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Stadttheater Aschaffenburg

Das Kulturamt der Stadt Aschaffenburg entwickelt den Spielplan für das Stadttheater. Mit großen Orchesterkonzerten, Operetten-, Musical- und Tanztheaterproduktionen bespielt es zudem die Stadthalle am Schloss. Da das Stadttheater Aschaffenburg kein eigenes Ensemble hat, werden Theater, Kompanien und Orchester aus Deutschland und der Welt engagiert. So kann das gesamte Spektrum eines Mehrspartenhauses abgebildet werden.

Im Sprechtheater kommen neben zeitlosen Klassikern und Adaptionen literarischer Vorlagen maßstabsetzende Autoren der Gegenwart auf die Bühne. Das Musiktheater bietet sowohl Kammeroper-Formate als auch kurzweilige Musicals und Operetten. Ein spannendes Kinder- und Jugendtheaterprogramm für alle Altersstufen komplettiert den Spielplan.

Das Stadttheater ist auch Plattform für profilierte lokale Schauspielensembles wie das ab:art-theater, das mot (Ensemble des Erthaltheaters) und das 12 Stufen Theater. Bei unserem Konzertangebot bildet das Collegium Musicum Aschaffenburg eine feste Größe als lokaler, semiprofessioneller Klangkörper. In der Reihe „Grenzgänge“ bereichert das Aschaffenburger Hofgarten Kabarett den Spielplan. Zudem gibt es hier Rock, Pop und Jazz.

Die Architektur des Stadttheaters vereinigt, wie auch der Spielplan, zeitgenössische und traditionelle Stile. Die wechselvolle Geschichte des Theaters lässt sich an der vielgestaltigen Fassade ablesen. Die klassizistische Fassade zum Karlsplatz erinnert an die Anfangszeit des Theaters nach 1811.

Im Inneren überrascht der klassizistische Zuschauerraum – einer der schönsten Räume Aschaffenburgs und der baugeschichtlich wertvollste Teil des Theaters. Neben dieser Hauptbühne (Bühne 1) gibt es eine Studiobühne (Bühne 2) und einen Raum für kleinere Formate (Bühne 3).

(Foto: Stadttheater Front, © Nikolai Nowitzki)

Kontakt

Stadttheater Aschaffenburg
Schlossgasse 8
D-63739 Aschaffenburg

Telefon: +49 (0) 60 21 / 330 1888
Fax: +49 (0) 60 21 / 330 1889
E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de

 

Öffnungszeiten Theaterkasse
September bis Dezember: Mo bis Fr 10 - 18 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr
Januar bis Juli: Mo bis Fr 13 - 18 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr
Geschlossen: 24.12.2015 - 03.01.2016 | 08. + 09.02.2016
Jugendprogramm

Junges Theater: Billy de Kid

Eine Wildwest-Geschichte
Ein Stück von Herman van de Wijdeven

Theaterhaus Ensemble Frankfurt

Ab 10 Jahren

Billy the Kid, der berühmt-berüchtigte Revolverheld des Wilden Westens – wer kennt ihn nicht? Doch in diesem Stück ist Billy wirklich noch fast ein Kind. In dem verschlafenen Kaff Süßwasser hat er eine Bank überfallen und die vorlaute Lucy, die noch nie von ihm gehört hat, als Geisel genommen. Lucy wiederum ist froh, dass endlich mal was passiert – und noch dazu eine richtige Wildwest-Geschichte! Eingeschlossen und umzingelt, stellt Billy seine Forderung: Er will sich mit Erp, dem Sheriff des Ortes, duellieren. Der Showdown ist unabwendbar, nur verläuft er anders als erwartet. Denn während Erp seine eigenen Interessen verfolgt, gelingt es Lucy, hinter Billys Revolverheld-Fassade zu dringen: Sie begegnet einem verunsicherten Jungen, dessen Vater die Familie hat sitzen lassen. Am Ende aber ist doch alles wie im richtigen Western, und jeder bekommt, was er verdient.

Für „Billy de Kid“ wurde der Autor Hermann van de Wijdeven mit dem Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis 2015 ausgezeichnet. "In einer klaren, sehr bildhaften Sprache wird die Wut und der Kummer eines Jungen skizziert, dessen Eltern geschieden sind. In diesem im konsequent ironischen Stil geschriebenen Stück sind die Szenen und Dialoge scharf und witzig. Die Personen sind keine Helden, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, die dem Leben humorvoll und nüchtern, aber nicht ohne Eigennutz entgegentreten." (Aus der Jury-Begründung)

Übersetzung & Regie: Rob Vriens
Spiel: Marcus Abdel-Messih, Michael Meyer, Larissa Robinson, Susanne Schyns Komposition und Livemusik: Gregor Praml
Bühne & Kostüme: Marlies Schot Dramaturgie: Susanne Freiling
Kinderprogramm

