Orozco-Estrada
Violoncello: Gautier Capuçon


Joseph Haydn (1732-1809): Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur
Gustav Mahler (1860-1911): Sinfonie Nr. 5

Als Kapellmeister des Fürsten Esterhazy konnte Joseph Haydn für ein Orchester voller Virtuosen komponieren. Zu ihnen zählte in den 1760er Jahren auch der herausragende Cellist Joseph Weigl, dem das Konzert C-Dur sozusagen auf den Leib geschrieben wurde. Die Solopartie bewegt sich passagenweise in den Tonregionen der Bratsche oder sogar der Geige und verlangt die seinerzeit noch kaum verbreitete Technik des Daumenaufsatzes auf dem Griffbrett. Sicher waren nur ganz wenige zeitgenössische Cellisten in der Lage, diese brillante Musik zu spielen – doch bei dem französischen Weltklasse-Solisten Gautier Capuçon wird sie zweifellos in besten Händen sein.

„Es gibt seit Beethoven“, so bemerkte Gustav Mahler einmal, „keine Musik, die etwas taugt, die nicht ihr inneres Programm hat.“ Hat auch Mahlers fünfte Sinfonie von 1901/02 ein geheimes Programm? Zumindest war wohl der berühmte vierte Satz, das innig-beseelte „Adagietto“, ein Liebesbekenntnis an Alma, seine spätere Ehefrau. Und mit der großen Liebesgeschichte der beiden könnte man auch das ungewöhnlich breite Ausdrucksspektrum der übrigen Werkteile in Verbindung bringen. Es reicht von Wut, Schmerz und Verzweiflung im Kopfsatz über den „Wirbeltanz“ und das „Chaos“ (Mahlers Worte) des Scherzos bis zum jubelnden Überschwang, der musikantischen Spielfreude des Finales.
Konzert

Konzert: Bezirksjugendsinfonieorchester Unterfranken

Werke von Schumann, Bizet und Copland

Bezirksjugendsinfonieorchester Unterfranken & Jugendorchester Lisieux (Frankreich)
Dirigenten: Laurent Delanoë & Hermann Freibott


George Bizet (1838-1875): Ouvertüre „Patrie“ op. 19
Jeux d’enfants
Aaron Copland (1900-1990): Fanfare for the Common Man
Robert Schumann (1810–1856): Sinfonie Nr. 4

Das Bezirksjugendsinfonieorchester Unterfranken spielt gemeinsam mit dem französischen Jugendorchester aus Lisieux (Orchestre symphonique du Conservatoire à rayonnement départemental de Lisieux). Die beiden Orchester treffen sich bereits zum vierten Mal mit ihren Dirigenten Laurent Delanoë und Hermann Freibott um ein gemeinsames Konzertprogramm einzustudieren. Das Konzert bestreiten insgesamt 70 junge Musikerinnen und Musiker, wovon 30 aus der Normandie und 40 aus Unterfranken stammen.

Das Bezirksjugendsinfonieorchester Unterfranken e.V. (BJSO) ist eine Kulturmaßnahme des Bezirks Unterfranken und der Dr. Georg-Schäfer-Jugendstiftung Schweinfurt unter Vorsitz des Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel. Durch die Teilnahme beim BJSO lernen die jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 14 bis 26 Jahren sinfonische Meisterwerke der Barockmusik, der Wiener Klassik, der Romantik, der Moderne und der Avantgarde durch eigenes Musizieren kennen. Als großes Symphonieorchester trifft es sich zweimal jährlich in immer neuer Besetzung mit jungen Musikerinnen und Musikern aus ganz Unterfranken zu einer einwöchigen Probenphase in der Bayerischen Musikakademie Hammelburg. Unter der künstlerischen Leitung von Hermann Freibott werden in den Arbeitsphasen große sinfonische Werke zusammen mit einem hochkarätigen Dozententeam von Orchestermusikern musikalisch erschlossen und eine gezielte Fortbildung der jungen Menschen im Orchester erreicht. Den Abschluss der Probenphasen bilden jeweils zwei Konzerte in Unterfranken.
Theater

