zur Startseite

Universität Mozarteum Salzburg

Universität Mozarteum Salzburg - wo aus Begabung Exzellenz wird.
Mozart ist unsere Inspiration, Musik unsere Tradition,
die Kunst unsere Passion.

Im Herzen Salzburgs reifen außergewöhnliche Talente zu künstlerischen Persönlichkeiten - am Puls der Zeit, für die Bühnen der Welt.

Das kulturelle Erbe Europas bildet unser Fundament und den Auftrag, in dem wir Internationalität, Weltoffenheit und Toleranz in ständigem Dialog und kritischer Reflexion mit der Gesellschaft leben.

Kontakt

Universität Mozarteum Salzburg
Mirabellplatz 1
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662-6198 0
Fax: +43 (0)662-6198 3033
E-Mail: presse@moz.ac.at

Vortrag

Ringvorlesung: Mozart: Aspekte - Projekte

Eine Kooperation des Departments für Musikwissenschaft un der Internationale Stiftung Mozarteum

Konzeption: Thomas Hochradner

Termine jeweils dienstags um 18.00 Uhr

5. März 2019
Ulrich Leisinger: Endlich ...: Das neue Köchelverzeichnis

12. März 2019
Joachim Brügge: Aktuelle Themen und Herausforderungen der Mozartforschung

19. März 2019
Norbert Dubowy: Die Digital Interactive Mozart Edition: eine Musiker-Gesamtausgabe für das 21. Jahrhundert

26. März 2019
Wolfgang Brunner: Mozarts Lieder – rhetorisch betrachtet

2. April 2019
Michaela Schwarzbauer: Vater und Sohn Mozart: Refl exionen, angestachelt durch Peter Shaffers Bühnenstück Amadeus

9. April 2019
Rainer J. Schwob: Die freie Solokadenz in W. A. Mozarts Klavierkonzert c-Moll KV 491

30. April 2019
Anja Morgenstern: Leopold Mozart als Briefschreiber und Organisator
mit anschließender Führung durch die Leopold-Mozart-Ausstellung der Stiftung Mozarteum
16.00 Uhr, Mozart Ton- und Filmsammlung, Stiftung Mozarteum, Makartplatz 8

7. Mai 2019
Kai Köpp: ‚Klangkonserven‘ aus Mozarts Zeit

14. Mai 2019
Peter M. Krakauer: Politisches in der Musik Mozarts? – Eine Kontroverse

21. Mai 2019
Bernadeta Czapraga: Mozarts Violinmusik als Gegenstand der Interpretationsforschung

28. Mai 2019
Eva Neumayr: Die Mozart-Rezeption am Salzburger Dom

4. Juni 2019
Andreas Bernhofer: Musikdidaktische Konzeptionen zur Mozart-Woche

18. Juni 2019
Armin Brinzing: Vom Mozart-Nachlass zur Bibliotheca Mozartiana: Geschichte, Erschließung und Digitalisierung

25. Juni 2019
Thomas Hochradner: Die Mozarts und Allegris Miserere. Ein ewiges Rätsel?

Eintritt frei!
Meisterkurs

Barocktanz

Masterclass mit Gudrun Skamletz (Paris)

Termine:
Mi, 1.5., 9.30 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr, Raum 9, Orff Institut
Do, 2.5., 9.30 – 12.30 Uhr, Gunild Keetman Saal, Orff Institut
Do, 2.5., 14.30 Uhr, Derra de Moroda Dance Archives, Bibliothek im Unipark Nonntal, Paris Lodron Universität
Fr, 3.5., 9.30 – 12.30 Uhr, Raum 27, Orff Institut
Fr, 3.5., 14.00 Uhr, Raum 2038, Orff Institut

Im Repertoire fast aller klassischen Instrumente spielt Barockmusik eine große Rolle und ein wichtiger Teil von ihr ist vom Tanz beeinflusst oder sogar zum Tanzen bestimmt. Wie sieht Barocktanz aus, worin besteht sein Einfluss auf die Musik? Der Gastkurs richtet sich an Musiker und soll Gelegenheit geben, auch ohne Vorkenntnisse praktische Erfahrungen mit der tänzerischen Seite von Barockmusik zu machen und so die körperliche Erfahrung des Tanzes direkt in die eigene Musikpraxis einfließen zu lassen.

Die Teilnehmer können abwechselnd tanzen und/oder musizieren. Anhand verschiedener Stücke werden diverse Tanzcharakter behandelt. Ergänzend zur Tanz- und Musizierpraxis gibt es auch theoretische Informationen über die Rolle des Tanzes in der barocken Gesellschaft und Momente für Diskussionen und Experimente.

Eine Veranstaltung des Institutes für Alte Musik

Bitte bequeme Kleidung und weiche Schuhe oder Socken nicht vergessen!

Offen für Studierende aller Departments!

Kontakt/Anmeldung: elisabeth.wirth@moz.ac.at
Konzert

MozClassic BenefizAkademie

k. und k. Szenenabend mit Musik von Emmerich Kálmán und Georg Kreisler

Eigenprojekt der Gesangsstudierenden

Konzeption: Milan Stojkovic

Szenische Leitung: Richard Glöckner
Choreographie: Stefan Schmitz
Klavier: Martin Fuchsberger, Milan Stojkovic

Die beiden Komponisten Emmerich Kálmán (1882 – 1953) und Georg Kreisler (1922 – 2011) scheint auf den ersten Blick nicht sehr viel zu verbinden. Erst bei genauerem Hinsehen lassen sich Parallelen finden, die durchaus entdeckenswert sind. Darum steht das Schaffen von „Kálmán und Kreisler“ unter dem doppeldeutigen Titel „k. und k.“ im Zentrum dieses ÖH-Benefizkonzertes mit Studierenden des Departments für Gesang.

Ganz bewusst soll „k. und k.“ natürlich auch mit der Österreich-Ungarischen Monarchie assoziiert werden, die bis heute sichtbare Spuren hinterlassen hat – wie zum Beispiel bei den beiden Komponisten und ihrem Werk. Es beschäftigt sich mit Themen wie Heimat, Abgrenzung, Identität oder Stereotypen, Internationalität, Feindschaft und Frieden.

Die MozClassic-Benefizakademie ist eine Kooperation zwischen der ÖH und der Universität Mozarteum. Die Einnahmen gehen an den Härtefonds der ÖH Mozarteum. Dieser wird zugunsten jener Studierenden ausgeschüttet, die sich aufgrund fehlender Unterstützung in einer finanziellen Misere befinden und auf Hilfe angewiesen sind.

