myPIANOline® Klavierakademie

Grossartige Werke der klassischen Musikkultur müssen dauerhaft erhalten bleiben. Dazu trägt auch deren Aufführung bei. Wir sind der Meinung, dass Konzerte im vertrauten, exklusiven Rahmen besonders intensiv erlebt werden. MyPIANOline® und Weltklassik am Klavier® präsentieren tonangebende Klaviermusik für anspruchsvolle Geniesser und attraktive Auftrittsmöglichkeiten für begnadete Pianisten.

AKTUELLE TERMINE

geMEINsam MUSIZIEREN

Hier triffst du dich mit einer überschaubaren Zahl anderer Musikinteressierten, die sich noch sicherer beim musikalischen Vortrag fühlen wollen.

Beim Vortragen eines Stückes wird ein ganz andere Situation geschaffen, als beim Spielen zuhause in den eigenen vier Wänden. Gewöhne dich an diese Situation in entspannter Atmosphäre und nimm an unserem „geMEINsam MUSIZIEREN“ einmal im Monat teil – Musik machen, Gleichgesinnte treffen und die Stücke, an denen du gerade arbeitest, vortragen.

Einfach so. Egal welches Instrument. Einfach aus Freude an der Musik. Wir freuen uns auf dich!

Termin:

Mi, 31.1.2018, 18:30 |

MIKHAIL MORDVINOV Weltklassik am Klavier - die Mondscheinsonate - und ein Selbstporträt!

BACH, BEETHOVEN und SCHUMANN

JOHANN SEBASTIAN BACH
Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 13 Es-Dur op. 27 Nr. 1
I. Andante
II. Allegro molto e vivace
III. Adagio con espressione
IV. Allegro vivace
Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27 Nr. 2
I. Adagio sostenuto
II. Allegretto
III. Presto agitato

- Pause -

ROBERT SCHUMANN
Kreisleriana op. 16
Nr. 1 Äußerst bewegt d-Moll
Nr. 2 Sehr innig und nicht zu rasch B-Dur
Nr. 3 Sehr aufgeregt g-Moll
Nr. 4 Sehr langsam B-Dur
Nr. 5 Sehr lebhaft g-Moll
Nr. 6 Sehr langsam Es-Dur
Nr. 7 Sehr rasch c-Moll
Nr. 8 Schnell und spielend g-Moll


MIKHAIL MORDVINOV
Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997.

Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als "Bester Student des Jahres" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition.

"Weltklassik am Klavier - die Mondscheinsonate - und ein Selbstporträt!"
Die revolutionäre Chromatische Fantasie und Fuge von J. S. Bach, ein beliebtes Werk der romantischer Zeit der Klaviervirtuosen, gehört zu Bachs bedeutenden Kompositionen und galt schon zu seiner Zeit als einzigartiges Meisterwerk. Die beide Sonaten von Beethoven sind in ihrer Gestaltung weit über die herkömmliche Sonatenform ausgegangen. Die Nr. 13 ist mit Ihrer zusammengebundenen Sätzen sehr einer Fantasie ähnlich. Die ungewöhnliche Satzfolge und Tempi prägen die Mondscheinsonate, die Franz Liszt auch dadurch charakterisierte, dass er den zweiten Satz als „eine Blume zwischen zwei Abgründen“ bezeichnete. Die berühmte Kreisleriana von Schumann, ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur, führt uns durch die fantastische von E.T.A.Hoffmann inspirierte Welt, in der man auch Schumanns Selbstporträt wiederfindet.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 21.1.2018, 17:00 |

SLAWOMIR SARANOK "Weltklassik am Klavier - Lieder ohne Worte und die Sturmsonate!"

BEETHOVEN und MENDELSSOHN-BARTHOLDY

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Aus: Rondo op. 51
C-Dur Nr. 1
G-Dur Nr. 2
Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2
I. Largo - Allegro
II. Adagio
III. Allegretto

- Pause -

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
Rondo Capriccioso op. 14
Aus: Sechs Lieder ohne Worte (4. Heft) op. 53
1. Andante con moto op. 53
2. Allegro non troppo op. 53
3. Presto agitato op. 53
Sechs Lieder ohne Worte (5. Heft) op. 62
1. Andante espressivo op. 62
2. Allegro con fuoco op. 62
3. Andante maestoso (Trauermarsch) op. 62
4. Allegro con anima op. 62
5. Andante con moto (Venezianisches Gondellied) op. 62
6. Allegretto grazioso (Frühlingslied) op. 62
Aus: Drei Etüden op. 104
Etüde Nr. 1


SLAWOMIR SARANOK
Der Pianist Slawomir Saranok lässt sich nicht in eine musikalische Schublade einordnen: Er ist Solist, Kammermusiker und Komponist: »Dies sind die drei Säulen, auf denen mein musikalisches Leben basiert«, sagte er jüngst in einem Interview. Seine Musikkarriere begann in Weißrussland, wo er mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert gab und Werke von Bach, Mozart und Kabalewsky vortrug. Anschließend wurde er in die berühmte Zentralmusikschule für hochbegabte Kinder in Minsk aufgenommen. Seit seinen Wettbewerbserfolgen führten Tourneen und Konzertverpflichtungen Slawomir Saranok nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Rumänien, Weißrussland, Russland, Ukraine sowie mehrmals nach China. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals, so u.a.: Minsk Musik Festival, Frühlings Festival Petersburg, Gulaniy Musik Festival in China.