Sprechtheater: Unser Dorf soll schöner werden

Von Klaus Chatten | Deutsches Theater Göttingen

„Wir sind Golddorf! Maunker, freuet euch!“ – So titelte die Lokalzeitung einst über Maunke. Heute erntet das Dörfchen andere Schlagzeilen. Nämlich, dass Hubert Fängewisch in seinem Partykeller Hitlers Geburtstag feiert und sein Sohn Dirk wegen versuchten Totschlags an einem Asylbewerber im Gefängnis sitzt. Das bringt den Wutbürger Fängewisch auf die Palme. Er fühlt sich nach Strich und Faden beschissen. Und zwar um sein Leben. Dass er, ausgerechnet er, der dreißig Jahre in der SPD und vierzig Jahre als Bergmann gedient hat, jetzt von der Lügenpresse aus seinem eigenen Dorf vergrault wird, das wird er denen nie verzeihen! Anstatt schön ist Hubert Fängewischs Dorf heute braun und hässlich. Man muss sagen, nicht ohne sein eigenes Zutun!

Regie: Ruth Messing
Bühne und Kostüm: Johannes Frei
Mit Ronny Thalmeyer
Konzert

Konzert: 2. Schönbusch-Serenade

Bartholdy Quintett:
Ulf Schneider, Violine
Anke Dill, Violine
Volker Jacobsen, Viola
Barbara Westphal, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Quintett c-Moll KV 406
Robert Krampe (geb. 1980): “…mein Saitenspiel”, komponiert für das Bartholdy Quintett
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Quintett A-Dur op. 18

Ein Streichquintett in fester Besetzung ist eine Seltenheit, denn üblicherweise wird ein Gast von einzelnen Streichquartetten eingeladen, um dann punktuell als Quintett gemeinsam zu musizieren.

Die fünf prominenten Musiker stellten bei Durchsicht der Literatur heraus, dass es außer dem bekannten Repertoire wahre Perlen herausragend schöner Werke für Streichquintett gibt, die so gut wie nie in Konzerten zu erleben sind. Dies zu ändern, haben sich die Künstler, die sich bereits über viele Jahre kennen und als Professoren an verschiedenen deutschen Musikhochschulen tätig sind, auf die Fahne geschrieben.

Die langjährige kammermusikalische Erfahrung der einzelnen Mitglieder fließt in die gemeinsame, kontinuierliche und intensive Arbeit ein und ermöglicht so Interpretationen größter Homogenität und Virtuosität.

Zusätzlich eint die Musiker des Bartholdy Quintetts die Lust auf Neues. Daher hat das Quintett einen Kompositionsauftrag an den Lübecker Komponisten Robert Krampe vergeben, die im April 2011 ihre Uraufführung erlebte.
Konzert

Konzert: Musikverein Schippach

Schöntalkonzert

Musikverein Schippach
Konzert

Konzert: Carillonkonzert

Im Schlosshof eine Stunde dem Glockenspiel im Ostturm des Schlosses lauschen

Es spielt Mathieu Daniël Polak, Niederlande

Mathieu Polak wurde 1972 geboren. Er studierte an der niederländischen Carillonschule in Amersfoort, welche zur Universität der Künste Utrecht gehört. Heute unterrichtet er selbst als Dozent an dieser Schule. Er ist zudem Glockenspieler an der Erasmus-Universität Rotterdam und in der Stadt Spakenburg. Polak spielte Konzerte in ganz Europa, in Asien und Amerika. In Aschaffenburg spielt er Werke von niederländischen, israelischen, französischen, peruanischen, deutschen und amerikanischen Komponistinnen und Komponisten aus verschiedenen Epochen.
Theater

Sprechtheater: Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt | Staatstheater Mainz

Wie reagiert ein genialer Wissenschaftler, der eine ungeheuerliche Entdeckung macht, die das Ende der Menschheit bedeuten kann, wenn sie in die Hände der Macht fällt? – Er spielt den unzurechnungsfähigen, psychisch Kranken und lässt sich in die Psychiatrie einweisen. So macht es der Physiker Möbius, nach der Devise: Lieber selbst verrückt werden, als dass die Welt zum Irrenhaus wird!