Eine Veranstaltung der ÖH Mozarteum in Kooperation mit der ÖH Mozarteum.

Karten:
Euro 12,- / erm. Euro 7,-
Büro der ÖH Mozarteum
Mirabellplatz 1
Tel: +43 662 6198 4900
(Mo-Fr, 9.00-12.00 Uhr)
anja.burow@oeh-mozarteum.at
margareta.pongruber@oeh-mozarteum.at
und an der Abendkasse
Schauspiel

Mitwisser von Enis Maci

Abschlussproduktion des Jahrgangs Schauspiel 2016

Eine Veranstaltung des Departments Schauspiel/Regie - Thomas Bernhard Institut

Termine:
05.04.2019 um 20.00 Uhr
06.04.2019 um 20.00 Uhr
11.04.2019 um 20.00 Uhr
12.04.2019 um 20.00 Uhr
02.05.2019 um 20.00 Uhr
03.05.2019 um 20.00 Uhr

Regie: Mareike Mikat
Bühne: Thorben Schumüller
Kostüme: Lou Hinderhofer
Dramaturgie: Tilman Neuffer

Mit:
Caroline Adam, Felicia Chin-Malenski, Christopher Eckert, Madeline Gabel, Kai Götting, Eva Lucia Grieser, Sebastian Jehkul, Felix Kruttke, Sophia Schiller, Tino Zihlmann

Kurzfassung (60 Minuten): 17., 18. und 23. Mai

27°20‘01.6“N 80°20’40.9“W. PORT ST. LUCIE, FLORIDA, USA: In einer Rentnerenklave in Florida bringt ein Jugendlicher zu Hause seine Eltern um und lädt danach die halbe Schule zur Party ein. Auf die Frage nach dem Grund für seine Tat antwortet er: „Warum nicht?"

38°08‘40.0“N 31°13‘28.1“E KORUYAKA KÖYÜ, YALVAÇ, ISPARTA, TÜRKEI, ASIEN: In der Türkei wird Nevin Yildirim Opfer eines Verbrechens und der Täter ist ein Verwandter. Sie misstraut der Justiz und nimmt die Strafe selbst in die Hand. Sie tötet ihren Vergewaltiger und präsentiert der Dorfgemeinschaft dessen Kopf mit den Worten: „Das passiert, wenn man meine Ehre beschmutzt."

51°35‘07.4“N 6°45‘29.6“E. DINSLAKEN-LOHBERG, DEUTSCHLAND, EUROPA: In Dinslaken hatte sich der junge Nils Donath, geboren als Sohn »einer ganz normalen Familie«, zum denkbar radikalsten Bruch mit der westlichen Kultur entschieden. Jetzt steht er vor Gericht, weil er auf Geheiß des IS in Syrien Menschen gequält hat.

Drei wahre Begebenheiten stehen im Zentrum von Enis Macis poetischer Kartografie einer verrohenden Welt. Wie eine Drohne observiert Enis Maci irritierende Topografien und beschreibt bildmächtig eine aus den Fugen geratene Welt. Dabei geht es der Autorin weniger um die Täter als um das zugrundeliegende System der Gewalt: die Mitwisser.

„Ein brillanter, unverschämt überfordernder Text über Schuld, Gewalt und Rache, über Drogenparties und Ehrenmorde, der vom Ästchen aufs Stöckchen kommt oder, in der Sprache des Web 2.0, von einem offenen Tab zum nächsten“. (nachtkritik)

Enis Maci, geboren 1993 in Gelsenkirchen, hat Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Kultursoziologie an der London School of Economics studiert. Ihr Stückentwurf Mitwisser wurde mit dem Hans-Gratzer-Stipendium 2017 ausgezeichnet und 2018 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Im Oktober 2018 erscheinen unter dem Titel Eiscafé Europa Essays von Enis Maci bei Suhrkamp. In der Spielzeit 18/19 ist Maci Hausautorin am Nationaltheater Mannheim.

Eingeladen zum Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender im Juni 2019 in Berlin.

Das Stück ist nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2019

Fotos: Thorben Schumueller

Karten:
Euro 10,- / erm. Euro 5,-
erhältlich an der Abendkasse
Reservierung unter:
Tel: +43 662 6198 3121
(Mo-Fr, 9.00-12.00 Uhr)
schauspiel@moz.ac.at
Konzert

Young Excellence in Concert

Konzert mit Jungstudierenden der Hochbegabungsförderung

Salzburg Chamber Soloists
Leitung: Lavard Skou-Larsen

Solisten: Fabian Egger, Irina Schukoff, Clara Shen, Ilia Antoniadis, Jiayin Li

Werke von J. S. Bach, J. Haydn, W. A. Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy

Vielfach Preisgekrönte Jungstudierende der Hochbegabungsförderung an der Universität Mozarteum Salzburg gestalten dieses Konzert gemeinsam mit den weltweit konzertierenden Salzburg Chamber Soloists unter der Leitung von Mozarteum-Dozent Lavard Skou Larsen. Vorbild des 1991 gegründeten Ensembles ist der unvergessene Sandor Végh, dessen Charisma so manches Mitglied der Gruppe entscheidend geprägt hatte.

Eintritt frei!
Konzert

Masterclass Saxophon

Studierende bei Marcus Weiss

Konzert mit Markus Weiss, Peter Gasteiger (beide Saxophon), Aleksei Zuev (Klavier) und Studierenden der Saxophonklasse

Di, 7. Mai 2019 um 18.00 Uhr
Abschlusskonzert im Solitär

Marcus Weiss, Dozent für Saxophon und Zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik in Basel, spielt als Solist mit den verschiedensten europäischen Orchestern und Ensembles. Als Kammermusiker hat der gebürtige Schweizer in den letzten 20 Jahren mit dem Trio Accanto und dem Saxophonensemble XASAX (Paris) unzählige Werke uraufgeführt. Er war Gewinner des Solistenpreises des Schweizerischen Tonkünstlervereins und ist einer der gefragtesten Saxophonisten zeitgenössischer Musik. Marcus Weiss arbeitete unter anderem mit folgenden Komponisten zusammen, die Werke für ihn schrieben: Georges Aperghis, John Cage, Beat Furrer, Vinko Globokar, Georg Friedrich Haas, Toshio Hosokawa, Hanspeter Kyburz, Helmut Lachenmann, Giorgio Netti, Salvatore Sciarrino, Detlev Müller-Siemens, Karlheinz Stockhausen und Nadir Vassena.

