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Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt. Objekte und Informationen des Stadtgeschehens werden gesammelt, dokumentiert, kommentiert und in Ausstellungen präsentiert. Der Sammlungshorizont erstreckt sich von der frühen Siedlungsgeschichte Leipzigs bis zur Gegenwart. 1909 auf der Basis der Sammlung des Vereins für die Geschichte Leipzigs gegründet, ist das Stadtgeschichtliche Museum heute ein Netzwerk mehrerer Museumstypen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Erst in ihrer Gesamtheit bilden sie ein sich ergänzendes facettenreiches Bild städtischer Kulturgeschichte.

Das Gebäude im Böttchergäßchen ist das Zentrum des Stadtgeschichtlichen Museums mit Direktion, Verwaltung, Sammlungen sowie der zentralen Dokumentation.
Hier werden jährlich mehrere Sonderausstellungen zu kulturhistorisch relevanten Themen präsentiert. Im Mezzanin erwartet die Kinder die Erlebnisausstellung "Kinder machen Messe".

Für die Öffentlichkeit zugänglich sind außerdem die stadtgeschichtliche Bibliothek, die Fotothek und die zentrale Dokumentation der kulturhistorischen Sammlungen.

Kontakt

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Böttchergäßchen 3
D-04109 Leipzig

Telefon: 0341/9 65 13 40
Fax: 0341/9 65 13 52
E-Mail: stadtmuseum@leipzig.de

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Di-So, Feiertage 10-18 Uhr, am 24.12. und 31.12. geschlossen
Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat

BIBLIOTHEK
Di 10-18 Uhr
Mi 14-18 Uhr
Telefon: 0341/96 51 33 3
E-Mail: bibliothek.stadtmuseum@leipzig.de

FOTOTHEK UND SAMMLUNGEN
Di 10-17 Uhr und nach Vereinbarung

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Ausstellung

Sighard Gille. Camera obscura

Es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben. Lassen Sie sich in ein Leipzig entführen, das Bekanntes verfremdet und Sie mit einer neuen Sicht durch die Stadt wandeln lässt.

In der Ausstellung präsentiert der bekannte Leipziger Maler (*1941) eine umfassende Schau seines fotografischen Werks mit der Lochkamera. Die Liebe Gilles zum Medium der Fotografie reicht weit zurück. Vor seinem Studium 1965 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen. Schon als Kind faszinierte ihn ein physikalisches Spielbuch mit Fotografien und einer Anleitung der Camera obscura so sehr, dass er diese Technik unbedingt selbst ausprobieren wollte.

Die Camera obscura (lat. camera „Gewölbe“; obscura „dunkel“) gilt als einer der ersten Apparate zum Projizieren von Bildern. In einem dunklen Raum fällt durch ein kleines Loch etwas Licht. Das außen platzierte Objekt wird mittels der von ihm reflektierten Lichtstrahlen durch das Loch auf die gegenüberliegende Innenseite des Raumes projiziert. Dort wird es kopfüber und spiegelverkehrt sichtbar.

Gille beschäftigt sich seit den frühen 1980er Jahren intensiv mit der Lochkamera als Weiterentwicklung der Camera obscura. Statt eines Objektivs besitzt diese nur eine winzige Öffnung als Lochblende. Durch diese wird ein Rollfilm dahinter belichtet. Lochdurchmesser, Intensität des Lichtes und Belichtungsdauer beeinflussen diesen Prozess maßgeblich. Durch die signifikante Weichzeichnung der Lochkamera werden bekannte Objekte verfremdet. Bewegungen werden nicht dargestellt, die Unschärfe ist charakteristisch.

Zuerst mehr ein Protest gegen den High-Tech-Wahn der Zeit, entwickelte Gille die Lochkamera-Technik mehr und mehr zu einer eigenen Kunstform. Beginnend mit den Fotografien seiner ersten New York-Reise 1996, zeigt die Ausstellung rund 60 Werke aus den Städten Rom, Jerusalem, London und Hamburg, wobei Gille die Konstruktion der Kamera immer wieder modifizierte. Rund 60 Lochkamerafotos mit Leipziger Motiven werden erstmals präsentiert. Gilles Fokus liegt darauf, Vertrautes zu verfremden und zu einem veränderten Blick auf Altbekanntes anzuregen. Durch die Übermalung einiger Motive schafft Gille ein Bindeglied zwischen Malerei und Aufnahmen mit der Lochkamera, für beide ist prägend, dass das Wesentliche durch Reduktion herausgearbeitet wird.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch: Sighard Gille: Camera Obscura. Leipzig, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Hrsg: Anselm Hartinger. Leipzig 2019, ISBN 78-9100034-82-2, 12,50 €

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Ausstellung

L'dor v'dor. Von Generation zu Generation. Familie Chamizer aus Leipzig

Aus Anlass der Jüdischen Woche 2019 holt das Stadtgeschichtliche Museum eine besondere und vergessene Familiengeschichte über mehrere Generationen hinweg in die Gegenwart der Stadt zurück. Schöne Anekdoten und Erinnerungen und unglückliche Momente, mitunter tragische Schicksale, liegen in Familiengeschichten oft nah beieinander. Alle diese Elemente markieren auch die Lebenswege der Familie Chamizer. Diese jüdische Leipziger Familie zeichnet sich nicht nur durch ihre besonderen Biografien, sondern auch durch das künstlerische Talent ihrer Mitglieder aus.

