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Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie ist seit mehr als 50 Jahren das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung 1963 noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Musik und Mensch im Mittelpunkt

Seit dem Eröffnungskonzert unter Leitung von Herbert von Karajan haben die Berliner Philharmoniker zusammen mit großartigen Dirigenten und Solisten ihrem Publikum viele grandiose Konzerte beschert. Im Oktober 2013 feierten das Orchester und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle den 50. Geburtstag ihres Hauses mit drei ganz unterschiedlichen Konzertereignissen, die die besonderen akustischen Möglichkeiten der Philharmonie eindrucksvoll zur Geltung brachten: die doppelchörige Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Inszenierung von Peter Sellars, das Festkonzert am 20. Oktober, das unter dem Motto »Raumklang« stand, und Arnold Schönbergs Gurre-Lieder.

Unsere Philharmonie-Sonderseite will Sie einladen, in die Geschichte, Architektur und Akustik dieses faszinierenden Hauses einzutauchen: mit Textbeiträgen aus verschiedenen Publikationen, mit einer kleinen Bildergalerie, die den Bau der Philharmonie von der Urskizze bis zur Fertigstellung dokumentiert, mit einem Video und unserer Geschichtssektion, in der Sie nicht nur viel Wissenswertes über das philharmonische Leben seid Erbauung des Konzertsaals finden, sondern einen gesamten Überblick über die Orchestergeschichte von der Gründung des »Philharmonischen Orchesters« bis heute.

Kontakt

Berliner Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Str. 1
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30.254 88-0

 

Ticket-Hotline.: +49 (0)30.254 88-999

Anfahrtsmöglichkeiten

mit der U-Bahn:
Linie U2 - Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park

mit der S-Bahn:
Linien S1, S2, S25 Potsdamer Platz

mit dem Bus direkt bis zur Philharmonie:
Linien 148 (Philharmonie), 200 (Philharmonie), 248 (Kemperplatz)
weitere Buslinien: 129 und 341 (Potsdamer Brücke), 348 (Kulturforum)

mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Berliner Philharmonie

Veranstaltungsabsage bis 19.4.

Nachdem der Berliner Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, die Absage sämtlicher Veranstaltungen in Sälen mit mehr als 500 Plätzen vom 11. März bis 19. April 2020 bekannt gegeben hat, wird die Stiftung Berliner Philharmoniker mit sofortiger Wirkung beide Säle der Philharmonie Berlin (Großer Saal und Kammermusiksaal) schließen. Neben den Veranstaltungen der Stiftung Berliner Philharmoniker sind auch sämtliche Gastveranstaltungen in beiden Sälen betroffen. Auch die täglichen Führungen durch die Philharmonie sowie die Lunchkonzerte finden bis 19. April nicht statt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Veranstaltungsabsage bis 19.4.

Die Philharmonie ist geschlossen – wir kommen zu Ihnen!

Die Digital Concert Hall jetzt kostenlos für alle

Die Philharmonie Berlin wurde bis einschließlich 19. April zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen. Doch das Orchester spielt trotzdem für Sie – in der Digital Concert Hall. Die Berliner Philharmoniker laden Sie ein, ihren virtuellen Konzertsaal kostenlos zu besuchen. »Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion möglichst vielen Menschen Freude mit unserer Musik bereiten können. Wir vermissen unser Publikum jetzt schon sehr und wünschen uns, dass wir einander auf diese Weise zumindest virtuell weiter begegnen können«, so Olaf Maninger, Solocellist und Medienvorstand des Orchesters.

www.berliner-philharmoniker.de/titelgeschichten/20192020/digital-concert-hall/

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Konzert

Bundesjugendorchester

Bundesjugendorchester
Christoph Altstaedt, Dirigent
Adrian Pereyra, E-Gitarre


Auf Einladung der Berliner Philharmoniker

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«: 1. Satz
Brett Dean: »Testament« – Music for 12 Violas
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«: 2. Satz
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«: 3. Satz
Mark Barden: Auftragskomposition BTHVN 2020 des Bundesjugendorchesters für elektrische Gitarre und Orchester
(Adrian Pereyra, E-Gitarre)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«: 4. Satz

Beethoven meets Avantgarde. Das Bundesjugendorchester hat sich zum Beethoven-Jahr eine besondere Programmkonzeption ausgedacht: Es integriert in die Aufführung der Eroica ‒ eine der meistgespielten Symphonien des Jubilars ‒ zwei Stücke von zeitgenössischen Komponisten: Brett Deans Testament sowie ein neues Werk für Orchester und E-Gitarre, das Mark Barden im Auftrag des Deutschen Musikrats für das Bundesjugendorchester geschrieben hat.

Brett Dean, ehemaliger Bratscher der Berliner Philharmoniker und heute einer der erfolgreichsten Komponisten seiner Generation, ließ sich von Beethovens »Heiligenstädter Testament« inspirieren. Eine wichtige Inspiration für dieses Werk war die Vorstellung von Beethovens Schreibfeder, die leise, aber hörbar über das Papier huscht. Zitate aus dem Ersten Rasumowsky-Quartett spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Brett Dean konzipierte sein Stück ursprünglich für zwölf Bratschen und erarbeitete später eine Fassung für klassische Orchesterbesetzung.

Mark Barden, Schüler von Rebecca Saunders, Mathias Spahlinger und Jörg Widmann, versteht den Klang als physisches Phänomen. Ihm geht es nicht darum, mit musikalischem Material zu spielen, sondern Klänge zu sammeln und zusammenzustellen. Seine Musik ist hochvirtuos und geräuschhaft zugleich. »Mark Bardens Werk inszeniert das Scheitern, das sich unmittelbar an oder jenseits der Grenzen dessen einstellt, was wir hören und physisch umsetzen können«, heißt es in der Laudatio der Ernst von Siemens Musikstiftung, dessen Förderpreisträger der in Berlin lebende amerikanische Komponist 2015 war.

Als 1803 seine Dritte Symphonie entstand, zählte Beethoven, der heute für uns ein Klassiker ist, zu den avantgardistischsten Komponisten seiner Zeit. Der heroische Gestus des Werks, der neuartige Umgang mit dem Material und die kühne Harmonik wirkten revolutionär und unerhört modern. Das Bundesjugendorchester, in dem die begabtesten jungen Instrumentalisten Deutschlands spielen und das einmal im Jahr auf Einladung der Philharmoniker nach Berlin kommt, stellt dieses ungewöhnliche Programm unter der Leitung von Christoph Altstaedt vor.

Einführung: 19:15 Uhr

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Konzert

Carte blanche

Karajan-Akademie

Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Eintritt frei.

Veranstalter: Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker e.V.