Sein Fachbuch „The Techniques of Saxophone Playing“, das er zusammen mit dem Komponisten Giorgio Netti verfasste, ist 2010 beim Verlag Bärenreiter erschienen. Marcus Weiss gibt regelmäßig Masterclasses an europäischen und amerikanischen Hochschulen.

Eintritt frei!
Vortrag

Physiologie und Akustik der Stimme

Empirische Forschung für das künstlerische Schaffen

Vortrag von Christian T. Herbst

Der Stimmforscher Christian T. Herbst, der am Mozarteum als Lehrender für Akustik unterrichtet, wurde in seinem Fachgebiet mehrfach international ausgezeichnet und hat rund 50 wissenschaftliche Arbeiten nach anerkannten Peer-Review-Verfahren publiziert, unter anderem im renommierten „Science“-Journal. Er zeigt am Beispiel des Singens, wie empirische wissenschaftliche Erkenntnisse der Erweiterung pädagogischer Ansätze dienen können. Denn neben der Musikalität und der persönlichen Entwicklung bedarf es beim Singen auch einer motorischen Komponente im Sinne der stimmtechnischen Optimierung. Der Vortrag widmet sich dieser „handwerklichen“ Kompetenz.

Nach einer kurzen, nicht-mathematischen Einführung in die Physiologie und Akustik der Stimme wird exemplarisch gezeigt, wie objektive, empirisch gewonnene Erkenntnisse über die Stimmproduktion bei Sängerinnen und Sängern in stimmbildnerische Ansätze einfließen und diese bereichern können – sowohl im klassischen Gesang als auch in der Popularmusik. Eine derartige „evidenzbasierte Gesangspädagogik“ wird innerhalb der internationalen Community mehr und mehr diskutiert. Sie zielt darauf ab, dass sowohl akademisch Studierende als auch Gesangsamateure lernen, ästhetisch gut, funktionell richtig und langfristig gesund zu singen.

Eintritt frei!

Anmeldung per mail an: maria.herz@moz.ac.at
Konzert

Barockkonzert

Marc Antoine Charpentier: Te Deum, H 146
Antonio Vivaldi: Gloria, RV 589

Leitung: Moritz Guttmann

Chöre des PG Borromäum und der BAfEP Salzburg (Moritz Guttmann, Maria Weikinger), Knabenchor am Borromäum (Hannah Klinger, Gerrit Stadlbauer), Barockorchester „Capella Salisburgensis“

Programm:
Marc-Antoine Charpentier: Te Deum
Antonio Vivaldi: Gloria, RV 589
Für dieses Chorprojekt arbeiteten Studierende des Departments für Musikpädagogik Salzburg im Fach Oberstufenchorpraktikum sowie Absolventinnen und Absolventen der Universität Mozarteum unter der Leitung von Moritz Guttmann mit 180 Sängerinnen und Sängern zweier renommierter Salzburger Schulen zusammen. Die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) und das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum ermöglichen jungen Menschen eine besondere musikalische Ausbildung. Der gemeinsame Chor unternahm bereits Konzertreisen nach Italien, Belgien, Ungarn, Frankreich, Tschechien und Südafrika. Mit dem aktuellen Barockprogramm gastierte er jüngst im Münster zu Straßburg.

Karten:
Euro 15,- / erm. Euro 8,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Abendkasse
Fest

MiteinANDER

im Orff Institut

Mit der Inklusiv-Band „Die Kunterbunten14er“ und dem Tanzensemble „Companie Flitz“
Die Kunterbunten 14er sind eine ganz besondere Band, in der Studierende des Orff Institutes gemeinsam mit Behinderten der Lebenshilfe und ihren Betreuern musizieren, singen und Spaß haben. Die Stimmung bei Proben und Auftritten pendelt zwischen Begeisterung, Ausgelassenheit und Disziplin. Dabei wird auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingegangen und daran gearbeitet, dass sich jeder nach seinen Fähigkeiten spielerisch einbringen und ausdrücken kann – zum Beispiel durch Singen, durch das Spielen von Rhythmen, Harmonie- und Melodiefolgen oder durch das Entwickeln von Texten und Klangbildern. Die Band hat den Inklusionspreis der Lebenshilfe Salzburg 2014 erhalten.

Die Companie Flitz ist eine wunderlich, authentische Truppe von zwölf begabten und vor allem motivierten Tänzerinnen und Tänzern, die sich im Rahmen der Down-Syndrom-Tagung in St. Virgil zusammengefunden haben. Seit November 2018 treffen sich die Mitwirkenden wöchentlich. Gemeinsam erforschen sie die eigenen Bewegungsqualitäten, den Raum, die Möglichkeiten und die Emotionen, die Musik auslösen kann. „Der Tanz ist für uns pure Freude und ehrlicher Ausdruck“, lautet das Motto der Gruppe.

Eintritt frei!
Schauspiel

Drei Farben: rot - weiss - rot

Dokumentarisches Theaterprojekt von Regiestudierenden des 2.-4. Jahrgangs des Thomas Bernhard Institutes der Universität Mozarteum Salzburg

Mit Expertinnen und Experten des Alltags und Schauspiel- und Regiestudierenden des Thomas Bernhard Instituts der Universität Mozarteum Salzburg

Gesamtleitung: Ulrike Hatzer

Fr, 10.05.2019 ▪ 18.00 Uhr und Sa, 11.05.2019 ▪ 18.00 Uhr ▪ Theater im KunstQuartier
MEDUSA - VOR UNSEREN AUGEN

Von und mit: Deborah Barbieri, Jannik Görger, Augustin Groz, Justus Henke
Regie: Jonathan Heidorn
Bühne und Ausstattung: Thorben Schumüller
Dramaturgie: Andrea Koschwitz

(Eine Kooperation mit den Integrationswochen – www. integrationswochen.at)

Fr, 10.05.2019 ▪ 19.30 Uhr und Sa, 11.05.2019 ▪ 21.00 Uhr ▪ ARGEkultur Salzburg
YANGIN - FEUER

