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Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie ist seit mehr als 50 Jahren das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung 1963 noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Musik und Mensch im Mittelpunkt

Seit dem Eröffnungskonzert unter Leitung von Herbert von Karajan haben die Berliner Philharmoniker zusammen mit großartigen Dirigenten und Solisten ihrem Publikum viele grandiose Konzerte beschert. Im Oktober 2013 feierten das Orchester und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle den 50. Geburtstag ihres Hauses mit drei ganz unterschiedlichen Konzertereignissen, die die besonderen akustischen Möglichkeiten der Philharmonie eindrucksvoll zur Geltung brachten: die doppelchörige Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Inszenierung von Peter Sellars, das Festkonzert am 20. Oktober, das unter dem Motto »Raumklang« stand, und Arnold Schönbergs Gurre-Lieder.

Unsere Philharmonie-Sonderseite will Sie einladen, in die Geschichte, Architektur und Akustik dieses faszinierenden Hauses einzutauchen: mit Textbeiträgen aus verschiedenen Publikationen, mit einer kleinen Bildergalerie, die den Bau der Philharmonie von der Urskizze bis zur Fertigstellung dokumentiert, mit einem Video und unserer Geschichtssektion, in der Sie nicht nur viel Wissenswertes über das philharmonische Leben seid Erbauung des Konzertsaals finden, sondern einen gesamten Überblick über die Orchestergeschichte von der Gründung des »Philharmonischen Orchesters« bis heute.

Kontakt

Berliner Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Str. 1
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30.254 88-0

 

Ticket-Hotline.: +49 (0)30.254 88-999

Anfahrtsmöglichkeiten

mit der U-Bahn:
Linie U2 - Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park

mit der S-Bahn:
Linien S1, S2, S25 Potsdamer Platz

mit dem Bus direkt bis zur Philharmonie:
Linien 148 (Philharmonie), 200 (Philharmonie), 248 (Kemperplatz)
weitere Buslinien: 129 und 341 (Potsdamer Brücke), 348 (Kulturforum)

mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

Kurs

Kreativstudio 2 - Musik@Home mit Säge

Education

Normalerweise findet man sie im holzverarbeitenden Gewerbe; doch man kann ihr auch Töne entlocken. Marlene Dietrich spielte sie, Schostakowitsch verwendete sie in seiner Oper Die Nase und Chatschaturjan gab mit ihr seinem Klavierkonzert einen besonderen Anstrich: Die Säge verzaubert mit einem sphärischen Ton, welcher der menschlichen Stimme sehr nahe ist.

Katharina Micada ist ausgebildete Sängerin und Vizeweltmeisterin der »singenden Säge« im Jahr 2011. Mit ihrem Instrument tritt sie nicht nur im Rahmen von musikalischen Salons auf, sie stand auch schon mit den Berliner Philharmonikern und anderen renommierten Orchestern auf der Bühne. In diesem Kreativstudio gibt sie ihr Wissen und die Technik, der Säge ein Singen zu entlocken, an die Teilnehmenden weiter.
Kammermusik

Vom Duo bis Quintett

Brahms Ensemble Berlin
Martin Helmchen, Klavier
Radek Baborák, Horn


Joseph Haas: Sonate für Horn und Klavier F-Dur op. 29
Johannes Brahms: Horntrio Es-Dur op. 40
Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

»Ich möchte mein Klavier zerschlagen«, schrieb Robert Schumann einmal in das zusammen mit seiner Frau Clara geführte Tagebuch – ein unmissverständliches Zeugnis der unterschwelligen Spannungen, von denen die ersten Ehejahre der Schumanns begleitet wurden. Nicht genug, dass der Komponist seiner Gattin den Erfolg als Pianistin neidete, weil es mit seinem Selbstverständnis unvereinbar war, dass eines von Claras Konzerten mehr Geld in die Haushaltskasse brachte, als ein halbes Jahr eigener publizistischer und kompositorischer Arbeit. Dem Tagebuch ist außerdem zu entnehmen: Die »leichten Wände« des gemeinsam bewohnten Hauses machten es unmöglich, dass beide Eheleute gleichzeitig ihrer Arbeit nachgingen.

Vorhang auf für folgende Szene: Robert sitzt im Arbeitszimmer und will komponieren. Weil Clara aber im Nebenzimmer übt, kann er vor lauter Tonleitern und Akkordketten keinen klaren musikalischen Gedanken fassen. Bleiben ihm zwei Möglichkeiten: Entweder die Feder beiseite legen, bis Clara ihre Etüden beendet hat und sich wieder Kindern und Küche (Robert zufolge der »Hauptberuf« seiner Frau) widmet – oder aus der Not eine Tugend machen und die Klangkaskaden aus dem Nebenzimmer in einer Komposition verarbeiten. Als er im Herbst 1842 an dem dritten Satz seines Klavierquintetts op. 44 arbeitete, entschied sich Schumann offensichtlich für die letztgenannte Möglichkeit: Denn klingt es nicht wie ein liebevoller Seitenhieb auf Claras Etüdenspiel, dass das Thema dieses Scherzos aus einer rhythmisierten Es-Dur-Tonleiter besteht, die in endlosen Sequenzen auf und ab durch diverse Tonarten geschickt wird?