"Weltklassik am Klavier - Lieder ohne Worte und die Sturmsonate!"
Kann der tiefsinnige Beethoven eine elegante virtuose Musik schreiben - Ja! Und kann der Schöpfer von der italienischen Symphonie und dem Sommernachtstraum eine tiefsinnige Musik schreiben? Die Antwort ist wiederum - Ja! Das Programm des Pianisten Slawomir Saranok stellt das glänzend unter Beweis. Leichte brillante Rondos op.51 von Beethoven scheinen gar nicht vom seriösen, kompromisslosen, gar grimmigen Komponisten zu stammen. Desto größe ist der Kontrast zur "Sturm" Sonate. Hier ist mehr als nur Klavier Musik, hier sind Philosophie und Dramatik des Lebens in Töne gefangen. In der zweiten Hälfte des Konzerts kann der Zuhörer eine wahre Wandlung im Schaffen Mendelssohns erleben. Erst vom glanzvollen Rondo Capriccioso op.14, über gesangvoll und ernsten Lieder, hin zur dramatischen Etüde op.104. Viel Spass beim Hören.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 18.2.2018, 17:00 |

Piano Solo - Klassiker des Blues & Boogie Woogie

Zweifacher Gewinner des German Blues Award 2015 in den Kategorien Bestes Duo und Bestes Piano

THOMAS SCHEYTT gilt als „einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues- Pianisten. Er verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt“ (Jazzpodium Deutschland).

Der 1960 geborene Schwabe und Pfarrerssohn erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht und liebäugelte zeitweise mit einer Ausbildung zum Kirchenmusiker. Sein Wunsch, Philosophie zu studieren, war allerdings stärker, was ihn „geradewegs“ in eine Karriere als Bluesmusiker führte...

Scheytt gehört zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Blues- und Boogie- Szene. Er ist seit über 20 Jahren nicht nur als Solist, sondern auch mit seinen Formationen „Netzer&Scheytt“ sowie dem Trio „Boogie Connection“ in Jazzclubs und auf Festivals im In- und Ausland zu Gast.

„Invitation To The Blues“ und „Tribute To Meade Lux Lewis“, zwei Stücke von Scheytts Solo- Piano-CD „Inner Voices“, werden seit Jahren regelmässig im Deutschlandfunk gespielt. Seine neueste CD „Blues Colours“ wurde 2013 nominiert für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

Die Wertschätzung, die er sich durch seine Konzerttätigkeit, seine Kompositionen und seine CD-Einspielungen erworben hat, findet ihren Ausdruck in Auszeichnungen wie dem Audience Award 2000 des SWR (zusammen mit Ignaz Netzer) oder dem Freiburger Musikpreis 2003. Großes Ansehen verschaffte ihm der zweifache Gewinn des German Blues Award 2015 in den Kategorien „Bestes Piano“ und „Bestes Duo“.

„Aus Deutschlands Südstaaten, dem südbadischen Freiburg, kommt einer der „schwärzesten“ Boogie- und Blues-Pianisten weißer Hautfarbe. Thomas Scheytt verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt. Im Gegensatz zu vielen Boogie-Pianisten, die mit besonders schnellen Stücken überzeugen wollen, zeigt Thomas Scheytt gerade in langsameren Bluesstücken seine ausgereifte Spielkultur und sein ungewöhnliches Feeling. Außerdem erweist er sich als hervorragender Blues- und Boogie-Komponist. Die Hälfte der Stücke stammt aus seiner Feder; sie erreichen das Niveau der amerikanischen Vorbilder.“

Andreas Geyer, Jazzpodium Deutschland

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 4.3.2018, 17:00 |

LETICIA GÓMEZ-TAGLE "PIANOissimo"

Bach, Chopin, Ravel, De Falla, Ponce, Gómez Tagle und Márquez

J. S. Bach
Italienisches Konzert in F-Dur
- Allegro
- Andante
- Presto

F. Chopin
Sonate op. 58 in h-moll
- Allegro maestoso
- SCHERZO: Molto vivace
- Largo
- Finale: Presto, non tanto

- PAUSE -

M. Ravel
La Valse

M. De Falla
Danzas n. 1 und 2. aus „La vida breve“

M. M. Ponce
Malgre tout (für die Linke Hand)

A. Márquez
Danzón n. 2 (Piano transcription of Leticia G.T.)

Leticia Gómez-Tagle
...spielt mit großem Ernst und Hingabe an die Musik. Virtuosität ist für sie lediglich Mittel zum Zweck und nicht Vehikel zur Selbstdarstellung.“
Die mexikanische Pianistin hat sich einen Namen unter den heutigen Pianisten in Europa gemacht. Ihren letzten CDs „Zwei Kontinente“ (Urtext, Mexico) und Dance Passion (ARS- Produktionen) sind bezeichnend für ihre Interpretationen der europäischen Klavierliteratur und der lateinamerikanischen: sie weiß sich als Vermittlerin zweier Kulturen und Mentalitäten. Ihre Lehrer in Mexiko waren der mexikanische Pianist Manuel Delaflor und Prof. Angel Esteva Loyola in Musiklehre. Anregungen für Ihre Interpretation hat sie auch von Prof. Carlos Rivera in Wien und auch von Meisterkursen bei Orlando Otey, Jörg Demus, Paul Badura-Skoda und Gyorgy Sándor bekommen.
Sie war Preisträgerin verschiedener Jugend-Klavierwettbewerbe in Mexiko (mexikanischer Rundfunk, Televisa, Universität von Puebla).
Später gewann sie den 1. Preis des Nationalwettbewerbs Sala Chopin und somit war sie Stipendiatin vom Österreichischen Bundesministerium. Sie studierte Klavierkonzertfach und IGP beim Prof. Michael Krist an der Musikunversität in Wien.
Sie ist auch als Solistin mit verschiedenen Orchestern in Mexiko und Österreich unter der Leitung von Jesús Medina, Guadalupe Flores, Benjamín J. Echenique und Info Ingensand aufgetreten.

