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Theater Kanton Zürich

Das Theater Kanton Zürich (TZ) wurde im Jahr 1971 als Genossenschaft gegründet. Das Besondere des Theaters liegt in seiner Mobilität. Als Wanderbühne spielt es immer wieder woanders: in den Gemeinden des Kantons wie auch in Gastspielhäusern der gesamten Deutschschweiz. Das Theater mit eigenem Ensemble bringt jede Spielzeit fünf bis sieben Neu-Inszenierungen heraus und spielt bis zu 150 Vorstellungen. Intendant ist seit 2010 Rüdiger Burbach.

In Winterthur hat das TZ seinen Sitz. Hier sind die Werkstätten, Kostümatelier, Fundus und Administration untergebracht und hier finden die Proben und Premieren statt. Der Genossenschaft Theater für den Kanton Zürich gehören knapp 100 politische Gemeinden, rund 20 Schulgemeinden und gut 250 Privatpersonen und Firmen an. Die finanzielle Basis stellt das grosszügige Engagement des Kantons Zürich sicher.

Kontakt

Theater Kanton Zürich
Scheideggstr. 37
CH-8404 Winterthur

Telefon: +41 (0)52-212 14 42
E-Mail: info@tkz.ch

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Theater Kanton Zürich

"Der nackte Wahnsinn": Katharina von Bock, Pit Arne Pietz, Miriam Wagner, Axel Julius Fündeling, Foto: Toni Sauter, T + T Fotografie
Komödie

Der nackte Wahnsinn

Komödie von Michael Frayn

Chaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Komödie «Nackte Tatsachen» unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt.

Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen, wenn Dotty ständig ihre Requisiten vergisst, Selsdon vom Alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brooke schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren hat. Und dabei hätten alle mit dem turbulenten Bühnenstück, das sie proben, mehr als genug zu tun: Haushälterin Mrs.Clackett will es sich im Haus ihres Arbeitgebers vor dem Fernseher gemütlich machen, als Makler Roger Tramplemain auftaucht, der im vermeintlich leeren Haus ein Tête-à-tête mit seiner Geliebten Vicki plant.

Kaum hat Mrs. Clackett dieses Problem gelöst, kreuzen die Hausbesitzer Mr. und Mrs.Brent auf, die eigentlich, auf der Flucht vor der Steuerfahndung, in Spanien sein sollten. Im zweiten Akt haben die Zuschauer:innen das Vergnügen, das Ensemble backstage bei einer Vorstellung zu beobachten. Zwischen den Kostümen und Requisiten herrscht dort Tohuwabohu. Liebeswirren und Streitigkeiten scheinen es fast unmöglich zu machen, dass gleichzeitig auf der Bühne die Vorstellung stattfindet. Doch «the show must go on»!

Michael Frayns Stück ist ein rasantes Theater ums Theater, das wie geschaffen für das TZ ist. Lustvoll treibt es das Spiel im Spiel zu immer aberwitzigeren und turbulenteren Verwicklungen, bei denen kein Auge trocken bleibt.

Mit:
Katharina von Bock, Michael von Burg, Marcus Calvin, Axel Julius Fündeling, Maximilian Kraus, Mia Lüscher, Eva Maropoulos, Pit Arne Pietz, Miriam Wagner

Regie: Rüdiger Burbach
Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht
Dramaturgie: Ann-Marie Arioli
Licht: Patrick Hunka
Regieassistenz: Sophia Pervilhac
Regiehospitanz: Jara Gerber


Spieldauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten

Ab 14 Jahren

Der nackte Wahnsinn bewerten:

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Bewertungen & Berichte Der nackte Wahnsinn

"Die faulste Katze der Welt": Chantal Dubs, Manuel Herwig Foto: Tanja Dorendorf, T+T Fotografie
Kindertheater

Die faulste Katze der Welt

Ein Stück mit Musik ab 5 Jahren
Von Gertrud Pigor. Nach dem Bilderbuch von Franziska Biermann
Schweizer Erstaufführung