Das Clara gewidmete Klavierquintett von Schumann bildet den zweiten Programmteil dieses Konzertes des 2010 von philharmonischen Streichern gegründeten Brahms Ensemble Berlin; am Klavier ist als Gast der 1982 in Berlin geborene Pianist Martin Helmchen zu hören. Vor der Pause interpretiert Helmchen mit dem ehemaligen philharmonischen Solohornisten Radek Baborák außerdem die Sonate op. 29 von Joseph Haas sowie – zusammen mit Baborák und Rachel Schmidt an der Violine – das 1865 entstandene Horntrio op. 40 von Schumann-Freund Johannes Brahms.
Kammermusik

Jazz at Berlin Philharmonic

Happy Birthday, Michael Wollny

Michael Wollny Trio:
Michael Wollny, Klavier
Christian Weber, Kontrabass
Eric Schaefer, Schlagzeug
Norwegian Wind Ensemble
Geir Lysne, Leitung
Gäste:
Heinz Sauer, Saxofon
Émile Parisien, Saxofon
Vincent Peirani, Akkordeon


»Michael Wollny 40« – Das Geburtstagskonzert

Kuratiert von Siggi Loch

Er ist nicht nur Deutschlands international erfolgreichster junger Jazzmusiker, er war auch schon beim Start von Jazz at Berlin Philharmonic mit von der Partie und hat in der Reihe so oft gespielt wie kein anderer. Da ist es nur recht und billig, wenn Michael Wollny auch seinen 40. Geburtstag mit einem Konzert im Großen Saal der Philharmonie begehen darf. Die Basiseinheit dieses musikalischen Festes bildet das aktuelle Michael Wollny Trio, besetzt mit dem langjährigen Weggefährten Eric Schaefer am Schlagzeug – »eines der heimlichen Zentralgestirne des deutschen Jazz«, wie ihn Die Zeit nennt – und dem jungen Bassisten Christian Weber. Jene Formation also, die mit dem Album Nachtfahrten erfolgreich an den Vorgänger und Wollnys endgültigen Durchbruch Weltentraum anknüpfen konnte.

Für den orchestralen Glanz, der diesem Ereignis zukommt, sorgt das Norwegian Wind Ensemble unter Leitung von Geir Lysne, mit dem das Michael Wollny Trio bereits eine improvisatorische Reise zum Mond unter dem Programmtitel Moon unternommen hat. Mit Lysne hat Wollny außerdem bereits beim Jazz at Berlin Philharmonic-Abend Monteverdi meets Morricone und – zusammen mit Det Norske Blåseensemble und Schaefer – bei der Vertonung des Stummfilmklassikers Nosferatu zusammengearbeitet. Wie es sich für eine Geburtstagsfeier gehört, werden außerdem einige Überraschungsgäste erwartet, die Wollny »in the spirit of Jazz« gratulieren – indem sie mit ihm musizieren.
Konzert

Lunchkonzert

Konzert

Carte blanche

Karajan-Akademie


Konzert

Klavierabend mit Yuja Wang

Yuja Wang, Klavier

Sergej Rachmaninow: Prélude D-Dur op. 23 Nr. 4
Sergej Rachmaninow: Étude-Tableau h-Moll op. 39 Nr. 4
Sergej Rachmaninow: Prélude e-Moll op. 32 Nr. 4
Sergej Rachmaninow: Prélude h-Moll op. 32 Nr. 10
Sergej Rachmaninow: Étude-Tableau es-Moll op. 39 Nr. 5
Sergej Rachmaninow: Prélude g-Moll op. 23 Nr. 5
Alexander Skrjabin: Klaviersonate Nr. 10 op. 70
György Ligeti: Étude Nr. 3
György Ligeti: Étude Nr. 9
György Ligeti: Étude Nr. 1
Sergej Prokofjew: Klaviersonate Nr. 8 B-Dur op. 84

Sie lässt ihre Finger in atemberaubender Schnelligkeit über die Klaviertasten tanzen, weshalb manche meinen, »Yuja Wang müsse mehr als zwei Hände haben« (Die Zeit). Nach frühem Unterricht wurde die chinesische Pianistin bereits als 9-Jährige am Konservatorium in Peking angenommen. Mit 14 ging sie nach Kanada, ein Jahr später wechselte sie an das Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo sie fünf Jahre lang bei der Klavierlegende Gray Graffman studierte: »Ich lernte genau hinzuschauen und die Intentionen des Komponisten im Notentext zu suchen.« Ersten Auszeichnungen bei Internationalen Wettbewerben folgte 2003 ihr Europadebüt, ein Jahr später ihr Einstand in den USA. Der entscheidende Karriereschub kam, als Yuja Wang 2007 als Einspringerin für die erkrankte Martha Argerich in Boston den Solopart von Tschaikowskys Erstem Klavierkonzert übernahm. Seitdem sorgt ihr perfektes Spiel und ihre charismatische Bühnenpräsenz weltweit für Begeisterung: »Das Erscheinen der chinesischen Pianistin Yuja Wang auf der musikalischen Bildfläche ist ein berauschendes und nervenaufreibendes Ereignis. Ihr zuzuhören bedeutet, seine Vorstellungen darüber, wie gut man überhaupt Klavier spielen kann, zu überprüfen« (San Francisco Chronicle).

2013 debütierte sie mit einem Klavierabend bei der Stiftung Berliner Philharmoniker und ist seitdem regelmäßig zu Gast, in dieser Saison sogar gleich drei Mal: als Kammermusikerin, als Gast der Orchesterkonzerte sowie im Rahmen dieses Klavierabends. Für das Programm dieses Abends hat Yuja Wang aus ihrem umfangreichen Repertoire, das von der Klassik bis ins Zeitgenössische reicht, Préludes und Études von so unterschiedlichen Komponisten wie Sergej Rachmaninow und György Ligeti ausgewählt. Außerdem spielt sie Alexander Skrjabins letzte, von ekstatischer Stimmung geprägte Zehnte Sonate sowie Sergej Prokofjews während des Zweiten Weltkriegs komponierte Sonate Nr. 8, über die Svjatoslav Richter einst schrieb: »Von allen Sonaten Prokofjews ist sie die reichste. Sie enthält ein ganzes Menschenleben mit all seinen Widersprüchlichkeiten.«
Kinderprogramm

Education

Kitakonzert 3-2-1-LOS!

Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker


Kinderkonzerte 3-2-1-LOS! eignen sich für Kinder von 2 bis 5 Jahren, die überschaubare Räume zum Wohlfühlen und ganz besondere Musik brauchen. Fesselnd, aber nicht zu kompliziert. Fantasievoll, aber nicht erschreckend. Kurzweilig, aber nicht simpel. Zum Mitsingen und Mitmachen, aber auch zum Stillwerden und Zuhören. 45 abwechslungsreiche Minuten, in denen Musik, die Musiker und ihre Instrumente ganz nah erlebt werden können.

