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musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.

Veranstaltungsreihe Osterfestival Tirol: Von 1. bis 17. April gestalten junge Ensembles und bekannte Künstler*innen aus verschiedenen Kunstrichtungen außergewöhnliche Abende mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen in Innsbruck und Hall.

Kontakt

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Galerie St. Barbara
Schmiedgasse 5
A-6060 Hall in Tirol

Telefon: +43 (0)5223-53808
E-Mail: office@osterfestival.at

 

Bürozeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind derzeit nur direkt im Büro oder telefonisch unter +43 5223 53808 erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at
Bewertungschronik

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Konzert

Weihnachtskonzert

CORELLI, SCARLATTI, VIVALDI, SAMMARTINI

Cristina Fanelli – Sopran
La Divina Armonia
Ltg: Lorenzo Ghielmi


La Divina Armonia unter der Leitung von Lorenzo Ghielmi widmet sich eingehend der Wiederentdeckung von Werken, die nach ihrer Erstaufführung zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. So durften wir in den letzten Jahren neben Francesco Feos „Johannes-Passion“ zahlreiche ‚Erstaufführungen‘ für die Fastenzeit geschriebener Stücke miterleben. Im Zentrum dieses Konzerts steht Weihnachtsmusik des italienischen Barock, Bekanntes und neu zu Entdeckendes, wie Alessandro Scarlattis „Cantata pastorale per la nascita di nostro Signore“ und Concerti von u.a. Corelli, Vivaldi und Sammartini. Die Auswahl der in Venedig, Neapel, Bologna und Rom wirkenden Komponisten zeigt die Vielfalt und den Reichtum an unterschiedlichen Formen, musikalischen Techniken und melodischer Inspiration.

In diesen Kompositionen findet sich das Pastorale, das traditionelle Musizieren der „pifferari“ und „zampognari“ (piffero – Schalmei, zampogna – eine Art Dudelsack), der Hirten, die in den italienischen Städten zur Weihnachtszeit spielten, um an die Geburt Jesu und die Ehrerbietung der Hirten in Bethlehem zu erinnern.

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Konzert

Silvester still feiern!

Irische und französische Musik des 18. Jahrhunderts

Reinoud van Mechelen – Tenor
A nocte temporis
Ltg: Anna Besson – Traversflöte


In die Welt der französischen und vor allem irischen Musik des 18. Jahrhunderts führt das belgische Ensemble A nocte temporis um Reinoud van Mechelen und Anna Besson. Dieser Abend zeigt Bessons Leidenschaft für die traditionelle, vor allem irische Musik, die sie bereits als Kind umgab. Sie studierte bei irischen Flötistinnen und Flötisten im Rahmen von Festivals und Kursen mündlich überlieferte Werke. Als sie die Traversflöte für sich entdeckte, begann sie sich mit historischer Interpretation auseinanderzusetzen und sich auf den Einfluss der Volks- auf die Kunstmusik zu konzentrieren.

Aus verschiedenen Sammlungen wurden Lieder über die tiefsten Gefühle des Menschen zusammengesucht. Zum Ausklang des alten Jahres und als Vorfreude auf das kommende. Alte Geschichten, die doch ewig neu sind.

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Konzert

Hagen Quartett ...klassisch

MOZART, SCHOSTAKOWITSCH

Hagen Quartett
Lukas Hagen, Rainer Schmidt – Violinen
Veronika Hagen – Viola
Clemens Hagen – Violoncello


Mozarts Streichquartette KV 589 und KV 590 sind zwei der insgesamt drei „Preußischen Quartette“. Obgleich sie am Ende nicht für den dortigen König geschrieben wurden, hatte sich der Name gehalten. Gedacht waren sie für Friedrich Wilhelm II., der selbst ein leidenschaftlicher Violoncellist war und Quartette liebte. Aus dem erhofften Treffen mit dem König bei seiner Reise 1789 nach u.a. Potsdam sowie einem Kompositionsauftrag wurde leider nichts. Als Mozart nach Wien zurückkehrte, war er in Geldnot und brach die Komposition ab. Nach den Vorlieben des Königs enthielten die Werke Violoncello-Soli. Bei ihrer Fertigstellung musste Mozart „seine Quartette (diese mühsame Arbeit) um ein Spottgeld hergeben, nur um in meinen Umständen Geld in die Hände zu be kommen.“

Das Streichquartett KV 590 ist gleichzeitig auch das letzte Quartett Mozarts. Einem „Intermezzo“ gleich erklingt an diesem Abend Dmitri Schostakowitsch Nr. 11. Gewidmet ist das Werk Wassili Schirinski, Freund Schostakowitsch' und 2. Geiger des Beethoven-Quartetts, das bis zu diesem Zeitpunkt fast alle Werke uraufgeführt hatte. Es ist ein außergewöhnliches Trauerstück, das aus einer Suite von sieben Sätzen besteht und Trauer auf verschiedenen Ebenen widerspiegelt. Niemand kann diese Musik eindringlicher interpretieren als das wunderbare Hagen Quartett.

