

Konzerthausorchester Berlin
Das Konzerthausorchester Berlin kann auf eine mittlerweile über 50-jährige Tradition zurückblicken. 1952 als Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) gegründet, erfährt es unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960–1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung, zahlreiche Größen der Musikszene wie David Oistrach und Emil Gilels musizieren regelmäßig mit dem Orchester.
Im August 2006 begann mit dem neuen Chefdirigenten Lothar Zagrosek und unter neuem Namen ein weiteres spannendes Kapitel: Aus dem Berliner Sinfonie-Orchester wurde das Konzerthausorchester Berlin. Der Name zeigt, wie sehr das Orchester mit seinem Haus verbunden ist: Mit fast 100 Konzerten pro Saison prägt es den Spielplan des Konzerthauses. Repertoire und Stilistik werden kontinuierlich erweitert, um Musik von Monteverdi bis Lachenmann gleichermaßen kompetent zu interpretieren. Heute gehört das Konzerhausorchester Berlin mit seinen über 13.000 Abonnenten zu den Klangkörpern mit der größten Stammhörerschaft in ganz Deutschland.
Spielzeit 2011/12
Kunst der Fuge: Joachim Dalitz
Organo con stromenti
Joachim Dalitz, Orgel und Pedalcembalo
Johann Sebastian Bach: "Die Kunst der Fuge" BWV 1080
»Joh. Sebast. Bachs so genannte Kunst der Fuge, ein praktisches und prächtiges Werk von 70 Kupfern in Folio, wird alle französische und welsche Fugenmacher dereinst in Erstaunen setzen, dafern sie es nur recht einsehen und wohl verstehen, will nicht sagen, spielen können ... Deutschland ist und bleibet doch gewiß das wahre Orgel- und Fugenland.« (Johann Mattheson, 1752)
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
So, 5.2.2012, 20:00 |
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Nach(t)gespräch: Geheimnis GB
Konzerthausorchester Berlin
Jonathan Darlington
Tabea Zimmermann, Viola
Benjamin Britten: "Four Sea Interludes" aus der Oper "Peter Grimes" op. 33a
William Walton: Konzert für Viola und Orchester
Ralph Vaughan: Williams Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis
Edward Elgar: "Enigma-Variationen" op. 36
"Unter allen Nationen Europas sind die Engländer vielleicht die unmusikalischste. Damit ist nicht geleugnet, dass es in England einige ausgezeichnete Musiker gäbe, und dass man auch hin und wieder in der Societät einem hervorragenden Talent begegne; allein die Masse weiß von diesen Dingen nichts. Die Menge als solche begreift und fühlt sie nicht. Die Harmonie hat keine Macht über ihre Nerven. Insgeheim betrachtet sie die Musiker als eine secundaire Art Menschen, sie schreit aber dessenungeachtet ihr Bravo, Bravo! wenn es Oper gibt." (Eduard von Melfort, 1837)
Ort:
Großer Saal
Termine:
Fr, 10.2.2012, 20:00 |
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Sa, 11.2.2012, 20:00 |
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Gesprächskonzert "musica reanimata": Georg Kreisler
Georg Kreisler: Komponist, Emigrant
Seit 1993 präsentiert der Förderverein musica reanimata im Musikclub Gesprächskonzerte mit Werken von Komponisten, die in der NS-Zeit verfemt waren. Dabei kommt es immer wieder zu Überraschungen, so am 100. Abend der Reihe »Verfolgung und Wiederentdeckung«, bei dem das bislang fast unbeachtete kompositorische Schaffen des legendären Kabarettisten Georg Kreisler beleuchtet wird.
Georg Kreisler, der im Alter von 89 Jahren am 22. November 2011 verstarb, sollte bei dem ursprünglich für den 29. Oktober 2011 geplanten Konzert anwesend sein, was ihm sein Gesundheitszustand jedoch nicht mehr erlaubte. Dieses Gesprächskonzert mit Barbara Kreisler-Peters und weiteren Freunden und Zeitzeugen ist ihm gewidmet. Sherri Jones wird das gesamte Klavierwerk Kreislers zur Aufführung bringen.
Karten 15 €
Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke »musica reanimata « e. V. in Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Berlin und dem Deutschlandfunk Köln
Ort:
Werner-Otto-Saal
Termin:
Mi, 15.2.2012, 20:00 |
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Gassenhauer: Forster | Giglberger | Gassenhuber
Unsere Solisten
Ralf Forster, Klarinette
Stefan Giglberger, Violoncello
Angela Gassenhuber, Klavier
Ludwig van Beethoven: Klarinettentrio B-Dur op. 11 ("Gassenhauer-Trio")
Bohuslav Martinu: Variationen über ein Thema von Rossini für Violoncello und Klavier
Max Reger: Sonate für Klarinette und Klavier fis-Moll op. 49 Nr. 2
Alexander Zemlinsky: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier d-Moll op. 3
Ein flottes Terzett aus Joseph Weigls brandaktueller Oper "L'amor marinaro" (Wien 1797) gab das Thema für das Variationen-Finale von Beethovens Klarinettentrio aus dem Jahre 1798, das als "Gassenhauer-Trio" in die Musikgeschichte eingegangen ist. Fast genau 100 Jahre jünger ist Zemlinskys Trio, das sich inzwischen auf Brahms' berühmtes Vorbild berufen konnte.
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Fr, 17.2.2012, 20:00 |