Von und mit: Carme Milán Garcia, Anıl Sürün, Azahara Sanz Jara, Maximilian Menzel
Konzept/Recherche/Regie: Ebru Tartıcı Borchers & Ensemble
Bühne und Ausstattung: Juhee Kwon
Musik: Selin Gökdemir
Animation: Behrad Beh Neznad
Dramaturgische Beratung: Tufan Afşar

(Eine Koveranstaltung mit ARGEkultur Salzburg und eine Kooperation mit den Integrationswochen – www.integrationswochen.at)

Fr, 10.05.2019 ▪ 21.00 Uhr und Sa, 11.05.2019 ▪ 19.30 Uhr ▪ ARGEkultur Salzburg
1-2-POLIZEI

Von und mit: Daria Ivanova, Iman Helen Tekle, Jonathan Stolze
Konzept/Recherche/Regie: Verena Holztrattner & Ensemble

(Eine Koveranstaltung mit ARGEkultur Salzburg und eine Kooperation mit den Integrationswochen – www.integrationswochen.at)

Fr, 17.05.2019 ▪ 20.00 Uhr ▪ Theater in KunstQuartier
WEHENDE FRAUEN

Von und mit: Hannah Bader, Anna Lena Bucher, Anna Seeberger & Expertinnen des Alltags

Eine Veranstaltung des Departments für Schauspiel/Regie - Thomas Bernhard Institut in Zusammenarbeit mit der ARGEkultur Salzburg

Über die Stücke:
Wie kommt die Wirklichkeit ins Theater? In den letzten Jahren ist die Kunst des Dokumentarischen nicht nur im Theater wiederentdeckt worden. Aus Interviews mit Menschen unterschiedlichster professioneller und kultureller Herkünfte, aus Akten, aus (pop)kulturellen Produktionen verschiedener Epochen und vieler Quellen mehr, entstehen vielgestaltige Texte, die Grundlage für die Arbeiten der Studierenden sind.
Darüber hinaus betreten als "Expert*innen des Alltags" in zahlreichen Produktionen längst auch Akteur*innen die Theaterbühnen, die nicht Schauspieler*innen sind, sondern die Aufführungen mit persönlichen und beruflichen Erfahrungen aus ihrer jeweiligen Lebenswelt prägen. Regiestudierende am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum haben eine Reihe solcher Projekte entwickelt und dabei ausgreifende Expeditionen in die Wirklichkeit ihrer mittelbaren und unmittelbaren Umgebung unternommen.

Das gemeinsame Thema "DREI FARBEN: ROT – WEISS – ROT“ diente dabei als assoziative Stütze ebenso wie als Reibungsfläche, entlang der die ersten Ideen befragt und geprüft werden konnten.

MEDUSA - VOR UNSEREN AUGEN

1816 ertranken nach dem Schiffbruch der Medusa über 100 Europäer, die vor der Küste Afrikas auf einem seeuntauglichen Floß ihrem Schicksal überlassen worden sind. Gegenwärtig sterben Menschen Afrikas an den Grenzen Europas. Wer Flüchtenden hilft, sei es im Mittelmeer oder hier in Salzburg, wird oft behindert und kriminalisiert. Das Rechercheprojekt „MEDUSA – Vor unseren Augen“ geht der Frage nach, welche Bedeutung „Menschlichkeit“ in Europa einnimmt. Eine Frage, der sich die Beteiligten durch vernetzen von Erfahrungsberichten, europäischer Geschichte und den Mitteln des Theaters stellen.

YANGIN - FEUER

Salzburg, 30. April 1938: Auf einem Holzstoß vor dem Salzburger Residenzbrunnen brennen Bücher. 1200 Werke jüdischer Künstler*innen und Schriften katholischer Autor*innen und Politiker*innen des „Ständestaates“ wurden von der Hitlerjugend am Residenzplatz verbrannt – eine von zig Bücherverbrennungen in dieser Zeit. Das Team um Regiestudentin Ebru Tartici Borchers widmet sich diesem Ereignis unter dem Eindruck heutiger politischer Verwerfungen: Die deutsche AFD führt Listen AFD-kritischer Lehrer*innen, in Ungarn sind außerhalb von Budapest nur noch Mitglieder der regierenden FIDESZ-Partei Theaterintendant*innen, in Polen wird ein liberaler Oberbürgermeister auf offener Straße ermordet und in Österreich betreibt ein unter dubioser Mitwirkung des Innenministeriums entstandenes Theaterstück („Welt in Bewegung“) propagandistische „Aufklärung“ in Schulen zum Thema Flucht und Migration. Das Projekt „Yangin – Feuer“ fragt nach den Machtmechanismen von Wissens- und Wirklichkeitskonstruktion genauso, wie nach den persönlichen Erfahrungen und Haltungen der Bühnenakteur*innen, und deren Einschätzungen heutiger Gefahren.

1 – 2 – POLIZEI

Wahrscheinlich wollten mindestens so viele Menschen im Verlauf ihrer Kindheit einmal Polizist*innen werden, wie sie Feuerwehrmann oder Tierärztin werden wollten. Es ranken sich viele Urteile und Vorurteile um diesen Beruf, der je nach gesellschaftlicher Großwetterlage mehr oder weniger unter Beobachtung steht. „1 – 2 – Polizei“ ist ein recherchebasiertes Theaterprojekt, in dem sich Regiestudentin Verena Holztrattner & Team mit Stimmen von und über die Polizei in Salzburg auseinandersetzt. Persönliche Haltungen und Erfahrungen von Salzburger Polizist*innen werden in einem diskursiven Rahmen mit Geschichten und Gedanken von Bürger*innen und popkulturellen medialen Darstellungen verwoben. Das Projekt ist der Versuch, eines der kontroversesten und zugleich faszinierendsten Berufsbilder zu beleuchten und der Frage nachzugehen: Wie steht es um den „Freund und Helfer“, den „Hüter des Gesetzes“ in Österreich heute?