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Konzert

Berliner Philharmoniker | Iván Fischer

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer, Dirigent
Daniel Stabrawa, Violine
Bruno Delepelaire, Violoncello
Jonathan Kelly, Oboe
Stefan Schweigert, Fagott


Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur Hob. I:105
(Daniel Stabrawa, Violine; Bruno Delepelaire, Violoncello; Jonathan Kelly, Oboe; Stefan Schweigert; Fagott)
Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern (Fassung ohne Schlusschor von 1854)

Als Chefdirigent des Konzerthausorchesters hat Iván Fischer von 2012 bis 2018 in unzähligen Konzerten unter Beweis gestellt, mit welch stilistischer Treffsicherheit er sich Musik aus unterschiedlichsten Epochen anzunehmen vermag. An diesen beiden Abenden, an denen er im Rahmen einer bis in das Jahr 1989 zurückreichenden künstlerischen Zusammenarbeit auch in dieser Saison am Dirigentenpult der Berliner Philharmoniker steht, präsentiert er ein Programm, das kontrastreicher nicht sein könnte.

Joseph Haydns Sinfonia concertante für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester entstand während des ersten London-Aufenthalts des Komponisten in der Konzertsaison 1791/1792. Als Mischung zwischen Instrumentalkonzert und Symphonie verbindet die ursprünglich aus Frankreich stammende Gattung Merkmale des barocken Concerto grossomit dem zyklischen Formenkanon der klassischen Orchestermusik. Die Engländer wurden 1792 mit der seinerzeit noch relativ jungen musikalischen Form bekannt gemacht: Der ehemalige Haydn-Schüler Ignaz Pleyel hatte mit mehreren solcher Werke beim Publikum an der Themse für Furore gesorgt. Haydn, der bereits in einigen seiner frühen Symphonien konzertierende Soloinstrumente verwendet hatte, parierte – und schuf mit seiner Sinfonia concertante ein Musterbeispiel der Gattung. In der dreisätzigen Komposition gelang ihm ein bewundernswerter Ausgleich zwischen dem kammermusikalisch eng verflochtenen Zusammenspiel der vier konzertierenden Soloinstrumente und dem Orchester. In diesen Aufführungen sind neben dem philharmonischen Ersten Konzertmeister Daniel Stabrawa drei weitere Mitglieder der Berliner Philharmoniker in den anspruchsvollen Solopartien des Werkes zu erleben.

65 Jahre nach Haydns Sinfonia concertante wurde in Weimar Franz Liszts Faust-Symphonie uraufgeführt. Das in jeder Hinsicht groß dimensionierte, auf dem ersten Teil von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie basierende Werk stellt den Versuch dar, die klassische Form der Symphonie mit der jüngeren, wesentlich von Liszt geprägten Gattung der Symphonischen Dichtung in Einklang zu bringen: Die drei Sätze des Werks stellen musikalische Charakterbilder der Protagonisten von Goethes Bühnenstück dar und folgen zugleich klassischen Satzprinzipien. So weist der erste, Faust gewidmete Satz Züge der Sonatenform auf, während Liszts kompositorisches Portrait Gretchens als langsamer Mittelsatz fungiert. Der dritte und letzte Satz mutet zunächst wie ein diabolisches Scherzo an, wird durch motivisch-thematische Rückgriffe auf die beiden vorangegangenen Sätze zugleich aber auch den Ansprüchen an ein symphonisches Finale gerecht – ein Geniestreich, der die Figur des Mephistopheles musikalisch ebenso suggestiv wie farbenreich charakterisiert.

Einführung: 19:15 Uhr

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Kammerkonzert

Beethoven-Marathon

Ensembles der Berliner Philharmoniker und Gäste

Sämtliche Streichquartette sowie weitere Werke, u. a.: Gassenhauer-Trio op. 11, Klavierquintett op. 16, Septett op. 20, Sextett op. 71 und Oktett op. 103

2020 feiert die internationale Musikwelt den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens, der als der meistgespielte klassische Komponist überhaupt gilt. Als kompromissloser Quer- und Vorausdenker, der jeder Konvention oder Routine eine Absage erteilte, ist er Inspiration und Vorbild unzähliger Menschen geworden. Anlässlich des Beethoven-Jubiläums werden zahlreiche philharmonische Ensembles innerhalb von zwei Tagen einen Großteil von Beethovens Kammermusik zur Aufführung bringen: ein Konzert-Marathon, der zu den besonderen Höhepunkten dieser Spielzeit zählt.

Auf dem Programm stehen sämtliche Streichquartette – angefangen vom frühen Opus 18 bis hin zu den visionären letzten Gattungsbeiträgen, die neben einer zunehmenden inneren Komplexität immer größere, gegen die damaligen Gattungsnormen verstoßende formale Konzeptionen aufweisen. Gegenüber Karl Holz, dem zweiten Geiger des Schuppanzigh-Quartetts, soll der Komponist diesbezüglich gesagt haben, jedes der Stücke sei eben »in seiner Art! Die Kunst will es von uns, dass wir nicht stehen bleiben. Sie werden eine neue Art der Stimmführung bemerken, und an Fantasie fehlt’s, Gottlob, weniger als je zuvor.«

Im Beethoven-Marathon bietet sich die seltene Gelegenheit, in kurzer zeitlicher Abfolge diese erstaunliche musikalische Entwicklung zu verfolgen, die Beethoven im Streichquartett-Genre vollzogen hat. Darüber hinaus gibt es noch weitere Kammermusik vom Duo bis zum Oktett zu entdecken. Mit dabei sind u. a. das Scharoun Ensemble Berlin, das Venus Ensemble, das Brahms Ensemble, das Varian Fry Quartett, das Philharmonische Streichquartett und das Marzona Quartett. Zudem haben sich für diesen Beethoven-Marathon aber auch Philharmoniker zusammengetan, die sonst keine festen Formationen bilden.

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Konzert

Orgel

Isabelle Demers, Orgel
Christophe Horák, Violine


Absolut Beethoven

Max Reger: Phantasie und Fuge d-Moll op. 135b
Ludwig van Beethoven: Romanze G-Dur op. 40 (Fassung für Violine und Orgel von Isabelle Demers)
(Christophe Horák, Violine)
Rachel Laurin: Neues Werk für Orgel, Urauführung
Ludwig van Beethoven: Romanze F-Dur op. 50 (Fassung für Violine und Orgel von Isabelle Demers)
(Christophe Horák, Violine)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (Fassung für Orgel von Isabelle Demers)

Das hat man noch nie gehört: Ludwig van Beethovens gesamte Fünfte Symphonie auf der Orgel. Doch passt Beethovens Musik überhaupt auf die »Königin der Instrumente«? Unbedingt, sagt die kanadische Starorganistin Isabelle Demers. Die Schönheit und orchestrale Klangpracht seiner Partituren lassen sich kongenial auf einer großen Konzertsaalorgel wie der in der Philharmonie Berlin darstellen. Last, but not least ist das Konzert eine wunderbare Bereicherung des Beethoven-Marathons, der an diesem Wochenende im Kammermusiksaal stattfindenden.

