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Städel Museum

Im Jahr 1815 als bürgerliche Stiftung von dem Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel begründet, gilt das Städel Museum als älteste und renommierteste Museumsstiftung in Deutschland. Die Vielfalt der Sammlung bietet einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Insgesamt umfasst die Sammlung des Städel rund 3.000 Gemälde, 600 Skulpturen, 1.600 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Grafiken. Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlern wie Jan van Eyck, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Alberto Giacometti, Francis Bacon, Gerhard Richter, Wolfgang Tillmans oder Corinne Wasmuht. Neben dem Sammeln und Bewahren bilden die wissenschaftliche Erforschung des Bestandes sowie die Entwicklung von Ausstellungen aus dem Sammlungszusammenhang heraus Schwerpunkte der Museumsarbeit. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die zielgruppenspezifische Kunstvermittlung, die sich mit den Sammlungsinhalten ebenso wie mit allgemeinen Fragen zur Kunst auseinandersetzt und an ein vielfältiges Publikum gerichtet ist.

Kontakt

Städel Museum
Schaumainkai 63
D-60596 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69-605098-0
Fax: +49 (0)69-605098-111
E-Mail: info@staedelmuseum.de

 

Öffnungszeiten
Di, Mi, Sa, So 10.00–18.00 Uhr
Do, Fr 10.00–21.00 Uhr
Ausstellung

Manuel Franke

Colormaster F, 2018

Mi, 20.6.2018 | Eröffnung

Mi, 20.6.2018 - So, 23.9.2018

Im Rahmen der Reihe „Im Städel Garten“ entwickelt Manuel Franke (* 1964) ein monumentales Objekt, das – halb Skulptur, halb Malerei – ab Frühsommer 2018 den Garten des Städel Museums über den Gartenhallen in eine raumgreifende und körperlich erfahrbare Installation verwandeln wird. Die Arbeit „Colormaster F“ nimmt es mit dem auf drei Seiten von Gebäuden begrenzten Garten in seiner Ganzheit auf und setzt ihm eine Rampe aus Wellblech in leuchtenden Farben entgegen. Den Blick von der Straße auf den grünen Rasenhügel bewusst störend und sich dem im Garten verweilenden Besucher als massives, unüberwindliches Hindernis in den Weg stellend, macht Manuel Frankes Objekt den Städel Garten in ganz neuer Weise erfahrbar. „Colormaster F“ verändert nicht nur den Garten in seiner räumlichen Konstellation, sondern schafft auch einen weiteren, zusätzlichen Raum innerhalb des Gartens, der gleichermaßen offen wie abgeschlossen ist. Das Rasengeviert und der Hügel sind somit zumindest temporär von vier Seiten umschlossen.

Manuel Franke studierte bei Tony Cragg und Irmin Kamp an der Kunstakademie Düsseldorf sowie bei Daniel Buren und Pontus Hulten am Institut des hautes études en arts plastiques in Paris. Charakteristisch für seine raumgreifenden und den Raum transformierenden Installationen sind die malerische Oberflächenbehandlung und eine besondere Farbigkeit.

(Abbildung: Manuel Franke, Colormaster F, 2018, im Garten des Städel Museums, Frankfurt, Entwurfszeichnung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018)
Ausstellung

Frank Auerbach & Lucian Freud

Gesichter

Mi, 16.5.2018 - So, 12.8.2018

Frank Auerbach (geb. 1931) und Lucian Freud (1922–2011) zählen zu den bedeutendsten figurativen Künstlern der englischen Nachkriegskunst. Vom 16. Mai bis 12. August 2018 versammelt die Graphische Sammlung des Städel Museums erstmals Hauptwerke der beiden Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung. „Frank Auerbach und Lucian Freud. Gesichter“ zeigt insgesamt vierzig Zeichnungen und Druckgrafiken, insbesondere Bildnisse, die zu den kompromisslosesten und innovativsten der zeitgenössischen Kunst gehören.

Über nahezu vier Jahrzehnte, bis zum Tod von Lucian Freud, waren die Künstler eng befreundet. Sie verband nicht nur die Wertschätzung für die Kunst des je anderen, sondern auch das Schicksal, in Berlin als Söhne jüdischer Familien geboren worden zu sein. Noch im Kindesalter mussten sie aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach England flüchten beziehungsweise emigrieren. Ihre Werke sind Ausdruck eines sehr persönlichen Sehens und Erlebens und entstanden trotz großer formaler und stilistischer Unterschiede nach überraschend gleichen Strategien: Über Wochen, manchmal Jahre hinweg beobachteten und porträtierten Auerbach und Freud beharrlich dieselben Menschen aus ihrer jeweils näheren Umgebung. Wiederholung und Beschränkung sind ihnen Mittel der Konzentration auf der Suche nach Erkenntnis: über das Gegenüber, über sich selbst und über die Welt.