Die faulste Katze der Welt ist sehr beschäftigt. Sie hat von morgens um Zehnuhrzwei bis nachts um Nulluhrsechzehn einen perfekt ausgearbeiteten Tagesplan des Müssiggangs. Um sich nicht völlig zu verausgaben, erledigt sie alles von ihrer geliebten Couch aus. Fast alles: Ein Toilettenbesuch ganz hinten im Garten ist ab und zu unvermeidlich. Eine weitere echte Zumutung für die gemütliche, meditative Ruhe ist der Fussball spielende Nachbarshund Rudi. Das Bellen und Gekicke dieses blöden Köters schlägt der Katze total auf den Magen. So muss sie eines Tages mitten in Rudis Fussballspiel den Gang zur Toilette auf sich nehmen. Und stösst mit ihm zusammen. Als die dicke Katze sich auf ihrer Couch erschöpft wieder einrollt und schon fast eingeschlafen ist, bemerkt sie ein Zwicken und Zwacken am Bein – ein Floh ist beim Zusammenprall mit Rudi von ihm zu ihr herübergehüpft. Was für eine Katastrophe! Genau davor hatte ihre Mutter sie immer gewarnt. Doch die Katze hat gelernt, dass ein Floh gerne den Wirt wechselt. So unternimmt sie alles, sei es als Meerschweinchenfriseurin, Gesangslehrerin oder Fussballtrainerin, um so schnell wie möglich wieder flohlos zu leben.

Mit:
Chantal Dubs, Manuel Herwig, Andi Peter

Regie: Wojtek Klemm
Bühne und Kostüme: Prisca Baumann
Musik: Andi Peter
Dramaturgie: Ann-Marie Arioli
Theaterpädagogik: Carola Berendts
Licht: Tashi-Yves Dobler Lopez
Regieassistenz: Sophia Pervilhac

Spieldauer:
ca. 60 Min.

Ab 5 Jahren

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Bewertungen & Berichte Die faulste Katze der Welt

"No Planet B": Julia Sewing, Leonie Merlin Young, Foto: Tanja Dorendorf | T+T Fotografie
Theater

No Planet B

von Nick Wood
Schweizer Erstaufführung

Die beiden Schwestern Chris und Alex werden durch die «Fridays for Future»-Bewegung wachgerüttelt und versuchen nun, ihr Leben, das ihrer Mutter und das ihrer Freunde zu verändern. Doch reichen Bambuszahnbürste, Recycling, Fahrradfahren und der Verzicht auf Fast-Fashion aus? Durch ihre Mutter erfahren sie mehr über das Scheitern der Umweltaktivist:innen in den 80er-Jahren. Daraus wollen sie lernen. Sie beschliessen zu handeln und sich nicht mundtot machen zu lassen. Als in ihrer unmittelbaren Nähe ein grosses Fracking-Projekt ihren eigenen Lebensraum bedroht, wird ihr Widerstand konkret und wichtig. Da geht es auch um demokratische Regeln, Mitsprache und um die Wahl der Mittel des Widerstands. Denn das Ziel ist kein geringeres als die Rettung der Welt.

Nick Wood gelingt es, das historische Scheitern der 80er-Jahre mit der aktuellen Klimaschutz-Bewegung der jungen Generation zu einer spannenden Action-Story zu verweben. Ein Theaterstück über die Wichtigkeit, für die eigenen Überzeugungen einzustehen und sich auch von scheinbar allmächtigen Gegnern nicht unterkriegen zu lassen.

Mit:
Silke Geertz, Julia Sewing, Leonie Merlin Young

Regie: Katharina Stark

Bühne & Kostüme: Selina Puorger
Musik: Benno Kick, Janos von Kwiatkowski, Dirk Müller
Dramaturgie:Ann-Marie Arioli
Theaterpädagogik: Carola Berendts
Licht: Tashi-Yves Dobler López
Video: Selina Puorger, Katharina Stark, Laura Wirthmüller, Janne Wrigstedt
Regieassistenz: Laura Wirthmüller


Spieldauer
ca. 80 Min.

Ab 13 Jahren

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Bewertungen & Berichte No Planet B

"Der nackte Wahnsinn": Katharina von Bock, Pit Arne Pietz, Miriam Wagner, Axel Julius Fündeling, Foto: Toni Sauter, T + T Fotografie
Theater

Der nackte Wahnsinn

Komödie von Michael Frayn

Chaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Komödie «Nackte Tatsachen» unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt.

Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen, wenn Dotty ständig ihre Requisiten vergisst, Selsdon vom Alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brooke schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren hat. Und dabei hätten alle mit dem turbulenten Bühnenstück, das sie proben, mehr als genug zu tun: Haushälterin Mrs.Clackett will es sich im Haus ihres Arbeitgebers vor dem Fernseher gemütlich machen, als Makler Roger Tramplemain auftaucht, der im vermeintlich leeren Haus ein Tête-à-tête mit seiner Geliebten Vicki plant.

Kaum hat Mrs. Clackett dieses Problem gelöst, kreuzen die Hausbesitzer Mr. und Mrs.Brent auf, die eigentlich, auf der Flucht vor der Steuerfahndung, in Spanien sein sollten. Im zweiten Akt haben die Zuschauer:innen das Vergnügen, das Ensemble backstage bei einer Vorstellung zu beobachten. Zwischen den Kostümen und Requisiten herrscht dort Tohuwabohu. Liebeswirren und Streitigkeiten scheinen es fast unmöglich zu machen, dass gleichzeitig auf der Bühne die Vorstellung stattfindet. Doch «the show must go on»!

