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Nidwaldner Museum

Mit seiner Sammlung von Kunstwerken und kulturhistorischen Objekten dokumentiert das Nidwaldner Museum die Kunst- und Kulturgeschichte des Kantons Nidwalden. In drei Dauerausstellungen und drei bis vier Wechselausstellungen werden jedes Jahr verschiedene Nidwaldner Themen ins Zentrum gestellt. Das Nidwaldner Museum ist ein kantonales Museum und besteht aus drei Häusern.

Kontakt

Nidwaldner Museum
Verwaltung
Mürgstr. 12
A-6371 Stans

Telefon: +41 (0)618-73 40
Fax: +41 (0)618-73 42
E-Mail: museum@nw.ch

 

Unsere Häuser sind wie folgt geöffnet:

Winkelriedhaus : ganzjährig
Mi 14-20 Uhr, Do-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
Montag und Dienstag immer geschlossen

Salzmagazin : März bis Oktober
Mi 14-20 Uhr, Do-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
Montag und Dienstag immer geschlossen

Festung Fürigen : März bis Oktober
Sa/So 11-17 Uhr

Unsere Häuser sind an folgenden Feiertagen, auch wenn sie in die Öffnungszeiten fallen, ebenfalls geschlossen: 1. Januar, Schmutziger Donnerstag und 25. + 26. Dezember

Führungen auf Anfrage jederzeit möglich
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nidwaldner Museum

Ausstellung

Nathalie Bissig

Das Geheimnisvolle, Archaische, gar Schauerliche steht im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Nathalie Bissig. Als Betrachterin und Betrachter erliegen wir schnell dem Zauber, der von ihren Arbeiten ausgeht. In ihrem Schaffen verwendet die Künstlerin unterschiedliche Medien, von der Zeichnung über die Fotografie bis hin zur Objekt­kunst, und kombiniert diese häufig miteinander. Ihr Hauptinteresse gilt dem Surrealen, dem Traum, der Ahnung und anderen Zwischenwelten. Entspre­chend intuitiv und spontan entstehen ihre Arbeiten. Die Themen, mit denen sie sich beschäftigt, krei­sen um die Landschaft, die Umgebung und die menschliche Figur. Dabei fragt sie auf subtile Weise nach deren wechselseitigem Verhältnis. Seit 2012 nimmt das Motiv der Maske einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Die Künstlerin bedient sich dabei meist textiler Materialien und legt das Selbst-Gemachte bewusst offen.

In der Einzelausstellung im Nidwaldner Museum gewährt Nathalie Bissig einen umfassenden Ein­blick in ihr Schaffen der letzten sieben Jahre, wobei einige Arbeiten zum ersten Mal öffentlich zu sehen sind.

Nathalie Bissig (*1981 im Kanton Uri) lebt und arbeitet in Zürich, Uri und im Tessin. Von 1998 bis 2004 studiert sie an der Schule für Gestaltung Luzern, an der Ecole cantonale d’art Lausanne ECAL und an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, wo sie 2004 mit dem Diplom im Fachbereich Fotografie abschliesst. Für ihre fotografischen Recherchen bereist sie neben der ihr vertrauten Umgebung beidseits des Gotthards insbesondere Afrika und Asien. Ihr Schaffen wurde in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert und mehr­fach ausgezeichnet.

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Ausstellung

Karl Felix Appenzeller

Ausgewählte Werke aus der Sammlung der Frey-Näpflin-Stiftung

Das Stifter-Ehepaar Ruth und Anton Frey-Näpflin hat während über 50 Jah­ren ein Konvolut von Ge­mälden, Skulpturen und kunstgewerblichen Ob­jekten zu einer eigenstän­digen Privatsammlung zusammengetragen. Seit 2017 arbeiten die Frey-Näpflin-Stiftung und der Kanton Nidwalden im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft zusammen. Eine Auswahl des Be­stands fand als Dauerleih­gabe Eingang in die Sammlung des Nidwaldner Museums und wird seit 2018 in regelmässigen Abständen im neuen Frey-Näpflin-Raum – dem Kaminsaal – präsentiert. Im Mittelpunkt der dritten Sammlungspräsentation steht der St. Galler Künstler Karl Felix Appenzeller (1892–1964).