Im Nervensanatorium trifft er jedoch auf zwei nicht minder gewiefte Mitpatienten. Die zwei Kollegen, der schüchterne Einstein und der verschmitzte Newton, eigentlich Geheimagenten aus Ost und West, sind Möbius auf brutale Weise auf der Spur, um sich jeweils in den Besitz der Formel zur Herstellung der unschlagbaren Vernichtungswaffe zu bringen. Besessen von ihrem Auftrag, schrecken die drei Physiker vor nichts zurück und sind bereit über Leichen zu gehen. Bis sie an den Punkt kommen, an dem sie die Masken voreinander fallen lassen und gemeinsam beschließen, der Außenwelt für immer den Rücken zu kehren – auf dass sie ihre Erkenntnisse mit ins Grab nehmen.

Doch, „was einmal gedacht wird, kann nicht mehr zurückgenommen werden“ und alles kommt ganz anders. Unbändige Komik und blankes Grauen liegen in Dürrenmatts groteskem Zweiakter eng beieinander.

Inszenierung: K.D. Schmidt
Bühne: Wolf Gutjahr
Musik: Christoph Iacono
Dramaturgie: Malin Nagel

Mit Monika Dortschy, Johannes Schmidt, Denis Larisch, Klaus Köhler, Martin Hermann, Liese Lyon, Gesa Geue, Anna Steffens, Lorenz Klee
Theater

Sprechtheater: Captain´s Dinner

Von Michael Herl | Stalburgtheater

Da liegt er nun am Strand einer einsamen Insel. Ein älterer Herr im Smoking, in der Tasche eine kleine Flasche Champagner. Wie kommt er hierher? Im Aufwachen führt er Selbstgespräche. Spricht von Pastrami, Spiegeleiern und Gin Tonic. Doch ganz menschenleer ist das Eiland nicht. Eine junge Frau schleicht herbei. Eine Eingeborene? Und nun? Langsam entwickelt sich eine Art von Kommunikation („Ich Wolfgang, Du Jane. Haste verstanden?“), die jedoch nicht weit führt („Humor verstehste also auch nicht. Das kann ja heiter werden“).

Irgendwann stellt sich heraus: Der Herr, ein Großindustrieller im Ruhestand, war mit seiner Gattin auf Luxuskreuzfahrt und während des Captain’s Dinners mit beträchtlicher Schlagseite über Bord gegangen. Und sie? Eine Eingeborene ist sie nicht, das wird schnell klar. Doch was treibt sie sonst so mutterseelenallein auf dieser gottverdammten Insel? Schon wieder eines dieser unzähligen „Alter Mann trifft junge Frau“-Stücke, die alle irgendwie gleich enden, was man schon nach zehn Minuten ahnt? Nein. Eine behutsame, doch hochamüsante Studie über das Älterwerden mächtiger Männer und das Karrierestreben junger Frauen. Am Beispiel zweier Verlorener auf einer paradiesischen Insel. Und wie das endet, erfährt man erst ganz zum Schluss.

Regie: Katja Lehmann | Bühnenbild: Mo Bauer | Musik: Filippo Tiberia | Licht und Hubschrauberpilot: Sebu Reinke | Kostüm: Petra Gismann | Mit Undine Schmiedl und Andreas Wellano

3-Gänge-Menü gewünscht?
Optional im Anschluss an die Vorstellung: 3-Gänge-Menü sowie 1 Glas Champagner mit Kanapee in der Theatergastronomie Jedermann, direkt im Stadttheater. Kosten: 55 EUR (inkl. Theaterkarte für die Vorstellung!). Nur an der Theaterkasse erhältlich.
Jazz

Grenzgänge: Aschaffenburger Jazzbigband

"plays Yellow Jackets and more" | feat. Axel Schlosser (hr-Bigband)

Aschaffenburger Jazzbigband
Leitung: Peter Linhart


Im Mittelpunkt des Konzerts der Bigband der städtischen Musikschule unter Leitung des Saxophonisten Peter Linhart stehen Kompositionen der legendären Fusion-Formation Yellow Jackets, präsentiert im ungewohnten Bigbandsound. Dafür hat sich die Bigband mit Axel Schlosser, Solotrompeter bei der hr-Bigband, hochkarätige Verstärkung geholt.