Gemeinsam mit den Kindern erkunden die Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Stipendiaten der Karajan-Akademie verschiedene Musikstile und Instrumente, teils ergänzt durch Schauspieler oder Puppenspiel. Der eigens für die Kinderkonzerte mit Teppich und Kissen eingerichtete Hermann-Wolff-Saal lädt ein, es sich gemütlich zu machen oder aber auch zu tanzen. So kann jedes Kind seine eigene Form des Zuhörens und Musikgenießens finden.

(nur für Kita-Gruppen nach vorheriger Anmeldung)
Konzert

Lunchkonzert

Ramon Jaffé, Violoncello
Viktoria Litsoukova, Klavier


Robert Schumann: Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102
Ignaz Moscheles: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 E-Dur op. 121

Bei den Lunchkonzerten sind grundsätzlich Besucher aller Altersgruppen herzlich willkommen. Bitte beachten Sie aber, dass – anders als bei den Familien- und Kinderkonzerten unserer Education-Abteilung – die Konzeption der Lunchkonzerte nicht explizit auf Kinder ausgerichtet ist.

Mit Rücksicht auf die ausführenden Künstler und die anderen Konzertgäste bitten wir interessierte Eltern, vor dem Besuch eines Lunchkonzertes abzuwägen, ob ihr Kind ca. 45 Minuten still sitzen kann und möchte.
Disskusion

Der philharmonische Diskurs

Wolfgang Schäuble
Gero von Boehm
Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker


Zur Person…: Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Gero von Boehm

Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker spielen von Wolfgang Schäuble ausgewählte Werke
Konzert

Kreativstudio 4 - Musik@Home

Education

Zum Musizieren benötigt man nicht immer die Stradivari oder den Steinway. Auch in unserem Alltag begegnen uns immer wieder Instrumente, die wir zum Musizieren umfunktionieren können. Ob wir im Büro mit dem Druckerpapier experimentieren, das Leergut zum Klingen bringen oder in der Küche mit Schneebesen und Rührschüssel hantieren – all diese Materialien haben ihre eigenen Klangfarben und eignen sich hervorragend zum Improvisieren im Ensemble. Allroundmusiker und Musikpädagoge Martin Renner leitet die Teilnehmenden beim musikalischen Experimentieren an.
Konzert

Christiane Karg und Michael Nagy singen Hugo Wolf

Kammermusik

Christiane Karg, Sopran
Michael Nagy, Bariton
Gerold Huber, Klavier


Hugo Wolf: Italienisches Liederbuch Buch 1 und Buch 2

Es gibt Komponisten, die wurden nur durch ein einziges Genre berühmt: Bestes Beispiel ist Hugo Wolf, der als einer der wichtigsten Liederkomponisten der Spätromantik gilt. Hochemotional, expressiv und poetisch wusste er Gedichttexte musikalisch zu durchdringen. Die Sopranistin Christiane Karg und der Bariton Michael Nagy stellen in diesem Konzert die beiden Teile von Wolfs Italienischem Liederbuch vor, in denen es – wie könnte es auch anders sein – um die Freuden und Leiden der Liebe geht.
Konzert

Lunchkonzert

Adamello Quartett:
Clemens Linder, Violine
Nikolaus Kneser, Violine
Susanne Linder, Viola
Adele Bitter, Violoncello


Gottfried von Einem: Streichquartett Nr. 5 op. 87
Franz Schubert: Streichquartett Nr. 8 B-Dur D 112

Bei den Lunchkonzerten sind grundsätzlich Besucher aller Altersgruppen herzlich willkommen. Bitte beachten Sie aber, dass – anders als bei den Familien- und Kinderkonzerten unserer Education-Abteilung – die Konzeption der Lunchkonzerte nicht explizit auf Kinder ausgerichtet ist.

Mit Rücksicht auf die ausführenden Künstler und die anderen Konzertgäste bitten wir interessierte Eltern, vor dem Besuch eines Lunchkonzertes abzuwägen, ob ihr Kind ca. 45 Minuten still sitzen kann und möchte.
Kammermusik

Kammermusik mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker

Daishin Kashimoto, Violine
Maja Avramović, Violine
Joaquín Riquelme García, Viola
Stephan Koncz, Violoncello
Emmanuel Pahud, Flöte
Andreas Ottensamer, Klarinette


Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartett D-Dur KV 285
Antonín Dvořák: Streichquartett F-Dur op. 96 »Amerikanisches Quartett« (Bearbeitung für Flöte, Violine, Viola und Violoncello von Stephan Koncz)
Stephan Koncz: Paraphrase über Mozarts Oper Mitridate, re di Ponto KV 87 für Flöte, Klarinette und Streicher
Heitor Villa-Lobos: Chôros Nr. 2 für Flöte und Klarinette
Carl Maria von Weber: Klarinettenquintett B-Dur op. 34



Das »Amerikanische« Streichquartett gehört zu den bekanntesten Kammermusikwerken Antonín Dvořáks. Es ist ein heiteres und gelöstes Werk in der Pastoraltonart F-Dur, mit dem der Komponist erklärtermaßen die Traditionslinie des klassischen Streichquartetts fortsetzen wollte: »Als ich dieses Quartett […] schrieb«, so Dvořák, »wollte ich einmal etwas ganz Melodisches und Einfaches niederschreiben, und immerfort hatte ich Väterchen Haydn vor Augen, und deshalb ist es im Geist so einheitlich ausgefallen.« Cellist Stephan Koncz hat Dvořáks Geniestreich für Flöte, Violine, Viola und Violoncello arrangiert, sodass sein philharmonischer Kollege Emmanuel Pahud in diesem Konzert in die Rolle eines Streichquartett-Primarius schlüpfen kann.