Ihre Teilnahme am Internationalen Chopin Klavierwettbewerb in Warschau trug zu ausgedehnter Konzerttätigkeit bei. Seitdem konzertiert sie regelmäßig bei verschiedenen Festivals in Europa, Mexico und Nordamerika.
Ein wichtiger Teil ihre musikalische Tätigkeit ist die Pädagogik. Sie hat verschiedene Meisterkurse gehalten für Klavierstudenten in Spanien (Mallorca und Córdoba) und in Mexico in der Staatliche Musikuniversität CENART gehalten.
Seit 1999 Lehrtätigkeit an der Musikschule der Stadt Linz.
CD Aufnahmen bei Ionian Productions in den USA, bei Urtextonline in México und bei ARS- Produktionen in Deutschland.
Ihre Transkription für Klavier vom Danzón n. 2 von A. Márquez – korrigiert vom Komponisten selbst – wurde mit großen Erfolg vom Publikum aufgenommen und wurde von Peermusic verlegt.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 11.3.2018, 17:00 |

PELION DUO "Weltklassik für Cello und Klavier - himmlische Saitenklänge!"

Le Beau, Beethoven, Brahms und Liszt

Adolphe Le Beau (1850-1927)
Cellosonate op. 17 in D-Dur
I. Allegro molto
II. Andante tranquillo
III. Allegro vivace

Johannes Brahms (1833-1897)
Lieder, arrangiert für Cello und Piano von Norbert Salter
- Feldeinsamkeit, op. 86 Nr. 2
- Liebestreu, op. 3 Nr. 1
- Sapphische Ode, op. 105 Nr. 1

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
7 Variationen über
"Bei Männern, welche Liebe fühlen"
aus Mozarts "Zauberflöte" Es-Dur WoO 46

Pause

Franz Liszt (1811-1886)
Liebestraum Nr. 3 (arrangiert für Cello und Piano)

Johannes Brahms
Cellosonate Nr. 1 in e-moll, op. 38
I. Allegro non troppo
II. Allegretto quasi menuetto
III. Allegro



PELION DUO
Die musikalischen Wege des "Pelion Duos" mit Henrike v. Heimburg (Klavier) und Trude Mészár (Violoncello) trafen sich in der gemeinsamen Studienzeit in Saarbrücken. Seit 2008 konzertieren sie und widmen sich mit viel Hingabe einem Repertoire, welches vom Barock bis in die Moderne reicht. Sie zeichnen sich durch Farbenvielfalt im Klang und ihr besonderes Augenmerk auf Texttreue und Offenheit gegenüber Neuem aus. Ihr gemeinsames Spiel verschmilzt zu einem Ganzen, wie es dem Duo schon oft bescheinigt wurde. In der Zwischenzeit haben beide Musikerinnen ihre pädagogischen und künstlerischen Abschlüsse in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Sie schlossen gemeinsam in Saarbrücken einen Kammermusik Master bei Prof. Tatevik Mokatsian mit Bestnote ab und verfeinern ihr Zusammenspiel durch Kurse und Konzerte u. A. auf dem Berg Pelion in Griechenland, der dem Duo auch den Namen gab.

"Weltklassik für Cello und Klavier - himmlische Saitenklänge!"
Die Komponistin und Pianistin Luise Adolpha Le Beau aus Baden gewann mit ihrer Cellosonate den 1. Preis bei einem Kompositionswettbewerb und zählte auch Johannes Brahms zu ihren Bekannten. Ihre Musik zeichnet sich durch verträumte Melodien, leidenschaftlichen Ton und hoher Empfindsamkeit aus.

Wie ein bekannter Beethoven-Biograph schon feststellte, eignet sich das Violoncello mit seinem tenoralem Timbre "besser für die
duellierende Kammermusik als die Violine". So war Beethoven der
Entdecker des Cellos in der Kammermusik - er setzte dessen Eigenschaften in einem seiner Variationszyklen über das Thema aus der Zauberflöte "Bei Männern welche Liebe fühlen" wunderbar ein.

Die beliebte e-Moll Sonate und Lieder von Johannes Brahms runden zusammen mit dem Liebestraum von Franz Liszt dieses Programm voller Kantilenen, Poesie und Rafinesse ab.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 18.3.2018, 17:00 |

ILYA RASHKOVSKIY "Weltklassik am Klavier - Die drei Großen B und Rachmaninows Corelli-Variationen!"

