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Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Mitten in einem englischen Landschaftsgarten liegt das Museum Wilhelm Busch, das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Ausstellungen großer humoristischer, satirischer Künstler von Wilhelm Busch bis Loriot und Jean-Jacques Sempé, von William Hogarth bis Marie Marcks und Friedrich Karl Waechter sind hier zu sehen, aber auch von Comickünstlern wie Windsor McCay oder Kinderbuchillustratoren wie Axel Scheffler.

Kontakt

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst
Georgengarten 1
D-30167 Hannover

Telefon: 0511 16 9999 11
E-Mail: mail@karikatur-museum.de

 

Dienstag – Sonntag
und an Feiertagen
11 – 18 Uhr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Ausstellung

Eric Carles Bilderbücher:
50 Jahre »Die kleine Raupe Nimmersatt«

Am 25. Juni 2019 wird Eric Carle 90 Jahre alt, das erfolgreichste Kinderbuch der Welt, »Die kleine Raupe Nimmersatt«, feiert 50. Geburtstag. Das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst präsentiert die einzige Geburtstagsausstellung in Europa mit Originalarbeiten von Eric Carle aus 23 Bilderbüchern, die zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen sein werden. Neben rund 120 Arbeiten ergänzen Videos, Buchausgaben, zahlreiche Kreativstationen und besondere Archivalien von Eric Carle die Schau. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit: The Eric Carle Museum of Picture Book Art, Amherst, Massachusetts.

»Wenn ich arbeite, bin ich in einer komplett anderen Welt, aus der ich danach erst langsam wieder zurückkomme«, beschreibt Eric Carle, US-amerikanischer Kinderbuchautor mit deutschen Wurzeln, seinen kreativen Prozess: Eric Carle bemalt dünnes Seidenpapier, zerschneidet es nach dem Trocknen in die gewünschte Form und klebt die einzelnen Papierstücke zu einem Bild zusammen. »Die Technik ist nichts Neues«, erklärt er bescheiden. »Ich habe sie nicht erfunden, sie wurde schon von Picasso angewendet.«
Dennoch ist Carle mit seiner Art der Illustration weltberühmt geworden. 1967 illustrierte er sein erstes Bilderbuch »Brauner Bär, wen siehst denn du?« von Bill Martin Jr. Für den Bären hat er Seidenpapiere in 40 Farben geschaffen. Mehr als 70 Bücher hat Carle mittlerweile illustriert, die meisten davon auch geschrieben. Sie wurden in 66 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 146 Millionen Mal verkauft. Sein erstes eigenes Bilderbuch
»1, 2, 3 ein Zug zum Zoo« entstand 1968; sein zweites ist das bekannteste Bilderbuch der Welt geworden: »Die kleine Raupe Nimmersatt«.

Eric Carle wurde in Syracuse, New York, geboren. Seine Schul- und Studienzeit verbrachte er in Stuttgart und kehrte 1952 in die USA zurück. Er lebt in den Florida Keys. Seit 1967 veröffentlicht er Kinderbücher, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden. Seine Themen: Freundschaft, Kindheit, Kultur und Reisen. Seine Botschaft: Bleib dir treu! 1969 erschien sein berühmtes Bilderbuch: »Die kleine Raupe Nimmersatt«. Alle dreißig Sekunden wird ein Exemplar verkauft – insgesamt bereits über 50 Millionen. 2002 eröffnete Eric Carle sein großes Museum für internationale Bilderbuchkunst, The Eric Carle Museum of Picture Book Art, in Amherst, Massachusetts.

Die einzige Geburtstagsausstellung in Europa mit Originalarbeiten von Eric Carle zeigt Arbeiten aus 23 Bilderbüchern, die zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen sein werden. Darunter Collagen für »Brauner Bär, wen siehst denn du?«, »Papa, bitte hol für mich den Mond vom Himmel«, »Der Künstler und das blaue Pferd« und natürlich »Die kleine Raupe Nimmersatt«. Neben den Illustrationen ergänzen Fotos, Videos und diverse Arbeitsmaterialien von Eric Carle wie sein Arbeitskittel die Ausstellung.

