BERLINER PHILHARMONIKER
Konzertsaison 2011/12
Orgel: Martin Schmeding
Martin Schmeding, Orgel
Olaf Ott Posaune
Georg Friedrich Händel: Konzert für Posaune und Orgel f-Moll
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge G-Dur BWV 541
György Ligeti: Etüde I »Harmonies«
Felix Mendelssohn Bartholdy: 17 Variations sérieuses d-Moll op. 54 (Transkription für Orgel von Martin Schmeding)
Alfred Schnittke: Schall und Hall für Posaune und Orgel
Etüde II »Coulée«
Julius Reubke: Orgelsonate c-Moll »Der 94. Psalm«
Petr Eben: Zwei Invokationen für Posaune und Orgel
Einführungsveranstaltung 11:15 Uhr
Ort:
Philharmonie - Karl-Schuke-Orgel
Termin:
So, 5.2.2012, 12:00 |


Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker | Reinhard Goebel
Akademie II - Vivaldis "Vier Jahreszeiten"
Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker
Reinhard Goebel, Leitung
Johann Adolf Hasse: Concerto G-Dur für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
Georg Philipp Telemann: Concerto D-Dur für zwei Flöten, Violine, Violoncello, Streicher und Basso continuo TWV 54:D1
Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
So, 5.2.2012, 20:00 |


Originalklang: Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini
Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini, Flöte und Leitung
Georg Philipp Telemann: Ouvertüre (Suite) für Flöte, Streicher und Generalbass a-Moll TWV 55:a2
Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Mo, 6.2.2012, 20:00 |


Lunchkonzert
Eintritt frei
Ort:
Philharmonie Foyer
Termin:
Di, 7.2.2012, 13:00 |


Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-Moll mit der nach den Manuskripten vervollständigten Aufführungsfassung des 4. Satzes von Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca (1985-2008/ rev. 2010)
Gerade die unvollendeten Werke großer Komponisten genießen eine geradezu mystische Verehrung. So auch die Neunte Symphonie von Anton Bruckner, der nach der Vollendung von drei ersten Sätzen über der Arbeit am Finale starb. Aber im Gegensatz beispielsweise zu Mozarts Requiem, von dem nur ein minimaler Teil vom Komponisten selbst stammt, gibt es zum Schlusssatz der Neunten Symphonie einen gewaltigen Nachlass an Entwürfen Bruckners. In einer mehr als 25-jährigen Detektivarbeit hat ein multinationales Team aus Komponisten, Dirigenten und Musikwissenschaftlern diese Skizzen zu einem atemberaubenden Ganzen zusammengefügt. Die vervollständigte Symphonie erklingt nun in einer Interpretation mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle.
Dass Bruckners Neunte Symphonie ein Weltabschiedswerk ist, zeigt zunächst die mündlich überlieferte Absicht des Komponisten, die Symphonie »Dem lieben Gott« zu widmen. Aber auch am weiträumigen ersten Satz wirkt alles wie ein letztes Wort. Das folgende Scherzo erscheint als dämonischer Totentanz, das Adagio als Abgesang von irritierender Brüchigkeit. Und dann das Finale: von den 647 Takte der Rekonstruktion stammen 208 vollständig von Bruckner, zu den meisten übrigen Takten lagen Streicherstimmen, Entwürfe zu den Bläserstimmen oder Vorskizzierungen vor – allein für 37 Takte gab es keinerlei Musik des Komponisten. Der vervollständigte Satz offenbart neben Bruckner’scher Größe viele verstörende Momente. Aber, so Simon Rattle, »alles, was an diesem Finale merkwürdig ist, ist 100% Bruckner. Und wir sehen hier den Schrecken, die Furcht und die Passion, die er zu dieser Zeit durchlebte.«
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termine:
Di, 7.2.2012, 20:00 |



Mi, 8.2.2012, 20:00 |



Do, 9.2.2012, 20:00 |


Quartett: Cuarteto Casals
Cuarteto Casals:
Vera Martínez Mehner, Violine
Abel Tomàs Realp, Violine
Jonathan Brown, Viola
Arnau Tomàs Realp, Violoncello
Franz Schubert: Streichquartett C-Dur D 32
Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Fr, 10.2.2012, 20:00 |


Der philharmonische Salon
Christian Brückner, Sprecher
Grigory Kofman, Sprecher (Russisch)
Kuss Quartett:
Jana Kuss, Violine
Oliver Wille, Violine
William Coleman, Viola
Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello
Cordelia Höfer, Klavier
Götz Teutsch, Programmgestaltung
Freitag abends bei Beljajew, St. Petersburg um 1890 Musik von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Nikolaj Rimsky-Korsakow, Alexander Borodin, Alexander Glasunow, Alexander Skrjabin u. a. Texte von Alexander Puschkin, Fjodor Dostojewskij, Andrej Bely, Nikolaj Rimsky-Korsakow, Iwan Bunin, Wladimir Stassow, Dorothea Redepenning u. a.
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
So, 12.2.2012, 16:00 |


