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Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Familie | Kindertheater

CHRRRRSCHHHHHH - In den Wald!

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Uraufführung: 13.11.2021 Koproduktion des Schauspiels mit dem Jungen NTM Der Wald. Groß, dunkel, kühl. Was raschelt und knackst? Wer pfeift und knurrt? Nur der Wind in den Bäumen? Was verbirgt sich im Dickicht und unter der Erde? Reden da gerade die Bäume miteinander? Wer im Wald wohnt, kennt das. Alles wie immer. Nur der Rabe. Der Rabe ist ganz aufgeregt. Denn etwas ist anders als sonst. In dieser Uraufführung begeben sich Ensemble und Publikum auf eine Reise durch die Schichten und Geheimnisse des Waldes. Kein Ort, nein, ganze Welten liegen an den Grenzen unserer Städte, die dazu einladen, besucht zu werden und deren Geschichten sich im genauen Hinschauen offenbaren. Mit Schauspieler*innen des Schauspiels und des Jungen NTMs entwickeln Regisseur Daniel Cremer, Ausstatterin Carolin Gießner und Musiker Fernando Derks Bustamante die Figuren und Handlung einer Wald-Revue für alle ab 8 Jahren. Regie: Daniel Cremer Bühne und Kostüme: Carolin Gießner Musik: Fernando Derks Bustamante Licht: Wolfgang Schüle Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer / Annalena Küspert Kunst und Vermittlung: Ronja Gerlach / Lena Regahl
Familie | Kindertheater

Krähe und Bär

Theater und Orchester Heidelberg

Allerorts Eintönigkeit. Hinter den Gitterstäben langweilt sich ein Bär im Zoo. Auch die üppigen Mahlzeiten wollen ihm nicht so richtig schmecken. Der dicke Bär träumt von der Freiheit! Eine Krähe fliegt über die Gehege hinweg, auf der Suche nach einem Leckerbissen. Doch die gierigen Zootiere lassen ihr noch nicht mal ein winziges Knöchelchen übrig. Das ungleiche Duo schließt Freundschaft. Können sie sich gegenseitig helfen? Die Lösung scheint verrückt und geradezu magisch: Körpertausch! Wenn das nicht abenteuerlich wird … 2014 rettete ein Bär im Budapester Zoo eine Krähe vor dem Ertrinken. Das Video der Rettungsaktion ging um die ganze Welt. Den renommierten Kinderbuchautor Martin Baltscheit inspirierte diese Begegnung der beiden ungleichen Tiere zu einer zeitgeistigen Fabel über Freiheit, Selbstbestimmung und Freundschaft.
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Schimmerndes Wasser

Theater und Orchester Heidelberg

Manisha und Ally sind alles andere als »alle anderen«. Sie haben keine Freund*innen, nur halbe Familien, seltsame Interessen und sind, so könnte man sagen, ziemlich düster. Die anderen, die saucoolen Mädchen, betrachten die beiden mit Abscheu. Als das geliebte Meerschweinchen von Frau Kaffeemundgeruch aus dem Klassenzimmer verschwindet, verdächtigt sie Ally und Manisha sofort. Daraufhin fliehen die beiden in den Wald. Zwischen den Bäumen schimmert etwas – schwarzes funkelndes Wasser. Hier erkennen die Mädchen ihre Ängste, finden Worte, zu sich selbst und zueinander. Die junge Autorin Johanna Emanuelsson zeichnet ehrliche und eigenwillige Figuren, die auf wunderbar schräge Weise von Verlust, Sehnsucht und dem Leben selbst erzählen. Regie: Andreas Weinmann Bühne und Kostüme: Lisa Kohler Musik: Balthasar Wörner Dramaturgie: Mathilde Lehmann | Theresa Leopold Theaterpädagogik: Markus Strobl Spielleitung: Paula Handl
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Und auẞerdem sind Borsten schön