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Ausstellung

Abenteuer Amerika

Nidwaldner Pioniergeist im Dienst des Klosters Engelberg

Mitten in der Kulturkampfzeit erhielt das Kloster Engelberg die Einladung, eine Niederlassung in Amerika zu gründen, denn es fehlte dort an Priestern. Angesichts
der klösterfeindlichen Stimmung jener Zeit willigten der aus Nidwalden stammende Abt Anselm Villiger und der Konvent ein. Sie sandten 1873 zwei Mönche aus, um die Neugründung in Angriff zu nehmen – einer davon war der Nidwaldner P. Adelhelm Odermatt. Kurz nach ihrer Ankunft im Bundesstaat Missouri gelangten die «Neu-Amerikaner» mit einer Bitte an die alte Heimat: Es möchten zur Unterstützung auch Klosterfrauen aus Maria-Rickenbach nach Amerika kommen. Die missionsbegeisterte Oberin Sr. M. Gertrud Leupi zögerte nicht und sandte 1874 eine erste Gruppe von fünf Schwestern mit dem Dampfer über den Atlantik. Später folgten zahlreiche weitere Patres und Schwestern.
Aller Anfang ist schwer! Auch für die Neuankömmlinge, die mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen hatten: Sie mussten erst Englisch lernen, sich an ein feucht-heisses Klima gewöhnen und sich mit harter Arbeit eine Existenz aufbauen. Das erforderte neben Pioniergeist und Tatkraft auch starke Nerven, Optimismus und eine gehörige Portion Abenteuerlust. Trotz Widrigkeiten schafften sie es, zahlreiche klösterliche Gemeinschaften, Missionsstationen, «Indianerschulen», Spitäler und höhere Bildungsanstalten zu gründen.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte dieser Pioniere und ihres Wirkens in Amerika.

Ausstellungskuratorin: Karin Schleifer, Stans
Szenografie: Roland Heini, Luzern/Beckenried

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit dem Kloster Engelberg
zu dessen 900 Jahr Jubiläum.

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Bräuche

Heepä, gigele, gäitsche — Mundart in der Deutschschweiz

In der Schweiz regierte nie ein König, der seinen Dialekt (z. B. Berndeutsch) zur Nationalsprache hätte erklären können. Darum gibt es kein Schweizerdeutsch
und alle Dialekte überlebten dank dem Föderalismus. Zur schriftlichen Verständigung benutzen wir aber ein neutrales Deutsch: das Schriftdeutsch. Wir schreiben und lesen also nicht in der Sprache, in der wir sprechen. Das ist unpraktisch und anstrengend, dafür pflegen wir unsere Dialekte! In kaum einem Land kümmern sich Bevölkerung, Wissenschaft und Politik so stark um die Mundart wie in der Deutschschweiz. Sie ist für uns Heimat. Mit ihr zeigen wir, wo wir dazugehören… und wer nicht dazugehört. Aber wir sorgen uns auch: Stirbt der Dialekt, wenn junge, mobile Menschen ein regionales Gemisch reden? Oder ist der Wandel der Mundart gerade der Beweis, dass sie lebt?
In der Ausstellung tauchen wir in den Vielklang der Dialekte ein: Was erzählen Menschen aus Nidwalden darüber, wie sie reden? Und warum? Was sagt die Dialektforschung – an ihrem Anfang stand ein Nidwaldner, Jakob Joseph Matthys, 1802–1866 – über unser Reden? Gibt es richtig und falsch? Oder nur alt und neu?
Woher kommt der Mundart-Boom? Denn kreativer als je schlägt er sich in SMS und Posts, Radio- und TV-Sendungen, Werbung und Literatur, Spoken Word, Volksliedern und Rocksongs produktiv nieder.