Prisma Kammermusik: Christian Tetzlaff | Marie-Elisabeth Hecker | Martin Helmchen
Christian Tetzlaff, Violine
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Martin Helmchen, Klavier
Franz Schubert: Klaviertrio Nr. 1 B-Dur D 898
Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Mo, 13.2.2012, 20:00 |


Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Claude Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune
Antonín Dvořák: Das goldene Spinnrad op. 109
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4 (2. Fassung für Streichorchester von 1943)
Edward Elgar: Enigma, Variations on an Original Theme op. 36
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termine:
Di, 14.2.2012, 20:00 |



Mi, 15.2.2012, 20:00 |



Do, 16.2.2012, 20:00 |


Umsungen - Die Welt der Vokalmusik: Jonas Kaufmann | Helmut Deutsch
Jonas Kaufmann, Tenor
Helmut Deutsch, Klavier
Franz Liszt: Vergiftet sind meine Lieder
Franz Liszt: Im Rhein, im schönen Strome
Franz Liszt: Freudvoll und leidvoll
Franz Liszt: Der König von Thule
Franz Liszt: Ihr Glocken von Marling
Franz Liszt: Die drei Zigeuner
Gustav Mahler: Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Henri Duparc: L'Invitation au voyage
Henri Duparc: Phidylé
Henri Duparc: Le Manoir de Rosemonde
Henri Duparc: Chanson triste
Henri Duparc: La Vie antérieure
Richard Strauss: Schlechtes Wetter
Richard Strauss: Schön sind, doch kalt die Himmelsterne
Richard Strauss: Befreit
Richard Strauss: Junggesellenschwur
Richard Strauss: Wie sollten wir geheim sie halten
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termin:
Fr, 17.2.2012, 20:00 |


Der philharmonische Salon
Christian Brückner, Sprecher
Kuss Quartett:
Jana Kuss, Violine
Oliver Wille, Violine
William Coleman, Viola
Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello
Cordelia Höfer, Klavier
Götz Teutsch, Programmgestaltung
Freitag abends bei Beljajew, St. Petersburg um 1890 Musik von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Nikolaj Rimsky-Korsakow, Alexander Borodin, Alexander Glasunow u. a. Texte von Alexander Puschkin, Fjodor Dostojewskij, Nikolaj Rimsky-Korsakow, Wladimir Stassow u. a.
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
So, 19.2.2012, 16:00 |


Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Camilla Tilling, Sopran
Bernarda Fink, Alt
Rundfunkchor Berlin
Simon Halsey, Einstudierung
Hugo Wolf: Elfenlied, Der Feuerreiter aus den Liedern nach Gedichten von Eduard Mörike, Frühlingschor
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehung«
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termin:
Sa, 18.2.2012, 20:00 |


"Musik bewegt Bilder": Kinshasa Symphony
Film von Claus Wischmann und Martin Baer (Deutschland 2010)
In Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, eine der ärmsten Städte des Kontinents, ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentral¬afrikas – des L'Orchestre Symphonique Kimbanguiste. Die Musiker kommen aus allen sozialen Schichten, der Dirigent Armand Diagienda war früher Pilot, fast alle sind Amateure, die im Alltag ums Überleben kämpfen.
Ihre Musikinstrumente bauen die Musiker zum Teil selbst, zu den Proben nehmen sie kilometerlange Fußmärsche in Kauf – die fehlende musikalische Ausbildung kompensieren sie durch Engagement. Die Musik läßt sie die Probleme des Alltags vergessen. Höhepunkt ihrer Arbeit ist eine Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie.
Im Anschluss Gespräch mit den Regisseuren
Ort:
Hermann-Wolff-Saal
Termin:
Mi, 22.2.2012, 18:00 |


Lunchkonzert
Eintritt frei
Ort:
Philharmonie Foyer
Termin:
Di, 14.2.2012, 13:00 |


