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musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.
Erleben Sie in der Saison 2020/21 u.a. Jordi Savall mit Musik aus dem Mittelmeerrraum, das Edding Quartet (Schubert „Der Tod und das Mädchen“), between feathers (Neue Musik), einen Liederabend mit Konstantin Krimmel, Jean-Guihen Queyras mit Musik aus Thrakien, das Hagen Quartett und Igor Levit (Schostakowitsch) sowie a nocte temporis mit seiner Österreichpremiere.

Kontakt

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Galerie St. Barbara
Schmiedgasse 5
A-6060 Hall in Tirol

Telefon: +43 (0)5223-53808
E-Mail: office@osterfestival.at

 

Bürozeiten: derzeit unregelmäßig besetzt
Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind derzeit nur direkt im Büro oder telefonisch unter +43 5223 53808 erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at

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Bewertungen & Erfahrungsberichte musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

© Petra Hajska
Konzert

Responsorien, Miserere:
Collegium 1704

ZELENKA, SCARLATTI

Collegium 1704: Chor und Orchester
Ltg: Václav Luks


Endlich habe ich die Freude, Dir die Responsoria des gesegneten Herrn Zelenka […] anbieten zu können […] dass Dir die Freude, die süßen Früchte dieses Mandelbaums kosten zu dürfen, gewährt wird. (J.G. Pisendel 1749 an G.Ph. Telemann)

Der böhmische Komponist Jan Dismas Zelenka (1679-1745) wirkte von 1710 bis zu seinem Lebensende am Dresdner Hof. Seine Musik war lange in Vergessenheit geraten. Die Responsorien für das Triduum der Karwoche (Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag) schrieb er 1723 mit bereits 44 Jahren. Sie stehen am Beginn seiner Kompositionen für den katholischen Gottesdienst. Spannend an diesem Abend ist die Gegenüberstellung der stilistisch unterschiedlichen Responsorien und Lamentationen.

Zum ersten Mal kommt das Prager Barockorchester Collegium 1704 unter seinem Leiter Václav Luks nach Tirol. International wurden sie bekannt durch die Interpretation von Zelenkas Werken.

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© Martin Sigmund
Konzert

Passion bis heute:
Daniel Gloger und Freunde

DE LALANDE, NEMTSOV u.a.

Daniel Gloger – Countertenor
Annelie Gahl – Violine
Eva Reiter – Viola da Gamba
David Bergmüller – Theorbe


Daniel Gloger – langjähriges Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart – geht gemeinsam mit dem Osterfestival Tirol der heutigen Deutung von Passion und Lamentation auf den Grund. Im Zentrum stehen Michel-Richard De Lalandes Leçons de Ténèbres („Finstermetten“), die in Versailles am Vorabend der drei Haupttage der Karwoche aufgeführt wurden. Sie waren, von der Kirche vorgeschrieben, mit einer Stimme und nur Continuo sehr schlicht besetzt.

De Lalande schaffte dennoch eine raffinierte Verbindung von Schlichtheit und Virtuosität. Ausgehend von der Tradition wie auch der Einfachheit haben wir zwei junge Komponistinnen (Sarah Nemtsov und Zeynep Gedizlioğlu) und einen Komponisten (Amr Okba) unterschiedlicher Herkunft gebeten, je ein Werk zu schreiben. Ein persönliches Bekenntnis des modernen Menschen in all seiner Vielseitigkeit und Zerrissenheit.

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© Maren Ulrich
Konzert

Nachtgedanken:
Konstantin Krimmel

SCHUMANN, JENSEN, WOLF, MARX

Konstantin Krimmel – Bariton

Komm, Trost der Welt, du stille Nacht!
Wie steigst Du von den Bergen sacht,
Die Lüfte alle schlafen,
Ein Schiffer nur noch, wandermüd,
Singt übers Meer sein Abendlied
Zu Gottes Lob im Hafen.

Die Jahre wie die Wolken gehn
Und lassen mich hier einsam stehn,
Die Welt hat mich vergessen,
Da tratst Du wunderbar zu mir,
Wenn ich beim Waldesrauschen hier
Gedankenvoll gesessen […]
Joseph von Eichendorff Der Einsiedler

Dieser Liederabend – gewidmet der Nacht und ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen wie auch den Gedichten Joseph von Eichendorffs – lässt einiges Un- oder selten Gehörtes entdecken. In und durch das Unbekannte führt uns der junge Bariton Konstantin Krimmel.