Isabelle Demers, Orgelprofessorin an der Baylor University im texanischen Waco, erhält Unterstützung von Christophe Horák, Mitglied in der Gruppe der 2. Violinen der Berliner Philharmoniker. Gemeinsam musizieren sie Beethovens Romanzen – eingerichtet für Violine und Orgel. Mit Werken von Max Reger und der Uraufführung einer neuen Komposition der kanadischen Komponistin Rachel Laurin stellt sich Isabelle Demers auch als Solistin vor.

Einführung: 10:15 Uhr

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Jazz

Jazz at Berlin Philharmonic

Grégoire Maret, Harmonika
Romain Collin, Klavier
Edmar Castañeda, Harfe
Kurt Rosenwinkel Trio:
Kurt Rosenwinkel, Gitarre
Dario Deidda, Bass
Gregory Hutchinson, Schlagzeug


Americana

Spätestens seit den frühen 1950er-Jahren, als US-Jazzstars wie Dizzy Gillespie nach Kuba und Brasilien reisten, und im Gegenzug lateinamerikanische Musiker wie Tito Puente oder Antonio Carlos Jobim nach New York gingen, beeinflussten sich die autochtonen Musikgenres Amerikas gegenseitig. Der Kanon der »Americana«, wie man typische kulturelle Schöpfungen der Vereinigten Staaten nennt, hat seither Einflüsse des ganzen Doppelkontinents aufgesogen. Und immer noch ist New York der Schmelztiegel dieser Legierungen, wie man im letzten Konzert der Reihe des Jazz at Berlin Philharmonic erkennen kann.

Denn so international die beiden außergewöhnlichen Trios dieses Abends auch besetzt sind, ihr musikalischer Ausgangspunkt ist der »Big Apple«. Dort wurde der Kolumbianer Edmar Castañeda, der Meister der Arpa llanera (der südamerikanischen Harfe), zum Tradition mit Improvisation verbindenden Star. Genau wie der Schweizer Grégoire Maret, sein Partner an der anderen »Harp«, der Mundharmonika, die er bereits an der Seite vieler Stars wie Pat Metheny, Herbie Hancock oder Sting spielte. Dieses einzigartige Instrumentengespann, bei dem das eine im Kosmos südamerikanischer Rhythmen und Melodien, das andere im nordamerikanischen Blues verwurzelt ist, wird durch den französischen, inzwischen ebenfalls in New York lebenden Pianisten Romain Collin ergänzt.

Bis er 2004 nach Berlin zog, war auch der Gitarrist Kurt Rosenwinkel mehr als ein Jahrzehnt lang ein wichtiger Exponent der New Yorker Jazzszene. Er geht mit dem italienischen Bassisten Dario Deidda – der sieben Mal in Folge den italienischen Jazz Award in seinem Fach gewonnen, aber auch viel mit US-Stars wie Dave Liebman oder Tom Harrell gearbeitet hat – und dem waschechten New Yorker Schlagzeuger Greg Hutchinson auf die Suche nach dem gemeinsamen amerikanischen Nenner.

Kuratiert von Siggi Loch

Einführung: 19:15 Uhr

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Kinderprogramm

Sing mit: Vokalhelden-Schulklassenkonzert

Education

Wenn die Vokalhelden zum Schulklassenkonzert einladen, dann ist eines sicher: Nicht nur der Chor auf dem Podium, sondern auch die im Publikum sitzenden Schulkinder bekommen die Möglichkeit, aus voller Kehle zu singen. Zu singen bedeutet Spaß, Freude und gute Laune!

Vokalhelden Kinderchöre Level 1
Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Gäste

Vokalhelden-Schulklassenkonzert

Wenn die Vokalhelden zum Schulklassenkonzert einladen, dann ist eines sicher: Nicht nur der Chor auf dem Podium, sondern auch die im Publikum sitzenden Schulkinder bekommen die Möglichkeit, aus voller Kehle zu singen. Zu singen bedeutet Spaß, Freude und gute Laune! Das Programm besteht aus bekannten Liedern des internationalen Repertoires. Zur Vorbereitung erhalten die Lehrerinnen und Lehrer ausgewählte Lieder mit Noten sowie eine Aufnahme der Begleitung. So kann ein Teil des Programms im Vorfeld im Schulunterricht oder in der Schulchorprobe erarbeitet werden; der andere Teil wird im Konzert gemeinsam spielerisch einstudiert. Eine Band bestehend aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und Gästen begleitet die jungen Sängerinnen und Sänger.

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldungen ist notwendig. Anmeldebeginn für Schulklassen ab Januar 2019.

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Kammerkonzert

Cédric Tiberghien - Klavier

Cédric Tiberghien, Klavier

Ludwig van Beethoven: Fünf Variationen D-Dur über »Rule Britannia« WoO 79
Morton Feldman: Last Pieces
Ludwig van Beethoven: Sechs leichte Variationen G-Dur über ein eigenes Thema WoO 77
John Cage: Sieben Haiku
Ludwig van Beethoven: Neun Variationen c-Moll über einen Marsch von Dressler WoO 63
George Crumb: Processional
Ludwig van Beethoven: Zwölf Variationen C-Dur über das »Menuett à la Viganò« WoO 68
John Cage: In a Landscape
Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen C-Dur über »God save the King« WoO 78

Einführung: 19:15 Uhr

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Kammerkonzert

Philharmonisches Oktett Berlin

Philharmonisches Oktett Berlin:
Daishin Kashimoto, Violine
Romano Tommasini, Violine
Amihai Grosz, Viola
Christoph Igelbrink, Violoncello
Esko Laine, Kontrabass
Wenzel Fuchs, Klarinette
Stefan Dohr, Horn
Mor Biron, Fagott


Hugo Kaun: Oktett in F op. 34
Toshio Hosokawa: Oktett Uraufführung Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker
Franz Schubert: Oktett F-Dur D 803

Auch im Bereich der Musik lässt sich mitunter beobachten: Im eigenen Land gilt der Prophet wenig. Das zeigt sich am Beispiel des 1863 in Berlin geborenen Komponisten Hugo Kaun. Nach Studien an der Königlichen Hochschule für Musik (heute: Universität der Künste Berlin) ließ sich der als Sohn eines Textilfabrikanten geborene Kaun 1887 in den Vereinigten Staaten von Amerika nieder, wo er nach weiterführenden musikalischen Studien als Hochschullehrer, Chorleiter und Dirigent tätig war und in finanziell schwierigen Zeiten auch als Komponist von Unterhaltungsmusik in Erscheinung trat. Seine Freundschaft mit dem aus Ostfriesland stammenden, seit Jugendtagen in den USA lebenden Dirigenten Theodore Thomas führte dazu, dass das von diesem 1891 ins Leben gerufene Chicago Symphony Orchestra auch Symphonien von Kaun zur Aufführung brachte. 1902 kehrte Kaun nach Berlin zurück, wo er zunächst an der Akademie der Künste, dann am Konservatorium der Musik Klindworth-Scharwenka unterrichtete. Dass Kauns der Ästhetik der Spätromantik verpflichtete Musik nach dem Tod ihres Komponisten im Jahre 1932 während der Zeit des Nationalsozialismus besonders häufig aufgeführt wurde – Kaun war gut mit dem auf Richard Strauss als Präsident der Reichsmusikkammer folgenden Peter Raabe befreundet gewesen – erschwerte nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine vorurteilsfreie Bewertung.