Zuvor steht Wolfgang Amadeus Mozarts Flötenquartett D-Dur KV 285 auf dem Programm – ein inniges und melodisches Werk, dessen Mittelsatz zu keinem wirklichen Abschluss findet, sondern direkt zum finalen Rondo überleitet, in dem ein wahres melodisches Feuerwerk gezündet wird. Weiter an diesem Abend vertreten: eine Opernparaphrase aus Mozarts Oper Mitridate, re di Ponto für Flöte, Klarinette und Streicher, erneut aus der Feder von Stephan Koncz. Das Bühnenwerk, Mozarts erste Opera seria voller ergreifender Verzweiflungsszenen, pathetischen Abschieden und furiosen Zornesausbrüchen, hatte am 26. Dezember 1770 in Mailand Premiere und wurde etwa 20 Mal vor vollem Haus wiederholt: »Die Opera unseres Sohnes«, schrieb Leopold Mozart nicht ohne Stolz am 5. Januar 1771 nach Salzburg, »gehet mit allgemeinen Beyfall forth […].«

Mehr als 150 Jahre später entstand Heitor Villa-Lobos’ Chôros Nr. 2 für Flöte und Klarinette, das mit seinen unablässig wechselnden Taktarten und verschiedenen Rhythmen, die gleichzeitig erklingen, wie eine spontane Improvisation wirkt. Abgerundet wird der abwechslungsreiche Abend mit Carl Maria von Webers vor Vitalität nur so strotzendem Klarinettenquintett op. 34, in dem die von Andreas Ottensamer gespielte Klarinettenstimme mit brillanten, koloraturartigen und weit gespannten Läufen klar im Mittelpunkt steht.
Konzert

Simon Rattle und Krystian Zimerman mit Bernsteins Zweiter Symphonie

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Krystian Zimerman, Klavier


Leonard Bernstein: Symphonie Nr. 2 »The Age of Anxiety« für Klavier und Orchester
Andrew Norman: Neues Werk im Auftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker Uraufführung
Magnus Lindberg: Agile Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker Uraufführung
Brett Dean: Notturno inquieto Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker Uraufführung
Scott Bradley: Musik zur Zeichentrickserie Tom and Jerry
Erich Wolfgang Korngold: The Adventures of Robin Hood, Symphonisches Porträt für Orchester, arrangiert von John Mauceri (Auszüge)

Wystan Hugh Auden war ein charmanter Moralist, elegisch und gnadenlos, liebend und leidend zugleich. Mit The Age of Anxiety schuf er eine historisch-psychologisierende Seelen- und Zeitdiagnose im Gewand eines barocken Hirtengedichts: »Lüge und Lethargie kontrollieren die Welt in ihren Phasen des Friedens. Was der Schmerz lehrte, ist bald vergessen; wir feiern, was geschehen sollte, als wäre es geschehen, blenden uns durch unsere Großspurigkeit. Dann kommt sie zurück, die Angst, die wir fürchten.« Den äußeren Rahmen der Handlung geben die vier Protagonisten vor, die in einer New Yorker Bar ins Gespräch kommen und – der Alkohol löst die Schranken der inneren Zensur – manche Erkenntnis bezüglich des Kriegs, der eigenen Weltsicht und des eigenen Glaubens zur Sprache bringen: Ein erdachtes Gespräch zwischen durchschnittlichen Menschen, Chor eines Dramas (das ausbleibt) sowie Hymne und Elegie.

Das Poem, für das Auden mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, inspirierte Leonard Bernstein zu seiner gleichnamigen Symphonie: »Die wesentliche Linie von Audens Gedicht«, so der Komponist, »ist das Protokoll unserer schwierigen und problematischen Suche nach Glauben. Am Ende anerkennen zwei der vier Charaktere den Glauben und offenbaren zugleich ihre Unfähigkeit, sich im täglichen Leben danach zu richten.« In der Partitur, in welcher kaleidoskopartig die unterschiedlichsten Musikstile durcheinandergewirbelt werden, übernimmt das konzertierende Soloklavier symbolische Funktion: »Der Pianist«, so Bernstein, »liefert einen fast autobiografischen Protagonisten, der vom Orchester im modernen Sinne analytisch gespiegelt wird.« In der Berliner Philharmonie übernimmt kein Geringerer als Krystian Zimerman den von jazzigen Synkopen durchzogenen Solopart, den Bernstein nachträglich um eine umfangreiche Kadenz vor der Schluss-Coda erweiterte.

Anschließend präsentieren Sir Simon und das Orchester im Rahmen der philharmonischen »Tapas«-Reihe mit Auftragswerken von circa sechs Minuten Aufführungsdauer drei neue Stücke von Andrew Norman, Magnus Lindberg und Brett Dean. Abgerundet wird der Abend mit einem stimmungsvollen Ausflug ins Filmmusikgenre: Nach Scott Bradleys Begleitmusik zur Zeichentrickserie Tom and Jerry steht das symphonische Orchesterporträt The Adventures of Robin Hood auf dem Programm, das John Mauceri nach der Originalpartitur zum gleichnamigen Film von 1938 arrangiert hat. Die Musik stammt von Erich Wolfgang Korngold, der dank eines Exklusivvertrags mit dem Filmimperium Warner Brothers zu einem der – auch finanziell – erfolgreichsten Filmmusikkomponisten avancierte, die es je gab.
Kinderprogramm

MusikPLUS Sieben

Education

Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Schülerinnen und Schüler zweier Willkommensklassen der Elinor-Ostrom-Schule


Kreatives Projekt mit Berliner Oberschülern zu Leonard Bernsteins The Age of Anxiety − Präsentation der Ergebnisse
Konzert

"Danke, Sir Simon!"

Philharmonie "Late Night"

Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Gastsolisten


»Danke, Sir Simon!« – Eine Late Night mit Überraschungsgästen

Zu den schönsten Errungenschaften der Ära Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern gehört die Serie der Late Night-Konzerte. Seit 2011 gibt es diese intimen musikalischen Zusammentreffen, die durch eine einzigartige Atmosphäre und originelle Programmatik bestechen. Mit dieser Extra-Ausgabe der Reihe wollen die Musiker des Orchesters Sir Simon Dank sagen – unterstützt von hochkarätigen Überraschungsgästen.
Kammermusik

Klassik, Tango und mehr

IPPNW-Benefizkonzert zugunsten von MitMachMusik – Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V.

