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1 Ausstellung

Germanen als Menschen wie wir


Man wird noch vor der eigentlichen Ausstellung mit einer sehr schönen Karte im Zeitraffer durch die bewegte Ausbreitungsgeschichte der Germanen anhand von Fundorten geführt.
Dieses und die gut aufbereitete und einheitliche Präsentation der Fundstücke steht jedoch im Kontrast zu dem offensichtlichen und wiederholten Bemühungen von Aussagen verschiedener Wissenschaftler in Videoeinspielungen von kaum vorhandenen Gemeinsamkeiten der Bewohner Germaniens zu sprechen. Auch ist es unverständlich der Ausstellung die Überschrift Germanen zu geben um dann etwas bemüht erklären zu wollen, dass es diese eigentlich so gar nicht gäbe und die Unterschiede zwischen der verschiedenen Stämmen oder gar Völkern sehr groß seien.
Das entspringt vermutlich der Vorstellung, man müsse sich aufgrund der näheren deutschen Geschichte immer ein wenig auf Abstand halten, um nicht in einen verdächtigen Geruch zu geraten.
Gegen Abstand ist ja gar nichts einzuwenden, aber sollten wissenschaftliche Betrachtung nicht zuvorderst der Wissenschaft verpflichtet sein? Allzu ideologische oder gar politische Aspekte weder in die eine noch in die andere Richtung bleiben besser außen vor. Zunächst sollten sich Wissenschaftler der Wahrheit zu nähern versuchen und nicht den selben Fehler wie zuvor begehen. Einseitigkeiten, nur dann mit umgekehrten Vorzeichen entsprechen auch nicht der wissenschaftlichen Wirklichkeit.

Zunächst waren die Germanen vor 2000 Jahren Menschen, die jeden Tat neu ums Überleben gekämpft haben und zusehen dass sie die Kinder lebend über den Winter brachten. Und sicher waren auch Infektions- und andere Krankheiten auch damals schon eine Plage.
Mit ihrer dezentralen Struktur, Entscheidung wichtiger Belange in zentralen Versammlungen, den Things, zu fällen und der starken Stellung der Frau als Heilerin und Verwalterin von Hof und Haus haben zentrale Elemente dieser Kulturen durchaus ihren Einfluss bis in unsere heutige Zeit genommen. Und dass die Deutschen Reiseweltmeister sind, ist vielleicht auch ein Erbe unserer Vorfahren und ihres nach Süden gerichteten Lichtkultes.
Bis heute feiern wir mit Weihnachten und Ostern Feste, deren Ursprünge in der germanischen Kultur liegen und vom Christentum adaptiert wurden.

Wir wäre es, die Germanen als Menschen wie uns zu begreifen in all der Ambivalenz, wie uns auch heute noch zuteil ist.
Mit diesem Vorsatz kann man sich dieses Themas mit etwas mehr Gelassenheit nähern und unsere Ururur..großmütter und -väter nicht in Geiselhaft nehmen für jedwede Ideologien. Nehmen wir sie als das was sie sind: uns verwandte Menschen aus Mitteleuropa, die uns viel zu sagen haben.
Eine starker Ansatz dieser Ausstellung ist, die Sicht auf die Germanen nicht aus römischer Perspektive zu zeigen sondern sie durchaus selbst sprechen zu lassen.
Zu uns sprechen heute nur noch die Fundstücke und von denen wird in dieser Ausstellung reichlich geboten. Einige dieser Funkstücke reden sogar in besonderer Weise mit uns: die ältesten Artefakte mit germanischen Runen schon ab dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung sind nochmal ein besonderer Höhepunkt dieser unbedingt sehenswerten Ausstellung.

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16.03.21, 14:41, Kulturnator differenzierte und informative Beschreibung

Eine differenzierte und informative Beschreibung der Ausstellung zu den Germanen. Werde ich mit anschauen, danke.

Installation

Da wächst jeder über sich hinaus

Ich war mit meiner Frau und meinem Söhnchen in der Ausstellung. Auch wenn ich meine Frau und meinen kleinen Sohn in den Raum habe gehen sehen, sobald die beiden im Raum waren, verlieren sich die Relationen, ändert sich die Perspektive und mein kleines Söhnchen war auf einmal doppelt so groß wie die Mama. Man sieht es mit den eigenen Augen, man weiß um die Zusammenhänge und doch bekommt der Kopf das nicht sortiert. Das habe ich dann fotografiert und den beiden gezeigt. Wenn man das an die Verwandten und Bekannten sendet, ist die Verblüffung immer groß. Die ganze Ausstellung hält noch einige andere Überraschende bereit. Von uns eine unbedingte Empfehlung.

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Ausstellung

Ein Spiegel für das heutige Berlin

Das was vor 100 Jahren die Spanische Grippe war ist heute natürlich Corona, das was damals die
große Depression war, ist heute die Wirtschaftskrise. Wollen wir hoffen, dass uns diesesmal die Hyperinflation erspart bleibt. Die Prohibition, zumindest was Feiern und Feierabendbierchen in der Öffentlichkeit angeht, ist ja schon in vollem Gange. Trotz alledem kommt auch der Aufbruch in die Gänge. Berlin ist Europas jungunternehmerische Hauptstadt und Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland. Darauf läßt sich bauen. Und da all die parallelen Entwicklungen von damals und heute schon so gut zusammen passen, stehen uns sicherlich auch die Goldenen Zwanziger mit übersprudelnder Kultur und weltbewegenden Unternehmen ins Haus. Nur die Dreisiger dürfen sich nicht wiederholen.

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Schauspiel

Erotik in entsprechender Arbeitskleidung

Man will hoffen, dass diese Sex-Szene nicht den einzigen Unterschied zu durchschnittlichen Stadttheaterniveau darstellt. Wobei natürlich nichts gegen Erotik in entsprechender Arbeitskleidung einzuwenden ist. Aber angesichts der zahlreichen Preise und Nominierungen der Regisseurin Daniela Löffner sollte mehr zu erwarten sein.

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Ausstellungen / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Konzerte / Klassik Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Berlin, Charlottenstr. 55

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