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Musik der Jahrhunderte e.V.

Der Sommer in Stuttgart
vom 19. bis 22. Juli 2018


...u.a. mit einer dreiteiligen Hommage an Adriana Hölszky zum 65. Geburtstag, der Wiederaufnahme von Dieter Schnebels einzigem Werk für das Musiktheater - "Utopien" und einem neuen Musiktheater der belgischen Komponistin Annelies Van Parys.

NEU Das Festival findet erstmals an verschiedenen Orten in Stuttgart statt, u.a. in der Hospitalkirche, der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ...

Das Festival ist eine Kooperation von
Akademie Schloss Solitude, ascolta, Musik der Jahrhunderte,
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgarter Kammerorchester.

Kontakt

Musik der Jahrhunderte e.V.
Siemensstraße 13
D-70469 Stuttgart

Telefon: +49 (0) 711 62 90 510
Fax: +49 (0) 711 62 90 516
E-Mail: musik@mdjstuttgart.de

Gespräch

Musik und Theologie

Dieter Schnebels "Utopien" im Gespräch
In memoriam Dieter Schnebel (1930-2018)

Mit
Christine Fischer, Intendantin Musik der Jahrhunderte
Pfarrerin Monika Renninger, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Eintritt frei
Keine Voranmeldung erforderlich
Theater

Dieter Schnebel: Utopien

Kammertheater für sechs Stimmen und Instrumentalensemble (2008–13)

Regie: Matthias Rebstock
Bühne und Kostüme: Sabine Hilscher

Neue Vocalsolisten
Johanna Zimmer Sopran
Susanne Leitz-Lorey, Sopran
Truike van der Poel, Mezzosopran
Martin Nagy, Tenor
Guillermo Anzorena, Bariton
Andreas Fischer, Bass

Theo Nabicht, Klarinette
Matthias Engler, Schlagzeug
Kai Wangler, Akkordeon
Yumi Onda, Violine
Zoé Cartier, Violoncello

Fast sechs Jahrzehnte lang hat Dieter Schnebel die künstlerischen Möglichkeiten der menschlichen Stimme ausgelotet, bevor er 2014 seine „Utopien“ für die Neuen Vocalsolisten komponierte. Schnebel ging es in diesem Musiktheater nicht um „bestimmte Utopien oder gar um alle“ – das, befand er so hellsichtig wie bescheiden, „wäre wiederum utopisch“. Es ging ihm vielmehr um die „Utopie ihrem Wesen nach“. Dieter Schnebel wollte auch diese Aufführung im „Sommer in Stuttgart“ 2018 im Gespräch begleiten und freute sich auf die Wiederbegegnung mit einem seiner großen Herzensstücke. Nun muss die Aufführung in memoriam stattfinden. Dieter Schnebel ist am Pfingstsonntag 2018 in seiner Wahlheimat Berlin gestorben.

Tickets
15.- Euro / 9.- Euro erm.

Reservierungen unter
tickets@mdjstuttgart.de
Telefon: 0711 / 62 90 510
Fax: 0711 / 62 90 516

Reservierte Tickets liegen jeweils an der Abendkasse zur Bezahlung und Abholung bereit.
Die Zahlung mit Kreditkarte ist aus technischen Gründen nicht möglich.
Konzert

Okkyung Lee: Hutton Sori

for cello and computer generated sound

Uraufführung

Okkyung Lee, Violoncello

Die gebürtige Koreanerin Okkyung Lee ist Cellistin, Komponistin und Improvisatorin in Personalunion. Sie bewegt sich vollkommen frei zwischen den verschiedenen künstlerischen Disziplinen und Ausdrucksmöglichkeiten. In ihren Arbeiten verwendet sie Geräusche, Improvisationen, Elemente aus dem Jazz, der westlichen Klassik sowie der traditionellen und populären Musik ihrer Heimat. Im Jahr 2000 zog sie nach New York, wo sie sich seither mit solistischen Projekten und als Mitglied verschiedener künstlerischer Gruppierungen einen Namen gemacht hat. Unter anderem arbeitete sie mit Laurie Anderson und John Zorn. Ihr multimediales Stück für Stuttgart trägt einen koreanischen Titel, den sie selbst als unübersetzbar bezeichnet.