Nach(t)gespräch: Echt Ungarn?
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Konzerthausorchester Berlin
Kinderchor Kodály Zoltán Magyar Kórusiskola
Iván Fischer
Adam Balogh, Klavier
Béla Bartók: "Für Kinder" - Kleine Stücke für Klavier (Auswahl)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
Béla Bartók: Sieben Stücke für Chor und Kammerorchester
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 14 d-Moll
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
"Noch immer spielen Zigeunermusiker in ungarischen Restaurants, und so können wir Zeuge einer ungebrochenen Tradition werden: gibt es doch Zigeunerdynastien, in denen der Vater, der Großvater, ja sogar der Urgroßvater bereits Violinisten waren - und alle haben die 'Ungarischen Tänze' von Brahms gespielt ...", sagt Iván Fischer, "und wenn heutige Zigeunerkapellen im Vergleich zu dem, was Brahms niedergeschrieben hat oder was sie von ihren Vorfahren gehört haben, diese Tänze auch mit anderen Passagen, Ornamenten und Tempi spielen, so dürfte der Stil doch noch sehr ähnlich sein." Bartók ging es, angesichts der kommerzialisierten Unterhaltungsmusik seiner Zeit, gerade um die "echte" Volksmusik, "frei von Sentimentalität und überflüssigen Ornamenten".
Karten 19 / 27 / 35 / 42 / 50 €
Ort:
Großer Saal
Termine:
Sa, 18.2.2012, 20:00 |
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So, 19.2.2012, 16:00 |
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Zigeunertrio: Wiener Klaviertrio
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Wiener Klaviertrio
Joseph Haydn: Klaviertrio G-Dur Hob XV:25
Franz Liszt: "Tristia. La Vallée d'Obermann" für Klaviertrio
György Kurtág: "Varga Bálint Ligaturája" für Violine, Violoncello und Pianino (Deutsche EA)
Johannes Brahms: Klaviertrio C-Dur op. 87
"Das Wiener Klaviertrio hat einen beachtenswerten Beitrag zum Haydn-Jahr geleistet: Vier Klaviertrios stellt das für seine Aufnahmen schon mehrfach ausgezeichnete Ensemble vor ... Haydn geht über die Erwartungen seines Publikums weit hinaus ... Seine späteren Klaviertrios sind dem Geist der edelsten Gattung, dem Streichquartett, ebenbürtig ... Das bedeutet aber nicht, dass Haydn das Unterhaltungsbedürfnis seiner Zuhörer gänzlich missachtete. Sein 'Zigeunertrio', das Klaviertrio Nr. 25 G-Dur, hat seinen Beinamen vom spritzigen Finale bekommen.
Das Wiener Klaviertrio spielt dieses wohl populärste der Haydn-Trios sperrig - nur so kann der Funke richtig überspringen. Das Tempo wird immer wieder fein ins Schwanken gebracht, ganz im Stil der verwandten ungarischen 'Verbunkos-Tänze'." (NDR Kultur, 2009)
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
So, 19.2.2012, 20:00 |


Wiedervereinigung: ensemble unitedberlin
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
ensemble unitedberlin
Gázsa
Ferenc Gábor, Leitung
Judit Rajk, Alt
William Forman, Trompete
Sándor Veress: "Diptych" für Bläserquintett
Zoltán Kodály: Vier Gesänge aus "Ungarische Volksmusik", für mittlere Stimme und Ensemble bearbeitet von Paul Angerer
György Ligeti: "Mysteries of the Macabre" für Trompete und Ensemble
Balázs Horváth: "Poly" für Ensemble
Zoltán Kodály: "Mónár Anna" für mittlere Stimme und Ensemble
Árpád Könczei: Neues Werk für Alt und die Ensembles Gázsa sowie unitedberlin (UA)
sowie ungarische Volksmusik
Ob hier zusammenwächst, was zusammen gehört, wird sich zeigen: Eine international bekannte ungarische Folklore-Formation, Gázsa, trifft auf ein Spezialensemble für Neue Musik. Beide Ebenen, die ja bei Kodály und Bartók ganz eng verzahnt waren, scheinen die letzten Jahrzehnte weit voneinander entfernt zu haben. Hier werden sie gegenüber gestellt, finden aber in einem Auftragswerk des Konzerthauses Berlin auch zum neuen, unmittelbaren Dialog.
Karten 15 €
Ort:
Werner-Otto-Saal
Termin:
Mo, 20.2.2012, 20:00 |


Gnadenlose Vollendung: Nash Ensemble of London
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Nash Ensemble of London
Béla Bartók: "Kontraste" für Klarinette, Violine und Klavier
Ernst von Dohnányi: Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier C-Dur op. 37
Franz Liszt: "La lugubre gondola" für Violoncello und Klavier
Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115
Das Resident Chamber Ensemble der Wigmore Hall, 1964 gegründet, ist nicht nur im englischen Musikleben eine unverzichtbare Institution, sondern - beispielsweise - auch am Gendarmenmarkt regelmäßíg zu Gast: "Grandios ...", schwärmte der Rezensent der Berliner Zeitung im Februar 2009, "es gibt Konzerte, mit denen man eigentlich schnell fertig ist: die ganz schlechten, die ganz mittelmäßigen und die ganz vortrefflichen. Der Freitagabend mit dem Nash Ensemble of London gehörte in die letzte Kategorie. Er war von geradezu gnadenloser Vollendung."
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Di, 21.2.2012, 20:00 |


Csárdásfürsten: Nádor Quartett
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Nádor Quartett
Gyula Lázár, Kontrabass
Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 54 Nr. 2 Hob III:57
György Kurtág: "Officium breve" für Streichquartett op. 28
Franz Schubert: Fünf Menuette für Streichquartett D 89
Csárdás-Klänge
Das in Budapest beheimatete Nádor Quartett, Jahrgang 2004, kennt keine Berührungsängste zwischen "Hochkultur" und Volkstümlichem. Seine Liebe gilt - neben der Klassik und Romantik natürlich - insbesondere der Musik seiner Heimat. Und so kann man erleben, wie "authentisch", mit Feuer es sich im Reich der Folklore bewegt, sieht aber ganz leibhaftig auch Haydn mit offenen Augen und Ohren durch die ungarische Landschaft wandern, die für ihn in Eszterháza ja gewissermaßen vor der Haustür lag. .
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Mi, 22.2.2012, 20:00 |


Thomas Quasthoffs Nachtgespräch
Trotz Beendigung seiner Gesangskarriere bleibt Thomas Quasthoff dem Konzerthaus mit der neuen Reihe »Thomas Quasthoffs Nachtgespräch« als Gastgeber und Moderator erhalten.
Zu Gast: Katharina Thalbach
Thomas Quasthoff hat etwas zu sagen - menschlich und musikalisch. Als Bassbariton begeistert er das Publikum auf den großen Bühnen der Welt. In seiner neuen Reihe "Thomas Quasthoffs Nachtgespräch" zeigt er sich von einer anderen Seite. Ab Dezember 2011 begrüßt er regelmäßig einen prominenten Gast aus Kultur, Politik und Gesellschaft zu seinem Nachtgespräch im Konzerthaus Berlin. Im Vordergrund steht auch hier natürlich die Musik. Thomas Quasthoff lässt es sich nicht nehmen, für seinen Gast und das Publikum das passende musikalische Begleitprogramm zu präsentieren. So stellt er in jedem Nachtgespräch talentierte Nachwuchsmusiker vor.
Diesmal spricht er mit der Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach über wichtige Stationen ihres Lebens sowie die Musik, die sie prägte.
Karten 12 € , ermäßigt 8 €
Ort:
Werner-Otto-Saal
Termin:
Mi, 22.2.2012, 21:30 |