Theater und Orchester Heidelberg

Wir werden geboren, wachsen heran – mal sind die Arme zu lang, die Beine zu kurz oder der Bauch zu rund. Immer ist er in Veränderung, immer bei uns – unser Körper. Er schützt uns, macht uns gleichzeitig angreifbar und ist unser Vertreter in der Welt. Körperbilder sind Teil der Gesellschaft. Kinder werden größer und sogleich erfahren sie Erwartungen an ihren Körper – ausgehend sowohl von ihnen selbst als auch von außen. Das Produktionsteam forscht auf der Basis von Nadia Buddes Bilderbuch »Und außerdem sind Borsten schön« zu Körperbildern, Schönheitsidealen und den damit verbundenen Stereotypen. Dabei steht ein experimentierfreudiger Umgang mit Form und Bewegung im Zentrum der künstlerischen Suche – inspiriert von Nadia Buddes These: »Eins ist wichtig, wie du bist, so bist du richtig!« Regie: Anne Wittmiß Bühne und Kostüme: Naomi Kean Dramaturgie: Mathilde Lehmann | Theresa Leopold Theaterpädagogik: Markus Strobl Regieassistenz: Elisabeth Schneider Spielleitung: Paula Handl Mit: Johanna Dähler | Magdalena Wabitsch
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Ali Baba und die 40 Räuber

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Es war einmal ein Zauberwort, das konnte Felsen öffnen. Es waren einmal zwei Frauen, die besiegten 40 wilde Räuber. Es war einmal ein Land, da wohnten Geister in Lampen und Teppiche konnten fliegen. Und das alles ist wahr. Denn im Orient und im Märchen ist alles möglich. Von wundersamen Abenteuern, Geheimnissen und Wünschen, finsteren Mächten und dem Glück, das dem Mutigen treu bleibt, erzählt atemberaubend spannend und voller Poesie eines der schönsten Märchen aus der Sammlung Tausend-und-einer Nacht. Ganz in der Tradition dieser Erzählungen spielt das Stück auf zwei Ebenen: In der aktuellen Welt und in der Welt des Märchens. Zwei Herren treffen sich auf einer Parkbank und lesen ihre Tageszeitung, eine türkisch, eine deutsch. Sie kommen ins Gespräch über eine Nachricht von einem geborgenen Goldschatz und siehe da, aus den Zeitungen entsteht plötzlich die Märchenwelt von Ali Baba und den 40 Räubern. Figuren werden ausgerissen, Felsen geknüllt und ein Zaubertor ist zu erkennen. Die beiden Darsteller zaubern mit Lust und Leidenschaft mit wenigen Handgriffen eine beglückende Phantasiewelt für die kleinen (und großen) Zuschauer. Das Marotte-Figurentheater besteht seit 1987 mit einer festen Spielstätte in Karlsruhe und arbeitet mit freiberuflichen Künstlern aus dem Genre Figurenspiel, Schauspiel und Musik zusammen. Die marotte zeichnet sich durch die Variationsbreite der darstellerischen Mittel und des Repertoires aus. Das Spektrum reicht von der Umsetzung traditioneller Märchenstoffe über die theatralische Version moderner Kinderbücher bis zu experimentellen Stücken. Einheitspreis 10 € / ermäßigt 6 € Familienpaket 28 €
Familie | Kindertheater

To Host a Ghost / Geist zu Gast

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Compagnie de Stilte (Niederlande) Ein etwas kurioser Mann kommt nach Hause und stellt fest, dass er nicht alleine ist. Vielleicht war er lange nicht dort und es fehlen nur die Laken über den unbenutzten Möbeln? In seiner Abwesenheit sind ungebetene Geister eingezogen, die durch sein Eintreten geweckt werden. Er hat keine Ahnung, wie das passiert ist. Seine Welt ist plötzlich auf den Kopf gestellt und ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Mensch und Geistern beginnt. To Host a Ghost ist ein ironisches Tanzstück voller Mysterien. Gegenstände bewegen sich von selbst, Schuhe verschwinden und tauchen unvermutet wieder auf, als wären sie eigenständig gelaufen, eine Couch kippt, während man sich darauf niedergelassen hat, Türen öffnen und schließen sich wie durch Geisterhand. Die Geister sind allgegenwärtig, auch wenn man sie nicht sieht, man spürt sie wie einen Lufthauch. Jack Timmermans stellt in To Host a Ghost die Frage, was wirklich real ist. Sind wir es oder die Geister? In seiner Inszenierung hat er sich von Filmen der 30er, 40er und 50er Jahre inspirieren lassen, vor allem aber von Alfred Hitchcock, dessen wesentliches Stilelement neben den Spannungsmomenten der Humor war. Choreographie: Jack Timmermans Musik: Martin Fondse Kostüme: Czakon Lichtdesign: Pink Steenvoorden – Einstein Design Bühne: Jack Timmermans Kooperation von: de Stilte, Martin Fondse und den Sängerinnen Anna Serierse, Marit van der Lei und Sanne Rambags Einheitspreis 15 € / ermäßigt 10 € Familienpaket 37 € Dauer ca. 50 Minuten
Familie | Kindertheater