Ausstellungskuratorin: Jacqueline Häusler, Häusler + Weidmann, Zürich
Szenografie: Markus Bucher, Barbieri Bucher, Zürich
Begleitprogramm: Sabine Graf, lit.z (Literaturhaus Zentralschweiz), Stans

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Ausstellung

Philipp von Matt — Architekt BDA, Berlin

Mit einer Ausstellung zum Werk des Architekten Philipp von Matt setzt das Nidwaldner Museum die 2015 begonnene Reihe von Architekturausstellungen fort. Mehrere Generationen von Nidwaldner Architekten haben Erfahrungen mit dem Bauen im Ausland gesammelt. Von Matt, der zu den jüngeren Vertretern zählt, ist seit den 1990er Jahren in Berlin tätig. In seiner ersten Werkausstellung gibt der 2017 in den renommierten Bund Deutscher Architekten BDA aufgenommene Architekt Einblicke in sein aktuelles Schaffen, das vom Bau von Atelierhäusern bis zu Ausstellungsgestaltungen reicht.
Das Museum erinnert mit dieser Ausstellung an die baukulturellen Beziehungen, die zwischen Nidwalden und Deutschland bestehen. Wie bereits Sepp Kaiser (1872–1945), der bis zu seinem Tod in Berlin wirkte und in Stans 1913 die sehenswerte Mettenwegkapelle ausbaute, wählte auch von Matt die Grossstadt als sein Wirkungsfeld.
Architekten wie Arnold Stöckli, Hans Reinhard, Claus Niederberger und Urs Vokinger, um nur einige zu nennen, hatten im deutschsprachigen Raum studiert und, zurück in der Schweiz, wichtige Impulse für ihr Schaffen aus dem Ausland mitgenommen.
Mit Philipp von Matt gewährt das Nidwaldner Museum erstmals Einblick in das Schaffen eines gereiften Architekten, das nicht ohne Einflüsse aus der Schweiz auskommt. Fernab von Stans ist in Berlin ein Werk entstanden, das auf intelligente Weise Erfahrungen und Erinnerungen mit der lokalen Innerschweizer Baukultur zu etwas Neuem verarbeitet. Kritiker erkennen im eigenen Atelierhaus, das aus der Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Lebenspartnerin Leiko Ikemura hervorging, sowohl den Ein­fluss trad itioneller japanischer Architektur, als auch eine robuste und solide Materialität, an der die Handschrift des Schweizer Architekten erkennbar sei. Von Matt verarbeite das Material mit solcher Liebe zum Detail und Bewusstsein für die Benutzung, dass man sich umgehend an die unprätentiöse Einfachheit der traditionellen Häuser in den Schweizer Bergen erinnert fühle.

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Bildung

Führungen

Führungen
Das Nidwaldner Museum bietet Gruppenführungen durch alle Dauer- und Sonderausstellungen an.

Schlaglicht-Rundgänge
Öffentliche Schlaglicht-Rundgänge (60 Minuten, Daten finden Sie im Kalender): Expertinnen und Experten aus der Kunst und der Geschichte erörtern und kommentieren ausgewählte Werke, Themen und Objekte aus den Ausstellungen des Nidwaldner Museums. Ihre Sichtweisen eröffnen neue Perspektiven auf die vielgestaltigen Exponate.

Winkelriedhaus und Salzmagazin
Führung durch die jeweilige Sonderausstellung
Dauer: ca. 1 Stunde
Kosten: auf Anfrage

Festung Fürigen
Führung durch die Festung Fürigen in Stansstad.
Dauer: 1,25 Stunden
Kosten: auf Anfrage

Information und Buchung unter:
Nidwaldner Museum
Elian Bartolini
Postfach 1244
6371 Stans
041 618 73 40
museum@nw.ch

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Bildung

Angebote für Schulklassen

Workshops & Rundgänge für Schulklassen
Schülerinnen und Schüler haben in den Ausstellungen Gelegenheit, die Vielseitigkeit des Kunstschaffens und die Geschichte des Kantons Nidwalden zu entdecken. Sie erhalten Einblicke in wichtige kunst- und kulturhistorische Entwicklungen und Ereignisse. Zu den Ausstellungen bieten wir Rundgänge (45 Minuten) und Workshops (90 Minuten) an.