Tickets
10 € / 5 €

Reservierungen unter
tickets@mdjstuttgart.de
Telefon: 0711 / 62 90 510
Fax: 0711 / 62 90 516

Reservierte Tickets liegen jeweils an der Abendkasse zur Bezahlung und Abholung bereit.
Die Zahlung mit Kreditkarte ist aus technischen Gründen nicht möglich.
Liederabend

Liederabend Truike van der Poel | Marc Reichow

Truike van der Poel, Mezzosopran
Marc Reichow, Klavier

Adriana Hölszky: Vier Miniaturen
für Klavier (1974)

Thomas Stiegler: Und. Ging. Außen. Vorüber. (V [römisch 5])
für Mezzosopran und Klavier (2007)
[nach Texten von Barbara Suckfüll)

Stefan Keller: Der einsame Tisch nach einem Anagramm von Unica Zürn
für Stimme und Klavier (2017)
Uraufführung

Rozalie Hirs: Meditations
für Klavier und Zuspiel (2017)
Deutsche Erstaufführung

Dieter Schnebel: Kaschnitz-Gedichte
für Stimme und Klavier (1994)

Was auch immer anno 2018 übrig ist vom sogenannten Klavierlied, immer noch werden Gedichte neu gelesen. Drei Komponisten lesen drei starke Texte von sehr unterschiedlichen Frauen. Wo Dieter Schnebel 1994 bildhaft lyrische Gedichte von Marie Luise Kaschnitz wählt – aber die Vertonbarkeit dabei musikalisch hinterfragt - lässt Stefan Keller Sängerin und Pianist den Wortlaut von Unica Zürns anagrammatischer Poesie gemeinsam entziffern. Thomas Stieglers Lesart von Notaten der Prinzhorn-Patientin Barbara Suckfüll respektiert ihre Sprache als Kommunikationsversuche aus einer geschlossenen, aber faszinierenden Welt. Von der Lyrikerin und Komponistin Rozalie Hirs erklingen wortlos “Five Meditations for piano”, und am Anfang des Programms steht – anlässlich von Adriana Hölszkys 65. Geburtstag, ihr erstes Werk, vier Bearbeitungen rumänischer Volkslieder.

Tickets
10.- Euro / erm. 5.- Euro

Reservierungen unter
tickets@mdjstuttgart.de
Telefon: 0711 / 62 90 510
Fax: 0711 / 62 90 516

Reservierte Tickets liegen jeweils an der Abendkasse zur Bezahlung und Abholung bereit.
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Konzert

Annelies Van Parys: An Archive of Love

Eine musikalische Exposition über das Wesen der Liebe
Inszeniertes Konzert für sechs Stimmen a cappella (2018)
Deutsche Erstaufführung

Konzept und Dramaturgie: Gaea Schoeters
Komposition und Bearbeitungen: Annelies Van Parys
Musik von Annelies Van Parys, José-Mará Sánchez-Verdú, Claude Vivier, Claudio Monteverdi u.a.
Inszenierung: Het Geluid – Romy Roelofsen und Gable Roelofsen
Bühne: Davy van Gerven

Neue Vocalsolisten
Johanna Zimmer Sopran / Susanne Leitz-Lorey, Sopran / Truike van der Poel, Mezzosopran / Martin Nagy, Tenor / Guillermo Anzorena, Bariton / Andreas Fischer, Bass

Eine Koproduktion von Musik der Jahrhunderte und Het Geluid Maastricht
in Zusammenarbeit mit Concertgebouw Brugge.

Das Konzept dieser musikalischen Meditation über die Liebe wurde von der Komponistin Annelies Van Parys zusammen mit der Librettistin Gaea Schoeters entwickelt, die dazu schreibt: „Die großen und sich selbst ruinierenden Liebenden in den überlieferten Geschichten haben unser unbewusstes Bild der romantischen Liebe geformt. Diese Geschichten bilden ein riesiges Archiv, ein kollektives Bewusstsein der Gestalt menschlicher Liebe, in dem alle Liebeslieder enthalten sind, die jemals geschrieben wurden: Claudio Monteverdi machte Jagd auf Amor in seinen „Madrigali Guerrieri et Amorosi“, Claude Vivier versuchte in seinen „Love Songs“ die Essenz des Eros zu erfassen, während sich José-María Sanchez-Verdu in seinem Madrigalbuch „Scriptura Antiqva“ auf die Verbindung von Eros und Thanatos konzentriert.