Junges Theater: Rotkäppchen

Musical nach den Gebrüdern Grimm

Musikbühne Mannheim | Ab 7 Jahren

Rotkäppchen ist ein modernes, unerschrockenes Mädchen von heute, das sich nicht einschüchtern lässt. Es nimmt die Herausforderungen des Lebens an und weiß sich auch gegen den hinterhältigen, gefräßigen Wolf clever zu wehren. Auch die resolute Oma lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Gemeinsam mit ihrer Enkelin nimmt sie den Kampf gegen den Wolf auf, der am Ende mit hängenden Ohren abziehen muss. Ein durchaus gegenwärtiges Märchen: lustig, fetzig, kindgerecht.
Tanz

Tanztheater: BJM - LES BALLETS JAZZ DE MONTRÉAL

Drei zeitgenössische Choreografien

Kosmos choreografiert von Andonis Foniadakis
Soul choreografiert von Andonis Foniadakis
O Balcao de Amor choreografiert von Itzik Galili

Der hektische Stadtalltag diente Andonis Foniadakis, Ballettdirektor an der griechischen Nationaloper, für seine Choreografie „Kosmos“ als Inspirationsquelle. Als Gegengewicht zu den nervösen Bewegungen stellt er ein getanztes Ideal von Schönheit, Fröhlichkeit und Freiheit. „Soul“ ist das neuste Stück von Andonis Foniadakis. Zur betörenden Stimme von Angel Forrest, die den Song „Ball and Chain“ interpretiert, gesellt sich ein kraftvoller Pas de deux, bei dem getanzt wird, als würde es kein Morgen geben.

Der kubanische Musiker Pérez Prado (1916-1989) gilt als König des Mambo. Zu den lebensfrohen Rhythmen schuf der Israeli Itzik Galili mit „O Balcao de Amor“ eine Choreografie voller Energie. Galili tanzte bei der Batsheva Dance Company, bevor er sich in Großbritannien zum Choreografen weiterbildete. Er wird auf der ganzen Welt von bekannten Kompanien engagiert.

Les Ballets Jazz de Montréal (BJM) wurden 1972 in Montréal gegründet und zählen zu den sechs großen Tanzkompanien Kanadas. Das Repertoire der klassischen Handlungsballette wurde 1998 zugunsten von neoklassischen und zeitgenössischen Choreografien aufgegeben. Das BJM arbeitet mit namhaften Persönlichkeiten der internationalen zeitgenössischen Tanzszene zusammen.
Jugendprogramm

Junges Theater: Biedermann und die Brandstifter

Von Max Frisch

Theater Schloss Maßbach | Ab 14 Jahre

Weil der Bürger Gottlieb Biedermann Zeitung liest, weiß er Bescheid: Gefahr droht, denn Brandstifter sind in der Stadt. Äußerste Wachsamkeit ist geboten, um Gefahr von Leib, Leben und Eigentum fernzuhalten. Eines Abends klingelt ein Unbekannter an seiner Tür und appelliert eindringlich an Biedermanns Menschlichkeit. Es ist der ehemalige Ringer Josef Schmitz, der sich in einer Notlage befindet. Da Biedermann einem Mitarbeiter fristlos gekündigt hatte und dieser daraufhin Selbstmord beging, fühlt er sich verpflichtet, etwas Gutes zu tun. Er stimmt zu, dass Schmitz auf dem Dachboden seines Hauses übernachten darf.

Am nächsten Tag taucht plötzlich der Kellner Eisenring im Haus auf, der gemeinsam mit Schmitz Benzinfässer auf dem biedermannschen Dachboden deponiert. Je länger die beiden bleiben, desto offener zeigen sie Ihre Absicht, das Haus des Herrn Biedermann in Flammen aufgehen zu lassen. Doch dieser weigert sich, die Zeichen für die Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen. Er lässt sich in seinem Alltag nicht stören und hilft selbst mit Zündhölzern aus.

„Biedermann und die Brandstifter“ behandelt auf unterhaltsam groteske Weise die Unfähigkeit des Menschen, voraussehbare Katastrophen zu erkennen und durch beherztes Handeln zu verhindern.

Regie: Ingo Pfeiffer
Bühne: Robert Pflanz
Kostüme: Daniela Zepper
Konzert

Konzert: APOLLON MUSAGÈTE QUARTETT

Werke von Bach, Mozart und Dvořák

Paweł Zalejski, Violine
Bartosz Zachłod, Violine
Piotr Szumieł, Viola
Piotr Skweres, Violoncello


Johann Sebastian Bach (1685-1750): Kontrapunkt Nr. 1 aus „Kunst der Fuge“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquartett C-Dur, KV 465 „Dissonanzenquartett“
Antonín Dvořák (1841-1904): Streichquartett As-Dur, op. 105

„Wenn Apollon nicht die Leier, sondern die Violine spielen würde, dann klänge es bestimmt so.“ (Süddeutsche Zeitung)

2008 gewann das Apollon Musagète Quartett nicht nur den ersten Preis, sondern beinahe alle Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Schnell etablierte sich das junge Streichquartett als feste Größe innerhalb der europäischen Musikszene und fasziniert seitdem Publikum und Presse mit seinen mitreißenden und berührenden Interpretationen gleichermaßen.