07.03. - 02.08.2020 Ausstellung Annemarie von Matt - widerstehlich
Der Workshop für Klassen aller Stufen dauert 90 Minuten. Gemeinsam wird das Werk von Annemarie von Matt entdeckt, untersucht und eingeordnet, wobei die Schüler*innen auch selbst literarisch und gestalterisch aktiv werden.
Für die Lehrpersonen fällt kein Vorbereitungsaufwand an. Die Angebote sind für Nidwaldner Schulklassen kostenlos, für Klassen aus anderen Kantonen CHF 100.- (max. 20 Schüler*innen).
Anmeldung unter museum@nw.ch oder 041 618 73 40

04.04. - 01.11.2020 Ausstellung Heepä, gigele, gäitsche - Mundart in der Deutschschweiz
Der Workshop für Klassen aller Stufen dauert 90 Minuten und basiert auf viel Eigenaktivität der Schüler*innen. Für die Lehrpersonen fällt kein Vorbereitungsaufwand an. Die Angebote sind für Nidwaldner Schulklassen kostenlos, für Klassen aus anderen Kantonen CHF 100.- (max. 20 Schüler*innen).
Anmeldung unter museum@nw.ch oder 041 618 73 40

26.09.20 - 07.02.2021 Ausstellung Nathalie Bissig
Informationen folgen...

Selbstständige Rundgänge
Für den selbstständigen Besuch mit Ihrer Schulklasse bietet das Museum didaktische Materialien für den Ausstellungsrundgang an. Die Rundgänge dauern ca. 60 Minuten und lassen sich mit Schulklassen der Unter- und Oberstufe durchführen. Anbei finden Sie Arbeitsblätter für Ihre Klasse sowie weiterführende Ideen für die Diskussion der Themenfelder in der Ausstellung oder im Unterricht.

Download: Didaktische Unterlagen zur Dauerausstellung „Mutig, trotzig, selbstbestimmt – Nidwaldens Weg in die Moderne“

Download: Didaktische Unterlagen zur Dauerausstellung „Nachhall und Witterung – Ausgewählte Werke aus der Sammlung des Nidwaldner Museums“

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Bildung

Lehrplan 21 – Nidwaldner Fachthemen

Das Nidwaldner Museum ermöglicht Schülerinnen und Schülern direkte Begegnungen und Erkundungen und bietet als ausserschulischer Lernort ein grosses Potential für eine lebensnahe Geschichts- und Kulturvermittlung.

Zur Einführung des Lehrplans 21 an der Volksschule erarbeitet das Nidwaldner Museum eine Auswahl von Fachthemen zur Kantonsgeschichte. Diese lassen sich im Unterricht einsetzen und mit einem Museumsbesuch verbinden.

Die Materialien stehen Lehrpersonen auf der Bildungsplattform zebis.ch zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Das Angebot ist eine Zusammenarbeit mit dem Amt für Volksschulen und Sport.

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Museum

Winkelriedhaus

Das Winkelriedhaus ist einer der bedeutendsten Profanbauten im Kanton Nidwalden.
Das Haus wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich im Jahrzeitenbuch des Klosters Engelberg erwähnt. Im ausgehenden Mittelalter gehörte es dem Geschlecht der Winkelrieds.

1560 erwarb es Landammann Ritter Melchior Lussi (1529-1606). Der bedeutende Staatsmann und Ordensträger als Ritter vom heiligen Grab baute das Winkelriedhaus während 40 Jahren zu einem herrschaftlichen Sitz aus. Seine Liebe zur italienischen Kultur ist in den Kreuzgewölben, den Loggien und Säulen sichtbar.

Das Winkelriedhaus blieb über 200 Jahre im Besitz der Familie Lussi. 1766 übernahm es Landammann Jost Remigi Traxler. 1815 ging es schliesslich an die Familie Kayser über. Diese schenkte das Haus 1974 dem Kanton, der es von 1983 bis 1991 restaurierte und renovierte. Heute beherbergt das Winkelriedhaus eine Dauerausstellung, Räume für Sonderausstellungen, einen Garten für Veranstaltungen und Vermietungen.