Tickets für 1-2-POLIZEI und YANGIN - FEUER:
Eintritt frei - Zählkarten - Reservierungen unter:
E: tickets@argekultur.at
T: +43-662-848784

Tickets für MEDUSA - VOR UNSEREN AUGEN:
Eintritt frei - Zählkarten - Reservierungen unter:
Web: schauspiel.moz.ac.at
T: +43 662 6198 3121
(Mo-Fr: 9.00-12.00 Uhr)
E: schauspiel@moz.ac.at

Tickets für WEHENDE FRAUEN:
Eintritt frei!
Oper

Les contes d´Hoffmann

Opéra fantastique

Libretto von Jules Barbier nach dem Drama von Jules Barbier und Michel Carré

In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Musikalische Leitung: Gernot Sahler
Szenische Leitung: Alexander von Pfeil
Sinfonieorchester der Universität Mozarteum

Termine:
10.05.2019 | 19:00
11.05.2019 | 17:00
13.05.2019 | 19:00
14.05.2019 | 19:00

Eine Veranstaltung des Departments für Oper und Musiktheater, der Gesangsklassen sowie des Departments für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum
„Hier sind Ort und Stunde selber Geister und Gespenster. In ihnen verschlossen leben die Menschen bis sie ersticken.“ - Theodor W. Adorno

Jacques Offenbach - von Rossini mit dem ehrenvollen Titel „Mozart der Champs-Elysées“ versehen – arbeitete intensiv von Krankheit gezeichnet im Wettlauf mit dem Tode an „Les Contes d’Hoffmann“. Als er am 5. Oktober 1880 starb hinterließ er einen gewaltigen Torso unterschiedlichster Versionen und Skizzen. Die Versuche seiner Zeitgenossen, das Werk zu rekonstruieren und zur Aufführung zu bringen, geraten selbst zu etwas Abenteuerlichem: Ein Theater verbrennt, Teile von Offenbachs Autograph fallen den Flammen zum Opfer, Jahrzehnte später tauchen verloren geglaubte Versionen wieder auf, sogar ein ganzes Finale, welches den Giulietta-Akt völlig anders beendet als bislang vermutet. So eröffnet sich für jede Neuinterpretation ein Kaleidoskop an Möglichkeiten.

Das Sujet basiert tatsächlich auf Erzählungen von E.T.A. Hoffmann. Les amours fous - mit der Puppe, dem todkranken Mädchen, welches nicht singen darf, und schließlich mit der Kurtisane Giulietta in den Untiefen der venezianischen Halbwelt - durchgeistern die Erzählung, die beim Entzünden des Punsches beginnt..

Die Opernklasse von Alexander von Pfeil und Gernot Sahler bringt das Werk in einer verknappten und zugespitzten Version auf die Bühne des Mozarteums, konzentriert auf sicher überliefertes Material.

Karten:
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tages- bzw. Abendkasse
Wettbewerb

Concorso Ruggiero Ricci 2019

Interner Wettbewerb und Meisterklassen für Violine

14.05.2019-16.05.2019

Meisterklassen der Jurygäste um Ulf Wallin

Zeitplan:
14.5. 1. Runde (Solitär) Beginn: 10.00 Uhr
15.5. Fortsetzung des Wettbewerbs (Solitär)
16.5. Finale (Solitär) Beginn: 10.00 Uhr

Weitere Infos zu Räumen und Beginnzeiten werden zeitnah auf der Mozarteum-
Homepage veröffentlicht: www.uni-mozarteum.at

Infos: angelica.herzig@moz.ac.at
Harald Herzl, Leiter des Departments für Streich- und Zupfinstrumente, sieht im heuer bereits zum 7. Mal auf dem Programm stehenden Concorso Ruggiero Ricci mehr als nur einen internen Vergleich, um die beste Geigerin oder den besten Geiger zu küren: „Die Wettbewerbswoche hat mittlerweile den Charakter eines Departmentsfestes. Wir laden bewusst auch jene Studierenden zur Teilnahme ein, die sich einen Wettbewerb normalerweise noch nicht zutrauen. Nur auf diese Art lassen sich solche Wettbewerbsängste abbauen. Je mehr man schon einmal belastet war, desto stärkere Nerven hat man dann auch als Solist oder beim späteren Vorspielen für eine Orchesterstelle.“

Die Jury um den internationalen Violinisten und Pädagogen (Hanns Eisler Berlin) Ulf Wallin wird das Festival wie jedes Jahr auch heuer wieder mit einer Reihe von öffentlichen Meisterklassen begleiten.

Eintritt frei!
Ausstellung

Diese Aufgabe

Vernissage zur Ausstellung Eva und Hannah Lechner

Ausstellungsdauer: 15.-24.5.2019
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00 - 16.00 Uhr

Wovor hast du Angst? Vor dem Zahnarzt, vor der Tollwut, vor dem Keller, vor Clowns, vor Hunden, vor fremden Menschen, vor der Dunkelheit, vor dem Krampus... vor dieser Aufgabe?

Vor einem Monster hat er Angst, unser kleiner Cousin, und davor, diese Frage zu beantworten. Dieses Monster und diese Aufgabe nehmen einen ganzen Raum ein. Erschaffen aus zerrissenen Stoffbahnen, zusammengenäht und „besiebdruckt“. Einen Raum, der einen umhüllt. Es ist fast unmöglich, ihn zu betreten. Es überfällt einen beim Versuch dazu sofort ein Angstgefühl. Nichts ist so bestimmend wie die Angst. Angst lähmt uns. Treibt uns zu Höchstleistungen an. Öffnet das Tor für die Irritationen des Seelenlebens.

Hannah und Eva Lachner (geb. 1996 bzw. 1998 in Salzburg) studieren an der Universität Mozarteum seit 2015 bzw. 2017 die Fächer Bildnerische Erziehung und Textiles Gestalten/Gestaltung: Technik. Textil – in den Klassen von Gregor Neuerer, Beate Terfloth und Frauke von Jaruntowski.

Eintritt frei!
Ausstellung

Made in Taiwan

Vernissage zur Ausstellung Tina Graf

Ausstellungsdauer: 16.5.-31.5.2019
Öffnungszeiten: Mo - So, 10.00-20.00 Uhr

Tells a story about my journey back to my place of birth. With one backpack, one sketchbook and one pen I’ve started to chase after interaction, communication and other people’s private and unique stories. Getting involved and connected had become my modus operandi. My greatest inspiration is derived from the environment and surroundings in which I find myself. In my daily life I am continually in search of paradoxes, irony, satire and taboos, from which to draw from and incorporate into my work. Throughout these extraordinary moments, details, forgotten stories and every day banalities, I made many sketches and notes. Back at the studio these sketches and notes served as the basis for developing new works. Creating works in several steps and layers allowed me to push things from what they are to what they might be. From inconspicuous to apparent, from unremarkable to unique, and from forgotten to visible again…

Tina Graf (geb. 1997 in Taitung/Taiwan) studiert seit 2015 Bildende Künste und Gestaltung an der Universität Mozarteum.