Bartóks Requiem. Siebenbürgen und der Klang der Moderne
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Ein Film von Jan N. Lorenzen
Deutschland 2008
(Dauer: 87 Min.)
Als der großartige Komponist Béla Bartók seine emsigen Volksliedstudien in Siebenbürgen betrieb, konnte er noch nicht ahnen, dass diese Liedkultur schon wenige Jahre später durch den allumfassenden Terror der Nazis bedroht sein würde. In seinem nachdenklich machenden Film "Bartóks Requiem" zeigt Jan N. Lorenzen, was zu Beginn des 21. Jahrhunderts von Bartóks Forschungen übrig geblieben ist.
Karten 5 €
Ort:
Großer Saal
Termine:
Do, 23.2.2012, 18:00 |



Fr, 24.2.2012, 18:00 |



Sa, 25.2.2012, 18:00 |


Nach(t)gespräch: Heimatfern
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Konzerthausorchester Berlin
Heinz Holliger
Alexander Lonquich, Klavier
Franz Liszt: Drei Sätze aus "Ungarische Bildnisse" ("László Teleky", "Sándor Petöfi", "Mihály Mósonyi") für Klavier, für Orchester von Sándor Veress (DEA)
Sándor Veress: Konzert für Klavier, Streichorchester und Schlagzeug
Béla Bartók: Konzert für Orchester
Nicht nur grüßt Ungarn aus jedem der Werke, das Programm wird zudem durch Lehrer-Schüler-Beziehungen verklammert: Sándor Veress, geboren 1907, studierte an der Budapester Franz-Liszt-Akademie bei Bartók Klavier. 1949 ging er in die Schweiz, wo er fortan lebte und zu seinen Studenten unter anderen nun Heinz Holliger zählte.
Bartók hatte zehn Jahre vor Veress den Weg ins Ausland gewählt, in die USA. Hier schrieb er 1943 sein Konzert für Orchester, in dessen Zentrum eine Elegie steht - Klage auch um den Verlust der Heimat und ebenso Beschwörung einer Rückkehr.
Karten 19 / 27 / 35 / 42 / 50 €
Ort:
Großer Saal
Termine:
Do, 23.2.2012, 20:00 |
Tickets online |



Fr, 24.2.2012, 20:00 |
Tickets online |



Sa, 25.2.2012, 20:00 |
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Ezsbéstec: Menü | Lesung | Musik
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Paul Sonderegger, Rezitation
Enikö Ginzery, Cimbalom
Was wäre ein Land ohne das Zusammenwirken dessen, was es an künstlerischen, kulturellen und kulinarischen Vorzügen zu bieten hat?
Erleben Sie Ungarn "dreidimensional": ungarische Literatur, ungarische Musik - und ein originales ungarisches Menü. Es liest der bekannte Nachrichtensprecher und beliebte eßkultur-Rezitator Paul Sonderegger. Ein ungarischer Koch serviert Ihnen in subtilster Abstimmung zur dargebotenen Lektüre ein originales ungarisches Menü - dazu erklingt ungarische Musik, gespielt von einer ungarischen Cimbalom-Virtuosin.
Karten 45 € auf allen Plätzen inklusive Menü (ohne Getränke)
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Fr, 24.2.2012, 19:00 |


Heißer Sommer: Elsner | Knauer
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Hannelore Elsner, Rezitation
Sebastian Knauer, Klavier
Ungarische Melodie - Franz Schuberts Reisen in das Sommerschloss des Grafen Esterhazy
Noch nie war Franz Schubert so weit gereist wie im Sommer 1818, als er mit der Postkutsche von Wien ins damals ungarische Zseliz an der Gran fuhr, um im Schloss des musikbegeisterten Grafen Esterhazy dessen Töchter im Klavierspiel zu unterrichten. Nach vielerlei Enttäuschungen und Rückschlägen war er froh, Wien für einige Monate zu verlassen. Das Engagement in Zseliz empfand er in dieser Lage wie eine Befreiung.
Karten 15 €
Ort:
Werner-Otto-Saal
Termin:
Sa, 25.2.2012, 16:00 |


Bala-Töne: Mitglieder des Konzerthausorchesters Berlin | Grehl | Luft u.a.
Festival im Konzerthaus - "All' Ongarese"
Pirmin Grehl, Flöte
Szilvia Pápai, Oboe
Norbert Möller, Klarinette
Premysl Vojta, Horn
Rainer Luft, Fagott
Mitglieder des Konzerthausorchesters Berlin
Johannes Brahms: Serenade D-Dur op. 11 (Nonett-Fassung, rekonstruiert von Jorge Rotter)
Mátyás Seiber: Bläserquintett (Permutazioni a Cinque)
György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett
Ferenc Farkas: Fünf ungarische Tänze des 17. Jahrhunderts für Bläserquintett
Brahms' "Ungarische Tänze" sind heute seine bekanntesten Werke, daran ändert auch die souveräne Verortung seiner Sinfonien und Konzerte, Kammermusik, Lieder und Chorwerke im Standardrepertoire nichts. Auffallende Ungarismen finden sich aber auch in zahlreichen anderen Werken, so in der frühen Serenade D-Dur, die (wie so viele Werke aus Brahms' erster Schaffenszeit) eigentlich eine Sinfonie werden sollte.
Der "ungarischen" Serenade von Brahms gegenüber gestellt werden drei Bläserquintette der Klassischen Moderne, die sowohl die lokale Verwurzelung als auch die internationale Ausrichtung der zeitgenössischen ungarischen Musik vor Augen und Ohren führen.
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
So, 26.2.2012, 11:00 |