Elena Bashkirova, Klavier
Philharmonia Klaviertrio Berlin
Violentango – Bratschenquartett der Berliner Philharmoniker
Julia Gartemann, Viola
Christoph von der Nahmer, Viola
Joaquín Riquelme García, Viola
Martin Stegner, Viola


Peter Tschaikowsky: 24 Stücke für Klavier op. 39 »Kinderalbum«
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 »Geistertrio«
Astor Piazzolla: Tangos bearbeitet für vier Bratschen

Um den vielen geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Integration zu erleichtern, gründete eine Gruppe von Berliner und Potsdamer Musikern, Kinderärzten, Musikpädagogen und freiwilligen Helfern im April 2016 der Verein »MitMachMusik«. Ihre Vision: gemeinsam Musik machen und sich in der Sprache verständigen, die jeder versteht und die jeder liebt. »Die Kinder kommen hier an und sind sprachlos. Wir geben ihnen eine Stimme durch ihr eigenes Tun«, sagt Pamela Rosenberg, ehemalige Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker und Mit-Initiatorin des Projekts. Auch das Education-Programm der Berliner Philharmoniker engagiert sich mit seiner »Initiative für Geflüchtete« für Kinder und Jugendliche, die ihre Heimat verlassen mussten und ermöglicht ihnen, über die Musik in dem neuen Land heimisch zu werden. Für beide Initiativen veranstaltet IPPNW dieses Benefizkonzert, bei dem neben zwei philharmonischen Ensembles auch die Pianistin Elena Bashkirova mitwirkt.

Sie eröffnet den Abend mit dem »Kinderalbum«, das Peter Tschaikowsky 1878 nach Vorbild von Robert Schumanns Album für die Jugend komponiert hat – entzückende pianistische Miniaturen, die die Welt von Kindern musikalisch beschreibt. In aufwühlendere Klangregionen entführt Ludwig van Beethovens Klaviertrio op. 70 Nr. 1, das das Philharmonia Klaviertrio Berlin beisteuert. Seinen geheimnisvollen Namen »Geistertrio« verdankt das Werk Beethovens Schüler Carl Czerny, den der mittlere Satz an William Shakespeares Tragödie Hamlet erinnert: »Der Charakter dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt.« Das aus vier philharmonischen Bratschern bestehende Ensemble Violentango entführt das Publikum zum Schluss musikalisch nach Argentinien, wo Astor Piazzolla mit seinem Tango Nuevo eine neue, zeitgemäße Form für den argentinischen Nationaltanz gefunden hat.

Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts und der Stiftung Berliner Philharmoniker
Kammermusik

Kammermusik der Wiener Klassik und Romantik

Auryn-Quartett
Alexander Lonquich, Klavier
Carolin Widmann, Violine


Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-Moll op. 95
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett g-Moll KV 478
Ernest Chausson: Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21

Seinen Namen verdankt das Auryn-Quartett einem magischen Amulett, das seinem Träger Inspiration verleiht und ihm hilft, den Weg seiner Wünsche zu gehen: Dem Auryn aus Michael Endes Unendlicher Geschichte, auf dessen Rückseite der Leitspruch »Tu was du willst!« eingraviert ist. Seit seiner Gründung im Jahr 1981 ist das Ensemble längst in die Spitzengruppe der internationalen Quartettszene aufgerückt: mit einem homogenen Ensembleklang, bei dem Transparenz, Trennschärfe und Individualität der Stimmen keinesfalls vernachlässigt werden. Zu Beginn dieses Konzerts widmet sich das Auryn-Quartett dem bekenntnishaften Streichquartett f-Moll op. 95, das Beethoven komponierte, nachdem sein Heiratsantrag von Therese Malfatti abgewiesen wurde.

Anschließend folgt Mozarts g-Moll-Klavierquartett KV 478, das bisweilen Züge eines Klavierkonzerts »en miniature« annimmt: Bereits die einprägsame Kopfsatzeinleitung lässt mit einem charakteristischen Dialog zwischen Tutti und Solo sofort die spannungsreiche Dramatik eines Konzertsatzes entstehen. Den Klavierpart übernimmt Alexander Lonquich, der heute als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation gehört.

Abgerundet wird der Abend mit Ernest Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21, das für den belgischen Violinvirtuosen Eugène Ysaÿe entstand. Das viel zu selten zu hörende Werk steht in der Tradition des barocken Concerto grosso und ermöglicht in einer nahezu einzigartigen Instrumentierung eine Vielzahl wirkungsvoller Klangkombinationen: vom Duett zwischen Klavier und Violine über Klavierquintett- oder Sextettpassagen bis hin zu quasi orchestraler Klangfülle. Solistin ist die 1976 in München geborene Geigerin Caroline Widmann, die als Neue-Musik-Expertin stets darum bemüht ist, das Historische im Modernen zu spiegeln und vice versa: »Man kann das Alte nur verstehen, wenn man das Neue versteht und umgekehrt. Das ist wie mit dem Sinn für Geschichte: Ich kann doch das Heute nur durch das Gestern verstehen.«
Konzert

Lunchkonzert

Tango Finlandés:
Taneli Turunen, Gesang
Álvaro Parra, Violine
Esko Laine, Kontrabass
Jarkko Riihimäki, Klavier
Valentin Butt, Akkordeon


Finnische Tangos. Die Künstler moderieren das Programm.

Bei den Lunchkonzerten sind grundsätzlich Besucher aller Altersgruppen herzlich willkommen. Bitte beachten Sie aber, dass – anders als bei den Familien- und Kinderkonzerten unserer Education-Abteilung – die Konzeption der Lunchkonzerte nicht explizit auf Kinder ausgerichtet ist.