Eintritt frei!
Ausstellung

Transurban Expander

Ausstellung im öffentlichen Raum

Arbeiten von Studierenden der Lehrveranstaltung „Körper-Raum-Hülle“ (Gestaltung: Technik.Textil)

Von 10.00 bis 22.00 Uhr

Transurban Expander ist eine eintägige Stadtintervention in der Ignaz-Harrer-Straße. Ephemere, bewegliche Raumstrukturen – das Ergebnis der Mozarteum-Lehrveranstaltung „Körper-Raum-Hülle“ – reagieren auf die verabsäumte Möglichkeit der Errichtung eines öffentlichen Stadtsockels mit diversen Geschäftsnutzungen. Die eintägige „Stadtinterventions-Baustelle“ transformiert den verlorenen öffentlichen Stadtraum in einen bespielten Stadtsockel. Jeder Studierende entwickelte hierfür einen individuellen Raum für eine eintägige gewerbliche Nutzung in Form einer Kunstraumoffensive, bespielt diese Nutzung und tritt mit der Wohnbevölkerung in Dialog. Durch diese sozialen Kunstraumprojekte zwischen dem Wohnbau und der Ignaz-Harrer-Straße entsteht kurzfristig das gewünschte öffentliche Leben, das durch den monostrukturierten geförderten Wohnbau und das Fehlen der sozialen Sockelzone verhindert wurde.

Die geplante Intervention ist eine gesellschaftspolitische Positionierung, die sich durch einen sozialkünstlerischen Prozess manifestiert. Die Fragilität der zeitlichen Beschränkung des Stadteingriffs soll einen Denkanstoß geben, sich gegen die hierarchische, planende Stadtverwaltung aufzulehnen und durch Eigeninitiative spontan Lebensräume zurückzugewinnen. Die soziale und gesellschaftliche Interaktion mit der Lehener Bevölkerung ist eine zentrale Absicht des Projektkonzeptes. Der gesamte Prozess wird filmisch dokumentiert und medial begleitet und zeigt das mögliche Potenzial eines sozialen, lebendigen, öffentlichen Stadtlebens als wesentliches Merkmal von Urbanität, Dichte sowie sozialer und funktionaler Diversität.

Eintritt frei!
Konzert

Zyklus 4: Im Schatten der Harfen

Ensemble-Reihe für zeitgenössische Musik

œnm . österreichisches ensemble für neue musik
Dirigent: Johannes Kalitzke

Werke von Georg Friedrich Haas, William Dougherty, Maurice Ravel und Gérard Grisey

Zum Abschluss des vierteiligen oenm-Zyklus für zeitgenössische Musik in Kooperation mit der Universität Mozarteum steht der österreichische Komponist Georg Friedrich Haas im Mittelpunkt. Er ist international bekannt und anerkannt als ein hoch sensibler, fantasiereicher Erforscher der Innenwelt der Klänge. Seine Werke zeichnen sich vor allem durch klangliche Experimente aus. Mit wenigen Ausnahmen schreibt er mikrotonale Stücke, deren magische Klangwelt den Hörer in Rausch versetzt. Fantasiereich und in seiner Musik das Neue wagend, ist Georg Friedrich Haas heute einer der wichtigsten Komponisten in Europa.

Programm:
Georg Friedrich HAAS (*1953)
Anachronism für Ensemble

William DOUGHERTY (*1988)
Neues Werk (UA)
Auftragswerk des œnm

Maurice RAVEL (1875–1937)
Introduction et allegro
pour harpe, flûte, clarinette et quatuor

Georg Friedrich HAAS
Im Schatten der Harfen. Für Elin Ersson (ÖEA)
Auftragswerk von Casa da Música Porto, ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und œnm

Gérard GRISEY (1946–1998)
Partiels
pour 18 musiciens

Karten:
Euro 24,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Abendkasse
Konzert

Schlosskonzerte Frohnburg

Bach, Mozart, Schubert u.a.

Tom de Beuckelaer, Klavier
Marianna Zolnacz, Querflöte

Weitere Informationen unter: www.unimozarteum-freunde.at

Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde der Universität Mozarteum Salzburg
Programm:

F. Schubert
Ständchen d-Moll (Transkription für Flöte/Klavier)

J. S. Bach
Sonate C-Dur , BWV 1033

W. A. Mozart
Rondo D-Dur, KV 184

F. Poulenc:
Sonate c-Moll (1957)

G. Faure:
Fantasie g-Moll, op. 79

L. Liebermann:
Sonate C-Dur, op. 23

J. Gade:
Tango Fantasie f-Moll

Eintritt frei!
Führung

Führung durch die Sonderausstellung

„Leopold Mozart (1719–1787). Musiker – Manager – Mensch“

Für den Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte führt Anja Morgenstern (Stiftung Mozarteum) durch die Sonderausstellung.

Treffpunkt: Eingang zum Mozart-Wohnhaus
Leopold Mozart war nicht nur der Vater des vielleicht berühmtesten Sohnes der Musikgeschichte, sondern auch Komponist, (Hof)-Musiker, Pädagoge, Vizekapellmeister, Schriftsteller, Organisator, Netzwerker und Förderer. Anlässlich seines 300. Geburtstages spürt die Stiftung Mozarteum dem „Musiker, Manager und Menschen“ Leopold Mozart nach und zeigt in einer Sonderausstellung in den originalen Räumlichkeiten dessen Vielseitigkeit mithilfe von Brief- und Musikautographen, Drucken, Dokumenten sowie Bildern auf.

Foto: Leopold Mozart, Ölgemälde von Pietro Antonio Lorenzoni, um 1766
© Internationale Stiftung Mozarteum

Eintritt frei!
Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung bei sarah.haslinger@moz.ac.at
Konzert

König David

Nacht der Psalmen im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2019

Anlässlich 400 Jahre „Psalmen Davids“ von Heinrich Schütz (1619–2019)

Solistenensemble der Oratorienklasse, Barockorchester und Kammerorchester der Universität Mozarteum

20.30 bis 21.45 Uhr
„Vom Dreißigjährigen Krieg zum Hochbarock“ (Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Heinrich Schütz)

22.00 bis 23.45 Uhr
„Gregorianik und klassische Moderne“ (Gregorianische Psalmen und „Le Roi David“ von Arthur Honegger)

Kooperationspartner: Universitätspfarre Salzburg
Daqid Ben Ischai, der zweite König Israels. Begründer einer Dynastie, die 400 Jahre regieren wird. Dichter. Musiker. Ein Künstler der Motivation. Großer Liebender und radikaler Täter. Seine Psalmen wurden unendlich viel vertont oder in Bilderwelten umgesetzt – von der Gregorianik bis zur Moderne mit Werken u. a. von Marc Chagall oder dem amerikanischen Jazz-Pianisten David Chesky.