COUCOU

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Companie M Ein Tunnel bewegt sich über den Boden, drei Spieler*innen kriechen heraus und wieder herein, entdecken die Umgebung, die Tunnel und sich. Companie M lädt ein zu einer spannenden Reise in zahlreiche Welten und klangvolle Atmosphären. Da werden Hände zu Füßen, zwei Körper zu einem, ein einfacher Tunnel verwandelt sich innerhalb von Sekunden zu einer Raupe, einem Elefantenrüssel, einem majestätischen Gewand, zu einem riesigen Fischmaul oder einem staubsaugenden Wesen. Alles gerät in Bewegung. Begleitet von Percussion, Klängen und Melodien schlüpfen die Spieler*innen lustvoll und spielerisch in die Tunnel, nutzen sie als Rückzugsort oder Versteck und werden so manches Mal völlig verblüfft von der Lebendigkeit und der Vielfältigkeit der Tunnel. Im Wechselspiel von Tanz, Theater und Musik entsteht eine Aufführung reich an Phantasie, Poesie, Neugier und Wagemut. Choreographie: Gaëlle Morello Inszenierung: Nina Weber Performance: Giuseppina Tragni, Miriam Lemdjadi und Peter Hinz Musik: Peter Hinz Ausstattung: Maria Wolgast Einheitspreis: 10 € / ermäßigt 6 € Familienpaket: 28 € Dauer ca. 30 Minuten + 15 Minuten Nachspiel
Familie | Kindertheater

Rumpelstilzchen

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Theater Waidspeicher Erfurt „Meine Tochter kann Stroh zu Gold spinnen!”, prahlt der Müller. Der goldgierige König droht der armen Müllerstochter mit dem Tod, wenn ihr das Kunststück nicht gelingt. Ein Zaubermännchen hilft ihr dabei, verlangt aber als Preis dafür ihr Kind. Ob sich die Müllerstochter das alles gefallen lässt? In der Bearbeitung des bekannten Märchens drehen sich die Räder, es wird gesponnen und gezaubert, es rumpelt und blitzt und es funkelt das Gold. Das Rumpelstilzchen tanzt und singt und saust umher, und die Kinder sind mittendrin, wenn es auf die Suche nach seinem Namen geht. Susanne Koschig hält sich in ihrer Inszenierung im Wesentlichen an die literarische Vorlage. Zwei Erzähler präsentieren die Geschichte und beziehen das Publikum an einzelnen Stellen mit ein. Gespielt wird in offener Spielweise in einer Mischung aus Schauspiel und Puppenspiel mit verschiedenen Puppenarten. Rumpelstilzchen „fliegt und surrt wie ein Raumschiff und es leuchtet sogar ganz niedlich im Dunkeln. Erst später wächst das Männchen zu einschüchternder Größe heran, als es von Müllerstochter Marie das erstgeborene Kind einfordert für sein Werk, aus Stroh so reichlich Gold gesponnen zu haben, dass es überall nur so glänzt auf der Bühne.“ Thüringer Allgemeine Zeitung Inszenierung. Susanne Koschig Bühne, Puppen, Kostüme. Bärbel Haage Musik. Udo Hemmann Mit. Tomas Mielentz und Maurice Voß Einheitspreis 10 € / ermäßigt 6 € Familienpaket 28 € Dauer ca. 50 Minuten
Familie | Kindertheater