BACH, BEETHOVEN, BRAHMS und RACHMANINOW

JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Suite Nr. 2 c-Moll BWV 813

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 28 A-Dur op. 101
I. Allegretto, ma non troppo
II. Vivace alla marcia
III. Adagio, ma non troppo, con affetto
IV. Allegro

- Pause -

JOHANNES BRAHMS
Intermezzo a-Moll op. 118 Nr. 1
Ballade g-Moll op. 118 Nr. 3
Intermezzo f-Moll op. 118 Nr. 4
Romance F-Dur op. 118 Nr. 5
Intermezzo es-Moll op. 118 Nr. 6

SERGEJ RACHMANINOW
Variations on a Theme of Corelli op. 42
Theme. Andante, Coda. Andante, Variation 1. Poco piu mosso, Variation 2. L'istesso tempo, Variation 3. Tempo di Minuetto, Variation 4. Andante, Variation 5. Allegro (ma non tanto), Variation 6. L'istesso tempo, Variation 7. Vivace, Variation 8. Adagio misterioso, Variation 9. Un poco piu mosso, Variation 10. Allegro scherzando, Variation 11. Allegro vivace, Variation 12. L'istesso tempo, Variation 13. Agitato, Variation 14. Andante (come prima), Variation 15. L'istesso tempo, Variation 16. Allegro vivace, Variation 17. Meno mosso, Variation 18. Allegro con brio, Variation 19. Piu mosso. Agitato, Variation 20. Piu mosso


ILYA RASHKOVSKIY
Beim renommierten Hamamatsu International Piano Competition 2012 wurde Ilya Rashkovskiy für sein überaus beeindruckendes Spiel mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Zuvor überzeugte er Jurys u.a. beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel und Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv.Zu Recht, denn sein Spiel fasziniert durch Virtuosität und sensible Interpretation und hinterlässt beim Zuhörer das Gefühl, dass der Pianist mit dem Klavier förmlich verwachsen ist. Rashkovskiy begann mit 9 Jahren seine Ausbildung im Konservatorium in Novosibirsk. Die weitere Ausbildung führte ihn an die HMTM in Hannover und 2009 nach Paris an die l'Ecole normale supérieure de musique.Heute ist er ein gefragter Pianist, der auf etliche Auftritte in bekannten Konzertsälen wie z.B. der Bolshoy Hall in Moskau, der Philharmonie Essen, der Philharmonie Köln zurückblicken kann.

"Weltklassik am Klavier - Die drei Großen B und Rachmaninows Corelli-Variationen!"
Die Französischen Suiten sind ein Zyklus von sechs Kompositionen für das Cembalo oder Clavichord. Bach komponierte sie zwischen 1722 und 1724 als Kapellmeister in Köthen für Anna Magdalena Bach. Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101 entstand in den Jahren 1813 bis 1816 und wurde 1817 in Wien veröffentlicht. Sie verweigert sich, wie alle späten Sonaten Beethovens, den für diese Gattung üblichen formalen Konventionen. Als die Früchte von Johannes Brahms’ Sommeraufenthalt 1893 in Ischl – die Klavierstücke op. 118 – unter seinen Zeitgenossen bekannt wurden, war man begeistert. Clara Schumann durfte die neuen Werke als eine der ersten kennenlernen und attestierte den Stücken „in kleinstem Rahmen eine Fülle von Empfindung“. Die Variationen über ein Thema von Corelli op. 42 sind ein 1931 komponiertes und 1932 veröffentlichtes Klavierwerk von Sergei Rachmaninow.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 22.4.2018, 17:00 |

Anna Sutyagina "Reflexionen am Klavier"

Neue Klassik für unsere Zeiten mit Anna Sutyagina

Jennifer Thomas (1977)
- Etude für einen Träumer
- Über einen Sternenhimmel

Takashi Yoshimatsu (1953)
- Zu verschwundenen Pleaden

Vladimir Vavilov (1925 – 1973)
- Nach “Ave Maria” von Caccini

Mayumi Kato (1988)
- Labyrinth

Zbigniew Preisner (1955)
- Meditation

Tao Mijares (1964!
- Preludium: a la Russa, a la Italiana, a la Japonase

* Pause *

Karen Tanaka (1961)
- „Water Dance“

David Brühwiler (1955)
- „Whales“

Vladimir Titov (1984)
- Nocturne “Geliebter”

Gaby Kapps (1971)
- Nocturne Quasi Impromptu für rastlose Nacht n a moll

Billy Joel (1949)
- Soliloquy (Nach der Trennung) Opus 1

Klassik aus unserer Zeit von Komponisten der Gegenwart ist inspirierend und optimistisch. Die Werke wollen in einer Welt der zunehmenden Intensität, in der vieles schneller, komplexer und extremer ist, einen Ausgleich schaffen.

Die neue Klassik besteht nicht aus atonale Töne und komplexen Kompositionen, sondern aus erfrischenden, ruhigen, heiteren und optimistischen Klängen mit ausgeprägten Melodien, in denen die Kraft des Lebens zum Ausdruck kommt. Sie entfalten eine beruhigende, oft entschleunigende Wirkung und laden zum Nachdenken, Abschalten und zum Kraftschöpfen ein. Die neue klassische Musik läßt dem Zuhörer Raum für Ideen und Empfindungen. Sie gibt dem Zuhörer das, was ihm im heutigen Alltag oft nicht mehr möglich ist.

Das abwechslungsreiche Programm mit Komponisten aus der ganzen Welt ist eine Einladung, sich mit zeitgenössische Musik ein neues Bild der Gegenwart zu machen.

Anna Sutyagina

“Anna Sutyagina erstaunt mit ihrer Vision, ihrem Wunsch und ihrer Fähigkeit, die Form der traditionellen Präsentation der klassischen Musik zu brechen”. 21. Juni 2016 Summer Issue, 2016. Vol. 2 Piano Performer Magazine

Anna Sutyagina zeigt eine herausragende Kreativität und Phantasie bei Ihren Auftritten und sie präsentiert Musikstücke auf innovative Weise. 2009 gründete sie den Münchner Klassik Salon, wo sie mit dem Motto “Suche nach alten und neuen Schönheitsidealen” Musik, Wort und Theater zusammenführt, um thematische Produktionen zu kreieren. Zur Zeit arbeitet sie an dem Projekt “Concerti Illumini”, das sich der Visualisierung der klassischen Musik widmet.