In Annelies Van Parys’ Liederzyklus „Ah, cette Fable“ wird ein Engel von seinem sterblichen Liebhaber gefangen genommen. Der Engel befindet sich in einem unlösbaren Dilemma: wenn er auf der Erde bleibt, wird er sterben, wenn er sich jedoch seiner Engelsflügel bedient, wird sein Geliebter nicht überleben. Während sich diese kleine Tragödie entfaltet, gerät das Archiv der Liebeslieder in Schwingung: Worte, Klänge und Gefühle lösen Assoziationen und Erinnerungen an frühere Leidenschaften aus, sowohl an sakrale als auch an profane. Echos und Fragmente anderer, älterer Liebeslieder fügen sich an diese neue Geschichte an, unterbrechen sie, ergänzen sie und treiben so die Geschichte in neue Richtungen.“

Tickets
15 € / erm. 9 €

Reservierungen unter
tickets@mdjstuttgart.de
Telefon: 0711 / 62 90 510
Fax: 0711 / 62 90 516

Reservierte Tickets liegen jeweils an der Abendkasse zur Bezahlung und Abholung bereit.
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Konzert

ascolta plays - Zeitreisen II

Stefan Litwin: Kinderszenen
für sieben Instrumente und Sampler (2018)
Uraufführung

Hugo Morales Murguía: Neues Werk
für Ensemble (2018)
Uraufführung

Isabel Mundry: Liaison
für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier (2009)

Martón Illés: Ascolta-Rajzok
für Ensemble (2017)

ascolta
Erik Borgir, Violoncello Andrew Digby, Posaune Florian Hölscher, Klavier Julian Belli, Schlagzeug Boris Müller, Schlagzeug Markus Schwind, Trompete Hubert Steiner, Gitarre Hannah Weirich, Violine (a.G.) Daniel Bollinger, Klarinette (a.G.) Leitung Gregor Mayrhofer

Tickets
15.- Euro / erm. 9.- Euro

Reservierungen unter
tickets@mdjstuttgart.de
Telefon: 0711 / 62 90 510
Fax: 0711 / 62 90 516

Reservierte Tickets liegen jeweils an der Abendkasse zur Bezahlung und Abholung bereit.
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Konzert

Hommage - Adriana Hölszky zum 65. Geburtstag

Adriana Hölszky: Roses of Shadow
Klangchoreographie für Sopran und 8 Instrumentalisten (2016/2017)
Uraufführung der Konzertfassung
Text aus "Weißt du, dass die Bäume reden" (Weisheiten der Indianer)

Angelika Luz, Sopran
Paul Hübner/ Trompete, Piccolo Trompete, Euphonium & Alphorn
Naoko Kikuchi/ Koto und Basskoto
Andrea Nagy, B-Klarinette, Es-Klarinette, Kontrabass-Klarinette
Monika Hölszky-Wiedemann, Violine
Hugo Rannou, Violoncello
Magdalena Cerezo Falces , Klavier
Anne-Maria Hölscher, Akkordeon
Emil Kuyumcuyan, Perkussion
Musikalische Leitung Bernhard Kontarsky

PAUSE

Adriana Hölszky: Wirbelwind
für vier Schlagzeuger (1988)

Percussion Ensemble Stuttgart

Laudatio - Prof. Dr. Stephan Mösch (Karlsruhe)

Adriana Hölszky: Apeiron
Konzert für Violine und Streichorchester (2018)
Uraufführung

Stuttgarter Kammerorchester
Martin Mumelter, Violine
Musikalische Leitung Bernhard Kontarsky

Am 30. Juni feiert Adriana Hölszky ihren 65. Geburtstag. Zu Ehren der Komponistin, die an der Stuttgarter Hochschule bei Milko Kelemen studiert hat, über viele Jahre einen Lehrauftrag inne hatte, findet diese dreiteilige Hommage statt. An deren Beginn steht mit „Roses of Shadow“ eine „Klangkosmogonie“ von höchster Intensität. Die Urfassung entstand im Auftrag des Balletts an der Deutschen Oper Düsseldorf/Duisburg. Auch die Stuttgarter Konzertfassung bezieht sich auf den Text „Weißt Du, dass die Bäume reden“ aus dem Buch nordamerikanischer indianischer Weisheiten. Ein Blick zurück, zu den Anfängen der Komponistin wird mit „Wirbelwind“ für vier Schlagzeuger getan. Mit der Uraufführung ihres Violinkonzerts „Apeiron“ richtet Adriana Hölszky den Blick schließlich weit in die Zukunft, denn der altgriechische philosophische Begriff meint das Unendliche, das Unbegrenzte im kosmischen Sinn.

Vorverkauf und Abendkasse:
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Tel. 0711 - 212 4621
oder vorverkauf@hmdk-stuttgart.de
Online-Kartenbestellung über ReserviX
www.reservix.de sowie an allen bekannten ReserviX-Vorverkaufsstellen
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