Ein Abend mit Anna Prohaska
Anna Prohaska, Sopran
Eric Schneider, Klavier
Lars Eidinger, Sprecher
War die englisch-österreichische Sopranistin Anna Prohaska vor wenigen Jahren noch als Studentin der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« - hier u. a. bei Norma Sharp und Brenda Mitchell sowie in der Liedinterpretationsklasse von Wolfram Rieger - zu erleben, ist sie nun auf dem besten Wege, ein internationaler Star zu werden. Seit 2006/07 ist sie festes Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden, wo sie u. a. Partien in Opern von Mozart, Verdi und Händel verkörperte. Gastspiele führten sie nach Innsbruck und Luzern, Cleveland und Tokio. Als Liedsängerin erhielt sie Einladungen auf renommierte internationale Podien wie z. B. die Bregenzer Festspiele oder die Schubertiade Schwarzenberg, die Londoner Wigmore Hall oder der Apollo-Saal der heimatlichen Staatsoper Unter den Linden.
2010 erhielt Anna Prohaska den Schneider-Schott-Musikpreis. In der Begründung der Jury heißt es: »Wir zeichnen mit Anna Prohaska eine junge Sängerin aus, die ihr überragendes Talent mit großem Verantwortungsbewusstsein in den Dienst ihrer Kunst und besonders auch der zeitgenössischen Musik stellt.«
Karten 25 / 35 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Mi, 29.2.2012, 20:00 |
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Nordisch frisch: Swedish Chamber Orchestra | Andrew Manze
Kammerorchester International
Swedish Chamber Orchestra
Andrew Manze, Leitung
Sabine Meyer, Klarinette und Bassetthorn
Annelien van Wauwe, Klarinette
Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper "Le nozze di Figaro" KV 492
Carl Maria von Weber Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26
Charles Ives "The Unanswered Question"
Aaron Copland Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester f-Moll op. 113
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Als das 1995 gegründete Orchester sein USA-Debüt gab, beklagte die New York Times nicht nur, "dass Einspielungen und Düsenzeitalter einen internationalen Klang hervorgebracht haben, der regionale Unterschiede ... verwässert", sondern zeigte sich umso überraschter vom "frischen Klang" und von der "außerordentlichen Energie" der Schweden, die Beethovens "vernachlässigte 4. Sinfonie beinahe so gewaltig wie die 3. und 5. erschienen ließen". Sabine Meyer, über die man keine Worte verlieren muss, verpasst mit ihrer preisgekrönten Studentin an der Lübecker Musikhochschule, der jungen Belgierin Annlien van Wauwe, dem Berliner Konzert noch eine zusätzliche Frischzellenkur.
Karten 19 / 27 / 35 / 42 / 50 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
Do, 1.3.2012, 20:00 |
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Nach(t)gespräch: Polnische Paten
Konzerthausorchester Berlin
Mario Venzago
Agata Szymczewska, Violine
Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper "Der Freischütz"
Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 ("Eroica")
Prokofjews Erstes Violinkonzert hat einen polnischen Paten: Pawel Kochanski, im zarten Alter von vierzehn einst zum Konzertmeister der neu gegründeten Warschauer Philharmoniker berufen, lehrte von 1916 bis 1918 am Konservatorium von Sankt Petersburg und gab hier dem jungen Komponisten so manchen wertvollen Ratschlag. Doch nicht zuerst aus diesem historischen Grund, sondern weil sie einer fulminanten Geigerin gehören, liegt das Konzert bei uns erneut in polnischen Händen: Agata Szymczewska, geboren in Gdánsk, hat ihre Karriere mit zahlreichen Preisen garniert. Höhepunkt war dabei sicher 2006 der Gewinn des Internationalen Wettbewerbs, der den Namen des großen - polnischen - Virtuosen Henryk Wieniawski trägt.
Karten 19 / 27 / 35 / 42 / 50 €
Ort:
Großer Saal
Termine:
Fr, 2.3.2012, 20:00 |
Tickets online |



Sa, 3.3.2012, 20:00 |
Tickets online |


Orgel für "pfiffige" Kinder
Ein Besuch bei der Königin der Instrumente zum Zuhören und Mitspielen
ür Kinder ab 6 Jahre
Dagmar Kunze, Moderation und Orgel
Weshalb wird die Orgel als Königin der Instrumente bezeichnet? Wie kommt die Luft in die Orgelpfeifen? Welche Töne kommen aus den kleinen, welche aus den großen Pfeifen, und wie verschieden kann ein Orgelstück klingen? Diese und viele andere Fragen werden in einer Orgelstunde für Kinder beantwortet und mit klingenden Beispielen untermalt. Alles, was den Kindern an einer kleinen Orgel "hautnah" gezeigt wird, ist dann noch einmal mit der wirklichen Königin, der großen Orgel im Großen Saal des Konzerthauses, zu erleben.
Karten 12 €, für Kinder 5 €
Termine:
Sa, 3.3.2012, 15:30 |



Mo, 5.3.2012, 11:00 |


Fürstlich genießen: Orchestre Philharmonique de Monte Carlo | Guerrero
Sonderkonzert
Orchestre Philharmonique de Monte Carlo
Giancarlo Guerrero
Jean-Yves Thibaudet, Klavier
Maurice Ravel: "Valses nobles et sentimentales"
Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur
Nikolai Rimski-Korsakow: "Scheherazade" - Sinfonische Suite op. 35
So klein das Fürstentum Monaco auch sein mag, so berühmt ist doch sein Sinfonieorchester, dem Chefs wie Igor Markevitch, Lovro von Matacic, Lawrence Foster, Gianluigi Gelmetti, Marek Janowski oder zuletzt Yakov Kreizberg vorstanden. Seit 1956, dem Jahr seines hundertjährigen Bestehens, ist das Orchester bei wichtigen Festivals in ganz Europa und mit Tourneen in Übersee präsent. Das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo wird unterstützt von Seiner Hoheit Fürst Albert, der Monegassischen Regierung, der Stiftung "Monaco Méditerranée Foundation", der "Société des Bains de Mer" und dem Freundeskreis des Orchesters.
Der aus Costa Rica stammende Giancarlo Guerrero, 2004 mit dem Helen M. Thompson Award der American Symphony Orchestra League ausgezeichnet, ist zur Zeit Musikdirektor beim Nashville Symphony Orchestra.
Karten 19 / 27 / 35 / 42 / 50 €
In Zusammenarbeit mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und Weigold & Böhm International Artists & Tours GmbH
Ort:
Großer Saal
Termin:
So, 4.3.2012, 11:00 |
Tickets online |