Der gestiefelte Kater

Theater und Orchester Heidelberg

Der alte Müller stirbt und hinterlässt den älteren Söhnen Mühle und Hof. Hans, der Jüngste, erbt einzig den Kater. Doch das pelzige Erbstück erweist sich als sprechend, wagemutig und äußerst gewitzt. Der Kater verspricht Hans Gold und Ehre und stellt als einzige Bedingung ein Paar anständige Stiefel. Und kaum sind die Pfoten in den Stiefeln verschwunden, geht es los. Es gelingt dem Kater, Eintritt in den Palast des Königs zu erhalten. Dort trifft er auf eine Prinzessin, die sich langweilt, weil sie immer nur Prinzessin sein darf; den völlig überarbeiteten Diener Gustav, der niemals Zeit zum Träumen hat; und den König selbst, der nichts begreift und am liebsten viel befiehlt. Schließlich schafft es der Kater, einen Zauberer zu besiegen, der sich selbst für so gefährlich hält, dass er die Gefahr nicht sieht. Liebenswert und unzufrieden, egoistisch, wohlmeinend und unbedarft sind die Märchenfiguren in diesem Theaterstück für die ganze Familie. Die Regisseurin Yvonne Kespohl inszeniert mit der zeitgemäßen Fassung von Thomas Freyer die mehr als 200 Jahre alte Geschichte vom gestiefelten Kater, der seinem Herrn (und nicht bloß dem!) einen besseren Platz in der Welt verschaffen will. Nach »Pippi Langstrumpf« und »Ronja Räubertochter« ist es ihre dritte Produktion im Alten Saal.
Familie | Familienprogramm

1. Familienkonzert »Die kleine Hexe«

Theater und Orchester Heidelberg

Sie ist erst 127 Jahre alt und darf deswegen noch nicht in der Walpurgisnacht mit den großen Hexen tanzen: »Die kleine Hexe«, wie sie Otfried Preußler in seinem berühmten Buch beschreibt. Aber sie nimmt trotzdem teil am Fest. Von den großen Hexen wird sie verdonnert, ein Jahr lang zu beweisen, dass sie eine gute Hexe ist. Kein Problem! Und die kleine Hexe wird eine sehr gute Hexe, denn sie versteht das so, dass sie anderen Menschen durch gute Taten hilft. Das gefällt den anderen Hexen aber gar nicht – trotzdem hat die Geschichte ein glückliches Ende. Komponist Peter Francesco Marino schrieb auf pfiffige Weise die Musik dazu und schafft es, Stimmungen und Figuren in großer Farbenvielfalt darzustellen. Übrigens: Mitmachen beim Konzert ist erwünscht – und als vom Komponisten vorgesehener Chor darf das Publikum gerne mitsingen!
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1. Familienkonzert »Leonore«

Nationaltheater Mannheim - Oper

Musikalische Leitung: Elias Corrinth Szenische Einrichtung: Teresa Tölle Dramaturgie: Patricia Knebel Leonore: Astrid Kessler Florestan: Jonathan Stoughton Pizarro: Marcel Brunner Eine äußerst mutige und kluge Frau steht im Zentrum von Beethovens einziger Oper. Die als Bursche Fidelio getarnte Leonore setzt ihr Leben aufs Spiel, wenn sie sich in das Gefängnis des gemeinen Don Pizarro einschleust, um ihren Mann Florestan aus dessen Zwängen zu befreien. Die Rolle des Burschen spielt Leonore so überzeugend, dass sich die Tochter des Gefängniswärters sogar in sie verliebt. Wir begleiten Leonore auf ihrer gefährlichen Reise hinab in die verwinkelten Verließe und horchen nach, was die Musik der Oper über die Persönlichkeit und Werte Beethovens verrät.
Familie | Kinderprogramm