Mit dem Philharmonischen Oktett Berlin stellt eine der ältesten und traditionsreichsten Kammermusikformationen der Berliner Philharmoniker ein während Kauns amerikanischer Zeit entstandenes Werk neu zur Diskussion: das melodienselige, alle Ausdrucksregister der Besetzung virtuos ziehende Oktett op. 34 aus dem Jahr 1891. Außerdem gibt es als Uraufführung ein von der Stiftung Berliner Philharmoniker in Auftrag gegebenes neues Werk des 1955 geborenen japanischen, u. a. in Berlin und Freiburg im Breisgau in die Lehre gegangenen und in der Vergangenheit bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik als Dozent tätigen Komponisten Toshio Hosokawa zu erleben.

Den Abschluss des Abends bildet jenes Werk, das die Formation eines gemischten, Blas- und und Streichinstrumente auf den Plan rufenden Oktetts ureigentlich ins Leben rief: Franz Schuberts 1824 entstandenes Oktett in F-Dur. In sechs Sätzen, die formal noch in der Tradition des Divertimentos stehen, im Bereich des Ausdrucks aber bereits in symphonische Bereiche vordringen, lotet Schuberts Werk alle Möglichkeiten der Besetzung aus und setzt bis heute Maßstäbe für Gattungsbeiträge aus der Feder anderer Komponisten.

Einführung: 19:15 Uhr

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Kammerkonzert

Berliner Barock Solisten

Berliner Barock Solisten
Reinhard Goebel, Leitung
Benjamin Appl, Bariton
Christoph Hartmann, Oboe


Carl Philipp Emanuel Bach: »Ich bin vergnügt mit meinem Stande«, Kantate Wq deest
(Benjamin Appl, Bariton)
Monsieur Bach de Berlin: Sinfonia für Streicher und Basso continuo F-Dur
Johann Christoph Friedrich Bach: Pygmalion, Kantate für Bass, Streicher und Basso continuo über einen Text von Karl Wilhelm Ramler
(Benjamin Appl, Bariton)
Wilhelm Friedemann Bach: Sinfonia für Streicher und Basso continuo B-Dur Fk 71
Johann Sebastian Bach: »Ich habe genug«, Kantate für Bass, Oboe, Streicher und Basso continuo BWV 82
(Benjamin Appl, Bariton; Christoph Hartmann, Oboe)

Die Berliner Barock Solisten machen ihrem Namen gleich in zweifacher Weise alle Ehre. Denn die Musikerinnen und Musiker verfügen nicht nur über eine außergewöhnliche künstlerische Kompetenz in Sachen historischer Aufführungspraxis, alle sind auch herausragende Solisten. Im Mai 2018 haben die Berliner Barock Solisten Reinhard Goebel zu ihrem neuen künstlerischen Leiter ernannt: »Ich sehe die Zukunft der Orchestermusik des Barock in den Händen moderner Ensembles – der Fetisch ›Originalinstrument‹ hat ausgedient, nicht aber der profund gebildete Fachmann, der ein Orchester in die Tiefendimensionen der Kompositionen führt« (Reinhard Goebel). 2020 feiern die Berliner Barock Solisten ihr 25-jähriges Bestehen.

In diesem Jubiläumskonzert widmen sie sich Musik der weitverzweigten Bach-Familie, die zwei Jahrhunderte lang unzählige Kantoren, Organisten und Stadtpfeifer in vielen Städten Thüringens stellte. Den Anfang macht die erst 2009 wiederentdeckte Kantate »Ich bin vergnügt mit meinem Stande« von Carl Philipp Emanuel Bach. Bei dem um 1733 entstandenen Werk für Bariton, Streicher und Basso continuo, das sich im musikalischen Bestand der Stadtkirche im sächsischen Mügeln wieder anfand, handelt es sich um die älteste erhaltene Vokalkomposition des berühmtesten der Bach-Söhne: Stilistisch ist sie noch deutlich im Barockzeitalter verhaftet. Nach einer unter dem Autorennamen »Monsieur Bach de Berlin« überlieferten Sinfonia F-Dur (C. P. E. Bach?) steht die weltliche Kantate Pygmalion von Johann Christoph Friedrich Bach auf dem Programm, des nach Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel dritten Sohns des Leipziger Thomaskantors. Nach einer B-Dur-Sinfonia des ältesten Sohns Wilhelm Friedemann erklingt abschließend Johann Sebastian Bachs Kantate »Ich habe genug« BWV 82. Es singt der Bariton Benjamin Appl, die obligaten Oboenpartien übernimmt Christoph Hartmann.

Einführung: 19:15 Uhr

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Konzert

Carte blanche

Karajan-Akademie

Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Eintritt frei.

Veranstalter: Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker e.V.

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Konzert

Berliner Philharmoniker | Daniel Stabrawa

Berliner Philharmoniker
Daniel Stabrawa, Violine und Leitung


Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207
Andrzej Panufnik: Konzert für Violine und Streichorchester
Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485

»Für mich war es schon als Kind klar, dass ich Geiger werden würde«, erzählte Daniel Stabrawa in einem Interview für die Digital Concert Hall. Seine Leidenschaft für das Instrument und die Musik prädestinierten ihn geradezu für diesen Beruf. 1983 wurde der gebürtige Krakauer Mitglied der Berliner Philharmoniker, 1986 übernahm er von Michel Schwalbé die Stelle des Ersten Konzertmeisters. Seither kennt ihn das Publikum der Berliner Philharmoniker vor allem in dieser Funktion, der ebenso souverän wie unaufdringlich die Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester koordiniert und immer wieder mit wunderbar gestalteten Solopassagen betört. Auch als Solist tritt Daniel Stabrawa regelmäßig vor das Orchester. Zuletzt war er 2016 unter der Leitung von Sir Simon Rattle mit Karol Szymanowskis Zweiten Violinkonzert zu erleben. In diesem Programm erscheint er allerdings nicht nur als Sologeiger, sondern auch als Dirigent. Die Orchesterleitung hat er Mitte der 1990er-Jahre für sich entdeckt, im Laufe der Zeit wurde diese Tätigkeit für ihn immer wichtiger, nicht zuletzt dank der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles und Künstlern.