Social Media Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit dem Hashtag #AuerbachFreud.
Ausstellung

Rubens

Kraft der Verwandlung

Peter Paul Rubens (1577–1640) hat die europäische Barockmalerei geprägt wie kaum ein anderer Künstler. Vom 8. Februar bis 21. Mai 2018 widmet das Frankfurter Städel Museum dem weltbekannten Künstler eine umfassende Sonderausstellung. „Rubens. Kraft der Verwandlung“ thematisiert anhand von etwa 100 Arbeiten – darunter 31 Gemälde und 23 Zeichnungen des Meisters – einen bisher wenig beachteten Aspekt in seinem Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief Rubens in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein fünfzigjähriges Schaffen prägte. In Rubens’ umfangreichem Œuvre spiegeln sich die Einflüsse antiker Skulptur ebenso wider wie die der späteren Kunst aus Italien und nördlich der Alpen, von den Meistern des späten 15. Jahrhunderts bis zu seinen Zeitgenossen. Seine Bezugnahme auf Werke von Künstlern unterschiedlicher Epochen ist häufig erst auf den zweiten Blick erkennbar – in der Ausstellung kann der Besucher die zuweilen überraschenden Korrelationen nun im Detail nachvollziehen.

Die Gattungsgrenzen überschreitende Ausstellung vereint Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Werke der angewandten Kunst. Neben Originalskulpturen von der Antike bis zur Renaissance werden auch Gemälde und Grafiken von Rubens’ Vorläufern und Zeitgenossen zu sehen sein, darunter Schlüsselwerke von Tizian und Tintoretto, von Goltzius, Rottenhammer und Elsheimer sowie von Giambologna, van Tetrode und van der Schardt. Zu den zahlreichen internationalen Leihgebern der Schau zählen unter anderem das Koninklijk Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Uffizien in Florenz, das Israel Museum in Jerusalem, die National Gallery in London, das J. Paul Getty Museum in Los Angeles, der Prado und das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid, der Pariser Louvre, das New Yorker Metropolitan Museum of Art, die Staatliche Eremitage in St. Petersburg, die Vatikanischen Museen und die National Gallery of Art in Washington.
Ausstellungen / Museum Schirn Kunsthalle Frankfurt Frankfurt am Main, Römerberg
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Frankfurt Frankfurt am Main, Fahrtor 2 (Römerberg)
Ausstellungen / Museum Pompejanum Aschaffenburg Aschaffenburg, Pompejanumstraße 5
Ausstellungen / Ausstellung Galerie im Medienhaus Mainz Mainz-Drais, Marc-Chagall-Str. 57
Do, 24.5.2018, 19:30 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Portikus im Leinwandhaus Frankfurt am Main, Weckmarkt
Ausstellungen / Ausstellung Bibelhaus am Museumsufer - Erlebnismuseum Frankfurt a.M., Metzlerstraße 19
Ausstellungen / Ausstellung Pasta Galerie Frankfurt, Schmidtstr. 12
Ausstellungen / Ausstellung Römisch- Germanisches Zentralmuseum Mainz, Ernst-Ludwig Platz 2
Kurfürstliches Schloss Mainz
Ausstellungen / Ausstellung Museum Künstlerkolonie Darmstadt Darmstadt, Olbrichweg 13
Ausstellungsgebäude
Ausstellungen / Ausstellung AKIM DEUTSCHLAND e.V: Bad Homburg, Dietigheimer Str. 21
Imrich DONATH
Ausstellungen / Ausstellung the_art_room Sinzig, Entenweiherweg 12
der Kunstraum in der goldenen Meile
Ausstellungen / Ausstellung Frankfurter Kunstverein Frankfurt am Main, Markt 44
Ausstellungen / Ausstellung GUTENBERG-MUSEUM Mainz, Liebfrauenplatz 5
Ausstellungen / Ausstellung Kunsthalle Darmstadt Darmstadt, Steubenplatz 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutsche Börse Photography Foundation Frankfurt am Main, Börsenplatz 4