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Literaturzentrum e.V. Hamburg

Um Literatur und ihre Verbreitung in der Öffentlichkeit zu fördern, wurde 1974 das Literaturzentrum von Hamburger Autorinnen und Autoren gegründet.
Für einen literarischen Verein sind über 30 Jahre des Bestehens schon ein bemerkenswerter Erfolg, zudem das LIT in all diesen Jahren - wie kaum eine andere literarische Vereinigung in Hamburg - im Literaturbetrieb durch ein umfangreiches monatliches Veranstaltungsprogramm konsequent präsent ist.

Die Arbeit des Literaturzentrums wird gefördert von der Kulturbehörde und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg

Sie erreichen das Literaturhaus Hamburg mit der U3 bis Uhlandstraße oder mit den Buslinien: Metrobus 6, Bus 172, Bus 173 oder Schnellbus 37 bis Haltestelle Mundsburger Brücke

Ort – soweit nicht anders vermerkt – Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38.

Eintritt – soweit nicht anders angegeben – Euro 7,- / erm. 4,-
Kartentelefon: (040) 227 92 03 / (040) 207 69 037
Fax: (040) 229 15 01

Kontakt

Literaturzentrum e.V. Hamburg
Schwanenwik 38
D-22087 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-227 92 03
Fax: +49 (0)40-229 15 01
E-Mail: lit@lit-hamburg.de

Lesung

Hamburger Lesefrühstück: Arno Camenisch liest aus Der letzte Schnee

Wochenlang gehörte der neue Roman von Camenisch zu den TOP 5 der Schweizer Bestseller. Es ist das Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels. Zwei alte Liftwarte, „herrlich närrisch“ (NZZ) räsonieren über das Ausfallen des Schnees und vertreiben sich die Wartezeit auf Gäste, indem sie über das Leben in den Bergen, die Liebe, Siege und Niederlagen, aber auch über das Glück reden. „Ein Skilift als Metapher für den Gang der Welt … ein starkes Werk auf der Kante zwischen Tragik und Komik.“ (SRF).

Arno Camenisch ist ein Schweizer Schriftsteller aus Graubünden, der auf Deutsch und Rätoromanisch schreibt. Er lebt in Biel und veröffentlichte u.a. den Roman Sez Ner, Hinter dem Bahnhof, Ustrinkata, Fred und Franz, Die Launen des Tages. Seine Performances sind über die Schweiz hinaus bekannt, „seine Lesungen Kult“.

Eintritt: € 20,00 (inkl. Buffet + Lesung)

Gefördert von Pro Helvetia
Anmeldung erforderlich: Fon 040.227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de
Lesung

Ananij Kokurin liest aus Der Tisch (Osburg Verlag)

aus dem Russischen von Christiane Auras

Die Geschichte einer Selbstfindung: 1986 beschließt die russische Lehrerin Anna Regolskaja, ihre alte Mutter zu sich zu nehmen, doch ohne ihren mächtigen Esstisch würde sie nirgendwo hinfahren. Kurz vor der Abreise erfährt die Tochter von den Geheimnissen des Tisches und dem Leben ihrer Mutter, Anlass, sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise durch die Weiten Russlands und seine Geschichte zu begeben. Außer mit dem Zug reisen sie auf den Spuren ihres und anderer Menschen Leben: Zu Fuß, auf Pferdekarren, Milizfahrzeugen sind sie schließlich 1.000 km unterwegs nach Gorkij – östlich von Moskau.

Jutta Heinrich liest ausgewählte Texte

Ananij Kokurin wurde 1973 in Gorki geboren. Der gelernte Restaurator, Slawist und Kunstpädagoge hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Fotografie studiert. Er ist Herausgeber und Initiator einer Reihe von Monografien zeitgenössischer Fotografen. Sein erstes Fotobuch No Direction Home bekam mehrere Auszeichnungen und wurde international viel beachtet.

Christiane Auras hat u.a. Werke von Alexander Solschenizyn übersetzt.

Anschließend Verlagsvorstellung durch Dr. Wolf-Rüdiger Osburg

Eintritt: € 7,-/5,-

Kartentelefon 040.227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg
Lesung

china time 2018: “Deutsche Frauen in China“

Hilke Veth und Martina Bölck stellen ihr Buchprojekt vor

Jährlich bereisen tausende von Deutschen China. Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sind viele – allein oder mit ihren Familien – nach dorthin gereist. Auch viele bekannte und unbekannte Frauen waren in China unterwegs: u.a. Elisabeth von Heyking, Diplomatengattin und Enkelin von Achim und Bettina von Arnim, Vicki Baum, Ruth Weiss, Lily Abegg . Mit deren Aufzeichnungen und Fotodokumenten (z.T. aus Privatarchiven) erzählen die Autorinnen von damaligen Erlebnissen im zur Modernisierung durch Kolonialmächte gezwungenen Land.

Hilke Veth, geb. in Shanghai, Hörspieldramaturgin, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie in Berlin, Hamburg und Berkeley. Danach Tätigkeit als Kulturjournalistin, Autorin und Theaterdramaturgin. War lange Hörspielredakteurin beim NDR, daneben div. Lehraufträge u.a. an der Fachhochschule für Gestaltung. Mit dem Buch Shanghai: lucky city porträtierte sie ihre Geburtsstadt.

Martina Bölck studierte Germanistik und Psychologie in Saarbrücken. Danach in Hamburg freie Journalistin für die taz Hamburg, Tonassistentin bei Filmproduktionen und Dokumentarin im Hörfunkarchiv des NDR. Seit 1996 auch Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Von 2003-2008 DAAD-Lektorin für deutsche Sprache und Kultur an einer chinesischen Universität in Peking. Sie veröffentlichte u.a. Wie überall und nirgendwo sonst. Fünf Jahre China.

Eintritt: € 5,-

Kartentelefon: 040. 227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de

Debütantenbörse

Die 11. Debütantenbörse geht an den Start: Bis Ende August 2017 können ab sofort bis zu 7 Seiten Prosa oder Lyrik unter Angabe von Mailadressen, Telefon-Nrn., und/oder mobil-Nrn. an den Vorstand des Literaturzentrums (c/o Literaturhaus Hamburg), Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, eingereicht werden. Eine Fachjury wird nach Abgabefrist entscheiden, wer später zu einer Bestenlesung eingeladen wird.

Nicht wenige Teilnehmer_innen der bisherigen Debütantenbörsen haben inzwischen ihren Weg gemacht: Erste Buchveröffentlichungen, Lesungen, Literaturstipendien, Förderpreise der Hansestadt Hamburg, mediale Aufmerksamkeit.
Literatur / Lesung Buchtipp
Literatur / Lesung Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen Hamburg, Hühnerposten 1
Literatur / Lesung Literaturzentrum Hamburg Hamburg, Schwanenwik 38
Literatur / Lesung Katharina Schütz c/o Agentur regine schmitz Hamburg, Osterstraße 124