Die Zusammenarbeit mit lebenden Komponisten wie Konstantia Gourzi oder Krzysztof Penderecki ist für das Apollon Musagète Quartett von großer Bedeutung. Neben dem gängigen Repertoire führt das Quartett regelmäßig ihm gewidmete zeitgenössische Werke auf, die oft auf die Thematik des Musenführers Apollon Bezug nehmen.

Seit der Spielzeit 2011/12 gastiert das Streichquartett regelmäßig im Stadttheater Aschaffenburg und begeistert das Publikum immer wieder aufs Neue.
Festival

Grenzgänge: Kommissar Platow

Krimi von Martin Olden

Musik von Klaus Appel & Boris Friedel
Jazz & Crime Festival

Zusammen mit seiner Co-Leserin Daniela Loke entführt Martin Olden die Zuhörer in das Frankfurt der 70er Jahre: Drogen, Terrorismus, Bandenkriege. Kommissar Platow kämpft gemeinsam mit seinem Assistenten Mike Notto und Schutzhündin Abba gegen das Verbrechen. Nebenbei wird auch die Geschichte der RAF miterzählt.

Martin Olden ist das Pseudonym des Journalisten und Autors Marc Rybicki. Rybicki studierte Philosophie und Amerikanistik an der Goethe-Universität Frankfurt. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet er als Filmkritiker für das Feuilleton der Frankfurter Neuen Presse. Ebenso ist er als Moderator des Senders Radio Fortuna sowie als Werbe- und Hörbuchsprecher tätig.

Beim achten Jazz & Crime Festival gibt es vom 19. bis 26. Januar 2019 wieder spannende Unterhaltung an ausgefallenen „Tatorten“ in Aschaffenburg. Zusammen mit verschiedenen Krimiautoren, die aus ihren Büchern lesen, sorgen Klaus Appel und seine Gäste für Musik, Wort und Mord.
Festival

Grenzgänge: Jazz & Crime Nacht

Finale des 8. Aschaffenburger Jazz & Crime Festivals

Jazz & Crime Festival

Nach einer Woche mit coolem Jazz und spannenden Kriminalfällen an verschiedenen Schauplätzen innerhalb Aschaffenburgs, entführen Klaus Appel & Gäste das Publikum wieder mit Musik, Wort und Mord an Schauplätze über die Region hinaus.

Dazu liest Horst Eckert aus seinem aktuellen Kriminalroman „Der Preis des Todes“. Ein Politiker am Rand des Abgrunds. Eine Fernsehjournalistin auf der Suche nach der Wahrheit. Ein todkranker Kommissar, der nur für seinen letzten Fall lebt.

Der „Großmeister des deutschen Politthrillers“ (hr2 Kultur) wurde 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren und lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist. Seine Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und preisgekrönt.

Klaus Appel sorgt mit seinen „Komplizen“ im Jazz-Teil dieser Nacht wieder für musikalisch überraschende Momente mit spannenden Interpretationen bekannter Kompositionen.
Theater

Sprechtheater: Als ob es regnen würde

Komödie von Sébastien Thiéry

Komödie und Theater am Kurfürstendamm

Übersetzung ins Deutsche von Gerda Poschmann-Reichenau

Ein ganz normales Ehepaar führt ein ganz normales Leben. Laurence ist Schuldirektorin, Bruno Anästhesist. Doch von einem Tag auf den anderen gerät ihre bisher heile Welt aus den Fugen. Der Grund: ein rätselhafter Geldsegen! Wo kommt das Geld her? Und wem gehört es?

Ist dieser plötzliche Reichtum eine Chance oder ein Fluch? Was hat der obskure Nachbar damit zu tun? Oder steckt die spanische Haushaltshilfe dahinter? Wer ist für das immer größer werdende Chaos verantwortlich? Die Situation spitzt sich zu und gegenseitige Verdächtigungen bringen Bruno und Laurence nervlich an ihre Grenzen. „Als ob es regnen würde“ ist eine höchst amüsante, spannende und intelligente Komödie über das Geld und über die Gier.