Anna Sutyagina wurde in Tomsk geboren, wo sie Klavier und Literatur studierte. Sie gewann DAAD und American Collegiate Consortium Stipendien für die Auslandsemester in Frankfurt am Main (Deutschland) und Oklahoma (USA). Sie besuchte Meisterkurse bei Volker Banfield, Ewa Kupiec, Matthias Kirschnereit und Marina Horak. Anna Sutyagina lebt in München und wird von Michael Leslie betreut.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 29.4.2018, 17:00 |

ISTVÁN LAJKÓ "Weltklassik am Klavier - der wahre Leckerbissen: die Dornröschen Suite!"

MOZART, TSCHAIKOWSKY und PLETNEV

Wolfgang Amadeus Mozart
12 Variationen über
"Ah, vous dirai-je Maman"
KV 265 (300e)

Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate D-Dur KV 284 (205b)
"Dürnitz"

- Pause -

Peter Tschaikowsky
für Klavier arrangiert von
Mikhail Pletnev
Dornröschen-Suite op. 66

ISTVÁN LAJKÓ
Der ungarische Pianist István Lajkó ist ein erfahrener Interpret am Klavier und ausgezeichneter Künstler mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Lajkó, geb. 1982, begann mit acht Jahren mit dem Klavierspielen. 2001 nahm er sein Studium an der Franz Liszt Academy in Budapest unter Profs. Falvai, Szokolay und Wagner auf (Abschluss 2007: mit Auszeichnung). Er studierte bei Prof. Raekallio an der HMT Hannover, und folgte diesem an die Juilliard School NY. Lajkó hat zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen, u.a. die Liszt-Bartók Competition Budapest und ein Yamaha Stipendium. Er konzertierte in ganz Europa, China und den USA und hat eine CD, hoch gelobt von Kritikern, mit Werken von Ligeti und Schumann veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er am Konzertexamen an der HM Liszt Weimar.

"Weltklassik am Klavier - der wahre Leckerbissen: die Dornröschen Suite!"
Wir kennen alle die wundervollen Melodien aus Tschaikowskys Dornröschen Suite. In melodisch und virtuoser Weise wurden sie von Pletnev für das Klavier übertragen. Ein Hochgenuss!

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 20.5.2018, 17:00 |

KATIE MAHAN "Weltklassik am Klavier - Beethovens allerschönste Sonate!"

BACH, BEETHOVEN, BUSONI und GERSHWIN

JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 815

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111
I. Maestoso - Allegro con brio ed appassionato
II. Arietta: Adagio molto semplice cantabile

- Pause -

GEORGE GERSHWIN
Drei Preludes
1. Allegro ben ritmato e deciso
2. Andante con moto e poco rubato
3. Allegro ben ritmato e deciso
Rhapsody in Blue


KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente. Aufgrund ihres poetischen Spiels und ihrer einzigartigen musikalischen Persönlichkeit werden gerade ihre Interpretationen Claude Debussys, George Gershwins und der Wiener Klassiker zum (ent-)spannenden Hörgenuss. Katies größter musikalischer Einfluss war ihr Studium mit dem französischen Pianisten Pascal Rogé. Meisterklassen bei Weltstars wie u.a. Lang Lang und Auftritte als Solistin sowie mit großem Orchester haben ihren außergewöhnlichen Stil geprägt. Katie nahm 2013 in Berlin drei neue CDs auf: Chopin, Debussy, Beethoven.

"Weltklassik am Klavier - Beethovens allerschönste Sonate!"
Die Französischen Suiten waren unter den ersten Kompositionen, die Bach in Suitenform schrieb. Der Name "Französisch" ist so in Dunkelheit gehüllt, dass sein wahrer Ursprung vielleicht niemals bekannt wird. Die Sonate Nr. 32 aus den Jahren 1821-1822 ist eine der letzten Kompositionen Beethovens für das Klavier. Sie ist unnachahmlich und fast heilig, sie triumphiert über das Chaos, den Optimismus und die Seele, und sie initiiert die viel später entstehende Welt des Jazz. Eine der bekanntesten Kompositionen des amerikanischen Komponisten George Gershwin, Rhapsody in Blue wurde in 1924 in New York komponiert. Gershwin schuf eine völlig neue Klangwelt durch dir Kombinatination von autoamerikanischen Jazz mit der klassischer Musik. Gershwins Preludes entstanden 1926. Ursprünglich hatte er 24 Preludien geplant, leider wurden es aber nur drei.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 17.6.2018, 17:00 |

CATHERINE GORDELADZE "Weltklassik am Klavier - Pariser Brillanz und Wiener Charme

SCARLATTI, RAMEAU, HAYDN, CZERNY, CHOPIN und SCHULZE-EVLER

DOMENICO SCARLATTI
Sonate g-Moll L. 488

JEAN-PHILIPPE RAMEAU
Gavotte und sechs Variationen a-Moll

FRANZ JOSEPH HAYDN
Sonate Nr. 52 Es-Dur Hob. XVI:52
1. Allegro
2. Adagio
3. Presto

CARL CZERNY
Variationen über den beliebten Trauerwalzer von Franz Schubert op. 12