Hörstudio
Hörstudio II: Wie amerikanisch ist amerikanische Musik? Mit Franziska Noack, Musikwissenschaftlerin und Projektmanagerin des Education-Programms Eintritt frei
Amerika ist ein Einwanderungsland – auch im Hinblick auf die Musik. Das, was die Siedler und Pioniere zunächst begeisterte, waren die Kompositionen, die sie aus ihrer alten Heimat kannten. Neben deutscher, englischer und russischer Kunstmusik pflegte man auch andere Stile, wie die Volksmusik verschiedener ethnischer Gruppen oder die Spirituals, aus denen der Jazz hervorging.
Es dauerte jedoch bis ins 20. Jahrhundert, ehe sich aus all diesen verschiedenen Strömungen ein eigenständiger, international ernst genommener Stil entwickelte, zu dessen großer Innovation die Minimal Music zählt. Im Hörstudio II erfahren Sie mehr über das Ringen der amerikanischen Komponisten um eine eigene musikalische Identität.
Ort:
Philharmonie Hermann-Wolff-Saal
Termin:
Sa, 25.2.2012, 11:00 |


Klavier: Lang Lang
Lang Lang, Klavier
Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825
Franz Schubert: Klaviersonate B-Dur D 960
Frédéric Chopin: Zwölf Etüden op. 25
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termin:
Di, 28.2.2012, 20:00 |


Lunchkonzert
Eintritt frei
Ort:
Philharmonie Foyer
Termine:
Di, 21.2.2012, 13:00 |



Di, 28.2.2012, 13:00 |


Pianist in Residence: Murray Perahia
Murray Perahia, Klavier
Dominik Wollenweber, Oboe
Wenzel Fuchs, Klarinette
Daniele Damiano, Fagott
Sarah Willis, Horn
Aline Champion, Violine
Martin Stegner, Viola
Martin Löhr, Violoncello
Robert Schumann: Märchenerzählungen für Klarinette, Viola und Klavier op. 132
Ludwig van Beethoven: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur op. 16
Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 25
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Fr, 2.3.2012, 20:00 |


Berliner Philharmoniker | Christian Thielemann
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent
Albrecht Mayer, Oboe
Richard Strauss: Oboenkonzert D-Dur o. op. 144
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« (2. Fassung von 1878/80)
Das Konzert vom 4. März wird live in Kinos übertragen.
Der internationale Ruhm Christian Thielemanns beruht zu einem wesentlichen Teil auf seinen Bruckner-Interpretationen. In diesem Konzert mit den Berliner Philharmonikern dirigiert er das wohl populärste Werk des Komponisten: die Vierte Symphonie. Wie der Beiname »Romantische« andeutet, lässt Bruckner hier die Vision einer besseren Vergangenheit auferstehen. Ein ähnlich nostalgischer Blick ist für das Oboenkonzert von Richard Strauss kennzeichnend, mit dem der Abend beginnt. Solist ist Albrecht Mayer, seit 1992 Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker.
Einem Freund gegenüber hat Bruckner eine historische Szene skizziert, die dem ersten Satz seiner Symphonie zugrunde liegen solle. Da ist von einer »mittelalterlichen Stadt« die Rede, von »Waldesrauschen« und von Rittern, die »auf stolzen Rossen [...] hinaus ins Freie« sprengen. Man darf aber annehmen, dass Bruckner diese poetischen Beschreibungen erst nachträglich erdachte, um dem Publikum den Zugang zu seiner Musik zu erleichtern. Tatsächlich ist die Vierte Symphonie keineswegs Programmmusik, sondern wird »romantisch« durch die zwischen Stolz und Wehmut wogende Melodik, durch Hornrufe und archaische Fanfaren.
Richard Strauss hatte eine ausgesprochen niedrige Meinung von Bruckners Schaffen, das er als »stinklangweilige Bauernmusik« titulierte. Mag sein, dass Strauss – der sich lange als Speerspitze der Avantgarde verstand – diese Musik auch schlicht zu altmodisch fand. In seinem Oboenkonzert von 1945 allerdings, entstanden im Angesicht der Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs, träumt er sich selbst in die Historie. Und daher zähle – so Albrecht Mayer – das von mozartscher Grazie durchzogene Werk »zum Innigsten und Feinsten, was Strauss jemals geschrieben hat«.
Ort:
Philharmonie
Termine:
Sa, 3.3.2012, 20:00 |



So, 4.3.2012, 20:00 |



Mo, 5.3.2012, 20:00 |


Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker | Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker
Mitglieder der Berliner Philharmoniker:
Julia Gartemann, Viola
Matthew McDonald, Kontrabass
Andreas Ottensamer, Klarinette
Mor Biron, Fagott
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento B-Dur KV 137
Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur op. 20
Isang Yun: Oktett
Louis Spohr: Nonett F-Dur op. 31
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Di, 6.3.2012, 20:00 |


