STADTTHEATER ASCHAFFENBURG

Das Kulturamt der Stadt Aschaffenburg entwickelt den Spielplan für das Stadttheater. Mit großen Orchesterkonzerten, Operetten-, Musical- und Tanztheaterproduktionen bespielt es zudem die Stadthalle am Schloss. Da das Stadttheater Aschaffenburg kein eigenes Ensemble hat, werden Theater, Kompanien und Orchester aus Deutschland und der Welt engagiert. So kann das gesamte Spektrum eines Mehrspartenhauses abgebildet werden.

Im Sprechtheater kommen neben zeitlosen Klassikern und Adaptionen literarischer Vorlagen maßstabsetzende Autoren der Gegenwart auf die Bühne. Das Musiktheater bietet sowohl Kammeroper-Formate als auch kurzweilige Musicals und Operetten. Ein spannendes Kinder- und Jugendtheaterprogramm für alle Altersstufen komplettiert den Spielplan.

Das Stadttheater ist auch Plattform für profilierte lokale Schauspielensembles wie das ab:art-theater, das mot (Ensemble des Erthaltheaters) und das 12 Stufen Theater. Bei unserem Konzertangebot bildet das Collegium Musicum Aschaffenburg eine feste Größe als lokaler, semiprofessioneller Klangkörper. In der Reihe „Grenzgänge“ bereichert das Aschaffenburger Hofgarten Kabarett den Spielplan. Zudem gibt es hier Rock, Pop und Jazz.

Die Architektur des Stadttheaters vereinigt, wie auch der Spielplan, zeitgenössische und traditionelle Stile. Die wechselvolle Geschichte des Theaters lässt sich an der vielgestaltigen Fassade ablesen. Die klassizistische Fassade zum Karlsplatz erinnert an die Anfangszeit des Theaters nach 1811.

Im Inneren überrascht der klassizistische Zuschauerraum – einer der schönsten Räume Aschaffenburgs und der baugeschichtlich wertvollste Teil des Theaters. Neben dieser Hauptbühne (Bühne 1) gibt es eine Studiobühne (Bühne 2) und einen Raum für kleinere Formate (Bühne 3).

(Foto: Stadttheater Front, © Nikolai Nowitzki)

AKTUELLE TERMINE

Musiktheater - Aschaffenburger Advent

Bayerische Weihnacht mit Sabine Sauer

Sabine Sauer, Moderation und Rezitation
GruberRich Trio
Werdenfelser Bläserquartett
Kirchseeoner Perchten
Kammerchor Ars Antiqua
Leitung: Stefan Claas


Jedes Jahr lädt die Stadt Aschaffenburg zur Adventsgala in die Stadthalle am Schloss ein. Dieses Jahr gestalten die Gala das GruberRich Trio, das Werdenfelser Bläserquartett, die Kirchseeoner Perchten und der Aschaffenburger Kammerchor Ars Antiqua unter der Leitung von Stefan Claas.

Moderiert wird die Gala von Sabine Sauer. Den Fernsehzuschauern und Hörern des Bayerischen Rundfunks ist sie schon lange ans Herz gewachsen. Die ihr verliehenen Auszeichnungen sprechen für sich: Sie erhielt die Goldene Kamera und zweimal den Telestar, den Vorgänger des Deutschen Fernsehpreises. Heute steht ihr Name für Sendungen wir das Talkformat „Unter 4 Augen“, das tägliche Magazin „Wir in Bayern“, das Gespräch mit dem Intendanten „BR unterwegs“ oder die große „Sternstunden Gala“. Auf BR-Klassik moderiert sie die beliebte Wunsch:Musik. Ihre Liebe zur Literatur lebt Sabine Sauer in der Reihe „Passion und Lyrik“ zusammen mit dem Grassauer Blechbläser Ensemble aus. Die Moderatorin versteht es, den Hintersinn von Texten mit feinem, poetischem Gespür in Sprache zu formen.