Mit Rücksicht auf die ausführenden Künstler und die anderen Konzertgäste bitten wir interessierte Eltern, vor dem Besuch eines Lunchkonzertes abzuwägen, ob ihr Kind ca. 45 Minuten still sitzen kann und möchte.
Konzert

Simon Rattles Abschied von der Berliner Philharmonie

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent


Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6

Die Auseinandersetzung mit dem symphonischen Œuvre von Gustav Mahler stellt eine Konstante in der mittlerweile 30 Jahre währenden künstlerischen Zusammenarbeit von Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmoniker dar. Sein philharmonisches Debüt gab Sir Simon 1987 mit einer Aufführung von Mahlers Sechster Symphonie, auf das Programm seines Antrittskonzerts als künstlerischer Leiter des Orchesters setzte er 2002 u. a. Mahlers Fünfte. Die von Publikum und Presse gleichermaßen umjubelten Aufführungen sämtlicher Symphonien Mahlers in den Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 markierten dann bereits einen der zahlreichen Höhepunkte im Zusammenwirken von Sir Simon und den Berliner Philharmonikern. Und so schließt sich ein Kreis, wenn er für sein letztes Konzert als Chefdirigent im Großen Saal der Philharmonie wiederum die Sechste des visionären Symphonikers ausgewählt hat und deren Interpretation erneut zur Diskussion stellt.

Über das in den Jahren 1903 bis 1905 entstandene Werk schrieb die Witwe des Komponisten in ihren 1940 erschienen Erinnerungen an Gustav Mahler: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen wie dieses«, und fügte hinzu, die Sechste sei »sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein.« Um die Endgestalt seiner Sechsten hat Mahler allerdings ringen müssen. Nach der 1906 in Essen erfolgten Uraufführung unterzog der Komponist die Partitur mehreren Revisionen, in deren Rahmen er u. a. die beiden Mittelsätze umstellte. Vordergründig scheint Mahlers Sechste indes wie keine andere Symphonie des Komponisten der klassischen Gattungstradition verpflichtet zu sein: Sie ist viersätzig angelegt, weist eine klare harmonische Disposition auf (drei der vier Sätze stehen in der Grundtonart a-Moll) und wird von einem Kopfsatz eröffnet, dessen Exposition nach Vorschrift des Komponisten wiederholt wird. Dennoch war Mahler davon überzeugt, seine Sechste würde »Rätsel aufgeben, an die sich nur eine Generation heranwagen darf, die meine ersten fünf in sich aufgenommen und verdaut hat«.

In der Tat sollte sich Mahlers Sechste als dasjenige Werk des Komponisten herausstellen, das der Nachwelt aufgrund seiner komplexen Satzstrukturen und neuartigen Ausdrucksdichte zunächst die größten Schwierigkeiten bereitete. Besondere Anforderungen stellte das monumental angelegte Finale, dessen abruptes, den bisherigen Verlauf des Satzes infrage stellendes Ende dazu führte, dass der Sechsten bereits zu Lebzeiten Mahlers der Beiname »Tragische« verliehen wurde. Doch schon zwei Jahre nach der Uraufführung des Werks bekannte kein geringerer als Alban Berg, es gebe trotz Beethovens Pastorale »doch nur eine VI.« – eben jene Mahlers!
Konzert

Carte blanche

Karajan-Akademie

Konzert

Öffentliche Generalprobe mit Sir Simon Rattle

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Magdalena Kožená, Mezzosopran


George Gershwin: Cuban Overture
Gabriel Fauré: Pavane
Joseph Canteloube (de Malaret): Chants d’Auvergne (Auswahl)
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 3: Nr. 5 Säbeltanz
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 3: Nr. 2 Tanz der jungen Kurden
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 1: Nr. 7 Gayanehs Adagio
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 1: Nr. 8 Lesginka
Ottorino Respighi: Pini di Roma

Aufgrund der großen Nachfrage nach Eintrittskarten für das Abschiedskonzert von Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne, wird auch die Generalprobe öffentlich sein. Es wird ein farbenfroher, brillanter Abschied – mit Werken von Gershwin, Fauré, Chatschaturjan und Respighi. Stargast ist Sir Simons Ehefrau, die Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die Auszüge aus Joseph Canteloubes charmanten Chants d’Auvergne singt.
Konzert

Simon Rattle und Magdalena Kožená in der Waldbühne

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Magdalena Kožená, Mezzosopran


George Gershwin: Cuban Overture
Gabriel Fauré: Pavane
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: »Malurous qu’o uno fenno«
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: »Baïlèro«
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: »Lo Fiolairé«
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: »Brezairola«
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: » La Delaïssado«
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: »Lou Coucut«
Joseph Canteloube: Aus den Chants d’Auvergne: »Uno jionto postouro«
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 3: Nr. 5 Säbeltanz
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 3: Nr. 2 Tanz der jungen Kurden
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 1: Nr. 7 Gayanehs Adagio
Aram Chatschaturjan: Gayaneh-Suite Nr. 1: Nr. 8 Lesginka
Ottorino Respighi: Pini di Roma

Eine Ära geht zu Ende bei den Berliner Philharmonikern. Mit diesem Konzert in der Waldbühne endet nach 16 Jahren die Amtszeit von Sir Simon Rattle als Chefdirigent des Orchesters. Es wird ein farbenfroher, brillanter Abschied – mit Werken von Gershwin, Fauré, Chatschaturjan und Respighi. Stargast ist Sir Simons Ehefrau, die Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die Auszüge aus Joseph Canteloubes charmanten Chants d’Auvergne singt.
Konzert

Konzert zur Saisoneröffnung

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent


Richard Strauss: Don Juan op. 20
Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Noch ist er nicht offiziell im Amt. Doch Kirill Petrenko, designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, lässt es sich nicht nehmen, bei der Saisoneröffnung 2018/2019 sein zukünftiges Orchester zu dirigieren. Mit den beiden Tondichtungen Don Juan sowie Tod und Verklärung von Richard Strauss stehen zwei Werke auf dem Programm, die sich durch eine raffinierte, farbenreiche und schillernde Instrumentation auszeichnen. Sie gelten als Paradestücke für Orchester. Ideal für Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker, gemeinsam die ganze Pracht des orchestralen Zusammenspiels zu entfalten.

