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Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst

Mitten in einem englischen Landschaftsgarten liegt das Museum Wilhelm Busch, das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Ausstellungen großer humoristischer, satirischer Künstler von Wilhelm Busch bis Loriot und Jean-Jacques Sempé, von William Hogarth bis Marie Marcks und Friedrich Karl Waechter sind hier zu sehen, aber auch von Comickünstlern wie Windsor McCay oder Kinderbuchillustratoren wie Axel Scheffler.

Kontakt

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst
Georgengarten 1
D-30167 Hannover

Telefon: 0511 16 9999 11
E-Mail: mail@karikatur-museum.de

 

Dienstag – Sonntag
und an Feiertagen
11 – 18 Uhr
Ausstellung

Bernd Pfarr: Die wilde Schönheit der Auslegeware

Der Maler und Zeichner Bernd Pfarr (1958–2004) gehört zu den großen deutschen Bild-Erzählern: Meisterhaft beherrschte er die gesamte Klaviatur der komischen Kunst vom klassischen Cartoon über den Comic bis hin zum gemalten Bildwitz. Mit seinem hinter-gründigen Humor, viel Esprit und einer Prise Melancholie hat er so ein eigensinniges künstlerisches Universum geschaffen. Im November 2018 wäre der 2004 verstorbene Bernd Pfarr 60 Jahre alt geworden. Die aus diesem Anlass zusammengestellte Werkschau versammelt die schönsten Arbeiten aus seinem Oeuvre. Das Begleitbuch zur Schau er-scheint im Carlsen-Verlag.
Ausstellung

Alles Liebe?!
Von Lust, Lastern und Leidenschaft

Liebe ist kompliziert, das wusste bereits Konfuzius. So wird ihm das Zitat zugeschrieben, dass Liebe das Gewürz des Lebens sei, das dieses sowohl versüßen als auch versalzen könne. Die Wissenschaft bestätigt, dass jeder Mensch durchschnittlich drei gescheiterte Beziehungen bis zu seinem 30. Lebensjahr verkraften muss, wochen- bis monatelangen Liebeskummer inklusive.

Kein Wunder, dass sich nahezu jeder Künstler auch dem Thema Liebe anzunähern versucht. Das allerdings meistens mit einem ganz eigenen Blick auf die hoch emotionalen Seiten unseres Lebens. 130 Arbeiten von Wilhelm Busch bis zu Marie Marcks zeigt die Sammlungsausstellung »Alles Liebe?! Von Lust, Lastern und Leidenschaft« im Museum Wilhelm Busch: Eine vergnügliche Reise durch die ganz eigene Komik von Paarbeziehungen.
Was zeichnet die Liebe aus? Worüber streiten Paare? Wann schleicht sich grauer Alltag ein? Diesen und anderen Fragen gehen und gingen auch Künstler zu allen Zeiten nach. Die Sammlungsausstellung im Museum Wilhelm Busch gleicht einer schonungslosen Analyse der Gesetzmäßigkeiten hinter unseren starken Gefühlen: Motive wie »Häuslicher Krieg« eines anonymen Künstlers oder »Entweder ICH, oder Deine Mutter …« von Marie Marcks, »Der Kuss«, von Wilhelm Busch oder »The Bridal-Night«, von James Gillray zeigen mit manchmal nüchtern wirkendem Blick die Auseinandersetzung mit allen Facetten von Paarbeziehungen.

So mancher stellt dabei fest, dass Gegensätze sich zwar leidenschaftlich, aber ebenso kurzlebig anziehen, dass Mann und Frau sehr unterschiedlich kommunizieren. Und, dass die gegenseitige Anziehungskraft im Laufe der Zeit und des Älterwerdens nachlässt. Wenn wir verliebt sind, können wir kaum unseren Blick von unserem Partner abwenden, können nicht genug von ihm bekommen. Im Laufe der Partnerschaft gewinnen Alltag und andere Themen die Oberhand wie nicht zuletzt die »Ehelichen Ergötzlichkeiten« von Herrn und Frau Knopp aus der Feder von Wilhelm Busch oder das Blatt »Also meine Lieblingsjahreszeit ist eindeutig der Winter« von Gerhard Haderer amüsant präsentieren.

Die Liste der ausgestellten Künstler ist genauso lang wie vielseitig: James Gillray, Erich Sokol, Volker Kriegel, Tomi Ungerer und Karl Arnold finden sich genauso wie Marie Marcks, William Hogarth, Frédéric Bouchot, F. K. Waechter und Gerhard Haderer. Keine Facette rund um Paarbeziehungen bleibt „unbeobachtet“.