Regie: Herbert Herrmann
Bühne: Anja Wegener

Kinderbetreuung während der Vorstellung
Konzert

Konzert: hr-Sinfonieorchester

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Sibelius und Mussorgski

Leitung: Michal Nesterowicz
Violine: Vadim Gluzman

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Ouvertüre c-Moll zu „Ruy Blas“
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Jean Sibelius (1865-1957): „Finlandia“, Sinfonische Dichtung op. 26
Modest Mussorgski (1839-1881): „Bilder einer Ausstellung“, Orchestrierung: Maurice Ravel

Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb seine Ouvertüre zu „Ruy Blas“ aus reiner Gefälligkeit – im Grunde fand er Victor Hugos Drama „ganz abscheulich und unter jeder Würde“. Nur knapp zwei Tage wandte er für die Komposition auf, doch das Ergebnis, so erzählte er seiner Mutter, „hat mir einen so großen Spaß gemacht wie nicht bald eine von meinen Sachen“.

Umso länger feilte er am Violinkonzert: Volle sechs Jahre brauchte er von der ersten Ankündigung bis zur Fertigstellung. Dafür gelang ihm ein höchst originelles Werk, das schon der Uraufführungssolist Ferdinand David „für eins der schönsten Stücke in diesem Genre“ hielt. An dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert; auch der großartige ukrainisch-israelische Geiger Vadim Gluzman teilt sie.

Jean Sibelius stärkte mit der Tondichtung „Finlandia“ zweifellos das Nationalgefühl seiner Landsleute. Das Stück, aus dem sie Trauer, Kampf und Sieg heraushörten, wurde von der russischen Besatzungsmacht verboten und entwickelte sich doch bald zur heimlichen Hymne der Finnen.

Dagegen setzten sich Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ erst in Ravels genialer Orchestrierung durch. Das Original für Klavier hatte der russische Komponist in Erinnerung an seinen Freund Viktor Hartmann geschrieben. Die Satztitel beziehen sich auf Bilder des Malers, und die immer wieder kehrende „Promenade“ kann man als Selbstporträt Mussorgskys hören.
Theater

Sprechtheater: Bella Figura

Komödie von Yasmina Reza

Euro-Studio Landgraf

Eigentlich will der – wie sich später herausstellt – nicht nur von Liebes-, sondern auch von Firmen-Insolvenz bedrohte Mittvierziger Boris nur mit seiner ohnehin von ihm genervten Geliebten Andrea vor dem geplanten Schäferstündchen Essen gehen. Dummerweise erzählt er ihr aber, dass seine Ehefrau ihm das angesteuerte Restaurant empfohlen habe. Ein Fauxpas, den der langjährige Fremdgeher auszubügeln versucht. Doch heute Abend hat er Pech. Beim Verlassen des Parkplatzes fährt er die zukünftige Schwiegermutter von Françoise an, der besten Freundin seiner Frau. Der alten Dame, deren Geburtstag heute gefeiert werden soll, ist zwar nichts passiert, doch plötzlich stehen Andrea und Boris vor Françoise, ihrem Freund Eric und dessen Mutter Yvonne und fühlen sich genötigt bella figura zu machen. Es kommt, wie es kommen muss: Der Rest des Abends ist das reinste Fegefeuer der Peinlichkeiten und Fettnäpfchen.
Film

Grenzgänge: Panzerkreuzer Potemkin

Der Stummfilmklassiker mit Livemusik von Chris Jarrett

Der suggestive Stimmfilmklassiker „Panzerkreuzer Potemkin“ aus dem Jahr 1925 handelt vom russischen Revolutionsjahr 1905. Matrosen begehren gegen ihre zaristischen Vorgesetzten auf und übernehmen die Potemkin. Live zum kommunistischen Propagandafilme spielt der Pianist Chris Jarrett eine Mischung aus Jazz, Klassik, Weltmusik und zeitgenössischen Klängen.

Regisseur Sergei Eisenstein hielt sich in seinem Film im Wesentlichen an die historische Vorlage des Matrosenaufstandes. Die Filmaufführung im Deutschland der Weimarer Republik war begleitet von unzähligen Zensurmaßnahmen und Verboten. Der damalige Reichswehrminister verbot allen Soldaten den Besuch des Filmes, weil er die Wehrkraft zersetze.

Chris Jarretts ganz eigenständige, teils durchkomponierte, teils improvisierte Partitur unterstreicht die antimilitaristische Botschaft Eisensteins. Seine Musik ist aber weit mehr als nur Begleitung zum Film – sie wirkt auf eine ganz persönliche Art kommentierend und ergreift Partei für die Unterdrückten. Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist in Deutschland. Seine Musik ist vital und impulsiv, voller Brüche und Überraschungen und nicht leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.
Theater

Sprechtheater: Wunschkinder

Von Sarah Nemitz und Lutz Hübner

Euro-Studio Landgraf

Das Schauspiel vom erfolgreichen Autorenduo Sarah Nemitz und Lutz Hübner („Frau Müller muss weg“) dreht sich um besorgte Eltern und ihre widerspenstigen Kinder.