- Pause -

FRÉDÉRIC CHOPIN
Grande valse brillante Es-Dur op. 18
Aus: Walzer op. 34
Nr. 1 As-Dur
Nr. 2 a-Moll
Walzer e-Moll posth

JOHANN STRAUSS
Arabesken über 'An der schönen blauen Donau', Bearbeitung von Adolf Schulz-Evler (1852-1905


CATHERINE GORDELADZE
Die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze hat sich mit ihren "Perlenton", "einer ursprünglichen, tief gründenden Musikalität" (FAZ), "Charme, brillanter Technik" (Radio Bremen) und "traumwandlerischer Sicherheit und Eleganz bestimmten Spiel" (Zeitung fürs Dresdner Land) als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen ihrer Generation etabliert. Ihre CD "American Rhapsody" hat beim renommierten "Global Music Award" in den USA die Silber- und die Bronze-Medaille gewonnen. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u.a. Chopin-Preisträgerin und Trägerin der Medaille der französischen Ehrenlegion. Ihre Ausbildung erhielt sie an den Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt und Weimar. Gegenwärtig gastiert sie auf internationalen Konzertpodien. Dazu kommen Radio und TV-Aufnahmen. Sie hat eine Dozentenstelle an der Musikhochschule Frankfurt.


"Weltklassik am Klavier - Pariser Brillanz und Wiener Charme - An der schönen blauen Donau!"
In ihrem Recital präsentiert Catherine Gordeladze neben Sonaten von Scarlatti und Haydn verschiedene Tanzformen von ihrer neuen CD „Dance Fantasies".
Scarlatti hat das Klavierrepertoire um 555 einsätzige Sonaten bereichert.
In der Gavotte mit ihren sechs Doubles variiert Rameau auf brillant-virtuose Weise.
Die sogenannte "Englische Sonate" von Haydn befindet sich in zeitlicher und gedanklicher Nähe zu den Londoner Sinfonien und besticht durch ihre Vielgestaltigkeit.
Czerny demonstriert in den Variationen den Reichtum seiner musikalischen Phantasie.
Chopins Walzer sind ausdrücklich „brillant“ und konzertant gehalten. Als krönender Abschluss erklingt der legendäre Donauwalzer von J. Strauss in einem herrlichen Transkription von A. Schulz-Evler mit Wiener Charme und Eleganz des 19. Jahrhunderts und dessen pianistische Meisterschaft.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 22.7.2018, 17:00 |

MERYEM NATALIE AKDENIZLI "Weltklassik am Klavier - Stars der Musikepochen!"

BEETHOVEN, LISZT und CHOPIN

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 26 e-Moll op. 81 a
I. Das Lebewohl. Adagio
II. Abwesenheit. Andante espressivo
III. Das Wiedersehen. Vivacissimamente

FRANZ LISZT
Aus: Lieder von Franz Schubert S. 558
Nr. 2 Auf dem Wasser zu singen
Nr. 4 Erlkönig

- Pause -

FRÉDÉRIC CHOPIN
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
I. Grave - Doppio movimento
II. Scherzo
III. Marche funèbre
IV. Finale - Presto


MERYEM NATALIE AKDENIZLI
Meryem Natalie Akdenizli debütierte bereits im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, gab dort kurze Zeit später ihren ersten Klavierabend und gibt heute jährlich weltweit über 40 Konzerte (z. B. Concertgebouw, Amsterdam; Gewandhaus, Leipzig).Sie studierte in Trossingen, Paris, Hannover und Freiburg und schloss mit dem Konzertexamen ab. Neben ihrem sensiblen Interpretationsvermögen und ihrem pianistischen Können zeichnet sich Akdenizli durch ein außergewöhnliches Talent aus: sie zieht ihr Publikum nicht nur mit wunderbaren Klangerlebnissen in ihren Bann, sondern fasziniert ihre Zuhörer auch und besonders mit Erklärungen der musikalischen Zusammenhänge und Hintergründe. Akdenizli ist Trägerin zahlreicher Preise internationaler Wettbewerbe und bekannt durch Ausstrahlungen im deutschen, niederländischen und türkischen Rundfunk.

"Weltklassik am Klavier - Stars der Musikepochen!"
Alle drei Stars der Musikepochen beschäftigen sich in diesen Werken mit dem Thema Abschied. In Beethovens programmatischer Sonate "Les Adieux" (das Lebewohl), die er selbst als "Sonate caractéristique" bezeichnet hat, wird der Abschied fröhlich empfunden und mit dem Wiedersehen belohnt. Bei Liszts Transkription des Schubertlieds "Auf dem Wasser zu singen" dagegen geht es um die Vergänglichkeit. Mit dem von Liszt virtuos gesetzten Abschiedsdrama „Erlkönig" werden die letzten Stunden zwischen Vater und Sohn beschrieben. In Chopins großartiger Sonate Nr. 2 steht der "Trauermarsch" im Zentrum, der wohl einer der bekanntesten Abschiede der Klavierliteratur darstellt. Doch die anderen Sätze der Sonate sind ebenso spannend. Die Sonate endet vituos mit einem gespenstischen Satz, der an den "Wind über den Gräbern" erinnert.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 19.8.2018, 17:00 |

SHOKO KAWASAKI "Weltklassik am Klavier - Lieder werden zu Visionen !"