In einem zweiteiligen Konzert erklingen in einer Salzburger „Barock-Perle“ – der prachtvoll restaurierten Kollegienkirche – großangelegte und spektakuläre Psalmvertonungen aus vier Jahrhunderten. Hansjörg Albrecht und sein Solistenensemble der Oratorienklasse schlagen das Kaleidoskop des Buches der Psalmen auf und entführen musikalisch in die Zeit des Mittelalters, des Dreißigjährigen Krieges, des Hochbarock sowie der klassischen Moderne – kulminierend in Arthur Honeggers orientalisch kolorierter, sinfonischer Kantate „König David“.

Eintritt frei!
Schauspiel

DADAMADE

Dadaistische Laut-Skulpturen im Mirabellgarten Salzburg

Termine:
24.05.2019 und 25.05.2019
Jeweils um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr

Mit: Raban Bieling, Anna Lena Bucher, Alaaeldin Dyab, Augustin Groz, Maximilian Menzel, Iman Tekle, Edith Saldanha

Leitung: Christina Laabs
Künstlerische Mitarbeit: Frank Streichfuss
Ausstattung: Studierende des Departments für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur

Eine Veranstaltung der Universität Mozarteum in Kooperation mit dem Literaturfest Salzburg

Die Suche der Stadt nach den fünf verschollenen Skulpturen im Zwergerlgarten war erfolgreich. Die burlesken Figuren wurden am Thomas Bernhard Institut ausfindig gemacht. Dort hatten sie sich als Schauspielstudierende inskribiert. Die feierliche Einweihung der Figuren findet in Form einer dadaistischen Zeremonie statt!

Eintritt frei!
Treffpunkt beim Pegasusbrunnen

Anmeldung: info@literaturfest-salzburg.at
Konzert

Die Muse

Barocknacht

Leitung: Alfredo Bernardini

Lehrende und Studierende des Institutes für Alte Musik
Studierende des Royal College of Music London
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Ensemble-Mitglieder der Barocktanz-Companie von Mojca Gal

Werke von Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, der Stamitz-Familie u. a.

Zentrum der diesjährigen Barocknacht ist die szenische Produktion der Ballet-Oper "Terpsichore" von Georg Friedrich Händel unter der Leitung von Alfredo Bernardini. In einer Großkooperation der besonderen Art wirken hier Studierende der Universität Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Künste Bremen, des Royal College of Music London sowie vier TänzerInnen der Barocktanz-Companie von Mojca Gal aus Basel mit. Im Anschluss an die Barocknacht in Salzburg geht das große Ensemble auf Tournee zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, sowie nach Bremen und London.

Ein weiterer Programmschwerpunkt ist die Präsentation des eigens für das Mozarteum gebauten Baryton - ein vielsaitiges Instrument der Gambenfamilie, welches einst von Leopold Mozart als "eines der anmuthigsten Instrumente" beschrieben und besonders im 18.Jahrhundert Verwendung fand.

Karten:
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tageskasse
Ausstellung

Si on parlait forêt…

Vernissage zur Ausstellung von Lara Schnepf

Ausstellungsdauer: 29.5.2019 - 7.6.2019
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00 - 16.00 Uhr

Unverzichtbare Räume
das Leben ist nichts Starres
es besteht aus Begegnungen,
aufgegebenen Visionen
und vor allem einer ewigen Liebe.

Wir machen etwas mit dem Raum und der Raum macht etwas mit uns und dadurch wird die Wirklichkeit ins Unendliche verlängert– am besten mit Ringfingerzehenbäumen.

LARA SCHNEPF (geb. 1994 in Salzburg) studiert seit 2014 Bildnerische Erziehung in der Klasse der Bildhauerei und Französisch auf der Paris-Lodron Universität Salzburg. Sie lebt und liebt mal hier und mal dort und vor allem in der Waldeinsamkeit québécoise.

Eintritt frei!
Ausstellung

Grundlagenlehre. Kunst und Gestaltung

Konzeption: Franz Billmayer, Goda Plaum

Termine:
28.05.2019 und 29.05.2019|10:00 jeweils ab 10.00 Uhr

Referate: Timo Bautz (Würzburg), Gerhard Hickisch (Linz), Jochen Krautz (Wuppertal), Andrea Sabisch (Hamburg), Ulrich Klieber (Halle) u. a.

Im Jahr 2019 wird das Bauhaus 100 Jahre alt. Das Konzept einer allgemeinen Grundlagenlehre, für die das Bauhaus berühmt wurde, wird im Rahmen dieser Tagung aus Sicht des 21. Jahrhunderts von Grund auf neu beleuchtet, befragt und beurteilt.
Die Frage nach bildnerischen oder künstlerischen Grundlagen in der Ausbildung von Künstlern, Gestaltern, Lehrern und Schülern ist ein „heißes Eisen“. Auf der einen Seite besteht große Skepsis gegenüber einer Festschreibung oder Standardisierung bestimmter Lehrinhalte und die Befürchtung einer damit einhergehenden Einschränkung der künstlerisch-gestalterischen Freiheit. Andererseits werden die Lehrenden in der Schule mit dem Bedürfnis nach solchen Grundlagen von Seiten der Schülerschaft konfrontiert. Daher wünschen sich viele Lehramtsstudierende an den Hochschulen den Unterricht von bildnerisch-künstlerischen Grundlagen, damit sie angemessen auf ihre Lehrtätigkeit in der Schule vorbereitet werden.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos!
Eine Anmeldung ist bis 31. März erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.grundlagenlehre.
wordpress.com (für bayerische Lehrkräfte ist die Anmeldung auch
über FIBS möglich)
Wettbewerb

10. Savarez-Corelli Gitarre-Kammermusik Wettbewerb und 4.Harfe-Kammermusik Wettbewerb

Interner Kammermusik-Wettbewerb für Kammermusik mit Zupfinstrumenten

Dieser Wettbewerb honoriert die kammermusikalische Arbeit unserer HarfenistInnen und GitarristInnen.