Hänsel und Gretel

Nationaltheater Mannheim - Oper

Premiere: 28.11.2021 Märchenspiel in drei Bildern | White-Wall-Oper 4 in der Kammermusikfassung von Nathan Lofton Ab 6 Jahren, Eine über zwei Jahrhunderte alte Erzählung ist Grundlage für Engelbert Humperdincks Märchenoper »Hänsel und Gretel«. Darin verirren sich zwei Geschwister im Wald und begegnen einer bösen Hexe, die nichts Gutes mit ihnen im Schilde führt. Die Regisseurin Victoria Steven stellt in ihrer Inszenierung die Familiensituation der Besenbinders in den Mittelpunkt: Geldsorgen und Perspektivlosigkeit sind an der Tagesordnung. Doch Hänsel und Gretel haben Wünsche und Träume, die sie antreiben, das Elternhaus zu verlassen. Die grenzenlose Welt der Fantasie leitet den Weg der Geschwister hinein in den magischen Wald. An die Stelle der runzeligen Hexe im Knusperhäuschen setzt Regisseurin Victoria Stevens eine neue Idee des kindlichen Sehnsuchtsortes, die ihre südafrikanische Herkunft durchblicken lässt. Vom Volkslied bis zur geheimnisvoll funkelnden Musiksprache der Spätromantik findet Humperdinck genau den richtigen Ton für dieses Märchen – eine ideale Vorlage für die fantasievolle Inszenierung von Victoria Stevens und die zauberhaften Bildwelten der österreichischen Videokünstlerin Judith Selenko, die durch eine Mischung aus handgemachten Zeichnungen, Graffiti-Ästhetik, Collagentechnik und 3D-Animationen das Publikum zum Träumen einladen. Die Aufführungsrechte von »Hänsel und Gretel«, Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck in der Kammermusikfassung von Nathan Lofton, liegen bei Musica Mundana Musikverlag GmbH, Ernen Schweiz. Musikalische Leitung: Alexander Soddy Nachdirigat: Jānis Liepiņš Musikalische Fassung: Nathan Lofton Regie: Victoria Stevens Video: Judith Selenko Bühne: Anna-Sofia Kirsch Kostüme: Charlotte Werkmeister Videoanimation: Bernhard Hochenauer Licht: Florian Arnholdt Dramaturgie: Patricia Knebel Kunst und Vermittlung: Oliver Riedmüller Kinderchor: Anke-Christine Kober Choreografische Mitarbeit: Luches Huddleston jr.
Familie | Kindertheater

Der Grüffelo

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Junges Theater Bonn In Koproduktion mit Tall Stories, London In einem großen Wald lebt eine kleine Maus. Dort ist es nicht nur schön, sondern zwischen den Bäumen lauern einige Tiere, die die Maus liebend gern verspeisen würden, die Eule, der Fuchs oder die Schlange. Aber die schlaue kleine Maus weiß sich zu helfen. Kurzerhand erfindet sie den Grüffelo – ein Monster mit feurigen Augen, schrecklichen Klauen, einer grässlichen Tatze und einer giftigen Warze im Gesicht. Wenn die Maus den anderen Tieren vom gefährlichen Grüffelo erzählt, bekommen sie es mit der Angst zu tun und flüchten vor ihr. Was für ein Glück, dass es das Ungeheuer in Wirklichkeit gar nicht gibt, denn die Maus hat ihn sich ja nur ausgedacht… Verständlicherweise staunt sie nicht schlecht, als eines Tages das Monster leibhaftig vor ihr steht. Und nun hat die Maus ein Problem, denn der Grüffelo erläutert ihr genüsslich, sein Lieblingsgericht sei „Butterbrot mit kleiner Maus“. Glücklicherweise lässt sich die findige Maus nicht einschüchtern und findet einen ebenso pfiffigen wie unerschrockenen Weg, den großen, starken Grüffelo das Fürchten zu lehren. Der Grüffelo ist ein modernes Märchen, in dem der Mut der Kleinen über die Angst vor den Großen siegt. 1999 erschienen, wurde das Bilderbuch zu einem der erfolgreichsten Kinderbücher Großbritanniens und wird bereits als moderner Klassiker bezeichnet. Die phantasievollen Reime und Einfälle der Autorin Julia Donaldson und die liebevollen und originellen Zeichnungen des Illustrators Axel Scheffler brachten dem Grüffelo mehrere Preise ein. Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene Inszenierung: Toby Mitchell, Olivia Jacobs Bühne und Kostüme: Isla Shaw Musik und Liedtexte: Jon Fiber, Robin Price, Olivia Jacobs, Andy Shaw Einheitspreis: 15 € / ermäßigt 10 €, Familienpaket 37 € Dauer ca. 60 Minuten
Familie | Kindertheater