Öffnungszeiten
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: Montag und Dienstag sowie 1. Januar / Schmutziger Donnerstag, 28.02.19 / 25. + 26. Dezember)

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Museum

Pavillon Winkelriedhaus

Alt und Neu vereint

Ende Januar 2012 wurde das jüngste Haus des Nidwaldner Museums eingeweiht: Der Pavillon im Hof des Winkelriedhauses. Im Rahmen der Neukonzeption wurde er lanciert und umgesetzt und steht nun als Zeichen der Nidwaldner Kunst und Kultur, die Alt und Neu, Tradition und Innovation, Vergangenheit und Zukunft vereint.

Entworfen und gebaut wurde der Pavillon von Unit Architekten in Hergiswil. Das Winkelriedhaus liegt als Solitär am Rande von Stans und Oberdorf. In Verbindung mit dem Park und der umgebenden Mauer bildet es eine markante Einheit, die sich seit dem 15. Jahrhundert bewährt hat. Um ein gleichwertiges Vis-à-vis zum bestehenden Haus zu schaffen, ist der Pavillon als massiver Körper gestaltet. Der Neubau ist in Sichtbeton ausgeführt, die äussere Oberfläche trägt den Abdruck einer Bretterschalung. Der Pavillon setzt einen markanten Akzent in das Ensemble, ohne jedoch das Hauptgebäude zu konkurrenzieren. Der Betonkörper weisst in den Fassaden lediglich zwei Öffnungen aus, die man mit massiven Eichentoren schliessen kann.

Der monolithische, kubische Körper teilt den Garten in zwei Höfe. Um diese beiden Höfe ins richtige Licht zu setzen, wurde der Künstler Jo Achermann für die Gartengestaltung beauftragt. Mit drei präzise gesetzten Skulpturen, Obstbäumen und Spaliergewächs entlang der Mauer schafft Jo Achermann das Erfassen des Raums. Er lässt die Besuchenden den Platz umrunden, einnehmen und darin verweilen.

Die ganze Anlage ist ein ineinander verwobenes Ganzes, in dem sich die Disziplinen, Architektur, Kunst und Gartenbau kaum unterscheiden lassen. Ein Gesamtkunstwerk.

Öffnungszeiten:
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: Montag und Dienstag sowie 1. Januar / Schmutziger Donnerstag, 28.02.19 / 25. + 26. Dezember)

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Museum

Salzmagazin

Nach einem Beschluss von 1699 des Landsrates wurde 1700/1701 das Salzmagazin gebaut, welches ebenfalls als Kornspeicher dienen sollte. Jede Gemeinde hatte etwas zum Bau beizusteuern wie Steine, Holz, Sand oder Ziegel. Trotzdem geriet das Bauunternehmen anfänglich wegen der Lohnzahlungen der Handwerker in finanzielle Schwierigkeiten. Nach einem halben Jahr konnte der Bau jedoch abgeschlossen werden.

Das Wappen des Bauherrn und Landammanns Nicolaus Keiser, sowie zwei Löwen mit NW-Wappenschild und ein zweiköpfiger Adler sind übrigens am Giebel der Nordfassade zu sehen. Die Inschrift besagt: „HER HR NICOLAUS KEISER GEWESNER OBERVOGT 6 IAHR SECKELLMEISTER DER ZEIT REGIERENDER LANDTAMEN UND BAUWHERR DISES MAGAZINHAUS NEUW ERWELTER LANDTVOGT UFF DER RÜFFIER UND COMISARI NACHER BÄLLENZ AO 1700“.

Bereits ab 1709 wurde der Bau durch die Aufgabe des obrigkeitlichen Salzregals vielfältig genutzt, beispielsweise von 1722 bis 1865 als Theater. Zwischen 1884 und 1898 hatte sich sogar eine Mädchen-Sekundarschule im Parterre eingerichtet. 1872 wurde für die Sammlung des historischen Vereins Platz geschaffen und ab 1907 der ganze Bau als Museum genutzt. All die Schätze des Historischen Vereins, welche sich im Salzmagazin befanden, kamen in ihrer Fülle jedoch leider nicht sehr gut zur Geltung. So wurde ausgelagert und dem Nidwaldner Museum stehen nun drei Etagen zur Verfügung, die immer wieder mit abwechslungsreichen Sonderausstellungen bestückt werden.