Wir laden alle GitarristInnen, HarfenistInnen und andere MusikerInnen ein, in diese aufregende Klangwelt einzutauchen. Mit dem Wettbewerb möchten wir junge Musikerinnen und Musiker animieren, sich durch das Erlebnis Kammermusik auf ganzheitlicher Ebene weiterzuentwickeln.

Gitarre-Kammermusik:
Die traditionelle Gitarren‐Kammermusik mit den bedeutendsten Vertretern Giuliani, Paganini, Diabelli und Schubert erlebte im 19. Jahrhundert einen Höhepunkt.
Den Gitarristen Andrés Segovia, Karl Scheit oder Julian Bream ist es zu verdanken, dass auch in den letzten hundert Jahren Komponisten wie Villa Lobos, Castelnuovo Tedesco, Britten, Rodrigo, Webern, Strawinski, Takemitsu, Kurtag, Guastavino, Brouwer, Duarte, Piazzolla und viele andere inspiriert wurden, die Gitarre in Ensembles einzubinden – oft in ungewöhnlichen Kombinationen.
Univ.Prof. María Isabel Siewers

Harfe Kammermusik:
Ihren Anfang nahm die Harfen‐Kammermusik vor ungefähr 100 Jahren mit der Uraufführung des Trios für Flöte, Bratsche und Harfe von Claude Debussy. Möglicherweise inspirierte ihn die Bühnenmusik aus Puccinis Tosca zu seiner zweiten Sonate, dem Trio im Jahr 1915. Gleichzeitig komponierte der Engländer Arnold Bax 1916 auch ein Trio für diese Besetzung, das heute noch zum gängigen Repertoire der Harfe zählt.
Knapp 100 Jahre später gibt es nun fast 200 Werke für diese Triobesetzung. Inzwischen sind natürlich noch eine Vielzahl von anderen Kammermusikwerken für die Harfe entstanden, zum Beispiel das Septett von Ravel, das Quintett von Roussel, das Duo von Saint‐Saens... – dies zeigt, dass sich die Harfe zu einem bedeutenden Kammermusikinstrument entwickelt hat.
Univ.Prof. Stephen Fitzpatrick

Preise:
1. Preis: 600 Euro
2. Preis: 400 Euro
Förderpreis Preis: 300 Euro
sowie Savarez und Corelli-Saiten (für Gitarre und Streichern)
Die französische Saitenfirma Savarez- Corelli hat ihre Unterstützung in Form eines Preises angeboten.

Eintritt frei!
Anmeldeschluss ist der 12. April 2019
Symposium

Klang:Kunst:Bild

Tagung zur Bedeutung der Klangkunst in der Schule

In Vorträgen, Workshops und einer Posterpräsentation werden methodisch didaktische Aspekte der Klangkunst beleuchtet.

Konzeption: Bernhard Gwiggner, Johannes Steiner

Die Kunstform Klangkunst hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In der Verbindung von visuellen und auditiven Ausdrucksformen bildet sich die Besonderheit der Klangkunst ab. Die verschiedenen Zugänge stellen sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch das Publikum vor neue ästhetische Herausforderungen und Betrachtungsweisen. Der interdisziplinäre Zugang ermöglicht und erfordert dementsprechend neue Denkweisen und Methoden für den Unterricht. Die Tagung beleuchtet Schnittstellen zwischen verschiedenen Kunstformen und zeigt unerwartete Perspektiven für den Musik- und Kunstunterricht auf.

Die Fachbereiche Musikpädagogik und Bildnerische Erziehung in Innsbruck setzen sich gemeinsam aus künstlerischer, schulpraktischer und fachdidaktischer Perspektive mit dem Thema auseinander.

Eintritt frei!
Konzert

Mozarteum Jazz & Popnacht

Eine veranstaltung des Departments für Musikpädagogik Salzburg
Studierende und Lehrende der Universität Mozarteum spielen Jazz & Pop in unterschiedlichen Formationen, vom Duett bis zur Big Band

Konzeption: Andreas Tentschert

Foto: © Markus Lackinger www.jazzfoto.at

Freiwillige Spenden
Oper

Il Mondo della Luna

Oper von Joseph Haydn nach einem Libretto von Carlo Goldoni

Termine:
21.06.2019 um 19.00 Uhr
22.06.2019 um 17.00 Uhr
24.06.2019 um 19.00 Uhr
25.06.2019 um 19.00 Uhr

Musikalische Leitung: Kai Röhrig
Szenische Leitung: Karoline Gruber
Bühne: Marion Käfer
Kostüme: Egon Stocchi
Dramaturgie: Ronny Dietrich
Kammerorchester der Universität Mozarteum

Eine Veranstaltung des Departments Oper und Musiktheater in Kooperation mit dem Department Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur

Auch wenn sich die Genrebezeichnung „science fiction“ erst ab 1929 zu etablieren begann, lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass Joseph Haydn mit seiner komischen Oper „Il mondo della luna“ schon 150 Jahre zuvor einen Blick ins Weltall, genauer auf den Mond, wagte. Seine Fantasien über das Leben auf dem fernen Planeten mit betörendem Vogelgesang, göttlich tanzenden Nymphen und vor allem ihren Männern zutiefst ergebenen Frauen sind zwar weit entfernt von der 1969 mit der ers-ten Mondlandung erkundeten Realität, doch maßgeblich sind die in jene ferne Welt projizierten Sehn-süchte. In Haydns Oper träumt der verwitwete und von zwei heiratslustigen Töchtern geplagte Buon-afede davon, alle Erdenschwere abstreifen zu können und in einer idealen Welt ein anderes, seinen Träumen entsprechendes Leben führen zu können. Dass sich am Ende sein Flug zum Mond als eine von Menschen geschaffene Fiktion erweist, die nur dazu diente, deren eigene Interessen zu befriedigen, eröffnet bedenkenswerte Dimensionen.

Karten:
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tages- bzw. Abendkasse
Aufführungen / Theater Salzburger Landestheater Salzburg, Schwarzstraße 22
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Salzburg Salzburg, Erzabt-Klotz-Str. 22
Aufführungen / Puppentheater Salzburger Marionettentheater Salzburg, Schwarzstraße 24
Aufführungen / Theater Kleines Theater Salzburg Salzburg, Schallmooser Hauptstr. 50

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.