Prisma Kammermusik:
Guy Braunstein | Mitglieder des West-Eastern Divan Orchestra
Guy Braunstein Violine
Mitglieder des West-Eastern Divan Orchestra:
Gili Schwarzman, Flöte
Kinan Azmeh, Klarinette
Tunca Doğu, Horn
Zvi Plesser, Violoncello
Bishara Harouni, Klavier
Zoltán Kodály: Tänze aus Galanta (Bearbeitung für Flöte, Klarinette, Horn, Violine, Violoncello und Klavier von Ohad Ben-Ari)
Camille Saint-Saëns: Tarantella für Flöte, Klarinette und Klavier op. 6
Johannes Brahms: Horntrio Es-Dur op. 40
Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Mi, 7.3.2012, 20:00 |


Berliner Philharmoniker | Christian Thielemann
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent
Jane Archibald, Sopran
RIAS Kammerchor
Hans-Christoph Rademann, Einstudierung
Claude Debussy: Nocturnes
Olivier Messiaen: Poèmes pour Mi
Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termine:
Fr, 9.3.2012, 20:00 |



Sa, 10.3.2012, 20:00 |



So, 11.3.2012, 20:00 |


Auf Einladung der Berliner Philharmoniker:
Waseda Symphony Orchestra Tokyo | Masahiko Tanaka | Taiko-Trommler
Waseda Symphony Orchestra Tokyo
Masahiko Tanaka, Dirigent
Taiko-Trommler
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64
Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Kazuki Yutani: Konzert für japanische Trommeln und Orchester
Einführungsveranstaltung 10 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termin:
So, 11.3.2012, 11:00 |


Unterwegs - Weltmusik mit Roger Willemsen: Roger Willemsen
Die Reise geht weiter: Aus Alla turca wird Unterwegs
Roger Willemsen, Moderation und Programmgestaltung
Homayoun Sakhi, Rubâb
Salar Nader, Tabla
Hakim Ludin, Perkussion
Mitglieder der Berliner Philharmoniker:
Philipp Bohnen, Violine
Aline Champion, Violine
Martin Stegner, Viola
David Riniker, Violoncello
Teil 3: Unterwegs in Afghanistan - Der Krieg hat auch in die Musikgeschichte Afghanistans eingegriffen: Noten wurden zerstört, Dokumente vernichtet, die starke musikalische Tradition des Landes kann kaum noch gepflegt werden, das Musiker-Viertel in Kabul ist zerstört, der Instrumentenbau stagniert. Spurensuche in einem Land, das dennoch voller Musik ist. Eine musikalische und literarische Reise zu den Menschen, Geschichten und Klängen Afghanistans.
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Di, 13.3.2012, 20:00 |


"Musik bewegt Bilder": Fantasia
Film von James Algar und Samuel Armstrong (USA 1940)
Walt Disney schuf mit Fantasia eine unvergleichliche Komposition aus Bild und Musik. Zu beliebten klassischen Werken entstehen fantasievolle Bilder: Kaskaden von Schneeflocken, tanzende Glockenblumen, fliegende Pferde von atemberaubender Schönheit, erstaunlich leichtfüßige Nilpferde mit einem Ballett und natürlich auch Micky Maus, der als Zauberlehrling versucht, die »zauberhaft« fleißigen Besen zu bändigen. Die Musik wurde seinerzeit eingespielt vom Philadelphia Orchestra unter Leitung von Leopold Stokowski – der auch selbst im Film zusammen mit Micky Maus einen »magischen« Auftritt hat.
Ort:
Hermann-Wolff-Saal
Termin:
Mi, 14.3.2012, 18:00 |


Berliner Philharmoniker | Zubin Mehta
Berliner Philharmoniker
Zubin Mehta, Dirigent
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-Moll (Fassung von 1890)
Wie viele seiner Zeitgenossen war auch Hugo Wolf überwältigt, als Bruckners Achte Symphonie am 18. Dezember 1892 in Wien uraufgeführt wurde: »Diese Symphonie ist die Schöpfung eines Giganten und überragt an geistiger Dimension, an Fruchtbarkeit und Größe alle andern Symphonien des Meisters.«
Die von Wolf attestierte Größe zeigt sich in vielfacher Gestalt – zunächst in der Länge, mit der die Symphonie sämtliche übrigen Werke Bruckners in den Schatten stellt. Darüber hinaus erreicht der Komponist hier eine einzigartige emotionale Kraft, etwa wenn im langsamen Satz Themen von wechselnder Stimmung – wir hören Zweifel, Trauer und warmen Trost – einander umschlingen und dabei eine gewaltige expressive Steigerung auftürmen.
Reich und vielfältig sind auch die Inspirationen, die Bruckner hier verarbeitet. So greift er im ersten Satz nach eigenen Angaben die Klang- und Gefühlswelt Wagners auf, speziell die Todesverkündigung aus der Walküre und den Monolog des Fliegenden Holländers. Im Finale wiederum hallt eine historische Begegnung des österreichischen Kaisers und des russischen Zaren nach, beispielsweise in einem »Kosakenritt« in der Streicherbegleitung am Satzbeginn. Trotz ihres Facettenreichtums und ihrer wohlkalkulierten Brüche zerfasert diese Musik nicht. Vielmehr wird sie durch die immer präsente Persönlichkeit des Komponisten fest verklammert, was der Symphonie eine nie nachlassende Intensität sichert.
Ort:
Philharmonie
Termine:
Do, 15.3.2012, 20:00 |