"Lola und das fliegende Ohr"
Eine Weltreise in Tönen
für Kinder ab 6 Jahre
Trio Accanto
Marcus Weiss, Saxophon
Yukiko Sugawara Klavier
Christian Dierstein Schlagzeug
Sarah Maria Sun, Stimme
Entdeckungsreisen in die Welt der Musik
Lola ist ein kleines Mädchen. Von der Reiselust gepackt, spaziert sie los, die weite Welt zu erkunden. Sie landet zunächst in Italien und schippert von dort mit einem kleinen Schiff übers Mittelmeer nach Afrika. Von dort geht es weiter nach Amerika...
Das ist aber noch lange nicht alles. Mit Musik von Claude Debussy, Charles Ives, Erik Satie, Astor Piazolla sowie einiger heute lebender Komponisten reisen wir gemeinsam mit Lola um die Welt.
Erwachsene 12 €, Kinder 5 € auf allen Plätzen
Ort:
Kleiner Saal
Termine:
So, 4.3.2012, 11:00 |



So, 4.3.2012, 15:00 |


Nach(t)gespräch: Gesänge vom anderen Ufer
Konzerthausorchester Berlin
Sebastian Weigle
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Richard Wagner: Ouvertüre zur Oper "Rienzi"
Hans Sommer: "Sapphos Gesänge" - Sechs Gesänge nach Texten von Carmen Sylva für Mezzosopran und Orchester op. 6
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 ("Aus der Neuen Welt")
Hans Sommer (1837-1922) machte zunächst eine naturwissenschaftliche Karriere, z. B. als Professor und Direktor des Polytechnikums in seiner Heimatstadt Braunschweig. Sein Musikstudium erfolgte auf privater Basis, u. a. bei Franz Liszt und Adolf Bernhard Marx. Immerhin wurde er von Berühmtheiten seiner Zeit als Kollege akzeptiert. Er ist vor allem als Opern- und Liedkomponist hervorgetreten. Sein Biograph Erich Valentin schrieb über seinen Stil: "In ihm berühren sich - man möchte fast sagen: zum ersten und einzigen Male - die Linien, die von Schumann und Liszt ausgehen." In seinem 1884 fertiggestellten Orchesterlieder-Zyklus auf Verse der griechischen Dichterin Sappho (um 600 v. Chr.) beweist er ein geradezu prophetisches Gespür für Neuheiten späterer Generationen.
Karten 19 / 27 / 35 / 42 / 50 €
Ort:
Großer Saal
Termine:
Fr, 9.3.2012, 20:00 |
Tickets online |



Sa, 10.3.2012, 20:00 |
Tickets online |



So, 11.3.2012, 20:00 |
Tickets online |


La Barque Mystique
ensemble work in progress - Berlin
Gerhardt Müller-Goldboom, Leitung
Franck Bedrossian: "L'usage de la parole" für Klarinette, Violoncello und Klavier (Deustche EA)
Tristan Murail: "La barque mystique" für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Gérard Grisey: "Taléa" für Flöte, Klarinette, Viola, Violoncello und Klavier
Michael Edward Edgerton: "Unspoken Crime" (Deutsche EA)
Morton Feldman: "Durations I" für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier
»Durations I« ist eines der ersten Stücke, in denen sich die für Morton Feldman so typisch gewordene Klangbalance erleben lässt. »La Barque Mystique« und »Talea« stehen exemplarisch für die Pariser Spektralisten der 1980er Jahre, knüpfen inhaltlich zudem an den Symbolismus beziehungsweise an mittelalterliche Kompositionstechniken an. Für die in diesem Programm gespiegelten Verflechtungen zwischen Europa und den USA stehen auch die beiden Erstaufführungen.
Karten 15 €
Ort:
Werner-Otto-Saal
Termin:
Fr, 9.3.2012, 20:00 |


2. Berliner Organistentreff: Berliner Domorganisten
Berliner Domorganisten spielen an der Jehmlichorgel des Konzerthauses
Andreas Sieling (Berliner Dom)
Charles Tournemire: Drei Choralimprovisationen, rekonstruiert von Maurice Duruflé ("Te Deum laudamus", "Ave maris stella", "Victimae paschali laudes")
Kilian Nauhaus (Französischer Dom)
Johann Sebastian Bach: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564; "Schmücke dich, o liebe Seele" - Choralbearbeitung BWV 654
François Couperin: Offertoire sur les grands jeux aus der "Messe à l'usage des paroisses"
Thomas Sauer (St. Hedwigs-Kathedrale)
Maurice Duruflé: Suite op. 5
Im 2. Berliner Organistentreff geben sich diesmal die Berliner Domorganisten im Konzerthaus ein Stelldichein: Andreas Sieling amtiert an der großen Sauer-Orgel des Berliner Domes, Kilian Nauhaus ist der Organist des Französischen Domes auf dem Gendarmenmarkt, und Thomas Sauer gebietet über die 4834 Pfeifen der Klais-Orgel in der St. Hedwigs-Kathedrale.
Karten 10 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
Sa, 10.3.2012, 15:30 |


Vogler Quartett: In Böhmens Hain
Vogler Quartett
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 2
Antonín Dvorák: "Zypressen" für Streichquartett (Auszüge)
Antonín Dvorák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106
Die besondere Fähigkeit des Vogler Quartetts, mit maximaler Transparenz Werkstrukturen tief auszuloten, verhalf ihm zu internationaler Reputation und - in Nachfolge des Melos Quartetts - zur Berufung auf den Lehrstuhl für Kammermusik an der Musikhochschule Stuttgart.
Um Musikvermittlung bemühen sich die vier, seit mehr als einem Vierteljahrhundert gemeinsam auf der Bühne sitzenden Herren auch bei den Nordhessischen Kindermusiktagen und beim jährlichen Sligo-Festival in Irland. Mit einer eigenen Reihe am Gendarmenmarkt
sind die »Voglers« dem Publikum ihrer Heimatstadt Berlin bereits seit 1993 verbunden.
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Sa, 10.3.2012, 20:00 |


Artist in Residence: Brahms zu sechst
Michael Erxleben, Violine
Teresa Kammerer, Violine
Ferenc Gábor, Viola
Justin Caulley, Viola
Sol Gabetta, Violoncello
Stefan Giglberger, Violoncello
Johannes Brahms: Streichsextett B-Dur op. 18
Johannes Brahms: Streichsextett G-Dur op. 36
Neben ihrer solistischen Karriere ist Sol Gabetta die Pflege der Kammermusik ein besonderes Herzensanliegen, und auf ihrem eigenen, in der Nähe von Basel angesiedelten Festival "Solsberg" geben sich Stars wie Patricia Kopatchinskaja, Mihaela Ursuleasa oder Henri Sigfridsson die Klinke in die Hand. Im Rahmen ihrer Residendy im Konzerthaus Berlin musiziert sie nun mit Konzertmeistern und Pultersten des Konzerthausorchesters die beiden herrlichen Streichsextette von Johannes Brahms, in denen der Komponist üppig blühenden Vollklang und polyphone Ziselierung in so wunderbarer Weise in Einklang gebracht hat.
Karten 15 / 25 / 30 / 35 / 40 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
So, 11.3.2012, 11:00 |


