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me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht

Der me Collectors Room ist ein Ausstellungsraum für private Kunstsammlungen in Berlin-Mitte. Neben Präsentationen aus der Olbricht Collection, werden auch regelmäßig private SammlerInnen aus aller Welt eingeladen Einblicke in ihre Kollektionen zu geben. Ein Highlight ist die permanent installierte Wunderkammer Olbricht, mit über 300 kostbaren Kuriositäten aus Renaissance und Barock.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit KünstlerInnen- und ExpertenInnengesprächen, Konzerten, Lesungen und kulinarischen Abenden begleitet alle Ausstellungen.
Eine ganz besondere Herzensangelegenheit ist das Kinderprogramm, mit dem Kunst auf spielerische Weise in unterschiedlichen Führungen und Workshops im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert werden soll.

(Fotos: Bernd Borchardt)

Kontakt

me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht
Auguststraße 68
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 86 00 85-10
Fax: +49 (0)30 86 00 85-120
E-Mail: info@me-berlin.com

 

Öffnungszeiten:
Mi– Mo 12-18 Uhr

Anfahrt:
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahnhof Weinmeisterstraße (U8)
U-Bahnhof Oranienburger Tor (U6)
S-Bahnhof Oranienburger Straße (S1, S2, M1, M6)
S-Bahnhof Hackescher Markt (S3, S5, S7, S75)

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Bewertungen & Erfahrungsberichte me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht

Ausstellung

Wunderkammer Olbricht

Die Auswahl und Qualität der Objekte in der Wunderkammer Olbricht ist weltweit einzigartig. Mit ihren über 300 Exponaten aus Renaissance und Barock gehört sie zu einer der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art.

Wunderkammern entstanden erstmals während Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Sie erzählen uns heute viel über die Weltanschauung wie auch den Wissensstand ihrer Zeit.

Unsere Wunderkammer erweckt diese Tradition in zwei Ausstellungsräumen zu neuem Leben und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Vergangenheit. Heutige Besucher werden, wie ihre Vorfahren in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert, von den kostbaren Kuriositäten ins Staunen versetzt – ob durch das Horn des sagenumwobenen Einhorns, das heute vom Kenner als Stoßzahn des Narwales entlarvt wird, einen lichtdurchfluteten Bernsteinspiegel, den Kokosnuss-Pokal aus dem Besitz Alexander von Humboldts, einen präparierten Riesenturako, oder durch Kabinettmöbel, die nur dem neugierigsten Betrachter ihre Geheimnisse offenbaren.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wunderkammer Olbricht

Kinderprogramm

Programm für Kinder und Jugendliche

Im me Collectors Room können Kinder und Jugendliche mit allen Sinnen unsere Wunderkammer und wechselnden Ausstellungen erleben und erforschen.

Für alle Kinder
Mit unserem offenen Kinderprogramm ART & KIDS kommen unseren jungen Besucher täglich auf ihre Kosten. Es ist kostenlos und jederzeit zu unseren Öffnungszeiten verfügbar.
Eine Schnitzeljagd führt EntdeckerInnen jeweils durch unsere Wunderkammer und durch die aktuelle Ausstellung, wodurch sie die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennenlernen.
Daneben macht der Audioguide von Kindern für Kinder mit spannenden Geschichten und passender Musikbegleitung einen Gang durch die Wunderkammer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für Eltern & Babies
Auch frisch gebackene Eltern kommen jeden Mittwoch mit dem Programm ART & BABY auf ihre Kosten. Zu einem Sonderpreis von 9€ besichtigen sie sowohl die Wunderkammer Olbricht als auch die aktuelle Sonderausstellung und genießen eine Tasse Kaffee Crema oder eine Tasse Tee ihrer Wahl sowie ein Stück Kuchen in unserem me Café.

Für Kitas & Schulen
Wir wollen die Neugierde und Experimentierfreudigkeit junger BesucherInnen in Workshops und durch Führungen wecken. In Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, Kunst-, Theater- und MusikpädagogInnen bieten wir ihnen die Möglichkeit, vielseitige Themen interaktiv und kreativ zu hinterfragen.
Es gibt sowohl ein Programm für Kitas und Schulklassen durch die Wunderkammer, als auch durch die aktuelle Ausstellung The Moment is Eternity – Works from the Olbricht Collection.

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Ausstellung

ART & ME
Wochenprogramm im me Collectors Room Berlin

Mit dem Wochenprogramm ART & ME werden die Besucher jeden Wochentag (außer Dienstag) zu einem Sonderprogramm mit ermäßigten Preisen zu den Ausstellungen und gastronomischer Leistung begrüßt.