MOZART, SCHOSTAKOWITSCH
Streichquartette KV 589 & KV 590
Streichquartett Nr. 11 op. 122

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Konzert

Fantasieren auf fünf Klavieren

J.S. BACH, C.P.E. BACH, MOZART, MENDELSSOHN-BARTHOLDY, CHOPIN, SKRJABIN, SCHNITTKE

Alexander Melnikov – Klaviere

Einen Pianisten an einem einzigen Abend auf fünf verschiedenen Instrumenten spielen zu hören, ist eine wahre Seltenheit. Das Erleben des authentischen Klanges unterschiedlicher Werke auf den zeitlich dazugehörigen Instrumenten ist einmalig. Alexander Melnikov, der musik+ 2016 mit Mozart und 2018 mit allen „Präludien und Fugen“ Schostakowitschs fesselte, führt vom Barock über die Klassik und Romantik bis ins 20. Jahrhundert. Was diese Kompositionen gemeinsam prägt, ist ihre Form: die „Fantasie“ – im Barock formal frei und auf strenge Regeln verzichtend, in der Romantik bereits auskomponierter und gefühlsbetont. Beginnend mit der „Chromatischen Fantasie und Fuge BWV 903“ von J.S. Bach sind Fantasien u.a. von Mozart, Mendelssohn-Bartholdy und Chopin auf einem Cembalo, auf Nachbauten von Walter- und Graf-Flügeln, sowie auf einem Original-Hammerflügel von Ignaz Pleyel aus dem Jahr 1848 zu hören. Ein Abend des Entdeckens!

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Konzert

Dhrupad Fantasia

Nordindischer klassischer Gesang begegnet Englischer Musik zur Zeit Elisabeth I.

Uday Bhawalkar – Dhrupad-Gesang
Pratap Awad – Pakhawaj

Hathor Consort
Anne Freitag – Renaissancetraversflöte
Liam Fennelly & Thomas Baeté – Gambe
Romina Lischka – Dhrupad-Gesang, Bassgambe & künstlerische Leitung


Dhrupad ist eine der ältesten und reinsten Formen nordindischer klassischer Musik. Der Begriff setzt sich aus „druva“ (Polarstern) und „pada“ (Wort oder Poesie) zusammen und bedeutet „das unbewegte Wort“. Entstanden ist er aus der Rezitation von Sanskrit-Texten in Hindutempeln vor über 2000 Jahren. Im 16. Jahrhundert wurde Dhrupad an den Mogul-Höfen von Rajasthan bekannt und entwickelte sich zu einem hoch angesehenen, klassischen Musikstil.

In „Dhrupad Fantasia“ verwirklicht sich Romina Lischka, die selbst über längere Zeit bei Uday Bhawalkar Dhrupad studierte, einen langjährigen Traum: das Verbinden zweier Welten. Das europäische Pendant zum indischen Gesang ist für sie die „Fantasia“, die Kunst der Improvisation – auf Raga basierende, modale Improvisationen vermischen sich mit polyphoner westlicher Musik. Klanglich entwickelt sich der Dhrupad über die Gamben, den der menschlichen Stimme ähnlichsten Instrumenten.

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Konzert

O große Lieb

BACH Johannes-Passion, BWV 245

Collegium Vocale Gent Chor & Orchester
Ltg: Philippe Herreweghe


Die „Johannes-Passion“ ist die erste von Bachs beiden erhaltenen Passionen und wurde 1724 am Karfreitag in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Sie ist ein wahres Wunderwerk der westlichen Kirchenmusik und nimmt eine Sonderstellung ein. Von kaum einem Werk sind so viele unterschiedliche Fassungen überliefert, Bach nahm für jede Aufführung Änderungen vor. Die Passion beginnt mit dem unglaublich aufwühlenden Eingangschor, der in den Garten Gethsemane zur Gefangennahme Jesu führt und endet mit seiner Grablegung.

Einer der wichtigsten Pioniere der Alten Musik, Philippe Herreweghe, beschäftigt sich seit seinen musikalischen Anfängen mit Bach. Bereits mit 22 Jahren hat er dessen Musik verinnerlicht. „Es ist immer noch schwer, das Herz eines Bach- Werks zu treffen […] genial, mysteriöse Werke: Kunstwerke, die jeden Zeit- und sozialen Rahmen übersteigen. Man kann sie sein ganzes Leben studieren, es gibt keine endgültige Antwort“. Davon zeugen seine zahlreichen Einspielungen, die immer einen neuen Zugang zeigen.