Papageno spielt auf der Zauberflöte
von Eberhard Streul nach Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder
Eine musikalische Unterhaltung für Kinder
Natalia Farhi / Bele Kumberger / Susanne Serfling, Florian Hoffmann / Kim Schrader, Kai-Uwe Fahnert / Ulrich Wand, Gesang
Franziska von Brück / Sabine Fiß, Flöte (alternierende Besetzung)
Klaus Kirbach Musikalische, Leitung und Klavier
Heidi Kirbach, Regie
Hans-Eberhard Ernst, Ausstattung
Papageno, der geschwätzige und muntere Vogelfänger, schildert seine schönen und aufregenden Erlebnisse. Er muss es schließlich wissen, ist er doch - neben Tamino und Pamina - einer der Hauptakteure in Mozarts berühmter Oper "Die Zauberflöte". Fehlen auf der Bühne eigentlich nur noch einige Furcht erregende Tiere oder Bäume; aber dafür finden sich sicherlich genügend kleine Schauspieler im Publikum.
Anmeldungen für Vorschulgruppen und Grundschulklassen unter Tel.: (030) 20309-2130 oder per E-Mail:
besucherservice@konzerthaus.de, Kartenpreis 4 Euro für Schüler und Begleitpersonen
Ort:
Musikclub
Termine:
Do, 16.2.2012, 11:00 |



Fr, 17.2.2012, 11:00 |



Sa, 18.2.2012, 15:30 |



Sa, 17.3.2012, 15:30 |



So, 18.3.2012, 11:00 |



So, 18.3.2012, 15:30 |


Danse serpentine
Martin Fröst, Klarinette
Roland Pöntinen, Klavier
Witold Lutoslawski: Tänzerische Präludien für Klarinette und Klavier
Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier
Johannes Brahms: Ausgewählte Ungarische Tänze, für Klarinette und Klavier bearbeitet von Roland Pöntinen und Martin Fröst
Claude Debussy: Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier
Anders Hillborg: "Peacock Tales" für Klarinette solo mit Tonband-Zuspiel und Choreographie
Claude Debussy: Ausgewählte Préludes für Klavier
Roland Pöntinen: "Danse Serpentine" für Klarinette und Klavier
Fredrik Högberg: "Invisible Duet" für Klarinette solo und DVD-Zuspiel
Astor Piazzolla: "Oblivion", für Klarinette und Klavier bearbeitet von Roland Pöntinen und Martin Fröst
Klezmer-Tänze, für Klarinette und Klavier bearbeitet von Roland Pöntinen und Martin Fröst
"Martin Fröst ist nicht nur ein Klarinettist, er ist auch ein Schauspieler, ein Akrobat, ein Tänzer, einer Performer ... Regelmäßig entwickelt er multimediale Bühnenshows, in denen er das klassische Klarinettenrepertoire weit hinter sich lässt und sein Instrument und sich von ganz neuen, ganz ungewohnten Seiten zeigt. Das sei ihm sehr wichtig, betont er in einem Interview. So wichtig, wie es ihm ist, Beziehungen aufzubauen zu einem Orchester und zu einem Publikum ... Fröst ist ein Kommunikator." (Deutschlandfunk)
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Do, 15.3.2012, 20:00 |


JOHN CAGE 100
Sonderkonzert
Konzerthausorchester Berlin
Ilan Volkov, Einstudierung
Henning Lohner Produktion/Regie
Van Carlson Kamera
John Cage: "103" für Orchester (1991)
John Cage: One11 Film (1992)
Simultane Aufführung
Das Orchesterwerk "103" von 1991 gehört zu den letzten Werken von John Cage aus der Reihe der "Number Pieces", deren jeweiliger Titel die Zahl der Spieler angibt. Das Stück ist 90 Minuten lang und in 17 Teile gegliedert. Aufgrund von Zufallsoperationen variiert die Dichte der Bläserbesetzungen von Abschnitt zu Abschnitt, vom Solo bis zum vollen Tutti. Das Werk wird ohne Dirigenten gespielt. Es wird begleitet von dem gleichlangen Film "One11", der 1992 als Performance des Kameramanns Van Carlson von Henning Lohner realisiert wurde - ein Film ohne Thema, ohne Personen, ohne Dinge, ohne fixierte Ideen: bedeutungsloses, zufallgesteuertes Spiel des Lichts, Kommunikation ohne Inhalt.
Karten 25 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
So, 18.3.2012, 19:00 |


Pacifica Quartet: Muss man kennen
Streichquartett International
Pacifica Quartet
Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-Moll op. 95
Antonín Dvorák: Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 ("Amerikanisches")
George Crumb: "Black Angels - Thirteen Images from the Dark Land" for Electric String Quartet
2006 erhielt das Pacifica Quartet den begehrten Avery Fisher Career Grant und schaffte es im Gramophone Magazine als einziges amerikanisches Quartett auf die Liste der "Fünf neuen Quartette, die man kennen sollte". 2009 wurde es von Musical America zum "Ensemble of the Year" erklärt und mit einem Grammy für die beste Kammermusikeinspielung ausgezeichnet. Unlängst ernannte man die Musiker zum Quartet in residence am Metropolitan Museum of Art - eine Position, die zuvor für 43 Jahre das Guarneri Quartet innehatte.
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Mi, 21.3.2012, 20:00 |