Öffnungszeiten:
06.04. - 27.10.2019: Mi 14-20 Uhr, Do - Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr. Zusätzlich wird die Dauerausstellung von November bis März auf Anfrage geöffnet.

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Museum

Festung Fürigen

Ab April 2018 präsentiert das Nidwaldner Museum in der Festung Fürigen eine neu konzipierte Dauerausstellung.
Hinter den schroffen Felswänden des Bürgenbergs bei Stansstad versteckt sich die Festung Fürigen. Gebaut während des Zweiten Weltkriegs war sie Teil des Reduits, der damaligen Verteidigungsstrategie. Im Falle eines Angriffs hätte das Artilleriewerk mit seinen zwei Kanonen dazu beitragen sollen, einen deutschen Vormarsch in die Alpenregion abzuwehren. Auch im Kalten Krieg blieb die Festung in Betrieb, ausgerichtet auf neue Bedrohungsszenarien. Letztmals zogen 2009 Männer – nun als Soldaten verkleidet – für eine Reality-Show des Schweizer Fernsehens in den Stollen. Als Museum kann die Festung seit 1991 erkundet werden.
Die aktuelle Ausstellung richtet den Blick auf die Festung und ihr Abwehrkonzept. Sie thematisiert die gesellschaftlichen Entwicklungen der Region und zeigt das Leben und den Alltag der Männer, die in Fürigen bis in die 1980er Jahre ihren Dienst leisteten. Ein audiovisueller Rundgang führt durch den äusseren Stollen, zu den Geschützständen und schliesslich in den Unterkunftsbereich. Hier wurde
gegessen und geschlafen. Was hat die Festungssoldaten während des mehrwöchigen Aufenthalts im Berg beschäftigt? Welche Sorgen drückten und
plagten sie? Was schrieben sie ihren Lieben nach Hause? Erleben Sie hautnah ein Stück Schweizer Geschichte und erkunden Sie die geheime Welt im Felsen!

Die Temperatur in der Festung beträgt das ganze Jahr über 10-12 Grad. Ziehen sie sich warm an!

Öffnungszeiten
April bis Oktober: Samstag und Sonntag: 11-17 Uhr

Jeden ersten Sonntag im Monat öffentliche Führung um 11 Uhr.

Ausserordentliche Öffnungszeiten und Führungen sind jederzeit möglich.
Die Festung kann zusammen mit einer Führung anschliessend auch für Apéros gemietet werden.

Auskunft und Buchungen:
Elian Bartolini: 041 618 73 40
museum@nw.ch

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Nidwaldner Museum

Verwaltung

Mit seiner Sammlung von Kunstwerken und kulturhistorischen Objekten dokumentiert das Nidwaldner Museum die Kunst- und Kulturgeschichte des Kantons Nidwalden. In drei Dauerausstellungen und drei bis vier Wechselausstellungen werden jedes Jahr verschiedene Nidwaldner Themen ins Zentrum gestellt. Das Nidwaldner Museum ist ein kantonales Museum und besteht aus drei Häusern. Unsere Häuser sind wie folgt geöffnet:

Winkelriedhaus : ganzjährig
Mi 14-20 Uhr, Do-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
Montag und Dienstag immer geschlossen

Salzmagazin : März bis Oktober
Mi 14-20 Uhr, Do-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
Montag und Dienstag immer geschlossen

Festung Fürigen : März bis Oktober
Sa/So 11-17 Uhr

Unsere Häuser sind an folgenden Feiertagen, auch wenn sie in die Öffnungszeiten fallen, ebenfalls geschlossen: 1. Januar, Schmutziger Donnerstag und 25. + 26. Dezember

Führungen auf Anfrage jederzeit möglich

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Ausstellungen / Museum Natur-Museum Luzern Luzern, Kasernenplatz 6
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Luzern Luzern, Pfistergasse 24
Ausstellungen / Museum Forum Schweizer Geschichte Schwyz Schwyz, Zeughausstrasse 5
Ausstellungen / Museum Bourbarki Panorama Luzern Luzern, Löwenplatz 11
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Luzern Museum of Art Lucerne Luzern, Europaplatz 1 (im KKL Luzern)

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