Axel Schlosser wurde bereits als 17-jähriger Mitglied im Bundesjugendjazzorchester und war danach Leadtrompeter des Deutsch-Französischen Jazzensembles, bevor er 2002 zur Bigband des Hessischen Rundfunks stieß. Er ist Mitbegründer des Quintetts „L14,16“, das bis jetzt drei CDs veröffentlicht hat, von denen zwei mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Er kann auf die Zusammenarbeit mit Jazzmusikern wie Michael Brecker, Chris Potter, Till Brönner, Nils Landgren, Billy Cobham sowie den Yellow Jackets verweisen. Im Popularbereich arbeitete er zum Beispiel mit Annett Louisan, Max Greger, Paul Kuhn oder Hugo Strasser.

Ergänzt wird das Programm mit einem Querschnitt aus dem abwechslungsreichen Repertoire der Bigband, darunter einige neu eingeprobte Kompositionen von Gordon Goodwin, Bob Mintzer oder Wolfgang Dauner.

Die Aschaffenburger Jazzbigband hat sich nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Jazzgrößen wie Bob Mintzer, Maria Schneider, Peter Herbolzheimer, Rob McConnell, Wolfgang Dauner oder den New York Voices überregional einen hervorragenden Ruf erworben. Außerdem hat die Band zwei CDs mit Charlie Mariano und Ernie Watts als Gästen eingespielt.
Konzert

Konzert: Musikverein Eisenbach "Harmonie" e.V.

Schöntalkonzert

Musikverein Eisenbach "Harmonie" e.V.
Kinderprogramm

Junges Theater: Peterchens Mondfahrt

Nimmerland Theaterproduktion

Ab 7 Jahren

Zwei Wissenschaftlerinnen machen einen sensationellen Fund. Auf dem Mondgestein, das Neil Armstrong 1969 vom Apollo 11-Flug mit auf die Erde brachte, finden sie Fußspuren. Aber nicht von Neil Armstrong. Was war das für ein Lebewesen, das anscheinend vor Neil Armstrong auf dem Mond gewesen sein musste? Mit wissenschaftlicher Akribie begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Spurensuche. Mit modernen DNA-Analysen können sie schließlich beweisen, dass die Fußabdrücke von einem fünfbeinigen Maikäfer stammen.

Wird nicht auch in dem Märchen von "Peterchens Mondfahrt" von einem fünfbeinigen Maikäfer berichtet, der des Nachts mit zwei mutigen Kindern zum Mond geflogen ist? Jahrelang sammeln die beiden Wissenschaftlerinnen in der Region um Königstein am Taunus, wo das Märchen vor 100 Jahren von Gerdt von Bassewitz aufgeschrieben wurde, alle toten Maikäfer, die sie finden können. Und dann entdecken sie den Fund des Jahrhunderts: den Maikäfer Herrn Sumsemann. Jetzt können die Wissenschaftlerinnen den ersten Flug zum Mond endlich lückenlos rekonstruieren.

Die Schattentheater-Inszenierung basiert auf einer Konzertfassung von "Peterchens Mondfahrt" für Erzähler und Orchester von Thomas Lange und Thomas Dorsch. Die musikalische Einspielung kommt vom Orchester des Staatstheaters Oldenburg.

Textfassung & Regie: Thomas Lange
Musik: Thomas Dorsch
Musikeinspielung: Orchester des Staatstheaters Oldenburg
Bildregie: Dorothée Ruge
Schauspielerinnen: Elise Ose, Julia Bach, Nadine Monika Müller
Musical

Musiktheater: Sweet Charity

Musical von Cy Coleman | Theater Hof

Nach dem Film "Die Nächte der Cabiria" von Federico Fellini

Der Name ist Programm: Charity Hope Valentine ist eine grundgute, liebevolle und gutmütige junge Frau. Ihren bescheidenen Lebensunterhalt bestreitet sie zwar als erotische Tänzerin in einem zwielichtigen Etablissement, ihre Hoffnung auf eine glückliche Zukunft und darauf, einmal „den Richtigen“ zu finden, lässt sie sich aber nicht nehmen. Und tatsächlich lernt sie in einem steckengebliebenen Fahrstuhl den etwas tapsigen Oscar kennen, zwischen beiden funkt es sofort und ein Happy End scheint unvermeidbar. Doch zuvor gibt es einige Hindernisse zu überwinden und am Schluss kommt es ja doch immer anders, als man denkt.

1966 mit Shirley MacLaine in der Titelrolle verfilmt, bietet das mit Preisen überschüttete Erfolgsmusical von Cy Coleman musikalisch ganz großen Broadway und eine gleichermaßen heitere wie berührende Geschichte darüber, dass man sich im Leben und in der Liebe das Träumen nicht verbieten lassen darf.