Montag
ART & AGE – Seniorentag
Für SeniorInnen (60+), barrierefrei
Jeden Montag, 12-18 Uhr
Ausstellungen (Wunderkammer Olbricht und Sonderausstellung The Moment is Eternity)
+ 1 Kaffee Crema oder Tee
+ 1 Stück Kuchen
9€

Mittwoch
ART & BABY
Für Eltern und Babys (unter 1 Jahr)
Jeden Mittwoch, 15-18 Uhr
Ausstellungen (Wunderkammer Olbricht und Sonderausstellung The Moment is Eternity)
+ 1 Kaffee Crema oder Tee
+ 1 Stück Kuchen
9€

Mittwoch
ART & MEDITATION
Achtsame Wege des Kunst-Erlebens
Jeden Mittwoch, 18 Uhr (Ausstellungsbesuch und Tee vorab)
Ohne Anmeldung
Je nach Gruppe in deutscher oder englischer Sprache.
30 min sanfte Meditations- & Körperübungen und etablierte Achtsamkeits-Methoden in der Ausstellung
+ 1 Tasse Tee vorab
+ Ausstellungen (Wunderkammer Olbricht und Sonderausstellung The Moment is Eternity)
9€

Donnerstag
ART & APÉRO
After-Work
Jeden Donnerstag, 16-18 Uhr
Ausstellungen (Wunderkammer Olbricht und Sonderausstellung The Moment is Eternity)
+ 0,1l Sekt oder Wein
+ 1 MitteSchnitte
9€

Freitag
ART & LUNCH
Jeden Freitag, 12-14.30 Uhr
Ausstellungen (Wunderkammer Olbricht und Sonderausstellung The Moment is Eternity)
+ 1 Hauptgang
+ 0,2l Wasser
+ 1 Petit Four
+ 1 Espresso
19€

Täglich
ART & KIDS
Mittwoch – Montag, 12-18 Uhr
Jederzeit und kostenlos
Eine Schnitzeljagd führt EntdeckerInnen jeweils durch unsere Wunderkammer und durch die aktuelle Ausstellung, wodurch sie die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennenlernen.Daneben macht der Audioguide von Kindern für Kinder mit spannenden Geschichten und passender Musikbegleitung einen Gang durch die Wunderkammer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Ausstellung

Transverse Wave

Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa
mit Sound Design von Simon Stockhausen

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im me Collectors Room Berlin zusammen.

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.

Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

Veranstaltungen
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls, moderiert von Nicola Kuhn (in deutscher Sprache)

16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen, moderiert von Karin Adrian von Roques (in englischer Sprache)

Anmeldung zu den Gesprächen unter registration@me-berlin.com
Eintritt zu Ausstellung & Gesprächen: 8€ reg. / 4€ erm.

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Ausstellung

Gerhard Richter – Portraits from the Olbricht Collection

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

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Ausstellung

Moving Energies

10 years me Collectors Room Berlin

10 Jahre me Collectors Room Berlin – dieses Jubiläum wird vom 29. Februar bis 17. Mai 2020 mit einem sehr persönlichen Einblick in die Olbricht Collection und die Aktivitäten der Stiftung gefeiert.

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.

Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.

Veranstaltungen
Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm mit öffentlichen Führungen jeden ersten Samstag im Monat, Workshops für Kitas und Schulklassen, Art & Mindfulness Workshops für Erwachsene, dem offenen Kinder- und Jugendprogramm und unserem Wochenprogramm mit täglich wechselnden Sonderangeboten.

Folgende Expertengespräche finden statt:
12.03., 18.30 Uhr: Kunst & Genuss – Thomas Olbricht im Gespräch mit Markus Otto Graf
01.04., 18.30 Uhr: Wunderkammer Olbricht – Faszination des Sammelns. Georg Laue, Thomas Olbricht und Dirk Syndram im Gespräch
26.04., 16 Uhr: Gerhard Richters Farbtafelbilder. Ein kunsthistorischer Vortrag von Hubertus Butin

Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine, Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die letzte Dekade Revue passieren.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Moving Energies

me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht

Der me Collectors Room ist ein Ausstellungsraum für private Kunstsammlungen in Berlin-Mitte. Neben Präsentationen aus der Olbricht Collection, werden auch regelmäßig private SammlerInnen aus aller Welt eingeladen Einblicke in ihre Kollektionen zu geben. Ein Highlight ist die permanent installierte Wunderkammer Olbricht, mit über 300 kostbaren Kuriositäten aus Renaissance und Barock.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit KünstlerInnen- und ExpertenInnengesprächen, Konzerten, Lesungen und kulinarischen Abenden begleitet alle Ausstellungen.
Eine ganz besondere Herzensangelegenheit ist das Kinderprogramm, mit dem Kunst auf spielerische Weise in unterschiedlichen Führungen und Workshops im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert werden soll.