CHOPIN, LISZT, DEBUSSY und SCHUMANN

FRÉDÉRIC CHOPIN
Impromptu Nr. 1 As-Dur op. 29
Impromptu Nr. 4 - Fantasie-Impromptu cis-Moll op. 66
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

FRANZ LISZT
Ballade Nr. 2 h-Moll S. 171
En rêve S. 207

- Pause -

CLAUDE DEBUSSY
Images 1re série
- Reflets dans l’eau
- Hommage à Rameau
- Mouvement

ROBERT SCHUMANN
Acht Fantasiestücke op. 12
Nr. 1 Des Abends Des-Dur
Nr. 2 Aufschwung f-Moll
Nr. 3 Warum? Des-Dur
Nr. 4 Grillen Des-Dur
Nr. 5 In der Nacht f-Moll
Nr. 6 Fabel C-Dur
Nr. 7 Traumes Wirren F-Dur
Nr. 8 Ende vom Lied F-Dur


SHOKO KAWASAKI
Die Japanerin Shoko Kawasaki erarbeitete ihre Dissertation an der Tokyo National University of fine Arts. Sie analysierte und beleuchtete die Klavieretüden von G. Ligeti zum ersten Mal aus der Sicht eines Pianisten. Momentan vertieft sie ihre Studien an der HMTM in München. Sie gewann zahlreiche Preise bei renommierten nationalen und internationalen Wettbewerben: Grazie Musik Preis, Japan, Massarosa, Ennio Porrino, Kulturkreis Gasteig, K. Yasukawa Memorial Wettbewerb, Shoko Kawasaki ist Laureatin des 76. Music Competition of Japan und sie erhielt Diplome beim Concours de Gèneve, Grieg, Allegro Vivo, und New York Dorothy Mackenzie Awards. Sie spielte zahlreiche Klavierabende in Japan, Südkorea, Europa, New York und trat sehr häufig als Solistin mit Orchester auf. Viele ihrer Auftritte wurden für das Fernsehen oder Radio aufgezeichnet.

"Weltklassik am Klavier - Lieder werden zu Visionen !"
Visionen - ich kann nicht aufhören musikalische Vorstellungen mit diesem Wort zu verbinden. Ob Vision, Fantasie, Ballade - die Musik, die Zeit oder der einzelne Moment sind eine untrennbare Einheit. Beim Hören dieser Musik können wir versuchen, den Moment zu spüren und gleichzeitig wird uns bewusst, wie fragil die Augenblicke sind - wie eine Seifenblase können sie jäh zerplatzen. Sie können dabei jedoch unsere Emotionen wecken und veranschaulichen, welche Dramen sich in kürzesten Augenblicken ereignen können. Die Stücke, die ich heute spiele, bringen uns wunderbare Momente der Schönheit.
Nach dem Konzert können wir uns wie nach einem kurzen wunderschönen Traum fühlen.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 23.9.2018, 17:00 |

KATHARINA TREUTLER "Weltklassik am Klavier - Vive la France!!"

FRANCK, RAVEL und DEBUSSY

JEAN-PHILIPPE RAMEAU
Les Sauvages - aus der Suite g-Moll
Le Tambourin (aus: Pièces de Clavecin)
L'Egyptienne (Nouvelles Suites de Pièces de Clavecin)
La poule (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 12)

MAURICE RAVEL
Pavane pour une infante défunte
Aus: Miroirs M. 43
Nr. 3 Une barque sur l'océan
Nr. 4 Alborada del gracioso

- Pause -

CLAUDE DEBUSSY
Aus: Suite bergamasque
- Clair de lune
Aus: Estampes
- L’Isle joyeuse

CESAR FRANCK
Danse lente
Prélude, Choral et Fugue


KATHARINA TREUTLER
Katharina Treutlers Spiel wird als temperamentvoll, präzise und elegant beschrieben. In Erfurt geboren, konzertiert sie in Europa, Asien und den USA -solistisch und mit renommierten Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, der San Francisco Symphony, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und studierte in Hannover, Tokyo, Paris, Madrid und Freiburg. Zu ihren Lehrern zählen Bernd Goetzke, Jacques Rouvier, Dmitri Bashkirov und Eric le Sage. Sie spielte das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms mit dem Orchester der Deutschen Kinderärzte ein und nahm in den Abbey Road Studios das Klavierkonzert Final Fantasy von Uematsu mit dem London Symphony Orchestra auf, das in mehr als zehn Ländern die Spitze der iTunes-Klassik-Charts erreichte.


"Weltklassik am Klavier - Vive la France!!"
Rameaus Les Sauvages (Die Wilden), Tambourin (Schellentrommel), L'Egyptienne (Die Ägypterin) und La Poule (Die Henne) sind ursprünglich für Cembalo. Ravel beschrieb Pavane pour une infante défunte (Pavane für eine tote Prinzessin) als „Erinnerung an eine Pavane, die eine kleine Prinzessin in alter Zeit am spanischen Hof getanzt haben könnte“. Une barque sur l'océan (Eine Barke auf dem Ozean) und Alborada del gracioso (Morgenlied des Narren) sind impressionistische Schlüsselwerke. Debussys Clair de lune (Mondlicht), nach Verlaines gleichnamigem Gedicht, wurde oft im Film verwendet. L'Isle Joyeuse (Die Freudeninsel), eines seiner populärsten Werke, ist Ausdruck orgiastischer Hochstimmung in einer antiken Ideallandschaft. Franck schrieb Danse lente (Langsamer Tanz) 1885. Die Idee zum Triptychon Prélude, Choral et Fugue geht auf Bach zurück.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 21.10.2018, 17:00 |

IOANA ILIE "Weltklassik am Klavier - Aufforderung zum Tanz!"