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Konzert

De Profundis

Collegium 1704 Chor & Orchester
Ltg: Václav Luks


ZELENKA Lamentation Nr. 1 ZWV 53, De profundis ZWV 50/97, Miserere ZWV 56

Jan Dismas Zelenka (1679-1745), Zeitgenosse Bachs, diente am Dresdner Hof zuerst als Kontrabassist der Hofkapelle und ab 1720 als katholischer Kirchenmusiker. In dieser Funktion verfasste er eine Vielzahl an Werken für die Fastenzeit, die denen Bachs, beide schätzten einander, ebenbürtig sind. Die Schwerpunkte lagen jedoch woanders: beim Katholiken Zelenka auf lateinischen Messen, Motetten und Oratorien, bei Bach auf deutschsprachigen Kantaten und Passionen. Da der Hof die Kompositionen des böhmischen Komponisten als Privateigentum ansah, durften sie nicht gedruckt werden, so geriet Zelenka in Vergessenheit.

Erst in den 1970er Jahren wurde er u.a. durch den Oboisten, Komponisten und Dirigenten Heinz Holliger, wiederentdeckt. Václav Luks und sein Collegium 1704 haben sich wie kaum ein anderes Ensemble mit Zelenkas Musik auseinandergesetzt. Neben dem ersten in Dresden entstandenen „Miserere“, in dem bereits seine Vielseitigkeit zu hören ist, interpretieren sie u.a. das 1724 zum Tode seines Vaters entstandene „De profundis“, dem die drei als eigenständige Instrumentalgruppe eingesetzten Posaunen, eine besondere Klangfarbe verleihen.

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Konzert

Universum Skrjabin

Präludien und Sonate
CHOPIN, SKRJABIN, DEBUSSY u.a.

Zu den Vorbildern Alexander Skrjabins (1872-1915) zählten zu Beginn Chopin, Liszt und Wagner. Später entwickelte er sein eigenes harmonisches System und wurde zu einem der Wegbereiter der Moderne. Im ersten Konzert liegt der Fokus auf seiner frühen Schaffensperiode unter Einbindung von Komponisten seiner Zeit und den verschiedenen Einflüssen auf und durch ihn. In der „Klaviersonate Nr. 1 op. 6“ sind es Referenzen an Liszt, Chopin und Brahms.

Der letzte Satz ist ein Trauermarsch, die gesamte Sonate ein „Grollen gegen das Schicksal und gegen Gott“, als Referenz dazu Frédéric Chopins „Fantasie op. 49“ mit ihrem trauermarschartigen Anfang. Impressionistische Ansätze und romantische Einflüsse finden sich in Skrjabins „Sonate Nr. 2“. Programmatisch beschreibt er sie als: „die Ruhe einer südlichen Nacht am Meer [1. Teil]; die Durchführung ist die dunkle Aufregung des tiefen, tiefen Meeres. Der Mittelteil in E-Dur zeigt das zärtliche Mondlicht, das nach der ersten Dunkelheit der Nacht kommt. Der zweite Satz“, Presto, „stellt die weite, stürmisch aufgewühlte See dar“. Aufgenommen werden diese Bilder in Claude Debussys „Préludes“. Den Kreis schließen Sergej Rachmaninoffs „Variationen über ein Thema von Chopin op. 22“.

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Konzert

In aller Frühe

Italien & Frankreich – erste Lautenmusikdrucke
SPINACINO, DALZA, ATTAINGNANT

Hopkinson Smith – Renaissancelaute

Der Meister der Laute, Hopkinson Smith, begibt sich an den Ursprung der Lautenmusik. Die Lautenbücher von Francesco Spinacino (1507) und Joan Ambrosio Dalza (1508), in Venedig von Petrucci gedruckte Meilensteine der Musikgeschichte, zeugen von der Blüte der Lautenkultur in Italien zu Beginn des 16. Jahrhunderts.

Hopkinson Smith eröffnet dem Publikum die unterschiedlichen Charaktere: Spinacinos „Ricercare“, im polyphonen Stil des späten 15. Jahrhunderts verfasst, könnten Geschichten von Soldaten und Seeleuten ferner Länder thematisieren sowie dem Schmerz von Liebe und Verlust nachgehen. Dalzas Stücke sind meist direkt von populären Tänzen inspiriert, die in suitenartigen Gruppierungen angeordnet sind. Sie sind voller Energie und Erfindungsreichtum. Den Werken dieser beiden Komponisten stellt Hopkinson Smith Musik aus den ersten französischen Lautentabulaturen gegenüber. Die beiden Sammlungen, 1529 und 1530 von Pierre Attaingnant gedruckt, enthalten improvisatorische Präludien und Tanzmusik, wobei manche offensichtliche keltische Wurzeln haben und andere Chanson-Vertonungen sind. Ein Abend spannender Gegensätze.