Bettine und Gerd haben ein Problem. Ihr Sohn Marc, der vor ein paar Monaten mit Ach und Krach sein Abi geschafft hat, hängt seitdem zuhause rum und tut nichts als schlafen, fernsehen, kiffen, den Kühlschrank leerfressen und Party – und das natürlich inklusive Wäschewasch-Service in elterlicher „Vollpension“. Keine Initiative, kein Plan in Sicht. Nichts. Das treibt besonders Vater Gerd zur Weißglut, der als leitender Bauingenieur eines internationalen Konzerns lösungsorientiertes Handeln gewöhnt ist. Doch Druck hilft nicht. Und Diskussionen schon gar nicht! Ganz raushalten und einfach machen lassen, wie es Bettines alleinerziehende Schwester Katrin vorschlägt, ist auch keine Lösung. Dabei meinen es Bettine und Gerd doch nur gut.

Doch dann lernt Marc Selma kennen, die in puncto Zielstrebigkeit sein genaues Gegenteil ist. Sie holt an der Abendschule gerade ihr Abi nach, hat zwei Jobs und kümmert sich auch noch um ihre psychisch labile Mutter Heidrun, die als Köchin in einer Werkskantine arbeitet. Aus den beiden ungleichen 19-Jährigen wird ein Liebespaar. Aber dann ist Selma plötzlich schwanger. Sofort startet Bettines und Gerds Fürsorge-Wahn. Sie machen sich an die Zukunftsplanung für Sohn und Enkelkind in spe. Dafür sind Eltern schließlich da! Nur Selma und Marc hat noch niemand gefragt...

Regie: Volker Hesse
Theater

Sprechtheater: Der Untertan

Von Heinrich Mann

Deutsches Theater Göttingen

Diederich Heßling ist ein perfekter Untertan: Er unterwirft sich der herrschenden Macht, übt aber anderen gegenüber ebenfalls seine Macht aus. Schon in der Familie beugt er sich ängstlich dem Willen und der Gewalt des Vaters, beherrscht und straft im Gegenzug seine Schwestern. Und Diederich will in der Welt aufsteigen: um zu studieren und Doktor zu werden geht er nach Berlin, wo er der Studentenverbindung „Neuteutonia“ beitritt und seine fanatische Begeisterung für den jungen Kaiser Wilhelm aufkommt.

Als Kleinstädter von dem großstädtischen Leben überreizt, geben dem jungen Mann das Kaisertum und die Kameradschaft der Verbindung halt. Als Doktor der Chemie beerbt er schließlich seinen Vater, den Papierfabrikanten in der Heimatstadt Netzig. Unter seiner Leitung werden die Arbeiter geknechtet, die Sozialdemokratie bekämpft, Arbeiterrechte zugunsten der Effizienz missachtet und Schmeicheleien der Größen in Netzig zur Fabrikvergrößerung eingesetzt. Mehr und mehr wird er zu einer Imitation von Kaiser Wilhelm, dem er mit einem Denkmal huldigen möchte. Doch die Enthüllung des Denkmals, das die Krönung von Diederichs Leben sein sollte, wird zu seiner größten Schlappe.

Heinrich Manns „Der Untertan“ ist zwar im wilhelminischen Zeitalter verortet, aber der Weg und die Charakterisierung Diederich Heßlings hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt: Obrigkeitshörigkeit, fehlende Zivilcourage, Angst vor dem Überhandnehmen von Notleidenden, Effizienzdenken oder wirtschaftlicher Opportunismus sind Phänomene der Gegenwart.

Regie: Theo Fransz
Dramaturgie: Sonja Bachmann
Bühne und Kostüme: Bettina Weller
Musik: Micheal Frei
Theater

Grenzgänge: Im Autokino...Late Night Show!

Chris Nanoo & Max Rockstah

Podcasts sind in Deutschland kein Nischenthema mehr! Egal ob Blockbuster, Disney-Klassiker oder Arthausfilme. Die beiden Jungs aus dem Autokino besprechen all diese Filme und ihre übergeordneten Themen wie Neid, Arroganz oder Liebe auf ihre persönliche und charmante Art.

Zum dritten Mal präsentiert der Podcast im Autokino im Stadttheater Aschaffenburg sein eigensinniges Late Night Show Programm mit prominenten Gästen und feinem Zwirn.

