Fondation Beyeler Basel

EIN ORT FÜR ALLE SINNE – OFFEN UND LEBENDIG

Das Stifterehepaar Ernst und Hildy Beyeler hatte eine klare Vorstellung: Die Fondation Beyeler sollte ein offenes und lebendiges Museum werden, das ein breites Publikum für Kunst begeistern kann. Ein Museum, das neben kultureller Bildung auch zwischenmenschliche Begegnungen fördert. Heute ist die Fondation Beyeler das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz und gilt als eines der schönsten weltweit.

20 JAHRE FONDATION BEYELER
GRATISEINTRITT FÜR ALLE BIS 25 JAHRE

AKTUELLE TERMINE

Klee

Die Ausstellung widmet sich einem bis jetzt noch kaum untersuchten Aspekt in Paul Klees Schaffen – der Abstraktion. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Abkehr vom Gegenständlichen und die Entwicklung abstrakter Kunst zu einem Hauptthema für viele europäische Künstler. Auch der Schweizer Künstler Paul Klee wendet sich dieser Herausforderung zu: In seinem fast 10.000 Arbeiten umfassenden Oeuvre lassen sich – vom Früh- bis zum Spätwerk – überaus spannende Beispiele für die Entwicklung abstrakter Bildwelten sowie für Abstraktionsprozesse in der Malerei beobachten. Die wichtigsten Aspekte in Klees ungegenständlichen Werken sind dabei in seinem ganzen Schaffen von zentraler Bedeutung: Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen.

Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter umfasst rund 100 Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen – beginnend mit dem Jahr 1913 – und versammelt wertvolle Leihgaben aus zahlreichen renommierten Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee. Neben den Hauptwerken werden bis jetzt nur selten ausgestellte Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem überraschend neuen Licht erscheinen lassen.

Mit 20 Werken ist Paul Klee zusammen mit Pablo Picasso der am stärksten vertretene Künstler der Sammlung Beyeler. Als Sammler und Galerist engagierte sich der Gründer unseres Museums Ernst Beyeler auf vielfältigste Art und Weise für Paul Klees Schaffen. Rund 500 Werke gingen durch die Hände des Sammlers und Galeristen. Beyelers Sammlungspassion galt hauptsächlich dem Spätwerk Klees, das er „wegen der farblichen Qualität und der Ausdrucksstärke“ besonders schätzte. Im Laufe der Jahre ist es Beyeler gelungen, eine hochkarätige Sammlung zusammenzutragen, zu deren Schlüsselwerken Gemälde wie Aufgehender Stern, 1931, 230 (V 10), Zeichen in Gelb, 1937, 210 (U 10).

(Bild: Installationsansicht mit Bild: Paul Klee - Park bei Lu (1938), Foto: Mark Niedermann)

Dauer:

So, 1.10.2017 - So, 21.1.2018 |

Sammlungsausstellung / Cooperations

Die dritte und letzte Sammlungsausstellung aus Anlass des 20. Geburtstags der Fondation Beyeler wagt einen Blick in die Zukunft. Sie feiert die Kooperation des Museums mit Privatsammlungen sowie Künstlern und Künstlernachlässen. Cooperations zeigt beispielhaft, wie die Museumssammlung durch potenzielle Schenkungen oder langfristige Leihgaben ergänzt und verstärkt werden könnte. Von den über 170 ausgestellten Kunstwerken und kunsthistorischen Objekten aus dem 16. bis 21. Jahrhundert stammt rund die Hälfte von renommierten Partnern, die der Fondation Beyeler eng verbunden sind. Die temporäre Vereinigung von wertvollen, selten öffentlich zu sehenden Kunstwerken aus Privatbesitz mit berühmten Werken aus der Sammlung Beyeler ermöglicht es, dem Publikum ein Wunschmuseum, ein »Musée imaginaire«, zu präsentieren.

Der Rundgang beginnt mit einer Kunst- und Wunderkammer, um an die Ursprünge des neuzeitlichen Museums zu erinnern. Die Hängungen der anschliessenden Säle verweisen auf die Salons der intellektuellen Mäzene, wie sie von Degas, Matisse und Picasso frequentiert wurden, sowie auf die experimentellen Präsentationen der Surrealisten um André Breton. Sie veranschaulichen exemplarisch, wie die moderne Kunst anfänglich ausgestellt wurde. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts avancierte dann der neutrale weisse Raum zum bis heute dominierenden Standard für Museen. In Variationen dieses »White Cube« treten Künstler des Abstrakten Expressionismus, von Zero und der Pop Art in Dialog miteinander; zudem wurden einzelne Künstlerräume für Louise Bourgeois, Gerhard Richter und Peter Doig eingerichtet. Den Auftakt und den Abschluss der Ausstellung bilden Werke von Maurizio Cattelan und Felix Gonzalez-Torres, die Mitte markiert eine Arbeit von Marina Abramovic – allesamt Künstler, die neue Formen der Installation von Kunst etabliert haben.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Keller und Ulf Küster, Fondation Beyeler.

Szenografie, Grafik und Ausstellungsarchitektur wurden von Martina Nievergelt, Thorsten Romanus und Dieter Thiel gestaltet.

Wir danken den Kooperationspartnern der Ausstellung, der Daros Collection, der Anthax Collection Marx, der Collection Renard, der Easton Foundation, dem Yves Klein Estate, der Roy Lichtenstein Foundation, der Felix Gonzalez-Torres Foundation, dem Musée Barbier-Mueller, Peder Lund, der Michael Werner Gallery sowie den anderen beteiligten, bedeutenden Privatsammlungen und Künstlern aus Europa und Amerika.

(Bild: Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Willi)

Dauer:

Mi, 18.10.2017 - Mo, 1.1.2018 |

KONTAKT

Fondation Beyeler

Baselstrasse 101
CH 4125 Riehen/Basel

Telefon: +41 61 645 97 00
Fax: +41 61 645 97 19
E-Mail: info@fondationbeyeler.ch

ÖFFNUNGSZEITEN
An 365 Tagen im Jahr geöffnet
Montag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr
und am Mittwoch von 10.00 bis 20.00 Uhr