(Fotos: Bernd Borchardt)
Öffnungszeiten:
Mi– Mo 12-18 Uhr

Anfahrt:
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahnhof Weinmeisterstraße (U8)
U-Bahnhof Oranienburger Tor (U6)
S-Bahnhof Oranienburger Straße (S1, S2, M1, M6)
S-Bahnhof Hackescher Markt (S3, S5, S7, S75)

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Bewertungen & Erfahrungsberichte me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht

Ausstellungen / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Dommuseum Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Museum Deutsches Historisches Museum Berlin, Unter den Linden 2
Ausstellungen / Museum Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Ausstellungen / Ausstellung Persons Projects - The Helsinki School
Sa, 25.1.2020, 18:21 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Persons Projects - The Helsinki School
Sa, 25.1.2020, 18:21 Uhr
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ausstellungen / Museum Stiftung Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Galerie Galerie Georg Nothelfer Berlin, Uhlandstraße 184
Ausstellungen / Museum Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5
Ausstellungen / Museum Sammlung Kindheit und Jugend Berlin, Wallstraße 32
Ausstellungen / Museum Museum Nikolaikirche Berlin, Nikolaikirchplatz
Ausstellungen / Museum Museum Ephraim-Palais Berlin, Poststr. 16
Ausstellungen / Museum Museum Knoblauchhaus Berlin, Poststraße 23
Ausstellungen / Museum Museum Galgenhaus Berlin, Brüderstraße 10
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichsfelde Berlin, Am Tierpark 125
Ausstellungen / Museum Sportmuseum Berlin Berlin, Hanns-Braun-Straße
Ausstellungen / Museum Grünauer Wassersportmuseum Berlin, Regattastraße 191
Ausstellungen / Galerie Die Aktgalerie Berlin, Krossener Str. 34
Ausstellungen / Museum Berlinische Galerie Berlin, Alte Jakobstraße 124-128
Ausstellungen / Galerie Galerie Eva Poll Berlin, Lützowstraße 7
Ausstellungen / Museum Museum für Kommunikation Berlin Berlin, Leipziger Straße 16
Ausstellungen / Galerie Galerie Brusberg Berlin Berlin, Kurfürstendamm 213
Ausstellungen / Museum Musikinstrumenten-Museum Berlin, Tiergartenstr. 1
Ausstellungen / Museum Schwules Museum Berlin, Mehringdamm 61
Ausstellungen / Museum Mauermuseum Berlin, Friedrichstraße 43-45
Ausstellungen / Ausstellung ver.di Fachgruppe Bildende Kunst Berlin, Paula-Thiele-Ufer 10
Ausstellungen / Museum Spandovia sacra Berlin, Reformationsplatz 12
Ausstellungen / Galerie ifa-Galerie Berlin Institut für Auslandbsziehungen Berlin, Linienstraße 139/140
Ausstellungen / Galerie DAM GALLERY Berlin, Seydelstraße 30
Ausstellungen / Museum Stiftung "Brandenburger Tor" Max Liebermann Haus Berlin, Pariser Platz 7
Ausstellungen / Museum Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Berlin, Marienfelder Allee 66-80
Ausstellungen / Ausstellung Meinblau Projektraum Berlin, Christinenstr. 18-19
Ausstellungen / Galerie Galerie Johanssen Berlin, Choriner Str. 51
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutscher Künstlerbund Berlin, Rosenthaler Str. 11
Ausstellungen / Museum Rochow-Museum im Schloss Reckahn Lehnin / OrT Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27
Ausstellungen / Museum MuseumsDienst Berlin Berlin, Klosterstraße 68
Ausstellungen / Galerie galerie bild plus Berlin, Am Goldmannpark 20
Ausstellungen / Museum Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Str. 48/49
Ausstellungen / Galerie Galerie Art Center Berlin Berlin, Friedrichstraße 134
Ausstellungen / Galerie Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin, Turmstr. 75
Ausstellungen / Ausstellung KW Institute for Contemporary Art Berlin, Auguststraße 69
Ausstellungen / Galerie Whiteconcepts Berlin, Potsdamer Straße 91
Ausstellungen / Galerie kunstraum t27 Berlin, Thomasstr. 27
Ausstellungen / Galerie Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin, Brunnenstr. 150
Ausstellungen / Galerie Galerie im Rathaus Tempelhof Berlin, Tempelhofer Damm 165
Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43
Ausstellungen / Museum Werkbundarchiv - Museum der Dinge Berlin, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Ausstellung Direktorenhaus Berlin Berlin, Am Krögel 2
Ausstellungen / Galerie art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst Berlin, Alexanderplatz 7
Ausstellungen / Galerie noon.schmuck und produkt Berlin, Dresdener Str.26
Ausstellungen / Galerie Emerson Gallery Berlin Berlin, Schiffbauerdamm 19
Ausstellungen / Museum museum FLUXUS + Potsdam Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Ausstellungen / Museum Museum THE KENNEDYS Berlin, Auguststraße 11-13
Ausstellungen / Galerie Friends Forever Galerie Berlin, Bertold-Brecht-Platz 3
Ausstellungen / Galerie Prima Center Berlin Berlin, Biesentaler Straße 24
Ausstellungen / Museum Tieranatomisches Theater Berlin, Philippstr. 12/13
Ausstellungen / Galerie Galerie Hilaneh von Kories Berlin, Belziger Straße 35
Ausstellungen / Galerie Galerie Einkaufsquelle Görzke, Breite Str. 128
Ausstellungen / Ausstellung me Collectors Room Berlin Berlin, Auguststraße 68

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