Ort:

D-63739 Aschaffenburg, Schlossplatz 1

Termin:

Di, 3.12.2019, 00:00 |

Sprechtheater - Elling

Komödie über eine besondere Männerfreundschaft | Bühnen der Stadt Gera und Landestheater Altenburg

Schauspiel von Axel Hellstenius nach dem Roman Blutsbrüder von Ingvar Ambjørnsen
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs

Nach ihrem Aufenthalt in der Psychiatrie bekommen Elling und Kjell Bjarne ihre erste eigene Wohnung, um nach und nach wieder in das „normale“ Leben integriert zu werden. Dabei haben beide mit allerlei Problemen und ihren persönlichen Ticks zu kämpfen. Die Hürden des Alltags beginnen bereits beim Telefonieren. Die Vorstellung, mit jemandem zu sprechen, den man nicht sieht, erscheint Elling als vollkommen unnatürlich. Kjell Bjarne hingegen ist vollends begeistert von den Möglichkeiten, die das neue Medium bietet: Nächtelang hängt er am Telefon und lauscht neugierig Sexhotlines, was eine horrende Telefonrechnung zur Folge hat. Doch nach und nach gelingt es dem ungleichen Duo immer besser, sein neues Leben selbstständig zu meistern: Während Kjell Bjarne mit der hochschwangeren Nachbarin anbandelt, verfasst Elling Gedichte, die er auf Sauerkrautpackungen im Supermarkt klebt. So finden beide ihren ganz speziellen Umgang mit dem Leben „da draußen“.

Die Komödie über eine besondere Männerfreundschaft basiert auf dem Roman Blutsbrüder aus der vierteiligen Elling-Reihe des norwegischen Autors Ingvar Ambjørnsen (*1956). Die Erzählungen um das schrullige Muttersöhnchen Elling überzeichnen die kleinen Neurosen, die viele „normale“ Menschen von sich kennen. Aber was heißt schon „normal“? Mit Witz und voller Hoffnung erzählt Elling vom Festhalten und Loslassen und von der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft.

Inszenierung: Caro Thum
Bühne und Kostüme: Anike Sedello
Dramaturgie: Svea Haugwitz

Ort:

Stadttheater Bühne 1

Termin:

Fr, 15.12.2017, 19:30 |

Grenzgänge - Echoes

Barefoot to the Moon - An Acoustic Tribute to Pink Floyd

Pink Floyd akustisch – ohne Verstärker, Netz und doppelten Boden. Kann so etwas funktionieren? Kann man eine Musik, die wie kaum eine andere von ausladenden synthetischen Sound-Landschaften und verschachtelten elektronischen Klangkaskaden lebt, in eine derart reduzierte Form bringen, ohne dass man die Songs dabei beschädigt? Oder anders formuliert: Kann man barfuß zur dunklen Seite des Mondes gehen?

Mit ihrer Akustik-Show „Barefoot To The Moon“ treten Echoes den Beweis an. Dabei wird die Band um den Ausnahme-Gitarristen und -Sänger Oliver Hartmann (Rock Meets Classic, Avantasia) von einem Streichquartett des Bohemian Symphony Orchestra Prague unterstützt. Die komplexen Songs der britischen Rockgiganten werden mit spartanischem, teils ungewöhnlichem Instrumentarium auf die wesentlichen Strukturen reduziert. Dabei geht keineswegs die Magie der Musik verloren, im Gegenteil. Vertraute Klänge wechseln ihre Farbe und bislang versteckte Nuancen treten hervor. Im quasi „nackten“ Zustand offenbart sich eine faszinierende fragile Schönheit, die so bislang noch nicht zu hören war. Kurz gesagt: Echoes legen die Essenz von Pink Floyd frei.

Das Außergewöhnliche dieser Acoustic-Show spiegelt sich auch im ganzen Ambiente wieder. Kerzen statt Laser, Akustik statt Elektronik, Streicher- statt Keyboard-Teppiche, Reduktion statt Bombast. Aus der gigantischen floyd‘schen Materialschlacht wird ein intimes Musiktheater, getragen von Kreativität, Esprit, Charme, hoher Musikalität und großem Respekt vor dem Werk des Originals.

Ort:

Stadttheater Bühne 1

Termin:

Sa, 16.12.2017, 20:00 |

Sprechtheater - Venedig im Schnee

Komödie von Dyrek Gilles

Zufällig hat Jean-Luc seinen früheren Studienkollegen Christophe getroffen und ihn samt Partnerin spontan zum Abendessen zu sich und seiner Verlobten Nathalie eingeladen. Während die heftig turtelnden Gastgeber das Essen vorbereiten und nebenbei ihre anstehende Hochzeit planen, treffen Christophe und seine neue Freundin Patricia leicht verspätet ein. Die kapriziöse Patricia hat sich mit Christophe heftig gestritten und überhaupt keine Lust auf ein Abendessen, bei dem sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, dass die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten.

Mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein: Plötzlich redet sie eine Fantasiesprache und erfindet sich ein vom Krieg heimgesuchtes Heimatland mit dem Namen Chouvenien. Als ihr die Gastgeber Geschenke für die notleidende Bevölkerung ihres Heimatlandes aufdrängen, greift sie freudig zu, ja, sie macht sich einen Heidenspaß daraus, sie zu immer neuen „guten Taten“ für ihre Landsleute zu animieren.

Regie: Susanne Pfeiffer
Bühne: Patrick Schmidt
Kostüm: Daniela Zepper, Daniela Schüller

Theater Schloss Maßbach

Ort:

Stadttheater Bühne 1

Termine:

Mo, 18.12.2017, 19:30 |
Di, 19.12.2017, 19:30 |

Sprechtheater - Die Feuerzangenbowle

Nach dem Roman von Heinrich Spoerl

„Das Schönste im Leben“, resümiert die Herrenrunde um den jungen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, „war die Gymnasialzeit.“ Doch Pfeiffer hatte Privatunterricht, war nie auf der Penne, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt, ist „überhaupt kein Mensch, sozusagen“. In feuchtfröhlicher Runde wird die Schnapsidee geboren: Die gute alte Zeit soll auferstehen und er das Versäumte nachholen. Als Pfeiffer mit drei f wird er in der Oberprima von Babenberg „Schöler“ von Professor Crey, genannt Schnauz, lernt beim Bömmel, was es mit der Dampfmaschin auf sich hat und ersinnt mit seinen pubertierenden Schulkameraden Unfug aller Art, um den Lehrkörper zu foppen. Doch bald hegt er auch ernstere Absichten, denn für die reizende Tochter des gestrengen Herrn Direktor Knauer entflammen in ihm recht erwachsene Gefühle.

Der Filmklassiker "Die Feuerzangenbowle" von 1944 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle läuft am FR 22.12.2017, um 19:00 Uhr, im Casino. Bei Vorlage einer Theaterkarte von "Die Feuerzangenbowle" kostet die Filmkarte 6 statt 8 EUR.

Regie: Frank-Lorenz Engel
Bühne: Klaus-Ulrich Jacob
Kostüm: Ulla Röhrs

Fritz Rémond Theater Frankfurt

Ort:

Stadttheater Bühne 1

Termin:

Mi, 20.12.2017, 15:00 |

Sprechtheater - Maß für Maß

Von William Shakespeare

Herzog Vincentio will ein Experiment wagen. In seinem Einflussbereich – nennen wir ihn, wie Shakespeare, einfach einmal "Wien" – gelten auf dem Papier dieselben strengen Sittengesetze und Anstandsregeln wie anderswo. Doch kaum jemand schert sich hier darum, die Prostitution blüht und Sex vor der Ehe, einschließlich des sich daraus ergebenden (und damit eigentlich illegalen) Nachwuchses, ist an der Tagesordnung.

Überraschend scheint nun der Herzog abzureisen und übergibt sein Zepter an den sittenstrengen Angelo, der umgehend beginnt, der liederlichen Spaßgesellschaft alle nur möglichen Riegel vorzuschieben. Pech für Claudio, der umgehend in die Todeszelle wandert, weil seine fast schon, aber eben noch nicht Braut Julia ein Kind von ihm erwartet. Dessen Schwester Isabella, fast schon, aber noch nicht ganz Nonne, soll nun Angelo überzeugen, ihren Bruder zu begnadigen. Von Isabella hingerissen, macht Angelo ihr ein denkbar unmoralisches Angebot: Wenn sie mit ihm schläft, soll ihr Bruder leben. Ein Angebot, dass sie auch um das Leben ihres Bruders nicht annehmen kann.

Gott sei Dank hat der Herzog, gut getarnt nach wie vor in Wien unterwegs, ein wachsames Auge auf die seinigen und einen gewieften Plan, der nicht nur Claudios Leben rettet, sondern auch Angelo seiner schmählich verlassenen Ex-Verlobten zuführt und Isabella einen Heiratsantrag beschert.

Ein Lehrstück zwischen Moral und Laissez-faire, eine Komödie als Anklage der Doppelmoral, die stets balancierend auf der Klippe zum Tod nicht vergisst, wie schwer es ist das Richtige zu tun – gerade wenn es doch so einfach scheint.