Max Rockstah Nachtsheim und Chris Nanoo laden vor heimischer Kulisse zum großen Jahresrückblick mit allen Stars des eigenen Kosmos ein. Seid dabei, wenn es im wunderschönen Stadttheater heißt: Steigt ein, ins Autokino... mit Max Rockstah Nachtsheim und Chris Nanoo! Zum Vorglühen einfach www.imautokino.de ansteuern!
Konzert

Grenzgänge: Dave Holland & hr-Bigband

Dave Holland, Bass
Jim McNeely, Leitung


Dave Holland, einer der größten Bassisten des modernen Jazz, kommt erneut zur hr-Bigband. 1968 engagierte Miles Davis den damals zweiundzwanzigjährigen für seine Band, nachdem er ihn nur kurz in London gehört hatte. Legendäre Einspielungen folgten, nicht nur mit Miles, sondern auch etwa mit der Gruppe „Circle“ und mit vielen Schwergewichten der US-amerikanischen und europäischen Szene. Technisch wie musikalisch brillant, mit mächtigem Ton und stets offenen Ohren für Neues, gehört Dave Holland zu den ganz Großen auf seinem Instrument. Aber auch als Komponist und Bandleader lässt er seit seinem Debutalbum „Conference of the Birds“ (1972) immer wieder aufhorchen.

Ein Bassist als Gastsolist einer Bigband? Wenn einer diese Rolle ausfüllen kann, dann Dave Holland. „He has been my hero since the seventies“, outet sich hr-Bigband-Chefdirigent Jim McNeely.
Liederabend

Musiktheater: Sekretärinnen

Ein Liederabend von Franz Wittenbrink (*1948)

Oper Leipzig

In Zeiten der Political Correctness ist das Wort „Sekretärin“ beinahe schon ein Schimpfwort. Offenbar assoziiert Otto Normalverbraucher unter dieser Berufsbezeichnung die adrett gekleidete junge Dame, die für’s Kaffeekochen verantwortlich ist, stundenlang telefoniert, dabei immer korrekt lackierte Fingernägel hat, den Chef an den Geburtstag seiner Frau erinnert und diesen im Gegenzug schon mal auf eine seiner diversen Dienstreisen begleiten darf, ansonsten aber ziemlich naiv ist.

Oder man hat das Klischee von der eisernen Jungfrau vor Augen, die den Zugang zum Büro ihres Chefs hütet wie der Höllenhund Zerberus den Eingang zur Unterwelt. Dass in so manch scheinbar naiver „Tippse“ oder „grauer Büromaus“ verborgene Talente schlummern, davon erzählt die Revue Sekretärinnen von Franz Wittenbrink. Mit Evergreens und Schlagern von Cole Porter bis Eros Ramazotti und Herbert Grönemeyer, von den Andrew Sisters bis hin zu Hildegard Knef und Caterina Valente möbelt die Belegschaft eines Großraumbüros ihren langweiligen Büroalltag auf.

Inszenierung: Anna Evans
Musikalische Leitung: Susanne Fiedler
Dramaturgie: Christian Geltinger
Bühne: Frank Schmutzler
Choreografie: Corina Dehne
Kostüme: Oliver Viehweg
Wettbewerb

Grenzgänge: Poetry Slam

Big Brother is watching you – Wortkunstwerke von bundesweit angereisten Slam Poetinnen und Poeten

Schriftstellerkongress „Literatur unter Strom“

Mit Jaromir Konecny, Marius Loy, Michael-André Werner, Kübra Böler, Nikita Gorbunov, Marvin Suckut, Maron Fuchs

Moderator Jean Rico holt eine Auswahl der besten Slam Poetinnen und Poeten aus ganz Deutschland nach Aschaffenburg. Die Poeten messen am Thema „Big Brother is watching you“ ihre Kräfte und sprechen dabei über die dunkle Seite der Digitalisierung.

Poetry Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem Autorinnen und Autoren ihre selbst verfassten Texte innerhalb von sechs Minuten einem Publikum vortragen. Dabei zählen einzig das gesprochene Wort und dessen Inszenierung, nicht erlaubt sind fremde Texte, Gesang, Requisiten und Verkleidungen. Sei der Vortrag prosaisch oder lyrisch, politische Satire, Kabarett oder Comedy, es gilt einzig, das Publikum zu begeistern. Dieses entscheidet über mehrere Runden mittels Jurytafeln und Applauslautstärke, wer den Wettkampf gewinnt.
Kinderprogramm

Junges Theater: Um Himmels Willen, Ikarus!

Theater Marabu Bonn | Ab 7 Jahren

360° Kindertheater: Ikarus und sein Vater Dädalus befinden sich im Labyrinth und die Zuschauer sitzen mittendrin, während die beiden versuchen einen Ausweg zu finden. Ikarus hat viele Fragen an seinen Vater. Wer hat uns hier eingesperrt und warum? Warum hast du das Labyrinth gebaut? Werden wir einen Ausweg finden? Werden wir je wieder ein Zuhause haben? Vater und Sohn irren umher, verlieren sich und finden sich wieder. Schließlich bringt Ikarus seinen Vater auf eine Idee und beide erleben einen Moment der Freiheit und des Glücks. Eine poetische Vater-Sohn-Geschichte, die mit einfachen Mitteln inmitten der Zuschauer spielt und den alten Mythos lebendig werden lässt.