Beide Werke gehören zu der Gruppe jener Tondichtungen, mit denen der junge Richard Strauss das Genre der Programmmusik zu neuen Höhen führte und seinen Ruhm als einer der ersten Komponisten seiner Zeit begründete. Don Juan, der literarische Archetypus des spanischen Frauenhelden, inspirierte zahllose Dichter und Komponisten. Strauss beschreibt eindrucksvoll die Entwicklung des Protagonisten, vom ungestümen, leidenschaftlichen Frauenjäger zum innerlich zerrissenen, lebensüberdrüssigen Mann. Tod und Verklärung wiederum schildert die letzten Stunden eines Todkranken, seine Schmerzen, seine Erinnerungen an schönere Lebenstage und schließlich sein Sterben. Beide Werke haben die Berliner Philharmoniker übrigens kurz nach den Uraufführungen in Weimar 1889 und Eisenach 1890 unter der Leitung des Komponisten gespielt, sie gehören somit quasi zur musikalischen DNA des Orchesters. Dass Strauss die Chance bekam, seine Tondichtungen in Berlin aufzuführen, verdankte er seinem Mentor Hans von Bülow, dem damaligen Chefdirigenten der Philharmoniker. Wenige Tage bevor Strauss seinen Don Juan dirigierte, hatte Bülow das Werk bereits in einem philharmonischen Abonnementkonzert vorgestellt und damit das Missfallen des selbstbewussten Komponisten erregt, der seinen Eltern schrieb: »Also Bülow hat mein Werk in Tempi, in allen total vergriffen, von dem poetischen Inhalt keine Ahnung [...].«

Als Strauss seine beiden Tondichtungen schrieb, stand er am Anfang einer phänomenalen Karriere; Ludwig van Beethoven hingegen hatte bereits den Gipfel des Ruhms erklommen, als er seine Siebte Symphonie komponierte. Mit ihrem optimistischen, mitreißenden und schwungvollen Gestus riss sie bereits bei der Uraufführung 1813 das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Der Rezensent der Wiener allgemeinen musikalischen Zeitung konstatierte, dass die Symphonie »in allen Teilen so klar, in jedem Thema so gefällig und leicht faßlich ist, daß jeder Musikfreund, ohne eben Kenner zu seyn, von ihrer Schönheit mächtig angezogen wird, und zur Begeisterung entglüht«.
Konzert

Berliner Philharmoniker | Petrenko

Benefizkonzert zugunsten des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent


Richard Strauss: Don Juan op. 20
Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Am 9. November 1918 rief der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann auf dem Reichstagsbalkon gegen Mittag die Republik aus. Zwei Stunden später folgte der zweite Republikausruf durch Karl Liebknecht – gegenüber dem Hauptportal des Berliner Stadtschlosses, vor dem lebhaftes Gedränge herrschte. »Liebknecht verkündete«, so die Vossische Zeitung am 10. November 1918, »dass der Arbeiter- und Soldatenrat das Schloss in seinen Schutz genommen habe.« Die rund 1200 Räume des zum »Schloss der Republik« gewandelten Hohenzollernbaus dienten fortan Verwaltung und Repräsentation, wobei bereits 1920 der Beschluss fiel, das Kunstgewerbemuseum hier einzuquartieren. Das Stadtschloss war aber auch Bürohaus, und es wurde mehr und mehr wissenschaftliches Zentrum: In das Gebäude zogen die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein, die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, der als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg gegründete Deutsche Akademische Austauschdienst, ab 1925 auch die Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Auch das unter Raummangel leidende Psychologische Institut der Universität fand hier eine neue Heimat, und mit ihm das als Berliner Phonogramm-Archiv begründete Lautarchiv, das auf Initiative des Musikpsychologen Carl Stumpf eingerichtet worden war: Die heutige Idee des Wissenschaftsstandorts »Humboldt Forum« scheint schon damals Wirklichkeit gewesen zu sein. Mitte der 1920er-Jahre zählte auch die Deutsche Kunstgemeinschaft zu den neuen Mietern, die der wirtschaftlichen Not der bildenden Künstler entgegenzuwirken versuchte – kaum jemand hatte seinerzeit das Geld, um Drucke, Bilder oder Skulpturen zu kaufen.