Inszenierung und Choreografie: Kurt Schrepfer
Musikalische Leitung: Daniel Spaw
Mit Julia Leinweber, Cornelia Löhr, Julia Harneit, Birgit Reutter, Yana Andersson, Christian Venzke, Karsten Jesgarz, Thilo Andersson u.a.
Mit Opernchor und Ballett des Theaters Hof sowie den Hofer Symphonikern
Theater

Junges Theater: Play Galilei

Von Holger Schober | Comedia Theater Köln

Ab 13 Jahren

„Es gibt immer mehrere Wahrheiten. Zumindest drei. Deine. Meine. Und die eigentliche.“

Als erster Wissenschaftler seiner Zeit beweist Galileo Galilei, wie unser Sonnensystem aufgebaut ist. Er stellt mit seinen Entdeckungen das Weltbild seiner Zeit in Frage. Die Kirche aber lässt seine Wahrheit nicht gelten. Unter dem Druck der Inquisition widerruft der Forscher seine Erkenntnisse.

Als Vater dreier Kinder hat Galilei allerdings die Folgen seines Handelns nicht allein zu tragen. Es ist die Perspektive dieser Jugendlichen und die Auseinandersetzung damit, die den Stoff mit großer Leichtigkeit ins Heute holt. Wie gehen die Kinder von berühmten oder in dem Fall eher berüchtigten Eltern damit um, dass ihre Eltern in der Öffentlichkeit stehen und damit auch sie? Die Töchter und der Sohn Galileos sind dabei durchaus unterschiedlicher Meinung, was ihren berühmten Vater, seine Forschungen und den Konflikt mit der Kirche angeht.

Regie: Catharina Fillers
Mit Joana Tscheinig, Manuel Moser, Klaus Schweizer, Lina Maria Spieth
Lesung

Besonderes: Das Haus der Brentano

Lesung über die Dichtergeschwister Bettine und Clemens Brentano

Lesung aus dem Buch „Das Haus der Brentano“ von Wolfgang Müller von Königswinter (1816-1873)

Lesung: Prof. Dr. Wolfgang Bunzel
Gesang: Julian Prégardien

1874 erschien Wolfgang Müller von Königswinters Romanchronik „Das Haus der Brentano“, die das Leben der Dichtergeschwister Bettine und Clemens Brentano kurzweilig und anekdotenreich erzählt. Neben der Heimatstadt Frankfurt und weiteren Schauplätzen wird auch Aschaffenburg als letzte Lebensstation von Clemens Brentano in dem Roman erwähnt. Die Doppelbiografie der beiden Enfant terribles versetzt uns mitten in die aufregende Zeit der Romantik. Noch einmal lässt sich nacherleben, welchen Aufbruch diese einzigartige Bewegung damals bedeutet hat, die von der Überzeugung getragen wurde: „es wird jetzt eine neue Zeit anbrechen!“

Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Brentano-Abteilung des Freien Hochstifts Frankfurt, hat den Roman neu herausgegeben und wird daraus lesen.

Julian Prégardien übernimmt die musikalische Gestaltung des Abends und singt Vertonungen romantischer Gedichte von Komponisten wie Franz Schubert oder Gustav Mahler. Der Tenor tritt in bedeutenden Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Opéra Comique Paris, der Londoner Wigmore Hall oder der Elbphilharmonie Hamburg auf. 2017 wurde er für seine Liedinterpretationen mit dem International Classical Music Award ausgezeichnet.
Konzert

Konzert: Klassik in Blech

Schöntalkonzert

Konzert

Konzert: 2. Schlosskonzert

Mit Werken von Mozart, Haydn, Schubert und Josef Zilch

Collegium Musicum Aschaffenburg
Rudolf Piehlmayer, künstlerische Leitung
Sally du Randt, Sopran