Stuhlkreise ohne Podest
Tanz

Tanztheater: The Gift

Ein Solotanzstück. Getanzt von Eric Gauthier

Im Englischen bedeutet „gift“ Geschenk oder Gabe im Sinne von Talent. Im Deutschen denkt man bei Gift sofort an tödliche Konsequenzen. Und genau zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Produktion. Denn wenn das Leben im Rampenlicht eines lehrt, dann das: Wie leicht kann aus einem vermeintlichen Segen ein Fluch werden! Auch weil sich die Talente gegenseitig in die Quere kommen. Als Gauthier Mitte 20 war, konkurrierte seine neu gegründete Band mit seiner Arbeit als Tänzer am Stuttgarter Ballett. Als er mit 30 Jahren plötzlich die Chance erhielt, selbst eine Company zu leiten, fehlte ihm mehr und mehr die Zeit zum Tanzen. Und seit er mit Mitte 30 Vater wurde, muss er den Spagat zwischen der Familie und seinem außerordentlich vereinnahmenden Beruf bewältigen. Mit der neuen Produktion will Eric Gauthier innehalten und der Frage nachgehen, was ihn wirklich ausmacht.

Ist es der Tänzer? Der Choreograf? Der Singer-Songwriter? Der Company-Chef? Der Moderator und Tanz-Animateur? Auf diesem Weg der Fragen steht Gauthier ein Künstler zur Seite, der sein vollstes Vertrauen genießt. Mit seiner scharfen psychologischen Beobachtungsgabe ist Itzik Galili, der „Regisseur unter den Choreografen“, dazu befähigt wie kein anderer. Gemeinsam begeben sie sich auf eine innere Reise, die definitiv kein Spaziergang wird. Denn Eric Gauthier ist entschlossen, hinter die eigene Fassade zu blicken, und stellt sich einem Verhör, das die Wahrheit mit Hilfe eines Lügendetektors ans Licht bringen will. „The Gift“ ist eine Danksagung an die Kunst, an das Leben und die Liebe.
Theater

Sprechtheater: Trennung frei Haus

Von Tristan Petitgirard

Komödie im Bayerischen Hof

Deutsch von Kim Langner

Pauline staunt nicht schlecht, als Eric mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht – sieben Jahre, nachdem sie ihn bei Nacht und Nebel verlassen hatte. Eric ist Gründer, Inhaber und einziger Mitarbeiter der Agentur „Trennung frei Haus“: Für anonyme Kunden, die ihrer Partner überdrüssig sind, übernimmt er das unangenehme Geschäft des Schlussmachens.

Mit einem solchen Auftrag steht er also jetzt unvermutet der Liebe seines Lebens gegenüber, doch Hyppolite, Paulines aktueller Lover, hat sich das mit der Trennung kurzfristig anders überlegt und erscheint kurze Zeit später ebenfalls bei Pauline. Als er anruft, um den Auftrag bei „Trennung frei Haus“ in letzter Minute zu canceln, fällt er aus allen Wolken: Das Handy klingelt bei seinem Gegenüber.

Regie: Bernd Schadewald
Ausstattung: Thomas Pekny
Theater

Grenzgänge: HEIMSPIEL – medlz singen deutsch

Eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache | A-cappella-Pop

Deutsche Sprache – schöne Sprache! Das wollen die Medlz an diesem Abend unter Beweis stellen. In ihrem neuen Programm „Heimspiel“ widmen sich die Medlz berührend, unterhaltsam und kurzweilig der deutschen Sprache. Musikalisch wie inhaltlich zeigen sie ihrem Publikum, wie vielfältig diese ist und lassen alte Schlager der Wirtschaftswunderzeit genauso aufleben wie Liebeslieder von Robert Schumann oder Hits von Rio Reiser. Natürlich dürfen auch Namen wie Grönemeyer, PUR und Udo Jürgens genauso wenig fehlen wie SEEED, Clueso und Rammstein. Auch eigene Songs der Band gibt es zu hören.

Kennen lernten sich die damals fünf Dresdnerinnen im Philharmonischen Kinderchor Dresden, in welchem sie ihr Handwerk erlernten. Unter dem Namen „nonets“ machten sie sich seit 1999 einen Namen. Ihr Album „samtweich“ wurde in San Francisco für den Contemporary A Cappella Recording Award 2004 als bestes Rock/Pop-Album nominiert.
Konzert

Konzert: Zoran Dukić

Gitarre solo mit dem kroatischen Ausnahmekünstler Zoran Dukić

40. Aschaffenburger Gitarrentage

Zoran Dukić begann im Alter von sechs Jahren Gitarre zu spielen. Er absolvierte die Musikakademie in Zagreb bei Darko Petrinjak und schloss sein Studium bei Hubert Käppel an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln ab. Er ist nicht nur der Gewinner vieler Gitarrenwettbewerbe, sondern der einzige Gitarrist, der beide „Andrés Segovia“ Wettbewerbe gewonnen hat und der erste, der als nicht-Spanier den Preis für die beste Interpretation spanischer Musik erhalten hat.