Regie: Jan Philipp Gloger
Bühne: Franziska Bornkamm
Kostüme: Karin Jud

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Ort:

Stadttheater Bühne 1

Termine:

Fr, 22.12.2017, 18:00 |
Sa, 23.12.2017, 16:00 |

Grenzgänge - Tom Gaebel & His Orchestra

A Swinging Christmas

Alle Jahre wieder... das gleiche Spiel: Geschenke unter dem Tannenbaum, die Gans im Ofen und Oma holt die Blockflöte raus. Weihnachten auf die klassische Art. Höchste Zeit für ein wenig Abwechslung! Tom Gaebel, Deutschlands angesagter Big-Band-Entertainer der alten Schule, beweist, dass es auch anders geht. Mit seiner Weihnachtsshow "A Swinging Christmas" sorgt der Sänger mit der Ausnahmestimme für glühende Wangen bei Jung und Junggebliebenen.

Es muss nicht immer "O Tannenbaum" sein! Von "White Christmas" über "Jingle Bells" bis "Let It Snow" – Tom Gaebel und sein Orchester spielen die schönsten amerikanischen Weihnachts-Evergreens und moderne Klassiker wie "Driving Home For Christmas" im Easy-Listening-Sound.

Tom Gaebel: "Für mich ist es immer wieder eine riesige Freude, dem Publikum eine Show zu präsentieren, die anders ist als das übliche Klingglöckchen-Einerlei. Eher wie Weihnachten in Las Vegas, voller Glanz, Glamour und guter Laune." Entsprechend dicht gepackt liegen die musikalischen Geschenke und Überraschungen auf dem Schlitten des Kölner Crooners.

Ort:

Stadttheater Bühne 1

Termin:

Fr, 29.12.2017, 20:00 |

Musiktheater - Hochzeit mit Hindernissen

Musical "The Drowsy Chaperone"

Musik und Gesangstexte von Lisa Lambert (*1962) und Greg Morrison (*1965) | Buch von Bob Martin und Don McKellarson | Deutsch von Roman Hinze

Janet van de Graaff will den reichen Charmeur Robert heiraten und sich aus dem Showbusiness zurückziehen. Der geplagte Impresario Victor Feldzieg hat Angst, seinen bekanntesten Star zu verlieren. Doch da Bitten und Betteln zwecklos sind, entwickelt er einen „Plan B“. Der selbsternannte Herzensbrecher Aldolpho soll die Braut verführen und die Hochzeit verhindern. Es kommt zu fatalen Missverständnissen: Aldolpho trifft nur auf die beschwipste Anstandsdame und Robert fällt durch Janets Treuetest, der ihr kurz vor der Trauung noch einmal seine Liebe bestätigen soll. Ob am Ende alles gut ausgeht?

Mit der Hochzeit der kanadischen Schauspielerin Janet van der Graaff und dem Autor und Komiker Bob Martin beginnt 1998 die wohl ungewöhnlichste Entstehungsgeschichte eines Broadway-Musicals. Zu den Feierlichkeiten bekommt das Brautpaar ein ganz besonderes Geschenk überreicht – ein selbstgeschriebenes Musical mit Braut und Bräutigam als Protagonisten. Bob Martin war so begeistert von dem Geschenk, dass er das Musical mit seinen Freunden weiterentwickelte und 1999 unter dem Namen „The Drowsy Chaperone“ zur Aufführung brachte. 2006 kam das ehemalige Hochzeitspräsent sogar zum Broadway in New York.

Musikalische Leitung: Jakob Brenner
Regie: Stefan Huber
Choreografie: Danny Costello
Bühne: Karel Spanhak
Mit Ralph Morgenstern u.a.

Die Theater Chemnitz

Ort:

D-63739 Aschaffenburg, Schlossplatz 1

Termine:

Mi, 3.1.2018, 19:30 |
Do, 4.1.2018, 15:00 |

KONTAKT

Stadttheater Aschaffenburg

Schlossgasse 8
D 63739 Aschaffenburg

Telefon: +49 (0) 60 21 / 330 1888
Fax: +49 (0) 60 21 / 330 1889
E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de

Öffnungszeiten Theaterkasse
September bis Dezember: Mo bis Fr 10 - 18 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr
Januar bis Juli: Mo bis Fr 13 - 18 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr
Geschlossen: 24.12.2015 - 03.01.2016 | 08. + 09.02.2016