Auch die Musik fand ihren Platz. Denn ab Mai 1932 wurden die »Schlossmusiken« ins Leben gerufen, die unter freiem Himmel im Schlüterhof stattfanden: Erich Kleiber eröffnete sie gemeinsam mit der Kapelle der Staatsoper Unter den Linden. Kurz darauf dirigierte er an dem historischen Ort auch erstmals die Berliner Philharmoniker. Nachdem das Orchester 2016 erstmals ein Open-Air-Konzert am Tag nach der Saisoneröffnung am Kulturforum gegeben hat, findet es in diesem Jahr im wiedererrichteten Schlüterhof statt – dem Zentrum des neu errichteten Humboldt Forums, in dem ab 2019 u. a. Dauerausstellungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst (Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen zu Berlin), die Berlin-Ausstellung (Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin) und das Humboldt Labor (Humboldt-Universität zu Berlin) ihren Platz bekommen werden. Dirigent ist Kirill Petrenko, der Beethovens Siebte Symphonie sowie Don Juan und Tod und Verklärung von Richard Strauss aufs Programm gesetzt hat.
Aufführungen / Konzert Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Konzert Malta Philharmonic Orchestra Floriana, Malta, 1, Triq John Lopez
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Konzert Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik -, Perlen der Klassik
Aufführungen / Konzert Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Aufführungen / Konzert Berliner Singakademie Berlin, Charlottenstr. 56
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Berlin, Prellerweg 47-49
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Konzert Philharmonischer Chor Berlin Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Aufführung Maxim Gorki Theater Berlin-Mitte, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Aufführung piccolo Theater gGmbH Cottbus, Klosterstr. 20
Aufführungen / Aufführung Komödie Berlin, Kurfürstendamm 206/209
Aufführungen / Aufführung Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Aufführung TRIBÜNE Berlin, Otto-Suhr-Allee 18
Aufführungen / Aufführung Berliner Brett'l Berlin, Friedrichstrasse 130
Michael Hansen Brettl
Aufführungen / Aufführung HANSA-THEATER BERLIN Berlin, Alt-Moabit 48
Aufführungen / Konzert Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Aufführung Berliner Filmkunsthaus Babylon Berlin, Rosa - Luxemburg - Str. 30
Aufführungen / Aufführung Adolf-Glaßbrenner-Bühne Stralau Berlin, Am Rudolfplatz 05
Aufführungen / Aufführung Freie Theateranstalten Berlin Berlin, Klausenerplatz 19
Aufführungen / Aufführung Hackesches Hof-Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40 / 41
Aufführungen / Aufführung Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Aufführung LIZ-Theater Berlin Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Operette Europäische Stiftung Operette Berlin, Geibelstr. 42
Aufführungen / Konzert Theater- und Konzertstätte Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Aufführung POETENPACK Potsdam, Lennéstr. 37
www.poetenpack.net
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Aufführung theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Film Coffee Potsdam, R.-Breitscheid-Str.50
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Stresemannstr. 29
HAU 1
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Hallesches Ufer 32
HAU 2
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Tempelhofer Ufer 10
HAU 3
Aufführungen / Aufführung PODEWIL Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Aufführung Kleines Theater Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Operette Gesellschaft Wittenberge, Paul- Lincke Platz
Elblandfestspiele e.V.
Aufführungen / Konzert Leo Kestenberg Musikschule Berlin Tempelhof-Schöneberg Berlin, Grunewaldstr. 6 - 7
Aufführungen / Aufführung Bar jeder Vernunft Berlin, Schaperstraße 24
Theater, Cabaret, Restaurant
Aufführungen / Aufführung Theatersport im Shake! Zelt Berlin, Mühlenstr. Ecke Str. der Pariser Kommune
vis-à-vis vom Ostbahnhof an der East Side Gallery www.theatersport-berlin.de
Aufführungen / Aufführung Theater Lichterfelde Berlin, Drakestr. 49
Aufführungen / Aufführung Theater im Palais Berlin, Am Festungsgraben1
Das besondere Theater Unter den Linden
Aufführungen / Theater Das Weite Theater Berlin, Parkaue 23
für Puppen und Menschen
Aufführungen / Aufführung Galli Theater Berlin Berlin, Oranienburgerstr. 32
in den Heckmannhöfen
Aufführungen / Aufführung Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
deutsc-polnische Studiobühne Berlin www.teatrstudio.de
Aufführungen / Aufführung BühnenRausch Berlin (Prenzlauer Berg), Erich-Weinert-Straße 27
c/o Karin Mietke
Aufführungen / Aufführung event-theater Brandenburg, Ritterstr. 69
Aufführungen / Aufführung ratibor-theater berlin, cuvrystr.20
die gorillas
Aufführungen / Aufführung HT21|Hansa Theater Berlin, Alt-Moabit 48
Aufführungen / Konzert Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Aufführungen / Kabarett KABARETT KARTOON Berlin, Kochstraße 50, Axel-Springer-Passage
Aufführungen / Aufführung "Die Gorillas" Berlin, Cuvrystrasse 20
Ratibortheater
Aufführungen / Aufführung Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Aufführung Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Aufführung Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Aufführung Jüdisches Theater BAMAH Berlin, Hardenbergstr. 12
Aufführungen / Aufführung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Aufführung QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Aufführung Hans Wurst Nachfahren Berlin, Gleditschstraße 5
Theater am Winterfeldtplatz
Aufführungen / Aufführung BKA-Theater Berlin, Mehringdamm 34
Berliner Kabarett Anstalt
Aufführungen / Aufführung THEATER MIRAKULUM - Puppenkomödie Berlin Berlin - Mitte, Brunnenstraße 35
Aufführungen / Aufführung Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Aufführung Ballsaal Glaskasten Berlin/ Wedding, Prinzenallee 33
Ensemble Öffentliche Leben
Aufführungen / Aufführung Woesner Brothers Sommerbühne Berlin, Kollwitzstraße 35-37
Open-Air 23. Mai - 15. September 2006
Aufführungen / Aufführung theaterkapelle e.V. Berlin, Boxhagener Str. 99
Theater TRANSIT
Aufführungen / Theater UNIDRAM - Festival für junges Theater in Europa Potsdam, Schiffbauergasse 4e
T-Werk
Aufführungen / Konzert Philharmonisches Kammerorchester Berlin Berlin, Akazienstraße 3
Artistic Director Michael Zukernik
Aufführungen / Aufführung THEATER AN DER PARKAUE Berlin, Parkaue 29
Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin
Aufführungen / Aufführung Wintergarten Varieté Berlin, Potsdamer Straße 96
Aufführungen / Aufführung Atelier am Hufeisen Berlin, Hüsung 8
Sandmalerin Angela Kaiser
Aufführungen / Konzert HAUS DER GENERATIONEN Hoppegarten, Lindenallee
Internationaler Buind e.V.
Aufführungen / Konzert C. Bechstein Centrum Berlin Berlin, Kantstr. 17 / stilwerk
Aufführungen / Film achtung berlin - new berlin film festival Berlin, Veteranenstraße 21
Aufführungen / Konzert Niels Koepcke Lindow (Mark) OT Banzendorf, Banzendorfer Str. 70
Ulrike von Soden Koepcke
Aufführungen / Cabaret BKA- Theater Berlin-Kreuzberg, Mehringdamm 34
Aufführungen / Tanz Tanzschule Berlin, Bremer straße 68
Hoparkett
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Aufführungen / Aufführung Indische Botschaft Berlin, Tiergartenstraße 17
Kulturabteilung
Aufführungen / Aufführung THEATER MIRAULUM Berlin, Brunnenstraße 35
Puppenkomödie Berlin
Aufführungen / Aufführung Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
F40
Aufführungen / Aufführung English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
F40
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Aufführung Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Konzert Brandenburgische Sommerkonzerte Berlin-Charlottenburg, Fritschestr. 22
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstrasse 17
Aufführungen / Aufführung Theater der Migranten Berlin, Bürknerstr. 5
Reuterkiez Theater Ortswechsel. Szenen aus deb Leben einer Stadt.
Aufführungen / Konzert RIAS Kammerchor Berlin, Charlottenstraße 56
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstr. 100 / Ecke Hardenbergstr.
Aufführungen / Konzert Image Berlin GmbH Berlin, Spandauer Damm 22 - 24
Aufführungen / Aufführung Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1
art-changé
Aufführungen / Aufführung Sandtheater Berlin Berlin, Friedrichstr. 101
Admiralspalast Berlin, Saal F101