zur Startseite

LENTOS Kunstmuseum Linz

Das LENTOS zählt zu den bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich.
Mit seiner außergewöhnlichen Architektur und der leuchtenden Fassade ist es mittlerweile für viele zu einem Wahrzeichen von Linz geworden.
Das Ausstellungsprogramm kombiniert die 2016 neu gestaltete Sammlungspräsentation der eigenen historischen und kontinuierlich mit aktuellen Positionen erweiterten Bestände mit Sonderausstellungen, die vielfältigen Themen und Epochen der Kunst sowie einzelnen KünstlerInnen gewidmet sind.

Mit einem klaren, schlüssigen Bau der Spitzenklasse, geschaffen von den Zürcher Architekten Weber & Hofer hat das LENTOS Kunstmuseum Linz seit 2003 internationalen Rang erhalten. Das in seiner Schlichtheit bestechende und dabei die Stadtsilhouette konturierende Museum liegt in unmittelbarer Nähe zur Donau, zwischen Nibelungenbrücke und Brucknerhaus, nur wenige Gehminuten vom Hauptplatz entfernt und bietet neben Kunstgenuss Erholung im weitläufigen, grünen Uferbereich. Charakteristisch ist auch die nächtliche Beleuchtung seiner Glashülle

Großzügig dimensionierte Tageslichträume im Obergeschoss gewährleisten auf 2.500 m² ideale Ausstellungsbedingungen, so auch die Ausstellungshalle – der größte Museumsraum Österreichs. Zentral begehbar, sind im Untergeschoss Grafik und Medienkunst beherbergt. Foyer und Shop, ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen, ein flexibel gestaltbarer Raum für Kunstvermittlung sowie die Bibliothek ergänzen wichtige öffentliche Bereiche, zu denen auch das beliebte Café-Restaurant mit seiner Donau-Panoramaterrasse zählt.

(Foto: Engelhardt/Sellin Architekturfotografie)

Kontakt

LENTOS Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4020 Linz

Telefon: +43 732 7070 3614
Fax: +43 732 7070 3604
E-Mail: info@lentos.at

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag–Sonntag 10–18 Uhr
Donnerstag 10–21 Uhr

ANREISEMÖGLICHKEITEN
Straßenbahn
Linie 1, 2 oder 3: Haltestelle Hauptplatz (ca. 4 Gehminuten entfernt)
Vom Hauptbahnhof Linz kommend: Fahrtrichtung Universität (Linien 1,2) oder Landgutstraße (Linie 3)
Bus
Linie 26: Haltestelle Brucknerhaus (ca. 5 Gehminuten entfernt)
Ausstellung

TATIANA LECOMTE

Anschluss

In Tatiana Lecomtes Film Ein mörderischer Lärm berichtet ein Zeitzeuge über seine Zwangsarbeit im Konzentrationslager Gusen. Der Film steht am Anfang einer Ausstellung, die sich mit der medialen Darstellung geschichtlicher Ereignisse rund um das folgenschwere Jahr 1938 beschäftigt. Dafür forschte die Künstlerin in Linzer Fotoarchiven. Lecomtes Interesse liegt in ihrem künstlerischen Schaffen bei analogem Bildmaterial, das üblicherweise verwendet wird, um die kollektive Erinnerung an die Vergangenheit aufrecht zu erhalten. Die Künstlerin nähert sich dem Archivmaterial mit der Absicht, überlieferte Festschreibungen von Bedeutungen zu hinterfragen.

Tatiana Lecomte wurde 1971 in Bordeaux geboren. Sie studierte an der Académie des Beaux-Arts in Lyon, an der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie an der Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam. Die Künstlerin arbeitet neben der Fotografie auch mit Film und Interventionen im öffentlichen Raum.

Kuratorin: Brigitte Reutner

(Foto: © Bildrecht, Wien 2018 Kleine Insel der Repressalien, 2006 )
Konzert

Wer war 1968?

Das Jahr 1968 steht für eine Epochenwende. Die Studentenunruhen und Arbeiteraufstände brachten in Westeuropa und den USA die Machtgefüge der Nachkriegsordnung ins Schwanken, während die Zerschlagung des Prager Frühlings durch sowjetische Panzer das Ende der Hoffnung von einer Öffnung des Ostblocks signalisiert.

Die Ausstellung geht dem Echo von 1968 in Linz und in Oberösterreich nach und spannt erstmals – in einer Zusammenschau von Kunst, Architektur, Musik, Film und Literatur – eine Landkarte auf, in der die zentralen und oft bis heute unbekannten Figuren und Momente der lokalen Geschichte einen Platz finden. Sie sind Ausgangspunkt, um das reiche Geflecht an Beziehungen und Verknüpfungen, das von hier aus mit internationalen Szenen und Entwicklungen entstand, zu erkunden. Experimente im Feld der Ästhetik starteten mit dem Ziel, sich aus der kulturellen Enge der beiden ersten Nachkriegsjahrzehnte zu befreien.

KuratorInnen: Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer

(Foto: Josef Bauer, Folientext 1969, © maschekS.)
Ausstellung

Die Sammlung - Klassiker, Entdeckungen und neue Positionen

Dauerausstellung

Das Herzstück jedes Museums ist seine Sammlung. 2016 wurde die Sammlungspräsentation wieder komplett neu gestaltet. Neue Objekte fanden den Weg aus dem Depot in die Ausstellung, andere Werke wurden in unerwartete Zusammenhänge gebracht: ein spannender Streifzug durch die Kunstgeschichte mit bekannten Meisterwerken, neuen Positionen und überraschenden Begegnungen.

Das LENTOS lebt den aktiven Dialog mit KünstlerInnen. In bereits bewährter Art erfolgt die Zusammenstellung der Räume nicht nur durch die Expertinnen des Museums. Drei Räume der Sammlungsgalerien werden von KünstlerInnen – ausgehend von jeweils einem oder mehreren eigenen Werken – mit einer individuellen Auswahl aus den Sammlungsbeständen gestaltet. Teil der neuen Sammlungspräsentation ist ein Medienkunstwerk online.
Mit Özlem Altin, Verena Dengler, Hans Kupelwieser und ekw14,90

Kuratorinnen: Elisabeth Nowak-Thaller, Brigitte Reutner, Stella Rollig, Magnus Hofmüller

(Foto: Reinhard Haider)
Ausstellungen / Museum Schlossmuseum Linz Linz, Schlossberg 1
Ausstellungen / Museum Oberösterreichische Landesgalerie Linz, Museumstraße 14
Ausstellungen / Museum Oberösterreichisches Landesmuseum Linz, Tummelplatz 10
Ausstellungen / Museum NORDICO Stadtmuseum Linz Linz, Dametzstraße 23
Ausstellungen / Museum Anton-Bruckner-Museum Ansfelden Ansfelden, Augustinerstraße 3
Ausstellungen / Ausstellung Photomuseum Bad Ischl Bad Ischl, Kaiserpark
Ausstellungen / Ausstellung Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum Grein, Greinburg 1
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2