Fr, 16.3.2012, 20:00 |



Sa, 17.3.2012, 20:00 |


Originalklang:
Berliner Barock Solisten | Bernhard Forck | Mark Padmore
Berliner Barock Solisten
Bernhard Forck, Violine und Leitung
Mark Padmore, Tenor
Henry Purcell: Ouvertüre für Streicher und Basso continuo G-Dur Z 770
Georg Friedrich Händel: Arien aus dem Oratorium Samson HWV 57
Charles Avison: Concerto grosso Nr. 7 g-Moll (nach Domenico Scarlatti)
Georg Friedrich Händel: Auszüge aus dem Oratorium Jephta HWV 70
Francesco Geminiani: Concerto grosso e-Moll op. 3 Nr. 3
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termin:
Mi, 21.3.2012, 20:00 |


Umsungen - Die Welt der Vokalmusik:
Sophie Karthäuser | Cédric Tiberghien
Sophie Karthäuser, Sopran
Cédric Tiberghien, Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart: Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte KV 520
Wolfgang Amadeus Mozart: »Sei du mein Trost« KV 391
Wolfgang Amadeus Mozart: Der Zauberer KV 472
Benoît Mernier: Deux Mélodies d'après Verlaine
Claude Debussy: Ariettes oubliées
Wolfgang Amadeus Mozart: »Die ihr des unermesslichen Weltalls Schöpfer ehrt«, Kantate KV 619
Bernard Foccroulle: Quatre Mélodies d'après Verlaine
Claude Debussy: Fêtes galantes, 1re série
Reynaldo Hahn: Aus den Chansons grises: Nr. 2. Tous deux Nr. 5 L'Heure exquise
Reynaldo Hahn: Aus den Vingt Mélodies, 1er recueil: Nr. 11 Fêtes galantes
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Kammermusiksaal
Termin:
Mo, 26.3.2012, 20:00 |


Junge Deutsche Philharmonie | Kristjan Järvi
Auf Einladung der Berliner Philharmoniker
Junge Deutsche Philharmonie
Kristjan Järvi, Dirigent
Tamara Stefanovich, Klavier
Thomas Bloch, Ondes Martenot
Olivier Messiaen: Turangalîla-Symphonie
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Ort:
Philharmonie
Termin:
Do, 29.3.2012, 20:00 |


Berliner Philharmoniker | Sir Simon Rattle | Magdalena Kožená | Jonas Kaufmann
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Magdalena Kožená, Mezzosopran (Carmen)
Jonas Kaufmann, Tenor (Don José)
Kostas Smoriginas, Bariton (Escamillo)
Genia Kühmeier, Sopran (Micaëla)
Christian van Horn, Bassbariton (Zuniga)
Andrè Schuen, Bassbarition (Moralès)
Christina Landshamer, Sopran (Frasquita)
Rachel Frenkel, Mezzosopran (Mercédès)
Simone del Salvio, Bariton (Dancaïro)
Jean-Paul Fouchécourt, Tenor (Remendado)
Wiener Staatsopernchor
Georges Bizet: Carmen (Rekonstruktion der ursprünglichen Fassung durch Fritz Oeser)
Ort:
Salzburg, Grosses Festspielhaus
Termin:
Sa, 31.3.2012, 18:00 |


Berliner Philharmoniker
Herbert-von-Karajan-Str. 1
D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30.254 88-0
Ticket-Hotline.: +49 (0)30.254 88-999
Anfahrtsmöglichkeiten
mit der U-Bahn:
Linie U2 - Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park
mit der S-Bahn:
Linien S1, S2, S25 Potsdamer Platz
mit dem Bus direkt bis zur Philharmonie:
Linien 148 (Philharmonie), 200 (Philharmonie), 248 (Kemperplatz)
weitere Buslinien: 129 und 341 (Potsdamer Brücke), 348 (Kulturforum)
mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.