Die Ausstellung zeigt bisher unzugängliche Kunstwerke und Fotografien aus dem Familienbesitz und erzählt ereignisreichen Lebensgeschichten der Chamizers zwischen Deutschland und Israel.

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Ausstellung

125 Jahre VfB Leipzig. Von den Sportbrüdern bis zum 1. FC Lok

Anlässlich des 125. Geburtstags des VfB Leipzig wird mit 125 historischen Original-Exponaten, Repliken und Filmdokumenten die wechselvolle Geschichte des dreimaligen deutschen Meisters und Leipzigs heute mitgliederstärksten Fußballverein dargestellt.

Fünf Epochen zeigen die Entwicklung des Vereins von den Anfängen als „Sportbrüder“ bis zum heutigen 1. FC Lok, beleuchten dessen Erfolge und Nöte im Kontext der wechselnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Als Botschafter der Sportstadt Leipzig hat der Verein mit seiner deutschlandweit einzigartigen Geschichte die Fußball-Landschaft bis heute geprägt.

Eine Ausstellung des VfB Leipzig in Kooperation mit dem 1. FC Lok Leipzig e.V. und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

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Ausstellung

Aus der Kuchengartenstraße nach Grünau

Eine fotografische Dokumentation von Karla Voigt

In den Jahren von 1979 bis 1981 begleitete die Fotografin Karla Voigt im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der HGB den Umzug einer Hausgemeinschaft aus einem völlig desolaten Haus in der Leipziger Ostvorstadt in einen neuen Wohnblock in den damals entstehenden Stadtteil Leipzig-Grünau.

Im Mittelpunkt der sozialhistorischen Dokumentation stehen Menschen mit ihren Sehnsüchten und Wünschen, die auch in der neuen Umgebung ihre lange gewachsenen sozialen Bindungen weiter pflegten. Bei diesem Projekt wurde der gesamte Prozess von der Grundsteinlegung 1976 über die Planung des Umzuges bis zum Einzug in die neuen Wohnungen künstlerisch und historisch in ambitionierter Weise mit den Ausdrucksmitteln der Zeit in Bild und Text festgehalten.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Aus der Kuchengartenstraße nach Grünau

Ausstellungen / Museum Stiftung Moritzburg Halle Halle, Friedemann-Bach-Platz 5
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kustodie Kunstsammlung Universität Leipzig Leipzig, Goethestraße 2
Ausstellungen / Museum Altes Rathaus Leipzig Leipzig, Markt 1
Ausstellungen / Museum Völkerschlachtdenkmal Leipzig Leipzig, Straße des 18. Oktober 100
Ausstellungen / Museum Merseburger Dom Merseburg, Domplatz 7
Ausstellungen / Museum Naumburger Dom Naumburg, Domplatz 16/17
Ausstellungen / Museum Stiftsbibliothek Zeitz Naumburg, Domplatz 19
Ausstellungen / Museum Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels Weißenfels, Nikolaistraße 13
Ausstellungen / Museum Museum Weißenfels Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels, Zeitzer Straße 4
Ausstellungen / Museum Händel-Haus Halle Halle, Große Nikolaistraße 5
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Halle Halle, Große Märkerstr. 10
Ausstellungen / Burg Burg Mildenstein Leisnig, Burglehn 6
Ausstellungen / Galerie Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Leipzig, Wächterstraße 11
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Musikinstrumente Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kunsthalle der Sparkasse Leipzig Leipzig, Otto-Schill-Straße 4a
Ausstellungen / Galerie Kunstverein "Talstrasse" e.V. Halle, Talstr. 23
Ausstellungen / Galerie Künstlerhaus Hohenossig Reinhard Rössler Hohenossig, Leipziger Str. 43a
Ausstellungen / Museum Franckesche Stiftungen zu Halle Halle, Franckeplatz 1
Ausstellungen / Museum Museum für Kunsthandwerk Grassimuseum Leipzig Leipzig, Neumarkt 20
Ausstellungen / Museum Industrie- und Filmmuseum Wolfen Wolfen, Bunsenstr. 4
Ausstellungen / Museum Studiensammlung der Universität Leipzig Leipzig, Ritterstraße 26
Ausstellungen / Museum Museum der bildenden Künste Leipzig Leipzig, Katharinenstr. 10
Ausstellungen / Galerie Galerie Schwind Leipzig, Springerstr. 5
Ausstellungen / Galerie Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle Halle, Schleifweg 8a
Ausstellungen / Museum Oberburg Giebichenstein Halle, Seebener Str. 1
Ausstellungen / Galerie Galerie für Mode und Kunst Janet Schaer Markkleeberg, Rathausstr. 14
Ausstellungen / Museum Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg Merseburg, Domplatz 9
Ausstellungen / Galerie Galerie KUB Leipzig, Kantstraße 18
Ausstellungen / Führung Sirius® Seminaristik Frank Kaiser Leipzig, Brandstraße 23
Ausstellungen / Museum Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 9-11
Ausstellungen / Ausstellung Bibliotheca Albertina Leipzig, Beethovenstr. 6
Ausstellungen / Museum Naturkundemuseum Leipzig Leipzig, Lortzingstr. 3
Ausstellungen / Galerie Blockstellwerk Elsteraue Atelier Galerie Werkstatt Leipzig, Marienweg 10
Ausstellungen / Museum Schumann-Haus Leipzig Leipzig, Inselstraße 18
Ausstellungen / Museum Panometer Leipzig TITANIC - 360°-PANORAMA Leipzig, Richard-Lehmann-Straße 114

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