Egal ob Bach oder Britten, egal ob Barock oder Moderne, Dukić fasziniert sein Publikum mit seinen Interpretationen und wird regelmäßig zu internationalen Gitarrenfestivals eingeladen um Meisterkurse zu geben oder als Gastsolist aufzutreten. Neben seinen Soloauftritten ist er auch als Teil der Musikgruppen „European Guitar Quartett“ und „Volos Guitar Trio“ unterwegs. Er unterrichtete an der Musikakademie in Zagreb und an der Hochschule für Musik in Aachen und lehrt am Koninklijk Conservatorium in Den Haag eine der erfolgreichsten Klassen Europas. Zuletzt begeisterte Zoran Dukić das Aschaffenburger Publikum bei den 30. Aschaffenburger Gitarrentagen 2009 als Solist beim Orchesterkonzert mit Gitarre in der Stadthalle am Schloss.
Konzert

Konzert: "An die Saiten, fertig, los!"

Konzert des Fachbereichs Gitarre und Harfe der städtischen Musikschule

40. Aschaffenburger Gitarrentage

Die Aschaffenburger Gitarrentage und der Fachbereich Gitarre & Harfe der Städtischen Musikschule stehen seit Anbeginn des Festivals in einer engen Verbindung. So heißt es auch bei den 40. Aschaffenburger Gitarrentagen wieder „Bühne frei“ für die Schülerinnen und Schüler der Musikschule. Das bewährte Format „An die Saiten, fertig, LOS!“, das nahezu Kult-Charakter erlangt hat, bietet ein abwechslungsreiches Programm mit mehreren Workshop-Orchestern und Preisträgern des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.

Ein weiteres Highlight an diesem Abend ist ein Messe-Stand des Musikhaus´ session im Foyer des Stadttheaters, wo Sie Gitarrenzubehör und kleine Geschenkartikel erwerben oder einfach nur stöbern können.
Jugendprogramm

Junges Theater: Das Tagebuch der Anne Frank

Nach dem gleichnamigen Buch

Württembergische Landesbühne Esslingen | Ab 14 Jahre

Schauspiel von Frances Goodrich und Alber Hackett, Neufassung von Wendy Kesselman

Am 6. Juli 1942 taucht die jüdische Familie Frank in einem geheimen Hinterhaus an der Prinsengracht – Vater Otto Franks Bürogebäude – in Amsterdam unter. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande, wohin die Familie 1933 aus Frankfurt geflüchtet war, kann sie dem Verfolgungsdruck nicht mehr standhalten. Zwei Jahre wohnen die Franks auf engstem Raum mit Familie van Pels und dem Zahnarzt Fritz Pfeffer. Die Untergetauchten haben nur das Nötigste zur Verfügung, einzig ihre Helferinnen und Helfer und ein Radio verbinden sie mit dem Rest der Welt.

In ihrem Tagebuch, das sie zu ihrem 13. Geburtstag geschenkt bekommen hat, beschreibt Anne Frank den zermürbenden Alltag auf Zehenspitzen und berichtet von der stets präsenten Angst vor dem Entdecktwerden, von Hunger und Gesundheitsproblemen. Aber auch die Schwierigkeiten mit ihren Eltern und ihre aufkeimende Gefühle für Peter van Pels verarbeitet sie in ihrem Tagebuch, in welchem sich Sehnsüchte und Gedanken einer normalen jungen Frau mit bedrückenden Reflexionen über die Ohnmacht der Juden gegenüber Rassismus und Massenmord durch die Nationalsozialisten mischen.

Regie: Christine Gnann
Bühne und Kostüme: Marion Eisele
Video: Oliver Feigl und Michael Krauss
Aufführungen / Konzert Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Theater Galli Theater Wiesbaden Wiesbaden, Adelheidstr. 21
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7 (Zoo-Passage)
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt Frankfurt, Basaltstr. 23
Mo, 21.1.2019, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt Frankfurt, Basaltstr. 23
Di, 22.1.2019, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7
Aufführungen / Theater Die Katakombe Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Theater Theaterhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Schützenstrasse 12
Aufführungen / Aufführung TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Konzert Darmstädter Hofkapelle Darmstadt, Mauerstr. 17
Aufführungen / Oper Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Festival Rheingau Musik Festival Ein Sommer voller Musik Oestrich Winkel, Rheinallee 1
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Konzert PRO ARTE Frankfurt am Main, Postfach 160162
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstraße 2