Zum 90. Geburtstag von Prof. Josef Zilch

Josef Zilch gründete 1968 das Collegium Musicum Aschaffenburg und rief die Schlosskonzerte ins Leben. Auch nach seiner Berufung an die Musikhochschule München leitete er bis 2005 das Aschaffenburger Orchester. Im Jahr 2000 verlieh ihm die Stadt Aschaffenburg den Kulturpreis. Vom Collegium Musicum wurde er 2005 zum Ehrendirigenten ernannt.
Joseph Haydn (1732-1809): Ouvertüre in D Hob Ia:4 (Finale Nr. 53)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Arie "Deh per questo istante" & Arie "Torna di Tito, a lato" aus La Clemenza di Tito KV 621
Franz Schubert (1797-1828): Sechs deutsche Tänze op. posth., Orchestrierung von Anton Webern
Josef Zilch (*1928): "Das große Lalula", vier Lieder nach Texten von Christian Morgenstern für Sopran und Klavier, Orchestrierung von Benjamin Köthe
Wolfgang Amadeus Mozart: "Vado, ma dove? Oh Dei!" KV 583
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie g-Moll KV 183

Eigentlich eröffnen Ouvertüren ja etwas, meist eine Oper. Doch Haydns witzige und temporeiche Ouvertüre Hob. Ia:4 diente als Finale einer Sinfonie – man weiß nur nicht sicher, zu welcher sie einmal gehörte.

Für zwei Arien schlüpft Sopranistin Sally du Randt in die Rollen von Männern: Es sind die Freunde Sesto und Annio aus Mozarts später Seria-Oper „La Clemenza di Tito“ – ihre Partien waren ursprünglich für Kastraten bestimmt. Dagegen ist „Vado, ma dove?“ die Liebeserklärung einer Frau – Mozart schrieb das Stück als Einlagearie für die Oper eines Kollegen.

Franz Schubert tanzte nie, improvisierte aber bei Hausbällen stundenlang Walzer, Ländler und Deutsche am Klavier. Die schönsten schrieb er später auf, darunter die sechs Deutschen Tänze D 820; Anton Webern erstellte 1931 eine Orchesterfassung.

„Kroklokwafzi? Semememi!“ Von jeder Sprachbedeutung frei, nähert sich Christian Morgensterns berühmtes Lautgedicht „Das große Lalula“ schon fast der Musik an. Josef Zilch schuf vier Morgenstern-Klavierlieder, die nun Benjamin Köthe dem Collegium Musicum „auf den Leib“ orchestriert hat.

Düster und leidenschaftlich, dramatisch und aufwühlend – so gibt sich die „kleine“ g-Moll-Sinfonie KV 183 des 17-jährigen Mozart. Als Vorbilder dienten vermutlich Haydns Moll-Sinfonien, sicher aber auch die Seria-Opern der Zeit mit ihren Sturmszenen und Rachearien.

Sally du Randt stammt aus Vryburg in Südafrika und studierte Gesang in Potchefstroom und Kapstadt. 1994 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Hans Gabor Belvedere in der Kategorie Operette. Seit der Spielzeit 2002/03 ist sie Ensemblemitglied des Theaters Augsburg, wo sie in dieser Spielzeit zum Beispiel die Agathe im Freischütz oder die Leonora in La forza del destino singt. Gastengagements führten sie u.a. nach Windhoek in Namibia, an die Semperoper Dresden und an die Bayerische Staatsoper in München.

Rudolf Piehlmayer studierte Klavier, Klarinette und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München. Dabei lernte er auch bei Prof. Josef Zilch, dem das heutige Konzert gewidmet ist. Als Soloklarinettist spielte er bei den Berliner Symphonikern. Nach einer Anstellung als stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Regensburg war Piehlmayer von 2002 bis 2009 Generalmusikdirektor der Stadt Augsburg und Leiter der Sinfoniekonzerte der Augsburger Philharmoniker. An der Deutschen Oper leitete er als Gastdirigent die Uraufführung von Gisbert Näthers "Der kleine Prinz" mit Mario Adorf, Orffs "Carmina burana", Mozarts "Zauberflöte", Glucks "Orfeo ed Euridice" und Wagners "Der fliegende Holländer". Mit Richard Strauss' "Der Rosenkavalier" debütierte er im Januar 2002 beim Gewandhausorchester der Oper Leipzig. Von 2007 bis 2010 war er als Erster ständiger Gastdirigent am selben Ort tätig und leitete über 80 Vorstellungen.