Daniel Stabrawa und die Berliner Philharmoniker eröffnen das Konzert mit dem Violinkonzert B-Dur KV 207, das Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von 17 Jahren schrieb. Mozart, der selbst ein hervorragender Geiger war und die Möglichkeiten des Instruments genau kannte, schuf mit diesem Werk ein ebenso berührendes wie virtuoses Stück. Zwei lebhaft und brillant gestaltete Ecksätze umrahmen einen Mittelsatz, in dem die Geige – getragen vom Orchester – einen innigen, melodisch-ausgreifenden Gesang anstimmt.

Die gesanglichen und lyrischen Seiten der Violine kommen auch in Andrzej Panufniks Violinkonzert zur Geltung. Der polnische Komponist, der 1954 nach England emigrierte, hat das Stück Anfang der 1970er-Jahre für Yehudi Menuhin geschrieben. »Als mich Menuhin bat, für ihn ein Violinkonzert zu komponieren, dachte ich sofort an seine einzigartigen spirituellen und poetischen Qualitäten und fühlte, ich sollte ihm die Möglichkeit geben, diese seltenen Gaben zur Geltung zu bringen und seine tiefe innere Musikalität nicht durch virtuoses Feuerwerk zu verdecken«, bemerkte der Komponist.

Den Abschluss des Programms bildet wieder ein Jugendwerk: Franz Schubert komponierte seine B-Dur-Symphonie mit 19 Jahren. Noch sind seine großen Vorbilder Josef Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart unüberhörbar, doch in Hinblick auf die unkonventionelle harmonische Gestaltung und die unverwechselbare Melodik zeigt sie doch bereits Schuberts einzigartiger Individualstil.

Einführung: 19:15 Uhr

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Kammerkonzert

Philharmonischer Salon

Rufus Beck, Sprecher
Concerto Melante
Raimar Orlovsky, Violine und Leitung
Cordelia Höfer, Hammerklavier
Götz Teutsch, Programmgestaltung


Texte von Giacomo Casanova: Aus Geschichte meines Lebens

Musik von Antonio Vivaldi, Domenico Gallo, Baldassare Galuppi und Giuseppe Sammartini

Ein Albtraum: Am 26. Juli 1755 wurde Giacomo Girolamo Casanova auf Befehl der Inquisition in Venedig von »dreißig bis vierzig Häscher[n]« verhaftet und umgehend in die berüchtigten »Piombi« oberhalb der Sala dei Inquisitori unter dem Bleidach des Dogenpalastes gebracht – ein Hochsicherheitsgefängnis mit katastrophalen Haftbedingungen. Nachdem sich die dicke, eisenbeschlagene Tür von nur dreieinhalb Fuß hinter ihm geschlossen hatte (Casanova war fünf Fuß neun Zoll groß, also knapp 1,80 Meter), fand er sich in einem engen, niedrigen Raum ohne Bett und Stuhl; für Möblierung und Verpflegung hatten die Häftlinge selbst aufzukommen. Eine winzige Luke ließ nur diffuses Tageslicht herein, überall Staub und Dreck, furchtbare Hitze.

Er habe, schrieb der Abenteurer in seiner spektakulären Geschichte meines Lebens, die Fensterluke nicht sehen können, im Zwielicht aber die Ratten, groß wie Hasen. Sofort nach der Verhaftung begann er mit der Planung seiner Flucht. Aus einem Riegel fertigte er sich einen »Spieß« an, »der die Dicke eines Spazierstockes hatte und etwa zwanzig Zoll lang war«. Mit ihm hackte er unter seinem Bett »ein Loch von zehn Zollen« in den Boden. Erst der zweite Fluchtversuch gelang: In der Nacht zum 1. November 1756 verließen Casanova und sein Mitgefangener Marino Balbi ihre Zellen, gelangten aufs Dach, durch ein Fenster wieder zurück in den Dogenpalast, den sie durch einen der Haupteingänge verließen; ihnen öffnete die Palastwache, wohl geblendet von Casanovas eleganter Kleidung, die er sich hatte beschaffen können.

Im Philharmonischen Salon widmet sich Gastgeber Götz Teutsch dem Leben Casanovas, dessen Memoiren das Opus magnum seines schriftstellerischen Schaffens bildet. Die von Götz Teutsch zusammengestellten Texte liest der Theater- und Filmschauspieler Rufus Beck, der auch ein erfolgreicher Synchron-- und Hörbuchsprecher (Harry Potter) ist. Auf dem musikalischen Programm stehen Werke der Venezianer Antonio Vivaldi, Domenico Gallo und Baldassare Galuppi sowie des »Frühklassikers« Giuseppe Sammartini. Unter der Leitung von Raimar Orlovsky spielt das »historisch informierte« Concerto Melante. Die Pianistin Cordelia Höfer ist in diesen Konzerten an einem Hammerflügel zu erleben.

Einführung: 15:15 Uhr

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Konzert

Chamber Orchestra of Europe | Renaud Capuçon

Chamber Orchestra of Europe
Renaud Capuçon Violine


Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 »Kreutzer-Sonate« (Bearbeitung für Violine und Streicher von Richard Tognetti)
Franz Schubert: Streichquartett d-Moll D 810 »Der Tod und das Mädchen« (Bearbeitung für Streichorchester von Gustav Mahler)

Im zweiten Konzert, welches das 1981 von ehemaligen Mitgliedern des European Community Youth Orchestra gegründete Chamber Orchestra of Europe in dieser Saison auf Einladung der Stiftung Berliner Philharmoniker gibt, stehen zwei kammermusikalische Schlüsselwerke des 19. Jahrhunderts in Orchesterbearbeitungen auf dem Programm. Ludwig van Beethoven schrieb seine Violinsonate A-Dur op. 47 in den Jahren 1802/1803 für den als Kind einer Polin und eines Äthiopiers geborenen Geiger George Polgreen Bridgetower (1778 – 1860), mit dem er das Werk am 24. Mai 1803 im Wiener Augarten auch aus der Taufe hob. Erst nachdem es zu einem Zerwürfnis zwischen Komponist und Geiger gekommen war, widmete Beethoven das Werk vor seiner Drucklegung im Jahr 1804 dann dem französischen Violinvirtuosen Rodolphe Kreutzer (1766 – 1831), über den er schrieb: »Dieser Kreutzer ist ein guter, lieber Mensch, der mir bej seinem Aufenthalte sehr viel Vergnügen gemacht hat, seine Anspruchslosigkeit und Natürlichkeit ist mir viel lieber als alles Exterieur oder inferieur der meisten Virtuosen – da die Sonate für einen tüchtigen Geiger geschrieben ist, umso passender ist die Dedication an ihn.«