Krimmel gewann 2019 neben dem Helmut-Deutsch-Preis auch den renommierten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, 2020 ist er in drei Kategorien des Opus Klassik nominiert. Er begeistert durch seine außerordentliche Musikalität und ausdrucksstarken Liedinterpretationen. Unter anderem erklingen an diesem Abend Lieder des Brahms Freundes Adolf Jensen (1837-1879), von Joseph Marx (1882-1964) aber auch Hugo Wolf und u.a. Robert Schumanns Der Einsiedler.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nachtgedanken: Konstantin Krimmel

© Thomas Dorn
Konzert

Beyond T(h)races:
Queyras & Freunde

HARVEY, CHEMIRANI, SINOPOULOS

Jean-Guihen Queyras – Violoncello
Keyvan & Bijan Chemirani – Zarb & Daf
Sokratis Sinopoulos – Lyra


T(h)races nannten die vier virtuosen Musiker ihr erstes Programm, in dem sie die Thraker – ein Volk von Entdeckern, das offen für die gegenseitige Beeinflussung der Kulturen war – sowohl als Metapher als auch wegen ihres musikalischen Wirkens verwendeten.

Das Nachfolgeprojekt Beyond T(h)races bezieht sich auf die Musik jenseits von Thrakien, über den Bosporus in die Türkei, nach Armenien und Persien bis nach Indien. Die Verbindung verschiedener Kulturen und Epochen ist ein wichtiger Teil des künstlerischen Wirkens jedes einzelnen Mitglieds des Quartetts. Mit Neugier und Leidenschaft beschäftigen sie sich mit unterschiedlichen Kulturen und ihren Gemeinsamkeiten sowie mit Alter als auch Neuer Musik. Sie laden zu einer wunderlichen Reise ins Klassische, Zeitgenössische wie auch in die Improvisation mit vier ganz unterschiedlichen Instrumenten, die sich an diesem Abend zu einem einzigartigen Dialog musikalischer Traditionen aus Ost und West verbinden.

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© Harald Hoffmann
Konzert

SCHOSTAKOWITSCH:
Igor Levit & Hagen Quartett

u.a. Klavierquintett g-Moll, op. 57 (1940)

Igor Levit – Klavier
Hagen Quartett
Lukas Hagen, Rainer Schmidt – Violinen
Veronika Hagen – Viola
Clemens Hagen – Violoncello


Der zweite „Streichquartett“-Abend ist ausschließlich der Musik Dmitri Schostakowitschs (1906-1975) gewidmet. Er ist einer der größten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und hat – wie auch Schubert – insgesamt 15 Streichquartette, jedoch nur ein Klavierquintett verfasst. Es entstand kurz bevor Hitler in Russland einfiel, ein Jahr später folgte die Leningrader-Symphonie. Mit oder bzw. durch das Quintett gewann Schostakowitsch, der bei Stalin in Ungnade geraten war und westlicher Dekadenz bezichtigt wurde, seinen guten Ruf (und seine Arbeitsmöglichkeiten) zurück.

Er erhielt den „Stalin-Preis 1. Klasse“. In der Pravda stand: Schostakowitsch fand die lyrische Lösung für eine sehr wichtige künstlerische Aufgabe der Gegenwart: den inneren Reichtum einer großen Persönlichkeit wahrheitsgetreu, aufrichtig und mitreißend darzustellen. Sein 9. Streichquartett schrieb Schostakowitsch 1964, er widmete es seiner dritten Frau Irina Antonovna. Eigentlich wollte er ein einfaches, eher kindliches Werk schreiben, entstanden ist ein Stück von symphonischer Fülle. Auch hier gibt es, wie in vielen seiner Werke, Anklänge an Bach. Ein wunderbar intensiver Abend.

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© Victor Toussaint
Konzert

Oh ma belle!:
Ensemble a nocte temporis

MONTÉCLAIR, BOISMORTIER, DE VISÉE

Ensemble a nocte temporis
Reinoud Van Mechelen – Tenor
Anna Besson – Traversflöte
Loris Barrucand – Cembalo
Myriam Rignol – Viola da Gamba
Simon Linné – Theorbe


Ah! kleine Brunette, Ah! Du bringst mich um den Verstand!

Die schöne „Brünette“ ist nicht nur eine junge Frau mit braunen Haaren, sondern bezeichnet auch eine Musikform, die Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich sehr populär war. Neben brunettes vertrieb man sich auch die Zeit mit airs de cours – beide handelten von Liebe und ländlicher Idylle – sowie mit deftigen Trinkliedern, airs à boir. Zu den bekannten Komponisten gehörten Montéclair, Boismortier und Hotteterre. Man feierte, tanzte, sang und genoss, teilweise gemeinsam musizierend, die Melodien. Zeugen dafür sind die in diesem Zeitraum zahlreich erschienenen Sammlungen.

2016 gründete Reinoud Van Mechelen – als Solist war er bereits mit Philippe Herreweghe bei uns zu Gast – das Ensemble a nocte temporis. Aus der Nacht der Zeit wollen die jungen Musikerinnen und Musiker sowohl Musik historisch informiert interpretieren, als auch einen Blick in die Vergangenheit und auf Veränderungen im Heute werfen. Erstmals ist a nocte temporis in Österreich zu hören.

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