BACH, ILIE, SCHUBERT, WEBER, DEBUSSY und RAVEL

JOHANN SEBASTIAN BACH
Englische Suite Nr. 3 g-Moll BWV 808

IOANA ILIE
Eigene Improvisation I

FRANZ SCHUBERT
Aus: Sechs Moments Musicaux D 780 op. 94
Nr. 3 f-Moll
Aus: Vier Impromptus D 899 op. 90
Nr. 2 Es-Dur

IOANA ILIE
Eigene Improvisation II

CARL-MARIA VON WEBER
Aufforderung zum Tanz J 260

- Pause -

CLAUDE DEBUSSY
Danse bohémienne
Danse (Tarantelle styrienne)

IOANA ILIE
Eigene Improvisation III

MAURICE RAVEL
La Valse


IOANA ILIE
Ioana Ilie gewann zahlreiche Wettbewerbe und trat bislang in Europa, Amerika und Asien auf. Ihr Name steht heutzutage hauptsächlich für klassische Improvisation, da sie mit ihrem herausragenden Talent jedes Publikum fasziniert. Ein Stipendium ließ sie ein Jahr in England verbringen, und ihre Studien an der Musik-Akademie Basel schloss sie mit Auszeichnung ab. Unter den zahlreichen prominenten Namen, von denen die Rumänin wertvolle Impulse bekommen hat, zählen Stephen Kovacevich (USA), Piotr Anderszewski (Polen), Jan Schultsz (Holland) und Fabio Bidini (Italien). Die Rumänin war zwischen 2011-2015 Dozentin für Klavier-Improvisation an der Musikhochschule Trossingen, und ab 2015 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel. 2014 wurde sie als Stipendiatin im Förderprogramm für junge Musizierende der Notenstein La Roche Privatbank gewählt.

"Weltklassik am Klavier - Aufforderung zum Tanz!"
Wann haben Sie denn das letzte Mal getanzt? Eine spannende Reise durch ein beliebtes Klavierrepertoire in tänzerischer Form erwartet die Gäste, Reise bei der die junge Pianistin immer wieder mit Improvisationen navigieren wird. Bekannt für ihre faszinierende und fesselnde Fähigkeit, Ioana wird stilistische Übergange improvisieren und den Wechsel zwischen Komponisten und Epochen sanft vorbereiten. Was kann man sich unter einer solchen Improvisation vorstellen? Ein spontanes ad-hoc Komponieren - allerdings ohne Papier und Radiergummi. Man wird zum Zeugen und Zuhörer eines ganz neuen Klavierwerks, das nie wieder gehört werden kann. Ein einmaliges klassisches Konzert mit vielen Überraschungen und - eine erstaunliche Bildungsreise.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 18.11.2018, 17:00 |

JOHANN BLANCHARD "Weltklassik am Klavier - von meisterhaften Gemälden zu wundervollen Klängen!"

CHAMINADE, BIZET und GRANADOS

CECILE CHAMINADE
Aus: Automne op. 35
Nr. 1 Lento - con fuoco Des-Dur
Aus: Sonate c-Moll op. 21
1. Allegro appassionato

GEORGES BIZET
Chants du Rhin
1. L'aurore
2. Le Depart
3. Les Reves
4. La Bohemienne
5. Les Confidences
6. Le Retour

- Pause -

ENRIQUE GRANADOS
Aus: Doce Danzas Españolas op. 37
Nr. 5 Andaluza
Aus: Goyescas - Los majos enamorados (The Gallants in Love) op. 11
2. Coloquio en la reja (Conversation at the Window)
4. Quejas, o La Maja y el ruiseñor (Complaint, or the Girl and the Nightingale)


JOHANN BLANCHARD
Johann Blanchard wurde 1988 in Frankreich geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf, wo er die klassische Musik schätzen lernte. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, den er später am Musikgymnasium Weimar fortführte. In dieser Zeit spielte er seine ersten Konzerte als Solist sowie mit Orchester. 2006 führte ihn der Weg nach Rostock, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Parallel studierte er an der Universität in Wien. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben. Johann Blanchard möchte die Begeisterung für das eigene Musizieren gern teilen, daher unterrichtet er gern, u. a. am Schweriner Konservatorium.

"Weltklassik am Klavier - von meisterhaften Gemälden zu wundervollen Klängen!"
Eine der wichtigsten Eigenschaften in der Musik der Romantik, ist der gefühlvolle Ausdruck. Diese Charakteristik bezeichnet wohl sehr gut die Musik der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen französischen Komponistin Cecile Chaminade. Die gleichen Gefühl erfüllten, farbigen Klänge begleiten auch Georges Bizets Zyklus "Bilder vom Rhein". Die Verbindung in der Musik der Romantik mit außermusikalischen Ideen, wie der bildenden Kunst oder der Literatur, sind weitere Merkmale und treffen sowohl auf Bizet, als auch auf Granados zu. Während viele Werke von Bizet eher die literarische Idee nutzen, war es für Granados die Malerei. Das erste Buch der Goyescas ist durch die Bilder von Francisco de Goya inspiriert und schildert das Volksleben der Goya Zeit.
Es ist wohl das bekannteste Klavierwerk des Komponisten.

Ort:

Piano Salon Majorenhaus, Brünigstrasse 1, 6053 Alpnachstad

Termin:

So, 16.12.2018, 17:00 |

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