Dass er die Interpreten, aber auch die Hörer des fortan »Kreutzer-Sonate« genannten Werks mit seinerzeit unbekannten Herausforderungen konfrontierte, war Beethoven wohl bewusst: Nicht umsonst wies er die Komposition im Erstdruck als »Sonate für Klavier und eine obligate Violine, geschrieben in einem sehr konzertanten Stil, fast wie dem eines Konzerts« (»Sonata per il Pianoforte ed un Violino obligato, scritta in uno stile molto concertante, quasi come d'un concerto«) aus. Besonders deutlich hörbar wird dieser Aspekt in der Bearbeitung der »Kreutzer-Sonate« für Violine und Streichorchester, die der Australier Richard Tognetti – seines Zeichens künstlerischer Leiter und Konzertmeister des Australian Chamber Orchestras – erstellt hat. Den Violinpart übernimmt in dieser Aufführung mit Renaud Capuçon einer der charismatischsten Geiger unserer Tage.

20 Jahre nachdem Beethovens »Kreutzer-Sonate« im Druck herausgekommen war, schrieb Franz Schubert das Streichquartett d-Moll D 810. Wie auch Beethoven gestaltete Schubert den langsamen Satz als Folge von Variationen. Das ihnen zugrundeliegende Thema basiert auf den ersten Takten der Matthias-Claudius-Vertonung »Der Tod und das Mädchen«, die Schubert im Jahr 1817 komponiert hatte. Den orchestralen Charakter dieses Streichquartetts hat Gustav Mahler in den 1890er-Jahren dazu bewogen, das formal groß dimensionierte Werk für Streichorchester zu bearbeiten.

Einführung: 19:15 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation.

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Konzert

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker
Zoi Tsokanou, Dirigentin
Marlis Petersen, Sopran


Akademie VI

Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (1. Satz)
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (2. Satz)
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (3. Satz)
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (4. Satz)
Ernst Krenek: Ô Lacrimosa… für Sopran und sieben Instrumente op. 48a
Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr. 2 es-Moll für kleines Orchester op. 38
Manfred Trojahn: Terzinen über Vergänglichkeit für Sopran und Orchester
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (5. Satz)
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (6. Satz)
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (7. Satz)
Johann Sebastian Bach: »Mein Herze schwimmt in Blut«, Kantate BWV 199 (8. Satz)
Walter Braunfels: Die Gott minnende Seele nach Gedichten von Mechthild von Magdeburg op. 53
Ernst Krenek: Monolog der Stella für Sopran und Orchester op. 57a

Einführung: 19:15 Uhr

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Konzert

Berliner Philharmoniker | Tugan Sokhiev

Berliner Philharmoniker
Tugan Sokhiev, Dirigent
Emmanuel Pahud, Flöte


Aram Chatschaturjan: Konzert für Flöte und Orchester, Transkription von Jean-Pierre Rampal nach dem Violinkonzert d-Moll
Igor Strawinsky: Le Sacre du printemps (revidierte Fassung von 1947)

Die Berliner Philharmoniker, schrieb der Tagesspiegel, inspiriere Tugan Sokhievs »gestisch-sinnliches Dirigat« zu einer »derart differenzierten Spielweise (und sichtlichen Spielfreude), dass man sich mehr solcher Showmaster am Pult des Scharoun-Baus wünschte«. Grund zur Vorfreude, denn der ehemalige DSO-Chefdirigent und jetzige Musikdirektor des Moskauer Bolschoi-Theaters ist nun erneut am Pult der Berliner Philharmoniker zu Gast.

Im ersten Programmteil steht ein Werk Aram Chatschaturjans auf dem Programm, dessen Säbeltanz eine für den Komponisten zweifelhafte Berühmtheit erlangte: »Ehrenwort, wenn ich gewusst hätte, dass er solche Popularität erlangen und meine anderen Werke mit dem Ellenbogen wegstoßen würde, hätte ich ihn niemals geschrieben! Irgendwo im Ausland hat man mich schon als ›Mister Säbeltanz‹ angekündigt […]« Doch nicht Chatchaturjans »ungehorsames und lärmendes Kind« seiner »musikalischen Familie« wird Tugan Sokhiev dirigieren, sondern die ätherische Flöten-Transkription seines Violinkonzerts, die Jean-Pierre Rampal auf Vorschlag des Komponisten angefertigt hat. In ihr zeigt sich einmal mehr die für Chatschaturjan typische Verbindung traditioneller musikalischer Modelle mit Elementen der mitreißenden transkaukasischen Folklore, die in brillanter Orchestrierung vor dem Hörer ausgebreitet wird. Den Flötenpart übernimmt in diesen Konzerten der philharmonische Soloflötist Emmanuel Pahud.

Nach der Pause steht mit Igor Strawinskys Le Sacre du printemps ein Werk auf dem Programm, dessen Premiere als einer der größten Theaterskandale in die Musikgeschichte eingegangen ist: Laut der Überlieferung von Jean Cocteau revoltierte an jenem Abend des 29. Mai 1913 der Saal des Pariser Théâtre des Champs-Élysées »von Anfang an. Man lachte, höhnte, pfiff, ahmte Tierstimmen nach, und vielleicht wäre man dessen auf die Dauer müde geworden, wenn nicht die Menge der Ästheten und einige Musiker in ihrem übertriebenen Eifer das Logenpublikum beleidigt, ja tätlich angegriffen hätten.« Kein Zweifel: Strawinskys Sacre verstörte die Zeitgenossen, weshalb das naheliegende Bonmot vom »Massacre du printemps« schnell die Runde machte. Laut amtlichem Polizeibericht waren nach der Uraufführung 27 leichtverletzte Damen und Herren aus der Hautevolee zu beklagen. Dennoch: Bereits während der dritten konzertanten Aufführung, die unter der Leitung von Pierre Monteaux am 5. April1914 im Pariser Casino stattfand, erlebte das energiegeladene Jahrhundertwerk, das die Musikgeschichte in neue Bahnen lenkte, seinen Durchbruch.

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Konzert

Lunchkonzert

Eintritt frei.