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Konzert

Im Portrait: Schönberg

SCHÖNBERG, ZEMLINSKY
Verklärte Nacht op. 4, Kammersymphonie op. 9
Fantasien über Gedichte von Richard Dehmel

La maison illuminée
Ltg: Oswald Sallaberger
Harald Windisch – Sprecher


Einer der großen und für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts einflussreichsten Komponisten, Arnold Schönberg, würde 2024 seinen 150. Geburtstag feiern. Gemeinsam mit dem Haus der Musik hat musik+ letzte Saison mit „Pierrot Lunaire“ einen Zyklus begonnen, der bis 2024 auf unterschiedliche Weise die Vielseitigkeit des Komponisten in den Fokus rückt.

Dieser Abend steht im Zeichen der Verbindung von Kunstformen und Freundschaft. Schönberg verfasste sein spätromantisch- orchestrales Streichersextett, das auf Richard Dehmels „Verklärte Nacht“ basiert, im Sommer 1899. Die expressiv aufgeladene Musik spiegelt die Dramatik des Gedichts über eine unkonventionelle Liaison wider: Ein Paar geht im Mondlicht durch die Nacht, die Frau trägt das ungeborene Kind eines Anderen, der Geliebte nimmt beide an.

Diesen Sommer verbrachte Schönberg mit Zemlinsky, seinem Lehrer, Mitstreiter für Neue Musik und späteren Schwager. Auch Zemlinsky war von der Literatur beeinflusst, zu hören sind seine „Fantasien über Gedichte von Richard Dehmel“.

Am Ende der tonalen Phase steht ein für Schönberg sehr wichtiges Werk als Wendepunkt, die „1. Kammersymphonie op.9, mein Schmerzenskind: eine meiner allerbesten Sachen, und bis jetzt (wegen schlechter Aufführungen!) noch recht unverstanden.“ Dehmels Gedichte und Texte von Schönberg liest Harald Windisch.

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Konzert

Yo soy la locura

SANZ, BLAS DE CASTRO, HIDALGO

Raquel Andueza & La Galanía
Raquel Andueza – Sopran
Pablo Prieto – Violine
Pierre Pitzl – Barockgitarre
Jesús Fernández Baena – Theorbe
David Mayoral – Perkussion


Henry du Bailly (?-1637) beschreibt in seinem Lied „Yo soy la locura“ die beliebtesten Themen der spanischen Kunst des 17. Jahrhunderts: Verrücktheit und Tollheit (vor allem durch und in der Liebe). Hauptinspirationsquelle war neben Miguel de Cervantes’ „Don Quijote“ die Commedia dell’Arte. Musikalisch und literarisch gab es einen Umbruch: man wandte sich von der Polyphonie zur begleiteten italienischen Monodie; außerdem entwickelten junge Literaten, Bonvivants, die „romance nuevo“ (neue Ballade) mit pastoralen und amourösen Themen. Die Lieder verbreiteten sich gemeinsam mit den Gedichten als Handschriften und vor allem mündlich wie ein Lauffeuer in allen Schichten. Die Verrücktheit – ob real oder nur vorgetäuscht – entschuldigte so manchen Ausrutscher im sozialen Umgang.

Raquel Andueza & La Galanía lassen neben diesen humorvollen Gesängen auch die bewegten „bailes“ (Tänze), die in Spanien auf den Straßen, in Schänken oder bei Volksfesten gespielt wurden, erklingen. Das Ensemble gehört zu den wichtigsten Interpreten Alter Musik in Spanien, bei uns sind sie noch ein Geheimtipp.

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musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Galerie St. Barbara

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.

Veranstaltungsreihe Osterfestival Tirol: Von 1. bis 17. April gestalten junge Ensembles und bekannte Künstler*innen aus verschiedenen Kunstrichtungen außergewöhnliche Abende mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen in Innsbruck und Hall.
Bürozeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind derzeit nur direkt im Büro oder telefonisch unter +43 5223 53808 erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at

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Konzerte / Konzert Tiroler Symphonie-orchester Innsbruck Innsbruck, Rennweg 2
Konzerte / Konzert NovoCanto / Tiroler Barockinstrumentalisten Hatting, Feldweg 1
Konzerte / Klassik Windkraft Tirol Kapelle f. Neue Musik Innsbruck
Konzerte / Konzert InnStrumenti Tiroler Kammerorchester Innsbruck, Klammstraße 54a
Konzerte / Konzert Uniorchester Innsbruck
So, 29.1.2023, 19:00 Uhr

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