Rund um die Ausstellung zum 50. Geburtstag der weltberühmten gefräßigen Raupe und ihres Schöpfers Eric Carle bietet das Museum Wilhelm Busch zahlreiche Workshops für Groß und Klein. Das aktuelle Programm finden Sie unter www.karikatur-museum.de

Am 19. Mai 2019 findet von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein Familiensonntag im Museum Wilhelm Busch statt mit viel Programm für Groß und Klein rund um die kleine Raupe. Mitmach-Stationen laden dazu ein, die eigene Kreativität zu entdecken, dazu gibt es Kurzführungen durch die aktuellen Ausstellungen und Kulinarisches (Museumseintritt).

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit: The Eric Carle Museum of Picture Book Art, Amherst, Massachusetts.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Eric Carles Bilderbücher: 50 Jahre »Die kleine Raupe Nimmersatt«

Ausstellung

Zum Genießen!
Kulinarisches aus den Sammlungen des Museums

Kulinarik war immer wieder Motiv der Kunst und im Aktionismus ab 1960 sogar auch ihr Mittel. In der Schau mit mehr als 90 Blättern sieht der Betrachter Kunst mit anderen Augen – mit denen eines Kochs, der sich inspirieren lässt von den Farben, Formen und Figuren, die er sieht; für den Motive zu Zutaten und Ästhetik zu Geschmack wird; und der uns damit einen ganz neuen Blick auf bildende Kunst ermöglicht.
Essen und Trinken hat seit jeher die satirischen Künstler fasziniert. Die Neigung des
Menschen beispielsweise, allzu viel des Guten zu genießen, ist für Karikaturisten stets ein wahrhaft gefundenes Fressen wie unter anderem »Der Vielfraß«, 1813, von Thomas Rowlandson (1756–1827) zeigt. Die teils genauen Beobachtungen bürgerlicher und fürstlicher Tafelsitten und –bräuche durch die Karikaturisten zeigen deshalb auch alles andere als einen Genuss ohne Reue: Dicke Bäuche oder gichtgeplagte Gliedmaßen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Sammlungsschau zeigt in fünf Räumen Arbeiten aus dem Bestand des
Museums in den Kapiteln »Rezepte & Zubereitung, »Tischmanieren«, »Skurriles«,
»Genuss im Überfluss« und »Essen & Trinken als politische Metapher«. Dabei werden auch Wilhelm-Busch-Begeisterte voll auf ihre Kosten kommen, denn der Mann aus
Wiedensahl hat sich viel mit der Esskultur auseinandergesetzt. Sein Pfannkuchen-Rezept beispielsweise kann jeder zu Hause ausprobieren.

Esskultur stiftet auch Identifikation – über Jahrhunderte werden Bewohner mit landestypischen Gerichten in Verbindung gebracht. So ist das Sauerkraut in der Karikatur für die Deutschen so sprichwörtlich wie für die Franzosen die Froschschenkel oder für die Italiener Spaghetti. Essen und Trinken spielt deshalb auch in vielen politischen Karikaturen eine zentrale Rolle wie bei James Gillray (1757–1815): »Dumourier dining in State at St. James's, on the 15th. of May 1793«, 1793: Der französische General Charles-François Dumouriez speist im englischen Königspalast: Die Politiker der oppositionellen Whig-Partei servieren ihm nicht nur das Haupt von Premierminister Pitt sowie eine anglikanische Bischofsmitra, sondern auch die englische Königskrone. Angrichtet ist das grausig wirkende mahl auf Platten, die mit Fröschen garniert sind – der spöttische Hinweis auf französische Essgewohnheiten.

Ob politischer Spott oder bissige Auseinandersetzung mit kulinarischer Völlerei – die ausgewählten Exponate laden zu einem kulinarischen Streifzug mit besonderem Genuss ein. Es ist angerichtet!

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Zum Genießen! Kulinarisches aus den Sammlungen des Museums

Ausstellungen / Ausstellung Sprengel Museum Hannover Hannover, Kurt-Schwitters-Platz
Ausstellungen / Museum Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim Hildesheim, Am Steine 1-2
Ausstellungen / Museum Theatermuseum Hannover Hannover, Prinzenstr. 9
Ausstellungen / Museum Kunstverein Hannover Hannover, Sophienstraße 2
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Hannover Hannover, Pferdestraße 6
Ausstellungen / Museum Stiftung AutoMuseum Volkswagen Wolfsburg, Dieselstrasse 35
Ausstellungen / Ausstellung Kunstverein Wolfsburg e.V. Wolfsburg, Schloßstraße 8
Ausstellungen / Museum Museum für Photographie Braunschweig Braunschweig, Helmstedter Str. 1

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