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Konzert

In memoriam Mariss Jansons

Berliner Philharmoniker
Noah Bendix-Balgley, Violine und Leitung
Denis Matsuev, Klavier
Guillaume Jehl, Trompete


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«

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Kinderkonzert

Sommerkonzert der Vokalhelden

Vokalhelden Kinderchöre Level 2
Vokalhelden Jugendchor Level 3
Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Gäste


Die Philharmonie Berlin hat schon einige musikalische Highlights erlebt. Aber die Konzerte der Vokalhelden sind dann doch immer wieder etwas Besonderes und emotionale Höhepunkte. Neben kurzen Liedern, die von den verschiedenen Altersgruppen präsentiert werden, gibt es ein 45 minütiges Hauptwerk. Es wird vom Level 2, dem Jugendchor sowie einem Projektchor – also insgesamt 200 Sängerinnen und Sängern - vorgetragen. In dem Werk The Voyage des britischen Komponisten Bob Chilcott geht es ums Reisen: Die Mitwirkenden nehmen darin die Rolle des Erzählers ein und begleiten die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Schiffsreise.

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Kinderkonzert

Education

Kitakonzert 3-2-1-LOS!

(nur für Kita-Gruppen nach vorheriger Anmeldung)

Anmeldung über das PalaisPopuplaire; Informationen folgen.

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Konzert

Lunchkonzert

Eintritt frei

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Kammerkonzert

Mitglieder der Berliner Philharmoniker | Petersen | Lademann

Kammermusik

Marlis Petersen, Sopran
Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Stephan Matthias Lademann, Klavier


Naturbilder: Karl Weigl
Fünf Lieder für Sopran und Streichquartett op. 40
Karl Weigl: Fünf Lieder für Sopran und Klavier aus Phantasus op. 9
Franz Schubert: Fünf Lieder
Theodor Kirchner: Die schönen Augen der Frühlingsnacht, Sechs Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sieben Bagatellen für Streichquartett von Aribert Reimann

Im künstlerischen Schaffen von Marlis Petersen stellt neben einer erfolgreichen Opernlaufbahn – von der Fachzeitschrift Opernwelt wurde die vielseitige Sopranistin sowohl 2004 als auch 2010 zur »Sängerin des Jahres« gekürt – in jüngster Zeit der Liedgesang einen weiteren Schwerpunkt dar. Ihren Liederabend in der Reihe Philharmonische Kammermusik stellt Marlis Petersen, die in der Saison 2019/2020 Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern ist, unter das Motto »Naturbilder«.

Mit Franz Schubert ist wie selbstverständlich der Großmeister der Gattung »Klavierlied« in dem Programm vertreten. Ansonsten gilt es, zwei Entdeckungen zu machen. Da ist zu einem der 1881 in Wien als Sohn einer jüdischen Bankiersfamilie geborene Karl Weigl. Mit Arnold Schönberg, Anton Webern und Gustav Mahler befreundet, wurde Weigl, der ab 1918 auch eine Professur am Neuen Konservatorium seiner Heimatstadt innehatte, von Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler oder George Szell gefördert. Dann erfolgte mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten eine Zäsur in der künstlerischen Laufbahn des Komponisten: Weigl musste 1938 in die Vereinigten Staaten emigrieren, wo er trotz der Unterstützung von Koryphäen wie Arnold Schönberg oder Bruno Walter nicht an seine europäischen Erfolge als Komponist anknüpfen konnte, sondern vor allem als Pädagoge in Erscheinung trat. Der Cellist Pablo Casals prophezeite damals dennoch: »Die Musik von Karl Weigl wird nicht verloren gehen, man wird auf sie zurückkommen, wenn der Sturm aufgehört hat.«

Der zweite Unbekannte des Abends ist Theodor Kirchner: Zwei Komponistengenerationen älter als Weigl, war der von Felix Mendelssohn Bartholdy geförderte, eng mit Johannes Brahms befreundete Kirchner als Organist und Dirigent zunächst in der Schweiz tätig, bevor er 1872 nach Deutschland zurückkehrte, wo er nach Zwischenstopps in Meiningen und Würzburg ab 1883 am Dresdner Konservatorium lehrte. Kirchners umfangreiches Œuvre wird ebenso wie jenes Weigls seit einigen Jahren neu entdeckt – u. a. von dem Berliner Komponisten Aribert Reimann, der einen Liedzyklus von Kirchner für Sopran und Streichquartett bearbeitet und mit verbindenden instrumentalen Zwischenspielen versehen hat. Von hier spannt sich ein Bogen zu Weigls für Sopran und Streichquartett komponierten 5 Liedern op. 40 aus dem Jahr 1934. Die musikalischen Partner von Marlis Petersen sind in diesem Konzert der Pianist Matthias Lademann sowie Streicher aus den Reihen der Berliner Philharmoniker.

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Konzert

Berliner Philharmoniker | Dudamel

Berliner Philharmoniker
Gustavo Dudamel, Dirigent
Anett Fritsch, Sopran
Alisa Kolosova, Mezzosopran
Rundfunkchor Berlin
Gijs Leenaars, Chor-Einstudierung


Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehung«

Gustavo Dudamel gehört zu den Gästen der Berliner Philharmoniker, die nahezu jährlich und oftmals für zwei Konzertprogramme eingeladen werden. Mit gutem Grund. Denn sein Markenzeichen ist ein energiegeladener Musizierstil, der die Musiker des Orchesters wie das Publikum gleichermaßen elektrisiert und mitreißt. Erstaunlich auch die große künstlerische Bandbreite des Repertoires, das er bislang mit den Philharmonikern realisierte: Es umfasst Werke russischer und französischer Komponisten, reicht von Mozart und Beethoven über Schubert, Schumann, Brahms und Wagner bis zur Neuen Musik. Einem Komponisten fühlt sich der gebürtige Venezolaner allerdings besonders nahe: Gustav Mahler. Mit ihm fing seine Dirigentenlaufbahn sozusagen an – im doppelten Sinne: So war das erste Werk das er, gerade 16-jährig, dirigierte Mahlers Erste Symphonie. Außerdem gewann er 2004 den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker. Anschließend ging es auf der Karriereleiter steil hinauf.