Open your Ears - Musik für Junge Leute
für Jugendliche ab 16 Jahre
Konzerthausorchester Berlin
Die Primaner - Jugendchor des Berliner Musikgymnasiums "Georg Friedrich Händel"
Shikamana - Folkloregruppe des Berliner Musikgymnasiums "Georg Friedrich Händel"
Berliner Jugendliche
David Moss, Stimme
Roland Kluttig, Musikalische Leitung
Jan Olberg, Chorleitung
Werke von Orlando di Lasso, Heinrich Schütz, Edwin Fissinger, Mauricio Kagel, Hans Abrahamsen, György Kurtág und Helmut Oehring
"Wenn nun ein Zusammenklang ein Verhältnis ist, so muss auch das Hören ein Verhältnis sein." (Aristoteles)
Der Titel des musikpädagogischen Projektes befasst sich mit akustischen und klanglichen Phänomenen und ihrer Auswirkung auf unsere Wahrnehmung, unser Hören. Der Raumklang wird von Parametern wie Klangstärke, - höhe, - farbe, den möglichen Positionen der Klangerzeugung und vielen anderen Momenten bestimmt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, was zwischen den Momenten der Klangerzeugung wahrnehmbar ist. Denn erst, wenn der Schall physikalisch endet, dann ist auch der messbare Klang beendet. Das alles wiederum beeinflusst den entstehenden Klangraum, der sich physikalisch nicht abbilden lässt. Vielmehr eröffnet er sich als Resonanzraum in einem jeden Menschen und ist somit sehr individuell. Insofern nehmen wir niemals einen "absoluten" Klang wahr; die Wahrnehmung ist geprägt von der Beziehung zwischen uns selbst und dem, was wir Klang nennen.
Ausgehend von so phantasievollen Zeugnissen des kreativen Umgangs mit diesem Thema wie dem berühmten "Echo", einem A-cappella-Satz von Orlandi di Lasso, über die mehrchörige Musik des Barockzeitalters bis hin zu Fernklangkompositionen der Neuen Musik und Raummusiken der Gegenwart, wird das Thema in diesem musikpädagogischen Projekt untersucht und in einem Konzert unter Einbeziehung von Jugendlichen, die sich in mehrmonatigen Workshops in der Schule auf die Mitwirkung vorbereiten, wirkungsvoll "in Szene" gesetzt. Als Höhepunkt des Konzerts darf zweifellos die Uraufführung einer im Auftrag des Konzerthauses Berlin entstehenden Komposition von Helmut Oehring für das Konzerthausorchester und mehrere Gruppen von jugendlichen Mitwirkenden gelten.
Informationen und Anmeldung für Lehrer ab 1.Juli 2010: schriftlich an das Konzerthaus Berlin - Stichwort "Open your Ears" oder per Mail:
open.your.ears@konzerthaus.de
Anmeldungen für Schulklassen und -kurse schriftlich oder per E-Mail:
open.your.ears@konzerthaus.de, Kartenpreis 4 Euro für Schüler und Begleitpersonen
Einheitspreis: Erwachsene 12 €, Schüler 5 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
Do, 22.3.2012, 19:00 |


Gran Partita
Bläserensemble des Konzerthaus Kammerorchesters
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento für zwei Oboen, zwei Hörner und zwei Fagotte F-Dur KV 213
Richard Strauss: Suite für 13 Blasinstrumente B-Dur op. 4
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade B-Dur KV 361 ("Gran Partita")
"Hab' auch heut eine Musik gehört mit Blasinstrumenten, von Herrn Mozarrt... - herrlich und hehr! Sie bestand aus dreizehn Instrumenten... und saß bei jedem Instrument ein Meister - o es tat eine Wirkung - herrlich und groß, trefflich und hehr!" (Bericht eines Grazer Korrespondenten über die Aufführung der "Gran Partita" im Wiener Burgtheater am 23.3.1784)
Karten 15 und 20 €
Ort:
Kleiner Saal
Termin:
Do, 22.3.2012, 20:00 |


Mozart-Matinee III - Um bares Geld
Konzerthausorchester Berlin
Jan Willem de Vriend
Matthias Kirschnereit, Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 246 ("Lützow-Konzert")
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur KV 297 ("Pariser")
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur KV 453
"Ich werde 3 Konzerte, das für die Jeunehomme, das für Lützow und das in B-dur dem Stecher, der mit die Sonaten gestochen hat, um bares Geld geben, und so werde ich es auch mit meinen 6 schweren Sonaten, wenns möglich, machen. Wenns auch nicht viel ist, ist es doch besser als nichts. Auf der Reise braucht man Geld. ... Den 6. darauf kann ich abreisen, denn ich habe ja nicht zu eilen, und hier bin ich nicht umsonst oder fruchtlos, weil ich mich einsperre und arbeite, um soviel wie möglich Geld zusammenzubringen." (Wolfgang Amadeus Mozart am 11.9.1778 aus Paris an seinen Vater Leopold)
Parallel dazu Kinderbetreuung im Kleinen Saal:
Das Wasser in der Musik
für Kinder ab 3 Jahre
Wer träumt nicht von einer romantischen Schifffahrt, immer begleitet von dem faszinierenden Blau? Viele Komponisten haben sich vom Wasser in seiner vielfältigen Form (von unten und von oben) anregen lassen und den Zuhörer durch tosende Fluten und an plätschernden Bächlein entlang geführt... Achtung - Regenplanen sind vorhanden!
Das Konzerthaus Berlin bedankt sich herzlich bei Professor Werner Otto und Frau Maren Otto für die großzügige Unterstützung der Kinderbetreuung.
Karten 24 €, Kinder (ab 8 Jahre) 10 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
So, 25.3.2012, 11:00 |
Tickets online |


Engelszungen reloaded
Reihe "2 x hören"
modern art ensemble
Katia Guedes, Sopran
Arno Lücker, Moderation
Salvatore Sciarrino: »Infinito nero. Estasi in un atto« für Stimme und Ensemble
Ein Kloster des 16. Jahrhunderts, eine »erleuchtete« Nonne, die göttliche Eingebungen empfängt, und zwei Gruppen von Nonnen, die versuchen, diese in Engelszungen wiedergegebenen Botschaften zu »übersetzen«: Das ist die gruselige, fast erotische, ja absurde Situation, die Salvatore Sciarrino mit seinem äußerst auratischen und expressiven Werk »Infinito nero« in Musik umsetzte. Musik, durch die die heiliggesprochenen Nonne Maria Magdalena von Pazzi (1566-1607) wie nach einer rituellen Beschwörung plötzlich im Raum zu stehen scheint.
Die Philosophie der Reihe "2 x hören"
Was wäre, wenn Sie die Möglichkeit hätten, ein Stück moderne Musik zunächst ganz "ohne Vorrede" zu hören, um daraufhin - in entspannter, heiterer Atmosphäre - ein paar genuss- und niveauvoll präsentierte Hintergrundgeschichten darüber zu erfahren? Und zwar mit der garantierten Abwesenheit von Oberlehrern und Besserwissern, die Ihnen schon immer einreden wollten, Neue Musik sei etwas für Spezialisten.
Der Moderator Arno Lücker führt Sie in unserer Reihe "2 x hören" durch unterhaltsam-informative Abende - und unterhält sich mit den ausführenden Musikern über bekannte, unbekannte, unverfrorene und unvermutete Facetten ein und desselben Werkes. Anschließend wird das Stück ein zweites Mal gespielt. Aha-Effekte für Ohren und Geist. Neue Musik: Exklusiv für alle.
Karten 12 €
Ort:
Werner-Otto-Saal
Termin:
Mo, 26.3.2012, 20:00 |