Piehlmayer arbeitet seit 2013 u.a. an der Musikhochschule in Oslo und als Gastdirigent an der Musashino Academia Musicae in Tokyo. Mit dem Orchestre Symphonique de Bretagne in Rennes verbindet ihn seit 2014 eine enge Zusammenarbeit. In der Saison 2017/18 und 2018/19 stehen Bellinis "Norma" und Wagners ”Der fliegende Holländer" an den Opernhäusern in Rennes, Angers und Nantes in seinem Kalender.
Konzert

Konzert: Musikverein 1975 Glattbach e.V.

Schöntalkonzert

Musikverein 1975 Glattbach e.V.
Theater

Sprechtheater: Der Komparse

Eine Liebesgeschichte aus Damaskus | 12 Stufen Theater

Basierend auf dem Film „Der Komparse“ von Nabil Maleh aus dem Jahr 1993. Für die Bühne adaptiert und ins Deutsche übersetzt von Zakaria Sabbagh Sharabati und Agnieszka Kleemann.

Der syrische Regisseur Nabil Maleh (1936-2016) zeigte in seinen Filmen oft die gesellschaftliche Wirklichkeit in Syrien und forderte damit mehrfach das Regime heraus. Bekannt wurde er 1972 mit dem Film “Der Leopard”, der den ersten Preis des Locarno Festivals gewann. Sein zweiter international bekannter Film ist „Der Komparse“ aus dem Jahr 1993.

Salem und Nada, ein junges Liebespaar, müssen ihre Beziehung aufgrund der rigiden Sittengesetze geheim halten. In Damaskus, in der Wohnung eines Freundes, können sie sich heimlich treffen. Doch auch hier dominiert die Angst entdeckt zu werden. Um sich besser über schwierige Themen austauschen zu können, schlüpfen Salem und Nada in verschiedene Rollen, spielen miteinander und lernen sich so kennen. „Der Komparse“ zeigt den Versuch einer Liebesbeziehung in einem repressiven, belauernden Land.

Regie: Torsten Kleemann
Musik: Dirk Kilian (Oud & Duduk)
Mit: Agnieszka und Torsten Kleemann, Zakaria Sabbagh Sharabati, Michelle Caccamese, Arnold Tomaschek
Konzert

Konzert: Musikverein Gunzenbach 1919 e.V.

Schöntalkonzert

Musikverein Gunzenbach 1919 e.V.
Aufführungen / Konzert Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstrasse 93
Aufführungen / Konzert Malta Philharmonic Orchestra Floriana, Malta, 1, Triq John Lopez
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7 (Zoo-Passage)
Aufführungen / Tanz TANZPLAN Frankfurt Hofheim, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt Frankfurt , Basaltstr. 23
Mi, 23.5.2018, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstr. 23
Fr, 25.5.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstr. 23
Sa, 26.5.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Bristol Bar Frankfurt, Ludwigstraße 15
Mo, 28.5.2018, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung "Ginnheimer Spatzen" des TSV Ginnheim 1878 e.V. am Main, Am Mühlgarten 2
Do, 31.5.2018, 16:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung "Ginnheimer Spatzen" des TSV Ginnheim 1878 e.V. am Main, Am Mühlgarten 2
Fr, 1.6.2018, 11:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7
Aufführungen / Aufführung Die Katakombe Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Aufführung schauspielfrankfurt Frankfurt a. M., Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Theaterhaus Frankfurt am Main, Schützenstrasse 12
Kindertheater Jugendtheater
Aufführungen / Aufführung Andrea Simon/ Choreographie Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
TANZPLAN interart projekte Kinder und Jugendensemble
Aufführungen / Konzert Darmstädter Hofkapelle Darmstadt, Mauerstr. 17
Wolfgang Seeliger
Aufführungen / Film Agency Andreas Donat Aschaffenburg, Pestalozzistr. 37
Casting-Agentur.de
Aufführungen / Aufführung Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Konzert Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Frankfurt/Main, Jügelstraße 1
Pfarrer Eugen Eckert Sabine Rupp (Sekretariat)
Aufführungen / Konzert Rheingau Musik Festival Oestrich Winkel, Rheinallee 1
Ein Sommer voller Musik
Aufführungen / Theater DAS THEATERgerlichraabe Frankfurt am Main, Melemstraße 16
Aufführungen / Theater Theater alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Konzert PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion Frankfurt am Main, Postfach 160162
Aufführungen / Aufführung Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstraße 2