Skizzen aus Leonce und Lena

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Leonce und Lena. Ein Lustspiel? Die Geschichte ist scheinbar schnell erzählt. Ein Prinz und eine Prinzessin aus zwei benachbarten Königreichen sollen in einer arrangierten Ehe miteinander verheiratet werden, ohne sich zu kennen. Beide beschließen unabhängig voneinander sich gegen ihre vorbestimmte Laufbahn zu wehren und die Flucht zu ergreifen – nach Italien natürlich, wo die Freiheit blüht. Auf dem Weg dorthin begegnen sie sich zufälligerweise in einer Gaststube und verlieben sich ineinander, nicht wissend, dass sie einander sowieso versprochen sind. Sie beschließen, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Leonce und Lena erscheint auf den ersten Blick wie eine typisch romantische Komödie. Jedoch entpuppt sich Georg Büchners Stück schnell auch als bissiges Portrait der Zeit und vor allem als Satire auf gesellschaftliche Verhältnisse, die wir auch heutzutage antreffen. Der Jugendclub des Jungen Pfalzbau lädt ein zu einer Reise durch das Theater. In sechs Solis werden skizzenhaft Auszüge des Stückes, sowie Interpretationen der jugendlichen Darsteller*innen gezeigt, die gemeinsam mit der Leitung und Regisseurin Giuseppina Tragni in Einzelproben erarbeitet wurden. Auf dieser literarischen Reise begegnen den Besucherinnen und Besuchern Figuren wie Valerio und Lena, poetische Texte, Schauspiel und choreografierte Szenen, die so unterschiedlich und individuell sind wie die Jugendlichen selbst. Inszenierung und Leitung Giuseppina Tragni Choreografie Sarah Herr Kostüm Petra Vaskova Assistenz Leonard Bauditz Mit Jannis Grüning, Rosa Herrwerth, Carola Mosis, Elisabeth Moßmann, Pauline Steger, Greta Terboczi
Familie | Kinderkonzert

Familienkonzert: Zu Besuch bei Karl Amadeus

Nationaltheater Mannheim - Oper

Mara, die Mannheimer Rakete, war wieder unterwegs und hat von einer Reise spannende Musik mitgebracht. Diesmal aus München, wo Karl Amadeus Hartmann 1931 seine »Tanzsuite« komponierte. Leider hat er beim Komponieren aber einen wichtigen Teil der Musik vergessen. Mara wäre nicht Mara, wenn sie ihm nicht helfen würde. Gemeinsam mit Mara, Musiker*innen des Nationaltheater-Orchesters sowie der Schauspielerin Sarah Zastrau gehen wir auf die Suche nach der vergessenen Musik und bringen den NTM-Park zum Klingen.
Familie | Kindertheater

COUCOU

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Ein Tunnel bewegt sich über den Boden, drei Spieler*innen kriechen heraus und wieder herein, entdecken die Umgebung, die Tunnel und sich. Companie M lädt ein zu einer spannenden Reise in zahlreiche Welten und klangvolle Atmosphären. Da werden Hände zu Füßen, zwei Körper zu einem, ein einfacher Tunnel verwandelt sich innerhalb von Sekunden in eine Raupe, einen Elefantenrüssel, ein majestätisches Gewand, in ein riesiges Fischmaul oder ein staubsaugendes Wesen. Alles kommt in Bewegung. Begleitet von Percussion, Klängen und Melodien schlüpfen die Spieler*innen lustvoll und spielerisch in die Tunnel, nutzen sie als Rückzugsort oder Versteck und werden so manches Mal völlig vereinnahmt und überrascht von der Lebendigkeit und der Vielfältigkeit ihrer Möglichkeiten. Im Wechselspiel von Tanz, Theater und Musik entsteht eine Aufführung reich an Phantasie, Poesie, Neugier und Wagemut. Choreographie: Gaëlle Morello Regie: Nina Weber Performance: Giuseppina Tragni, Miriam Lemdjadi und Peter Hinz Musik: Peter Hinz Bühnen- und Kostümbild: Maria Wolgast Einheitspreis 10 €, ermäßigt 6 € Dauer ca. 30 Minuten + 15 Minuten Nachspiel
Familie | Familienprogramm