Bei den Berliner Philharmonikern hat er bereits die Erste, Dritte und Fünfte Symphonie des Komponisten aufgeführt. In dieser Saison widmen sich Dirigent und Orchester der Zweiten, der sogenannten Auferstehungssymphonie. Existenzielles Ringen um das menschliche Sein im Angesicht des unendlichen Universums ist das Thema dieses Werks. Lange suchte Mahler nach einer adäquaten Form – und dann kam ihm ausgerechnet bei der Totenfeier Hans von Bülows, dem ersten großen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, die zündende Idee für seine Zweite Symphonie. »Da intonierte der Chor von der Orgel den Klopstock-Choral Auferstehen«, schrieb er. »Wie ein Blitz traf mich dies und alles stand ganz klar und deutlich vor meiner Seele!« Klopstocks Worte bestätigten ihm, was ihn schon lange umtrieb: im Finalsatz einen Chor einzusetzen, zusammen mit einer Sopran- und Altsolostimme. Mahler vereint in dieser fünfsätzigen Symphonie verschiedene Gattungen – Symphonie, Symphonische Dichtung, Symphonie-Kantate – und sprengt damit das damals übliche Formschema. Der Anfangssatz mit dem düsteren, marschähnlichen Hauptthema und dem lyrischen Seitenthema beschreibt die Totenfeier für einen geliebten Menschen. Er bildet das Pendant zum großen Chorfinale, das nach apokalyptischen Tönen in Klopstocks hymnisches Gedicht Auferstehen mündet. Die drei kurzen Mittelsätze führen in ganz andere Welten: in eine heitere Tanzveranstaltung, ans Wasser zu den Fischen und in die Gebetsszene einer naiven, gläubigen Seele. Für die Uraufführung engagierte der Komponist die Berliner Philharmoniker, die im März 1895 zunächst die ersten drei Sätze, im folgenden Dezember die gesamte Symphonie präsentierten.

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Kammerkonzert

Stegner | Shahyar | Mirarab u.a.

Kammermusik

Martin Stegner, Viola
Golnar Shahyar, Stimme, Gitarre, Klavier und Perkussion
Mahan Mirarab, Gitarre, Fretless Guitar und Oud
Amir Wahba, Perkussion
BigBand der Deutschen Oper Berlin
Manfred Honetschläger, Posaune, Leitung und Arrangements
Martina Bárta, Gesang


IPPNW-Benefizkonzert zugunsten von MitMachMusik - Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e. V.

Jazzkonzert

Grenzenlos – der Sound des Iran von heute − Persischer kammermusikalischer Jazz

Basie and Beyond − Musik u. a. von Count Basie, Duke Ellington und Thad Jones

Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts und der Stiftung Berliner Philharmoniker

Allein im Jahr 2015 kamen über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland, darunter schätzungsweise mehr als 300.000 Kinder. Diese größte Flüchtlingsbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg ist Konsequenz einer Reihe von schweren Krisen und Konflikten an den Außengrenzen Europas, wie etwa den Bürgerkriegen in Syrien und im Irak. Traumatisiert von Kriegs- und Fluchterlebnissen leben die Kinder auf engstem Raum in ghettogleichen Unterkünften – eingebettet im Spannungsfeld unterschiedlicher Kulturen, Religionen und politischer Überzeugungen.

Um geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Integration zu erleichtern, gründete eine Gruppe von Berliner Musikern, Kinderärzten, Musikpädagogen und freiwilligen Helfern im April 2016 den Verein MitMachMusik. Ihre Vision: gemeinsam zu musizieren, um sich in einer Sprache zu verständigen, die jeder versteht. »Die Kinder kommen hier an und sind sprachlos. Wir geben ihnen eine Stimme durch ihr eigenes Tun«, sagt Pamela Rosenberg, ehemalige Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker und Mit-Initiatorin des Projekts.

Zugunsten von MitMachMusik– Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e. V. veranstalten IPPNW-Concerts und die Stiftung Berliner Philharmoniker dieses Benefizkonzert. Unter dem Motto »Grenzenlos – der Sound des Iran von heute« präsentieren der philharmonische Bratscher Martin Stegner gemeinsam mit der iranischen Multiinstrumentalistin und Sängerin Golnar Shahyar, dem Gitarristen Mahan Mirarab und dem Percussionisten Amir Wahba persischen kammermusikalischen Jazz, während sich die BigBand der Deutschen Oper Berlin zusammen mit der Sängerin Martina Bárta unter der Leitung des Posaunisten Manfred Honetschläger Musik von Count Basie, Duke Ellington, Thad Jones und anderen widmet.

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Konzert

Late Night

Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Gustavo Dudamel, Dirigent


Lateinamerikanische Nacht

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Konzert

Carte blanche

Karajan-Akademie

Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Eintritt frei

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Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie ist seit mehr als 50 Jahren das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung 1963 noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Musik und Mensch im Mittelpunkt

Seit dem Eröffnungskonzert unter Leitung von Herbert von Karajan haben die Berliner Philharmoniker zusammen mit großartigen Dirigenten und Solisten ihrem Publikum viele grandiose Konzerte beschert. Im Oktober 2013 feierten das Orchester und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle den 50. Geburtstag ihres Hauses mit drei ganz unterschiedlichen Konzertereignissen, die die besonderen akustischen Möglichkeiten der Philharmonie eindrucksvoll zur Geltung brachten: die doppelchörige Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Inszenierung von Peter Sellars, das Festkonzert am 20. Oktober, das unter dem Motto »Raumklang« stand, und Arnold Schönbergs Gurre-Lieder.

Unsere Philharmonie-Sonderseite will Sie einladen, in die Geschichte, Architektur und Akustik dieses faszinierenden Hauses einzutauchen: mit Textbeiträgen aus verschiedenen Publikationen, mit einer kleinen Bildergalerie, die den Bau der Philharmonie von der Urskizze bis zur Fertigstellung dokumentiert, mit einem Video und unserer Geschichtssektion, in der Sie nicht nur viel Wissenswertes über das philharmonische Leben seid Erbauung des Konzertsaals finden, sondern einen gesamten Überblick über die Orchestergeschichte von der Gründung des »Philharmonischen Orchesters« bis heute.
Ticket-Hotline.: +49 (0)30.254 88-999

Anfahrtsmöglichkeiten

mit der U-Bahn:
Linie U2 - Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park

mit der S-Bahn:
Linien S1, S2, S25 Potsdamer Platz

mit dem Bus direkt bis zur Philharmonie:
Linien 148 (Philharmonie), 200 (Philharmonie), 248 (Kemperplatz)
weitere Buslinien: 129 und 341 (Potsdamer Brücke), 348 (Kulturforum)

mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Berliner Philharmonie

Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Klassik Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Konzerte / Klassik Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik Berlin, Postfach 280303
Konzerte / Klassik Berliner Singakademie Berlin, Charlottenstr. 56
Konzerte / Konzert Berliner Symphoniker Berlin, Wangenheimstr. 37-39
Konzerte / Klassik Philharmonischer Chor Berlin Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Klassik Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Konzerte / Konzert Neuer Marstall Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Schloßplatz 7
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Konzerte / Kirchenmusik Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Lietzenburger Str. 39
Konzerte / Konzert Extra Chor Brandenburg Ketzin, Paretz, Parkring 11c
Konzerte / Klassik Philharmonisches Kammerorchester Berlin Berlin, Akazienstraße 3
Konzerte / Klassik C. Bechstein Centrum Berlin Berlin, Kantstr. 17 / stilwerk
Konzerte / Klassik RIAS Kammerchor Berlin, Charlottenstraße 56

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