Der Gewinner: Ivo Pogorelich
Ivo Pogorelich, Klavier
Fryderyk Chopin: Sonate b-Moll op. 35
Franz Liszt: "Mephisto-Walzer" Nr. 1
Fryderyk Chopin: Nocturne c-Moll op. 48 Nr. 1
Franz Liszt: Sonate h-Moll
Ivo Pogorelich war zwar nicht der Sieger, aber doch der Gewinner des Warschauer Chopin-Wettbewerbs 1980: Die Einschätzung seines Spiels spaltete damals die Jury. Seit dieser Zeit aber ist er ein Weltstar. Wollte man zunächst vor allem Chopin von ihm hören, machte er jedoch bald durch eine fulminante Einspielung des b-Moll-Konzerts von Tschaikowsky auf sich aufmerksam. Inzwischen ist sein Repertoire sehr breit aufgestellt, und seine Einspielungen der Werke von Scarlatti und Liszt, Mussorgsky oder Ravel genießen Kultstatus. Mit seinem Rezital-Programm für das Konzerthaus kehrt "Pogo" zu seinen Anfängen zurück: Chopins Sonate b-Moll war das erste Werk, das der Künstler nach seiner "Entdeckung" auf dem Warschauer Wettbewerb aufgenommen hatte.
Karten 20 / 30 / 40 / 45 / 50 €
Ort:
Großer Saal
Termin:
Di, 27.3.2012, 20:00 |
Tickets online |


Espresso-Konzert
Teilnehmer und Dozenten des VIS-À-VIS-Meisterkurses Kammermusik des Festival Cully Classique (Schweiz) spielen Werke von Johannes Brahms und Fabian Müller
Cédric Tiberghien, Klavier (Frankreich)
Vera Lopatina, Violine (Russland)
Tsuyhoshi Moriya, Violine (Japan)
Lise Niqueux, Viola (Frankreich)
Hee-Young Lim, Violoncello (Korea)
Mit den Espresso-Konzerten stellt das Konzerthaus Berlin nicht nur ein neues Konzertformat ins Netz des Berliner Kulturlebens, sondern bietet seine Ressourcen auf, um Ihnen ein wirklich nicht alltägliches Konzerterlebnis zu geben. Da sind der im Kartenpreis enthaltene Kaffee oder Espresso und die Konzertzeit 14.00 Uhr nur die Sahnehäubchen dieser Konzerte:
Sie sind eingeladen, das Konzerthaus bei den Konzerten, die eine Programmlänge von ca. 45 Minuten haben werden, auf ganz neue Weise kennenzulernen.
Sie entdecken neue Spielstätten wie den Beethoven-Saal oder das Säulenfoyer. Auch der Große und der Kleine Saal werden bespielt - aber eben nicht so, wie man sie sonst kennt. Musiker des Konzerthausorchesters bestreiten einige der jeweils am vierten Mittwoch jedes Monats stattfindenden Konzerte, daneben werden aber auch unsere »Akademisten« sowie hervorragende Nachwuchsmusiker die Gunst der Stunde nutzen. In welchem Saal das jeweilige Espresso-Konzert stattfinden soll, wird vorher nicht verraten, aber die Namen der Mitwirkenden werden in den Monatsplänen und zeitnah auch im Internet veröffentlicht. Lassen Sie sich also verwöhnen und überraschen!
Karten 5 €
Termin:
Mi, 28.3.2012, 14:00 |


Nach(t)gespräch: Messa da Requiem
Konzerthausorchester Berlin
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Yutaka Sado
Petr Fiala, Choreinstudierung
Anna Gabler, Sopran
Claudia Mahnke, Alt
Burkhard Fritz, Tenor
Marc Pujol, Bass
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem für Soli, Chor und Orchester
Totenmessen gebe es eh schon genug, meinte Verdi und ließ so auch ein "Libera me" liegen, das er einst zu einer geplanten Gemeinschaftskomposition hatte beisteuern wollen. Als 1873 der von ihm hoch verehrte italienische Nationaldichter Alessandro Manzoni starb, brach er jedoch mit dem (schlechten) Vorsatz: Uraufgeführt zwar noch in einer Mailänder Kirche, hat sein Requiem den angemessenen Platz ohne Zweifel auf der (Konzert-)Bühne. Es sei eine "Oper im Kirchengewande", hob der Dirigent Hans von Bülow kritisierend den Zeigefinger ... Was aber soll an Trauer und Erschütterung, die alle Sinne ergreifen, schlecht sein?
Karten 28 / 36 / 44 / 50 / 60 €
Ort:
Großer Saal
Termine:
Do, 29.3.2012, 20:00 |
Tickets online |



Fr, 30.3.2012, 20:00 |
Tickets online |



Sa, 31.3.2012, 20:00 |
Tickets online |


Flucht auf die rettende Insel
Gesprächskonzert »musica reanimata«
1938, nach dem deutschen Einmarsch, floh der damals 12jährige Joseph Horovitz mit seiner Familie von Wien nach England. Der Sohn eines bekannten Verlegers studierte in Oxford, London und Paris und wurde 1961 selbst Professor für Komposition am Royal College of Music. Sein Streichquartett Nr. 5, das an diesem Abend erklingt, schuf Horovitz 1968/1969 in Erinnerung an Künstler und Intellektuelle, die dreißig Jahre zuvor in England Zuflucht gesucht hatten. Im Gespräch wird der Komponist dieses und andere Werke in einen historisch-biografischen Kontext stellen.
Karten 8 €
Ort:
Musikclub
Termin:
Do, 29.3.2012, 20:00 |


KONZERTHAUS BERLIN
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