2. Familienkonzert mit Juri Tetzlaff

Theater und Orchester Heidelberg

Norwegen, das ist das Land der Trolle. Und die Heimat von Edvard Grieg, der sich beim Komponieren gerne von der nordischen Sagenwelt inspirieren ließ. »Aus Holberg’s Zeit« op. 40 würde Trollen sicherlich auch gut gefallen. Denn sie tanzen gerne und die Suite für Streichorchester besteht aus Tanzstücken, die Grieg der spätbarocken, französischen Tanzmusik nachempfand. Aber irgendetwas scheint in diesem Konzert nicht zu stimmen! Die Bühne entwickelt ein Eigenleben und die Instrumente spielen was sie wollen. KiKA-Moderator Juri Tetzlaff geht mit seinen jungen Zuhörer*innen der Sache auf den Grund. Ob am Ende wohl doch echte Trolle dahinterstecken?
Familie | Kindertheater

Kohlhaas

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Stell dir vor, jemand nimmt dir das Wertvollste, was du hast. Ohne Grund. Einfach, weil es ihm Spaß macht. Der Kampf um dein Recht bleibt vergeblich. Und du warst immer fair. Bis jetzt. Was tust du, wenn dir nichts mehr bleibt außer deiner Wut und der unbedingte Wunsch nach Vergeltung? Uwe Topmann spielt Heinrich von Kleists Novelle als Solo in der Bearbeitung von Baliani und Rostagno. Welche Perspektiven kann uns eine über 200 Jahre alte Erzählung auf unsere heutigen Begriffe von Recht, Gerechtigkeit und Terrorismus eröffnen? Regie: Antonia Brix Neubearbeitung: Ulrike Stöck Dramaturgie: Annalena Küspert Regieassistenz: Thomas Paul Mayer Kunst & Vermittlung: Fabienne Pickard Mit: Uwe Topmann Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause
Familie | Kindertheater

Freche Fläche

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Ein Maler tritt auf. Mit Sprühdose, Farbeimer und Papierschnipseln lässt er auf leeren Flächen eine neue Welt entstehen. Farben und Striche erschaffen immer wieder neue Bilder, die die Kinder zum Mitmachen anregen. Auf spielerische Weise verbinden sich Bühne und Zuschauerraum zu einem sinnlichen Miteinader von Farben und Formen. Die Begegnung von bildender und darstellender Kunst zieht kleine und große Zuschauer*innen in ihren Bann. Nach der Produktion Das große Lalula arbeiteten Marcela Herrera und Nicole Libnau in dieser Uraufführung erneut an einer Stückentwicklung für die Allerkleinsten. Diesmal wollten sie eine Brücke zwischen bildender und darstellender Kunst schlagen. Sie entwickelten gemeinsam mit dem Schauspieler und bildenden Künstler Cédric Pintarelli ein besonderes Theatererlebnis als sinnliches Spiel mit Linien, Formen und Farben für unser jüngstes Publikum. Dauer: ca. 45 Minuten, keine Pause
Familie | Kindertheater

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Uraufführung: 06.06.2021 Eines Morgens passiert es: Ein großer Kackhaufen landet direkt auf dem Kopf des Maulwurfs. Eine Unverschämtheit! Aber es ist gar nicht so leicht, herauszufinden, wer das war. »Hast du mir auf den Kopf gemacht?« – »Nein, wieso? Ich mach so!« Ganz ungeniert fragt der Maulwurf herum und lernt dabei alle möglichen Arten von Kacke kennen: vom Vogel, vom Hasen, von der Kuh... Aber die auf seinem Kopf findet er so nicht. Können die Fliegen ihm vielleicht weiterhelfen? Kacke ist ein Thema für alle: Jede*r merkt es, jede*r macht es, aber miteinander über Kacke zu sprechen, ist für viele irgendwie peinlich. Das Theaterkollektiv James & Priscilla und das Ensemble des Jungen NTM machen aus dem bekannten Bilderbuch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch eine musikalische Theaterproduktion. Das Team gibt der natürlichen Neugier gegenüber Kacke und dem Verdauungsapparat eine Bühne und hält den Spaß am Ausscheiden als gesundes Körpergefühl hoch! Mit selbstgeschriebenen Songs und heiteren Einlagen erweitert das Theaterkollektiv die Erzählung und verwandelt sie in eine Pop-Oper für kleines und großes Publikum.

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