Michael Frayns Stück ist ein rasantes Theater ums Theater, das wie geschaffen für das TZ ist. Lustvoll treibt es das Spiel im Spiel zu immer aberwitzigeren und turbulenteren Verwicklungen, bei denen kein Auge trocken bleibt.

Mit:
Katharina von Bock, Michael von Burg, Marcus Calvin, Axel Julius Fündeling, Maximilian Kraus, Mia Lüscher, Eva Maropoulos, Pit Arne Pietz, Miriam Wagner

Regie: Rüdiger Burbach
Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht
Dramaturgie: Ann-Marie Arioli
Licht: Patrick Hunka
Regieassistenz: Sophia Pervilhac


Spieldauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten

Ab 14 Jahren

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Bewertungen & Berichte Der nackte Wahnsinn

«Linda»: Katharina von Bock Foto: Judith Schlosser
Theater

Linda

von Penelope Skinner
Schweizer Erstaufführung

Linda Wilde hat es bis an die Spitze geschafft. Als erfolgreiche Managerin in einem Kosmetikkonzern, inspirierende Mutter und liebende Ehefrau ist es der 55-Jährigen perfekt gelungen, Karriere und Familie miteinander zu vereinbaren. Basierend auf ihrer eigenen komfortablen Situation will sie eine Werbekampagne entwickeln, um Frauen jenseits der Fünfzig Mut zu machen. Doch plötzlich sieht sie sich mit Veränderungen und Bedrohungen konfrontiert, die sie privat wie beruflich aus der Bahn werfen. Ihr Mann will auf einmal Rockstar werden, ihre Töchter stecken in Krisen und in der Firma versucht ihr Chef mithilfe der nächsten Generation, sie vom Thron zu stossen. Gehört sie als Frau in diesem Alter schon zum «alten Eisen»? Die patriarchale Ohrfeige trifft sie mit voller Wucht und bringt ihr Leben in Schieflage. Doch sie gibt nicht auf!

Mit Sensibilität und bissigem Humor blickt Penelope Skinner, eine der führenden britischen Gegenwartsdramatikerinnen, in diesem Stück auf heutige Rollen und Verhaltensmuster in Beruf, Familie und Gesellschaft. Dabei umschifft sie geschickt die Klippen des Klischees und entwirft ein hochaktuelles Spiel um Schönheits- und Jugendwahn, Verrat und Demütigung.

Mit:
Katharina von Bock, Michael von Burg, Axel Julius Fündeling, Mia Lüscher, Pit Arne Pietz, Anja Rüegg, Leonie Merlin Young

Regie: Rüdiger Burbach
Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht
Musik: Aleksandra Sucur
Dramaturgie: Ann-Marie Arioli
Licht: Janos von Kwiatkowski
Regieassistenz: Sophia Pervilhac

Spieldauer: 2h 20 Minuten

Ab 16 Jahren

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Bewertungen & Berichte Linda

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Theater Kanton Zürich

Das Theater Kanton Zürich (TZ) wurde im Jahr 1971 als Genossenschaft gegründet. Das Besondere des Theaters liegt in seiner Mobilität. Als Wanderbühne spielt es immer wieder woanders: in den Gemeinden des Kantons wie auch in Gastspielhäusern der gesamten Deutschschweiz. Das Theater mit eigenem Ensemble bringt jede Spielzeit fünf bis sieben Neu-Inszenierungen heraus und spielt bis zu 150 Vorstellungen. Intendant ist seit 2010 Rüdiger Burbach.

In Winterthur hat das TZ seinen Sitz. Hier sind die Werkstätten, Kostümatelier, Fundus und Administration untergebracht und hier finden die Proben und Premieren statt. Der Genossenschaft Theater für den Kanton Zürich gehören knapp 100 politische Gemeinden, rund 20 Schulgemeinden und gut 250 Privatpersonen und Firmen an. Die finanzielle Basis stellt das grosszügige Engagement des Kantons Zürich sicher.

Theater Kanton Zürich bewerten:

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Bewertungen & Berichte Theater Kanton Zürich

Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Pfauen Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4
Aufführungen / Theater Gessnerallee Zürich Zürich, Gessnerallee 8
Aufführungen / Theater Theater Neumarkt Zürich Zürich, Neumarkt 5
Aufführungen / Theater Theater Winterthur Winterthur, Theaterstr. 6
Aufführungen / Theater LaVox Theater Zürich, Bederstr. 72
Aufführungen / Theater Theater der Künste Zürich Zürich, Gessnerallee 11

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