»Das Schönste aber hier auf Erden, ist lieben und geliebt zu werden« gehört zu den meistzitierten Zitaten von Wilhelm Busch. Mit »Alles Liebe?!« unterstreicht das Museum Wilhelm Busch einen zentralen Aspekt, der das Auf und Ab in Paarbeziehungen deutlich leichter macht: Humor.
Ausstellung

Kinderkabinett

Lesen, Stöbern, Staunen

Das Kinderkabinett in drei Räumen im Museum Wilhelm Busch lädt besonders die kleinen Gäste zum Lesen, Stöbern und Staunen.
Helden wie »Olaf der Elch« von Volker Kriegel, »Die Geschichte vom fliegenden Robert« von F. K. Waechter oder »Max und Moritz« von Wilhelm Busch – zahlreiche Bildergeschichten erwarten die Kleinsten in zauberhaftem Ambiente.

In der Leseecke finden Groß und Klein unter anderem alle Geschichten von »Olaf dem Elch« zum Nachlesen. Oder wie wäre es mit dem Bilderbuch »Der Kleine im Glaspott« von F. K. Waechter?
Ausstellung

Zum Genießen!
Kulinarisches aus den Sammlungen des Museums

Kulinarik war immer wieder Motiv der Kunst und im Aktionismus ab 1960 sogar auch ihr Mittel. In der Schau mit mehr als 90 Blättern sieht der Betrachter Kunst mit anderen Augen – mit denen eines Kochs, der sich inspirieren lässt von den Farben, Formen und Figuren, die er sieht; für den Motive zu Zutaten und Ästhetik zu Geschmack wird; und der uns damit einen ganz neuen Blick auf bildende Kunst ermöglicht.
Essen und Trinken hat seit jeher die satirischen Künstler fasziniert. Die Neigung des
Menschen beispielsweise, allzu viel des Guten zu genießen, ist für Karikaturisten stets ein wahrhaft gefundenes Fressen wie unter anderem »Der Vielfraß«, 1813, von Thomas Rowlandson (1756–1827) zeigt. Die teils genauen Beobachtungen bürgerlicher und fürstlicher Tafelsitten und –bräuche durch die Karikaturisten zeigen deshalb auch alles andere als einen Genuss ohne Reue: Dicke Bäuche oder gichtgeplagte Gliedmaßen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Sammlungsschau zeigt in fünf Räumen Arbeiten aus dem Bestand des
Museums in den Kapiteln »Rezepte & Zubereitung, »Tischmanieren«, »Skurriles«,
»Genuss im Überfluss« und »Essen & Trinken als politische Metapher«. Dabei werden auch Wilhelm-Busch-Begeisterte voll auf ihre Kosten kommen, denn der Mann aus
Wiedensahl hat sich viel mit der Esskultur auseinandergesetzt. Sein Pfannkuchen-Rezept beispielsweise kann jeder zu Hause ausprobieren.

Esskultur stiftet auch Identifikation – über Jahrhunderte werden Bewohner mit landestypischen Gerichten in Verbindung gebracht. So ist das Sauerkraut in der Karikatur für die Deutschen so sprichwörtlich wie für die Franzosen die Froschschenkel oder für die Italiener Spaghetti. Essen und Trinken spielt deshalb auch in vielen politischen Karikaturen eine zentrale Rolle wie bei James Gillray (1757–1815): »Dumourier dining in State at St. James's, on the 15th. of May 1793«, 1793: Der französische General Charles-François Dumouriez speist im englischen Königspalast: Die Politiker der oppositionellen Whig-Partei servieren ihm nicht nur das Haupt von Premierminister Pitt sowie eine anglikanische Bischofsmitra, sondern auch die englische Königskrone. Angrichtet ist das grausig wirkende mahl auf Platten, die mit Fröschen garniert sind – der spöttische Hinweis auf französische Essgewohnheiten.

Ob politischer Spott oder bissige Auseinandersetzung mit kulinarischer Völlerei – die ausgewählten Exponate laden zu einem kulinarischen Streifzug mit besonderem Genuss ein. Es ist angerichtet!
Ausstellungen / Ausstellung Sprengel Museum Hannover Hannover, Kurt-Schwitters-Platz
Ausstellungen / Museum Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim Hildesheim, Am Steine 1-2
Ausstellungen / Museum Theatermuseum Hannover Hannover, Prinzenstr. 9
Ausstellungen / Museum Kunstverein Hannover Hannover, Sophienstraße 2
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Hannover Hannover, Pferdestraße 6
Ausstellungen / Galerie Odeon.art Session Gallery Atelier Hannover, Odeonstraße 3
Ausstellungen / Museum Stiftung AutoMuseum Volkswagen Wolfsburg, Dieselstrasse 35
Ausstellungen / Ausstellung Kunstverein Wolfsburg e.V. Wolfsburg, Schloßstraße 8
Ausstellungen / Museum Museum für Photographie Braunschweig Braunschweig, Helmstedter Str. 1